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DE102007042161A1 - Isoliertes Gebäudedach - Google Patents

Isoliertes Gebäudedach Download PDF

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DE102007042161A1
DE102007042161A1 DE200710042161 DE102007042161A DE102007042161A1 DE 102007042161 A1 DE102007042161 A1 DE 102007042161A1 DE 200710042161 DE200710042161 DE 200710042161 DE 102007042161 A DE102007042161 A DE 102007042161A DE 102007042161 A1 DE102007042161 A1 DE 102007042161A1
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DE
Germany
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building
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building roof
insulating
longitudinal direction
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Withdrawn
Application number
DE200710042161
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English (en)
Inventor
Harry Pleva
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pleva Ing Solar & Biotech GbR
Pleva Ing Solar+BioTech GbR (vertretungsberechtigter Gesellschafter Harry Pleva 72160 Horb)
Original Assignee
Pleva Ing Solar & Biotech GbR
Pleva Ing Solar+BioTech GbR (vertretungsberechtigter Gesellschafter Harry Pleva 72160 Horb)
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Publication date
Application filed by Pleva Ing Solar & Biotech GbR, Pleva Ing Solar+BioTech GbR (vertretungsberechtigter Gesellschafter Harry Pleva 72160 Horb) filed Critical Pleva Ing Solar & Biotech GbR
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Publication of DE102007042161A1 publication Critical patent/DE102007042161A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B9/00Ceilings; Construction of ceilings, e.g. false ceilings; Ceiling construction with regard to insulation
    • E04B9/22Connection of slabs, panels, sheets or the like to the supporting construction
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1612Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters
    • E04D13/1637Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters the roof purlins or rafters being mainly insulated from the interior, e.g. the insulating material being fixed under or suspended from the supporting framework

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Gebäudedach (1) für die Abdeckung eines Gebäudeinnenraums (2). Das Gebäudedach (1) weist eine Trägeranordnung (3) und eine dem Gebäudeinnenraum (2) zugewandte, an der Trägeranordnung (3) gehaltene Isolierdecke (4) auf. Die Isolierdecke (4) umfasst wassergasdicht miteinander verbundene Isolierplatten (5). Die Isolierdecke (4) ist schwimmend an der Trägeranordnung (3) aufgehängt.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gebäudedach mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Bei der Planung und Erstellung von Gebäuden ist auf eine gute Wärmeisolierung zu achten, die insbesondere bei niedrigen Außentemperaturen den beheizten Innenraum möglichst gut gegen Wärmeverlust schützen soll. Aber auch bei hohen Außentemperaturen ist ein niedriger Wärmeübergang angestrebt, um eine übermäßige Aufheizung des Gebäudeinnenraums zu vermeiden. Hierzu ist es erforderlich, sowohl die Gebäudewände als auch insbesondere das Gebäudedach mit einer wirkungsvollen Isolierung zu versehen.
  • Zwischen den Tiefsttemperaturen im Winter und den Höchsttemperaturen im Sommer liegen erhebliche Temperaturschwankungen auf der Gebäudeaußenseite, die in mitteleuropäischen Breitengraden von etwa –20°C bis etwa +60°C reichen können, also eine Temperaturdifferenz von 80°C ausmachen. Im Gebäudeinnenraum wird oft eine behagliche Klimatisierung mit einer annähernd konstanten Temperatur angestrebt, die meist in einem Bereich von 20°C bis 25°C liegen soll. Im Gebäudeinnenraum kann aber auch ein Wärmespeicher untergebracht sein, so dass hier Temperaturen über 30°C entstehen können. Der in der öffentlichen Diskussion oft genannte Klimawandel lässt erwarten, dass die Temperaturschwankungen der Umgebung weiter steigen. Für eine behagliche Klimatisierung des Gebäudeinnenraums bei niedrigem Energieaufwand kommt deshalb einer wirkungsvollen thermischen Isolierung zunehmende Bedeutung zu.
  • Die Umgebungsluft weist einen mehr oder weniger hohen Feuchtigkeitsgehalt auf, der bei ausgeprägt guten Gebäudeisolierungen zu Problemen führen kann, die über Fragen des reinen Wärmeübergangs hinausgehen. Mit einer guten Wärmeisolierung geht immer auch ein hohes Maß an Gasdichtigkeit einher, demnach Luftfeuchtigkeit nicht oder nur eingeschränkt entweichen kann. An kühleren Stellen des Gebäudes und insbesondere im Deckenbereich kann Kondensation auftreten. Dies ist besonders ausgeprägt an Stellen, in denen die Wärmeisolierung Gasundichtigkeiten aufweist. Feuchtigkeit kann hindurchtreten, kühlt sich ab und kondensiert aus. Hierbei kommt es zu unerwünschten zusätzlichen Wärmeverlusten. Außerdem besteht die Gefahr von Schimmelbildung, Verrottung der Bausubstanz oder dergleichen. Diese Gefahr steigt einerseits mit der Qualität der Wärmeisolierung und andererseits mit dem Feuchtigkeitsaufkommen. In Gebäuden mit Warmwasserspeichern, Schwimmbädern oder anderen Feuchträumen ist das Risiko der Kondensation besonders ausgeprägt. Darüber hinaus gibt es visionäre Wohngebäude mit Wasserbecken, die mit Bepflanzung, Fischbesatz oder dergleichen zu einer möglichst autarken Klimatisierung des Wohnraumes beitragen sollen. Für einen möglichst geringen Bedarf an Fremdenergie ist eine weitestgehend hermetisch ver siegelte, gasdichte Wärmeisolierung erforderlich, die jedoch besonderer Feuchtigkeitsbelastung ausgesetzt ist.
