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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Zuordnung einer
physikalischen Position zu zumindest einem Slave-Modul und/oder zur Zuordnung einer physikalischen
Position wenigstens eines Kanals zumindest eines Slave-Moduls in
einem dezentralen, ereignisgesteuerten Bussystem mit serieller Datenübertragung
zum Steuern, Überwachen
und Melden betriebstechnischer Funktionen des zumindest einen Slave-Moduls,
wobei dem Bussystem zumindest ein Slave-Modul und zumindest ein
Master-Modul zugeordnet sind. Ferner betrifft die Erfindung ein
Master-Modul zur Zuordnung einer physikalischen Position zu zumindest
einem Slave-Modul und/oder zur Zuordnung einer physikalischen Position
wenigstens eines Kanals zumindest eines Slave-Moduls in einem dezentralen,
ereignisgesteuerten Bussystem mit serieller Datenübertragung
zum Steuern, Überwachen
und Melden betriebstechnischer Funktionen des zumindest einen Slave-Moduls
sowie ein modular aufgebautes Installationsgerät in Reiheneinbauform, mit
einem Slave-Modul und einem Master-Modul.
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Bei
kommunikativen Installationsgeräten
in Reiheneinbauform, die modular aufgebaut sind, gibt es einen Master,
das Master-Modul,
und ergänzbare, z.
B. ansteckbare, Slave-Module. Für
die Kommunikation zwischen dem Master-Modul und dem Slave-Modul muss das Master-Modul
das Slave-Modul adressieren. Diese Kommunikation kann dabei über ein
Bussystem oder in einfachster Form über einzelne Leitungen erfolgen.
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Höhere Anforderungen
an Flexibilität
und Komfort der Elektroinstallation, verbunden mit dem Wunsch nach
Minimierung des Energiebedarfes, haben zur Entwicklung der Gebäudesystemtechnik
geführt.
Dem darin verwendeten Bussystem liegt ein gemeinsames europäisches Konzept
zugrunde, der European Installation Bus (KNX EIB). Informationen zum
Europäischen
Installations-Bus enthält
z. B. der Prospekt "Europäischer Installations-Bus:
Technische Informationen",
European Installations Bus Association (EIBA), Brüssel, 259900/66006
Wü 7/99 2.5.
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Durch
ein derartiges Bussystem lassen sich alle betriebstechnischen Funktionen
und Abläufe über eine
gemeinsame Leitung steuern, überwachen und
melden. Dadurch kann die Energiezuleitung ohne Umwege direkt zu
den Verbrauchern, d. h. insbesondere den Slave-Modulen, geführt werden.
Ein weiterer Vorteil eines derartigen Bussystems ist, dass sich
die Elektroinstallation in einem Gebäude wesentlich einfacher realisieren,
später
problemlos erweitern und modifizieren lässt.
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Bei
einer Nutzungsänderung
oder Änderung der
Raumaufteilungen kann eine schnelle und problemlose Anpassung des
Bussystems durch einfache Neuzuordnung, d. h. Umparametrierung,
der Busteilnehmer erfolgen, ohne dass Leitungen neu verlegt werden
müssen.
Diese Neuzuordnung wird z. B. mit Hilfe eines am Bussystem angeschlossenen Computers
und der darauf installierten Projektierungs- und Inbetriebnahme-Software
ETS (Engineering Tool Software) durchgeführt, die bereits für die Erstinbetriebnahme
benötigt
wird.
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Über einen
gemeinsamen Übertragungsweg,
den Bus, können
alle angeschlossenen Busteilnehmer Informationen austauschen. Die
Datenübertragung
erfolgt entsprechend des Busprotokolls se riell und nach exakt festgelegten
Regeln. Dabei wird die zu übertragende
Information in ein Telegramm verpackt und über den Bus von einem Sensor
(Befehlsgeber) zu einem oder mehreren Aktoren (Befehlsempfänger) transportiert.
Die Sensoren und Aktoren stellen die Slave-Module dar.
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Jedes
Slave-Modul kann eindeutig adressiert werden. Dafür hat jedes
Slave-Modul eine eindeutige physikalische Adresse. Diese physikalische Adresse
hat das Slave-Modul bei der Herstellung erhalten oder generiert
sie sich beim ersten Einschalten automatisch. Über eine Enumerationsfunktion können alle
Slave-Module gefunden werden. Sie sind dafür für das Master-Modul eindeutig ansprechbar.
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Es
ist bekannt Slave-Modulen durch manuelle Einstellung, z. B. durch
DIL- bzw. DIP-Schalter, eine Position bzw. eine Positionsnummer
zuzuordnen. DIP-Schalter, sind kleine Schalter, die beispielsweise
auf einer Hauptplatine oder anderen Leiterplatten verwendet werden,
um bestimmte Grundeinstellungen vorzunehmen. Die Abkürzung DIP
steht für Dual-In-line-Package, also eine
Bauform mit zwei parallel angeordneten Anschlussreihen.
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Die
physikalische Position (Adresse) bzw. Positionsnummer ist eine logische
Nummer, die einen Teilnehmer, d. h. ein Slave-Modul, innerhalb eines dezentralen,
ereignisgesteuerten Bussystems mit serieller Datenübertragung
zum Steuern, Überwachen
und Melden betriebstechnischer Funktionen des zumindest einen Slave-Moduls
eindeutig kennzeichnet.
