DE102007044361A1 - Steuerventil für einen Kraftstoffinjektor - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Steuerventil (13) zum Ansteuern eines Steuerraums (20) eines Kraftstoffinjektors mit einem Ventilstück (25) und einer Ventilhülse (30) vorgeschlagen. Die Ventilhülse (30) ist axial beweglich geführt und drückt mit einer Schließkraft gegen einen am Ventilstück (25) ausgebildeten Ventilsitz (38). Die Ventilhülse (30) ist mit einer Außenumfangsfläche (34) in einer Führungshülse (50) geführt, welche als ein von dem Ventilstück (25) separates Bauteil ausgebildet ist. Auf die Führungshülse (50) wirkt eine Niederhaltefeder (47) derart ein, dass die Führungshülse (50) selbstzentrierend zur Achse einer konischen Außenfläche (28) auf dem Ventilstück (25) aufliegt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein kraftausgeglichenes Steuerventil zur Steuerung eines Kraftstoffinjektors einer Brennkraftmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Stand der Technik
- Ein kraftausgeglichenes Steuerventil für einen Kraftstoffinjektor ist aus
EP 1 612 403 A1 bekannt, bei dem an einem Führungszapfen eines Ventilstücks eine Ventilhülse axial beweglich geführt ist. Die Ventilhülse begrenzt eine Ventilkammer nach außen, die mit einem Steuerraum einer Düsennadel des Kraftstoffinjektors über eine Ablaufbohrung verbunden ist. Durch eine Schließfeder wird die Ventilhülse gegen einen am Ventilstück ausgebildeten Ventilsitz gepresst und verschließt dadurch die Ventilkammer nach außen. Die Ventilhülse wird von einem elektromagnetischen Stellelement bewegt und dabei kraftausgeglichen betrieben, d. h., dass auf die Ventilhülse durch den Kraftstoff in der Ventilkammer keine resultierende Kraft in deren Bewegungsrichtung ausgeübt wird. Zum Ansteuern der Düsennadel des Kraftstoffinjektors wird der Steuerraum der Düsennadel über den Ventilsitz mit einem Niederdruck/Rücklaufsystem verbunden und in Folge dessen druckentlastet. - Derartige kraftausgeglichene Steuerventile zeichnen sich dadurch aus, dass wegen der hohen Kraftstoffdrücke von über 2000 bar aus Festigkeitsgründen ein vergleichsweise großer Ventilsitzdurchmesser notwendig ist, da ansonsten die Gefahr eines Bruchs des Ventilstücks im Bereich der vorliegenden Bohrungsverschneidungen besteht.
- Aus diesem Grunde ist bereit in der
DE-Patentanmeldung 10 2006 021 736.5 vorgeschlagen worden, dass die Ventilhülse einen separaten Druckstift umschließt, der lediglich die Aufgabe hat, die innerhalb der Ventilhülse sich befindende Ventilkammer in axialer Richtung nach oben abzudichten. Durch die Trennung von Ventilstück und Druckstift entfallen die komplizierten Bohrungsverschneidungen und damit insbesondere die mit hohen Zugspannungen belasteten Bereiche des Ventilstücks. In der Folge kann der Ventilsitzdurchmesser deutlich kleiner ausgelegt werden, als dies bei dem aus derEP 1 612 403 A1 bekannten Stand der Technik der Fall ist. - Um die Führung der Ventilhülse zu vereinfachen, wurde außerdem in der
DE-Patentanmeldung 10 2007 022 586.7 vorgeschlagen, die Ventilhülse an ihrem Außenumfang in einer Führungshülse zu führen, die als ein vom Ventilstück separates Bauteil ausgebildet und am Ventilstück mittels eines selbsthemmenden Reibschlusses festgelegt ist. - Beim Vorschlag der
DE-Patentanmeldung 10 2006 021 736.5 ist durch die ausgebildete Führung am Ventilstück der Ventilsitz in der Führung versenkt, so dass die Oberfläche des Ventilsitzes nicht mehr frei zugänglich ist. Dadurch ist der Ventilsitz nur durch eine aufwendige Schleiftechnik bearbeitbar. Auch bei einer notwendigen Beschichtung der Oberfläche ist der Ventilsitz für den Beschichtungsprozess nur sehr schwer zugänglich. Darüber hinaus kann der am Grund der Führungsbohrung befindliche Ventilsitz nur noch als Flachsitz oder als konkaver Kegelsitz ausgeführt werden, nicht jedoch als konvexer Kegelsitz, wobei letztere Sitzausführung aus Robustheitsgründen vorteilhaft ist. - Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Führung für die Ventilhülse mit der gleichen Genauigkeit zu schaffen, wie dies bei der bisherigen technischen Lösung der Fall ist. Die Geometrie der Führung sollte es aber dabei erlauben, dass der Ventilsitz für die Bearbeitung und die Beschichtung der Oberfläche frei zugänglich ist.
