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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen, eine
Schwenkgreifeinrichtung und eine Kabelbereitstellungseinrichtung
zur Verwendung in einer solchen Vorrichtung sowie ein Verfahren
zur Herstellung von Kabelbäumen.
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Vorrichtungen
zur automatischen Erstellung von Kabelbäumen, wie sie beispielsweise
in "weißer Ware" verwendet werden,
sind aus dem Stand der Technik bekannt. In solchen Vorrichtung werden
von einem Roboterarm Kabel in einer gewünschten Länge aus einem Vorrat entnommen
und Verbindungseinrichtungen zugeführt, in denen sie mit Kabelverbindern
verbunden werden. Da der Roboterarm für seinen Betrieb einen erheblichen
Raumbedarf hat, können
mehrere Verbindungseinrichtungen nicht nah beieinander liegend angeordnet
werden. Daher können
die bekannten Vorrichtungen im Allgemeinen keine Kabelbäume mit
besonders kurzen Leitungslängen
herstellen.
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CH 663 308 A5 zeigt
eine Vorrichtung zum Herstellen und Verarbeiten von Drahtstücken mit
einer Zubringereinrichtung für
den Vorschub eines Drahtstranges entlang einer bestimmten Bahn,
mit einer Vorwähleinrichtung
zum Ausrichten der freien Enden einer Vielzahl von Drahtsträngen in
einer vorbestimmten Reihenfolge auf die Zubringereinrichtung für den Vorschub
entlang der genannten Bahn, mit einer Schneideinrichtung zum Abschneiden
jedes Drahtstranges an der Ausgangsseite der Zubringereinrichtung
nach dem Vorschub eines Teiles desselben entlang der genannten Bahn
zur Gewinnung jeweils eines Drahtstückes, mit einer Transporteinrichtung
mit zur Freigabe betätigbaren
Klemmeinrichtungen für
die Aufnahme eines entlang der genannten Bahn vorgeschoben Drahtstranges
und für
den Transport eines davon abgeschnittenen Drahtstückes, wobei
die Klemmeinrichtungen ein Paar in gegenseitigem Abstand angeordneter
Halteklemmen zum Ergreifen eines Drahtstückes nahe seiner beiden Enden
aufweisen und mit längs
der Transporteinrichtung angeordneten Bearbeitungseinrichtungen
zum Bearbeiten der Drahtstücke.
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DE 197 56 750 C1 zeigt
eine Vorrichtung zum Verdrahten von Anschlussstellen von Komponenten
elektrischer Geräte
oder Anlagen, mittels gesteuerter Leitungsverlegemittel, die nacheinander
mit den einzelnen Komponenten in Position gebracht werden und die
jeweils ein abisoliertes Leitereinsteckende der Leitung in eine
Anschlussstelle einstecken, wobei in einem im wesentlichen dem Leitungsverlegeweg
zwischen zwei Anschlussstellen jeweils entsprechenden Abstand die
endlos zugeführte
Leitung abschnittsweise von ihrer Isolierumhüllung befreit ist. Die Leitungsverlegemittel
weisen eine Schneidvorrichtung zum Durchtrennen der Leitung im Bereich
des abisolierten Abschnitts der Leitung unter gleichzeitiger Bildung
zweier Leitereinsteckenden und einen Leiterverlegekopf auf, der
eine Austrittsmündung
für die
Leitung sowie einen Greifer zum Erfassen des jeweiligen Leitereinsteckendes
umfasst. Die Austrittsmündung
für die
Leitung ist an der schlanken Stirnseite des die Leitung aus der
Stirnfläche
spendenden Leiterverlegekopfes angeordnet und einer Leiterwendeeinrichtung
zugeordnet, mittels der die Richtung jedes Leitereinsteckendes unabhängig von
der Stellung des Leiterverlegekopfes bedarfsweise orientierbar ist.
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DE 197 50 690 A1 zeigt
Vorrichtung zum Verdrahten von Anschlussstellen von Komponenten elektrischer
Geräte,
insbesondere zur Durchführung des
Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Leitungs-Verlegewerkzeug,
das eine Leitungszuführung
für die
einem Vorrat entnommene Leitung sowie ein Manipulationsglied zum
Erfassen und Bereithalten eines mit abisoliertem Ende versehenen
Leitungsabschnitts für
das Einstecken in eine Steck-Anschlussstelle der jeweiligen Komponente
umfasst. Dabei ist an der Austrittsseite des bereitgehaltenen Leitungsabschnitts
aus dem Manipulationsglied ein verstellbares Biegewerkzeug angeordnet,
mittels dessen der Leitungsabschnitt aus seiner bereitgehaltenen
Erstreckungsrichtung abbiegbar ist.
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DE 44 31 254 A1 zeigt
ein Verfahren und eine Vorrichtung zur automatischen Verdrahtung
von Komponenten elektrischer Geräte,
z. B. der Fassungen, Vorschaltgeräte, Klemmen u. dgl. bei Leuchtstofflampen.
