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DE102007047609A1 - Druckerzeugnis und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Druckerzeugnis und Verfahren zu seiner Herstellung Download PDF

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DE102007047609A1
DE102007047609A1 DE200710047609 DE102007047609A DE102007047609A1 DE 102007047609 A1 DE102007047609 A1 DE 102007047609A1 DE 200710047609 DE200710047609 DE 200710047609 DE 102007047609 A DE102007047609 A DE 102007047609A DE 102007047609 A1 DE102007047609 A1 DE 102007047609A1
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DE200710047609
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DIAMOND SYSTEMS GmbH
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DIAMOND SYSTEMS GmbH
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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C3/00Making booklets, pads, or form sets from multiple webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D5/00Sheets united without binding to form pads or blocks
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    • B42D5/021Cheque-books
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
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    • G03G2215/00Apparatus for electrophotographic processes
    • G03G2215/00362Apparatus for electrophotographic processes relating to the copy medium handling
    • G03G2215/00789Adding properties or qualities to the copy medium
    • G03G2215/00797Printing device, i.e. annotation
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl individualisierter Druckerzeugnisse, wobei ein einzelnes individualisiertes Druckerzeugnis sowohl Angaben enthält, die für einen einzelnen Empfänger eines einzelnen individualisierten Druckerzeugnisses oder für eine definierte Gruppe von Empfängern des Druckerzeugnisses bestimmt sind. Erfindungsgemäß zeichnet sich das Verfahren dadurch aus, dass mindestens zwei verschiedene Blätter mit individualisierten Druckangaben sowie einem maschinenlesbaren Code versehen werden, wobei der maschinenlesbare Code Angaben zu seiner Zugehörigkeit zu dem einzelnen individualisierten Druckerzeugnis enthält.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Druckerzeugnis und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
  • Es ist bekannt, individualisierte Druckerzeugnisse herzustellen. Beispiele für individualisierte Druckerzeugnisse sind Ticketbooklets. Ticketbooklets bestehen aus mehreren Blättern eines bedruckten Materials, meistens aus Papier, ggfl. auch aus Pappe oder einem bedruckbaren Kunststoffmaterial.
  • Bei mehreren Druckerzeugnissen ist es wünschenswert, dass individualisierte Druckeingaben auf mehreren Blättern erfolgen.
  • In einer bekannten Ausführungsform von Druckerzeugnissen geschieht dies mittels eines Einsatzes von Durchschreibpapier. Dieses Durchschreibpapier ermöglicht, dass Einträge nicht nur auf einer äußeren bedruckbaren Oberfläche erfolgen, sondern im Durchschreibverfahren auch auf darunter liegende Seiten übertragen werden. Derartige Druckverfahren eignen sich jedoch nicht für einen Einsatz bei Druckern, welche keine oder eine nur sehr geringe mechanische Wirkung auf die bedruckte Oberfläche ausüben, wie dies beispielsweise beim Digiataldruck, Laserdruckern oder Tintenstrahldruckern der Fall ist.
  • Zur Lösung dieses Problems ist es bekannt, individualisierte Druckerzeugnisse dadurch herzustellen, dass Blätter in einer vorgebbaren Reihenfolge bedruckt werden und dass die bedruckten Bögen dann gemäß einer vorgegebenen Reihenfolge miteinander verbunden werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemäßes Verfahren so weiterzuentwickeln, dass eine individualisierte und revisionssichere Herstellung von Druckerzeugnissen möglich ist.
  • Insbesondere ist es wünschenswert, das Verfahren so weiterzuentwickeln, dass die individualisierten Druckerzeugnisse in einer Serienproduktion in einer möglichst hohen Taktrate hergestellt werden können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen des Verfahrens ergeben sich aus den Unteransprüchen 2. Die Aufgabe wird ferner durch eine Erzeugnis nach Anspruch 6 gelöst.
  • Die Erfindung sieht vor, ein Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl individualisierter Druckerzeugnisse so durchzuführen, dass ein einzelnes individualisiertes Druckerzeugnis Angaben enthält, die für einen einzelnen Empfänger des individualisierten Druckerzeugnisses oder für eine definierte Gruppe von Empfängern des Druckerzeugnisses bestimmt sind.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Verfahren so durchgeführt, dass mindestens zwei verschiedene Blätter mit individualisierten Druckangaben sowie mit einem maschinenlesbaren Code versehen werden, wobei der maschinenlesbare Code Angaben zu seiner Zugehörigkeit zu dem einzelnen individualisierten Druckerzeugnis enthält.
  • Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass der maschinenlesbare Code von einer Bearbeitungseinheit erfasst wird. Der so erfasste maschinenlesbare Code kann für eine Steuerung der Herstellung des Druckerzeugnisses eingesetzt werden.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft, einen Sortier- und/oder Stapelvorgang der Blätter unter Einbeziehung des maschinenlesbaren Codes durchzuführen.
