-
HINTERGRUND
-
Ein
Bildsensor ist allgemein ein Halbleiterbauelement zur Umwandlung
optischer Bilder in elektrische Signale, und wird im Allgemeinen
klassifiziert als Bildsensor mit ladungsgekoppeltem Bauelement (CCD)
oder mit Komplementär-Metall-Oxid-Halbleiter (CMOS).
-
Bei
CCD-Bauelementen wird eine komplizierte Ansteuerung verwendet, sie
haben einen hohen Stromverbrauch und erfordern einen Fotolithografie-Prozess
mit einer Vielzahl von Schritten. Dies führt zu dem Nachteil eines komplizierten
Herstellungsprozesses. Seit kurzem wurden CMOS-Bildsensoren zur Überwindung
der Nachteile des CCD in Betracht gezogen.
-
Ein
CMOS-Bildsensor erfasst elektrische Signale von Bildpunkten sequentiell
in einem Schaltschema, indem Fotodioden und MOS-Transistoren in Bildpunkt-Einheiten
ausgebildet werden.
-
Ein
CMOS-Bildsensor benutzt ein einfacheres Ansteuerungsverfahren als
ein CCD-Bildsensor. Er ist auch in der Lage, eine Vielzahl von Abtastverfahren
zu implementieren und integriert die Signalverarbeitung auf einem
einzigen Chip, so dass die Miniaturisierung eines Produktes möglich ist.
Bei einem CMOS-Bildsensor
wird die CMOS-Technologie benutzt, so dass die Herstellungskosten
und der Stromverbrauch gering sind.
-
Ein
CMOS-Bildsensor nach dem Stand der Technik weist ein Substrat auf,
das in ein Fotodioden-Bereich zum Empfangen eines Lichtsignals und zur
Umwandlung des Lichtsignals in ein elektrisches Signal und einen
Transistor-Bereich zur Verarbeitung des elektrischen Signals unterteilt
ist.
-
Ein
typischer CMOS-Bildsensor weist eine Struktur auf, so dass die Fotodiode
und der Transistor horizontal auf dem Halbleitersubstrat angeordnet sind.
-
Obwohl
der CMOS-Bildsensor vom horizontalen Typ einige der Nachteile von
CCD-Bildsensoren beseitigt, sind beim Bildsensor vom horizontalen
Typ noch einige Probleme vorhanden.
-
Beim
Bildsensor vom horizontalen Typ werden die Fotodiode und der Transistor
so ausgebildet, dass sie auf einem Substrat horizontal benachbart zueinander
sind. Somit kann die Fotodiode nicht die gesamte Fläche eines
Bildpunkt-Bereichs des Bildsensors umfassen, was zu einem reduzierten Füllfaktor
oder einer begrenzten Auflösung
führt.
-
Zusätzlich dazu
ist es bei einem Bildsensor vom horizontalen Typ nach dem Stand
der Technik sehr schwierig, eine Optimierung für einen Prozess zu erreichen,
bei dem die Fotodiode und der Transistor gleichzeitig hergestellt
werden. Insbesondere ist ein schmaler Übergang für einen geringen Flächenwiderstand
in einem schnellen Transistor-Prozess erforderlich, es kann aber
sein, dass sich der schmale Übergang
nicht für
die Fotodiode eignet.
-
Darüber hinaus
werden bei einem CMOS-Bildsensor vom horizontalen Typ nach dem Stand
der Technik zusätzliche
Funktionen auf dem Chip zum Bildsensor hinzugefügt, so dass sich die Größe der Bildpunkt-Einheiten
erhöht
oder verringert, um die Empfindlichkeit des Bildsensors aufrecht zu
erhalten. Wenn sich die Größe der Bildpunkt-Einheit
erhöht,
verringert sich die Auflösung
des CMOS-Bildsensors vom horizontalen Typ. Zusätzlich dazu verringert sich,
wenn die Fläche
der Fotodiode verringert wird, die Empfindlichkeit des CMOS-Bildsensors
vom horizontalen Typ. Somit besteht in der Technik der Bedarf nach
einem CMOS-Bildsensor und einem Herstellungsverfahren mit einem
verbesserten Füllfaktor.