Die Komponenten weisen standardmäßige Anschlußstellen
auf, die als schraubenlose Anschlußklemmen nach dem Prinzip des
Einsteckens abisolierter Leiterenden ausgeführt sind. Die Vorrichtung konfektioniert
die jeweils benötigten
Leitungsabschnitte mit jeweils zwei abisolierten Leitereinsteckenden
während
der automatischen Verdrahtung selbst. Den Verlegemitteln wird dabei
in vorbestimmten Abständen
von Isolierung freigeschnittener Draht endlos zugeführt. Ein
Trennschnitt der Leitung im Arbeitsbereich des Verlegewerkzeugs
schafft jeweils ein zweites Einsteckende für den gerade in Bearbeitung
befindlichen sowie zugleich ein erstes Einsteckende für den folgenden
zu verarbeitenden Leitungsstrang. Als Maniputationsglied zum Kontaktieren
der Einsteckenden mit den Anschlußstellen der Komponenten dient
ein steuerbarer Greifer als Bestandteil der Leitungs-Verlegemittel.
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DE 29 42 444 C2 zeigt
eine Vorrichtung zum Einstecken der Enden elektrischer Leiter oder
entsprechender Elemente in ein Gehäuse mit einem ortsfesten Beschickungskanal,
durch den geeignet ausgerichtete Gehäuse der Reihe nach zuführbar sind
und mit einer Transporteinrichtung für Leiter oder Drähte, durch
die wenigstens ein freies Ende aufweisende Leiter nacheinander in
einer bestimmten Ordnung zuführbar
sind, wobei das freie Ende jedes der aufeinanderfolgenden Leiter
eine genau festgelegte Stellung einnimmt, mit einem Gehäusehalter, mit
einer Einrichtung zur Aufnahme eines Gehäuses aus dem Beschickungskanal
und mit einer Einrichtung zum Überführen dieses
Gehäuses
in eine vorbestimmte Reihe genau festgelegter ortsfester Stellungen,
in deren jeder eine genau bestimmte Ausnehmung oder Steckerbuchse
dieses Gehäuses
eine ortsfeste Stellung einnimmt, sowie einer Einrichtung zum Freigeben
des mit seinen Leitern bestückten Gehäuses und
mit einer Zuführungs-
und Einsteckeinrichtung für
die aufeinanderfolgenden Leiter oder Drähte mit einer Greifeinrichtung,
durch die ein Leiter ergreifbar und freigebbar ist, mit einer Einrichtung zum
Führen
der Greifeinrichtung Q in Gegenüberstellung
zum durch die Transporteinrichtung in Stellung gebrachten Leiter,
mit einer Einrichtung zur Steuerung des ergriffenen Leiters mittels
der Greifeinrichtung einer Einrichtung durch die die Greifeinrichtung
zusammen mit dem ergriffenen Leiter in Gegenüberstellung zur von der genau
bestimmten Ausnehmung des Gehäuses
eingenommenen ortsfesten Stellung bringbar ist, mit einer Einrichtung
zur Stellungsänderung
der Greifeinrichtung zum Zwecke des Einsteckens des freien Endes
des ergriffenen Leiters in die Ausnehmung und Herstellen des Verrastens dieses
Endes in der Steckerbuchse und mit einer Einrichtung zum Freigeben
dieses Leiters aus der Greifeinrichtung, wenn diese sich in einer
vorbestimmten Stellung befindet.
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DE 92 04 203 U1 zeigt
eine Vorrichtung zum Anschlagen von Kontaktelementen an die beiden
Enden isolierter elektrischer Leiter, die in vorgewählten Längen zugeschnitten
sind, bestehend aus einer Bearbeitungsstraße mit mehreren Bearbeitungsstationen
zum Abisolieren und Kontaktieren der beiden Enden des jeweiligen
Leiters und aus einer mit Transfermodulen ausgerüsteten Transporteinrichtungen,
welche die Leiter schrittweise von der einen zur nächsten Bearbeitungsstation
transferiert, wobei die untereinander starr gekoppelten Transfermodule
an einer Transferschiene verschiebbar gelagert und mit einem festen
Takthub vor- und rückwärts bewegbar
sind und wobei der Transportvorrichtung ein nach oben offener Transportkanal
zur Aufnahme und zum Transport des zwischen den beiden Enden des
jeweiligen Leiters vorhandenen Leiterabschnittes zugeordnet ist. Die
Transferschiene ragt am ausgabeseitigen Ende der Transportvorrichtung
um die Länge
wenigstens eines Takthubes der Transporteinrichtung über das Ende
des Kanals hinaus und der letzte Transfermodul ist mit den übrigen Transfermodulen über einen pneumatischen
Antrieb verkoppelt.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung und ein
Verfahren zur Herstellung von Kabelbäumen zur Verfügung zu
stellen, mit der Kabelbäume
mit besonders kurzen Leitungslängen
hergestellt werden können.
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Diese
Aufgabe wird gelöst
durch eine Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
1 und ein Verfahren zur Herstellung von Kabelbäumen gemäß Patentanspruch 21. Die Erfindung
betrifft weiterhin eine Schwenkgreifeinrichtung gemäß Patentanspruch
15 und eine Kabelbereitstellungseinrichtung gemäß Patentanspruch 20 zur Verwendung
in einer solchen Vorrichtung zum Herstellen von Kabelbäumen.