  • Dies geschieht in einer besonders einfachen und zweckmäßigen Weise dadurch, dass der maschinenlesbare Code eine Information zu einer Positionierung des Blattes innerhalb des individualisierten Druckerzeugnisses enthält, und dass das Blatt entsprechend der Angabe in einen Stapel zur Herstellung des Druckerzeugnisses dienender Blätter eingebracht wird. Es ist besonders vorteilhaft, dass der auf einem Blatt aufgebrachte Code eine Angabe zu einer Seitenzahl (z. B. erstes und letztes Blatt eines Satzes) aufweist, welche das Blatt in einem fertigen Druckerzeugnis aufweist.
  • Der maschinenlesbare Code kann auf vielfältige Weise gestaltet sein.
  • Beispielsweise kann der maschinenlesbare Code ein Barcode sein.
  • In einer alternativen Ausführungsform ist der maschinenlesbare Code ein Data-Matrix-Code.
  • Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Abbildungen.
  • Kurze Beschreibung der Abbildungen
  • Von den Abbildungen zeigt:
  • 1 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Druckerzeugnisses;
  • 2 einen erfindungsgemäßen maschinenlesbaren Code;
  • 3 einen Stapel erfindungsgemäß bedruckter Blätter;
  • 4 einen erfindungsgemäß erzeugten Druckbogen;
  • 5 eine Prinzipdarstellung zu einer Übermittelung von Datensätzen an eine erfindungsgemäße Druckvorrichtung;
  • 6 eine Druckvorrichtung, die sich für einen Einsatz in einem erfindungsgemäßen Verfahren eignet;
  • 7 eine Maschine zum Schneiden/oder Perforieren erfindungsgemäß bedruckter Blätter;
  • 8 eine Prinzipdarstellung von erfindungsgemäßen Schneid- und Ablagevorgängen;
  • 9 ein Beispiel für einen erfindungsgemäß gedruckten Druckbogensatz;
  • 10 den in 9 dargestellten Druckbogensatz nach senkrechtem Beschneiden und Aufbringen einer – gestrichelt dargestellten – Perforation;
  • 11 bei einem der in 10 dargestellten Bogen in einem umgelenkten Zustand;
  • 12 eine Prinzipdarstellung erfindungsgemäßer Druckbögen;
  • 13 eine Prinzipdarstellung erfindungsgemäßer Druckbögen in einer Anordnung, die sich für ein Verbinden zu einem gebundenen erfindungsgemäßen Druckerzeugnis eignet;
  • 14 eine Beispielseite eines für die Verbindung geeigneten erfindungsgemäßen Booklets;
  • 15 das in 14 dargestellte Druckerzeugnis nach einem Verbinden der einzelnen Blätter;
  • 16 das in 15 dargstellte Druckerzeugnis nach Aufbringen einer Heftlasche;
  • 17 ein in einen Versandumschlag eingebrachtes Druckerzeugnis;
  • 18 einen für einen Versand des Druckerzeugnisses geeigneten Umschlag und
  • 19 eine Prinzipdarstellung einer Vorrichtung zur erfindungsgemäßen Herstellung von Druckerzeugnissen.
  • Darstellung bevorzugter Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnungen
  • Die Erfindung beinhaltet vielfältige Ausführungsformen individualisierter Druckerzeugnisse. Bei den Druckerzeugnissen kann es sich beispielsweise um personalisierte Werberbroschüren, Bücher, Benutzerhandbücher, Scheckhefte, Gutscheinhefte oder Ticketbooklets handeln.
  • Ein Einsatz der Erfindung ist insbesondere dann besonders vorteilhaft, wenn Seiten mit einer individualisierten Bedruckung mit anderen Seiten – beispielsweise Werbeseiten – kombiniert und zusammengestellt werden sollten und dabei die Revisionssicherheit gewahrt sein muss.
  • Reiseunterlagen bestehen aus den in Aussehen und Format unterschiedlichsten Dokumenten und Unterlagen, wie z. B. Flugtickets, Hotelvoucher, Länderinformationen und den üblichen Sicherheitshinweisen. Kommen dann noch weitere gebuchte Leistungen wie Ausflüge, Touren oder Mietwagen hinzu, so wird das Gesamtpaket schnell unübersichtlich und für den Reisenden gefährlich zusammenhangslos. Daraus resultieren Probleme wie vergessene oder verlorene Dokumente.
  • Die Erfindung sieht vor, Dokumente und Informationsblätter beispielsweise Reisedokumente und Reiseinformationen in eine einheitliche Form zu bringen und in einem kundenfreundlichen Druckerzeugnis beispielsweise einem Booklet zu vereinen.
  • Erfindungsgemäß wird ein Druckerzeugnis unter Einbeziehung von mindestens zwei verschiedenen Blättern mit individualisierten Druckangaben hergestellt, wobei die Blätter jeweils einen maschinenlesbaren Code beinhalten.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird festgelegt, welche Blätter in ein Druckerzeugnis eingebracht werden müssen. Die für die Herstellung des Druckerzeugnisses erforderlichen Blätter werden mit einem vorzugsweise individualisierten Code versehen.
  • In einem Bearbeitungsschritt werden die zuvor bedruckten Blätter – vorzugsweise entsprechend einer vorgebbaren Reihenfolge – aufeinander gelegt, so dass sie sich für eine Erzeugung eines Druckerzeugnisses eignen. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, dass eine Vollständigkeitsüberprüfung anhand der auf den einzelnen Blättern befindlichen individualisierten Codes erfolgt.
  • Dies ermöglicht es sicherzustellen, dass alle einzubringenden Blätter in dem Druckerzeugnis vorhanden sind. Auf diese Weise entsteht ein revisionssicheres Druckerzeugnis.
  • Ein derartiges revisionssicheres Druckerzeugnis eignet sich beispielsweise als Flugticketbooklet. Erfindungsgemäß können derartige Booklets revisionssicher automatisch hergestellt werden. Es ist möglich, Gestaltungselemente einzubringen, beispielsweise die Blätter vollfarbig zu bedrucken.
  • Mit Hilfe der Erfindung ist es möglich, individualisierte Druckerzeugnisse bereitzustellen, welche eine Vielzahl von Vorteilen beinhalten, beziehungsweise beinhalten können.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass grafische Angaben zum Einbringen in das Druckerzeugnis vorbereitet werden.
  • Derartige grafische Darstellungen können sowohl individualisiert sein – beispielsweise auf einen möglichen Benutzer abgestimmt.
  • Es ist jedoch gleichfalls möglich, grafische Symbole für eine Vielzahl von Dokumentenempfängern, beispielsweise eine Gruppe von Dokumentenempfängern mit gemeinsamen Eigenschaften oder für alle Empfänger der individualisierten Dokumente bereitzustellen.
  • Beispielsweise ist es so möglich, auf Gruppen von Empfängern der Druckerzeugnisse zugeschnittene grafische Darstellungen einzubringen, beispielsweise Darstellungen ägyptischer Kulturdenkmäler für Ägyptenreisende.
  • Ferner ist es möglich, Werbeaufdrucke wahlweise individualisiert für einen einzelnen Benutzer, für eine Benutzergruppe, für eine Empfängergruppe zu der der Benutzer in einer besonderen Beziehung steht oder für alle Empfänger von Druckerzeugnissen auf die Druckerzeugnisse aufzubringen.
  • Insbesondere ist es zweckmäßig, die Druckvorgänge mittels Digitaldruck vorzunehmen. Hierdurch wird die Flexibilität der Bedruckung der Blätter weiter erhöht.
  • Ein Einsatz des Digitaldrucks eignet sich insbesondere für die erfindungsgemäße individualisierte Bedruckung, beziehungsweise für eine Bedruckung sowohl mit individualisierten Druckangaben als auch mit vorgebbaren weiteren Druckelementen, beispielsweise grafischen Symbolen wie Firmenlogos oder Werbebildern oder -texten.
  • Die erfindungsgemäße Gestaltung ermöglicht eine Erzielung vielfältiger vorteilhafter Eigenschaften:
    • • Einheitliche Gestaltung und Übersichtlichkeit der Dokumente
    • • Reduzierung von Fehlerquellen bei Produktion und Handhabung des Druckerzeugnisses
    • • Kein Verlust einzelner Dokumente, kein Vergessen durch den Nutzer des Dokuments
    • • Durchgängig personalisierte Ansprache des Empfängers (Nutzer des Dokuments)
    • • Nutzung modernster Drucktechniken
    • • Ein Workflow; wobei können parallele Ausgabesysteme vermieden werden können
    • • Einbindung von variabler Werbung
    • • Keine doppelten Informationen wie Sicherheitshinweise und AGBs
    • • Datenbankgestütztes Vorsortieren zur optimierten Produktion
    • • Digitales Zusammentragen der einzelnen Bestandteile
    • • Variable Bilder für den Empfänger (Nutzer) des Dokuments passend zu bestimmten weiteren Informationen, beispielsweise zu einem Reiseziel (z. B. Pyramiden/Ägypten)
    • • Portooptimierter Versand
  • 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Druckerzeugnis. Bei dem in 1 dargestellten Druckerzeugnis handelt es sich um ein Ticketbooklet. Dies stellt eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Druckerzeugnisses dar, da bei Ticketbooklets ein Einsatz individualisierter Druckangaben besonders vorteilhaft ist und beispielsweise eine missbräuchliche Nutzung von Reisedokumenten erschwert.
