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Die
Erfindung betrifft einen Tragehaken zur Befestigung an einer Hörhilfe sowie
eine Hörhilfe.
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Hörhilfen
sind heutzutage in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Dabei kann eine Hörhilfe wie
beispielsweise ein Hörgerät hinter
dem Ohr, ganz oder teilweise im Gehörgang oder auch als separates Gerät von dem
Anwender der Hörhilfe
getragen werden. Gängig
sind dabei die so genannten „behind
the ear"-Hörgeräte (BTE),
die hinter dem Ohr getragen werden. Dabei ist an der Hörhilfe oder
an dem Hörgerät selbst
ein Tragehaken angebracht, der von der Hinterseite des Ohres über das
Ohr in den Gehörkanal
führt.
Dieser Tragehaken hält
also einerseits die Hörhilfe
oder das Hörgerät am Ohr
des Anwenders der Hörhilfe
und führt
andererseits dem Anwender den Ausgangsschall der Hörhilfe zu.
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Üblich ist
dabei, dass der Tragehaken einen passiven Schallleitkanal aufweist,
beispielsweise in Form einer Röhre
oder Bohrung, durch die der Schall von der Hörhilfe in den Gehörkanal geleitet
wird. Des Weiteren sind so genannte „receiver in canal"-Geräte (RIC)
bekannt, bei denen ein Lautsprecher in dem Tragehaken vorgesehen
ist, der den Schall an den Anwender der Hörhilfe abgibt. Im letzten Fall
können elektrische
Zuleitungen von der Hörhilfe
für den
Lautsprecher in dem Tragehaken angeordnet sein.
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Es
ist ferner üblich,
den Tragehaken ablösbar
von der Hörhilfe
auszugestalten. Hierdurch kann, beispielsweise aus hygienischen
Gründen,
der Tragehaken gewechselt werden, oder auch ein speziell an die
Anatomie des Anwenders angepasster Tragehaken an ein standardmäßig und
serienmäßig hergestelltes
Hörgerät angebracht
werden. Die mechanische Verbindung des Tragehakens an die Hörhilfe ist dabei
bestimmten Beschränkungen
unterworfen, da beispielsweise der verfügbare Platz, ein zu mutbares Gesamtgewicht
der Hörhilfe,
mechanische Beschränkungen,
elektrische Verbindungen und/oder andere Voraussetzungen zu beachten
sind.
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Es
ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen verbesserten
Tragehaken zur Befestigung an einer Hörhilfe, sowie eine verbesserte
Hörhilfe
bereitzustellen.
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Diese
Aufgabe wird durch den Tragehaken gemäß Anspruch 1 sowie die Hörhilfe gemäß Anspruch
14 gelöst.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
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Gemäß eines
Aspekts der vorliegenden Erfindung ist ein Tragehaken zur Befestigung
an einer Hörhilfe
vorgesehen. Demgemäß weist
der Tragehaken ein Anschlussende, ein Austrittsende an dem Schall
für einen
Benutzer der Hörhilfe
austritt und einen Befestigungssring, auf. Ferner weist das Anschlussende
eine Führung
auf, um die der Befestigungsring drehbar gelagert ist, und der Befestigungsring
weist einen Vorsprung auf, der in einen Teil der Hörhilfe eingreift,
um das Anschlussende an der Hörhilfe
zu befestigen.
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Gemäß eines
weiteren Aspekts der vorliegenden Erfindung ist eine Hörhilfe mit
einem Tragehaken zur Befestigung an einer Hörhilfe vorgesehen. Der Tragehaken
weist dabei ein Anschlussende, ein Austrittsende und einen Befestigungssring
auf. Ferner weist das Anschlussende eine Führung auf, um die der Befestigungsring
drehbar gelagert ist und der Befestigungsring weist einen Vorsprung
auf, der in einen Teil der Hörhilfe
eingreift, um das Anschlussende an der Hörhilfe zu befestigen. Der entsprechende
Teil der Hörhilfe,
in den der Vorsprung des Befestigungsringes eingreift, kann dabei
beispielsweise Teil eines Gewindes, einer Nut oder auch eines Bajonett-Verschlusses
sein.