- Darlegung der Erfindung
- Die Aufgabe der Erfindung wird mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Auf die Führungshülse wirkt eine Niederhaltefeder ein, derart, dass die Führungshülse selbstzentrierend zur Achse der konischen Außenfläche auf dem Ventilstück aufliegt. Aufgrund der Federkraft der Niederhaltefeder liegt die Führungshülse mit einer Vorspannkraft auf dem Ventilstück auf. Dadurch richtet sich die Führungshülse koaxial zur Achse der konischen Außenfläche am Ventilstück aus. Da die Symmetrieachsen der konischen Außenfläche und der Ventilsitzfläche durch eine gemeinsame Bearbeitung identische Symmetrieachsen am Ventilstück aufweisen, ist durch die Ausrichtung der Führungshülse an der konischen Außenfläche die Führungshülse und damit auch die Ventilhülse zentriert zum Ventilsitz am Ventilstück ausgerichtet. Es entfällt somit eine aufwendige, aufeinander abgestimmte Bearbeitung von Führungsfläche und Ventilsitzfläche, um zu gewährleisten, dass die Symmetrieachse der Führung für die Ventilhülse und die Symmetrieachse des Ventilsitzes übereinstimmen. Zusätzlich ist die Ventilsitzfläche für eine Bearbeitung und/oder Beschichtung nach außen vorstehend und damit frei zugänglich.
- Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Maßnahmen der Unteransprüche möglich.
- Eine sichere Selbstzentrierung der Führungshülse wird erreicht, wenn die Führungshülse mit einer umlaufenden Kante auf der konischen Außenfläche des Ventilstücks aufliegt. Dazu weist die Führungshülse eine konische Innenfläche auf, wobei die umlaufende Kante durch eine zwischen der konischen Innenfläche und einer Führungsbohrung vorliegenden Verschneidung gebildet ist. Eine umlaufende, kreisförmige Auflage der Führungshülse auf dem Ventilstück wird erreicht, wenn die konische Außenfläche des Ventilstücks einen Kegelwinkel α und die konische Innenfläche der Führungshülse einen Kegelwinkel β aufweisen, und wenn der Kegelwinkel β der konischen Innenfläche größer ist als der Kegelwinkel α der konischen Außenfläche. Die Niederhaltefeder kann sich entweder an einem gehäusefesten Bauteil abstützen oder in vorteilhafter Weise an der Ventilhülse bzw. am Magnetanker. Im letzteren Fall wird die Differenz aus Ventilfederkraft und Niederhaltefederkraft als mechanische Schließkraft auf den Ventilsitz der Ventilhülse wirken. Damit bei offenen Ventilsitz die aus der Ventilkammer abströmende Kraftstoffmenge ungehindert abströmen kann, ist eine hydraulische Verbindung zwischen einem Ringraum und dem die Ventilhülse umgebenden Niederdruckraum vorhanden. Die hydraulische Verbindung kann dabei durch mindestens eine Querbohrung in der Führungshülse und/oder durch mindestens einen Flächenanschliff an der Ventilhülse und/oder durch mindestens eine Abströmbohrung im Ventilstück, die dann den Absteuerstoß, z. B. auch nach unten vom Niederdruckraum weg, abführen kann, ausgeführt sein.
