DE102007033833A1 - Scheibenförmiger Treibspiegel - Google Patents
Scheibenförmiger Treibspiegel Download PDFInfo
- Publication number
- DE102007033833A1 DE102007033833A1 DE102007033833A DE102007033833A DE102007033833A1 DE 102007033833 A1 DE102007033833 A1 DE 102007033833A1 DE 102007033833 A DE102007033833 A DE 102007033833A DE 102007033833 A DE102007033833 A DE 102007033833A DE 102007033833 A1 DE102007033833 A1 DE 102007033833A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sabot
- projectile body
- projectile
- cavity
- mirror according
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 239000003380 propellant Substances 0.000 claims abstract description 12
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims abstract description 8
- 238000010304 firing Methods 0.000 claims abstract description 4
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 4
- 229910000838 Al alloy Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 239000007789 gas Substances 0.000 abstract description 11
- 238000005266 casting Methods 0.000 abstract 1
- NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N prosulfocarb Chemical compound CCCN(CCC)C(=O)SCC1=CC=CC=C1 NQLVQOSNDJXLKG-UHFFFAOYSA-N 0.000 abstract 1
- BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N (2r,3r,4s,5r)-2-[6-[[2-(3,5-dimethoxyphenyl)-2-(2-methylphenyl)ethyl]amino]purin-9-yl]-5-(hydroxymethyl)oxolane-3,4-diol Chemical compound COC1=CC(OC)=CC(C(CNC=2C=3N=CN(C=3N=CN=2)[C@H]2[C@@H]([C@H](O)[C@@H](CO)O2)O)C=2C(=CC=CC=2)C)=C1 BUHVIAUBTBOHAG-FOYDDCNASA-N 0.000 description 1
- IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N Atomic nitrogen Chemical compound N#N IJGRMHOSHXDMSA-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 208000031872 Body Remains Diseases 0.000 description 1
- 241001125048 Sardina Species 0.000 description 1
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 230000002411 adverse Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 229910001873 dinitrogen Inorganic materials 0.000 description 1
- 208000037265 diseases, disorders, signs and symptoms Diseases 0.000 description 1
- 208000035475 disorder Diseases 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 239000004570 mortar (masonry) Substances 0.000 description 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 1
- 230000000704 physical effect Effects 0.000 description 1
- 239000000843 powder Substances 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 235000019512 sardine Nutrition 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B7/00—Shotgun ammunition
- F42B7/02—Cartridges, i.e. cases with propellant charge and missile
- F42B7/08—Wads, i.e. projectile or shot carrying devices, therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Toys (AREA)
Abstract
Die Erfindung betrifft einen scheibenförmigen Treibspiegel zur Beschleunigung eines aus einem als Glattrohr ausgebildeten Verschussrohr (1) verschießbaren, vorzugsweise kalibergleichen Geschosskörpers (5). Um zu erreichen, dass der Treibspiegel (6) sich unmittelbar nach Passieren der Mündung (4) des jeweiligen Verschussrohres (1) von dem Geschosskörper (5) trennt, ohne den weiteren Flugverlauf des Geschosskörpers (5) zu stören, schlägt die Erfindung vor, dass der vorzugsweise einteilige Treibspiegel (6) derart ausgebildet ist, dass er sich zur Übertragung der beim Abschuss auftretenden Gasdruckkräfte auf den Geschosskörper (5) nur in Teilbereichen an dem heckseitigen Bereich des Geschosskörpers (5) abstützt, derart, dass zwischen dem Treibspiegel (6) und dem Heck (7) des Geschosskörpers (5) mindestens ein Hohlraum (11, 12) verbleibt und dass durch den Boden (8) des Treibspiegels (6) mindestens eine Druckreduktionsbohrung (13) hindurchgeführt ist, durch welche beim Abschuss der Geschossanordnung (2) Treibgase kontrolliert in den Hohlraum (11, 12) zwischen dem Treibspiegel (6) und dem Heck (7) des Geschosskörpers (5) eindringen und einen gegenüber dem äußeren Luftdruck definierten Überdruck erzeugen, der eine Separierung des Treibspiegels (6) von dem Geschosskörper (5) bewirkt, sobald die aus Geschosskörper (5) und Treibspiegel (6) bestehende Geschossanordnung (2) die Mündung (4) des Verschussrohres (1) passiert hat.
