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DE102007055178A1 - Stickmaschine - Google Patents

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Publication number
DE102007055178A1
DE102007055178A1 DE200710055178 DE102007055178A DE102007055178A1 DE 102007055178 A1 DE102007055178 A1 DE 102007055178A1 DE 200710055178 DE200710055178 DE 200710055178 DE 102007055178 A DE102007055178 A DE 102007055178A DE 102007055178 A1 DE102007055178 A1 DE 102007055178A1
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DE
Germany
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strand
sewing
output transport
embroidery machine
support
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710055178
Other languages
English (en)
Inventor
Masayoshi Ichinomiya Hirate
Minao Nagoya Chinen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Original Assignee
Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd filed Critical Tokai Kogyo Sewing Machine Co Ltd
Publication of DE102007055178A1 publication Critical patent/DE102007055178A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05CEMBROIDERING; TUFTING
    • D05C7/00Special-purpose or automatic embroidering machines
    • D05C7/08Special-purpose or automatic embroidering machines for attaching cords, tapes, bands, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Abstract

Eine Stickmaschine näht ein strangförmiges Material (A) an ein Nähgut, während sie die Drehung eines Drehelements (13) im Einklang mit einer Bewegungsrichtung eines Nähguts basierend auf Stickdaten steuert und die Ausrichtung eines Führungsmechanismus ändert, um eine Richtung zu optimieren, in der das Nähgut zu einer Nähposition einer Nähnadel geführt wird. Ein Plissiermechanismus (N) der Maschine enthält: ein Stützelement (24), um das durch den Führungsmechanismus geführte strangförmige Material zu stützen; und ein Ausgabetransportelement (35), das in Bezug auf das Stützelement versetzbar ist, um das durch das Stützelement gestützte strangförmige Material in Richtung der Nähposition auszugeben. Das strangförmige Material wird durch den Ausgabetransportbetrieb des Ausgabetransportelements in einer gefalteten Form in Richtung der Nähposition geführt.

Description

  • Technisches Gebiet
  • Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Stickmaschinen, die in der Lage sind, ein strangförmiges Material, z. B. ein Band oder eine Kordel an ein Nähgut oder ein sonstiges Nähgut zu nähen, und insbesondere eine verbesserte Stickmaschine, die in der Lage ist, ein strangförmiges Material in einer gefalteten oder plissierten Form an ein Nähgut zu nähen.
  • Hintergrund
  • Bisher sind Stickmaschinen bekannt, die mit einem Maschinenkopf ausgestattet sind, und welche folgendes aufweist: eine vertikal angetriebene Nadelstange mit einer an ihrem unteren Ende angeordneten Nähnadel; ein gegenüber der Nadelstange koaxial angeordnetes und um ihre Achse frei drehbares Drehelement; und ein Führungsmittel, das zusammen mit dem Drehelement drehbar angetrieben wird, um ein strangförmiges Material zu einer Näh-(oder Nadeleingangs-)-Position einer Nähnadel zu führen, und welche in der Lage ist, ein strangförmiges Material durch Steppen an ein Nähgut zu nähen, während er die Rotation des Drehelements im Einklang mit einer Bewegungsrichtung des Nähguts basierend auf Stickdaten steuert und die Orientierung der Führung geeignet einstellt, um die Richtung zu optimieren, in der das strangförmige Material der Nähposition zugeführt wird.
  • Einige der bekannten Stickmaschinen sind dazu eingerichtet, ein strangförmiges Material dreidimensional zu nähen, um eine verbesserte Dekorwirkung zu erreichen. Beispielsweise offenbart die Japanische Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 eine Stickmaschine, die in der Lage ist zu "Plissieren", indem sie ein strangförmiges Material faltet und das strangförmige Material in dem in dieser Weise gefalteten Bereich annäht.
  • In der in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarten Stickmaschine ist die Führung, die zusammen mit dem Drehelement drehbar angetrieben wird, um ein strangförmiges Material zu einer Nähposition einer Nähnadel zu führen, dazu eingerichtet, in Richtung eines unteren Endabschnitts der Nähnadel vorzurücken und sich seitlich von der Nähnadel zurückzuziehen. Das strangförmige Material wird durch die Vorrückbewegung der Führung gefaltet und in dem gefalteten Zustand oder der gefalteten Form in Richtung der Nähposition der Nähnadel geführt, und das strangförmige Material wird anschließend durch die auf den gefalteten Abschnitt sinkende Nähnadel an ein Nähgut genäht.
  • 13A13C zeigen eine Weise, in der ein strangförmiges Material in der in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarten Stickmaschine gefaltet wird, wobei die Führung mit dem Referenzzeichen 50, ein Nähfuß mit 51, ein strangförmiges Material mit A, und ein Nähgut mit S bezeichnet sind. Die Führung 50 weist einen zylindrischen Abschnitt mit einer Querschnittsgestalt auf, die zu jener des strangförmigen Materials A passt, und die Führung 50 wiederholt ihre Vorrückbewegung und Rückzugbewegung, indem sie mittels eines nicht gezeigten Schwenkmechanismus geschwenkt wird, wobei das strangförmige Material A durch den zylindrischen Abschnitt hindurch eingeführt wird. 13A zeigt ein Stadium, in dem die Führung 50 durch die Rückzugbewegung zurückgezogen ist. Während sich die Führung 50 von der zurückgezogenen Position aus vorwärts bewegt, wird das strangförmige Material A, wie in 13B gezeigt, unter der Führung 50 gefaltet. Während sich die Führung 50 weiter vorwärts bewegt, wird das strangförmige Material A, während es in eine S-förmige Querschnittsgestalt gefaltet wird, in Richtung der Nähposition geführt und in einer solchen S-förmigen, gefalteten Konfiguration an das Nähgut S genäht. In einem mittleren Abschnitt des zylindrischen Abschnitts der Führung 50 ist eine angemessene Öffnung ausgebildet, um der Nadel während des Nähens den Durchgang durch sie hindurch zu erlauben.
