[go: up one dir, main page]

DE102007044705A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters Download PDF

Info

Publication number
DE102007044705A1
DE102007044705A1 DE102007044705A DE102007044705A DE102007044705A1 DE 102007044705 A1 DE102007044705 A1 DE 102007044705A1 DE 102007044705 A DE102007044705 A DE 102007044705A DE 102007044705 A DE102007044705 A DE 102007044705A DE 102007044705 A1 DE102007044705 A1 DE 102007044705A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
movement pattern
user
pattern
correlation function
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE102007044705A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Dr. Daumer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
TRIUM ANALYSIS ONLINE GmbH
Original Assignee
TRIUM ANALYSIS ONLINE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRIUM ANALYSIS ONLINE GmbH filed Critical TRIUM ANALYSIS ONLINE GmbH
Priority to DE102007044705A priority Critical patent/DE102007044705A1/de
Publication of DE102007044705A1 publication Critical patent/DE102007044705A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/103Measuring devices for testing the shape, pattern, colour, size or movement of the body or parts thereof, for diagnostic purposes
    • A61B5/11Measuring movement of the entire body or parts thereof, e.g. head or hand tremor or mobility of a limb
    • A61B5/1123Discriminating type of movement, e.g. walking or running
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/0002Remote monitoring of patients using telemetry, e.g. transmission of vital signals via a communication network
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/68Arrangements of detecting, measuring or recording means, e.g. sensors, in relation to patient
    • A61B5/6801Arrangements of detecting, measuring or recording means, e.g. sensors, in relation to patient specially adapted to be attached to or worn on the body surface
    • A61B5/683Means for maintaining contact with the body
    • A61B5/6831Straps, bands or harnesses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B2562/00Details of sensors; Constructional details of sensor housings or probes; Accessories for sensors
    • A61B2562/02Details of sensors specially adapted for in-vivo measurements
    • A61B2562/0219Inertial sensors, e.g. accelerometers, gyroscopes, tilt switches
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/103Measuring devices for testing the shape, pattern, colour, size or movement of the body or parts thereof, for diagnostic purposes
    • A61B5/11Measuring movement of the entire body or parts thereof, e.g. head or hand tremor or mobility of a limb
    • A61B5/1124Determining motor skills

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen eines Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz eines Anwenders mittels wenigstens eines vom Anwender mitgeführten Beschleunigungssensors. Dabei ergibt sich eine stabile positive Identifikation des Bewegungsmusters durch folgende Schritte: (a) Wiedergeben für den Anwender eines Befehls für das Bewegungsmuster; (b) Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster einer vorbestimmten Länge an vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für das vom Anwender auf den im Schritt (a) wiedergegebenen Befehl ausgeführte Bewegungsmuster, wobei 1 eine natürliche Zahl größer Null ist; (c) Speichern der im Schritt (b) aufgenommenen wenigstens einen Messwertreihe als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe; wobei zur Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz des Anwenders folgende Schritte ausgeführt werden: (d) Gleitendes Aufnahmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster der vorbestimmten Länge an den vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für die vom Anwender ausgeführte Bewegungssequenz; (e) Korrelieren der jeweils in (d) aufgenommenen Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt (c) gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden ...

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erkennen eines Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz eines Anwenders mittels wenigstens eines vom Anwender mitgeführten Beschleunigungssensors. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine entsprechende Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
  • Aktivitätsmessvorrichtungen, welche einen oder mehrere Beschleunigungssensoren aufweisen, sind beispielsweise als sog. Schrittzähler bekannt, die am Körper eines Probanden befestigbar sind; während der Lauf- oder Gehbewegung des Probanden werden am Körper auftretende Beschleunigungskräfte über einen Beschleunigungssensor des am Körper befestigten Schrittzählers erfasst und die Zahl der absolvierten Schritte gezählt. Die dabei ermittelte Schrittzahl stellt dabei ein Maß für die körperliche Aktivität des Probanden dar. Solche Schrittzähler werden als Sport- oder Fungerät verwendet und weisen lediglich einen eindimensionalen Beschleunigungssensor zur Erfassung von Beschleunigungen in Richtung der Vertikalen auf.
  • Eine derartige Vorrichtung ist jedoch im medizinisch-klinischen Bereich zur Bestimmung des körperlichen Behinderungsgrads von Patienten, insbesondere von an multipler Sklerose leidenden Patienten (nachfolgend als MS-Patienten abgekürzt), nur begrenzt einsetzbar, da mit diesem Stand der Technik lediglich dynamische Bewegungsarten wie Gehen und Joggen undifferenziert erfassbar sind, während bei MS-Patienten mit einem stärkeren Behinderungsgrad ein kontinuierliches Gehen oder gar Joggen lediglich eingeschränkt bis gar nicht möglich ist und die Bewegungsarten auf eher statische Zustände wie Liegen, Sitzen und Stehen beschränkt sind, wie anhand der nachstehenden Tabelle 1, die den sog. „Hauser Ambulation Index" zur medizinischen Einstufung von Multiple Sklerose Patienten zeigt, ersichtlich ist, wobei die Skala dieses Index von Stufe 0 bis 9 reicht. Niedrige Werte entsprechen keiner oder nur geringer Behinderung, während hohe Werte einem starken Behinderungsgrad entsprechen. Tabelle 1
    0 Keine Symptome, voll aktiv
    1 Normales Gehverhalten, der Patient berichtet aber von Behinderungen bei sportlichen und anderen anspruchsvollen Aktivitäten
    2 Ungewöhnlicher Gang oder zeitweise gestörtes Gleichgewicht; die ungewöhnliche Gangart wird von Verwandten und Freunden bemerkt, braucht für 8 m höchstens 10 s
    3 Kann ohne Hilfe gehen, braucht für 8 m höchstens 20 s
    4 Bedarf einseitig der Unterstützung (Krücke oder Stock), braucht für 8 m höchstens 20 s
    5 Bedarf beidseitig der Unterstützung (Krücken, Stöcke oder Gehhilfe) und braucht aber mehr als 20 s für 8 m
    6 Bedarf beidseitig der Unterstützung und braucht mehr als 20 s für 8 m, kann gelegentlich einen Rollstuhl benutzen
    7 Gehen ist auf wenige Schritte mit beidseitiger Unterstützung beschränkt, kann keine 8 m mehr laufen, kann den Rollstuhl für die meisten Aktivitäten benutzen
    8 An den Rollstuhl gebunden, kann ihn noch selber bewegen
    9 An den Rollstuhl gebunden, kann ihn nicht mehr selber bewegen
  • Neben dem in Tabelle 1 zusammengefassten „Hauser Ambulation Index" gibt es auch weitere Messsysteme zur Einordnung bzw. Klassifizierung des Behinderungsgrads von MS-Patienten. Lediglich beispielhaft sei hier auf die EDSS (Expanded Disability Status Scale) hingewiesen. Die Existenz mehrerer derartiger unabhängiger Klassifikationssysteme zeigt bereits die durch Subjektivität verursachten Schwächen einer derartigen Klassifikation.
