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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Empfangsschaltkreis, eine Verwendung
eines ersten Proportionalglieds und eines zweiten Proportionalglieds
einer digitalen PLL-Struktur und ein Verfahren zum Empfangen eines
Signals einer Frequenzumtastung.
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Die
Frequenzumtastung (engl. Frequency Shift Keying, FSK) ist eine digitale
Form der Frequenzmodulation. Dabei wird die Frequenz einer periodischen
insbesondere sinusförmigen Schwingung zwischen einem Satz
unterschiedlicher, diskreter Werte verändert. Jeder Frequenzwert
entspricht dabei einem bestimmten Digitalpegel. Ist das digitale
Signal ein binäres Signal, also {0, 1}, so werden zwei
Frequenzwerte verwendet. Bei einem ternären Signal werden
hingegen drei Werte – z. B. {-1, 0, 1} – verwendet.
Das Spektrum des modulierten Signals erhält zumindest teilweise
den Frequenzgang des Rechteckimpulses, dessen Bandbreite theoretisch
unendlich ist. Dies wird auch als „harte FSK" bezeichnet.
Da das Spektrum aber für gewöhnlich begrenzt sein
soll, wird der Rechteckimpuls vorzugsweise vor der Aufmodulierung „abgerundet"
und zu einem Sinusbogen oder einer Gaußkurve verformt.
Damit ergibt sich eine wesentlich kleinere Bandbreite und man spricht
von einer „weichen FSK". Die wichtigsten Parameter der
Frequenzumtastung sind der Frequenzhub und der Modulationsindex.
Der Hub gibt an, wie viel Abstand zwischen den diskreten Frequenzwerten
besteht. Der Modulationsindex ist das Verhältnis zwischen
Hub und Bitrate. Eine Frequenzumtastung mit einem Modulationsindex
gleich 0,5 wird auch als MSK (engl. Minimum Shift Keying) bezeichnet.
Hingegen ist GMSK (engl. Gaussian Minimum Shift Keying) ein MSK-Verfahren
mit vorgeschaltetem Gauß-Filter.
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Eine
PLL (engl. Phase-Locked Loop) ist ein phasengekoppelter Regelkreis.
Eine PLL-Struktur kann zur Demodulation von frequenz- oder phasenmodulierten
Signalen eingesetzt werden.
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Aus IEICE
Trans. Commun., VOL. 84-B, NO. 1, pp. 26–35, Jan. 2001,
"Demodulator of CPFSK and GMSK Signals using Digital Signal Processing
DPLL with Sequence Estimator" ist ein Demodulator mit einer digitalen
PLL-Struktur bekannt. Die benutzte digitale PLL hat dabei die immanente
Fähigkeit einer Frequenznachführung und ist geeignet
zur Demodulation von Signalen mit größeren Doppler-Verschiebungen,
beispielsweise bei Satellitensignalen. Es wird die Demodulation
einer Frequenzumtastung mit kontinuierlicher Phase (engl. Continuous
Phase Frequency Shift Keying, CPFSK) und die Demodulation einer
GMSK erläutert. Ein Inphasesignal und ein Quadraturphasesignal
werden analog-digital gewandelt und dienen als Eingangssignale eines
Arcustangus-Schaltkreises. Mittels eines Subtrahierers wird von
dem Ausgangssignal des Arcustangus-Schaltkreises ein Ausgangssignal
eines gesteuerten Oszillators abgezogen, wobei der gesteuerte Oszillator
durch ein Proportionalglied und einen Integrator gebildet ist. Der
gesteuerte Oszillator ist zur Bildung der digitalen PLL-Struktur über
einen Schleifenfilter, einen Phasendetektor und einen Mod 2 p Schaltkreis
mit dem Subtrahierer verbunden. Der Subtrahierer und der Mod 2 p
Schaltkreis entspricht dem Phasenvergleicher in einer klassischen
PLL (dort meist als EXOR-Gatter ausgebildet). Die Eingangssignale
des Subtrahierers repräsentieren die Phasenlage des realen
Eingangssignals relative zum Lokaloszillator (f0)
sowie die durch den Integrator erzeugte Phaselage. Hingegen existiert
hier ein reales VCO-Signal als Sinusschwingung nicht. Es könnte
in der realen Schaltung auf den Mod 2 p Schaltkreis verzichtet werden,
da beim Kreis sich die Zählweise des Winkels nach 360° entsprechend
2 p (rad) wiederholt. Dabei wird beim Subtrahieren der Überlauf
ignoriert.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Empfangsschaltkreis
zum Empfang eines Signals einer Frequenzumtastung möglichst
zu verbessern.
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Diese
Aufgabe wird durch einen Empfangsschaltkreis mit den Merkmalen des
unabhängigen Patentanspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen
und in der Beschreibung enthalten.
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Demzufolge
ist ein Empfangsschaltkreis mit einem Demodulator zur Demodulation
eines Signals einer Frequenzumtastung (FSK) vorgesehen. Vorzugsweise
ist der Demodulator ein digitaler Demodulator, beispielsweise als
Bestandteil eines digitalen Signalprozessors. Der Demodulator weist
ein erstes Übertragungsglied, einen Subtrahierer, ein zweites Übertragungsglied,
ein erstes Proportionalglied, einen ersten Integrator, einen Summierer,
ein zweites Proportionalglied und einen zweiten Integrator auf.
Unter einem Übertragungsglied wird dabei eine Einheit verstanden,
die in Abhängigkeit von einem oder mehreren Eingangssignalen
ein oder mehrere Ausgangssignals ausgibt. Unter einem Proportionalitätsglied
wird dabei eine Einheit verstanden, die ein Eingangssignal mit einem
Proportionalitätsfaktor multipliziert am Ausgang abgibt.
Hingegen multipliziert ein Multiplizierer zwei Eingangssignale miteinander.
