DE102007033635A1 - Vliesstoff-Formteil für Fahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Bei einem Vliesstoff-Formteil geht man von einem Vliesstoff-Halbzeug aus, welches aus mehreren übereinander liegenden Florlagen besteht, die zueinander unterschiedlich ausgebildet sind. Jede Florlage ist aus einer Mischung von strukturbildenden Fasern einerseits und matrixbildenden Fasern andererseits aufgebaut. Bei einer Wärmebehandlung mit definierter Temperatur schmelzen nur die matrixbildenden Fasern, nicht aber die strukturbildenden Fasern. Um die mechanischen und akustischen Eigenschaften des Formteils zu verbessern wird vorgeschlagen, die matrixbildenden Fasern mindestens in jener Florlage, welche im späteren Gebrauchsfall die Abseite des fertigen Formteils erzeugt, mit einer niedrigeren Schmelzviskosität und/oder einem größeren Schmelzindex zu versehen, als die anderen Florlagen.
Description
- Die Erfindung richtet sich auf ein Vliesstoff-Formteil der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art. Ein solches Formteil ist aus der Firmenschrift PROPYLAT der Firma Borgers (veröffentlicht 1999) bekannt. Solche Formteile werden z. B. als Unterbodenschutz in einem Fahrzeug verwendet.
- Die Grundlage eines solchen Formteils ist zunächst ein Vliesstoff-Halbzeug, welches aus mehreren, übereinanderliegenden Florlagen besteht, die lageweise zueinander unterschiedlich ausgebildet sind. Jede Florlage besteht aber aus einer Fasermischung, in welcher einerseits strukturbildende Fasern mit matrixbildenden Fasern andererseits gemischt sind. Dieses Vliesstoff-Halbzeug wird einer Wärmebehandlung mit definierter Temperatur bei einem bestimmten Druck unterzogen. Dabei schmelzen zwar die matrixbildenden Fasern, nicht aber die strukturbildenden Fasern. Nach dem Abkühlen eines solchen Vliesstoff-Halbzeugs entsteht das Formteil in der für seinen Anwendungsfall spezifischen dreidimensionalen Form.
- Solchen Formteilen kommen verschiedene Funktionen zu. Sie dienen zunächst dem Schutz der unteren Struktur eines Fahrzeugs. Ferner beeinflussen sie den Strömungswiderstand und wirken sich vor allem akustisch aus. Letzteres gilt sowohl für das Schallgeschehen im Inneren des Fahrzeugs als auch für jenes, welches das Fahrzeug nach außen abgibt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Vliesstoff-Formteil der im Oberbegriff des Anspruches 1 angegebenen Art zu entwickeln, dessen vorerwähnte Funktionen verbessert sind. Dies wird erfindungsgemäß durch die im Anspruch 1 erwähnten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
- Die matrixbildenden Fasern sollen in den einzelnen Florlagen ein bestimmtes, zueinander unterschiedliches Fließverhalten aufweisen. Im Gebrauchsfall hat das Formteil zwei unterschiedliche Außenseiten, nämlich eine dem Fahrzeug zugekehrte Anlageseite und, gegenüberliegend, eine zur Umgebung hin gerichtete Abseite. Die Erfindung schlägt konstruktiv vor, mindestens in jener äußeren Florlage, welche die Abseite des fertigen Formteils bildet, die matrixbildenden Fasern mit einer niedrigeren Schmelzviskosität einzusetzen, als in den anderen darüber liegenden Florlagen. Bezogen auf den Schmelzindex, der als Melt Flow Index bezeichnet und mit MFI abgekürzt wird, besitzen die matrixbildenden Fasern der vorerwähnten äußeren Florlage einen größeren MFI, als die anderen Florlagen.
- Die strukturbildenden Fasern sollen nachfolgend mit dem Begriff „Strukturbildner" und der matrixbildenden Fasern „Matrixbildner" genannt werden. Während die Matrixbildner für die Verbindung zwischen den Strukturbildnern sorgen, entstehen infolge der erwähnten Wärmebehandlung zwischen den Strukturbildnern Poren, die aufgrund der größeren Schmelzflüssigkeit des Matrixbildners in der äußeren Florlage weitgehend geschlossen sind. Auf der Abseite des Formteils entstehen also sehr kleine Poren. Auf dieser der Umgebung zugekehrten Seite des Formteils nimmt die Abhäsion zu. Das Formteil erhält dort einen paraffinischen Charakter. Die Außenschicht des erfindungsgemäßen Formteils ist hydrophob, schlagzäh, insbesondere steinschlagfest und schmutzabweisend. Sie zeichnet sich durch einen niedrigen Strömungsbeiwert, den sogenannten CW-Wert, aus. Weil die Matrixbildner in den übrigen Florlagen, vor allem in jener, welche die dem Fahrzeug zugekehrte Anlageseite des Formteils bildet, bei der vorgegebenen Temperatur der Thermofusion weniger schmelzflüssig sind, entstehen dort größere Poren, die das Schallverhalten des erfindungsgemäßen Formteils günstig beeinflussen. Dort ergibt sich eine hohe Schallabsorptionsfähigkeit.
- Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung schematisch im Querschnitt und zwar in einem Ausführungsbeispiel, aber in unterschiedlichen Verfahrensstufen dargestellt. Es zeigen:
-
1 , in starker, annähernd 5-facher Vergrößerung, eine schematische Schnittansicht durch ein Teilstück eines Vliesstoff-Halbzeugs, welches aus drei übereinanderliegenden Florlagen besteht, und zwar vor dessen Verfestigung bei einer Wärme- und Druckbehandlung, und -
2 , in ähnlicher Vergrößerung, das in1 gezeigte Teilstück des Halbzeugs nach seiner Konsolidierung durch Thermofusion infolge der vorerwähnten Wärme- und Druckbehandlung. - Wie bereits erwähnt wurde, ist in
1 schematisch der Querschnitt aus einem Teilstück eines Vliesstoff-Halbzeugs10 gezeigt, aus welchem nach der Wärmebehandlung mit definierter Temperatur und einem vorgegebenen Druck das Formteil entsteht, von dem in2 ein entsprechendes Teilstück20 gezeigt ist. Das Formteil20 ist für ein Fahrzeug bestimmt, wo es z. B. als Unterbodenschutz verwendet wird. Eine andere Anwendung des Formteils20 besteht in der Einkapselung eines Motors oder als Radhaus-Innenverkleidung in einem Fahrzeug. - Bei Gebrauch des erfindungsgemäßen Formteils
20 sind dessen beide Seiten21 ,22 zu unterscheiden. Es gibt eine dem Fahrzeug zugekehrte innere Anlageseite21 und, gegenüberliegend, eine zur Umgebung hin gerichtete äußere Abseite22 . Diese Seiten21 ,22 sind deswegen von unterschiedlicher Beschaffenheit, weil der innere Aufbau des Halbzeugs10 fasermäßig in der nachfolgend ausführlich geschilderten Weise lagenweise unterschiedlich ausgebildet ist. - Das Vliesstoff-Halbzeug
10 besteht aus drei Florlagen11 bis13 . Die Außenseite der ersten Florlage11 bestimmt die vorerwähnte Anlageseite21 im späteren Formteil20 , während die dritte Florlage13 die vorgenannte Abseite22 erzeugt. Allen drei Florlagen11 bis13 ist gemeinsam, dass sie aus einem Fasergemisch der eingangs erläuterten Strukturbildner31 bis33 und Matrixbildner41 bis43 bestehen. Zu ihrer Unterscheidung ihrer Andersartigkeit sind die Matrixbildner in den drei Florlagen11 bis13 durch unterschiedliche Strichstärke dargestellt. Die Matrixbildner41 bis43 bestehen im Ausführungsbeispiel zwar alle aus Polypropylen-Fasern, doch weisen die drei Matrixbildner41 ,42 und43 bei der definierten späteren Thermofusions-Temperatur eine zueinander deutlich unterschiedliche Schmelzviskosität auf. So hat der Matrixbildner43 der äußeren, dritten Florlage13 eine wesentlich niedrigere Schmelzviskosität als die Matrixbildner42 und41 in den darüber angeordneten beiden weiteren Florlagen12 ,11 . Der Matrixbildner43 wird also bei der Thermofusions-Temperatur sehr schnell und in hohem Ausmaß schmelzflüssig und sorgt daher nach der Abkühlung und dem Einfrieren für eine maximale Verfestigung der dort befindlichen Strukturbildner33 . Die Schmelzflüssigkeit der Matrixbildner42 bei der vorgegebenen Thermofusions- Temperatur ist in der mittleren Florlage12 demgegenüber geringer und nimmt bei den Matrixbildnern41 noch weiter ab. Dementsprechend führen die Matrixbildner41 ,42 zu einer annähernd punktförmigen Verfestigung der zugehörigen Strukturbildner32 einerseits und31 andererseits. Im Einzelnen gilt hier Folgendes. - Jede Florlage
11 bis13 des Halbzeugs10 ist eine Fasermischung, in welcher im vorliegenden Ausführungsbeispiel die Strukturbildner31 bis33 einerseits mit den zugehörigen Matrixbildnern41 bis43 andererseits in einem im Wesentlichen gleichen Gewichtsverhältnis zueinander stehen. Die zusammengehörigen Mischungspartner31 ,41 bis33 ,43 werden zunächst durch Krempeln als Faservliese erstellt und in jeder Florlage in eine Kreuzlage gebracht. Der Gewichtsanteil der Matrixbildner41 bis43 in den drei Florlagen11 bis13 sollte zwischen 45% und 55% liegen. Die Schmelzviskosität bzw. der Schmelzindex der zugehörigen Matrixbildner41 bis43 verändert sich, wie bereits beschrieben wurde, progressiv in den aufeinanderfolgenden Florlagen13 bis11 . Zur Erhöhung des Zusammenhalts der drei Florlagen11 bis13 kann eine zusätzliche Nadelung dienen, deren Einstiche in dem Halbzeug10 in1 durch punktierte Pfeile23 veranschaulicht ist. Durch eine solche Nadelung entsteht ein sogenanntes „Nadelvlies". Das Halbzeug10 von1 besteht vorzugsweise aus solchem Nadelvlies. In1 ist aber die Wirkung dieser Nadelung23 zeichnerisch nicht näher dargestellt. - Der Strukturbildner
