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Technisches Gebiet
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Die
Erfindung betrifft einen Mitnehmer zur Befestigung einer Fensterscheibe
eines Kraftfahrzeuges an einer Führungsvorrichtung eines
Fensterhebers. Der Mitnehmer weist eine innere Klemmbacke, die in
montiertem Zustand mit einer einem Innenraum des Kraftfahrzeuges
zugewandten Seite des Fensterscheibe in Anlage kommt, und eine äußere
Klemmbacke auf, wobei innere Klemmbacke und äußere
Klemmbacke einen Aufnahmespalt für die Fensterscheibe bilden,
und weiterhin einen Grundkörper zur Anbindung des Mitnehmers
an der Führungsvorrichtung.
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Stand der Technik
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Mitnehmer
der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik bekannt. Derartige
Mitnehmer finden insbesondere Einsatz bei fremdkraftbetätigten Fensterhebern,
beispielsweise Seilzugfensterhebern. Die Mitnehmer werden meist
an Führungsschienen der Fensterheber montiert, entlang
derer die Mitnehmer auf und ab gleiten. Bei Seilzugfensterhebern
ist an den Mitnehmern weiterhin meist ein Stellzug angeordnet, mit
dem die Position des Mitnehmers an der Führungsschiene
verstellbar ist.
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Ein
derartiger Mitnehmer ist beispielsweise aus der
DE 10 2005 040 459 A1 bekannt.
Der Mitnehmer weist einen entlang einer Führungsschiene
verfahrbaren Grundkörper und einen um eine Schwenkachse
verschwenkbar am Grundkörper anordenbaren Aufnahmekörper
für die Fensterscheibe auf, welcher mittels eines Stellgliedes
verstellbar bzw. verschwenkbar ist.
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Aus
der
DE 100 44 625
A1 ist ein Mitnehmer zur Befestigung einer Fensterscheibe
eines Kraftfahrzeugs bekannt, der eine erste und eine zweite Haltebacke
aufweist, wobei die erste Haltebacke eine Rastnase mit einer Anlaufschräge
aufweist und elastisch auslenkbar mit dem übrigen Mitnehmer
verbunden ist.
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Aus
der
DE 10 2004
034 144 A1 ist weiterhin ein Mitnehmer zur Befestigung
einer Fensterscheibe eines Kraftfahrzeuges an einer Führungsvorrichtung eines
Fensterhebers bekannt, welcher zwei Klemmbacken aufweist, die einen
Einsteckspalt für die Fensterscheibe bilden, bei der eine
in Montagestellung zur Fahrzeugaußenseite hingewandten
Haltebacke auslenkbar mit dem Mitnehmer verbunden ist.
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Aus
der
DE 42 18 425 A1 ist
weiterhin eine Befestigung für eine Fensterscheibe an einem
Fensterheber bekannt, die unterschiedlich dicke Fensterscheiben
klemmen kann und die über eine Steck-/Schiebeverbindung
im Mitnehmer des Fensterhebers geführt ist. An der Befestigung
sind an einem der Klemmbacken mehrere hintereinander angeordnete
Reihen von Klemmflächen vorgesehen, um eine Halterung unterschiedlich
dicker Fensterscheiben zu gewährleisten. Auch dort ist
ein in Montagestellung zur Fahrzeugaußenseite hin orientierte Klemmbacke
elastisch mit einem Grundkörper verbunden.
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Sämtliche
aus dem Stand der Technik bekannten Mitnehmer bzw. Führungsvorrichtungen
gemein ist, dass die Ausrichtung der zu befestigenden Fensterscheibe
in Fahrzeugquerrichtung auf einer dem Fahrzeuginnenraum zugewandten
Seite vorgenommen wird. Neuerdings kommt jedoch die Anforderung
auf, bei verschiedenen Ausstattungsvarianten eines bestimmten Kraftfahrzeugmodells
unterschiedlich dicke Fensterscheiben zu verwenden, beispielsweise
bei höheren Ausstattungsvarianten dickere Fensterscheiben,
um eine bessere Wärme- und Geräuschisolierung
zu erreichen. Dennoch ist es aus aerodynamischen Gesichtspunkten
genauso wie aus Abdichtungs- und Ästhetikgründen
notwendig, dass die unterschiedlich dicken Fensterscheiben hinsichtlich
ihrer Außenfläche eine vorgegebene Position zum
Fahrzeug einnehmen.