- Ausführungsbeispiel
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Die Figur zeigt eine schematische Darstellung eines steuerventilseitigen Ausschnitts eines Kraftstoffinjektors in Verbindung mit einem Common-Rail-System.
- Der dargestellte steuerventilseitige Ausschnitt eines Kraftstoffinjektors
1 ist an ein Common-Rail-System einer Brennkraftmaschine angeschlossen. Das Common-Rail-System umfasst eine Rücklaufleitung2 , einen Vorratsbehälter3 , eine Hochdruckpumpe4 , einen Kraftstoffspeicher5 (Common-Rail) und eine Kraftstoffversorgungsleitung6 . - Der steuerventilseitige Ausschnitt des Kraftstoffinjektors
1 zeigt einen Ventilkörper11 , einen Düsenadelkolben12 einer nicht dargestellten Düsennadel, ein Steuerventil13 , ein elektromagnetisches Stellelement14 und ein Gehäuse15 für das Stellelement14 . Das elektromagnetische Stellelement14 umfasst eine Magnetspule43 , die in einer Aufnahme44 des Gehäuses15 fixiert ist. - Der Ventilkörper
11 ist in einem nicht dargestellten Injektorgehäuse hydraulisch dicht eingesetzt und trennt einen Niederdruckraum17 von einem Hochdruckraum18 . An den Hochdruckraum18 ist die Kraftstoffversorgungsleitung6 angeschlossen, die den Hochdruckraum18 mittels der Hochdruckpumpe4 mit Systemdruck des Hochdruckspeichers5 versorgt. Der Niederdruckraum17 ist an die Rücklaufleitung2 angeschlossen, die mit Lecköldruck beaufschlagt ist und zu einem Niderdruck-/Rücklaufsystem gehört. - Der Düsennadelkolben
12 ist im Ventilkörper11 geführt und mit einer Druckfläche21 einem Steuerraum20 ausgesetzt. Vom Hochdruckraum18 führt eine Zulaufbohrung23 mit einer Zulaufdrossel in den Steuerraum20 . - Das Steuerventil
13 umfasst ein Ventilstück25 , eine Ventilhülse30 und eine Führungshülse50 . Das Ventilstück25 ist einstückig mit dem Ventilkörper11 verbunden. Das Ventilstück25 ist mit einem ersten konischen Abschnitt26 , einem zweiten konischen Abschnitt27 und mit einer koaxialen zylindrischen Vertiefung37 ausgeführt. Der erste konische Abschnitt26 bildet eine konische Außenfläche28 mit einem Winkel α. Der zweite konische Abschnitt27 bildet ein konische Ventilsitzfläche29 . - Die Ventilhülse
30 weist einen tellerförmigen Magnetanker31 , eine Aufnahmebohrung32 , eine stirnseitige Ringfläche33 und eine Außenumfangsfläche34 auf. In der Aufnahmebohrung32 ist eine Druckstange35 aufgenommen, die sich am Gehäuse15 des Stellelements14 abstützt. Die Druckstange35 weist eine ventilsitzseitige Stirnfläche36 auf. Die stirnseitige Ringfläche33 verläuft konisch, so dass diese mit einer Dichtkante mit der konischen Ventilsitzfläche29 des Ventilstücks25 zusammenwirkt und mit dieser einen Ventilsitz38 ausbildet. Innerhalb der Ventilhülse30 bildet sich unterhalb der Stirnfläche36 der Druckstange35 eine Ventilkammer40 aus, die über eine Bohrung41 mit einer Ablaufdrossel42 mit dem Steuerraum20 hydraulisch verbunden ist. - Aufgrund der Tatsache, dass die Ventilhülse
30 keine in axialer Richtung wirkende Druckangriffsfläche für den Kraftstoff innerhalb der Ventilkammer40 aufweist, handelt es sich bei dem Steuerventil13 um ein in axialer Richtung druckausgeglichenes Servo-Ventil. - Die Führungshülse
