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DE102007041018A1 - Umweltdatenerfassungseinheit - Google Patents

Umweltdatenerfassungseinheit Download PDF

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DE102007041018A1
DE102007041018A1 DE200710041018 DE102007041018A DE102007041018A1 DE 102007041018 A1 DE102007041018 A1 DE 102007041018A1 DE 200710041018 DE200710041018 DE 200710041018 DE 102007041018 A DE102007041018 A DE 102007041018A DE 102007041018 A1 DE102007041018 A1 DE 102007041018A1
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DE
Germany
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environmental
environmental data
data collection
unit
environmental information
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200710041018
Other languages
English (en)
Inventor
Jan Holzberg
Ralf Brücklmeier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vodafone Holding GmbH
Original Assignee
Vodafone Holding GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vodafone Holding GmbH filed Critical Vodafone Holding GmbH
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Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01WMETEOROLOGY
    • G01W1/00Meteorology
    • G01W1/10Devices for predicting weather conditions
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01WMETEOROLOGY
    • G01W1/00Meteorology
    • G01W1/02Instruments for indicating weather conditions by measuring two or more variables, e.g. humidity, pressure, temperature, cloud cover or wind speed

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  • Atmospheric Sciences (AREA)
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  • Ecology (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10'), mit einem Gehäuse (20) und wenigstens einem Umweltsensor (22, 22'), wobei der Umweltsensor (22, 22') zur Messung einer meteorologischen Umweltinformation dient. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') eine Kommunikationseinheit (30) aufweist und mittels der Kommunikationseinheit (30) die meteorologische Umweltinformation über ein Mobilfunknetz (40) an einen Umweltinformationsserver (50) übermittelbar ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Umweltdatenerfassungseinheit, mit einem Gehäuse und wenigstens einem Umweltsensor, wobei der Umweltsensor zur Messung einer meteorologischen Umweltinformation dient. Weiter betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Erstellung einer Wetterprognose.
  • In der Offenlegungsschrift DE 100 47 609 A1 ist ein Verfahren zur Erfassung von Umweltdaten offenbart. Dabei werden Umweltdatenerfassungsvorrichtungen in eine Basisstation eines Mobilfunknetzes integriert und die gewonnenen Daten an einen außerhalb der Basisstation befindlichen Rechner des Betreibers des Mobilfunknetzes übermittelt. Als nachteilig hat es sich bei diesem Verfahren herausgestellt, dass die Anbindung der Umweltdatenerfassungsvorrichtungen an die Basisstation nur eine lückenhafte Abdeckung größerer Gebiete ermöglicht. Aufgrund der großen Abstände zwischen einzelnen Basisstationen sowie deren ungleichmäßiger Verteilung können nur sehr ungenaue und grobe Wettervorhersagen erstellt werden. Insbesondere ist es nicht möglich, einen Einfluss eines Mikroklimas zu messen bzw. vorauszusagen.
  • In der Offenlegungsschrift US 2002/0 038 353 A1 ist ein System zur Ermittlung von Wetterinformationen beschrieben. Dabei werden Mobiltelefone genutzt, die mit einem Wettersensor ausgestattet sind. Die so gemessenen Wetterinformationen werden mittels des Internets an einen zentralen Server weitergeleitet. Eine Abfrage der gesammelten Wetterinformationen und/oder einer daraus erstellten Wetterprognose ist ebenfalls mittels des Internets möglich. Als nachteilig hat es sich dabei herausgestellt, dass in jedem Fall ein Internetzugang Voraussetzung ist, um die Informationen abzurufen.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Umweltdatenerfassungseinheit zu schaffen, bei der die genannten Nachteile vermieden werden, insbesondere eine Umweltdatenerfassungseinheit bereitzustellen, die eine einfache und preiswerte Generierung von Umweltdaten ermöglicht.
  • Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Umweltdatenerfassungseinheit mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 1 sowie ein Verfahren zur Erstellung einer Wetterprognose mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 9 gelöst. In den abhängigen Ansprüchen sind bevorzugte Weiterentwicklungen der Erfindung aufgeführt. Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren beschrieben sind, gelten dabei selbstverständlich auch im Zusammenhang mit der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit und jeweils umgekehrt.
  • Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Umweltdatenerfassungseinheit eine Kommunikationseinheit aufweist und mittels der Kommunikationseinheit die meteorologische Umweltinformation über ein Mobilfunknetz an einen Umweltinformationsserver übermittelbar ist.