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Dadurch,
dass die Schwenkgreifeinrichtung in einer Vorrichtung gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
1 in einer festen Position zwischen zwei Aufnah meeinrichtungen
für je
wenigstens eine Verbindungseinrichtung angeordnet ist und die Kabel der
Schwenkgreifeinrichtung von einer Kabeltransfereinrichtung zugeführt werden,
weist die Schwenkgreifeinrichtung einen geringen seitlichen Raumbedarf
auf, so dass wenigstens zwei Aufnahmeeinrichtungen in einem geringen
Abstand einander gegenüberliegend
angeordnet werden können.
Dadurch ist es möglich,
mit einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
Kabelbäume
mit besonders kurzer Leitungslänge
herzustellen.
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In
einer Ausführungsform
beträgt
der Abstand zwischen den Aufnahmeeinrichtungen nicht mehr als 150
mm, vorzugsweise nicht mehr als 140 mm.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Vorrichtung zur Herstellung von Steckverbindungen, insbesondere
zur Herstellung von IDC-Verbindungen eingerichtet, wie sie häufig in
Kabelbäumen
verwendet werden.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist die Verbindungseinrichtung so eingerichtet, dass der/die verwendeten
Verbinder in einer Ebene bewegt werden können, die senkrecht auf dem
Endabschnitt des Kabels steht, so dass der Endabschnitt des Kabels wahlweise
vor einer von mehreren Aufnahmepositionen des Verbinders positionierbar
ist. Dadurch ist es möglich,
auf einfache Art und Weise verschiedene Kabelbäume mit unterschiedlichen Verdrahtungsschemata
herzustellen.
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In
einer möglichen
Ausführungsform
weist die Schwenkgreifeinrichtung wenigstens einen Greifarm auf,
der wiederum einen Mitnehmer aufweist, wobei der Greifarm durch
Betätigen
des Mitnehmers von einer der Verbindungseinrichtungen bewegbar ist.
Der Greifarm kann somit durch die Verbindungseinrichtung bewegt
werden, ohne dass die Schwenkgreifeinrichtung einen eigenen Antrieb
zum Bewegen des Greifarmes aufweisen muss.
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In
einer weiteren Ausführungsform
ist der Greifarm in einer Ebene drehbar, die parallel zu dem Endabschnitt
des Kabels liegt. Dadurch können
beide Enden des Kabels unter Benutzung einer Verbindungseinrichtung
mit demselben Verbinder verbunden werden.
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In
einer Ausführungsform
ist die Vorrichtung derart eingerichtet, dass das Zuführen und
Verbinden wenigstens eines Endabschnittes eines ersten Kabels gleichzeitig
mit dem Transferieren eines zweiten Kabels und gleichzeitig mit
dem Bereitstellen eines dritten Kabels ausführbar sind. Dadurch kann die Vorrichtung
besonders effizient betrieben werden und eine Vielzahl von Kabelbäumen pro
Zeiteinheit herstellen.
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Die
Erfindung umfasst auch eine Schwenkgreifeinrichtung zur Verwendung
in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zum Herstellen von Kabelbäumen,
die einen ersten Servomotor, um den wenigstens einen Greifarm parallel
zu dem Endabschnitt des Kabels zu bewegen, sowie einen Schwenkantrieb
umfasst, um die Schwenkgreifeinrichtung zu drehen. Dabei ist der
Schwenkantrieb vertikal oberhalb oder unterhalb des Servomotors
angebracht. Dadurch kann die Schwenkgreifeinrichtung besonders kompakt,
das heißt
mit einer geringen Breite hergestellt werden, so dass die Aufnahmeeinrichtungen
eng beieinander stehen können,
was die Herstellung von Kabelbäumen
mit besonders kurzen Leitungslängen
ermöglicht.
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Die
Erfindung umfasst auch eine Kabelbereitstellungseinrichtung zur
Verwendung in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, die einen
Schlaufenleger zum Abmessen der gewünschten Kabellänge aufweist.
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In
einer Ausführungsform
weist der Schlaufenleger einen Kabelniederhalter auf, um das Kabel beim
Legen der Schlaufe niederzuhalten. Dadurch wird erreicht, dass sich
die Schlaufe in einer definierten Richtung bildet, wodurch die Zuverlässigkeit
und Betriebssicherheit des Schlaufenlegers erhöht wird.
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Weitere
Ausführungsformen
sind den Unteransprüchen
zu entnehmen.
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Die
Erfindung wird im Folgenden anhand der in den beiliegenden Figuren
gezeigten Ausführungsbeispiele
näher erläutert. Hierbei
zeigt:
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1 die
schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Herstellung von Kabelbäumen gemäß der Erfindung
in der Draufsicht;
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2 eine
perspektivische Ansicht einer Schwenkgreifeinrichtung zur Verwendung
in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen;
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3 eine
perspektivische Ansicht einer Kabeltransfereinrichtung zur Verwendung
in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen;
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4 eine
perspektivische Ansicht eines Schlaufenlegers zur Verwendung in
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen.