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Das
erste Übertragungsglied weist vorzugsweise eine Arkustangens-Funktion
zur Wandlung eines Inphase-Signals und eines Qudraturphase-Signals
in ein Phasensignal auf. Hierbei wird unter einer Arkustangens-Funktion
auch jede Näherung verstanden. Beispielsweise werden die
Werte der Arkustangensfunktion in einer Tabelle hinterlegt und der
jeweils zugeordnete Funktionswert ausgelesen. Das Phasensignal kann
auch als zeitabhängiges Winkelsignal bezeichnet werden.
Das Inphase-Signal und das Quadraturphase-Signal liegen dabei jeweils
an einem Eingang des ersten Übertragungsglieds an, hingegen
wird am Ausgang das Phasensignal abgegeben. Das Inphase-Signal,
das Quadraturphase-Signal und das Phasensignal sind dabei zeitabhängige
abgetastete Signale.
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Das
zweite Übertragungsglied ist mit dem Subtrahierer, mit
zumindest dem ersten Proportionalglied und einem Ausgang des Demodulators
verbunden. Zwar ist eine Verbindung des Ausgangs des Demodulators mit
dem Eingang des zweiten Übertragungsglieds möglich,
bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass der Ausgang des Demodulators
mit dem Ausgang des zweiten Übertragungsglieds verbunden
ist. Das zweite Übertragungsglied weist vorzugsweise eine
nichtlineare Übertragungsfunktion auf. Vorzugsweise ist
die nichtlineare Übertragungsfunktion – beispielsweise
ein Sinusfunktion – stetig. Alternativ kann das zweite Übertragungsglied
auch eine lineare Übertragungsfunktion aufweisen. Es ist
möglich, dass das zweite Übertragungsglied eine
Proportionalität, – beispielsweise mit einem Proportionalitätsfaktor
von 1 – aufweist.
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Das
erste Proportionalglied ist entweder mit dem Eingang des zweiten Übertragungsglieds
bevorzugt jedoch mit dem Ausgang des zweiten Übertragungsglieds
verbunden. Das zweite Proportionalglied ist bevorzugt mit dem Eingang
oder mit dem Ausgang des ersten Proportionalglieds verbunden. Alternativ
ist es ebenfalls möglich, dass das zweite Proportionalglied
mit dem Eingang des zweiten Übertragungsglieds oder mit dem
Ausgang des zweiten Übertragungsglieds verbunden ist.
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Das
erste Proportionalglied ist mit dem Summierer verbunden. Hierzu
ist ein Ausgang des ersten Proportionalglieds vorzugsweise mit einem
Eingang des Summierers verbunden. Vorzugsweise weist das Proportionalglied
Mittel zur Schieben der Bitwerte seines Eingangssignals auf, was
einer Multiplikation mit einer Zweier-Potenz entspricht.
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Der
erste Integrator ist mit dem Summierer und einem ersten Eingang
des Subtrahierers verbunden. Ein Integrator integriert das anliegende
Eingangssignal bezüglich der Zeit. Vorzugsweise sind der
Ausgang des ersten Integrators mit dem ersten Eingang des Subtrahierers
und der Eingang des ersten Integrators mit dem Ausgang des Summierers
verbunden. Der erste Summierer wirkt zusammen mit dem ersten Proportionalglied,
dem zweiten Proportionalglied und dem zweiten Integrator vorzugsweise ähnlich
einem steuerbaren Oszillator einer klassischen PLL-Struktur.
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Ein
zweiter Eingang des Subtrahierers ist mit dem Ausgang des ersten Übertragungsglieds
verbunden. Vorteilhafterweise vergleicht der Subtrahierer das Ausgangssignal
des ersten Übertragungsglieds mit dem Ausgangssignal des
ersten Integrators. Vorzugsweise ist der Subtrahierer des Demodulators
ausgebildet das Ausgangssignal des ersten Integrators vom Ausgangssignal
des ersten Übertragungsglieds zu subtrahieren.
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Der
Summierer ist mit dem zweiten Integrator verbunden. Vorzugsweise
ist der Eingang des Summierers mit dem Ausgang des zweiten Integrators
verbunden. Der zweite Integrator ist mit dem zweiten Proportionalglied
verbunden. Vorzugsweise ist dabei der Eingang des zweiten Integrators
mit dem Ausgang des zweiten Proportionalglieds verbunden. Der Eingang
des zweiten Proportionalglieds ist vorzugsweise mit dem Eingang
des ersten Proportionalglieds verbunden.
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Der
Ausgang des Demodulators ist mit einer Auswerteschaltung verbunden,
so dass ein Eingang der Auswerteschaltung mit dem Ausgang des zweiten Übertragungsglieds
verbunden ist. Bevorzugt ist der Ausgang des Demodulators mit einem
Dezimierungsfilter der Auswerteschaltung verbunden. Der Dezimierungsfilter
dient dazu, von einer hohen auf eine niedrige Abtastrate zu wechseln.
Dabei müssen alle Signalkomponenten des Eingabesignals
des Dezimierungsfilters, welche über der halben Ausgabeabtastrate
liegen, durch den Dezimierungsfilter unterdrückt werden
um Aliasing zu vermeiden.
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Der
Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zu Grunde ein möglichst
verbessertes Verfahren zum Empfang anzugeben.
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Diese
Aufgabe wird durch das Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 7 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind Gegenstand von abhängigen Ansprüchen und
in der Beschreibung enthalten.
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Demzufolge
ist ein Verfahren zum Empfangen eines Signals einer Frequenzumtastung
(FSK) vorgesehen. Das Verfahren wird vorzugsweise mittels eines
Ablaufs in einem digitalen Signalprozessor durchgeführt.
Vorzugsweise werden die folgenden Verfahrenschritte fortlaufend
ausgeführt.