  • Der Grundgedanke der hier beschriebenen Erfindung liegt darin, eine Umweltdatenerfassungseinheit zu schaffen, welche von einer äußeren Infrastruktur weitgehend unabhängig ist. Die erfindungsgemäße Umweltdatenerfassungseinheit kann von einem Benutzer an einem beliebigen Ort positioniert werden, solange eine Kommunikation mit einem Mobilfunknetz möglich ist, um die meteorologische Umweltinformation an den Umweltinformationsserver zu senden. Es bedarf keines Zuganges zu dem Internet oder sonstiger, mit der Umweltdatenerfassungseinheit verbundener Elemente um einen Informationsfluss von der Umweltdatenerfassungseinheit an den Umweltinformationsserver sicherzustellen. Die erfindungsgemäße Umweltdatenerfassungseinheit ermöglicht somit eine preiswerte, dezentrale und flächendeckende Messung von Umweltinformationen.
  • Als Mobilfunknetz im Sinne der Erfindung wird ein mobiles Funknetz bezeichnet. Bei einem solchen Funknetz können der Empfänger und prinzipiell auch der Sender mobil eingesetzt werden. Dabei umfasst die Kommunikation in einem Mobilfunknetz sämtliche Kommunikationen zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Die technische Ausprägung der Mobilfunknetze umfasst die Leitungs- und Paketvermittlung, wie im Falle von GPRS, EDGE und UMTS. Des Weiteren unterstützen moderne Mobilfunknetze Trägerdienste und kennen roaming and handover. Je nachdem, ob vorrangig Daten oder Multimediainformationen übersandt werden sollen, können Mobilfunknetze anwendungsspezifisch optimiert sein. Die Kommunikationseinheit weist eine Sende- und/oder Empfangseinheit auf, die einen einseitigen oder wechselseitigen Austausch von digitalen und/oder analogen Daten mit und über das Mobilfunknetz ermöglicht.
  • Eine die Erfindung verbessernde Maßnahme sieht vor, dass die Umweltdatenerfassungseinheit ein Display aufweist, wobei auf dem Display die meteorologische Umweltinformation anzeigbar ist. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die meteorologischen Umweltinformationen nicht nur an den Umweltinformationsserver übermittelbar sind, sondern auch lokal dargestellt werden können, was sich insbesondere für Privatpersonen als vorteilhaft erwiesen hat. In einer möglichen Ausführungsform der Erfindung ist das Display ein mechanischer Anzeiger oder ein elektronischer Anzeiger. Vorteilhafterweise verwendet das Display mindestens eines der folgenden Mittel: eine Leuchtdiode (LED), eine Organische Leuchtdiode (OLED), eine Flüssigkristallanzeige (LCD), einen Plasmabildschirm, eine Kathodenstrahlröhre, ein Surface-Conduction Electron-Emitter Display (SED) oder einen Feldemissionsbildschirm (FED).
  • Eine lichtemittierende Diode (LED) ist ein Halbleiterbauteil, das inkohärentes Licht mit einem schmalen Spektrum emittiert. Die Wellenlänge des emittierten Lichtes hängt von den Halbleiterbauteilen sowie möglichen Dotierungen ab. Die ebenfalls nutzbare organische lichtemittierende Diode (OLED) ist ein spezieller Typ einer LED, in welcher die lichtemittierende Schicht aus organischen Komponenten geformt ist. Eine Flüssigkristallanzeige basiert auf der Verwendung spezieller Flüssigkristalle, welche die Polarisationsrichtung von Licht beeinflussen können, um Zeichen, Symbole oder Bilder darzustellen. Solcherart LCD-Bildschirme bestehen aus einer Mehrzahl von Segmenten, in welchen jeweils individuell die Orientierung der Flüssigkristalle mit einem elektrischen Feld gesteuert werden kann. Ein SED-Bildschirm weist eine ähnliche Funktionalität wie ein Kartodenstrahlbildschirm auf. Doch an Stelle eines einzelnen Elektronenemitters verwendet ein SED-Bildschirm in jedem einzelnen Subpixel einen Emitter. Ein Vorteil solcher Art gestalteter Bildschirme ist die schnelle Reaktionszeit sowie der erreichbare Kontrast. Die Auswahl, welcher der aufgezählten Typen in der Umweltdatenerfassungseinheit jeweils Verwendung finden soll, hängt im Allgemeinen von dem Einsatzort bzw. den Einsatzbedingungen ab. Ist die Umweltdatenerfassungseinheit starken Umwelteinflüssen ausgesetzt, so hat es sich als vorteilhaft erwiesen, insbesondere LEDs oder LCD-Anzeigen zu verwenden. Die genannten Mittel sind auch durch starke Umwelteinflüsse, wie etwa Feuchtigkeit, nicht zu beeinträchtigen und erlauben folglich die Verwendung der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit auch in der freien Natur. Ist die Umweltdatenerfassungseinheit nur geringen Umwelteinflüssen ausgesetzt, soll aber eine größere Anzahl von Informationen darstellen, können insbesondere SED- oder FED-Displays Verwendung finden.