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Die 5 bis 12 zeigen
Verfahrensschritte zur Herstellung von Kabelbäumen; und
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13 zeigt beispielhafte Verbindungsschemata
für verschiedene
Kabelbäume.
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1 zeigt
eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen 1 in
der Draufsicht.
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Im
oberen Bereich der 1 ist schematisch eine Anordnung
von vier Kabelfässern 40 gezeigt, aus
denen die zur Herstellung der Kabelbäume verwendeten Kabel 32 von
einer darunter angeordneten Kabelbereitstellungseinrichtung 10 entnommen
werden. Die Kabelbereitstellungseinrichtung 10 weist einen
Schlaufenleger 12 auf, durch den ein Kabelabschnitt in
der gewünschten
Länge hergestellt
und eine Kabelschlaufe gebildet wird. Das so bereitgestellte Kabel 32 wird
von der links von dem Schlaufenleger 12 angebrachten, horizontal
verlaufenden Kabeltransfereinrichtung 8 übernommen
und an die Schwenkgreifeinrichtung 6 übertragen. Auf beiden Seiten
der Schwenkgreifeinrichtung 6 (in der in 1 dargestellten
Draufsicht oberhalb und unterhalb der Schwenkgreifeinrichtung 6)
ist je eine Aufnahmeeinrichtung 7, 9 mit je einer
Verbindungseinrichtung 2, 3 mit jeweils einem
Verbinder 4, 5 angeordnet.
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Die
Schwenkgreifeinrichtung 6 positioniert die beiden Enden
des von der Kabeltransfereinrichtung 8 übergebenen Kabels 32 so
vor den gewünschten
Auf nahmepositionen der Verbinder 4, 5, dass die Enden
des Kabels von der Verbindungseinrichtung 2, 3 mit
der gewünschten
Aufnahmeposition des Verbinders 4, 5 verbunden
werden.
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Der
Abstand zwischen den beiden Verbindern, das heißt die Kabellänge des
hergestellten Kabelbaumes, beträgt
in dem in 1 gezeigten Ausführungsbeispiel
140 mm.
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Der
soeben beschriebene Vorgang des Bereitstellens eines Kabels 32 durch
die Kabelbereitstellungseinrichtung 10, des Übergebens
des bereitgestellten Kabels 32 durch die Kabeltransfereinrichtung 8 an
die Schwenkgreifeinrichtung 6 und des Positionierens der
Enden des Kabels 32 vor den Aufnahmepositionen der Verbinder 4, 5 durch
die Schwenkgreifeinrichtung 6 sowie des Verbindens der Enden
des Kabels 32 mit den Verbindern 4, 5 durch die
Verbindungseinrichtungen 2, 3 wird so oft wiederholt,
bis ein Kabelbaum mit der gewünschten
Anzahl von Kabeln 32 hergestellt ist. Danach wird der hergestellte
Kabelbaum in den Kabelbaumauslauf 42 ausgegeben.
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2 zeigt
eine perspektivische Ansicht einer Schwenkgreifeinrichtung 6 zur
Verwendung in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von
Kabelbäumen 1.
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In
der 2 unten dargestellten Bereich weist die Schwenkgreifeinrichtung 6 zwei
Greifarme 14, 16 zum Greifen jeweils eines Kabelendes
auf. Die Greifarme sind in vertikaler Richtung bewegbar. In ihrem
mittleren Bereich weisen die Greifarme 14, 16 Mitnehmer 18, 20 auf,
an denen jeweils die (in 2 nicht gezeigte) Verbindungseinrichtung 2, 3 angreifen
kann, um den Greifarm 14, 16 in vertikaler Richtung
zu bewegen. An ihrem oberen Ende sind die Greifarme 14, 16 seitlich
verschiebbar an einer Halteplatte 44 befestigt. Auf der
Halteplatte 44 befinden sich zwei erste Servomotoren 36, 37,
von denen jeweils einer zum Bewegen jeweils eines Greifarmes 14, 16 vorgesehen
ist.
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Auf
der Halteplatte 44 ist ein Rahmen 46 montiert,
der drehbar mit einem Schwenkantrieb 38 verbunden, der
oberhalb des Rahmens 46 angeordnet ist. Oberhalb des Schwenkantriebes 38 ist
ein zweiter Servomotor 48 angeordnet, um den Schwenkantrieb 38 anzutreiben
und so den Rahmen 46 gemeinsam mit dem ersten Servomotor 36,
der Halteplatte 44 und den Greifarmen 14 und 16 zu
drehen.
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An
dem zweiten Servomotor 48 sind Steuer- und Versorgungsleitungen 49 angebracht,
um die Schwenkgreifeinrichtung 6 mit Strom und Steuersignalen
zu versorgen.
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Durch
den in 2 gezeigten vertikalen Aufbau, bei dem die Greifarme 14, 16,
die ersten Servomotoren 36, 37, der Schwenkantrieb 38 und
der zweite Servomotor 48 vertikal zueinander angeordnet sind,
weist die Schwenkgreifeinrichtung 6 eine geringe Breite
auf, so dass sie auch zwischen eng aneinander angeordneten Aufnahmeeinrichtungen 7, 9 eingesetzt
werden kann.
