[go: up one dir, main page]

DE102007031578A1 - Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens - Google Patents

Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens Download PDF

Info

Publication number
DE102007031578A1
DE102007031578A1 DE200710031578 DE102007031578A DE102007031578A1 DE 102007031578 A1 DE102007031578 A1 DE 102007031578A1 DE 200710031578 DE200710031578 DE 200710031578 DE 102007031578 A DE102007031578 A DE 102007031578A DE 102007031578 A1 DE102007031578 A1 DE 102007031578A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rotation
knives
knife
conveyor
planes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710031578
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Drefs
Guido Royla
Dirk Lisner
Josef Schneid
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Voith Patent GmbH
Original Assignee
Voith Patent GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Voith Patent GmbH filed Critical Voith Patent GmbH
Priority to DE200710031578 priority Critical patent/DE102007031578A1/de
Publication of DE102007031578A1 publication Critical patent/DE102007031578A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/12Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis
    • B26D1/25Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member
    • B26D1/26Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut
    • B26D1/28Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut and rotating continuously in one direction during cutting
    • B26D1/285Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a cutting member moving about an axis with a non-circular cutting member moving about an axis substantially perpendicular to the line of cut and rotating continuously in one direction during cutting for thin material, e.g. for sheets, strips or the like
    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0063Devices for threading a web tail through a paper-making machine