  • Derzeit ist zur laufenden Kontrolle, ob und inwieweit eine verordnete Therapie bei einem MS-Patienten zu einer Verbesserung oder Verschlechterung des Gesundheitszustands führt, ein stationärer Klinikaufenthalt beim behandelnden Arzt erforderlich. Bei diesen turnusmäßig stattfindenden stationären Aufenthalten wird jeweils eine ärztliche Untersuchung durchgeführt und auf dieser Basis dem Patienten ein Behinderungsgrad zugeordnet, wobei naturgemäß das Untersuchungsergebnis von der momentanen Tagesverfassung des Patienten als auch des untersuchenden Arztes (insbesondere auch beeinflusst durch den sogenannten „Weißkittel"-Effekt) und somit von nicht objektivierbaren Kriterien abhängig ist. Mithin unterliegt auch die Beurteilung der Wirksamkeit einer bei der MS-Therapie eingesetzten Medikamentierung nicht objektivierbaren Kriterien mit der Folge, dass eine rechtzeitige Korrektur der eingeschlagenen Therapierichtung nicht frühzeitig genug erfolgen kann.
  • Eine besondere Rolle spielt die Untersuchung und Klassifizierung des Behinderungsgrads bzw. der Aktivität von Patienten bei der Medikamentenentwicklung bzw. klinischen Studien zur Überprüfung von deren Wirksamkeit. Naturgemäß wird im Laufe der Medikation eines zu testenden Arzneimittels der Grad der körperlichen Behinderung in bestimmten Zeitabständen überprüft. Aufgrund der oben dargestellten Schwankungsbreite der dabei erzielten Messergebnisse ist eine vernünftige Beurteilung der Wirksamkeit derzeit nahezu unmöglich.
  • Eine Aktivitätsmessvorrichtung zum Erfassen der Aktivität eines Probanden und ferner ein Verfahren zum Erfassen der Aktivität eines Probanden ist aus der deutschen Offenlegungsschrift DE-OS 10 2005 019 924 A der vorliegenden Anmelderin bekannt, deren gesamter Offenbarungsgehalt durch diese Bezugnahme vollinhaltlich in die vorliegende Anmeldung mit aufgenommen wird.
  • Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art derart weiterzubilden bzw. zu entwickeln, so dass mit einer relativ einfach aufgebauten und damit kostengünstig herstellbaren Aktivitätsmessvorrichtung, welche wenigstens einen Beschleunigungssensor aufweist, Bewegungsmuster in einer Bewegungssequenz eines Probanden zuverlässig erkennbar sind.
  • Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs genannten Art durch folgende Schritte gelöst: (a) Wiedergeben für den Anwender eines Befehls für das Bewegungsmuster; (b) Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster einer vorbestimmten Länge an vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für das vom Anwender auf den im Schritt (a) wiedergegebenen Befehl ausgeführte Bewegungsmuster, wobei 1 eine natürliche Zahl größer Null ist; (c) Speichern der im Schritt (b) aufgenommenen wenigstens einen Messwertreihe als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe; wobei zur Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz des Anwenders folgende Schritte ausgeführt werden: (d) Gleitendes Aufnehmen wenigstens einer Mess wertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster der vorbestimmten Länge an den vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für die vom Anwender ausgeführte Bewegungssequenz; (e) Korrellieren der jeweils in (d) aufgenommenen Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt (c) gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden Korrelationsfunktion; und (f) Erkennen des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der in Schritt (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktion.
  • Ein Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass das erfindungsgemäße Verfahren zur Bestimmung des Behinderungsgrads, z. B. von MS-Patienten, verwendbar ist. Durch das erfindungsgemäße Verfahren können selbständig Bewegungsmuster oder -typen erkannt werden, weshalb es auch automatisch durchgeführt werden kann. Durch das Erkennen der Bewegungsmuster kann daher ein Behinderungsgrad oder auch Aktivitätsgrad automatisch bestimmt werden. Es kann aber auch eine Überwachung, d. h. ein Monitoring, realisiert werden, wobei z. B. zu vorgegebenen Zeitabständen bestimmte ein Bewegungsmuster darstellende Übungen durchgeführt und analysiert werden.
