DE102007039304A1 - Kupplungsbaugruppe mit Begrenzungsscheibe und Verfahren zur Montage einer Kupplungsbaugruppe - Google Patents
Kupplungsbaugruppe mit Begrenzungsscheibe und Verfahren zur Montage einer Kupplungsbaugruppe Download PDFInfo
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Abstract
Description
- GEBIET DER ERFINDUNG
- Die Erfindung betrifft im Allgemeinen Drehmomentwandler und im Besonderen eine Kupplungsbaugruppe, die ohne die Verwendung eines Deckels eines Drehmomentwandlers axial begrenzt wird.
- HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1 veranschaulicht ein allgemeines Blockschaubild, das die Beziehungen zwischen dem Motor7 , dem Drehmomentwandler10 , dem Getriebe8 und der Differenzial-/Achsbaugruppe9 in einem typischen Fahrzeug zeigt. Bekanntlich dient ein Drehmomentwandler zur Übertragung eines Drehmoments von einem Motor zu einem Getriebe eines Motorfahrzeugs. - Die Pumpe
37 , die Turbine38 und der Stator39 stellen die drei Hauptkomponenten des Drehmomentwandlers dar. Wenn die Pumpe an den Deckel11 angeschweißt wird, wird der Drehmomentwandler zu einer abgeschlossenen Kammer. Der Deckel ist mit der Wandlermitnehmerscheibe41 (flexplate) verbunden, die wiederum mit der Kurbelwelle42 des Motors7 verschraubt ist. Der Deckel kann unter Verwendung von Stegen oder Zapfen mit der Wandlermitnehmerscheibe verbunden sein, die an den Deckel angeschweißt sind. Die Schweißverbindung zwischen der Pumpe und dem Deckel überträgt das Motordrehmoment zur Pumpe. Deshalb dreht sich die Pumpe immer mit der Motordrehzahl. Die Funktion der Pumpe besteht darin, unter Verwendung dieser Drehbewegung die Flüssigkeit in radialer Richtung nach außen und in axialer Richtung zur Turbine zu befördern. Deshalb dient als Pumpe eine Zentrifugalpumpe, welche die Flüssigkeit von einem kleinen radialen Einlass zu einem großen radialen Auslass befördert und so die Energie der Flüssigkeit erhöht. Der Druck zum Einkuppeln der Getriebekupplungen und der Drehmomentwandlerkupplung wird durch eine zusätzliche Pumpe im Getriebe erzeugt, die durch die Pumpennabe angetrieben wird. - Im Drehmomentwandler
10 wird durch die Pumpe (mitunter auch als Laufrad bezeichnet), die Turbine und den Stator (mitunter auch als Reaktor bezeichnet) ein Flüssigkeitskreislauf gebildet. Durch den Flüssigkeitskreislauf kann der Motor weiter drehen, wenn das Fahrzeug anhält, und das Fahrzeug wieder beschleunigen, wenn das durch einen Fahrer gewünscht wird. Ähnlich wie bei einer Getriebeuntersetzung unterstützt der Drehmomentwandler das Motordrehmoment durch ein Drehmomentverhältnis. Das Drehmomentverhältnis ist das Verhältnis von Ausgangsdrehmoment zu Eingangsdrehmoment. Das Drehmomentverhältnis ist am höchsten, wenn die Drehzahl der Turbine niedrig oder gleich null ist (auch als Abwürgen bezeichnet). Die Drehmomentverhältnisse beim Abwürgen liegen üblicherweise im Bereich von 1,8 bis 2,2. Das bedeutet, dass das Ausgangsdrehmoment des Drehmomentwandlers 1,8- bis 2,2-mal so groß ist wie das Eingangsdrehmoment. Die Ausgangsdrehzahl hingegen ist wesentlich niedriger als die Eingangsdrehzahl, da die Turbine mit der Ausgangsseite verbunden ist und sich nicht dreht, während die Eingangsseite mit der Motordrehzahl läuft. - Die Turbine
38 nutzt die mit der Flüssigkeit von der Pumpe37 aufgenommene Energie zum Antreiben des Fahrzeugs. Das Turbinengehäuse22 ist mit der Turbinennabe19 verbunden. Die Turbinennabe19 überträgt das Drehmoment der Turbine mittels einer Keilnutverbindung auf die Eingangswelle43 des Getriebes. Die Eingangswelle ist über Zahnräder und Wellen im Getriebe8 sowie ein Achsdifferenzial9 mit den Rädern des Fahrzeugs verbunden. Die auf die Turbinenschaufeln einwirkende Kraft der Flüssigkeit wird von der Turbine in Form eines Drehmoments ausgegeben. Axiale Drucklager31 nehmen die durch die Flüssigkeit auf die Komponenten einwirkenden axialen Kräfte auf. Sobald das Ausgangsdrehmoment zur Überwindung der Trägheit des stehenden Fahrzeugs ausreicht, setzt sich das Fahrzeug in Bewegung. - Nachdem die Energie der Flüssigkeit durch die Turbine in ein Drehmoment umgesetzt wurde, enthält die Flüssigkeit noch restliche Energie. Die aus der kleinen radialen Auslassöffnung
44 austretende Flüssigkeit tritt normalerweise so in die Pumpe ein, dass sie der Drehung der Pumpe entgegenwirkt. Der Stator39 dient zum Umlenken der Flüssigkeit, um zur Beschleunigung der Pumpe beizutragen und dadurch das Drehmomentverhältnis zu erhöhen. Der Stator39 ist durch einen Freilauf46 mit der Statorwelle45 verbunden. Die Statorwelle ist mit dem Getriebegehäuse47 verbunden und dreht sich nicht. Der Freilauf46 verhindert, dass sich der Stator39 bei niedrigen Drehzahlverhältnissen dreht (wenn sich die Pumpe schneller dreht als die Turbine). Die vom Turbinenauslass44 in den Stator39 eintretende Flüssigkeit wird durch die Statorschaufeln48 umgelenkt, sodass sie in Drehrichtung in die Pumpe37 eintritt. - Die Ein- und Austrittswinkel der Schaufeln, die Form des Pumpen- und des Turbinengehäuses sowie der Gesamtdurchmesser des Drehmomentwandlers beeinflussen dessen Leistungsparameter. Als Parameter für die Konstruktion kommen das Drehmomentverhältnis, der Wirkungsgrad und die Fähigkeit des Drehmomentwandlers infrage, das Motordrehmoment aufzunehmen, ohne dass der Motor „durchdrehen" kann. Dazu kommt es, wenn der Drehmomentwandler zu klein ist und die Pumpe den Motor nicht abbremsen kann.