  • Durch Ändern (Verringern) der Höhe der Führung 50 kann das strangförmige Material A, während sich die Führung 50, wie in 13C gezeigt, vorwärts bewegt, aufwärts in eine hügelförmige Form gekrümmt werden. Während sich die Führung 50 weiter vorwärts bewegt, wird das in eine hügelförmige Form gekrümmte strangförmige Material A in Richtung der Nähposition geführt, während es mittels des Nähfußes 51 oder des nicht gezeigten Nähfadens auf die Führung 50 gefaltet wird. Dementsprechend wird das strangförmige Material A in einer in Form eines invertierten S gefalteten Konfiguration an das Nähgut S genäht. Auf diese Weise ist die in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarte Stickmaschine in der Lage, das strangförmige Material A dreidimensional in einer in Gestalt eines S oder eines invertierten S gefalteten Konfiguration anzunähen und dadurch eine weiter verbesserte Dekorwirkung zu erzielen.
  • Insbesondere ist die in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarte Stickmaschine in der Lage, das strangförmige Material A durch Ändern der Höhe der Führung 50 in einer in Gestalt eines S oder invertierten S gefalteten Konfiguration anzunähen. Allerdings kann sich die Richtung, in der das strangförmige Material A gefaltet wird, in Abhängigkeit von den Nähbedingungen ändern. Wenn sich die Orientierung der Führung 50 basierend auf Stickdaten in Einklang mit der Bewegungsrichtung des Nähguts erheblich verändert hat, wird das bis zu diesem Zeitpunkt in S-Form gefaltete strangförmige Material A beispielsweise möglicherweise lediglich in einem Abschnitt davon, der unmittelbar auf den Orientierungswechsel der Führung folgend anzunähen ist, in Gestalt eines invertierten S gefaltet. Insbesondere wird das strangförmige Material A mit der in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarten Stickmaschine gelegentlich möglicherweise in einem nicht beabsichtigten gefalteten Zustand an das Nähgut S angenäht.
  • Darüber hinaus führt die Führung 50 der in der Offenlegungsschrift Nr. HEI-7-70903 offenbarten Stickmaschine die Vorrück-/Rückzugbewegung unmittelbar oberhalb der Oberseite des Nähguts S durch. Daher erfasst die vorrückende Führung 50 manchmal einen bereits angenähten Abschnitt des strangförmigen Materials A, so dass sie das Material A verkratzen oder beschädigen, oder ungewollt verformen kann.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Mit Blick auf das Vorausgehende ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine verbesserte Stickmaschine zu schaffen, die in der Lage ist, ein strangförmiges Material stabil in einem gleichmäßig gefalteten Zustand aufzunähen. Ein weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Stickmaschine zu schaffen, die in der Lage ist, zuverlässig zu verhindern, dass ein Ausgabetransportelement, das eine Vorrück-/Rückzugbewegung durchführt, um das strangförmige Material auszugeben, einen bereits angenähten Abschnitt des strangförmigen Materials unbeabsichtigt erfasst.
  • Um die oben erwähnte Aufgabe zu erfüllen, schafft die Erfindung eine Stickmaschine, die folgendes aufweist: eine vertikal angetriebene Nadelstange mit einer Nähnadel an einem unteren Ende davon; ein Drehelement, das mit der Nadelstange koaxial angeordnet und um eine Achse davon drehbar ist; und ein Führungsmechanismus, der zusammen mit dem Drehelement drehbar angeordnet ist, um ein strangförmiges Material in Richtung einer Nähposition der Nadelstange zu führen, wobei die Stickmaschine in der Lage ist, ein strangförmiges Material durch Steppen an ein Nähgut zu nähen, während sie die Drehung des Drehelements basierend auf Stickdaten im Einklang mit einer Bewegungsrichtung eines Nähguts steuert und die Ausrichtung des Führungsmechanismus ändert, um die Richtung zu optimieren, in der das Nähgut der Nähposition der Nähnadel zugeführt wird, wobei die Stickmaschine aufweist: ein Stützelement, um das durch den Führungsmechanismus geführte strangförmige Material zu stützen; und ein Ausgabetransportelement, das in Bezug auf das Stützelement versetzbar ist, um das auf dem Stützelement gestützte strangförmige Material in Richtung der Nähposition auszugeben. Mit derartigen Anordnungen wird das strangförmige Material durch den Ausgabetransportbetrieb des Ausgabetransportelements in einer gefalteten Form in Richtung der Nähposition geführt.
  • Erfindungsgemäß bewegt sich das Ausgabetransportelement relativ zu dem Stützelement, das das durch den Führungsmechanismus geführte strangförmige Material stützt, um das auf dem Stützelement gestützte strangförmige Material in Richtung der Nähposition auszugeben. Durch einen solchen Ausgabetransportbetrieb des Ausgabetransportelements wird das strangförmige Material geordnet in einem gefalteten Zustand in Richtung der Nähposition geführt. Da das auf das Stützelement gestützte strangförmige Material mittels des Ausgabetransportelements in Richtung der Nähposition ausgegeben wird (wobei das Stützelement relativ zu dem Ausgabetransportbetrieb feststehend ist), und da das ausgegebene strangförmige Material auf dem Stützelement stabil gestützt ist, lässt sich gewährleisten, dass das strangförmige Material immer in denselben Zustand gefaltet wird; auf diese Weise ist es möglich, das strangförmige Material von einem Abschnitt zum nächsten sequentiell zu falten, ohne eine unerwünschte Störung oder Änderung in dem gefalteten Zustand hervorzurufen. Im Ergebnis ermöglicht es die vorliegende Erfindung zuverlässig, entsprechend der Absicht eines Benutzers oder einer Bedienperson vielfältige Formen eines überlappenden Nähens (d. h. des Nähens eines überlappenden Abschnitts des strangförmigen Materials) vorzusehen, z. B. ein überlappendes Nähen pro Stich und ein überlappendes Nähen pro zwei Stiche.
