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DE102007031887A1 - Geschirrkorb mit klappbarer Ablage - Google Patents

Geschirrkorb mit klappbarer Ablage Download PDF

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DE102007031887A1
DE102007031887A1 DE102007031887A DE102007031887A DE102007031887A1 DE 102007031887 A1 DE102007031887 A1 DE 102007031887A1 DE 102007031887 A DE102007031887 A DE 102007031887A DE 102007031887 A DE102007031887 A DE 102007031887A DE 102007031887 A1 DE102007031887 A1 DE 102007031887A1
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Germany
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dish
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Johann Jobst
Rainer SCHÜTZ
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BSH Hausgeraete GmbH
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BSH Bosch und Siemens Hausgeraete GmbH
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L15/00Washing or rinsing machines for crockery or tableware
    • A47L15/42Details
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    • AHUMAN NECESSITIES
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Geschirrkorb, wenigstens umfassend eine Ablage (1), welche am Geschirrkorb in eine Ruheposition und eine Betriebsposition bringbar befestigt ist. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (1) mittels mindestens eines Arms an dem Geschirrkorb angelenkt ist, der mindestens ein Gelenkmittel aufweist, das eine Bewegung der Ablage (1) in Bezug zu dem Geschirrkorb ermöglicht, die sich aus einer Translationsbewegung und einer Rotationsbewegung zusammensetzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Geschirrkorb mit einer klappbaren Ablage nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
  • Aus der DE 30 22 484 A1 ist ein Geschirrkorb bekannt, der einen rechenförmiger Rost aufweist, der eine zusätzliche Ladefläche für Spülgut bildet, bestehend aus einer Lagerachse und zinkenförmig angeordneten Kragstreben. Der Rost ist an Vertikalstreben des Geschirrkorbs durch Führungen befestigt, die in der Höhe verstellbar sind. Der Rost kann von einer Ruheposition in eine Betriebsposition und umgekehrt geklappt werden. In der Ruheposition befinden sich die Führungen unten an den Vertikalstäben und die Kragstreben des Rosts sind in eine zu den Vertikalstreben parallele Lage hochgeklappt. In der Betriebsposition befinden sich die Führungen in der gewünschten Höhe der Ablage und die Kragstreben sind zur Aufnahme von Spülgut ausgeklappt. Die Vertikalstreben müssen dafür wenigstens bis zur gewünschten Etagerenhöhe im Wesentlichen gerade und ohne Störstellen sein. Die Führungen umgreifen die Vertikalstäbe und dienen gleichzeitig als Schwenklager für die Lagerachse. Die Kunststoffformteile, die als Führungen an den Vertikalstäben dienen und zugleich Schwenklager für den Rost sind, sind kompliziert in der Herstellung.
  • Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Geschirrkorb mit einer klappbaren Ablage anzugeben, der einen einfacheren Aufbau aufweist.
  • Bei der eingangs genannten Etagere wird dies erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Ablage mittels mindestens eines Arms an dem Geschirrkorb angelenkt ist, der mindestens ein Gelenkmittel aufweist, dass eine Bewegung der Ablage in Bezug zu dem Geschirrkorb ermöglicht, die sich aus einer Translationsbewegung und einer Rotationsbewegung zusammensetzt. Diese Aufhängung ermöglicht eine vereinfachte Bedienung der Ablage. Denn sie fasst die bisherigen zwei Bedienungsschritte, nämlich das Klappen der Ablage einerseits und deren Vertikalverschiebung andererseits, in einen einzigen Schritt zusammen. Sie ist dabei technisch so einfach aufgebaut, dass sich ihre Bedienung auch technisch weniger versierten Benutzern leicht erschließt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass das Gelenkmittel wenigstens ein Schubgelenk aufweist, das sowohl eine Translations- als auch eine Rotationsbewegung der Ablage erlaubt, sodass diese zusammengesetzte Bewegung durch nur ein Gelenk ermöglicht wird und der Geschirrkorb mit der Ablage eine besonders einfachen Aufbau aufweist.
  • Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass das Schubgelenk eine Mehrzahl an Rastpositionen aufweist, sodass eine zuverlässige Arretierung in einer gewünschten Position problemlos möglich ist.
