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DE102007042891A1 - Druckregelventil - Google Patents

Druckregelventil Download PDF

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DE102007042891A1
DE102007042891A1 DE200710042891 DE102007042891A DE102007042891A1 DE 102007042891 A1 DE102007042891 A1 DE 102007042891A1 DE 200710042891 DE200710042891 DE 200710042891 DE 102007042891 A DE102007042891 A DE 102007042891A DE 102007042891 A1 DE102007042891 A1 DE 102007042891A1
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DE
Germany
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ball seat
closed
pressure regulator
pressure
valve
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE200710042891
Other languages
English (en)
Inventor
Thilo Schmidt
Markus Moosmann
Karlheinz Mayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ZF Friedrichshafen AG
Original Assignee
ZF Friedrichshafen AG
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Filing date
Publication date
Application filed by ZF Friedrichshafen AG filed Critical ZF Friedrichshafen AG
Priority to DE200710042891 priority Critical patent/DE102007042891A1/de
Priority to US12/197,484 priority patent/US20090065075A1/en
Priority to JP2008227092A priority patent/JP2009063168A/ja
Publication of DE102007042891A1 publication Critical patent/DE102007042891A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/02Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic
    • F16K31/06Actuating devices; Operating means; Releasing devices electric; magnetic using a magnet, e.g. diaphragm valves, cutting off by means of a liquid
    • F16K31/0603Multiple-way valves
    • F16K31/0624Lift valves
    • F16K31/0634Lift valves with fixed seats positioned between movable valve members
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/20Control of fluid pressure characterised by the use of electric means
    • G05D16/2006Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means
    • G05D16/2013Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means
    • G05D16/2024Control of fluid pressure characterised by the use of electric means with direct action of electric energy on controlling means using throttling means as controlling means the throttling means being a multiple-way valve
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Abstract

Es wird ein als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil (1) vorgeschlagen, umfassend zwei in hydraulischer Halbbrückenschaltung angeordnete Ventilsitze (7, 11), mit einem Elektromagneten (2), der einen Magnetkern, eine Magnetspule (3) und einen verschiebbaren Magnetanker (4) aufweist, mit einer vom Magnetanker (4) verschiebbaren Ankerstange (5) für ein Schließteil (6), das auf einem ersten Ventilsitz (7) der Tankkante zum Anschlag kommen kann, und mit einer Stößelstange (9), welche mit der Ankerstange (5) verbunden oder mit der Ankerstange (5) einstückig ausgeführt ist, die einen als Kugel ausgeführten Verschlusskörper (10) aus einem Kugelsitz (11) der Zulaufsteuerkante herausschieben kann, bei dem die Stößelstange (9) an ihren dem Kugelsitz (11) zugewandten Ende derart ausgebildet ist, dass der Öffnungsquerschnitt der Zulaufsteuerkante (12) d. h. des Kugelsitzes (11) in Abhängigkeit von der axialen Position der Stößelstange (9) derart veränderbar ist, dass bei niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert wird, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren, wobei bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante (12) zur Verfügung steht und/oder bei dem der Kugelsitz (11) derart ausgebildet ist, dass dessen Durchmesser an der der Kugel (10) zugewandten Seite kleiner ist als dessen Durchmesser an der der Kugel (10) abgewandten Seite.

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Druckregelventil gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus dem Stand der Technik ist bekannt, in Automatgetrieben von Kraftfahrzeugen in der Regel nasslaufende Lamellenschaltelemente zur Momentenübertragung zu verwenden.
  • Hierbei erfolgt die Momentenübertragung reibschlüssig über die Verpressung der Lamellenpakete der Schaltelemente, wobei die dazu erforderliche Anpresskraft auf das Lamellenpaket über einen hydraulisch betätigten Kupplungskolben erzeugt wird, der über ein Druckregelventil (Kupplungsventil) aktuiert wird. Die Druckregelventile der Schaltelemente werden entweder direkt betätigt oder über vorgeschaltete Druckbegrenzungsventile bzw. Druckvorsteuerventile angesteuert.
  • In beiden Fällen wird eine ansteuerstromproportionale Magnetkraft erzeugt, durch die die rein hydraulische Druckregelventile der Schaltelemente verstellt werden. Der Arbeitsdruck der Kupplungsventile ergibt sich durch die Gleichgewichtsbedingung von ansteuerstromproportionaler Kraft (= Aktuierungskraft) und der Rückführkraft (= Reaktionskraft) des Druckregelventils.