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Für eine einfache
Konfiguration der Slave-Module muss die Position bzw. die Positionsnummer
der Slave-Module bekannt sein. Bei bekannter Position bzw. bekannter
Positionsnummer kann eine Zuordnung zu einem Slave-Modul bzw. einem
Kanal eines Slave-Moduls erfolgen.
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Aus
der
US 6,901,439 B1 ist
ein Verfahren zum Hinzufügen
einer Einrichtung zu einem Netzwerk bekannt. Dort ist offenbart,
dass vorhandene Tasten und LED's
der Einrichtung für
den Installations- bzw. Einbindungsprozess genutzt werden können. So
ist beispielsweise bekannt, dass eine Taste gedrückt und gedrückt gehalten
wird, bis der Anmeldestatus der Einrichtung visuell, beispielsweise durch
ein LED, angezeigt wird. Ferner ist offenbart, dass ein sogenannter „pull switch" für eine längere Zeit
gedrückt
wird, um die Einrichtung an das Netzwerk anzubinden.
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Aus
der
US 5,980,078 A ist
ein Prozesssteuerungssystem offenbart, bei dem Geräte des Systems
abgetastet und konfiguriert werden. So tastet das Steuerung- bzw.
Kontrollsystem Geräte
ab, die an das System angeschlossen sind, aber nicht konfiguriert
sind. Das zu konfigurierende Gerät
wird zunächst
in einem sogenannten „standby"-Betrieb gehalten
und Informationen werden von dem zu konfigurierenden Gerät zu dem
Steuerung- bzw.
Kontrollsystem übertragen,
bevor es durch das Steuerung- bzw.
Kontrollsystem automatisch konfiguriert wird.
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Aus
der
WO 2008/011593
A2 ist ein System und ein Verfahren zum Adressieren von
einsetzbaren Modulen bekannt. Die Zuordnung von einzelnen Adressen
zu Slave-Modulen durch Master-Module
ist dort offenbart. Durch die Zuordnung der Adressen kann diese
von dem Master-Modul genutzt werden, um mit den Slave-Modulen zu
kommunizieren.
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Aus
dem angeführten
Stand der Technik geht jedoch nicht hervor, wie ein Master-Modul
einem Slave-Modul bzw. einem Kanal eines Slave-Moduls einfach und
schnell eine physikalische Position innerhalb des Bussystems zuordnen
kann.
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Aufgabe
der Erfindung ist es daher ein Verfahren und ein Master-Modul zur
einfachen und schnellen Zuordnung einer physikalischen Position zu
zumindest einem Slave-Modul und/oder zur einfachen und schnellen
Zuordnung einer physikalischen Position wenigstens eines Kanals
zumindest eines Slave-Moduls in einem dezentralen, ereignisgesteuerten
Bussystem zu schaffen, so dass durch eine Software eine eindeutige
Zuordnung zu dem Slave-Modul bzw. einem Kanal des Slave-Modul ermöglicht wird.
Ferner soll ein modular aufgebautes Installationsgerät geschaffen
werden, welches einfach und schnell an ein dezentrales, ereignisgesteuertes
Bussystem angebunden werden kann.
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Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein
Verfahren mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
1, durch ein Master-Modul mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch 8 sowie
durch ein modular aufgebautes Installationsgerät mit den Merkmalen gemäß dem unabhängigen Patentanspruch
11 gelöst.
Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen,
der Beschreibung sowie den Zeichnungen. Merkmale und Details die
im Zusammenhang mit dem Verfahren beschrieben sind gelten dabei
selbstverständlich
auch im Zusammenhang mit dem Master-Modul und dem modular aufgebauten
Installationsgerät,
und jeweils umgekehrt.
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Die
Aufgabe der Erfindung wird durch ein Verfahren zur Zuordnung einer
physikalischen Position zu zumindest einem Slave-Modul und/oder zur Zuordnung einer physikalischen
Position wenigstens eines Kanals zumindest eines Slave-Moduls in
einem dezentralen, ereignisgesteuerten Bussystem mit serieller Datenübertragung
zum Steuern, Überwachen und
Melden betriebstechnischer Funktionen des zumindest einen Slave-Moduls,
wo bei dem Bussystem zumindest ein Slave-Modul und zumindest ein
Master-Modul zugeordnet sind, gelöst, wobei an dem Master-Modul folgende Schritte
nacheinander ausgeführt
werden:
- a) Auswählen eines Inbetriebnahmemodus
durch Betätigung
wenigstens eines ersten Bedienelementes des Master-Moduls;
- b) Anwählen
des zumindest einen Slave-Moduls durch einfache oder mehrfache Betätigung eines zweiten
Bedienelementes des Master-Moduls;
- c) Automatische Zuordnung der physikalischen Position zu dem
Slave-Modul durch Betätigung des
ersten Bedienelementes oder eines dritten Bedienelementes, wobei
die Position die Startposition bzw. die der Startposition nächstfolgende freie
physikalische Position einer Positionsfolge ist.