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform weist die Umweltdatenerfassungseinheit eine Rechnereinheit und/oder einen Datenspeicher auf. Dabei kann die Rechnereinheit die meteorologische Umweltinformation verarbeiten und in dem Datenspeicher speichern. Diese Ausführungsvariante ermöglicht die lokale Speicherung von Umweltinformationen über längere Zeiträume. Häufig müssen auch die von dem Umweltsensor gemessenen Signale zuerst mittels der Rechnereinheit in die gewünschte Umweltinformation umgewandelt werden. Um dieses zu ermöglichen, kann es sich bei der Rechnereinheit um einen Mikrocontroller, einen FPGA (Field programmable gate array) oder einen Digital Signal Processor (DSP) handeln. Die genannten Rechnereinheiten ermöglichen einen hohen Datendurchsatz bei gleichzeitig einfacher Programmierung. Denn vorteilhafterweise weist die Rechnereinheit ein Computerprogramm auf, welches zur zeitlichen und/oder korrelativen Auswertung der meteorologischen Umweltinformation dient. Zusätzlich kann in dem Datenspeicher mindestens ein Grenzwert, insbesondere ein Grenzwertpaar hinterlegt sein. Diese Grenzwerte können mit der meteorologischen Umweltinformation verglichen werden. So kann es sich beispielsweise bei der gemessenen Umweltinformation um eine Temperatur handeln. Diese Temperatur wird in regelmäßigen Zeitabständen, vorteilhafterweise zwischen einer Sekunde und 15 Minuten, gemessen und von der Rechnereinheit mit den Grenzwerten verglichen. Über- und/oder unterschreitet die Temperatur keinen der beiden Grenzwerte so kann es vorteilhaft sein, wenn die Umweltdatenerfassungseinheit nicht mit dem Umweltinformationsserver kommuniziert. Denn in diesem Falle kann der Umweltinformationsserver annehmen, dass die Temperatur innerhalb des durch die Grenzwerte festgelegten Temperaturbandes liegt. Erst bei einem Über- und/oder Unterschreiten der Grenzwerte durch die meteorologische Umweltinformation kann die Umweltdatenerfassungseinheit eine Nachricht generieren und über das Mobilfunknetz an den Umweltinformationsserver senden. Diese Ausführungsvariante hat den Vorteil, dass nur dann eine Nachricht an den Umweltinformationsserver übermittelt wird, wenn beachtenswerte Veränderungen der meteorologischen Umweltinformation auftreten.
  • In einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit sind mittels der Kommunikationseinheit eine SMS (Short Message Service), eine MMS (Multimedia Messaging Service), eine EMS (Enhanced Message Service), eine UM (Unified Messaging) und/oder eine LBS (Location Based Services) sendbar und/oder empfangbar. Jede der genannten unterschiedlichen Normen für die Versendung von Informationen über ein Mobilfunknetz weist unterschiedliche Vorteile und versendbare Datenmengen auf. Insbesondere die Verwendung einer SMS zur Übermittlung der Umweltinformationen hat sich als vorteilhaft erwiesen, da eine SMS über einen Signalisierungskanal des Mobilfunknetzes übermittelt wird. Dadurch findet keine außergewöhnliche Belastung des normalerweise für Telefongespräche genutzten Mobilfunknetzes statt. Sollen größere Datenmengen übermittelt werden, welche auch Bilder einschließen können, ist insbesondere eine MMS vorteilhaft. In einer vorteilhaften Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit ist das Mobilfunknetz nach einem SS7 (Signalisierungssystem Nummer 7), einem 4G, 3G, UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und/oder GSM (Global System for Mobile Communications) Mobilfunk-Standard betreibbar. Die genannten Mobilfunkstandards sind teilweise flächendeckend innerhalb von Europa ausgebaut. Folglich kann die erfindungsgemäße Umweltdatenerfassungseinheit an einem beliebigen Standort aufgestellt werden und Umweltinformationen an den zentralen Umweltinformationsserver senden. Es bedarf keiner weiteren Infrastruktur, was sich insbesondere für Privatpersonen als vorteilhaft erwiesen hat, da diese durch die Aufstellung der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit zum einen ihren persönlichen Informationsbedarf nach Umweltinformationen decken können und gleichzeitig einen zentralen Umweltinformationsserver mit Informationen versehen. Wie später noch ausführlich dargelegt wird, kann der zentrale Umweltinformationsserver aus diesen Daten dann ein großflächiges aber gleichzeitig hochgranulares Bild des zu erwartenden Wetters aus der gemessenen Umweltinformation erstellen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante weist die Umweltdatenerfassungseinheit ein Identifizierungselement auf, wobei das Identifizierungselement einen Angabensatz beinhaltet, der zur Identifizierung der Kommunikationseinheit in dem Mobilfunknetz dient. Als Identifizierung wird erfindungsgemäß der Vorgang der Überprüfung der Identität eines Geräts, wie zum Beispiel einer Umweltdaten erfassungseinheit bezeichnet. Die Identifizierung hat den Zweck Systemfunktionen vor Missbrauch zu schützen. Das Kernstück der meisten Identifizierungsverfahren ist der Nachweis der Benutzeridentität und damit auch der Benutzerberechtigung gegenüber dem System. Dazu dienen vorrangig Passwörter, persönliche ID-Nummern, kryptografische Techniken sowie Magnet- oder Chipausweiskarten.
  • Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass eine Kommunikationsverbindung zwischen der Umweltdatenerfassungseinheit und dem Mobilfunknetz aufgebaut wird. Als Kommunikationsverbindung ist dabei jede Verbindung zwischen dem Mobilfunknetz und der Kommunikationseinheit der Umweltdatenerfassungseinheit zu verstehen, die zumindest eine unidirektionale Kommunikation ermöglicht. Über diese Kommunikationsverbindung wird ein erster Angabensatz übertragen, welcher die Umweltdatenerfassungseinheit eindeutig gegenüber dem Mobilfunknetz identifiziert. Zu diesem Zweck enthält der Angabensatz einen Computercode und/oder einen Benutzercode. In modernen GSM-Netzen ist in dem Computercode beispielhaft eine eindeutige, gerätespezifische, elektronische Identifizierungsnummer integriert. Diese Nummer besteht aus einem Typencode und einer fortlautenden, herstellerabhängigen Fertigungsnummer. Die auch als IMEI bezeichnete Nummer ist in einer Gerätedatenbank gespeichert, welche vom Mobilfunknetz abgefragt werden kann, um so eine Lokalisierung von gestohlen gemeldeten Geräten zu ermöglichen. Des Weiteren wird vorteilhafterweise als Benutzercode eine internationale Mobilfunkteilnehmerkennung (IMSI) übersandt. Es handelt sich dabei um eine netzinterne Kennung, die auf der SIM-Karte vermerkt ist. Mit diesen Angaben ist es dem Mobilfunknetz möglich, die Umweltdatenerfassungseinheit und ihren Besitzer eindeutig zur identifizieren.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit zeichnet sich dadurch aus, dass der Umweltsensor wenigstens eines der folgenden Messelemente aufweist: ein Barometer, ein Hygrometer, ein Psychrometer, Thermometer, insbesondere ein Maximum- und Minimumthermometer, einen Thermohygrograph, einen Regenmesser, ein Anemometer, einen Sensor zur Bestimmung einer Globalstrahlung, ein Wetterradar, eine Uhr, einen Sensor zur Bestimmung eines Sonnenauf- und -Unterganges, einen Sensor zur Bestimmung einer Sonnenscheindauer, einen Sensor zur Bestimmung einer Verdunstung oder einen Sensor zur Bestimmung einer Bodentemperatur. Mittels eines oder einer Kombination der genannten Messelemente ist es dem Umweltsensor möglich, einzelne oder eine Mehrzahl von meteorologischen Umweltinformationen zu bestimmen. Diese Umweltinformationen können dann mittels des Mobilfunknetzes an den Umweltinformationsserver übermittelt werden. Darüber hinaus kann der Umweltsensor auch Umweltverschmutzungen, wie etwa Giftstoffe, sauren Regen oder schädliche Gase bestimmen. Entsprechende Detektorelemente können zusätzlich in der Umweltdatenerfassungseinheit integriert sein. Dieses hat sich insbesondere dann als vorteilhaft erwiesen, wenn eine Mehrzahl von Umweltdatenerfassungseinheiten auf einem weitläufigen Firmengelände verteilt wird. Dadurch ist eine zentralisierte Überwachung der von einer Firma ausgehenden Umwelteinflüsse möglich, ohne dass es einer weiteren Infrastruktur bedarf. Vorteilhafterweise lässt sich eine Einwahlinformationen – zum Beispiel eine Zieltelefonnummer – der Kommunikationseinheit durch einen Benutzer verändern. So ist es dem Benutzer möglich, eine Anzahl von Umweltdatenerfassungseinheiten in ein lokales Überwachungsnetz zu integrieren und die Umweltinformationen an einen – beispielsweise firmeneigenen – Umweltinformationsserver zu übermitteln. Durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Umweltdatenerfassungseinheit auf dem Firmengelände lassen sich frühzeitig jegliche Leckagen entdecken und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten.