- Bei niedrigen Drehzahlverhältnissen arbeitet der Drehmomentwandler zufriedenstellend, indem er den Motor drehen lässt, während das Fahrzeug steht, und das Motordrehmoment zur Leistungssteigerung unterstützt. Bei Drehzahlverhältnissen kleiner als 1 hat der Drehmomentwandler einen Wirkungsgrad von weniger als 100 %. Indem sich die Drehzahl der Turbine an die Drehzahl der Pumpe angleicht, geht das Drehmomentverhältnis des Drehmomentwandlers von einem hohen Wert von ungefähr 1,8 bis 2,2 allmählich auf ein Drehmomentverhältnis von ungefähr 1 zurück. Das Drehzahlverhältnis beim Erreichen eines Drehzahlverhältnisses von 1 wird als Einkuppelpunkt bezeichnet. An diesem Punkt braucht die in den Stator eintretende Flüssigkeit nicht mehr umgelenkt zu werden, und der Freilauf im Stator lässt die Drehung in derselben Richtung wie die Pumpe und die Turbine zu. Da der Stator die Flüssigkeit nicht umlenkt, ist das vom Drehmomentwandler abgegebene Drehmoment gleich dem aufgenommenen Drehmoment. Der gesamte Flüssigkeitskreislauf dreht sich als eine Einheit.
- Aufgrund von Verlusten in der Flüssigkeit liegt der maximale Wirkungsgrad des Drehmomentwandlers bei 92 bis 93 %. Deshalb wird zur mechanischen Verbindung der Eingangsseite mit der Ausgangsseite des Drehmomentwandlers eine Drehmomentwandlerkupplung
49 eingesetzt, die den Wirkungsgrad auf 100 % erhöht. Das Kupplungskolbenblech17 wird durch Befehle von der Getriebesteuerung hydraulisch betätigt. Das Kolbenblech17 ist an seinem Innendurchmesser durch einen O-Ring18 gegen die Turbinennabe19 und an seinem Außendurchmesser durch einen Ring51 aus Reibungsmaterial gegen den Deckel11 abgedichtet. Diese Dichtungen bilden eine Druckkammer und verbinden das Kolbenblech17 mit dem Deckel11 . Diese mechanische Verbindung umgeht den Flüssigkeitskreislauf des Drehmomentwandlers. - Die mechanische Verbindung der Drehmomentwandlerkupplung
49 überträgt wesentlich mehr Torsionsschwankungen an den Antriebsstrang. Da der Antriebsstrang im Grunde ein Federn-Massen-System darstellt, können Torsionsschwankungen vom Motor Resonanzschwingungen des Systems anregen. Um die Resonanzschwingungen des Antriebsstrangs aus dem Fahrbereich zu entfernen, wird ein Dämpfer verwendet. Der Dämpfer beinhaltet in Reihe mit dem Motor7 und dem Getriebe8 angeordnete Federn15 , um die wirksame Federkonstante des Systems und so die Resonanzfrequenz zu verringern. - Die Drehmomentwandlerkupplung
49 umfasst im Allgemeinen vier Komponenten: ein Kolbenblech17 , Deckplatten12 und16 , Federn15 und einen Flansch13 . Die Deckplatten12 und16 übertragen das Drehmoment vom Kolbenblech17 auf die Druckfedern15 . An der Deckplatte sind um die Federn15 herum Nasen52 gebildet, um die Federn in axialer Richtung zu haltern. Das Drehmoment wird über eine genietete Verbindung vom Kolbenblech17 auf die Deckplatten12 und16 übertragen. Die Deckplatten12 und16 lassen das Drehmoment durch den Kontakt mit einer Kante einer Aussparung für die Feder auf die Druckfedern15 einwirken. Die beiden Deckplatten unterstützen gemeinsam die Feder auf beiden Seiten ihrer Mittelachse. Die Federkraft wird durch den Kontakt mit einer Kante der Aussparung für die Flanschfeder auf den Flansch13 übertragen. Mitunter weist der Flansch auch in Drehrichtung eine Zunge oder einen Schlitz auf, der in einen Teil der Deckplatte eingreift, um während der Übertragung hoher Drehmomente ein zu starkes Zusammendrücken der Federn zu verhindern. Das Drehmoment wird vom Flansch13 auf die Turbinennabe19 und auf die Antriebswelle43 des Getriebes übertragen. - Die Energie kann bei Bedarf durch Reibung, die mitunter auch als Hysterese bezeichnet wird, aufgenommen werden. Die Hysterese ergibt sich aus der Torsion und der Entspannung der Dämpfungsplatten und ist somit doppelt so groß wie das eigentliche Reibungsdrehmoment. Die Hysteresebaugruppe besteht im Allgemeinen aus einer Membranfeder (oder Bellevillefeder)
14 zwischen dem Flansch13 und einer der Deckplatten16 , um den Flansch13 gegen die andere Deckplatte12 zu drücken. Durch die Steuerung der auf die Membranfeder14 ausgeübten Kraft kann auch das Reibungsdrehmoment gesteuert werden. Typische Hysteresewerte liegen im Bereich von 10 bis 30 Nm. - Unter drehfest verbunden oder befestigt ist zu verstehen, dass die beiden betreffenden Komponenten so miteinander verbunden sind, dass sich die beiden Komponenten gemeinsam drehen, das heißt, die beiden Komponenten sind in Bezug auf die Drehung fest miteinander verbunden. Eine drehfeste Verbindung zweier Komponenten ist nicht gleichbedeutend mit einer Einschränkung der Relativbewegung in anderen Richtungen. Zum Beispiel können zwei drehfest miteinander verbundene Komponenten über eine Keilnutverbindung eine axiale Bewegung gegeneinander ausführen. Es sollte jedoch klar sein, dass eine drehfeste Verbindung nicht unbedingt bedeutet, dass eine Bewegung in anderen Richtungen möglich ist. Zum Beispiel können zwei drehfest miteinander verbundene Komponenten axial fest miteinander verbunden sein. Die obige Erläuterung der drehfesten Verbindung kann auch auf die folgenden Erörterungen angewendet werden.
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7 zeigt eine alternative Ausführungsart der Wandlerkupplung49 der5 und6 .7 zeigt eine Dreischeibenkupplungsbaugruppe100 , die in der Nähe eines Deckels11 angeordnet ist und ferner einen Niet102 zum Verbinden eines Flansches13 , Federn15 , eines Abdeckblechs16 und eines Kolbenblechs17 miteinander umfasst. Die Kupplungsscheiben110 umfassen drei Kupplungsscheiben und eine Scheibe116 , die durch das Zahnprofil118 drehfest mit dem Deckel11 verbunden ist. Die Scheibe112 weist ein axiales Segment auf, das durch den Schlitz114 ragt und die Kupplungsscheiben110 drehfest mit dem Kolbenblech17 verbindet. - Gemäß einigen Aspekten unterscheiden sich Form und Gestaltung des Deckels
11 je nach Automobil und Automobilhersteller. Außerdem kann der Deckel11 an einem anderen Ort als die Kupplung100 hergestellt werden. Es gibt keine Halterungsmerkmale zur axialen Befestigung der Kupplungsscheibenbaugruppe110 an der Kupplung100 . Somit rutschen die Kupplungsscheiben110 vor dem Einbau des Deckels11 ohne weiteres axial aus der Kupplung100 heraus. Deshalb werden die Kupplungsscheiben110 und die Kupplung100 üblicherweise getrennt zum Hersteller geschickt, der den Deckel11 einbaut. Somit sind zum Bearbeiten und Montieren der einzelnen Komponenten zusätzliche Arbeitsschritte erforderlich, wodurch die Fertigungskosten, der Zeitaufwand und die Komplexität zunehmen. - Somit besteht seit langem ein Bedarf an Kupplungsscheibenbaugruppen, die in einer Kupplung axial befestigt werden, ohne dass ein Drehmomentwandler eingebaut werden muss.
- KURZZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
- Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen eine Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes beinhaltet: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; und eine Begrenzungsscheibe, die zumindest mit einem Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und so angeordnet ist, dass die axiale Bewegung zumindest eines Teils der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen Abstand von der Druckplatte begrenzt wird. Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe drehfest mit der Druckplatte verbunden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Druckplatte eine Öffnung, und die Begrenzungsscheibe beinhaltet ein in die Öffnung ragendes axiales Segment, das so angeordnet ist, dass es die Druckplatte berührt, um die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Druckplatte eine radiale Fläche, und das axiale Segment beinhaltet ein Ende, das so angeordnet ist, dass es die radiale Fläche berührt, um die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente zu begrenzen, oder das axiale Segment ist radial versetzt, um die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente zu begrenzen. Gemäß einigen Aspekten ist das axiale Segment radial nach innen versetzt.
- Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Druckplatte einen axialen Vorsprung, der so angeordnet ist, dass er die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg begrenzt. Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe drehfest mit dem axialen Vorsprung verbunden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet der axiale Vorsprung einen Niet mit einem Kopf, der so angeordnet ist, dass er die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt. Gemäß einigen Aspekten ist der axiale Vorsprung radial außerhalb der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente angeordnet, oder der axiale Vorsprung ist radial innerhalb der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente angeordnet. Gemäß einigen Aspekten ist der axiale Vorsprung integraler Bestandteil der Druckplatte, oder der axiale Vorsprung ist getrennt von der Druckplatte gebildet und mit der Druckplatte verbunden.
- Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Kupplungsbaugruppe eine Platte, welche die Begrenzungsscheibe überlappt, um die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Platte mindestens ein erstes Verriegelungsmerkmal, und die Begrenzungsscheibe beinhaltet mindestens ein zweites Verriegelungsmerkmal, das drehfest mit dem mindestens einen ersten Verriegelungsmerkmal verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten ist die Platte drehfest mit der Druckplatte verbunden.
- Gemäß einigen Aspekten: beinhaltet der Drehmomentwandler einen Deckel, und ein Reibungselement der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente ist so angeordnet, dass es durch Reibung mit dem Deckel gekoppelt wird; beinhaltet die Kupplungsbaugruppe eine Platte, die zumindest mit einem Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt ist, wobei der Drehmomentwandler einen Deckel beinhaltet und die Platte so angeordnet ist, dass sie drehfest mit dem Deckel verbunden ist; oder beinhaltet die Vielzahl ringförmiger Reibungselemente eine Vielzahl von Kupplungsscheiben.
- Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen auch eine Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes beinhaltet: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte mit einer Öffnung; und eine Begrenzungsscheibe, die zumindest mit einem Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und an einem Ende ein axial angeordnetes Segment aufweist. Das axial angeordnete Segment ist in der Öffnung angeordnet, um die Begrenzungsscheibe und die Druckplatte drehfest miteinander zu verbinden, und das Ende ist so angeordnet, dass es die Druckplatte berührt, um eine axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen.
- Ferner umfasst die vorliegende Erfindung im Allgemeinen eine Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes beinhaltet: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; einen mit der Druckplatte verbundenen Niet; und eine Begrenzungsscheibe, die zumindest mit einem Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann, die drehfest mit dem Niet verbunden und so angeordnet ist, dass sie eine axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg begrenzt. Der Niet ist so angeordnet, dass er eine axiale Bewegung der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt.
- Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen eine Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes beinhaltet: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; eine Begrenzungsscheibe, die zumindest mit einem Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und ein erstes Verriegelungsmerkmal aufweist; und eine drehfest mit der Druckplatte verbundene Platte, welche die Begrenzungsscheibe radial überlappt und ein zweites Verriegelungsmerkmal aufweist, das drehfest mit dem ersten Verriegelungsmerkmal verbunden ist. Die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teils der ringförmigen Reibungselemente von der Druckplatte weg begrenzt, und die Platte ist so angeordnet, dass sie eine axiale Bewegung der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt.
- Die vorliegende Erfindung umfasst im Allgemeinen auch ein Verfahren zur Montage einer Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes beinhaltet: Anordnen einer Begrenzungsscheibe derart, dass sie zumindest mit einem Teil einer Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann; Durchstecken eines axialen Vorsprungs der Begrenzungsscheibe durch eine Öffnung in einer Druckplatte, um die Begrenzungsscheibe drehfest mit der Druckplatte zu verbinden; und Gestalten des axialen Vorsprungs derart, dass die axiale Bewegung zumindest eines Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg auf einen ersten Abstand begrenzt wird. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Druckplatte eine radiale Fläche, das axiale Segment beinhaltet ein Ende, und das Gestalten des axialen Vorsprungs zum Begrenzen der axialen Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente beinhaltet das radiale Biegen des Endes derart, dass das Ende die radiale Fläche berührt, nachdem die Begrenzungsscheibe axial um einen zweiten Abstand verschoben wurde. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das Gestalten des axialen Vorsprungs zum Begrenzen der axialen Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente das radiale Versetzen des axialen Vorsprungs. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet das radiale Versetzen des axialen Vorsprungs das Versetzen radial nach innen.
- Eine allgemeine Zielstellung der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler bereitzustellen, die vor dem Einbau des Drehmomentwandlers im Wesentlichen mit dem Drehmomentwandler verbunden ist und gleichzeitig ein axiales Spiel zulässt.
- Diese sowie weitere Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsarten der Erfindung und aus den beiliegenden Zeichnungen und Ansprüchen klar.
- KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
- Das Wesen und die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung werden nun in der folgenden detaillierten Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den beiliegenden Figuren ausführlicher beschrieben, wobei:
-
1 eine allgemeine Darstellung des Kraftflusses in einem Motorfahrzeug in Form eines Blockschaubilds ist, die der Erläuterung der Beziehungen und der Funktion eines Drehmomentwandlers in dessen Antriebsstrang dient; -
2 eine Querschnittsansicht eines Drehmomentwandlers nach dem Stand der Technik ist, der in Einbaulage an einem Motor eines Motorfahrzeugs dargestellt ist; -
3 eine Ansicht des in2 gezeigten Drehmomentwandlers von der linken Seite entlang der Linie 3-3 in2 ist; -
4 eine Querschnittsansicht des in den2 und3 gezeigten Drehmomentwandler entlang der Schnittlinie 4-4 in3 ist; -
5 eine erste Ansicht des in2 gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung aus der Sicht eines Betrachters des zerlegten Drehmomentwandlers von der linken Seite ist; -
6 eine zweite Ansicht des in2 gezeigten Drehmomentwandlers in Explosionsdarstellung aus der Sicht eines Betrachters des zerlegten Drehmomentwandlers von der rechten Seite ist; -
7 eine Querschnittsansicht einer Dreischeibenkupplung und eines Deckels ist; -
8 eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems zur Darstellung der in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe ist; -
9 eine perspektivische Ansicht eines Objekts in dem Zylinderkoordinatensystem von8 ist; -
10 eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Winkelschelle ist; -
11 eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Federrastung ist; -
12 eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit radial außen liegendem Niet ist; -
13 eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit radial innen liegendem Niet ist; und -
14 eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Verriegelung ist. - DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
- Von vornherein sollte klar sein, dass gleiche Bezugsnummern in verschiedenen Zeichnungsansichten identische oder funktionell ähnliche Strukturelemente der Erfindung bezeichnen. Obwohl die vorliegende Erfindung unter Bezug auf die gegenwärtig als bevorzugt angesehenen Aspekte beschrieben wird, sollte klar sein, dass die beanspruchte Erfindung nicht auf die beschriebenen Aspekte beschränkt ist.
