DE102007054000A1 - Vorrichtung zum Sichern einer Schiebetüre - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichern einer Schiebetüre an einem Kraftfahrzeug, die an oberen und unteren Führungsschienen seitlich des Kraftfahrzeuges verschiebbar angeordnet ist und die in einer geschlossenen Position zwischen zwei karosseriefesten, im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Säulen der Karosserie des Kraftfahrzeuges gehalten ist, wobei die Halterung zusätzlich einerseits durch ein Türschloss und andererseits durch ein etwa mittig zwischen den Führungsschienen liegendes und in Verschieberichtung ausgerichtetes Führungsteil hergestellt ist, das beim Schließen der Türe in eine korrespondierende, das Führungsteil umschließende Aufnahme einfährt. Zur Erzielung einer verbesserten Energieabsorption bei Seitenkollisionen wird vorgeschlagen, dass das Führungsteil (7; 20) an der Aufnahme (8; 21) in Schließstellung der Schiebetüre (6) verriegelbar ausgeführt ist.
Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Sichern einer seitlichen Schiebetüre an einem Kraftfahrzeug gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
- Eine derartige Vorrichtung zeigt die
EP 1 612 073 A1 , bei der je Fahrzeugseite eine vordere Schwenktüre und eine hintere Schiebetüre verbaut sind. Die beiden Türen wirken zusammen mit einer gemeinsamen, mittleren Säule (B-Säule), an der die Schwenktüre über ein Türschloss üblicher Konstruktion in der Schließstellung gehalten ist. Die Schiebetüre ist an oberen und unteren Führungsschienen an der Dachkonstruktion und am unteren Schweller der Karosserie des Kraftfahrzeuges geführt und über ein Türschloss an der hinteren, karosseriefesten Säule (C-Säule) in Schließstellung gehalten. Zusätzlich ist am der Mittelsäule zugewandten Schließblech der Schiebetüre etwa in mittlerer Höhe ein als Bolzen ausgeführtes Führungsteil vorgesehen, das in eine korrespondierende Ausnehmung in der Mittelsäule einfährt und somit eine zusätzliche Verankerung bzw. Aussteifung von mittlerer Säule und Schiebetüre quer zur Verschieberichtung bewirkt. - Aufgabe der Erfindung ist es, mit baulich einfachen Mitteln eine weiter verbesserte Halterung zwischen mittlerer, karosseriefester Säule und der Schiebetüre zu schaffen.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung beschreiben die Unteransprüche.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass das Führungsteil an der Aufnahme in Schließstellung der Schiebetüre verriegelbar ausgeführt ist. Dabei wurde erkannt, dass ein Schwachpunkt insbesondere bei einem Seitencrash des Kraftfahrzeuges darin liegen kann, dass durch entsprechende Deformation der Türen und der mittleren Säule sich die stützende Verankerung über das Führungsteil aufheben kann. Dies kann daraus resultieren, dass bei der besagten Verformung das Führungsteil aus der korrespondierenden Aufnahme herausgleitet und somit wirkungslos wird. Dem wirkt die vorgeschlagene Verriegelung entgegen, die ein axiales Herausgleiten des Führungsteiles aus der Aufnahme weitgehendst verhindert.
- Besonders vorteilhaft kann die Verriegelung zwischen dem Führungsteil und der Aufnahme nur bei einem Signal eines Crashsensors erfolgen. Der Crashsensor kann gegebenenfalls ein in dem Kraftfahrzeug ohnehin vorhandener Seitencrashsensor zur Zündung von einem oder mehreren Seitenairbags, etc. sein.
- In fertigungstechnisch günstiger Weise kann die Verriegelung durch einen die Aufnahme hintergreifenden und in das Führungsteil einfahrenden Sperrbolzen gebildet sein, der bei dem Signal des Crashsensors über einen Treibsatz oder eine Sprengladung in die Verriegelungsposition verstellbar ist.
