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DE102007056325A1 - Gleichstrommaschine - Google Patents

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DE102007056325A1
DE102007056325A1 DE200710056325 DE102007056325A DE102007056325A1 DE 102007056325 A1 DE102007056325 A1 DE 102007056325A1 DE 200710056325 DE200710056325 DE 200710056325 DE 102007056325 A DE102007056325 A DE 102007056325A DE 102007056325 A1 DE102007056325 A1 DE 102007056325A1
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DE
Germany
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brush
brush holder
machine according
machine
ribs
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Withdrawn
Application number
DE200710056325
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English (en)
Inventor
Jae Yong Shin
Michael Kupferer
Oliver Scheib
Michael Strupp
Markus Liedel
Frank Kopf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Priority to PCT/EP2008/063789 priority patent/WO2009065676A2/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/14Means for supporting or protecting brushes or brush holders
    • H02K5/143Means for supporting or protecting brushes or brush holders for cooperation with commutators
    • H02K5/148Slidably supported brushes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K2205/00Specific aspects not provided for in the other groups of this subclass relating to casings, enclosures, supports
    • H02K2205/06Machines characterised by means for keeping the brushes in a retracted position during assembly

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)
  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
  • Dc Machiner (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Gleichstrommaschine, insbesondere einen Gleichstrommotor (10) für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug, mit einem Polgehäuse (12), einem am Polgehäuse angeordneten Stator (18), einem drehbar im Polgehäuse (12) gelagerten Rotor (20) mit einem Kommutator (24) und mit einem im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigten Bürstenträger (28) zur Halterung von wenigstens zwei Bürsten (26) und weiteren Komponenten (30, 31; 32). Erfindungsgemäß sind an dem Bürstenträger (28) Mittel vorgesehen zur Verbesserung und/oder Erleichterung der Fertigung und/oder der Montage der Maschine.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Gleichstrommaschine, insbesondere einem Gleichstrommotor für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug, nach der Gattung des unabhängigen Anspruchs. Derartige bürstenkommutierte Gleichstrommaschinen mit einem Kunststoff-Bürstenträger sind grundsätzlich bekannt, beispielsweise aus der DE 38 18 891 C2 . Diese Druckschrift zeigt eine Gleichstrommaschine mit einem scheibenförmigen, dort als Basis bezeichneten Bürstenträger, welcher insgesamt aus Kunststoff besteht und in einer vorgegebenen Position zum Kommutator der Maschine fest mit deren Polgehäuse verbunden ist. Zur Fertigung und zur Montage der Maschine macht die Druckschrift nur Ausführungen hinsichtlich der Anschlussfahnen der Bürsten, welche mit den Anschlussleitungen der Maschine in einem Kontaktstück elektrisch verbunden und befestigt sind.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung hat den Vorteil, dass die Fertigung und/oder die Montage einer Gleichstrommaschine deutlich erleichtert und verbessert werden, indem der Bürstenträger der Maschine einerseits selbst exakt und dauerhaft im Maschinengehäuse ausgerichtet wird und andererseits zweckmäßige Befestigungs- und Positionierungsmöglichkeiten für die auf ihm anzuordnenden Komponenten geschaffen werden. Hierbei ist sowohl eine manuelle wie auch eine automatisierbare Fertigung ohne Schwierigkeiten möglich.
  • Eine zentrierte Verspannung des Bürstenträgers im Polgehäuse und damit eine Verbesserung der Positioniergenauigkeit der auf dem Bürstenträger monierten Bauteile, eine verringerte Leistungsstreuung und eine Geräuschreduzierung ergibt sich vorzugsweise durch mehrere gleichartige, schräg verlaufende Rippen oder Laschen, welche ebenfalls einteilig mit dem Bürstenträger aus Kunststoff gespritzt werden können. Durch die schräge Ausrichtung wird die Einführung des Bürstenträgers in das Polgehäuse bei der Montage deutlich erleichtert und es ergibt sich automatisch die Zentrierung gegenüber dem Polgehäuse. Hierbei gewährleistet eine im Wesentlichen steife Ausbildung der Rippen oder Laschen einen besonders festen Presssitz des Bürstenträgers, während eine elastische Gestaltung der Rippen oder Laschen, entweder in Form von Federlaschen oder in Form von biegsam am Bürstenträger angebundenen Rippen oder Laschen, noch größere Toleranzen bei der Ausrichtung der Teile während der Montage zulässt.
