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DE102007047083A1 - Zusatzhandgriff - Google Patents

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DE102007047083A1
DE102007047083A1 DE200710047083 DE102007047083A DE102007047083A1 DE 102007047083 A1 DE102007047083 A1 DE 102007047083A1 DE 200710047083 DE200710047083 DE 200710047083 DE 102007047083 A DE102007047083 A DE 102007047083A DE 102007047083 A1 DE102007047083 A1 DE 102007047083A1
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shaft
insulating
additional handle
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DE200710047083
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Frank Müller
Holger Frank
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Abstract

Die Erfindung beschreibt einen Zusatzhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine mit wenigstens einem Griffelement (21), einem Befestigungselement (22) zur Befestigung des Zusatzhandgriffs an einer Handwerkzeugmaschine und einer Isoliervorrichtung (30) mit mindestens einem Dämpfungselement (31) zur Schwingungsdämpfung, wobei die Isoliervorrichtung (30) mindestens einen mit dem Griffelement (21) beim Kippen des Griffelements (21) relativ zu der Längsachse (15) einer Handwerkzeugmaschine (10) zusammenwirkenden harten Anschlag (35) aufweist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung betrifft einen Zusatzhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Zahlreiche Elektrowerkzeuge, wie z. B. Winkelschleifer und Bohrhämmer, sind mit einem Zusatzhandgriff ausgestattet. Um zu vermeiden, dass Schwingungen, die im Betrieb des Elektrowerkzeugs entstehen, über den Zusatzhandgriff auf den Bediener übertragen werden, sind Zusatzhandgriffe meist mit schwingungsdämpfenden Mitteln versehen.
  • Beispielsweise ist aus DE 36 08 700 A1 eine Handwerkzeugmaschine mit einer Aufnahmeöffnung für einen Zusatzhandgriff bekannt. Der Zusatzhandgriff ist in sich starr und ohne Vibrationsdämpfungsglied ausgeführt. In die Aufnahmeöffnung ist ein Rohrstück mit einem Innengewinde mit einem dieses Rohrstück umgebenden Dämpfungsglied einvulkanisiert.
  • Alternativ zu der Anbringung des Zusatzhandgriffs gemäß DE 36 08 700 A1 mittels eines Gewindes in einer Aufnahmeöffnung in einem Gehäuse einer Handwerkzeugmaschine kann ein Zusatzhandgriff auch mittels einer Spannvorrichtung, wie z. B. in DE 28 04 223 A1 beschrieben, an einem Spannhals einer Handwerkzeugmaschine angebracht sein. Dazu weist der Zusatzhandgriff entweder einen Gewindezapfen auf, der in eine entsprechende Aufnahme der Spannvorrichtung mit Innengewinde eingeschraubt wird, oder eine Gewindehülse, die einen entsprechenden Gewindezapfen der Spannvorrichtung aufnimmt.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Die Erfindung geht aus von einem Zusatzhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine, welcher zumindest ein Griffelement, ein Befestigungselement zur Befestigung des Zusatzhandgriffs an einer Handwerkzeugmaschine und eine Isoliervorrichtung mit mindestens einem Dämpfungselement zur Schwingungsdämpfung umfasst.
  • Erfindungsgemäß weist die Isoliervorrichtung mindestens einen mit dem Griffelement beim Kippen des Griffelements relativ zu der Längsachse der Handwerkzeugmaschine zusammenwirkenden harten Anschlag auf. Der harte Anschlag bildet einen mechanischen Anschlag und begrenzt die Auslenkung des Griffelements bei einer Kippbewegung relativ zu der Längsachse der Handwerkzeugmaschine, an der der Zusatzhandgriff angebracht ist. Dies verhindert, dass das Dämpfungselement der Isoliervorrichtung durch eine übermäßige Auslenkung überbeansprucht und ggf. beschädigt wird. Dies gilt nicht nur im Betrieb der Handwerkzeugmaschine, sondern auch beim Transport der Handwerkzeugmaschine am Zusatzhandgriff.