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3 zeigt
eine Kabeltransfereinrichtung 8 zur Verwendung in einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen 1.
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Im
in der 3 links unten gezeigten Bereich weist die Kabeltransfereinrichtung 8 vier
Kabeltransfergreifer 22 auf, die ein Kabel 32 mit
einer Schlaufe 34 halten. Die Kabeltransfergreifer 22 sind
an einem darüber
angeordneten Kabeltransferschlitten 50 befestigt. Der Kabeltransferschlitten 50 wird
von einer nach schräg
oben verlaufenden Kabeltransferschiene 52 gehalten, auf
der er verschiebbar ist. Oberhalb der Kabeltransferschiene 52 ist
an ihrem linken Ende ein dritter Servomotor 44 angeordnet,
der den Kabeltransferschlitten 50 zum Beispiel über einen
nicht gezeigten Zahnriemen entlang der Kabeltransferschiene 52 bewegt,
um das Kabel 32 von dem in 3 nicht
gezeigten Schlaufenleger 12 an die in 3 nicht
gezeigte Schwenkgreifeinrichtung 6 zu transferieren.
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An
dem dritten Servomotor 54 sind Steuer- und Versorgungsleitungen 55 angebracht,
um die Kabeltransfereinrichtung 8 mit Strom und Steuersignalen
zu versorgen.
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4 zeigt
einen Schlaufenleger 12 zur Verwendung in einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum
Herstellen von Kabelbäumen 1.
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Im
in der 4 links dargestellten Bereich weist der Schlaufenleger 12 einen
feststehenden Greifer 26 und rechts davon einen beweglichen
Greifer 28 auf. Die beiden Greifer 26, 28 halten
ein Kabel 32 mit einer Schlaufe 34. Der feststehende
Greifer 26 ist fest auf der Schiene 58 des Schlaufenlegers 12 montiert.
Der bewegliche Greifer 28 ist auf einem Schlitten 56 montiert,
der auf der Schiene 58 montiert und entlang dieser bewegbar
ist. Am rechten Ende der Schiene 58 ist unterhalb der Schiene 58 ein
vierter Servomotor 60 angeordnet, der den Schlitten 56, zum
Beispiel über
einen nicht gezeigten Zahnriemen, antreibt. Durch Öffnen und
Schließen
der Greifer 26, 28 und Bewegen des beweglichen
Greifers 28 wird die gewünschte Länge des Kabels 32 abgemessen und
eine Schlaufe 34 gelegt.
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An
dem vierten Servomotor 60 sind Steuer- und Versorgungsleitungen 61 angebracht,
um die den Schlaufenleger 12 mit Strom und Steuersignalen zu
versorgen. Unterhalb der Schiene 58 ist eine Befestigungseinrichtung 59 vorgesehen,
um den Schlaufenleger z. B. an einem Rahmen zu befestigen.
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Die 5 bis 12 zeigen
Verfahrensschritte zur Herstellung von Kabelbäumen.
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5 zeigt
in den Schritten 1 bis 4 das Abmessen der gewünschten Kabellänge und
das Legen der Schlaufe 34 in dem Schlaufenleger 12.
Im ersten Schritt ist der bewegliche Greifer 28 an den
feststehenden Greifer 26 heran gefahren. Der Schlaufenleger 12 ist
so positioniert, dass er an einem Schneidmesser 62 anliegt.
Durch die Kabelbereitstellungseinrichtung 10 wird ein Kabel 32 zwischen
Klingen eines Schneidmessers 62 hindurch in die geöffneten Greifer 26, 28 des
Schlaufenlegers 12 eingeführt.
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Im
zweiten Schritt ist der bewegliche Greifer 28 geschlossen
und gemäß der gewünschten
Kabellänge
von dem feststehenden Greifer 26 entfernt worden. Der feststehende
Greifer 26 ist weiterhin geöffnet. Darüber hinaus ist der Schlaufenleger 12 ein Stück von dem
Schneidmesser 62 entfernt worden, so dass ein Stück des Kabels
zwischen dem Schneidmesser 62 und dem feststehenden Greifer 26 verbleibt.
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Im
dritten Schritt wurde das Kabel 32 durch Schließen des
feststehenden Greifers 20 fixiert. Durch Schließen der
Klingen des Schneidmessers 62 wurde das Kabel 32 auf
der gewünschten
Länge durchtrennt.
Zusätzlich
wurde ein Kabelniederhalter 30 in den Bereich zwischen
dem feststehenden Greifer 26 und dem beweglichen Greifer 28 eingeführt, um
das Kabel niederzuhalten.
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Im
vierten Schritt wird der bewegliche Greifer 28 auf den
feststehenden Greifer 26 zu bewegt, wobei beide Greifer 26, 28 geschlossen
sind. Dadurch bildet das Kabel 32 in Zusammenwirkung mit
dem Kabelniederhalter 30 eine Schlaufe 34.