-
KURZE ZUSAMMENFASSUNG
-
Ausführungen
der vorliegenden Erfindung liefern einen Bildsensor und ein Verfahren
zu dessen Herstellung, das in der Lage ist, einen Transistor-Schaltkreis
und eine Fotodiode vertikal zu integrieren.
-
Ein
Bildsensor gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung enthält:
eine Metall-Verdrahtungs-Schicht, ausgebildet auf einem Halbleitersubstrat,
das einen Schaltkreis-Bereich enthält; erste leitfähige Schichten,
die durch Bildpunkt-Isolations-Schichten
auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht voneinander getrennt sind; eine
auf den ersten leitfähigen
Schichten ausgebildete intrinsische Schicht; und auf der intrinsischen
Schicht ausgebildete zweite leitfähige Schichten.
-
Ein
Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors gemäß einer Ausführung der
vorliegenden Erfindung umfasst auch die Schritte: Ausbilden einer
Metall-Verdrahtungs-Schicht auf einem Halbleitersubstrat, das einen
Schaltkreis-Bereich enthält;
Ausbilden einer ersten leitfähigen
Schicht auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht; Ausbilden erster leitfähiger Schichten
durch Implantieren erster Dotierstoffe in der ersten Halbleiter-Schicht;
Ausbilden einer intrinsischen Schicht auf den ersten leitfähigen Schichten; Ausbilden
einer zweiten leitfähigen
Schicht auf der intrinsischen Schicht; und optio nal Ausbilden einer oberen
Elektrode auf der zweiten leitfähigen
Schicht.
-
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
-
Die 1 bis 6 sind
Querschnitts-Ansichten, die ein Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors
gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung zeigen.
-
7 ist
eine Kurve, welche die Charakteristiken eines Laser-Ausheil-Prozesses
zeigt, der in einer Ausführung
der vorliegenden Erfindung benutzt werden kann.
-
8 ist
eine Querschnitts-Ansicht eines Bildsensors gemäß einer Ausführung der
vorliegenden Erfindung.
-
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
-
Wenn
hier unter Bezug auf Schichten, Bereiche, Muster oder Strukturen
die Begriffe "auf" oder "über" verwendet werden, versteht sich von
selbst, dass die Schicht, der Bereich, das Muster oder die Struktur
sich direkt auf einer anderen Schicht oder Struktur befinden kann,
oder auch dazwischen liegende Schichten, Bereiche, Muster oder Strukturen vorhanden
sein können.
Wenn unter Bezug auf Schichten, Bereiche, Muster oder Strukturen
die Begriffe "unter" oder "unterhalb" verwendet werden,
versteht sich von selbst, dass die Schicht, der Bereich, das Muster
oder die Struktur sich direkt unter einer anderen Schicht oder Struktur
befinden kann, oder auch dazwischen liegende Schichten, Bereiche, Muster
oder Strukturen vorhanden sein können.
-
Mit
Bezug auf 6 enthält ein Bildsensor gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung: eine Metall-Verdrahtungs-Schicht 130,
ausgebildet auf einem Halbleitersubstrat 100, das einen
Schaltkreis-Bereich enthält;
erste leitfähige
Schichten 201, die auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht 130 ausgebildet
sind; eine auf den ersten leitfähigen
Schichten 201 ausgebildete intrinsische Schicht 401;
und eine auf der intrinsischen Schicht 401 ausgebildete
zweite leitfähige
Schicht 501.
-
Eine
Bildpunkt-Isolations-Schicht 202 ist zwischen den ersten
leitfähigen
Schichten 201 ausgebildet, um die ersten leitfähigen Schichten 201 in
Bildpunkt-Einheiten zu trennen. Die Bildpunkt-Isolations-Schicht 202 hilft
bei der Vermeidung von Übersprechen.
-
In
einer Ausführung
kann eine obere Elektrode 600 auf der zweiten leitfähigen Schicht 501 ausgebildet
sein.
-
In
einer weiteren Ausführung,
wie in 8 gezeigt, kann eine untere Elektrode 150 zwischen der
ersten leitfähigen
Schicht 201 und jeder Metall-Verdrahtung 120 ausgebildet
sein.
-
Der
Bildsensor der vorliegenden Erfindung kann eine vertikale Integration
eines Transistor-Schaltkreises und einer Fotodiode bereitstellen.
-
Die
vertikale Integration des Transistors und der Fotodiode ermöglicht es,
dass der Füllfaktor 100%
erreicht.
