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DE102007039580A1 - Antriebsmechanismus für einen Motorfuchsschwanz - Google Patents

Antriebsmechanismus für einen Motorfuchsschwanz Download PDF

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Abstract

Ausführungsformen einer Schwingantriebsvorrichtung werden offenbart, die ein Gehäuse, eine im Gehäuse drehbar montierte Antriebswelle und eine im Gehäuse montierte, verlängerte Hubstange für die Hin- und Herbewegung aufweisen, wobei die Hubstange einen hinteren Endteil, der so konfiguriert ist, dass er eine Taumelscheiben-Übergangsstruktur ergreift, und einen vorderen Endteil zum Befestigen eines Werkzeugs besitzt, wobei eine erste Führung im Gehäuse zum Halten des vorderen Endteils so angeordnet ist, dass die Hubstange nicht an einer Drehung um eine erste Drehachse gehindert wird, eine zweite Führung im Gehäuse zum Aufnehmen des hinteren Endteils der verlängerten Hubstange so angeordnet ist, dass die Hubstange nicht an einer Drehung entlang einer zweiten Drehachse gehindert wird, während die Hubstange sich in der Führung hin- und herbewegt, wobei eine Taumelscheibeneinheit mit der Antriebswelle wirkend verbunden ist und einen verlängerten Arm mit einer Taumelscheiben-Übergangsstruktur zum Ergreifen des hinteren Endteils der Hubstange und zum Hin- und Herbewegen der Hubstange in der ersten und der zweiten Führung besitzt.

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf motorbetriebene Handwerkzeuge, genauer auf motorbetriebene, hin- und herschwingend arbeitende Werkzeuge.
  • Hin- und herschwingend arbeitende Werkzeuge, die motorbetrieben sind, wie etwa Säbelsägen, größere Motorfuchsschwänze und dergleichen werden im Allgemeinen von Elektromotoren mit einer sich drehenden Abtriebswelle angetrieben. Um ein Sägeblatt oder dergleichen hin- und herzubewegen, muss die Drehbewegung in eine Hin- und Herbewegung umgesetzt werden. Während in der Technik verschiedenartige Mechanismen zum Umsetzen der Drehbewegung in eine Hin- und Herbewegung bekannt sind, ist eine allgemeine Art eines Mechanismus zum Umsetzen der Bewegung als Taumelscheibenantrieb bekannt. Ein Taumelscheibenantrieb ist allgemein über ein Getriebe mit dem Motor verbunden, um die Drehzahl der Motorabtriebswelle zu reduzieren, und der Taumelscheibenantrieb bewirkt, dass ein Taumelarm sich auf einem Pfad parallel zur Bewegung des Sägeblatts oder dergleichen hin- und herbewegt. Das Sägeblatt eines Motorfuchsschwanzes ist in einem Blattklemmmechanismus befestigt, der sich am Ende einer Hubstange befindet, deren anderes Ende mit einem Taumelarm wirkend verbunden ist.
  • In einigen Taumelscheibenantrieben bisheriger Bauart besitzt die Hubstange einen rechtwinkligen oder quadratischen Querschnitt, der sich in einer rechtwinkligen oder quadratischen Öffnung befindet, um die Hubstange am Verdrehen zu hindern, was die Winkelausrichtung eines am Antrieb befestigten Blatts unerwünscht beeinträchtigen würde. Während diese Hubstangen mit einem nicht kreisförmigen Querschnitt in einer erwünschten Weise arbeiten, erhöht der nicht kreisförmige Querschnitt die Kosten bezogen auf eine rohrförmige Hubstangenkonstruktion, die wünschenswerter ist. Allerdings neigen Taumelscheibenantriebe dazu, auf die Hubstange Kräfte auszuüben, die sie in Drehung versetzen wollen. Es ist in hohem Maße wünschenswert, eine solche Drehung durch eine wirtschaftliche Konstruktion, die hocheffizient arbeitet, zu verhindern.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ausführungsformen einer Schwingantriebsvorrichtung werden offenbart, die ein Gehäuse, eine im Gehäuse drehbar montierte Antriebswelle und eine im Gehäuse montierte, verlängerte Hubstange für die Hin- und Herbewegung aufweisen, wobei die Hubstange einen hinteren Endteil, der so konfiguriert ist, dass er eine Taumelscheiben-Übergangsstruktur ergreift, und einen vorderen Endteil zum Befestigen eines Werkzeugs besitzt, wobei eine erste Führung im Gehäuse zum Halten des vorderen Endteils so angeordnet ist, dass die Hubstange nicht an einer Drehung um eine erste Drehachse gehindert wird, eine zweite Führung im Gehäuse zum Aufnehmen des hinteren Endteils der verlängerten Hubstange so angeordnet ist, dass die Hubstange nicht an einer Drehung entlang einer zweiten Drehachse gehindert wird, während die Hubstange sich in der Führung hin-und herbewegt, wobei eine Taumelscheibeneinheit mit der Antriebswelle wirkend verbunden ist und einen verlängerten Arm mit einer Taumelscheiben-Übergangsstruktur zum Ergreifen des hinteren Endteils der Hubstange und zum Hin- und Herbewegen der Hubstange in der ersten und der zweiten Führung besitzt.
