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DE102007046512A1 - Schaltelement zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger - Google Patents

Schaltelement zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger Download PDF

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DE102007046512A1
DE102007046512A1 DE102007046512A DE102007046512A DE102007046512A1 DE 102007046512 A1 DE102007046512 A1 DE 102007046512A1 DE 102007046512 A DE102007046512 A DE 102007046512A DE 102007046512 A DE102007046512 A DE 102007046512A DE 102007046512 A1 DE102007046512 A1 DE 102007046512A1
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Germany
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switching element
actuator
switching
housing
emergency stop
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DE102007046512A
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English (en)
Inventor
Johann Demleitner
Silvio Förtsch
Christian Hansel
Michael Walberer
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/022Emergency operating parts, e.g. for stop-switch in dangerous conditions
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/02Operating parts, i.e. for operating driving mechanism by a mechanical force external to the switch
    • H01H3/022Emergency operating parts, e.g. for stop-switch in dangerous conditions
    • H01H2003/024Resetting of bistable emergency operating part by pulling it

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Schaltelement (2) zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger (1), wobei das Schaltelement (2) ein Schaltmechanismus zur Öffnung und Schließung mindestens eines Stromkreises in einem Gehäuse (27) aufweist. Problematisch ist der hohe Platzbedarf eines derartigen Befehlsgeräts, insbesondere Not-Aus-Befehlsgeräts, zumal die Vorrichtung der Überlistsicherheit und der Verrastmechanismus einen verhältnismäßig großen Raum einnehmen. Ziel der Erfindung ist es, den Platzverbrauch im Betätiger (1) zu reduzieren und Raum für andere Funktionen bereit zu stellen. Hierfür wird innerhalb des Gehäuses (27) des Schaltelements (2) ein Verrastmechanismus und vorteilhafterweise auch eine Vorrichtung zur Überlistsicherheit vorgesehen.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Schaltelement zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger, wobei das Schaltelement einen Schaltmechanismus zur Öffnung und/oder Schließung mindestens eines Stromkreises in einem Gehäuse aufweist. Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Befehlsgerät, insbesondere Not-Aus-Befehlsgerät, welches ein derartiges Schaltelement aufweist.
  • Maschinen und Anlagen werden standardmäßig mit sogenannten Befehlsgeräten, insbesondere Not-Aus-Befehlsgerät, zur Steuerung und Sicherheitskontrolle ausgestattet. Ein Not-Aus-Befehlsgerät erfüllt die Funktion aufkommende oder bestehende Gefahren für Personen, für die Maschine oder Anlage abzuwenden. Die operativen Komponenten eines Not-Aus-Befehlsgeräts bestehen aus zwei Komponenten, nämlich einem mechanischen Betätiger und einem elektromechanischen Schaltelement mit mindestens einem Öffnerkontakt. Gegebenenfalls weist das Not-Aus-Befehlsgerät zusätzlich ein Halteelement auf, welches eine Installation in einer Schalttafel oder an einer Maschine erlaubt.
  • Aus Sicherheitsgründen müssen die Not-Aus-Befehlsgeräte die Normen ISO 13850 und IEC 60947-5-5 erfüllen. Diese erfordern eine Verrastung des Befehlsgeräts, sollte irgendeine Handlung mit dem Not-Aus-Betätiger, der in der Regel als roter Pilzkopf ausgebildet ist, ausgeführt werden. Jede nur erdenkliche Handlung mit dem Not-Aus-Betätiger muss zu einer Aktivierung des Schaltmechanismus im Schaltelement führen. Die Verrastung stellt hierbei das sichere Verbleiben des Not-Aus-Befehlsgeräts im jeweiligen Schaltzustand sicher.
  • Derzeit ist es üblich, den Verrastmechanismus und die Vorrichtung zur Überlistsicherheit des Befehlsgeräts im Betätiger desselben anzuordnen. Dies ist mit nicht unbeträchtlichem konstruktivem und gerätetechnischem Aufwand verbunden. Problematisch ist hierbei das im Vergleich zu anderen Betätigern sehr große Volumen des Not-Aus-Betätigers. Auf einer Schalttafel beispielsweise führt dies dazu, dass im Vergleich zu anderen Betätigern und Schalthebeln ein uneinheitlicher Eindruck entsteht und somit der Benutzer verwirrt oder behindert werden kann.