  • In einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist das Stützelement einen Stützabschnitt auf, um das strangförmige Material darauf anzuordnen, und das Ausgabetransportelement führt den Ausgabetransportbetrieb durch, indem es sich in einem wesentlichen Abstand von der Oberseite des strangförmigen Materials über dem Stützabschnitt hin und her bewegt. Dadurch dass sich das Ausgabetransportelement über dem Stützabschnitt in einem großen Abstand von der Oberseite des strangförmigen Materials hin und her bewegt, lässt sich zuverlässig verhindern, dass es einen bereits angenähten Abschnitt des strangförmigen Materials erfasst, und die vorliegende Erfindung ist somit in der Lage, eine Beeinträchtigung des strangförmigen Materials, des Zufuhrmechanismus des strangförmigen Materials, usw. durch das Ausgabetransportelement zuverlässig zu verhindern, und sonstige Nachteile zu vermeiden.
  • Im Folgenden werden Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung beschrieben, jedoch ist zu beachten, dass die Erfindung nicht auf die beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist, und dass vielfältige Modifikationen der Erfindung möglich sind, ohne von den Grundzügen abzuweichen. Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll daher ausschließlich durch die beigefügten Patentansprüche bestimmt sein.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnungen
  • Um den Gegenstand der Erfindung und sonstige Ausstattungsmerkmale der vorliegenden Erfindung besser verständlich zu machen, werden ihre bevorzugten Ausführungsbeispiele im Folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen eingehender beschrieben:
  • 1 zeigt eine Vorderansicht eines Maschinenkopfs, der in der Lage ist, ein strangförmiges Material an ein Nähgut zu nähen, gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 2 zeigt eine linke Seitenansicht des in 1 gezeigten Maschinenkopfs;
  • 3 zeigt den Maschinenkopf in einer rechten Seitenansicht;
  • 4 veranschaulicht in einer rechten Seitenansicht in vergrößertem Maßstab einen in 3 gezeigten Plissiermechanismus, wobei eine Transportplatte (ein Ausgabetransportelement) insbesondere in ihrer (seiner) zurückgezogenen Position dargestellt ist;
  • 5 veranschaulicht in einer rechten Seitenansicht, die jener in 4 ähnelt, die Transportplatte in ihrer vorgerückten Position;
  • 6 zeigt in einer perspektivischen Ansicht in vergrößertem Maßstab einen Stützabschnitt, der in dem Plissiermechanismus an dem unteren Ende eines Stützelements vorgesehen ist;
  • 7 zeigt eine auseinandergezogene Ansicht des Stützabschnitts;
  • 8A zeigt eine linke Seitenansicht des Plissiermechanismus in einer zurückgezogenen Stellung;
  • 8B zeigt in einer rechten Seitenansicht den Plissiermechanismus in der zurückgezogenen Stellung;
  • 9A veranschaulicht in einer Seitenansicht die Transportplatte (das Ausgabetransportelement) in der vorbestimmten zurückgezogenen Stellung;
  • 9B veranschaulicht in einer Seitenansicht die Transportplatte (das Ausgabetransportelement) auf ihrem (seinen) Weg zu der vorgerückten Position;
  • 9C veranschaulicht in einer Seitenansicht die Transportplatte (das Ausgabetransportelement) in der vorbestimmten vorgerückten Position (in der das Vorrücken vollendet ist);
  • 9D veranschaulicht in einer Seitenansicht viele aus einem strangförmigen Material gebildete Plisseefalten;
  • 10 zeigt in einer Draufsicht das in einer plissierten Form an ein Nähgut genähte strangförmige Material;
  • 11 veranschaulicht in einer Seitenansicht eine exemplarische Weise, in der jeweils ein überlappender Abschnitt des strangförmigen Materials pro Stich genäht ist, gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 12 veranschaulicht in einer Seitenansicht eine exemplarische Weise, in der jeweils ein überlappender Abschnitt des strangförmigen Materials pro zwei Stiche gemäß dem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung genäht ist; und
  • 13A13C veranschaulichen in Seitenansichten die Durchführung des Plissierens gemäß einer herkömmlichen bekannten Technik.
  • Bestes Ausführungsbeispiel der Erfindung
  • 13 veranschaulichen einen Maschinenkopf H, der in der Lage ist, ein strangförmiges Material an ein Nähgut zu nähen, wobei 1 eine Vorderansicht des Maschinenkopfs H zeigt, 2 eine linke Seitenansicht des Maschinenkopfs H zeigt, und 3 den Maschinenkopf H in einer rechten Seitenansicht zeigt. Die Konstruktion des Maschinenkopfs H basiert darauf, dass ein aus dem Stand der Technik bekannter Maschinenkopf mit einem neuen "Plissiermechanismus N" gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung versehen ist. Eine spezielle Konstruktion des aus dem Stand der Technik bekannten Maschinenkopfs ist beispielsweise in der Japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift Nr. HEI-8-299639 offenbart und wird im Vorliegenden nicht eingehender beschrieben.
  • Eine Maschinenhauptwelle 2 erstreckt sich durch einen Maschinenarm 1 des Maschinenkopfs H, und eine Nadelstange 3 wird durch Rotation der Maschinenhauptwelle 2 über einen nicht gezeigten Nadelstangenantriebsmechanismus gemeinsam mit einer an dem unteren Ende der Stange 3 befestigten Nähnadel 4 (5) abwechselnd auf und ab bewegt. Ein Steppen wird in der hinlänglich bekannten Weise durch die Auf- und Abbewegung der Nähnadel 4 und durch die Drehung eines nicht gezeigten unterhalb einer Nadelplatte 5 angeordneten Drehhakens durchgeführt.