Description
- Die Erfindung betrifft einen scheibenförmigen Treibspiegel zur Beschleunigung eines aus einem als Glattrohr ausgebildeten Verschussrohres verschießbaren, vorzugsweise kalibergleichen Geschosskörpers.
- Die Verwendung scheibenförmiger Treibspiegel (auch als Treibscheiben bezeichnet) für Panzergeschosse sind aus dem Dokument „Waffentechnisches Taschenbuch", 7. Auflage 1985, der Rheinmetall GmbH, Düsseldorf, Seite 472 ff, bekannt. Mit diesen bekannten Treibspiegeln soll erreicht werden, dass ein unterkalibrig ausgebildetes Geschoss beim Abschuss eine hohe Anfangsgeschwindigkeit erreicht und beim weiteren Flugverlauf einen geringen Geschwindigkeitsabfall aufweist. Dabei umfasst der Treibspiegel den jeweiligen Geschosskörper heckseitig formschlüssig und weist einen dem Kaliber des Waffenrohres entsprechenden Außendurchmesser auf.
- Nachteilig ist bei den bekannten Treibspiegeln unter anderem, dass bei der Separierung des Treibspiegels von dem Geschosskörper häufig eine mechanische Beeinflussung des Geschosskörpers erfolgt, so dass dem Geschosskörper eine Abgangsstörung aufgeprägt wird. Dieses gilt sowohl für Drall stabilisierte Geschosse, bei denen der Treibspiegel aufgrund des Dralles segmentiert und die Treibkäfigsegmente dann seitlich abgeworfen werden, als auch für aus einer Glattrohrkanone verschossene Treibspiegelgeschosse, bei denen in der Regel der Treibspiegel durch Luftstaukräfte segmentiert und nach hinten abgeworfen werden. In beiden Fällen kann es zu Pendelungen des Geschosskörpers kommen, die bei dem weiteren Flug des jeweiligen Geschosskörpers, etwa durch einen Ausgleichsdrall, kompensiert werden müssen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Treibspiegel zur Beschleunigung eines aus einem Glattrohr verschießbaren, vorzugsweise kalibergleichen Geschoßkörpers anzugeben, der unmittelbar nach Passieren der Mündung des jeweiligen Verschussrohres sich von dem Geschosskörper trennt, ohne den Flugverlauf des Geschosskörpers nennenswert zu stören.
- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
- Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, dass einen geschossheckseitig und bevorzugt einteiligen Treibspiegel infolge einer bei Rohrdurchgang kontrolliert dosiert abgeleiteten Druckdifferenz, eingeschlossen zwischen der geschossheckseitgen Treibspiegelinnenkontur und Geschossheck, derart wirksam werden zu lassen, dass dieses Druckniveau infolge der standartgemäßen physikalischen Effekte nach Mündungsdurchgang gleichsam einer expandierten Luftfeder weitestgehend berührungsfrei die Separierung von Geschoss und Treibspiegel spontan einleitet.
- Der Treibspiegel ist dazu derart ausgebildet, dass er sich zur Übertragung der beim Abschuss auftretenden Gasdruckkräfte auf den Geschosskörper nur in Teilbereichen an dem heckseitigen Bereich des Geschosskörpers abstützt, derart, dass zwischen dem Treibspiegel und dem Heck des Geschosskörpers mindestens ein Hohlraum verbleibt, und dass durch die Wand des Treibspiegels mindestens eine Druckreduktionsbohrung hindurchgeführt ist, durch welche beim Abschuss der Geschossanordnung Treibgase kontrolliert in den Hohlraum zwischen dem Treibspiegel und dem Heck des Geschosskörpers eindringen und einen gegenüber dem äußeren Luftdruck definierten Überdruck erzeugen, der eine Separierung des Treibspiegels von dem Geschosskörper bewirkt, sobald die aus Geschosskörper und Treibspiegel bestehende Geschossanordnung die Mündung des Waffenrohres passiert hat.