- Außerdem ist klar, dass diese Erfindung nicht auf die bestimmten beschriebenen Verfahren, Materialien und Modifikationen beschränkt ist und insofern natürlich variieren kann. Ferner ist klar, dass die hier gebrauchten Begriffe nur zur Beschreibung bestimmter Aspekte dienen und nicht als Einschränkung des Geltungsbereichs der vorliegenden Erfindung zu verstehen sind, der nur durch die angehängten Ansprüche eingeschränkt wird.
- Sofern nicht anderweitig definiert, haben alle hier gebrauchten technischen und wissenschaftlichen Begriffe dieselbe Bedeutung, wie sie einem Fachmann geläufig ist, an den sich diese Erfindung richtet. Obwohl zum Durchführen oder Testen der Erfindung beliebige Verfahren, Einrichtungen oder Materialien verwendet werden können, die den hier beschriebenen ähnlich oder gleichwertig sind, werden im Folgenden die bevorzugten Verfahren, Einrichtungen und Materialien beschrieben.
-
8 ist eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkoordinatensystems80 , das die in der vorliegenden Erfindung verwendeten räumlichen Begriffe darstellt. Die vorliegende Erfindung wird zumindest teilweise in Verbindung mit einem Zylinderkoordinatensystem beschrieben. Das System80 weist eine Längsachse81 auf, die als Bezug für die folgenden Richtungs- und räumlichen Begriffe dient. Die Attribute „axiale", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse81 , zum Radius82 (der senkrecht zur Achse81 ist) bzw. zum Umfang83 . Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs" beziehen sich auch auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden Ebenen. Zur Verdeutlichung der Lage verschiedener Ebenen dienen die Objekte84 ,85 und86 . Die Fläche87 des Objekts84 bildet eine axiale Ebene. Das heißt, die Achse81 bildet entlang der Fläche eine Linie. Die Fläche88 des Objekts85 bildet eine radiale Ebene. Das heißt, der Radius82 bildet entlang der Fläche eine Linie. Die Fläche89 des Objekts86 bildet eine Umfangsfläche. Das heißt, der Umfang83 bildet entlang der Fläche eine Linie. Ein weiteres Beispiel zeigt, dass eine axiale Bewegung oder Lage parallel zur Achse81 verläuft, eine radiale Bewegung oder Lage parallel zum Radius82 verläuft und eine Umfangsbewegung oder Lage auf dem Umfang parallel zum Umfang83 verläuft. Eine Drehung erfolgt in Bezug auf die Achse81 . - Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs-" beziehen sich auf eine Ausrichtung parallel zur Achse
81 , zum Radius82 bzw. zum Umfang83 . Die Attribute „axial", „radial" und „Umfangs" beziehen sich auch auf eine Ausrichtung parallel zu entsprechenden Ebenen. -
9 ist eine perspektivische Ansicht des Objekts90 im Zylinderkoordinatensystem80 von8 , welches die in der vorliegenden Anmeldung gebrauchten räumlichen Begriffe darstellt. Das zylindrische Objekt90 ist repräsentativ für ein zylindrisches Objekt in einem Zylinderkoordinatensystem und keineswegs als Einschränkung der vorliegenden Erfindung zu verstehen. Das Objekt90 beinhaltet eine axiale Fläche91 , eine radiale Fläche92 und eine Umfangsfläche93 . Die Fläche91 ist Teil einer axialen Ebne, die Fläche92 ist Teil einer radialen Ebene, und die Fläche93 ist Teil einer Umfangsfläche. -
10 ist eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe200 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Winkelschelle. Die Kupplungsbaugruppe200 umfasst ringförmige Reibungselemente210 , eine Begrenzungsscheibe212 und eine Scheibe216 . Die Begrenzungsscheibe212 kann in einen Teil ringförmiger Reibungselemente210 eingreifen, ist drehfest mit der Platte222 verbunden und so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teils der ringförmigen Reibungselemente210 insbesondere in der axialen Richtung218 einschränkt, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Scheibe216 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente210 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel220 verbunden ist. Als Elemente210 können beliebige in der Technik bekannte Reibungselemente verwendet werden. Unter kopplungsfähig ist ein fest mit einer Platte, zum Beispiel mit der Platte212 , verbundenes Reibungsmaterial zu verstehen oder dass die Platte mit den Reibungselementen verzahnt ist. Unter verzahnt ist zu verstehen, dass die Reibungselemente als entsprechende unabhängige Kupplungsscheiben zwischen den Platten angeordnet sind. Gemäß einigen Aspekten werden sowohl fest angebrachte als auch unabhängige Reibungselemente verwendet. Die vorhergehende Erörterung der Platten und des Reibungsmaterials kann auch die folgenden Erörterungen angewendet werden und wird aus Platzgründen nicht wiederholt. - Im Allgemeinen sind die ringförmigen Reibungselemente
210 so angeordnet, dass sie durch Reibung mit dem Deckel220 und der Druckplatte222 gekoppelt werden. Zum Beispiel ist das Element210 so angeordnet, dass es mit dem Deckel220 gekoppelt wird, und das Element210b ist so angeordnet, dass es mit der Platte222 gekoppelt wird, wenn die Platte222 in Richtung218 verschoben wird. - Die Begrenzungsscheibe ist in Öffnungen
224 so angeordnet, dass sie die Druckplatte berührt, um die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente in Richtung218 axial von der Druckplatte weg zu begrenzen. Insbesondere ragen die axialen Segmente226 der Platte Scheibe durch entsprechende Öffnungen224 in der Platte222 . Die Segmente sind radial so gebogen, dass das Ende228 radial nicht auf die Öffnungen224 ausgerichtet ist. Somit berührt das Ende228 die radiale Fläche230 der Platte222 , wenn die Scheibe212 weit genug in Richtung218 verschoben wird. Das axiale Segment226 ist so gebogen, dass es die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente210 in der Richtung von der Druckplatte222 weg einschränkt. Das axiale Segment226 ist radial nach außen gebogen, jedoch sollte klar sein, dass das axiale Segment226 auch radial nach innen gebogen sein kann. Das axiale Segment226 wird normalerweise nach dem Durchstecken durch die Öffnung224 gebogen. - Somit schränkt die Platte Scheibe die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente und der Scheibe
216 ein und lässt dabei eine ausreichend große axiale Bewegung zum Betätigen der Baugruppe200 zu. Das heißt, die Reibungselemente müssen gekoppelt werden können, um einen Drehmomentübertragungsweg vom Deckel220 zum Dämpfer232 zu schaffen. Ferner ist die Scheibe212 so angeordnet, dass sie die Bewegung der ringförmigen Reibungselemente axial von der Druckplatte222 weg (in Richtung218 ) bis auf einen maximalen Abstand einschränkt. Der maximale Abstand ist zumindest teilweise durch die axiale Länge des Segments226 festgelegt. Mit anderen Worten, die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die Lage der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen axialen Abstand von der Druckplatte begrenzt. Dadurch wird die Teilbaugruppe233 , welche die Reibungselemente210 und die Scheiben212 und216 beinhaltet, in ihrer axialen Bewegung in Bezug auf die Platte222 eingeschränkt und bleibt zusammen, ohne mit dem Deckel220 verbunden zu sein, sodass die Platte222 (und beliebige andere mit ihr verbundene Komponenten) sowie die Teilbaugruppe233 zur späteren Montage mit einem getrennten Deckel eines Drehmomentwandlers versendet werden können. - Es sollte klar sein, dass nicht alle axialen Segmente radial gebogen sein müssen. Zum Beispiel kann ein Teil der axialen Segmente in den Öffnungen der Druckplatte stecken, ohne radial gebogen zu sein, und der Rest der axialen Segmente kann in den Öffnungen der Druckplatte stecken und radial gebogen sein.