  • Zur Erleichterung der Montage der Maschine ist es vorteilhaft, wenn zum Einsetzen des Rotors mit dem auf der Rotorachse befestigten Kommutator am Rand einer zentralen Öffnung im Bürstenträger Zentrierrippen für ein Bestückungshilfsmittel angeformt sind. Diese Zentrierrippen sind zweckmäßigerweise über den nicht von den Bürsten besetzten Sektor des Bürstenträgers, im Wesentlichen symmetrisch zur Anordnung der Bürsten, verteilt, so dass sich beim Einführen des Kommutators ein gleichmäßiger Druck und damit eine einwandfreie Zentrierung eines bei der Montage verwendeten Bürstenrückhalterings ergeben.
  • Eine weitere vorteilhafte Gestaltungsmöglichkeit des Bürstenträgers hinsichtlich einer Montagevereinfachung und einer sicheren Befestigung der Anpressfedern für die Bürsten ergibt sich, wenn diese mit einem Z-förmigen Endabschnitt am kommutatorseitigen Ende des Bürstenköchers arretiert sind. Eine derartige Gestaltung des Federendes gewährleistet einerseits die selbständige Ausrichtung der Feder beim Anbringen am Bürstenköcher, andererseits wird durch die Z-Form eine sichere Arretierung im Betrieb gewährleistet. Die Arretierung und Justierung der Bürstenandrückfeder kann hierbei noch zusätzlich verbessert werden, wenn der z-förmige Endabschnitt der Anpressfeder eine Öffnung aufweist für den Durchtritt eines Positionierungspins am Bürstenköcher. Auf diese Weise wird die Anpressfeder punktgenau gehalten.
  • Zur weitgehend spannungsfreien Befestigung des Bürstenträgers am Polgehäuse ist es vorteilhaft, wenn dieser an seinem Umfang einen Befestigungsflansch aufweist, welcher nur punktuell an biegsamen Elementen der Grundplatte des Bürstenträgers befestigt ist, welche in diesem Bereich Aussparungen für Auslenkungen aufweist. Der Befestigungsflansch wird zwischen dem Polgehäuse und dem benachbarten Lagerdeckel eingespannt und der Bürstenträger hierdurch vom Metallgehäuse der Maschine weitgehend entkoppelt, wodurch sich einerseits unterschiedliche Wärmedehnungen am Polgehäuse und am Bürstenträger individuell ausbilden können, ohne dass sich der Kunststoffbürstenträger verformt. Andererseits erhält man durch diese Gestaltung zusätzlich eine Geräuschentkoppelung zwischen dem Bürstenträger und dem Gehäuse, da Schwingungen am Bürstenträger nur in geringem Umfang auf das Gehäuse übertragen werden.
  • Weitere Einzelheiten und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und der Beschreibung der Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Schnittdarstellung der erfindungsgemäß gestalteten Gleichstrommaschine,
  • 2 eine schematische Schnittdarstellung des Polgehäuses und des einzubringenden Bürstenträgers mit einer an seinem Rand angeformten Zentrierungsrippe,
  • 3 eine perspektivische Teilansicht des Bürstenträgers mit einer elastisch ausgebildeten Zentrierungslasche,
  • 4 eine perspektivische Gesamtansicht des unbestückten Bürstenträgers,
  • 5 eine perspektivische Teilansicht des Bürstenträgers im Bereich der Bürstenköcher,
  • 6 eine Draufsicht auf einen mit Bürsten und Entstörkomponenten bestückten Bürstenträger und
  • 7 eine perspektivische Teilansicht des Bürstenträgers mit einer Bürstenandrückfeder.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In 1 ist mit 10 eine Gleichstrommaschine bezeichnet in der Ausführung als Gleichstrommotor für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug. Die Maschine besitzt ein topfförmiges Polgehäuse 12, welches durch einen Lagerdeckel 14 einseitig geschlossen ist. Innerhalb des Polgehäuses 12 wird ein Stator 16 durch Permanentmagnete 18 ausgebildet, welche am Polgehäuse 12 in bekannter Weise befestigt sind. Ein Rotor 20 der Maschine sitzt auf einer Welle 22, welche einerseits im Polgehäuse 12 und andererseits im Lagerdeckel 14 drehbar gelagert ist. Auf der Rotorwelle 22 ist weiterhin ein Kommutator 24 angeordnet, welchem über Bürsten 26 der Erregerstrom für den Rotor 20 zugeführt wird.
