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DE102007048361B4 - Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen - Google Patents

Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen Download PDF

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Abstract

Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatzteil (10) direkt auf den beschädigten Bereich der Welle aufgebracht ist, der im Wesentlichen aus einer zylindrischen Hülse (11) und einer stabilisierenden und abdichtenden Gummischicht (12), welche innerhalb der Hülse (11) vulkanisiert ist, besteht, wobei das Reparaturelement weiters eine entsprechende Wellendichtung (20), welche um den Einsatzteil (10) herum angeordnet ist und gegen dessen Hülse (11) abdichtet, und eine Montage- und Zentrierungsvorrichtung (30) für die Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) aufweist.

Description

  • Die vorliegende Beschreibung betrifft ein Erfindungspatent für das Reparieren, betreffend das Gebiet der Verbrennungsmotor-Bauteile, welches entwickelt wurde, um die Kurbelwellenzapfen in einer praktischen und effizienten Weise wiederherzustellen.
  • Das Schmiersystem eines Verbrennungsmotors setzt die Verwendung von Schmieröl voraus. Um das Öl im Motorinneren zurückzuhalten wird ein Dichtungssystem verwendet, welches aus einigen Dichtungselementen besteht, wie etwa Wellendichtungen und anderen. Die Zwischenräume zwischen dem Motorblock und den Kurbelwellenzapfen sind durch Wellendichtungen mit Gummi- und/oder PTFE-Lippen abgedichtet, welche eine Abdichtung direkt an der Wellenoberfläche bewirken. Es kommt vor, dass sich mit fortschreitender Laufzeit des Motors aufgrund der Reibung der Lippen an der Welle Rillen ausbilden, welche die Welle beschädigen und das Auftreten von Schmieröl-Lecks begünstigen.
  • Um dies zu überwinden bestehen bereits Lösungen, zu welchen die Anwendung von Metallersatzstücke zählen, welche an den beschädigten Wellenabschnitten angebracht werden.
  • Diese Lösung kann technisch kompliziert und teuer sein, wobei sogar eine maschinelle Bearbeitung erforderlich sein kann.
  • Ein weiterer Nachteil dieser Lösung ergibt sich aus der Tatsache, dass für die Ausführung eine verhältnismäßig lange Zeit benötigt wird, in der die Maschine nicht verwendet werden kann.
  • Eine solche maschinelle Bearbeitung wird in der DE 10 2005 062 287 A1 beschrieben, und zwar beschreibt diese DE-Schrift, dass eine schadhafte Welle durch eine spanende Bearbeitung im Durchmesser reduziert und die Dichtwirkung durch einen an den neuen Durchmesser angepassten Dichtring wieder hergestellt wird.
  • Somit ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Reparaturelement für die Reparatur von Kurbelwellenzapfen bereitzustellen, welches die Probleme der normalerweise zu diesem Zweck verwendeten Hilfsmittel überwindet.
  • Ein weiteres Ziel ist es, ein Reparaturelement bereitzustellen, welches nicht nur das Problem löst, sondern zu diesem Zweck bei der Konstruktion und der Herstellung auch keine Komplexitätsniveaus aufweist, die es gegenüber den herkömmlichen Lösungen uninteressant machen.
  • Noch ein Ziel besteht darin, ein Reparaturelement zu angemessenen Kosten bereitzustellen.
  • In Anbetracht der obigen Probleme, und mit der Zielsetzung, diese zu überwinden, und um die damit verbundenen Ziele zu erreichen, wurde das Reparaturelement zur Wiederherstellung von Kurbelwellenzapfen – der Gegenstand des vorliegenden Erfindungspatents – entwickelt, welches ein Bausatz ist, der im Wesentlichen aus einem Einsatzteil, der im Wesentlichen die Form einer zylindrischen Hülse aufweist, die direkt auf den beschädigten Wellenbereich aufgebracht wird und innen mit einer Gummischicht versehen ist; aus einer passenden Wellendichtung zum Abdichten gegenüber dem Einsatzteil; und aus einer Montage- und Zentrierungsvorrichtung für den Einsatzteil und die Wellendichtung besteht, wobei die Vorrichtung bei der Montage die eigenen Schrauben des Motors nutzt.
  • Diese Art der Kurbelwellenreparatur löst die Probleme, die bei den herkömmlichen Lösungen auftreten, da sie, gegenüber diesen Lösungen, einen stark vereinfachten Aufbau aufweist.