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Aufgabe
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Aufgabe
der Erfindung ist es somit, einen Mitnehmer der vorher genannten
Art dahingehend weiterzubilden, dass mit dem Mitnehmer verschieden starke
Fensterscheiben positioniert werden können, dass diese
unabhängig von der Fensterscheibenstärke zur Außenseite
des Fahrzeuges hin betrachtet eine gleichbleibende Position einnehmen.
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Darstellung der Erfindung
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Die
Aufgabe wird gelöst durch einen Mitnehmer gemäß Anspruch
1.
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Ein
erfindungsgemäßer Mitnehmer zur Befestigung einer
Fensterscheibe eines Kraftfahrzeuges an einer Führungsvorrichtung
eines Fensterhebers weist eine innere Klemmbacke auf, die in montiertem
Zustand mit einer einen Innenraum des Kraftfahrzeugs zugewandten
Seite der Fensterscheibe in Anlage kommt und eine äußere
Klemmbacke, die dementsprechend mit einer dem Äußeren
des Kraftfahrzeuges zugewandten Seite der Fensterscheibe in Anlage
kommt. Innere und äußere Klemmbacke bilden einen
Aufnahmespalt, in dem die zu befestigende Fensterscheibe aufnehmbar
ist. Der Mitnehmer weist weiterhin einen Grundkörper zur
Anbindung des Mitnehmers an der Führungsvorrichtung des
Fensterhebers auf. Erfindungsgemäß ist vorgesehen,
dass die äußere Klemmbacke im Wesentlichen feststehend
an dem Grundkörper angeordnet ist.
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Der
Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, dass die Aufgabe, verschieden
starke Fensterscheiben zur Außenseite des Fahrzeuges hin
betrachtet in einer gleichbleibenden Lage zu positionieren, mit
einer feststehenden Anlagefläche für Außenfläche
der Fensterscheibe gelöst werden kann, die die Fensterscheibe
in der vorgegebenen Lage positioniert. Die aus dem Stand der Technik
bekannten Mitnehmer sind regelmäßig so ausgebildet,
dass entweder beide Klemmbacken flexibel bezüglich des
Grundkörpers sind oder eine innere Klemmbacke eine feste Position
bezüglich des Grundkörpers einnimmt, sodass eine
Positionierung hinsichtlich der Scheibeninnenfläche verwirklicht
wird.
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Nach
einem ersten weiterführenden Aspekt der Erfindung ist vorgesehen,
dass die Klemmbacke feststehend an dem Grundkörper angeordnet
ist. Damit wird eine noch genauere Positionierung der Fensterscheibe
ermöglicht.
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Ein
weiterer Vorteil ergibt sich, wenn die Anbindung der äußeren
Klemmbacke an dem Grundkörper in Fahrzeughochrichtung unterhalb
des Aufnahmespalts angeordnet ist. Damit wird erreicht, dass der
Mitnehmer freier bezüglich der zu befestigenden Fensterscheibe
positioniert werden kann, da die zu befestigende Fensterscheibe
sich beiderseits über den Klemmbackenabschnitt des Mitnehmers
hinaus erstrecken kann.
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Mit
Vorteil kann dabei vorgesehen sein, dass die Anbindung der äußeren
Klemmbacke an den Grundkörper geklebt oder gefügt
ist. Eine besonders bevorzugte Art der Anbindung der äußeren
Klemmbacke an den Grundkörper sieht eine Verschraubung oder
Vernietung vor. Mit diesen Anbindungsarten lässt sich eine
zuverlässige Anbindung der äußeren Klemmbacke
an den Grundkörper ermöglichen.
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Eine
weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, dass
an der äußeren Klemmbacke und/oder an der inneren
Klemmbacke ein Vorsprung ausgebildet ist, der zumindest abschnittsweise
in den Aufnahmespalt ragt. Der Vorsprung ist bevorzugt mit seiner
Oberkante im Wesentlichen parallel zur Scheibenunterkante ausgerichtet.
Ein derartiger Vorsprung kann als Auflagefläche für
die Fensterscheibe dienen und verhindert zuverlässig ein
Verrutschen der Fensterscheibe.