  • Unter vergleichbaren Bedingungen wird in vorbekannter Bauweise eine dem Gebäudeinnenraum zugewandte Isolierdecke eingesetzt, die durch aus aufgeschäumtem Polystyrol bestehenden Isolierplatten zusammengesetzt ist. Diese Isolierplatten sind auf der Rauminnenseite mit Aluminiumfolie kaschiert. Die Fugen zwischen den einzelnen Platten werden mit einem aluminiumkaschierten Klebeband überklebt, um so die erforderliche Gasdichtigkeit zu erzielen. Die derart aufgebaute Isolierdecke ist an einer Trägeranordnung des Gebäudedachs gehalten, die aus Dachsparren oder anderen Trägern besteht.
  • Eine derart aufgebaute Isolierdecke ist jedoch empfindlich gegen Temperaturveränderungen im Vergleich zur Verlegetemperatur. Die Dach- und Isolationsmaterialien weisen sehr unterschiedliche Temperaturausdehnungskoeffizienten auf. Bei äußeren oder inneren Temperaturschwankungen können Wölbungen bzw. Risse in der Isolierdecke entstehen. Risse können aber auch entstehen, wenn Dachverspannungen z. B. durch große Schneelasten auftreten. Die überklebten Fugen können sich aufspreizen. Dies führt dazu, dass feuchte, warme Luft durch die Fugen bzw. Risse hindurch zum kühlen Außendach vordringt. Dort kommt es zur Kondensation mit Feuchtigkeitsnestern, Schimmelbildung oder der gleichen, was insbesondere in der Nähe von sogenannten Kältebrücken zu beobachten ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein thermisch isoliertes Gebäudedach anzugeben, das selbst bei hohen Tempera turschwankungen, schwankenden Dachlasten und Luftfeuchtigkeiten neben einer guten Isolierungswirkung auch eine dauerhafte Wassergasdichtigkeit aufweist.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Gebäudedach mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Es wird ein Gebäudedach für die Abdeckung eines Gebäudeinnenraums vorgeschlagen, bei dem die innenliegende Isolierdecke schwimmend an der Trägeranordnung des Gebäudedachs aufgehängt ist. Durch die schwimmende Aufhängung der Isolierdecke an der Trägeranordnung tritt eine Entkopplung der durch Temperatur- oder Lastschwankungen bedingten Dehnungen von beiden Baugruppen ein. Die außenliegende Trägeranordnung ist höheren Temperatur- und mechanischen Lastschwankungen ausgesetzt als die Isolierdecke und kann deshalb temperatur- oder lastbedingte Längenänderungen erfahren, ohne diese auf die Isolierdecke zu übertragen. Die wassergasdicht miteinander verbundenen Isolierplatten bleiben hingegen auf einem näherungsweise konstanten Temperatur- und Lastniveau mit geringen Maßänderungen. Die Gefahr einer Rissbildung, des Klaffens der Fugen oder dergleichen ist vermieden. Mit wassergasdichter Verbindung im Sinne der Erfindung ist hier gemeint, dass eine dauerhafte Dichtigkeit insbesondere gegen den Durchtritt von Wasser in gasförmiger Phase zusammen mit Luft sichergestellt ist. Kondensation, daraus resultierend Kältebrücken wie auch Schimmelbildung oder andere nachteilige Begleiterscheinungen des Gasdurchtritts sind zuverlässig ausgeschlossen.