-
Die
vertikale Integration macht es auch möglich, eine höhere Empfindlichkeit
zu erreichen als der Stand der Technik für dieselbe Bildpunkt-Größe.
-
Zusätzlich dazu
verringert die vertikale Integration die Prozesskosten zum Erreichen
derselben Auflösung
im Vergleich zum Stand der Technik.
-
Weiterhin
können
die Bildpunkt-Einheiten eines Bildsensors der vorliegenden Erfindung
einen komplexen Schaltkreis implementieren, ohne dass sich die Empfindlichkeit
verringert.
-
Im
Folgenden wird ein Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors gemäß einer
Ausführung
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die 1 bis 6 beschrieben.
-
Mit
Bezug auf 1 können eine Metall-Verdrahtungs-Schicht 130,
die eine Vielzahl von Metall-Verdrahtungen 120, und eine
Zwischenschicht-Dielektrikum-Schicht 110 enthält, auf
einem Halbleitersubstrat 100 hergestellt werden, auf dem ein
Schaltkreis-Bereich (nicht gezeigt) ausgebildet ist.
-
In
einer Ausführung
kann ein Bauelemente-Isolations-Film (nicht gezeigt), der einen
aktiven Bereich und einen Feld-Bereich
festlegt, auf dem Halbleitersubstrat 100 ausgebildet werden.
Ein Schaltkreis-Bereich auf dem Halbleitersubstrat 100 kann
zum Beispiel einen Transfer-Transistor, einen Reset-Transistor, einen
Ansteuerungs-Transistor und einen Auswahl-Transistor enthalten.
-
Die
Vielzahl von Metall-Verdrahtungen 120 kann aus jedem geeigneten
leitfähigen
Material gebildet werden, wie z. B. aus Metall, einer Legierung oder
einem Silizid. Zum Beispiel kann die Vielzahl von Metall-Verdrahtungen 120 aus
Aluminium, Kupfer, Kobalt oder Wolfram neben anderen Materialien ausgebildet
werden.
-
Beim
Ausbilden der Vielzahl von Metall-Verdrahtungen 120 in
der Zwischenschicht-Dielektrikum-Schicht 110 kann eine
Metall-Verdrahtung 120 in jeder Bildpunkt-Einheit ausgebildet
werden, um die Fotodiode mit dem Schaltkreis-Bereich zu verbinden. Andere
Metall-Verdrahtungen (nicht gezeigt) können für Stromversorgungs- und Signal-Leitungen
enthalten sein.
-
Eine
Fotodiode kann auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht 130 ausgebildet
werden und elektrisch mit der Metall-Verdrahtung 120 verbunden
sein.
-
In
einer Ausführung,
wie in 8 gezeigt, kann vor dem Ausbilden der Fotodiode
eine untere Elektrode 150 für die Fotodiode auf jeder Metall-Verdrahtung 120 ausgebildet
werden. Die Größe der unteren
Elektrode 150 kann wie gewünscht gewählt werden. Zum Beispiel kann
die untere Elektrode 150 kleiner, größer oder mit der gleichen Größe ausgebildet
werden, wie die erste leitfähige
Schicht 201 für
einen Bildpunkt. 8 zeigt eine untere Elektrode 150, die
kleiner ist als die erste leitfähige
Schicht 201. Gemäß Ausführungen
kann die untere Elektrode aus einem Metall, wie Cr, Ti, TiW oder
Ta hergestellt werden. Alternativ wird keine untere Elektrode ausgebildet,
wie in 1–6 gezeigt.
-
Die
Fotodiode kann auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht 130 ausgebildet
werden und empfängt von
außen
einfallendes Licht, um es in ein elektrisches Signal umzuwandeln
und in elektrischer Form zu speichern. Die Fotodiode kann eine P-I-N-Struktur haben.
-
In
vielen Ausführungen
wird die P-I-N-Diode so ausgebildet, dass ein amorphes Silizium
vom n-Typ, ein intrinsisches amorphes Silizium und ein amorphes
Silizium vom p-Typ verbunden sind. Die Leistungsfähigkeit
der Fotodiode wird auf der Grundlage des Wirkungsgrades, mit dem
Licht von außen empfangen
und das Licht in elektrische Signale umgewandelt wird, und der Gesamt-Ladungs-Kapazität bestimmt.
