DE102007056186B3 - Warmformpresse - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Warmformpresse (1) zum Umformen und Härten von Metallblechen. Die Warmformpresse (1) umfasst im Wesentlichen ein Oberwerkzeug (2) und ein Unterwerkzeug (3), wobei zumindest eines der Werkzeuge (2, 3) eine Formbacke (6, 7) und eine Stützbacke (8, 9) umfasst. Die Formbacke (6, 7) und die Stützbacke (8, 9) sind relativ zueinander verlagerbar. In einer Blockstellung (B) liegt die Stützbacke (8, 9) an der Formbacke (6, 7) an. In einer Kühlstellung (K) ist die Stützbacke (8, 9) von der Formbacke (6, 7) beabstandet, so dass zwischen der Formbacke (6, 7) und der Stützbacke (8, 9) ein Kühlspalt (13; 14) ausgebildet ist. Durch den Kühlspalt (13; 14) ist ein Kühlmittel (KM) leitbar. Zum Umformen eines Metallblechs wird der Kühlspalt (13; 14) geschlossen, so dass Formbacke (6, 7) und Stützbacke (8, 9) eine massive Einheit bilden. Unmittelbar nach dem Umformen wird der Kühlspalt (13; 14) wieder geöffnet. Infolge dessen strömt Kühlmittel (KM) durch den Kühlspalt (13; 14), wodurch eine optimale Kühlung und Härtung des hergestellten Blechprofils erreicht wird.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Warmformpresse gemäß den Merkmalen im Oberbegriff von Anspruch 1.
- Durch die
DE 24 52 486 C2 zählt ein Verfahren zur Herstellung eines gehärteten Blechprofils aus einem Stahlblech in einem Presshärtverfahren zum Stand der Technik. Hierbei wird eine aus einem härtbaren Stahl bestehende Platine auf Härtetemperatur erhitzt, dann in einem Pressenwerkzeug warm umgeformt und anschließend ausgehärtet, während das Blechprofil im Pressenwerkzeug verbleibt. Das Stahlblech wird in weniger als 5 Sekunden in die endgültige Form zwischen zwei indirekt gekühlten Werkzeuge unter wesentlicher Formänderung gepresst und unter Verbleiben in der Presse einer Schnellkühlung so unterzogen, dass ein martensitisches und/oder bainitisches feinkörniges Gefüge erzielt wird. Da das Blechprofil bei der im Zuge des Härtungsvorgangs vorgenommenen Kühlung im Pressenwerkzeug eingespannt ist, erhält man ein Produkt mit guter Maßhaltigkeit. - Die indirekte Kühlung erfolgt über Kühlkanäle, welche in Form von Bohrungen oder Schlitzen (Schachtkühlung) in einem definierten Abstand zur Umformoberfläche in das Werkzeug eingebracht sind. Durch diese Kühlkanäle fließt ein Kühlmedium, häufig Wasser, dass die von dem warmen Blechprofil an das Werkzeug abgegebene Wärme nach außen abführt. Die Kühlkanäle werden üblicherweise in das Werkzeug gebohrt. Die Anfertigung solcher Bohrungen ist herstellungstechnisch aufwendig und kostenintensiv. Auch können die Bohrungen häufig der dreidimensionalen Struktur der Werkzeugoberfläche nur bedingt folgen. Dadurch wird der Abstand zwischen der Werkzeugoberfläche und den Kühlmittelkanälen relativ groß, wodurch die Kühlwirkung abnimmt.