- Alternativ kann in funktionell und baulich einfacher Weise ein schwenkbar oder verschiebbar angeordneter Sperrriegel an der Aufnahme für das Führungsteil angeordnet sein, der mittels Federkraft in die Verriegelungsposition vorgespannt ist und der mittels eines elektrisch zerstörbaren Glühdrahtes in der Entriegelungsstellung gehalten ist, wobei der Glühdraht bei dem Signal des Crashsensors mit Strom beaufschlagt wird und somit den Sperrriegel freigibt.
- Anstelle einer Verknüpfung der Verriegelungsfunktion mit einem Crashsensor kann vorgesehen sein, dass die Verriegelung mittels einer Sperrklinke ausgeführt ist, die beim Schließen der Schiebetüre zurückgestellt wird und dass die Sperrklinke mit dem Türschloss mechanisch oder elektrisch derart zusammenwirkt, dass bei einem öffnen der Schiebetüre die Verriegelung durch Zurückziehen der Sperrklinke gelöst wird. Eine mechanische Verbindung könnte ein mit dem Türschloss bzw. deren Falle gekoppelter Seilzug sein, der bei in Offenstellung befindlichem Türschloss auch die Sperrklinke zurückstellt und umgekehrt bei geschlossener Schiebetüre die Sperrklinke freigibt. Alternativ kann eine elektromagnetische, elektrische oder pneumatische Betätigung der Sperrklinke abhängig von der Türschlossstellung mit einem entsprechend vorgesehenen Schalter oder Ventilen verwendet sein.
- In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann das Führungsteil an der korrespondierenden, karosseriefesten Säule angeordnet und derart gestaltet sein, dass es bei geöffneter Schiebetüre zugleich als Einstiegshilfe verwendbar ist. Damit erfüllt das Führungsteil praktisch ohne Mehraufwand eine zusätzliche Funktion.
- Dabei kann das Führungsteil als U-förmiger, ergonomisch geformter Haltegriff ausgeführt sein, dessen Basisabschnitt bei geschlossener Schiebetüre in eine langlochförmige Aufnahme des Schließbleches der Schiebetüre derart einragt, dass im Verriegelungszustand das Verriegelungsmittel den Basisabschnitt des Haltegriffes mit dem angrenzenden Schließblech verriegelt bzw. in die freie Öffnung des Haltegriffes eingreift.
- Schließlich kann die das Führungsteil tragende, karosseriefeste Säule und/oder das Schließblech der Schiebetüre im Bereich der Aufnahme durch eingeschweißte Verstärkungsbleche in Verschieberichtung gesehen deformationsfester gestaltet sein.
- Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden mit weiteren Einzelheiten näher erläutert. Die schematische Zeichnung zeigt in:
-
1 eine Seitenansicht auf ein nur abschnittsweise dargestelltes Kraftfahrzeug, mit einer einen vorderen und einen hinteren Türausschnitt begrenzenden, mittleren B-Säule, dem Innenblech einer hinteren Schiebetüre und einer Verriegelungsvorrichtung zwischen B-Säule und Schiebetüre; -
2 die Verriegelungsvorrichtung nach1 , deren Führungsteil zugleich als Haltegriff ausgeführt ist; -
3 einen Schnitt gemäß Linie III-III der2 durch die Verriegelungsvorrichtung, die über einen Seilzug mit dem Türschloss der Schiebetüre gekoppelt ist; -
4 eine alternative Verriegelungsvorrichtung mit einem schwenkbaren Sperrriegel und einem elektrisch zerstörbaren Glühdraht, der mittels eines Crashsensors aktivierbar ist; -
5 eine weitere alternative Verriegelungsvorrichtung mit einem Führungsbolzen und einem mittels einer Sprengladung verstellbaren Sperrbolzen; und -
6 einen Schnitt entlang der Linie VI-VI der5 durch die Verriegelungsvorrichtung. - In der