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Abstract

Es wird eine Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens angegeben mit einer Fördereinrichtung und einer der Fördereinrichtung vorgeschalteten Quertrenneinrichtung (8), die zwei in jeweils einer Rotationsebene rotierende und einander teilweise in einen Überlappungsbereich überlappende Messer aufweist. Man möchte eine derartige Vorrichtung mit geringem Störungsrisiko betreiben können. Hierzu ist vorgesehen, dass die Rotationsebenen relativ zueinander geneigt sind.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens mit einer Fördereinrichtung und einer der Fördereinrichtung vorgeschalteten Quertrenneinrichtung, die zwei in jeweils einer Rotationsebene rotierende und einander teilweise in einem Überlappungsbereich überlappende Messer aufweist.
  • Eine derartige Vorrichtung ist beispielsweise aus EP 0 554 339 B1 bekannt. Die bekannte Vorrichtung dient zum Aufführen eines Einzelstreifens, der aus einer Papierbahn geschnitten wird. Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines derartigen Papierbahn-Einführstreifens erläutert, ohne jedoch darauf beschränkt zu sein.
  • Eine Papierbahn muss im Verlauf ihrer Herstellung durch einige Bearbeitungsmaschinen geführt werden, beispielsweise eine Pressenpartie, eine Trockenpartie, einen Kalender etc. Eine Papierbahn hat üblicherweise eine Breite von mehreren Metern. Sie ist in dieser Breite beim Aufführen praktisch nicht zu handhaben. Aus diesem Grunde schneidet man an einem Rand der Papierbahn einen Aufführ- oder Einführstreifen, der üblicherweise eine Breite in der Größenordnung von 20 bis 30 cm aufweist. Dieser Aufführstreifen wird dann durch die entsprechende Bearbeitungseinrichtung geführt. Wenn er die Bearbeitungseinrichtung durchlaufen hat und man einen Zug auf ihn aufbringen kann, wird die Papierbahn auf Breite geschnitten, so dass sie letztendlich in voller Breite die Bearbeitungseinrichtung durchlaufen kann.
  • Die Papierbahn läuft zunächst in den Pulper. Der Aufführstreifen wird dann geschnitten und läuft zusammen mit dem Rest der Papierbahn ebenfalls in den Pulper. Zu einem geeigneten Zeitpunkt wird dann der Aufführstreifen durch eine entsprechende Führungseinrichtung durch die Quertrenneinrichtung geführt. Die Quertrenneinrichtung unterteilt den Aufführstreifen in zwei Teile. Der abgetrennte Teil läuft weiter in den Pulper. Der andere Teil wird auf die Fördereinrichtung übertragen und von dort weitergefördert, beispielsweise in eine Seilschere, um danach mit der entsprechenden Seilführungsanordnung durch die Bearbeitungseinrichtung geführt zu werden.
  • Die Quertrenneinrichtung wird auch als "Rotarg Ripper" bezeichnet. Sie weist zwei Messer auf, die sich drehen. Ein Punkt auf jedem Messer definiert jeweils eine Rotationsebene, d. h. dieser Punkt befindet sich an jeder Winkelstellung des Messers in der entsprechenden Rotationsebene.
  • Beim Durchtrennen des Aufführstreifens entstehen Papierfetzen, die von den Schneidkanten in den Überlappungsbereich der beiden rotierenden Messer eingezogen werden und deshalb die Rotationsbewegung stark abbremsen oder sogar zum Blockieren der Messer führen. Da es wichtig ist, dass sich die Messer mit einer relativ hohen Drehzahl von mehreren tausend Umdrehungen pro Minute drehen, ist das Verstopfen oder Blockieren der Messer eine Störung, die den Betrieb ernsthaft behindert.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens mit geringem Störrisiko betreiben zu können.
  • Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, dass die Rotationsebenen relativ zueinander geneigt sind.
  • Die beiden Messer drehen sich also nicht mehr in einer Ausrichtung parallel zueinander, sondern sie haben Bereiche, wo sie dichter benachbart sind, und Bereiche, wo sie weiter voneinander entfernt sind. Durch diese Veränderung des Abstandes der Messer ist das Risiko des Blockierens durch eingetragene Fetzen der Materialbahn verringert. Spätestens dann, wenn sich Bereiche der Messer bei einer Umdrehung der Messer wieder voneinander entfernen, kommen eingetragene Materialbahnfetzen wieder frei.
  • Vorzugsweise schließen die Rotationsebenen einen spitzen Winkel miteinander ein. Damit wird erreicht, dass die Anordnung der Messer trotz der Tatsache, dass sie nicht in parallelen Ebenen rotieren, nicht zu dick wird, so dass der durchtrennte Materialbahnstreifen leicht über die Messer hinweg geführt werden kann.
  • Dies gilt insbesondere dann, wenn der Winkel maximal 30°, insbesondere maximal 15° beträgt. In diesem Fall öffnen sich zwar die Messer nur um einen kleinen Betrag. Diese Öffnungsbewegung reicht aber aus, um ein Blockieren mit hoher Zuverlässigkeit zu vermeiden.
  • Vorzugsweise bilden die Messer einen Einlaufbereich und einen sich zur Fördereinrichtung hin öffnenden Auslaufbereich, wobei sich die Rotationsebenen vom Einlaufbereich zum Auslaufbereich voneinander entfernen. Der Einlaufbereich ist der Bereich, wo der Materialbahnstreifen zugeführt wird. In diesem Bereich sind die Messer am dichtesten benachbart. Hier entstehen unter Umständen auch die oben genannten Fetzen oder andere Partikel, die den Betrieb der Quertrenneinrichtung beeinträchtigen könnten. Wenn diese Fetzen entstehen und in die Quertrenneinrichtung hineingeraten, dann ist dies unproblematisch, weil sie in einen Bereich kommen, der sich öffnet. Sie werden von den rotierenden Messern durch diesen sich öffnenden Bereich durchgetragen und auf der Rückseite, also im Auslaufbereich, wieder freigegeben. Da sie zuvor durch den engen Abstand im Einlaufbereich gepasst haben, werden sie im weiten Abstand des Auslaufbereichs automatisch freigegeben.