  • Für den Fall der Ansteuerung der Druckregelventile über einen vorgeschalteten Druckregler bzw. über ein vorgeschaltetes Druckbegrenzungsventil (Druckvorsteuerventil) wird nach dem Stand der Technik zur Ansteuerung häufig ein so genannter Closed-End Druckregler (CE-DR) verwendet, welcher zwei in hydraulischer Halbbrückenschaltung angeordnete Ventilsitze aufweist, wobei auf der Zulaufseite in der Regel eine Kugelsitzgeometrie und auf der Tankseite eine Flach- oder Kegelsitzgeometrie zum Einsatz kommt.
  • In vorteilhafter Weise ermöglicht ein Closed-End Druckregler in den Endstellungen eine Minimierung des Leckölflusses; bei gewünschtem Minimaldruck wird die Zulaufsteuerkante verschlossen und somit der Leckageölfluss von der Zulaufsteuerkante zur Tankkante auf nahezu 0 ml/min reduziert. Dies ist notwendig, da idealerweise jedem Schaltelement eines Automatgetriebes ein Aktuator direkt zugeordnet werden soll, um jeden möglichen Schaltungsübergang darstellen zu können.
  • Ohne CE-Funktion würde jedes Druckvorsteuerventil bei minimaler Druckanforderung eine maximale Leckage zwischen der Zulaufkante und der Tankkante aufweisen. Bei einer hohen Anzahl von anzusteuernden Schaltelementen ergäbe sich somit ein sehr hoher Ölvolumenbedarf im Hydrauliksystem der Hydraulikpumpe des Fahrzeugs.
  • Ein derartiges Druckvorsteuerventil ist beispielsweise aus der DE 10342892 A1 der Anmelderin bekannt. Im Rahmen der DE 10342892 A1 ist ein Proportional-Druckbegrenzungsventil mit einem Magnetteil und mit einem Ventilteil beschrieben, wobei das Ventilteil mit einer Zulauföffnung für den Zulaufvolumenstrom, einer ersten Ablauföffnung für den Füllvolumenstrom und einer zweiten Ablauföffnung für den Tankvolumenstrom versehen ist und einen Kugelsitz, einen mit einer Öffnung versehenen Flachsitz, ein Schließteil zur Steuerung der Durchlaufmenge durch die Öffnung des Flachsitzes und einen Strahlumlenker aufweist, der zwischen dem Kugelsitz und dem Flachsitz angeordnet ist.
  • Des weiteren geht aus der WO 98/48332 der Anmelderin ein als Closed-End Druckregler ausgebildetes Druckregelventil hervor, mit einem Anschluss für eine Druckleitung, einem Anschluss für eine Arbeitsdruckleitung und einem Anschluss für eine Auslassleitung zum Umgebungsdruck und mit mindestens zwei Blendenstufen mit definiertem oder definierbarem Strömungswiderstand, wovon zwei Blendenstufen variabel und unter mechanischer bzw. hydraulischer Einwirkung nach dem Prinzip der hydraulischen Halbbrücke gekoppelt sind. Die beiden variablen Blendenstufen sind als Einlass- und Auslassblende eines Regeldruckraums vorgesehen und weisen jeweils einen Verschlusskörper auf, wobei der Verschlusskörper der Einlassblende als Kugel oder Kalotte oder Kegelstumpf oder Zylinder und/oder der Verschlusskörper der Auslassblende als Kugel oder Kalotte oder Kegelstumpf oder Zylinder ausgebildet ist.
  • Die bekannten als Closed-End Druckregler ausgebildete Druckregelventile müssen einerseits eine hohe Dynamik am Nachfolgeschieber ermöglichen, wobei andererseits die Leckage möglichst gering sein soll.
  • Die Umschaltung vom Zulaufsitz auf den Tanksitz erfolgt sehr schlagartig, sodass der Leckagevolumenstrom des Druckreglers schlagartig zunimmt, ohne dass eine wesentliche Drucksteigerung erzielt wird. Dies ist notwendig, um die Störeinflüsse im Reduzierdruck möglichst vom Arbeitsdruck fernzuhalten, führt jedoch zu dem Nachteil, dass im niedrigen Druckbereich des Druckreglers ein hoher Leckageölvolumenstrom entsteht, während gleichzeitig in diesem Druckbereich, beispielsweise zur Kupplungsbefüllung, ein hoher Volumenstrombedarf des Getriebes besteht.