  • An der linken Seitenfläche des Maschinenarms 1 sind, wie in 2 zu sehen, ein Hubantrieb 9 zum vertikalen Antrieb einer Nähfußhalterung 7 und ein Ausrichtungssteuerungsantrieb 16 vorgesehen, der dazu dient, die Orientierung der Nähfußhalterung 7 zu steuern. Darüber hinaus ist, wie in 3 zu sehen, an der rechten Seitenfläche des Maschinenarms 1 ein Antriebsmotor 21 vorgesehen, der dazu dient, eine Transportplatte (ein Ausgabetransportelement) 35 dazu zu veranlassen, sich vor und zurück zu bewegen. Der Antriebsmotor 21 ist ein Zickzackantrieb, wie er in dem aus dem Stand der Technik bekannten Maschinenkopf Verwendung findet, und anstelle eines Zickzackmechanismus ist der oben erwähnte "Plissiermechanismus N" an dem Maschinenkopf H angebracht. Insbesondere kann der Antriebsmotor 21 in dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel von dem für die vorliegende Erfindung maßgebenden Plissiermechanismus N und von dem für die vorliegende Erfindung unmaßgeblichen Zickzackmechanismus gemeinsam verwendet werden. Allerdings ist die vorliegende Erfindung nicht hierauf beschränkt, und es kann zur Verwirklichung der Erfindung für den Plissiermechanismus N ein eigener Antrieb vorgesehen sein. Der speziell für den Plissiermechanismus N vorgesehene Antrieb ist nicht auf einen rotierenden Antrieb beschränkt, sondern kann auch ein Linearmotor sein.
  • Ein Stützzylinder 6 ist an dem Außenumfang der Nadelstange 3 so angeordnet, dass er um seine Achse drehbar und in Bezug auf die Nadelstange 3 vertikal beweglich ist, während er längs der inneren Umfangsfläche einer an einem unteren Endabschnitt des Maschinenrahmens 1 befestigten nicht gezeigten Hülse geführt wird. Die Nähfußhalterung 7 ist an einem unteren Endabschnitt des Stützzylinders 6 befestigt. Die Nähfußhalterung 7 ist in Gestalt einer Gabel mit zwei Schenkelabschnitten ausgebildet. In vertikaler Richtung ist in der Außenfläche eines der Schenkelabschnitte eine verlängerte Keilnut 7a ausgebildet, während der Nähfuß 8 an einem unteren Abschnitt des anderen Schenkelabschnitts starr befestigt ist. Der Stützzylinder 6 ist über einen Antriebsarm 12 mit einem Hubelement 11 verbunden, das sich längs eines Führungsschafts 10 vertikal (d. h. aufwärts und abwärts) bewegt, indem es durch den Hubmotor 9 angetrieben wird. Auf diese Weise bewegt sich der Stützzylinder 6 in Reaktion auf eine Aktivierung des Hubantriebs 9 gemeinsam mit der Nähfußhalterung 7 (dem Nähfuß 8) aufwärts und abwärts.
  • Ein Drehzylinder (d. h. ein Drehelement) 13 ist an dem Außenumfang der nicht gezeigten feststehenden Hülse so angeordnet, dass er lediglich um seine Achse drehbar ist. An dem Außenumfang eines oberen Endbereichs des Drehzylinders 13 ist eine Riemenscheibe 14 ausgebildet. Die Riemenscheibe 14 ist mit einer Antriebsriemenscheibe 17 verbunden, die über einen Synchronriemen 15 durch den Ausrichtungssteuerungsantrieb 16 in Drehung versetzt werden kann. An dem Außenumfang des Drehzylinders 13 ist eine Spulenhalterung 18 befestigt, und eine Spule 19, auf der ein strangförmiges Material A aufwickelt ist, ist drehbar an der Spulenhalterung 18 angebracht. Wie weiter unten beschrieben, wird das von der Spule 19 ausgegebene strangförmige Material A über ein Führungselement 28 in Richtung einer Nähposition (d. h. Nadeleingangsposition) der Nähnadel 4 geführt.
  • Der Führungsmechanismus zum Führen des strangförmigen Materials A in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 basiert auf der Spulenhalterung 18, der Spule 19 und dem weiter unten beschriebenen Führungselement 28. Wie aus dem Stand der Technik bekannt, wird der Ausrichtungssteuerungsantrieb 16 gemäß einem Stickmuster in einer Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung aktiviert, um den Drehzylinder 13 um einen angemessenen Winkel zu drehen, so dass die Orientierung der zusammen mit dem Drehzylinder 13 an der Spulenhalterung 18 befestigten Spule 19 so gesteuert wird, dass das von der Spule 19 ausgegebene strangförmige Element A in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 in der Orientierung zugeführt wird, die dem Stickmuster entspricht.
  • Ein Antriebsring 20 ist an dem Außenumfang des Drehzylinders 13 so angeordnet, dass der Ring 20 in Bezug auf den Drehzylinder 13 drehbar und vertikal beweglich ist. In dem Außenumfang des Antriebsrings 20 ist eine Ringnut 20a ausgebildet, und ein durch den Antriebsmotor 21 längs eines Führungsschafts 22 beweglicher, vertikal distaler Endabschnitt (gabelförmiger Bereich) des Antriebsarms 23 befindet sich in Eingriff in der Ringnut 20a.
  • Der Plissiermechanismus N erlaubt "Plissieren", indem der Führungsmechanismus das strangförmige Element A in einer gefalteten Konfiguration in Richtung der Nähposition führt. Zu dem Plissiermechanismus N gehören ein Stützelement 24, um das strangförmige Element A zu stützen, und die Transportplatte (d. h. das Ausgabetransportelement) 35 zum Ausgeben des strangförmigen Elements A. Wie in 1 und 2 gezeigt, ist das Stützelement 24 mittels einer Befestigungsschraube 26 an einem Basiselement 25 befestigt, das seinerseits an einem unteren Endabschnitt des Drehzylinders 13 gesichert ist. An dem Basiselement 25 ist ein mit der Keilnut 7a der Nähfußhalterung 7 in Eingriff bringbares Keilelement 27 starr befestigt. Durch die Keilverbindung zwischen dem Keilelement 27 und der Keilnut 7a wird das Basiselement 25 daran gehindert, sich vertikal zu bewegen, obwohl es sich gemeinsam mit der Nähfußhalterung 7 dreht. 4 veranschaulicht in einer rechten Seitenansicht in vergrößertem Maßstab den Plissiermechanismus N, der die Transportplatte 35 insbesondere in ihrer zurückgezogenen Position zeigt. 5 stellt die Transportplatte 35 in ihrer vorgerückten Position dar.
  • Das Stützelement 24 weist an seinem unteren Ende einen Stützabschnitt 24a auf. 6 zeigt in einer perspektivischen Ansicht in vergrößertem Maßstab den Stützabschnitt 24a, und 7 veranschaulicht eine auseinandergezogene Ansicht des Stützabschnitts 24a. Wie aus 6 und 7 deutlich ersichtlich, ist der Stützabschnitt 24a mit einem Schlitz 24b ausgebildet, und das von der Spule 19 ausgegebene strangförmige Material A bewegt sich in einem Bereich hinter dem Schlitz 24b längs der Unterseite des Stützabschnitts 24a fort und wird anschließend durch den Schlitz 24b hindurch auf die Oberseite des Stützabschnitts 24a herausgeführt. Das zum Führen des strangförmigen Materials A dienende Führungselement 28 ist an dem Stützabschnitt 24a befestigt. Wie aus 7 deutlich ersichtlich, basiert das Führungselement 28 auf zwei Einzelkomponenten, von denen jede einen Führungsabschnitt 28a oder 28b aufweist, der dazu dient, das eine Ende des strangförmigen Materials A zu führen. Die Führungsabschnitte 28a und 28b sind in dem Schlitz 24b angeordnet und dienen dazu, das strangförmige Material A innerhalb des strangförmigen Materials A zu führen. Die Einzelkomponenten des Führungselements 28 sind hinsichtlich ihrer Position einstellbar, um ein Intervall zwischen den Führungsabschnitten 28a und 28b einzustellen, um zu unterschiedlichen Breiten vielfältiger strangförmiger Materialien A zu passen.
  • Wie in 3 oder 4 gezeigt, ist eine Winkelkurbel 29 auf einem äußeren peripheren Abschnitt des Drehzylinders 13 mittels eines Zapfens 30 schwenkbar gelagert, und eine Walze 31 ist an einem sich horizontal aus dem Zapfen 30 erstreckenden entfernten Endbereich eines Abschnitts der Winkelkurbel 29 befestigt, und ein Transportarm 33 ist über eine Halterung 32 mittels einer Befestigungsschraube 34 an einem sich nach unten erstreckenden Bereich der Winkelkurbel 29 angebracht. Eine Transportplatte 35 zum Ausgeben des strangförmigen Materials A ist an einem distalen Endabschnitt des Transportarms 33 befestigt. Wie in 1 gezeigt, und wie durch eine zwei-strichpunktierte Linie in 6 gezeigt, ist in einem distalen Endabschnitt der Transportplatte 35 eine Durchgangsbohrung (Öffnung) 35a ausgebildet, die den Durchgang der Nähnadel 4 durch sie hindurch erlaubt, und es sind in jenem distalen Endabschnitt Zähne 35b ausgebildet, um ein unerwünschtes Rutschen des strangförmigen Materials A zu verhindern. Wenn sich die Transportplatte 35, wie in 5 gezeigt, in ihrer vorgerückten Position befindet, erlaubt die Durchgangsöffnung 35a den Durchgang der Nähnadel 4 durch sie hindurch.
  • An dem oben erwähnten Antriebsring 20 ist ein Eingriffselement 37 befestigt, und ein Bereich des Eingriffselements 37 steht mit einer in dem Drehzylinder 13 ausgebildeten, in vertikaler Richtung verlängerten Keilnut 13a in Eingriff. Wie in 4 gezeigt, weist das Eingriffselement 37 einen gabelförmigen Bereich 37a auf, mit dem die Walze 31 der Winkelkurbel 29 in Eingriff steht. Auf diese Weise schwenkt die Winkelkurbel 29, während sich der Antriebsring 20 angetrieben durch den Antriebsmotor 21 gemeinsam mit dem Antriebsarm 23 auf und ab bewegt, zusammen mit dem Transportarm 33 um den Zapfen 30 hin und her, so dass die Transportplatte 35 sich zwischen der in 4 gezeigten zurückgezogenen Position und der in 5 gezeigten vorgerückten Position hin und her bewegt.
  • Weiter dreht sich der Plissiermechanismus N gemeinsam mit der Spulenhalterung 18 (Spule 19) und der Nähfußhalterung 7 (dem Nähfuß 8), während sich der Drehzylinder 13 um einen angemessenen Winkel dreht, indem er, wie oben erwähnt, durch den Ausrichtungssteuerungsantrieb 16 in Einklang mit einem Stickmuster angetrieben wird.
  • Das Stützelement 24 und der Transportarm 33 des Plissiermechanismus N lassen sich beispielsweise, wenn das Nähgut durch ein anderes ersetzt werden soll, wie in 8A und 8B gezeigt, in eine zurückgezogene Stellung bewegen. 8A zeigt eine linke Seitenansicht des Plissiermechanismus N in der zurückgezogenen Stellung, und 8B veranschaulicht in einer rechten Seitenansicht den Plissiermechanismus N in der zurückgezogenen Stellung. Ein Positionierungsstift 38 ist an dem Stützelement 24 befestigt, und in Entsprechung zu einer Einsatzposition und der zurückgezogenen Stellung des Stützelements 24 sind in dem Basiselement 25 Löcher 25a und 25b ausgebildet, um den Positionierungsstift 38 darin passend aufzunehmen. Während sich das Stützelement 24, wie in 2 gezeigt, in der Einsatzposition befindet, ist der Positionierungsstift 38 in dem der Einsatzposition entsprechenden Loch 25a befestigt gehalten. Wenn das Stützelement 24 zurückgezogen werden soll, wird die Befestigungsschraube 26 gelöst, um den Positionierungsstift 38 aus dem Loch 25a aus dem Eingriff zu nehmen, und das Stützelement 24 wird veranlasst, nach 2 gegen den Uhrzeigersinn zu schwenken, so dass der Positionierungsstift 38 veranlasst wird, in das der zurückgezogenen Stellung entsprechende Loch 25b einzurasten, wonach die Befestigungsschraube 26 angezogen wird.
  • An dem Transportarm 33 ist ein Positionierungsstift 36 befestigt, und die Halterung 32 weist ein Loch 32a auf, das dazu dient, den Positionierungsstift 36 darin passend aufzunehmen. Darüber hinaus weist die Halterung 32 einen Eingriffsabschnitt 32b auf, der in der Lage ist, den Positionierungsstift 36 zu verriegeln. Während sich das Stützelement 24, wie in 3 gezeigt, in der Einsatzposition befindet, wird der Positionierungsstift 36 in dem Loch 32a befestigt gehalten. Wenn der Transportarm 33 zurückgezogen werden soll, wird die Befestigungsschraube 34 gelöst, um den Positionierungsstift 36 aus dem Loch 32a aus dem Eingriff zu nehmen, und der Transportarm 33 wird veranlasst, nach 3 im Uhrzeigersinn zu schwenken, so dass der Positionierungsstift 36 veranlasst wird, mit dem Eingriffsabschnitt 32b in Eingriff zu kommen, wonach die Befestigungsschraube 34 fest angezogen wird.
  • Die folgenden Absätze beschreiben den Betrieb zum Nähen eines strangförmigen Materials A an ein Gewebe (Nähgut) S in einer plissierten Form.
  • Das auf der Spule 1 aufgewickelte strangförmige Material A wird von der Spule 19 ausgegeben und mittels des Stützabschnitts 24a des Stützelements 24 in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 gelenkt. In diesem Stadium wird das Nähgut S auf der Grundlage gewünschter Sticknähdaten in x/y-Richtung bewegt, und die Nadelstange 3 wird vertikal angetrieben, so dass mittels der Nähnadel 4 und des nicht gezeigten Drehhakens in einer hinlänglich bekannten Weise ein gewünschter Nähvorgang durchgeführt wird.
  • Wie ebenfalls aus dem Stand der Technik gut bekannt, führt der Nähfuß 8 die Nähgutdrückfunktion durch, indem er durch den Hubmotor 9 dazu veranlasst wird, sich mit einem vorgegebenen Takt synchron mit der vertikalen Bewegung der Nadelstange 3 vertikal zu bewegen. Wie ebenfalls gut bekannt, dreht sich der Drehzylinder 13, indem er mittels des Ausrichtungssteuerungsantriebs 16 gemäß Stickdaten (einem Stickmuster) angetrieben wird, wobei in Reaktion darauf die Spulenhalterung 18 und der Nähfuß 8 basierend auf der Bewegung des Nähguts S veranlasst werden, betrachtet in Richtung der Relativbewegung des Maschinenkopfs H vorwärts positioniert zu werden. Während dieses Zeitabschnitts wird der Plissiermechanismus N ebenfalls so gesteuert, dass der Stützabschnitt 24a des Stützelements 24 betrachtet in Richtung der Relativbewegung des Maschinenkopfs H (d. h. in die Richtung, in der das Nähen des strangförmigen Elements A fortschreiten soll) vorwärts positioniert wird; in dieser Weise lässt sich das strangförmige Material A fehlerlos in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 führen.
  • Weiter wird der Antriebsmotor 21 gekoppelt mit dem Nähvorgang bei jeweils pro Stich oder bei pro mehreren Stichen aktiviert, wobei die Transportplatte 35 in Reaktion darauf zwischen der vorbestimmten vorgerückten Position und der vorbestimmten zurückgezogenen Position hin und her bewegt oder verschoben wird. In Reaktion auf die Hin- und Herbewegung der Transportplatte 35 wird das strangförmige Material A in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 in einem plissierten oder gefalteten Zustand ausgegeben.
  • 9A9D zeigen eine Sequenz der Vorrück- und Rückzugbewegung der Transportplatte 35, wobei insbesondere eine Weise veranschaulicht ist, in der ein strangförmiges Material A in eine plissierte Form gefaltet wird.
  • Als Erstes wird durch vertikale (Aufwärts- und Abwärts-)Bewegung der Nähnadel 4 ein Nähvorgang für wenigstens einen Stich durchgeführt, so dass ein führender Endabschnitt des strangförmigen Materials A an ein Nähgut S genäht ist. 9A zeigt das bei einem Punkt P angenähte strangförmige Material A, wobei die Transportplatte 35 in der zurückgezogenen Stellung gehalten ist.
  • Als Nächstes wird das Nähgut S auf der Grundlage von Stickdaten in der x/y-Richtung bewegt, die Nähnadel 4 und der Nähfuß 8 dazu veranlasst abzusinken, und die Transportplatte 35 vorgerückt, um das strangförmige Material A auszugeben. 9B zeigt das strangförmige Material A auf seinem Weg zu der vorgerückten Position. In diesem Stadium wird der ausgegebene Abschnitt des strangförmigen Materials A, wie in 9B gezeigt, in eine hügelförmige Form aufwärts gekrümmt, da das Material A zuvor an dem Punkt P an das Nähgut S genäht wurde.
  • Während die Vorrückbewegung der Transportplatte 35 und die absteigende Bewegung der Nähnadel 4 und des Nähfußes 8 fortschreitet, wird das in der hügelförmigen gekrümmten Form ausgegebene strangförmige Material A durch den Nähfuß 8 oder den nicht gezeigten Nähfaden nach unten gedrückt, so dass das strangförmige Material A auf der Transportplatte 35 in einer plissierten Form gefaltet wird. Obwohl die Vorrückbewegung der Transportplatte 35 und die absteigende Bewegung des Nähfußes 8 in dem oben erwähnten Stadium unterbrochen wird, sinkt die Nähnadel 4 weiter, um das in einer plissierten Form gefaltete strangförmige Material A an das Nähgut S anzunähen. Anschließend werden die Nähnadel 4 und der Nähfuß 8 aufwärts bewegt, und die Transportplatte 35 wird zurückgezogen.
  • Danach wird die Aufstiegs-/Abstiegsbewegung der Nähnadel 4 und des Nähfußes 8 und die Vorrück-/Rückzugbewegung der Transportplatte 35 wiederholt, so dass das strangförmige Material A, wie in 9D gezeigt, in einer vorbestimmten Orientierung in einer plissierten Form an das Nähgut S genäht wird.
  • 10 zeigt in einer Draufsicht eine exemplarische Stickarbeit, wobei ein strangförmiges Material A in einer plissierten Form an ein Nähgut S genäht ist. Wie aus 10 deutlich zu sehen, sind die Stickstiche sogenannte "Laufstiche", die auf einer Serie von in einer Längsrichtung des Materials A angebrachten Stichen basieren; d. h., das strangförmige Material A ist längs der Laufstiche an das Nähgut S genäht. Die "Stickdaten" basieren auf Stichdaten, die dazu dienen Laufstiche zu erzeugen (d. h. Daten, die dazu dienen, das Nähgut S in der x/y-Richtung zu bewegen). Während das strangförmige Material A mit derartigen Laufstichen an das Nähgut S genäht wird, wird eine Vorrückrichtung jedes Stichs pro Stichbildung auf der Grundlage der Stichdaten berechnet, und die Drehung des Drehzylinders 13 wird in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Berechnung gesteuert. Bei dieser Steuerung der Drehung ist der Stützabschnitt 24a des Stützelements 24 basierend auf der Bewegung des Nähguts S betrachtet in Richtung der relativen Vorrückbewegung des Maschinenkopfs H immer vorwärts positioniert; auf diese Weise wird das strangförmige Material A betrachtet in Richtung der relativen Vorrückbewegung immer von vorne her zugeführt.
  • Die Weise, in der das Nähen eines strangförmigen Materials A durchgeführt wird, unterscheidet sich abhängig von der Weise, in der die Vorrück-/Rückzugbewegung der Transportplatte 35 bewirkt wird. Falls die Transportplatte 35 beispielsweise pro Hin- und Herbewegung der Nähnadel 4 vorgerückt/zurückgezogen wird, erfolgt das überlappende Nähen (d. h. Nähen eines überlappenden Abschnitts des strangförmigen Materials A) pro Stich, wie in 11 gezeigt. Wenn ein überlappender Abschnitt des strangförmigen Materials A durch zwei Stiche an das Nähgut S genäht werden soll, wird ein derartiges Nähen erzielt, indem eine Vorrück-/Rückzugbewegung der Transportplatte 35 mit dem ersten Stich veranlasst wird, und anschließend bei dem zweiten Stich keine Vorrück-/Rückzugbewegung der Transportplatte 35 veranlasst wird; in einer Abwandlung kann ein derartiges Nähen erreicht werden, indem die Transportplatte 35 bei dem ersten Stich vorgerückt und anschließend angehalten wird, und die Transportplatte 35 danach bei dem zweiten Stich nur zurückgezogen wird. Vielfältige andere Formen eines überlappenden Nähens lassen sich erreichen, indem beispielsweise eine Pro-Stich-Länge von Laufstichen verändert wird, oder ein Takt der Vorrück-/Rückzugbewegung der Transportplatte 35 verändert wird, um dadurch die Länge eines überlappenden Abschnitts des strangförmigen Materials A zu ändern.
  • Gemäß dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel wird ein Abschnitt eines strangförmigen Materials A mittels des Stützabschnitts 24a des Stützelements 24 in Richtung der Nähposition der Nähnadel 4 gelenkt, der auf den Stützabschnitt 24a gestützte Abschnitt wird durch die Vorrückbewegung der Transportplatte 35 ausgegeben, und der ausgegebene Abschnitt des strangförmigen Materials A wird anschließend in eine überlappende Form gefaltet. Dementsprechend lässt sich der ausgegebene Abschnitt des strangförmigen Materials A durch den distalen Endabschnitt der Transportplatte 35 zuverlässig in eine hügelförmige Form aufwärts krümmen, ohne unterhalb der Transportplatte 35 (Stützelement 24) zurückgefaltet zu werden; somit können sämtliche überlappende Abschnitte des strangförmigen Materials A in gleichmäßigen Bedingungen gefaltet werden. Das Sticken lässt sich auf diese Weise zuverlässig steuern, so dass es möglich ist, strangförmige Materialien A mit Blick auf die Erzeugung vielfältiger Formen überlappenden Nähens in ursprünglich beabsichtigten Zuständen, exakt in gewünschte überlappend gefaltete Zustände zu sticken.
  • Da die Transportplatte 35 auf dem Stützabschnitt 24a vorgerückt und zurückgezogen wird, lässt sich zuverlässig verhindern, dass die Transportplatte 35 einen bereits genähten Abschnitt eines strangförmigen Materials A erfasst, und es lassen sich daher eine Beschädigung des strangförmigen Materials A durch die Transportplatte 35 und ein unbeabsichtigtes Verbiegen der Transportplatte 35 verhindern, und sonstige Nachteile vermeiden.
  • In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Transportarm 33 über die Halterung 32 an der Winkelkurbel 29 befestigt. In einer Abwandlung kann der Transportarm 33 unmittelbar an der Winkelkurbel 29 angebracht sein. In einem solchen Fall sind Löcher, um darin den Positionierungsstift 36 passend aufzunehmen, oder Eingriffsabschnitte vorgesehen, mit denen der Positionierungsstift 36 in Entsprechung zu der Einsatzposition und der zurückgezogenen Stellung des Transportarms 33 in oder an der Winkelkurbel 29 in Eingriff gebracht werden kann.
  • Darüber hinaus kann eine untere Totpunktstellung und ein Aufstiegs-/Abstiegstakt des Nähfußes 8 nach Wunsch eingestellt werden. In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel kommt der Nähfuß 8 in dem in 9B gezeigten Stadium nicht gegen einen in eine hügelförmige Form gekrümmten Abschnitt eines strangförmigen Materials A in Anlage; in einer Abwandlung kann der Nähfuß 8 dazu eingerichtet sein, in dem in 9B gezeigten Stadium gegen den hügelförmigen, gekrümmten Abschnitt des strangförmigen Materials A in Anlage zu kommen und diesen niederzudrücken. Dadurch dass der Nähfuß 8 gegen den hügelförmigen, gekrümmten Abschnitt des strangförmigen Materials A zu einem früheren Taktzeitpunkt, in Anlage kommt, ist ein zuverlässiges Niederdrücken des hügelförmigen, gekrümmten Abschnitt des strangförmigen Materials A möglich, so dass der gekrümmte Abschnitt auch dann in eine gewünschte plissierte Form gefaltet wird, wenn der Vorrück-/Rückzugbewegungstakt der Transportplatte 35 kurz ist und der plisseeartig überlappende Abschnitt (d. h. hügelförmig gekrümmte Abschnitt) demzufolge klein ist.