  • Aus DE 10 2005 010 661 B4 ist ein Not-Aus-Schalter bekannt, der aus einem Betätiger und einem Schaltelement besteht, bei dem die Vorrichtung zur Überlistsicherheit und der Verrastmechanismus im Betätiger integriert werden müssen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Schaltelement und ein Befehlsgerät anzugeben, die bei der Einhaltung der gleichen Sicherheitsstandards einen weniger voluminösen Betätiger erlauben.
  • Die Aufgabe wird durch ein Schaltelement der eingangs genannten Art gelöst, wobei innerhalb des Gehäuses des Schaltelements ein Verrastmechanismus zur Verrastung des Schaltmechanismus vorgesehen ist. Die Aufgabe wird weiter gelöst durch ein Befehlsgerät, welches ein Schaltelement dieser Art aufweist.
  • Die Funktionsweise des Schaltelements basiert auf einem Schaltmechanismus mit einem Schaltkontakt, der zur Öffnung und Schließung eines Stromkreises oder mehrerer Stromkreise vorgesehen ist. Der Schaltmechanismus ist in einem Gehäuse untergebracht, welches zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger, nämlich mit dessen bewegbaren Teilen, vorgesehen ist. Innerhalb des Gehäuses des Schaltelements ist ein Verrastmechanismus vorgesehen. Zum Verrastmechanismus gehört zum einen der Verriegelungsbolzen, der die Betätigungskraft, die vom Betätiger über den Stößel weitergeleitet wird, weiter in das Innere des Schaltelements überträgt. Der Verriegelungsbolzen kann durch den oder die Rastschieber in seiner jeweiligen Position, die einem Schaltzustand des Befehlsgeräts entspricht, verriegelt werden. Der Rastschieber gehört genau wie auch das oder die Verrastelemente sowie deren Federn zum Verrastmechanismus hinzu. Der Rastschieber ist innerhalb des Schaltelements zur linearen Bewegung in Richtung und in Gegenrichtung der Betätigungsbewegung, also entlang der Betätigungsachse, vorgesehen. Die eigentliche Verrastung wird durch ein Verrastelement bewerkstelligt, welches die Bewegung des Rastschiebers durch eine Verankerung mit einem anderen feststehenden Bauteil des Schaltelements bewerkstelligt. Hierbei wird das Verrastelement mittels einer Feder in eine feststellende Position gebracht, so dass eine Bewegung des Rastschiebers unterbunden wird.
  • Vorteilhafterweise kann das Verrastelement und dessen Feder entweder im Rastschieber untergebracht sein oder im feststehenden Teil des Schaltelements. Ist das Rastelement und dessen Feder im Rastschieber untergebracht, so nimmt es an einer Bewegung entlang der Betätigungsachse teil. Bei voluminösen Rastschiebern kann sich dies platzsparend auswirken.
  • Vorteilhafterweise weist der Verrastmechanismus wenigstens einen Rastschieber mit wenigstens einer ersten Ausnehmung und einer zweiten Ausnehmung auf. Das Verrastelement und dessen Feder sind hierbei in einem feststehenden Teil des Schaltelements untergebracht und führen aufgrund der vorantreibenden Kraft der Feder zu einer Verankerung, falls die erste oder zweite Ausnehmung vor das Verrastelement bewegt wird. Die Feder treibt das Verrastelement in die Ausnehmung hinein und verankert somit den Rastschieber mit dem feststehenden Teil des Schaltelements. Die Anzahl der Ausnehmungen entspricht der Anzahl der möglichen Schaltzustände des Befehlsgeräts oder einem Vielfachen davon. Die Ausnehmungen sind hier vorteilhafterweise der Form des Verrastelements, welches kugelförmig, zylinderförmig oder quaderförmig sein kann, angepasst. Eine rundliche Ausgestaltung des Verrastelements ist insofern vorteilhaft, da eine Entriegelung einfacher, d. h. mit weniger Reibung, zu bewerkstelligen ist. Eine ungewollte Verkeilung wird dadurch ebenfalls verhindert.
  • Vorteilhafterweise weist das Schaltelement eine Vorrichtung zur Überlistsicherheit auf. Diese Vorrichtung beinhaltet einen Energiespeicher, beispielsweise in Form einer Speicherfeder, die die Bewegungsenergie der Betätigungsbewegung in Verformungsenergie umwandelt. Bei der Vorrichtung zur Überlistsicherheit können zwei Phasen unterschieden werden, zum einen die Phase der Energiespeicherung in der Speicherfeder und zum anderen die eigentliche Auslösephase. Sobald die Speicherfeder ausreichend Energie für eine Betätigung des Schaltmechanismus des Schaltelements gespeichert hat, wird mit der zweiten Phase, nämlich der Auslösung des Schaltmechanismus, begonnen. Die Speicherfeder fungiert als Energiespeicher, der es ermöglicht, dem Benutzer die eigentliche Betätigung des Schaltmechanismus ab einem gewissen Betätigungsgrad aus der Hand zu nehmen. Dies hat zur Folge, dass der Benutzer, wenn er einmal den Betätiger über die erste Phase hinausbewegt hat, das Öffnen des Schaltkontaktes nicht mehr verhindern kann.