  • Die geometrische Ausgestaltung des durch eine Stößelstange betätigten Kugelsitzes legt dabei im Wesentlichen die maximale Leckage bzw. den maximalen Volumenstrom des Druckreglers fest, wobei nach dem Stand der Technik der Querschnitt der Zulaufkante durch die eine axial betrachtet gleich bleibende zylindrische Geometrie aufweisende Stößelstange reduziert wird.
  • Wenn eine hohe Druck- und Volumenstromanforderung erfolgt, dann wird die Stößelstange des Druckreglers bis zum vollständigen Verschließen der Tankkante verschoben, wobei in dieser Situation der maximale Volumenstrom benötigt wird, um den Nachfolgeschieber in seine Regelposition zu bringen. Bei Erreichen der Regelposition besteht keine oder nur eine geringe Volumen stromanforderung an den Druckregler bezüglich des Arbeitsdrucks, sodass der Zulaufvolumenstrom an der Zulaufsteuerkante reduziert werden kann.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein als Closed-End Druckregler ausgebildetes Druckregelventil anzugeben, bei dem niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert wird, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren und bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante zur Verfügung steht, um einerseits hohen Volumenstromanforderungen des Nachfolgeschiebers gerecht zu werden und andererseits eine hohe Leckage im Arbeitsdruck kompensieren zu können.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Weitere erfindungsgemäße Ausgestaltungen und Vorteile gehen aus den Unteransprüchen hervor.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist daher die Stößelstange an ihrem dem Kugelsitz zugewandten Ende derart ausgebildet, dass der Öffnungsquerschnitt der Zulaufkante in Abhängigkeit von der axialen Position der Stößelstange veränderbar ist, derart, dass bei niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert wird, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren, wobei bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante zur Verfügung steht, um einerseits hohen Volumenstromanforderungen des Nachfolgeschiebers gerecht zu werden und andererseits eine hohe Leckage im Arbeitsdruck kompensieren zu können.
  • Vorzugsweise weist die Stößelstange im Bereich an ihrem dem Kugelsitz zugewandten Ende eine geometrische Aufweitung auf, die in einer positionsabhängigen Querschnittsverengung resultiert, wobei durch die axiale Position und Kontur der geometrischen Aufweitung das Druck/Strom/Durchflussverhalten des Druckreglers bestimmt wird. Hierbei kann die geometrische Aufweitung die Form eines sich in Richtung auf den Kugelsitz verjüngenden Kegelstumpfs aufweisen oder eine zylindrische, konkave oder konvexe Form aufweisen; ebenfalls möglich ist eine Doppelkegelform. Hierbei wird die geometrische Aufweitung nicht zum Schließen der Zulaufsteuerkante verwendet; die vorhandene Geometrie des als Kugelausgebildeten Verschlusskörpers bleibt unverändert.
  • Durch diese Ausgestaltung der Stößelstange kann der Übergang der Zulaufsteuerkante auf die Tanksteuerkante, der ohne die geometrische Aufweitung schlagartig erfolgt, weicher gestaltet werden, wodurch ein Anlaufsprung in der Druckreglerkennlinie vermieden wird. Des weiteren kann dadurch bei einer geringen Volumenstromanforderung eine laminare Strömung in eine turbulente Strömung umgewandelt werden, was bei niedrigen Temperaturen den Durchfluss des Öls erleichtert.
  • Alternativ oder zusätzlich zur erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Stößelstange kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass der Kugelsitz derart ausgeführt ist, dass dessen Durchmesser an der der Kugel zugewandten Seite kleiner ist, als dessen Durchmesser an der der Kugel abgewandten Seite. Durch die angespitzte Form des Kugelsitzes wird der Effekt erzielt, dass eine laminare Strömung in eine turbulente Strömung umgewandelt wird, was bei niedrigen Temperaturen den Durchfluss des Öls erleichtert.
  • In der derzeitigen Ausführung der als Closed-End Druckregler ausgebildeten Druckregelventile besteht das Problem, dass bei niedrigen Öltemperaturen der Zulaufvolumenstrom aufgrund des viskosen Verhaltens des Öls stark vermindert wird, was in nachteiliger Weise zu einer Reduzierung der Ventildynamik, insbesondere der vorgesteuerten Kupplungsventile, führt. Hierbei erweist sich eine Kompensation dieses Effektes durch eine größere Zulaufgeometrie als nachteilbehaftet, da bei hohen Temperaturen der Leckagevolumenstrom stark erhöht wird.
  • Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein als Closed-End Druckregler ausgebildetes Druckregelventil vorgeschlagen, bei dem der Querschnitt der Zulaufsteuerkante (d. h. des Ventil- bzw. Kugelsitzes) temperaturabhängig veränderbar ist, derart, dass bei niedrigen Öltemperaturen der Querschnitt möglichst weit geöffnet wird, um einen großen Volumenstrom zu den Nachfolgeschiebern zu ermöglichen, wobei bei hohen Öltemperaturen der Querschnitt der Zulaufsteuerkante soweit reduziert wird, dass einerseits eine hohe Ventildynamik des Nachfolgesystems erreicht wird und andererseits der Leckageölstrom nicht signifikant erhöht wird.
  • Im Rahmen einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Kugelsitz aus einem Material ausgeführt ist, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient wesentlich größer ist, als der Wärmeausdehnungskoeffizient der Stößelstange und welches dadurch mit steigender Temperatur eine überproportional stärker wachsende geometrische Ausdehnung gegenüber dem Material der Stößelstange aufweist. Dadurch wird erreicht, dass der Querschnitt der Zulaufsteuerkante mit steigender Temperatur eine immer kleinere Querschnittsfläche aufweist.
  • Die Querschnittsreduzierung ist bei einem Kreisquerschnitt proportional zum Quadrat der Temperatur, da der Durchmesser des Kreisquerschnitts linear mit der Temperatur reduziert wird und die Fläche des Kreisquerschnitts und damit der Durchfluss durch den Querschnitt in einem quadratischen Zusammenhang zum Querschnittsdurchmesser stehen.
  • Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist der Kugelsitz durch eine ringförmige Scheibe gebildet, wobei am Außendurchmesser der Scheibe ein gehäusefest angeordneter stabiler Stützring vorgesehen ist, durch den die thermische Ausdehnung der ringförmigen Scheibe radial betrachtet nach innen geleitet wird.
  • Vorzugsweise besteht der Stützring aus einem Material, welches in etwa den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, die das Material der Stößelstange, wodurch der Querschnitt der Zulaufsteuerkante in vorteilhafter Weise aus der Materialwahl für die den Kugelsitz bildende ringförmige Scheibe bestimmbar ist.
  • Gemäß der Erfindung kann die den Kugelsitz bildende ringförmige Scheibe aus einem Kunststoffmaterial gebildet sein, welches oberhalb des Glasübergangspunktes ein nichtlineares Wärmedehnungsverhalten aufweist. Auf diese Weise kann beispielsweise durch Verwendung eines Polyphenylensulfid Kunststoffes (PPS – Kunststoff) eine überproportionale Reduzierung des Querschnitts der Zulaufsteuerkante oberhalb des Glasübergangspunktes des Kunststoffes erreicht werden; ein typischer Wert liegt bei ca. 80°C.
  • Alternativ zu einem einen großen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweisenden Material für den Kugelsitz kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung für den Kugelsitz ein Werkstoff verwendet werden, welcher einen negativen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, wie beispielsweise ein GFK – Werkstoff (glasfaserverstärkter Kunststoff). Durch eine den Kugelsitz bildende ringförmige Scheibe aus einem derartigen Material, die ohne einen Stützring eingebaut wird, wird der Querschnitt der Zulaufsteuerkante bei steigender Temperatur verkleinert.
  • Diese Ausführungsform weist zudem den Vorteil auf, dass die den Kugelsitz bildende ringförmige Scheibe als Einlegeteil nachträglich in der Druckreglernase montiert bzw. eingeclipst werden kann, was eine deutliche Vereinfachung des Fertigungsprozesses ermöglicht.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand der beigefügten Figuren beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
  • 1: Eine schematische Schnittansicht eines als Closed-End Druckregler ausgebildeten Druckregelventils nach dem Stand der Technik;
  • 2: Eine schematische Schnittansicht eines Teiles eines als Closed-End Druckregler ausgebildeten Druckregelventils gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung;
  • 3: Eine schematische Schnittansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines als Closed-End Druckregler ausgebildeten Druckregelventils;
  • 4: Ein Diagramm enthaltend die Druck-Volumenstromkennlinie eines Druckregelventils nach dem Stand der Technik und gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 5: Eine schematische Schnittansicht einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung eines als Closed-End Druckregler ausgebildeten Druckregelventils;
  • 6: Ein Diagramm zur Veranschaulichung der Öffnungscharakteristik der Steuerkanten des in 5 gezeigten Ventils; und
  • 7: Ein Diagramm zur Veranschaulichung der Stößelposition in Abhängigkeit des Druckreglerstroms und der Druckreglerkraft bei einem gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 5 ausgeführten Ventil.
