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QUERVERWEIS AUF VERWANDTE
ANMELDUNG
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Diese
Anmeldung basiert auf und beansprucht die Priorität aus der
am 7. Juli 2006 eingereichten
japanischen
Patentanmeldung Nr. 2006-188066 , deren Inhalt hiermit durch
Bezugnahme in diese Anmeldung aufgenommen ist.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Technisches Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf drehende elektrische
Maschinen, wie Elektrogeneratoren und Elektromotoren.
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Die
Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen Autostartermotor,
der eine verbesserte Anordnung von Bürstenhaltern zum wirksamen
Abführen einer
durch Bürsten
während
eines Betriebs erzeugten Wärme
hat.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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Autostartermotoren
umfassen allgemein einen Kommutator, Bürsten und Bürstenhalter, die die Bürsten halten,
um zu ermöglichen,
dass die Bürsten während eines
Betriebs auf dem Kommutator gleiten.
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Beispielsweise
offenbaren die
japanischen Patenterstveröffentlichungen
Nr. 2000-312458 und Nr.
2002-204553 Autostartermotoren,
bei denen Bürstenhalter über eine
Halterplatte oder dergleichen an einem Endrahmen befestigt sind.
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Bei
einer solchen Anordnung der Bürstenhalter
ist es jedoch für
eine durch die Bürsten
während eines
Betriebs erzeugte Wärme
aufgrund der Halterplatte oder dergleichen, die zwischen den Bürstenhaltern
und dem Endrahmen liegt, schwierig, wirksam zu dem Endrahmen übertragen
zu werden.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung wurde angesichts des im Vorhergehenden erwähnten Problems
geschaffen.
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Eine
Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine
drehende elektrische Maschine zu schaffen, die eine verbesserte
Anordnung von Bürstenhaltern
zum wirksamen Abführen einer
durch Bürsten
während
eines Betriebs erzeugten Wärme
hat.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist eine drehende elektrische Maschine geschaffen, die
ein Feld, einen Anker mit einer Ankerwelle und einem Kommutator,
der an der Ankerwelle vorgesehen ist, eine Bürste, um während einer Drehung des Ankers an
dem Kommutator zu gleiten, einen Bürstenhalter, der die Bürste hält, und
einen Endrahmen, der ein Ende der Ankerwelle bedeckt, umfasst. Der
Bürstenhalter
ist ferner an dem Endrahmen direkt befestigt.
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Bei
der vorhergehenden Anordnung kann eine durch die Bürste erzeugte
und zu dem Bürstenhalter übertragene
Wärme direkt
von dem Bürstenhalter
zu dem Endrahmen übertragen
werden.
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Demgemäß ist es
verglichen mit den im Vorhergehenden beschriebenen herkömmlichen
Startermotoren möglich,
eine durch die Bürste
während
eines Betriebs erzeugte Wärme
wirksamer abzuführen.
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Ferner
ist ohne ein zusätzliches
Bauglied, das zwischen dem Bürstenhalter
und dem Endrahmen liegt, die Teilezahl der drehenden elektrischen Maschine
reduziert, so dass die Zusammenbaugenauigkeit der drehenden elektrischen
Maschine erhöht
und der Herstellungsaufwand derselben verringert sind.
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Gemäß einer
weiteren Implementierung der Erfindung umfasst die drehende elektrische
Maschine ferner ein Pressbauglied, das an dem Bürstenhalter befestigt ist.
Der Kommutator hat eine Kommutatoroberfläche, die zu einer axialen Richtung
der Ankerwelle senkrecht ist. Das Pressbauglied presst die Bürste in
der axialen Richtung der Ankerwelle an die Kommutatoroberfläche, um
zu ermöglichen,
dass die Bürste
während
einer Drehung des Ankers auf der Kommutatoroberfläche gleitet.
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Bei
dieser Konfiguration kann der Bürstenhalter
ein Paar von Endflächen
haben, die einander in der axialen Richtung der Ankerwelle gegenüberliegen.
Von einer der Endflächen
steht die Bürste
vor, um einen Gleitkontakt mit der Kommutatoroberfläche herzustellen;
die andere Endfläche
grenzt an den Endrahmen an, wodurch ermöglicht wird, dass Wärme direkt
von derselben zu dem Endrahmen übertragen
wird.
