[go: up one dir, main page]

DE102007038817A1 - Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche Download PDF

Info

Publication number
DE102007038817A1
DE102007038817A1 DE102007038817A DE102007038817A DE102007038817A1 DE 102007038817 A1 DE102007038817 A1 DE 102007038817A1 DE 102007038817 A DE102007038817 A DE 102007038817A DE 102007038817 A DE102007038817 A DE 102007038817A DE 102007038817 A1 DE102007038817 A1 DE 102007038817A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
virtual
projector
real
projection surface
projection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102007038817A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolf-Eckart Müller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wisag Service Holding & C GmbH
Wisag Service Holding & Co KG GmbH
Original Assignee
Wisag Service Holding & C GmbH
Wisag Service Holding & Co KG GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wisag Service Holding & C GmbH, Wisag Service Holding & Co KG GmbH filed Critical Wisag Service Holding & C GmbH
Priority to DE102007038817A priority Critical patent/DE102007038817A1/de
Priority to PCT/EP2008/060236 priority patent/WO2009021871A2/de
Publication of DE102007038817A1 publication Critical patent/DE102007038817A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06TIMAGE DATA PROCESSING OR GENERATION, IN GENERAL
    • G06T15/003D [Three Dimensional] image rendering
    • G06T15/10Geometric effects
    • G06T15/20Perspective computation
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/005Projectors using an electronic spatial light modulator but not peculiar thereto
    • G03B21/008Projectors using an electronic spatial light modulator but not peculiar thereto using micromirror devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Computer Graphics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Controls And Circuits For Display Device (AREA)
  • Processing Or Creating Images (AREA)

Abstract

Mit der Erfindung wird ein Verfahren angegeben, bei dem virtuell erzeugte Bilder auch dann unter jedenfalls weitgehendem Verzicht auf bekannte Warping-Einheiten mittels Projektoren auf großflächige Projektionsflächen geworfen werden können, wenn eine orthogonale Ausrichtung der optischen Achsen der Projektoren zu der Projektionsfläche nicht möglich oder nicht gegeben ist. Dieses Verfahren zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder auf eine reale Projektionsfläche mit Hilfe wenigstens eines mit seiner optischen Achse zu der Projektionsfläche um einen von 90° verschiedenen Winkel geneigten Projektors zeichnet sich dadurch aus, dass die virtuellen Bilder in einem virtuellen Raum (1) erzeugt und dort mit einer virtuellen Kamera (7) aufgenommen werden, deren optische Achse gegenüber einer Bildebene (5) in derselben Weise geneigt ist wie die optische Achse des Projektors gegenüber der realen Projektionsfläche. Ferner werden eine Einrichtung zum Projizieren virtuell erzeugter Bilder auf eine Projektionsfläche und ein Verfahren zum Erzeugen von Steuerdaten für wenigstens einen Projektor angegeben.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Projektion virtueller stehender oder bewegter zwei- oder dreidimensionaler Bilder und Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Sie betrifft ferner eine Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter zwei- oder dreidimensionaler Bilder und Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs 7. Schließlich ist auch noch ein Verfahren zur Erzeugung von Ansteuerdaten für einen Projektor einer Projektionseinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 13 Gegenstand der Erfindung.
  • Es ist seit langem bekannt, Bilder mit Hilfe von Projektoren auf Projektionsflächen zu werfen, um auf diese Weise große, flächenfüllende Bildeindrücke entstehen zu lassen. Dabei ist es auch bekannt, Abbildungen auf besonders großen Bildflächen mittels mehrerer Projektoren zu erzeugen, indem die Projektionsbilder der einzelnen Projektoren überlappend nebeneinander und/oder auch übereinander angeordnet und so zu einem Gesamtbild zusammengefügt werden.
  • Bei einfachen geometrischen Anordnungen kann dies so erfolgen, dass sich jeder der Projektoren mit seiner optischen Achse in einer zu der Projektionsfläche lotrechten Position befindet, so dass sich allein aus der lotrechten Position heraus ein Abbild ohne optische Verzerrungen ergibt.
