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DE102007032451B4 - Verfahren zur Herstellung von aromatischen Ketonen - Google Patents

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Abstract

Verfahren zur Herstellung von aromatischen Ketonen durch Friedel-Crafts-Acylierung von Aromaten und Heteroaromaten mit Carbonsäurehalogeniden in Gegenwart von Borhalogeniden ausgewählt aus BF3, BCl3, BBr3, einzeln oder im Gemisch, wobei die Reaktionsgemische mit Alkoholen, ausgewählt aus C1-C12-Alkoholen, die primär, sekundär, tertiär oder mehrwertig sein können, zersetzt werden und die gebildeten Ketone von den mitentstehenden Borsäureestern abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die die Umsetzung in ionischen Flüssigkeiten oder in Gemischen aus organischen Lösungsmitteln und ionischen Flüssigkeiten durchgeführt wird.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von aromatischen Ketonen durch Friedel-Crafts-Acylierung in Gegenwart von Borhalogeniden, wobei die Reaktion in ionischen Flüssigkeiten durchgeführt wird und die Reaktionsgemische mit Alkoholen zersetzt werden.
  • Die seit über 100 Jahren bekannte Friedel-Crafts-Acylierung ist wohl das wichtigste und am allgemeinsten anwendbare Verfahren zur Synthese -aromatischer und heteroaromatischer Ketone. In der klassischen Ausführungsform werden Carbonsäuren bzw. Carbonsäurederivate wie z. B. Säurehalogenide, Säureanhydride, Carbonsäureester mit Aromaten bzw. Heteroaromaten in Gegenwart stöchiometrischer Mengen von Lewis-Säuren bzw. Protonensäuren in organischen Lösungsmittel oder in überschüssigem Substrat (Aromat) umgesetzt. Nach allgemein akzeptierter Auffassung bilden sich aus den Carbonsäurederivaten und den Lewis-Säuren reaktive Addukte, die das aromatische System angreifen. Manche Carbonsäurederivate können gegenüber den Lewis-Säuren als ambidente Basen fungieren, weil sie, höchstwahrscheinlich in Gleichgewichtsreaktionen an verschiedenen Stellen des Moleküls eine Lewis-Säure binden können. Dies sei am Beispiel der Einwirkung von Aluminiumchlorid auf Säurechloride erläutert.
  • Figure 00010001
  • Über lose Addukte vom Typ 1 bzw. 3 können sich stabile Zwischenstufen wie 2 bzw. Acyliumionen 4 bilden. Die überwiegende Art der Adduktbildung wird von der Konstitution des Säurehalogenids, der Natur der Lewis-Säure und vom verwendeten Lösungsmittel bestimmt. Bei der Umsetzung der Addukte aus Lewis-Säure und Carbonsäurederivaten liegen am Ende der Umsetzung ziemlich stabile Addukte 5 aus dem aromatischen Keton und der Lewis-Säure vor, deren Entstehen an Hand der Umsetzung der Addukte 2 bzw. 4 mit einem Aromaten (ArH) erklärt sei.
  • Figure 00020001
  • Aus den Addukten 5 erhält man die freien Ketone durch Hydrolyse. Dazu wird im Allgemeinen angesäuert und das Keton zusammen mit dem Lösungsmittel abgetrennt. In der Regel wird die Wasserphase noch mehrmals mit einem Lösungsmittel extrahiert, um das Keton möglichst vollständig aus der Wasserphase zu entfernen. Die saure Wasserphase wird der Kläranlage zugeführt. Die organischen Phasen werden getrocknet und destillativ vom Lösungsmittel befreit. Der Rückstand besteht aus dem Keton, das üblicherweise durch Destillation oder gegebenenfalls durch Umkristallisation gereinigt wird. Obwohl die Friedel-Crafts-Acylierung die Ketone zumeist mit guten Ausbeuten liefert, ist der Prozess in der beschriebenen Verfahrensvariante in mehrfacher Hinsicht unbefriedigend.