  • Die Isoliervorrichtung umfasst insbesondere einen Schaft, welcher mittels des Dämpfungselements schwingungsisoliert bzw. schwingungsdämpfend gelagert ist. Als Dämpfungselement eignet sich beispielsweise ein elastisches Material, insbesondere ein Schaum, ein Elastomer, z. B. thermoplastisches Elastomer oder synthetischer Kautschuk, oder ein oder mehrere mit einem Fluid, z. B. Luft, Öl, gefüllte Dämpfungskissen. Alternative Dämpfungselemente, wie z. B. Federelemente, können ebenfalls zum Einsatz kommen. Ist das Dämpfungselement beispielsweise ein Elastomer oder ein Schaum, kann der Schaft zumindest teilweise von dem Dämpfungselement umgeben sein.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Umfangsfläche des Schafts zumindest teilweise als Anschlag ausgebildet. Dabei ist der Schaft in seiner Ausgangsposition ohne Auslenkung zumindest an seinem freien Ende nicht von dem Dämpfungselement umgeben oder mit einer sonstigen Komponente der Isoliervorrichtung in Berührung. Bei maximaler Auslenkung des Zusatzhandgriffs relativ zu der Längsachse der Handwerkzeugmaschine, an der der Zusatzhandgriff befestigt ist, kommt das freie Ende des Schafts in Anlage mit einer harten Komponente der Isoliervorrichtung. Dies kann beispielsweise eine Innenfläche der Isoliervorrichtung sein.
  • In einer alternativen bevorzugten Ausführungsform ist radial an dem Schaft ein Vorsprung vorgesehen, welcher als Anschlag wirkt. Der Vorsprung ist insbesondere scheibenförmig ausgebildet, so dass er radial nach allen Seiten des Schafts einen Anschlag bildet. Anstelle eines scheibenförmigen Vorsprungs können auch ein oder mehrere einzelne Vorsprünge vorgesehen sein, welche regelmäßig oder unregelmäßig über den Umfang des Schaftes verteilt sind. In seiner Ausgangsposition ohne Auslenkung ist der Vorsprung freistehend, d. h. er ist mit keiner Komponente der Isoliervorrichtung in Berührung. Erst bei maximaler Auslenkung relativ zu der Längsachse der Handwerkzeugmaschine kommt der Vorsprung in Anlage mit z. B. einer Innenfläche der Isoliervorrichtung.
  • Der Schaft kann lösbar in der Isoliervorrichtung aufnehmbar sein. Hierzu weist der Schaft ein Außengewinde auf, welches mit einem Innengewinde einer Gewindehülse in der Isoliervorrichtung zusammenwirkt. So kann der Schaft in die Isoliervorrichtung eingeschraubt werden. Die Gewindehülse ist dabei schwingungsdämpfend mittels eines Dämpfungselements gelagert.
  • Alternativ kann der Schaft fest mit der Isoliervorrichtung verbindbar sein. Der Schaft kann beispielsweise stoffschlüssig befestigt sein, indem ein Dämpfungselement aus thermoplastischem Elastomer zwischen den Schaft und die Isoliervorrichtung mittels eines Spritzgießverfahrens eingebracht wird.
  • In einer ersten Ausführungsform bildet die Isoliervorrichtung ein separates Isolierelement, welches mit dem Griffelement einerseits und dem Befestigungselement andererseits lösbar verbindbar ist. Unter einem separaten Isolierelement wird eine Isoliervorrichtung als eigenständiges Modul verstanden. Es wird zwischen das Befestigungselement und das Griffelement geschaltet und kann je nach Anwendungsfall eingesetzt oder weggelassen werden. Die Isoliervorrichtung als separates Isolierelement hat auch den Vorteil, dass der Benutzer der Handwerkzeugmaschine mehrere verschiedene Isoliervorrichtungen vorhalten kann, die unterschiedliche Dämpfungseigenschaften aufweisen. Gleichzeitig genügt es nur ein Befestigungselement und ein Griffelement zur Verfügung zu haben. Je nach Art der Anwendung kann der Benutzer dann ein Isolierelement mit stärkerer oder schwächerer Dämpfungswirkung auswählen. Außerdem hat ein separates Isolierelement den Vorteil, dass bereits vorliegende Zusatzhandgriffe, beispielsweise ohne Schwingungsdämpfung, dadurch aufgewertet werden können, dass ein Isolierelement zur Verfügung gestellt wird, welches mit dem Griffelement und dem Befestigungselement eines vorliegenden Zusatzhandgriffes, z. B. durch Einschrauben, verbunden werden kann.