  • Neuerdings sind aber auch Projektionsanwendungen gefragt, bei denen kompliziertere Geometrien mit projizierten Bildern versehen werden sollen, die eine lotrechte Anordnung der Projektoren nicht mehr ermöglichen. Als Beispiel sei diesbezüglich auf die deutsche Offenlegungsschrift DE 10 2005 055 990 A1 verwiesen. In dieser Offenlegungsschrift ist ganz allgemein beschrieben, wie die gesamte Decke eines Einkaufszentrums großflächig mit einer Projektion virtuell errechneter Bilder versehen werden soll. Diese Lösung erfordert gemäß der genannten Druckschrift in einem Ausführungsbeispiel 24 Projektoren, die Einzelbilder an die Decke des Einkaufszentrums projizieren sollen, aus denen sich dann das zusammengesetzte Gesamtbild ergibt.
  • Es dürfte allgemein einleuchten, dass bei einem solchen Projekt die Projektoren nicht mehr so ausgerichtet werden können, dass ihre optischen Achsen lotrecht auf die Projektionsfläche, also in diesem Beispiel die Decke des Einkaufszentrums, treffen. Bereits aus den Abbildungen der genannten Druckschrift lassen sich hier Winkel entnehmen, die von der Lotrechten abweichen.
  • Wird aber das Bild eines Projektors nicht lotrecht, sondern mit einem oder mehreren zur Lotrechten abweichenden Winkel(n), d. h. „schräg", auf eine Projektionsfläche geworfen, so ergeben sich zwangsläufig optische Verzerrungen. Durch die Winkelverschiebung der Projektionsparallaxen werden abzubildende Quadrate oder Rechtecke zu gleichschenkligen Trapezen verzerrt, solange die Abweichung von der Lotrechten nur eine einzige Raumachse betrifft. Bei einer mehrachsigen Abweichung entstehen schiefwinklige Trapeze als Projektionsabbild eines in Wahrheit abzubildenden Rechteckes oder Quadrates.
  • Da aber eine verzerrte Abbildung nicht gewünscht, sondern vielmehr eine Abbildung mit „normalen", d. h. parallelen und rechtwinklig zueinander verlaufenden Parallaxen angestrebt ist, müssen entsprechende Gegenmaßnahmen unternommen werden. Hierfür ist es bekannt, sog. „Warping"-Einheiten einzusetzen. Diese sind in entsprechend ausgerüstete Projektoren heutzutage teilweise integriert, teilweise können sie separat erworben und zusätzlich in die Projektoransteuerung verschaltet werden. Unter „Warping" versteht man dabei ein künstliches Korrigieren der Parallaxen sowie ggf. ein Stauchen oder Dehnen des Bildfeldes in einer Richtung, um die durch eine Verkippung entstehenden auseinanderlaufenden Entfernungsmuster zu korrigieren. Weiterhin können durch „Warping-Einheiten" Einflüsse ausgeglichen werden, die dadurch entstehen, dass Projektionsflächen nicht planeben sind, sondern eine von der planebenen Fläche abweichende Struktur aufweisen.
  • Zwangsläufig werden bei modernen CCD-, DLP oder D-ILA-Chip basierten Projektoren durch die Warping-Einheiten bestimmte Bereiche des Chips gleichermaßen ausgeschaltet. Das geschieht dergestalt, dass eine zu der beschriebenen Verzerrung des Projektionsbildes genau entgegengesetzt wirkende (verzerrte) Abbildung auf dem Chip generiert werden muß, um im Ergebnis trotz der schrägwinkligen Projektion ein unver zerrtes d. h. dem Original entsprechendes Projektionsbild zu erhalten. Teile des rechtwinkligen Chips (Seitenverhältnis in der Regel 4:3) bleiben insofern zwangsläufig ungenutzt, da das auf dem Chip zu generierende, der Projektionsgeometrie genau entgegengesetzt verzerrte Bild nicht mehr rechteckig ist, sondern trapezförmig oder schiefwinklig trapezförmig und dadurch dreieckige Bereiche der Chipfläche zwangsläufig ungenutzt bleiben müssen. Das Projektionsbild verliert dabei erheblich an Helligkeit, da das auf die ungenutzten (dreieckigen) Bereiche der Chipoberfläche einfallende Licht der Projektorlampe absorbiert werden muß, d. h. als wirksame Projektionslichtstärke nicht mehr zur Verfügung steht. Moderne Projektoren besitzen dazu in ihrer optischen Einheit eine sogenannte Lichtfalle, um negative Streulichteinflüsse der zu absorbierenden Flächenanteile der Chipoberfläche auf solche, die genutzt und projiziert werden, weitestgehend zu vermeiden. Ferner erfordert das richtige Einstellen der Parallaxen mittels der genannten Warping-Einheiten bei installiertem Projektor vor Ort einen hohen Arbeitsaufwand. Schließlich sind Projektoren mit integrierten Warping-Einheiten deutlich kostspieliger als solche ohne derartige Einheiten, auch separate Warping-Einheiten sind in ihrer Anschaffung mit hohen Kosten verbunden.