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Das
Vorsehen eines Befestigungsrings an einem Anschlussende des Tragehakens
erlaubt einerseits eine lösbare
Verbindung des Tragehakens an die Hörhilfe, und andererseits eine
mechanisch stabile Befestigung. Der Befestigungsring, der in der
Führung
drehbar gelagert ist, kann daher den Tragehaken fest an die Hörhilfe binden,
indem er die Führung relativ
zur Hörhilfe
fixiert und der Vorsprung des Befestigungsrings in einen Teil der
Hörhilfe
eingreift.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist die Führung einen ringförmigen Flansch
auf. Eine axiale Symmetrie eines derartigen ringförmigen Flansches
erlaubt die Anbringung des Tragehakens in einer beliebigen Orientierung
zu der Hörhilfe
und kann ferner eine Verteilung der Befestigungskraft entlang des
gesamten ringförmigen Flansches
ermöglichen.
Dies kann insbesondere bei der Berücksichtigung der begrenzten
Platzverhältnisse
bei Hörhilfen
von Vorteil sein. Durch den regulären Gebrauch oder aber auch
durch eine Fehlbedienung können
Kräfte
auf die Verbindung Tragehaken-Hörhilfe wirken,
die bei unzureichender Verteilung zur Beschädigung des Tragehakens oder
eines Teiles der Hörhilfe
führen
können.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist die Führung eine Nut um das Anschlussende
des Tragehakens auf. Durch das Vorsehen einer Nut kann der Befestigungsring
einerseits den Tragehaken stabil an der Hörhilfe befestigen und ist andererseits
unverlierbar an dem Tragehaken angebracht, wobei eine drehbare Lagerung weiterhin
gewährleistet
ist. Dabei wird über
eine erste Seitenfläche
der Nut die Befestigungskraft vermittelt und über eine zweite Seitenfläche der
Nut der Befestigungsring unverlierbar an dem Tragehaken gehalten.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Vorsprung einen Haken auf,
der in ein Gewinde der Hörhilfe
eingreift. Somit kann ein einfaches Gewinde an der Hörhilfe vorgesehen
werden, in das der Haken des Befestigungsringes eingreifen kann.
Ferner erfordert ein Haken kein vollständiges Gewinde, sondern ermöglicht auch
das Eingreifen in eine Nut oder in einen Teil eines Bajonett-Verschlusses.
Somit kann der Befestigungsring in vorteilhafter Weise an einer
Reihe von Hörhilfen
angebracht werden und dies unabhängig davon,
ob die Hörhilfe
ein Gewinde, eine Nut oder einen Teil eines Bajonett-Verschlusses
aufweist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Vorsprung des Befestigungsringes
ein Teil eines Bajonett-Verschlusses. Somit kann in vorteilhafter
Weise der Tragehaken durch einen einfach zu bedienenden Bajonett-Verschluss angebracht
werden, der durch seine Arretierung auch ein unerwünschtes
Lösen des
Tragehakens in vorteilhafter Weise verhindern kann.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Vorsprung Teil eines Gewindes
des Befestigungsringes. Somit kann der Befestigungsring in ein entsprechendes
Gegengewinde der Hörhilfe
fest eingreifen. Somit kann der Tragehaken in besonders stabiler
Form an der Hörhilfe
angebracht werden. Dabei kann das Gewinde des Befestigungsringes
ein Innengewinde sein, sodass der Befestigungsring in Form einer Überwurfmutter
ausgeführt
sein kann. Im angebrachten Zustand können somit in vorteilhafter
Weise alle Verbindungselemente abgekapselt sein, sodass Verschmutzungen
und/oder auch Feuchtigkeit in vorteilhafter Weise von der mechanischen
Verbindung, einer elektrischen Verbindung oder eines Innenraumes der
Hörhilfe
ferngehalten werden kann.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist der Befestigungsring aus einem Metall
gefertigt. Beispiele hierfür
sind rostfreier Edelstahl, Stahl, Aluminium, Titan, Magnesium, andere
Leichtmetalle, und/oder Legierungen daraus. Ferner kann der Befestigungsring
auch aus einem stabilen Kunststoff gefertigt sein. Durch den eingeschränkten Platz,
der dem Tragehaken und dem Befestigungsring hierfür in einem
Bereich des Ohres des Benutzers der Hörhilfe zur Verfügung steht,
kann es notwendig werden, die auftretenden Befestigungskräfte auf
kleine Elemente zu übertragen.