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Ein
Phasensignal wird aus einem Inphase-Signal und einem Quadraturphase-Signal
berechnet. Hierzu wird vorzugsweise eine Arcustangens-Funktion verwendet.
Die Arcustangens-Funktion kann dabei durch eine Rechenoperation
oder durch Auslesen von in einer Tabellen hinterlegten Werten für
zugeordnete Eingangswerte erfolgen. Dabei kann eine Symmetrie der
Arcustangens-Funktion ausgenutzt werden.
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Von
dem Phasensignal wird ein Rückkopplungssignal zur Bildung
eines Differenzsignals subtrahiert. Das Rückkopplungssignal
wird dabei aus dem Differenzsignal durch Rückkopplung mittels
einer PLL-Struktur gewonnen.
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Ein
Ausgangssignal des Demodulators wird mittels einer Übertragungsfunktion
aus dem Differenzsignal bestimmt. Vorzugsweise ist die Übertragungsfunktion
nichtlinear. Besonders bevorzugt ist die Übertragungsfunktion
in einem mittleren Bereich linear und in Bereichen, die an den mittleren
angrenzenden Bereichen konstant und/oder betragsmäßig
fallend. Vorzugsweise wird durch eine nichtlineare Übertragungsfunktion
eine Begrenzung des Ausgangssignals bewirkt.
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Das
Ausgangssignal wird mit einer Auswerteschaltung ausgewertet um die übertragenen
Informationen – beispielsweise eine Abfolge von Bits – zu
erhalten. Vorzugsweise wird zur Auswertung das Ausgangssignal des
Demodulators durch einen Dezimierungsfilter verarbeitet. Durch die
Verarbeitung mit dem Dezimierungsfilter wird von einer hohen auf
eine niedrige Abtastrate gewechselt. Dabei werden alle Signalkomponenten
des Eingabesignals des Dezimierungsfilters, welche über
der halben Ausgabeabtastrate liegen, durch den Dezimierungsfilter
unterdrückt.
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Zur
Bildung eines Summensignals werden ein erstes Signal und ein zweites
Signal addiert. Das erste Signal wird durch Multiplikation des Ausgangssignals
oder des Differenzsignals mit einem ersten Proportionalitätsfaktor
gebildet. Das zweite Signal wird durch Multiplikation des Ausgangssignals
oder des ersten Signals oder des Differenzsignals mit einem zweiten
Proportionalitätsfaktor und folgender Integration gebildet.
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Vorteilhafterweise
wirken die Multiplikation des Ausgangssignals oder des ersten Signals
oder des Differenzsignals mit einem zweiten Proportionalitätsfaktor
und die folgende Integration des multiplizierten Ausgangssignals
als Proportional-Integral-Regler. Mittels des Proportional-Integral-Reglers
wird vorzugsweise ein Frequenzoffset bei der Demodulation berücksichtigt.
Auch ist es möglich den Proportional-Integral-Regler durch
ein Differential-Glied zu einem Proportional-Integral-Differential-Regler
zu erweitern.
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Das
Rückkopplungssignal wird durch Integration des Summensignals
gebildet. Dabei wird durch die Integration ein frequenzbezogenes
Signal in ein phasenbezogenes Signal gewandelt, so dass mittels
der Subtraktion zwei phasenbezogene Signale voneinander subtrahiert
werden.
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Zwar
ist prinzipiell eine serielle Abarbeitung der Verfahrensschritte
möglich, wenn beispielsweise eine arithmetisch-logische
Einheit (englisch arithmetic logic unit, daher oft abgekürzt
ALU) verwendet wird, bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass die Verfahrensschritte
parallel – beispielsweise in einer Signalprozessorarchitektur – abgearbeitet
werden.
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Der
Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zu Grunde, eine Verwendung
eines ersten Proportionalitätsglieds und eines zweiten
Proportionalitätsglieds einer digitalen PLL-Struktur anzugeben.
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Diese
Aufgabe wird durch eine Verwendung mit den Merkmalen des unabhängigen
Patentanspruchs 18 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in der Beschreibung angegeben.
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Demzufolge
ist eine Verwendung eines ersten Proportionalitätsglieds
und eines zweiten Proportionalitätsglieds einer digitalen
PLL-Struktur eines Demodulators zur Einstellung des Ausgangssignals
einer Demodulation eines Signals einer Frequenzumtastung vorgesehen.
In die digitale PLL-Struktur ist ein Proportional-Integral-Regler
(PI) zur Offsetkompensation einer insbesondere von 0 Hz abweichenden
Mittenfrequenz in der digitalen PLL-Struktur. integriert. Das Ausgangssignal
am Ausgang der digitalen PLL-Struktur entspricht dabei dem Winkel
f. Die Frequenz f berechnet sind hingegen zu
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Unter
der Mittenfrequenz wird dabei eine Frequenz verstanden, die zwischen
zwei durch Frequenzumtastung erzeugten Frequenzen liegt.
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Vorzugsweise
ist die PLL-Struktur als digitaler Schaltkreis in einem Halbleiterchip
monolithisch integriert.
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Die
im Folgenden beschriebenen Weiterbildungen beziehen sich sowohl
auf den Empfangsschaltkreis, als auch auf die Verwendung des ersten
Proportionalitätsglieds und des zweiten Proportionalitätsglieds der
digitalen PLL-Struktur als auch auf das Verfahren zum Empfang eines
Signals einer Frequenzumtastung.