  • In 1 ist ein aus dem Stand der Technik bekanntes als Closed-End Druckregler ausgebildetes Druckregelventil in druckloser Stellung (Zulaufsteuerkante ist geschlossen) schematisch dargestellt. Derartige Proportional-Druckregelventile sind dem Fachmann gut bekannt, sodass im Folgenden nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile beschrieben werden.
  • Das als Druckvorsteuerventil dienende Druckbegrenzungsventil 1 weist einen Elektromagneten 2 auf, der in herkömmlicher Weise einen Magnetkern, eine Magnetspule 3 und einen gegen die Kraft einer Feder nach links verschiebbaren Magnetanker 4 aufweist, sowie eine vom Magnetanker 4 verschiebbaren Ankerstange 5 für ein Schließteil 6, das auf einem vorzugsweise als Flachsitz 7 ausgeführten ersten Ventilsitz zum Anschlag kommen kann und dabei eine im Flachsitz 7 eingearbeitete durchgehende Öffnung 8 verschließen kann. Des weiteren ist eine Stößelstange 9 vorgesehen, die mit der Ankerstange 5 verbunden ist oder mit der Ankerstange 5 einstückig ausgeführt sein kann, welche einen als Kugel ausgeführten Verschlusskörper 10 aus einem als Kugelsitz 11 ausgeführten zweiten Ventilsitz herausschieben kann. Die Zulaufsteuerkante ist mit 12 und die Tankkante ist mit 13 bezeichnet, wobei mit 19 ein Strahlumlenker bezeichnet ist.
  • Bei dem in 1 gezeigten Ventil erfolgt die Umschaltung vom Zulaufsitz auf den Tanksitz schlagartig, sodass der Leckagevolumenstrom des Druckreglers ebenfalls schlagartig zunimmt, ohne dass eine wesentliche Drucksteigerung erzielt wird. Dies führt zu dem Nachteil, dass im niedrigen Druckbereich des Druckreglers ein hoher Leckageölvolumenstrom entsteht, während gleichzeitig in diesem Druckbereich, beispielsweise zur Kupplungsbefüllung, ein hoher Volumenstrombedarf des Getriebes besteht.
  • Bei dem in 2 gezeigten Beispiel ist die Stößelstange 9 an ihrem dem Kugelsitz 11 zugewandten Ende derart ausgebildet, dass der Öffnungs querschnitt der Zulaufsteuerkante 12 in Abhängigkeit von der axialen Position der Stößelstange 9 veränderbar ist, derart, dass bei niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert wird, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren und bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante 12 zur Verfügung steht, um einerseits hohen Volumenstromanforderungen des Nachfolgeschiebers gerecht zu werden und andererseits eine hohe Leckage im Arbeitsdruck kompensieren zu können.
  • Wie aus 2 zu entnehmen, weist die Stößelstange 9 zu diesem Zweck an ihrem dem Kugelsitz 11 zugewandten Ende eine geometrische Aufweitung 18 auf, welche die Form eines sich in Richtung auf den Kugelsitz 11 bzw. auf den Elektromagneten 2 verjüngenden Kegelstumpfs aufweist. Dadurch wird niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren, wobei bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante zur Verfügung steht, um einerseits hohen Volumenstromanforderungen des Nachfolgeschiebers gerecht zu werden und andererseits eine hohe Leckage im Arbeitsdruck kompensieren zu können.
  • Zudem ist bei dem gezeigten Beispiel der Kugelsitz 11 derart ausgeführt, dass dessen Durchmesser an der der Kugel 10 zugewandten Seite kleiner ist, als dessen Durchmesser an der der Kugel 10 abgewandten Seite; d. h. der Querschnitt der Zulaufsteuerkante 12 vergrößert sich axial betrachtet in Richtung auf das Magnetteil 2 des Ventils 1. Durch die angespitzte Form des Kugelsitzes wird der Effekt erzielt, dass eine laminare Strömung in eine turbulente Strömung umgewandelt wird, was bei niedrigen Temperaturen den Durchfluss des Öls in vorteilhafter Weise erleichtert.
