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Die
Erfindung betrifft eine Photovoltaik-Vorrichtung nach dem Oberbegriff
des beigefügten Anspruchs 1, wie sie aus dem Dokument
DE 30 05 914 A1 .
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Im
Bereich der Nutzung der Solarenergie ist ca. seit 50 Jahren bekannt,
dass Sonnenenergie durch Silizium in elektrischen Strom umgewandelt werden
kann. Bei den heute üblichen Solarzellen wird meist mono-
oder multikristallines Silizium verwendet. Diese Solarzellen wandeln
allerdings nur ein Teilspektrum der auftreffenden Strahlung in elektrischen
Strom um.
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Häufig
werden auch Dünnschichtsolarzellen zur Umwandlung der einfallenden
Sonnenstrahlung in elektrischen Strom verwendet.
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Eine
sehr hohe Effizienz mit über 39% Umwandlung der Sonnenstrahlung
ist in den letzten Jahren mit Hochleistungs-PV-Zellen aus höherwertigen Halbleiterverbindungen
(vorzugsweise aus III-IV-Halbleitermaterial) wie z. B. GalliumArsenid (GaAs)
erzielt worden.
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Solche
Zellen auf Halbleitermaterialbasis können stufenartig als
Tandem- oder Tripelzellen aufgebaut werden und nutzen dadurch ein
breiteres Licht-Frequenzspektrum.
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Die
großflächige Produktion solcher Zellen ist jedoch
sehr kostenintensiv. Wie aus dem Dokument
DE 103 20 663 A1 bekannt
ist, wurde der Ansatz gewählt, das einfallende Sonnenlicht
auf eine sehr kleine Fläche von z. B. unter einigen hundert Quadratmillimetern
zu konzentrieren. Nur für diese kleine Fläche
ist dann eine Solarzelle notwendig. Der Materialeinsatz wird dann
dabei bedeutend reduziert.
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Da
nur die Verbindung mehrerer Photovoltaik-Vorrichtungen einen wirtschaftlichen
Einsatz dieser ermöglicht, werden solche Photovoltaik-Vorrichtungen
vorzugsweise zu einer Solaranlage zusammengefasst.
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Bei
einer solchen Photovoltaik-Vorrichtung, bei der das einfallende
Sonnenstrahlung jeweils mittels eines optischen Elements auf die
sehr kleine Fläche mindestens einer zugeordneten Solarzellen
konzentriert wird, kommt noch hinzu, dass eine Ableitung der entstehenden
Wärme an der Solarzelle notwendig ist.
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Üblicherweise
kann von den eingesetzten Solarzellen nur ein Teil der einfallenden
Strahlung in Strom umgewandelt werden. Die umwandelbare Sonnenstrahlung
weist Wellenfrequenzen ν auf, deren Photonenenergie hν über
der Energielücke der in den Solarzellen eingesetzten Halbleitermaterialien liegt.
Dieser von den Solarzellen nutzbare Teil der Strahlung ist eher
kurzwellig.
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Der
Teil der einfallenden Sonnenstrahlung, der von der Solarzellen nicht
in Strom umgewandelt wird, ist eher langwellig und macht sich als
Wärme bemerkbar.
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Zum
Schutz der Solarzellen vor äußeren Einflüssen
werden diese wie z. B. im Dokument
DE 103 20 663 A1 in ein geschlossenes Gehäuse
eingebaut. Hier werden die Solarzellen innerhalb eines aus mehreren
Glasscheiben aufgebauten transparenten Gehäuses auf der
Innenseite einer unteren Glasscheibe aufgebracht. Die einfallende
Sonnenstrahlung wird dabei mittels optischer Elemente jeweils auf
das 100- bis 1000fache auf die kleine Fläche einer zugeordneten
Solarzelle konzentriert. Bekanntlich sinkt der Wirkungsgrad von
Solarzellen mit einer Erhöhung ihrer Temperatur ab. Bei
solchen hohen Konzentrationen der einfallenden Sonnenstrahlung wird
die Arbeitstemperatur der Solarzellen wegen der großen
Wärmemengen, die während ihres Betriebs oder wegen der
auf die Solarzellen oder in deren Umgebung auftreffenden einfallenden
Wärmestrahlung entstehen, stark erhöht. Die Anbringungsart
der Solarzellen führt zu Problemen bei der notwendigen
Wärmeabführung nach außen, da trotz vorhandenen
Kühlkörper um jede Solarzelle, die entstehende
Wärme in dem geschlossenen Gehäuse gefangen bleibt.
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Es
ist bekannt, Wärme, die beim Betrieb der Solarzellen entsteht
oder durch die einfallende Wärmestrahlung verursacht wird,
an die Umgebung direkt mittels Luftkühlung oder über
Kühlkörper abzuleiten.
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Die
bisher üblicherweise eingesetzten Linsensysteme haben ein
hohes Gewicht, was zu einer erschwerten Nachführung und
zu erhöhten Herstellungskosten wegen der großen
eingesetzten Materialmengen führt.
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Weiterhin
ist es wie z. B. aus dem Dokument
DE 10 2004 031 784 A1 bekannt,
den von den eingesetzten Solarzellen nutzbaren Teil der einfallenden Sonnenstrahlung
mittels mindestens einer holografischen, bogenförmigen
Ablenkvorrichtung jeweils auf eine zugeordnete Solarzelle umzulenken.