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In
vorteilhaften Ausgestaltungsvarianten ist der Eingang des zweiten
Proportionalglieds mit dem Eingang oder dem Ausgang des ersten Proportionalglieds
verbunden ist. Wird der Eingang des zweiten Proportionalglieds mit
dem Ausgang des ersten Proportionalglieds verbunden, bewirkt eine
Veränderung des ersten Proportionalitätsfaktors
ebenfalls eine Änderung des Signals am Ausgang des zweiten
Proportionalitätsglieds. Ist hingegen der Eingang des zweiten
Proportionalglieds mit dem Eingang des ersten Proportionalglieds
verbunden, kann das Signal am Ausgang des zweiten Proportionalitätsglieds
unabhängig von dem ersten Proportionalitätsfaktor
eingestellt werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Weiterbildung ist vorgesehen, dass das erste Proportionalitätsglied
zur veränderbaren Einstellung eines ersten Proportionalitätsfaktors
ausgebildet ist. Gemäß einer anderen bevorzugten
Weiterbildung ist vorgesehen, dass das zweite Proportionalitätsglied
zur veränderbaren Einstellung eines zweiten Proportionalitätsfaktors
ausgebildet ist. Vorzugsweise wird der erste und/oder zweite Proportionalitätsfaktor
in Zweier-Potenzschritten eingestellt.
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In
einer anderen Weiterbildung ist vorgesehen, dass das zweite Übertragungsglied
zur veränderbaren Einstellung seiner Übertragungsfunktion
ausgebildet ist. Beispielsweise ist eine Umschaltung zwischen zwei Übertragungsfunktionen,
beispielsweise einer linearen Übertragungsfunktion und
eine nicht-linearen Übertragungsfunktion, möglich.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen, dass das dezimierte
Signal zur Ausgabe von Daten ausgewertet wird. Dabei erfolgt eine
Filterung in Abhängigkeit von der Datenrate. Das erhaltene
Signal wird zur Auswertung mit einem Referenzwert der bei geeigneter
Kodierung der Mittenfrequenz entspricht – beispielsweise
Null – verglichen. Das daraus resultierende Signal wird
nach Zeiten – beispielsweise Flankenabständen
und/oder Flankenpositionen – bewertet und daraus werden
die gewünschten Daten dekodiert.
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Bevorzugt
werden der erste Proportionalitätsfaktor und/oder der zweite
Proportionalitätsfaktor zeitabhängig und/oder
in Abhängigkeit von dem Ausgangssignal eingestellt. Eine
zeitabhängige Einstellung erfolgt beispielsweise, wenn
das Verhalten des Übertragungssystems und des Demodulators
für die Applikation in Bereichen vorausbestimmbar sind.
Vorzugsweise ist in diesem Fall die Umtastung für beide
Umtastungssignale der FSK gleich gewichtet. Hierzu kann beispielsweise
ein Manchester-Code verwendet werden, so das der Mittelwert am Ausgang
des Demodulators im eingeregelten Zustand idealerweise Null wäre.
Beispielsweise kann in einer einfachen Applikation anhand einer
vorherbestimmbaren Ausregelung eines maximal möglichen
Frequenzoffsets der erste Proportionalitätsfaktor und/oder
der zweite Proportionalitätsfaktor anhand von Zeitpunkten
der vorherbestimmbaren Ausregelung zeitabhängig eingestellt
werden.
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Alternativ
oder in Kombination ist eine Einstellung in Abhängigkeit
von dem Ausgangssignal des Demodulators möglich. Beispielsweise
kann eine vorgegebene zeitabhängige Einstellung mittels
einer Messung des Ausgangssignals verifiziert und ggf. abgeändert
werden.
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In
einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind der
erste Proportionalitätsfaktor und der zweite Proportionalitätsfaktor
zumindest temporär einander zugeordnet. Zur Zuordnung wird
beispielsweise eine Tabelle verwendet. Vorteilhafterweise sind der
erste Proportionalitätsfaktor und der zweite Proportionalitätsfaktor über
eine Funktion voneinander abhängig. Besonders bevorzugt
wird der zweite Proportionalitätsfaktor zumindest temporär
gleich dem Quadrat des ersten Proportionalitätsfaktors
eingestellt.
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In
einer ersten Ausgestaltungsvariante ist vorteilhafterweise vorgesehen,
dass ein erster Anfangswert des ersten Proportionalitätsfaktors
größer ist als ein späterer eingestellter
Wert des ersten Proportionalitätsfaktors insbesondere in
einem eingeregelten Zustand. In einer zweiten auch kombinierbaren
Ausgestaltungsvariante ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass ein
zweiter Anfangswert des zweiten Proportionalitätsfaktors größer
ist als ein späterer eingestellter Wert des zweiten Proportionalitätsfaktors
insbesondere in einem eingeregelten Zustand. Vorzugsweise nehmen
der erste Proportionalitätsfaktor und/oder der zweite Proportionalitätsfaktor
bis zum eingeregelten Zustand zumindest über einen Zeitbereich
schrittweise ab. Der eingeregelte Zustand wird dabei vorteilhafterweise
dann erreicht, wenn der Frequenzoffset im Wesentlichen kompensiert ist.
Hierbei ist die Mittenfrequenz in einem Bereich um 0 Hz.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildungsvariante ist vorgesehen, dass für
verschiedene Empfangssignale der zweite Anfangswert des zweiten
Proportionalitätsfaktors für eine erste Anzahl
von Abtastpunkten pro Bit eines ersten Empfangssignals größer
ist als für eine zweite Anzahl von Abtastpunkten pro Bit
eines zweiten Empfangssignals, wenn die erste Anzahl von Abtastpunkten
pro Bit kleiner ist als die zweite Anzahl von Abtastpunkten pro
Bit. Demzufolge ist der Anfangswert um so größer
je kleiner die Anzahl von Abtastpunkten pro Bit für die
jeweilige Applikation ist. Dabei sind die zugehörige Abtastrate
und die zugehörige Datenrate zwar variable aber bei sind
bekannt. Beispielsweise kann die Anzahl der Abtastpunkte pro Bit
je nach Abtastrate und Datenrate zwischen 6 und 1000 variieren.