  • Bei dem in 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Kugelsitz 11 aus einem Material hergestellt, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient wesentlich größer ist, als der Wärmeausdehnungskoeffizient der Stößelstange 9 und welches dadurch mit steigender Temperatur eine überproportional stärker wachsende geometrische Ausdehnung gegenüber dem Material der Stößelstange aufweist. Durch die erfindungsgemäße Konzeption wird erreicht, dass der Querschnitt der Zulaufsteuerkante 12 mit steigender Temperatur eine immer kleinere Querschnittsfläche aufweist.
  • Gemäß 2 ist der Kugelsitz 11 durch eine ringförmige Scheibe 14 gebildet, wobei um den Außendurchmesser der Scheibe ein gehäusefest angeordneter stabiler Stützring 15 vorgesehen ist, durch den die thermische Ausdehnung der ringförmigen Scheibe 14 radial betrachtet nach innen geleitet wird. In vorteilhafter Weise besteht der Stützring 15 aus einem Material, welches den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, die das Material der Stößelstange 9, wodurch der Querschnitt der Zulaufsteuerkante 12 alleine aus der Materialwahl für die den Kugelsitz 11 bildende ringförmige Scheibe 14 bestimmbar ist. In der Figur ist mit 16 ein Bereich bezeichnet, welcher der zusätzlichen Ausdehnung der Scheibe 14 bei einer hohen Temperatur nach innen und somit der Reduzierung des Querschnitts der Zulaufsteuerkante 12 entspricht; der schraffiert dargestellte Bereich 17 entspricht der Ausdehnung der Scheibe 14 bei einer niedrigen Temperatur.
  • Gegenstand der 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Ventils bei maximalem Druck (Tankkante 13 geschlossen, Zulaufsteuerkante 12 vollständig geöffnet), bei dem der Kugelsitz 11 nach dem Stand der Technik hergestellt ist, wobei die Stößelstange 9 an ihrem dem Kugelsitz 11 zugewandten Ende entsprechend der Ausführungsform nach 2 ausgeführt ist. Hierbei wird aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Stößelstange 9 der volle Öffnungsquerschnitt erreicht, wenn die Tankkante 13 vollständig verschlossen ist.
  • In 4 sind beispielhafte Druck-Volumenstromkennlinien eines Druckregelventils nach dem Stand der Technik und eines gemäß dem Ausführungsbeispiel nach 3 ausgeführten Druckregelventils. Hierbei stellt Kurve A den Volumenstrom in Abhängigkeit des Druckreglerstroms für ein gemäß dem Beispiel nach 1 ausgeführtes Ventil mit konstanter Zulaufgeometrie dar, wobei Kurve B den Volumenstrom in Abhängigkeit des Druckreglerstroms für ein gemäß dem Beispiel nach 3 ausgeführtes Ventil mit variabler Zulaufgeometrie darstellt. Des weiteren stellt Kurve C die Druck-Volumenstromkennlinie eines herkömmlichen Druckregelventils ohne CE-Funktion, bei dem bei minimaler Druckanforderung eine maximale Leckage zwischen der Zulaufkante und der Tankkante entsteht; der Arbeitsdruck der Ventile in Abhängigkeit des Druckreglerstroms ist durch die Kurve D wiedergegeben.
  • Wie aus 4 ersichtlich, wird bei minimaler Druckanforderung die Leckage eines gemäß der Erfindung mit einer geometrischen Aufweitung 18 an der Stößelstange 9 versehenen Ventils im Vergleich zu einem herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgebildeten Ventil signifikant reduziert, wobei in der Figur der Differenzbetrag mit ΔL bezeichnet ist; ein herkömmliche Druckregelventil ohne CE-Funktion weist zum Vergleich eine maximale Leckage auf.
  • Des weiteren kann 4 entnommen werden, dass bei einem mit einer geometrischen Aufweitung 18 an der Stößelstange 9 versehenen Ventil der Übergang von der Zulaufsteuerkante auf die Tankkante im Vergleich zu einem herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgebildeten Ventil in vorteilhafter Weise weicher gestaltet werden kann.
