DE102007048990A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer Leitschranke - Google Patents
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Abstract
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Leitschranke in Form eines im Querschnitt rechteckförmigen Kastenprofils sowie eine Vorrichtung zum Umformen einer Platine zu einem rechteckförmigen Kastenprofil.
- Solche Leitschranken sind aus der
bekannt und dienen als passive Sicherheitssysteme, die zur Anordnung entlang einer Straße vorgesehen sind und mit den Leitschranken kollidierende Fahrzeuge vom Verlassen der Straße abhalten sollen. Eine solche Leitschranke weist dabei einen verkröpften Endabschnitt auf, der in einen nicht verkröpften Endabschnitt einer weiteren Leitschranke diesen Typs einsteckbar und dort befestigbar ist. Auf diese Weise lassen sich beliebig Lange Leiteinrichtungen aufbauen.WO03/104568A1 - Zur Herstellung von kastenförmigen, im Querschnitt rechteckförmigen Profilen, die als Leitschranken verwendbar sind, wird in der Regel ein Pressverfahren eingesetzt, bei dem aus einer endlosen Platine ein endloses Profil geformt wird (z. B. durch Strangpressen), das entsprechend der gewünschten Länge nach dem Formen abgelängt wird. Derartige Verfahren eignen sich jedoch weniger zur Herstellung der eingangs erwähnten Kastenprofile, die entlang ihrer Erstreckungsrichtung einen variierenden Querschnitt aufweisen.
- Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein zur Herstellung einer eingangs erwähnten Leitschranke mit veränderlichem Querschnitt geeignetes Verfahren und eine der Herstellung einer solchen Leitschranke dienende Vorrichtung bereitzustellen.
- Dieses Problem wird durch ein Verfahren zur Herstellung einer Leitschranke mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
- Danach umfasst das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung einer Leitschranke in Form eines im Querschnitt rechteckförmigen, entlang einer Erstreckungsrichtung längs erstreckten Kastenprofils, mit entlang der Erstreckungsrichtung verlaufenden Kanten, die die Seiten des Kastenprofils definieren, die Schritte: Bereitstellen einer flächenförmigen Platine, die entlang der Erstreckungsrichtung in einen ersten Abschnitt und einen zweiten Abschnitt unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte über einen Übergangsbereich miteinander verbunden sind, und Umformen der Platine zwischen einer ersten und einer zweiten Werkzeugoberfläche unter Ausbildung zumindest einer Kante des Kastenprofils derart, dass die Kanten des hergestellten Kastenprofils in den beiden Abschnitten parallel verlaufen und im Übergangsbereich aufeinander zu laufen. Das Umformen kann in mehreren Arbeitsschritten vorgenommen werden, bei denen jeweils zumindest eine Kante des hergestellten Profils ausgebildet wird. Es besteht auch die Möglichkeit alle oder mehrere, vorzugsweise zwei Kanten, in einem Umformschritt gleichzeitig auszubilden.
- Bevorzugt bildet die eine der beiden Werkzeugoberflächen eine Positivform eines die eine Kante bildenden Bereiches des herzustellenden Kastenprofils auf, wobei die andere der beiden Werkzeugoberflächen eine Negativform des die eine Kante bildenden Bereiches des hergestellten Kastenprofils aufweist.
- Vorzugsweise wird die flächenförmige Platine zu einem Kastenprofil umgeformt, das an einer Rückseite eine entlang der Erstreckungsrichtung verlaufende Unterbrechung aufweist, deren Begrenzung beim hergestellten Kastenprofil durch zwei entlang der Erstreckungsrichtung verlaufende Randbereiche der Platine gebildet wird, wobei die beiden Randbereiche beim hergestellten Kastenprofil mit einer Oberseite des Kastenprofils und einer Unterseite des Kastenprofils je eine rückwärtige Kante des Kastenprofils bilden.