  • Die Bürsten 26 und weitere Komponenten, insbesondere die erforderlichen Entstörmittel der Maschine, sind auf einem Bürstenträger 28 gehalten. Von den Entstörmitteln des Motors sind in 1 eine Entstördrossel 30 und ein Kondensator 32 zu erkennen. Die Arretierung des Bürstenträgers 28 im Polgehäuse 12 erfolgt durch einen Befestigungsflansch 34, welcher sich über den gesamten Umfang des Bürstenträgers erstreckt und zwischen dem Polgehäuse 12 und dem Lagerdeckel 14 im fertig montierten Zustand der Maschine eingeklemmt ist. Im Einzelnen wird der Aufbau und die Bestückung des Bürstenträgers 28 an Hand der folgenden Figuren erläutert, in denen für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen verwendet sind.
  • 2 zeigt in schematisierter Darstellung das Polgehäuse 12 der Maschine und den darin zu arretierenden Bürstenträger 28. An abschnittsweise am Umfang des Bürstenträgers 28 ausgebildete Wandabschnitte 46 sind mehrere gleichartige, schräg verlaufende Rippen 48 angeformt, wobei in der Regel drei Rippen zur einwandfreien Zentrierung des Bürstenträgers 28 im Polgehäuse 12 ausreichen. Durch die Schrägung der Rippen 48 wird die Zentrierung des Bürstenträgers 28 beim Einsetzen ins Polgehäuse 12 deutlich erleichtert und je nach Ausbildung der Schrägung ein mehr oder weniger starker Presssitz des Bürstenträgers 28 im Polgehäuse 12 erzielt.
  • Anstelle von steif ausgebildeten Rippen 48, wie sie in 2 dargestellt sind, besitzt der Bürstenhalter 28 bei der Anordnung gemäß 3 federnde Laschen 50, welche einerseits selbst elastisch ausgebildet sind und andererseits zusätzlich elastisch an einem bügelförmig geformten Wandabschnitt 46 gehalten sind. Auch in diesem Fall können die Laschen 50 ähnlich wie die Rippen 48 in 2 schräg ausgebildet sein oder sie besitzen an ihrem freien Ende einen Vorsprung 52, welcher sich federnd an die Innenwand des Polgehäuses 12 anlegt.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht des unbestückten Bürstenträgers 28. Neben den bereits erörterten Ausgestaltungen weist dessen Grundplatte 54 eine Mehrzahl von Bestückungsaussparungen 56 für die Montage einer variablen Anzahl von in dieser Figur nicht dargestellten Bürstenköcher auf. Der Bürstenträger 28 gemäß 4 besitzt vier Bestückungsaussparungen 56 von denen je nach Gestaltung der Gleichstrommaschine wahlweise zwei, drei oder vier in bekannter Weise mit Bürstenträgern 28 bestückt werden können. Durch die Bestückungsvarianten auf der Basis der gleichen Grundplatte 54 kann die Bauteilevielfalt deutlich verringert werden.