  • In vorteilhafter Weiterbildung weist die Trägeranordnung gebäudefeste Längsträger mit einer ersten Längsrichtung und eine Vielzahl von Querträgerteilen mit einer zweiten Längsrichtung auf, wobei die Querträgerteile in der ersten Längsrichtung verschiebbar an den Längsträgern gehalten sind, und wobei die Isolierdecke an den Querträgerteilen in der zweiten Längsrichtung verschiebbar gehalten ist. Die gebäudefesten Längsträger können Dachsparren der üblichen Bauform, Stahlträger mit I- oder T-Profil oder dergleichen sein und bilden einen gebäudefesten Teil des tragenden Grundgerüstes. Unabhängig von den Querträgerteilen können sie temperatur- und lastbedingte Längenänderungen erfahren. Die Querträgerteile verlaufen im Wesentlichen rechtwinklig zu den Längsträgern und bilden das Verbindungsglied von der Isolierdecke zu den Längsträgern. Die Verschiebbarkeit der Querträgerteile an den Längsträgern in deren Längsrichtung entkoppelt die Längenveränderung der Längsträger von der Position der Querträgerteile in der ersten Längsrichtung. Die Verschiebbarkeit der Isolierdecke gegenüber den Querträgerteilen in deren Längsrichtung führt darüber hinaus zu einer zweiten Entkoppelungsrichtung: Die temperatur- und lastbedingten Längen- und Lageänderungen der Querträgerteile in deren Längsrichtung übertragen sich infolge der verschiebbaren Lagerung nicht auf die Isolierdecke. Die kombinierte Entkopplung in der ersten Längsrichtung und in der senkrecht dazu liegenden zweiten Längsrichtung führt zu einer Entkoppelung insgesamt, die in sämtlichen Richtungen der Ebene der Isolierdecke wirksam ist. Die Längsträger und Querträgerteile können nach Maßgabe einer hohen Tragfähigkeit ausgelegt werden, ohne besondere Rücksichten auf deren Ausdehnung bzw. Lageänderungen nehmen zu müssen. Völlig unabhängig davon kann das Material für die Isolierdecke hauptsächlich nach Gesichtspunkten einer guten Isolierwirkung und Gasdichtigkeit ausgewählt werden, ohne dass die Tragfähigkeit eine besondere Rolle spielt. Insgesamt ergibt sich ein mechanisch hochbelastbares und wirkungsvoll isoliertes Gebäudedach, dessen Isolierwirkung hinsichtlich Wärmeübergang und Gasdurchtritt dauerhaft aufrecht erhalten bleibt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Längsträger achsparallel zur ersten Längsrichtung verlaufende Gelenkbolzen auf, an denen die Querträgerteile beidseitig gelenkig und in der zweiten Längsrichtung verschiebbar gelagert sind. Mit einfachen Mitteln ist eine wirkungsvolle und dauerhaft aufrechterhaltene Verschiebbarkeit erzeugt, die aufgrund ihrer Nachgiebigkeit die praktisch vernachlässigbaren Längenänderungen der Querträgerteile zulässt, ohne ein Blockieren der Verschiebbarkeit zu bewirken. Außerdem entsteht eine Nachgiebigkeit in Vertikalrichtung, die zu einer Verformungsentkopplung in eben dieser Vertikalrichtung beiträgt.
  • Die Gelenkbolzen weisen bevorzugt beidseitig Anschläge für die Begrenzung der Längsverschiebbarkeit der Querträgerteile auf. Hierbei ist zwischen den Anschlägen und dem jeweiligen Querträgerteil elastisch verformbares Isoliermaterial angeordnet. Die Querträgerteile weisen dadurch eine zuverlässige Lagefixierung auf, während gleichzeitig durch das zwischenliegende Isoliermaterial die Bildung einer Kältebrücke vermieden ist.
  • Die Querträgerteile sind bevorzugt aus Stahl und insbesondere aus Edelstahl. Im Vergleich zu Aluminium oder anderen Werkstoffen ist ein vergleichsweise geringer Wärmeausdehnungskoeffizient gegeben. Maßdifferenzen zwischen den Querträgerteilen und den daran befestigten Isolierplatten sind verringert. Bei einer Ausführung in Edelstahl ist feuchtigkeitsbedingte Korrosion im Wesentlichen ausgeschlossen. Wartungs- und Pflegearbeiten, die ansonsten durch die daran befestigte Isolierdecke erschwert wären, sind nicht erforderlich.
  • In bevorzugter Weiterbildung ist die Isolierdecke an Rohrprofilen insbesondere starr befestigt, wobei die Rohrprofile die Querträgerteile mit Spiel umschließen und dabei in der zweiten Längsrichtung auf den Querträgerteilen verschiebbar sind. Die Befestigung der Isolierdecke an den Rohrprofilen führt dazu, dass die Isolierdecke durch die Rohrprofile ausgesteift wird und daher eine geringe Neigung zu Verformungen aufweist. Die angestrebte Ebenheit der Isolierdecke bleibt dauerhaft erhalten. Gleichzeitig hängt sie mit den Rohrprofilen lose auf den Querträgerteilen mit gleichmäßig verteilter Gewichtskraft. Hierdurch ist eine leichte Verschiebbarkeit dauerhaft sichergestellt.
  • Die Rohrprofile können Metallprofile oder dergleichen sein und sind bevorzugt Kunststoffprofile. Insbesondere in Verbindung mit einer Ausgestaltung der Isolierplatten aus einem Kunststoffschaum entstehen hierdurch geringe Differenzen der zugehörigen Ausdehnungskoeffizienten. Trotz der festen Verbindung zwischen den Rohrprofilen und den Isolierplatten besteht keine nennenswerte Neigung zur Verwölbung oder anderer thermisch bedingter Verformung. Gleichzeitig ist die Befestigung der Isolierdecke an den Kunststoffprofilen vereinfacht: Ohne Vorbohren oder andere Maßnahmen kann eine solche Befestigung in einfacher Weise mit Schaumstoffdübeln und eingedrehten, selbstschneidenden Schrauben erfolgen.