Typische in einem Substrat hergestellte Fotodioden erzeugen und
speichern Ladungen in einem Verarmungsbereich, der durch einen Hetero-Übergang, wie z. B. P-N, N-P,
N-P-N oder P-N-P, erzeugt wird. Die P-I-N-Diode in Ausführungen
der vorliegenden Erfindungen ist jedoch eine Fotodiode, die eine
intrinsische amorphe Silizium-Schicht aufweist, wobei es sich um
einen reinen Halbleiter zwischen einer p-Typ-Silizium-Schicht und
einer n-Typ-Silizium-Schicht
handelt. Die PIN-Diode ist vorteilhaft bei der Erzeugung und Speicherung
von Ladungen, da die gesamte intrinsische amorphe Silizium-Schicht,
die zwischen der p-Typ-Silizium-Schicht
und der n-Typ-Silizium-Schicht ausgebildet ist, zum Verarmungsbereich
wird.
-
In
Ausführungen
kann die P-I-N-Diode als Fotodiode verwendet werden, und die Struktur
der P-I-N-Diode kann als P-I-N oder N-I-P ausgebildet sein. Zum
Beispiel wird in einer Ausführung,
in der die P-I-N-Diode die P-I-N-Struktur hat, das amorphe Silizium
vom n-Typ als erste leitfähige
Schicht 201 bezeichnet, das intrinsische amorphe Silizium
wird als intrinsische Schicht 401 bezeichnet, und das amorphe
Silizium vom p-Typ wird als zweite leitfähige Schicht 501 bezeichnet.
-
Mit
Bezug auf 1 wird, um die erste leitfähige Schicht 201 auszubilden,
die in vielen Ausführungen
eine "N"-Schicht einer P-I-N-Diode
ist, eine erste Halbleiter-Schicht 200 auf der Metall-Verdrahtungs-Schicht 130 ausgebildet.
Die erste Halbleiter-Schicht 200 kann durch chemische Abscheidung aus
der Gasphase (CVD), wie z. B. plasmaunterstützte chemische Abscheidung
aus der Gasphase (PECVD) ausgebildet werden. Zum Beispiel kann die erste
Halbleiter-Schicht 200 aus amorphem Silizium durch PECVD
unter Verwendung von Silan-Gas SiH4 ausgebildet
werden.
-
Mit
Bezug auf 2 kann ein Fotolack-Film auf
die erste Halbleiter-Schicht 200 aufgebracht werden, um
ein Masken-Muster 301 auszubilden.
Das Masken-Muster 301 kann so ausgebildet werden, dass
mindestens der Teil der ersten Halbleiter-Schicht 200,
die jede Metall-Verdrahtung 120 abdeckt, freigelegt wird.
-
Als
nächstes
kann die erste leitfähige
Schicht 201 ausgebildet werden, indem ein n-Typ-Dotierstoff in
die erste Halbleiter-Schicht 200 implantiert wird, wobei
das Fotolack-Muster 301 als Implantations-Maske benutzt
wird. Zum Beispiel können
die n-Typ-Dotierstoffe Gruppe-V-Elemente sein, wie Phosphor (P)
und/oder Arsen (As). Zur Implantation der n-Typ-Dotierstoffe kann ein Ionenimplantations-Verfahren
benutzt werden.
-
Somit
kann die erste Halbleiter-Schicht 200 in die ersten leitfähigen Schichten 201,
von denen jede mit der Metall-Verdrahtung 120 verbunden
ist, und die Bildpunkt-Isolations-Schicht 202, die zwischen den
ersten leitfähigen
Schichten 201 ausgebildet ist und nicht mit der Metall-Verdrahtung 120 verbunden
ist, unterteilt werden.
-
Folglich
werden jede Metall-Verdrahtung 120 und die erste leitfähige Schicht 201 in
einen Bildpunkt isoliert.
-
Das
Masken-Muster 301 kann dann entfernt werden.
-
Mit
Bezug auf 3 kann ein Ausheil-Prozess durchgeführt werden,
um den n-Typ-Dotierstoff der ersten leitfähigen Schicht 201 zu
aktivieren.
-
In
vielen Ausführungen
ist der Ausheil-Prozess, der zur Aktivierung des n-Typ-Dotierstoffs durchgeführt wird,
ein Laser-Ausheil-Prozess.