  • Ferner ist an der vorliegenden Erfindung vorteilhaft, dass Bewegungsmuster, wie z. B. neben den dynamischen Bewegungsformen wie Gehen und Joggen bzw. Laufen auch eher statische Zustände wie Liegen, Sitzen und Stehen, nach objektivierbaren Kriterien erfassbar sind und entsprechende Aktivitätsmaße eines zu untersuchenden Patienten, insbesondere auch automatisch, bestimmbar sind.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ist bevorzugt, dass in einem Schritt (e.1.) zwischen den Schritten (e) und (f) eine mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion durch Produktbildung von jeweils im Schritt (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktionen erhalten wird, wobei die jeweils im Schritte (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktionen gleitende Korrelationsfunktionen für unterschiedliche, insbesondere orthogonale, Raumrichtungen sind, wobei im Schritt (f) das Bewegungsmuster in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der im Schritt (e.1.) erhaltenen mehrdimensionalen gleitenden Korrelationsfunktion erkannt wird. Hierdurch erhöht sich die Qualität der Erkennung des Bewegungsmusters, da in mehreren Raumrichtungen charakteristische Be schleunigungswerte zur Erkennung herangezogen werden. In dieser Ausführungsvariante werden daher mehr als ein Beschleunigungssensor verwendet. Jeder der n (n > 1) Beschleunigungssensoren nimmt daher im Schritt (b) das Bewegungsmuster auf. Im Schritt (c) werden dann n charakteristische Messwertreihen gespeichert. Im Schritt (d) nimmt wiederum jeder der Beschleunigungssensoren eine Messwertreihe auf, wobei im Schritt (e) dann n gleitende Korrelationsfunktionen erhalten werden. Der zusätzliche Schritt (e.1.) ist dazu vorgesehen, aus den n Korrelationsfunktionen durch Multiplikation eine einzige Korrelationsfunktion zu bilden, deren Maximum im Schritt (f) einer Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz zugeordnet werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist der wenigstens eine Beschleunigungssensor drei Beschleunigungssensoren für die drei Raumrichtungen. Dies führt zu einer erhöhten Erkennungsgenauigkeit und zur Vermeidung von Fehlerkennungen. Die drei Raumrichtungen bilden dabei ein kartesisches Koordinatensystem, die jeweiligen Achsen sind orthogonal zueinander und bilden ein Dreibein. Vorzugsweise entsprechen die drei Raumrichtungen der Vertikalen (oben-unten) sowie der Vorwärtsrichtung (vorne-hinten) und der seitlichen Richtung (links-rechts) eines die Aktivitätsmessvorrichtung tragenden Anwenders. Hierdurch vereinfacht sich die Analyse von Bewegungen des Anwenders. Dabei ist vorzugsweise die mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion das Produkt der drei gleitenden Korrelationsfunktionen für die drei Raumrichtungen.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist das Bewegungsmuster ein Sich-hinsetzen des Anwenders. Das Sich-hinsetzen ist nicht nur ein guter Maßstab für den physischen Gesamtzustand eines Patienten oder Probanden, sondern ist auch besonders gut zur Erkennung durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung geeignet (siehe hierzu insbesondere die Ausführungen zu den 4 und 5). Da häufig ein auf die Toilette gehen mit einem Sich-hinsetzen verbunden ist, kann man durch die Erkennung des Bewegungsmusters des Sich-hinsetzens auch generell den Allgemeinzustand eines Patienten erkennen und Überwachen.
  • Ferner ist besonders zur Erkennung des Bewegungsmusters des Sich-hinsetzens bevorzugt, dass die mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion das Produkt von zwei gleitenden Korrelationsfunktionen für zwei Raumrichtungen ist, welche einer Vorne-Hinten- und Auf-Ab-Bewegung des Anwenders entsprechen. Dies hat experimentell zu einer sehr guten Erkennung geführt (siehe 4 und 5 sowie die zugehörige Beschreibung).
  • Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist bevorzugt, dass im Schritt (a) das Wiedergeben für den Anwender eines Befehls für das Bewegungsmuster akustisch und/oder visuell erfolgt. Auf diese Weise kann der Befehl einfach und kostengünstig, ohne hierfür die Anwesenheit von Fachpersonal erforderlich zu machen, an den Anwender übermittelt werden. Beispielsweise kann der Befehl durch einen akustisch wiedergegebenen, dem Anwender vorgespielten Sprachbefehl realisiert werden. Alternativ oder zusätzlich hierzu kann die Wiedergabe auch eine visuelle Anzeige auf einem Bildschirm und dergleichen sein. Die visuelle Wiedergabe/Darstellung/Vorführung kann auch einfach durch eine entsprechende Anweisung in einem Handbuch und dergleichen realisiert werden.
  • In einer rechentechnisch besonders bevorzugten Variante der Erfindung wird die Korrelationsfunktion mittels Pearson-Koeffizienten oder mittels Kendalls τ berechnet.
  • Zur Erhöhung der Zuverlässigkeit des erfindungsgemäßen Verfahrens ist bevorzugt, dass die Schritte (a) bis (c) für mehrere identische Bewegungsmuster nacheinander ausgeführt werden. Es stehen dann mehrere Bewegungsmuster zur Verfügung, was die Erkennungsrate erhöhen kann, insbesondere wenn der Anwender beim Ausführen des Bewegungsmusters und/oder das Bewegungsmuster selbst deutliche Schwankungen aufweisen. Aus den mehreren Bewegungsmustern kann aber auch das „beste" ausgewählt und für die weitere Verarbeitung ausgewählt werden. Die Schritte (a) bis (c) können allerdings auch für mehrere verschiedene Bewegungsmuster nacheinander ausgeführt werden. In dieser Variante der Erfindung wird durch mehrfaches Ausführen der anfänglichen Kalibrierungsphase sozusagen eine Bibliothek von charakteristischen Messwertreihen angelegt. Die Schritte (e) und (f) werden dann auch vorzugsweise mehrfach mit den jeweils im Schritt (c) gespeicherten charakteristischen Messwertreihen durchgeführt, wobei im Falle des Nicht-Erkennens eines bestimmten Bewegungsmusters, dann eventuell ein anderes Bewegungsmuster aus der „Bibliothek" in der Bewegungssequenz des Anwenders erkannt werden kann.
  • Vorteilhafterweise ist eine MP3-Abspielvorrichtung für die Durchführung des Schritts (a) vorgesehen. Die MP3-Abspielvorrichtung ist in der den wenigstens einen Beschleunigungssensor aufweisenden Aktivitätsmessvorrichtung integriert und gibt über Lautsprecher den/die Befehl(e) zur Ausführung des/der Bewegungsmuster aus.
  • Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
  • Die Erfindung, sowie weitere Merkmale, Ziele, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten derselben, wird bzw. werden nachfolgend anhand einer Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen bezeichnen dieselben oder ähnliche Bezugszeichen dieselben bzw. entsprechende Elemente. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten Merkmale für sich oder in beliebiger sinnvoller Kombination den Gegenstand der vorliegenden Erfindung, und zwar unabhängig von ihrer Zusammenfassung in den Schutzansprüchen oder deren Rückbeziehung. In den Zeichnungen zeigen in stark schematischer Darstellung:
  • 1 einen Gürtel zur Befestigung am Körper eines Patienten in einer Draufsicht, wobei der Gürtel um die Taille des Patienten angeordnet werden kann, und eine Gürtelschnalle mit darin aufgenommener Aktivitätsmessvorrichtung aufweist, welche mit einem an dem Gürtel befestigbaren Mobiltelefon in Signalverbindung steht;
  • 2 eine Teilansicht des Gürtels von hinten im Bereich der Gürtelschnalle, wobei in der Gürtelschnalle die erfindungsgemäße Aktivitätsmessvorrichtung als Box integriert ist;
  • 3 ein Blockschaltbild eines in der Box der erfindungsgemäßen Aktivitätsmessvorrichtung aufgenommenen Schaltkreises, der einen Mikroprozessor, einen Schwingquarz zum Generieren der Prozessortaktfrequenz des Mikroprozessors, einen eindimensionalen und einen zweidimensionalen Beschleunigungssensor zum Erfassen von Beschleunigungskräften aufweist;
  • 4 ein Diagramm, welches in einem unteren Teil eine Aufzeichnung von drei Beschleunigungssensoren der Aktivitätsmessvorrichtung für Beschleunigungen aller drei Raumrichtungen und in einem oberen Teil die zugehörige Korrelationsfunktion rx (x-Achse = oben-unten Richtung) zeigt;
  • 5 ein Diagramm, welches in einem unteren Teil eine Aufzeichnung von drei Beschleunigungssensoren der Aktivitätsmessvorrichtung für Beschleunigungen aller drei Raumrichtungen und in einem oberen Teil die zugehörige Produkt-Korrelationsfunktion rx·rz (x-Achse = oben-unten Richtung; z-Achse = vorne-hinten Richtung) zeigt; und
  • 6 ein Flussdiagramm, welches die Verfahrensschritte eines bevorzugten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen Verfahrens veranschaulicht.
  • In 1 ist die erfindungsgemäße Aktivitätsmessvorrichtung 1 in einer Gürtelschnalle 2 eines vorzugsweise um die Körpertaille des Patienten anlegbaren Gürtels 3 angeordnet. In der Nähe der Gürtelschnalle 2 mit der darin aufgenommenen Aktivitätsmessvorrichtung 1 ist ein Gürtelbereich mit einem Futteral zur Aufnahme eines Mobiltelefons 4, das auch als PDA ("personal digital assistant") ausgebildet sein kann, angeordnet. Von der Aktivitätsmessvorrichtung 1 erfasste Messdaten und/oder daraus verarbeitete Daten und/oder Auswerteergebnisse sind über ein Verbindungskabel 5, das mit einem Ende mit der Aktivitätsmessvorrichtung 1 und mit dem anderen Ende mit einer Geräteschnittstelle des Mobiltelefons bzw. PDA 4 elektrisch verbunden ist, an das Mobiltelefon 4 übertragbar. Dabei ist das mehradrige Verbindungskabel 5 auch mit der internen Spannungsversorgungseinrichtung des PDA 4 elektrisch gekoppelt und dient somit zusätzlich der Stromversorgung der Aktivitätsmessvorrichtung 1. Zwischen der Gürtelschnalle 2 und dem Gürtelbereich, an dem das Mobiltelefon 4 befestigt ist, verläuft das Verbindungskabel 5 und weist der Gürtel 3 auf seiner Oberfläche einen Klettverschluss 6 auf, der zur Führung bzw. zum Halter des Verbindungskabels 5 dient und dazu eine in Gürtellängserstreckungsrichtung verlaufende Verschlussnaht aufweist, so dass das Verbindungskabel bei geöffneter Verschlussnaht in den Klettverschluss einlegbar ist und bei dann geschlossener Verschlussnaht in dem Klettverschluss hüllenförmig aufgenommen ist.
  • Die von der Vorrichtung erfassten Beschleunigungsmessdaten werden über das Verbindungskabel 5 an das Mobiltelefon bzw. den PDA 4 übertragen und werden von dem Mobiltelefon 4 über ein Mobilfunknetz zu einem externen Server 7 zur Auswertung übermittelt. Dieser Server 7 kann in einem ärztlichen Dienstleistungszentrum vorgesehen sein, so dass die von der Aktivitätsmessvorrichtung 1 übermittelten Daten jederzeit von dem ärztlichen Personal über ein im Server 7 implementiertes Auswerteprogramm abrufbar sind.
  • In 2 ist die in der Gürtelschnalle 2 aufgenommene Aktivitätsmessvorrichtung 1 dargestellt. Die Gürtelschnalle 2 ist ein im wesentlichen planares bzw. flächiges, im Ausführungsbeispiel rechteckiges Flächenelement aus Metall oder Kunststoff. Die Aktivitätsmessvorrichtung 1 ist dabei als Box bzw. Kästchen bzw. Gehäuse 14 an der Rückseite bzw. Innenseite der Gürtelschnalle 2 angeordnet. Das Verbindungskabel 5 zum PDA 4 ist aus der Box 14 herausgeführt und erstreckt sich entlang der äußeren Oberfläche (1) des angrenzenden Gürtelbereichs 3. An dem dazu gegenüberliegenden Ende der Gürtelschnalle 2 ist ein Dorn 12 vorgesehen, an dem das freie Ende des Gürtels 3 mittels eines oder mehrerer (zur Einstellung des Gürtelumfangs) dort vorgesehenen Lochs 13 zum Schließen des Gürtels 3 einhakbar ist.