- Auch die
DE 10 2004 045 155 A1 beschreibt eine Warmformpresse mit einem Oberwerkzeug und einem Unterwerkzeug. Sowohl das Oberwerkzeug als auch das Unterwerkzeug besteht aus einer Grundplatte mit einer darin festgelegten Formbacke und einem ebenfalls an der Grundplatte festgelegten, als Stützbacke fungierendem Kern. Zwischen der Stützbacke und der der Stützbacke zugewandten Rückseite der Formbacke ist ein Kanalsystem zur Durchleitung eines Kühlmittels ausgebildet. - Bei der aus der
DE 10 2005 028 010 B3 bekannten Presse zum Warmformen und Presshärten eines hochfesten Blechprofils befindet sich das Unterwerkzeug der Presse innerhalb eines Flüssigkeitsbades. Dabei können sowohl Teile der Formgeometrie als auch die gesamte Formgeometrie unterhalb des Flüssigkeitsspiegels liegen. Das warm zu formende und zu härtende Blechprofil wird oberhalb des Flüssigkeitsspiegels aufgelegt und beim Zufahren der Presse durch das Oberwerkzeug in das Flüssigkeitsbad eingetaucht und in das Unterwerkzeug tiefgezogen. - Eine direkte Kühlung in einer Warmformpresse ist aus der
DE 26 03 618 A1 bekannt. In der Umformfläche von Unter- und Oberwerkzeug sind konzentrische Ringnuten eingebracht, in die durch die Werkzeuge hindurchgeführte Kanäle münden. Durch diese Kanäle wird eine Kühlflüssigkeit bis in die Ringnuten zum direkten Kontakt mit einem zu härtenden Blechprofil geführt. Bei diesem Verfahren ist jedoch von einer relativ langen Prozessdauer und einer aufwendigen Werkzeugwartung auszugehen. Generell verursacht eine Sprüh- oder Tauchkühlung eine starke Kontamination der Werkzeuge mit Kühlmittel. Hierdurch können Korrosionen und mechanische Probleme hervorgerufen werden. Auch die Kühlleistung lässt zu wünschen übrig. - Der Erfindung liegt ausgehend vom Stand der Technik die Aufgabe zu Grunde eine anlagen- und anwendungstechnisch verbesserte Warmformpresse zum Umformen und Härten von Metallblechen zu schaffen, mit verbesserter Kühlwirkung und verringerter Prozesszeit.
- Die Lösung dieser Aufgabe besteht nach der Erfindung in einer Warmformpresse gemäß den Merkmalen von Anspruch 1.
- Danach ist vorgesehen, dass das Oberwerkzeug und/oder das Unterwerkzeug der Warmformpresse zweiteilig aufgebaut ist und eine Formbacke und eine Stützbacke umfasst. Die Formbacke und die Stützbacke sind relativ zueinander verlagerbar, wobei die Stützbacke in einer Blockstellung an der Formbacke anliegt und in einer Kühlstellung von der Formbacke beabstandet ist, so dass zwischen der Formbacke und der Stützbacke eine Kühlspalt ausgebildet ist, durch welchen ein Kühlmittel leitbar ist.
- Auf diese Weise wird ein Kühlsystem für die Warmformpresse geschaffen, bei dem der Abstand zwischen der Kühlmittelführung und der Werkzeugoberfläche bzw. der Umformfläche in der Formbacke minimiert werden kann. Hierdurch kann die Kühlung während des Umformprozesses kontinuierlich gewährleistet werden. Demzufolge ergibt sich eine minimale Verweildauer der Pressteile in der Warmformpresse und damit eine maximierte Wirtschaftlichkeit.
- Vor dem Umformvorgang befinden sich Formbacke und Stützbacke in der Kühlstellung, so dass Kühlmittel durch den Kühlspalt strömen kann. Hierdurch wird die Formbacke und insbesondere deren Formgeometrie gekühlt. Zum eigentlichen Umformvorgang wird der Kühlspalt geschlossen und die Formbacke und die Stützbacke in die Blockstellung überführt, bei der die Stützbacke an der Formbacke anliegt. Stützbacke und Formbacke bilden quasi eine Einheit. Hierdurch wird eine ausreichend hohe Werkzeugstabilität beim Umformprozess erreicht, welche die Übertragung von hohen Pressendrücken ermöglicht.
- Die Warmformpresse wird dann zugefahren und das Metallblech zwischen Oberwerkzeug und Unterwerkzeug zum Blechprofil umgeformt. Nach dem vollständigen Schließen der Warmformpresse hat die Umformung des Metallblechs stattgefunden. Die Zuhaltekraft der Warmformpresse wird nur noch zur Aufrechterhaltung des Kontakts zwischen dem hergestellten Blechprofil und dem Oberwerkzeug sowie dem Unterwerkzeug zwecks Wärmeübertragung beim Kühl- bzw. Härtevorgang benötigt. In diesem Zustand wird der Kühlspalt zwischen der Formbacke und der Stützbacke wieder geöffnet. Kühlmittel strömt vollflächig und mit kurzem Abstand zum warmen Bauteil durch den Kühlspalt. Hierdurch kann eine optimale Kühlung erreicht werden. Bis zum erneuten Schließen der Warmformpresse wird der Kühlspalt aufrechterhalten.
- Grundsätzlich ist es auch möglich die Formbacke und die Stützbacke während des Härtevorgangs in der Blockstellung zu belassen, weil die Wärmeabfuhr über das geschlossene Ober- und Unterwerkzeug ausreicht um die Härtung durchzuführen. Erst beim anschließenden Öffnen der Warmformpresse wird dann auch der Kühlspalt geöffnet, um das Ober- bzw. das Unterwerkzeug zurückzukühlen.