  • Diese Erleichterung ist insbesondere auf die Tatsache zurückzuführen, dass die an der Innenseite des Einsatzteils angeordnete Gummischicht einen Abschnitt aufweist, der bei der Montage als Einführung dient, und einen Abschnitt, der so angeordnet ist, dass er den beschädigten Wellenbereich überlagert, wodurch das Justieren und Abdichten erleichtert wird.
  • Indem andererseits die Montage- und Zentrierungsvorrichtung vorgesehen ist, und durch die Tatsache, dass diese die eigenen Schrauben des Motors nutzt, wird ebenfalls bewirkt, dass die Reparatur erleichtert und deren Genauigkeit sichergestellt wird, wobei Schläge mit einem Hammer vermieden werden, wie sie bei herkömmlichen Systemen notwendig sind.
  • Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Reparaturelements ist dessen technisch einfachere Konstruktion und Herstellung, was sich in den Endkosten, im Vergleich zu anderen Lösungen, vorteilhaft widerspiegelt.
  • Die beigefügte Zeichnung bezieht sich auf ein Reparaturelement für die Wiederherstellung von Kurbelwellenzapfen, den Gegenstand des vorliegenden Patents, wobei dieses Reparaturelement, als Ausführungsbeispiel die für eine Verwendung an dem Wellenzapfen vorgesehen ist, an dem das Rad montiert ist, und die mit einem integrierten Dichtungssystem abgedichtet ist; das erwähnte Reparaturelement ist in 1 im Querschnitt dargestellt, wobei die Darstellung das Reparaturelement während der Montage am beschädigten Zapfen der Welle zeigt.
  • Wie die oben erwähnte Figur verdeutlicht, ist das Reparaturelement, der Gegenstand des vorliegenden Patents, für die Wiederherstellung von Kurbelwellenzapfen 1 von Verbrennungsmotoren für den mobilen oder stationären Einsatz vorgesehen, die durch den auf sie wirkenden Druck der Wellendichtung beschädigt sind. Bei dem dargestellten Beispiel, welches zur Stützung der Beschreibung der vorliegenden Erfindung verwendet wird, ist jener Kurbelwellenzapfen dargestellt, an dem das Rad (nicht dargestellt) montiert werden soll, und der mit Längsbohrungen 2 zur Aufnahme der Befestigungsschrauben des Rades versehen ist. In diesem Beispiel wird die ursprüngliche Abdichtung durch ein integriertes Dichtungssystem bewerkstelligt, welches im Wesentlichen aus einem mit Schrauben am Motorblock 4 montierten Flansch 3, und einer Wellendichtung, welche den Wellenzapfen abdichtet, besteht, wobei zwischen dem Flansch und dem Block eine Flanschdichtung (nicht dargestellt) vorgesehen ist.
  • Nichtsdestoweniger muss darüber hinaus erwähnt werden, dass das vorliegende Reparaturelement Charakteristika aufweisen kann, die eine Montage am gegenüberliegenden Zapfen der Kurbelwelle ermöglichen, und der Zwischenraum zwischen der Welle und dem Motorblock kann durch andere Dichtungssysteme abgedichtet sein.
  • Somit wird erreicht, dass das erwähnte Reparaturelement ein Bausatz ist, der im Wesentlichen besteht aus einem Einsatzteil 10, der direkt auf den beschädigten Bereich der Welle aufgebracht wird, und insbesondere aus einer metallischen zylindrische Hülse 11 und einer im Inneren der Hülse vulkanisierten Gummischicht 12, welche auf der beschädigten Wellenoberfläche als Stabilisierungs- und Abdichtungsorgan wirkt; einer passenden Wellendichtung 20, die um den Einsatzteil 10 herum angeordnet ist, und welche eine Abdichtung gegenüber der Hülse 11 vorsieht; und eine Montagevorrichtung 30 für die Einheit aus Einsatzteil 10 und Wellendichtung 20 und zum Zentrieren der Flanscheinheit 3 aufweist, wobei die Vorrichtung mit Hilfe zweier Mutter 5 bei der Montage die eigenen Schrauben des Motors nutzt.