Die holografische Ablenkvorrichtung weist mehrere Hologrammschichten
auf, die vorzugsweise Beugungshologramme mit unterschiedlichen spektralen
Beugungseffizienzen umfassen. Jedes Beugungshologramm lenkt dabei
die einfallende Sonnenstrahlung in einem bestimmten Spektralbereich
und für unterschiedliche Einfallswinkel, also für
unterschiedliche Positionen der Sonne, in gleicher Weise auf eine
zugeordnete Solarzelle um und lässt einfallende Sonnenstrahlung
in einem sonstigen Spektralbereich oder Einfallswinkel durch. Mehrere
Hologrammschichten werden überlagert und so gewählt,
dass sich eine konstante Beugungseffizienz über den gesamten
Spektralbereich der einfallenden Sonnenstrahlung ergibt. Die Ablenkvorrichtung
eignet sich dazu, auch diffus einfallendes Licht in paralleles Licht umzuwandeln
oder zu konzentrieren. Hier wird die einfallende Wärmestrahlung
und der von der Solarzelle nicht in Strom umwandelbaren Teil der
einfallenden Sonnenstrahlung durchgelassen und so eine Überhitzung
der Solarzellen vermieden. Hier ist aber eine sehr aufwändige
Konstruktion einer exakt bogenförmigen Ablenkvorrichtung
notwendig. Die Hologrammschichten müssen dabei sehr genau
aufeinander überlagert werden und dann gebogen werden um eine
Konzentration der nutzbaren, einfallenden Sonnenstrahlung jeweils
auf die zugeordnete Solarzelle erzielen zu können. Solche
gebogene Ablenkvorrichtungen sind auch sehr platzintensiv.
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Aus
dem Dokument
DE 19705046
A1 ist es bekannt, auf die Kunststoffabdeckung einer Solarzelle
in einem Taschenrechner, eine Lichtumwandlerschicht aus Polymethylmethacrylat
und/oder Polycarbonat der Dicke 20 μm anzubringen. Die
eintreffende Sonnenstrahlung wird nach Transmission durch diese
Schicht in ihrem Spektralbereich in das Rote verschoben. Zwar wird
hier einen Teil des UV-Lichts, das von der Solarzelle nicht in Strom
umwandelbar ist, zu einem langwelligeren Spektralbereich geschoben, das
von der Solarzelle in Strom umwandelbar ist. In diesem Teilspektrum
arbeitet die Solarzelle effizienter. Dabei wird aber auch Sonnenstrahlung
in einem Randbereich der von der Solarzelle nutzbaren Spektrum zu
längere Wellenlängen verschoben, die auf die Solarzelle
auftrifft und sich in ihrer Umgebung als Wärme bemerkbar
machen. Das führt zu einer Erhitzung der Solarzelle und
so zu einer Senkung ihres Wirkungsgrads.
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Nachteilig
ist bei bekannten Solarmodulen oder Photovoltaik-Vorrichtungen,
dass die darin verwendeten Solarzellen jeweils sehr genau auf der
optischen Achse und/oder in dem Fokus des zugeordneten konzentrierenden
optischen Elements positioniert werden müssen, welches
die einfallende Sonnenstrahlung auf die kleinere Fläche
dieser konzentriert. Die dabei üblicherweise eingesetzten
Linsensysteme haben ein hohes Gewicht, was zu einer erschwerten
Nachführung an die Sonne und zu erhöhten Herstellungskosten
wegen der großen eingesetzten Materialmengen führt.
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Ein
optisches Element mit mindestens eine seitlich angebrachte Solarzelle
ist aus dem Dokument
DE
30 05 914 A1 bekannt. Dabei weist die darin offenbarte
Photovoltaik-Vorrichtung mindestens eine Photovoltaik-Einrichtung
auf, die ein optisches Element mit einer optisch wirksamen Schicht
in der Art einer Hologramm und mehrere Solarzelle aufweist. Dabei
sammelt die optisch wirksame Schicht die einfallende Sonnenstrahlung
für unterschiedliche Teilspektren in unterschiedlichen
Lichtleiter, die jeweils für den Teilspektrum der gesammelten
Sonnenstrahlung geeignet sind. Die Lichtleiter leiten die jeweils auf
sie umgelenkte Sonnenstrahlung in einem gegebenen Teilspektrum einer
auf den Teilspektrum abgestimmte, seitlich an dem entsprechenden
Lichtleiter angebrachte Solarzelle zu. Die mehrere Lichtleiter sind
direkt unter der optisch wirksamen Schicht nebeneinander angeordnet.
Dabei ist der Aufbauaufwand einer solchen Struktur groß,
da für jeden Teilspektrum eine darauf abgestimmte Solarzelle
und einen auf den Teilspektrum abgestimmten Lichtleiter notwendig
sind.