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Bei
der drehenden elektrischen Maschine hat der Bürstenhalter einen Aufnahmeabschnitt,
in dem die Bürste
aufgenommen ist, und einen Basisabschnitt. Der Endrahmen hat eine
Innenoberfläche, an
die der Basisabschnitt des Bürstenhalters
angrenzt, und eine Mehrzahl von Verriegelungsabschnitten, die an
der Innenoberfläche
gebildet sind, um den Basisabschnitt des Bürstenhalters an der Innenoberfläche zu verriegeln.
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Bei
dieser Konfiguration kann ein ausreichend großer Berührungsbereich zwischen dem Bürstenhalter
und dem Endrahmen gesichert werden, wodurch eine weitere wirksame
Abführung
einer durch die Bürste
erzeugten Wärme
sichergestellt ist.
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Außerdem kann
der Bürstenhalter
leichter und zuverlässiger
an dem Endrahmen befestigt werden, ohne zusätzliche Befestigungsbauglieder,
wie Schrauben, zu verwenden.
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Die
Verriegelungsabschnitte des Endrahmens umfassen ferner ein Paar
von ersten Verriegelungsabschnitten, die eine Bewegung des Basisabschnitts
des Bürstenhalters
in einer Umfangsrichtung der Ankerwelle beschränken, und einen zweiten Verriegelungsabschnitt,
der eine Bewegung des Basisabschnitts des Bürstenhalters nach innen in
einer radialen Richtung der Ankerwelle beschränkt.
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Das
Feld umfasst ein Joch, das den Anker umgibt. Der Basisabschnitt
des Bürstenhalters
befindet sich innerhalb des Jochs, so, dass eine Bewegung des Basisabschnitts
nach außen
in der radialen Richtung der Ankerwelle durch eine Innenoberfläche des
Jochs beschränkt
ist.
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Die
ersten Verriegelungsabschnitte des Endrahmens sind jeweils in einen
Haken, der von der Innenoberfläche
des Endrahmens vorsteht, geformt. Eine Bewegung des Basisabschnitts
des Bürstenhalters
in der axialen Richtung der Ankerwelle ist durch die ersten Verriegelungsabschnitte
und die Innenoberfläche
des Endrahmens beschränkt.
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Bei
der vorhergehenden Konfiguration kann die Bürste zuverlässig in einer gewünschten
Position hinsichtlich des Kommutators gehalten werden, wodurch eine
hohe Genauigkeit der drehenden elektrischen Maschine sichergestellt
ist.
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Zusätzlich kann
die drehende elektrische Maschine ein Autostartermotor sein.
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KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Die
vorliegende Erfindung ist aus der im Folgenden angegebenen detaillierten
Beschreibung und aus den beigefügten
Zeichnungen der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung, die jedoch nicht als die Erfindung auf die spezifischen
Ausführungsbeispiele
begrenzend aufzufassen sind, sondern lediglich dem Zweck einer Erklärung und
eines Verständnisses
dienen, vollständiger
zu verstehen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Teilquerschnittsseitenansicht, die einen Autostarter, der einen
Motor umfasst, gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt;
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2 eine
Querschnittsansicht, die eine positive Bürste und einen Bürstenhalter,
der die positive Bürste
hält, in
dem Motor zeigt;
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3 eine
Teilquerschnittsansicht, die eine negative Bürste und einen Bürstenhalter,
der die negative Bürste
hält, in
dem Motor zeigt;
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4 eine
Teilquerschnittsansicht, die die Form von ersten Verriegelungsabschnitten
eines Endrahmens in dem Motor darstellt;
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5 eine
schematische Endansicht, die ein Verriegeln der Bürstenhalter
an der Innenoberfläche des
Endrahmens in dem Motor darstellt; und
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6 eine
Querschnittsansicht, die eine positive Bürste und einen Bürstenhalter,
der die positive Bürste
hält, in
einem Motor gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung zeigt.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Die
bevorzugten Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung sind im Folgenden unter Bezugnahme auf 1–6 beschrieben.
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Es
sei bemerkt, dass zum Zweck einer Klarheit und eines Verständnisses
identische Komponenten mit identischen Funktionen bei unterschiedlichen Ausführungsbeispielen
der Erfindung, wo dies möglich
ist, in jeder der Figuren durch die gleichen Bezugsziffern bezeichnet
sind.