31 bis33 kann zwar in allen Florlagen11 bis13 aus im Wesentlichen gleichem Material bestehen, doch ist der Strukturbildner32 in der mittleren Florlage12 anders als in der inneren Florlage11 und der äußeren Florlage13 . Die Strukturbildner31 ,32 bestehen im vorliegenden Ausführungsbeispiel aus gleichem Material. Dazu sind in1 durch übereinstimmende Striche zugehörigen Fasern31 ,33 in den Florlagen11 ,13 dargestellt. Der abweichende Strukturbildner32 in der mittleren Florlage12 ist durch eine Punkt-Darstellung seiner Fasern veranschaulicht. - Die Strukturbildner
31 bis33 können aus organischem und/oder anorganischem Fasergut bestehen. Im vorliegenden Fall ist der Strukturbildner31 und33 der inneren und äußeren Florlage11 ,13 aus Polyester gebildet, während als Strukturbildner32 sich vor allem Glasfasern in der mittleren Florlage12 bewährt haben. Alternativ könnten anstelle von Polyester Aramid und anstelle der Glasfasern auch Carbonfasern verwendet werden. - Das Halbzeug
10 von1 wird in eine beheizbare Formpresse eingelegt und dort der bereits mehrfach erwähnten Wärme- und Druckbehandlung unterzogen. Dies ist in2 einerseits durch Druck-Pfeile30 und andererseits durch Pfeile40 der Wärmeeinwirkung veranschaulicht. Es findet nicht nur ein Zusammendrücken des Fasergemischs31 ,41 sowie32 ,42 und33 ,43 in den drei Florlagen11 bis13 statt, sondern auch die bereits erwähnte Verfestigung der Matrixbildner41 bis43 ihre Konsolidierung durch Thermofusion. Während die Matrixbildner43 der äußeren Florlage31 schichtbildend zusammengesintert sind, ist solcher Effekt wegen des erwähnten unterschiedlichen Schmelzverhaltens in der mittleren Florlage12 demgegenüber geringer und nimmt in der inneren Florlage11 noch weiter ab. Dies ist in2 schematisch durch unterschiedliche Größen – durch eine unterschiedlich große Plaques-Bildung14 ,24 ,34 in den entsprechenden verfestigten Florlagen11 bis13 – veranschaulicht. - Infolge dieser unterschiedlichen Plaques-Bildung entstehen unterschiedliche Porengrößen in den drei zusammengedrückten Lagen
11 bis13 von2 . Man erhält, vor allem zur äußeren Abseite22 des Formteils20 hin verhältnismäßig kleine Poren35 zwischen den dortigen Strukturbildnern33 . Die Abseite22 des fertigen Produkts20 ist im Wesentlichen geschlossen. Wie2 verdeutlicht, sind die entsprechenden Poren25 in der mittleren Florlage12 des Fertigprodukts20 demgegenüber größer, werden aber von der Größe der Poren15 in der inneren Florlage11 übertroffen. -
- 10
- Vliesstoff-Halbzeug
- 11
- erste,
innere Florlage (
1 ,2 ) - 12
- zweite,
mittlere Florlage (
1 ,2 ) - 13
- dritte, äußere Florlage
(
1 ,2 ) - 14
- Plaquesbildung
von
41 (2 ) - 15
- Poren
in
11 (2 ) - 20
- Vliesstoff-Formteil
(
2 ) - 21
- innere
Anlageseite von
20 (2 ) - 22
- äußere Abseite
von
20 (2 ) - 23
- Linie
des Nadelungs-Einstichs in
10 (1 ) - 24
- Plaquesbildung
von
42 (2 ) - 25
- Poren
in
12 (2 ) - 30
- Pfeil
der Druckausübung
zur Erzeugung von
20 (2 ) - 31
- Strukturbildner
in
11 (1 ) - 32
- Strukturbildner
in
12 (1 ) - 33
- Strukturbildner
in
13 (1 ) - 34
- Plaquesbildung
von
43 (2 ) - 35
- Poren
in
13 (2 ) - 40
- Pfeil
der Wärmeeinwirkung
zur Erzeugung von
20 (2 ) - 41
- Matrixbildner
in
11 (1 ) - 42
- Matrixbildner
in
12 (1 ) - 43
- Matrixbildner
in
13 (1 )
Claims (19)
- Vliesstoff-Formteil (