50 weist eine Führungsbohrung51 auf, in der die Außenumfangsfläche34 der Ventilhülse30 geführt ist. Die Führungshülse50 ist an einer zum Ventilstück25 weisenden Stirnfläche mit einer konischen Innenfläche52 mit einem Kegelwinkel β ausgeführt. Zweckmäßigerweise ist der Kegelwinkel β der konischen Innenfläche52 geringfügig größer als der Kegelwinkel α der konischen Außenfläche28 des konischen Abschnitts26 des Ventilstücks25 . Dadurch bildet die Verschneidung zwischen der konischen Innenfläche52 und der Führungsbohrung51 eine kreisförmige Kante54 aus, mit der die Führungshülse50 auf der konischen Außenfläche28 des Ventilstücks25 aufliegt. Dadurch richtet sich die Führungshülse50 koaxial und parallel zur Achse des konischen Abschnitts26 am Ventilstück25 aus. Da der konische Abschnitt26 und die den Ventilsitz38 ausbildende konische Ventilsitzfläche29 die gleiche Symmetrieachse besitzen, ist durch die Führung der Ventilhülse30 in der Führungshülse50 auch die Ventilhülse30 mit ihrer stirnseitigen Ringfläche33 koaxial zur konischen Ventilsitzfläche29 des Ventilstücks25 ausgerichtet. Dadurch liegt der Ventilsitz38 zwischen Ventilhülse30 und Ventilsstück25 als eine geschlossene, umlaufende Linienauflage vor. - Zwischen Ventilstück
25 , Ventilhülse30 und Führungshülse50 ist weiterhin ein Ringraum55 angeordnet, der über eine durch die Führungshülse50 geführte Bohrung56 mit dem Niederdruckraum17 verbunden ist. Die als hydraulische Verbindung ausgeführte Bohrung56 kann jedoch auch mittels eines Flächenanschliffs an der Ventilhülse30 oder durch mindestens eine Abströmbohrung im Ventilstück25 , die dann den Absteuerstoß in den Niederdruckraum17 abführt, ausgeführt sein. Ebenso kann statt der Bohrung56 eine oder mehrere radial verlaufende Nuten in der konischen Innenfläche52 vorgesehen sein. - Die Ventilhülse
30 ist mittels einer ersten Schließfeder46 in Schließrichtung des Ventilsitzes38 gegen die konische Ringfläche29 vorgespannt. Die Führungshülse50 wird mittels einer zweiten Niederhaltefeder47 , die sich beispielsweise an der Ventilhülse30 abstützt, gegen das Ventilstück25 gedrückt. Um eine Schließkraft für die Ventilhülse30 und Ventilsitz38 zu erzielen, ist es notwendig, dass die Kraft der Schließfeder46 größer ist als die Druckkraft der Niederhaltefeder47 , denn die mechanische Schließkraft für den Ventilsitz38 ergibt sich aus der Differenz der Federkräfte von Schließfeder46 und Niederhaltefeder47 . - Zum Ansteuern der Düsennadel wird das Stellelement
14 betätigt, indem der Magnetanker31 zur Magnetspule43 gezogen wird. Dabei bewegt sich die Ventilhülse30 in axialer Richtung nach oben und der Ventilsitz38 wird freigegeben. Dadurch entsteht eine hydraulische Verbindung zwischen Ventilkammer40 und dem Niederdruckraum17 über den Ringraum55 und die Bohrung56 . Über die Ablaufbohrung41 mit der Ablaufdrossel42 wird infolgedessen der Steuerraum20 mit dem Niederdruckraum17 verbunden und dadurch druckentlastet. Auf eine nicht dargestellte Druckschulter der Düsennadel wirkt eine vom Hochdruckraum18 ausgehende Öffnungskraft, die größer ist als die im Steuerraum20 auf die Druckfläche21 wirkende Schließkraft. Infolgedessen hebt die Düsennadel vom Düsennadelsitz ab und Kraftstoff wird mit dem Systemdruck des Kraftstoffhochdruckspeichers6 in den Brennraum der Brennkraftmaschine eingespritzt. - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - EP 1612403 A1 [0002, 0004]