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[ERSTES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL]
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Dieses
Ausführungsbeispiel
stellt eine drehende elektrische Maschine dar, die entworfen ist, um
als ein Autostartermotor zu dienen.
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1 zeigt
einen Autostarter 1, der einen Motor 2 umfasst,
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel.
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Der
Starter 1 umfasst den Motor 2 zum Erzeugen eines
Drehmoments und ist konfiguriert, um das Drehmoment von einem Ritzel 3 zu
einem Hohlrad (nicht gezeigt) einer Antriebsmaschine (nicht gezeigt)
zu übertragen
und dadurch die Antriebsmaschine zu starten.
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Der
Motor 2 umfasst ein Feld, das aus einem zylindrischen Joch 4 und
einer Mehrzahl von Permanentmagneten 5, die an der Innenperipherie
des Jochs 4 angeordnet sind, gebildet ist. Es ist erkennbar,
dass anstatt der Permanentmagnete 5 Elektromagnete verwendet
werden können,
um das Feld zu bilden.
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Der
Motor 2 umfasst ferner einen Anker 6, der radial
nach innen von den Permanentmagneten 5 angeordnet ist.
Der Motor 2 umfasst weiter Bürsten 7 zum Zuführen eines
Stroms von einer Batterie (nicht gezeigt) zu dem Anker 6,
Bürstenhalter 8,
die jeweils die Bürsten 7 halten,
und einen Endrahmen 9, der ein hinteres offenes Ende des
Jochs 4 schließt.
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Der
Anker 6 umfasst eine Ankerwelle 10, einen Ankerkern 11,
der an der Ankerwelle 10 angebracht ist, und eine Ankerspule 12,
die um den Ankerkern 11 gewickelt ist.
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Die
Ankerwelle 10 hat einen hinteren Endabschnitt, der durch
den Endrahmen 9 über
ein Lager 13 getragen wird, und einen vorderen Endabschnitt
(nicht gezeigt), der mit beispielsweise einem Untersetzungsgetriebe
(nicht gezeigt) verbunden ist.
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Der
Ankerkern 11 ist an die Ankerwelle 10 pressgepasst,
um sich mit der Ankerwelle 10 zu drehen. An der Außenperipherie
des Ankerkerns 11 ist eine Mehrzahl von Schlitzen zum Halten
der Ankerspule 12 gebildet, die in gleichmäßigen Abständen in der
Umfangsrichtung der Ankerwelle 10 beabstandet sind.
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Die
Ankerspule 12 ist in den Schlitzen des Ankerkerns 11 in
einer zweilagigen Form vorgesehen. Die Ankerspule 12 hat,
wie in 1 gezeigt ist, eine Mehrzahl von Spulenenden 12a,
die jeweils aus dem hinteren Ende eines der Schlitze des Ankerkerns 11 vorstehen,
und ist gebogen, um parallel zu der hinteren Endfläche des
Ankerkerns 11 zu sein.
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Alle
Spulenenden 12a der Ankerspule 12 bilden zusammen
einen Kommutator, der eine Kommutatoroberfläche hat, die senkrecht zu der
Ankerwelle 10 ist.
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Die
Bürsten 7 umfassen
eine positive Bürste 7a und
eine negative Bürste 7b,
die jeweils durch einen entsprechenden der Bürstenhalter 8 gehalten werden.
Die positive Bürste 7a ist
mit einer Anschlussleitung 15 verbunden; die Anschlussleitung 15 ist
ferner über
eine Metallplatte 16 mit einer Motorleitung 17 verbunden;
die Motorleitung 17 ist ferner mit einem Motoranschluss
des Magnetschalters 18 des Starters 1 verbunden.
Andererseits ist die negative Bürste 7b mit
einer anderen Anschlussleitung 15, die ferner mit dem geerdeten
Endrahmen 9 verbunden ist, verbunden.
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Ferner
Bezug nehmend auf 2–4 ist in
jedem der Bürstenhalter 8 eine
Bürstenfeder 14 vorgesehen.
Die Bürstenfeder 14 presst
die Bürste 7, die
in dem Bürstenhalter 8 gehalten
wird, an die Kommutatoroberfläche,
um zu ermöglichen,
dass die Bürste 7 während einer
Drehung des Ankers 6 an der Kommutatoroberfläche gleitet.