- Diese Separierung des Treibspiegels von dem Geschosskörper geschieht nahezu ohne jede mechanische Wechselwirkung zwischen Treibspiegel und Geschosskörper und minimiert daher eine Abgangsfehlereinflussnahme.
- Der Hohlraum zwischen dem Treibspiegel und Geschosskörper soll vorzugsweise derart angeordnet sein, dass nach Passieren der Mündung der Geschossanordnung eine gleichmäßige Trennung von Treibspiegel und Geschosskörper sichergestellt ist. Hierzu kann der zwischen dem Treibspiegel und dem Heck des Geschosskörpers angeordnete Hohlraum die mittlere Längsachse der Geschossanordnung zentral und/oder ringförmig umschließen.
- Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist der Treibspiegel tellerförmig mit einem in Bezug auf das Heck des Geschosskörpers nach außen gewölbten Boden ausgebildet, wobei der Boden sich am äußeren Rand an dem Geschosskörper und im mittleren Bereich des Geschosskörpers über einen ringförmigen Abstützsteg an dem Heck des Geschosskörpers abstützt. Dabei ist der Abstützsteg derart gewählt, dass die Krafteinleitung in den Bereichen des Geschosskörpers erfolgt, die den Abschussbelastungen beim Rohrdurchgang auch standhalten.
- Der Treibspiegel besteht vorzugsweise aus einem Leichtmetall, vorzugsweise aus einer Aluminium-Legierung.
- Mit diesem Lösungsprinzip lassen sich vergleichsweise fragible Unterbaugruppen von Cargogeschossen sicher aus einer Glattrohrkanone entsprechenden Kalibers verschießen. Die Fragibilität wirkt sich dabei nicht negativ aus.
- Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
-
1 den Längsschnitt durch einen Teil eines Waffenrohres mit einer sich zur Mündung des Waffenrohres hin bewegenden, aus einem Geschosskörper und einem Treibspiegel bestehenden Geschossanordnung und -
2 die in1 dargestellte Geschossanordnung nach Verlassen des Waffenrohres. - In
1 ist mit1 ein Waffenrohr einer Glattrohrwaffe (z. B. eines Mörsers) bezeichnet, in dem sich eine Geschossanordnung2 befindet, die sich nach Zündung einer nicht dargestellten Treibladung aufgrund der erzeugten hochgespannten Treibladungsgase3 zur Mündung4 des Waffenrohres1 hinbewegt. - Die Geschossanordnung
2 setzt sich aus einem vollkalibrigen Geschosskörper5 und einem heckseitig an dem Geschosskörper5 angeordneten erfindungsgemäßen tellerförmi gen Treibspiegel6 aus einer Aluminiumlegierung zusammen, welcher ebenfalls einen Außendurchmesser aufweist, der dem Kaliber des Waffenrohres1 entspricht. - Dabei handelt es sich bei dem dargestellten Geschosskörper
5 nicht um ein Gefechtsgeschoss, sondern beispielsweise um die Baugruppe einer Rakete, deren Abschussfestigkeit geprüft werden soll. - Der Geschosskörper
5 ist hierbei vereinfacht lediglich als Vollkörper dargestellt. Es kann sich aber selbstverständlich auch um einen Hohlkörper, beispielsweise zur Aufnahme einer Steuerelektronik, von Treibstoff oder Treibladungspulver etc., handeln. - Der einteilige tellerförmige Treibspiegel
6 weist einen in Bezug auf das Heck7 des Geschosskörpers5 nach außen gewölbten Boden8 auf, wobei der Boden8 sich am äußeren Rand9 und im mittleren Bereich des Geschosskörpers5 über einen ringförmigen Abstützsteg10 an dem Heck7 des Geschoßkörpers5 abstützt, so dass zwischen dem Heck7 des Geschosskörpers5 und dem Treibspiegel6 ein zentraler Hohlraum11 und ein den ringförmigen Abstützsteg10 umgebender, ringförmiger Hohlraum12 gebildet wird. - Durch den Boden