20 ) für Fahrzeuge mit einer dem Fahrzeug zugekehrten Anlageseite (21 ) und einer zur Umgebung hin gerichteten Abseite (22 ), wobei das Formteil (20 ) aus einem Vliesstoff-Halbzeug (10 ) entsteht, das in der Folge einer Wärmebehandlung (40 ) mit definierter Temperatur und einem bestimmten Druck (30 ) unterzogen wird, das Vliesstoff-Halbzeug (10 ) aus mehreren übereinanderliegenden Florlagen (11 bis13 ) besteht, die lagenweise zueinander unterschiedlich ausgebildet sind, und jede Florlage (11 bis13 ) aus einer Mischung von strukturbildenden Fasern (Strukturbildner31 bis33 ) einerseits und matrixbildenden Fasern (Matrixbildner41 bis43 ) andererseits bestehen, wobei zwar die Matrixbildner (41 bis43 ), nicht aber die Strukturbildner (31 bis33 ) bei der Wärmebehandlung (40 ) schmelzen, und – nach dem Abkühlen – die Matrixbildner (41 bis43 ) das Formteil (20 ) verfestigen, dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixbildner (43 ) in jener äußeren Florlage (13 ), welche die Abseite (22 ) des späteren Formteils (20 ) erzeugt, eine niedrigere Schmelzviskosität aufweist und/oder einen größeren Schmelzindex (Melt Flow-Index; MFI) besitzt als in den anderen Florlagen (12 ,11 ). - Formteil (
20 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Florlagen (11 bis13 ) in seinem Vliesstoff-Halbzeug (10 ) untereinander durch Nadelung (23 ) verbunden sind und ein Nadelvlies erzeugen, welches dann der Wärme- und Druckbehandlung (40 ,30 ) unterzogen wird. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in aufeinanderfolgenden Florlagen (11 bis13 ) die Schmelzviskosität und/oder der Schmelzindex des Matrixbildners sich progressiv verändert. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrixbildner (43 ) der äußeren Florlage (13 ) die niedrigste Schmelzviskosität und diejenigen (41 ) der inneren Florlage (11 ) die höchste Schmelzviskosität aufweisen. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewichtsverhältnis der Faser-Mischung aus den Strukturbildnern (31 bis33 ) und den Matrixbildnern (41 bis43 ) in allen Florlagen (11 bis13 ) des Vliesstoff-Halbzeugs (10 ) im Wesentlichen gleich ist. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewichtsanteil der Matrixbildner (41 bis43 ) in den Florlagen zwischen 45% und 55% beträgt. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Matrixbildner (41 bis43 ) aus Polypropylen-Fasern besteht. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturbildner (31 ,33 ) in allen Florlagen aus zueinander im Wesentlichen gleichem Material bestehen. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Strukturbildner (32 ) in wenigstens einer der Florlagen (12 ) aus einem anderen Material als in den anderen Florlagen (12 ) besteht. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturbildner (31 bis33 ) aus organischem Material und/oder aus anorganischem Material bestehen. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Material der Strukturbildner (31 bis33 ) Polyester und/oder Aramid ist. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das anorganische Material des Strukturbildners (32 ) Glasfasern und/oder Carbonfasern ist. - Formteil nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturbildner in einer Florlage aus einem Gemisch von organischen und anorganischen Fasern bestehen.
- Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Halbzeug (10 ), welches der Wärme- und Druckbehandlung (40 ,30 ) unterzogen wird, sich aus mindestens drei Florlagen (11 bis13 ) zusammensetzt. - Formteil (
20 ) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Strukturbildner (32 ) in der mittleren (12 ) oder in den mittleren Florlagen des Vliesstoff-Halbzeugs (10 ) oder des Nadelvlieses im Wesentlichen aus anorganischen Fasern besteht. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Strukturbildner (31 ,33 ) mindestens in den beiden äußeren Florlagen (11 ,13 ) des Vliesstoff-Halbzeugs (10 ) oder des Nadelvlieses im Wesentlichen aus organischem Material bestehen. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (20 ) als Unterbodenschutz in einem Fahrzeug ausgebildet ist. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (20 ) zur Einkapselung eines Motors dient und vorzugsweise für ein Fahrzeug bestimmt ist. - Formteil (
20 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Formteil (20 ) als Radhaus-Verkleidung für ein Fahrzeug ausgebildet ist.
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