  • In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Ablage mittels mindestens eines Pendelstabs an dem Geschirrkorb angelenkt ist. Der Pendelstab weist an seinen Enden ein oberes und ein unteres Gelenk auf. Prinzipiell kann die Ablage an nur einem Pendelstab aufgehängt sein, aus Stabilitätsgründen empfehlen sich jedoch mindestens zwei Pendelstäbe.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist vorgesehen, dass der Geschirrkorb mindestens ein Befestigungselement aufweist, an dem der Arm befestigt ist. Dabei kann es sich um einen Achsabschnitt des Geschirrkorbs handeln, der an einer geeigneten Position am Geschirrkorb angeordnet ist. Ferner kann die Ablage an horizontalen oder an vertikalen Stäben befestigt werden. Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird die Ablage an Horizontalstreben befestigt, weil sie die Montagemöglichkeiten der Etagere hinsichtlich des Abstands der Pendelstäbe nicht einschränken. Denn mit Ausnahme von Kreuzungspunkten der Horizontal- mit Vertikalstreben kann die Ablage an jedem beliebigen Punkt der durchgehend verlaufenden horizontalen Streben befestigt werden. Ihr Befestigungsort kann also weitgehend frei gewählt werden.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann das obere Gelenk zugleich als Befestigung des Pendelstabs an der Geschirrkorbwand ausgebildet sein. Das obere Gelenk des Pendelstabs umschließt dazu den Horizontalstab, so dass jener die Gelenkachse bildet. Daraus resultiert ein Gelenk am Pendelstab, das einfacher herstellbar ist, weil es vorhandene Bauteile nutzt.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Anlage lösbar am Geschirrkorb befestigt sein, insbesondere werkzeuglos lösbar befestigt sein, sodass eine Bedienperson ohne Werkzeug manuell die Ablage vom Geschirrkorb trennen kann. Somit ist die Ablage beispielsweise bei vorübergehendem Nichtgebrauch abnehmbar und darüber hinaus nachrüstbar. Dabei kann vorteilhafterweise die lösbare Befestigung als ein Clip ausgebildet sein. Er kann aus einem flexiblen Material gefertigt sein. Als solcher weist das obere Gelenk eine kleine Öffnung auf, durch die hindurch der Stab des Geschirrkorbs eingeclipst werden kann. Ein Clip stellt eine sehr einfach zu bedienende lösbare Befestigung dar, die auch kostengünstig herzustellen ist.
  • Nach einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung kann die Ablage gegenüber dem Pendelstab in ihrer Ebene verschiebbar ausgebildet sein. Dadurch ist die Ablage in der Ruheposition parallel zur Spülmaschinenaußenwand vertikal absenkbar. Die Ablage ist dadurch flexibler einsetzbar. Denn auch am oberen Rand eines Geschirrkorb befestigt kann sie in der Ruheposition einen störenden Überstand über dessen Oberkante hinaus vermeiden. An tiefer verlaufenden Horizontalstreben kann sie weiterhin unverändert montiert werden. Das untere Gelenk ist im Bereich der Ablage angeordnet und bildet die Verbindung zwischen ihr und dem Pendelstab. Es kann sich prinzipiell an einer Schmalseite der Ablage befinden. Ist die Ablage kammartig ausgebildet, kann es an ihren äußeren oder einer ihrer darauf folgenden Zinken angebracht sein. Dabei kann das untere Gelenk des Pendelstabs in einer Schiene an den Schmalseiten der Ablage verschiebbar geführt sein. Das untere Gelenk verschiebt sich während des Klappvorgangs von der Ruhe- in die Betriebsposition und umgekehrt automatisch an die entsprechende Endposition der Führungsschiene. Es ist somit einfach bedienbar. Es kann in einer einfachen Ausführungsform als Stift am Pendelstab ausgebildet sein, der in einer Nut in der Ablage verschiebbar ist. Alternativ dazu kann ein Zapfen an der Schmalseite der Ablage angeordnet sein, der in einem Langloch am Pendelstab gelagert ist, das sich in dessen Erstreckungsrichtung ausdehnt. Die Lage des unteren Gelenks in der Betriebsposition kann zusätzlich durch überdrückbare Rasten gesichert sein.