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Im
fünften
Schritt werden jeweils zwei Kabeltransfergreifer 22 auf
beide Seiten des beweglichen Greifers 28 und des feststehenden
Greifers 26 verfahren. Der Abstand der Kabeltransfergreifer 22 voneinander
ist dabei so dimensioniert, dass der bewegliche Greifer 28 und
der feststehende Greife 26 jeweils zwischen zwei Kabeltransfergreifer 22 passt.
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6 zeigt
in den Schritten 6 bis 8 das Transferieren eines von dem Schlaufenleger 12 bereitgestellten
Kabels durch die Kabeltransfereinrichtung 8.
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Im
sechsten Schritt werden die Greifarme der Transfergreifer 22 geschlossen
und der feststehende Greifer 26 sowie der bewegliche Greifer 28 des
Schlaufenlegers 12 geöffnet.
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Im
siebten Schritt wird das Kabel 32 durch die Kabeltransfergreifer 22 aus
dem Schlaufenleger 12 in Richtung der (nicht gezeigten)
Verbindungseinrichtungen 2, 3 transferiert.
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Im
achten Schritt haben die Kabeltransfergreifer 22 das Kabel 32 in
den noch geöffneten
Greifarmen 14, 16 der Schwenkgreifeinrichtung 6 zwischen
den Aufnahmeeinrichtungen 7, 9 positioniert. Der
Abstand der Kabeltransfergreifer 22 voneinander ist dabei
so dimensioniert, dass jeweils ein Greifarm 14, 16 der
Schwenkgreifeinrichtung 6 zwischen zwei Kabeltransfergreifer 22 passt.
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Im
neunten Schritt werden die Greifarme 14, 16 der
Schwenkgreifeinrichtung 6 geschlossen, um das Kabel 32 zu
halten, und die Kabeltransfergreifer 22 geöffnet, um
das Kabel 32 freizugeben. Die Kabeltransfergreifer 22 werden
aus dem Bereich der Schwenkgreifeinrichtung 6 verfahren.
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7 zeigt
das Verbinden der beiden Enden des Kabels 32 mit den Verbindern 4, 5 in
den Verbindungseinrichtungen 2, 3 zur Herstellung
einer so genannten Jumperverbindung.
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Im
zehnten Schritt sind die Verbinder 4, 5 in den
Verbindungseinrichtungen 2, 3 so angeordnet, dass
ihre ersten Verbindungspositionen 4a, 5a den Enden
des Kabels 32 gegenüberliegen.
Die Greifarme 14, 16 werden in Richtung der Verbindungseinrichtungen 2, 3 verfahren,
so dass die Kabelenden 32a, 32b in die Verbinder 4, 5 eingeführt werden.
In einem in 7 nicht gezeigten Schritt werden
die Kabelenden 32a, 32b mit den Verbindern 4, 5 verbunden.
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Im
elften Schritt werden die Greifarme 14, 16 der
Schwenkgreifeinrichtung 6 geöffnet, um das Kabel 32 freizugeben,
und in die Ausgangsposition zurückgefahren,
um dort ein weiteres Kabel 32 aufzunehmen. Die Verbinder 4, 5 werden
innerhalb der Verbindungseinrichtungen 2, 3 senkrecht
zum Verlauf des Kabels 32 verschoben, so dass in einem nächsten Schritt
die Enden des Kabels 32 gegenüber zweiten Aufnahmepositionen 4b und 5b angeordnet sind.
Somit werden jeweils gegenüberliegende
Verbindungspositionen der Verbinder 4, 5 durch
ein Kabel 32 verbunden.
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Das
in 8 dargestellte Verfahren schließt an den
in 6 gezeigten neunten Schritt an und zeigt ein Verfahren
zur Herstellung einer Brückenverbindung.
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Im
zehnten Schritt wird nur der erste Greifarm 14 in Richtung
der ersten Verbindungseinrichtung 2 verschoben, so dass
das erste Ende 32a des Kabels 32 in eine erste
Verbindungsposition 4a des ersten Verbinders 4 eingeführt und
mit diesem verbunden wird.
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Der
zweite Greifarm 16 verbleibt in seiner Ausgangsposition.
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Im
elften Schritt wird der erste Greifarm 14 gelöst und in
seine Ausgangsposition verfahren, während der zweite Greifarm 16 geschlossen
bleibt.
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Im
zwölften
Schritt führen
die Greifarme 14, 16 gemeinsam eine 180°-Drehung
um eine zwischen ihnen liegende Achse A durch, so dass sie ihre
Position vertauschen. Gleichzeitig wird der erste Verbinder 4 durch
die erste Verbindungseinrichtung 2 in einer Ebene senkrecht
zu dem Kabel 32 verschoben, so dass das zweite Ende 32b des
Kabels 32 gegenüber
eine zweiten Aufnahmeposition 4b des ersten Verbinders 4 positioniert
wird.
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Im
dreizehnten Schritt wird der zweite Greifarm 16 in Richtung
auf die erste Verbindungseinrichtung 2 verfahren, so dass
das zweite Ende 32b des Kabels 32 in die zweite
Aufnahmeposition 4b des ersten Verbinders 4 eingeführt wird.