    • 1. Bei der Aufarbeitung werden im Hydrolyseschritt große Wassermengen benötigt. Das Frischwasser wird in Abwasser verwandelt, das erhebliche Salzmengen (z. B. Aluminiumhydroxo- bzw. hydroxychloride) enthält. Die Salze müssen aus dem Wasser durch Fällung entfernt werden, wünschenswert wäre es, sie dabei in einer weiterverwertbaren Form zu erhalten.
    • 2. Der Aufarbeitungsprozess erfordert die Anwendung einer Reihe verschiedener verfahrenstechnischer Operationen. (Phasentrennungen, Flüssig/Flüssig-Extraktion, Trocknung, Destillation).
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung war es einen Prozess zu finden, der ohne Hydrolyseschritt auskommt und nur eine verfahrenstechnische Operation erfordert und alle bei dem Verfahren entstehenden Produkte in reiner, wieder verwertbarer oder wieder verwendbarer Form liefert.
  • Die Schwierigkeiten bei der Aufarbeitung von Friedel-Crafts-Reaktionen gehen auf die Stabilität der Komplexe aus dem gebildeten Keton und der Lewis-Säure zurück. Diese Komplexbildung ist auch der Grund dafür, dass im Gegensatz zur Friedel-Crafts-Alkylierung, bei der katalytische Mengen von Lewis-Säuren ausreichen, bei der Friedel-Crafts-Acylierung molare Mengen der betreffenden Lewis-Säure benötigt werden. Es hat daher bis in die jüngste Zeit nicht an Versuchen gefehlt, katalytische Varianten der Friedel-Crafts-Acylierung zu finden.
  • Werden schwächere Lewis-Säuren wie z. B. ZnCl2 verwendet, so sind die Addukte, die mit den Ketonen gebildet werden, labiler, so dass bei höheren Reaktionstemperaturen das Stoffmengenverhältnis
    Figure 00030001
    kleiner 1 gewählt werden kann. [D. P. N. Satchell, R. S. Satchell, The Chemistry of the Carbonyl Group (Ed. by S. Patai, Interscience Publishers 1966, p. 246]. Allerdings können die höheren Reaktionstemperaturen zur Bildung unerwünschter Nebenprodukte führen. So gelingt die Benzoylierung von Xylolen, Anisol, Diphenylether und Naphthalin in mittleren bis guten Ausbeuten, wenn in der siedenden Reaktionsmischung die Systeme Benzoylchlorid/AlCl3 bzw. Benzoylchlorid/ZnCl2 (Stoffmengenverhältnis 200/1 bis 33/1) als Acylierungsmittel verwendet werden. [E. M. Shamis, M. M. Dashewski, Zh. Org. Khim. 2, 280 (1960); J. Org. Chem. USSR (Engl. Transl.) 2, 270 (1960); Chem. Abstr. 65, 2164f (1966); C. -W. Schellhammer, Methoden der Org. Chemie (Houben-Weyl) Vol. VII/2a, Ketone I (Ed. E. Müller) p. 15, Thieme Verlag Stuttgart 1973].
  • Die Trifluormethansulfonate der seltenen Erden wie Sc, Y, Ho, Hf usw. wurden als Katalysatoren für Friedel-Crafts-Acylierungen vorgeschlagen, weil die Addukte aus diesen Salzen und Carbonsäurechloriden bzw. Ketonen weniger stabil sind. Diese Katalysatoren werden im Stoffmengenverhältnis r = n(MTriflat)n(R-COCl) von ~0.1 verwendet. Allerdings werden die Ansätze auch hydrolytisch aufgearbeitet, der Vorteil ist jedoch, dass die Aktivatoren nicht der Hydrolyse unterliegen, wie dies bei normalen Lewis-Säuren der Fall ist, d. h. man kann bei der Aufarbeitung der Ansätze grundsätzlich durch Eindampfen der Wasserphase, den Aktivator zurückgewinnen [Übersichtsartikel zur Verwendung von Triflaten der seltenen Erden in der Organischen Synthese: a) S. Kobayashi, Eur. J. Org. Chem. 1999, 15; b) S. Kobayashi, M. Sugiura, H. Kitagawa, W. W. -L. Lam, Chem. Rev. 102, 2227 (2002)].