  • Vorteilhafterweise ist die Speicherfeder zwischen dem Verriegelungsbolzen und einem Haltestück eingespannt, wobei das Haltestück mechanisch mit dem Rastschieber, gegebenenfalls auch einstückig, verbunden ist.
  • Vorteilhafterweise sind beide Sicherheitsfunktionen, die Vorrichtung zur Überlistsicherheit und der Verrastmechanismus, im Schaltelement untergebracht und müssen nicht aufwändig im Betätiger integriert werden.
  • Vorteilhafterweise ist der Betätiger eines erfindungsgemäßen Befehlsgerätes mit wenig Aufwand herzustellen. Es muss lediglich dafür gesorgt werden, dass die Kraftübertragung der Betätigungsbewegung optimal auf den Verriegelungsbolzen wirken kann. Hierbei könnte vorteilhafterweise der Stößel des Betätigers formschlüssig oder zur Kraftübertragung entlang der Betätigungsachse vorgesehen sein. Der konstruktive und gerätetechnische Aufwand des Befehlsgeräts wird folglich wesent lich verringert, da der Aufbau des Betätigers nur noch dem eines Standarddrucktasters, z. B. eines Standard-Pilzdrucktasters oder einem Pilzdrucktaster mit höherer mechanischer Festigkeit des Pilzkopfes, entspricht.
  • Das nun zur Verfügung stehende Einbauvolumen im Befehlsgerät kann vorteilhafterweise auch für andere Funktionen benutzt werden, wie z. B. zur Beleuchtung des Betätigers, für eine mechanische Anzeige der Schaltstellung, der Erzeugung eines akustischen Signals oder einer Schlüsselentriegelung.
  • Vorteilhafterweise werden die üblichen Entriegelungsarten der Drehentriegelung und der Zugentriegelung nach wie vor unterstützt, wobei mehr Raum für die mechanischen Teile im Betätiger zur Verfügung steht.
  • Vorteilhafterweise kann durch die Konzentration der Sicherheitsmechanismen im Schaltelement eine erhebliche Variantenreduzierung im Produktspektrum vorgenommen werden, indem bereits herkömmliche Standard-Pilzdrucktaster nun auch für Befehlsgeräte, insbesondere Not-Aus-Anwendungen, in Verbindung mit dem erfindungsgemäßen Schaltelement eingesetzt werden können.
  • Weitere vorteilhafte Ausbildungen und bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind der Figurenbeschreibung und/oder den Unteransprüchen zu entnehmen.
  • Im Folgenden wird die Erfindung anhand der in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele naher beschrieben und erläutert.
  • Es zeigen:
  • 1 eine geschnittene Ansicht eines Not-Aus-Befehlsgeräts im unbetätigten Zustand,
  • 2 eine geschnittene Ansicht des Not-Aus-Befehlsgeräts aus 1 während des Betätigungsvorgangs und
  • 3 eine geschnittene Ansicht des Not-Aus-Befehlsgeräts aus 1 im betätigten Zustand.
  • 1 zeigt eine geschnittene Ansicht eines Not-Aus-Befehlsgeräts im unbetätigten Zustand. Das Not-Aus-Befehlsgerät besteht aus einem Betätiger 1 und einem Schaltelement 2, sowie einem Halteelement, welches in der Figur nicht abgebildet ist. Der Betätiger 1 mit dem Pilzkopf 5 weist einen Stößel 4 auf, der die Betätigungsbewegung des Pilzkopfes 5 auf den Verriegelungsbolzen 11 des Schaltelements 2 weiterleitet.
  • Der Betätiger 1 ist dazu vorgesehen, auf das Schaltelement 2 gesteckt zu werden. Beim Aufsteckvorgang des Betätigers 1 verschnappen die Schnapphaken 13 der an den Verriegelungsbolzen 11 angeformten Kopplungsbolzen 12. Zur Stabilisierung liegt der Betätiger 1 auf der Anlagefläche 20 des Schaltelements 2 an.