  • Die Rohrprofile sind zweckmäßig mehrzellig und weisen mindestens zwei Zellen auf, wobei die erste Zelle den Querträgerteil umschließt, und wobei die zweite Zelle der Befestigung der Isolierdecke dient. Dies ermöglicht eine einfache und zuverlässige Befestigung der Isolierdecke an der zweiten Zelle, ohne dass eingedrehte Befestigungsschrauben oder dergleichen in die erste Zelle eindringen und dabei die gewünschte Längsverschiebbarkeit beeinträchtigen.
  • Für die Isolierplatten kommen verschiedene Materialien und insbesondere Kunststoffschäume in Betracht. Als besonders geeignet hat sich ein Polyurethanschaum herausgestellt, der besonders resistent gegen Feuchtigkeit, Wassergas und Temperaturschwankungen ist und sich gut mit einer kautschukartigen Dichtungsschicht überziehen lässt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Isolierdecke zwischen angrenzenden Gebäudewänden bezogen auf ihre Ebene unter Druckvorspannung eingefügt. Diese Druckvorspannung setzt sich durch die gesamte Isolierdecke fort, so dass sämtliche Fugen dieser Druckvorspannung ausgesetzt sind. Da nicht zu vermeiden ist, dass die Isolierdecke Temperaturschwankungen und damit temperaturbedingten Maßänderungen ausgesetzt ist, ist die genannte Druckvorspannung so bemessen, dass sich ihr Wert innerhalb der vorgesehenen Temperaturgrenzen zwar verändert, nicht jedoch kleiner als Null wird. Selbst unter den kühlsten vorgesehenen Betriebstemperaturen oder ungünstigsten Dachlasten bleibt ein Restmaß an Druckvorspannung erhalten, was ein Klaffen der Fugen zuverlässig unterbindet.
  • Um eine praxistaugliche Dichtigkeit gegen Wassergas zu erzeugen, weist die Isolierdecke vorteilhaft auf ihrer dem Gebäudeinnenraum zugewandten Seite eine kautschukartige Dichtungsschicht auf, die die Fugen der Isolierplatten wassergasdicht überdeckt. Diese insbesondere in mehreren Lagen aufgebrachte Dichtungsschicht dient als wirkungsvolle Gas- bzw. Dampfsperre, die das außenseitig liegende Dämmmaterial vollständig vom Wassereinfluss fernhält. Das Dämmmaterial bleibt dauerhaft trocken und kann seine volle Dämmwirkung entfalten. Die Elastizität der kautschukartigen Dichtungsschicht ist darüber hinaus in der Lage, geringe Maßdifferenzen auszugleichen. Unvermeidliche temperaturbedingte Längenänderungen können zugelassen werden, ohne dass die Gefahr einer Riss- und Spaltbildung zu befürchten ist.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das Gebäudedach ein zum Sonnenstand hin ausgerichtetes Pultdach und trägt insbesondere eine Solaranlage (Warmwasser und/oder Fotovoltaik). Unter Ausnutzung der maximalen Gebäudegrundfläche kann das Gebäudedach zum Aufnehmen von Sonnenenergie herangezogen werden, wodurch der Bedarf an Fremdenergie für die Klimatisierung des Gebäudeinnenraums auf ein Minimum gesenkt ist. Gleichzeitig schattet die Solaranlage die darunter liegende Oberfläche des Gebäudedaches ab, was zu einer Vergleich mäßigung seiner Temperatur beiträgt. Die Differenzen der temperaturbedingten Maßschwankungen von Trägeranordnung und Isolierdecke sind verringert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im Folgenden anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen:
  • 1 in schematischer Perspektivansicht ein Gebäude am Beispiel eines Schwimmbades mit einem erfindungsgemäßen Gebäudedach;
  • 2 eine Querschnittsdarstellung durch das Gebäude nach 1 mit Einzelheiten seiner isolierten Dachkonstruktion;
  • 3 eine perspektivische Detailansicht des Gebäudedachs nach den 1 und 2 mit Einzelheiten eines Längsträgers, eines verschiebbar daran befestigten Querträgerteils und einer verschiebbar am Querträgerteil aufgehängten Isolierplatte;
  • 4 eine Detaildarstellung der Anordnung nach 3 im Bereich der gelenkigen Befestigung des Querträgerteils am Längsträger;
  • 5 eine Querschnittsdarstellung der Anordnung nach 4 mit weiteren Einzelheiten der Befestigung der Isolierplatten mittels eines Rohrprofils am Querträgerteil.