- Zur Ausbildung jener Randbereiche und der angrenzenden Kanten des herzustellenden Kastenprofils wird die entlang einer Erstreckungsebene flächenförmig erstreckte Platine entgegen einer Normalen der Erstreckungsebene mittels eines die erste Werkzeugoberfläche ausbildenden ersten Werkzeuges in eine die zweite Werkzeugoberfläche ausbildende Aufnahme eines zweiten Werkzeuges gepresst, bis jene Randbereiche der Platine entlang der Normalen von einer in der Erstreckungsebene verlaufenden Basis der Platine abstehen und mit der Basis jene rückwärtigen Kanten des hergestellten Kastenprofils bilden, die die beiden Randbereiche mit der späteren Ober- und Unterseite des Kastenprofils verbinden. Vorzugsweise werden die beiden Werkzeugoberflächen beim Umformen der Platine zur beidseitigen formschlüssigen Anlage an die Platine gebracht. D. h., die erste Werkzeugoberfläche bildet eine Positivform der beiden Randbereiche sowie zweier mit den Randbereichen jeweils über die rückwärtigen Kanten verbundener Abschnitte der Ober- und Unterseite des hergestellten Kastenprofils, während die zweite Werkzeugoberfläche eine entsprechende Negativform bildet. Die beiden Randbereiche werden somit zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen derart umgeformt, dass Sie im ersten und zweiten Abschnitt zueinander parallel und im Übergangsbereich aufeinander zu verlaufen. Ebenso wird die Basis der Platine zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen derart umgeformt, dass sie im Übergangsbereich gegenüber der Erstreckungsebene geneigt verläuft.
- Nach dem Hochklappen der späteren Randbereiche des Kastenprofils aus der Erstreckungsebene der Platine wird die Platine mit einer in der Erstreckungsebene verlaufenden Basis, von der die Randbereiche entlang der Normalen zur Erstreckungsebene abstehen, entgegen jener Normalen mittels eines eine erste Werkzeugoberfläche ausbildenden dritten Werkzeuges in eine eine zweite Werkzeugoberfläche ausbildende Aufnahme eines vierten Werkzeuges gedrückt, so dass die Basis unter Ausbildung der Vorder-, Ober- und Unterseite sowie der vorderen Kanten des hergestellten Kastenprofils umgeformt wird.
- Hierbei schmiegt sich die Platine beidseitig formschlüssig an die Werkzeuge an, d. h., die erste Werkzeugoberfläche des dritten Werkzeuges bildet wiederum eine Positivform der beiden vorderen Kanten, der Unterseite sowie zweier an die vorderen Kanten angrenzender Abschnitte der Ober- und Unterseite des hergestellten Kastenprofils und die Aufnahme des vierten Werkzeuges bildet eine entsprechende Negativform.
- Somit werden die die Ober- und Unterseite bildenden Bereiche der Basis der Platine je zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen des dritten und des vierten Werkzeuges derart umgeformt, dass die Ober- und Unterseite im ersten und zweiten Abschnitt zueinander parallel und im Übergangsbereich aufeinander zu verlaufen. Gleichzeitig wird ein die Vorderseite bildender Bereich der Basis beim Drücken der Platine in die Aufnahme zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen derart umgeformt, dass die Vorderseite im ersten und zweiten Abschnitt parallel zu den beiden Randbereichen der Rückseite verläuft und dass die Vorderseite und die beiden Randbereiche im Übergangsbereich aufeinander zu laufen.
- Besonders bevorzugt wird die Platine vor dem Umformen (vorzugsweise durch Stanzen) so zugeschnitten, dass zwei entlang der Erstreckungsrichtung verlaufende äußere Ränder der Platine, die quer zur Erstreckungsrichtung einander gegenüber liegen, im Übergangsbereich aufeinander zu laufen und im zweiten Abschnitt quer zur Erstreckungsrichtung einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als im ersten Abschnitt. Vorzugsweise werden hierbei gleichzeitig Durchgangslöcher an der Platine für die spätere Montage der Leitschranke ausgebildet.
- Des Weiteren wird das der Erfindung zugrunde liegende Problem durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 18 gelöst.
- Danach umfasst eine Vorrichtung zum Umformen einer Platine zu einer entlang einer Erstreckungsrichtung längs erstreckten Leitschranke in Form eines Kastenprofils, ein erstes Werkzeug, das eine Positivform zumindest eines Bereiches des hergestellten Kastenprofils ausbildet, ein zweites Werkzeug, mit einer Aufnahme, die eine entsprechende Negativform des mindestens einen Bereiches des hergestellten Kastenprofils ausbildet, wobei sich die Aufnahme entlang der Erstreckungsrichtung im Querschnitt verjüngt, und wobei das erste Werkzeug dazu eingerichtet und vorgesehen ist unter Zwischenlage der Platine in einer quer zur Erstreckungsrichtung orientierten Bewegungsrichtung in die Aufnahme eingeführt zu werden, so dass die beiden Werkzeuge unter Umformung der Platine zur beidseitig formschlüssigen Anlage an die Platine gebracht werden.