  • Ziel der Erfindung ist es dementsprechend, ein Verfahren bzw. eine Einrichtung anzugeben, bei dem bzw. der virtuell erzeugte Bilder, seien sie stehend oder bewegt („Filme, Animationen, Standbilder, etc. "), unter jedenfalls weitgehendem Verzicht auf bekannte Warping-Einheiten mittels Projektoren auf großflächige Projektionsflächen geworfen werden können, wenn eine orthogonale Ausrichtung der optischen Achsen der Projektoren zu der Projektionsfläche nicht möglich oder nicht gegeben ist. Schließlich soll auch ein Verfahren angegeben werden, mit dem Ansteuerdaten zur Ansteuerung ei ner entsprechend weitgehend ohne bekannte Warping-Einheiten auskommenden Projektionsanlage erzeugt werden können.
  • Gelöst wird diese Aufgabe mit einem Projektionsverfahren gemäß den Merkmalen des Anspruches 1. Eine Lösung hinsichtlich der Einrichtung ist in Anspruch 7 charakterisiert. In Anspruch 13 schließlich ist eine Lösung hinsichtlich der erfindungsgemäßen Erzeugung von Ansteuerdaten angegeben. Vorteilhafte Weiterbildungen der jeweiligen Lösungen sind in Bezug auf das Verfahren in den abhängigen Ansprüchen 2 bis 6, hinsichtlich der Vorrichtung in den abhängigen Ansprüchen 8 bis 12 angegeben. In Anspruch 14 ist schließlich eine Weiterbildung des Verfahrens zum Erzeugen von Ansteuerdaten genannt.
  • Die grundlegende Idee, die mit der vorliegenden Erfindung zur Umsetzung gelangt, besteht darin, durch eine gleichermaßen entgegengesetzt verzerrte virtuelle Aufnahmeposition bereits bei der Erzeugung der Bilddaten, die von einem „schräg", also nicht mit orthogonaler Ausrichtung seiner optischen Achse zu der realen Projektionsfläche ausgerichteten Projektor auf diese reale Projektionsfläche projiziert werden, eine gegenläufige Parallaxenverschiebung zu erzeugen, die bei der Projektion dann trotz bzw. gerade wegen der gegenläufig „schrägen" Position des Projektors zu der realen Projektionsfläche wiederum zu einem Projektionsergebnis mit korrekten bzw. orthogonal stimmigen Parallaxen führen.
  • In einer einfachsten Variante kann dies z. B. durch eine gegenüber einer Bildebene um einen an eine entsprechende Verkippung des zugehörigen Projektors gegenüber der Projektionsfläche angepasst verkippte virtuelle Orthogonalkamera geschaffen werden. Mit „Bildebene" ist hierbei eine zweidimensionale Ebene gemeint, innerhalb derer das aufzunehmende Bild liegt, bzw. auf die es projiziert wird.
  • Über eine solche Vorgehensweise können insbesondere Abstandsverzerrungen auf der realen Projektionsfläche kompensiert werden, die sich dadurch ergeben, dass ein Projektor in Richtung einer Achse zur Projektionsfläche nicht lotrecht angeordnet ist, so dass lediglich noch ein Geradestellen der in Richtung der zweiten Achse verschobenen (auseinanderdriftenden) Parallaxen mittels einer Warping-Einheit erforderlich ist.
  • Ferner können durch diese einfache Variante Seitenverhältnisse des Projektionsbildes auf der Projektionsfläche abgebildet werden, die nicht mehr zwingend denen des Projektorchips entsprechen müssen und dennoch ein unverzerrtes Projektionsbild ergeben. Die weiter oben beschriebenen Verlustflächen auf dem Projektorchip werden dabei bereits deutlich minimiert, mit dem Ergebnis einer deutlich verbesserten Helligkeit des projizierten Bildes.