-
Wie
in 7 gezeigt, kann der Laser-Ausheil-Prozess sofort
eine hohe Temperatur (T) auf dem Substrat bereitstellen, an dem
der Ausheil-Prozess für
eine sehr kurze Zeit (t) durchgeführt wird. Außerdem ist,
je kleiner der Bereich des Substrates ist, auf dem das Ausheilen
durchgeführt
wird, die erreichte Temperatur (T) umso höher.
-
In
Ausführungen
der vorliegenden Erfindung werden die ersten leitfähigen Schichten 201 durch die
Bildpunkt-Isolations-Schicht 202 in
Bildpunkt-Einheiten getrennt. Diese Isolation der n-dotierten ersten leitfähigen Schicht 201 verhindert
wirksam Übersprechen.
-
Mit
Bezug auf 4 wird eine zweite Halbleiter-Schicht
auf der ersten leitfähigen
Schicht 201 und der Bildpunkt-Isolations-Schicht 202 abgeschieden, um
die intrinsische Schicht 401 auszubilden. In vielen Ausführungen
dient die intrinsische Schicht 401 als Schicht "I" einer P-I-N-Diode.
-
Die
intrinsische Schicht 401 kann unter Verwendung von amorphem
Silizium ausgebildet werden. Die intrinsische Schicht 401 kann
durch CVD, wie z. B. PECVD, ausgebildet werden. Zum Beispiel kann
die intrinsische Schicht 401 aus amorphem Silizium durch
PECVD unter Verwendung von Silan-Gas SiH4 ausgebildet
werden.
-
In
vielen Ausführungen
ist die intrinsische Schicht 401 ungefähr 10 bis ungefähr 1000
mal dicker als die erste leitfähige
Schicht 201. Dies ist so, weil der Verarmungsbereich der
Fotodiode proportional zur Dicke der intrinsischen Schicht 401 vergrößert ist,
was zur Speicherung und zur Erzeugung einer großen durch Licht erzeugten Ladung
führt.
-
Als
nächstes
kann die zweite leitfähige Schicht 501 ausgebildet
werden, indem ein p-Typ-Dotierstoff auf die Oberfläche der
intrinsischen Schicht 401 implantiert wird, die mit einer
großen
Dicke ausgebildet wurde. In einer anderen Ausführung kann eine zusätzliche
intrinsische Schicht auf der intrinsischen Schicht 401 ausgebildet
werden, um den p-Typ-Dotierstoff
darin zu implantieren. In einer Ausführung kann der p-Typ-Dotierstoff
ein Gruppe-III-Element sein, wie z. B. Bor (B). Zur Implantation
des p-Typ-Dotierstoffs kann ein Ionenimplantations-Verfahren benutzt
werden. Die p-Typ-Dotierung kann
auf der Oberfläche
der intrinsischen Schicht 401 ausgebildet werden, indem
die Energie beim Implantieren der p-Typ-Dotierungs-Ionen gesteuert wird.
-
Mit
Bezug auf 5a kann ein Ausheil-Prozess
durchgeführt
werden, um den p-Typ-Dotierstoff der zweiten leitfähigen Schicht 501 zu
aktivieren. Zum Beispiel kann der Ausheil-Prozess zur Aktivierung des p-Typ-Dotierstoffs
ein Laser-Ausheil-Prozess
sein.
-
Mit
Bezug auf 5b kann es andere Verfahren
zum Ausbilden der zweiten leitfähigen
Schicht 501 geben. In einer Ausfüh rung dient die zweite leitfähige Schicht 501 als
Schicht "P" einer P-I-N-Diode.
-
In
einer Ausführung
kann die zweite leitfähige
Schicht 501 unter Verwendung von p-dotiertem amorphem Silizium
ausgebildet werden.
-
Die
zweite leitfähige
Schicht 501 kann durch CVD, wie z. B. PECVD, ausgebildet
werden. Zum Beispiel kann die zweite leitfähige Schicht 501 aus amorphem
Silizium durch PECVD unter Verwendung von Silan-Gas SiH4 ausgebildet
werden.
-
Das
Verfahren einer Ausführung
der vorliegenden Erfindung ermöglicht
es, eine P-I-N-Diode auf dem Halbleitersubstrat 100 mit
einer vertikalen Integration des Transistor-Schaltkreises und der
Fotodiode auszubilden. Dies macht es möglich, sich einem Füllfaktor
von 100% zu nähern.
