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DE102007032029A1 - Vorbau eines Kraftfahrzeugs - Google Patents

Vorbau eines Kraftfahrzeugs Download PDF

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DE102007032029A1
DE102007032029A1 DE200710032029 DE102007032029A DE102007032029A1 DE 102007032029 A1 DE102007032029 A1 DE 102007032029A1 DE 200710032029 DE200710032029 DE 200710032029 DE 102007032029 A DE102007032029 A DE 102007032029A DE 102007032029 A1 DE102007032029 A1 DE 102007032029A1
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DE
Germany
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motor vehicle
automobile
honeycomb structure
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Withdrawn
Application number
DE200710032029
Other languages
English (en)
Inventor
Jörg Kusche
Michael Soellner
Jürgen Metzler
Frank Sautter
Ferdinand Schwinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cw Concept Consulting Gratkorn At GmbH
Dr Ing HCF Porsche AG
Original Assignee
Dr Ing HCF Porsche AG
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Publication date
Application filed by Dr Ing HCF Porsche AG filed Critical Dr Ing HCF Porsche AG
Priority to DE200710032029 priority Critical patent/DE102007032029A1/de
Publication of DE102007032029A1 publication Critical patent/DE102007032029A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D25/00Superstructure or monocoque structure sub-units; Parts or details thereof not otherwise provided for
    • B62D25/08Front or rear portions
    • B62D25/082Engine compartments
    • B62D25/084Radiator supports
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60R19/00Wheel guards; Radiator guards, e.g. grilles; Obstruction removers; Fittings damping bouncing force in collisions
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    • B60R2019/1866Cellular structures
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    • B60R2019/188Blow molded structures