  • Im Sinne der Erfindung ist ein Projektor gegenüber einer Projektionsfläche auch dann um einen von 90° verschiedenen Winkel geneigt, wenn die Projektionsfläche nicht eben, also jedenfalls in Teilbereichen gekrümmt oder geneigt ist. Selbst wenn in einigen Bereichen hier die Projektionsstrahlen wie bei lotrechter Ausrichtung des Projektors auf die Projektionsfläche fallen, ist anderen, gekrümmten oder geneigten Bereichen dieses nicht der Fall. Für solche Bereiche kann mittels der Erfindung ein ansonsten erforderliches Justieren mittels herkömmlicher Warping-Einheiten jedenfalls weitgehend entfallen.
  • Eine weiter verbesserte Lösung, die in den abhängigen Ansprüchen 2 hinsichtlich des Projektionsverfahrens, 8 hinsichtlich der Einrichtung bzw. 14 hinsichtlich des Verfahrens zur Erzeugung von Ansteuerdaten benannt ist, besteht darin, in dem virtuellen Raum die reale Projektionsfläche durch eine virtuelle Projektionsfläche nachzubilden und im virtuellen Raum in geometrischer Position dort, wo im realen Raum der wenigstens eine Projektor angeordnet ist, die virtuelle Kamera vorzusehen, die dann zu dem Projektor identische optische Eigenschaften aufweist. Unter optischen Eigenschaften werden hier insbesondere verstanden die Abbildungseigenschaften der zugehörigen Linsensysteme (Brennweite und dgl.) sowie die Kantenlängenverhältnisse der möglichen Abbildungsfläche (bei CCD-, DLP- oder D-ILA-Chip Projektoren insbesondere die Kantenlängenverhältnisse des wirksamen CCD, DLP- oder D-ILA-Chips). Zu den optischen Eigenschaften zählt dabei natürlich auch, dass es sich bei dieser virtuellen Kamera um eine perspektivische Kamera handelt, d. h. um eine solche mit fluchtpunktperspektivischer Aufnahmecharakteristik, da ja auch der reale Projektor perspektivisch abbildet, allerdings nicht fluchtpunktperspektivisch, sondern im Gegenteil mit zwangsläufig auseinanderdriftenden Perspektivlinien.
  • Anders als in dem oben geschilderten Ausgestaltungsfall erzeugt die hier geschilderte virtuelle Kamera bei der Aufnahme des virtuellen Bildes nicht nur eine Verzerrung der Abstandslinien, sondern auch eine Verschiebung der Parallaxen in einer Weise, die sozusagen konträr zu dem „Abbildungsfehler" des „schräg" aufgestellten Projektors ist, so dass sich bei einer Wiedergabe der so verzerrt aufgenommenen Bilder durch den Projektor ein orthogonal richtig aufgebautes Projektionsbild ergibt. Mit anderen Worten werden mit einer virtuellen Perspektivkamera, deren geometrische Position und deren optische Eigenschaften genau denjenigen des realen Projektors entsprechen, Parallaxenabweichungen virtuell erzeugt, die denen des realen schiefwinkligen Projektionsabbildes genau entgegengesetzt sind. Dabei ist es auch denkbar, dass die erforderliche Angleichung der Eigenschaften des virtuellen Raumes an die des realen Raumes auf rechen- bzw. datentechnische Weise erfolgt.
  • Durch Projektion des in dieser Weise erfassten Bildes mittels des im realen Raum entsprechend positionierten Projektors erfolgt zwangsläufig eine rechnerische Addition (Überlagerung) der gegenläufigen Parallaxenabweichungen von virtuellem Bild und realem Projektor, mit dem durchgängigen Ergebnis 0 (Null), was nichts anderes bedeutet, als eine unverzerrte Projektionsabbildung.