Das zweite Ende 32b des Kabels 32 wird durch die
erste Verbindungseinrichtung 2 mit der zweiten Aufnahmeposition 4b des
ersten Verbinders 4 verbunden, um so eine Brückenverbindung
an dem ersten Verbinder 4 auszubilden.
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Im
vierzehnten Schritt wird der zweite Greifarm 16 geöffnet und
die beiden Greifer werden erneut um 180° um die gemeinsame Achse A gedreht, um
so die Ausgangsposition wiederherzustellen.
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9 schließt ebenfalls
an den in 6 gezeigten neunten Schritt
an und zeigt ein Verfahren zur Herstellung von Kreuzungsverbindungen.
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Im
zehnten Schritt wird der zweite Verbinder 5 von der zweiten
Verbindungseinrichtung 3 so nach links verfahren, dass
das zweite Kabelende 32b gegenüber einer zweiten Aufnahmeposition 5b des zweiten
Verbinders 5 positioniert ist.
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Im
elften Schritt werden die Greifarme 14, 16 jeweils
in Richtung der Verbindungseinrichtungen 2, 3 verfahren,
so dass das erste Kabelende 32a in die erste Aufnahmeposition 4a des
ersten Verbinders 4 und das zweite Kabelende 32b in
die zweite Aufnahmeposition 5b des zweiten Verbinders 5 eingeführt wird.
Daraufhin wird das erste Kabelende 32a mit der ersten Aufnahmeposition 4a des
ersten Verbinders 4 und das zweite Kabelende 32b mit
der zweiten Aufnahmeposition 5b des zweiten Verbinders 5 verbunden.
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Im
zwölften
Schritt werden die Greifarme 14, 16 der Schwenkgreifeinrichtung 6 geöffnet, so
dass sie das Kabel 32 freigeben, und in die Ausgangsposition
verfahren.
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Der
erste Verbinder 4 wird von der ersten Verbindungseinrichtung 2 nach
links verfahren, so dass eine zweite Aufnahmeposition 4b des
ersten Verbinders 4 vor dem ersten Greifarm 14 positioniert wird.
Der zweite Verbinder 5 wird von der zweiten Verbindungseinrichtung 3 nach
rechts verfahren, so dass die erste Aufnahmeposition 5a des
zweiten Verbinders 5 vor dem zweiten Greifarm 16 positioniert wird.
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Die
nächste
Figur zum dreizehnten Schritt zeigt den Zustand nachdem ein zweites
Kabel 32 zwischen der zweiten Aufnahmeposition 4b des
ersten Verbinders 4 und der ersten Aufnahmeposition 5a des
zweiten Verbinders 5 verbunden worden ist, so dass ein
Kabelbaum mit einer Kreuzung hergestellt worden ist.
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Das
in 10 dargestellte Verfahren schließt ebenfalls
an den in 6 gezeigten neunten Schritt
an und zeigt ein Verfahren zur Herstellung eines Kabelbaumes mit
einem losen Ende.
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Solche
Kabelbäume
können
mit kurzen Kabellängen
von nicht mehr als 60 mm, vorzugsweise von nicht mehr als 50 mm
hergestellt werden.
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Im
zehnten Schritt wird der erste Greifarm 14 in Richtung
auf die erste Verbindungseinrichtung 2 verfahren, so dass
das erste Kabelende 32a in eine erste Aufnahmeposition 4a des
ersten Verbinders 4 eingeführt und dort befestigt wird.
Der zweite Greifarm 16 verbleibt in seiner Ausgangsposition.
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Im
elften Schritt werden die Greifarme 14 und 16 geöffnet, so
dass sie das Kabel 32 freigeben. Insbesondere lässt der
zweite Greifarm 16 das lose Ende 32b des Kabels 32 fallen.
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Durch
Verschieben des Verbinders 4 durch die Verbindungseinrichtung 2 und
Wiederholen der Schritte 10 und 11 wird ein Kabelbaum mit einem
Verbinder 4 und losen Kabelenden 32b hergestellt.
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Ein
solcher Kabelbaum kann alternativ auch unter Benutzung der zweiten
Verbindungseinrichtung 3 hergestellt werden.
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Das
in 11 gezeigte Verfahren schließt ebenfalls an den in 6 gezeigten
neunten Schritt an und zeigt ein Verfahren zum Befestigen einer
kurzen Leitung mit einem losen Ende.
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Im
zehnten Schritt wird das kurze Kabel 32 nur von dem ersten
Greifarm 14 gehalten. Gegenüber dem ersten Ende 32a des
kurzen Kabels 32 ist eine erste Aufnahmeposition 4a des
ersten Verbinders 4 angeordnet.
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Im
elften Schritt wird der erste Greifarm 14 in Richtung auf
die erste Verbindungseinrichtung 2 bewegt, so dass das
erste Kabelende 32a in die erste Aufnahmeposition 4a des
ersten Verbinders 4 eingeführt und dort befestigt wird.
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Im
zwölften
Schritt wird der erste Greifarm 14 geöffnet und in die Ausgangsposition
verfahren. Insbesondere wird das zweite Ende 32b des kurzen
Kabels 32 fallen gelassen.