Je weniger Abtastpunkte pro Bit vorgesehen sind, um so schneller sollte
vorzugsweise der eingeregelte Zustand durch diese Weiterbildungsvariante
erreicht werden, um möglichst keine Bitinformationen zu
verlieren.
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In
einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der erste
Anfangswert des ersten Proportionalitätsfaktors 1 ist.
In einer anderen, auch kombinierbaren Ausgestaltung ist vorgesehen,
dass der zweite Anfangswert des zweiten Proportionalitätsfaktors
3/4, 1/2, 3/8, 1/4 oder 1/8 ist. In wiederum einer anderen, auch kombinierbaren
Ausgestaltung ist vorgesehen, dass zur Einstellung der erste Proportionalitätsfaktor
und/oder der zweite Proportionalitätsfaktor in Stufen geschaltet
wird. Die Stufen sind dabei bevorzugt gemäß der
Funktion 2–N, wobei N = 0, 1, 2,
3, 4, 5 usw. Für eine feinere Abstufung wird bevorzugt
2–N + 2–N–1,
wobei N = 0, 1, 2, 3, 4, 5 usw. verwendet.
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Bevorzugt
wird der erste Proportionalitätsfaktor und/oder der zweite
Proportionalitätsfaktor schrittweise auf kleinere Werte
eingestellt. Die Einstellung auf kleinere Werte erfolgt vorzugsweise
bis ein vorgebbarer erster Zielwert des ersten Proportionalitätsfaktors
erreicht wird und/oder bis ein vorgebbarer zweiter Zielwert des
zweiten Proportionalitätsfaktors erreicht wird. Der erste
Zielwert ist vorteilhafterweise abhängig von gemessener
Amplitude am Ausgang des Demodulators.
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Gemäß einer
vorteilhaften Weiterbildungsvariante ist vorgesehen, dass für
verschiedene Empfangssignale verschiedener Applikationen ein zweiter
Zielwert des zweiten Proportionalitätsfaktors für
ein erstes Verhältnis von Datenrate zu Abtastrate für
eine erste Applikation größer ist als für
ein zweites Verhältnis von Datenrate zu Abtastrate für
eine zweite Applikation, wenn das erste Verhältnis größer
ist als das zweite Verhältnis. Demzufolge ist der Zielwert
um so größer je größer das Verhältnis
von Datenrate zu Abtastrate für die jeweilige Applikation
ist.
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Idealerweise
hätte eine Amplitudenmodulation keine Wirkung auf die Demodulation
des Frequenzumtasteten Signals. Beispielsweise durch Störungen
verursachte signifikante Amplitudenschwankungen, die eine höhere
Frequenz als eine Amplitudenmodulation aufweisen beeinflussen jedoch
ebenfalls die Signale in der Regelschleife der digitalen PLL-Struktur.
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung ist vorgesehen,
dass der erste Proportionalitätsfaktor in Abhängigkeit
von ermittelten Amplitudenschwankungen des Eingangssignals des Demodulators
angepasst wird. Hierzu werden die Amplitudenschwankungen des Eingangssignals
gemessen. Durch die Anpassung des ersten Proportionalitätsfaktors
wird das Signal während der Amplitudenschwankung niedriger
gewichtet um die Wahrscheinlichkeit von Demodulationsfehler zu verringern.
Zur Ausfilterung der Amplitudenschwankungen weist die Auswerteschaltung
vorzugsweise eine Tiefpasscharakteristik auf.
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Gemäß einer
Ausgestaltung wird ein Offset des Differenzsignals oder ein hierzu
zumindest temporär korrelierendes Signal wie beispielsweise
die Amplitude am Ausgang des Demodulators bestimmt. Bei einem Offset
ist der Mittelwert des Differenzsignals von Null verschieden. Vorzugsweise
wird dabei in Abhängigkeit von dem bestimmten Offset der
erste Proportionalitätsfaktor eingestellt. Die Abhängigkeit
ist beispielsweise durch eine Funktion oder eine dem bestimmten
Offset zugeordnete Wertetabelle des ersten und/oder zweiten Proportionalitätsfaktors
definiert.
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Die
zuvor beschriebenen Weiterbildungsvarianten sind sowohl einzeln
als auch in Kombination besonders vorteilhaft. Dabei können
sämtliche Weiterbildungsvarianten untereinander kombiniert
werden. Einige mögliche Kombinationen sind in der Beschreibung
der Ausführungsbeispiele der Figuren erläutert.
Diese dort dargestellten Möglichkeiten von Kombinationen
der Weiterbildungsvarianten sind jedoch nicht abschließend.
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Im
Folgenden wird die Erfindung durch ein Ausführungsbeispiele
anhand einer zeichnerischen Darstellung näher erläutert.
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Dabei
zeigen
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1 einen
schematischen Blockschaltplan einer Empfangseinrichtung,
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2 einen
detaillierten Ausschnitt des schematischen Blockschaltplans der 1,
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3 Übertragungsfunktionen
unterschiedlicher Ausführungsbeispiele, und
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4 eine
schematisches Diagramm eines Ausgangssignals an einem Ausgang des
Demodulators.
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In 1 ist
ein Empfangssystem durch ein Blockschaltbild schematisch dargestellt.
Eine Antenne 100 ist an einer so genannten Frontend-Schaltung 10 angeschlossen,
die die Analogschaltkreise 11 und 12 und den Analog-Digital-Umsetzer 13 aufweist.
Dabei wird das empfangene Antennensignal zunächst mittels
des Verstärkers 11 (engl. LNA – Low Noise
Amplifier) verstärkt und dem Mischer 12 zugeführt.
Mittels eines Signals LO eines lokalen Oszillators wird das verstärkte
Signal auf eine Zwischenfrequenz von beispielsweise 1 MHz heruntergemischt.