8 des Treibspiegels6 ist eine Druckreduktionsbohrung13 hindurchgeführt, durch welche die beim Abschuss der Geschoßanordnung2 freiwerdenden Treibladungsgase3 zunächst in den ringförmigen Hohlraum12 und anschließend über eine nicht in1 dargestellte Öffnung auch in den zentralen Hohlraum11 kontrolliert eindringen, so dass in den Hohlräumen11 ,12 ein gegenüber dem äußeren Luftdruck definierter Überdruck erzeugt wird. - Sobald daher die Geschossanordnung
2 die Mündung4 des Waffenrohres1 passiert hat (2 ) und der heckseitig auf den Treibspiegel6 wirkende Druck der Treibladungsgase3 nachlässt, expandieren die in den Hohlräumen11 ,12 vorgespannten Treibladungsgase und drücken aufgrund des unterschiedlichen Massenverhältnisses zwischen dem (leichten) Treibspiegel6 und dem (schweren) Geschosskörper5 den Treibspiegel6 von dem Geschosskörper5 nach hinten weg, ohne dass es zu einer nennenswerten mechanischen Beeinflussung des Geschosskörpers5 durch den Treibspiegel6 kommt. - Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So braucht es sich bei dem Verschussrohr nicht zwingend um ein Waffenrohr zu handeln, sondern es kann sich auch um ein speziell für Versuchszwecke hergestelltes Verschussrohr handeln. Auch können die Treibgase statt durch eine Treibladung durch einen anderen Gaserzeuger (z. B. eine Stickstoffgasquelle) zur Verfügung gestellt werden.
-
- 1
- Verschussrohr, Waffenrohr
- 2
- Geschossanordnung
- 3
- Treibgase, Treibladungsgase
- 4
- Mündung
- 5
- Geschosskörper
- 6
- Treibspiegel
- 7
- Heck
- 8
- Boden
- 9
- äußerer Rand
- 10
- Abstützsteg
- 11
- (zentraler) Hohlraum
- 12
- (ringförmiger) Hohlraum
- 13
- Druckreduktionsbohrung
- ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
- Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
- Zitierte Nicht-Patentliteratur
-
- - „Waffentechnisches Taschenbuch", 7. Auflage 1985, der Rheinmetall GmbH, Düsseldorf, Seite 472 ff [0002]
Claims (8)
- Scheibenförmiger Treibspiegel zur Beschleunigung eines aus einem als Glattrohr ausgebildeten Verschussrohres (
1 ) verschießbaren, vorzugsweise kalibergleichen Geschoßkörpers (5 ), mit den Merkmalen: a) der Treibspiegel (6 ) weist einen Außendurchmesser auf, der dem Kaliber des Verschussrohres (1 ) entspricht; b) der Treibspiegel (6 ) ist derart ausgebildet, dass er sich zur Übertragung der beim Abschuss auftretenden Gasdruckkräfte auf den Geschosskörper (5 ) nur in Teilbereichen an dem Geschosskörper (5 ) abstützt, derart, dass zwischen dem Treibspiegel (6 ) und dem Heck (7 ) des Geschosskörpers (5 ) mindestens ein Hohlraum (11 ,12 ) verbleibt; c) durch den dem Heck (7 ) des Geschosskörpers (5 ) gegenüberliegenden Boden (8 ) des Treibspiegels (6 ) ist mindestens eine Druckreduktionsbohrung (13 ) hindurchgeführt, durch welche beim Abschuss der Geschoßanordnung (2 ) Treibgase (3 ) in den Hohlraum (11 ,12 ) zwischen dem Treibspiegel (6 ) und dem Heck (7 ) des Geschosskörpers (5 ) kontrolliert eindringen und einen gegenüber dem äußeren Luftdruck definierten Überdruck erzeugen, der eine Separierung des Treibspiegels (6 ) von dem Geschosskörper (5 ) bewirkt, sobald die aus Geschosskörper (5 ) und Treibspiegel (6 ) bestehende Geschossanordnung (2 ) die Mündung (4 ) des Verschussrohres (1 ) passiert hat. - Treibspiegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (
11 ,12 ) zwischen dem Treibspiegel (6 ) und dem Geschosskörper (5 ) derart angeordnet ist, dass nach Passieren der Mündung (4 ) der Geschossanordnung (2 ) eine gleichmäßige Trennung von Treibspiegel (6 ) und Geschosskörper (5 ) sichergestellt ist. - Treibspiegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen dem Treibspiegel (
6 ) und dem Heck (7 ) des Geschosskörpers (5 ) angeordnete Hohlraum (11 ,12 ) die mittlere Längsachse der Geschossanordnung (2 ) zentral und/oder ringförmig umschließt. - Treibspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibspiegel (
6 ) tellerförmig mit einem in Bezug auf das Heck des Geschosskörpers nach außen gewölbten Boden (8 ) ausgebildet ist, wobei der Boden (8 ) sich am äußeren Rand (9 ) an dem Geschosskörper (5 ) abstützt. - Treibspiegel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibspiegel (
6 ) sich auch im mittleren Bereich des Geschosskörpers (5 ) über mindestens einen Abstützsteg (10 ) an dem Heck (7 ) des Geschosskörpers (5 ) abstützt. - Treibspiegel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstützsteg (
10 ) ringförmig ausgebildet ist. - Treibspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibspiegel (
6 ) einteilig ausgebildet ist. - Treibspiegel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Treibspiegel (
6 ) aus einem Leichtmetall, vorzugsweise aus einer Aluminium-Legierung, besteht.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007033833A DE102007033833A1 (de) | 2007-07-18 | 2007-07-18 | Scheibenförmiger Treibspiegel |
| EP08773721A EP2167904A1 (de) | 2007-07-18 | 2008-06-27 | Scheibenförmiger treibspiegel |
| PCT/EP2008/005246 WO2009010172A1 (de) | 2007-07-18 | 2008-06-27 | Scheibenförmiger treibspiegel |
| US12/669,356 US20100180789A1 (en) | 2007-07-18 | 2008-06-27 | Disk-shaped sabot |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE102007033833A DE102007033833A1 (de) | 2007-07-18 | 2007-07-18 | Scheibenförmiger Treibspiegel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102007033833A1 true DE102007033833A1 (de) | 2009-01-22 |
Family
ID=39938232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE102007033833A Withdrawn DE102007033833A1 (de) | 2007-07-18 | 2007-07-18 | Scheibenförmiger Treibspiegel |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US20100180789A1 (de) |
| EP (1) | EP2167904A1 (de) |
| DE (1) | DE102007033833A1 (de) |
| WO (1) | WO2009010172A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US11131530B2 (en) * | 2018-01-29 | 2021-09-28 | Lawrence Livermore National Security, Llc | Opto-thermal laser detonator |
Family Cites Families (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3055268A (en) * | 1960-12-08 | 1962-09-25 | Rosenthal Henry | Discarding obturator and rotator for projectiles |
| DE2630830A1 (de) * | 1976-07-09 | 1978-01-19 | Dynamit Nobel Ag | Treibspiegelgeschoss |
| US4296687A (en) * | 1979-07-16 | 1981-10-27 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Segmented sabot projectile |