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Jeder
der Bürstenhalter 8 hat
einen Aufnahmeabschnitt 8a, in dem die entsprechende Bürste 7 aufgenommen
ist, und einen Basisabschnitt 8b, der mit dem Aufnahmeabschnitt 8a einstückig gebildet ist.
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Genauer
gesagt, der Aufnahmeabschnitt 8a ist hinsichtlich der Form
röhrenförmig, um
die entsprechende Bürste 7 gleitbar
in demselben zu halten. Der Aufnahmeabschnitt 8a hat einen
Spalt 8c, der in einer Seitenfläche desselben gebildet ist,
durch den die Anschlussleitung 15, die mit der entsprechenden Bürste 7 verbunden
ist, aus dem Aufnahmeabschnitt 8a herausgeführt ist.
Andererseits ist der Basisabschnitt 8b in eine Platte geformt,
die sich von einem ganzen Umfang des hinteren Endes des Aufnahmeabschnitts 8a erstreckt,
um senkrecht zu der Längsrichtung
des Aufnahmeabschnitts 8a zu sein. Der Basisabschnitt 8b ist
an dem Endrahmen 9 angrenzend an die Innenoberfläche des
Endrahmens 9 befestigt.
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Zusätzlich ist
der Bürstenhalter 8,
der die positive Bürste 7a hält, aus
einem isolierenden Material, wie Harz, hergestellt, um die positive
Bürste 7a von dem
Endrahmen 9 elektrisch zu trennen. Ferner ist eine isolierende
Platte 20 zwischen der Bürstenfeder 14 und
dem Endrahmen 9 positioniert, um zu verhindern, dass die
positive Bürste 7a über die
Bürstenfeder 14 mit
dem Endrahmen 9 elektrisch verbunden wird. Andererseits
ist der Bürstenhalter 8,
der die negative Bürste 7b hält, aus
einem hoch wärmeleitfähigen Metall,
wie Eisen, Messing oder rostfreiem Stahl, hergestellt. Es sei bemerkt,
dass beide Bürstenhalter 8 ferner
aus dem gleichen isolierenden Material hergestellt sein können.
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Der
Endrahmen 9 ist aus einem hoch wärmeleitfähigen, leicht zu verarbeitenden
und leichten Metall, wie Aluminium, hergestellt. Der Endrahmen 9 hat eine
Mehrzahl von an der Innenoberfläche
desselben gebildeten Verriegelungsabschnitten zum Verriegeln der
Bürstenhalter 8 an
der Innenoberfläche.
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Genauer
gesagt, die Verriegelungsabschnitte umfassen Bezug nehmend auf 5 ein
Paar von ersten Verriegelungsabschnitten 9a und einen zweiten
Verriegelungsabschnitt 9b zum Verriegeln jedes der Basisabschnitte 8b der
Bürstenhalter 8.
Die ersten Verriegelungsabschnitte 9a beschränken eine Bewegung
des Basisabschnitts 8b in der Umfangsrichtung der Ankerwelle 10,
während
der zweite Verriegelungsabschnitt 9b eine Bewegung desselben nach
innen in der radialen Richtung der Ankerwelle 10 be schränkt. Ferner
sind, wie in 4 gezeigt ist, die ersten Verriegelungsabschnitte 9a in
einen Haken gebildet, der sich zunächst von der Innenoberfläche des
Endrahmens 9 senkrecht zu der Innenoberfläche erstreckt
und dann gebogen ist, um parallel zu der Innenoberfläche zu sein.
Andererseits ist der zweite Verriegelungsabschnitt 9b geformt,
um sich von der Innenoberfläche
des Endrahmens 9 senkrecht zu der Innenoberfläche zu erstrecken,
ohne gebogen zu sein. Zusätzlich
sind alle Verriegelungsabschnitte 9a und 9b mit
dem Endrahmen 9, beispielsweise durch eine Pressarbeit,
einstückig
gebildet.
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Nachdem
die Gesamtkonfiguration des Motors 2 beschrieben ist, ist
im Folgenden ein Verfahren zum Befestigen der Bürstenhalter 8 in dem
Motor 2 beschrieben.
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Zunächst wird
vor einem Zusammenbau des Endrahmens 9 mit dem Joch 4 der
Basisabschnitt 8b jedes der Bürstenhalter 8 an der
Innenoberfläche
des Endrahmens 9 radial von dem äußeren Umfang der Innenoberfläche nach
innen gleitend geschoben, bis derselbe mit dem entsprechenden zweiten
Verriegelungsabschnitt 9b des Endrahmens 9 in
Berührung kommt.