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12 zeigt
ein alternatives Verfahren zum Verbinden einer kurzen Leitung 32 mit
losem Ende, das ebenfalls an den in 6 gezeigten
neunten Schritt anschließt.
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Im
zehnten Schritt wird die kurze Leitung 32 nur von dem ersten
Greifarm 14 gehalten.
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Im
elften Schritt werden der erste und der zweite Greifarm 14, 16 gemeinsam
um 180° um
eine zwischen ihnen liegende Achse A gedreht, so dass sie ihre Positionen
vertauschen. Das erste Kabelende 32a wird somit gegenüber einer
ersten Aufnahmeposition 5a eines zweiten Verbinders 5 in
der zweiten Verbindungseinrichtung 3 positioniert. Der
erste Greifarm 14 wird in Richtung der zweiten Verbindungseinrichtung 3 verfahren,
so dass das erste Kabelende 32a in die erste Aufnahmeposition 5a des zweiten
Verbinders 5 eingeführt
und dort verbunden wird.
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Im
zwölften
Schritt wird der erste Greifarm 14 geöffnet. Insbesondere wird das
lose zweite Ende 32b des Kabels 32 fallen gelassen.
Der erste und der zweite Greifarm 14, 16 werden
um ihre gemeinsame Achse A zurück
in die Ausgangsposition rotiert.
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13 zeigt drei verschiedene Beispiele für Kabelbäume.
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In 13a sind Kabelbäume mit einseitiger Kontaktierung,
das heißt
losen Enden und Brücken gezeigt.
Der erste Verbinder 4 auf der linken Seite weist eine Brücke 63 zwischen
den Aufnahmepositionen 4b und 4c auf. In der Aufnahmeposition 4a sind zwei
Kabel 32 mit losen Enden befestigt. In der Position 4d ist
ein Kabel 32 mit einem losen Ende befestigt.
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Der
auf der rechten Seite gezeigte zweite Verbinder 5 weist
jeweils ein Kabel 32 mit einem losen Ende in den Aufnahmepositionen 5a, 5c und 5d auf.
Zusätzlich
ist eine Brücke 63 zwischen
den Aufnahmepositionen 5b und 5c gebildet.
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Der
in 13b gezeigte Kabelbaum weist eine Jumperverbindung
zwischen den Aufnahmepositionen 4e und 5e auf.
Die Aufnahmepositionen 4c und 5d sowie 4d und 5c sind
durch eine Kreuzung miteinander verbunden. Die Aufnahmeposition 4b ist mit
der Aufnahmeposition 5a verbunden.
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Die
Aufnahmepositionen 4a und 5b weisen jeweils Kabel 32 mit
einem losen Ende auf.
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In 13c ist ein Kabelbaum mit beidseitiger Kontaktierung
und Brückenverbindungen
gezeigt.
-
Die
Aufnahmeposition 4a ist durch ein Kabel 32 mit
der Aufnahmeposition 5d verbunden. Die Aufnahmeposition 4b ist
durch ein Kabel 32 mit der Aufnahmeposition 5f verbunden.
Der erste Verbinder 4 weist darüber hinaus jeweils eine Brückenverbindung zwischen
den Aufnahmepositionen 4c und 4d bzw. 4e und 4f auf.
Der zweite Verbinder 5 weist eine Brückenverbindung zwischen den
Aufnahmepositionen 5a und 5b und eine Brückenverbindung
zwischen den Aufnahmepositionen 5c und 5e auf.
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- 1
- Vorrichtung
zur Herstellung von Kabelbäumen
- 2,
3
- Verbindungseinrichtung
- 4,
5
- Verbinder
- 7,
9
- Aufnahmeeinrichtung
- 6
- Schwenkgreifeinrichtung
- 8
- Kabeltransfereinrichtung
- 10
- Kabelbereitstellungseinrichtung
- 12
- Schlaufenleger
- 14,
16
- Greifarm
- 18,
20
- Mitnehmer
- 22
- Kabeltransfergreifer
- 26
- fest
stehenden Greifer
- 28
- beweglicher
Greifer
- 30
- Kabelniederhalter
- 32
- Kabel
- 32a
- erste
Ende des Kabels
- 32b
- zweites
Ende des Kabels
- 34
- Schlaufe
- 36,
37
- erster
Servomotor
- 38
- Schwenkantrieb
- 40
- Kabelfässer
- 42
- Kabelbaumauslauf
- 44
- Halteplatte
- 46
- Rahmen
- 48
- zweiter
Servomotor
- 48
- Steuer-
und Versorgungsleitungen
- 50
- Kabeltransferschlitten
- 52
- Kabeltransferschiene
- 54
- dritter
Servomotor
- 55
- Steuer-
und Versorgungsleitungen
- 56
- Schlaufenlegerschlitten
- 58
- Schlaufenlegerschiene
- 59
- Befestigungseinrichtung
- 60
- vierte
Servomotor
- 61
- Steuer-
und Versorgungsleitungen
- 62
- Schneidmesser
- 63
- Brücke