  • Nachteilig an diesen Verfahren ist der unverhältnismäßig hohe Preis der Seltenen-Erd-Triflate und der außerordentlich hohe Energieaufwand zu ihrer Wiedergewinnung durch Eindampfen der wässrigen Lösungen. Ferner ist auch diese Methode aus verfahrenstechnischer Sicht mehrstufig (mehrmalige Extraktion und Destillation).
  • Wie wir jetzt fanden, lässt sich das Problem überraschend einfach lösen, wenn man die billigen, üblicherweise verwendeten Lewis-Säuren wie AlCl3, BF3, TiCl4, FeCl3 usw. benutzt, die Ansätze jedoch nicht durch Hydrolyse, sondern durch Alkoholyse aufarbeitet. Dabei werden die Ketone freigesetzt, denn die als Reaktionsprodukte bei der Friedel-Crafts-Acylierung anfallenden Komplexe aus Keton und Lewis-Säure setzen sich mit dem Alkohol unter Abspaltung von Halogenwasserstoff zu den Alkoholaten der den Lewis-Säuren zugrunde liegenden Metallen um. Die Ansätze können dann unmittelbar destillativ aufgearbeitet werden. Bei der Reaktion werden die Lösungsmittel und die zur Alkoholyse der Ansätze verwendeten Alkohole so ausgewählt, dass eine einfache destillative Trennung möglich ist. Das Verfahren sei am Beispiel des 4-Methylacetophenon/AlCl3-Komplexes, der bei der Umsetzung von Toluol mit Acetylchlorid/AlCl3 entsteht, formuliert. Der entweichende Chlorwasserstoff kann aufgefangen und wieder verwendet werden.
  • Figure 00040001
  • Nach der Zugabe von Methanol wird der überschüssige Methanol und dann das Lösungsmittel abdestilliert. Anschließend wird das 4-Methylacetophenon durch Destillation im Vakuum gewonnen. Als Destillationsrückstand bleibt Aluminiummethylat, das mit Wasser zu Aluminiumhydroxid und Methanol reagiert. Der Methanol wird abdestilliert und erneut wieder verwendet. Das zurückbleibende Aluminiumhydroxid kann zu Aluminiumchlorid verarbeitet werden. In prinzipiell gleicher Weise lassen sich alle Friedel-Crafts-Acylierungen und verwandte Reaktionen wie z. B. die Aldehydsynthesen nach Gattermann-, Gattermann-Koch-, Olah-, Groß-Rieche aufarbeiten, die in Gegenwart von Lewis-Säuren wie AlCl3, TiCl4, BF3, BCl3 usw. ausgeführt werden und bei denen neben Säurechloriden und Säureanhydriden als Acylierungsmittel, Carbonsäureester, Carbonsäuren, Ketene sowie, Imidchlorid-Derivate, Dihalogenether, Formylfluorid usw. dienen. Auch Ansätze, die bei der Carboxylierung von Aromaten mit Phosgen, Chlorameisensäureestern, Carbaminsäurehalogeniden, Isocyanaten usw. in Gegenwart von Lewis-Säuren wie AlCl3, BF3, FeCl3, SnCl4 usw. entstehen, können so aufgearbeitet werden. Die Ansätze, die bei der Formylierung von Aromaten mit α,α-Dichlorethern in Gegenwart von Lewis-Säuren wie SnCl4, BF3, AlCl3 oder die bei der Gattermann-Koch-Reaktion mit Systemen wie z. B. CO + HCl/AlCl3 oder CO + HCl/ZnCl2 usw. entstehen, lassen sich so ebenfalls vorteilhaft durch Alkoholyse aufarbeiten. Hydroxyaromaten wie z. B. Phenole, Napthole usw. werden üblicherweise nicht direkt, sondern mit Hilfe der Fries'schen Verschiebung zu Hydroxyarylketonen acyliert. Dazu werden die entsprechenden Carbonsäurearylester mit mindestens molaren Mengen von Lewis-Säuren wie z. B. AlCl3, BF3 usw. umgesetzt. Wie kürzlich gezeigt wurde, ist es auch möglich aus Arylformiaten mittel der Fries'schen Verschiebung aromatische Hydroxyaldehyde herzustellen, wenn als Katalysatoren Borhalogenide (vorzugsweise Bortrichlorid und Bortribromid) verwendet werden [G. Ziegler, E. Haug, W. Frey, W. Kantlehner, Z. Naturforsch. 56b, 1178 (2001)]. Die Reaktionsprodukte (Ketone, Aldehyde) sind am Ende der Reaktion komplex an die Lewis-Säure gebunden und werden bisher daraus durch Hydrolyse gewonnen. Die Aufarbeitung solcher Ansätze ist wesentlich einfacher, wenn auch hier die Hydrolyse durch eine Alkoholyse ersetzt wird.