-
Mit
Bezug auf 6 kann in einer weiteren Ausführung eine
obere Elektrode 600 auf der zweiten leitfähigen Schicht 501 ausgebildet
werden.
-
Die
obere Elektrode 600 kann aus einem transparenten Material
ausgebildet werden, das gute Lichtdurchlässigkeits-Eigenschaften und eine hohe Leitfähigkeit
hat. Zum Beispiel kann die obere Elektrode 600 aus Indium-Zinnoxid
(ITO) oder Cadmium-Zinnoxid (CTO) ausgebildet sein. Dann kann ein Muster-Prozess
auf der oberen Elektrode 600 durchgeführt werden.
-
Obwohl
in den Zeichnungen nicht gezeigt, kann in bestimmten Ausführungen
ein Prozess durchgeführt
werden, um ein Farbfilter und eine Mikrolinse auf der oberen Elektrode 600 oder
der zweiten leitfähigen
Schicht 501 auszubilden.
-
Das
Verfahren zur Herstellung eines Bildsensors der vorliegenden Erfindung
kann eine vertikale Integration eines Transistor-Schaltkreises und
einer Fotodiode bereitstellen.
-
Die
vertikale Integration des Transistors und der Fotodiode erlaubt
es, dass sich der Füllfaktor 100%
nähert.
-
Die
Integration vom vertikalen Typ macht es auch möglich, eine höhere Empfindlichkeit
bei derselben Bildpunkt-Größe in einem
Bildsensor der vorliegenden Erfindung zu erreichen als nach dem Stand
der Technik.
-
Zusätzlich dazu
verringert die Integration vom vertikalen Typ die Prozesskosten
zum Erreichen derselben Auflösung
im Vergleich zum Stand der Technik.
-
Ferner
können
die Bildpunkt-Einheiten eines Bildsensors der vorliegenden Erfindung
einen komplexen Schaltkreis implementieren, ohne die Empfindlichkeit
zu reduzieren.
-
Darüber hinaus
liefert das Verfahren der vorliegenden Erfindung einen Bildsensor
mit einer Isolation zwischen den Bildpunkt-Einheiten, was Übersprechen
wirksam verhindert und die Zuverlässigkeit des Bildsensors erhöht. Die
n-Schicht, i-Schicht
und p-Schicht in jeder Bildpunkt-Einheit kann von den entsprechenden
Schichten in benachbarten Bildpunkten isoliert sein.
-
In
der vorliegenden Beschreibung bedeutet jeder Verweis auf "eine Ausführung", "Ausführung", "beispielhafte Ausführung", usw., dass ein
spezielles Merkmal, eine Struktur oder eine Eigenschaft, welches
bzw. welche in Verbindung mit der Aus führung beschrieben wird, in
mindestens einer Ausführung der
Erfindung enthalten ist. Das Auftreten derartiger Ausdrucksweisen
an verschiedenen Stellen in der Beschreibung verweist nicht notwendig
sämtlich
auf die gleiche Ausführung.
Ferner sei bemerkt, dass, wenn ein besonderes Merkmal, eine Struktur
oder eine Eigenschaft beschrieben wird, es sich innerhalb des Bereichs
der Möglichkeiten
eines Fachmanns befindet, ein derartiges Merkmal, eine Struktur
oder ein Kennmerkmal in Verbindung mit anderen der Ausführungen
zu bewirken.
-
Obwohl
Ausführungen
mit Bezug auf eine Anzahl erläuternder
Ausführungsbeispiele
beschrieben wurden, sei bemerkt, dass zahlreiche weitere Abwandlungen
und Ausführungen
durch Fachleute entworfen werden können, welche unter Prinzip
und Umfang der vorliegenden Offenbarung fallen. Insbesondere sind
viele Änderungen
und Abwandlungen der Bauteile und/oder der Anordnungen der fraglichen
Kombinationsanordnung innerhalb des Umfangs der Offenbarung, der
Zeichnungen und der beigefügten
Ansprüche
möglich.
Zusätzlich
zu Änderungen
und Abwandlungen der Bauteile und/oder der Anordnungen sind alternative
Verwendungen gleichfalls für
Fachleute ersichtlich.