- - DE 102006021736 [0004, 0006]
- - DE 102007022586 [0005]
Claims (8)
- Steuerventil für ein Kraftstoffinjektor mit einem Ventilstück (
25 ) und einer Ventilhülse (30 ), die axial beweglich geführt ist und mit einer Schließkraft gegen einen am Ventilstück (25 ) ausgebildeten Ventilsitz (38 ) rückt, wobei das Ventilstück (25 ) eine konischen Außenfläche (28 ) aufweist, wobei die Ventilhülse (30 ) von einem Stellelement (14 ) betätigbar ist, wobei zwischen Ventilhülse (30 ) und Ventilstück (25 ) eine Ventilkammer (40 ) ausgebildet ist, wobei die Ventilkammer (40 ) über eine Ablaufbohrung (41 ) mit einem Steuerraum (20 ) einer Düsennadel hydraulisch verbunden ist, wobei die Ventilkammer (40 ) in einen Niederdruckraum (17 ), der mit einem Niederdruck-/Rücklaufsystem hydraulisch verbunden ist, über den Ventilsitz (38 ) druckentlastbar ist, und wobei die Ventilhülse (30 ) an einer Außenumfangsfläche (34 ) von einer Führungshülse (50 ) geführt ist, welche als ein von dem Ventilstück (25 ) separates Bauteil ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass eine Niederhaltefeder (47 ) vorgesehen ist, die auf die Führungshülse (50 ) einwirkt, derart, dass die Führungshülse (50 ) selbstzentrierend zur Achse der konischen Außenfläche (28 ) auf dem Ventilstück (25 ) aufliegt. - Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungshülse (
50 ) eine umlaufende Kante (54 ) ausgebildet ist, mit der die Führungshülse (50 ) auf der konischen Außenfläche (28 ) des Ventilstücks (25 ) aufliegt. - Steuerventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungshülse (
40 ) eine konische Innenfläche (52 ) aufweist, und dass die umlaufende Kante (54 ) durch eine zwischen der konischen Innenfläche (52 ) und einer Führungsbohrung (51 ) vorliegenden Verschneidung gebildet ist. - Steuerventil nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die konische Außenfläche (
28 ) des Ventilstücks (25 ) einen Kegelwinkel α und die konische Innenfläche (52 ) der Führungshülse (50 ) einen Kegelwinkel β aufweisen, und dass der Kegelwinkel β der konischen Innenfläche (52 ) größer ist als der Kegelwinkel α der konischen Außenfläche (28 ). - Steuerventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Niederhaltefeder (
47 ) an einem gehäusefesten Bauteil oder an der Ventilhülse (30 ) abstützt. - Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Ventilhülse (
30 ), der Führungshülse (50 ) und dem Ventilstück (25 ) ein Ringraum (55 ) ausgebildet ist, der über einen Verbindungskanal (56 ) hydraulisch mit dem Niederdruckraum (17 ) verbunden ist. - Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ventilhülse (
30 ) eine Aufnahmebohrung (32 ) zur Aufnahme einer Druckstange (35 ) ausgebildet ist. - Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Ventilhülse (
50 ) und Ventilstück (25 ) eine Ventilkammer (40 ) ausgebildet ist, welche von der Ventilhülse (30 ) in Zusammenwirken mit dem Ventilsitz (38 ) und von einer ventilsitzseitigen Stirnfläche (36 ) der Druckstange (35 ) begrenzt ist.
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