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Durch
die Anbringung von der mindestens einer Solarzelle auf einer Seitenfläche
eines zugeordneten ersten optischen Elements ist der Aufbau einer solchen
Photovoltaik-Vorrichtung gegenüber dem Aufbau einer Photovoltaik-Vorrichtung
mit optischen Elementen, die die einfallenden Sonnenstrahlung jeweils
auf an ihrer der Sonne abgewandten Seite angebrachte Solarzellen
bündeln, erleichtert. Bei einer solchen PV-Vorrichtung
entfällt der konstruktionelle Aufwand, der bei den üblichen
Systemen durch die dabei erforderliche, sehr genaue Positionierung
der Solarzellen auf der optischen Achse und/oder im Fokus des zugeordneten
optischen Elements auftritt.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Photovoltaik-Vorrichtung
gemäß dem Oberbegriff des beigefügten
Anspruchs 1, so aufzubauen, dass eine die Effizienzerhöhung
einer solchen erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
erreicht wird und eine Überhitzung der darin eingesetzten
Solarzellen vermieden wird. Auch betrifft die Erfindung ein Herstellungsverfahren
dafür und eine Solaranlage mit erfindungsgemäßen
Photovoltaik-Vorrichtungen.
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Zur
Lösung der Aufgabe schlägt die Erfindung eine
Photovoltaik-Vorrichtung mit den in Anspruch 1 genannten Merkmalen
vor. Vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den abhängigen
Ansprüchen.
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Die
erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung zur
direkten Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie weist
mindestens ein erstes optischen Element und mindestens eine dem
ersten optischen Element zugeordnete und an diesem seitlich angebrachte
Solarzelle auf, wobei das erste optische Element mindestens eine
erste Hologrammstruktur umfasst, die die unter einem bestimmten Winkel
insbesondere senkrecht einfallende Sonnenstrahlung in mindestens
einem von der Solarzelle in Strom umwandelbaren Spektralbereich
in Richtung der mindestens einen Solarzelle umlenkt und sonstige
Sonnenstrahlung durchlässt.
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An
der der Sonne abgewandten Seite der ersten Hologrammstruktur ist
mindestens eine Lichtumwandlerschicht zum Verschieben der auf sie
auftreffende Sonnenstrahlung in einem eher langwelligen von der
Solarzelle nicht in Strom umwandelbaren Spektralbereich zu kürzeren
Wellenlängen vorhanden.
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So
kann die von der ersten Hologrammstruktur durchgelassene Sonnenstrahlung
die Lichtumwandlerschicht erreichen und von dieser zu einem Teilspektrum
verschoben werden, das von der Solarzelle in Strom umwandelbar ist.
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Auf
der der Sonne zugewandten Seite der Lichtumwandlerschicht sind eine
erste optische Struktur zum Reflektieren der von der ersten Hologrammstruktur
umgelenkte Sonnenstrahlung und eine zweite optische Struktur zum
Reflektieren der an der ersten optischen Struktur reflektierten
Sonnenstrahlung vorhanden.
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Durch
die ersten und der zweiten optischen Strukturen wird die von der
ersten Hologrammstruktur umgelenkte Sonnenstrahlung wiederholt nacheinander
reflektiert und so der Solarzelle zugeleitet.
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Auf
der der Sonne abgewandten Seite der Lichtumwandlerschicht sind eine
zweite Hologrammstruktur, die die mittels der Lichtumwandlerschicht
zu kürzeren Wellenlängen verschobene Sonnenstrahlung
in Richtung der Solarzelle umlenkt und sonstige Sonnenstrahlung
durchlässt, eine dritte optische Struktur zum Reflektieren
der von der zweiten Hologrammstruktur umgelenkte Strahlung und eine
vierte optische Struktur zum Reflektieren der von der dritten optischen
Struktur reflektierte Sonnenstrahlung vorhanden.
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Durch
die zweite Hologrammstruktur wird so die von der Lichtumwandlerschicht
verschobene Sonnenstrahlung zu einem von der Solarzelle in Strom
umwandelbaren Spektralbereich in Richtung der Solarzelle umgelenkt.
Die von der zweiten Hologrammstruktur umgelenkte Sonnenstrahlung
wird dann durch wiederholte Reflektion an der dritten und an der
vierten optischen Strukturen der Solarzelle zugeleitet.
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Bekanntlich
wandeln Solarzellen den Teilspektrum der auf sie einfallenden Sonnenstrahlung, den
sie nicht in elektrische Energie umwandeln können, in Wärme
um. Durch das Vorhandensein der Lichtumwandlerschicht wird nur Sonnenstrahlung
in dem von der Solarzelle in elektrische Energie umwandelbaren Spektrum
auf diese umlenkt und so eine unerwünschte Erhöhung
der Temperatur der Solarzellen vermieden. Da der Wirkungsgrad einer
Solarzelle mit einer Erhöhung der Temperatur dieser sinkt,
wird so eine hohe Effizienz der Solarzelle über eine längere
Zeit erhalten. Auch wird so einen größeren Anteil
der einfallenden Sonnenstrahlung auf die Solarzelle umgelenkt und
dadurch die Effizienz dieser erhöht.
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Vorzugsweise
können Lichtumwandlerschichten eingesetzt werden, die Infrarotlicht
in sichtbares oder ultraviolettes Licht umwandeln. Dabei kann z.
B. ein Zweiquanten-Absorptionsprozess in einem geeigneten fluoreszierenden
Farbstoff verwendet werden.
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An
der seitlichen Fläche des ersten optischen Elements können
auch mehrere Solarzellen vorhanden sein. So können auch
kleinflächige Solarzellen bei der erfindungsgemäßen
PV-Vorrichtung eingesetzt werden.