  • Das Verfahren greift auch dann, wenn die reale Projektionsfläche nicht planeben ist, sondern eine von der planebenen abweichende beliebige andere Oberflächenstruktur aufweist. In diesem Fall genügt die Nachbildung der realen Projektionsfläche im virtuellen Raum als Abbildungsoberfläche des Bildes der virtuellen Kamera(s). Sämtliche Verzerrungen, die aufgrund der von der planebenen Ausführung der Projektionsfläche abweichenden Struktur der Projektionsoberfläche entstehen, werden bereits im Zuge der Aufnahme durch die virtuelle(n) Kamera(s) im virtuellen Raum erfaßt und führen bei Projektion der im realen Raum identisch angeordneten Projektoren auf der realen, von der planebenen Struktur abweichenden Oberfläche zu unverzerrten Abbildungsergebnissen.
  • Mit dieser Variante ist es also möglich, bereits im virtuellen Raum, d. h. im Zuge der innerhalb eines Computersystems rechnerisch und datentechnisch räumlichen Erfassung des zu projizierenden Bildes Verhältnisse zu schaffen, die der realen und weiter oben beschriebenen schiefwinkligen Projektionsverzerrung genau entgegenwirken, um ein unverzerrtes, den realen Gegebenheiten des abzubildenden Projektionsgegenstands entsprechendes Abbildungsergebnis zu erhalten.
  • Natürlich können – und dies ist von besonderem Vorteil – bei einem großflächigeren Projektionsbild, für dessen Erstellung mehrere Projektoren eingesetzt werden, in einer der Anzahl der Projektoren entsprechenden Zahl virtuelle Kameras mit zu den optischen Eigenschaften des jeweils zugeordneten Projektors identischen optischen Eigenschaften in dem virtuellen Raum in Position(en) gebracht werden, die den Positionen der realen Projektoren im realen Raum entsprechen, um das Aufnahmeergebnis einer jeden virtuellen Kamera dem jeweils zugeordneten Projektor als Projektionsgrundlage zuzuleiten (vergleiche Ansprüche 5 und 11).
  • Es ist sicherlich einleuchtend, dass für die Bereitstellung des virtuellen Raumes und die Positionierung virtueller Kameras darin eine entsprechende Software benötigt wird. Solche Software ist aber ohne weiteres bekannt und zu haben, die Darstellung virtueller Räume und auch die Anordnung virtueller Kameras ist heute z. B. in üblichen CAD- oder Animationssystemen ein gängiges Ausstattungsmerkmal. Dabei ist es grundsätzlich möglich, einzelne Komponenten in unterschiedlichen Softwaremodulen und darin angelegten virtuellen Räumen darzustellen und diese dann gleichermaßen „übereinanderzulegen". So kann z. B. die Erzeugung der virtuellen Bilder, z. B. eine Anordnung mit in einem dreidimensionalen virtuellen Raum sich bewegenden virtuellen Objekten in einer ersten Software in einem dort gebildeten virtuellen Raum geschehen, während die Positionierung der Kameras und die Nachbildung der realen Projektionsfläche in Form der virtuellen Projektionsfläche in einer zweiten Software in einem darin generierten virtuellen Raum geschieht. Wichtig ist dann nur, dass durch geschicktes programmtechnisches oder sonstiges In- oder Übereinanderfügen dieser mit zwei verschiedenen Softwaresystemen generierten virtuellen Räume das virtuelle Bild und die virtuelle Projektionsfläche folgerichtig über einander gelegt werden. Ebenso gut ist es aber auch denkbar, wegen der Flexibilität der sich daraus ergebenden Möglichkeiten sogar vorzuziehen, sämtliche in einem virtuellem Raum durchzuführenden Schritte und Aktionen in einer einzigen Software und damit in einem einzigen, in dieser Software generierten virtuellen Raum ablaufen zu lassen. Hier entfällt dann das Erfordernis, virtuelle Räume aus zwei getrennten Softwaresystemen übereinander legen und aneinander anpassen zu müssen. Darüber hinaus entfallen Beschränkungen, die durch eine nur bedingte Übertragbarkeit von einem virtuellen Raum aus einer Software in einen anderen virtuellem Raum einer anderen Software gegeben sind.