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Besonders
vorteilhaft ist es, wenn an der äußeren Klemmbacke
eine Ausnehmung ausgebildet ist, in die ein Vorsprung der inneren
Klemmbacke eingreift. Die Ausnehmung ist bevorzugt im unteren Bereich
der Klemmbacke ausgebildet und bevorzugt in einer Fahrzeughochachse
ausgerichtet, beispielsweise indem der untere Bereich der äußeren
Klemmbacke zum Grundkörper hin gebogen ist. Der Vorsprung
der inneren Klemmbacke ist dann ebenfalls bevorzugt im unteren Bereich
der inneren Klemmbacke angeordnet. Auf diese Weise lässt
sich eine zuverlässige Halterung der inneren Klemmbacke
verwirklichen. Weiterhin dient die Anbindung der inneren Klemmbacke
an der äußeren Klemmbacke zur Erhöhung
der möglichen Spannkräfte, die von dem Mitnehmer
auf die Fensterscheibe ausgeübt werden können.
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Eine
bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass die innere Klemmbacke mittels
eines sich an der äußeren Klemmbacke abstützenden
Spannelements spannbar ist. Ein sich an der Außenseite
abstützendes Spannelement ist bei der Montage besonders
gut erreichbar.
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Insbesondere
eine Kombination eines sich an der äußeren Klemmbacke
abstützenden Spannelements mit einer Anbindung der inneren
Klemmbacke an der äußeren Klemmbacke erlaubt die
Verwirklichung hoher Klemmkräfte, da der Kraftfluss der Spannkraft
geschlossen zwischen innerer und äußerer Klemmbacke
verläuft. Somit wird die Anbindung der äußeren
Klemmbacke an dem Grundkörper nicht zu stark belastet.
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Eine
Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass das Spannelement an
dem Grundkörper abgestützt ist. Bevorzugt greift
das Spannelement in eine Aussparung des Grundkörpers ein.
Damit lässt sich eine exakte Positionierung der inneren
Klemmbacke erzielen und die Stabilität des Mitnehmers erhöhen.
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Eine
bevorzugte Ausgestaltung des Spannelements sieht dabei vor, dass
dieses als Bolzen ausgebildet ist und zumindest einen Gewindeabschnitt aufweist,
der mit einem an der inneren Klemmbacke ausgebildeten Gegengewinde
kämmt. Auf diese Weise lässt sich die Spannung
der Klemmbacken besonders leicht einstellen.
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Nach
einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist in
dem Aufnahmespalt ein Einsatz vorgesehen, welcher in montiertem
Zustand zwischen den Klemmbacken und der Fensterscheibe angeordnet
ist. Der Einsatz kann bevorzugt aus einem elastischen Material,
beispielsweise Gummi oder dergleichen, bestehen und kann besonders
bevorzugt eine an die Scheibendicke angepasste Dicke aufweisen,
sodass Einsatz und Fensterscheibe zusammen eine vorgegebene Dicke
aufweisen.
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Ein
derartiger Einsatz ermöglicht somit unter anderem die Verwendung
eines Mitnehmers in verschiedenen Kraftfahrzeugen. Weiterhin wird
durch den Einsatz erreicht, dass die Klemmbacken unterschiedlich
dicke Scheiben stets mit im Wesentlichen parallelen Backen spannen,
sodass Spannungsspitzen an der Fensterscheibe verhindert werden.
Insbesondere, wenn der Einsatz aus einem elastischen Material besteht,
können zusätzlich Druckspitzen bei der Montage
verhindert werden, die zu einer Beschädigung der Scheibe
führen können.
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Bevorzugt überkragt
der Einsatz mit einem oberen Endabschnitt die innere und/oder äußere Klemmbacke.
Dadurch lässt sich der Einsatz vormontieren, sodass der
Mitnehmer als vollständiges Bauteil geliefert und eingebaut
werden kann. Darüber hinaus kann der Einsatz dann eine
Einführschräge ausbilden, die das Einsetzen einer
Fensterscheibe in den Mitnehmer erleichtert.
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Ein
weiterer Vorteil ergibt sich, wenn an der inneren und/oder äußeren
Klemmbacke Vorsprünge zur Sicherung des Einsatzes vorgesehen
sind. Damit kann ein seitliches Verrutschen des Einsatzes zuverlässig
verhindert werden.
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Weitere
Ziele, Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der
vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines
Ausführungsbeispieles anhand der Zeichnung. Dabei bilden
alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für
sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der
vorliegenden Erfindung, auch unabhängig von ihrer Zusammenfassung
in den Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
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Es
zeigen:
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1 eine
schematische perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen
Mitnehmers in einer Ansicht schräg von außen;
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2 der
Mitnehmer aus 1 in einer schematischen perspektivischen
Draufsicht;
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3 der
Mitnehmer aus 1 in einer schematischen perspektivischen
Ansicht schräg von unten sowie
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4 eine
schematische Darstellung eines Querschnitts durch den Mitnehmer
aus 1.
