DE102007045446A1 - Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmotor - Google Patents
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Abstract
Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment, bei dem die Hauptwelle für die Positionierung eines Drehmomentmotors und eines Hauptkörpers sorgt. Zwischen dem Hauptkörper und der Hauptwelle ist eine Bremsvorrichtung vorgesehen, die eine der Hauptwelle zugewandte, ringförmige Bremsölkammer aufweist. Eine die ringförmige Bremsölkammer aufweisende Bremsbaugruppe ist in Richtung der Hauptwelle mit einer dünneren Bremsverformungswand versehen. Die Bremsverformungswand ist unter Einwirkung des in der Bremsölkammer herrschenden Hochdrucks derart verformbar, dass die Bremsverformungswand nach außen vorragt und gegen die Hauptwelle drückbar ist, was die Bremsung bewirkt. Damit weist die Erfindung eine einfache Konstruktion und einen leichten Zusammenbau auf. Außerdem ist eine schnelle Bremsung der Hauptwelle gewährleistet. Ferner steht eine stärkere Spannkraft zur Verfüguing.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bei herkömmlichen Motoreinrichtungen mit unmittelbarem Antriebsmoment wird eine Hauptwelle in der Mitte des Innenrotors positioniert, wobei die Steuerung der Hauptwelle durch die Rotation des Direktantriebsdrehmomentmotors erfolgt. Dies ist zwar praktisch, aber weist die folgenden Nachteile auf:
- 1. Das Bremsen des herkömmlichen Direktantriebsdrehmomentmotors erfolgt also durch das natürliche Anhalten der Hauptwelle über die Antriebskraft des Drehmomentmotors. Beim Anhalten enthält die Hauptwelle noch die Drehträgheit. Daher ist es nicht möglich, eine sofortige Bremsung zu bewirken. Dies ist nicht als optimal anzusehen.
- 2. Wird der Direktantriebsdrehmomentmotor nach der Drehbewegung an irgendeinem Winkel angehalten, verlieren die von der Hauptwelle bewegten Werkstücke oder Schneidewerkzeuge dann die Antriebskraft, als dass die Stützkraft nicht mehr vorhanden wäre. Es liegt keine Antriebskraft für das Stützen von Werkstücken oder Schneidewerkzeugen vor, wodurch das Stützen der größeren Schneidekraft auch nicht möglich ist. Daher wirkt keine Spannkraft auf die auf der Hauptwelle befindlichen, angetriebenen Gegenstände.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment zu schaffen, der eine sofortige Bremsung und eine präzise Steuerung gestattet.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment, der die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Weitere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
- Gemäß der Erfindung ist zwischen dem Hauptkörper und der Hauptwelle eine Bremsvorrichtung vorgesehen, die eine der Hauptwelle zugewandte, ringförmige Bremsölkammer aufweist. Eine die ringförmige Bremsölkammer aufweisende Bremsbaugruppe ist in Richtung der Hauptwelle mit einer dünneren Bremsverformungswand versehen. Die Bremsverformungswand ist unter Einwirkung des in der Bremsölkammer herrschenden Hochdrucks derart verformbar, dass die Bremsverformungswand nach außen vorragt und gegen die Hauptwelle drückbar ist, was die Bremsung bewirkt. Damit weist die Erfindung eine einfache Konstruktion und einen leichten Zusammenbau auf. Außerdem ist eine schnelle Bremsung der Hauptwelle gewährleistet.
- Gemäß der Erfindung geschieht die Bremsung in der Weise, dass die Bremsverformungswand unter Einwirkung des in der Bremsölkammer herrschenden Hochdrucks derart verformbar ist, dass die Bremsverformungswand nach außen vorragt und gegen die Hauptwelle drückbar ist. Daher werden die Hauptwelle und die auf dieser befindliche Konstruktion durch die an der Bremsverformungswand angreifende Verformungs- und Druckkraft gestützt. Daher weist die erfindungsgemäße Hauptwelle und die auf dieser befindliche Konstruktion eine stärkere Spannkraft auf.
- Hierzu ist darauf hinzuweisen, dass sich eine ringförmige Bremsölkammer im Inneren der Bremsbaugruppe befindet. Die Bremsbaugruppe besitzt einen L-Sockel und eine Dichtkappe, wobei der L-Sockel und die Dichtkappe mittels O-Ringe dicht miteinander verbunden sind, was zur Vereinfachung der Konfiguration führt. Damit wird vermieden, dass eine Erhöhung von Herstellungskosten durch eine schwierige Fertigung der ringförmigen Bremsölkammer verursacht wird.