  • In der Betriebsposition stützt sich die Ablage mit einer Längsseite an der Geschirrkorbwand ab. Um ein Kippen der Ablage um das untere Gelenk zu verhindern, muss die Ablage an der Geschirrkorbwand in vertikaler Richtung festgehalten sein. Dafür ist an einer Kontaktfläche zwischen Geschirrkorbwand und Ablage ein Anschlag angeordnet, der die vertikalen Kräfte insbesondere bei Beladung der Ablage auf die Geschirrkorbaußenwand überträgt.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist ein Anschlag vorgesehen, der die Ablage in der Betriebsposition fixiert. Der Anschlag kann an der Anlage oder am Geschirrkorb angeordnet sein und ermöglicht entweder eine Auflagerung des einen auf dem anderen Teil mit einer Kraftübertragung lediglich in eine Richtung oder aber eine lösbare Befestigung mit dem jeweils anderen Teil zur Kraftübertragung in beiden vertikalen Richtungen. Beispielsweise kann die Ablage an ihrer Längsseite einen Haken aufweisen, mit dem sie an der Geschirrkorbwand eingehakt werden kann. Alternativ kann die Fixierung in einem Clips an der Geschirrkorbwand bestehen, in den die Ablage mit ihrer Längsseite eingeclipst werden kann. Sie verfolgt zur Kraftübertragung jedenfalls das Prinzip des Formschlusses. Für jede mögliche Neigung der Ablage gegenüber der Geschirrkorbwand kann eine eigene Fixierung angeordnet sein. Somit ist die Ablage bei extremen Schrägstellungen einsetzbar. Dies ist zum Beispiel vorteilhaft für ungünstig liegende Horizontalstreben oder bei einer hoch aufragenden Beladung der Ladefläche des Geschirrkorbs. Dabei kann die Fixierung ihrerseits am Geschirrkorb oder an der Ablage lösbar angeordnet sein. Sie kann zum Beispiel ihrerseits als Clip ausgebildet sein. Sie wird in der Betriebsposition bei Bedarf an einer Vertikalstrebe angeklemmt oder umgesetzt. Dadurch kann die Neigung der Ablage verändert werden, etwa wenn sie für empfindlichere oder leichtere Teile stärker gegen die Geschirrkorbwand geneigt werden soll. Dabei werden die Kräfte am Anschlag über Reibung auf die Geschirrkorbaußenwand übertragen. Dafür wirken der Längsrand der Ablage und die angrenzende Geschirrkorbaußenwand, und hier die Vertikalstreben, zusammen. Die Streben eines Geschirrkorbs sind zur Schonung des Geschirrs mit einer Kunststoffummantelung mit einem hohen Reibungskoeffizienten ausgestattet. Der Längsrand der Ablage, die in der Regel aus Hartkunststoff besteht, haftet auch unter geringer Krafteinwirkung gut an der Ummantelung. Dadurch können Vertikalkräfte am Anschlag übertragen werden. Zur Verbesserung der Haftung ist der Längsrand entsprechend der gewünschten Neigung der Ablage angeschrägt. Neben einer möglichst großen Kontaktfläche ergibt sich eine definierte Stellung der Ablage in der beabsichtigten Neigung. Ein Anschlag nach dem Prinzip des Reibschluss stellt die einfachste Lösung dar, weil er keine zusätzlichen Teile erfordert.
  • Ferner ist vorzugsweise eine Rastverbindung vorgesehen, die die Ablage in ihrer Betriebsposition fixiert. Dabei steht die Rastverbindung vorzugsweise mit einer horizontal verlaufenden Strebe des Geschirrkorbs in Eingriff und gewährleistet so, dass bei einer unsymmetrischen Gewichtsbelastung die Ablage gewichtsbedingt sich über die Betriebsposition hinaus weiterdreht und durchsackt.
  • Vorzugsweise ist vorgesehen, dass der Pendelstab an einer Geschirrkorbaußenwand befestigt ist, wobei die Ablage in den Innenraum eines Geschirrkorbs gerichtet angeordnet ist. Jedoch kann der Pendelstab und damit auch die Ablage an einer Wand im Innenraum des Geschirrkorbs oder auch an einzelnen Stacheln befestigt sein. Es ist jedoch auch denkbar, den Pendelstab an einer Geschirrkorbaußenwand zu befestigen.
  • Außerdem ist vorzugsweise vorgesehen, dass in der Ruheposition die Ablage den Geschirrkorb nicht überragt, d. h., dass die Ablage in der Ruheposition die Geschirrkorbaußenwand, die einen Geschirrkorb umläuft, nicht überragt, so dass der Bauraumbedarf des Geschirrkorbs mit der Ablage in der Ruheposition nicht erhöht ist.