  • Zur Alkoholyse können primäre, sekundäre und tertiäre einwertige, zwei-, drei- und höherwertige Alkohole wie z. B. Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropylalkohol, tert-Butylalkohol, Glycol, Glycerin, Mannit usw. einzeln oder im Gemisch verwendet werden.
  • Im Zusammenhang mit den Untersuchungen fiel auf, dass, im Gegensatz zu Bortrifluorid, die anderen Borhalogenide wie Bortrichlorid und Bortribromid nur in wenigen Fällen als Katalysatoren bei Friedel-Crafts-Acylierungen eingesetzt wurden. Vermutlich liegt das daran, dass BCl3 als schwach aktiver Friedel-Crafts-Katalysator eingestuft wurde [G. A. Olah, S. Kobayashi, M. Tashiro, J. Am. Chem. Soc. 94, 7448 (1972)]. So ist zwar bekannt, dass Acetylchlorid und BCl3 bei –60 bis –70°C ein Addukt bilden, das aber bei Raumtemperatur vollständig in seine Bestandteile zerfällt [H. Meerwein, H. Maier-Hüser, J. Prakt. Chem. 134, 51 (1932); N. N. Greenwood, P. G. Perkins, J. Chem. Soc. 1960, 356]. Infolgedessen ist es nicht überraschend, dass bei der Umsetzung von Acetylchlorid mit Toluol bei 100°C keine Katalyse durch BCl3 festgestellt wurde [O. C. Dermer, D. M. Wilson, F. M. Johnson, V. N. Dermer, J. Am. Chem. Soc. 63, 2991 (1941); O. C. Dermer, R. A. Billmeier, J. Am. Chem. Soc. 64, 464 (1942); O. C. Dermer, P. T. Mori, S. Sugnitan, Proceed. Oklahoma Acad. Sci. 29, 74 (1948)] und auch beim Erhitzen mit Benzol keine Umsetzung beobachtet wurde [N. N. Greenwood, K. Wade, J. Chem. Soc. 1956, 1527]. Eine Adduktbildung zwischen Benzoylchlorid und BCl3 konnte nicht nachgewiesen werden. Andererseits wurden Spuren von 4- Methylbenzophenon nach 10-wöchiger Reaktion von Toluol mit Benzoylchlorid/Bortrichlorid unter Druck bei höheren Temperaturen gefunden [N. N. Greenwood, K. Wade, J. Chem. Soc. 1956, 1527 sowie F. R. Jensen, G. Goldmau, in Friedel Crafts and Related Reactions Vol. III/Part II, Ed. G. A. Olah, p. 1004, Interscience Publishers, New York, London, Sidney, 1964].
  • Im Einklang damit sind kinetische Untersuchungen, wonach das System Benzoylchlorid/AlCl3 ca. 1600 mal schneller mit Aromaten reagiert als die Reagenzien Benzoylchlorid/BCl3 [F. R. Jensen, H. C. Brown, J. Am. Chem. Soc. 80, 3039 (1958) sowie F. R. Jensen, G. Goldman, in Friedel-Crafts and Related Reactions Vol. III/Part II, Ed. G. A. Olah, p. 1004 Interscience Publishers, New York, London, Sidney, 1964].