  • 1 zeigt in perspektivischer Schemadarstellung ein Gebäude 22, welches einen Gebäudeinnenraum 2 umschließt. Der Gebäudeinnenraum 2 weist beispielhaft ein in einen Geländeboden 26 eingelassenes Wasserbecken 25 auf, welches ein Schwimmbecken, ein Schwimmteich, ein Feuchtbiotop oder dergleichen sein kann. Das Wasserbecken 25 ist Teil eines Klimatisierungssystems für den Gebäudeinnenraum 2. Hierbei führt das Wasserbecken 25 unter anderem auch zu einer Luftbefeuchtung im Gebäudeinnenraum 2. Es kann jedoch auch ein Gebäude 22 vorgesehen sein, welches keinerlei Wasserbecken 25 oder dergleichen aufweist, wobei die Luft im Gebäudeinnenraum 2 dennoch mit einer gewissen Luftfeuchtigkeit versehen ist.
  • Das Gebäude 22 weist ein erfindungsgemäßes Gebäudedach 1 auf, welches den Gebäudeinnenraum 2 nach oben hin abdeckt. Das Gebäudedach 1 ist auf beispielhaft vier Gebäudewänden 15, 16, 17, 18 gehalten. Es kann als Satteldach oder dergleichen ausgebildet sein und ist im bevorzugten Ausführungsbeispiel ein Pultdach, welches zum mittleren Sonnenstand hin geneigt bzw. ausgerichtet ist. Bei einem Ort der nördlichen Hemisphäre ist das Pultdach also nach Süden hin geneigt. Zur Deckung zumindest eines Teils des Energiebedarfs des Gebäudes 22 und als Teil der Klimatisierung des Gebäudeinnenraums 2 trägt das Gebäudedach 1 eine schematisch angedeutete Solaranlage 21, die das Gebäudedach 1 zumindest näherungsweise vollständig abdeckt und überschattet. Die Gebäudewände 16, 17, 18 sind im Wesentlichen fensterlos. Die zum Sonnenstand hin weisende Gebäudewand 15 ist durch eine Anzahl von hochisolierten Fenstern 23 gebildet, die zwischen Trägersäulen 24 für das Gebäudedach 1 angeordnet sind.
  • 2 zeigt eine Querschnittsdarstellung des Gebäudes 22 nach 1 mit einem Querschnitt durch die Gebäudewände 15, 16 und einer Draufsicht auf die Gebäudewand 18. Die Gebäudewand 16 ist beidseitig und oben mit Isoliermaterial 27 versehen. Die Isolierung der Gebäudewand 15 erfolgt durch eine Mehrfachverglasung der zwischen den Trägersäulen 24 gehaltenen Fenster 23. Die Isolierung der seitlichen Gebäudewand 18 und der hier nicht dargestellten, in 1 gezeigten seitlichen Gebäudewand 17 ist in gleicher Weise aufgebaut wie die der hinteren Gebäudewand 16. Der Hallenboden und das in den Geländeboden 26 eingelassene Wasserbecken 25 weisen auf ihren Unterseiten sowie das Wasserbecken 25 an seinen Seitenwänden ebenfalls ein Isoliermaterial 27 auf, welches zudem noch über die erforderliche Druckfestigkeit verfügt, um das Gewicht des Bodens und der Wasserfüllung zu tragen.
  • Das Gebäudedach 1 weist eine Trägeranordnung 3 auf, die eine Anzahl von zwischen den beiden gegenüberliegenden Wänden 15, 16 verlaufenden Längsträgern 6 sowie eine große Anzahl von quer dazu verlaufenden Querträgerteilen 7 umfasst. Auf der dem Gebäudeinnenraum 2 zugewandten Seite der Trägeranordnung 3 ist daran schwimmend eine Isolierdecke 4 aufgehängt, die wassergasdicht miteinander verbundene Isolierplatten 5 umfasst. Die Isolierplatten 5 stoßen an Fugen 20 dicht aneinander sowie an weiteren Fugen 20 an die angrenzenden Gebäudewände 15, 16, 17, 18 an. Hierbei ist die Isolierdecke 4 zwischen die angrenzenden Gebäudewände 15, 16, 17, 18 bezogen auf die Ebene der Isolierdecke 4 unter einer durch Pfeile F angegebenen Druckvorspannung eingefügt. Die Druckvorspannung F wirkt sowohl in Richtung der Längsträger 6, also zwischen den sich gegenüberliegenden Gebäudewänden 15, 16, als auch in Richtung der Querträgerteile 7, also zwischen den Gebäudewänden 17, 18 (1). Hierdurch ist sichergestellt, dass sämtliche Fugen 20 im gesamten vorgesehenen Temperaturbereich spaltfrei geschlossen sind.