  • In einer alternativen Ausführungsform sind die erste und die zweite Drehachse zueinander versetzt.
  • Beschreibung der Zeichnungen
  • 1 ist eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Motorfuchsschwanzes gemäß der vorliegenden Erfindung;
  • 2 ist eine Seitenansicht der bevorzugten Ausführungsform der Taumelscheibeneinheit in 1, aus der Teile entfernt sind, um die Innenkonstruktion zu darzustellen;
  • 3 ist eine vergrößerte Seitenansicht der Innenkonstruktion eines vorderen Teils der in 2 gezeigten Ausführungsform;
  • 4 ist eine perspektivische Ansicht der Innenkonstruktion des in 3 gezeigten vorderen Teils;
  • 5 ist eine Stirnansicht, teilweise im Schnitt, eines Teils der Innenkonstruktion des vorderen Teils der in 2 gezeigten Ausführungsform;
  • 6 ist eine Seitenansicht der Innenkonstruktion des vorderen Teils einer alternativen bevorzugten Ausführungsform, teilweise im Schnitt und mit der Hubstange in Einfahrstellung gezeigt;
  • 7 ist eine weitere Seitenansicht der Innenkonstruktion des vorderen Teils der alternativen bevorzugten Ausführungsform, teilweise im Schnitt und mit der Hubstange in Ausfahrstellung gezeigt; und
  • 8 ist eine perspektivische Ansicht der Innenkonstruktion des vorderen Teils der alternativen bevorzugten Ausführungsform, teilweise im Schnitt und mit der Hubstange in Einfahrstellung gezeigt.
  • Ausführliche Beschreibung
  • Die in den Zeichnungen gezeigte bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist ein Motorfuchsschwanz, der in der allgemeinen Größe und Form den derzeit auf dem Markt erhältlichen Sägen ähnlich ist. Die vorliegende Erfindung ist auch an andere Werkzeugarten wie etwa Säbelsägen oder andere Werkzeugarten angepasst, die hin- und herschwingend arbeiten und durch einen Motor mit einer sich drehenden Abtriebswelle angetrieben werden. Eine Patentanmeldung unter dem Titel ANTIROTATION SYSTEM FOR A RECIPROCATING SAW, laufende Nummer US 10/856,015 , eingereicht am 28. Mai 2004, die demselben Rechtsnachfolger wie die vorliegende Erfindung übertragen worden ist, ist durch Bezugnahme hier ausdrücklich einbezogen.
  • Wie in den 1 und 2 gezeigt, besitzt der Motorfuchsschwanz, allgemein mit 10 bezeichnet, ein Außengehäuse 12, das einen Nasenteil 14 aufweist, der auswärts so aufgeweitet ist, dass ein Benutzer mit der einen Hand den Nasenteil und mit der anderen einen Griff 16 halten kann. Ein Betätigungsschalter 18 ist im Griffstück vorgesehen, mit dem ein Motor 20 eingeschaltet wird, der das Werkzeug antreibt. Die Säge besitzt am Nasenteil 14 ein Aufsatzstück 22, und ein Sägeblatt 24 ist in einem Blattklemmmechanismus 26 befestigt, der am Ende einer verlängerten Hubstange montiert ist, die allgemein mit 28 bezeichnet wird und in der vorderen und der hinteren Führungsbaueinheit, mit 30 bzw. 32 bezeichnet, gleitfähig ist. Der Motor 20 besitzt eine Abtriebswelle 34 mit einem auf der Welle 34 montierten Ritzelrad 36, wobei das Rad 36 in ein größeres Zahnrad 38 greift, das mit einer Taumelscheibeneinheit, allgemein mit 40 bezeichnet, verbunden ist, welche die Hubstange 28 hin- und herbewegt, während das Zahnrad 38 die Taumelscheibeneinheit antreibt.