Das Vorsehen des Befestigungsrings aus einem Metall bzw. einem stabilen
Kunststoff, kann in vorteilhafter Weise eine stabile und auch robuste
Verbindung des Tragehakens gewährleisten.
Somit kann der Tragehaken und/oder die Hörhilfe eine erhöhte Stabilität aufweisen
und ein Abbrechen bzw. eine Beschädigung des Tragehakens und/oder
Teilen der Hörhilfe durch
den regulären
Gebrauch des Anwenders oder auch durch eine Fehlbedienung verhindert
werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist längs
dem Anschlussende eine Längsachse
definiert und der Tragehaken in beliebiger Orientierung um die Längsachse
drehbar an der Hörhilfe
zu befestigen. Somit kann in vorteilhafter Weise der Tragehaken
in einem an der Hörhilfe
befestigten Zustand gedreht werden, um sich, beispielsweise, der
Anatomie des Anwenders der Hörhilfe
anzupassen.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ist an dem Anschlussende ein elektrischer
Kontakt angeordnet, um eine elektrische Verbindung zu der Hörhilfe bereitzustellen.
Somit können
in dem Tragehaken elektronische und/oder elektrische Elemente angeordnet
sein. Dies ist insbesondere von Vorteil, bei den so genannten „receiver
in canal"-Ausführungen
(RIC), bei dem ein Lautsprecher in dem Tragehaken zur Ausgabe eines Schalles
an den Anwender der Hörhilfe
angeordnet ist. Über
den elektrischen Kontakt können
somit Signale von der Hörhilfe
an entsprechende elektrische und/oder elektronische Einheiten in
den Tragehaken weitergegeben werden.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Tragehaken ein flexibles Material
auf oder ist aus einem flexiblen Material gefertigt, sodass es anpassbar
an eine Anatomie des Benutzers der Hörhilfe ist. Somit kann in vorteilhafter
Weise der Tragehaken in einem bereits an der Hörhilfe befestigten Zustand
noch weiter an die Anatomie des Anwenders der Hörhilfe angepasst werden.
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen
näher erläutert. Es
zeigen:
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1 schematisch
einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 schematisch
einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in einem befestigten Zustand;
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3 einen
Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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4 einen
Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer dritten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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5 einen
Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer vierten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung;
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6 einen
Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung und
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7 einen
Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer sechsten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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1 zeigt
schematisch einen Tragehaken und einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer
ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung in einem abgetrennten Zustand. Ein Tragehaken 10 weist
dabei ein Anschlussende 110 und ein Austrittsende 120 auf.
Das Anschlussende 110 des Tragehakens 10 wird
an einer Hörhilfe 20 angebracht.
Ferner tritt an dem Austrittsende 120 des Tragehakens 10 Schall für den Anwender
der Hörhilfe 20 aus.
Hierfür
kann der Tragehaken 10 einen Kanal bzw. eine Bohrung aufweisen,
durch den der Schall von der Hörhilfe 20 zu
dem Austrittsende 120 geleitet wird. Gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Tragehaken 10 einen
Befestigungsring 130 auf, der drehbar um das Anschlussende 110 des
Tragehakens 10 gelagert ist. Ferner weist der Befestigungsring 130 einen
Vorsprung 131, beispielsweise in Form eines Innengewindes,
auf. Zur Anbringung des Tragehakens 10 gemäß dieser
Ausführungsform an
die Hörhilfe 20 ist
ein entsprechendes Gegengewinde 231, beispielsweise ein
Außengewinde,
an der Hörhilfe 20 vorgesehen.