  • In 5 ist eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ventils dargestellt, bei der zusätzlich zur Ausführung der Stößelstange 9 mit einer geometrischen Aufweitung 18 der Kugelsitz 11 derart ausgeführt ist, dass dessen Durchmesser an der der Kugel 10 zugewandten Seite kleiner ist, als dessen Durchmesser an der der Kugel 10 abgewandten Seite; d. h. der Querschnitt der Zulaufsteuerkante 12 vergrößert sich axial betrachtet in Richtung auf das Magnetteil 2 des Ventils 1.
  • 6 ist die Öffnungscharakteristik der Steuerkanten des in 5 gezeigten Ventils zu entnehmen. Hierbei ist die Tanköffnungsfläche als Funktion der Position der Stößelstange 9 durch Kurve E wiedergegeben, während Kurve F die zur Verfügung stehende Querschnittsfläche der Zulaufsteuerkante für das in 5 dargestellte Ventil darstellt. Zum Vergleich ist die zur Verfügung stehende Querschnittsfläche der Zulaufsteuerkante eines herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgeführten Ventils durch Kurve G wiedergegeben. In der Nullstellung ist die Tankskante vollständig geschlossen und die Zulaufsteuerkante vollständig geöffnet.
  • Die Position der Stößelstange 9 in Abhängigkeit des Druckreglerstroms und der Druckreglerkraft Fm bei einem herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgeführten Ventil und bei einem Ventil gemäß 5 ist Gegenstand der 7. Die Position der Stößelstange ergibt sich aus der Sollkraft, die Proportional zum Druck ist und dem Summenvolumenstrom (der Arbeitsdruck ist konstant, wenn der Zulaufvolumenstrom gleich der Summe aus Tankvolumenstrom und Arbeitsvolumenstrom ist).
  • Hierbei sind die Linien H Kraftlinien bei konstantem Strom. In 7 stellt Kurve I die Position der Stößelstange bei einem Ventil gemäß 5, wobei Kurve J die Position der Stößelstange bei einem herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgeführten Ventil wiedergibt.
  • Selbstverständlich fällt auch jede konstruktive Ausbildung, insbesondere jede räumliche Anordnung der Bauteile des erfindungsgemäßen Druckregelventils an sich sowie zueinander und soweit technisch sinnvoll, unter den Schutzumfang der vorliegenden Ansprüche, ohne die Funktion des Druckregelventils, wie sie in den Ansprüchen angegeben ist, zu beeinflussen, auch wenn diese Ausbildungen nicht explizit in den Figuren oder in der Beschreibung dargestellt sind.
  • 1
    Druckregelventil
    2
    Elektromagnet
    3
    Magnetspule
    4
    Magnetanker
    5
    Ankerstange
    6
    Schließteil
    7
    Ventilsitz
    8
    Öffnung
    9
    Stößelstange
    10
    Verschlusskörper
    11
    Kugelsitz
    12
    Zulaufsteuerkante
    13
    Tankkante
    14
    ringförmige Scheibe
    15
    Stützring
    16
    zusätzliche Ausdehnung der Scheibe 14
    17
    Ausdehnung der Scheibe 14 bei einer niedrigen Temperatur
    18
    geometrische Aufweitung
    19
    Strahlumlenker
    A
    Volumenstrom in Abhängigkeit des Druckreglerstroms für ein Ventil nach dem Stand der Technik
    B
    Volumenstrom in Abhängigkeit des Druckreglerstroms für ein erfindungsgemäß ausgebildetes Ventil
    C
    Druck-Volumenstromkennlinie eines herkömmlichen Druckregelventils ohne CE-Funktion
    D
    Arbeitsdruck des Ventils in Abhängigkeit des Druckreglerstroms
    E
    Tanköffnungsfläche als Funktion der Position der Stößelstange 9
    F
    zur Verfügung stehende Querschnittsfläche der Zulaufsteuerkante als Funktion der Position der Stößelstange 9 bei einem erfindungsgemäßen Ventil
    G
    zur Verfügung stehende Querschnittsfläche der Zulaufsteuerkante eines herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgeführten Ventils
    H
    Kraftlinien bei konstantem Strom
    I
    Position der Stößelstange bei einem erfindungsgemäßen Ventil
    J
    Position der Stößelstange bei einem herkömmlichen als Closed-End Druckregler ausgeführten Ventil
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10342892 A1 [0008, 0008]
    • - WO 98/48332 [0009]

Claims (13)