  • Genauer gesagt besitzt die Taumelscheibeneinheit 40 eine allgemein mit 42 bezeichnete Antriebswelle, an der das Zahnrad 38 befestigt ist. Die Welle besitzt einen Endteil 44, der in einem Kugellager oder dergleichen gehalten wird, und ihr gegenüberliegendes Ende 46 wird in einem weiteren Kugellager gehalten, das im Gehäuse 12 montiert ist. Es sollte verständlich sein, dass die Art, wie der Motor 20, die Zahnräder 36 und 38 sowie die Welle 42 in der Struktur montiert sind, nicht im eigentlichen Sinn Teil der vorliegenden Erfindung ist und die Art, wie das Gehäuse ausgeführt und die drehenden Teile gehalten werden, denjenigen, die über durchschnittliches Fachwissen verfügen, bekannt ist.
  • Hinsichtlich der Taumelscheibeneinheit 40 und mit Bezug auf die 2 und 4 besitzt die Welle 42 einen vergrößerten Mittelteil 48 der Welle 42 mit einem zylinderförmigen Teil 50, der in einem spitzen Winkel zur Achse der Welle 42 ausgerichtet ist, und Kugellager (nicht gezeigt) sind vorgesehen, damit ein verlängerter Arm 52 sich relativ zum zylindrischen Teil 50 drehen kann. Während die Welle 42 gedreht wird, ändert sich die Winkelausrichtung des zylindrischen Teils 50 so, dass ein äußeres Ende 56 des Arms 52 hin- und herbewegt wird, d.h. nach links und rechts, wie in den 6 und 7 gegenübergestellt. Wie in den 2 bis 5 gezeigt, hat der Arm 52 allgemein flache Seiten 54, die sich von unten aufwärts in Richtung des äußeren Endes 56 erstrecken, das dann in einen gebogenen Teil übergeht, der kleiner wird und einen kreisförmigen Querschnitt annimmt. Er geht dann in ein erstes kugeliges Übergangsstück 58 über, das wiederum in einen Übergangsteil 60 übergeht, der wiederum in ein zweites kugeliges Übergangsstück 62 übergeht. Die Übergangsstücke 58 und 62 sind allgemein kugelförmig, allerdings abgeschnitten, wobei jedes davon in die benachbarte Struktur 56 und/oder 60 übergeht. Es sollte verständlich sein, dass diese kugeligen Übergangsstücke nicht genau kugelförmig sein müssen, sondern allgemein nahezu kugelförmig sein sollten, sodass eine Punktberührung zwischen diesen Übergangsstücken und der Hubstange 28 hergestellt wird.
  • In den 3 und 5 hat die Hubstange 28 einen rohrförmigen Teil 64, der am rechten Ende in einen massiven, allgemein zylindrischen Abschnitt 66 übergeht, welcher eine vertikale Ausnehmung (siehe 8) besitzt, in den der Schaft des Sägeblatts 24 gesteckt werden kann. Das Ende 66 hat auch eine Öffnung 68, in der ein Stift des Blattklemmmechanismus 26 befestigt werden kann. Am gegenüberliegenden Ende der Hubstange 28 befindet sich ein Aufnahmeteil, allgemein mit 70 bezeichnet, mit einer zylindrischen Verlängerung 72, die so groß ist, dass sie genau in das Innere des Rohrteils 64 passt, und auch vorzugsweise hartgelötet ist, um die zwei Komponenten sicher zusammenzuhalten, weil von der Hubstange 28 während des Betriebes äußerst hohe Kräfte ausgeübt werden.
  • Der Aufnahmeteil 70 hat einen Hauptkörper 74 mit einer kreisförmigen Öffnung 76, die in eine verlängerte Ausnehmung 78 übergeht, die der Länge nach in dieselbe Richtung weist wie die Achse des rohrförmigen Teils 64, wie in den 3 und 5 gezeigt. Die Enden der Ausnehmung 78 sind auswärts aufgeweitet, wie bei 80 gezeigt, um die Hin- und Herbewegung aufzunehmen, die durch den verlängerten Arm 52 und besonders durch die kugeligen Übergangsstücke 58 und 62, die in der Öffnung 76 bzw. Ausnehmung 78 angeordnet sind, herbeigeführt wird. Wie in den 3 und 5 gezeigt, ist das erste kugelige Übergangsstück 58 in der Öffnung 76 angeordnet, wobei die Außenseite des Übergangsstücks allgemein in einer Punktberührung mit der Seitenwand der Öffnung 76 steht. Das zweite kugelige Übergangsstück 62 sitzt auch in der Ausnehmung 78 und lässt sich am besten in 5 erkennen, und der Durchmesser des Übergangsstücks 62 ist nur geringfügig kleiner als die Breite der Ausnehmung 78 und verhindert somit wirksam, dass die Hubstange 28 sich aus ihrer vertikalen Bewegungsebene herausdreht.