Dieses heruntergemischte Signal wird nachfolgend von dem Analog-Digital-Umsetzer 13 mittels
der Abtastfrequenz fs analog-digital gewandelt.
Vorzugsweise sind das Signal 10 des lokalen Oszillators und
die Abtastfrequenz fs einander zugeordnet,
beispielweise voneinander abhängig.
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Das
digitale Signal gelangt von der Eingangs-Schaltung 10 zu
einem Bandpass 20, dessen Eckfrequenzen programmierbar
sind. Vorzugsweise erfolgt die Abstimmung der Eckfrequenzen des
Bandpasses 20 in Abhängigkeit von der gewählten
Abtastfrequenz fs. Der Bandpass 20 kann
auch als Zwischenfrequenzfilter oder als Kanalfilter bezeichnet
werden. Nachfolgend ist es das Ziel das digitale Zwischenfrequenzsignal
auf 0 Hz weiter digital herunter zu mischen. Dies erfolgt beispielsweise
im Filter 20 mittels eines weiteren Signals eines lokalen
Oszillators, dessen Frequenz der Zwischenfrequenz entspricht. Das
weitere Signal ist dabei vorzugsweise auf das Signal LO des lokalen
Oszillators abgestimmt ist. Am Ausgang des Bandpasses 20 steht damit
ein digitales Inphase-Signal I und ein digitales Quadraturphasesignal
Q zu Verfügung.
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Der
Ausgang des Bandpasses 20 ist mit dem Eingang eines Demodulators 30 verbunden,
der das frequenzumgetastete Signal demoduliert. Ein demoduliertes
Signal am Ausgang A des Demodulators 30 gelangt anschließend
zu einer mit dem Ausgang A des Demodulators 30 verbundenen
Auswerteschaltung 40, die eine Signalverarbeitung durchführt
und die Informationen der Ausgangswerte des Demodulators 30 auswertet. Hierzu
weist die Auswerteschaltung einen Dezimierungsfilter auf, der mit
dem Ausgang A des Demodulators 30 verbunden ist. Das dezimierte
Signal wird zur Ermittlung der übertragenen Daten ausgewertet.
Eine detailliertere Darstellung des Demodulators 30 ist
in 2 gezeigt.
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Der
Demodulator 30 weist zwei Eingänge für
das Inphase-Signal I und das Qudaraturphase-Signal Q auf, die mit
dem Bandpass 20 verbunden sind. Das Inphase-Signal I und
das Qudaraturphase-Signal Q gelangen zu einem mit den Eingängen
verbundenen ersten Übertragungsglied 1, das eine
Arkustangensfunktion aufweist. Am Ausgang des ersten Übertragungsgliedes 1 wird
demzufolge ein zeitabhängiges Phasensignal f(t) abgegeben.
Das zeitabhängiges Phasensignal f(t) hat dabei einen Wertebereich
von –p bis p. Die Auflösung der Winkel beträgt
beispielweise 7 bit, so dass zu 2 p oder 360° 128 Werte
zugeordnet sind.
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Das
zeitabhängige Phasensignal f(t) gelangt zu einem mit dem
Ausgang des ersten Übertragungsgliedes 1 verbundenen
Subtrahierer 2. Der Subtrahierer 2 vergleicht
das zeitabhängige Phasensignal f(t) mit einem zeitabhängigen
Rückkopplungssignal f'(t) durch Subtraktion der Signale.
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Der
Ausgang des Subtrahierers 2 ist mit einem zweiten Übertragungsglied 3 verbunden.
Die Übertragungsfunktion des zweiten Übertragungsglieds 3 ist
vorteilhafterweise parametrierbar. Im Ausführungsbeispiel der 2 weist
das zweite Übertragungsglied eine nicht-lineare Übertragungsfunktion
auf. Mögliche Übertragungsfunktionen des zweiten Übertragungsglieds 3 sind
beispielhaft in der 3 schematisch dargestellt. Dabei
ist der Ausgangswert A (Ordinate) des zweiten Übertragungsglieds 3 bezüglich
des Eingangswertes E (Abszisse) des zweiten Übertragungsglieds 3 dargestellt.
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Im
Bereich des Eingangswertes 0 weisen alle Übertragungsfunktionen
U1, U2, U3 und U4 eine zumindest näherungsweise lineare Übertragungsfunktion
auf. Diese weichen für größere Eingangswerte
E jedoch von einer Geraden lin ab. Eine erste Ausgestaltungsvariante
sieht als Übertragungsfunktion U1 eine Sinusfunktion vor.
Hingegen sieht eine zweite Ausgestaltungsvariante ab einem Eingangswert
von Emax bzw. Emin eine
betragsmäßig fallende Funktion vor. In einer dritten
Ausgestaltungsvariante wird ab dem Eingangswert von Emax bzw.
Emin ein konstanter Ausgangswert zugeordnet.
Die vierte Ausgestaltungsvariante sieht hingegen eine der Sinusfunktion
angenäherte Übertragungsfunktion vor, die jedoch
mittels binäre Logik einfacher zu realisieren ist. Dabei
ist in der vierten Ausgestaltungsvariante zwischen dem linearen
Bereich um den Eingangswert 0 und der betragsmäßig
fallenden Funktion den Eingangswerten ein konstanter Ausgangswert
zugeordnet.
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Wie
in 2 weiterhin dargestellt weist der Demodulator 30 ein
erstes Proportionalglied 4 und einen ersten Integrator 5 auf,
die über einen Summierer 6 miteinander verbunden
sind. Das Proportionalglied 4 ist weiterhin mit dem zweiten Übertragungsglied 3 und
dem Ausgang A des Demodulators 30 verbunden.
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Der
Ausgang des Integrators 5 gibt das zeitabhängige
Rückkopplungssignal f'(t) an einen Eingang des Subtrahierers 2 ab.