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Durch
ein derartiges Verfahren kann einfach und schnell eine Zuordnung
einer physikalischen Position zu zumindest einem Slave-Modul in
einem dezentralen, ereignisgesteuerten Bussystem geschaffen werden,
so dass durch eine Software eine Zuordnung zu dem Slave-Modul ermöglicht wird.
Ferner soll ein modular aufgebautes Installationsgerät geschaffen
werden, welches einfach und schnell an ein dezentrales, ereignisgesteuertes
Bussystem angebunden werden kann.
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Von
einem Master-Modul können
eine Vielzahl verschiedener Slave-Module angesteuert werden und
diesen ein Position bzw. eine Positionsnummer innerhalb des Bussystems,
an dem sie angeschlossen sind, zugeordnet werden. Ein derartiges Verfahren
ermöglicht
eine dezentrale Zuordnung der Position eines Slawe-Moduls innerhalb
eines Bussystems, da das Master-Modul ebenfalls an dem Bussystem
angeschlossen ist.
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Ein
Slave-Modul kann ein Sensor-Modul, d. h. ein Befehlsgeber, oder
ein Aktor-Modul, d. h. ein Befehlsempfänger, sein. Sensor-Module können beispielsweise
Elemente zur Umwandlung physikalischer Größen in elektrische Werte sein.
Dies können Tast-,
Temperatur- oder Helligkeitssensoren sein. Als Teilnehmer des Bussystems
verarbeiten sie physikalische Kenngrößen und senden gegebenenfalls
ein Telegramm auf der Busleitung des Bussystems. Aktoren sind Teilnehmer
des Bussystems, die Informationen empfangen, verarbeiten und Funktionen
ausführen.
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Die
Aktoren empfangen über
die Busleitung Schaltbefehle, die beispielsweise bei Betätigung von Tastsensoren
und von Schaltern auf Tasterschnittstellen ausgelöst oder
von Wind und Helligkeitssensoren abgesetzt werden. Nach dem Empfang
decodieren die Schaltaktoren diese Befehle und führen dann die gewünschte Funktion
aus. Beispielswiese schalten sie eine Leuchte oder Leuchtengruppe
ein oder aus.
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Die
Aktoren verfügen
alle über
einen integrierten Busankoppler, benötigen jeweils nur eine einzige
Applikation und werden einfach über
eine Busklemme angeschlossen. Daneben lassen sich per Software zahlreiche
Eigenschaften einstellen: So können
die Ausgänge
der Schaltaktoren als Schließer
oder Öffner
definiert und je nach Bedarf mit einigen Funktionen frei belegt
werden. Außerdem
kann ihnen jeweils eine Zeitfunktion zugewiesen werden. Auch das
Verhalten der Ausgänge
für Busspannungsausfall
und -wiederkehr lässt
sich softwaremäßig bestimmen.
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Aktoren
können
beispielsweise Leuchten, Jalousien, Klimaanlagen, Lüftungen,
Heizungen oder Motoren sein. Sensoren sind beispielsweise Thermostate,
Infrarotbefehlsgeber, Windmesser oder Helligkeitssensoren.
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Das
Bussystem ist bevorzugt das Europäische Installations-Bussystem (EIB).
Andere Bussysteme sind selbstverständlich ebenfalls einsetzbar.
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Bei
dem Verfahren wird zunächst
ein Inbetriebnahmemodus durch Betätigung wenigstens eines ersten
Bedienelementes des Master-Moduls ausgewählt. Das Bedienelement kann
im einfachsten Fall ein Tastelement sein. Nach Auswählen des
Inbetriebnahmemodus werden alle an das Bussystem angekoppelten Slave-Module
aufgelistet. Ein Slave-Modul wird dann durch einfache oder mehrfache
Betätigung
eines zweiten Bedienelementes des Master-Moduls angewählt. D.
h., es werden nacheinander alle noch nicht angewählten Slave-Module angezeigt.
Dies kann beispielsweise auf einer Anzeigeeinrichtung des Master-Moduls
oder an den Slave-Modulen selbst erfolgen. Die Slave-Module können beispielsweise
kleine Lampen aufweisen, die leuchten, wenn das jeweilige Slave-Modul
angewählt
wird. Ist das gewünscht
Slave-Modul angewählt,
erfolgt in einem nächsten
Schritt eine automatischen Zuordnung der physikalischen Position
zu dem Slave-Modul durch Betätigung
des ersten Bedienelementes oder eines dritten Bedienelementes, wobei
die Position die Startposition bzw. die der Startposition nächstfolgende
freie physikalische Position einer Positionsfolge ist. D. h., nach
dem Selektieren eines Slave-Moduls wird die physikalische Position
des Slave-Moduls in dem Bussystem durch Betätigung des ersten Bedienelementes
oder eines dritten Bedienelementes festgelegt. Die Positionsfolge
ist bevorzugt eine Zahlenfolge, die in der Regel mit 1 beginnt.