- Ein derartiges Werkzeug kann sowohl zur Ausbildung der rückwärtigen Kanten des herzustellenden Kastenprofils eingesetzt werden, als auch zur Ausbildung der vorderen Kanten (bei entsprechender Auslegung der Abmessungen des Werkzeuges).
- Vorzugsweise weist die Aufnahme des zweiten Werkzeuges einen Boden auf, der sich entlang einer Erstreckungsebene erstreckt, sowie zwei vom Boden senkrecht abstehende Seitenwände. Der Boden und die Seitenwände sind dabei bevorzugt jeweils entlang der Erstreckungsrichtung in einen ersten und einen zweiten Abschnitt unterteilt, die über einen Übergangsbereich miteinander verbunden sind, wobei die ersten Abschnitte der Seitenwände quer zur Erstreckungsrichtung einander gegenüberliegen und über den ersten Abschnitt des Bodens miteinander verbunden sind, und wobei die zweiten Abschnitte der Seitenwände quer zur Erstreckungsrichtung einander gegenüberliegen und über den zweiten Abschnitt des Bodens miteinander verbunden sind, und wobei die Übergangsbereiche der Seitenwände quer zur Erstreckungsrichtung einander gegenüberliegen und über den Übergangsbereich des Bodens miteinander verbunden sind.
- Dabei ist bevorzugt vorgesehen, dass die ersten Abschnitte der Seitenwände und die zweiten Abschnitte der Seitenwände jeweils parallel zueinander verlaufen, wobei der Abstand der zweiten Abschnitte der beiden Seitenwände quer zur Erstreckungsrichtung gegenüber dem Abstand der ersten Abschnitte der beiden Seitenwände quer zur Erstreckungsrichtung verringert ist. Des Weiteren laufen die Übergangsbereiche der Seitenwände vorzugsweise aufeinander zu und der Übergangsbereich des Bodens weist vorzugsweise eine Neigung gegenüber dem ersten und dem zweiten Abschnitt des Bodens auf, derart, dass die beiden Abschnitte des Bodens versetzt zueinander entlang der Erstreckungsebene verlaufen, so dass der zweite Abschnitt des Bodens entlang der Normalen zur Erstreckungsebene höher gelegen ist als der erste Abschnitt. Somit bildet also die Aufnahme des zweiten Werkzeuges eine entlang der Erstreckungsrichtung in zwei linear unabhängige Raumrichtungen verjüngte Negativform aus. In einer Hochzugstanze dieser Art können die beiden rückwärtigen Kanten des herzustellenden Kastenprofils oder die beiden vorderen Kanten des herzustellenden Kastenprofils gleichzeitig, d. h., in einem Arbeitsgang, ausgebildet werden. Dabei weisen die Seitenwände des zweiten Werkzeuges quer zur Erstreckungsrichtung einen größeren Abstand auf, wenn die beiden rückwärtigen Kanten gepresst werden, da diese entlang der Querschnittkontur des Kastenprofils einen größeren Abstand zueinander aufweisen als die beiden vorderen Kanten, die die Vorderseite des Kastenprofils begrenzen.
- Die dargestellten Merkmale und Vorteile der Erfindung sollen anhand der nachfolgenden Figurenbeschreibungen von Ausführungsbeispielen verdeutlicht werden. Es zeigen:
-
1 eine schematische Darstellung des Zuschneidens einer Platine als Ausgangswerkstück der herzustellenden kastenförmige Leitschranke durch Ablängen eines Metallbandes; -
2 eine schematische, perspektivische Ansicht der Platine beim Verjüngen eines freien Endabschnittes der Platine und Ausbilden von Montagelöchern an jenem freien Endabschnitt der Platine durch Stanzen der Platine; -
3 eine schematische Ansicht des Pressens der Platine zwischen zwei Werkzeugen zur Ausbildung zweier Kanten des Kastenprofils; -
3A ein Detail der3 ; und -
4 eine schematische Ansicht des Pressens der Platine zwischen zwei weiteren Werkzeugen zur Ausbildung zweier weiterer Kanten des Kastenprofils. -
1 zeigt in einer schematischen Ansicht das Ablängen einer ebenen, streifenförmigen Platine P von einem Metallband B, wobei das Zuschneiden symbolisch durch eine Schere angedeutet ist. Die Platine P bildet das Werkstück, aus dem die Leitschranke P' in Form des im Querschnitt rechteckförmigen Kastenprofils P' geformt wird. - Die Platine P ist entlang ihrer Erstreckungsrichtung x in zunächst fiktive Bereiche unterteilt, nämlich in einen ersten Abschnitt A und einen damit über einen Verbindungsbereich V verbundenen zweiten Abschnitt E in Form eines freien Endabschnittes der Platine P. Der zweite Abschnitt E soll beim Umformen der Platine P zu einem Kastenprofil P' verkröpft werden. D. h., der zweite Abschnitt E des hergestellten Kastenprofils P' weist quer zur Erstreckungsrichtung x eine Querschnittfläche von gleicher Querschnittskontur wie der erste Abschnitt A des fertigen Kastenprofils P' (vgl.