  • Eine weitere Verbesserung des Verfahrens in der Variante gemäß Anspruch 2 bzw. der Einrichtung in der Variante gemäß Anspruch 8 ergibt sich, wenn im virtuellem Raum die Darstellung des virtuellen Bildes beschränkt auf die virtuelle Projektionsfläche geschieht. Auf diese Weise nimmt die wenigstens eine virtuelle Kamera das virtuelle Bild konturenscharf auf, ohne dass etwa in einem nachfolgenden Prozess (Warpingprozess) ein zeit- und kostenintensives „Rand- bzw. Konturzuschneiden" erforderlich wäre. Diese beschänkte Darstellung kann z. B. auch durch ein virtuelles Ausblenden von Bereichen aus dem virtuellen Raum geschehen, in denen sich zwar ein virtuelles Bild befindet/sich virtuelle Objekte befinden, die aber durch das Ausblenden von der virtuellen Kamera nicht erfasst werden können.
  • Auch bei dem Verfahren bzw. bei der Einrichtung gemäß Anspruch 2 bzw. gemäß Anspruch 8 kann, insbesondere um virtuelle Bewegbilder mit 3D-Optik zu gewinnen, bei der Erzeugung der virtuellen Bilder eine Orthogonalkamera involviert sein. Um 3D-animierte Bilder zu erhalten, kann gemäß der vorteilhaften Weiterbildung, wie sie in den Ansprüchen 4 für das Verfahren bzw. 10 für die Einrichtung angegeben ist, zunächst eine Szene aus sich in einem dreidimensionalen virtuellen Raum bewegenden Objekten mit einer Orthogonalkamera auf eine zweidimensionale Abbildung reduziert werden, wobei diese Abbildung auf die virtuelle Projektionsfläche übertragen und dann in der bereits beschriebenen Weise von der virtuellen Kamera, insbesondere Perspektivkamera, aufgenommen wird.
  • Schließlich kann bei dem erfindungsgemäßen Verfahren bzw. bei der Einrichtung, wenn mehr als ein Projektor zur Projektion eines aus einzelnen Projektionsteilen zusammengesetzten Gesamtbildes verwendet wird, ein ansonsten ebenfalls mit hardwaretechnischen Mitteln, d. h. mit sog. Edge-Blending Einheiten, durchzuführendes Überblenden überlappender Helligkeitsbereiche auf eine reine Gestaltung im virtuellen Raum bzw. anhand der darin mittels der Technik der virtuellen Kameras aufgenommenen Bilder reduziert werden (vergleiche Ansprüche 6 bzw. 12). Mittels eines einfachen Rechenalgorithmus, in dem z. B. ausgehend von der Winkelhalbierenden des Überlappungsbereiches Helligkeitsabstufungen bis hin zum äußeren Rand des Überlappungsbereiches errechnet und direkt bei der Aufnahme mit den virtuellen Kameras berücksichtigt werden, können Überblendungseffekte neutralisiert, d. h. Helligkeitsverläufe in diesem Bereich so angepasst werden, dass hier im Gesamtbild keine Helligkeitssprünge mehr erkennbar sind. Durch diese Maßnahme entfallen also nicht nur die ansonsten bei herkömmlicher Projektionstechnik erforderlichen Warping-Einheiten, es können auch die sog. „Edge-Blending-Einheiten" fortgelassen werden, was zu weiteren Kosteneinsparungen aufgrund der nicht benötigten Hardware sowie aufgrund der nicht mehr erforderlichen Einrichtungszeit führt. Insbesondere kann in einer solchen rechnerischen Überblendung pixelgenau gearbeitet werden, was auch bei vergleichs weise großen Projektionsvergrößerungen die Wahl kleiner Überlappungsflächen ermöglicht und so die nutzbare Projektionsfläche pro Projektor vergrößert.
  • Bereits aus den obigen Beschreibungen dürfte klar einleuchten, dass mit der erfindungsgemäßen Technik eine im finanziellen sowie im Arbeitsaufwand deutlich verringerte Möglichkeit gegeben ist, virtuelle Bilder mittels einer prinzipiell beliebigen Anzahl von Projektoren auf eine insbesondere großflächige, reale Projektionsfläche unverzerrt zu projizieren.