  • In einer zweiten Ausführungsform bildet die Isoliervorrichtung einen festen Bestandteil des Griffelements. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform ist die Isoliervorrichtung dabei nicht lösbar, sondern fest mit dem Griffelement verbunden. Das Griffelement mit integrierter Isoliervorrichtung ist wiederum lösbar mit dem Befestigungselement verbunden. Beispielsweise kann der Schaft der Isoliervorrichtung mit einem Schaft des Griffelements einstückig ausgebildet sein oder der Schaft der Isoliervorrichtung kann mit dem Griffelement auf andere Weise verbunden sein.
  • In einer dritten Ausführungsform bildet die Isoliervorrichtung einen festen Bestandteil des Befestigungselements. Im Unterschied zu der ersten Ausführungsform ist die Isoliervorrichtung dabei nicht lösbar, sondern fest mit dem Befestigungselement verbunden. Das Befestigungselement mit integrierter Isoliervorrichtung ist wiederum lösbar mit dem Griffelement verbindbar ausgebildet.
  • Das Befestigungselement des erfindungsgemäßen Handgriffs ist insbesondere eine Spannvorrichtung, welche an einem Spannhals einer Handwerkzeugmaschine anbringbar ist. Die Spannvorrichtung umfasst beispielsweise ein Spannband, z. B. aus Metall, und eine Schraube, die in die Isoliervorrichtung eingeschraubt werden kann. Eine alternative Spannvorrichtung weist einen ein- oder mehrteiligen Spannring auf, welcher mittels einer Schraube an ein Gehäuse einer Werkzeugmaschine fest geklemmt wird. Dazu wird das Schraubengewinde in die Isoliervorrichtung eingedreht, wobei sich der Spannring beim Verdrehen der Griffhülse zusammenzieht. Auf die Ausführung der Spannvorrichtung soll hier nicht näher eingegangen werden, da diese nicht Gegenstand der Erfindung ist. Exemplarisch sei auf DE 41 32 058 A1 verwiesen, worin ein einteiliger Spannring beschrieben ist. Ein zweiteiliger Spannring ist beispielsweise aus DE 79 27 713 U1 bekannt.
  • Das Griffelement des erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffs hat eine im Wesentlichen zylindrische Form. Dies kann in einer einfachen Ausführungsform ein Zylinder sein. Ein zylinderförmiges Griffelement kann jedoch auch an die Ergonomie der menschlichen Hand angepasst sein, indem es abweichend von einer reinen Zylinderform entlang seiner Längsachse beispielsweise unterschiedliche Durchmesser aufweist. Dabei kann das Griffelement rotationssymmetrisch ausgeführt sein, so dass der Handgriff in beliebiger Ausrichtung vom Bediener greifbar ist. Alternativ kann das Griffelement auch so speziell an die Ergonomie der menschlichen Hand angepasst sein, dass ein erster Bereich des Griffelements speziell als Auflagefläche für die Handfläche und ein zweiter Bereich als Auflagefläche für die Finger dient.
  • Weiterhin kann das Griffelement einteilig oder mehrteilig ausgeführt sein. Ein Zusatzhandgriff mit einem einteiligen Griffelement hat beispielsweise ein stabförmiges Griffelement, z. B. aus einem thermoplastischen Kunststoff, welches innen z. B. hohl sein kann. Ein zweiteiliges Griffelement dagegen hat beispielsweise einen Griffkern aus einem harten Material, z. B. einem thermoplastischen Kunststoff, und einer Griffhülle aus einem weichen Material, z. B. einem elastischen Kunststoff. Die Griffhülle kann den Griffkern ganz oder teilweise umgeben.
  • Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet eine Handwerkzeugmaschine mit einem erfindungsgemäßen Zusatzhandgriff. Die Handwerkzeugmaschine kann z. B. ein Bohrhammer, eine Schlagbohrmaschine oder ein Winkelschleifer sein.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen
  • 1 eine Handwerkzeugmaschine mit einem Zusatzhandgriff schematisch dargestellt
  • 2 eine Ausführungsform einer Isoliervorrichtung eines erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffs
  • 3a eine alternative Ausführungsform einer Isoliervorrichtung eines erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffs in Ausgangsposition
  • 3b die Isoliervorrichtung gemäß 3a in maximaler Auslenkposition
  • 3c eine alternative Ausführungsform eines Schafts einer Isoliervorrichtung mit radialem Vorsprung
  • 4 eine weitere Ausführungsform einer Isoliervorrichtung eines erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffs mit außen liegendem Anschlag
  • 5 eine Ausführungsform einer Isoliervorrichtung, welche Bestandteil des Griffelements ist
  • 6 eine Ausführungsform einer Isoliervorrichtung, welche Bestandteil des Befestigungselements ist.