Die Schleife aus Subtrahierer 2, erstem Übertragungsglied 3,
erstem Proportionalglied 4 und erstem Integrator 5 weist
dabei bezogen auf das Ausgangssignal am Ausgang A und auf die Eingangsfrequenz
annähernd Proportional-Regler Eigenschaften auf.
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Das
zeitabhängige Phasensignal f(t) weist im Idealfall eine
Frequenz von nominal 0 Hz auf. In diesem Idealfall führt
die Frequenzumtastung zur wechselweisen Ausgabe von zwei Winkelwerten,
wobei vorteilhafterweise für binäre Daten ein
Winkel einer binären Eins und ein anderer Winkel einer
binären Null zugeordnet sind. Jedoch können die
zur Verfügung stehenden Sender voneinander abweichen oder
der Übertragungskanal ändert sich. In diesem nicht
idealen, aber praktisch relevanten Fall tritt ein Frequenzoffset
(beispielsweise 50 kHz) am Ausgang des ersten Übertragungsgliedes 1 auf,
der wieder auf 0 Hz nominal zurückgeregelt werden soll,
so dass im eingeregelten Zustand der Frequenzoffset in einem Bereich
um 0 Hz liegt. Zu Beginn einer Empfangssequenz soll der Frequenzoffset,
der u. U. deutlich größer sein kann als der Frequenzhub
des zu empfangenen Signals, erfasst und kompensiert werden.
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Hierzu
weist der Demodulator 30 ein zweites Proportionalglied 7 und
einen zweiten Integrator 8 auf, die zusammen mit der Schleife
aus erstem Integrator 5, Subtrahierer 2 und zweiten Übertragungsglied 3 als Proportional-Integral-Regler
wirken, der den Frequenzoffset auf 0 Hz nominal herausregelt. Bei
einem schwachen empfangenen Eingangssignal mit hohem Rauschanteil
sind die einzelnen Abtastwerte relativ großen statistischen
Schwankungen unterworfen. Daher werden diese vorzugsweise gemittelt.
Die Mittelung wird durch den zweiten Integrator 8 bewirkt.
Das zweite Proportionalitätsglied 7 bestimmt durch
seine Gewichtung wie viele Abtastwerte für einen ersten
Integrationsschritt einbezogen werden. Die Anzahl der Abtastwerte
hängt dabei von der zur Verfügung stehenden Zeit
ab. Wenige Abtastwerte pro Bit – z. B. 6 Abtastungen – ermöglichen daher
nur eine Gewichtung von wenigen Abtastwerten. Eine große
Anzahl von Abtastwerten pro Bit – z. B. 800 – ermöglicht
hingegen eine Gewichtung von vielen Abtastwerten. Die Abtastwerte
pro Bit sind dabei eine Funktion der Abtastrate und der Datenrate.
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Dabei
ist der Eingang des zweiten Proportionalglieds 7 mit dem
Ausgang des zweiten Übertragungsglieds 3 und der
Ausgang des zweiten Proportionalglieds 7 mit einem Eingang
des zweiten Integrators 8 und ein Ausgang des zweiten Integrators 8 mit
dem Summierer 6 verbunden. Alternativ ist der Eingang des
zweiten Proportionalglieds 7 mit dem Ausgang des ersten
Proportionalglieds 4 (in 2 strichpunktliniert
dargestellt) oder mit dem Ausgang des Subtrahierers 2 (in 2 strichliniert
dargestellt) verbunden.
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Vorzugsweise
sind das erste Proportionalitätsglied 4 und/oder
das zweite Proportionalitätsglied 7 zur Einstellung
eines ersten Proportionalitätsfaktors des ersten Proportionalitätsfaktors
des ersten Proportionalitätsglieds 4 und/oder
eines zweiten Proportionalitätsfaktors des zweiten Proportionalitätsglieds 7 ausgebildet. In
mehreren Schritten der Einstellung wird der erste Proportionalitätsfaktor
des ersten Proportionalitätsglieds 4 schrittweise
verkleinert. Hierdurch wird die Empfindlichkeit des Demodulators 30 erhöhte
und ein größeres Signal wird am Ausgang A der
Regelschleife bei verbliebenem Offset abgegeben. Das zweite Übertragungsglied 3 darf
dabei nicht übersteuert werden. Die Einstellung des zweiten
Proportionalitätsfaktors des zweiten Proportionalitätsglieds 7 richtet
sich nach regelungstechnischen Kriterien, wie der Stabilität
und dem gewünschtem Einschwingverhalten – beispielsweise
ein Einschwingverhalten nach Art eines asymptotischen Grenzfalls.
Der Zielwert des ersten Proportionalitätsfaktors ist abhängig
von dem Frequenzhub der FSK-Modulation relativ zur Abtastrate. Dadurch
kann überraschenderweise erreicht werden, dass am Ausgang
A bei verschiedenen Bedingungen – insbesondere verschiedenen
Frequenzhüben oder verschiedenen Abtastraten die Demodulation
des Signals zu einer Signalamplitude am Ausgang A führt,
die in einem vorzugsweise engtoleranten Amplitudenbereich liegt.
Dies bietet den überraschenden Effekt für die
folgende Signalverarbeitung, dass eine relativ grobe Quantisierung
ausreichend ist. Alternativ können der erste Proportionalitätsfaktor und/oder
der zweite Proportionalitätsfaktor adaptiv angepasst werden,
wenn beispielsweise der Frequenzhub empfangsseitig unbekannt ist.
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Da
der Ausgang A des Demodulators 30 dem Subtrahierer 2 nachgeschaltet
ist und wie im Ausführungsbeispiel der 2 mit
dem zweiten Übertragungsglied 3 verbunden ist,
wird der überraschende Effekt erzielt, dass das Signal
am Ausgang A im eingeregelten Zustand keinen Frequenzoffset enthält.