4 ) auf, jedoch mit einer vergleichsweise kleineren Querschnittsfläche. Diese so genannte Verkröpfung des zweiten Abschnittes E des Kastenprofils P' ist dabei dergestalt ausgebildet, dass die Leitschranke P' entlang ihrer Erstreckungsrichtung x mit dem zweiten Abschnitt E (verkröpfter Endabschnitt) in das nicht verkröpfte Ende einer identisch ausgebildeten Leitschranke P' eingesteckt und dort mit der weiteren Leitschranke P' verschraubt werden kann. Auf diese Weise kann eine Leiteinrichtung beliebiger Länge mittels derartig verkröpfter Kastenprofile P' aufgebaut werden. Die Verjüngung des Querschnittes ist auf den Übergangsbereich V der Leitschranke P' beschränkt. In diesem Bereich laufen einander gegenüberliegende Seiten des Kastenprofils P' aufeinander zu, so dass der zweite Abschnitt (Endabschnitt) E gegenüber dem ersten Abschnitt A eine entsprechend reduzierte Querschnittsfläche aufweist. - Die flächenförmige Platine P wird nach dem Ablängen gemäß
2 an ihrem Endabschnitt E durch Stanzen verjüngt, so dass zwei entlang der Erstreckungsrichtung x erstreckte äußere Ränder18 ,19 der Platine P, die quer zur Erstreckungsrichtung x einander gegenüber liegen und parallel zueinander verlaufen, im Übergangsbereich V der Platine P aufeinander zu laufen und im zweiten Abschnitt E quer zur Erstreckungsrichtung x einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als im ersten Abschnitt A, wobei die beiden Ränder18 ,19 auch im Endabschnitt der Platine P parallel zueinander verlaufen. Beim Verjüngen werden gleichzeitig Durchgangslöcher90 in den zweiten Endabschnitt E gestanzt, die zur Aufnahme von Befestigungsmitteln dienen, vorzugsweise Schrauben, mit denen zwei in einander gesteckte Kastenprofile P' miteinander verbunden (verschraubt) werden. - Zum Verjüngen des zweiten Endabschnittes E der Platine P wird dieser entlang einer Normalen z zur Erstreckungsebene x–y, entlang der sich die Platine P erstreckt, zwischen zwei Stanzwerkzeugen
3 ,4 angeordnet (vgl.2 ), die unter Zwischenlage der Platine P entlang der Normalen z mit einer Kraft F gegeneinander gedrückt werden. Hierbei weist das eine der beiden Werkzeuge3 im Bereich der auszustanzenden Bereiche der Platine P entsprechend geformte Ausnehmungen3a für die Verjüngung der Ränder18 ,19 sowie sackförmige Ausnehmungen90a an den Positionen der Durchgangslöcher90 auf. In diese Ausnehmungen3a ,90a greifen entsprechend geformte Bereiche3b ,90b des anderen Werkzeuges4 mit der Kraft F entgegen der Normalen z formschlüssig ein, so dass die Ränder18 ,19 beschnitten und die Durchgangslöcher90 ausgestanzt werden. - Die solchermaßen vorbereitete, noch ebene Platine P wird nun durch zwei Umformschritte in je einer Hochzugstanze
30 ,40 ,60 ,70 zu einem einseitig verkröpften, im Querschnitt rechteckförmigen Kastenprofil P' umgeformt, so dass das fertige Kastenprofil P' gemäß4 vier im Querschnitt rechteckförmig angeordnete Seiten S, S', S'', S''' ausbildet, nämlich eine Vorderseite S, eine (offene) Rückseite S''' sowie eine die Vorderseite S mit der Rückseite S''' verbindende Oberseite S' und eine die Vorderseite S mit der Rückseite S''' verbindende Unterseite S''. Dabei verlaufen Ober- und Unterseite S', S'' sowie Vorder- und Rückseite S, S''' jeweils parallel zueinander. Das fertige Kastenprofil P' bildet weiterhin vier Kanten K, K', K'', K''' aus, nämlich zwei vordere Kanten K, K', über die die Vorderseite S mit der Ober- bzw. Unterseite S', S'' verbunden ist und zwei rückwärtige Kanten K'', K''', über