  • Bevorzugterweise sind die Messer von einer Schutzeinrichtung abgedeckt, die mittig eine Öffnung aufweist. Eine derartige Schutzeinrichtung lässt sich auch dann verwenden, wenn die Rotationsebenen der Messer parallel zueinander ausgerichtet sind. Ein weiteres Problem stellt nämlich der Zwischenraum zwischen den Messern und einer Schutzeinrichtung dar. Auch dort können eingetragene Fetzen der Materialbahn zu einer Störung führen, wenn sie sich zwischen der Schutzeinrichtung und den Messern verklemmen. Wenn man nun die Schutzeinrichtung so ausbildet, dass sie mittig einen Raum freilässt, also eine Öffnung aufweist, dann hat man gerade in dem Bereich, der zu Störungen neigen könnte, eine Ursache für das Verklemmen beseitigt. An den beiden Außenseiten der Messer kann hingegen die Schutzeinrichtung nach wie vor vorhanden sein. Einerseits ist sie hier nötig, um eine Gefährdung von Bedienungspersonen zu verhindern. Zum anderen können eingetragene Materialbahn-Fetzen hier leichter wieder herausgeschleudert werden. Durch die Öffnung in der Mitte der Schutzeinrichtung wird die zusammenhängende Fläche der Schutzeinrichtung vermindert. Je kleiner die Fläche ist, desto kleiner ist auch das Risiko, dass sich hier irgendwelche Fetzen der Materialbahn festsetzen.
  • Vorzugsweise weist die Öffnung eine Breite auf, die mindestens 50% der Breite des Materialbahnstreifens entspricht. Die Öffnung ist also so groß, dass Fetzen, wenn sie einmal entstanden und in die Quertrenneinrichtung eingetragen worden sind, problemlos durch die Quertrenneinrichtung hindurch gefördert werden können, ohne sich zu verklemmen.
  • Es ist bevorzugt, dass die Messer eine Rotationsrichtung aufweisen, bei der sie auf der der Fördereinrichtung zugewandten Seite voneinander weglaufen.
  • In einer alternativen Ausgestaltung weisen die Messer eine Rotationsrichtung auf, bei der sie auf der der Fördereinrichtung zugewandeten Seite aufeinander zulaufen. Dies impliziert, dass sie auf der der Materialbahnstreifen zugewandten Seite voneinander weglaufen. Die Rotationsrichtung ist also umgekehrt, wie dies bisher üblich war. Dadurch erreicht man, dass der Materialbahnstreifen beim Durchtrennen in Breitenrichtung nach außen belastet wird, also nicht mehr nach innen. Durch die Belastung durch die einzelnen Schneiden der Messer wird der Materialbahnstreifen dann in Breitenrichtung gestreckt, so dass er flacher und ohne nennenswerte Falten auf der Fördereinrichtung zu liegen kommen kann. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn die Fördereinrichtung eine Unterdruckerzeugungseinrichtung aufweist und den Materialbahnstreifen auf einem beweglichen Band festsaugt.
  • Vorzugsweise weisen die Messer mehrere in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Schneiden auf, wobei jede Schneide einen bogenförmigen Verlauf hat. Damit lässt sich erreichen, dass der Materialbahnstreifen beim Durchlaufen der Quertrenneinrichtung tatsächlich durchschnitten wird. Der bogenförmige Verlauf der Schneiden verhindert weitgehend ein Zerreißen des Materialbahnstreifens. Der bogenförmige Verlauf hat dabei vorzugsweise einen kleineren Radius als das Messer, d. h. die Schneide hat einen veränderlichen Abstand vom Mittelpunkt des Messers. In Rotationsrichtung ist der vordere oder vorlaufende Teil der Schneide näher am Mittelpunkt des Messers angeordnet als der hintere oder nachlaufende Punkt der Schneide. Dadurch dringt die Schneide all mählich durch den Materialbahnstreifen hindurch und schneidet ihn sauber ab.
  • Hierbei ist bevorzugt, dass ein Winkel zwischen einer Tangente an einen Kreis, der von einem radial am weitesten außen liegenden Punkt des Messers definiert ist, und eine Tangente an der Schneide maximal 30° beträgt. Damit wird gewährleistet, dass die Schneide sauber durch den Materialbahnstreifen hindurchgezogen werden kann. Ein Stau des Materialbahnstreifens beim Schneiden wird mit großer Sicherheit verhindert. Auch dadurch vermeidet man, dass Fetzen abgetrennt werden, die zu einem Verklemmen der Messer führen könnten.
  • Vorzugsweise weist mindestens ein Messer einen topfartigen Querschnitt mit einer Ausnehmung auf, die sich bis in den Überlappungsbereich erstreckt. Im Bereich der Ausnehmung wird dann der Abstand der Messer relativ groß, so dass ein Fetzen der Materialbahn, selbst wenn er in dem Überlappungsbereich eingedrungen ist, genügend Platz hat, um sich auszubreiten, ohne die Messer zu verklemmen.
  • Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit einer Zeichnung beschrieben. Hierin zeigen:
  • 1 eine schematische Ansicht einer Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens,
  • 2 eine Draufsicht auf ein Messer,
  • 3 einen Schnitt III-III nach 2,
  • 4 eine Vorderansicht der Quertrenneinrichtung,
  • 5 eine stark schematisierte Darstellung der Quertrenneinrichtung in Seitenansicht und
  • 6 eine perspektivische Darstellung der Quertrenneinrichtung.
  • Eine Vorrichtung 1 zum Aufführen eines Materialbahnstreifens 2 weist eine Förderstrecke 3 auf, die an einer Fördereinrichtung 4 ausgebildet ist. Die Förder strecke 3 kann beispielsweise durch ein um die Fördereinrichtung 4 in Richtung des Pfeils 5 umlaufenden Band gebildet sein, das luftdurchlässig ist. Wenn in der Fördereinrichtung 4 ein Unterdruck erzeugt wird, dann wird der Materialbahnstreifen 2, wenn er auf der Förderstrecke 3 abgelegt worden ist, dort festgesaugt und mit dem Band in Richtung des Pfeils 5 abtransportiert.