  • Im Detail beträgt die Länge der Gummischicht 12 der Hülse 11 zwischen 15 und 30 mm und ist mit zwei aneinander anschließenden Abschnitten ausgebildet: Der erste konische Abschnitt mit einer geringeren Dicke 12' ist an dem Ende der Hülse 11 angeordnet, mit dem diese auf die Welle 1 aufgesteckt wird, wobei der Teil eine glatte Oberfläche aufweist und bei der Montage als eine Einführung wirken soll; und der zweite Abschnitt mit einer größeren Dicke 12'' soll an dem beschädigten (zerfurchten) Abschnitt der Welle 1 angeordnet werden. Dieser zweite Abschnitt 12'' der Gummischicht weist eine durchschnittliche Dicke von 0,7 mm auf, und seine externe Oberfläche, die mit der beschädigten Wellenoberfläche der Welle 1 in Kontakt ist, ist mit konzentrischen Rillen versehen, die dazu dienen, die Gummischicht bei der Montage über der beschädigten Oberfläche anzupassen.
  • Die Metallhülse 11 ist 15 bis 30 mm lang und weist eine Dicke von 0,75 bis 2,00 mm auf, wobei ihrer äußere Oberfläche „frei von Formfehlern”, wie etwa Kratzern, Sprüngen, Rillen oder anderen Fehlern ist, sodass die Wellendichtung 20 gegenüber der Oberfläche effizient abdichten kann, ohne beschädigt zu werden. Eine Oberfläche, die „frei von Formfehlern” ist, wird durch ein Hülsen-Formgebungsverfahren erzielt, dessen Parameter und Abläufe so bestimmt sind, dass die gewünschte Geometrie der Hülse erreicht wird, und die Bildung von „Formfehlern” vermieden wird.
  • Die Wellendichtung 20 ist im Wesentlichen von der Bauart, die durch eine Ringschale 21, welche an der Oberfläche rund um den zu reparierenden Wellenzapfen formschlüssig eingesetzt ist, und durch Dichtlippen 22 aus Gummi- und/oder Material des PTFE-Typs, welche(s) gegen die Hülse 11 abdichten, gebildet ist. Die Dichtlippen 22 weisen eine radiale Erstreckung auf, die geringfügig kleiner ist, als die der Wellendichtung, welche direkt gegen die Welle abdichtet, um den radialen Raum, der durch den um die Welle herum angeordneten Einsatzteil 10 belegt wird, auszugleichen, sodass die Lippen an den Abstand, der zwischen dem Einsatzteil und der Oberfläche um die Welle 1 festgelegt ist, angepasst sind und dort effizient wirken.
  • Das Montage- und Zentriergerät 30 weist im Wesentlichen die Form einer Scheibe auf, die im Wesentlichen drei konzentrische Bereiche aufweist: Ein zentraler Bereich 31 zum Einstellen auf der Welle für die axiale Positionierung der Einheit aus Einsatzteil 10 und Wellendichtung 20; ein Zwischenbereich 32, um axial Druck auf die Einheit aus Einsatzteil 10 und Wellendichtung 20 auszuüben; und den Randbereich 33, der ebenfalls beim Festlegen der axialen Position der Einheit aus Einsatzteil 10 und Wellendichtung 20 auf der Welle mitwirkt.
  • Der zentrale Bereich 31 ist durch einen radialen Abschnitt 31' und durch einen zu diesem peripheren axialen Abschnitt 31'' festgelegt, die einen passenden Durchmesser aufweisen, sodass sie angepasst werden können und auf dem Wellzapfen gleiten können; der besagte radiale Abschnitt 31' ist, zumindest wenn das Reparaturelement für die Reparatur des Wellenzapfens auf der Seite des Rades vorgesehen ist, gemäß der offenbarten Darstellung mit Löchern 31''' versehen, die den Gewindelöchern der Welle entsprechen, welche die Befestigungsschrauben des Rades aufnehmen.
  • Der Zwischenbereich 32 besteht im Wesentlichen aus einer prolongierten Kröpfung des axialen Abschnitts 31'', welche in Bezug auf diesen axial in Richtung zum Motor vorsteht, und sich passend radial ausweitet, sodass der Bereich in den Zwischenraum, der zwischen dem zu reparierenden Zapfen der Welle 1 und einer Flanschoberfläche des integrierten Dichtungssystems oder des Motorblocks festgelegt ist, eingesetzt werden kann; Die Kröpfung legt zumindest erste 32' und zweite 32'' Druckoberflächen gegenüber dem Einsatzteil 10 bzw. der Wellendichtung 20 fest. Der Randbereich 33 ist ein Flansch, der sich vom Zwischenbereich 32 ausreichend weit radial erstreckt, um den Bereich zu berühren, der an den um die Welle verlaufenden Zwischenraum angrenzt – im vorliegenden Fall ist dieser Bereich der Flansch des integrierten Dichtungssystems.