  • 3 zeigt ein Blockschaltbild einer in der Box 14 der erfindungsgemäßen Aktivitätsmessvorrichtung 1 vorgesehenen Schaltung 15, wobei im Ausführungsbeispiel ein Mikroprozessor bzw. Mikrocontroller 8, dessen Prozessortaktfrequenz von einem Schwingquarz 9 generiert wird, mit einem eindimensional und einem zweidimensional operierenden Beschleunigungssensor 10, 10' elektrisch wirkverbunden ist und die von diesen Beschleunigungssensoren 10, 10' am Körper des zu untersuchenden Patienten laufend gemessenen Beschleunigungskräfte in allen drei Raumdimensionen aufnimmt und verarbeitet. Um die Kalibrierung der Beschleunigungssensoren 10, 10' zu erleichtern, wird der Gürtel so an den Körper des Patienten angelegt, dass die Gürtelschnalle mit der darin aufgenommenen Vorrichtung 1 am Körper anliegt, so dass eine Messachse des zweidimensional operierenden Beschleunigungssensors 10' mit der Vorwärtsbewegungsrichtung des Körpers nahezu übereinstimmt. Die Beschleunigungssensoren 10, 10' sind derart angeordnet und geschaltet, dass der eindimensional operierende Sensor 10 entlang der Vertikalen wirkende Beschleunigungskräfte misst und der zweidimensional operierende Sensor 10' die dazu orthogonal wirkenden Beschleunigungskräfte entlang der beiden übrigen Raumachsen eines kartesischen Koordinatensystems misst. Dabei werden die von den Beschleunigungssensoren 10, 10' analog erfassten Beschleunigungsmesswerte x über nicht dargestellte A/D-Wandler digitalisiert und in ein Intervall 0 ≤ x ≤ 255 umgesetzt bzw. umgewandelt, wobei dieses Intervall beispielsweise einem Messbereich von (–2g) bis (+2g) entspricht und g die Erdbeschleunigung ist, so dass ein digitalisierter Messwert x aus dem Intervall 0 ≤ x ≤ 255 gemäß (4/256)·x·g – 2g in Einheiten der Erdbeschleunigung g umrechenbar ist. Ein in einem Speicherbereich des Mikroprozessors bzw. Mikrocontrollers 8 implementiertes Programm steuert einerseits die Messwerterfassung und damit das Zusammenwirken zwischen Beschleunigungssensoren 10, 10', den A/D-Wandlern und dem Mikroprozessor 8, wobei ein von der Prozessortaktfrequenz abhängiger Timer bzw. Zeitgeber des Mikroprozessors 8 den Einsatz und die Länge der Messzyklen steuert, und andererseits die Verarbeitung der Messdaten im Mikroprozessor 8 sowie deren Übertragung über eine Schnittstelle des Mikroprozessors 8 an den PDA 4. Die erfassten Messwerte werden mit einem Zeitstempel für die aktuelle Zeit und Datum versehen, und somit kann die Aktivität des Patienten über den gesamten Tagesablauf erfasst werden.
  • Gemäß einer (nicht dargestellten) Variante der Erfindung wird die gesamte Auswertung der erfassten Messdaten lokal vorgenommen. Hierzu kann der Mikroprozessor 8 die Auswertung übernehmen, so dass grundsätzlich keine Datenfernübertragungseinrichtung, wie z. B. das Mobiltelefon 4, erforderlich ist. Für telemedizinische Anwendungen ist diese allerdings bevorzugt. Das Mobiltelefon 4 kann auch als SmartPhone ausgebildet sein, und alle Wiedergabe-, Auswerte- und Datenübertragungsaufgaben der vorliegenden Erfindung übernehmen.
  • Im Folgenden soll das Grundprinzip der vorliegenden Erfindung in weiterer Einzelheit erläutert werden. Der Ausgangspunkt beim Detektieren von bestimmten Bewegungsmustern ist ein Ausschnitt einer Aufzeichnung mit einer Aktivitätsmessvorrichtung der eingangs beschriebenen Art, welche lediglich ein individuelles Beispiel der gesuchten Bewegung enthält. Bezeichnet man mit sx = (sx(1), ..., sx(l), sy = (sy(1), ..., sy(l)) bzw. sz = (sz(1), ... sz(l)) die Sequenz der Oben-Unten, Rechts-Links und Vorne-Hinten-Beschleunigungen dieses Musters, welches in einer Aufzeichnung erkannt bzw. identifiziert werden soll. In einem ersten Schritt wird für jede der drei Raumrichtungen eine gleitende Korrelation be rechnet, und zwar zwischen den Beschleunigungen, die in dem Muster sind und denjenigen, die in einem jeweiligen Fenster der abzutastenden Aufzeichnung der Aktivitätsmessvorrichtung enthalten sind. Wenn sx, sy und sz eine Länge von l Werten besitzen und ax(t) die Oben-Unten-Beschleunigung zur Zeit t bezeichnet, ist die Sequenz von Oben-Unten-Beschleunigungen im i-ten Fenster wlx = (ax(i), ..., ax(i + l – 1).
  • Demzufolge ist der i-te Wert der gleitenden Korrelation für die Oben-Unten-Beschleunigung folgendermaßen gegeben rlx = Korrelation(wl x, sx).
  • Hierbei steht Korrelation für irgendein Korrelationsmaß, das als geeignet angesehen wird (z. B. Pearson-Korrelationskoeffizient oder Kendalls τ). Die Berechnungen für die anderen Richtungen werden entsprechend durchgeführt. Diese gleitenden Korrelationen sind die Basis einer eindimensionalen Charakteristik bzw. Kennlinie (z. B. das Produkt der drei Korrelationen für die drei Raumrichtungen), welche die Ähnlichkeit zwischen dem Referenzabschnitt und dem betroffenen Teil der Aufzeichnung der Aktivitätsmessvorrichtung, die analysiert werden soll, anzeigen. Der zweite Schritt besteht darin, hohe Spitzen bzw. Maxima dieses Ähnlichkeitsparameters zu detektieren, um die Intervalle (der Länge l) zu identifizieren, von welchen man annimmt, dass sie die gesuchte Bewegung enthalten.
  • Obwohl grundsätzlich dieses Verfahren auf jede Bewegung anwendbar ist, wird im Folgenden lediglich auf die Erkennung eines „Sich-hinsetzens" Bezug genommen. Eine Testperson hat zwei unterschiedliche Aufzeichnungen mit der Aktivitätsmessvorrichtung erzeugt. Die erste, welche im Folgenden als Bewegungsmuster bezeichnet wird, wies vier Beispiele des „Sich-hinsetzens" auf. Für die zweite, die im Folgenden also Analyse-Aufzeichnung bzw. Bewegungssequenz bezeichnet wird, führte die Testperson eine 188,25 Sekunden lange Serie von unterschiedlichen Aktivitäten, einschließlich von vier Mal „Sich-Hinsetzen" durch (einen Ausschnitt daraus kann in 4 oder 5 wiedergefunden werden). Das verwendete Korrelationsmaß war der Pearson-Korrelationskoeffizient. Somit werden die Komponenten von rx folgendermaßen berechnet
    Figure 00120001
    wobei
    Figure 00120002
    r i / y und r i / z sind entsprechend definiert.