  • In der Patentliteratur sind auch Umsetzungen von Heteroaromaten mit Säurehalogeniden in Gegenwart von überschüssigem Bortrichlorid bzw. Bortribromid beschrieben. So sind beispielsweise aus den Benzothiophenen 1, Säurechloriden 2 und Bortrichlorid Ketone des Typs 3 hergestellt worden. Die Verbindungen 3 tragen in 6-Stellung Methoxygruppen, die bei der Einwirkung von Borhalogeniden demethyliert werden, wobei Organoborverbindungen entstehen.
  • Figure 00060001
  • Diese werden einer Alkoholyse (Methanol, Ethanol, Isopropanol) unterzogen, wobei die Hydroxyketone 4 erhalten werden. Die Umsetzung 1 + 2 → 4 kann ein- oder zweistufig durchgeführt werden. Bei beiden Verfahren wird am Ende der Umsetzung überschüssiges Bortrichlorid bzw. -tribromid durch Alkoholyse entfernt [ DE 19534744 A1 ].
  • Essigsäureanhydrid, das ebenfalls zur Acetylierung von Aromaten nach Friedel-Crafts genutzt werden kann, reagiert mit Bortrichlorid zu Pyroboracetat und Acetylchlorid [H. Meerwein, H. Maier-Hüser, J. Prakt. Chem. 134, 51 (1932)]. Es ist daher verwunderlich, dass die Umsetzung von Toluol mit Essigsäureanhydrid (Stoffmengenverhältnis 1:4) in Gegenwart von überschüssigem Bortrichlorid bei +10°C nach der hydrolytischen Aufarbeitung 4-Methylacetophenon mit 27% Ausbeute liefert [H. G. Walker, Jr., J. J. Sanderson, C. R. Hauer, J. Am. Chem. Soc. 75, 4109 (1953)].
  • In der DE 10 2004 040 212 A1 werden Aromatenformylierungen in ionischen Flüssigkeiten beschrieben. Bei der Aromatenacylierung mit Säureanhydriden lässt sich die Aktivatormenge vermindern, wenn Gemische von Lewis-Säuren verwendet werden. So wurde bei der Umsetzung von Capronsäureanhydrid mit Anisol in Gegenwart von Bortrichlorid/Silberperchlorat (Stoffmengenverhältnis 10:1:1) mit 74% Ausbeute 1-(4-Methoxyphenyl)-1-hexanon erhalten. Durch Verdoppelung des Silberperchlorat-Stoffmengenanteils lässt sich die Ketonausbeute auf 86% steigern [T. Harada, T. Ohno, S. Kobayashi, T. Mukaiyama, Synthesis 1991, 1216]. Die Lewis-Säure katalysierte Aromatenacylierung ist auch mit Ketenen, Carbonsäureestern und Carbonsäuren möglich [G. Olah in Friedel-Crafts and Related Reactions; Vol. I, Ed. G. A. Olah, S. 108, 110, Interscience Publishers, New York, London, Sidney 1963]. Auch die Carboxylierung von Aromaten mit Phosgen, Chlorameisensäureerstern, Carbaminsäurehalogeniden und Isocyanaten können Lewis-Säure-katalysiert durchgeführt werden. Dabei wurden bisher aber stets die üblichen Lewis-Säuren wie AlCl3, BF3 usw. verwendet, nicht aber Bortrichlorid oder Bortribromid.