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Um
eine effizientere Ausnutzung der einfallenden Sonnenstrahlung zu
erreichen sind vorzugsweise mehrere der ersten optischen Elemente
mit jeweils mindestens einer seitlich angebrachten Solarzelle in
der erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
vorhanden.
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Vorzugsweise
weist die erfindungsgemäße Photovoltaik-Vorrichtung
eine Vielzahl der ersten optischen Elementen auf, von denen mehrere
erste optische Elemente die unter einem ersten Winkel einfallende
Sonnenstrahlung in dem bestimmten Spektrum auf die mindestens eine
seitlich angebrachte Solarzelle umlenken und sonstige Sonnenstrahlung
durchlassen, mehrere erste optische Elemente die unter einem zweiten
Winkel einfallende Sonnenstrahlung in dem bestimmten Spektrum auf
die mindestens eine seitlich angebrachte Solarzelle umlenken, u.
s. w.. Dadurch kann die erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
auch ohne Nachführung arbeiten, da bei verschiedenen Sonnenständen
die einfallende Sonnenstrahlung von einem Teil der in der Photovoltaik-Vorrichtung
vorhandenen ersten optischen Elementen jeweils auf die mindestens
eine zugeordnete Solarzelle umgelenkt wird.
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Auch
kann die erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
vorzugsweise effizient arbeiten wenn sie eine Vielzahl der ersten
optischen Elementen aufweist, von denen mehrere erste optische Elemente
die unter einem ersten Winkel einfallende Sonnenstrahlung in einem
ersten Spektralbereich auf die mindestens eine seitlich angebrachte
Solarzelle umlenken, mehrere erste optische Elemente die unter dem
ersten Winkel einfallende Sonnenstrahlung in einem zweiten Spektralbereich
auf die seitlich angebrachten Solarzellen umlenken, u. s. w.. Die
an den ersten optischen Elementen jeweils zugeordneten Solarzellen
wandeln jeweils die von dem zugeordneten ersten Element auf sie
umgelenkte Sonnenstrahlung in dem entsprechenden Teilspektrum der
einfallenden Sonnenstrahlung gänzlich in elektrische Energie
um. So kann mit einer solchen erfindungsgemäßen
Photovoltaik-Vorrichtung ein breiteres aus mehreren Teilspektren
zusammengesetztes Spektrum der einfallenden Sonnenstrahlung in elektrische
Energie umgewandelt werden.
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Bei
einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, weist
die erfindungsgemäße Photovoltaik-Vorrichtung
mindestens ein erstes optisches Element mit der mindestens einen
ihm zugeordneten Solarzelle auf, wobei das erste optische Element
die auf ihn senkrecht einfallende Sonnenstrahlung in einem gegebenen
Spektralbereich auf die Solarzelle umlenkt. Dabei ist das erste
optische Element auf die Eigenschaften der ihm zugeordneten Solarzelle
abgestimmt und lenkt auf die Solarzelle nur Sonnenstrahlung in einem
Spektralbereich auf die Solarzelle um, der von der Solarzelle gänzlich
in elektrischen Strom umgewandelt werden kann. Solch eine erfindungsgemäßen
Photovoltaik-Vorrichtung wird stets an die Sonne nachgeführt
und erbringt eine hohe Leistung über den ganzen Tag, da
die darin vorhandenen Solarzellen über den ganzen Tag,
solange die Sonne scheint, bestrahlt werden.
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Vorzugsweise
weist das mindestens eine erste optische Element mindestens eine
seitlich angebrachte Solarzelle mit einer kleineren Fläche
als die Lichteintrittsfläche des zugeordneten ersten optischen
Element auf. Dabei wird die unter einem bestimmten Winkel einfallende
Strahlung in einem bestimmten Spektralbereich auf die Fläche
der mindestens einer Solarzelle mittels des zugeordneten ersten optischen
Elements konzentriert und so die effektiv ausgenutzte Fläche
der Solarzelle wesentlich reduziert, was zu einer Herabsetzung der
Kosten der verwendeten Solarzellen führt.
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Bei
der erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
sind vorzugsweise mehrere der ersten optischen ersten Elemente insbesondere
alle erste optische Elemente an einem gemeinsamen Lichteintrittskörper
und/oder Lichtaustrittskörper ausgebildet. Dadurch können
solche erfindungsgemäße, erste optische Elemente
leichter gehandhabt und konstruiert werden. Das führt zu
einer Reduzierung der Herstellungskosten einer solchen erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung.
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Bei
der erfindungsgemäßen Photovoltaik-Vorrichtung
ist das mindestens eine erste optische Element vorzugsweise eben
ausgebildet. So kann das mindestens eine erste optische Element
sehr genau konstruiert werden. Auch bedarf die Konstruktion eines
ebenen ersten optischen Elements weniger Aufwand als die Konstruktion
eines ersten Elements, die gebogene und/oder linsenartige Flächen
aufweist.
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Vorzugsweise
ist an der der Sonne zugewandten Seite der Lichtumwandlerschicht
eine erste Hologrammstruktur vorhanden, die die unter einem bestimmten
Winkel insbesondere senkrecht einfallende Sonnenstrahlung in dem
von der Solarzelle in Strom umwandelbaren Spektrum unter einem oder mehreren
spitzen oder stumpfen Winkel gegenüber der auf die der
Sonne zugewandten Seite der Lichtumwandlerschicht senkrechten Gerade
umlenkt und sonstige Sonnenstrahlung durchlässt.