  • Es ist selbstverständlich möglich, andere Druckerzeugnisse zu personalisieren beispielsweise Werbebroschüren zu individualisieren oder auch umfangreichere Druckwerke, beispielsweise auch Bücher, durch eine Einbeziehung individualisierter Druckangaben zu personalisieren.
  • Hierdurch ist es beispielsweise möglich, in einem Druckerzeugnis Namen von Figuren einer Handlung zu personalisieren und/oder individualisierte Bezeichnungen in beliebiger Gestalt und auf beliebigen Objekten aufzubringen.
  • Das in 1 dargestellte individualisierte Druckerzeugnis ist mit einem maschinenlesbaren Code 20 sowie einer in Klarschrift lesbaren weiteren individualisierten Druckangabe – hier in Form einer Musteradresse 30 aufzubringen.
  • Das Druckerzeugnis enthält mehrere Blätter 40, die mit einem personalisierten Druck unter Einbeziehung der individualisierten Druckangaben erzeugt wurden. Die Blätter 40 können durch ein Verbindungselement 50 miteinander verbunden.
  • Beispielsweise weist dieses Druckerzeugnis folgende Eigenschaften auf:
    Objekt: Ticketbooklet
    Format: ca. 21 × 9,8 cm
    Druck: personalisierter Druck 4/4-farbig Euroskala (XEROX iGen3)
    Umfang: von ca. 36 Seiten–80 Seiten
    Material: 90 g satiniertes Papier
    Verarbeitung: Bogen sammeln, schneiden, 2-fach blockheften, einfarbiges
    Fälzelband anbringen, in Fensterhüllen kuvertieren, versenden.
    Variable Steuerung der Bilder nach Reiseart und Destination (z. B. Deckblatt Ägypten = Pyramide)
  • Die erfindungsgemäße Herstellung der Druckelemente ermöglicht eine hohe Sicherheit sowohl bei der Herstellung der Druckerzeugnisse als auch bei ihrem Einsatz.
  • Insbesondere ist es vorteilhaft, einzelne, mehrere oder alle der nachfolgenden Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit einzusetzen:
    • • Optische Lesung mittels Barcode Datamatrix-Code
    • • Reprintsystem für Produktionsverluste
    • • Abgleich auf Vollständigkeit der Kuvertierung
    • • Tägliche Rückmeldung der versendeten Einheiten
    • • Redundante Druckkapazitäten (10 × iGen3)
    • • Sichere Produktionslinien für höchste Ausfallsicherheit und Redundanz
    • • schlanker Workflow dank XEROX FreeFlow Technologie
    • • Geringe Datenmengen dank VIPP, nur Speicherung der variablen Daten
    • • ISO zertifizierter Betrieb und IT Grundschutz
    • • PDF-Webdarstellung für Kunden- oder Callcenter.
  • Ein weiterer mit der Erfindung realisierbarer Vorteil ist, dass ein Einbringen einzelner Blätter mit individualisierten Druckangaben in das Druckerzeugnis nachgewiesen werden kann, so es durch eine Speicherung dieser Angaben möglich ist auch zu einem späteren Zeitpunkt zu beweisen, dass sämtliche einzubringenden individualisierten Druckangaben, die beispielsweise auch Wertcharakter haben, wie Gutscheine in dem Druckerzeugnis enthalten sind.
  • Es ist besonders vorteilhaft, einen maschinenlesbaren Code einzusetzen, der ggfl. verschlüsselte Informationen enthalten kann.
  • Ein hierfür geeigneter Datamatrixcode ist in 2 beispielhaft dargestellt.
  • Der Datamatrixcode enthält verschiedene Arten von Informationen. Es wird ein Datamatrixcode auf jedem Blatt im Booklet erzeugt und während der Endverarbeitung ausgelesen und kontrolliert. Zusätzlich wird zu Kontrollzwecken ein weiterer Datamatrixcode im Adressfeld auf der ersten Seite erzeugt. Folgende Informationen werden während der Produktion weitergeführt und kontrolliert.
  • Es ist besonders vorteilhaft, dass der maschinenlesbare Code, der in 2 dargestellt ist einzelne, mehrere oder sämtliche der nachfolgenden Angaben enthält:
    • • Informationen zur Steuerung des Bearbeitungsablaufes,
    • • Markierung der zu perforierenden Seiten,
    • • Angaben über erstes Blatt und letztes Blatt,
    • • Anzahl der Blätter im Booklet,
    • • Laufende Blattnummer im Booklet,
    • • Markierung für Zugabe von Beilagen,
    • • Informationen zum Job, Jobname, Datum, Buchungskreis, etc.
  • Es ist besonders vorteilhaft, das Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl individualisierter Druckerzeugnisse als Workflow zu gestalten.