die die Rückseite S''' mit der Ober- bzw. Unterseite S', S'' des Kastenprofils P' verbunden ist. - Beim fertigen Kastenprofil P' ist die Vorderseite S bezogen auf einen bestimmungsgemäß montierten Zustand des Kastenprofils P' einer Fahrbahn zugewandt, während die Rückseite S''' der Fahrbahn abgewandt ist. Die Rückseite S''' des Kastenprofils P' ist offen, wobei die entlang der Erstreckungsrichtung x erstreckte Öffnung der Rückseite S''' durch zwei entlang der Erstreckungsrichtung x verlaufende streifenförmige Randbereiche
20 ,21 der Rückseite S''' begrenzt wird, die von der Ober- und Unterseite S', S'' abstehen. - Der Endabschnitt E des fertigen Kastenprofils P' ist verkröpft. D. h., im ersten Abschnitt A verlaufen die einander quer zur Erstreckungsrichtung x gegenüberliegenden Seiten S, S''' und S', S'' ebenso wie im zweiten Abschnitt E zueinander parallel, weisen jedoch im zweiten Abschnitt E quer zur Erstreckungsrichtung x einen geringeren Abstand zueinander auf als im ersten Abschnitt A. Dieser geringere Abstand einander gegenüberliegender Seiten S, S''' und S', S'' im zweiten Abschnitt E des fertigen Kastenprofils P' wird erreicht, indem einander gegenüberliegende Seiten S, S''' und S', S'' des fertigen Kastenprofils P' im Übergangsbereich V aufeinander zu laufen.
- Hierzu werden in einem ersten Umformschritt zunächst die Randbereiche
20 ,21 durch Pressen der ebenen Platine P zwischen einem ersten und einem zweiten Werkzeug30 ,40 ausgebildet, so dass jene Randbereiche20 ,21 entlang der Normalen z von einer ebenen Basis25 der Platine P abstehen. Dies wird erreicht, indem die ebene, in der Erstreckungsebene x–y verlaufende Platine P mit dem ersten Werkzeug30 mit einer Kraft F1 entgegen der Normalen z in eine Aufnahme50 des zweiten Werkzeuges40 gepresst wird. - Die Aufnahme
50 des zweiten Werkzeuges40 wird dabei durch zwei entlang der Erstreckungsrichtung x erstreckte Seitenwände52 ,53 gebildet, die entlang der Normalen z von einem entlang der Erstreckungsebene x–y erstreckten Boden51 des zweiten Werkzeuges40 abstehen. Der Boden51 bildet zusammen mit den Seitenwänden52 ,53 eine Negativform für die rückwärtigen Kanten K'', K''' des Kastenprofils P' aus, in die die ebene Platine P mittels des ersten Werkzeuges30 gepresst wird, so dass Sie sich formschlüssig an die Seitenwände52 ,53 und den Boden51 des zweiten Werkzeuges40 anschmiegt. Infolgedessen Verlaufen die beiden von der Basis25 abstehenden Randbereiche20 ,21 der Platine P bzw. der späteren Rückseite S''' des fertigen Kastenprofils P' im Übergangsbereich V aufeinander zu, während die Basis25 im Übergangsbereich V bereits eine Neigung zur Öffnung der Aufnahme50 hin aufweist, die später die Basis der Verkröpfung der Vorder-, Ober- und Unterseite S, S', S'' des fertigen Kastenprofils P' bildet. D. h., nach dem ersten Umformschritt sind die rückwärtigen Kanten K'', K''' fertig ausgebildet und zeigen bereits ihren charakteristischen verkröpften Verlauf (vgl. auch3A ). - Die Seitenwände
52 ,53 und der Boden51 der Aufnahme50 des zweiten Werkzeuges40 weisen also Abschnitte A', E', V' auf, die den ersten Abschnitten A, den zweiten Abschnitten E und den Übergangsbereichen V des herzustellenden Kastenprofils P' jeweils entsprechen. - Damit sich die Platine P beim Pressen eng an die Seitenwände
