DE102007042637A1 - Ophthalmologisches Implantat - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein ophthalmologisches Implantat.
- Zum Ersatz einer teilweise oder vollständig fehlenden Iris werden heutzutage üblicherweise in der Peripherie gefärbte Kontaktlinsen oder Iris-Ersatz-Implantate verwendet. Da die Implantate in der Regel starr ausgebildet sind, ist der zur Implantation benötigte Zugang ins Auge relativ groß. Ein weiterer Nachteil dieser Behandlungsformen ist die unbefriedigende ästhetische Rehabilitation des Auges. Falls das Implantat am Kammerwinkel anliegt, kann der Kreislauf des Kammerwassers blockiert werden, was einen erhöhten Augeninnendruck zur Folge hat, der wiederum einer separaten Therapie bedarf.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Iris-Implantat zu schaffen, durch welches die Nachteile des Standes der Technik überwunden werden.
- Die Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Der Kern der Erfindung besteht darin, ein Iris-Implantat zu schaffen, welches zur Implantation elastisch verformbar, insbesondere faltbar oder rollbar ist. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, das Iris-Implantat nach Bildvorlage einer natürlichen Iris herzustellen, wodurch eine vollständige ästhetische Rehabilitation möglich ist. Radial verlaufende Elemente auf einem Teilbereich der Oberfläche des Iris-Implantats verhindern eine vollständige Blockierung des Kammerwinkels und stellen dadurch die Zirkulation des Kammerwassers sicher.
- Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Zusätzliche Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigen:
-
1 eine Schnittdarstellung durch ein ophthalmologisches Implantat gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel, -
2 eine schematische Schnittdarstellung eines Auges mit einem erfindungsgemäßen Implantat, -
3 eine Schnittdarstellung durch ein ophthalmologisches Implantat gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, -
4 eine Schnittdarstellung durch ein ophthalmologisches Implantat gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel und -
5 eine Draufsicht auf das Implantat gemäß4 . - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Ein ophthalmologisches Implantat, insbesondere eine künstliche Iris1 , umfasst eine ringförmige Grundstruktur2 mit einer zentralen Apertur3 . Die Grundstruktur2 ist im Wesentlichen flächig ausgebildet mit einer eine Vorderseite4 bildenden ersten Seite und einer dieser gegenüber liegenden, eine Rückseite5 bildenden zweiten Seite. Die Rückseite5 ist im Wesentlichen plein, insbesondere glatt ausgebildet. Die Vorderseite4 weist eine leicht konvexe Einhüllende auf. Auf der Vorderseite4 weist die Grundstruktur2 eine strukturierte Oberfläche auf, welche derjenigen der natürlichen Iris nachempfunden ist. Dies führt zu einer verbesserten ästhetischen Rehabilitation. Die Grundstruktur2 ist im Wesentlichen rotationssymmetrisch zu einer Symmetrieachse6 . Umfangsseitig ist die Grundstruktur2 von einer Randfläche7 begrenzt. Die Randfläche7 verläuft im Wesentlichen parallel zur Symmetrieachse6 . Die Randfläche7 hat eine Dicke DR im Bereich von 0,1 mm bis 0,4 mm, insbesondere im Bereich von 0,2 mm bis 0,3 mm. Die Grundstruktur2 ist mehrlagig ausgebildet. Die Grundstruktur2 umfasst insbesondere eine erste Lage8 und eine zweite Lage9 . Die erste Lage8 und die zweite Lage9 sind in Richtung der Symmetrieachse6 derart hintereinander angeordnet, dass die zweite Lage9 auf der Rückseite5 der Grundstruktur2 zu liegen kommt. Die zweite Lage9 ist insbesondere in die erste Lage8 eingebettet ausgebildet. Die Grundstruktur2 kann auch weitere Lagen umfassen. Insbesondere kann die erste Lage8 aus einer Vielzahl von Schichten gebildet sein. Die erste Lage8 enthält mindestens ein Farbpigment. Sie ist vorteilhafterweise zumindestens teilweise lichtundurchlässig ausgebildet. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen, dass die erste Lage8 eine Vielzahl von Farbpigmenten unterschiedlicher Farben aufweist, derart, dass die künstliche Iris der Struktur und dem Aussehen einer natürlichen Iris, insbesondere der Iris des zweiten, in der Regel unversehrten Auges, nachgebildet ist. Die erste Lage8 ist insbesondere nach Bildvorlage der Iris des zweiten Auges hergestellt. Die erste Lage8 besteht beispielsweise zumindest teilweise aus Silikon. Andere polymerisierbare Stoffe sind ebenfalls möglich. - Die zweite Lage