  • In 1 ist eine von einem Bohrhammer gebildete Handwerkzeugmaschine 10 schematisch dargestellt. Die Handwerkzeugmaschine 10 umfasst eine Werkzeugaufnahme 13, die über eine nicht näher dargestellte Antriebseinheit angetrieben werden kann, und einen an dem der Werkzeugaufnahme 13 abgewandten Ende der Handwerkzeugmaschine 10 angeordneten Haupthandgriff 11. In der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10 vor der Werkzeugaufnahme 13 ist ein Zusatzhandgriff 20 angeordnet. Der Zusatzhandgriff 20 befindet sich an einem Spindelhals 12 der Handwerkzeugmaschine 10. Der Zusatzhandgriff 20 umfasst eine Spannvorrichtung als Befestigungselement 22 sowie ein Griffelement 21. Mittels des Befestigungselements 22 ist der Zusatzhandgriff 20 an dem Spindelhals 12 der Handwerkzeugmaschine 10 lösbar befestigbar. Bei der Spannvorrichtung handelt es sich insbesondere um ein Spannband, welches aus dem Stand der Technik hinlänglich bekannt ist.
  • Der Zusatzhandgriff 20 befindet sich in der Darstellung nach 1 in seiner Ausgangsposition ohne Auslenkung relativ zu der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10. In dieser Ausgangsposition ist der Zusatzhandgriff 20 im Wesentlichen rechtwinklig zu der Längsachse 15 angeordnet.
  • Der erfindungsgemäße Zusatzhandgriff 20 umfasst weiterhin eine Isoliervorrichtung 30 mit mindestens einem Dämpfungselement 31 zur Schwingungsdämpfung. In 2 bis 6 sind verschiedene Ausführungsformen von Isoliervorrichtungen dargestellt. Zur Schwingungsdämpfung eignet sich als Dämpfungselement 31 insbesondere ein elastisches Material, wie z. B. ein thermoplastisches Elastomer oder ein Schaum. Mit Hilfe des Dämpfungselements 31 ist ein Schaft 32 in einem Trageelement 33 der Isoliervorrichtung 30 schwingungsisoliert bzw. schwingungsdämpfend gelagert. Aufgrund des elastischen Dämpfungselements 31 kann das Griffelement 21 aus seiner Ausgangsposition ausgelenkt werden. Dies geschieht beispielsweise beim Arbeiten mit der Handwerkzeugmaschine 10, wenn Druck auf die Handwerkzeugmaschine 10 in Arbeitsrichtung (entspricht der Längsrichtung 15) ausgeübt wird. Dabei wird der Zusatzhandgriff in der Längsachse 15 in Richtung der Werkzeugaufnahme 13 ausgelenkt. Andererseits wird das Griffelement 21 beim Herausziehen des Bohrerbits 14 aus einem Bohrloch entgegen der Arbeitsrichtung in der Längsachse 15 ausgelenkt. Auch eine Auslenkung in einer anderen Richtung, beispielsweise quer zur Längsachse oder in einem beliebigen anderen Winkel zur Längsachse, ist möglich, beispielsweise beim Transport der Handwerkzeugmaschine 10.
  • Die Isoliervorrichtung 30 weist erfindungsgemäß mindestens einen mit dem Griffelement 21 beim Kippen des Griffelements 21 relativ zu der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10 zusammenwirkenden harten Anschlag 35 auf. Der harte Anschlag 35 bildet einen mechanischen Anschlag und begrenzt die Auslenkung des Griffelements 21 bei einer Kippbewegung relativ zu der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10.