  • Ausgangspunkt ist die Extraktion des ersten Beispiels des „Sich-hinsetzens" aus dem Bewegungsmuster. Mittels dieses Bewegungsmusters wurden die Eigenschaften von unterschiedlichen Ähnlichkeitsparametern durch Abtasten der Bewegungssequenzaufzeichnung beurteilt. Im Detail wurde jede der drei gleitenden Korrelationen für sich alleine sowie das Produkt der entsprechenden Korrelationen, d. h. von allen dreien von diesen und von rx und rz, betrachtet. Darauffolgend wurden die drei verbleibenden Beispiele des „Sich-hinsetzens" aus der Bewegungsmusteraufzeichnung herausgeschnitten, um zu untersuchen, wie gut das Verfahren die Episoden des „Sich-hinsetzens" in der Bewegungssequenzaufzeichnung identifiziert, wenn es mit unterschiedlichen Bewegungsmustern verwendet wird, und um den Ähnlichkeitsparameter herauszufinden, welcher die besten Ergebnisse liefert.
  • Im ersten Teil der zugrundeliegenden Analyse war es möglich, exklusiv die vier Episoden des „Sich-hinsetzens" zu detektieren, wenn die gleitende Korrelation rx für die Oben-Unten-Beschleunigung alleine oder das Produkt der gleitenden Korrelationen rx für die Oben-Unten-Beschleunigung und rz für die Vorne-Hinten-Beschleunigung verwendet wurden. Die anderen Ähnlichkeitsparameter, welche betrachtet wurden, haben teilweise falsche Sequenzen identifiziert. Obwohl die zwei erwähnten Charakteristiken beide fähig waren, die gesuchte Bewegung zu finden, zeigte das Produkt von rx und rz viel weniger Rauschen und viel prominentere Spitzen (vgl. 4 mit 5). Deshalb wurde das Produkt von rx und rz für den zweiten Teil der Untersuchung verwendet. Ebenfalls wenn man die drei verbleibenden Bewegungsmuster verwendet, war es möglich, exklusiv die vier Episoden des „Sich-hinsetzens" zu identifizieren, was einer Sensitivität von 1 sowie einem positiven Vorhersagewert von 1 entspricht.
  • Anhand des schematischen Flussdiagrams der 6 wird im Folgenden ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung in weiterer Einzelheit erläutert. Im Schritt S100 beginnt das erfindungsgemäße Verfahren. Im Schritt S101 wird für den Anwender ein Befehl wiedergegeben, ein bestimmtes Bewegungsmuster auszuführen. Die Wiedergabe kann dabei akustisch und/oder visuell oder auf eine andere geeignete Art erfolgen. Bevorzugt ist hierzu ein MP3-Player in der Aktivitätsmessvorrichtung vorgesehen, welcher den Befehl akustisch wiedergibt. Hierzu eignet sich auch besonders der Einsatz eines SmartPhones, in welchem der MP3-Player auch integriert sein kann. Vorzugsweise ist die Wiedergabe derart, dass auf ein eindeutiges Erkennungszeichen hin, beispielsweise einen Signalton, das Ende der Anweisung und der Beginn der Ausführung des Befehls festgelegt wird. Das Bewegungsmuster selbst kann dabei irgendein Muster der Bewegung sein. Beispielsweise kann das Bewegungsmuster Gehen, Laufen, Sich-hinsetzen, Sich-hinlegen und dergleichen sein. Das Bewegungsmuster kann auch eine mehrfache Ausführung eines Grundbewegungsmusters sein. Es kann daher zur Aufnahme des Bewegungsmuster auch ein "Parcours" mit einer Vielzahl von Übungen vorgesehen werden. Insbesondere kann das Bewegungsmuster auch eine gymnastische Übung, wie z. B. eine Kniebeuge, sein. Während der Anwender das Bewegungsmuster ausführt, wird im Schritt S102 das Bewegungsmuster aufgenommen. Hierzu wird wenigstens eine Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster einer vorbestimmten Länge an vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für das vom Anwender auf den im Schritt S101 wiedergegebenen Befehl ausgeführte Bewegungsmuster aufgenommen. Dabei bezeichnet 1 eine natürliche Zahl größer 0. Das Ergebnis des im Schritt S102 aufgenommenen Bewegungsmusters, d. h. der erhaltenen Messwertreihe, wird im Schritt S103 als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe gespeichert. Dabei kann das Speichern lokal, d. h. in der Aktivitätsmessvorrichtung selbst, gespeichert werden. Grundsätzlich kann aber auch das Bewegungsmuster, d. h. die für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe fernübertragen und beispielsweise auf einem Server gespeichert werden. Im Schritt S104 wird abgefragt, ob die Kalibrierungsphase beendet werden kann. Der Schritt S104 kann dabei als Abfrage für den Anwender wiedergegeben werden, so dass der Anwender, beispielsweise in einem Fall, in welchem er bei der Aufnahme des Bewegungsmusters gestolpert ist, eine wiederholte Aufnahme initiieren kann. Selbstverständlich kann die Wiedergabe auch an medizinisches Fachpersonal gerichtet sein. Grundsätzlich ist aber auch denkbar, dass vom System selbst die Qualität des aufgenommenen Bewegungsmusters beurteilt wird, wobei im Fall einer negativen oder nicht ausreichenden Beurteilung die Schritte S101 bis S103 erneut ausge führt werden. Selbstverständlich ist aber auch von der Erfindung umfasst, dass sozusagen routinemäßig mehrere, d. h. eine vorbestimmte Anzahl, von Bewegungsmustern aufgenommen werden, wobei dann mehrere charakteristische Messwertreihen für das Bewegungsmuster hinterlegt werden. Selbstverständlich können dann auch statistische und stochastische Verfahren verwendet werden, um aus mehreren aufgenommenen charakteristischen Messwertreihe eine „goldene" charakteristische Messwertreihe zu bestimmen. Falls im Schritt S104 festgestellt wird, dass die Kalibrierungsphase nicht beendet werden soll, kehrt das erfindungsgemäße Verfahren zum Schritt S101 zurück. Ansonsten schreitet das Verfahren zum Schritt S105 fort. Die Schritte S101 bis S104 bilden eine Kalibrierungsphase für ein bestimmtes Bewegungsmuster. Dabei ist besonders, dass die Kalibrierung nicht nur in Bezug auf die verwendete Aktivitätsmessvorrichtung, sondern auch auf den Anwender individualisiert durchgeführt wird. Dies sorgt für eine besonders genaue Erkennung des Bewegungsmusters. Die darauf folgenden Verfahrenschritte S105 bis S109 beziehen sich auf die Erkennung des Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz des Anwenders, wobei dieser Teil des erfindungsgemäßen Verfahrens beispielsweise zum Telemonitoring der Aktivität eines Anwenders verwendet werden kann. Die Schritte S105 bis S109 können kontinuierlich, d. h. im Dauerbetrieb, durchgeführt werden; es kommt aber auch eine intermittierende Anwendung in Betracht, bei welcher zu vorgegebenen Zeiten Bewegungssequenzen des Anwenders analysiert werden, beispielsweise um eine Verschlechterung des Aktivitätsgrads zu bestimmen. Im Schritt S105 wird die Bewegungssequenz des Anwenders gleitend aufgenommen. Hierzu wird wenigstens eine Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster der vorbestimmten Länge an den vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für die vom Anwender ausgeführten Bewegungssequenz gleitend