  • Der Materialbahnstreifen 2 weist eine Breite in der Größenordnung von 20 bis 30 cm auf. Er ist aus dem Rand einer breiteren Materialbahn geschnitten, die im Übrigen nicht dargestellt ist. Der Rest der Materialbahn läuft, genau wie der Materialbahnstreifen 2 in der dargestellten Position, in eine ebenfalls nicht näher dargestellten Pulper.
  • Wenn der Materialbahnstreifen auf die Förderstrecke 3 überführt werden soll, wird eine Leiteinrichtung 6 betätigt, beispielsweise durch einen Aktuator 7. Die Leiteinrichtung 6 drückt den Materialbahnstreifen 2 dann über eine Quertrenneinrichtung 8, die auch als "Rotarg Ripper" bezeichnet wird. Die Quertrenneinrichtung 8 durchtrennt den Materialbahnstreifen 2. Der abgetrennte Teil läuft weiter in den Pulper. Der durch das Trennen gebildete Anfang wird auf die Förderstrecke 3 der Fördereinrichtung 4 überführt und dann weitertransportiert, beispielsweise zu einer ebenfalls nicht mehr dargestellten Seilschere.
  • Die Quertrenneinrichtung 8 weist zwei Messer 9, 10 auf, die gegenläufig rotieren, wie dies durch Pfeile 11, 12 dargestellt ist. Die Messer 9, 10 weisen dabei Schneiden 13, 14 auf. Die Rotationsrichtung der Messer 9, 10 ist dabei so gewählt, dass die Schneiden 13, 14 in einem Einlaufbereich 15, der den Materialbahnstreifen 2 bzw. der Leiteinrichtung 6 zugewandt ist, zusammenlaufen und in einem Auslaufbereich 16, der der Fördereinrichtung 4 zugewandt ist, auseinander laufen. Beim Trennen des Materialbahnstreifens im Einlaufbereich 15 wird der Materialbahnstreifen 2 nicht „zerhackt", sondern mit einem ziehendem Schnitt durchschnitten, so dass er in einer verbesserten Glätte auf der Förderstrecke 3 abgelegt werden kann. Man kann die Messer 9, 10 aber so betreiben, dass ihre Schneiden 13, 14 im Einlaufbereich 15 voneinander weg laufen.
  • Die Quertrenneinrichtung 8 ist teilweise von einer Schutzeinrichtung abgedeckt, die zwei Teile 17, 18 aufweist. Die beiden Teile 17, 18 decken die Messer 9, 10 an ihren äußeren Rändern ab, also parallel zu der Richtung, die durch den Pfeil 5 definiert ist. Zwischen den beiden Teilen 17, 18 weist die Schutzeinrichtung eine mittige Öffnung auf, die so groß ist, dass ihre Breite mindestens 50% der Breite des Materialbahnstreifens 2 beträgt. Dadurch wird verhindert, dass sich Fetzen oder andere Partikel, die beim Quertrennen des Materialbahnstreifens 2 entstehen, in einem kritischen Bereich zwischen den Messern 9, 10 und den Teilen 17, 18 der Schutzvorrichtung festsetzen und zu einem Klemmen oder Blockieren der Messer 9, 10 führen.
  • 2 und 3 zeigen nun in vergrößerter Darstellung weitere Einzelheiten des Messers 10. Das Messer 9 ist genauso ausgebildet, allerdings um 180° geklappt.
  • Das Messer 10 ist als Stern mit acht Armen 19 ausgebildet. Jeder Arm weist an seiner radialen Außenseite die Schneide 14 auf. Die Schneiden 14 weisen einen bogenförmigen Verlauf mit einem Radius R auf, der kleiner ist als der Radius des Messers 10. Dabei ist ein vorlaufender Abschnitt der Schneide 14 dichter dem Mittelpunkt M des Messers 10 benachbart als ein hinterer oder nachlaufender Bereich der Schneide 14. Wenn sich die Schneide 14 in Richtung des Pfeiles bewegt, dann wird sie durch den Materialbahnstreifen gezogen und wandert dabei zunehmend radial nach außen. Dadurch erfolgt ein ziehender Schnitt.
  • Ein Winkel α zwischen einer Tangente 20 an einem Kreis, der durch einen am weitesten radial außen liegenden Punkt des Messers definiert ist, und einer Tangente 21 an die Schneide 14 beträgt maximal 30°. Die Schneide 14 wird also tatsächlich ziehend durch den Materialbahnstreifen 2 geführt.
  • Wie insbesondere in 3 zu erkennen ist, weist das Messer 10 einen topfförmigen Querschnitt auf, d. h. es weist eine Ausnehmung 22 auf mit einer Höhe von wenigen Millimetern. Diese Ausnehmung 22 erstreckt sich bis in einen Überlappungsbereich 23 (1 und 4), der zwischen den beiden Messern 9, 10 ausgebildet ist. In diesem Überlappungsbereich 23 ergibt sich dadurch ein Freiraum, der verhindert, dass sich dort Fetzen der Materialbahn festsetzen können.
  • Die Schneide 14 ist an einem radialen Vorsprung 24 angeordnet. Dieser radiale Vorsprung 24 ist an seiner radialen Außenseite um etwa 45° angeschliffen. Die Schneide 14 weist also eine ebene Seite 25 und eine schräge Seite 26 auf, wobei die Messer 9, 10 so angeordnet sind, dass die ebenen Seiten 25 einander zugewandt sind.
  • Jedes Messer 9, 10 ist von einem Motor 27, 28 angetrieben. Die Achsen der Messer 9, 10 sind allerdings nicht parallel, so dass auch die Messer 9, 10 mit ihren ebenen Seiten 25 nicht parallel zueinander angeordnet sind. Dies geht aus den 4 und 5 hervor. Insbesondere aus 5 ergibt sich, dass die Messer 9, 10 zueinander geneigte Rotationsebenen besitzen. Eine Rotationsebene wird durch einen beliebigen Punkt auf dem rotierenden Messer 9, 10 definiert. Die beiden Rotationsebenen schließen also, wie dies in 5 zu erkennen ist, einen spitzen Winkel β zueinander ein, der maximal 30°, vorzugsweise aber sogar nur maximal 15° beträgt. Dadurch steigt die Dicke des aus den Messern 9, 10 gebildeten Pakets nicht nennenswert an und der durchtrennte Materialbahnstreifen 2 kann leicht über die Quertrenneinrichtung 8 hinweg geführt werden.
  • Eine derartige Anordnung lässt sich dadurch erreichen, dass die Messer in einem Block 29 befestigt sind, der zur Aufnahme der jeweiligen Messer-Motor-Anordnungen 9, 27; 10, 28 Bohrungen aufweist, deren Achsen in entsprechender Weise zueinander geneigt sind.
  • Die Schutzeinrichtung 17, 18 lässt sich allerdings auch dann verwenden, wenn die Messer 9, 10 zueinander parallele Rotationsebenen aufweisen.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 0554339 B1 [0002]