  • Gerade bei den durch Bortrichlorid bzw. Bortribromid initiierten Aromatenacylierungen und Carboxylierungen wäre die Aufarbeitung der Ansätze durch Alkoholyse besonders wirtschaftlich, weil dabei flüchtige destillativ einfach abtrennbare und zu reinigende Borsäureester entstehen sollten. Die Aromatenacylierung mit alkoholytischer Aufarbeitung wurde am Beispiel der Umsetzung von Anisol und Acetylchlorid in Gegenwart von Bortrichlorid in verschiedenen Lösungsmitteln und anschließender Methanolyse der Ansätze untersucht. Dabei wurde in gängigen Lösungsmitteln wie Hexan, Petrolethern (Siedebereich 30–75 bzw. 100–140°C) 1,2-Dichlorethan, Chlorbenzol usw. ohne weitere Optimierung beim jeweils ersten Versuch sehr reines 4-Methoxyacetophenon mit Ausbeuten zwischen 50 und 70% gewonnen. Bei entsprechenden Ansätzen wurde zur Aufarbeitung anstelle von Methanol andere primäre, sekundäre und tertiäre Alkohole wie Ethanol, Isopropylalkohol, tert.-Butylalkohol, sowie mehrwertige Alkohole wie Glycol, Glycerin zugegeben. In allen Fällen konnte 4-Methoxyacetophenon unmittelbar destillativ isoliert werden. Auch bei anderen Aromaten wie z. B. Toluol, Resorcindimethylether, Mesitylen, 1,3,5-Trimethoxybenzol lieferte die Umsetzung mit Säurechloriden und Bortrichlorid bzw. Bortribromid nach anschließender Alkoholyse die entsprechenden aromatischen Ketone.
  • Erfindungsgemäß werden bei diesen Reaktionen anstelle der üblichen organischen Lösungsmittel ionische Flüssigkeiten (Ionic Liquids, IL) wie z. B. 1,3-Dialkylimidazolium-, 1-Alkylpyridinium-, Tetraalkylammonium-, Tetraalkylphosphonium oder Hexalkylguanidiniumsalze verwendet, wodurch sich außerordentliche Vorteile ergeben. Die Wiederverwendung der ionischen Flüssigkeiten ist nämlich unmittelbar und uneingeschränkt möglich, wenn sie bei den durchgeführten Prozessen nach der Aufarbeitung – nicht z. B. durch Salze – verunreinigt sind. Die Friedel-Crafts-Acylierungen mit Borhalogeniden in ionischen Flüssigkeiten liefert bei der alkoholytischen Aufarbeitung neben dem Keton nur gasförmige Produkte bzw. Borsäureester, die destillativ leicht entfernbar sind, so dass die ionischen Flüssigkeiten am Ende der Aufarbeitung unverändert und rein vorliegen. Die erfindungsgemäßen Reaktionen können gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels wie z. B. Chlorbenzol, Nitrobenzol, Dichlorbenzolen, Chlortoluolen, 1,2-Dichlorethan, Dichlormethan, Tetrachlormethan, Sulfolan, Schwefeldioxid, Kohlendioxid, Cyclohexan, Pentan, Hexan, Heptan, Petroletherfraktionen (Sdp. 200°C), fluorierten Kohlenwasserstoffen oder des überschüssigen Aromaten bzw. Heteroaromaten durchgeführt werden.
  • Friedel-Crafts-Acylierungen unter alkoholytischer Aufarbeitung:
  • Darstellung von p-Methoxy-acetophenon
  • Allgemeine Vorschrift: Zu einem Gemisch aus 16.49 g (210 mmol) Acetylchlorid und 22.71 g (210 mol) Anisol in 30 ml des betreffenden Lösungsmittels (vgl. Tabelle 1) tropft man unter kräftigem Rühren bei Feuchtigkeitsausschluss bei 2–3°C eine Lösung von 42.4 g (260 mmol) Bortrichlorid im entsprechenden Lösungsmittel (vgl. Tabelle 1) zu. Unter Rühren lässt man die Temperatur des Ansatzes innerhalb 20 h auf 18–20°C ansteigen. Danach lässt man bei Raumtemperatur unter Rühren 200 ml eines Alkohols (vgl. Tabelle 1) zutropfen. Der entweichende Chlorwasserstoff wird in Wasser absorbiert. Nach 2 h wird das Lösungsmittel, der überschüssige Alkohol und der Borsäureester abdestilliert. Die fraktionierende Destillation des Rückstandes über eine 25 cm lange Vigreux-Kolonne liefert reines p-Methoxy-acetophenon (Ergebnisse siehe Tabelle 1). Das destillativ erhaltene Gemisch aus Lösungsmittel, Alkohol und Borsäureester wird mittels bekannter Methoden (z. B. Aussalzen, Destillation) getrennt. Tabelle 1: Acetylierung von Anisol mit Acetylchlorid/Bortrichlorid in verschiedenen Lösungsmittel und Aufarbeitung der Ansätze mit verschiedenen Alkoholen
    Lösungsmittel Alkohol 4-Methoxy-acetophenon Ausbeute % Sdp. [°C/Torr] (Schmp. [°C])
    Chlorbenzol Methanol 69 64a) 78/01 (35–37)
    1,2-Dichlorethan Methanol 68 78–80/0.1, (35–37)
    1,2-Dichlorethan Ethanol 58b) 139/15 (34–36)
    Hexan Methanol 58 78–81/0.1 (32–34)
    Petrolether (30–75) Methanol 50 78–80/0.1 (32–34)
    Petrolether (100–140) Methanol 69 80/0.1 (32.33).