  • Die in 4 nicht gezeigten, in der Regel metallischen Bürstenköcher werden mittels Köcherfüßchen gesichert, welche einerseits durch Aussparungen 58 in der Grundplatte 54 des Bürstenträgers hindurch und um das innere Ende 60 der Bestückungsaussparungen 56 herum greifen und unterhalb der Grundplatte 54 verstemmt werden, wie dies aus 5 ersichtlich ist. Hierbei sind an der in 5 sichtbaren Unterseite der Grundplatte 54 des Bürstenträgers 28 im Bereich des Durchtritts der Köcherfüßchen 62 der Bürstenköcher 64 Überbiegerippen 66 an der Grundplatte 54 ausgebildet, welche beim Verstemmen der Köcherfüßchen 62 einen dauerhaften und spielfreien Sitz der. Bürstenträger 28 gewährleisten. Die zentrale Öffnung für den späteren Durchtritt des Kommutators 24 durch den Bürstenträger 28 ist mit 68 bezeichnet. Weiterhin sind in den 4 und 5 gewölbeartige Strukturen 70 an der Grundplatte 54 des Bürstenträgers 28 zu erkennen, welche die Steifigkeit der Grundplatte deutlich erhöhen. Die Grundplatte 54 kann so in mehreren Ebenen gestaltet und versteift werden.
  • 6 zeigt eine Draufsicht auf einen mit Bürsten 26 und Entstörkomponenten 30, 31 und 32 bestückten Bürstenträger 28, aus welcher die Verteilung der Bestückungskomponenten auf dem Bürstenträger ersichtlich ist. Die Darstellung zeigt, dass die Bestückungsaussparungen 56 für die Bürstenträger 28 so auf der Grundplatte 54 angeordnet sind, dass die Bürsten in einem ersten, sich etwa über die obere Hälfte der Grundplatte erstreckenden Sektor und die elektrischen Entstörmittel 30, 31, 32 in einem zweiten Sektor auf der unteren Hälfte der Grundplatte 54 liegen. Durch diese Anordnung erreicht man, dass die entstörten elektrischen Verbindungen zu den Drosseln 30 und 31 und zu dem Kondensator 32 außerhalb des von den Bürsten 26 eingenommenen oberen Sektors des Bürstenträgers 28 verlaufen und so in die bereits entstörten elektrischen Verbindungen von den Bürsten keine Störsignale mehr induziert werden, wodurch die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) der Maschine deutlich verbessert wird.
  • Im unteren Bereich der zentralen Öffnung 68 im Bürstenträger 28 sind drei Zentrierrippen 72 zu erkennen, welche etwa gleich weit in die zentrale Öffnung 68 des Bürstenträgers 28 hineinragen wie die Bürsten 26 selbst bei ihrer kontaktierenden Auflage auf dem in 6 nicht dargestellten Kommutator 24. Diese Gestaltung ist durch eine gestrichelte Kreislinie 74 angedeutet. Auf diese Weise wird die Zentrierung eines in seiner Gestaltung im Wesentlichen der gestrichelten Linie 74 entsprechenden Bestückungshilfsmittels zum Einbringen des Kommutators 24 in die zentrale Öffnung 68 im Bürstenträger 28 deutlich erleichtert. Aus Symmetriegründen sind dabei die Zentrierrippen 72 gleichmäßig über den nicht von den Bürsten 26 besetzten unteren Sektor des Bürstenträgers 28 verteilt.
  • Weiterhin ist in 6 noch die Gestaltung des Befestigungsflansches 34 für den Bürstenträger 28 dargestellt, welcher sich über den gesamten Umfang des Bürstenträgers 28 erstreckt, mit diesem jedoch nur punktuell über mehrere, am Umfang verteilte Stege 88 verbunden ist. Der Befestigungsflansch 34 und die Stege 88 sind einteilig mit dem Bürstenträger 28 aus Kunststoff gespritzt. Zur Arretierung des Bürstenträgers 28 ist der Flansch 34 zwischen dem Rand des Polgehäuses 12 und dem gegenüberliegenden Rand des Lagerdeckels 14 fest eingeklemmt, wodurch eine sichere Halterung und exakte Positionierung des Bürstenträgers 28 gewährleistet sind. Gleichzeitig wird jedoch durch die punktuelle Verbindung des Bürstenträgers 28 mit dem Befestigungsflansch 34 der Bürstenträgerkörper weitgehend vom Polgehäuse 12 entkoppelt, so dass sich unterschiedliche Wärmedehnungen des Bürstenträgers 28 und des Polgehäuses 12 individuell ausbilden können, ohne dass sich die Grundplatte 54 des Bürstenträgers 28 verwölbt. Zusätzlich entsteht eine Geräuschentkoppelung zwischen dem Bürstenträger 28 und dem Polgehäuse 12 mit einer deutlichen Verminderung der von der Maschine abgestrahlten Geräusche.