1 ist abschnittsweise ein Kraftfahrzeug1 dargestellt, mit einer mittleren Säule2 (B-Säule), die etwa vertikal verlaufend an einem unteren, horizontal ausgerichteten Schweller3 und an einer oberen Dachkonstruktion4 der Karosserie des Kraftfahrzeuges1 angeschweißt ist. - Die Säule
2 begrenzt zwei Türausschnitte5 für eine vordere, schwenkbare Türe (vgl.5 , Bezugszeichen26 ) und eine hintere Schiebetüre6 , von der aber nur das Innenblech6a teilweise und das vordere Schließblech6b gezeigt sind. - Die Schiebetüre
6 ist in an sich bekannter Weise an unteren und oberen Führungsschienen (nicht dargestellt) verschiebbar geführt und trägt an ihrem hinteren Schließblech in üblicher Weise ein Türschloss zur Verbindung mit der hinteren Säule (C-Säule) der Karosserie des Kraftfahrzeuges1 . - Die besagten Bauteile
1 bis6 sind soweit nicht beschrieben und dargestellt in dem Fachmann geläufiger Bauweise ausgeführt. - Die Schiebetüre
6 ist etwa in mittlerer Höhe zwischen dem unteren Schweller3 und der oberen Dachkonstruktion4 zusätzlich geführt bzw. verankert, wobei ein an einem Seitenblech2a der Säule2 befestigtes Führungsteil in eine langlochförmige Aufnahme8 des Schließbleches6a der Schiebetüre6 einragt. - Die
2 und3 zeigen das als Einstiegshilfe bzw. als Haltegriff7 ausgeführte, U-förmige Führungsteil, das zwei von dem Seitenblech2a der Säule2 abragende Stege7a ,7b und ein die Stege7a ,7b verbindendes Basisteil7c aufweist. Der Haltegriff7 ist entsprechend ergonomisch gestaltet. - Die Stege
7a ,7b sind an dem Seitenblech2a befestigt und durchragen die langlochförmige Aufnahme8 derart, dass eine an dem Schließblech6b verschiebbar geführte Sperrklinke9 (vgl. im Detail3 ) zwischen einem an dem Schließblech6b angeschweißten Verstärkungsblech10 und dem Basisteil7c des Haltegriffes7 wie dargestellt einfahren kann. - Wie die
3 zeigt, ist die Sperrklinke9 in einem an dem Schließblech6b befestigten Gehäuse11 verschiebbar geführt und mittels einer Druckfeder12 in Richtung des Haltegriffes7 vorgespannt. - Die Sperrklinke
9 ist mit einem nur angedeuteten Seilzug13 verbunden, der an seinem anderen Ende mit der Schlossfalle oder der Betätigung des Türschlosses der Schiebetüre6 gekoppelt ist. - Wird die Schiebetüre
6 bzw. deren Türschloss zum Öffnen der Schiebetüre6 betätigt, so wird über den Seilzug13 die Sperrklinke9 zurückgezogen und damit die Verriegelung aufgehoben. Nach dem Schließen der Schiebetüre6 wird die Sperrklinke9 über den Seilzug13 freigegeben und greift wieder in den Haltegriff7 ein; eine schräge Rampe9a an der Sperrklinke9 verhindert dabei zuverlässig ein gegebenenfalls auftretendes Verklemmen der Sperrklinke9 mit dem Basisteil7c des Haltegriffes7 . - Die
4 beschreibt ein weiteres Ausführungsbeispiel. Funktionell gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen versehen. - Alternativ zu der in den
2 und3 beschriebenen Verriegelungsvorrichtung mit der über das Türschloss der Schiebetüre6 gesteuerten Sperrklinke9 ist gemäß4 ein auf einem Bolzen14 drehbar gelagerter Sperrriegel15 vorgesehen. Der Bolzen14 ist an dem Schließblech6b mit dem Verstärkungsblech10 benachbart der langlochförmigen Aufnahme8 befestigt. - Der Sperrriegel
15 ist mittels einer um den Bolzen14 angeordneten Schenkelfeder16 gegen den Haltegriff7 derart vorgespannt, dass dessen radial abragender Arm15a bei in Schließstellung befindlicher Schiebetüre6 in die Öffnung des Haltegriffes7 bzw. zwischen das Verstärkungsblech10 und das vorstehende Basisteil7c des Haltegriffes7 einfährt und somit die Schiebetüre6 mit der Säule2 verriegelt. - Der Sperrriegel