  • Wenn zwei Arme vorgesehen sind, ist in einer ersten Ausführungsform vorgesehen, dass die wenigstens zwei Arme außenseitig an der Ablage angelenkt sind, d. h. an dem umlaufenden Rand der Ablage, so dass die Ablagefläche der Ablage nicht von den Arme durchbrochen wird und so maximiert ist. In einer zweiten Ausführungsform hingegen ist vorgesehen, dass die wenigstens zwei Arme innenseitig an der Ablage angelenkt sind, d. h. sie durchbrechen die Ablagefläche der Ablage.
  • Grundsätzlich kann der wenigstens eine Arm jede beliebige Länge in Bezug zu der Tiefe der Ablage aufweisen. Vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, dass die Länge des wenigstens einen Arms kleiner ist als die Hälfte der Tiefe der Ablage. Insbesondere ist vorzugsweise vorgesehen, dass die Länge des wenigstens einen Arms zwischen einem Viertel und einem Drittel der Tiefe der Ablage beträgt.
  • Dabei kann im Falle der Verwendung von Pendelstäben vorzugsweise ein unteres Gelenk des Pendelstabs in einem Bereich zwischen der Ablagenmitte und dem geschirrkorbinnenseitigen Ende der Ablage angeordnet sein, so dass das untere Gelenk außermittig angeordnet ist, aber ein durch unsymmetrische Gewichtsbelastung hervorgerufenes Drehmoment zur geschirrkorbinnenseite reduziert ist. In einer alternativen Ausführungsform jedoch ist vorgesehen, dass ein unteres Gelenk des Pendelstabs in einem Bereich zwischen der Ablagenmitte und dem geschirrkorbaußenseitigen Ende angeordnet ist.
  • Ferner gehört zur Erfindung einen Geschirrspülmaschine, insbesondere eine Haushaltsgeschirrspülmaschine, mit wenigstens einem Geschirrkorb mit einer erfindungsgemäßen Ablage.
  • Schließlich gehört zur Erfindung eine Ablage für einen erfindungsgemäßen Geschirrkorb.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung beispielhaft näher erläutert. In der Zeichnung zeigen:
  • 1 eine klappbare Ablage für Geschirrkörbe von Geschirrspülmaschinen in einer Betriebsposition in einer perspektivischen Darstellung,
  • 2 in Schnittdarstellung die ausgeklappte Ablage in einer Betriebsposition, und
  • 3 in Schnittdarstellung die eingeklappte Ablage in einer Ruheposition.
  • Es wird zunächst auf 1 Bezug genommen. Vom Geschirrkorb ist nur ein Abschnitt seiner Außenwand 3 aus Vertikalstreben 4 und Horizontalstreben 5 zu sehen. Zwei Pendelstäbe 2 lenken die Ablage 1 an der Geschirrkorbaußenwand 3 an. Die beiden Pendelstäbe 2 weisen an ihren Enden ein oberes Gelenk 6 und ein unteres Gelenk 7 auf. Das obere Gelenk 6 umschließt die Horizontalstrebe 5, so dass sie zugleich die Gelenkachse des oberen Gelenks 6 bildet. Das untere Gelenk 7 ist über einen Zapfen 11 an der Ablage 1 befestigt. Durch die außermittige Aufhängung der Ablage 1 stützt sie sich an der Geschirrkorbaußenwand 3 ab. Sie liegt mit einer Längsseite 12 an den Vertikalstreben 4 an und bildet so einen Anschlag 8 der Ablage 1 an den Vertikalstreben 4. Das Eigengewicht der Ablage 1 und das ihrer Beladung drücken die Ablage 1 gegen die Geschirrkorbaußenwand 3.
  • 2 zeigt die Betriebsposition der Anlage 1 in einer Seitenansicht. Die Ablage 1 neigt sich in einer Richtung auf die Geschirrkorbaußenwand 3 hin abwärts. Der Anschlag 8 ist durch eine angeschrägte Ausbildung der Längsseite 12 gebildet. Dadurch entsteht eine große Kontaktfläche zwischen der Ablage 1 und den Vertikalstreben 4. An ihr können Vertikalkräfte aus dem Eigengewicht der Ablage 1 und ihrer Beladung an die Vertikalstreben 4, auch über Reibung, übertragen werden. Außerdem definiert der Anschlag 8 diejenige Neigung der Ablage 1, in der jene sicher beladen werden kann. Damit erhält die Ablage 1 eine stabile Lage und Spülgut ist gegen Abrutschen gesichert.