  • Insbesondere ist eine Einbeziehung einer Datenverbindung zu einem Auftraggeber (Kunden) vorteilhaft.
  • Die vom Kunden gestellten variablen Daten werden auf Plausibilität überprüft und in einer Datenbank für die Produktion zusammengeführt und, nach Seitenzahlen sortiert, aufbereitet.
  • Die fixen Bookletinhalte (AGBs, Länderinformationen, Bilder, etc.) werden als Ressourcen auf einer anderen Datenbank vorgehalten. Ressourcen und variable Daten werden auf dem RIP des digitalen Drucksystem zusammengeführt, gleichzeitig werden die Datamatrixcodes erzeugt. Anschließend werden die Druckbögen (SRA3 im 6er Nutzen) manuell an die Weiterverarbeitung übergeben.
  • Der Datamatrixcode wird am Beginn der Endverarbeitung in der 1. Teilstrecke gelesen, gesteuert über die Kameraintelligenz den Taktkopf der Perforation und übergibt die gelesenen Daten zur Protokollierung. Am Ende der 1. Teilstrecke werden über 2 weitere Kameras Reihenfolge und Vollständigkeit der Dokumente kontrolliert.
  • In Teilstrecke 2 werden die im Datamatrixcode enthaltenen Daten durch Ablaufinformationen ergänzt und über eine serielle Schnittstelle ausgegeben, sobald das Kuvert das Auslaufband erreicht. Fehlerhafte Kuverts (unvollständig, falsche Reihenfolge des Inhalts) werden in einem Aussteuerfach abgelegt, als fehlerhaft protokolliert und dem Reprint bereitgestellt.
  • In 4 ist ein erfindungsgemäß bedruckter Druckbogen dargestellt. Dieser Druckbogen beinhaltet beispielsweise sechs Druckblätter 100, 110, 120, 130, 140 und 150.
  • Es ist möglich, diese Druckblätter für eine unterschiedliche Anzahl von Nutzern bereitzustellen.
  • Zweckmäßigerweise enthalten mehrere Druckbögen eine gleiche Anzahl an Druckblättern – in dem in 4 dargestellten Fall: 6.
  • Es ist möglich, in einem Druckbogen verschiedene Herstellungs- beziehungsweise Buchungskreise (Marken) einzusetzen.
  • Insbesondere ist es zweckmäßig, eine weitere Sortierung in Abhängigkeit einer Anzahl und/oder einer Lage der in das Druckerzeugnis einzubringenden und/oder zu perforierenden Seiten vorzunehmen. Die Informationen zur Taktperforierung werden ebenfalls im Datamatrixcode ausgelesen und entsprechend im Verarbeitungsprozess ausgeführt.
  • In die Druckblätter des Druckbogens werden vorzugsweise Datensätze eingebracht, die zuvor von einem Auftraggeber (Kunden) geliefert werden.
  • Diese Datensätze werden beispielsweise auf die in 5 dargestellte Weise verarbeitet.
  • Zunächst erfolgt eine Speicherung der Datensätze in einer Datenbank. Die Datensätze werden erfindungsgemäß nach Druckdatensätzen sortiert. Anschließend erfolgt ein Druck der Druckdatensätze. Zur Überprüfung einer Sicherheit von Einbringungsvorgängen ist es zweckmäßig, eine grafische Darstellung der herzustellenden beziehungsweise der hergestellten Druckerzeugnisse – beispielsweise als Webdarstellung – vorzunehmen.
  • Ferner ist es möglich, ggfl. unabhängig von der Datenbank gespeicherte externe Bilddaten in ein zu erzeugendes Druckbild einzugeben. Hierfür ist zweckmäßigerweise ein separater Ressourcenspeicher vorgesehen.
  • Nach Druck des Druckerzeugnisses und/oder Kuvertierung des Druckerzeugnisses erfolgt zweckmäßigerweise ein Abgleich der hergestellten Druckerzeugnisse mit den in der Datenbank zuvor gespeicherten Angaben über die zu druckenden Druckerzeugnisse.
  • Nach Herstellung der Druckerzeugnisse erfolgt eine Rückmeldung an den Kunden (Auftraggeber). Diese Rückmeldung kann in einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in Form einer elektronischen Nachricht (reporting) erfolgen.
  • Parallel zur Erzeugung der variablen Druckdaten können auch niedriger aufgelöste Ansichts-PDF's erzeugt werden, die in einer Webapplikation dem Kunden (z. B. Kundencenter oder Call-Center bei Rückfragen zu den Reisedokumenten) dargestellt werden.
  • Zur Einbindung der individualisierten Druckangaben in eine grafische Gestaltung ist es insbesondere vorteilhaft, eine geeignete digitale Handhabungssprache einzusetzen.