  • Zwar kann es erforderlich sein, aufgrund der sicherlich nicht vermeidbaren Abweichungen der realen Projektorpositionen von der rechnerischen Auslegung und den damit verbundenen Abweichungen zwischen realer Projektorposition und virtueller Kameraposition Nachjustierungen vornehmen zu müssen, allerdings können diese in einfacher Weise durch Umpositionieren der virtuellen Kameras im virtuellen Raum der entsprechenden Software geschehen, ohne dass hierfür in aufwendiger Weise ein Zugriff auf den/die real aufgestellten Projektor(en) erfolgen muss.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels anhand der beigefügten schematischen Figuren. Dabei zeigen:
  • 1 eine perspektivische Prinzipskizze des virtuellen Raumes mit darin angeordnetem virtuellen Objekt und virtueller Orthogonalkamera;
  • 2 eine perspektivische Prinzipskizze des virtuellen Raumes mit darin in geometrischer Position der Position eines realen Projektors in einem realen Raum entsprechend angeordneter virtueller Perspektivkamera und
  • 3 eine perspektivische Prinzipskizze des realen Raumes mit der Projektionsfläche und darauf unverzerrt abgebildeten Projektionsbild des virtuellen Objektes.
  • In den 1 bis 3 ist schematisch und in drei perspektivischen Skizzen der Ablauf des erfindungsgemäßen Verfahrens in einer möglichen Ausführungsvariante skizziert. Dabei zeigen die 1 und 2 in zwei aufeinanderfolgenden Darstellungen des virtuellen Raums 1 die Geschehnisse in eben diesem virtuellen Raum 1; die 3 zeigt die Umsetzung im realen Raum 9.
  • Die hier dargestellte Variante des erfindungsgemäßen Verfahrens enthält die Umsetzung der Projektion eines im virtuellen Raum 1 befindlichen, sich dort ggf. bewegenden, virtuellen Objektes 2 auf eine reale Projektionsfläche 10 (vgl. 3).
  • Dieses Vorgehen wird hier grob in drei Schritte unterteilt und entsprechend in den drei 1 bis 3 dargestellt. In 1 ist gezeigt, wie in dem virtuellen Raum 1 ein virtuelles Objekt 2 angeordnet ist. Die Abmessungen des virtuellem Raums 1 sind insbesondere mit der in der Figur oben gezeigten oberen Begrenzung an die Verhältnisse des realen Raumes, insbesondere an die Verhältnisse der Projektionsfläche angepasst, d. h. die Länge und Breite der oberen Decke des virtuellen Raumes entsprechen der Länge und der Breite der Projektionsfläche, die in diesem Ausführungsbeispiel die Decke eines Raumes ist.
  • Um zunächst aus dem virtuellen Objekt 2, welches in seiner Lage beliebig in dem virtuellen Raum 1 sich befinden und sich ggf. auch bewegen und dabei um Achsen rotieren und dgl. kann, eine zweidimensionale Abbildung zu erzeugen, ist eine virtuelle Orthogonalkamera 3 angeordnet. Diese erzeugt ein Abbild 5, welches nichts weiter ist als die senkrechte Projektion des virtuellen Objektes 2 auf eine virtuelle Projektionsfläche.
  • In 1 ist darüber hinaus noch eine virtuelle Blende 4 eingezeichnet, die eine in dem realen Raum vorhandene geometrische Form, z. B. einen Mauervorsprung, nachbildet. Diese virtuelle Blende 4 wird bei der Aufnahme mit der Orthogonalkamera 3 gleichermaßen zwischen das virtuelle Objekt 2 und die Orthogonalkamera 3 gerechnet, so dass alle von der virtuellen Blende 4 überdeckten Bereiche des virtuellen Objektes 2 in der 5 der virtuellen Orthogonalkamera 3 nicht mit dargestellt werden. Dies ist hier symbolisiert durch den mit 6 bezeichneten überblendeten Bereich in der 5 der virtuellen Orthogonalkamera 3.
  • In 2 ist dann die weitere Verarbeitung zur Erzeugung einer Abbildungsvorlage für den Projektor 11 (vgl. 3) im virtuellen Raum 1 versinnbildlicht.
  • Hier wird nun die zweidimensionale Abbildung der virtuellen Orthogonalkamera 3 von einer virtuellen Perspektivkamera 7 betrachtet und aufgezeichnet, die eine 8 erzeugt.