  • Die Isolierdecke 4 weist auf ihrer dem Gebäudeinnenraum 2 zugewandten Seite eine weiter unten im Zusammenhang mit 5 näher beschriebene Dichtungsschicht 19 auf, die sämtliche Fugen 20 der Isolierplatten 5 einschließlich des Randbereiches an den angrenzenden Gebäudewänden 15, 16, 17, 18 überdeckt. Die kautschukartige Dichtungsschicht 19 ist wassergasdicht, womit auch sämtliche Fugen 20 wassergasdicht abgedeckt sind.
  • 3 zeigt eine schematisch-perspektivische Detailansicht der Trägeranordnung 3 und der Isolierdecke 4 nach 2 im Verbindungsbereich einer Isolierplatte 5, eines Längsträgers 6 und eines Querträgerteils 7. Die gebäudefesten Längsträger 6 (2) verlaufen parallel zueinander und weisen jeweils eine erste Längsrichtung in x-Richtung auf, während die parallel zueinander verlaufenden Querträgerteile 7 jeweils eine zweite, etwa senkrecht zur ersten Längsrichtung x verlaufende Längsrichtung y aufweisen. Im Endbereich eines jeden Querträgerteils 7 ist auf einen Schenkel des als I-Stahlträger ausgebildeten Längsträgers 6 jeweils eine Lasche 28 aufgeschweißt; an jeder Lasche 28 ist ein achsparallel zur ersten Längsrichtung x verlaufender Gelenkbolzen 8 befestigt. Der Querträgerteil 7 ist hier in einem seiner beiden Endbe reiche gezeigt, wobei der gegenüberliegende, nicht gezeigte Endbereich sinngemäß identisch aufgebaut ist: An beiden seiner Enden ist der Querträgerteil 7 gelenkig an je einem Gelenkbolzen 8 gelagert. Die Lagerung ist derart ausgebildet, dass der Querträgerteil 7 nicht in seiner eigenen Längsrichtung y, wohl aber in der Längsrichtung x des Längsträgers 6 verschiebbar ist. Die gelenkige Lagerung erlaubt ein Ausweichen des Querträgerteils 7 nach oben bzw. nach unten in einer z-Richtung, also quer zu den beiden Längsrichtungen x, y und damit einen Ausgleich von Lagetoleranzen.
  • Des weiteren ist die aus den Isolierplatten 5 zusammengesetzte Isolierdecke 4 starr an einer Anzahl von Rohrprofilen 9 befestigt, die jeweils einen Querträgerteil 7 mit Spiel umschließen. Dieses Spiel ist so groß gewählt, dass die Baueinheit aus der Isolierdecke 4 und den Rohrprofilen 9 auf den Querträgerteilen 7 in deren Längsrichtung y reibungsarm verschiebbar ist. Hierdurch hängt die Isolierdecke 4 vermittels der Rohrprofile 9 an den Querträgerteilen 7, die ihrerseits vermittels der Gelenkbolzen 8 an den Längsträgern 6 befestigt sind, wodurch die Gewichtskraft der Isolierdecke 4 aufgenommen wird. Da jedoch die Querträgerteile 7 in der ersten Längsrichtung x verschiebbar an den Längsträgern 6 gehalten sind und da die Isolierdecke 4 an den Querträgerteilen 7 in der zweiten Längsrichtung y verschiebbar gehalten ist, können die Trägeranordnung 3 insgesamt sowie die Längsträger 6 und die Querträgerteile 7 untereinander eine temperatur- und lastbedingte Längen- und Lageänderung ausführen, ohne dass diese auf die Isolierdecke 4 übertragen wird. Die Lagefixierung der Isolierdecke 4 innerhalb der durch die Längsrichtun gen x, y aufgespannten Ebene erfolgt durch die vorgespannte Einklemmung zwischen den Gebäudewänden 15, 16, 17, 18 (1, 2). Die Isolierdecke 4 ist nahezu frei von temperatur- und lastbedingten mechanischen Spannungen der Trägeranordnung 3, die ansonsten nach dem Stand der Technik durch die Längsträger 6 und die Querträgerteile 7 induziert werden würden.
  • 4 zeigt eine Detailansicht der Anordnung nach 3 im Bereich der gelenkigen Verbindung zwischen Querträgerteil 7 und Längsträger 6 mit einer Schnittdarstellung der Isolierplatte 5. In die Isolierplatte 5 ist eine Anzahl von Schaumstoffdübeln 29 eingelassen, von denen hier beispielhaft nur einer gezeigt ist. Durch die Schaumstoffdübel 29 ist jeweils eine selbstschneidende Schraube 30 hindurchgeführt und in das Rohrprofil 9 eingedreht. Hierdurch entsteht eine starre Verbindung zwischen den Isolierplatten 5 und den Rohrprofilen 9. Das Längenmaß der Rohrprofile 9 ist derart gewählt, dass bezogen auf die zweite Längsrichtung y ein Abstand ihrer Stirnflächen zum Längsträger 6 verbleibt. Hierdurch kann das Rohrprofil 9 gemeinsam mit den daran befestigten Isolierplatten 5 eine freie, ungehinderte Relativverschiebung auf dem jeweiligen Querträgerteil 7 in der zweiten Längsrichtung y ausführen. Darüber hinaus weist das Rohrprofil 9 in der Vertikalrichtung z eine hinreichend große Erstreckung auf, dass die Isolierplatten 5 als geschlossene Isolierdecke 4 (2) mit Abstand unterhalb des jeweiligen Längsträgers 6 hindurch verläuft. Auch dies dient der freien Relativverschiebung zwischen den Isolierplatten 5 und dem Längsträger 6, hier allerdings in beiden Längsrichtungen x, y (3).