9 umfasst ein Polymernetz, insbesondere mit fischernetzartigen Maschen. Sie weist beispielsweise Fasern aus Polyester auf. Die zweite Lage9 ist reißfest, insbesondere vernähbar ausgebildet. - Die Grundstruktur
2 ist flexibel, verformbar, insbesondere faltbar oder rollbar ausgebildet. Vorteilhafterweise ist die Grundstruktur2 elastisch ausgebildet. - Die Grundstruktur
2 hat einen äußeren Durchmesser DO von mindestens 10 mm, insbesondere mindestens 12 mm. Der Außendurchmesser DO der künstlichen Iris1 ist beispielsweise durch Trepanieren verkleinerbar. Hierbei wird mittels eines scharfen Hohlstempels, dessen Innendurchmesser dem gewünschten Außerdurchmesser DO der künstlichen Iris1 entspricht, ein überstehender Kreisring abgeschert. Dadurch ist die Größe der künstlichen Iris1 flexibel an die jeweils gewünschte Größe anpassbar. Alternative Methoden zur Verkleinerung der künstlichen Iris1 sind ebenfalls möglich. - Die Apertur
3 hat einen Apertur-Durchmesser DA im Bereich von 1 mm bis 8 mm, insbesondere 3 mm bis 5 mm. Die Apertur3 ist insbesondere flüssigkeitsdurchlässig ausgebildet. Die Apertur3 ist weiterhin lichtdurchlässig ausgebildet. Sie weist insbesondere einen hohen Transmissionsgrad auf. Der Transmissionsgrad der Apertur3 ist insbesondere größer als 0,9. Die Apertur ist insbesondere als freie Öffnung ausgebildet. Die Apertur3 kann auch einen variablen Transmissionsgrad aufweisen. - Die Apertur
3 wird umfangsseitig von einer inneren Randfläche10 begrenzt. Die innere Randfläche10 ist im Wesentlichen parallel zur Symmetrieachse6 ausgerichtet. Der Übergang von der inneren Randfläche10 zur Vorderseite4 ist abgerundet ausgebildet. Ebenso ist der Übergang von der inneren Randfläche10 zur Rückseite5 abgerundet ausgebildet. Die der Apertur3 zugewandte innere Randfläche10 ist strukturiert ausgebildet, wobei die Oberflächenstruktur dem Pupillensaum einer natürlichen Iris nachempfunden ist. Die innere Randfläche10 ist insbesondere rau ausge bildet und weist kleine, im Wesentlichen radial zur Symmetrieachse6 verlaufende unregelmäßige Einkerbungen11 und feine, in die Apertur3 hineinragende Fortsätze12 auf. Die Dicke der Grundstruktur2 nimmt ausgehend von der Randfläche7 zur Symmetrieachse6 hin zu. Im Bereich der inneren Randfläche10 hat die Grundstruktur2 eine zentrale Dicke DZ im Bereich von 0,2 mm bis 0,6 mm, insbesondere im Bereich von 0,3 mm bis 0,5 mm, bevorzugt von etwa 0,4 mm. Das Verhältnis der zentralen Dicke DZ zur Dicke DR der Randfläche7 , DZ/DR, beträgt mindestens 1,3, insbesondere mindestens 1,5, insbesondere mindestens 2. - Die Farbpigmente in der ersten Lage
8 können insbesondere lichtempfindlich sein. Insbesondere ist vorgesehen, die Farbpigmente aus fotosensiblen Substanzen, beispielsweise Pyrane, Oxazine und/oder Fulgide, herzustellen. Insbesondere hat die Grundstruktur2 einen veränderlichen Transmissionsgrad, wobei der Transmissionsgrad der Grundstruktur2 bei Bestrahlung der künstlichen Iris1 mit Licht, insbesondere im ultravioletten Wellenlängenbereich, mit zunehmender Intensität des Lichtes abnimmt. - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