  • Die Stickmaschine der vorliegenden Erfindung kann von einer Bauart sein, die einen einzigen Maschinenkopf H aufweist, der in der Lage ist, ein strangförmiges Material A aufzunähen, von einer Bauart sein, zu der lediglich mehrere Maschinenköpfe H gehören, die in der Lage sind, strangförmige Materialien aufzunähen, oder sie kann von einer Bauart sein, bei der Maschinenköpfe H, die in der Lage sind, strangförmige Materialien A aufzunähen, und normale Stickmaschinenköpfe abwechselnd bereitgestellt werden. In sämtlichen dieser Fälle, lassen sich die Grundzüge der vorliegenden Erfindung auf jeden Maschinenkopf H anwenden, der in der Lage ist, strangförmige Materialien A aufzunähen. In dem letztgenannten Beispiel lässt sich ein normales Sticken und das Aufnähen eines strangförmigen Materials A ohne weiteres in einem einzigen Stickmuster durchführen.

Claims (10)

  1. Stickmaschine, aufweisend eine vertikal angetriebene Nadelstange (3) mit einer Nähnadel (4) an einem unteren Ende davon; ein Drehelement (13), das mit der Nadelstange (3) koaxial angeordnet und um eine Achse davon drehbar ist; und ein Führungsmechanismus (18, 19, 28), der zusammen mit dem Drehelement (13) drehbar ist, um ein strangförmiges Material (A) in Richtung einer Nähposition der Nadelstange (3) zu führen, wobei die Stickmaschine in der Lage ist, ein strangförmiges Material (A) durch Steppen an ein Nähgut (S) zu nähen, während sie die Drehung des Drehelements (13) entsprechend einer Bewegungsrichtung eines Nähguts (S) basierend auf Stickdaten steuert und die Ausrichtung des Führungsmechanismus (18, 19, 28) ändert, um die Richtung zu optimieren, in der das Nähgut (S) der Nähposition der Nähnadel (3) zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Stickmaschine ferner aufweist: ein Stützelement (24), um das von dem Führungsmechanismus (18, 19, 28) geführte strangförmige Material (A) zu stützen; und ein Ausgabetransportelement (35), das in Bezug auf das Stützelement (24) versetzbar ist, um das auf dem Stützelement (24) gestützte strangförmige Material (A) in Richtung der Nähposition auszugeben, wobei das strangförmige Material (A) durch den Ausgabetransportbetrieb des Ausgabetransportelements (35) in einer gefalteten Form in Richtung der Nähposition geführt wird.
  2. Stickmaschine nach Anspruch 1, wobei das Stützelement (24) einen Stützabschnitt (24a) aufweist, um das strangförmige Material (A) darauf anzuordnen, und wobei das Ausgabetransportelement (35) den Ausgabetransportbetrieb durchführt, indem es sich über dem Stützabschnitt hin und her bewegt.
  3. Stickmaschine nach Anspruch 1 oder 2, welche ferner einen Antriebsmechanismus (21, 23, 37, 31, 29, 32, 33) aufweist, der dazu dient, das Ausgabetransportelement (35) anzutreiben, um den Ausgabetransportbetrieb durchzuführen.
  4. Stickmaschine nach Anspruch 3, wobei der Antriebsmechanismus (21, 23, 37, 31, 29, 32, 33) einen Antrieb (21) und einen Getriebemechanismus (23, 37, 31, 29, 32, 33) aufweist, um eine Bewegung des Motors (21) auf das Ausgabetransportelement (35) zu übertragen.
  5. Stickmaschine nach Anspruch 1, wobei das Ausgabetransportelement (35) eine Antirutschkonstruktion (35b) enthält, die an einer Stelle angeordnet ist, wo das Ausgabetransportelement (35) das strangförmige Material (A) berührt.
  6. Stickmaschine nach Anspruch 1, wobei das Ausgabetransportelement (35) sich zwischen vorbestimmten vorgerückten und zurückgezogenen Positionen hin und her bewegt, und das Ausgabetransportelement (35) eine darin ausgebildete Öffnung (35a) aufweist, um der Nähnadel (4) den Durchgang durch sie zu erlauben, wenn sich das Ausgabetransportelement (35) in der vorgerückten Position befindet.
  7. Stickmaschine nach Anspruch 6, wobei das Ausgabetransportelement (35) die Hin- und Herbewegung jeweils einmal pro Stich durchführt.
  8. Stickmaschine nach Anspruch 6, wobei das Ausgabetransportelement (35) die Hin- und Herbewegung jeweils einmal für mehrere Stiche durchführt.
  9. Stickmaschine nach Anspruch 1, die mehrere Maschinenköpfe (H) aufweist, von welchen jeder dazu dient, das Aufnähen eines strangförmigen Materials (A) durchzuführen, und die für jeden der Maschinenköpfe das Drehelement (13), den Führungsmechanismus (18, 19, 28), das Stützelement (24) und das Ausgabetransportelement (35) aufweist.
  10. Stickmaschine nach Anspruch 1, die einen Maschinenkopf zur Durchführung normalen Stickens und einen Maschinenkopf (H) zur Durchführung des Aufnähens eines strangförmigen Materials (A) aufweist, und bei der der Maschinenkopf (H) zur Durchführung des Nähens eines strangförmigen Materials (A) das Drehelement (13), den Führungsmechanismus (18, 19, 28), das Stützelement (24) und das Ausgabetransportelement (35) enthält.
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