  • Der erwähnte Randbereich 33 ist axial an einer solchen Position an der Montagevorrichtung 30 angeordnet, dass, wenn der Bereich am Flansch des integrierten Dichtungssystems oder am Motorblock anliegt, der Einsatzteil 10 und die Wellendichtung 20 auf dem beschädigten Abschnitt der zu reparierenden Welle angeordnet sind.
  • Wenn sich die Stelle der durchzuführenden Reparatur an dem Wellenzapfen der Schwungradseite befindet, welche durch ein integriertes Dichtungssystem abgedichtet ist, wird gemäß dem vorliegenden, in der beigefügten Figur gezeigten Beispiel das Reparaturelement im Wesentlichen in der folgenden Weise benutzt.
  • Sobald der Schaden auf der Kurbelwelle entdeckt wurde, werden das Rad und die integrierte Dichtungssystem-Einheit abmontiert. Mithilfe einer passenden Vorrichtung (nicht gezeigt) wird die Wellendichtungs-Einheit 1020 innerhalb der Flanschöffnung des integrierten Dichtungssystems 3 montiert, wodurch eine Baugruppe gebildet wird, die aus dem Flansch des integrierten Dichtungssystems 3, der Wellendichtung 20 und dem Einsatzteil 10 besteht. Nachdem auf dem Flansch 3 des integrierten Dichtungssystems ein neuer Verbinder (nicht gezeigt) montiert wurde, wird diese Einheit (Flansch + Wellendichtung + Einsatzteil) auf den Zapfen der Kurbelwelle aufgeschoben, bis der Flansch 3 am Motorblock 4 anliegt, und der Flansch wird an diesem mittels zumindest zweier gegenüberliegender Schrauben fixiert, ohne dass diese auf ihr endgültiges Moment angezogen werden. Als nächstes werden zwei, ebenfalls dem Bausatz beigefügte Mutter 5 auf zwei Befestigungsschrauben 6 aufgeschraubt, die der Montage des Rades auf der Welle 1 dienen, und momentan von dieser demontiert sind. Dann wird die Montage- und Zentrierungsvorrichtung 30 auf dem Wellenzapfen 1 montiert, sodass sie an der Wellendichtungs-Einheit 1020 anliegt, und die mit den Mutter 5 versehenen Schrauben 6 werden in Löcher 2 eingeschraubt, die an gegenüberliegenden Positionen der Welle 1 angeordnet sind. Dann werden die Mutter 5, welche an der entlang dem Wellenzapfen gleitenden Montage- und Zentrierungsvorrichtung 30 anliegen, abwechselnd Schritt für Schritt angezogen, wobei die Wellendichtungs-Einheit 1020 weitergeschoben wird, bis der zentrale Bereich 31 der Vorrichtung 30 an der Welle anliegt, wodurch das Vordringen begrenzt wird, und das Reparaturelement auf dem beschädigten Wellenbereich angeordnet wird. Die Vorrichtung 30 wird abmontiert, und nachdem der Flansch des integrierten Dichtungssystems 3 auf dem Motorblock montiert ist, wird das Rad montiert.
  • Im Rahmen des grundlegenden oben beschriebenen Aufbaus kann das Reparaturelement, der Gegenstand der vorliegenden Erfindung, Modifikationen betreffend den Materialien, den Abmessungen, sowie konstruktiver und/oder funktioneller und/oder gestalterischer Gestaltungsdetails aufweisen, ohne vom beantragten Schutzbereich abzuweichen.
  • Dazu zählen, wie zuvor erwähnt, Reparaturelemente, deren Teile derart ausgebildet sind, dass sie an dem Kurbelwellenzapfen verwendet werden können, der das Rad aufweist, oder an dem gegenüberliegenden Ende, wobei diese Enden durch ein integriertes Dichtungssystem oder durch ein anderes Dichtungssystem abgedichtet sein können.

Claims (8)

  1. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Einsatzteil (10) direkt auf den beschädigten Bereich der Welle aufgebracht ist, der im Wesentlichen aus einer zylindrischen Hülse (11) und einer stabilisierenden und abdichtenden Gummischicht (12), welche innerhalb der Hülse (11) vulkanisiert ist, besteht, wobei das Reparaturelement weiters eine entsprechende Wellendichtung (20), welche um den Einsatzteil (10) herum angeordnet ist und gegen dessen Hülse (11) abdichtet, und eine Montage- und Zentrierungsvorrichtung (30) für die Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) aufweist.
  2. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummischicht (12) der Hülse (11) durch zwei aneinander anschließende Abschnitte ausgebildet ist, wobei ein erster konischer Abschnitt (12') mit geringerer Dicke als Einführung für die Montage an dem Ende der Hülse (11), mit der diese auf die Welle (1) aufgesteckt wird, angeordnet ist und mit einer glatten Oberfläche versehen ist, und ein zweiter Abschnitt (12'') mit einer größeren Dicke, welcher auf dem beschädigten Bereich der Welle (1) angeordnet ist, mit konzentrischen Rillen (13) zur Anpassung bei der Montage versehen ist.
  3. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummischicht (12) eine Länge von 15 bis 30 mm aufweist, und dass ihr zweiter Abschnitt (12'') eine durchschnittliche Dicke von etwa 0,7 mm aufweist.
  4. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (11) durch ein Formgebungsverfahren erzeugt ist, welches ermöglicht, dass ihre äußere Oberfläche „frei von Formfehlern”, wie etwa Kratzern, Sprüngen, Rillen oder anderen Fehlern ist.
  5. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach einem der Ansprüche 1 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (11) eine Länge von 15 bis 30 mm, und eine Dicke von 0,75 bis 2,00 mm aufweist.
  6. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wellendichtung (20) von der Bauart ist, welche im Wesentlichen durch eine Ringschale (21), die an der Oberfläche rund um den zu reparierenden Wellenzapfen formschlüssig eingesetzt ist, und durch Dichtlippen (22), welche gegen die Hülse (11) abdichten, ausgebildet ist, wobei die Dichtlippen (22) eine radiale Erstreckung aufweisen, die so gewählt ist, dass sie an den Abstand angepasst sind, der zwischen dem Einsatzteil (10) und der Oberfläche um die Welle (1) festgelegt ist, und dort effizient wirken.
  7. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Montage- und Zentrierungsvorrichtung (30) im Wesentlichen in Form einer Scheibe ausgebildet ist, die im Wesentlichen drei konzentrische Bereiche aufweist: einen zentralen Bereich (31) zum Adjustieren auf der Welle für die axiale Positionierung der Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20); einen Zwischenbereich (32) um axial Druck auf die Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) auszuüben; und einen Randbereich (33), der ebenfalls beim Festlegen der axialen Position der Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) auf der Welle mitwirkt.
  8. Reparatursatz für Kurbelwellenzapfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Bereich (31) durch einen radialen Abschnitt (31') und durch einen zu diesem peripheren axialen Abschnitt (31'') festgelegt ist, die einen passenden Durchmesser aufweisen, sodass sie angepasst werden können und auf dem Wellzapfen gleiten können; wobei der besagte radiale Abschnitt (31') mit Löchern (31''') versehen sein kann, die den Löchern der Welle entsprechen, welche die Befestigungssschrauben des Schwungrades aufnehmen, und der axiale Abschnitt (31'') eine passende Höhe aufweist, um die Position der Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) auf dem Reparaturbereich festzulegen; wobei der Zwischenbereich (32) eine prolongierte Kröpfung des axialen Abschnitts (31'') ist, wobei in Bezug auf diesen die Kröpfung axial in Richtung zum Motor vorsteht, und mit einer passenden radialen Ausweitung versehen ist, die in den Zwischenraum, der um die Welle (1) herum besteht, eingesetzt werden kann, wodurch zumindest erste (32') und zweite (32'') Druckoberflächen gegenüber dem Einsatzteil (10) bzw. der Wellendichtung (20) festgelegt sind; und wobei der Randbereich 33 ein Flansch ist, der sich vom Zwischenbereich (32) ausreichend weit radial erstreckt, um den Bereich zu berühren, der an den um die Welle (1) herum bestehenden Zwischenraum angrenzt, und in einer axialen Position an der Montagevorrichtung 30 angeordnet ist, die geeignet ist, die Einheit aus Einsatzteil (10) und Wellendichtung (20) im Reparaturabschnitt zu positionieren.
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