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Der
Basisabschnitt 8b ist folglich derart positioniert, dass
eine umfangsmäßige Bewegung
und eine radiale Bewegung desselben nach innen durch die entsprechenden
ersten Verriegelungsabschnitte 9a bzw. den entsprechenden
zweiten Verriegelungsabschnitt 9b des Endrahmens 9 beschränkt sind. Ferner
wird, wie in 4 gezeigt ist, der Basisabschnitt 8b ferner
zwischen den entsprechenden ersten Verriegelungsabschnitten 9a und
der Innenoberfläche
des Endrahmens 9 in der axialen Richtung der Ankerwelle 10 verriegelt.
Demgemäß ist eine
axiale Bewegung des Basisabschnitts 8b durch die entsprechenden
ersten Verriegelungsabschnitte 9a und die Innenoberfläche des
Endrahmens 9 beschränkt.
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Dann
wird der Endrahmen 9 mit den an der Innenoberfläche desselben
verriegelten Bürstenhaltern 8 mit
dem Joch 4 zusammengebaut, um das hintere offene Ende des
Jochs 4 zu schließen.
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Folglich
befinden sich, wie in 1 gezeigt ist, beide Bürstenhalter 8 innerhalb
des Jochs 4. Ferner wird, wie in 5 gezeigt
ist, der Basisabschnitt 8b jedes der Bürstenhalter 8 zwischen
dem entsprechenden zweiten Verriegelungsabschnitt 9b des Endrahmens 9 und
dem Joch 4 in der radialen Richtung der Ankerwelle 10 verriegelt.
Demgemäß ist eine
radiale Bewegung des Basisabschnitts 8b nach außen durch
die Innenoberfläche
des Jochs 4 beschränkt.
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Der
im Vorhergehenden beschriebene Motor 2 gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
hat die folgenden Vorteile.
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In
dem Motor 2 sind die Bürstenhalter 8 jeweils
direkt an dem Endrahmen 9 befestigt, ohne dass Bauglieder
dazwischen liegen.
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Folglich
kann eine durch die Bürsten 7 erzeugte
und zu den Bürstenhaltern 8 übertragene Wärme direkt
von den Bürstenhaltern 8 zu
dem Endrahmen 9 übertragen
werden.
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Demgemäß ist es
verglichen mit den herkömmlichen
Startermotoren mit einer Halterplatte oder dergleichen, die zwischen
den Bürstenhaltern und
dem Endrahmen positioniert ist, möglich, eine Wärme, die
durch die Bürsten 7 während eines
Betriebs erzeugt wird, wirksamer abzuführen.
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Ferner
ist ohne ein zusätzliches
Bauglied, das zwischen den Bürstenhaltern 8 und
dem Endrahmen 9 liegt, die Teilezahl des Motors 2 reduziert,
so dass die Zusammenbaugenauigkeit des Motors 2 erhöht und der
Herstellungsaufwand desselben verringert ist.
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In
dem Motor 2 hat jeder der Bürstenhalter 8 den
Basisabschnitt 8b, der in eine Platte geformt ist und an
die Innenoberfläche
des Endrahmens 9 angrenzt.
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Folglich
ist ein ausreichend großer
Berührungsbereich
zwischen jedem der Bürstenhalter 8 und
dem Endrahmen 9 gesichert, wodurch eine weitere wirksame
Abführung
einer durch die Bürsten 7 erzeugten
Wärme sichergestellt
ist.
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In
dem Motor 2 hat der Endrahmen 9 die Verriegelungsabschnitte 9a und 9b,
die an der Innenoberfläche
desselben gebildet sind, durch die die Bürstenhalter 8 an der
Innenoberfläche
des Endrahmens 9 verriegelt sind.
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Folglich
können
die Bürstenhalter 8 leichter und
zuverlässiger
an dem Endrahmen 9 befestigt werden, ohne zusätzliche
Befestigungsbauglieder, wie Schrauben, zu verwenden.