- Die Scheibe
216 ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel220 verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten befindet sich das Verriegelungsmerkmal234 , zum Beispiel ein Zahnkranz, auf der Innenfläche236 des Deckels, und die Scheibe216 ist so gebildet, dass sie mit dem Zahnkranz verriegelt ist. Der Zahnkranz kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Deckel verbunden sein, unter Anderem, aber nicht ausschließlich, durch Schweißen. Es sollte klar sein, dass zum drehfesten Verbinden der Platte Scheibe mit dem Deckel220 ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden kann. -
11 zeigt eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe300 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Federrastung. Die Kupplungsbaugruppe300 umfasst ringförmige Reibungselemente310 , eine Begrenzungsscheibe312 und eine Scheibe316 . Die Begrenzungsscheibe312 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente310 gekoppelt werden, ist drehfest mit der Platte322 verbunden und so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente310 insbesondere in der axialen Richtung318 einschränkt, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Scheibe316 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente310 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel320 verbunden ist. Die Erörterung über die Platten und das Reibungsmaterial in der Beschreibung von10 kann auch auf das Reibungsmaterial310 und die Scheiben312 und316 angewendet werden. - Im Allgemeinen sind die ringförmigen Reibungselemente
310 so angeordnet, dass sie durch Reibung mit dem Deckel320 und der Druckplatte322 gekoppelt werden. Zum Beispiel ist das Element310a so angeordnet, dass es mit dem Deckel320 gekoppelt wird, und das Element310b ist so angeordnet, dass es mit der Platte322 gekoppelt wird, wenn die Platte322 in Richtung318 verschoben wird. - Die Begrenzungsscheibe steckt in den Öffnungen
324 und ist so angeordnet, dass sie die Druckplatte berührt, um die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente in Richtung318 axial von der Druckplatte weg zu begrenzen. Insbesondere ragen die axialen Segmente326 der Scheibe312 durch entsprechende Öffnungen324 in der Platte322 . Die Segmente sind radial gebogen, das heißt radial versetzt, um die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente zu begrenzen. Gemäß einigen Aspekten sind die axialen Segmente radial nach innen versetzt. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten sind die axialen Segmente radial nach außen versetzt. Somit ist das axiale Segment326 als Federrastung gestaltet. Das axiale Segment326 weist eine im Wesentlichen gekrümmte Form auf, ist zumindest teilweise elastisch und funktionell so angeordnet, dass es durch den Schlitz324 ragt. Beim Einsetzen des Segments326 in den Schlitz324 wird dessen Versatz durch die Berührung mit der Platte322 so lange entgegengewirkt, bis das Ende des Segments bzw. die Federrastung328 durch den Schlitz324 ragt. Nachdem die Federrastung328 die Öffnung passiert hat, geht sie wieder in Versatzrichtung zurück, um die ringförmigen Reibungselemente310 in Bezug auf die Druckplatte322 axial zu arretieren. Gemäß einigen Aspekten ist das axiale Segment320 gekrümmt und radial nach innen versetzt. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten ist das axiale Segment320 gekrümmt und nach anderen Richtungen, zum Beispiel radial nach innen, versetzt. - Somit schränkt die Scheibe
312 die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente und der Platte316 ein und lässt dabei eine ausreichend große axiale Bewegung zum Betätigen der Baugruppe300 zu. Das heißt, die Reibungselemente müssen gekoppelt werden können, um einen Drehmomentübertragungsweg vom Deckel320 zum Dämpfer332 zu schaffen. Ferner ist die Scheibe312 so angeordnet, dass sie die Bewegung der ringförmigen Reibungselemente axial von der Druckplatte322 weg (in Richtung318 ) bis auf einen maximalen Abstand einschränkt. Der maximale Abstand ist zumindest teilweise durch die axiale Länge des Segments326 festgelegt. Mit anderen Worten, die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die Lage der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen axialen Abstand von der Druckplatte begrenzt. Dadurch wird die Baugruppe333 , welche die Reibungselemente310 und die Scheiben312 und316 beinhaltet, in ihrer axialen Bewegung in Bezug auf die Platte322 eingeschränkt und bleibt zusammen, ohne mit dem Deckel320 verbunden zu sein, sodass die Platte322 (und beliebige andere mit ihr verbundene Komponenten) sowie die Baugruppe333 zur späteren Montage mit einem getrennten Deckel eines Drehmomentwandlers versendet werden können. - Es sollte klar sein, dass nicht alle axialen Segmente radial versetzt sein müssen. Zum Beispiel kann ein Teil der axialen Segmente in den Öffnungen der Druckplatte stecken, ohne radial versetzt zu sein, und der Rest der axialen Segmente kann in den Öffnungen der Druckplatte stecken und radial versetzt sein.