15 ist mittels eines elektrisch zerstörbaren Glühdrahtes17 in der in4 dargestellten Entriegelungsstellung gehalten, in der die Schiebetüre6 jederzeit geöffnet werden kann. - Der Glühdraht
17 ist mit einer elektronischen Schaltung18 verbunden, mittels der der Glühdraht17 bei Anliegen eines Crashsignales über einen Crashsensor19 mit Strom aus dem Bordnetz des Kraftfahrzeuges beaufschlagbar ist, so dass der Glühdraht17 zerstört wird und den Sperrriegel15 freigibt. Als Crashsensor19 kann bei Kraftfahrzeugen mit Seitenairbags der Seitenairbagsensor verwendet sein. - Die
5 und6 zeigen ein weiteres, alternatives Ausführungsbeispiel, bei dem das Führungsteil durch einen Führungsbolzen20 gebildet ist, der bei geschlossener Schiebetüre6 in eine schlitzförmige Aufnahme21 im Schließblech6b der Schiebetüre6 einfährt. - Der an dem Seitenblech
2a der karosseriefesten Säule2 befestigte Führungsbolzen20 ist mit einer Abflachung20a versehen, die eine Querbohrung22 aufweist. - An der domförmigen Aufnahme
21 ist ein Gehäuse23 befestigt, in dem ein Sperrbolzen24 verschiebbar geführt ist. Der Sperrbolzen24 kann mittels einer in dem Gehäuse23 angeordneten Sprengladung25 derart verschoben werden, dass er (vgl.6 ) in die Querbohrung22 des Führungsbolzens20 einfährt. - Wird die Schiebetüre
6 geschlossen, so taucht der Führungsbolzen20 in die schlitzförmige Aufnahme21 ein, wobei die Abflachung20a mit der Querbohrung22 über das Schließblech6b der Schiebetüre6 hinausragt (5 ). - In einem Crashfall wird über den Crashsensor
19 die in dem Gehäuse23 eingeschlossene Sprengladung25 gezündet und treibt den Sperrbolzen24 aus seiner Ruhestellung heraus in die Querbohrung22 des Führungsbolzens20 hinein, wodurch der Führungsbolzen20 mit dem Schließblech6b der Schiebetüre6 verriegelt ist. - Die besagten Verriegelungen
9 ,15 ,22 zwischen dem Führungsteil7 ,20 und der Aufnahme8 ,21 in dem Schließblech6b der Schiebetüre6 tragen dazu bei, dass bei unfallbedingten Verformungen der Karosserie-Seitenteile und der Türen die formschlüssige Verbindung zwischen der mittleren Säule2 und der Schiebetüre6 im Bereich des Führungsteiles7 ,20 aufrechterhalten bleibt und somit eine steifere Seitenkonstruktion geschaffen ist. - Die vorliegende Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt. Anstelle einer Sprengladung
25 kann auch ein pyrotechnischer Treibsatz vorgesehen sein, der über den Crashsensor19 gezündet den Sperrbolzen24 betätigen kann. Dies trifft auch auf die anderen, beschriebenen Verriegelungsmittel9 ,15 zu. - Abweichend von der in der
3 dargestellten Seilzugverbindung13 mit dem Türschloss der Schiebetüre6 kann auch eine elektrische, elektromagnetische oder pneumatische Betätigung der Sperrklinke9 verwendet sein, die entsprechend über das besagte Türschloss gesteuert ist. Gleiches gilt auch für die Betätigung des Sperrriegels15 gemäß4 , mit Entfall des Glühdrahtes17 und Anordnung eines entsprechenden Betätigungsmittels. Gegebenenfalls kann über dieses Betätigungsmittel bei Bedarf die erfolgte Verriegelung nach einer Seitenkollision des Kraftfahrzeuges auch wieder aufgehoben werden. -
- 1
- Kraftfahrzeug
- 2
- mittlere Säule (B-Säule)
- 2a
- Seitenblech
- 3
- Schweller
- 4
- Dachkonstruktion
- 5
- Türausschnitte
- 6
- Schiebetüre
- 6a
- Innenblech
- 6b
- vorderes Schließblech
- 7
- Haltegriff
- 7
- Steg
- 7b
- Steg
- 7c
- Basisteil
- 8
- Aufnahme
- 9
- Sperrklinke
- 9a
- schräge Rampe
- 10
- Verstärkungsblech
- 11
- Gehäuse
- 12
- Druckfeder
- 13
- Seilzug
- 14
- Bolzen
- 15
- Sperrriegel
- 15a
- Arm
- 16
- Schenkelfeder
- 17
- Glühdraht
- 18