Ist in dem Bussystem noch gar keinem Slave-Modul eine Position zugeteilt
worden, erhält
das angewählte
Slave-Modul die erste Position aus der Positionsfolge. Beispielsweise
erhält
das erste angewählte
Slave-Modul die Positionsnummer 1. Nach der automatischen Zuordnung
der Position bzw. der Positionsnummer zu dem ersten angewählten Slave-Modul kann
durch einfache oder mehrfache Betätigung des zweiten Bedienelementes
des Master-Moduls ein nächstes
Slave-Modul angewählt
werden, falls ein weiteres Slave-Modul vorhanden ist. Nach der Anwahl
eines nächsten
Slave-Moduls kann wiederum durch die Betäti gung des ersten Bedienelementes oder
des dritten Bedienelementes die Position dieses Slave-Moduls festgelegt
werden, wobei dieses dann die nächste
freie Positionsnummer aus der Positionsfolge, beispielsweise die
Positionsnummer 2, erhält. So
kann nach und nach allen an das Bussystem angekoppelten Slave-Modulen
eine Position in dem Bussystem zugeordnet werden. Dabei wird dem nächsten angewählten Slave-Modul,
welchem noch keine Position zugeordnet wurde, die in der Positionsfolge
nächste,
noch nicht vergebene Positionsnummer zugeordnet. Auf diese Art und
Weise kann einfach und schnell jedem an das Bussystem angekoppelten
Slave-Modul ein Position zugeordnet werden und zwar so, wie es der
Nutzer wünscht.
Die Reihenfolge der Slave-Module, d. h. die Position der Slave-Module, kann je nach
den Wünschen
des Installateurs individuell festgelegt werden.
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Zur
automatischen Zuordnung der physikalischen Position zu den Slave-Modulen
kann beispielsweise das erste Bedienelement betätigt werden. Dabei erkennt
das Master-Modul, dass, nachdem ein Slave-Modul angewählt worden
ist, durch die Betätigung
des ersten Bedienelementes eine Zuordnung der physikalischen Position
zu dem Slave-Modul erfolgen soll. Das Master-Modul weiß bei der Betätigung des
ersten Bedienelementes, nachdem zuvor das zweite Bedienelement betätigt wurde,
dass eine physikalische Position zu dem Slave-Modul zugeordnet werden
soll. Alternativ kann die automatische Zuordnung durch die Betätigung eines
weiteren Bedienelementes, d. h. eines dritten Bedienelementes, erfolgen.
Hierbei hat dann das dritte Bedienelement nur die Funktion des Zuordnens
der Position zu dem jeweils angewählten Slave-Modul. Das erste Bedienelement
dient dann nur dazu, dass der Inbetriebnahmemodus ausgewählt wird.
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Zur
Durchführung
des Verfahrens sind minimal zwei Bedienelemente erforderlich. D.
h., es ist ausreichend, wenn das Master-Modul ein erstes und ein
zweites Bedienelement aufweist. Dabei übernimmt das erste Bedienelement
die Funktion des Auswählens
des Inbetriebnahmemodus sowie der automatischen Zuordnung der physikalischen
Position des angewählten
Slave-Moduls. Das zweite Bedienelement dient zum Anwählen eines
Slave-Moduls.
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Die
Bedienelemente können
einfache Tastenelemente, wie Drucktasten oder Tasten auf einem Touchscreen,
sein. Dabei können
durch die Betätigung
des zweiten Bedienelementes die Slave-Module nur in einer Richtung nacheinander
angewählt
werden. Das eine zweite Bedienelement ermöglicht es nicht, dass die Slave-Modul
in umgekehrter Reihenfolge angewählt
werden können.
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Derartige
Slave-Module weisen einen Kanal auf, so dass dem Kanal die Positionsnummer
des Slave-Moduls zugeordnet wird.
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Bevorzugt
ist des Weiteren ein Verfahren, bei dem das Auswählen des Inbetriebnahmemodus durch
eine längere
Betätigung
des zweiten Bedienelementes, insbesondere durch eine Betätigung von zwei
bis fünf
Sekunden, erfolgt oder dass das zweite Bedienelement zwei Tastenelemente
aufweist, wobei das Auswählen
des Inbetriebnahmemodus durch gleichzeitige Betätigung beider Tastenelemente
erfolgt. Dieses Verfahren nutzt das zweite Bedienelement für unterschiedliche
Funktionen. Die erste Funktion ist das Auswählen des Inbetriebnahmemodus.
Die zweite Funktion das Anwählen
eines Slave-Moduls. Durch eine längere
Betätigung
des zweiten Bedienelementes, insbesondere durch eine Betätigung des
zweiten Bedienelementes über
zwei bis fünf
Sekunden, wird der Inbetriebnahmemodus des Bussystems ausgewählt. Nachdem
der Inbetriebnahmemodus ausgewählt
worden ist, kann durch „normale" Betätigung des
zweiten Bedienelementes eines der Slave-Module angewählt werden.
Hierfür wird
das zweite Bedienelement einfach oder mehrfach betätigt, bis
das gewünscht
Slave-Modul angewählt
ist. Nach der Anwahl eines der Slave-Moduls wird diesem automatisch
eine physikalische Position in dem Bussystem zugeordnet, wenn das
erste oder alternativ ein drittes Bedienelement betätigt wird.
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Alternativ
zu der längeren
Betätigung
des zweiten Bedienelementes kann das Auswählen des Inbetriebnahmemodus
auch durch die gleichzeitige Betätigung
zweier Tastenelemente des zweiten Bedienelementes erfolgen. D. h.,
bei dieser Alternative weist das zweite Bedienelement zwei Tastenelemente
auf, die gleichzeitig betätigt
werden müssen,
um die Funktion des Auswählens
des Inbetriebnahmemodus zu realisieren.
