DE102007031773B4 - Cabriolet-Fahrzeug mit einem unterhalb eines beweglichen Deckelteils ablegbaren Dach - Google Patents
Cabriolet-Fahrzeug mit einem unterhalb eines beweglichen Deckelteils ablegbaren Dach Download PDFInfo
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Abstract
Cabriolet-Fahrzeug (1) mit einem im rückwärtigen Fahrzeugbereich unterhalb eines Deckelteils (2) ablegbaren Dach, wobei das Deckelteil (2) in einem ersten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem vorderen Endbereich (3) benachbarten Durchtrittsöffnung (4) für das Dach und in einem zweiten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem hinteren Endbereich (5) benachbarten Ladeöffnung (6) für Gepäck aufbeweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Deckelteil (2) eine Steuerkulisse (7) zugeordnet ist, in die ein bewegbarer Aufstellhebel (8) eingreift, durch dessen Bewegung in der Steuerkulisse (7) ein Auf- oder Zubewegen des Deckelteils (2) bewirkbar ist, wobei der Aufstellhebel (8) sowohl für die Aufbewegung des Deckelteils (2) zur Freigabe der Durchtrittsöffnung (4) für das Dach als auch für die Aufbewegung des Deckelteils (2) zur Freigabe der Ladeöffnung (6) für Gepäck beweglich ist.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Cabriolet-Fahrzeug mit einem in zwei gegenläufigen Öffnungssinnen bewegbaren Deckelteil nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Es sind beispielsweise Cabriolet-Fahrzeuge bekannt, die im heckwärtigen Karosseriebereich oberseitig ein Deckelteil aufweisen, das in einem ersten Schwenksinn mit einem nach vorne öffnenden Winkel zur Freigabe eines Durchtrittsraums für das Dach und in einem zweiten, gegenläufigen Schwenksinn zur Freigabe einer Ladeöffnung für Gepäck aufbeweglich ist. Eine solches Deckelteil ist beispielsweise in der
DE 100 51 996 A1 gezeigt. Dabei sind zwei Kulissen in einem unteren, an der Karosserie gelagerten Getriebeteil vorgesehen, in denen Aufstellhebel eines oberen, mit dem Deckelteil verbundenen Getriebeteils beweglich gehalten sind. Für die Bewegung sowohl des oberen als auch des unteren Getriebeteils sind jeweils Antriebsorgane vorzusehen, so daß sich ein aufwendiger Aufbau ergibt. - Die
DE 103 53 515 B3 zeigt einen im Heckbereich über Schwenklenker an der Karosserie angelenkten Tragrahmen. Dieser ist über einen Zylinder als Antriebsorgan nur in einer Weise beweglich, nämlich derart, daß er bei heckseitiger Festlegung um eben diese Festlegung mit seinem vorderen Ende aufwärts und heckwärts schwenken kann, um dadurch eine Durchtrittsöffnung für das Dach freizugeben. Um das gegensinnige Schwenken zur Freigabe einer heckseitigen Beladeöffnung für Gepäck zu ermöglichen, ist der Tragrahmen fest mit einem karosserieseitigen Widerlager verriegelt. In dieser Schließstellung ist der Tragrahmen unbeweglich. Der eigentliche Heckdeckel muß dann zu seiner „Kofferraumöffnung” gegenüber dem Tragrahmen bewegt werden, was entweder manuell – eventuell unterstützt von einem Federorgan – oder über ein zweites Antriebsorgan geschehen muß. Es findet somit einerseits eine gemeinsame Öffnung von Tragrahmen und Deckelteil statt, andererseits jedoch nur eine Öffnung des Deckelteils gegenüber dem dann fest stehenden Tragrahmen. Somit ergeben sich pro Fahrzeugseite zwei getrennten Kinematiken, die im Automatisierungsfall auch zwei getrennte Antriebseinheiten erfordern. - Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Vereinfachung der Bewegungsmechanik des Deckelteils zu erreichen.