- Eine vorzugsweise Ausgestaltung der Erfindung ist darin zu sehen, dass die Bremsbaugruppe am vorderen Ende des Hauptkörpers angebracht ist, wobei die Bremsbaugruppe im Zusammenwirken mit der ringförmigen Bremsölkammer mit mehreren O-Ringen versehen ist, die den Austritt von Bremsöl verhindern. Beim Auswechseln von Öl in der ringförmigen Bremsölkammer kann es aus dem Ölanschluss nach außen abfließen.
- Weiter besteht ein günstiges Merkmal der Erfindung darin, dass die Bremsvorrichtung zwischen dem Hauptkörper und der Hauptwelle vorgesehen ist. Seitlich am Hauptkörper ist der Ölanschluss ausgebildet, der an die ringförmige Bremsölkammer angeschlossen wird. Außerdem ist der Ölanschluss mit einer Druckquelle verbunden. Auf diese Weise kann die ringförmige Bremsölkammer federzeitig durch Steuerung verformt oder in ihre ursprüngliche Form gebracht werden. Durch eine an der Hauptwelle angreifende Kraft ergibt sich dann eine einwandfreie Bremsung.
- Durch die Demontierbarkeit der erfindungsgemäßen Motoreinrichtung ergibt sich die Modularisierung. Daher stellen die Anzahl und Position der Lager und Lagersitze zwischen dem Hauptkörper und der Hauptwelle keine wesentliche Merkmale der Erfindung dar. Das heißt, dass die Lager und Lagersitze in unterschiedlicher Größe und Bauart wie Kugel- oder Rollenlager zum Einsatz kommen können.
- Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:
-
1 eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Konstruktion; -
2 einen Schnitt durch die erfindungsgemäße Konstruktion; -
3 eine vergrößerte Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung; und -
4 eine vergrößerte Schnittansicht der erfindungsgemäßen Bremsvorrichtung, die unter Druck gesetzt wird. - Wie aus den
1 bis3 ersichtlich, weist ein erfindungsgemäßer Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment eine Hauptwelle20 , ein Bremselement30 , eine Lagerbaugruppe40 , einen Direktantriebsdrehmomentmotor50 , einen Hauptkörper60 , ein Positionserkennungselement70 und eine Stellmutter80 auf. Deren Konfiguration wird im folgenden Text beschrieben. - Der Umfang der Hauptwelle
20 verjüngt sich von einem Ende zu einem anderen Ende, und zwar derart, dass eine erste Stufe21 , eine zweite Stufe22 , eine dritte Stufe23 , eine vierte Stufe24 und ein Außengewindeabschnitt25 entstehen, wobei der Außengewindeabschnitt25 an einem Endabschnitt der Hauptwelle20 ausgebildet ist. - Die Bremsvorrichtung
30 weist eine Bremsbaugruppe33 und mehrere O-Ringe32 auf, wobei die Bremsbaugruppe33 aus einem L-Sockel334 und einer Dichtkappe336 zusammensetzbar ist, wobei der L-Sockel334 und die Dichtkappe336 mit den O-Ringen32 derart miteinander verbunden sind, dass eine ringförmige Bremsölkammer332 entsteht. Die Bremsbaugruppe33 ist mittig mit einem Wellenloch331 versehen, durch das die Hauptwelle20 hindurchgeht. Eine innere Seite der Bremsbaugruppe33 ist der ersten Stufe21 der Hauptwelle20 zugewandt, während die Bremsbaugruppe33 außen über einen Positionierabschnitt31 verfügt. Die ringförmige Bremsölkammer332 befindet sich im Inneren der entlang dem Wellenloch verlaufenden Wandfläche der Bremsbaugruppe33 , wobei die Bremsbaugruppe33 zwischen der ringförmigen Bremsölkammer332 und der Hauptwelle20 mit einer dünneren Bremsverformungswand333 versehen ist. Die Bremsbaugruppe33 ist zwischen dem L-Sockel334 und der Dichtkappe336 an einer mit der Hauptwelle20 und dem Positionierabschnitt31 verbundenen Stelle mit darauf ansetzenden O-Ringen32 versehen. Eine Ölbohrung335 erstreckt sich ausgehend von der ringförmigen Bremsölkammer332 nach außen und ist somit an eine Druckquelle angeschlossen. Die Kraft wirkende Richtung der z. B. hydraulischen Druckquelle ist mit Pfeilen in4 eingezeichnet. - Die Lagerbaugruppe