  • Besonders bevorzugt ist VIPP. Dies ist eine offene Sprache von Xerox zur Erzeugung von variablen Dokumenten Formatierungssoftware (PostScript Macros) 100% PostScript Code.
  • Besonders vorteilhaft ist eine Integration eines Workflows. Hierbei ist es besonders vorteilhaft, dass nur die Daten geschickt werden, die für die Herstellung der Druckerzeugnisse benötigt werden. – „Just send the data..." Ressourcen werden auf dem Zielgerät gespeichert, Netzwerk-Last und Sendezeiten verringert.
  • Dies ermöglicht eine schnelle Verarbeitung der Druckangaben und damit eine schnelle Herstellung der für das Druckerzeugnis vorgesehenen Druckblätter.
  • Es ist selbstverständlich möglich, die Erfindung in beliebigen digitalen Druckzentren einzusetzen. Bei einer Realisierung der Erfindung durch die Anmelderin hat sich ein Einsatz von digitalen Druckzentren des Typs 10 × Xerox iGen3 110 besonders bewährt. Ein derartiges digitales Druckzentrum 160 ist in 6 dargestellt.
  • Die Xerox DocuColor iGen3 110 ist ein schnelles Bogenfarbdrucksystem. Die SmartPress TechnologyTM eignet sich besonders für ein xerografisches Druckmaschinen-Design. Zusammen mit einem völlig neu entwickelten Druckwerk und neuen Tonern wird erfindungsgemäß ein hoher Qualitätsstandard sichergestellt, bei gleichzeitig niedrigen Kosten pro Druck. Kleinauflagen bis hin zum Druck von variablen Daten lassen sich wirtschaftlich drucken.
  • Anschließend erfolgt ein Zurechtschneiden der Druckbögen.
  • Hierfür ist insbesondere der in 7 dargestellte Wellenschneideautomat vorteilhaft.
  • In einem ersten Wellenschneideautomat ist eine Taktperforation integriert. Zur Interpretation bei Zuführung des Druckbogens wird der Datamatrixcode mit einer optischen Kameralesung ausgelesen. Ein Datamatrixcode wird für jede Seite im Bund erzeugt (im fertigen Booklet nicht sichtbar) und entsprechend platziert. Zuerst werden die Druckbogen senkrecht geschnitten und an den erforderlichen Seiten perforiert. In der zweiten Maschine wird dann der halbierte Druckbogen waagerecht beschnitten, sodass die einzelnen Seiten auf Endformat geschnitten werden.
  • Eine Integration des Wellenschneideautomaten in eine Bearbeitungsstraße für die Druckbögen ist in 8 beispielhaft dargestellt.
  • Die in 8 dargestellte Verarbeitungsstraße sieht zwei Wellenschneideautomaten vor, die in einem 90° Winkel zueinander angeordnet sind. Dadurch können die einzelnen Seiten des Ticketbooklets rundum randlos beschnitten werden. Die Druckbogen werden zuerst waagerecht und dann senkrecht beschnitten. Die einzelnen Blätter des Endprodukts werden anschließend in gewünschter Reihenfolge abgelegt.
  • Der in 8 dargestellten Verarbeitungsstraße werden Druckbögen zugeführt, wie sie in 9 beispielhaft dargestellt sind.
  • In einem Bearbeitungsschritt erfolgt eine Aufteilung der Druckbögen in zwei Teile und das Aufbringen von Perforationen 60.
  • Erster Verarbeitungsschritt
  • Bogen 4-fach senkrecht beschneiden. Datamatrix nach Kuvertierkennzeichnung auslesen und entsprechende Seiten taktperforieren. Anschließend Bogen weiterführen.
  • Das Ergebnis dieses Verarbeitungsschrittes ist in 10 beispielhaft dargestellt.
  • Hierdurch entstehen Bögen, die beispielsweise Druckblätter für einen Einsatz in drei verschiedenen individualisierten Druckerzeugnissen beinhalten, die für eine Weiterleitung an drei Empfänger besonders geeignet sind.
  • In einem zweiten Verarbeitungsschritt erfolgt eine Umleitung der die drei Druckblätter enthaltenden Druckbögen.
  • In einem dritten Verarbeitungsschritt werden die Druckerzeugnisse – beispielsweise Booklets – auf ein gewünschtes Endformat geschnitten, vorzugsweise auch gesammelt und abgelegt. Vorteilhafterweise erfolgt ein Einsatz der zweiten und dritten Kameralesung zur Überprüfung von Vollständigkeit und Blattreihenfolge der Booklets.
  • Drei derartige Druckblätter, die jeweils eine Perforation 60 aufweisen sind in 12 beispielhaft dargestellt.
  • Auf gleiche Seitenzahlen sortierte und auf Endformat geschnittene Booklets liegen nun hintereinander und werden manuell an eine Weiterverarbeitungsstrasse übergeben.