- Die Scheibe
316 ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel320 verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten befindet sich das Verriegelungsmerkmal334 , zum Beispiel ein Zahnkranz, auf der Innenfläche336 des Deckels, und die Scheibe316 ist so gebildet, dass sie mit dem Zahnkranz verriegelt ist. Der Zahnkranz kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Deckel verbunden sein, unter Anderem, aber nicht ausschließlich durch Schweißen. Es sollte klar sein, dass zum drehfesten Verbinden der Scheibe316 mit dem Deckel320 ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden kann. -
12 zeigt eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe400 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit radial außen liegendem Niet. Die Kupplungsbaugruppe400 beinhaltet ringförmige Reibungselemente410 , eine Begrenzungsscheibe412 und eine Scheibe416 . Die Begrenzungsscheibe412 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente410 gekoppelt werden und so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente410 insbesondere in der axialen Richtung418 einschränkt, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Scheibe416 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente410 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel420 verbunden ist. Die Erörterung über die Platten und das Reibungsmaterial in der Beschreibung von10 kann auch auf das Reibungsmaterial410 und die Scheiben412 und416 angewendet werden. - Im Allgemeinen sind die ringförmigen Reibungselemente
410 so angeordnet, dass sie durch Reibung mit dem Deckel420 und der Druckplatte422 gekoppelt werden. Zum Beispiel ist das Element410a so angeordnet, dass es mit dem Deckel420 gekoppelt wird, und das Element410b ist so angeordnet, dass es mit der Platte422 gekoppelt wird, wenn die Platte422 in Richtung418 verschoben wird. - Die Baugruppe
400 beinhaltet axiale Vorsprünge424 , die mit der Druckplatte422 verbunden sind. Die axialen Vorsprünge beinhalten am axialen Ende428 Begrenzungselemente426 . Die Vorsprünge424 und insbesondere die Begrenzungselemente426 sind so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente410 axial von der Druckplatte422 weg, das heißt in Richtung418 , begrenzen. Gemäß einigen Aspekten sind die Vorsprünge424 durch Niete und die Elemente426 durch entsprechende Nietköpfe gebildet. Gemäß einigen Aspekten sind die Niete getrennt von der Druckplatte gebildet und mit dieser verbunden. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten sind die Niete als integraler Bestandteil der Druckplatte gebildet, zum Beispiel sind die Niete aus der Druckplatte extrudiert. - Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe
412 drehfest mit den Vorsprüngen424 verbunden, indem auf dem Außenumfang passend zu den Vorsprüngen ein Segment430 mit Aussparungen gebildet ist, welche die Vorsprünge424 aufnehmen. Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe412 drehfest mit den Vorsprüngen424 verbunden, indem auf dem Außenumfang ein Segment430 gebildet ist, das radial so zwischen die Vorsprünge reicht, dass das Segment430 und die Vorsprünge während der Drehung des Segments oder der Vorsprünge miteinander gekoppelt sind. - Aufgrund der Gestaltung des Segments
430 kann die Scheibe416 entlang dem Segment434 der Vorsprünge axial verschoben werden. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten ist die Begrenzungsscheibe nicht drehfest mit den Vorsprüngen verbunden, sondern durch die Vorsprünge axial begrenzt. Zum Beispiel ragt das Segment430 radial so weit nach außen, dass das Segment radial auf die Elemente426 ausgerichtet ist (die Elemente426 schränken die axiale Verschiebung in Richtung428 ein), aber das Segment430 ragt radial nicht so weit nach außen, dass es drehfest mit den Vorsprüngen verbunden ist. - Somit schränkt die Scheibe
412 die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente und der Scheibe416 ein und lässt dabei eine ausreichend große axiale Bewegung zum Betätigen der Baugruppe400 zu. Das heißt, die Reibungselemente müssen gekoppelt werden können, um einen Drehmomentübertragungsweg vom Deckel420 zum Dämpfer436 zu schaffen. Ferner ist die Scheibe412 so angeordnet, dass sie die Bewegung der ringförmigen Reibungselemente axial von der Druckplatte422 weg (in Richtung418 ) bis auf einen maximalen Abstand einschränkt. Der maximale Abstand ist zumindest teilweise durch die axiale Länge des Segments434 festgelegt. Mit anderen Worten, die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die Lage der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen axialen Abstand von der Druckplatte begrenzt. Dadurch wird die Baugruppe437 , welche die Reibungselemente410 und die Scheiben412 und416 beinhaltet, in ihrer axialen Bewegung in Bezug auf die Platte422 eingeschränkt und bleibt zusammen, ohne mit dem Deckel420 verbunden zu sein, sodass die Platte422 (und beliebige andere mit ihr verbundene Komponenten) sowie die Teilbaugruppe437 zur späteren Montage mit einem getrennten Deckel eines Drehmomentwandlers versendet werden können. - Die Scheibe
416 ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel420 verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten befindet sich das Segment438 an einer Innenfläche440 des Deckels, und die Scheibe416 ist so gebildet, dass sie drehfest mit dem Segment verbunden ist. Das Segment438 kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Deckel verbunden werden, unter Anderem, aber nicht ausschließlich, durch Niete442 . Gemäß einigen Aspekten sind die Niete442 extrudiert. Es sollte klar sein, dass zum drehfesten Verbinden der Scheibe416 mit dem Deckel420 ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden kann. -
13 zeigt eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe500 gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit radial innen liegendem Niet. Die Kupplungsbaugruppe500 beinhaltet ringförmige Reibungselemente510 , eine Begrenzungsscheibe512 und eine Scheibe516 . Die Begrenzungsscheibe512 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente510 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente510 insbesondere in der axialen Richtung518 einschränkt, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Scheibe516 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente510 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel520 verbunden ist. Die Erörterung über die Platten und das Reibungsmaterial in der Beschreibung von10 kann auch auf das Reibungsmaterial510 und die Scheiben512 und516 angewendet werden. - Im Allgemeinen sind die ringförmigen Reibungselemente
510 so angeordnet, dass sie durch Reibung mit dem Deckel520 und der Druckplatte522 gekoppelt werden. Zum Beispiel ist das Element510a so angeordnet, dass es mit dem Deckel520 gekoppelt wird, und das Element510b ist so angeordnet, dass es mit der Platte522 gekoppelt wird, wenn die Platte522 in Richtung518 verschoben wird. - Die Baugruppe
500 beinhaltet axiale Vorsprünge524 , die mit der Druckplatte522 verbunden sind. Die axialen Vorsprünge beinhalten am axialen Ende528 Begrenzungselemente526 . Die Vorsprünge524 und insbesondere die Begrenzungselemente526 sind so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente510 axial von der Druckplatte522 weg, das heißt in Richtung518 , begrenzen. Gemäß einigen Aspekten sind die Vorsprünge524 durch Niete und die Elemente526 durch entsprechende Nietköpfe gebildet. Gemäß einigen Aspekten sind die Niete getrennt von der Druckplatte gebildet und mit dieser verbunden. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten sind die Niete als integraler Bestandteil der Druckplatte gebildet, zum Beispiel sind die Niete aus der Druckplatte extrudiert. - Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe
512 drehfest mit den Vorsprüngen524 verbunden, indem auf dem Außenumfang passend zu den Vorsprüngen ein Segment530 mit Aussparungen gebildet ist, welche die Vorsprünge524 aufnehmen. Gemäß einigen Aspekten ist die Begrenzungsscheibe512 drehfest mit den Vorsprüngen524 verbunden, indem auf dem Außenumfang ein Segment530 gebildet ist, das radial so zwischen die Vorsprünge reicht, dass das Segment530 und die Vorsprünge während der Drehung des Segments oder der Vorsprünge miteinander gekoppelt sind. - Aufgrund der Gestaltung des Segments