  • Zur Lösung der Aufgabe der Erfindung wird weiterhin ein Verfahren zur Erstellung einer Wetterprognose mit einer Mehrzahl von Umweltdatenerfassungseinheiten offenbart, wobei eine Umweltdatenerfassungseinheit ein Gehäuse, wenigstens einen Umweltsensor und eine Kommunikationseinheit aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
    • – die Umweltsensoren der Umweltdatenerfassungseinheiten messen mindestens eine meteorologische Umweltinformation,
    • – die meteorologische Umweltinformation wird mittels der Kommunikationseinheiten der Umweltdatenerfassungseinheiten über ein Mobilfunknetz an einen Umweltinformationsserver übermittelt,
    • – ein Standort jeder Umweltdatenerfassungseinheit innerhalb des Mobilfunknetzes wird bestimmt, und
    • – der Umweltinformationsserver erstellt eine Wetterprognose aus der meteorologischen Umweltinformation aller Umweltdatenerfassungseinheiten sowie den Standorten der Umweltdatenerfassungseinheiten.
  • Der Kerngedanke des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht darin, eine Vielzahl von Umweltdatenerfassungseinheiten zu kombinieren, welche die gemessenen Umweltinformationen mittels des Mobilfunknetzes an einen Umweltinformationsserver übermitteln. Gleichzeitig oder einmalig wird für jede Umweltdatenerfassungseinheit innerhalb des Mobilfunknetzes ein Standort bestimmt. Diese Standortinformation kombiniert mit der Umweltinformation ermöglicht es dem Umweltinformationsserver eine Wetterprognose zu erstellen. Dabei steigt die Präzision der Wetterprognose mit der Anzahl der Umweltdatenerfassungseinheiten und deren möglichst gleichmäßiger Verteilung über das zu vermessende Gebiet. Durch einen allgemeinen Vertrieb an Privatpersonen lässt sich ein dichtes Netz an Umweltdatenerfassungseinheiten erstellen. Dieses dichte Netz ermöglicht dann die Erstellung einer sehr präzisen und auch kleine Schwankungen berücksichtigende Wetterprognose.
  • Der Standort der Umweltdatenerfassungseinheit kann vorteilhafterweise mittels einer Zellenstruktur des Mobilfunknetzes bestimmt werden. Da der Standort wichtig für die Präzision der zu erstellenden Wetterprognose ist, sind an die Bestimmung des Standortes erhöhte Anforderungen zu stellen. So kann insbesondere der Standort auch durch eine hyperbolische Triangulation oder eine Messung von Laufzeiten zwischen der Kommunikationseinheit und einer oder mehrerer Basisstationen des Mobilfunknetzes bestimmt werden.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass die meteorologische Umweltinformation der Umweltdaten erfassungseinheit von dem Umweltinformationsserver abgefragt wird. Die Abfrage kann zum einen in zeitlich regelmäßigen Abständen geschehen. So kann der Umweltinformationsserver in einem vorteilhaften Zeitintervall zwischen 150 Minuten und 10 Minuten die ihm zugeordneten Umweltdatenerfassungseinheiten abfragen. Diese Variante sichert einen gleichbleibenden Fluss von Informationen an den Umweltinformationsserver. Andererseits ist es auch möglich, dass der Umweltinformationsserver nur in Abhängigkeit von einer vorgegebenen Präzision der Wetterprognose die Umweltdatenerfassungseinheiten abfragt. Durch eine erste Abfrage von nur einigen wenigen Umweltinformationen kann der Umweltinformationsserver eine grobe Wetterprognose erstellen und diese durch nachfolgende Abfragen weiterer Umweltdatenerfassungseinheiten verfeinern. Im Anschluss daran würde es bei einer sich langsam wechselnden Wetterlage genügen, weiterhin nur ein grobmaschiges Netz an wenigen Umweltdatenerfassungseinheiten abzufragen. Erst wenn sich hier eine Inkonsistenz ergibt, kann der Umweltinformationsserver auf alle Umweltdatenerfassungseinheiten zurückgreifen. Dadurch kann wieder eine präzise Wetterprognose erstellt werden. Das zuletzt beschriebene Verfahren weist den Vorteil auf, dass die Anzahl, der über das Mobilfunknetz versendeten Umweltinformationen, gering ist.