  • 7 zeigt eine perspektivische Teilansicht des Bürstenträgers 28 im Bereich einer Bürste 26, aus der die Anordnung einer als Rollfeder ausgebildeten Feder 76 zum Anpressen der Bürste 26 an den Kommutator 24 ersichtlich ist. Die Feder ragt mit ihrem gerollten Ende 78 in den Bürstenköcher 64 hinein und drückt die Bürste 26 in Richtung des Kommutators, mit ihrem dem Kommutator 24 zugewandten Z-förmigen Endabschnitt umgreift sie den Bürstenköcher 64 und wird an ihm rastend arretiert. Zusätzlich weist der Z-förmige Endabschnitt 80 der Feder 76 noch eine Öffnung 82 auf für den Durchtritt eines Positionierpins 84 am Bürstenköcher 64, wodurch die Feder 76 punktgenau und schüttelsicher am Bürstenköcher 64 gehalten und positioniert ist.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3818891 C2 [0001]

Claims (11)

  1. Gleichstrommaschine, insbesondere Gleichstrommotor für den Einsatz in einem Kraftfahrzeug, mit einem Stator (16), einem drehbar in einem Polgehäuse (12) gelagerten Rotor (20) mit einem Kommutator (24), und mit einem im Wesentlichen aus Kunststoff gefertigten Bürstenträger (28) zur Halterung von wenigstens zwei Bürsten (26) und weiteren Komponenten, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger (28) Mittel aufweist zur Verbesserung und/oder Erleichterung der Fertigung und/oder der Montage der Maschine.
  2. Gleichstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger (28) mittels mehrerer gleichartiger, schräg verlaufender Rippen (48) oder Laschen (50) am Polgehäuse (12) der Maschine (10) zentriert und/oder verspannt ist.
  3. Gleichstrommaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (48) oder Laschen (50) im Wesentlichen steif ausgebildet sind.
  4. Gleichstrommaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (48) oder Laschen (50) als Federn ausgebildet sind.
  5. Gleichstrommaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen (48) oder Laschen (50) biegsam am Rand 46() des Bürstenträgers (28) angebunden sind.
  6. Gleichstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand einer zentralen Öffnung (68) im Bürstenträger (28) Zentrierrippen (72) für Bestückungshilfsmittel (74) zum Einsetzen des Kommutators (24) angeformt sind.
  7. Gleichstrommaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zentrierrippen (72) über den nicht von Bürsten (26) besetzten Sektor des Bürstenträgers (28) vorzugsweise symmetrisch zur Anordnung der Bürsten (26) verteilt sind.
  8. Gleichstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Feder (76) zum Anpressen der Bürste (28) an den Kommutator (24) mit einem Z-förmigen Endabschnitt (80) am kommutatorseitigen Ende (60) des Bürstenköchers (64) arretiert ist.
  9. Gleichstrommaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Z-förmige Endabschnitt (80) der Anpressfeder (76) eine Öffnung (82) aufweist für den Durchtritt eines Positionierungspins (84) am Bürstenköcher (64).
  10. Gleichstrommaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bürstenträger (28) an seinem Umfang einen Befestigungsflansch (34) aufweist, welcher punktuell (88) mit der Grundplatte (54) des Bürstenträgers (28) verbunden und nach dem Zusammenbau der Maschine (10) am Polgehäuse (12) arretiert ist.
  11. Gleichstrommaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsflansch (34) im Bereich von Aussparungen in der Grundplatte (54) über Stege (88) mit biegsamen Abschnitten der Grundplatte (54) verbunden ist.
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