- Die Erfindung löst dieses Problem durch ein Cabriolet-Fahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Hinsichtlich vorteilhafter Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfin- dung wird auf die weiteren Ansprüche 2 bis 13 verwiesen.
- Mit der Erfindung ist dadurch, daß durch die Bewegung eines Aufstellhebels in der Steuerkulisse ein Auf- oder Zubewegen des Deckelteils bewirkbar ist, zumindest ein Antriebsorgan entbehrlich. Die Kulisse dient nicht allein zur Lagerung und Begrenzung des Weges eines Hebels, der dann separat anzutreiben wäre, sondern die Bewegung des Hebels in der Kulisse vermittelt gleichzeitig eine Antriebskraft. Durch die Zuordnung der Steuerkulisse zum Deckelteil ist zudem die Bewegung insgesamt vereinfacht. Bei Bewegung des Aufstellhebels in der Steuerkulisse ist somit die Bewegung des Deckelteils verkantungsfrei bewirkbar. Besonders günstig für eine gleichmäßige Bewegung des Deckelteils herrschen an beiden Fahrzeugquerseiten gleichartige Verhältnisse. Wenn nur eine Kulisse mit einem darin eingreifenden Hebel vorgesehen ist, ist zudem die Anzahl der insgesamt benötigten Gelenke sehr gering, was die Konstruktion weiter vereinfacht und die Kosten senkt. Für beide Bewegungssinne ist der Aufstellhebel aktiv, so daß er – anders als ein Tragrahmen – in keiner Bewegungsphase überflüssig und nur raum- und gewichtseinnehmend ist.
- Insbesondere kann die Steuerkulisse fest mit dem Deckelteil verbunden sein und somit eine direkte Kraftübertragung vom Aufstellhebel auf das Deckelteil zulassen.
- Wenn das Deckelteil beim Aufbewegen zur Freigabe der Durchtrittsöffnung für das Dach an seinem hinteren Endbereich gegenüber einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist, ist diese Öffnungsbewegung als einfache Schwenkbewegung durchführbar. Durch diese Lagerung ist eine Zwangsbedingung für die Deckelteilbewegung vorgegeben, so daß auch eine an sich die Bewegung noch nicht eindeutig bestimmende Bewegung des Aufstellhebels gegenüber der Kulisse ausreicht, um eine eindeutig bestimmte Bewegung zu bewirken.
- Gleiches gilt umgekehrt, wenn das Deckelteil beim Aufbewegen zur Freigabe der Ladeöffnung für Gepäck an seinem vorderen Endbereich gegenüber einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist.
- Der Aufstellhebel kann sowohl für die Aufbewegung des Deckelteils zur Freigabe der Durchtrittsöffnung für das Dach als auch für die Aufbewegung des Deckelteils zur Freigabe der Ladeöffnung für Gepäck in gleicher Richtung gegenüber der Steuerkulisse beweglich sein, so daß die Aufstellkinematik des Deckelteils besonders einfach ausgebildet sein kann. Diese gleichartige Bewegung des Aufstellhebels kann zum Beispiel durch die jeweilige Lagerung des Deckelteils an seinem vorderen oder hinteren Endbereich ermöglicht sein.
- Insbesondere kann für einen einfachen Aufbau und Bewegungsablauf der Aufstellhebel ein Schwenkhebel sein, der mit einem Ende in die Steuerkulisse eingreift und anderenends karosserieseitig mit nur einem Freiheitsgrad gelagert ist.
- Zur Lagerung des Deckelteils über sein vorderes oder hinteres Ende kann jeweils zumindest ein Schloß mit einem oder mehreren beweglichen Schließmittel(n) vorgesehen ist, die in Schließstellung von einer karosserieseitigen Schwenkachse durchdrungen ist oder sind. Die Sicherung kann momentenfrei auf der Schwenkachse selbst erfolgen. Das Schloß bildet in seiner Eingriffsstellung ein Schwenklager.