  • Vorteilhafterweise speichert der Umweltinformationsserver die meteorologischen Umweltinformationen. Dadurch ist es möglich, nicht nur eine aktuelle Wetterprognose zu erstellen, sondern auch langfristige Schwankungen des Wetters zu bestimmen. Mittels der so gesammelten Umweltinformationen können mathematische Modelle zur Beschreibung des Wetters leicht verbessert werden. Zusätzlich kann der Umweltinformationsserver die von den Umweltdatenerfassungseinheiten bestimmten Umweltinformationen mit konventionell ermittelten Wetterdaten kombinieren. Diese konventionellen Wetterdaten können beispielsweise mit fest installierten Sensoren des deutschen Wetterdienstes oder von Hochschulen gemessen werden.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante ist es vorgesehen, dass die von dem Umweltinformationsserver erstellte Wetterprognose an die Umweltdatenerfassungseinheit übermittelt wird. Mittels der Kommunikationseinheit in der Umwelt datenerfassungseinheit ist nicht nur ein uni- sondern auch ein bidirektionaler Austausch von Informationen möglich. Dieser bidirektionale Austausch kann genutzt werden, um die Wetterprognose an die Umweltdatenerfassungseinheit zu übermitteln. Somit ist es einem Benutzer der Umweltdatenerfassungseinheit möglich, an dem Display die Wetterprognose abzulesen. Als vorteilhaft hat es sich herausgestellt, in Abhängigkeit von dem Standort eine nur geografisch begrenzte Wetterprognose zu übermitteln. Dadurch erhält ein Benutzer eine ihm unmittelbar nützliche Information über das zu erwartende Wetter. Die Übermittlung der Wetterprognose kann durch eine Abfrage der Umweltdatenerfassungseinheit ausgelöst werden. Dazu kann an der Umweltdatenerfassungseinheit ein Auslösemittel vorgesehen sein. Wird dieses Auslösemittel von einem Benutzer betätigt, übersendet die Umweltdatenerfassungseinheit mittels der Kommunikationseinheit ein entsprechendes Abfragesignal an den Umweltinformationsserver. Dieses Abfragesignal kann den Standort und/oder den Angabensatz beinhalten. Dadurch ist es dem Umweltinformationsserver möglich, eine individuell angepasste Wetterprognose zu erstellen und zu übermitteln.
  • Weitere Maßnahmen, Merkmale, Aspekte und Effekte der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen schematisch dargestellt. Es zeigen:
  • 1 eine Umweltdatenerfassungseinheit und
  • 2 zwei Umweltdatenerfassungseinheiten in Kommunikation mit einem Umweltinformationsserver.
  • In 1 ist eine Umweltdatenerfassungseinheit 10 dargestellt. Die Umweltdatenerfassungseinheit 10 weist ein Gehäuse 20 mit wenigstens einem Umweltsensor 22, 22' auf. Dieser Umweltsensor 22, 22' dient zur Messung einer meteorologischen Umweltinformation. Bei der meteorologischen Umweltinformation kann es sich beispielhaft um eine Temperatur, eine Luftfeuchtigkeit oder einen Luftdruck handeln. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Umweltdatener fassungseinheit 10 ist in dem Gehäuse 20 ein Umweltsensor 22 angeordnet, der eine Luftfeuchtigkeit bestimmt. Des Weiteren befindet sich auf dem Gehäuse 20 ein Wetterradar 22' mit dem Wolkenformationen und/oder Schichtungen der Atmosphäre bestimmt werden können. Die mit diesen beiden Umweltsensoren 22, 22' gemessenen meteorologischen Umweltinformationen werden in einer Rechnereinheit 23 aufbereitet und in einem Datenspeicher 24 hinterlegt. Erfindungsgemäß weist die Umweltdatenerfassungseinheit 10 eine Kommunikationseinheit 30 auf. Dabei kann es sich – wie hier dargestellt – um eine GSM-Kommunikationseinheit handeln, die über eine Sendeeinheit 31 mit einem nicht dargestellten Mobilfunknetz 40 verbunden ist. Umweltinformationen, die mit der Umweltdatenerfassungseinheit 10 gemessen wurden, können von der Rechnereinheit 23 aus dem Datenspeicher 24 ausgelesen und über die Kommunikationseinheit 30 an einen Umweltinformationsserver 50 übermittelt werden. Zur Übermittlung dient die Kommunikationsverbindung, welche die Kommunikationseinheit 30 über das Mobilfunknetz 40 aufbaut.
  • In das Gehäuse 20 der Umweltdatenerfassungseinheit 10 ist ein Display 21 integriert. Dieses dient zur Darstellung der Umweltinformationen, welche mittels der Umweltsensoren 22, 22' gemessen wurden. Gleichfalls ist ein Lautsprecher 25 in dem Gehäuse 20 angeordnet. Dieser dient zur akustischen Unterstützung der optischen Darstellung der Umweltinformationen. So kann beispielsweise die aktuelle Temperatur nach Betätigung eines Betätigungselementes 26 angesagt werden.
  • In 2 ist die erste Umweltdatenerfassungseinheit 10 dargestellt. Diese Umweltdatenerfassungseinheit 10 misst mittels des Umweltsensors 22 eine erste Wetterlage 100. Im dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei der ersten Wetterlage 100 um Sonnenschein bei leichter Bewölkung. Zur Bestimmung dieser Umweltinformation weist der Umweltsensor 22 einen Regenmesser sowie einen Sensor zur Bestimmung der Sonnenstrahlung auf. Die ermittelte Umweltinformation wird in der Rechnereinheit 23 aufbereitet und über die Sendeeinheit 31 an das Mobilfunknetz 40 übermittelt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Mobilfunknetz 40 symbolisiert durch einen einzigen Empfangsturm. Bekannte Mobilfunknetze 40 weisen eine modulare Struktur auf und werden durch eine Vielzahl von einzelnen Sende- und Empfangstürmen gebildet, die über ein kabelgebundenes Netz miteinander verbunden sein können.
  • Die von der Umweltdatenerfassungseinheit 10 übermittelten Umweltinformationen werden von dem Mobilfunknetz 40 an einen zentralen oder dezentralen Umweltinformationsserver 50 übermittelt. In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Umweltinformationsserver 50 durch eine Datenverarbeitungseinheit 51 und einen Speicher 52 gebildet. Die von dem Umweltsensor 22 der Umweltdatenerfassungseinheit 10 gemessenen meteorologischen Umweltinformationen werden in dem Umweltinformationsserver 50 verarbeitet. Dazu kann auf der Datenverarbeitungseinheit 51 ein Computerprogrammprodukt ablaufen, welches aus den Umweltinformationen eine Wetterlage generiert. Gleichfalls verdeutlicht 2 eine zweite Umweltdatenerfassungseinheit 10' deren Umweltsensor 22' eine zweite Wetterlage 110 misst. Bei dieser zweiten Wetterlage 110 handelt es sich um Regen, welcher auf das Gehäuse 20 auftrifft. Das in dem Umweltsensor 22' integrierte Messelement – hier ein Regenmesser – registriert diesen Niederschlag. Die in der Umweltdatenerfassungseinheit 10' integrierte Rechnereinheit 23 verarbeitet das Signal des Regenmessers und generiert daraus eine Nachricht, die mittels der Kommunikationseinheit 30 bzw. der Sendeeinheit 31 über das Mobilfunknetz 40 an den Umweltinformationsserver 50 weitergeleitet wird.
  • Aus den verschiedenen Umweltinformationen der Umweltdatenerfassungseinheit 10, 10' sowie den geografischen Standorten der verschiedenen Umweltdatenerfassungseinheiten 10, 10' kann der Umweltinformationsserver 50 eine großräumige Wetterprognose erstellen. Nach dem Erstellen der Wetterprognose kann diese zurück auf die Umweltdatenerfassungseinheiten 10, 10' übertragen werden. Jede der Umweltdatenerfassungseinheiten 10, 10' weist ein Display 21 auf. Auf diesem Display 21 kann die Wetterprognose in Form von Tabellen oder eingefärbten geografischen Landkarten angezeigt werden. Durch die Kombination des Versendens von Umweltinformationen an den zentralen Umweltinformationsserver 50 sowie des Rücksendens der Wetterlage profitiert die Genauigkeit dieser Wetterlage von der Anzahl der Umweltdatenerfassungseinheiten 10, 10', die aufgestellt werden. Somit erhöht jeder neue Benutzer die Genauigkeit mit der die Wetterprognose erstellt wird. Im Gegenzug erhält der Benutzer immer genauere Informationen über das zu erwartende Wetter.
  • 10, 10'
    Umweltdatenerfassungseinheit
    20
    Gehäuse
    21
    Display
    22, 22'
    Umweltsensor
    23
    Rechnereinheit
    24
    Datenspeicher
    25
    Lautsprecher
    26
    Betätigungselement
    30
    Kommunikationseinheit
    31
    Sendeeinheit
    40
    Mobilfunknetz
    50
    Umweltinformationsserver
    51
    Datenverarbeitungseinheit
    52
    Speicher
    100
    erste Wetterlage
    110
    zweite Wetterlage
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 10047609 A1 [0002]
    • - US 2002/0038353 A1 [0003]

Claims (13)

  1. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10'), mit einem Gehäuse (20) und wenigstens einem Umweltsensor (22, 22'), wobei der Umweltsensor (22, 22') zur Messung einer meteorologischen Umweltinformation dient, dadurch gekennzeichnet, dass die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') eine Kommunikationseinheit (30) aufweist, und mittels der Kommunikationseinheit (30) die meteorologische Umweltinformation über ein Mobilfunknetz (40) an einen Umweltinformationsserver (50) übermittelbar ist.
  2. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') ein Display (21) aufweist, wobei auf dem Display (21) die meteorologische Umweltinformation anzeigbar ist.
  3. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') eine Rechnereinheit (23) und/oder einen Datenspeicher (24) aufweist, insbesondere dass die Rechnereinheit (23) die meteorologische Umweltinformation verarbeitet und in dem Datenspeicher (24) speichert.
  4. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Datenspeicher (24) mindestens ein Grenzwert, insbesondere ein Grenzwertpaar hinterlegt ist, bevorzugt dass die Rechnereinheit (23) die meteorologische Umweltinformation mit dem Grenzwert vergleicht, besonders bevorzugt dass die Rechnereinheit (23) bei einem über- und/oder unterschreiten des Grenzwertes durch die meteorologische Umweltinformation eine Nachricht generiert.
  5. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Kommunikationseinheit (30) eine SMS (Short Message Service), eine MMS (Multimedia Messaging Service), eine EMS (Enhanced Message Service), eine UM (Unified Messaging) und/oder eine LBS (Location Based Services) sendbar und/oder empfangbar ist.
  6. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mobilfunknetz (40) nach eine SS7 (Signalisierungssystem Nummer 7), einem 4G, 3G, UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) und/oder GSM (Global System for Mobile Communications) Mobilfunk-Standard betreibbar ist.
  7. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') ein Identifizierungselement aufweist, wobei das Identifizierungselement einen Angabensatz beinhaltet, der zur Identifizierung der Kommunikationseinheit (30) in dem Mobilfunknetz (40) dient.
  8. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Umweltsensor (22, 22') wenigstens eines der folgenden Messelemente aufweist: ein Barometer, ein Hygrometer, ein Psychrometer, Thermometer, insbesondere ein Maximum- und Minimumthermometer, einen Thermohygrograph, einen Regenmesser, ein Anemometer, einen Sensor zur Bestimmung einer Globalstrahlung, ein Wetterradar, eine Uhr, einen Sensor zur Bestimmung eines Sonnenauf- und -unterganges, einen Sensor zur Bestimmung einer Sonnenscheindauer, einen Sensor zur Bestimmung einer Verdunstung oder einen Sensor zur Bestimmung einer Bodentemperatur.
  9. Verfahren zur Erstellung einer Wetterprognose, mit einer Mehrzahl von Umweltdatenerfassungseinheiten (10, 10'), wobei eine Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') ein Gehäuse (20), wenigstens einen Umweltsensor (22, 22') und eine Kommunikationseinheit (30) aufweist, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst: – die Umweltsensoren (22, 22') der Umweltdatenerfassungseinheiten (10, 10') messen mindestens eine meteorologische Umweltinformation, – die meteorologische Umweltinformation wird mittels der Kommunikationseinheiten (30) der Umweltdatenerfassungseinheiten (10, 10') über ein Mobilfunknetz (40) an einen Umweltinformationsserver (50) übermittelt, – ein Standort jeder Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') innerhalb des Mobilfunknetzes wird bestimmt, und – der Umweltinformationsserver (50) erstellt eine Wetterprognose aus der meteorologischen Umweltinformation aller Umweltdatenerfassungseinheiten (10, 10') sowie den Standorten der Umweltdatenerfassungseinheiten (10, 10').
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Standort der Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') mittels einer Zellenstruktur des Mobilfunknetzes (40) bestimmt wird, insbesondere dass der Standort der Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') durch eine hyperbolische Trilateration oder eine Messung von Laufzeiten zwischen der Kommunikationseinheit (30) und einer oder mehreren Basisstationen des Mobilfunknetzes (40) bestimmt wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die meteorologische Umweltinformation der Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') von dem Umweltinformationsserver (50) abgefragt wird, insbesondere dass der Umweltinformationsserver (50) die meteorologischen Umweltinformation speichert, besonders bevorzugt dass der Umweltinformationsserver (50) die meteorologische Umweltinformation mit konventionell ermittelten Wetterdaten kombiniert.
  12. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Wetterprognose an die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') übermittelt wird, insbesondere eine geographisch begrenzte Wetterprognose an die Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') übermittelt wird, besonders bevorzugt dass die Übermittlung der Wetterprognose durch eine Abfrage der Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') ausgelöst wird.
  13. Umweltdatenerfassungseinheit (10, 10') nach einem der Ansprüche 1 bis 8, welche nach einem der Verfahren gemäß Anspruch 9 bis 12 betreibbar ist.
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