- Vorteilhafte Ausgestaltungen des grundsätzlichen Erfindungsgedankens sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche 2 bis 8.
- Vorzugsweise liegt die Stützbacke in der Blockstellung formschlüssig an der Formbacke an. Die einander kontaktierenden Flächen von Stützbacke und Formbacke sind in ihrer Kontur aufeinander abgestimmt und korrespondieren miteinander.
- In der Kühlstellung erstreckt sich der Kühlspalt auf der der Stützbacke zugewandten Rückseite der Formbacke über die Fläche der Formgeometrie der Formbacke.
- Zur Verlagerung der Formbacke und der Stützbacke relativ zueinander kommen Linearantriebe zur Anwendung. Grundsätzlich sind verschiedene Ausführungsformen von Linearantrieben möglich. Für die Praxis bieten sich Linearantriebe in Form von Kolben-Zylinder-Einheiten an, insbesondere ist hierbei an den Einsatz von Hydraulikzylindern gedacht.
- Die Zuleitung von Kühlmittel in den Kühlspalt, ebenso wie die Ableitung des Kühlmittels aus dem Kühlspalt erfolgt über Kühlmittelanschlüsse. Diese sind vorzugsweise in der Stützbacke vorgesehen.
- Um den Austritt von Kühlmittel über die Bewegungs- bzw. Führungsflächen zwischen Formbacke und Stützbacke zu verhindern ist zwischen diese zumindest eine Dichtung integriert. Diese befindet sich in den sich gegenüberliegenden Führungsflächen der Formbacke und/oder der Stützbacke.
- Zweckmäßigerweise ist die Dichtung in einer Nut in der Stützbacke oberhalb bzw. unterhalb des Kühlmittelanschlusses vorgesehen.
- Die Formbacke besteht vorzugsweise aus einer dünnen Stahlschale mit einer entsprechend dem herzustellenden Bauteil ausgebildeten Formgeometrie. Korrespondierend hierzu ist die Stützbacke geformt. Die Formbacke weist eine Wandstärke von 4 mm bis 15 mm, vorzugsweise von 5 mm bis 10 mm auf. Aufgrund der vergleichsweise dünnen Wandstärke der Formbacke ist ein guter Wärmeaustausch zwischen Kühlmittel und dem warm umgeformtem Bauteil möglich.
- Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher beschrieben. Es zeigen:
-
1 im Schema in einem vertikalen Querschnitt eine erfindungsgemäße Warmformpresse in der Offenstellung mit geöffnetem Kühlkanal; -
2 die Warmformpresse immer noch in geöffnetem Zustand jedoch mit geschlossenem Kühlkanal; -
3 die Warmformpresse in der unteren Schließstellung beim Umformvorgang und -
4 die Warmformpresse immer noch in der Schließstellung, jedoch mit geöffnetem Kühlkanal. - Anhand der
1 –4 ist eine erfindungsgemäße Warmformpresse1 beschrieben. Die Darstellungen zeigen jeweils schematisch einen vertikalen Querschnitt durch die Warmformpresse1 in verschiedenen Arbeitsstellungen. - Die Warmformpresse
1 umfasst im Wesentlichen ein Oberwerkzeug2 und ein Unterwerkzeug3 . Das Unterwerkzeug3 ist auf einer Pressenbasis4 angeordnet. Das Oberwerkzeug2 ist an einem Pressenschlitten5 festgelegt, welcher in der Warmformpresse1 relativ zur Pressenbasis4 und dem Unterwerkzeug3 vertikal verlagerbar ist. - Sowohl das Oberwerkzeug
2 als auch das Unterwerkzeug3 weisen jeweils eine Formbacke6 bzw.7 und eine Stützbacke8 bzw.9 auf, welche relativ zueinander verlagerbar sind. Hierzu sind zwischen die Formbacke6 ,7 und die Stützbacke8 ,9 Linearantriebe10 in Form von Kolben-Zylinder-Einheiten, insbesondere von Hydraulikzylindern geschaltet. - In einer Blockstellung B, wie in den
2 und3 zu erkennen, liegen die Stützbacken8 ,9 formschlüssig jeweils an der der Stützbacke8 ,9 zugewandten Rückseite11 ,12 der Formbacken6 ,7 an. In der Blockstellung B bilden die Stützbacke8 bzw.9 und die Formbacke6 bzw.7 so eine massive Einheit. - In einer Kühlstellung K sind die Formbacke
6 ,7 und die Stützbacke8 ,9 mit Abstand a zueinander angeordnet, so dass zwischen der Formbacke6 ,7 und der Stützbacke8 ,9 ein Kühlspalt13 bzw.14 ausgebildet ist. Durch den Kühlspalt13 ,14 ist ein Kühlmittel KM leitbar. - Die Formbacken