Claims (11)

  1. Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens mit einer Fördereinrichtung und einer der Fördereinrichtung vorgeschalteten Quertrenneinrichtung, die zwei in jeweils einer Rotationsebene rotierende und einander teilweise in einem Überlappungsbereich überlappende Messer aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsebenen relativ zueinander geneigt sind.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsebenen einen spitzen Winkel β miteinander einschließen.
  3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel β maximal 30°, insbesondere maximal 15° beträgt.
  4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (9, 10) ei nen Einlaufbereich (15) und einen sich zur Fördereinrichtung (4) hin öffnenden Auslaufbereich (16) bilden, wobei sich die Rotationsebenen vom Einlaufbereich (15) zum Auslaufbereich (16) voneinander entfernen.
  5. Die Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (9, 10) von einer Schutzeinrichtung (17, 18) abgedeckt sind, die mittig eine Öffnung aufweist.
  6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung eine Breite aufweist, die mindestens 50% der Breite des Materialbahnstreifens entspricht.
  7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (9, 10) eine Rotationsrichtung (11, 12) aufweisen, bei der sie auf der der Fördereinrichtung (4) zugewandten Seite voneinander weglaufen.
  8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (9, 10) eine Rotationsrichtung (11, 12) aufweisen, bei der sie auf der der Fördereinrichtung (4) zugewandten Seite aufeinander zulaufen.
  9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Messer (9, 10) mehrere in Umfangsrichtung verteilte angeordnete Schneiden (13, 14) aufweisen, wobei jede Schneide (13, 14) einen bogenförmigen Verlauf hat.
  10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Winkel α zwischen einer Tangente (20) an einen Kreis, der von einem radial am weitesten außen liegenden Punkt des Messers (9, 10) definiert ist, und eine Tangente (21) an der Schneide (13, 14) maximal 30° beträgt.
  11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Messer (9, 10) einen topfartigen Querschnitt mit einer Ausnehmung (22) aufweist, die sich bis in den Überlappungsbereich (23) erstreckt.
DE200710031578 2007-07-06 2007-07-06 Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens Withdrawn DE102007031578A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710031578 DE102007031578A1 (de) 2007-07-06 2007-07-06 Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710031578 DE102007031578A1 (de) 2007-07-06 2007-07-06 Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007031578A1 true DE102007031578A1 (de) 2009-01-08