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Die
erste Hologrammstruktur weist vorzugsweise mehrere übereinander überlagerte,
insbesondere ebene Hologrammschichten auf, die die unter einem bestimmten
Winkel insbesondere senkrecht einfallende Sonnenstrahlung in mindestens
einem Teilbereich des Spektralbereichs der einfallenden Sonnenstrahlung,
der von der mindestens einen Solarzelle in elektrische Energie umwandelbar
ist, jeweils unter einem spitzen oder stumpfen Winkel gegenüber
der auf die der Sonne zugewandten Seite der Lichtumwandlerschicht
senkrechten Gerade umlenken und sonstige Sonnenstrahlung durchlassen. Solch
eine Realisierung der ersten Hologrammstruktur ist besonders einfach
und kostengünstig und ermöglicht eine sehr genaue
Umlenkung des von der mindestens einen zugeordneten Solarzelle in
elektrische Energie umwandelbaren Teilspektrum der einfallende Strahlung,
da für jeden solchen Teilspektrum eine genau auf diesen
abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Vorzugsweise
umfasst die erste optische eine dritte Hologrammstruktur. Insbesondere
wenn die erste optische Struktur auf der der Sonne zugewandten Seite
der ersten Hologrammstruktur vorhanden ist, weist sie einen halbdurchlässigen
Spiegel auf. Die erste optische Struktur reflektiert die von der ersten
Hologrammstruktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung und lässt
sonstige Sonnenstrahlung durch. Mit Hilfe der ersten optischen Struktur
kann die von der ersten Hologrammstruktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung
mittels Reflektion der Solarzelle zugeleitet werden.
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Die
dritte Hologrammstruktur kann mehrere vorzugsweise ebene, übereinander überlagerte
Hologrammschichten aufweisen, die die von der ersten Hologrammstruktur
auf sie umgelenkte Strahlung in einem Teilbereich des von der Solarzelle
in Strom umwandelbaren Spektralbereichs jeweils reflektieren und
sonstige Sonnenstrahlung durchlassen. Solch eine dritten Hologrammstruktur
ist besonders einfach und kostengünstig realisierbar und
ermöglicht eine sehr genaue Reflektion der von der ersten
Hologrammstruktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung in einem Teilspektrum
des in elektrische Energie umwandelbaren Spektrums der einfallende
Strahlung, da für jeden solchen Teilspektrum eine genau
auf diesen abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Insbesondere
umfasst die an der der Sonne zugewandten Seite der Lichtumwandlerschicht
vorhandene zweite optische Struktur eine vierte Hologrammstruktur.
Vorzugsweise ist die zweite optische Struktur an der der Sonne abgewandten
Seite der dritten optischen Struktur vorhanden und weist einen halbdurchlässigen
Spiegel auf.
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Die
vierte Hologrammstruktur kann mehrere insbesondere ebene übereinander überlagerte
Hologrammschichten aufweisen, die jeweils die von der ersten optischen
Struktur auf sie umgelenkte Strahlung in einem Teilbereich des von
der Solarzelle in Strom umwandelbaren Spektralbereichs reflektieren und
sonstige Sonnenstrahlung durchlassen. Solch eine vierte Hologrammstruktur
ist besonders einfach und kostengünstig realisierbar und
ermöglicht eine sehr genaue Reflektion der von der ersten
optischen Struktur auf sie reflektierte Sonnenstrahlung in jedem Teilspektrum
des in elektrische Energie umwandelbaren Spektrums der einfallende
Strahlung, da für jedes solche Teilspektrum eine genau
auf dieses abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Mit
Hilfe der zweiten optischen Struktur werden die von der ersten optischen
Struktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung mittels Reflektion der
Solarzelle zugeleitet und sonstige Strahlung durchgelassen.
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Vorzugsweise
lenkt die zweite Hologrammstruktur die die durch die Lichtumwandlerschicht
zu kürzeren Wellenlängen verschobene Sonnenstrahlung
in einem von der Solarzelle in Strom umwandelbaren Spektralbereich
unter einem oder mehreren spitzen oder stumpfen Winkel gegenüber
der auf die der Sonne abgewandten Seite der Lichtumwandlerschicht
senkrechten Gerade um und lässt sonstige Sonnenstrahlung
durch. So kann auch einfallende Sonnenstrahlung in einem anderen
Spektralbereich als der von der Solarzelle direkt in elektrischen
Strom umwandelbaren Spektralbereich der Solarzelle zugeleitet werden
und von dieser in elektrische Energie umgewandelt werden. Die Lichtausbeute
einer so arbeiteten Solarzelle wird dadurch erhöht.