- Wenn das oder die Schließmittel des Schlosses in ihrer Schließstellung an einem Widerlager angreift oder angreifen und gegenüber diesem in der Eingriffsstellung schwenkbar ist oder sind, kann die Schwenkbewegung des Karosserieteils ohne eine Entriegelung des Schlosses vorgenommen werden. Dieses bildet dann im Zusammenwirken mit dem Widerlager in Doppelfunktion gleichzeitig das Schwenklager für das Karosserieteil aus. Die Anzahl der benötigten Bauteile ist dadurch minimiert.
- Hierfür kann vorteilhaft jedes Schloß zangenartig greifende Schließmittel umfassen, die in Eingriffsstellung mit die Schwenkachse umfassenden Kopfbereichen von gegenüberliegenden Seiten in eine von der Schwenkachse durchdrungene und ein Widerlager bildende Öse eingreifen. Dabei kann dann entweder eine innere Ringfläche der Öse oder daran flächig und kraftschlüssig anliegende Ränder der Kopfbereiche drehbar gelagert sein, um in dieser Eingriffsstellung die Schwenklagerfunktion einfach sicherzustellen.
- Hierfür können vorteilhaft sowohl an der vorderen als auch an der hinteren Schwenkachse ein erfindungsgemäße Schloßausbildung vorgesehen sein. Dabei können zum Beispiel jeweils zwei seitliche, quer zueinander beabstandete Schlösser angeordnet sein.
- Wenn der Aufstellhebel mitsamt eines ihn bewegenden Antriebsorgans und ggf. zwischengeschalteter Getriebeteile an einem seitlich im Fahrzeug montierbaren Grundrahmen angeordnet ist, ist ein modularer Aufbau möglich. Die Deckelteileinheit kann vor ihrem Einbau in den Rohbau der Karosserie auf Funktion getestet werden.
- Insbesondere kann das Dach auch ein Retractable Hardtop (RHT) mit mehreren aufeinander folgenden und in sich starren oder zumindest einen jeweils starren Rahmen aufweisenden Plattenteilen sein.
- Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus einem in der Zeichnung schematisch dargestellten und nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung.
- In der Zeichnung zeigt:
-
1 eine schematische Seitenansicht des Heckbereichs eines erfindungsgemäßen Cabriolet-Fahrzeugs bei geschlossenem Deckelteil, -
2 eine ähnliche Ansicht wie1 mit geöffnetem Deckelteil zur Freigabe einer Durchtrittsöffnung für das Dach, -
3 eine ähnliche Ansicht wie2 mit jedoch gegensinnig geöffnetem Deckelteil zur Freigabe einer Ladeöffnung für Gepäck. - Das in der Zeichnung nur im oberen Heckbereich schematsich angedeutete Cabriolet-Fahrzeug
1 weist im hinteren Bereich ein hier in sich starres und insgesamt bewegliches Deckelteil2 auf; dieses ist in Doppelfunktion zur zumindest teilweisen Abdeckung eines Aufnahmeraums für das geöffnete Dach und zur Abdeckung eines Gepäckraums vorgesehen. Der Verdeckkastendeckel2 kann beispielsweise aus Kunststoff oder auch metallischen Blechen, eventuell im Verbund mit Schaumwerkstoffen, bestehen. - Das Deckelteil
2 ist in einem ersten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem vorderen Endbereich3 benachbarten Durchtrittsöffnung4 für das Dach (2 ) und in einem zweiten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem hinteren Endbereich5 benachbarten Ladeöffnung6 für Gepäck aufbeweglich (3 ). Beide Bewegungen sind hier reine Schwenkbewegungen, was nicht zwingend ist. - Unterhalb des Deckelteils
2 und diesem zugeordnet, hier mit dem Deckelteil2 fest verbunden, ist an einer oder beiden Querseiten je eine ungefähr vertikal abwärts ragende Finne mit einer Steuerkulisse7 vorgesehen. Diese verläuft in einer Fahrzeuglängsebene und ist über ihren Verlauf gekrümmt. Zur Vermittlung der Bewegung des Deckelteils2 greift in die Steuerkulisse7 ein bewegbarer Aufstellhebel8 ein. Allein durch dessen Bewegung in der Steuerkulisse7 ist ein Auf- oder Zubewegen des Deckelteils2 bewirkbar. Sofern der Aufstellhebel nur auf einen Rand der Kulisse7 einwirkt, kann diese auch am anderen Rand offen als Führungsbahn ausgebildet sein. - Außerhalb eines Antriebs