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Bei
diesem Verfahren weisen die Slave-Module ebenfalls einen Kanal auf,
so dass nach der Zuordnung der physikalischen Position zu dem Slave-Modul
die Position des Kanals der Position des Slave-Moduls innerhalb
des Bussystems entspricht.
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Weiterhin
bevorzugt ist ein Verfahren, bei dem durch einfache oder mehrfache
Betätigung
des ersten Tastenelementes des zweiten Bedienelementes mehrere Slave-Module
nacheinander angewählt werden
bzw. durch einfache oder mehrfache Betätigung des zweiten Tastenelementes
des zweiten Bedienelementes mehrere Slave-Module in umgekehrter
Reihenfolge angewählt
werden. Durch die zwei Tastenelemente des zweiten Bedienelementes
ist es möglich,
die an das Bussystem angekoppelten Slave-Module in zwei Richtungen anzuwählen. Normalerweise
kann ein Slave-Modul erst dann wieder angewählt werden, wenn durch mehrfaches
Betätigen des
zweiten Bedienelementes das Slave-Modul wieder an der Reihe ist. D. h.,
sind beispielsweise dreizehn Slave-Module an das Bussystem angekoppelt, würden nacheinander
alle dreizehn Slave-Module angewählt
werden müs sen
bis das gewünschte
Slave-Modul wieder auftaucht, um diesem eine physikalische Position
zuzuordnen. Durch das zweite Tastenelement können die Slave-Module in umgekehrter Reihenfolge
selektiert werden. D. h., ist durch zu schnelles Betätigen des
ersten Tastenelementes das gewünschte
Slave-Modul übergangen
worden, kann durch Betätigung
des zweiten Tastenelementes das übergangene
Slave-Modul schnell wieder angewählt werden,
da durch Betätigung
des zweiten Tastenelementes des zweiten Bedienelementes die Slave-Module
in umgekehrter Reihenfolge angewählt
werden kann. Es kann durch die Betätigung des zweiten Tastenelementes
sozusagen ein Schritt rückwärts erfolgen.
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Besonderes
bevorzugt ist ferner ein Verfahren, bei dem das erste oder das dritte
Bedienelement zwei Tastenelemente aufweisen, wobei durch eine gleichzeitige
Betätigung
beider Tastenelemente des ersten oder des dritten Bedienelementes
ein Kanalauswahlmodus für
das angewählte
Slave-Modul ausgewählt
wird, wobei nach der Auswahl des Kanalauswahlmodus durch einfache
oder mehrfache Betätigung
des zweiten Bedienelementes, insbesondere durch eine der beiden
Tastenelemente des zweiten Bedienelementes, der Kanal oder die Kanäle des angewählten Slave-Moduls
angewählt
wird/werden und wobei nach der Anwahl eines Kanals des angewählten Slave-Moduls
durch Betätigung
des ersten oder des dritten Bedienelementes, insbesondere durch eine
der beiden Tastenelemente des ersten oder des dritten Bedienelementes,
die Zuordnung der physikalischen Position des angewählten Kanals
bestimmt wird. Die zuvor erwähnten
Bedienelemente können vorteilhafterweise
auch zur Auswahl des Kanalauswahlmodus sowie zur Zuordnung der physikalischen Position
des angewählten
Kanals genutzt werden. Weist ein Slave-Modul mehrere Kanäle auf,
so kann jedem Kanal eine physikalische Position zugeordnet werden.
So kann ein Slave-Modul beispielsweise 2, 4, 8 oder auch mehr Kanäle aufweisen.
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Das
erste oder das dritte Bedienelement weisen jeweils zwei Tastenelemente
auf. Durch eine gleichzeitige Betätigung beider Tastenelemente
des ersten oder des dritten Bedienelementes wird ein Kanalauswahlmodus
für das
angewählte
Slave-Modul ausgewählt.
Je nachdem wie viele Kanäle
ein Slave-Modul aufweist, können
diese durch einfache oder mehrfache Betätigung des zweiten Bedienelementes,
insbesondere durch eine einfache oder mehrfache Betätigung einer
der beiden Tastenelemente des zweiten Bedienelementes, angewählt werden.
Nach der Anwahl, d. h. der Selektion eines gewünschten Kanals, wird diesem
durch erneute Betätigung
des ersten oder des dritten Bedienelementes, insbesondere durch
die Betätigung
eines der beiden Tastenelemente des ersten oder des dritten Bedienelementes,
eine physikalische Position zugewiesen. Auf diese Art und Weise
kann nacheinander allen Kanälen
eines Slave-Moduls eine physikalische Position, d. h. eine Positionsnummer,
zugeordnet werden. Bevorzugt ist bei der Anwahl der Kanäle, dass
Kanäle,
denen bereits eine physikalische Position zugeordnet worden ist,
nicht erneut angewählt werden
können.
Kanäle
denen eine physikalische Position zugeordnet ist können gesondert
angesteuert werden, so dass die physikalische Position nachträglich geändert werden
kann.