530 kann die Scheibe516 entlang dem Segment534 der Vorsprünge axial verschoben werden. Gemäß einigen (nicht gezeigten) Aspekten ist die Begrenzungsscheibe nicht drehfest mit den Vorsprüngen verbunden, sondern durch die Vorsprünge axial begrenzt. Zum Beispiel ragt das Segment530 radial so weit nach außen, dass das Segment radial auf die Elemente526 ausgerichtet ist (die Elemente526 schränken die axiale Verschiebung in Richtung528 ein), aber das Segment530 ragt radial nicht so weit nach außen, dass es drehfest mit den Vorsprüngen verbunden ist. - Somit schränkt die Scheibe
512 die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente und der Scheibe516 ein und lässt dabei eine ausreichend große axiale Bewegung zum Betätigen der Baugruppe500 zu. Das heißt, die Reibungselemente müssen gekoppelt werden können, um einen Drehmomentübertragungsweg vom Deckel520 zum Dämpfer536 zu schaffen. Ferner ist die Scheibe512 so angeordnet, dass sie die Bewegung der ringförmigen Reibungselemente axial von der Druckplatte522 weg (in Richtung518 ) bis auf einen maximalen Abstand einschränkt. Der maximale Abstand ist zumindest teilweise durch die axiale Länge des Segments534 festgelegt. Mit anderen Worten, die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die Lage der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen axialen Abstand von der Druckplatte begrenzt. Dadurch wird die Teilbaugruppe537 , welche die Reibungselemente510 und die Scheiben512 und516 beinhaltet, in ihrer axialen Bewegung in Bezug auf die Platte522 eingeschränkt und bleibt zusammen, ohne mit dem Deckel520 verbunden zu sein, sodass die Platte522 (und beliebige andere mit ihr verbundene Komponenten) sowie die Teilbaugruppe537 zur späteren Montage mit einem getrennten Deckel eines Drehmomentwandlers versendet werden können. - Die Scheibe
516 ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel520 verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten befindet sich das Segment528 an einer Innenfläche540 des Deckels, und die Scheibe516 ist so gebildet, dass sie drehfest mit dem Segment538 verbunden ist. Das Segment kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Deckel verbunden werden, unter Anderem, aber nicht ausschließlich, durch Niete542 . Es sollte klar sein, dass zum drehfesten Verbinden der Scheibe516 mit dem Deckel520 ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden kann. -
14 zeigt eine Querschnittsansicht einer Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung mit einer Begrenzungsscheibe mit Verriegelung. Die Kupplungsbaugruppe600 beinhaltet ringförmige Reibungselemente610 , eine Begrenzungsscheibe612 , eine Überlappungsscheibe614 und eine Scheibe616 . Die Begrenzungsscheibe612 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente610 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente610 insbesondere in der axialen Richtung618 einschränkt, wie im Folgenden beschrieben wird. Die Scheibe616 kann mit einem Teil der ringförmigen Reibungselemente610 gekoppelt werden und ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel620 verbunden ist. Die Erörterung über die Scheiben und das Reibungsmaterial in der Beschreibung von10 kann auch auf das Reibungsmaterial610 und die Scheiben612 und616 angewendet werden. - Die Scheibe
614 überlappt die Scheibe612 axial, um die axiale Bewegung zumindest eines Teil der ringförmigen Reibungselemente von der Druckplatte620 weg zu begrenzen. Die Scheibe614 schränkt die axiale Bewegung der Reibungselemente ein, indem sie die axiale Bewegung der Scheibe612 von der Druckplatte weg begrenzt. Gemäß einigen Aspekten ist die Scheibe612 drehfest mit der Scheibe614 verbunden. Gemäß einigen Aspekten beinhaltet die Scheibe614 zumindest ein Verriegelungsmerkmal622 , und die Scheibe612 beinhaltet zumindest ein Verriegelungsmerkmal624 , das drehfest mit dem Verriegelungsmerkmal622 verbunden ist. Das Merkmal622 überlappt axial das Segment626 der Scheibe612 , sodass das Merkmal622 als axialer Anschlag für das Segment626 und somit für die Scheibe612 dient. Gemäß einigen Aspekten stellen die Merkmale622 und624 eine einander ergänzende Anordnung von Zahnkränzen dar. Es sollte klar sein, dass die Kupplungsbaugruppe600 nicht auf eine bestimmte Anzahl von Verriegelungsmerkmalen622 oder624 beschränkt ist. Ferner sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf bestimmte Abstände, Größen oder Anordnungen der Verriegelungsmerkmale beschränkt ist. - Im Allgemeinen sind die ringförmigen Reibungselemente
610 so angeordnet, dass sie durch Reibung mit dem Deckel628 und der Druckplatte620 gekoppelt werden. Zum Beispiel ist das Element610a so angeordnet, dass es mit dem Deckel628 gekoppelt wird, und das Element610b ist so angeordnet, dass es mit der Platte620 gekoppelt wird, wenn die Platte620 in Richtung618 verschoben wird. - Somit schränkt die Scheibe
612 die axiale Bewegung der ringförmigen Reibungselemente und der Scheibe616 ein und lässt dabei eine ausreichend große axiale Bewegung zum Betätigen der Baugruppe600 zu. Das heißt, die Reibungselemente müssen gekoppelt werden können, um einen Drehmomentübertragungsweg vom Deckel628 zum Dämpfer632 zu schaffen. Ferner ist die Scheibe612 so angeordnet, dass sie die Bewegung der ringförmigen Reibungselemente axial von der Druckplatte620 weg (in Richtung618 ) bis auf einen maximalen Abstand einschränkt. Der maximale Abstand ist zumindest teilweise durch die axiale Länge des Merkmals622 und des Segments626 festgelegt. Mit anderen Worten, die Begrenzungsscheibe ist so angeordnet, dass sie die Lage der ringförmigen Reibungselemente auf einen maximalen axialen Abstand von der Druckplatte begrenzt. Dadurch wird die Baugruppe631 , welche die Reibungselemente610 und die Scheiben612 und616 beinhaltet, in ihrer axialen Bewegung in Bezug auf die Platte620 eingeschränkt und bleibt zusammen, ohne mit dem Deckel628 verbunden zu sein, sodass die Platte620 (und beliebige andere mit ihr verbundene Komponenten) sowie die Baugruppe631 zur späteren Montage mit einem getrennten Deckel eines Drehmomentwandlers versendet werden können. - Gemäß einigen Aspekten ist die Scheibe
614 drehfest mit der Platte620 verbunden. Gemäß einigen Aspekten ist die Scheibe632 mit der Scheibe614 verbunden. Ein elastisch verformbares Element634 drückt die Platte620 in Richtung618 und den Flansch636 in die entgegengesetzte Richtung638 . Dann wird die Platte620 axial gegen die Scheibe614 und der Flansch636 axial gegen die Scheibe632 und mit dieser gegen die Scheibe624 gedrückt. Durch das Zusammenwirken der Platte620 und des Flanschs636 wird die Scheibe614 und mit dieser die Scheibe612 axial stabilisiert. - Die Scheibe
616 ist so angeordnet, dass sie drehfest mit dem Deckel628 verbunden ist. Gemäß einigen Aspekten befindet sich ein Verriegelungsmerkmal640 auf der Innenfläche642 des Deckels, und die Scheibe616 ist so gebildet, dass sie mit dem Merkmal verriegelt ist. Gemäß einigen Aspekten ist das Merkmal durch einen Zahnkranz gebildet. Das Merkmal kann durch ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel mit dem Deckel verbunden werden, unter Anderen, aber nicht ausschließlich, durch Niete644 . Es sollte klar sein, dass zum drehfesten Verbinden der Scheibe616 mit dem Deckel628 ein beliebiges in der Technik bekanntes Mittel verwendet werden kann. - Mit Blick auf die
10 und11 sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl von Öffnungen in der Druckplatte oder von axialen Segmenten in der Begrenzungsscheibe beschränkt ist. Ferner sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf bestimmte Abstände, Größen oder Anordnungen von Öffnungen in der Druckplatte und von axialen Segmenten in der Begrenzungsscheibe beschränkt ist. - Mit Blick auf die
12 und13 sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf eine bestimmte Anzahl mit der Druckplatte verbundener Vorsprünge oder von Segmenten auf dem Umfang der Begrenzungsscheibe beschränkt ist. Ferner sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf bestimmte Abstände, Größen oder Anordnungen mit der Druckplatte verbundener Vorsprünge oder von Segmenten auf dem Umfang der Begrenzungsscheibe beschränkt ist. - Es sollte klar sein, dass eine Kupplungsbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf die Verwendung in Verbindung mit einem bestimmten Drehmomentwandler beschränkt ist und eine Kupplung gemäß der vorliegenden Erfindung in Verbindung mit anderen als in den Figuren gezeigten Drehmomentwandlern verwendet werden kann.