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2 zeigt
schematisch den Tragehaken und einen Teil der Hörhilfe in einem befestigten
Zustand gemäß der ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Hierfür wurde der Befestigungsring 130 so über das
entsprechende Anschlussteil der Hörhilfe 20 gedreht,
dass der Vorsprung 131 in das Gewinde 231 eingreift.
Der Befestigungsring 130 drückt somit das Anschlussende 110 vermittels
der Führung 111 an
die Hörhilfe 20.
Somit ist in vorteilhafter Weise der Tragehaken 10 in einer
lösbaren,
aber gleichzeitig stabilen und robusten Form an die Hörhilfe 20 angebracht.
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Der
Befestigungsring 130 und/oder Teile der Hörhilfe 20 können dabei
aus einem Metall oder Kunststoff gefertigt sein. Metalle oder entsprechende Kunststoffe,
die eine erhöhte
Biegesteifigkeit aufweisen, gewährleisten
somit eine stabile und robuste Befestigung bei geringem Platzbedarf.
In vorteilhafter Weise können
beispielsweise rostfreier Edelstahl, Stahl, Aluminium, Titan, Magnesium,
andere Leichtmetalle, und/oder Legierungen daraus zur Fertigung bzw.
Herstellung des Befestigungsringes 130 und/oder Teilen
der Hörhilfe 20 verwendet
werden.
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Das
Vorsehen eines Befestigungsringes 130 ermöglicht jedoch
auch in vorteilhafter Weise eine Ausführung in schwereren Materialien,
beispielsweise Edelstahl, da nur der Ring 130 aus diesem
Material gefertigt sein muss. Der Tragehaken 10 sowie die Hörhilfe 20 kann
weiterhin aus leichten und/oder ergonomischen Materialien gefertigt
sein, wobei gleichzeitig eine stabile Befestigung des Tragehakens 10 an
die Hörhilfe 20 durch
einen stabil ausgeführten Befestigungsring 130 gewährleistet
sein kann. Neben den Vorteilen einer vergrößerten Auswahl an zur Verfügung stehenden
Materialien kann eine entsprechende zweiteilige Ausführung auch
die Verwendung standarisierter Teile im Zusammenspiel mit speziell für den Anwender
angefertigten Teilen oder auch einen teilweisen Austausch ermöglichen.
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3 zeigt
einen Tragehaken und einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer zweiten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Gemäß dieser
Ausführungsform
weist der Befestigungsring 130 einen Vorsprung in Form
eines Hakens 132 auf. Der Haken 132 kann in eine
Nut 232 eines entsprechenden Anschlussteils der Hörhilfe 20 eingreifen.
Der Haken 132 erlaubt einerseits eine stabile Befestigung
des Tragehakens 10 an der Hörhilfe 20 und andererseits eine
einfache Ausführung
des Befestigungsrings 130. Somit kann der Befestigungsring 130 in
vorteilhafter Weise besonders einfach hergestellt werden, da beispielsweise
aufwendige Gussformen und/oder Bearbeitungsschritte, wie beispielsweise
das Formen oder Schneiden eines Gewindes, entfallen.
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4 zeigt
schematisch einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer
dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Demgemäß weist ein entsprechendes
Anschlussende der Hörhilfe 20 eine
Bajonett-Nut 233 auf. Der Haken 132 des Befestigungsrings 120 kann
somit in die Nut 232 eingreifen. Hierdurch wird der Tragehaken 10 stabil an
der Hörhilfe 20 befestigt.
Der Bajonett-Verschluss gemäß dieser
Ausführungsform
erlaubt jedoch gleichzeitig einerseits eine stabile und einfache
Befestigung des Tragehakens 10 an der Hörhilfe 20 und andererseits
eine entsprechende Befestigung, bei der ein ungewolltes Lösen wirksam
verhindert wird.
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Ein
ungewolltes Lösen
des Befestigungsringes 130 von dem Anschlussteil der Hörhilfe 20 kann sich
beispielsweise bei einer Gewindeausführung durch die Bewegung des
Anwenders der Hörhilfe
ergeben. Die Arretierung eines Bajonett-Verschlusses kann hier wesentlich
unempfindlich gegenüber
einem Lösen
durch Vibrationen und/oder Bewegungen sein. Ferner ist durch den
verringerten notwendigen Drehweg des Befestigungsrings 130 eine
einfache und schnelle Anbringung des Tragehakens an die Hörhilfe 20 möglich.