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Ein
Verfahren, bei dem jedem Kanal eines Slave-Moduls eine Kontrolllampe,
insbesondere eine LED, zugeordnet ist, und dass die Kontrolllampe
eines Kanals aufleuchtet, wenn dieser Kanal durch die Betätigung des
zweiten Bedienelementes, insbesondere durch Betätigung einer der beiden Tastenelemente
des zweiten Bedienelementes, angewählt wird, ist besonders bevorzugt.
Hierdurch kann der Installateur erkennen, welchem Kanal des angewählten Slave-Moduls
die physikalische Position zugeordnet wird. Eine Kontrolllampe sitzt
vorteilhafterweise direkt an jedem Kanal. Hierdurch lässt sich
auch über
eine größere Distanz
erkennen, welcher Kanal angewählt
wurde, um die physikalische Position zuzuordnen. Dabei kann das
Master-Modul beispielsweise
in einer Distanz von einem oder mehreren Meter(n) von dem jeweiligen
Slave-Modul entfernt angeordnet sein. Besonders eignen sich LED-Lampen,
da diese keine zusätzliche
Wärme erzeugen.
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Nach
der automatischen Zuordnung der physikalischen Position zu einem
Slave-Modul, wird dieses Slave-Modul nicht mehr zur erneuten Anwahl durch
das zweite Bedienelement bereitgestellt. Gleiches gilt für einen
Kanal eines Slave-Moduls. Nach der Zuordnung der physikalischen
Position zu einem Kanal, wird dieser bei der weiteren Selektion übergangen.
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Bevorzugt
ist ferner ein Verfahren, bei dem die Zuordnung einer physikalischen
Position eines Slave-Moduls nach der Anwahl des Slave-Moduls durch
eine längere
Betätigung
des ersten oder des dritten Bedienelementes, insbesondere durch
eine Betätigung
von zwei bis fünf
Sekunden, gelöscht wird.
Auf diese Art und Weise kann ein physikalische Position bzw. eine
Positionsnummer geändert
werden. Soll beispielsweise ein Slave-Modul anstelle eines anderen
Slave-Moduls eine bestimmte Positionsnummer innerhalb des Bussystems
erhalten, so muss zunächst
die bereits vergebene Positionsnummer wieder freigegeben werden.
D. h., die physikalische Position eines Slave-Moduls kann nach der Anwahl dieses Slave-Moduls
durch eine längere
Betätigung
des ersten oder des dritten Bedienelementes, insbesondere durch
eine Betätigung
von zwei bis fünf Sekunden,
gelöscht
werden. Danach kann diese physikalische Position bzw. die Positionsnummer
erneut einem Slave-Modul zugeordnet werden. Die gelöscht Positionsnummer
bildet dabei in der Positionsfolge, die die noch zu vergebenen Positionsnum mern enthält, die
nächstmögliche freie
Positionsnummer, so dass diese automatisch als erstes wieder vergeben
wird.
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Gemäß des zweiten
Aspektes der Erfindung wird die Aufgabe durch ein Master-Modul zur
Zuordnung einer physikalischen Adresse zu zumindest einem Slave-Modul
und zur Zuordnung der physikalische Position wenigstens eines Kanals
zumindest eines Slave-Moduls in einem dezentralen, ereignisgesteuerten
Bussystem mit serieller Datenübertragung zum
Steuern, Überwachen
und Melden betriebstechnischer Funktionen des zumindest einen Slave-Moduls,
gelöst,
wobei das Master-Modul wenigstens zwei Bedienelemente zur Durchführung eines
der zuvor geschilderten Verfahren aufweist. D. h., zur Durchführung eines
der Verfahren sind wenigstens zwei Bedienelemente erforderlich.
So ist es ausreichend, wenn das Master-Modul das zweite und das dritte
Bedienelement aufweist. Durch abwechselnde Betätigung der Bedienelemente bzw.
durch längere Betätigung eines
der Bedienelemente können
alle zuvor erwähnten
Verfahrensschritte durchgeführt werden.
So kann beispielsweise durch eine längere Betätigung des zweiten Bedienelementes,
insbesondere durch eine Betätigung
des zweiten Bedienelementes über
2 bis 5 Sekunden, der Inbetriebnahmemodus ausgewählt werden. Danach kann durch
eine einfache oder mehrfache Betätigung
des zweiten Bedienelementes des Master-Moduls ein Slave-Modul angewählt werden.
Das sogenannte Selektieren erfolgt durch eine kurze Betätigung des
zweiten Bedienelementes. Anschließend kann durch Betätigung des
dritten Bedienelementes eine automatische Zuordnung einer physikalischen
Position zu dem Slave-Modul erfolgen, wobei die Position die Startposition
bzw. die der Startposition nächstfolgende
freie physikalische Position einer Positionsfolge ist.
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Weist
das Master-Modul ein weiteres Bedienelement, d. h. das erste Bedienelement,
auf, so kann beispielsweise das erste Bedienelement zur Auswahl
des Inbetriebnahmemodus genutzt werden. Nach der Auswahl des Inbetriebnahmemodus
können
das zweite und dritte Bedienelement wie zuvor geschildert genutzt
werden. D. h., durch eine einfache oder mehrfache Betätigung des
zweiten Bedienelementes des Master-Moduls kann ein Slave-Modul angewählt werden.