  • 5 zeigt eine Querschnittsdarstellung der Anordnung nach 4 mit weiteren Einzelheiten der Ausgestaltung des Rohrprofils 9, des Längsträgers 6 und der Verbindung der einzelnen Komponenten untereinander. In der zeichnerischen Darstellung nach 5 liegen zwei Querschnitte übereinander: Zum einen ist der Querschnitt durch das Rohrprofil 9 und den hindurchgeführten Querträgerteil 7 gezeigt. Zum anderen ist daruntergelegt ein weiterer Querschnitt dargestellt, der den Bereich des Gelenkbolzens 8 und seiner Verbindung mit dem Querträgerteil 7 darstellt, wobei hier jedoch in Übereinstimmung mit der Darstellung nach 4 das Rohrprofil 9 nicht vorhanden ist.
  • Die Rohrprofile 9 sind als mehrzellige Kunststoffprofile ausgebildet und weisen mindestens zwei Zellen 10, 11 auf. Bezogen auf die Vertikalrichtung grenzen im gezeigten Ausführungsbeispiel insgesamt drei Zellen 10, 36, 11 aneinander, die in dieser Vertikalrichtung durch Wände 31, 32, 33, 34 begrenzt sind. Die durch den Schaumstoffdübel 29 und die Isolierplatte 5 hindurchgeführte selbstschneidende Schraube 30 durchgreift die der Isolierplatte 5 zugewandte Zelle 11 und ist in den beiden benachbarten Wänden 33, 34 gehalten. Die Spitze der selbstschneidenden Schraube ragt in die mittlere Zelle 36, ohne jedoch die nachfolgende Wand 32 zu berühren oder gar in die gegenüberliegende Zelle 10 einzudringen. Hierdurch ist die gezeigte Isolierplatte 5 fest mit der Zelle 11 und ihren beiden angrenzenden Wänden 33, 34 verbunden, ohne die Verschiebbarkeit des Querträgerteils 7 in der gegenüberliegenden Zelle 10 zu beeinträchtigen. Des weiteren ist in der Darstellung nach 5 zu erkennen, dass das Rohr profil 9 den Querträgerteil 7 mit seiner Zelle 10 spielbehaftet umschließt.
  • Der Querträgerteil 7 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel als Rechteckrohr ausgeführt und besteht aus Stahl, hier aus Edelstahl. Es können aber auch andere Profilquerschnitte und Materialien zweckmäßig sein. Der als Schraubbolzen ausgeführte Gelenkbolzen 8 durchgreift die auf den Längsträger 6 aufgeschweißte Lasche 28 sowie den Querschnitt des Querträgerteils 7. Beidseitig des Querträgerteils 7 weist der Gelenkbolzen 8 je einen Anschlag 12, 13 für die Begrenzung der Längsverschiebbarkeit des Querträgerteils 7 auf. Die Anschläge 12, 13 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel durch Unterlegscheiben aus Edelstahl gebildet, die durch eine zwischenliegende, auf den Gelenkbolzen 8 aufgeschobene Distanzhülse 35 in einem definierten Abstand zueinander gehalten werden. Dieser Abstand ist größer als die Querschnittsbreite des Querträgerteils 7. Die vorgenannte Anordnung ist mit einer Sechskantmutter verschraubt, so dass sich eine insgesamt näherungsweise starre Einheit ergibt. Zwischen den beiden Seitenflächen des Querträgerteils 7 und den benachbarten Anschlägen 12, 13 besteht ein Spalt, der die freie Längsverschiebbarkeit des jeweiligen Querträgerteils 7 zusammen mit den daran befestigten Rohrprofilen 9 und den Isolierplatten 5 in der ersten Längsrichtung x ermöglicht. In diesen Spalten zwischen den Anschlägen 12, 13 und dem Querträgerteil 7 ist ein elastisch verformbares Isoliermaterial 14 angeordnet.