  • Eine besonders bevorzugte Anordnung der Druckblätter 100, 120 und 140 ist in 13 beispielhaft dargestellt.
  • Anschließend werden einzelne Bookletseiten anhand des Datamatrixcodes ausgelesen und bookletweise gesammelt und weitergeführt. Defekte Bookletsätze werden ausgesteuert und gemeldet.
  • Erfindungsgemäß ist es besonders bevorzugt, als Ersatz für die defekten Bookletsätze beziehungsweise andere nicht korrekt hergestellte Druckereierzeugnisse auf Grundlage der zuvor gespeicherten Informationen einen neuen Druck- und Herstellungsvorgang durchzuführen.
  • 14 zeigt eine weitere bevorzugte Anordnung eines erfindungsgemäßen maschinenlesbaren Codes. Diese Anordnung erfolgt zwischen einem Randbereich und der Perforation 60. Bei einem nachfolgenden Verbinden der Druckblätter in einem Randbereich wird hierdurch eine Zugänglichkeit des maschinenlesbaren Codes 20 verringert.
  • Da der Datamatrixcode nur für die revisionssichere Steuerung im gesamten Arbeitsprozess benötigt wird, wird er im verarbeiteten Endprodukt durch ein Fälzelband abgedeckt. Dadurch wird erreicht, dass der grafische Gesamteindruck nicht durch den Datamatrixcode gestört wird. Zusätzlich zum für die Verarbeitung benötigten Datamatrixcode, der im Bund auf jeder Seite abgebildet ist, kann zusätzlich ein weiterer sichtbarer Datamatrixcode im Adressfeld erzeugt werden. Dieser Datamatrixcode kann relevante Daten für die Logistik des Versanddienstleisters (z. B. DV-Freimachung der Deutsche Post AG) enthalten aber auch relevante Informationen zur weiteren Nutzung des Kunden (z. B. zur Nachverfolgung von Rückläufern).
  • In einem weiteren Verarbeitungsschritt werden vereinzelte und geprüfte Bookletsätze zweimal durch den Rücken mittels Heftklammern 180 geheftet (15).
  • Nach dem Heften wird das Booklet gefälzelt und zur Kuvertierung weitergegeben. Ein derartiges Booklet ist in 16 beispielhaft dargestellt.
  • Da verschiedene Mandanten (Buchungskreise) auf einem Bogen platziert sind, muss für alle eine einheitliche Farbe des Fälzelbands (z. B. Schwarz) benutzt werden. Nach Abschluss der Kuvertierung wird jedes Booklet als Richtig oder Falsch zur Revision bzw. Reprint in einem Datensatz markiert.
  • Ein für einen Postversand in einem Briefumschlag 200 geeignetes Druckerzeugnis 10 ist in 17 beispielhaft dargestellt.
  • Das Posterzeugnis ist zweckmäßigerweise kuvertiert in neutrale unbedruckte Fensterhüllen (maschinell kuvertierbar), bzw. einheitlich bedruckte Fensterhüllen.
  • Es ist – für den Fall, dass der maschinenlesbare Code 20 versandrelevante Informationen enthält – bei einer entsprechenden Handhabung durch ein Postunternehmen nach Schließen der Verschlusslasche 210 versandfertig.
  • Die Vorderansicht dieses Briefes ist in 18 beispielhaft dargestellt.
  • Auch der Einsatz von Panoramafensterhüllen oder transparente Versandhüllen ist denkbar. Dadurch können verschiedene Mandanten/Logos, sichtbar durch das Panoramafenster, auf dem Deckblatt eingesetzt werden, ohne dass dazu verschiedenartig bedruckte Versandhüllen benötigt werden.
  • In einer Weiterentwicklung der Erfindung werden vor dem Schließen des Briefumschlages 200 Beilagen hinzugeführt.
  • Eine besonders bevorzugte Beilagenkuvertierung wird nachfolgend beispielhaft dargestellt.
  • Eine besonders bevorzugte Kuvertierungsanlage ist ein Mehrkanal-System mit 4 Kanälen. Im ersten Kanal wird das Booklet zugeführt. In den Kanälen 2–4 können 3 weitere Beilagen zukuvertiert werden. Es können nur Dokumente im DIN lang Format mit geschlossener Kante kuvertiert werden (z. B. A4 wickelgefalzt auf DIN lang).
  • Eine derartige Kuvertieranlage ist in 19 beispielhaft dargestellt. Diese Kuvertieranlage ist mit einem Computer PC verbunden, der Informationen über Unterlagen enthält, welche in die jeweiligen Versandumschläge eingebracht werden können.
  • Eine derartige Kuvertierungsanlage ist in 19 beispielhaft dargestellt.