aufgenommen. Obwohl nicht explizit erwähnt, wird die im Schritt S105 erhaltene gleitende Aufnahme zumindest temporär vorzugsweise in der Aktivitätsmessvorrichtung selbst gespeichert. Im Schritt S106 wird die gleitend aufgenommene Bewegungssequenz mit dem aufgenommenen Bewegungsmuster korreliert. Hierzu wird die jeweils im Schritt S105 aufgenommene Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt S103 gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden Korrelationsfunktion korreliert. Im Schritt S107 wird ein Maximum der im Schritt S106 erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktion ermittelt. Falls im Schritt S108 festgestellt wird, dass ein Maximum der Korrelation ermittelt wurde, gilt das Bewegungsmuster als erkannt (Schritt S109). Falls kein Ma ximum ermittelt werden konnte, fährt das erfindungsgemäße Verfahren mit der gleitenden Aufnahme der Bewegungssequenz fort (Schritt S105). Für einen Fachmann ist offensichtlich, dass in Erweiterung der Schritte S105 bis S109 auch für eine gleitend aufgenommene Bewegungssequenz gleichzeitig mehrere Bewegungsmuster abgefragt werden können, um die Bewegungssequenzen nach mehreren vorgegebenen Bewegungsmustern zu untersuchen. Das erfindungsgemäße Verfahren gemäß dem Ausführungsbeispiel endet im Schritt S110.
  • Die Erfindung wurde vorstehend anhand von bevorzugten Ausführungsformen derselben näher erläutert. Für einen Fachmann ist es jedoch offensichtlich, dass unterschiedliche Abwandlungen und Modifikationen gemacht werden können, ohne von dem der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken abzuweichen. So verwendet die Erfindung Messwertreihen aus Beschleunigungsmesswerten um das Bewegungsmuster und die Bewegungssequenz in mathematisch handhabbare Größen umzuwandeln. Für einen Fachmann ist offensichtlich, dass anstatt mit Messwertreihen auch beispielsweise mit interpolierten Funktionen gearbeitet werden kann. Ferner können die vorbestimmten Stellen in den Zeitfenstern auch beispielsweise in den Schritten (b) und (d) verschieden sein, wenn z. B. mit interpolierten Funktionen gearbeitet wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005019924 A [0007]

Claims (13)

  1. Verfahren zum Erkennen eines Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz eines Anwenders mittels wenigstens eines vom Anwender mitgeführten Beschleunigungssensors, gekennzeichnet durch folgende Schritte: (a) Wiedergeben für den Anwender eines Befehls für das Bewegungsmuster; (b) Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster einer vorbestimmten Länge an vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für das vom Anwender auf den im Schritt (a) wiedergegebenen Befehl ausgeführte Bewegungsmuster, wobei 1 eine natürliche Zahl größer Null ist; (c) Speichern der im Schritt (b) aufgenommenen wenigstens einen Messwertreihe als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe; wobei zur Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz des Anwenders folgende Schritte ausgeführt werden: (d) Gleitendes Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster der vorbestimmten Länge an den vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für die vom Anwender ausgeführte Bewegungssequenz; (e) Korrellieren der jeweils in (d) aufgenommenen Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt (c) gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden Korrelationsfunktion; und (f) Erkennen des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der in Schritt (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktion.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Schritt (e.1.) zwischen den Schritten (e) und (f) eine mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion durch Produktbildung von jeweils im Schritt (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktionen erhalten wird, wobei die jeweils im Schritte (e) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktionen gleitende Korrelationsfunktionen für unterschiedliche, insbesondere orthogonale, Raumrichtungen sind, wobei im Schritt (f) das Bewegungsmuster in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der im Schritt (e.1.) erhaltenen mehrdimensionalen gleitenden Korrelationsfunktion erkannt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Beschleunigungssensor drei Beschleunigungssensoren für die drei Raumrichtungen sind.
  4. Verfahren nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion das Produkt der drei gleitenden Korrelationsfunktionen für die drei Raumrichtungen ist.
  5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bewegungsmuster ein Sich-hinsetzen des Anwenders ist.
  6. Verfahren nach Anspruch 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrdimensionale gleitende Korrelationsfunktion das Produkt von zwei gleitenden Korrelationsfunktionen für zwei Raumrichtungen ist, welche einer Vorne-Hinten- und Auf-Ab-Bewegung des Anwenders entsprechen.
  7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Schritt (a) das Wiedergeben für den Anwender eines Befehls für das Bewegungsmuster akustisch und/oder visuell erfolgt.
  8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Korrelationsfunktion mittels Pearson-Koeffizienten oder mittels Kendalls τ berechnet wird.
  9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schritte (a) bis (c) für mehrere Bewegungsmuster nacheinander ausgeführt werden.
  10. Verfahren zum Erkennen eines Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz eines Anwenders mittels wenigstens eines vom Anwender mitgeführten Beschleunigungssensors, gekennzeichnet durch folgende Schritte: (i) Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster einer vorbestimmten Länge an vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für ein vom Anwender ausgeführtes Bewegungsmuster, wobei 1 eine natürliche Zahl größer Null ist; (ii) Speichern der im Schritt (i) aufgenommenen wenigstens einen Messwertreihe als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe; wobei zur Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz des Anwenders folgende Schritte ausgeführt werden: (iii) Gleitendes Aufnehmen wenigstens einer Messwertreihe von 1 Beschleunigungsmesswerten in einem Zeitfenster der vorbestimmten Länge an den vorbestimmten Stellen im Zeitfenster jeweils mittels des wenigstens einen Beschleunigungssensors für die vom Anwender ausgeführte Bewegungssequenz; (iv) Korrellieren der jeweils in (iii) aufgenommenen Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt (ii) gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden Korrelationsfunktion; und (v) Erkennen des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der in Schritt (iv) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktion.