  • In der Ausführungsform nach 2 ist die Umfangsfläche 34 des Schafts 32 an seinem freien Ende 36 als Anschlag 35 ausgebildet. Dabei ist das freie Ende 36 des Schafts 32 in seiner Ausgangsposition ohne Auslenkung gemäß 2 nicht von dem Dämpfungselement 31 umgeben und mit keiner sonstigen Komponente der Isoliervorrichtung 30 in Berührung. Bei maximaler Auslenkung des Zusatzhandgriffs 20 relativ zu der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10 kommt die Umfangsfläche 34 an dem freien Ende 36 des Schafts 32 in Anlage mit einer Innenfläche 37 der Isoliervorrichtung 30. Dazu ist in dem Trageelement 33 eine Aussparung 38 vorgesehen, zu der der Schaft 32 in seiner Ausgangsposition beabstandet angeordnet ist.
  • In einer alternativen Ausführungsform gemäß 3a bis 3c ist radial an dem Schaft 32 ein Vorsprung 39 vorgesehen, welcher als Anschlag 35 wirkt. Der Vorsprung 39 ist gemäß 3a bis 3c an dem freien Ende 36 des Schafts 32 angeordnet. Damit befindet er sich innen liegend innerhalb der Isoliervorrichtung. Er ist scheibenförmig ausgebildet, so dass er radial nach allen Seiten des Schafts 32 einen Anschlag 35 bildet. Während der Vorsprung 39 gemäß 3a und 3b geradlinige Kanten aufweist, ist der Vorsprung 39 gemäß 3c mit abgerundeten Kanten versehen, die eine spezielle Kontur des innen liegenden Anschlags 35 bilden. In seiner Ausgangsposition ohne Auslenkung gemäß 3a ist der Vorsprung 39 freistehend angeordnet, so dass er mit keiner Komponente der Isoliervorrichtung 30 in Berührung steht. Erst bei maximaler Auslenkung relativ zu der Längsachse 15, wie in 3b gezeigt, kommt der Vorsprung 39 in Anlage mit der Innenfläche 37 der Isoliervorrichtung 30.
  • In den Ausführungsformen nach 2 und 3 ist der Schaft 32 fest mit dem Trageelement 33 der Isoliervorrichtung 30 verbunden, beispielsweise mittels des Dämpfungselements 31, welches als thermoplastisches Elastomer zwischen das Trageelement 33 und den Schaft 32 in einem Spritzgießverfahren gespritzt wird.
  • Alternativ ist in der Ausführungsform nach 4 der Schaft 32 lösbar in der Isoliervorrichtung 30 aufgenommen. Hierzu ist der Schaft 32 mit einem Außengewinde 41 versehen. In der Isoliervorrichtung 30 ist eine Gewindehülse 42 mit einem Innengewinde 43 vorgesehen, so dass der Schaft 32 in die Gewindehülse 42 eingeschraubt werden kann. Die Gewindehülse 42 ist dabei schwingungsdämpfend mittels des Dämpfungselements 31 in dem Trageelement 33 gelagert.
  • Weiterhin zeigt 4 eine alternative Ausführungsform eines Anschlags 35. Der Anschlag 35 ist, ähnlich wie in 3, in Form eines radial an dem Schaft 32 angeordneten Vorsprungs und in Form einer Scheibe ausgebildet. Anders als der Anschlag 35 nach 3 ist jedoch der Anschlag 35 gemäß 4 nicht an dem freien Ende 36, sondern an dem dem Griffelement 21 zugewandten Ende 44 des Schafts 32 angeordnet. Er befindet sich somit außerhalb des Trageelements 33 der Isoliervorrichtung 30. Er bildet einen außen liegenden Anschlag 35. Demnach kommt bei einer maximalen Auslenkung des Griffelements 21 relativ zu der Längsachse 15 der Handwerkzeugmaschine 10 der Anschlag 35 in Anlage mit einer Außenfläche 45 des Trageelements 33.