  • 3 zeigt die eingeklappte Anlage 1 in der Ruheposition. Dafür wird die Ablage 1 geringfügig von der Geschirrkorbaußenwand 3 weggezogen, so dass der Anschlag 8 nicht mehr anliegt. Das Eigengewicht der Ablage 1 drückt sie nun gegen die Geschirrkorbaußenwand 3 in eine zu ihr parallele Lage. Das untere Gelenk 7 schwenkt beim Einklappen in einem Kreisbogen zur Geschirrkorbaußenwand 3, sinkt nach unten und mit ihm die eingeklappte Ablage 1. Dadurch kann ein störender Überstand über die Oberkante des Geschirrkorbs 3 vermieden werden.
  • 1
    Ablage
    2
    Pendelstab
    3
    Geschirrkorbaußenwand
    4
    Vertikalstrebe
    5
    Horizontalstrebe
    6
    Oberes Gelenk
    7
    Unteres Gelenk
    8
    Anschlag
    11
    Zapfen
    12
    Längsseite
    T
    Tiefe der Ablage
    L
    Länge des Pendelstabs
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 3022484 A1 [0002]

Claims (24)

  1. Geschirrkorb, insbesondere für eine Geschirrspülmaschine, wenigstens umfassend eine Ablage (1), welche am Geschirrkorb in eine Ruheposition und eine Betriebsposition bringbar befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (1) mittels mindestens eines Arms an dem Geschirrkorb angelenkt ist, dass der Geschirrkorb mindestens ein Gelenkmittel aufweist, und das Gelenkmittel eine Bewegung der Ablage (1) in Bezug zu dem Geschirrkorb ermöglicht, die sich aus einer Translationsbewegung und einer Rotationsbewegung zusammensetzt.
  2. Geschirrkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkmittel wenigstens ein Schubgelenk aufweist.
  3. Geschirrkorb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schubgelenk eine Mehrzahl an Rastpositionen aufweist.
  4. Geschirrkorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenkmittel als Pendelstab (2) ausgebildet ist.
  5. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Geschirrkorb mindestens ein Befestigungselement aufweist, an dem der Arm befestigt ist.
  6. Geschirrkorb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement als Strebe, insbesondere als Horizontalstrebe (5) ausgebildet ist.
  7. Geschirrkorb nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Befestigungselement als Achsabschnitt ausgebildet ist.
  8. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (1) lösbar am Geschirrkorb befestigt ist.
  9. Geschirrkorb nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage (1) werkzeuglos lösbar am Geschirrkorb befestigt ist.
  10. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablage (1) gegenüber dem Arm in ihrer Ebene verschiebbar ausgebildet ist.
  11. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anschlag (8) vorgesehen ist, der die Ablage (1) in der Betriebsposition fixiert.
  12. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rastverbindung vorgesehen ist, die die Ablage (1) in der Betriebsposition fixiert.
  13. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm an einer Geschirrkorbaußenwand (3) befestigt ist.
  14. Geschirrkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm an einer Geschirrkorbinnenwand (3) befestigt ist.
  15. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ruheposition die Ablage (1) den Geschirrkorb nicht überragt.
  16. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei Arme vorgesehen sind.
  17. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Arme außenseitig an der Ablage angelenkt sind.
  18. Geschirrkorb nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens zwei Arme innenseitig an der Ablage angelenkt sind.
  19. Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des wenigstens einen Arms kleiner ist als die Hälfte der Tiefe der Ablage (1).
  20. Geschirrkorb nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge L des wenigstens einen Arms zwischen einem Viertel und einem Drittel der Tiefe T der Ablage (1) beträgt.
  21. Geschirrkorb nach einem der Ansprüche 4 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein unteres Gelenk (7) des Pendelstabs (2) in einem Bereich zwischen der Ablagenmitte und dem geschirrkorbinnenseitigen Ende der Ablage angeordnet ist.
  22. Geschirrkorb nach einem der Ansprüche 4 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass ein unteres Gelenk (7) des Pendelstabs (2) in einem Bereich zwischen der Ablagenmitte und dem geschirrkorbaußenseitigen Ende angeordnet ist.
  23. Geschirrspülmaschine, insbesondere Haushaltsgeschirrspülmaschine wenigstens einem Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche aufweisend.
  24. Ablage (1) für einen Geschirrkorb nach einem der obigen Ansprüche.
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