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Die
zweite Hologrammstruktur kann mehrere insbesondere ebene übereinander überlagerte
Hologrammschichten aufweisen, die die durch die Lichtumwandlerschicht
zu kürzeren Wellenlängen verschobene Sonnenstrahlung
in einem von der Solarzelle in Strom umwandelbaren Teilspektrum
jeweils unter einem spitzen oder stumpfen Winkel gegenüber
der auf die der Sonne abgewandten Seite der Lichtumwandlerschicht
senkrechten Gerade umlenken und sonstige Sonnenstrahlung durchlassen. Solch
eine zweite Hologrammstruktur ist besonders einfach und kostengünstig
realisierbar und ermöglicht eine sehr genaue Umlenkung
der durch die Lichtumwandlerschicht verschobene Sonnenstrahlung
in einem von der Solarzelle in elektrische Energie umwandelbaren
Teilspektrum, da für jedes solche Teilspektrum eine genau
auf dieses abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Insbesondere
ist die dritte optische Struktur auf der der Sonne abgewandten Seite
der zweiten Hologrammstruktur vorhanden und weist einen Spiegel
auf, der die von der zweiten Hologrammstruktur auf sie umgelenkte
Sonnenstrahlung reflektiert. So wird einfach und kostengünstig
die von der zweiten Hologrammstruktur umgelenkte Sonnenstrahlung mittels
Reflektion der Solarzelle zugeleitet.
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Die
dritte optische Struktur weist insbesondere eine fünfte
Hologrammstruktur auf, die die von der zweiten Hologrammstruktur
auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung reflektiert und sonstige Sonnenstrahlung
durchlässt. So wird einfach und kostengünstig
die von der zweiten Hologrammstruktur umgelenkte Sonnenstrahlung
mittels Reflektion der Solarzelle zugeleitet werden.
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Die
fünfte Hologrammstruktur kann mehrere insbesondere ebene übereinander überlagerte
Hologrammschichten aufweisen, die jeweils die von der zweiten Hologrammstruktur
auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung in einem von der Solarzelle in
Strom umwandelbaren Teilspektrum jeweils reflektieren und sonstige
Sonnenstrahlung durchlassen. Solch eine fünfte Hologrammstruktur
ist besonders einfach und kostengünstig realisierbar und
kann eine sehr genaue Reflektion der von der zweiten Hologrammstruktur
auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung in jedem von der Solarzelle in
elektrische Energie umwandelbaren Teilspektrum ermöglichen,
da für jeden solchen Teilspektrum eine genau auf diesen
abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Die
vierte optische Struktur kann auf der der Sonne zugewandten Seite
der dritten optischen Struktur vorhanden sein und dann einen halbdurchlässigen
Spiegel aufweisen, der die von der dritten optischen Struktur auf
sie umgelenkte Sonnenstrahlung reflektiert. So kann einfach und
kostengünstig die von der dritten optischen Struktur reflektierte
Sonnenstrahlung mittels Reflektion der Solarzelle zugeleitet werden.
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Insbesondere
umfasst die vierte optische Struktur eine sechste Hologrammstruktur,
die die von der dritten optischen Struktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung
in dem von der Solarzelle in elektrischen Strom umwandelbaren Spektralbereich
reflektiert und sonstige Sonnenstrahlung durchlässt.
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Die
sechste Hologrammstruktur kann mehrere insbesondere ebene übereinander überlagerte Hologrammschichten
aufweisen, die die von der dritten optischen Struktur auf sie umgelenkte
Sonnenstrahlung in einem von der Solarzelle in Strom umwandelbaren
Teilspektrum jeweils reflektieren und sonstige Sonnenstrahlung durchlassen.
Solch eine sechste Hologrammstruktur ist besonders einfach und kostengünstig
realisierbar und kann eine sehr genaue Reflektion der von der dritten
optischen Struktur auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung in jedem von
der Solarzelle in elektrische Energie umwandelbaren Teilspektrum
ermöglichen, da für jedes solchen Teilspektrum
eine genau auf diesen abgestimmte Hologrammschicht vorgesehen ist.
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Vorzugsweise
ist die mindestens eine Solarzelle in unmittelbarem Kontakt mit
einer seitlichen Fläche des ersten optischen Elements angebracht und
weist insbesondere eine Fläche auf, die die der seitlichen
Fläche des ersten optischen Elements gleicht.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform der Erfindung ist zwischen
der mindestens einer Solarzelle und der seitlichen Fläche
des ersten optischen Elements ein zweites optisches Element vorhanden, das
die auf diese seitliche Fläche auftreffende Sonnenstrahlung
in dem von der Solarzelle in elektrische Energie umwandelbaren Spektralbereich
in der Weise umlenkt, dass diese gleichmäßig auf
die Fläche der Solarzelle auftrifft. So kann eine lokale Überlastung
der Solarzelle vermieden werden.
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Insbesondere
weist das zweite optische Element mindestens eine siebte Hologrammstruktur
auf, die die auf die der Solarzelle zugewandten Seitenfläche
des ersten optischen Elements auftreffende Sonnenstrahlung in der
Weise umlenkt, dass diese in der Form eines parallelen, gleichmäßigen
Strahlbündel senkrecht auf die Fläche der Solarzelle
auftrifft. Eine gleichmäßige Verteilung der auf
die Solarzelle auftreffenden Strahlung auf ihrer Fläche
ist besonders vorteilhaft, da so die Werte des von der mindestens einen
Solarzelle erzeugten elektrischen Stroms genau vorhersagbar und
so gut handhabbar sind.
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Die
siebte Hologrammstruktur kann mehrere insbesondere ebene Hologrammschichten
aufweisen, die jeweils mehrere Hologrammbereiche mit unterschiedlichen
Hologrammbeschaffenheiten umfassen, die die von dem ersten optischen
Element auf sie umgelenkte Sonnenstrahlung jeweils auf die Fläche
der Solarzelle verteilen. So kann die von dem ersten optischen Element
umgelenkte Sonnenstrahlung einfach, genau und kostengünstig
auf die Fläche der Solarzelle umgelenkt und beliebig verteilt
werden.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die
mindestens eine Solarzelle eine Fläche auf, die größer
als die ihr zugewandte Seitenfläche des ersten optischen
Elements ist. Dabei hat das vorhandene zweite optische Element einen Streulinsencharakter.