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1 zeigt
einen erfindungsgemäßen Mitnehmer 2 in
schematischer perspektivischer Darstellung von einer Außenseite
aus betrachtet. Außenseite bezieht sich dabei auf eine
Außenseite des Kraftfahrzeuges im montierten Zustand des
Mitnehmers 2. Die Außenseite A ist in 1 somit
auf der rechten Figurenseite, die in montiertem Zustand dem Innenraum
zugewandte Seite I auf der linken Figurenseite.
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Der
Mitnehmer 2 weist einen Grundkörper 4 auf,
welcher zur Anordnung und zur Führung des Mitnehmers 2 an
einer nicht dargestellten Führungsschiene eines nicht dargestellten
Fensterhebers dient. Dazu ist ein Widerlager 6 vorgesehen.
Das Widerlager 6 dient zur Befestigung eines oder zwei
Seilzugenden des Fensterhebers an dem Mitnehmer 2. An dem
Grundkörper 4 ist mittels zweier Nieten 8 eine äußere
Klemmbacke 10 befestigt.
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Durch
die geometrische Ausgestaltung der äußeren Klemmbacke 10 ist
diese im Wesentlichen unflexibel und nimmt damit eine feste Position
bezüglich des Grundkörpers 4 und damit
bezüglich des Fensterhebers ein. Dazu ist die äußere Klemmbacke an
ihrer Außenfläche 12 profiliert gestaltet.
Zur Versteifung der äußeren Klemmbacke 10 sind
Versteifungsstege 14 bzw. Sicken eingeprägt.
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In
einem von äußerer Klemmbacke 10 und Grundkörper 4 gebildeten
Zwischenraum 16 ist eine innere Klemmbacke 18 angeordnet.
Die innere Klemmbacke 18 wird mittels eines Bolzens 20,
welcher sich an der äußeren Klemmbacke 10 abstützt, an
der äußeren Klemmbacke gehalten. Weitere Einzelheiten
der Halterung der inneren Klemmbacke 18 an der äußeren
Klemmbacke 10 sind in 3 gezeigt.
Der Bolzen 20 weist einen Schraubenkopf auf, der es ermöglicht,
den Bolzen 20 von der Außenseite des Mitnehmers 2 aus
zu bedienen.
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Äußere
Klemmbacke 10 und innere Klemmbacke 18 bilden
einen Aufnahmespalt 22 zur Aufnahme einer in den Figuren
nicht dargestellten Fensterscheibe des Kraftfahrzeuges.
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In
den Aufnahmespalt 22 ist zwischen äußerer
Klemmbacke 10 und innerer Klemmbacke 18 ein Einsatz 24 vorgesehen,
der mit Endabschnitten 26 die äußere
Klemmbacke 10 und die innere Klemmbacke 18 überkragt.
An der äußeren Klemmbacke 10 und an der
inneren Klemmbacke 18 sind Vorsprünge 28 und 30 vorgesehen,
die den Einsatz 24 gegen seitliches Verrutschen sichern.
Die Endabschnitte 26 bilden darüber hinaus jeweils
eine Einführschräge, die das Einführen
der Fensterscheibe in den Aufnahmespalt 22 erleichtern.
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An
der äußeren Klemmbacke 10 ist zumindest
ein weiterer Vorsprung 32 ausgebildet, der in den Aufnahmespalt 22 hineinragt
und im Wesentlichen parallel zu einer Scheibenunterkante der zu
haltenden Fensterscheibe ausgebildet ist. Der Einsatz 24 kann
auf dem Vorsprung 32 abgestützt sein. Der Vorsprung 32 sichert
somit die zu befestigende Fensterscheibe gegen ein Verrutschen nach
unten.
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2 zeigt
den erfindungsgemäßen Mitnehmer 2 in
einer schematischen perspektivischen Draufsicht. Die Außenseite
A ist in 2 bezogen auf die seitenrichtige
Ansicht im unteren Bereich angeordnet.
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An
dem Grundkörper 4 ist eine Hinterschneidung 34 ausgebildet,
in die ein Führungselement 35 eingeclipst ist,
in die eine Führungsschiene des Fensterhebers einführbar
ist und mit welcher der Mitnehmer 2 an der Führungsschiene
im am Fensterheber montierten Zustand gehalten wird. Das Führungselement 35 ist
jedoch nicht zwangsläufig notwendig, eine Führung
kann auch durch eine Hinterschneidung alleine, eine Durchgangsausnehmung oder
andere aus dem Stand der Technik bekannten Führungsmöglichkeiten
verwirklicht werden.