- Somit ist zu erkennen, dass die Aufgaben der vorliegenden Erfindung wirksam gelöst werden, obwohl sich der Fachmann Modifikationen und Änderungen der Erfindung vorstellen kann, die in Geist und Geltungsbereich der beanspruchten Erfindung enthalten sind. Ferner ist klar, dass die obige Beschreibung nur zur Veranschaulichung der vorliegenden Erfindung dient und nicht als Einschränkung zu verstehen ist. Deshalb sind andere Ausführungsarten der vorliegenden Erfindung möglich, ohne von Geist und Geltungsbereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
Claims (26)
- Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; und eine Begrenzungsscheibe, die mit mindestens einem ersten Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente auf einen maximalen Abstand von der Druckplatte begrenzt.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, bei der die Begrenzungsscheibe drehfest mit der Druckplatte verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 2, bei der die Druckplatte ferner eine Öffnung umfasst und bei der die Begrenzungsscheibe ferner ein axiales Segment umfasst, das sich in der Öffnung befindet und so angeordnet ist, dass es die Druckplatte berührt, um die axiale Bewegung des mindestens zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 3, bei der die Druckplatte ferner eine radiale Fläche umfasst und das axiale Segment ferner ein Ende umfasst und bei der das Ende so angeordnet ist, dass es die radiale Fläche berührt, um die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente zu begrenzen.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 3, bei der das axiale Segment radial versetzt ist, um die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente zu begrenzen.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 5, bei der das axiale Segment radial nach innen versetzt ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, bei der die Druckplatte ferner einen axialen Vorsprung umfasst, der so angeordnet ist, dass er die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg begrenzt.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der die Begrenzungsscheibe drehfest mit dem axialen Vorsprung verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der der axiale Vorsprung einen Niet mit einem Kopf umfasst, der so angeordnet ist, dass er die axiale Bewegung der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der der axiale Vorsprung radial außerhalb der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente angeordnet ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der der axiale Vorsprung radial innerhalb der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente angeordnet ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der der axiale Vorsprung integraler Bestandteil der Druckplatte ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 7, bei der der axiale Vorsprung getrennt von der Druckplatte gebildet und mit dieser verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, die ferner eine Scheibe umfasst, welche die Begrenzungsscheibe axial überlappt, um die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 14, bei der die Scheibe zumindest ein erstes Verriegelungsmerkmal umfasst und die Begrenzungsscheibe zumindest ein zweites Verriegelungsmerkmal umfasst, das drehfest mit dem mindestens einen ersten Verriegelungsmerkmal verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 14, bei der die Scheibe drehfest mit der Druckplatte verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, bei der der Drehmomentwandler ferner einen Deckel umfasst und ein Reibungselement aus der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente so angeordnet ist, dass es durch Reibung mit dem Deckel gekoppelt wird.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, die ferner eine Scheibe umfasst, die mit der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann, wobei der Drehmomentwandler ferner einen Deckel umfasst und die Scheibe so angeordnet ist, dass sie drehfest mit dem Deckel verbunden ist.
- Kupplungsbaugruppe nach Anspruch 1, bei der die Vielzahl ringförmiger Reibungselemente ferner eine Vielzahl Kupplungsscheiben umfasst.
- Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte mit einer Öffnung; und eine Begrenzungsscheibe, die mit einem ersten Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und ein axial angeordnetes Segment mit einem Ende aufweist, wobei sich das axial angeordnete Segment in der Öffnung befindet, um die Begrenzungsscheibe drehfest mit der Druckplatte zu verbinden, und wobei das Ende so angeordnet ist, dass es die Druckplatte berührt, um eine axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg zu begrenzen.
- Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; einen mit der Druckplatte verbundenen Niet; und eine Begrenzungsscheibe, die mit einem ersten Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann, drehfest mit dem Niet verbunden und so angeordnet ist, dass sie eine axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg begrenzt, wobei der Niet so angeordnet ist, dass er eine axiale Bewegung der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt.
- Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, die Folgendes umfasst: eine Vielzahl ringförmiger Reibungselemente; eine Druckplatte; und eine Begrenzungsscheibe, die zumindest mit einem ersten Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente gekoppelt werden kann und ein erstes Verriegelungsmerkmal aufweist; und eine drehfest mit der Antriebsplatte verbundene Scheibe, welche die Begrenzungsscheibe axial überlappt und ein zweites Verriegelungsmerkmal aufweist, das drehfest mit dem mindestens ersten Verriegelungsmerkmal verbunden ist, wobei die Begrenzungsscheibe so angeordnet ist, dass sie die axiale Bewegung zumindest eines zweiten Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg einschränkt, und wobei die Scheibe so angeordnet ist, dass sie eine axiale Bewegung der Begrenzungsscheibe von der Druckplatte weg begrenzt.
- Verfahren zur Montage einer Kupplungsbaugruppe für einen Drehmomentwandler, wobei das Verfahren Folgendes umfasst: Anordnen einer Vielzahl ringförmiger Reibungselemente und einer Begrenzungsscheibe derart, dass diese miteinander gekoppelt werden können; Durchstecken eines axialen Vorsprungs der Begrenzungsscheibe durch eine Öffnung in einer Druckplatte, um die Begrenzungsscheibe drehfest mit der Druckplatte zu verbinden; und Gestalten des axialen Vorsprungs derart, dass dieser die axiale Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg auf einen ersten Abstand begrenzt.
- Verfahren nach Anspruch 23, bei dem die Druckplatte ferner eine radiale Fläche umfasst und das axiale Segment ferner ein Ende umfasst und bei dem das Gestalten des axialen Vorsprungs zum Begrenzen der axialen Bewegung zumindest eines Teil der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente von der Druckplatte weg ferner das radiale Biegen des Endes derart umfasst, dass dieses die radiale Fläche berührt, nachdem die Begrenzungsscheibe axial um einen zweiten Abstand verschoben wurde.
- Verfahren nach Anspruch 23, bei dem das Gestalten des axialen Vorsprungs zum Begrenzen der axialen Bewegung zumindest eines Teils der Vielzahl ringförmiger Reibungselemente ferner das radiale Versetzen des axialen Vorsprungs umfasst.
- Verfahren nach Anspruch 25, bei dem das radiale Versetzen des axialen Vorsprungs ferner das radiale Versetzen nach innen umfasst.
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