  • Wegen der vorzugsweise kugelförmigen Konfiguration der Übergangsstücke 58 und 62 in der Öffnung 76 bzw. Ausnehmung 78, die jeweils gerade Wandflächen, die berührt werden, besitzen, gibt es während der gesamten Bewegung des verlängerten Taumelarms 52 nur eine Punktberührung zwischen den Übergangsstücken und den Seitenwänden. Diese Punktberührung ergibt die Vorteile eines reduzierten Verschleißes zwischen den Übergangsstücken und dem Aufnahmeteil 70 und einer geringeren Wärmeentwicklung während des Betriebs. Außerdem gibt es wegen der Krümmung der kugeligen Übergangsstücke zu den berührten vertikalen Wänden unabhängig von den Toleranzen und Abständen zwischen den Teilen jederzeit nur eine Punktberührung. Es wird auch bevorzugt, dass auf den Aufnahmeteil 70 Fett aufgetragen wird, um die Reibung zwischen den kugeligen Übergangsstücken und dem Aufnahmeteil 70 weiter zu reduzieren.
  • Ein zusätzlicher Vorteil wird dadurch erzielt, dass die Punktberührung der Positionierung des ersten kugeligen Übergangsstücks 58 im Aufnahmeteil 70 in vertikaler Höhe bezogen auf den Rohrteil 64 stattfindet, der sich im Rohrteil befindet. Diese Berührungsstelle bringt eine Schwingkraft auf, um die Hubstange, wie gewünscht, in die Nähe des Mittelpunktes des Rohrteils 64 zu bewegen.
  • Der Aufnahmeteil 70 hat einen kugelförmigen hinteren Endteil 82, der in gleitfähiger Beziehung zur hinteren Führung 84 steht, die allgemein zylindrisch geformt ist und einen Innendurchmesser 86 hat, der nur geringfügig größer als der Außendurchmesser des kugelförmigen Teils 82 ist. Auf der Unterseite der Führung 84 befindet sich eine axiale Ausnehmung 88, die so groß ist, dass sie eine berührungslose Bewegung des Arms 52 mit der Führung 84 erlaubt. Die Verwendung des kugelförmigen Endteils 82 erfordert keine kritischen Toleranzen beim Außendurchmesser der Führung in Bezug auf die Führung 84 und reduziert damit die Herstellungskosten der Baueinheit 32.
  • Die Mittenachse des kugelförmigen Endteils 82, mit 92 bezeichnet, ist vorzugsweise konzentrisch mit der Achse des rohrförmigen Teils 64, mit 94 bezeichnet. Um jede Drehbewegung entlang den Hubstangenachsen zu verhindern, wird eine Drehung der Taumelplatteneinheit 40 sowie der Hubstange dadurch verhindert, dass das zweite kugelige Übergangsstück 62 vorgesehen wird. Diese Wechselwirkung mit den Seitenwänden der Ausnehmung 78 wird verhindern, dass der Arm 52 sich aus seiner vertikalen Ebene der Hin- und Herbewegung dreht, und auch eine Drehung der Hubstange 28 unterbinden.
  • Wie beschrieben, wird das hintere Ende der Hubstange 28 an der Rückseite von der Führungseinheit 32 gleitfähig getragen, und das vordere Ende wird von der vorderen Führungseinheit 30 getragen. Wie am besten in den 3 und 4 zu sehen, besitzt die vordere Führungseinheit 30 eine Führung, allgemein mit 100 bezeichnet, die einen kugelförmigen vorderen Teil 102 aufweist, die in einen kugelförmigen, im Gehäuse gebildeten Hohlraum oder Sitz 104 greift. Der kugelförmige Teil 102 kann sich unter dem Einfluss von Kräften, die während des Betriebes des Werkzeugs ausgeübt werden können, frei um die Achse 94 des rohrförmigen Teils drehen.