| US4314510A (en) * | 1980-01-28 | 1982-02-09 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Kinetic sabot system |
| JPS56147000A (en) * | 1980-04-15 | 1981-11-14 | Nagatoshi Maki | Short range shell charging for shot gun with drawn barrel |
| US4669385A (en) * | 1983-09-28 | 1987-06-02 | Nagatoshi Maki | Wad for shotgun shotshell |
| DE3815738A1 (de) * | 1988-05-07 | 1989-11-16 | Brenneke Wilhelm Kg | Patrone mit flintenlaufgeschoss |
-
2007
- 2007-07-18 DE DE102007033833A patent/DE102007033833A1/de not_active Withdrawn
-
2008
- 2008-06-27 EP EP08773721A patent/EP2167904A1/de not_active Ceased
- 2008-06-27 US US12/669,356 patent/US20100180789A1/en not_active Abandoned
- 2008-06-27 WO PCT/EP2008/005246 patent/WO2009010172A1/de not_active Ceased
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| "Waffentechnisches Taschenbuch", 7. Auflage 1985, der Rheinmetall GmbH, Düsseldorf, Seite 472 ff |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US20100180789A1 (en) | 2010-07-22 |
| EP2167904A1 (de) | 2010-03-31 |
| WO2009010172A1 (de) | 2009-01-22 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE102009058049A1 (de) | Pneumatische Abschussvorrichtung | |
| EP2176620B1 (de) | Geschoss mit einem führungskäfig und pusherplatte mit beschleunigungsoptimierter öffnung | |
| DE69412048T2 (de) | Vorrichtung zur abdichtung der teribgase bei artilleriegeschossen | |
| EP0151676A2 (de) | Geschoss mit einem Nutzlastteil und einem Antriebsteil | |
| DE102009039549A1 (de) | Pneumatische Abschussvorrichtung | |
| DE102007033833A1 (de) | Scheibenförmiger Treibspiegel | |
| EP0300373B1 (de) | Flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoss | |
| DE102013010502A1 (de) | Wirkteilzünder für eine Mörsergranate und aus einem Zapfenmörser verschießbare Mörsergranate mit einem derartigen Wirkteilzünder | |
| US3229583A (en) | Gun flared projectile | |
| DE10338184B4 (de) | Mörsergranate | |
| DE1428637C1 (de) | Rohrfoermige Abschusseinrichtung fuer Geschosse,insbesondere fuer Flugkoerper | |
| DE3837839A1 (de) | Treibladungshuelse mit durchlaessigem schaft | |
| DE102010019384A1 (de) | Geschoss mit einem Flügelleitwerk | |
| EP1617167B1 (de) | Artilleriegeschoss | |
| DE10237707B4 (de) | Hülsenlose Munition mit einem Geschoss | |
| DE19648668B4 (de) | Langstrecken-Artilleriegeschoß | |
| DE102009032158B4 (de) | Waffensystem | |
| DE102009009776A1 (de) | Patrone | |
| DE2709969A1 (de) | Streuwaffen-gefechtskopf | |
| DE4120067A1 (de) | Geschoss zum verschiessen aus einem ram-beschleuniger und ram-beschleuniger hierfuer | |
| DE2759210A1 (de) | Unterkalibriges uebungsgeschoss fuer panzerabwehrwaffen | |
| EP2828606B1 (de) | Leitwerkstabilisiertes vollkaliber-übungsgeschoss | |
| DE102012006894A1 (de) | Leitwerkstabilisiertes Vollkaliber-Übungsgeschoss und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE102004042309A1 (de) | Verfahren zur Steigerung der Mündungsgeschwindigkeit der Geschosse von Schusswaffen aller Art | |
| DE102012005741A1 (de) | Leitwerkstabilisiertes Vollkaliber-Übungsgeschoss |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: RHEINMETALL WAFFE MUNITION GMBH, 29345 UNTERLU, DE |
|
| R119 | Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee |
Effective date: 20120201 |