  • Insbesondere ist es zweckmäßig, dass in der Kuvertierungsanlage die nachfolgend dargestellten Verarbeitungsvorgänge erfolgen:
  • Schneiden, Taktperforieren und Ablegen
  • Teilstrecke 1
    • • Das Ausgangsmaterial wird auf der XEROX iGen3 gedruckt und in der ersten Teilanlage geschnitten, gleichzeitig erfolgt der Randbeschnitt der Außenkanten, der Streifenausschnitt des Mittelstreifens und die Mikroperforierung wird getaktet. Die Steuerung der Perforierung erfolgt über einen Datamatrixcode, der sich im späteren Heftrand des Blocks befindet und gleichzeitig andere Informationen enthält.
    • • Die Bogen werden weitergeführt und in einem zweiten Schneidwerk durch Randbeschnitt und Streifenausschnitt auf das endgültige Format gebracht.
    • • Die kompletten Sätze, die nicht gelesen werden können, laufen in ein entsprechendes Aussteuerfach.
  • Blockheften, Fälzeln und Kuvertieren
  • • Teilstrecke 2
    • • Die dem Sammelmodul zugeführten Dokumente werden im Stapel, entsprechend der Information aus dem Datamatrixcode gesammelt – und wenn für gut befunden – blockweise der Heftstation zugeführt, anderenfalls später ausgesteuert.
    • • Die gesammelten Blöcke werden infolge des Transportes an der rechten Seite geheftet.
    • • Die gehefteten Blöcke werden im Fälzelmodul gefälzelt.
    • • Im gegenwärtig konzipierten Mehrkanalsystem können bis zu 3 Beilagen selektiv zugesteuert werden.
    • • Die Blöcke werden mit den Beilagen kuvertiert, verschlossen und entweder in das Aussteuerfach als „nicht gut" oder auf das Schuppenband als „gut" ausgelegt.
    • • Die „gut" befüllten Umschläge C6/5 Plus 125 × 229 mm liegen nun auf der Umschlaglasche. Die mit Wasser besprühte Lasche kann mit dem Leim nun unter dem Eigengewicht des Booklets, eine flächige Verbindung zum Trocknen eingehen, ohne dass ein Kuvert sich ungewollt wieder öffnet.
    • • Auf der Auslage sind anschließend Gruppentrennungen für postalische Belange oder Signiervorgänge in den Freimachungszonen möglich.
  • 10
    Druckerzeugnis
    20
    maschinenlesbarer Code
    30
    weitere individualisierte Druckangabe
    40
    Blätter
    50
    Verbindungselement
    60
    Perforation
    100
    Druckblätter
    110
    Druckblätter
    120
    Druckblätter
    130
    Druckblätter
    140
    Druckblätter
    150
    Druckblätter
    160
    Druckzentrum
    170
    Förderstrecke
    180
    Heftklammer
    196
    Wellenschneideautomat
    200
    Briefumschlag
    210
    Verschlusslasche

Claims (6)

  1. Verfahren zum Herstellen einer Vielzahl individualisierter Druckerzeugnisse, wobei ein einzelnes individualisiertes Druckerzeugnis sowohl Angaben enthält, die für einen einzelnen Empfänger eines einzelnen individualisierten Druckerzeugnisses oder für eine definierte Gruppe von Empfängern des Druckerzeugnisses bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei verschiedene Blätter mit individualisierten Druckangaben sowie einem maschinenlesbaren Code versehen werden, wobei der maschinenlesbare Code Angaben zu seiner Zugehörigkeit zu dem einzelnen individualisierten Druckerzeugnis enthält.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code eine Information zu einer Positionierung des Blattes innerhalb des individualisierten Druckerzeugnisses enthält, und dass das Blatt entsprechend der Angabe in einen Stapel zur Herstellung des Druckerzeugnisses dienender Blätter eingebracht wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der auf einem Blatt aufgebrachte Code eine Angabe zu einer Seitenzahl aufweist, welche das Blatt in einem fertigen Druckerzeugnis aufweist.
  4. Verfahren nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code ein Barcode ist.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der maschinenlesbare Code ein Data-Matrix-Code ist.
  6. Individualisierter Druckerzeugnisse, das sowohl Angaben enthält, die für einen einzelnen Empfänger individualisierten Druckerzeugnisses oder für eine definierte Gruppe von Empfängern des Druckerzeugnisses bestimmt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei verschiedene Blätter mit individualisierten Druckangaben sowie einem maschinenlesbaren Code versehen sind, wobei der maschinenlesbare Code Angaben zu seiner Zugehörigkeit zu dem einzelnen individualisierten Druckerzeugnis enthält.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8630018B2 (en) 2007-11-23 2014-01-14 Mueller Martini Holding Ag, Hergiswil Producing printed products and assembly for carrying out said method
CN113715546A (zh) * 2020-05-25 2021-11-30 卢宗香 一种置换凭证及制作方法

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