Der Frequenzoffset ist am Ausgang A im eingeregelten Zustand nicht
vorhanden. Zusätzlich wird durch die Einstellbarkeit der
Proportionalitätsfaktoren des ersten Proportionalitätsglieds 4 und
des zweiten Proportionalitätsglieds 7 die für
den Fachmann überraschende Wirkung erzielt, dass das Ausgangssignal
am Ausgang A mittels der einstellbaren Proportionalitätsfaktoren
in weiten Grenzen einstellbar ist.
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Zu
Beginn einer Demodulation ist der Frequenzoffset im Allgemeinen
unbekannt. Jedoch ist vorteilhafterweise der Frequenzoffset nicht
wesentlich größer als die halbe Bandbreite des
Bandpassfilters 20. In diesem nicht eingeregeltem Zustand
wird die Empfindlichkeit des Demodulators 30 gering eingestellt,
indem der erste Proportionalitätsfaktor des ersten Proportionalitätsglieds 4 auf
den Wert eins eingestellt wird. Die Verstärkung bedingt
durch die starke Rückkopplung über das erste Proportionalitätsglied 4 ist
dementsprechend gering. Dies verhindert eine Übersteuerung
des Demodulators 30. Hingegen der Proportionalitätsfaktor
des zweiten Proportionalitätsglieds 7 zu Beginn
vorzugsweise kleiner als der Wert eins eingestellt, um eine Kompensation
des Frequenzoffsets zu erreichen. Der Proportionalitätsfaktor
des zweiten Proportionalitätsglieds 7 wird dabei
angepasst an die Datenrate und einer Mittelung aus mehreren Samples.
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Später,
im eingeregelten Zustand, wenn der Frequenzoffset im Wesentlichen
kompensiert ist, wird der erste Proportionalitätsfaktor über
Zwischenschritte auf einen konstanten Sollwert eingestellt, der
für die gewünschte Applikation die Empfindlichkeit
des Demodulators festlegt. Der erste Proportionalitätsfaktor
ist dabei vorzugsweise von einem Verhältnis von Frequenzhub
zur Abtastfrequenz abhängig. Der zweite Proportionalitätsfaktor
wird im eingeregelten Zustand hingegen auf einen sehr kleinen Wert – beispielsweise
1/64 – oder auf den Wert Null gesetzt.
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Die 4 zeigt
schematisch einen Signalverlauf des Ausgangssignals AS am
Ausgang A des Demodulators bezüglich der Zeit t. Dargestellt
ist das Ausgangssignals AS in einem Fenster
zwischen zwei Bereichen G+ und G–, die eine Aussteuerungsreserve
bilden. Wird beispielsweise ein Gesamtwertebereich von 128 Quantisierungsstufen
verwendet, so wird in dem Fenster beispielsweise ein Bereich von
+/– 50 Quantisierungsstufen verwendet, so dass die zwei
Bereiche G+ und G– 14 bzw. 13 Quantisierungstufen aufweisen.
Zu Beginn zum Zeitpunkt t0 weist das Ausgangssignals
AS einen maximalen Offset auf. Der Offset
AOff des Ausgangssignals AS ist
in 4 strichliniert schematisch dargestellt. Dabei
wird der Offset weder berechnet noch ausgegeben und ist in 4 ausschließlich
zur Erläuterung eingezeichnet. Zum Zeitpunkt t1 wird
der erste Proportionalitätsfaktor von dem Wert eins auf
den Wert einhalb halbiert. Demzufolge verdoppelt sich nach kurzer Einschwingverzögerung
die Amplitude des Ausgangssignals AS. Zum
Zeitpunkt t2 ist der Offset soweit zurückgeregelt,
dass der erste Proportionalitätsfaktor abermals halbiert
werden kann, so dass die Amplitude dem Aussteuerungsfenster angepasst
ist. Zum Zeitpunkt t3 ist der Offset überwiegend herausgeregelt,
so dass in diesem eingeregelten Zustand der Offset in einem Bereich
um den Wert Null oder genau auf Null geregelt ist.
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Die
Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausgestaltungsvarianten
der 1 bis 4 beschränkt. Beispielsweise
ist es möglich den zweiten Proportionalitätsfaktor
im eingeregelten Zustand derart einzustellen, dass eine geringe
Nachregelung möglich ist. Auch ist es möglich,
dass beispielsweise das zweite Übertragungsglied 3 eine
lineare Übertragungsfunktion, beispielsweise A = E aufweist.
Die Funktionalität des Schaltkreises gemäß 2 kann
besonders vorteilhaft für ein universelles Funksystem verwendet
werden.
-
- 1,
3
- Übertragungsglied
- 2
- Subtrahierer
- 4,
7
- Proportionalglied
- 5,
8
- Integrator
- 6
- Summierer
- 10
- Eingangsschaltkreis
- 11,
LNA
- Verstärker
- 12
- Mischer
- 13,
ADC
- Analog-Digital-Umsetzer
- 20,
BP
- Bandpass
- 30
- Demodulator
für ein Frequenzumtastetes Signal
- 40
- Auswerteschaltung
- 100
- Antenne
- A
- Ausgang
des FSK-Demodulators
- AS
- Ausgangssignal
am Ausgang des FSK-Demodulators
- AOff
- zu
regelnder Anteil des Ausgangssignal
- G+,
G–
- Aussteuerungsreservebereich
- t0, t1, t2,
t3
- Zeitpunkte
-
ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
-
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-
Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - IEICE Trans.
Commun., VOL. 84-B, NO. 1, pp. 26–35, Jan. 2001, "Demodulator
of CPFSK and GMSK Signals using Digital Signal Processing DPLL with
Sequence Estimator" [0004]