  11. Verfahren zum Erkennen eines Bewegungsmusters in einer Bewegungssequenz eines Anwenders mittels wenigstens eines vom Anwender mitgeführten Beschleunigungssensors, gekennzeichnet durch folgende Schritte: (i) Aufnehmen von Beschleunigungsmesswerten für ein vom Anwender ausgeführtes Bewegungsmuster; (ii) Speichern der im Schritt (i) aufgenommenen Beschleunigungsmesswerte als für das Bewegungsmuster charakteristische Messwertreihe; wobei zur Erkennung des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz des Anwenders folgende Schritte ausgeführt werden: (iii) Gleitendes Aufnehmen einer Messwertreihe von Beschleunigungsmesswerten für die vom Anwender ausgeführte Bewegungssequenz; (iv) Korrellieren der jeweils in (iii) aufgenommenen Messwertreihe mit der entsprechenden im Schritt (ii) gespeicherten, für das Bewegungsmuster charakteristischen Messwertreihe zur Bildung einer gleitenden Korrelationsfunktion; und (v) Erkennen des Bewegungsmusters in der Bewegungssequenz durch Ermittlung eines Maximums der in Schritt (iv) erhaltenen gleitenden Korrelationsfunktion.
  12. Vorrichtung mit Mitteln zur Durchführung aller Schritte eines Verfahrens nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
  13. Vorrichtung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine MP3-Abspielvorrichtung für die Durchführung des Schritts (a).
DE102007044705A 2007-09-18 2007-09-18 Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters Pending DE102007044705A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007044705A DE102007044705A1 (de) 2007-09-18 2007-09-18 Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007044705A DE102007044705A1 (de) 2007-09-18 2007-09-18 Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007044705A1 true DE102007044705A1 (de) 2009-04-02

Family

ID=40384087

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007044705A Pending DE102007044705A1 (de) 2007-09-18 2007-09-18 Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007044705A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015100795A1 (de) * 2015-01-20 2016-07-21 Jürgen Höher Einrichtung zum Vermessen eines Gelenks
DE102015100642A1 (de) * 2015-01-19 2016-07-21 Hans-Christian Fuchs Sensoranordnung, Kleidungsstück mit mindestens einer Sensoranordnung und Verfahren zur Messung, Verarbeitung und Weitergabe von Bewegungsdaten

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003055388A2 (de) * 2001-12-31 2003-07-10 Dirk Parchmann Einrichtung und verfahren zur bestimmung von kenngrössen der bewegung eines körpers
DE102005019924A1 (de) 2005-04-27 2006-11-09 Trium Analysis Online Gmbh Aktivitätsmeßvorrichtung

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003055388A2 (de) * 2001-12-31 2003-07-10 Dirk Parchmann Einrichtung und verfahren zur bestimmung von kenngrössen der bewegung eines körpers
DE102005019924A1 (de) 2005-04-27 2006-11-09 Trium Analysis Online Gmbh Aktivitätsmeßvorrichtung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015100642A1 (de) * 2015-01-19 2016-07-21 Hans-Christian Fuchs Sensoranordnung, Kleidungsstück mit mindestens einer Sensoranordnung und Verfahren zur Messung, Verarbeitung und Weitergabe von Bewegungsdaten
DE102015100795A1 (de) * 2015-01-20 2016-07-21 Jürgen Höher Einrichtung zum Vermessen eines Gelenks

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE602004006803T2 (de) Tragbarer Detektor zur Messung von Personenbewegungen
DE69526823T2 (de) Gerät und Verfahren zum Analysieren von Information in Bezug auf physikalischen und geistigen Zustand
DE112008002010B4 (de) Aktivitätsmessvorrichtung
EP2164386B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur vorhersage eines kontrollverlustes über einen muskel
DE60315080T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum extrahieren kausaler informationen aus einer chaotischen zeitreihe
DE69737106T2 (de) Verfahren und system zum überwachen des gesundheitszustandes eines patienten
EP0538739B1 (de) Vorrichtung zur Bestimmung des Gesundheitszustandes eines Lebewesens
DE60128746T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung physiologischer Parameter
DE102005019924A1 (de) Aktivitätsmeßvorrichtung
DE102008003142A1 (de) Verarbeitung physiologischer Signaldaten bei der Patientenüberwachung
DE112009001705T5 (de) System zum Verwalten biologischer Informationen und Messvorrichtung
EP1733678A1 (de) Glucoseanalysegerät
AT515038B1 (de) Verfahren zur Quantifizierung der Wahrnehmungsfähigkeit einer Person
DE60018783T2 (de) Verfahren zur erkennung von kopfbewegungen oder kopfmuskelaktivität und zum erzeugen eines ausgangssignals
DE102014217945A1 (de) Tragbares Aktivitäts-Überwachungsgerat und entsprechendes Verfahren
DE60115370T2 (de) Elektrokardiographisches System mit einer Kommunikationseinrichtung
AT515976B1 (de) Vorrichtung zum Erfassen von Tremor
DE202021103370U1 (de) Vorrichtung zur Korrektur der Körperhaltung
DE102017012056A1 (de) Tragbares kleidungsstück sowie system und verfahren zum bestimmen der durch ein tragbares kleidungsstück bereitgestellten stützung
DE112017006721T5 (de) Blutdruckmessgerät, system, verfahren und programm
DE112021001438T5 (de) Verfahren und system zum erfassen einer blasenentleerung unter verwendung einer tragbaren vorrichtung
DE112020005588B9 (de) Biometrische Authentifizierungsvorrichtung, biometrisches Authentifizierungsverfahren und biometrisches Authentifizierungsprogramm
DE102007044705A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erkennen eines Bewegungsmusters
EP3977238B1 (de) Tragbare mensch-maschine schnittstelle und mit dieser ausführbares verfahren
EP0973445B1 (de) Lahmheitsdiagnose

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication