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DE102007049179B3 - Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen Download PDF

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DE102007049179B3
DE102007049179B3 DE200710049179 DE102007049179A DE102007049179B3 DE 102007049179 B3 DE102007049179 B3 DE 102007049179B3 DE 200710049179 DE200710049179 DE 200710049179 DE 102007049179 A DE102007049179 A DE 102007049179A DE 102007049179 B3 DE102007049179 B3 DE 102007049179B3
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Hermann Stolle
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Hermann Stolle Karosseriebau & Co KG GmbH
HERMANN STOLLE KAROSSERIEBAU G
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Hermann Stolle Karosseriebau & Co KG GmbH
HERMANN STOLLE KAROSSERIEBAU G
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G21/00Funeral aspects of hearses or like vehicles

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen mit einem auf einer Ladefläche verschiebbar und arretierbar angeordneten, unteren Ladeboden zur Aufnahme der Särge, welcher zwischen den Radkästen im Laderaum des Bestattungswagens in einer unteren Ebene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des unteren Ladebodens (3) zwei weitere Ladeböden, ein mittlerer Ladeboden (10) in einer mittleren Ebene und ein oberer Ladeboden (12) in einer oberen Ebene höhenverstellbar und in wählbaren Höhenpositionen arretierbar angeordnet sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Aus der DE 100 54 305 B4 ist eine Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen bekannt, die einen in einer Bodenwanne verschiebbar und arretierbar angeordneten Ladeboden zur Aufnahme der Särge aufweist. Der Ladeboden ist zwischen den Radkästen im Laderaum des Bestattungswagens in einer unteren Ebene und oberhalb oder in Höhe der Oberseite der Radkästen in einer oberen Ebene anbringbar. Die Bodenwanne mit Ladeboden ist in einem auf dem Ladeboden des Bestattungswagens lösbar anbringbaren Einbaurahmen angeordnet. Diese bekannte Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen ermöglicht die Aufnahme von Särgen in nur einer Ebene und nutzt daher nicht den in Großraumwagen zur Verfügung stehenden Raum.
  • Aus der DE 102 26 730 B4 ist eine Sargtransportvorrichtung zum Einbau in Fahrzeugen bekannt mit einem Trägerrahmen, einer am Trägerrahmen geführten, mittels einer Hubeinrichtung höhenverstellbaren Hebebühne, auf der mindestens ein Sarg abstellbar und die von einer ersten unteren Stellung in eine zweite angehobene Stellung verfahrbar ist. In der angehobenen Stellung der Hebebühne ist unterhalb der Hebebühne ein Aufnahmeraum für mindestens einen weiteren Sarg vorhanden. Die Hebebühne ist zum Abstellen von zwei nebeneinander anordnenbaren Särgen ausgelegt. Die Hubeinrichtung weist einen Elektromotor mit Untersetzungsgebetriebe auf, um die Hebebühne zwischen der unteren und der angehobenen Stellung zu verfahren.
  • Aus der DE 20 2005 015 463 U1 ist ein Bestattungsfahrzeug mit separat ausziehbaren Ladeboden-Bahnen bekannt. Das Bestattungsfahrzeug umfasst eine mehrteilige Ladefläche, welche zwei äußere, feststehende, als Bahnen bezeichnete und in Fahrzeuglängsrichtung verlaufende Abschnitte über den Hinterrädern des Bestattungsfahrzeuges aufweist. Es ist ferner ein mittlerer, als Ladeboden bezeichneter Abschnitt vorgesehen, der wahlweise in einer unteren Ebene oder in einer oberen Ebene und mit den beiden äußeren Bahnen höhengleichen Höhe in Fahrzeuglängsrichtung beweglich ist zwischen einer in das Bestattungsfahrzeug eingeschobenen Transportstellung und einer aus dem Bestattungsfahrzeug herausgezogenen Ladestellung. Der Ladeboden weist zwei Bahnen auf, die auf der oberen Ebene unabhängig von der jeweils anderen Bahn des Ladebodens zwischen der Transport- und Ladestellung längsbeweglich sind.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen für den Laderaum von Großraumwagen so auszubilden, dass Särge in drei Ebenen übereinander im Bestattungswagen auf einfache Weise aufgenommen und transportiert werden können.
  • Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst.
  • Vorteilhafte und zweckmäßige Weiterbildungen der Aufgabenlösung sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung nach der Lösung der Aufgabe ermöglicht die Realisierung von maximal drei übereinander angeordneten höhenverstellbaren Ladeböden für Särge mit relativ wenig baulichem Aufwand.
  • Die Erfindung soll nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert werden.
  • Es zeigt:
  • 1 einen Bestattungswagen mit drei Ladeböden,
  • 2 drei übereinander angeordnete Ladeböden mit vier Trage- und Führungsschienen und einer Hubvorrichtung in schematischer perspektivischer Ansicht, und
  • 3 schematisch eine Verriegelungseinrichtung für den oberen Ladeboden.
  • Gleiche und einander entsprechende Bauteile sind in den Figuren der Zeichnung mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Zeichnung zeigt in der 1 einen Bestattungswagen 2 in einer Ansicht von hinten. Im Bestattungswagen 2 ist auf einer Ladefläche ein erster Ladeboden 3 zur Aufnahme von Särgen verschiebbar und arretierbar angeordnet. Dieser untere Ladeboden 3 ist zwischen den Radkästen 4, 6, im Laderaum des Bestattungswagens in einer unteren Ebene angeordnet.
  • Außer dem unteren Ladeboden 3 sind zwei zusätzliche Ladeböden 10, 12, und zwar ein mittlerer Ladeboden 10 zur Anordnung in einer mittleren Ebene und ein oberer Ladeboden 12 zur Anordnung in einer oberen Ebene oberhalb des unteren Ladebodens 3 vorgesehen. Die zusätzlichen Ladebö den sind in wählbaren Höhenpositionen arretierbar angeordnet. Die Ladeböden 3, 10 und 12 sind vorzugsweise wie die Schiebeböden nach der DE 100 54 305 B4 ausgebildet.
  • Die Ladeböden 3, 10, 12 haben Rechteckform. Sie sind mittels Führungselementen 16 in vier jeweils auf einer Grundplatte 18, von denen nur zwei dargestellt sind, auf dem Boden 20 des Bestattungswagens 2 angeordneten, aus U-Profilen bestehenden Führungssäulen 22, 23, 24, 25 verschiebbar angeordnet. Die Führungselemente 16 sind in den U-profilförmigen Führungssäulen laufende Führungsrollen.
  • Der obere Ladeboden 12 wird von einer Kolbenstange 28 eines auf der Grundplatte 18 angeordneten Hubzylinders 30 bewegt, wobei die Kolbenstange 28 eine Ecke 29 des Ladebodens 12 über einen ersten Seilzug 32 beaufschlagt, dessen Seil 34 mit einem Ende 36 oder 36' ortsfest am Zylinder 38 oder auf der Grundplatte 18 befestigt ist, um eine an der Kolbenstange 28 angeordnete Umlenkrolle 40 umgelenkt ist und mit dem anderen Ende 42 mit der Ecke 29 des oberen Ladebodens 12 fest verbunden ist, bspw. mit einem am Ladeboden 12 befestigten Arm 31, wie dies in der 2 schematisch dargestellt ist. Zur Justierung der wirksamen Länge des Zugsseils 34 und damit des maximalen Hubs ist das Ende 36 des Seils 34 vorzugsweise an einer höhenverstellbaren Einrichtung 44, bspw. einem Stellring am Zylinder 38, befestigt.
  • Die Bewegung der Kolbenstange 28 wird mittels Umlenkeinrichtungen in eine in den Führungssäulen 22, 23, 24, 25 senkrechte Bewegung des oberen Ladebodens 12 umgesetzt. Die Umlenkeinrichtungen sind Seilzüge 46, 48, 50 mit drei Seilen, die mit einem Ende 52, 53, 54 an den Führungssäulen 22, 23, 24 in deren oberem Bereich befestigt sind, um unter den Ecken des Ladebodens 12 angeordnete Umlenkrollen 60, 60', 61, 61', 62 umgelenkt sind und bis zu wenigstens einer Umlenkrolle 64 im Bereich der Ecke 29 des oberen Ladebodens 12 geführt, von der wenigstens einen Umlenkrolle umgelenkt sind und mit dem anderen Ende 66, 67, 68 an der Grundplatte 18 der Führungssäule 25 bzw. des Hubzylinders 30 befestigt sind.
  • Bei Einwirkung einer Hubkraft des Hubzylinders 30 auf die Ecke 29 des oberen Ladebodens 12 bzw. Arm 31 verkürzt sich die Seilstrecke zwischen Umlenkrolle 40 und Ecke 29 und verlängert sich entsprechend die Seilstrecke zwischen Umlenkrolle 40 und Befestigungspunkt 36, 36', 44. Mit dem Anheben der Ecke 29 verlängern sich die Seilstrecken der Seile 46, 48, 50 zwischen der wenigstens einen Umlenkrolle 64 und den Befestigungspunkten der Seilenden 66, 67, 68 entsprechend und verkürzen sich die Seilstrecken der Seile 46, 48, 50 zwischen den Befestigungspunkten 52, 53, 54 und den Umlenkrollen 60, 61, 62, wodurch sämtliche Ecken des Ladebodens 12 synchron bewegt, d. h. vorliegend angehoben werden.
  • Zum Absenken des Ladebodens 12 wird die Kolbenstange 28 eingefahren, wodurch sich die wirksame Länge des Seilzugs 32 also des Seils 34 zwischen Umlenkrolle 40 und Befestigungspunkt 42 am Ladeboden 12 vergrößert, so dass sich der obere Ladeboden 12 durch Schwerkraft absenkt. Die Funktionsweise der einzelnen Seilzüge ist dann entsprechend analog umgekehrt zur Funktionsweise beim Anheben des Ladebodens 12.
  • Zur Arretierung des wenigstens oberen Ladebodens 12 sind an den Führungssäulen 22, 23, 24, 25 Rasterschienen 70, 71, 72, 73 angebracht, in die in Arretierungsstellung vorgespannte nur schematisch dargestellte Rasterelemente 74, 74', 75, 75' des oberen Ladebodens 12 lösbar eingreifen (s. 3). Die Rasterelemente 74, 74', 75, 75' sind an den Enden von Stangenpaaren 80, 80', 82, 82' ausgebildet, die an zwei gegenüberliegenden Ladebodenseiten, vorzugsweise an der vorderen und rückwärtigen Seite, angeordnet sind. Die Stangen jedes Stangenpaares sind mittels einer Spreizeinrichtung 84, 84' in die Arretierungsstellungen vorgespannt ausfahrbar. Die beiden Spreizeinrichtungen 84, 84' der gegenüberliegenden Ladebodenseiten sind gemeinsam über einen vorzugsweise an der rückwärtigen Ladebodenseite vorgesehenen Hebel 86 und eine Verbindungsstange 88 betätigbar, vgl. 3.
  • Der mittlere Ladeboden 10 ist mit dem oberen Ladeboden 12 relativ zum oberen Ladeboden bewegbar verbunden. Hierzu kann der mittlere Ladeboden 10 unter den oberen Ladeboden 12 mittels flexibler Elemente wie Ketten 90, Seile, Gurte oder dergleichen oder mittels starrer, im oberen Ladeboden 12 verschiebbar gelagerter Elemente, wie Stangen oder dergleichen, angehängt werden. Bei Verwendung von Stangen werden diese am mittleren Ladeboden 10 befestigt, durch ein Führungsloch im oberen Ladeboden mit Spiel hindurchgeführt und mittels eines oberhalb des oberen Ladebodens angeordneten Anschlagelements, bspw. einer auf die Stange aufschraubbaren Mutter, fixiert.
  • Mit Hilfe der flexiblen und starren Elemente ist der maximale Abstand zwischen dem mittleren und dem oberen Ladeboden voreinstellbar.
  • 2
    Bestattungswagen
    3
    Ladeboden
    4
    Radkasten
    5
    Radkasten
    10
    Ladeboden
    12
    Ladeboden
    16
    Führungselement
    18
    Grundplatte
    20
    Boden
    22
    Führungssäule
    23
    Führungssäule
    24
    Führungssäule
    25
    Führungssäule
    28
    Kolbenstange
    29
    Ecke
    30
    Hubzylinder
    31
    Arm
    32
    Seilzug
    34
    Seil
    36
    Ende
    38
    Zylinder
    40
    Umlenkrolle
    42
    Ende
    46
    Seilzug
    48
    Seilzug
    50
    Seilzug
    52
    Ende
    53
    Ende
    54
    Ende
    60
    Umlenkrolle
    60'
    Umlenkrolle
    61
    Umlenkrolle
    61'
    Umlenkrolle
    62
    Umlenkrolle
    64
    Umlenkrolle
    66
    Seilende
    67
    Seilende
    68
    Seilende
    70
    Lochschiene
    71
    Lochschiene
    72
    Lochschiene
    73
    Lochschiene
    74, 74'
    Rasterelemente
    75, 75'
    Rasterelemente
    80, 80'
    Stangenpaar
    82, 82'
    Stangenpaar
    84
    Spreizeinrichtung
    86
    Hebel
    88
    Verbindungsstange
    90
    Kette

Claims (8)

  1. Vorrichtung zur Aufnahme von Särgen in Bestattungswagen mit einem auf einer Ladefläche verschiebbar und arretierbar angeordneten, unteren Ladeboden zur Aufnahme der Särge, welcher zwischen den Radkästen im Laderaum des Bestattungswagens in einer unteren Ebene angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des unteren Ladebodens (3) zwei weitere Ladeböden, ein mittlerer Ladeboden (10) in einer mittleren Ebene und ein oberer Ladeboden (12) in einer oberen Ebene höhenverstellbar und in wählbaren Höhenpositionen arretierbar angeordnet sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere und obere Ladeboden (10, 12) mittels Führungselementen (16) in vier jeweils auf einer Grundplatte (18) auf dem Boden (20) des Bestattungswagens angeordneten, aus U-Profilen bestehenden Führungssäulen (22, 23, 24, 25) verschiebbar angeordnet sind.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungselemente (16) des mittleren Ladebodens (10) in den Führungssäulen (22, 23, 24, 25) laufende Führungsrollen sind.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Ladeboden (10) mit dem oberen Ladeboden (12) relativ zum oberen Ladeboden bewegbar verbunden ist.
  5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der mittlere Ladeboden (10) unter den oberen Ladeboden (12) mit voreinstellbarem maximalem Abstand zum oberen Ladeboden mittels flexibler Elemente oder mittels starrer, im oberen Ladeboden (12) verschiebbar gelagerter Elemente angehängt ist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die flexiblen Elemente Ketten (90), Seile, Gurte oder dergleichen sind.
  7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die starren Elemente im oberen Ladeboden (12) verschiebbar gelagerte Stangen sind, die am mittleren Ladeboden (10) befestigt, durch ein Führungsloch im oberen Ladeboden (12) mit Spiel hindurchgeführt und mittels oberhalb des oberen Ladebodens (12) angeordnete Anschlagelemente fixiert sind.
  8. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anschlagelemente durch auf die Stangen aufschraubbare Muttern gebildet sind.
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