  • Die Führung 100 hat eine ringförmige Schulter 106, einen zylindrischen Teil 108 mit einem kleineren Durchmesser, der größer als der rohrförmige Teil 64 ist, und einen vorderen zylindrischen Teil 110. Jeder der Führungsteile 102, 106, 108 und 110 hat eine Öffnung, durch die der rohrförmige Teil 64 geführt werden kann, sodass die Hin- und Herbewegung der Hubstange 28 möglich ist. Der zylindrische vordere Teil 110 ist so groß, dass er bequem in eine größere Kammer 112 im Gehäuse passt, wenn der kugelförmige Teil 102 im Hohlraum 104 sitzt. Eine Feder 112 liegt an der Schulter 106 und an einer Halteplatte 114 an, die mit Schrauben 116 im Zusammenwirken mit einer im Gehäuse gebildeten Schulter 118 am Gehäuse 12 angebracht ist. Es gibt vorzugsweise drei Schrauben 116, von denen zwei in den 3 und 4 zu sehen sind und die dritte sich auf der anderen Seite des rohrförmigen Teils 64 auf derselben Höhe wie die obere sichtbare Schraube 116 befindet. Es wird bevorzugt, dass die Führung 100 mit ihren Bestandteilen 102, 104, 106, 108 und 110 als ein Stück ausgeführt und aus Stahl oder einem sonstigen reibungsarmen Metall hergestellt wird. Es sollte jedoch verständlich sein, dass, wenn gewünscht, eine oder mehr der Komponenten getrennt hergestellt werden können.
  • Die Feder 112 liefert eine Vorspannkraft, um den kugelförmigen vorderen Teil 102 im Kontakt mit dem kugelförmigen Sitz 104 zu halten, jedoch nicht mit so viel Kraft, dass die Führung während des Betriebs an der Drehung um die Achse 94 gehindert wird. Es wurde festgestellt, dass diese lockere Wechselwirkung es der Führung erlaubt, sich so zu bewegen und auszurichten, dass Kräfte, die während des Betriebs des Werkzeugs allgemein auf sie wirken, reduziert werden. Eine solche Drehbewegung trägt zur Verlängerung der Lebensdauer bei und erzeugt während des Betriebs auch weniger Wärme. Die Reduzierung der Wärme, die während des Betriebs entsteht, trägt auch zu einer Verlängerung der Lebensdauer des Werkzeugs bei. Es wird bevorzugt, dass der Raum, in dem sich die vordere Führungseinheit 30 befindet, mit einer Fettpackung gefüllt wird.
  • Eine alternative Ausführungsform wird in den 6, 7 und 8 gezeigt und wird weniger ausführlich als in den 1 bis 5, welche die bevorzugte Ausführungsform illustrieren, dargestellt. Die in diesen Zeichnungen gezeigte alternative Ausführungsform enthält einen modifizierten Aufnahmeteil 70', der geringfügig anders konfiguriert ist, um das kugelige Übergangsstück 58' aufzunehmen. Die kreisförmige Öffnung 76' hat keinen oberen Ausnehmungsbereich und, mehr noch, das zweite kugelige Übergangsstück 62' befindet sich auf der Unterseite des Arms 52', und das kugelige Übergangsstück 62' sitzt in einer Ausnehmung 120 einer U-förmigen Konsole 122. Die Ausnehmung ist nur geringfügig breiter als der Außendurchmesser des kugeligen Übergangsstücks 62' und hat die Aufgabe, die Hin- und Herbewegung des Arms 52' in ihrer vertikalen Ebene zu halten ähnlich dem zweiten kugeligen Übergangsstück 62 der bevorzugten Ausführungsform.
  • Die Mittenachse des kugelförmigen Endteils 82' ist mit 92 und die Achse des rohrförmigen Teils 64 ist mit 94 bezeichnet. Die Achse 92 ist bezogen auf die Achse 94 in einer vertikalen Ebene versetzt, um das Bestreben der Hubstange 28', sich aufgrund der Trägheit des Mechanismus entlang der Achse des Hubstangensystems zu drehen, auszugleichen. Um diese Drehbewegung entlang den Hubstangenachsen zu verhindern, ist der kugelförmige Endteil 82' bezogen auf die Achse 94 des rohrförmigen Teils versetzt, was eine Drehung der Hubstange 28' wirksam unterbindet. Die übrigen Teile dieser Ausführungsform sind der bevorzugten Ausführungsform im Wesentlichen ähnlich und sind deshalb nicht mit Kennnummern versehen.