  • Der Schaltkontakt, der zur Öffnung und Schließung des zu steuernden Stromkreises vorgesehen ist, ist in der Figur nicht abgebildet. Allerdings stellt der Rastschieber 14 einen Teil des Schaltmechanismus dar. In Abhängigkeit von seiner Position befindet sich das Not-Aus-Befehlsgerät im betätigten oder unbetätigten Zustand bzw. der Schaltkontakt ist geöffnet oder geschlossen.
  • Die Vorrichtung zur Überlistsicherheit beinhaltet unter anderen Bauteilen die Speicherfeder 10, sowie das Haltestück 25, welches mit dem Rastschieber 14 mechanisch verbunden ist. Die Verbindung zwischen dem Rastschieber 14 und dem Haltestück 25 befindet sich nicht in der Schnittebene und kann daher in den Figuren nicht eingesehen werden. Die Verbindung kann gegebenenfalls einstückig ausgeführt sein, damit die Bauteilanzahl gering bleibt.
  • Der Verrastmechanismus beinhaltet die Verrastelemente 15, die als Verrastkugeln 15 ausgeführt sind. Die Verrastkugeln 15 werden von Federn 16 angetrieben, die eine Feststellung/Ver rastung des Rastschiebers 14 erzwingen, indem die Verrastkugeln 15 in erste Ausnehmungen 17 oder in zweite Ausnehmungen 18 des Rastschiebers 14 gedrückt werden. Die Positionierung der Verrastkugeln 15 in den Ausnehmungen 17, 18 entspricht einem Schaltzustand des Not-Aus-Befehlsgeräts. Die Einlagerung der Verrastkugeln 15 in der zweiten Ausnehmung 18 stellt beispielsweise eine Verrastung des unbetätigten Zustands dar.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind die Verrastkugeln 15 und deren Federn 16 in einem feststehenden Teil des Schaltelements 2 angeordnet. Denkbar ist auch eine Anordnung dieser Bauteile im Verriegelungsbolzen. Hierbei würden die Federn und die Verrastkugeln einer Betätigungsbewegung folgen. Die Ausnehmungen würden in diesem Fall in einem feststehenden Bauteil angeordnet sein.
  • Vorteilhafterweise sind die Sicherheitsfunktionen im Schaltelement 2 untergebracht, so dass im Betätiger 1 genügend Spielraum für zusätzliche Funktionen oder eine Reduzierung des Umfangs zusätzliche Designfreiheit besteht.
  • In der ersten Betätigungsphase durch den Benutzer wird die Kraft vom Pilzkopf 5 über den Stößel 4 auf den Verrastbolzen 11 übertragen, der letztendlich die Kraft zunächst als Bewegungsenergie in der Speicherfeder 10 zwischenspeichert. Hierbei bleiben das Haltestück 25 und auch der Rastschieber 14 zunächst lokalisiert, wie es in 1 gezeigt ist. Sobald genügend gespeicherte Energie in der Speicherfeder 10 vorhanden ist, bewegt sich das Haltestück 25 zusammen mit dem Rastschieber 14 in eine neue Position und aktiviert dabei den Schaltmechanismus des Schaltelements 2, womit der verbundene Stromkreis des Öffnerkontakts unterbrochen wird.
  • 2 zeigt eine geschnittene Ansicht des Not-Aus-Befehlsgeräts aus 1 während des Betätigungsvorgangs.
  • Die Speicherfeder 10 überträgt nun die in ihr gespeicherte Energie auf den nicht abgebildeten Schaltmechanismus des Schaltelements 2. Dies wird durch eine Bewegung des Haltestücks 25 zusammen mit einer Bewegung des Rastschiebers 14 bewerkstelligt, die beide mit dem Schaltmechanismus mechanisch gekoppelt sind.
  • Während dieses Übergangs befindet sich das Not-Aus-Befehlsgerät in keinem definierten Zustand (der Stromkreis ist aber noch geschlossen). Die Verrastkugeln 15 liegen in keiner der Ausnehmungen 17, 18 ein. Somit wirkt die Verrastung während des Übergangs nicht der Überlistsicherheit entgegen. Sobald das Haltestück 25 bzw. der Rastschieber 14 die vorgesehene Position für die Unterbrechung des Stromkreises eingenommen haben, wird der Rastschieber 14 in dieser Position durch die Einlagerung der Verrastkugeln 15 in den Ausnehmungen 17 verrastet.
  • 3 zeigt eine geschnittene Ansicht des Not-Aus-Befehlsgeräts aus 1 im betätigten Zustand.