40 umfasst eine erste Öldichtung41 , ein Hauptlager42 , eine zweite Öldichtung43 und ein Hilfsrollenlager44 , wobei die erste Öldichtung41 zwischen dem Bremselement30 und der Hauptwelle20 vorgesehen ist. Das Hauptlager42 ist an der zweiten Stufe22 der Hauptwelle20 angebracht und gegen das Bremselement30 drückbar, während die zweite Öldichtung43 auf der dritten Stufe23 der Hauptwelle20 positioniert ist. Das Hilfsrollenlager44 ist mit schräg ausgeführten Rollen versehen, wobei das Hilfsrollenlager44 auf der vierten Stufe24 sitzt und gegen die zweite Öldichtung43 anliegt. - Der Direktantriebsdrehmomentmotor
50 ist aus einem Rotorbefestigungssitz51 , einer Rotoröldichtung52 , einem Motorrotor53 , einem Motorstator54 und einem Motorkühlsitz55 zusammengesetzt. Der Rotorbefestigungssitz51 liegt zur Positionierung gegen das Hauptlager42 der Lagerbaugruppe40 an, wobei die Rotoröldichtung52 und der Motorrotor53 an der Außenseite des Rotorbefestigungssitzes51 befestigt sind. Der Motorstator54 befindet sich im Inneren des Motorkühlsitzes55 und sitzt außen auf dem Motorrotor53 . - Der Hauptkörper
60 umfasst ein Gehäuse61 , eine mit diesem verbundene, hintere Abdeckung62 und eine Öldichtung63 für die hintere Abdeckung, wobei der Positionierabschnitt31 des Bremselements30 an einem Ende des Hauptkörpers60 befestigt ist. Das Hauptlager42 der Lagerbaugruppe40 ist zur Positionierung zwischen dem Hauptkörper60 und der Hauptwelle20 vorgesehen, während die hintere Abdeckung62 außen an der zweiten Öldichtung43 und am Hilfsrollenlager44 der Lagerbaugruppe40 angebracht ist. Die Öldichtung63 für die hintere Abdeckung ist an der Innenseite des hinteren Endes der hinteren Abdeckung62 des Hauptkörpers60 angeordnet. Das Gehäuse61 befindet sich an der äußersten Seite, um die oben erwähnten Bauelemente zu unterbringen. Außerdem dient das Gehäuse61 der Befestigung des Motorkühlsitzes55 des Direktantriebsdrehmomentmotors50 . - Das Positionserkennungselement
70 ist an der hinteren Abdeckung62 des Hauptkörpers60 befestigt und sorgt für die Erfassung der Drehlageveränderung der Hauptwelle20 . - Die Stellmutter
80 ist an dem an einem Endabschnitt der Hauptwelle20 ausgebildeten Außengewindeabschnitt25 anschraubbar, befindet sich im Inneren der Öldichtung63 des Hauptkörpers60 und kommt mit ihrem Vorschub zur Anlage gegen das Hilfsrollenlager44 der Lagerbaugruppe40 . Die Stellmutter80 weist einen Entkupplungsschutz auf. Der Entkupplungsschutz ist an sich bekannt und braucht hier nicht näher erläutert zu werden. - Es wird dann auf
3 und4 Bezug genommen. Die Bremsvorrichtung30 ist mittig mit einem Wellenloch331 versehen, durch das die Hauptwelle20 hindurchgeht. Die ringförmige Bremsölkammer332 befindet sich im Inneren der entlang dem Wellenloch verlaufenden Wandfläche der Bremsbaugruppe33 , wobei die Bremsbaugruppe33 zwischen der ringförmigen Bremsölkammer332 und der Hauptwelle20 mit einer dünneren Bremsverformungswand333 versehen ist. Die ringförmige Bremsölkammer332 wird unter Druck gesetzt, der aus der Ölbohrung335 herkommt. Damit bewirkt die ringförmige Bremsölkammer332 , dass die Bremsverformungswand333 verformt ist und somit nach innen vorragt, wodurch die Hauptwelle20 sofort durch die Bremsverformungswand333 gestoppt wird. Damit wird eine zuverlässige Bremsung erzielt, indem die Hauptwelle20 zusammengedrückt wird. Es ist daher möglich, dass sich eine schnelle Bremsung der Hauptwelle20 durch die für eine einfache Montage sorgende, erfindungsgemäße Konstruktion ergibt. - Wird der über die Ölbohrung