Durch eine Verminderung der Konzentration der auf die mindestens
eine Solarzelle umgelenkte Sonnenstrahlung kann eine Überlastung der
mindestens einer Solarzelle vermieden werden und ihre Leistung genau
kontrolliert werden. Durch eine Vermeidung der Überlastung
der mindestens einer Solarzelle wird die Lebensdauer dieser erhöht.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform der Erfindung weist die
mindestens eine Solarzelle eine Fläche auf, die kleiner
als die seitliche Fläche des ersten optischen Elements
ist. Das vorhandene zweite optische Element hat dabei einen Sammellinsencharakter.
Durch eine Konzentration der auf die mindestens eine Solarzelle
auftreffende Sonnenstrahlung kann eine weitere Konzentration der
auf die Solarzelle ungelenkte Sonnenstrahlung erreicht werden und
so können Solarzellen mit einer kleinerer Fläche eingesetzt
werden. Dabei werden die Kosten der verwendeten Solarzellen verringert.
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Bei
einer besonderen Ausführungsform der Erfindung umfasst
mindestens eine der Hologrammstrukturen des ersten und/oder des
zweiten optischen Elements ein Beugungsgitter mit einer gegebenen
Periode und Tiefe. Die Beugungsgitter solch mindestens einer Hologrammstruktur
sind dabei sehr genau und kostengünstig realisierbar. So
kann eine sehr genaue Umlenkung des auf diese auftreffende Sonnenstrahlung
erzielt werden.
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Bei
einer besondere Ausführungsform der Erfindung umfasst die
Lichtumwandlerschicht ein Gitter aus leitfähigem Material
zum Ableiten von Wärme insbesondere der in ihrer Umgebung
durch auf sie auftreffende Sonnenstrahlung entstehende Wärme
in die Außenumgebung, das so dimensioniert ist, dass keine
Beugung der auf sie auftreffende Sonnenstrahlung eintritt. So kann
eine Überhitzung der Lichtumwandlerschicht vermieden werden.
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Vorzugsweise
endet das Gitter in einer an der der Solarzelle abgewandten Seitenfläche
des ersten optischen Elements angrenzende Platte aus leitfähigem
Material zum weiteren Ableiten der in der Lichtumwandlerschicht
entstehende Wärme in die Außenumgebung. Insbesondere
kann die PLatte bis zu der oder weiter an der Ebene mit der Lichtumwandlerschicht
insbesondere bis zu der der Sonne abgewandten Fläche des
ersten optischen Elements verlaufen. So wird eine Überhitzung
des ersten optischen Elements und folglich der Solarzelle vermieden.
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Ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Darin zeigt:
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1 eine
schematische Schnittansicht einer erfindungsgemäßen
Photovoltaik-Vorrichtung gemäß einer Ausführungsform
mit mindestens einem ersten optischen Element mit Lichtumwandlerschicht und
einem zweiten optischen Element.
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In 1 ist
eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Photovoltaik-Vorrichtung 10 dargestellt.
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Jede
Photovoltaik-Vorrichtung 10 weist mindestens ein erstes
optisches Element 20 auf, das an seiner der Sonne zugewandten
Seite einem Lichteintrittskörper 30 angebrachten
ist. Das erste optische Element 20 kann an seiner der Sonne
abgewandten Seite auf einen Träger 31 angeordnet
sein. Das erste optische Element 20 weist auf seiner der
Sonne zugewandten Seite eine erste Hologrammstruktur 40 auf,
die die einfallende Sonnenstrahlung 50 in einem von mindestens
einer seitlich angebrachten Solarzelle 60 in Strom umwandelbaren
Spektrum 70 unter einem spitzen Winkel (0, < 90°) gegenüber
der auf der der Sonne zugewandten Seite des ersten optischen Element 20 senkrechten
Gerade umgelenkt.
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Die
von der ersten Hologrammstruktur 40 umgelenkte Sonnenstrahlung 70 trifft
auf eine erste optische Struktur, hier in Form einer dritten Hologrammstruktur 80 auf
und wird von dieser reflektiert. Die von der dritten Hologrammstruktur 80 reflektierte Sonnenstrahlung 70 trifft
auf einen an der der Sonne abgewandten Seite der ersten Hologrammstruktur 40 angebrachten
zweiten optischen Struktur, hier in Form eines halbdurchlässigen
Spiegel 90, auf und wird von diesem reflektiert. Nach wiederholter
Reflektion an der dritten Hologrammstruktur 80 und an den halbdurchlässigen
Spiegel 90 erreicht die von der ersten Hologrammstruktur 40 umgelenkte
Sonnenstrahlung 70 in dem von der Solarzelle 60 in
Strom umwandelbaren Spektrum auf mindestens ein seitlich angebrachtes
zweites optisches Element, hier in Form einer siebten Hologrammstruktur 100,
die zwischen einer Seitenfläche des ersten optischen Elements 20 und
der kleinflächigere Solarzelle 60 angebracht ist
und die auf sie von dem ersten optischen Elements 20 umgelenkte
Sonnestrahlung 70 mittels der Sie vorhandenen Hologrammbereiche 101, 102 mit
unterschiedlichen Hologrammbeschaffenheiten auf die Solarzelle 60 konzentriert
und sonstige Sonnenstrahlung durchlässt.