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Abstract

Vorbau eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens, mit einer unteren Beinabstützung (5), die im Falle einer Kollision mit einem Fußgänger mit einer Stoßfängereinheit zusammenwirkt, wobei die Beinabstützung (5) ein Deformationsprofilteil (6) umfasst, das sich über nahezu die gesamte Kraftwagenbreite erstreckt und sich rückwärtig an der Tragstruktur des Kraftwagens abstützt. Um die Belastungswerte bei einem Beinaufprall im Rahmen eines Fußgängeranpralls zu verbessern, wird vorgeschlagen, dass die Beinabstützung (5) - in Fahrtrichtung gesehen - in zwei Steifigkeitsbereiche unterteilt ist, wobei ein dem Deformationsprofilteil (6) vorgelagerter Bereich (7, 10) nachgiebiger als der Deformationsprofilteil (6) selbst ausgebildet ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Vorbau eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens, gemäß den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1.
  • Um die gesetzlichen Vorgaben für den Fußgängeraufprallschutz zu erfüllen, hat sich im Serienfahrzeugbau durchgesetzt, zusätzlich zu einer oberen Abstützebene eine untere Lastebene für den Beinanprall vorzusehen. Diese untere Beinabstützung ist so gestaltet, dass bei einem Fußgängeranprall die Beine nicht unter das Fahrzeug abtauchen können. Die untere Beinabstützung ist daher häufig als verripptes Kunststoffteil ausgebildet, das sich an der Tragstruktur des Kraftfahrzeugs abstützt.
  • Aus der DE 10 2004 019 149 A1 ist eine untere Beinabstützung bekannt geworden, die als ein Kunststoffhohlkörper mit variablen Wandstärken ausgebildet ist. Über diese Variation der Wandstärke lässt sich eine auf das jeweilige Fahrzeug und dessen Stoßfängereinheit spezifische Kraft-Weg-Kennung realisieren, welche einerseits bei einem Aufprall mit einem Fußgänger das Verhalten des Stoßfängers bestimmt und andererseits das auf den Fußgänger einwirkende Kraftniveau während der aufprallbedingten Verzögerung reduziert.
  • Obwohl sich die Extrusion von derartigen Hohlkörpern mit variablen Wandstärken relativ einfach realisieren lässt, sind derartige Abstützungen jedoch in der Entwicklung relativ aufwendig, da das Teil für die unterschiedlichsten Belastungsfälle ausgelegt werden muss.
  • Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, eine untere Beinabstützung für einen Vorbau eines Kraftfahrzeugs dahingehend weiterzuentwickeln, dass unter Beibehaltung der positiven Kraft-Weg-Kennung die Entwicklungsumfänge verkürzt werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Merkmalen der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß weist der Vorbau eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens eine untere Beinabstützung auf, die – in Fahrtrichtung gesehen – in zwei Steifigkeitsbereiche unterteilt ist. Die Beinabstützung umfasst dabei ein Deformationsprofilteil und ein dem Deformationsprofilteil vorgelagerten Bereich, der nachgiebiger als das Deformationsprofilteil ausgebildet ist. Aufgrund des zweigeteilten Steifigkeitsverlaufs kann auf komplizierte Wandstärkenvariationen im Deformationsprofilteil verzichtet und beispielsweise Strangpressprofile eingesetzt werden. Durch den vorgelagerten nachgiebigen Bereich lässt sich ein gezielter Energieabbau beim ersten Kontakt des Beins mit der Stoßfängereinheit realisieren. Danach wird durch das Deformationsprofilteil ein gezielter Widerstand gegen das Untertauchen des Beins bewirkt. Von Vorteil ist, dass der erste Impuls auf das Fußgängerbein dadurch gering gehalten werden kann, jedoch im weiteren Verlauf des Aufpralls ausreichender Widerstand gegen das Untertauchen aufgebracht wird. Der zweigeteilte Steifigkeitsverlauf kann durch ein einziges Teil realisiert werden, aber auch durch zwei oder mehr separate Teile.
  • So kann vorzugsweise das Deformationsprofilteil als ein Strangpressprofil, insbesondere ein Aluminiumstrangpressprofil, ausgebildet sein. Dadurch lässt sich eine kostengünstige Beinabstützung auch im Rahmen von Leichtbaumaßnahmen realisieren.
  • Sofern der vorgelagerte Bereich ein Kunststoffteil ist, können die Beinaufprallwerte durch Wahl des entsprechenden Materials einfach abgestimmt werden.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass das Kunststoffteil eine Wabenstruktur aufweist, wobei die Waben in Fahrzeughochrichtung ausgerichtet sind. Dadurch lässt sich eine weiche Struktur mit hohen Energieabsorptionswerten erreichen, da auch nicht betroffene Randbereiche in den Energieabbau einbezogen werden.
  • Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Ansicht auf den Vorbau eines Kraftwagens schräg von vorn,
  • 1 zeigt einen Vorbau 1 eines nicht näher dargestellten Kraftwagens mit einem Stoßfängerquerträger 2, der über Crashboxen 3 und 4 an die Tragstruktur des Kraftwagens angeschlossen ist. Unterhalb des Stoßfängerquerträgers 2 ist eine untere Beinabstützung 5 angeordnet, die sich an ihrer – in Fahrtrichtung FR gesehen – Rückseite ebenfalls an der Tragstruktur des Kraftwagens abstützt. Unter Tragstruktur sind dabei all jene Bestandteile gemeint, die für eine selbsttragende Karosserie notwendig sind. Das können also Längsträger, Querträger aber auch Module, wie beispielsweise in diesem Ausführungsbeispiel der Kühlmodulträger 20 sein.
  • Die untere Beinabstützung 5 umfasst ein Deformationsprofilteil 6, dem ein Wabenstrukturteil 7 vorgelagert ist.
  • Das Deformationsprofilteil 6 kann dabei ein Strangpressprofil, insbesondere ein Aluminiumstrangpressprofil, sein, das durch Biegen, Nachverprägen oder Fräsen sowohl den Packageraum optimal ausnutzt als auch ausreichend Widerstand für den Beinanprall bietet. Das dem Deformationsprofilteil 6 vorgelagerte Wabenstrukturteil 7 ist ein Kunststoffteil, bei dem mehrere Wabenreihen 21 hintereinander angeordnet sind. Die Waben 22 erstrecken sich in Fahrzeughochrichtung, so dass es bei einer Krafteinwirkung gemäß Pfeilrichtung F zu einem Aufeinanderklappen der Wabenwände kommt. Selbst bei einer nur partiellen Krafteinwirkung, wie beispielsweise durch das Bein eines Fußgängers, wird ein wesentlich größerer Teil der Wabenstruktur als der unmittelbar betroffene in den Energieabbau mit einbezogen, da die aneinandergrenzenden Waben die einwirkende Kraft verteilen und in Verformungsenergie umwandeln.
  • Kommt es nunmehr zu einem Fußgängeranprall mit einer erfindungsgemäßen Beinabstützung, so wird zunächst über den vorgelagerten Bereich 7 ein weiches Abbremsen bzw. Verzögern des Beins ermöglicht, wogegen durch das nachgeschaltete Deformationsprofilteil 6 ein gezielter Widerstand gegen das Untertauchen des Beins entgegengebracht wird.
  • Im Rahmen der Erfindung, können verschiedene Möglichkeiten zur Lastniveauanpassung über die beiden Steifigkeitsbereiche erfolgen. Dies kann einerseits über besondere Materialwahl und andererseits durch besondere Gestaltung der beiden Teilbereiche erfolgen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004019149 A1 [0003]

Claims (4)

  1. Vorbau eines Kraftfahrzeugs, insbesondere eines Kraftwagens, mit einer unteren Beinabstützung (5), die im Falle einer Kollision mit einem Fußgänger mit einer Stoßfängereinheit zusammenwirkt, wobei die Beinabstützung (5) ein Deformationsprofilteil (6) umfasst, das sich über nahezu die gesamte Kraftwagenbreite erstreckt und sich rückwärtig an der Tragstruktur des Kraftfahrzeugs abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass die Beinabstützung (5) – in Fahrtrichtung gesehen – in zwei Steifigkeitsbereiche unterteilt ist, wobei ein dem Deformationsprofilteil (6) vorgelagerter Bereich (7, 10) nachgiebiger als das Deformationsprofilteil (6) ausgebildet ist.
  2. Vorbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Deformationsprofilteil (6) ein Strangpressprofil, insbesondere ein Aluminiumstrangpressprofil, ist.
  3. Vorbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vorgelagerte Bereich (7) ein Kunststoffteil ist.
  4. Vorbau nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kunststoffteil eine Wabenstruktur (21) aufweist, wobei die Waben (22) in Fahrzeughochrichtung ausgerichtet sind.
DE200710032029 2007-07-10 2007-07-10 Vorbau eines Kraftfahrzeugs Withdrawn DE102007032029A1 (de)

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Owner name: DR. ING. H.C. F. PORSCHE AKTIENGESELLSCHAFT, 7, DE

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