2 die Anordnung der künstlichen Iris1 in einem Auge14 beschrieben. In2 sind schematisch dargestellt eine Linse15 in einem Kapselsack16 , welcher mittels Ziliar-Fasern17 an einem Ziliar-Körper18 befestigt ist, eine gekrümmte Hornhaut19 , welche eine Vorderkammer20 begrenzt, eine Iriswurzel21 am Übergang von der Vorderkammer20 zu einer Hinterkammer22 , sowie an die Hornhaut19 angrenzend eine weitere Hautschicht, welche als Sclera23 bezeichnet wird. Eine Einkerbung im Ziliar-Körper18 posterior zur Iriswurzel21 bildet einen Sulcus26 . Das Auge14 weist eine optische Achse24 auf. In der Vorderkammer20 befindet sich im Bereich des Übergangs von der Hornhaut19 zur Iriswurzel21 im Wesentlichen rotationssymmetrisch zur optischen Achse24 ein sogenannter Kammerwinkel25 . - Zur Implantation der künstlichen Iris
1 im Auge14 wird die Grundstruktur2 zusammengerollt oder gefaltet. Somit genügt ein kleiner Zugang, um die künstliche Iris1 , insbesondere durch die Hornhaut19 , ins Auge14 einzuführen. Die Grundstruktur2 wird mit ihrer Vorderseite4 der Hornhaut19 zugewandt im Kapselsack16 , in der Hinterkammer22 oder in der Vorderkammer20 des Auges14 angeordnet. In2 ist beispielhaft die Anordnung der künstlichen Iris1 in der Hinterkammer22 des Auges14 dargestellt. Hierbei ist die äußere Randfläche7 am Sulcus26 abgestützt. Die Symmetrieachse6 der Grundstruktur2 verläuft parallel zur optischen Achse24 der Linse15 und fällt insbesondere mit dieser zusammen. Zur Fixierung der Iris1 im Auge14 wird die Grundstruktur2 am Kapselsack16 , am Ziliar-Körper18 , an der Iriswurzel21 oder an der Sclera23 insbesondere mit Nähten aus einem dauerfesten Nahtmaterial vernäht. - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
3 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie bei dem ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Der zentrale Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass die Grundstruktur2 einlagig, faserfrei ausgebildet ist. Hierdurch lässt sich die Dicke DZ der Grundstruktur2 im Zentralbereich und die Dicke DR der Grundstruktur2 im Bereich der äußeren Randfläche7 noch weiter verringern. Die Dicke DZ beträgt bei dieser Ausführungsform weniger als 0,5 mm, insbesondere weniger als 0,4 mm. Die Dicke DR beträgt weniger als 0,4 mm, insbesondere weniger als 0,3 mm. Durch die verringerte Dicke wird die Flexibilität der künstlichen Iris1 noch weiter verbessert. Die künstliche Iris1 gemäß die sem Ausführungsbeispiel ist zur nahtfreien Implantation im Sulcus26 vorgesehen. - Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die
4 und5 ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben. Identische Teile erhalten dieselben Bezugszeichen wie beim ersten Ausführungsbeispiel, auf dessen Beschreibung hiermit verwiesen wird. Der zentrale Unterschied gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass auf der Vorderseite4 der Grundstruktur2 mehrere Abstandshalter13 vorgesehen sind. Die Abstandshalter13 können ebenso auf der Rückseite5 der Grundstruktur2 angeordnet sein. Es sind insbesondere drei unter einem Winkel von jeweils 120° zueinander angeordnete Abstandshalter13 vorgesehen. Eine andere Anzahl Abstandshalter13 ist jedoch ebenfalls möglich. Die Abstandshalter13 sind als radial zur Symmetrieachse6 verlaufende, rippenförmige Erhebungen vorgesehen. Die Abstandshalter13 sind ausschließlich in einem äußeren Randbereich der Grundstruktur2 vorgesehen. Sie haben eine Länge L von höchstens 6 mm, insbesondere höchstens 4 mm, eine Breite B von 0,5 mm bis 2 mm und eine Dicke DAh im Bereich von 0,05 mm bis 0,2 mm. Die Abstandshalter13 sind einstückig mit der ersten Lage8 ausgebildet. Bei Implantation der künstlichen Iris1 in der Hinterkammer22 des Auges14 , knapp hinter der Iriswurzel21 , stützt sich die künstliche Iris1 umfangsseitig am Ziliar-Körper18 ab. In Richtung der Symmetrieachse6 sichern die Abstandshalter13 hierbei eine Mehrpunktauflage, insbesondere eine Dreipunktauflage der künstlichen Iris1 , an der Iriswurzel21 . Da die künstliche Iris1 somit nur punktuell am Kammerwinkel25 