  • Zwar sind verschiedene Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung gezeigt und beschrieben worden, doch sollte verständlich sein, dass weitere Modifikationen, Ersetzungen und Alternativen demjenigen, der über durchschnittliches Fachwissen verfügt, erkennbar sind. Solche Modifikationen, Ersetzungen und Alternativen können vorgenommen werden, ohne vom Gedanken und Umfang der Erfindung, die den angefügte Ansprüchen zu entnehmen sind, abzuweichen.
  • Verschiedene Merkmale der Erfindung werden in den folgenden Ansprüchen dargelegt.

Claims (10)

  1. Eine Schwingantriebsvorrichtung, aufweisend: – ein Gehäuse; – eine im Gehäuse drehbar montierte Antriebswelle; – eine im Gehäuse montierte, verlängerte Hubstange für die Hin- und Herbewegung, wobei die Hubstange einen hinteren Endteil, der so konfiguriert ist, dass er eine Taumelscheiben-Übergangsstruktur ergreift, und einen vorderen Endteil zum Befestigen eines Werkzeugs besitzt; – eine im Gehäuse angeordnete erste Führung zum Halten des vorderen Endteils in einer Weise, dass die Hubstange nicht an einer Drehung um eine erste Drehachse gehindert wird; – eine im Gehäuse angeordnete zweite Führung zum Aufnehmen des hinteren Endteils der verlängerten Hubstange in einer Weise, dass die Hubstange nicht an einer Drehung entlang einer zweiten Drehachse gehindert wird, während die Hubstange sich in der Führung hin- und herbewegt; – eine Taumelscheibeneinheit, die mit der Antriebswelle wirkend verbunden ist und einen verlängerten Arm mit einer Taumelscheiben-Übergangsstruktur zum Ergreifen des hinteren Endteils der Hubstange und zum Hin- und Herbewegen der Hubstange in der ersten und der zweiten Führung besitzt.
  2. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, bei der die erste und die zweite Drehachse zueinander versetzt sind.
  3. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, bei welcher der vordere Endteil der Hubstange, der sich in der ersten Führung hin- und herbewegt, eine zylindrische Konfiguration hat und die erste Drehachse die Achse der zylindrischen Konfiguration ist.
  4. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, bei welcher der hintere Endteil einen allgemein kugelförmigen Teil besitzt, der sich in der zweiten Führung hin- und herbewegt, wobei die zweite Führung zylindrisch geformt und im Gehäuse befestigt ist und die zweite Drehachse mit der Achse der zylindrisch geformten zweiten Führung in einer gemeinsamen Linie liegt.
  5. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 3 definiert, bei der das Gehäuse einen kugelförmigen Hohlraum besitzt, der eine Öffnung umgibt, in der sich der vordere Endteil der Hubstange befindet, wobei die erste Führung eine kugelförmige Außenfläche besitzt, die so konfiguriert ist, dass sie in den Hohlraum passt und darin beweglich ist, wobei die Vorrichtung weiterhin eine Feder im Gehäuse aufweist dergestalt, dass sie die erste Führung in Berührung mit dem Hohlraum bringt, wobei die erste Führung fähig ist, auf Kräfte zu reagieren, die auf den vorderen Endteil der Hubstange wirken, um sich innerhalb des Hohlraums zu bewegen und eine Selbstausrichtung zu erreichen.
  6. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 1 definiert, bei der die Übergangsstruktur ein erstes und ein zweites kugeliges Übergangsstück aufweist, die zueinander konzentrisch ausgerichtet sind, wobei das erste Übergangsstück eine Hin- und Herbewegung der Hubstange herbeiführt und das zweite Übergangsstück eine Drehung der Hubstange verhindert.
  7. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 6 definiert, bei der das erste kugelige Übergangsstück einen größeren Umfang als das zweite kugelige Übergangsstück hat.
  8. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 7 definiert, bei der das zweite Übergangsstück dem ersten kugeligen Übergangsstück am äußeren oberen Ende der Taumelscheibeneinheit benachbart ist.
  9. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 8 definiert, bei der das erste kugelige Übergangsstück einen allgemein kugelförmigen Teil aufweist, der an einem Ende in den Arm und am gegenüberliegenden Ende in das zweite kugelige Übergangsstück übergeht.
  10. Schwingantriebsvorrichtung, wie in Anspruch 6 definiert, bei der das zweite Übergangsstück sich an einem äußeren unteren Ende der Taumelscheibeneinheit befindet.
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