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Zwischen
dem zweiten optischen Element und der Solarelle 60 kann
eine transparente Schicht 105 vorhanden sein, die den Übergang
zwischen dem zweiten optischen Element und der Solarzelle 60 ausbildet
und der Befestigung der Solarzelle an dem ersten optischen Element 20 dient.
Um die Solarzelle 60 und der transparenten Schicht 105 kann eine
Umhüllung 106 vorhanden sein, die die Solarzelle 60 vor
Verschmutzungen und Umwelteinflüsse zusätzlich
schützten soll.
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Der
Teil der einfallende Sonnenstrahlung in einem von der Solarzelle 60 nicht
in Strom umwandelbaren Spektrum 110, der von der ersten
Hologrammstruktur 40 durchgelassen wird, passiert den halbdurchlässigen
Spiegel 90, wird durch die dritte Hologrammstruktur 80 durchgelassen,
erreicht die Lichtumwandlerschicht 120 und wird von dieser
zu kürzeren Wellenlängen, also zu einem von der
Solarzelle 60 in Strom umwandelbaren Spektrum 125 verschoben.
Die von der Lichtumwandlerschicht verschobene Strahlung 125 erreicht
eine zweite an der der Sonne abgewandten Seite der Lichtumwandlerschicht 120 vorhandene
zweite Hologrammstruktur 130, und wird von dieser unter
einem spitzen Winkel gegenüber der auf der der Sonne abgewandten
Seite der Lichtumwandlerschicht 120 senkrechten Gerade umgelenkt.
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Die
von der zweiten Hologrammstruktur 130 umgelenkte Sonnenstrahlung 125 wird
dann an einer an der der Sonne abgewandten Seite der zweiten Hologrammstruktur 130 vorhandenen
dritten optischen Struktur, hier in Form eines Spiegels 140,
reflektiert und erreicht dann eine vierte, an der der Sonne zugewandten
Seite des Spiegels 140 vorhandene optische Struktur, hier
in Form eines halbdurchlässigen Spiegels 150.
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Die
von dem Spiegel 140 reflektierte Sonnenstrahlen werden
dann erneut an dem halbdurchlässigen Spiegel 150 reflektiert
und erreichen dann, nach wiederholte Reflektion an den Spiegeln 140, 150 die
siebte Hologrammstruktur 100, von der sie dann auf die
Solarzelle 60 umgelenkt werden. Der Spiegel 150 muss
halbdurchlässig sein, da er die von der zweiten Hologrammstruktur 130 umgelenkte Sonnenstrahlung 125 durchlassen
muss.
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Die
Lichtumwandlerschicht 120 weist in ihrem Inneren ein Gitter 160 aus
leitfähigem Material zum Ableiten der in ihr durch auf
sie auftreffende Sonnenstrahlung 110 entstehende Wärme
in die Außenumgebung auf, das insbesondere so dimensioniert
ist, dass keine Beugung der auf sie auftreffende Sonnenstrahlung 110 eintritt.
Das Gitter 160 endet in einem an der seitlichen Fläche
ohne Solarzelle 60 des ersten optischen Elements 20 angrenzenden Wand 170 aus
leitfähigem Material zum weiteren Ableiten der in der Lichtumwandlerschicht
entstehende Wärme in die Außenumgebung. Die Platte 170 verläuft
hier bis zu der der Sonne abgewandten Fläche des ersten
optischen Elements 20 bzw. bis zum Träger 31.
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- 10
- Photovoltaik-Vorrichtung
- 20
- erstes
optisches Element
- 30
- Lichteintrittskörper
- 31
- Träger
- 40
- erste
Hologrammstruktur
- 50
- einfallende
Sonnenstrahlung
- 60
- Solarzelle
- 70
- Sonnenstrahlung
in dem von der Solarzelle in Strom umwandelbaren Spektrum
- 80
- erste
optische Struktur (dritte Hologrammstruktur)
- 90
- zweite
optische Struktur (halbdurchlässiger Spiegel)
- 100
- zweites
optisches Element (siebte Hologrammstruktur)
- 101,
102
- Hologrammbereiche
der siebten Hologrammstruktur mit unterschiedlicher Hologrammbeschaffenheit
- 105
- transparente
Schicht
- 106
- schützende
Umhüllung
- 110
- Sonnenstrahlung
in dem von der Solarzelle nicht in Strom umwandelbaren Spektrum
- 120
- Lichtumwandlerschicht
- 125
- von
der Lichtumwandlerschicht zu kürzeren Wellenlängen
verschobene Sonnenstrahlung
- 130
- zweite
Hologrammstruktur
- 140
- dritte
optische Struktur (Spiegel)
- 150
- vierte
optische Struktur (halbdurchlässiger Spiegel)
- 160
- Gitter
- 170
- Platte
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
-
- - DE 3005914
A1 [0001, 0017]
- - DE 10320663 A1 [0006, 0011]
- - DE 102004031784 A1 [0014]
- - DE 19705046 A1 [0015]