Anschließend
kann durch Betätigung
des dritten Bedienelementes eine automatische Zuordnung einer physikalischen
Position zu dem Slave-Modul erfolgen, wobei die Position die Startposition
bzw. die der Startposition nächstfolgende
freie physikalische Position einer Positionsfolge ist. Die Positionsfolge
weist bevorzugt eine alphanumerische Ziffer auf.
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Bevorzugt
ist ferner ein Master-Modul, das dadurch gekennzeichnet ist, dass
eines der Bedienelemente und/oder zwei der Bedienelemente und/oder alle
drei Bedienelemente zwei Tastenelemente aufweist/aufweisen. Durch
ein derartig ausgebildetes Master-Modul kann die Durchführung des
zuvor geschilderten Verfahrens benutzerfreundlicher gestaltet werden.
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So
ist ein Master-Modul denkbar, welches zwei Bedienelemente aufweist,
wobei beide Bedienelemente jeweils zwei Tastenelemente aufweisen. D.
h., es ist ein Master-Modul denkbar mit einem zweiten Bedienelement
mit zwei Tastenelementen und einem dritten Bedienelement mit zwei
Tastenelementen. Zur Auswahl des Inbetriebnahmemodus werden beide
Tastenelemente des zweiten Bedienelementes gleichzeitig betätigt. Danach
wird durch einfaches und mehrmaliges Betätigen eines der zwei Tastenelemente
des zweiten Bedienelementes ein Slave-Modul angewählt, wobei
die Slave-Module in zwei unterschiedliche Richtungen aufgerufen
werden können.
Mittels der beiden Tastenelemente des zweiten Bedienelementes können die
Slave-Module in beiden
Richtungen angewählt
werden. Fall das Slave-Modul
nur einen Kanal besitzt, kann dem Kanal die gleiche physikalischen
Position bzw. die gleiche Positionsnummer zu geordnet werden, wie
dem Slave-Modul. Dies erfolgt durch Betätigung eines der beiden Tastenelemente
des dritten Bedienelementes. Weist das Slave-Modul mehr als einen
Kanal auf, können
die Kanäle
durch einfaches oder mehrmaligen Betätigen eines der beiden Tastenelemente
des dritten Bedienelementes angewählt werden und nach der Anwahl
durch Betätigung
eines der Tastenelemente des zweiten Bedienelementes mit der physikalischen
Position versehen werden.
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Die
Bedienelemente können
in Form von Drucktasten oder Druckschaltern ausgebildet sein. Ferner
können
die Bedienelemente Tasten auf einem Touchscreen sein.
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Gemäß des dritten
Aspektes der Erfindung wird die Aufgabe durch ein modular aufgebautes
Installationsgerät
in Reiheneinbauform, mit einem Slave-Modul und einem Master-Modul,
gelöst,
wobei das Master-Modul wie zuvor beschrieben und zur Durchführung des
zuvor beschriebenen Verfahrens ausgebildet ist. Die Slave-Module
können
Sensoren, d. h. Befehlsgeber, oder Aktoren, d. h. Befehlsempfänger, sein.
Die Aktoren können
beispielweise Dimmer, Schalter, Regler von Leuchten, Jalousien, Alarmanlagen,
Klimaanlagen, Lüftungen,
Heizungen oder Motoren sein. Sensoren sind beispielsweise Thermostate,
Infrarotbefehlsgeber, Windmesser oder Helligkeitssensoren. Reiheneinbauform
bedeutet, dass derartige Geräte
ausgelegt sind, um in einem Verteilerschrank, insbesondere an einer
Halte- bzw. Hutschiene, befestigt zu werden. Die Slave-Module und
das Master-Modul weisen an der Vorderseite die Bedienelemente auf.
Auch ggf. vorhandenen Kontrolllampen sind bevorzugt an der Vorderseite
des jeweiligen Moduls vorgesehen.
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Die
Erfindung wird nun anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
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Es
zeigen:
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1 ein
Master-Modul mit drei Bedienelementen;
-
2 ein
Master-Modul mit zwei Bedienelementen;
-
3 ein
Master-Modul mit zwei Bedienelementen mit jeweils zwei Tastenelementen;
-
4 ein
Master-Modul mit zwei Bedienelementen mit jeweils zwei Tastenelementen
eines Touch-Screens.
-
In
der 1 ist ein Master-Modul 1 mit drei Bedienelementen 2, 3, 4 dargestellt.