6 ,7 weisen jeweils eine Formgeometrie15 ,16 auf, welche miteinander korrespondieren und auf die Kontur eines umzuformenden Blechprofils abgestimmt ist. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel bildet die Formgeometrie16 der Formbacke7 des Unterwerkzeugs3 eine gegenüber der Grundfläche17 der Formbacke7 vorstehende domartige Patrize, welche in die gegengleich ausgebildete, gegenüber der Grundfläche18 der Formbacke6 nach innen eine Aufnahme (Matrize) bildende Formgeometrie15 beim Umformvorgang eintaucht. - Eine Formbacke
6 bzw.7 besteht aus einer dünnen Stahlschale mit einer entsprechend dem herzustellenden Bauteil ausgebildeten Formgeometrie15 ,16 . Die Wandstärke s der Formbacke6 ,7 im Bereich der Formgeometrie15 ,16 ist gleich bleibend stark und weist vorzugsweise eine Wandstärke s von 5 mm bis 10 mm auf. - Die Zu- bzw. Abführung von Kühlmittel KM in die Kühlspalte
13 ,14 erfolgt über Kühlmittelanschlüsse19 ,20 , welche durch die gegenüber der Formbacke6 ,7 breiter ausgeführten Seitenbereiche21 ,22 geführt sind. In der Kühlstellung K gelangen die Kühlmittelanschlüsse19 ,20 mit den Kühlspalte13 bzw.14 in leitende Verbindung, so dass Kühlmittel KM durch die Kühlspalte13 ,14 fließen kann. - Man erkennt des Weiteren, dass die Formbacken
6 ,7 und die Stützbacken8 ,9 über je eine Dichtung23 gegeneinander abgedichtet sind. Die Dichtung23 ist in einer Nut24 in der Formbacke6 bzw.7 integriert. Die Nut24 befindet sich oberhalb bzw. unterhalb der Kühlmittelanschlüsse19 ,20 . - Vor dem Umformvorgang eines Metallblechs
25 ist die Warmformpresse1 geöffnet und das Oberwerkzeug2 ebenso wie das Unterwerkzeug3 befinden sich in der Kühlstellung K. Der Kühlspalt13 ,14 ist geöffnet, so dass ein massiver Fluss von Kühlmittel KM durch den Kühlspalt13 ,14 ermöglicht ist. Der Kühlspalt13 ,14 erstreckt sich auf der der Stützbacke8 ,9 zugewandten Rückseite11 ,12 der Formbacke6 ,7 über die Fläche der Formgeometrie15 ,16 der Formbacke6 ,7 und zwar mit geringem Abstand a, welcher der Wandstärke s der Formbacke6 ,7 im Bereich der Formgeometrie15 ,16 entspricht (1 ). - Zum Umformen des Metallblechs
25 wird der Kühlspalt13 ,14 geschlossen und die Formbacken6 ,7 und die Stützbacken8 ,9 von Oberwerkzeug2 und Unterwerkzeug3 in die Blockstellung B gebracht (2 ). - In die Warmformpresse
1 wird dann das auf Härtetemperatur erhitzte Metallblech25 eingelegt. Anschließend wird die Warmformpresse1 geschlossen und das Metallblech25 zum Blechprofil26 umgeformt, wie anhand der3 zu erkennen. Beim Schließen der Warmformpresse1 wird der Pressenschlitten5 zusammen mit dem Oberwerkzeug2 nach unten bewegt. Hierbei wird das Metallblech25 in die Formgeometrie15 ,16 gezogen und zum Blechprofil26 umgeformt. - Nach dem vollständigen Schließen der Warmformpresse
1 ist der eigentliche Umformvorgang des Metallblechs25 abgeschlossen. Die Zuhaltekraft der Warmformpresse1 wird nur noch zur Aufrechterhaltung des Kontaktes zwischen dem Blechprofil26 und dem Oberwerkzeug2 sowie dem Unterwerkzeug3 benötigt. In dieser Phase werden die Kühlspalte13 ,14 wieder geöffnet (4 ). Die Formbacken6 ,7 und die Stützbacken8 ,9 befinden sich wieder in der Kühlstellung K und Kühlmittel KM strömt vollflächig und mit kurzem Abstand a zum warm umgeformten Blechprofil26 durch die Kühlspalte13 ,14 . Durch den geringen Abstand a zwischen dem warmen Blechprofil26 und dem Kühlmittel KM und dem vollflächigen Kühlmitteleintrag wird eine sehr gute Wärmeableitung vom Blechprofil26 und damit ein effizienter Kühl- bzw. Härtevorgang erreicht. - Nach Abschluss des Härtevorgangs wird die Warmformpresse
1 wieder geöffnet. Dies geschieht bei geöffnetem Kühlspalt13 ,14 so dass die Formbacken6 ,7 weiter gekühlt werden. Das fertig geformte und gehärtete Blechprofil26 kann aus der Warmformpresse1 entnommen werden und der Umformvorgang von neuem beginnen. -
- 1
- Warmformpresse
- 2
- Oberwerkzeug
- 3
- Unterwerkzeug
- 4
- Pressenbasis
- 5
- Pressenschlitten
- 6
- Formbacke
- 7
- Formbacke
- 8
- Stützbacke
- 9
- Stützbacke
- 10
- Linearantrieb
- 11
- Rückseite
v.
6 - 12
- Rückseite
v.
7 - 13
- Kühlspalt
- 14
- Kühlspalt
- 15
- Formgeometrie
- 16
- Formgeometrie
- 17
- Grundfläche v.
7 - 18
- Grundfläche v.
6 - 19
- Kühlmittelanschluss
- 20
- Kühlmittelanschluss
- 21
- Seitenbereich
v.
6 ,7 - 22
- Seitenberich
v.
6 ,7 - 23
- Dichtung
- 24
- Nut
- 25
- Metallblech
- 26
- Blechprofil
- B
- Blockstellung
- K
- Kühlstellung
- KM
- Kühlmittel
- a
- Abstand
- s
- Wandstärke v.
6 bzw.7
Claims (8)
- Warmformpresse zum Umformen und Härten von Metallblechen mit einem Oberwerkzeug (
2 ) und einem Unterwerkzeug (3 ), wobei zumindest eines der Werkzeuge (2 ;3 ) eine Formbacke (6 ;7 ) und eine Stützbacke (8 ;9 ) umfasst und zwischen der Formbacke (6 ;7 ) und der Stützbacke (8 ;9 ) ein Kühlmittel (KM) durchleitbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacke (6 ;7 ) und die Stützbacke (8 ;9 ) relativ zueinander verlagerbar sind, wobei die Stützbacke (8 ;9 ) in einer Blockstellung (B) an der Formbacke (6 ;7 ) anliegt und in einer Kühlstellung (K) von der Formbacke (6 ;7 ) beabstandet ist, so dass zwischen der Formbacke (6 ;7 ) und der Stützbacke (8 ;9 ) ein Kühlspalt (13 ;14 ) ausgebildet ist. - Warmformpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützbacke (
8 ;9 ) in der Blockstellung (B) formschlüssig an der Formbacke (6 ;7 ) anliegt. - Warmformpresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurchgekennzeichnet, dass sich der Kühlspalt (
13 ;14 ) auf der der Stützbacke (8 ;9 ) zugewandten Rückseite (11 ;12 ) der Formbacke (6 ;7 ) über die Fläche der Formgeometrie (15 ;16 ) der Formbacke (6 ;7 ) erstreckt. - Warmformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacke (
6 ;7 ) und die Stützbacke (8 ;9 ) mittels Linearantrieben (10 ) relativ zueinander verlagerbar sind. - Warmformpresse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Linearantriebe (
10 ) Kolben-Zylinder-Einheiten sind, welche zwischen die Formbacke (6 ;7 ) und die Stützbacke (8 ;9 ) geschaltet sind. - Warmformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in der Formbacke (
6 ;7 ) Kühlmittelanschlüsse (19 ,20 ) vorgesehen sind, welche in der Kühlstellung (K) in leitende Verbindung mit dem. Kühlspalt (13 ;14 ) gelangen. - Warmformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacke (
6 ;7 ) und die Stützbacke (8 ;9 ) über zumindest eine Dichtung (23 ) gegeneinander abgedichtet sind. - Warmformpresse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Formbacke (
6 ;7 ) eine Wandstärke (s) von 4–15 mm, insbesondere von 5–10 mm, aufweist.
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