  • Gemäß der Ausführungsformen nach 2 bis 4 bildet die Isoliervorrichtung 30 ein separates Isolierelement, welches mit dem Griffelement 21 einerseits und dem Befestigungselement 22 andererseits lösbar verbindbar ist. Hierfür weist das Trageelement 33 z. B. eine Aufnahme 46 mit Innengewinde 47 für die Aufnahme einer Schraube (nicht dargestellt) des Befestigungselements 22. Außerdem weist der Schaft 32 an seinem dem Griffelement 21 zugewandten Ende 44 einen Gewindebolzen 48 auf, der in einer korrespondierenden Aufnahme 49 des Griffelements 21 aufgenommen wird. So bildet die Isoliervorrichtung 30 ein eigenständiges Modul, welches zwischen das Befestigungselement 22 und das Griffelement 21 geschaltet werden kann. Die Isoliervorrichtung 30 als separates Isolierelement hat unter anderem den Vorteil, dass der Benutzer der Handwerkzeugmaschine 10 entscheiden kann, ob er den Zusatzhandgriff 20 mit oder ohne schwingungsdämpfende Isoliervorrichtung 30 einsetzen möchte. Außerdem hat die separate Isoliervorrichtung 30 den Vorteil, dass für ein älteres Modell eines Zusatzhandgriffes ohne schwingungsdämpfende Mittel eine separate Isoliervorrichtung 30 zur Verfügung gestellt werden kann, so dass der ältere Zusatzhandgriff nachträglich wirkungsvoll mit einer Schwingungsdämpfung versehen werden kann.
  • Im Unterschied hierzu bildet die Isoliervorrichtung 30 in der Ausführungsform nach 5 einen festen Bestandteil des Griffelements 21. Die Isoliervorrichtung 30 ist damit nicht mehr lösbar, sondern fest mit dem Griffelement 21 verbunden, indem der Schaft 32 der Isoliervorrichtung 30 mit dem Griffelement 21 einstückig ausgebildet ist. Das Griffelement 21 mit integrierter Isoliervorrichtung 30 ist wiederum lösbar mit dem Befestigungselement 22 verbunden, indem das Befestigungselement 22 mittels einer Schraube in die Aufnahme 46 des Trageelements 33 eingeschraubt wird.
  • In einer weiteren Ausführungsform nach 6 bildet die Isoliervorrichtung 30 einen festen Bestandteil des Befestigungselements 22. Daher ist die Isoliervorrichtung 30 nicht lösbar, sondern fest mit dem Befestigungselement 22 verbunden, beispielsweise indem eine Komponente des Befestigungselements 22 einstückig mit dem Trageelement 33 ausgebildet ist. Das Befestigungselement 22 mit integrierter Isoliervorrichtung 30 ist wiederum lösbar mit dem Griffelement 21 verbindbar ausgebildet.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
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    • - DE 2804223 A1 [0004]
    • - DE 4132058 A1 [0015]
    • - DE 7927713 U1 [0015]

Claims (10)

  1. Zusatzhandgriff für eine Handwerkzeugmaschine mit wenigstens einem Griffelement (21), einem Befestigungselement (22) zur Befestigung des Zusatzhandgriffs an einer Handwerkzeugmaschine und einer Isoliervorrichtung (30) mit mindestens einem Dämpfungselement (31) zur Schwingungsdämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliervorrichtung (30) mindestens einen mit dem Griffelement (21) beim Kippen des Griffelements (21) relativ zu der Längsachse (15) einer Handwerkzeugmaschine (10) zusammenwirkenden harten Anschlag (35) aufweist.
  2. Zusatzhandgriff nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliervorrichtung (30) einen Schaft (32) umfasst, dessen Umfangsfläche (34) zumindest teilweise als Anschlag (35) ausgebildet ist.
  3. Zusatzhandgriff nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass radial an dem Schaft (32) ein Vorsprung (39) vorgesehen ist, welcher als Anschlag (35) wirkt.
  4. Zusatzhandgriff nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vorsprung (39) scheibenförmig ausgebildet ist.
  5. Zusatzhandgriff nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (32) ein Außengewinde (41) aufweist, welches mit einem Innengewinde (43) einer Gewindehülse (42) in der Isoliervorrichtung (30) zusammenwirkt.
  6. Zusatzhandgriff nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schaft (32) fest mit der Isoliervorrichtung (30) verbindbar ist.
  7. Zusatzhandgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliervorrichtung (30) ein separates Isolierelement bildet, welches mit dem Griffelement (21) und dem Befestigungselement (22) lösbar verbindbar ist.
  8. Zusatzhandgriff nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliervorrichtung (30) ein fester Bestandteil des Griffelements (21) ist.
  9. Zusatzhandgriff nach einem Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Isoliervorrichtung (30) ein fester Bestandteil des Befestigungselements (22) ist.
  10. Handwerkzeugmaschine mit einem Zusatzhandgriff nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
DE200710047083 2007-10-01 2007-10-01 Zusatzhandgriff Withdrawn DE102007047083A1 (de)

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