  1. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil (1), umfassend zwei in hydraulischer Halbbrückenschaltung angeordnete Ventilsitze (7, 11), mit einem Elektromagneten (2), der einen Magnetkern, eine Magnetspule (3) und einen verschiebbaren Magnetanker (4) aufweist, mit einer vom Magnetanker (4) verschiebbaren Ankerstange (5) für ein Schließteil (6), das auf einem ersten Ventilsitz (7) der Tankkante zum Anschlag kommen kann und mit einer Stößelstange (9), welche mit der Ankerstange (5) verbunden oder mit der Ankerstange (5) einstückig ausgeführt ist, die einen als Kugel ausgeführten Verschlusskörper (10) aus einem Kugelsitz (11) der Zulaufsteuerkante herausschieben kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößelstange (9) an ihrem dem Kugelsitz (11) zugewandten Ende derart ausgebildet ist, dass der Öffnungsquerschnitt der Zulaufsteuerkante (12) d. h. des Kugelsitzes (11) in Abhängigkeit von der axialen Position der Stößelstange (9) derart veränderbar ist, dass bei niedrigem Solldruck der Querschnitt reduziert wird, um den Zulaufvolumenstrom zu reduzieren, wobei bei hohem Solldruck der Gesamtquerschnitt der Zulaufkante (12) zur Verfügung steht und/oder dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelsitz (11) derart ausgeführt ist, dass dessen Durchmesser an der der Kugel (10) zugewandten Seite kleiner ist, als dessen Durchmesser an der der Kugel (10) abgewandten Seite.
  2. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößelstange (9) an ihrem dem Kugelsitz (11) zugewandten Ende eine geometrische Aufweitung (18) aufweist.
  3. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Aufwei tung (18) die Form eines sich in Richtung auf den Kugelsitz (11) verjüngenden Kegelstumpfs aufweist.
  4. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die geometrische Aufweitung (18) eine zylindrische, konkave oder konvexe Form oder eine Doppelkegelform aufweist.
  5. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Zulaufsteuerkante (12) d. h. des Kugelsitzes (11) temperaturabhängig veränderbar ist, derart, dass bei niedrigen Öltemperaturen der Querschnitt möglichst weit geöffnet wird, um einen großen Volumenstrom zu ermöglichen, wobei bei hohen Öltemperaturen der Querschnitt der Zulaufsteuerkante (12) soweit reduziert wird, dass einerseits eine hohe Ventildynamik des Nachfolgesystems erreicht wird und andererseits der Leckageölstrom nicht signifikant erhöht wird.
  6. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelsitz (11) aus einem Material hergestellt ist, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient wesentlich größer ist, als der Wärmeausdehnungskoeffizient der Stößelstange (9) und welches dadurch mit steigender Temperatur eine überproportional stärker wachsende geometrische Ausdehnung gegenüber dem Material der Stößelstange (9) aufweist.
  7. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelsitz (11) durch eine ringförmige Scheibe (14) gebildet ist, wobei um den Außendurchmesser der Scheibe (14) ein gehäusefest angeordneter stabiler Stützring (15) vorgesehen ist, durch den die thermische Ausdehnung der ringförmigen Scheibe (14) radial betrachtet nach innen geleitet wird
  8. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Stützring (15) aus einem Material besteht, welches den gleichen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, die das Material der Stößelstange (9).
  9. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kugelsitz (11) bildende ringförmige Scheibe (14) aus einem Kunststoffmaterial gebildet sein, welches oberhalb des Glasübergangspunktes ein nichtlineares Wärmedehnungsverhalten aufweist.
  10. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kugelsitz (11) bildende ringförmige Scheibe (14) aus einem PPS – Kunststoff hergestellt ist.
  11. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Kugelsitz (11) durch eine ringförmige Scheibe (14) aus einem Material hergestellt ist, welches einen negativen Wärmeausdehnungskoeffizienten aufweist, wobei die Scheibe ohne einen Stützring an deren Umfang eingebaut wird.
  12. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die den Kugelsitz (11) bildende ringförmige Scheibe (14) aus einem glasfaserverstärkten Kunststoff hergestellt ist.
  13. Als Closed-End Druckregler ausgeführtes Druckregelventil, nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die den Ku gelsitz (11) bildende ringförmige Scheibe (14) als Einlegeteil nachträglich in der Druckreglernase montiert bzw. eingeclipst wird.
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