9 , zum Beispiel eines Hydraulikzylinders oder eines Elektromotors, für den Aufstellhebel8 ist daher für die Deckelteilbewegung kein weiterer Antrieb erforderlich. Ein Antrieb9 kann auf jeder Fahrzeugquerseite vorgesehen sein. - Der Aufstellhebel
8 ist hier ein Schwenkhebel, der bei geschlossenem Deckelteil2 etwa horizontal unter diesem liegt. Er greift mit seinem vorderen Ende über einen Kulissenstein10 in die Steuerkulisse7 ein und ist anderenends karosserieseitig gelagert, hier über ein Lager11 mit einer horizontalen Schwenkachse an einem seitlichen Grundrahmen12 der Karosserie. Dabei ergibt sich durch den Abstand der Kulisse7 zur Schwenkachse11 ein hohes Drehmoment, so daß nur eine geringe Kraft auf den Aufstellhebel8 ausgeübt werden muß. Die Antriebsorgane9 können daher platzsparend klein dimensioniert sein. - Der Grundrahmen
12 bildet auch einen Träger für das Antriebsorgan9 und eine Lagerung13 zwischengeschalteter Getriebeteile14 , die den Kolben15 des Antriebsorgans mit dem Aufstellhebel8 verbinden. Das Getriebe14 ist in zumindest einem Gelenk16 gelenkig geteilt. - In geschlossener Deckelteilstellung nach
1 ist das Antriebsorgan9 eingefahren. Sowohl für die Aufbewegung des Deckelteils zur Freigabe der Durchtrittsöffnung4 für das Dach als auch für die Aufbewegung des Deckelteils zur Freigabe der Ladeöffnung6 für Gepäck fährt das Antriebsorgan9 aus und bewirkt über die Getriebeteile14 , daß in beiden Fällen der Aufstellhebel8 in jeweils gleicher Richtung (Pfeil17 ) gegenüber der Steuerkulisse7 beweglich ist. - Um dennoch die beiden unterschiedlichen Öffnungssinne des Deckelteils
2 zu ermöglichen, wird bei jeder Öffnung das Deckelteil2 entweder am hinteren Endbereich5 (2 ) oder am vorderen Endbereich3 (3 ) an der Karosserie festgehalten und bleibt dabei gegenüber dieser schwenkbar. - Die Getriebeteile
14 schwenken daher in beiden Fällen unterschiedlich. - Für die Aufbewegung des Deckelteils
2 zur Freigabe der Durchtrittsöffnung4 für das Dach wird ein hinteres Schloß18 , das dann mit seinen Schließmitteln zangenartig eine karosserieseitige hintere Schwenkachse umgreift, geschlossen, so daß das Deckelteil2 um das so gebildete hintere Schwenklager aufschwenken kann. - Für die Aufbewegung des Deckelteils
2 zur Freigabe der Ladeöffnung6 für Gepäck wird hingegen ein vorderes Schloß19 , das analog zum hinteren ausgebildet sein kann, geschlossen, so daß das Deckelteil2 um das so gebildete vordere Schwenklager aufschwenken kann. Hier ist das vordere Schloß und Schwenklager19 durch ein einfaches Schloß und ein Schwanenhalsscharnier ersetzt. - Für das Umgreifen einer Schwenkachse kann das Schloß
18 ,19 jeweils seitlich und zangenartig von gegenüberliegenden Seiten in eine die Schwenkachse umgreifende und von dieser lotrecht durchdrungene Öse eingreifen. Hierfür kann die Öse drehbare Ringflächen aufweisen, an denen die zangenartigen Schließmittel des Schlosses in Schließstellung kraftschlüssig anliegen. - Ein solches Schloß
18 ,19 kann elektrisch zu öffnen und zu schließen sein und kann zusätzlich zwischen den Schließmitteln einen Mikroschalter aufweisen, der das ordnungsgemäße Einfassen der Öse signalisiert. - Das Dach kann insbesondere auch ein Retractable Hardtop (RHT) mit mehreren aufeinander folgenden und in sich starren oder zumindest einen jeweils starren Rahmen aufweisenden Plattenteilen ausbilden.