    • a) Stoffmengenverhältnis Anisol/Acetylchlorid/BCl3 1:1:1; b) vergleichbare Ausbeuten werden mit Isopropylalkohol, tert.-Butylalkohol und Glycol erzielt.
  • 2,4,6-Trimethyl-acetophenon: Entsprechend der allgemeinen Vorschrift erhält man bei der Umsetzung von 25.24 g (210 mmol) Mesitylen in 1,2-Dichlorethan nach methanolytischer Aufarbeitung 28.0 g (82%) 2,4,6-Trimethylacetophenon mit Sdp. 62–64°C/0.1 Torr, nD 20 = 1.5173.
  • 2,4-Dimethoxyacetophenon: 29.01 g (210 mol) Resorcindimethylether werden entsprechend der allgemeinen Vorschrift in 1,2-Dichlorethan umgesetzt und nach Zugabe von Methanol aufgearbeitet. Ausbeute: 32.5 g (86%) 2,4-Dimethoxyacetophenon mit Sdp. 84–86°C/0.1 Torr, Schmp. 40–43°C.

Claims (4)

  1. Verfahren zur Herstellung von aromatischen Ketonen durch Friedel-Crafts-Acylierung von Aromaten und Heteroaromaten mit Carbonsäurehalogeniden in Gegenwart von Borhalogeniden ausgewählt aus BF3, BCl3, BBr3, einzeln oder im Gemisch, wobei die Reaktionsgemische mit Alkoholen, ausgewählt aus C1-C12-Alkoholen, die primär, sekundär, tertiär oder mehrwertig sein können, zersetzt werden und die gebildeten Ketone von den mitentstehenden Borsäureestern abgetrennt werden, dadurch gekennzeichnet, dass die die Umsetzung in ionischen Flüssigkeiten oder in Gemischen aus organischen Lösungsmitteln und ionischen Flüssigkeiten durchgeführt wird.
  2. Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Alkohole Methanol, Ethanol, n-Propanol, iso-Propanol, Glycol oder Glycerin einzeln oder im Gemisch verwendet werden.
  3. Verfahren gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ionische Flüssigkeit ausgewählt ist aus 1,3-Dialkylimidazoliumsalzen, 1-Alkylpyridiniumsalzen, Trialkylsulfoniumsalzen, Alkylammoniumsalzen oder N'- bzw. N,N''- oder N,N',N''-substituierten Guanidiniumsalzen.
  4. Verfahren gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das organische Lösungsmittel ausgewählt wird aus Chlorbenzol, Nitrobenzol, Dichlorbenzolen, Chlortoluolen, 1,2-Dichlorethan, Dichlormethan, Tetrachlormethan, Sulfolan, Schwefeldioxid, Kohlendioxid, Cyclohexan, Pentan, Hexan, Heptan, Petroletherfraktionen (Sdp. 200°C) fluorierten Kohlenwasserstoffen oder des überschüssigen Aromaten bzw. Heteroaromaten oder Gemischen davon.
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