Family

ID=40092517

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710031578 Withdrawn DE102007031578A1 (de) 2007-07-06 2007-07-06 Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007031578A1 (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0554339B1 (de) 1990-10-24 1994-08-31 Fibron Machine Corp. Trennvorrichtung mit gegenläufig rotierenden messern für überführstreifen einer papierbahn

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0554339B1 (de) 1990-10-24 1994-08-31 Fibron Machine Corp. Trennvorrichtung mit gegenläufig rotierenden messern für überführstreifen einer papierbahn

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3010808C2 (de) Beschnittführung für eine Streifenschneide-/Anritzmaschine
DE102011106141A1 (de) Konditioniereinrichtung
EP1185398B1 (de) Zwischenblattzuführeinrichtung für aufschnittschneidemaschine
EP0415419A2 (de) Häcksler
EP0468254B1 (de) Querschneider für mit Druckbildern versehene Materialbahnen
EP1214264B1 (de) Vorrichtung zum querschneiden von materialbahnen, insbesondere kartonbahnen
DE4127428B4 (de) Vorrichtung zum Schneiden eines mit einer bestimmten Vorschubgeschwindigkeit kontinuierlich zugeführten Bandes
DE102007031578A1 (de) Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens
DE102008033775B4 (de) Wellpappe-Anlage mit einer Schleusen-Einrichtung und Verfahren zum Ausschleusen von Stücken einer Wellpappe-Bahn
DE1928966A1 (de) Vorrichtung zur Beseitigung von Abfallstuecken bei der Bearbeitung von Materialbahnen
DE202013006803U1 (de) Folienentsorgungseinheit für eine Verpackungsmaschine
EP1065313B1 (de) Vorrichtung zum Trennen und Überführen eines Einführstreifens
WO2008052656A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum teilen von metallband
DE102022104218A1 (de) Tiefziehverpackungsmaschine mit Querschneidestation
EP0046262B2 (de) Vorrichtung zur Herstellung von zumindest einmal quergefalzten, parallel zum Querfalz beschnittenen Produkten
DE102022110637A1 (de) Vorrichtung zum Zerkleinern von streifenförmigem Material und Verfahren zu deren Betrieb
EP3514090B1 (de) Vorrichtung zum automatischen schneiden und abführen einer materialbahn sowie verfahren hierzu mit einer hilfswalze
DE102015005559B4 (de) Schneidevorrichtung mit zumindest zwei Obermessern zum Herausschneiden eines Streifens einer Folie
DE202011004608U1 (de) Vorrichtung zum randseitigen Beschneiden einer Materialbahn
DE531465C (de) Garbenaufschneidvorrichtung mit Verteilungseinrichtung bei pneumatischen Foerderern
DE102007031577A1 (de) Vorrichtung zum Aufführen eines Materialbahnstreifens
DE3926583A1 (de) Vorrichtung zur abfuhr der randbeschnitte von folien in einer verpackungsmaschine
DE102013004858A1 (de) Mäh- und Einzugseinrichtung zum Schneiden und Abfördern von stängeligem Erntegut
DE202017101936U1 (de) Schneidwerk mit an Abstreifelementen vorgesehenen Gegenschneiden
EP1510257B1 (de) Kutter

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20130201