  • Haltestück 25 bzw. der Rastschieber 14 haben die Position für eine Öffnung des Öffnerkontakts erreicht. Eine Verrastung im betätigten Zustand hat stattgefunden. Das Not-Aus-Befehlsgerät hat den Stromkreis erfolgreich geöffnet.
  • Zur Rücksetzung des Not-Aus-Befehlsgeräts gibt es im Wesentlichen zwei Varianten:
    • a) Eine zusätzliche formschlüssige Verbindung des Verriegelungsbolzens 11 mit dem Rastschieber 14 für die entgegengesetzte Betätigungsrichtung sorgt für eine Rücksetzung des Not-Aus-Befehlsgeräts. Der Formschluss wird in diesem Ausführungsbeispiel durch eine T-förmige Ausgestaltung des einen Endes des Verriegelungsbolzens 11 bewerkstelligt, der den Rastschieber 14 in die Unbetätigte-Stellung zurücksetzen kann, vorausgesetzt, der Benutzer betätigt den Pilzkopf 5 in entgegen gesetzter Betätigungsrichtung.
    • b) Eine weitere Option der Rücksetzung (hier nicht gezeigt) basiert nicht auf einer in beide Richtungen wirkenden formschlüssigen Verbindung, sondern wird durch eine nochmalige Betätigung des Betätigers in Betätigungsrichtung hervorgerufen.
  • Zusammenfassend betrifft die Erfindung ein Schaltelement zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger, wobei das Schaltelement ein Schaltmechanismus zur Öffnung und Schließung mindestens eines Stromkreises in einem Gehäuse aufweist. Problematisch ist der hohe Platzbedarf eines derartigen Befehlsgeräts, insbesondere Not-Aus-Befehlsgeräts, zumal die Vorrichtung der Überlistsicherheit und der Verrastmechanismus einen verhältnismäßig großen Raum einnehmen. Ziel der Erfindung ist es, den Platzverbrauch im Betätiger zu reduzieren und Raum für andere Funktionen bereit zu stellen. Hierfür wird innerhalb des Gehäuses des Schaltelements ein Verrastmechanismus und vorteilhafterweise auch eine Vorrichtung zur Überlistsicherheit vorgesehen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005010661 B4 [0005]
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Normen ISO 13850 [0003]
    • - IEC 60947-5-5 [0003]

Claims (12)

  1. Schaltelement (2) zur mechanischen Verbindung mit einem Betätiger (1), wobei das Schaltelement (2) ein Schaltmechanismus zur Öffnung und Schließung mindestens eines Stromkreises in einem Gehäuse (27) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Gehäuses (27) des Schaltelements (2) ein Verrastmechanismus zur Verrastung des Schaltmechanismus vorgesehen ist.
  2. Schaltelement (2) nach Anspruch 1, wobei der Verrastmechanismus wenigstens ein Raststück mit wenigstens einer ersten Ausnehmung (17) und einer zweiten Ausnehmung (18) aufweist.
  3. Schaltelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Verrastmechanismus wenigstens ein Verrastelement (15) zur Bewegung in die erste Ausnehmung (17) und in die zweite Ausnehmung (18) aufweist.
  4. Schaltelement (2) nach Anspruch 3, wobei die Bewegung des Verrastelements (15) in eine der Ausnehmungen (17, 18) durch eine Feder (16) vorgesehen ist.
  5. Schaltelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Raststück (14) als Rastschieber (14) ausgebildet und in der Betätigungsachse bewegbar ist.
  6. Schaltelement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei das Verrastelement in der Betätigungsrichtung bewegbar ist.
  7. Schaltelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Verrastelement (15) zylinderförmig, kugelförmig oder quaderförmig ausgebildet ist.
  8. Schaltelement (2) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Schaltelement (2) eine Vorrichtung zur Überlistsicherheit aufweist.
  9. Schaltelement (2) nach Anspruch 8, wobei die Vorrichtung zur Überlistsicherheit einen Energie-Zwischenspeicher, insbesondere eine Speicherfeder 10, aufweist.
  10. Befehlsgerät, insbesondere Not-Aus-Befehlsgerät, mit einem Betätiger (1) und einem Schaltelement (2) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
  11. Befehlsgerät nach Anspruch 10, wobei ein, zwei oder drei Schaltelemente (2) zusammen mit dem Betätiger (1) operabel sind.
  12. Befehlsgerät nach Anspruch 10 bis 11, wobei wenigstens ein herkömmliches Schaltelement und wenigstens ein Schaltelement (2) zusammen mit dem Betätiger (1) operabel sind.
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