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Das
Widerlager 6 ist in einem Bereich angeordnet, in welchem
der Bolzen 20 in den Grundkörper 4 in
eine Aussparung eingreift. Durch diese Maßnahme wird der
Mitnehmer 2 insgesamt versteift.
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An
der inneren Klemmbacke 18 ist eine Verstärkung 36 vorgesehen,
in die ein Gewinde eingebracht ist, das mit einem entsprechenden
Gegengewinde des Bolzens 20 kämmt. Dadurch kann
die innere Klemmbacke 18 gegen die äußere
Klemmbacke 10 gespannt werden.
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3 zeigt
den erfindungsgemäßen Mitnehmer 2 in
einer schematischen perspektivischen Darstellung von unten.
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An
der äußeren Klemmbacke 10 ist im unteren
Bereich ein Vorsprung 38 mit einer Ausnehmung 40 angeordnet,
die in Richtung des Zwischenraumes 16 gebogen ist. Die
Ausnehmung 40 ist von einem passend dimensionierten Vorsprung 42 der
inneren Klemmbacke 18 durchgriffen. Auf diese Weise lässt sich
mit Hilfe des Bolzens 20 ein Kraftfluss für die beim
Spannen auftretenden Spannkräfte verwirklichen, der ausschließlich
zwischen äußerer Klemmbacke 10 und innerer Klemmbacke 18 verläuft.
Weiterhin wird die innere Klemmbacke 18 in einer definierten
Position gehalten.
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4 zeigt
einen Querschnitt durch einen erfindungsgemäßen
Mitnehmer 2 mit in den Aufnahmespalt 22 eingesetzter
Fensterscheibe 43. Die äußere Klemmbacke 10 ragt
um die innere Klemmbacke 18 mit dem Klemmbackenabschnitt 10.1 herum.
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Der
Bolzen 20 ragt in eine Durchgangsausnehmung 44,
die in Grundkörper 4 bzw. Widerlager 6 eingebracht
ist hinein. Statt einer wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel
dargestellten weiten Durchgangsausnehmung 44 kann diese
auch so gestaltet werden, dass der Bolzen 20 durch die
Durchgangsausnehmung 44 abgestützt ist, um einwirkende
Lasten über den Bolzen 20 in den Grundkörper 4 einzuleiten.
Die Durchgangsausnehmung 44 muss darüber hinaus
auch nicht als Durchgangsausnehmung 44 gestaltet sein,
eine entsprechend gestaltete Vertiefung kann ausreichen.
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An
dem Bolzen 20 ist ein Gewindeabschnitt 46 vorgesehen,
der mit einem entsprechend dimensionierten Gegengewindeabschnitt 48 der
Verstärkung 36 kämmt. Damit lässt
sich die innere Klemmbacke 18 verstellen. Auf die Verstärkung 36 kann
gegebenenfalls verzichtet werden, wobei der Gewindeabschnitt 48 dann
unmittelbar in der inneren Klemmbacke 18 eingebracht ist.
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- 2
- Mitnehmer
- 4
- Grundkörper
- 6
- Widerlager
- 8
- Bolzen
- 10
- Äußere
Klemmbacke
- 10.1
- Klemmbackenabschnitt
- 12
- Außenfläche
- 14
- Versteifungsstege
- 16
- Zwischenraum
- 18
- Innere
Klemmbacke
- 20
- Bolzen
- 22
- Aufnahmespalt
- 24
- Einsatz
- 26
- Endabschnitte
- 28,
30
- Vorsprünge
der Klemmbacken
- 32
- Vorsprung
- 34
- Hinterschneidung
- 35
- Führungselement
- 36
- Verstärkung
- 38
- Vorsprung
- 40
- Ausnehmung
- 42
- Vorsprung
- 43
- Fensterscheibe
- 44
- Durchgangsausnehmung
- 46
- Gewindeabschnitt
- 48
- Gegengewindeabschnitt
- A
- Außenseite
- I
- Innenseite
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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- - DE 102005040459
A1 [0003]
- - DE 10044625 A1 [0004]
- - DE 102004034144 A1 [0005]
- - DE 4218425 A1 [0006]