  • Der Darstellung nach 5 ist noch zu entnehmen, dass die dem Gebäudeinnenraum 2 zugewandte Oberfläche der Isolierplat ten 5 vollflächig mit der kautschukartigen Dichtungsschicht 19 bedeckt ist. Diese überdeckt nicht nur die Fugen 20, sondern auch weitere, unregelmäßige Oberflächenbereiche, wie sie beispielsweise am Ort der Schaumstoffdübel 29 entstehen. Um eine lückenlose Wassergasdichtigkeit zu erzeugen, sind die Isolierplatten 5 aus exakt zugesägten, aus dem vollen Block geschnittenen Polyurethanschaum-Platten gebildet, die an den Fugen 20 näherungsweise lückenfrei aneinanderstoßen. Für dennoch auftretende kleine Spalte und Fugen ist ein entsprechender Füllprimer eingesetzt. Für größere Lücken und Unebenheiten ist eine nicht dargestellte Füllspachtelmasse vorgesehen. Durchführungen durch die Isolierplatte 5 jeder Art wie die hier gezeigte Durchführung für den Schaumstoffbügel 29 und die Schraube 30 sind mit einem Universal-Primer behandelt. Anschließend ist auf die gesamte freie Oberfläche ein mehrschichtiger Kautschuk-Lack zur Bildung der kautschukartigen Dichtungsschicht 19 aufgebracht. Hierdurch sind sämtliche noch vorhandenen Poren und auch eventuell noch vorhandene Fugen oder dergleichen feuchtigkeits- und gasdicht verschlossen. Alle eingesetzten Materialien sind derart gewählt, dass sie weder untereinander noch in der Kombination mit dem Polyurethan-Schaum oder dem Kautschuk irgendwelche chemisch-physikalischen Reaktionen aufweisen. Unter gleichzeitigem Bezug auf 2 entsteht hierdurch eine insgesamt gasdicht geschlossene Dichtungsschicht 19, die die gesamte Isolierdecke 4 zum Gebäudeinnenraum 2 hin abdeckt und die sich über die Eckfugen 20 hin an den Gebäudewänden 15, 16, 17, 18 fortsetzt.

Claims (12)

  1. Gebäudedach (1) für die Abdeckung eines Gebäudeinnenraums (2), mit einer Trägeranordnung (3) und einer dem Gebäudeinnenraum (2) zugewandten, an der Trägeranordnung (3) gehaltenen Isolierdecke (4), wobei die Isolierdecke (4) wassergasdicht miteinander verbundene Isolierplatten (5) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierdecke (4) schwimmend an der Trägeranordnung (3) aufgehängt ist.
  2. Gebäudedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägeranordnung (3) gebäudefeste Längsträger (6) mit einer ersten Längsrichtung (x) und Querträgerteile (7) mit einer zweiten Längsrichtung (y) aufweist, wobei die Querträgerteile (7) in der ersten Längsrichtung (x) verschiebbar an den Längsträgern (6) gehalten sind, und wobei die Isolierdecke (4) an den Querträgerteilen (7) in der zweiten Längsrichtung (y) verschiebbar gehalten ist.
  3. Gebäudedach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsträger (6) achsparallel zur ersten Längsrichtung (x) verlaufende Gelenkbolzen (8) aufweisen, an denen die Querträgerteile (7) beidseitig gelenkig und in der zweiten Längsrichtung (y) verschiebbar gelagert sind.
  4. Gebäudedach nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenkbolzen (8) beidseitig Anschläge (12, 13) für die Begrenzung der Längsverschiebbarkeit der Querträgerteile (7) aufweisen, und dass zwischen den Anschlägen (12, 13) und dem jeweiligen Querträgerteil (7) elastisch verformbares Isoliermaterial (14) angeordnet ist.
  5. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Querträgerteile (7) aus Stahl und insbesondere aus Edelstahl sind.
  6. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierdecke (4) an Rohrprofilen (9) befestigt ist, wobei die Rohrprofile (9) die Querträgerteile (7) umschließen und dabei in der zweiten Längsrichtung (y) auf den Querträgerteilen (7) verschiebbar sind.
  7. Gebäudedach nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrprofile (9) Kunststoffprofile sind.
  8. Gebäudedach nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rohrprofile (9) mehrzellig sind und mindestens zwei Zellen (10, 11) aufweisen, wobei die erste Zelle (10) den Querträgerteil (7) umschließt, und wobei die zweite Zelle (11) der Befestigung der Isolierdecke (4) dient.
  9. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierplatten (5) der Isolierdecke (4) aus Polyurethanschaum gebildet sind.
  10. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierdecke (4) zwischen angrenzenden Gebäudewänden (15, 16, 17, 18) bezogen auf ihre Ebene unter Druckvorspannung (F) eingefügt ist.
  11. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierdecke (4) auf ihrer dem Gebäudeinnenraum (2) zugewandten Seite eine kautschukartige Dichtungsschicht (19) aufweist, die Fugen (20) der Isolierplatten (5) wassergasdicht überdeckt.
  12. Gebäudedach nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Gebäudedach (1) ein zum Sonnenstand hin ausgerichtetes Pultdach ist und insbesondere eine Solaranlage (21) trägt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN116551283A (zh) * 2023-05-10 2023-08-08 中国十七冶集团有限公司 一种隧道钢拱架连接钢板的定位装置及施工方法

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