Claims (13)
- Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) mit einem im rückwärtigen Fahrzeugbereich unterhalb eines Deckelteils (2 ) ablegbaren Dach, wobei das Deckelteil (2 ) in einem ersten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem vorderen Endbereich (3 ) benachbarten Durchtrittsöffnung (4 ) für das Dach und in einem zweiten Öffnungssinn zur Freigabe einer seinem hinteren Endbereich (5 ) benachbarten Ladeöffnung (6 ) für Gepäck aufbeweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Deckelteil (2 ) eine Steuerkulisse (7 ) zugeordnet ist, in die ein bewegbarer Aufstellhebel (8 ) eingreift, durch dessen Bewegung in der Steuerkulisse (7 ) ein Auf- oder Zubewegen des Deckelteils (2 ) bewirkbar ist, wobei der Aufstellhebel (8 ) sowohl für die Aufbewegung des Deckelteils (2 ) zur Freigabe der Durchtrittsöffnung (4 ) für das Dach als auch für die Aufbewegung des Deckelteils (2 ) zur Freigabe der Ladeöffnung (6 ) für Gepäck beweglich ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkulisse (7 ) fest mit dem Deckelteil (2 ) verbunden ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil (2 ) beim Aufbewegen zur Freigabe der Durchtrittsöffnung (4 ) für das Dach an seinem hinteren Endbereich (5 ) gegenüber einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckelteil beim Aufbewegen zur Freigabe der Ladeöffnung (6 ) für Gepäck an seinem vorderen Endbereich (3 ) gegenüber einer Fahrzeugkarosserie gelagert ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des Deckelteils (2 ) jeweils zumindest ein Schloß (18 ,19 ) mit einem oder mehreren beweglichen Schließmittel(n) vorgesehen ist, die in Schließstellung von einer karosserieseitigen Schwenkachse durchdrungen ist oder sind. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Schließmittel in ihrer Schließstellung an einem Widerlager angreift oder angreifen und das Schloß (18 ;19 ) gegenüber diesem in der Schließstellung schwenkbar ist oder sind. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schloß (18 ;19 ) zangenartig greifende Schließmittel umfaßt. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließmittel in Eingriffsstellung von gegenüberliegenden Seiten in eine von der Schwenkachse durchdrungene und ein Widerlager bildende Öse eingreifen. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß in Eingriffsstellung die Schließmittel mit ihren Rändern kraftschlüssig an einer inneren, drehbaren Ringfläche der Öse anliegen. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstellhebel (8 ) ein Schwenkhebel ist, der mit einem Ende in die Steuerkulisse (7 ) eingreift und anderenends karosserieseitig gelagert (11 ) ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstellhebel (8 ) sowohl für die Aufbewegung des Deckelteils (2 ) zur Freigabe der Durchtrittsöffnung (4 ) für das Dach als auch für die Aufbewegung des Deckelteils (2 ) zur Freigabe der Ladeöffnung (6 ) für Gepäck in gleicher Richtung (17 ) gegenüber der Steuerkulisse (7 ) beweglich ist. - Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufstellhebel (8 ) mitsamt eines ihn bewegenden Antriebsorgans (9 ) und ggf. zwischengeschalteter Getriebeteile (14 ) an einem seitlich im Fahrzeug (1 ) montierbaren Grundrahmen (12 ) angeordnet ist. - 13. Cabriolet-Fahrzeug (
1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Dach ein Retractable Hardtop (RHT) mit mehreren aufeinander folgenden und in sich starren oder zumindest einen jeweils starren Rahmen aufweisenden Plattenteilen umfaßt.
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