Durch eine Betätigung
des ersten Bedienelementes 4 des Master-Moduls 1 wird
der Inbetriebnahmemodus zur Inbetriebnahme der an dem nicht dargestellten
Bussystem angekoppelten Slave-Module ausgewählt. Nach der Auswahl des Inbetriebnahmemodus
werden die an das Bussystem angekoppelten Slave-Module durch einfache
oder mehrfache Betätigung
eines zweiten Bedienelementes 2 des Master-Moduls 1 angewählt bzw.
selektiert. Nach der Anwahl eines Slave-Moduls erfolgt eine automatische
Zuordnung der physikalischen Position zu dem Slave-Modul durch Betätigung des
dritten Bedienelementes 3, wobei die Position die Startposition
bzw. die der Startposition nächstfolgende
freie physikalische Position einer Positionsfolge ist. Dies ist
bevorzugt eine alphanumerische Zahl, beginnend mit 1. D. h., das
erste angewählte
Slave-Modul erhält
durch Betätigung
des dritten Bedienelementes 3 die Position bzw. die Positionsnummer
1. Das nächste
angewählte
Slave-Modul erhält
die Position bzw. die Positionsnummer 2, bis jedem an das Bussystem
angekoppelten Slave-Modul eine physikalische Position bzw. eine
Positionsnummer aus der Positionsfolge zugeordnet ist. Nach der
Zuordnung der physikalischen Position bzw. der Positionsnummer zu
jedem Slave- Modul kann
per Software jedes Slave-Modul angesteuert und in Betrieb genommen
werden.
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In
der 2 ist ein Master-Modul 1 mit nur zwei
Bedienelementen 2, 3 dargestellt. Zur Durchführung des
Verfahrens zur Zuordnung einer physikalischen Position zu zumindest
einem Slave-Modul ist es auch möglich
nur zwei Bedienelemente 2, 3 zu verwenden. Die
Auswahl des Inbetriebnahmemodus zur Inbetriebnahme der an dem nicht
dargestellten Bussystem angekoppelten Slave-Module erfolgt in einem
ersten Schritt durch eine längere
Betätigung des
Bedienelementes 2. Nach der Auswahl des Inbetriebnahmemodus
wird durch Betätigung
des Bedienelementes 2 ein Slave-Modul angewählt. Ist
dieses angewählt,
erfolgt eine automatische Zuordnung der physikalischen Position
des angewählten
Slave-Moduls durch Betätigung
des Bedienelementes 3. Die Zuordnung der physikalischen
Position zu einem Slave-Modul erfolgt somit durch anwechselnde Betätigung der
beiden Bedienelemente 2 und 3. Dabei übernimmt
das Bedienelement 2 die Funktion des Auswählens des
Inbetriebnahmemodus und dient zum Anwählen eines Slave-Moduls. Das
Bedienelement 3 übernimmt
die automatische Zuordnung der physikalischen Position des angewählten Slave-Moduls.
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In
den 3 und 4 sind bevorzugte Master-Module 1 zur
Durchführung
des Verfahrens dargestellt. In beiden 3 und 4 weisen
die Master-Module 1 jeweils zwei Bedienelemente 2, 2 auf.
Jedes der Bedienelemente 2, 3 weist zwei Tastenelemente 20 und 21 bzw. 30 und 31 auf.
Dadurch, dass die Bedienelemente 2, 3 jeweils
zwei Tastenelemente 20, 21 bzw. 30, 31 aufweisen,
können
die Slave-Module bzw. die Kanäle
der Slave-Module
in beiden Richtungen angewählt
werden. D. h., soll beispielsweise das Slave-Modul X angewählt werden, ist
aber durch zu häufiges
Betätigen
des Tastenelementes 20 das nächste Slave-Modul Y angewählt, so kann
durch die Betätigung
des Tastenelementes 21 das vorherige angewählte Slave-Modul
X nochmals angewählt
werden. Alternativ könnte
das Tastenelement 20 so häufig betätigt werden, wie Slave-Module vorhanden
sind, bis das Slave-Modul X wieder angewählt werden kann. Dies wäre aber
deutlich aufwendiger, als die einmalige Betätigung des Tastenelementes 21,
welches einen Schritt rückwärts ermöglicht.
Weisen die Slave-Module mehrere Kanäle auf, so muss jedem Kanal
eine physikalischen Position bzw. Positionsnummer zugeordnet werden.
Nach der Anwahl eines Slave-Moduls
durch Betätigung
des zweiten Bedienelementes 2 kann durch eine gleichzeitige
Betätigung
beider Tastenelemente 30, 31 des dritten Bedienelementes 3 ein
Kanalauswahlmodus für
das angewählte
Slave-Modul ausgewählt
werden. Nach der Auswahl des Kanalauswahlmodus werden durch einfache
oder mehrfache Betätigung
des zweiten Bedienelementes 2, insbesondere durch eine
der beiden Tastenelemente 20, 21 des zweiten Bedienelementes 2,
der Kanal oder die Kanäle
des angewählten
Slave-Moduls angewählt.
Nach der Anwahl eines Kanals des angewählten Slave-Moduls wird durch Betätigung des
dritten Bedienelementes 3, insbesondere durch eine der
beiden Tastenelemente 30, 31 des dritten Bedienelementes 3,
die physikalische Position des angewählten Kanals bestimmt. Ein
Slave-Modul kann
beispielsweise 2, 4, 8 oder auch mehr Kanäle aufweisen. In 3 sind
die Tastenelemente 20, 21 des zweiten Bedienelementes 2 sowie
die Tastenelemente 30, 31 des dritten Bedienelementes 3 als
aus dem Gehäuse
des Master-Moduls 1 vorstehende Druckschalter ausgebildet.
In 4 sind die Tastenelemente 20, 21 des
zweiten Bedienelementes 2 sowie die Tastenelemente 30, 31 des
dritten Bedienelementes 3 in einem Touch-Screen 5 angeordnet.