52 ,52 und den Boden51 anschmiegt, wenn sie mittels des ersten Werkzeuges30 in die Aufnahme50 gedrückt wird, weist das erste Werkzeug30 eine der Negativform der Aufnahme50 entsprechende Positivform auf, wobei im Hinblick auf die Abmessung der Positivform die Stärke der Platine P entlang der Normalen z berücksichtig ist. - In einem weiteren Umformschritt sind jetzt lediglich noch die beiden vorderen Kanten K, K' des herzustellenden Kastenprofils P' auszubilden. Hierzu wird die Platine P in analoger Weise mittels eines dritten Werkzeuges
60 mit eine Kraft F1 entgegen der Normalen z in eine Aufnahme80 eines vierten Werkzeuges70 gepresst. Dabei entsprechen die Formen des dritten und vierten Werkzeuges60 ,70 jeweils denen des ersten und zweiten Werkzeuges30 ,40 , wobei das vierte Werkzeug70 im Unterschied zum zweiten Werkzeug quer zur Erstreckungsrichtung x einen geringeren Abstand zwischen den Seitenwänden82 ,83 aufweist, der dem Abstand zwischen der Oberseite S' und der Unterseite S'' des fertigen Kastenprofils entspricht (das dritte Werkzeug60 ist in dieser Dimension entsprechend reduziert). D. h., beim Pressen der Basis25 der Platine P in die Aufnahme80 des vierten Werkzeuges70 werden die Ober- und Unterseite S', S'' aus der Basis25 nach oben geklappt, so dass sich die Ober- und Unterseite S', S'' an die Seitenwände82 ,83 und die Vorderseite S des Kastenprofils P' an den Boden81 des vierten Werkzeuges70 anschmiegt. - Das dritte Werkzeug
60 ist wiederum so ausgebildet, dass es unter Zwischenlage der Platine P die durch die Aufnahme80 des vierten Werkzeuges70 gebildete Negativform der Vorder-, Ober- und Unterseite S, S', S'' des Kastenprofils P' formschlüssig ausfüllt, also eine der Negativform des vierten Werkzeuges70 entsprechende Positivform aufweist. - Damit die Randbereiche
20 ,21 beim Hochklappen der Ober- und Unterseite S', S'' während des zweiten Umformschrittes nicht mit dem dritten Werkzeug60 kollidieren, weist dieses eine entsprechende Ausnehmung für die Randbereiche20 ,21 auf, so dass das Kastenprofil P' nach dem zweiten Umformschritt das dritte Werkzeug60 abschnittweise umgreift. Entsprechend wird das fertige Kastenprofil P' entlang der Erstreckungsrichtung x vom dritten Werkzeug60 abgezogen (vgl.4 ). - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - WO 03/104568 A1 [0002]
Claims (23)
- Verfahren zur Herstellung einer Leitschranke in Form eines im Querschnitt rechteckförmigen, entlang einer Erstreckungsrichtung (x) längs erstreckten Kastenprofils (P'), mit entlang der Erstreckungsrichtung (x) verlaufenden Kanten (K, K', K'', K'''), die die Seiten (S, S', S'', S''') des Kastenprofils (P') definieren, umfassend die Schritte: – Bereitstellen einer flächenförmigen Platine (P), die entlang der Erstreckungsrichtung (x) in einen ersten Abschnitt (A) und einen zweiten Abschnitt (E) unterteilt ist, wobei die beiden Abschnitte (A, E) über einen Übergangsbereich (V) miteinander verbunden sind, und – Umformen der Platine (P) zwischen einer ersten und einer zweiten Werkzeugoberfläche (W, W') unter Ausbildung zumindest einer Kante (K, K', K'', K''') des Kastenprofils (P') derart, dass die Kanten (K, K', K'', K''') des hergestellten Kastenprofils (P') in den beiden Abschnitten (E, A) parallel verlaufen und im Übergangsbereich (V) aufeinander zu laufen.
- Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine der Werkzeugoberflächen (W) eine Positivform eines die eine Kante (K, K', K'', K''') bildenden Bereiches des hergestellten Kastenprofils (P') aufweist, und dass die andere der Werkzeugoberflächen (W') eine Negativform des die eine Kante (K, K', K'', K''') bildenden Bereiches des hergestellten Kastenprofils (P') aufweist.
- Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (P) zu einem Kastenprofil (P') umgeformt wird, das an einer Rückseite (S''') eine entlang der Erstreckungsrichtung (x) verlaufende Öffnung (
10 ) aufweist, deren Begrenzung beim hergestellten Kastenprofil (P') durch zwei entlang der Erstreckungsrichtung (x) verlaufende Randbereiche (20 ,21 ) der Platine (P) gebildet wird, wobei die beiden Randbereiche (20 ,21 ) beim hergestellten Kastenprofil (P') mit einer Oberseite (S') des Kastenprofils (P') und einer Unterseite (S'') des Kastenprofils (P') je eine rückwärtige Kante (K'', K''') des Kastenprofils (P') bilden. - Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer Erstreckungsebene (x–y) erstreckte Platine (P) entlang einer Normalen (z) der Erstreckungsebene (x–y) mittels eines die erste Werkzeugoberfläche (W) ausbildenden ersten Werkzeuges (
30 ) in eine die zweite Werkzeugoberfläche (W') ausbildende Aufnahme (50 ) eines zweiten Werkzeuges (40 ) gedrückt wird, so dass jene Randbereiche (20 ,21 ) der Platine (P) nach dem Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (50 ) entlang der Normalen (z) von einer in der Erstreckungsebene (x–y) verlaufenden Basis (25 ) der Platine (P) abstehen und mit der Basis (25 ) jene rückwärtigen Kanten (K'', K''') des hergestellten Kastenprofils (P') bilden. - Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Werkzeugoberflächen (W, W') beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (
50 ) zur formschlüssigen Anlage an die Platine (P) gebracht werden. - Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkzeugoberfläche (W) eine Positivform der beiden Randbereiche (
20 ,21 ) sowie zweier mit den Randbereichen (20 ,21 ) jeweils über die rückwärtigen Kanten (K'', K''') verbundener Abschnitte der Ober- und Unterseite (S', S'') des hergestellten Kastenprofils (P') bildet. - Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Randbereiche (
20 ,21 ) beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (50 ) je zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen (W, W') derart umgeformt werden, dass Sie im ersten und zweiten Abschnitt (A, E) zueinander parallel und im Übergangsbereich (V) aufeinander zu verlaufen. - Verfahren nach Anspruch 4 oder einem der Ansprüche 5 bis 7 soweit rückbezogen auf Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis (
25 ) beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (50 ) zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen (W, W') derart umgeformt wird, dass die Basis (25 ) im Übergangsbereich (V) gegenüber der Erstreckungsebene (x–y) geneigt verläuft. - Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (P) zu einem Kastenprofil (P') umgeformt wird, das eine entlang der Erstreckungsrichtung (x) erstreckte Vorderseite (S) aufweist, die der Rückseite (S''') quer zur Erstreckungsrichtung (x) gegenüberliegt, wobei die Vorderseite (S) mit der Oberseite (S') und der Unterseite (S'') je eine vordere Kante (K, K') des Kastenprofils (P') ausbildet.
- Verfahren nach Anspruch 4 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Platine (P) mit der in der Erstreckungsebene (x–y) erstreckten Basis (
25 ) entgegen einer Normalen (z) der Erstreckungsebene (x–y) mittels eines eine erste Werkzeugoberfläche (W'') ausbildenden dritten Werkzeuges (60 ) in eine eine zweite Werkzeugoberfläche (W''') ausbildende Aufnahme (80 ) eines vierten Werkzeuges (70 ) gedrückt wird, so dass die Basis (25 ) unter Ausbildung der Vorder-, Ober- und Unterseite (S, S', S'') sowie der vorderen Kanten (K, K') des hergestellten Kastenprofils (P') umgeformt wird. - Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Werkzeugoberflächen (W'', W''') beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (
80 ) zur formschlüssigen Anlage an die Basis (25 ) der Platine (P) gebracht werden. - Verfahren nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Werkzeugoberfläche (W'') eine Positivform der beiden vorderen Kanten (K, K'), der Unterseite (S'') sowie zweier an die vorderen Kanten (K, K') angrenzender Abschnitte der Ober- und Unterseite (S', S'') des hergestellten Kastenprofils (P') bildet.
- Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die die Ober- und Unterseite (S', S'') bildenden Bereiche der Basis (
25 ) beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (80 ) je zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen (W'', W''') derart umgeformt werden, dass die Ober- und Unterseite (S', S'') im ersten und zweiten Abschnitt (A, E) zueinander parallel und im Übergangsbereich (V) aufeinander zu verlaufen. - Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Vorderseite (S) bildender Bereich der Basis (
25 ) beim Drücken der Platine (P) in die Aufnahme (50 ) zwischen einander zugewandten Bereichen der beiden Werkzeugoberflächen (W'', W''') derart umgeformt wird, dass die Vorderseite (S) im ersten und zweiten Abschnitt (A, E) parallel zu den beiden Randbereichen (20 ,21 ) der Rückseite (S''') verläuft und dass die Vorderseite (S) und die beiden Randbereiche (20 ,21 ) im Übergangsbereich (V) aufeinander zu verlaufen. - Verfahren nach einem der vorhergegangenen Ansprüche, gekennzeichnet durch ein Verjüngen des zweiten Abschnittes (E) der Platine (P) vor dem Umformen der Platine (P), insbesondere durch Stanzen, so dass zwei entlang der Erstreckungsrichtung (x) verlaufende äußere Ränder (
18 ,19 ) der Platine (P), die quer zur Erstreckungsrichtung (x) einander gegenüber liegen, im Übergangsbereich (V) aufeinander zu laufen und im zweiten Abschnitt (E) quer zur Erstreckungsrichtung (x) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als im ersten Abschnitt (A). - Verfahren nach einem der vorhergegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Abschnitt (E) der Platine (P) vor dem Umformen der Platine (P) zu dem hergestellten Kastenprofil (P') der Montage des Kastenprofils (P') dienende Durchgangslöcher (
90 ) ausgebildet werden, insbesondere durch Stanzen der Platine (P). - Verfahren nach Anspruch 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (
90 ) beim Verjüngen der Platine (P) ausgebildet werden. - Vorrichtung zum Umformen einer Platine (P) zu einer entlang einer Erstreckungsrichtung (x) längs erstreckten Leitschranke in Form eines Kastenprofils (P'), mit – einem ersten Werkzeug (
30 ;60 ), das eine Positivform zumindest eines Bereiches des hergestellten Kastenprofils (P') ausbildet, – einem zweiten Werkzeug (40 ;70 ), mit einer Aufnahme (50 ;80 ), die eine entsprechende Negativform des mindestens einen Bereiches des hergestellten Kastenprofils (P') ausbildet, wobei sich die Aufnahme (50 ;80 ) entlang der Erstreckungsrichtung (x) im Querschnitt verjüngt, und – wobei das erste Werkzeug (30 ;60 ) dazu eingerichtet und vorgesehen ist unter Zwischenlage der Platine (P) in einer quer zur Erstreckungsrichtung (x) orientierten Bewegungsrichtung (-z) in die Aufnahme (50 ,80 ) eingeführt zu werden, so dass die beiden Werkzeuge (30 ,60 ;40 ,70 ) unter Umformung der Platine (P) zur beidseitig formschlüssigen Anlage an die Platine (P) gebracht werden. - Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (
50 ,80 ) einen Boden (51 ,81 ) aufweist, der sich entlang einer Erstreckungsebene (x–y) erstreckt, sowie zwei vom Boden (51 ,81 ) abstehende Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ). - Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden (
51 ;81 ) und die Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) jeweils entlang der Erstreckungsrichtung (x) in einen ersten und einen zweiten Abschnitt (A', E') unterteilt sind, die über einen Übergangsbereich (V') miteinander verbunden sind, wobei die ersten Abschnitte (A') der Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) quer zur Erstreckungsrichtung (x) einander gegenüberliegen und über den ersten Abschnitt (A') des Bodens (51 ) miteinander verbunden sind, und wobei die zweiten Abschnitte (E') der Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) quer zur Erstreckungsrichtung (x) einander gegenüberliegen und über den zweiten Abschnitt (E') des Bodens (51 ,81 ) miteinander verbunden sind, und wobei die Übergangsbereiche (V') der Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) quer zur Erstreckungsrichtung (x) einander gegenüberliegen und über den Übergangsbereich (V') des Bodens (51 ,81 ) miteinander verbunden sind. - Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Abschnitte (A') der Seitenwände (
52 ,53 ;82 ,83 ) und die zweiten Abschnitte (E') der Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) jeweils parallel zueinander verlaufen, wobei der Abstand der zweiten Abschnitte (E') der beiden Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) quer zur Erstreckungsrichtung (x) kleiner ist als der Abstand der ersten Abschnitte (A') der beiden Seitenwände (52 ,53 ;82 ,83 ) quer zur Erstreckungsrichtung (x). - Vorrichtung nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Übergangsbereiche (V') der Seitenwände (
52 ,53 ;82 ,83 ) aufeinander zu laufen. - Vorrichtung nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass der Übergangsbereich (V') des Bodens (
51 ;81 ) eine Neigung gegenüber dem ersten und dem zweiten Abschnitt (A', E') des Bodens (51 ;81 ) aufweist derart, dass die beiden Abschnitte des Bodens (51 ;81 ) versetzt zueinander entlang der Erstreckungsebene (x–y) verlaufen, wobei der zweite Abschnitt (E') des Bodens (51 ;81 ) entlang der Bewegungsrichtung (-z) vor dem ersten Abschnitt (A') des Bodens (51 ,81 ) angeordnet ist.
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