- elektronische Schaltung
- 19
- Crashsensor
- 20
- Führungsbolzen
- 20a
- Abflachung
- 21
- Aufnahme
- 22
- Querbohrung
- 23
- Gehäuse
- 24
- Sperrbolzen
- 25
- Sprengladung
- 26
- vordere Türe
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
-
- - EP 1612073 A1 [0002]
Claims (8)
- Vorrichtung zum Sichern einer Schiebetüre an einem Kraftfahrzeug, die an oberen und unteren Führungsschienen seitlich des Kraftfahrzeuges verschiebbar angeordnet ist und die in einer geschlossenen Position zwischen zwei karosseriefesten, im Wesentlichen vertikal ausgerichteten Säulen der Karosserie des Kraftfahrzeuges gehalten ist, wobei die Halterung zusätzlich einerseits durch ein Türschloss und andererseits durch ein etwa mittig zwischen den Führungsschienen liegendes und in Verschieberichtung ausgerichtetes Führungsteil hergestellt ist, das beim Schließen der Türe in eine korrespondierende, das Führungsteil umschließende Aufnahme einfährt, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (
7 ;20 ) an der Aufnahme (8 ;21 ) in Schließstellung der Schiebetüre (6 ) verriegelbar ausgeführt ist. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung (
9 ;15 ;24 ) nur bei einem Signal eines Crashsensors (19 ) erfolgt. - Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung durch einen die Aufnahme (
21 ) hintergreifenden und in das Führungsteil (20 ) einfahrenden Sperrbolzen (24 ) gebildet ist, der bei dem Signal des Crashsensors (19 ) über einen Treibsatz oder eine Sprengladung (25 ) in die Verriegelungsposition ausfahrbar ist. - Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein schwenkbar oder verschiebbar angeordneter Sperrriegel (
15 ) an der Aufnahme (8 ) für das Führungsteil (7 ) angeordnet ist, der mittels Federkraft in die Verriegelungsposition vorgespannt ist und der mittels eines elektrisch zerstörbaren Glühdrahtes (17 ) in der Entriegelungsstellung gehalten ist und dass der Glühdraht (17 ) bei dem Signal des Crashsensors (19 ) mit Strom beaufschlagt wird. - Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelung mittels einer verschiebbaren Sperrklinke (
9 ) ausgeführt ist, die beim Schließen der Schiebetüre (6 ) zurückgestellt wird und anschließend in eine Ausnehmung des Führungsteils (7 ) eingreift und dass die Sperrklinke (9 ) mit dem Türschloss mechanisch oder elektrisch derart zusammenwirkt, dass bei einem Öffnen der Schiebetüre (6 ) die Verriegelung durch Zurückziehen der Sperrklinke (9 ) gelöst wird. - Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil (
7 ;20 ) an der korrespondierenden, karosseriefesten Säule (2 ) angeordnet und derart gestaltet ist, dass es bei geöffneter Schiebetüre (6 ) zugleich als Einstiegshilfe verwendbar ist. - Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil als U-förmiger, ergonomisch geformter Haltegriff (
7 ) ausgeführt ist, dessen Basisteil (7c ) bei geschlossener Schiebetüre (6 ) in eine langlochförmige Aufnahme (8 ) des Schließbleches (6b ) der Schiebetüre (6 ) derart einragt, dass im Verriegelungszustand das Verriegelungsmittel (9 ;15 ) das Basisteil (7c ) des Haltegriffes (7 ) mit dem angrenzenden Schließblech (6b ) verriegelt. - Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die das Führungsteil (
7 ;20 ) tragende, karosseriefeste Säule (2 ) und/oder das Schließblech (6b ) der Schiebetüre (6 ) im Bereich der Aufnahme (8 ;15 ;21 ) durch eingeschweißte Verstärkungsbleche (10 ) in Verschieberichtung gesehen deformationsfester gestaltet sind.
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