anliegt, und durch die Abstandshalter13 entlang eines verbleibenden Umfangsbereichs der künstlichen Iris1 eine Öffnung des Kammerwinkels25 von mindestens 20°, insbesondere ein Shaffer Grad von mindestens 3 sichergestellt wird, bleibt der Kammerwinkel25 größtenteils offen und voll funktionsfähig, wodurch ein Winkelblockglaukom verhindert, d. h. eine freie Zirkulation des Kammerwassers gewährleistet und dadurch ein ungewolltes Ansteigen des Augeninnendrucks vermieden wird. Derartige Abstandshalter13 können auch bei den anderen Ausführungsbeispielen der künstlichen Iris1 vorgesehen sein. - Bei diesem Ausführungsbeispiel ist sowohl die Vorderseite
4 als auch die Rückseite5 plan, insbesondere glatt ausgebildet. Die Vorderseite4 ist parallel zur Rückseite5 . Somit weist die Grundstruktur2 eine in Radialrichtung zur Symmetrieachse6 konstante Dicke auf, d. h. DZ = DR. Gemäß3 ist die Grundstruktur2 bei diesem Ausführungsbeispiel mehrlagig ausgebildet. Es ist jedoch ebenfalls möglich, die Grundstruktur2 einlagig auszubilden. - Die künstliche Iris
1 ist insbesondere zur Implantation mit Intraokularlinsen kombinierbar.
Claims (6)
- Ophthalmologisches Implantat umfassend a) eine ringförmige Grundstruktur (
2 ) mit i. einem äußeren Durchmesser DO, ii. einer zentralen Apertur (3 ) mit einem Apertur-Durchmesser DA, iii. einer ersten Seite (4 ) und iv. einer der ersten Seite (4 ) gegenüber liegenden zweiten Seite (5 ), b) wobei die ringförmige Grundstruktur (2 ) i. flexibel ausgebildet ist und ii. mindestens ein Farbpigment aufweist. - Ophthalmologisches Implantat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (
2 ) faltbar und/oder rollbar ausgebildet ist. - Ophthalmologisches Implantat gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (
2 ) mehrlagig ausgebildet ist. - Ophthalmologisches Implantat gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (
2 ) mindestens eine erste Lage (8 ) aus Silikon und eine zweite Lage (9 ) aus einem Polymernetz aufweist. - Ophthalmologisches Implantat gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundstruktur (
2 ) aus ei nem Material mit einer veränderlichen Lichtdurchlässigkeit gebildet ist. - Ophthalmologisches Implantat gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf mindestens einer der Seiten (
4 ,5 ) der Grundstruktur (2 ) Abstandshalter (13 ) vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE102007042637A DE102007042637A1 (de) | 2007-09-07 | 2007-09-07 | Ophthalmologisches Implantat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007042637A DE102007042637A1 (de) | 2007-09-07 | 2007-09-07 | Ophthalmologisches Implantat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE102007042637A1 true DE102007042637A1 (de) | 2009-03-12 |
Family
ID=40339995
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102007042637A Withdrawn DE102007042637A1 (de) | 2007-09-07 | 2007-09-07 | Ophthalmologisches Implantat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102007042637A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106308977A (zh) * | 2016-08-31 | 2017-01-11 | 厦门大学附属厦门眼科中心 | 带囊袋的人工虹膜 |
| DE102016208395A1 (de) | 2016-05-17 | 2017-11-23 | Humanoptics Ag | Ophthalmologisches Implantat |
| CN114504404A (zh) * | 2022-02-23 | 2022-05-17 | 温州医科大学附属眼视光医院 | 一种人工虹膜植入组合件及其基于假体的操作训练方法 |
-
2007
- 2007-09-07 DE DE102007042637A patent/DE102007042637A1/de not_active Withdrawn
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| DE102016208395A1 (de) | 2016-05-17 | 2017-11-23 | Humanoptics Ag | Ophthalmologisches Implantat |
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| US11648105B2 (en) | 2016-05-17 | 2023-05-16 | Humanoptics Holding Ag | Ophthalmological implant |
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Representative=s name: RAU, SCHNECK & HUEBNER PATENTANWAELTE RECHTSAN, DE |
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