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Ferner
ist eine umfangsmäßige Bewegung jedes
der Bürstenhalter 8 durch
die entsprechenden ersten Verriegelungsabschnitte 9a des
Endrahmens 9 beschränkt;
eine radiale Bewegung derselben ist durch den entsprechenden zweiten
Verriegelungsabschnitt 9b des Endrahmens 9 und
die Innenoberfläche
des Jochs 4 beschränkt;
und eine axiale Bewegung derselben ist durch die entsprechenden
ersten Verriegelungsabschnitte 9a des Endrahmens 9 und die
Innenoberfläche
des Endrahmens 9 beschränkt.
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Folglich
kann jede der Bürsten 7 zuverlässig in
einer gewünschten
Position hinsichtlich des Kommutators gehalten werden, wodurch eine
hohe Genauigkeit des Motors 2 sichergestellt ist.
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[ZWEITES AUSFÜHRUNGSBEISPIEL]
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Dieses
Ausführungsbeispiel
stellt eine Anordnung des Bürstenhalters 8,
der die positive Bürste 7a hält und der
sich von demselben gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
unterscheidet, dar.
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Wie
im Vorhergehenden beschrieben ist, ist bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der Bürstenhalter 8,
der die positive Bürste 7a hält, aus
einem isolierenden Material, wie Harz, hergestellt, um die positive
Bürste 7a von
dem Endrahmen 9 elektrisch zu trennen.
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Im
Vergleich dazu ist Bezug nehmend auf 6 bei dem
vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Bürstenhalter 8,
der die positive Bürste 7a hält, aus einem
hoch wärmeleitfähigen Metall,
wie Eisen, Messing oder rostfreiem Stahl, hergestellt, und in demselben
ist ein becherförmiger
Isolator 21 angeordnet.
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Genauer
gesagt, der Isolator 21 hat eine untere Wand, die an die
Innenoberfläche
des Endrahmens 9 angrenzt, und eine Umfangswand, die an
die Innenoberfläche
des Aufnahmeabschnitts 8a des Bürstenhalters 8 angrenzt.
Die positive Bürste 7a und die
entsprechende Bürstenfeder 14 sind
innerhalb des Isolators 21 angeordnet und dadurch von dem Endrahmen 9 elektrisch
getrennt.
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Obwohl
die vorhergehenden speziellen Ausführungsbeispiele der Erfindung
gezeigt und beschrieben wurden, werden diejenigen, die die Erfindung
anwenden, sowie Fachleute verstehen, dass verschiedene Modifikationen, Änderungen
und Verbesserungen an der Erfindung vorgenommen sein können, ohne
von dem Geist des offenbarten Konzepts abzuweichen.
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Beispielsweise
ist bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der Kommutator als ein Kommutator eines Oberflächentyps, der eine Kommutatoroberfläche hat,
die senkrecht zu der axialen Richtung der Ankerwelle 10 ist,
konfiguriert.
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Der
Kommutator kann jedoch alternativ als ein Kommutator eines zylindrischen
Typs konfiguriert sein, der aus einer Mehrzahl von Kommutatorsegmenten,
die an einer äußeren Peripherie
der Ankerwelle 10 angeordnet sind, gebildet ist, und daher
eine zylindrische Kommutatoroberfläche hat.
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Außerdem ist
bei dem ersten Ausführungsbeispiel
der Kommutator aus den Spulenenden 12, die von den Schlitzen
des Ankerkerns 11 vorstehen, gebildet.
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Der
Kommutator kann jedoch alternativ aus einer Mehrzahl von Kommutatorsegmenten,
die an der hinteren Endfläche
des Ankerkerns 11 angeordnet sind und jeweils mit den Spulenenden 12a verbunden
sind, gebildet sein.
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Ferner
können
die Bürstenhalter 8,
obwohl dieselben bei dem ersten Ausführungsbeispiel mittels der
Verriegelungsabschnitte 9a und 9b des Endrahmens 9 an
dem Endrahmen 9 befestigt sind, alternativ durch ein Adhäsionskleben
an dem Endrahmen 9 befestigt sein.
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Zusätzlich ist,
obwohl die vorliegende Erfindung bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen
auf einen Autostartermotor gerichtet ist, die Erfindung ferner auf
andere Typen drehender elektrischer Maschinen anwendbar.
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Es
ist beabsichtigt, dass solche Modifikationen, Änderungen und Verbesserungen,
die innerhalb der Fähigkeiten
in der Technik liegen, durch die beigefügten Ansprüche abgedeckt sind.