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5 zeigt
schematisch einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer
vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Demgemäß ist der Tragehaken 10 durch
den Befestigungsring 130 an dem entsprechenden Teil bzw.
Befestigungsende der Hörhilfe 20 angebracht.
Die Befestigung des Tragehakens 10 kann dabei gemäß einer
der zuvor beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung erfolgen. Die dargestellte Bajonett-Verbindung
kann daher durch eine Gewinde- und/oder Haken-Nut-Verbindung ersetzt
werden.
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Gemäß dieser
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist der Tragehaken 10 an dem Anschlussende 111 einen
elektrischen Kontakt, wie beispielsweise einen Stecker 140,
auf, die in entsprechende Buchsen 240 der Hörhilfe 20 eingreifen.
Die Stecker 140 können
eine elektrische Verbindung von dem Tragehaken 10 an die
Hörhilfe 20 bereitstellen. Somit
können
in vorteilhafter Weise in den Tragehaken 10 elektrische
und/oder elektronische Einheiten vorgesehen sein, die über die
Verbindungen Stecker 140 – Buchse 240 an weitere
elektronische und/oder elektrische Einheiten der Hörhilfe 20 verbunden
sein können.
Dies kann insbesondere bei den so genannten „receiver in canal"-Ausführungen
(RIC) von Vorteil sein, da der Tragehaken 10 einerseits
lösbar
und stabil durch den Befestigungsring 130 an die Hörhilfe 20 angebracht
werden kann, und andererseits eine elektrische Verbindung zu dem
in dem Tragehaken 10 vorgesehenen Lautsprecher ermöglicht wird.
Neben eines Lautsprechers können
auch weitere elektronische Einheiten, wie beispielsweise Verstärker, Mikrofone,
Bedienungselemente und/oder andere Sensoren, in dem Tragehaken 10 vorgesehen
sein.
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6 zeigt
einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer fünften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Dabei ist der Tragehaken 10 mit dem Befestigungsring 130 an
einem entsprechenden Anschlussende der Hörhilfe 20 angebracht.
Die Befestigung kann dabei gemäß einer der
zuvor beschriebenen Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung erfolgen. Gemäß dieser Ausführungsform
ist der Tragehaken 10 auch in einem an der Hörhilfe 20 befestigten
Zustand um eine Längsachse 150 drehbar
angeordnet. Die Längsachse 150 liegt
dabei entlang einer Längsachse
des Anschlussendes 110 des Tragehakens 10. Demgemäß kann in
vorteilhafter Weise die Position des Tragehakens 10 entlang
der Längsachse 150 auch
in einem befestigten Zustand angepasst werden. Dies kann die Anwendung
und Bedienung der Hörhilfe
wesentlich vereinfachen.
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7 zeigt
schematisch einen Tragehaken sowie einen Teil einer Hörhilfe gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Demgemäß ist ein Tragehaken 11 mit
dem Befestigungsring 130 an der Hörhilfe 20 befestigt.
Die Befestigung des Tragehakens 11 an der Hörhilfe 20 kann
dabei gemäß einer
zuvor beschriebenen Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung erfolgen. Gemäß dieser Ausführungsform
weist der Tragehaken 11 ein elastisches Material auf byw.
Ist aus einem elastischem Material gefertigt. Somit kann der Tragehaken 11 auch
in einem bereits an der Hörhilfe 20 befestigten Zustand
verändert
und/oder an die Anatomie eines Anwenders der Hörhilfe angepasst werden. So
kann der Tragehaken 11 beispielsweise in eine erste Form 151,
sowie in eine zweite Form 152 geformt werden. Das flexible
Material kann dabei eine temperaturabhängige Flexibilität und/oder
elastische Eigenschaften aufweisen. Der Tragehaken 11 kann
sich somit in vorteilhafter Weise auch in einem befestigten Zustand
an die Anatomie des Anwenders der Hörhilfe während dem Tragen anpassen.