335 gelieferte, auf die ringförmige Bremsölkammer332 ausgeübte Druck entlastet, findet die durch die ringförmige Bremsölkammer332 bewirkte Verformung der Bremsverformungswand333 nicht mehr statt. Das heißt, dass die Hauptwelle20 nicht mehr von der Bremsverformungswand333 gedrückt wird, sodass die Hauptwelle20 in nicht gebremstem Zustand wieder in Rotation versetzt werden kann. - Hierzu ist darauf hinzuweisen, dass die Bremsung in der Weise geschieht, dass die dünnere Bremsverformungswand
333 der ringförmigen Bremsölkammer332 der Bremsbaugruppe33 verformt ist und somit nach innen vorragt, wodurch die Hauptwelle20 durch die ringförmig ausgebildete, dünnere Bremsverformungswand333 von außen nach innen zusammengedrückt wird, was zur sofortigen Bremsung der Hauptwelle20 führt. Durch das von außen nach innen erfolgende Zusammendrücken der Hauptwelle20 mit der dünneren Bremsverformungswand333 wird gleichzeitig eine ausreichende Stütz- und Spannkraft bereitgestellt. Darüber hinaus können die auf der Hauptwelle20 befindlichen Bauelemente, Werkstücke und Werkzeuge stabil gestützt werden, sodass sie die beim Bremsen entstehende Schneidekraft vertragen können. -
- 20
- Hauptwelle
- 21
- erste Stufe
- 22
- zweite Stufe
- 23
- dritte Stufe
- 24
- vierte Stufe
- 25
- Außengewindeabschnitt
- 30
- Bremselement
- 31
- Positionierabschnitt
- 32
- O-Ring
- 33
- Bremsbaugruppe
- 331
- Wellenloch
- 332
- ringförmiger Bremsölkammer
- 333
- dünnere Bremsverformungswand
- 334
- L-Sockel
- 335
- Ölbohrung
- 336
- Dichtkappe
- 40
- Lagerbaugruppe
- 41
- erste Öldichtung
- 42
- Hauptlager
- 43
- zweite Öldichtung
- 44
- Hilfsrollenlager
- 50
- Direktantriebsdrehmomentmotor
- 51
- Rotorbefestigungssitz
- 52
- Rotoröldichtung
- 53
- Motorrotor
- 54
- Motorstator
- 55
- Motorkühlsitz
- 60
- Hauptkörper
- 61
- Gehäuse
- 62
- hintere Abdeckung
- 63
- Öldichtung für die hintere Abdeckung
- 70
- Positionserkennungselement
- 80
- Stellmutter
Claims (5)
- Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmoment, aufweisend: einen Hauptkörper (
60 ); einen Direktantriebsdrehmomentmotor (50 ), der im Inneren des Hauptkörpers (60 ) vorgesehen ist; eine Hauptwelle (20 ), die im Direktantriebsdrehmomentmotor (50 ) vorgesehen ist; eine Bremsvorrichtung (30 ), die zwischen dem Hauptkörper (60 ) und der Hauptwelle (20 ) angeordnet und innen mit einer Bremsölkammer (332 ) versehen ist, wobei die Bremsölkammer (332 ) an einer der Hauptwelle (20 ) zugewandten Richtung über eine dünnere Bremsverformungswand (333 ) verfügt, wobei die Bremsverformungswand (333 ) unter Einwirkung des in der Bremsölkammer (332 ) herrschenden Hochdrucks derart verformbar ist, dass die Bremsverformungswand (333 ) nach außen vorragt und gegen die Hauptwelle (20 ) drückbar ist, was die Bremsung bewirkt. - Bremsaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsölkammer (
332 ) der Bremsvorrichtung (30 ) angepasst an die Hauptwelle (20 ) ringförmig ausgebildet ist. - Bremsaufbau nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsvorrichtung (
30 ) eine Bremsbaugruppe (33 ) und mehrere O-Ringe (32 ) aufweist, wobei die Bremsbaugruppe (33 ) mittig mit einem Wellenloch versehen ist, durch das die Hauptwelle (20 ) hindurchgeht, und wobei die Bremsbaugruppe (33 ) außen über einen Positionierabschnitt (31 ) verfugt, mit dem sich der Hauptkörper (60 ) in seiner Lage halten lässt, und wobei sich eine ringförmige Bremsölkammer (332 ) im Inneren der entlang dem Wellenloch verlaufenden Wandfläche der Bremsbaugruppe (33 ) befindet, und wobei die dünnere Bremsverformungswand (333 ) zwischen der ringförmigen Bremsölkammer (332 ) und der Hauptwelle (20 ) vorgesehen ist, und wobei die Bremsbaugruppe (33 ) an den der Hauptwelle (20 ) und dem Positionierabschnitt (31 ) entsprechenden Stellen mit O-Ringen (32 ) versehen ist, und wobei sich eine Ölbohrung (335 ) ausgehend von der ringförmigen Bremsölkammer (332 ) nach außen erstreckt. - Bremsaufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbaugruppe (
33 ) aus einem L-Sockel (334 ) und einer Dichtkappe (336 ) zusammensetzbar ist, wobei der L-Sockel (334 ) und die Dichtkappe (336 ) mit den O-Ringen (32 ) derart miteinander verbunden sind, dass eine ringförmige Bremsölkammer (332 ) entsteht. - Aufbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, – dass der Umfang der Hauptwelle (
20 ) der Reihenfolge nach eine erste Stufe (21 ), eine zweite Stufe (22 ), eine dritte Stufe (23 ), eine vierte Stufe (24 ) und einen Außengewindeabschnitt (25 ) aufweist; – dass die Lagerbaugruppe (40 ) eine erste Öldichtung (41 ), ein Hauptlager (42 ), eine zweite Öldichtung (43 ) und ein Hilfsrollenlager (44 ) aufweist, wobei die erste Öldichtung (41 ) zwischen dem Bremselement (30 ) und der Hauptwelle (20 ) vorgesehen ist, während das Hauptlager (42 ) an der zweiten Stufe (22 ) der Hauptwelle (20 ) angebracht und zur Positionierung gegen das Bremselement (30 ) drückbar ist, während die zweite Öldichtung (43 ) auf der dritten Stufe (23 ) der Hauptwelle (20 ) positionierbar ist, und wobei das Hilfsrollenlager (44 ) auf der vierten Stufe (24 ) sitzt, wobei das Hilfsrollenlager (44 ) und die zweite Öldichtung (43 ) aneinander anliegen; und – dass der Direktantriebsdrehmomentmotor (50 ) aus einem Rotorbefestigungssitz (51 ), einer Rotoröldichtung (52 ), einem Motorrotor (53 ), einem Motorstator (54 ) und einem Motorkühlsitz (55 ) zusammensetzbar ist, wobei der Rotorbefestigungssitz (51 ) gegen das Hauptlager (42 ) der Lagerbaugruppe (40 ) anliegt, und wobei die Rotoröldichtung (52 ) und der Motorrotor (53 ) an der Außenseite des Rotorbefestigungssitzes (51 ) befestigt sind, und wobei der Motorstator (54 ) im Inneren des Motorkühlsitzes (55 ) vorgesehen und außen auf dem Motorrotor (53 ) montiert ist; – dass der Hauptkörper (60 ) ein Gehäuse (61 ), eine mit diesem verbundene, hintere Abdeckung (62 ) und eine Öldichtung (63 ) für die hintere Abdeckung umfasst, wobei der Positionierabschnitt (31 ) des Bremselements (30 ) an einem Ende des Hauptkörpers (60 ) befestigt ist, und wobei das Hauptlager (42 ) der Lagerbaugruppe (40 ) zur Positionierung zwischen dem Hauptkörper (60 ) und der Hauptwelle (20 ) vorgesehen ist, während die hintere Abdeckung (62 ) außen an der zweiten Öldichtung (43 ) und am Hilfsrollenlager (44 ) der Lagerbaugruppe (40 ) angebracht ist, und wobei die Öldichtung (63 ) für die hintere Abdeckung an der Innenseite des hinteren Endes der hinteren Abdeckung (62 ) angeordnet ist, und wobei sich das Gehäuse (61 ) an der äußersten Seite befindet, um die oben erwähnten Bauelemente zu unterbringen, und wobei das Gehäuse (61 ) der Befestigung des Motorkühlsitzes (55 ) des Direktantriebsdrehmomentmotors (50 ) dient; und – dass ein Positionserkennungselement (70 ) vorgesehen ist, das sich auf der hinteren Abdeckung (62 ) des Hauptkörpers (60 ) befindet und für die Erfassung der Drehlageveränderung der Hauptwelle (20 ) sorgt.
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| DE200710045446 DE102007045446A1 (de) | 2007-09-24 | 2007-09-24 | Bremsaufbau für eine Hauptwelle einer Motoreinrichtung mit unmittelbarem Antriebsmotor |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CN114856936A (zh) * | 2022-04-27 | 2022-08-05 | 西安热工研究院有限公司 | 一种检测在役电机电磁抱闸性能的工装及方法 |
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- 2007-09-24 DE DE200710045446 patent/DE102007045446A1/de not_active Ceased
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