  • Die virtuelle Perspektivkamera 7 ist nicht nur im virtuellen Raum 1 entsprechend der Position des realen Projektors 11 im realen Raum 9 positioniert, sie weist darüber hinaus Abbildungseigenschaften auf wie der reale Projektor 11. D. h. hinsichtlich ihrer Brennweite, aber auch ihres Aufnahmefeldes ist sie analog definiert zu der Brennweite des realen Projektors und dessen Wiedergabefeld.
  • Die virtuelle Kamera 7 zeichnet eine 8 auf, die in 2 schematisch dargestellt ist. Diese 8 ist aufgrund der schiefwinkeligen Ausrichtung der virtuellen Ka mera 7 gegenüber der 5 der Orthogonalkamera 3 (die virtuelle Perspektivkamera 7 ist nicht lotrecht zu der Ebene dieser 5 ausgerichtet) verzerrt mit verschobenen Parallaxen. In der 8 der virtuellen Perspektivkamera 7 ist der überblendete Bereich 6' nach wie vor zu erkennen.
  • Diese 8 wird nun als Projektionsvorlage dem real im Raum positionierten Projektor 11 zugeführt, der auf der realen Projektionsfläche 10 (vgl. 3) im realen Raum 9 damit ein projiziertes Bild 12 des virtuellen Objektes 2 abbildet. Durch die gleichermaßen umgekehrte Wirkung und somit Neutralisierung der verzerrenden Abbildungseigenschaften der virtuellen Perspektivkamera 7 und des Projektes 11 ist das projizierte Bild 12 auf der Projektionsfläche 10 unverzerrt. Die in der 8 der virtuellen Perspektivkamera 7 noch vorhandenen Verzerrungen und verschobenen Parallaxen werden aufgrund der schiefwinkeligen Anordnung des Projektors 11 im realen Raum (auch dieser ist nicht lotrecht zu der Projektionsfläche 10 ausgerichtet) sozusagen wieder aufgehoben, so dass auf der Projektionsfläche 10 ein unverzerrtes Bild 12 entsteht, ohne dass es hierzu des Einsatzes von separaten Warping-Einheiten bedürfte.
  • In 3 ist auch zu erkennen, dass der hier gestrichelt bezeichnete ausgeblendete Bereich 13 dem überblendeten Bereich 6 bzw. 6' in den 5 bzw. 8 entspricht, der letztlich durch die virtuelle Blende 4 erzeugt wurde. Somit sorgt die virtuelle Blende 4 für eine kantenscharfe Abgrenzung des Projektionsbildes auf der Projektionsfläche 10, was ebenfalls ansonsten für eine solche kantenscharfe Einstellung erforderliche Warping-Einheiten überflüssig macht.
  • In den 1 bis 3 ist das erfindungsgemäße Verfahren in einem Beispiel anhand eines Projektors 11 und einer diesen zugeordneten virtuellen Perspektivkamera 7 im virtuellem Raum 1 erläutert. Selbstverständlich kann, und dies ist mit der Erfindung auch explizit vorgesehen, wenn die gesamte Projektionsfläche 10 den Einsatz mehrerer Projektoren 11 zu Ihrer Abdeckung erforderlich macht, eine entsprechend große virtuelle Projektionsfläche nachgebildet und von mehreren virtuellen Perspektivkameras 7 mit überlappenden Aufnahmeabschnitten aufgenommen werden, die jeweils sowohl in ihrer geometrischen Anordnung im virtuellem Raum 1 als auch in ihren Abbildungseigenschaften den zugeordneten realen Projektoren 11 entsprechen. Hier können dann bei überlappenden Projektionsbereichen der Projektoren 11 bzw. überlappenden Aufnahmebereichen der zugeordneten virtuellen Perspektivkameras 7 durch eine pixelgenau mögliche rechnerische Abstufung der Helligkeit im Übergangsbereich die sogenannten Edgeblendingeffekte erzielt werden, ohne dass es hierzu separater Edgeblendingeinheiten bedürfte.
  • Die vorstehende Schilderung eines Ausführungsbeispiels soll lediglich der exemplarischen Erläuterung der Erfindung dienen und den Schutzumfang der Erfindung, wie sie in den nachfolgenden Ansprüchen wiedergegeben ist, nicht beschränken. Insbesondere wird ohne weiteres verstanden werden, dass die in den 1 und 2 schematisch dargestellten Vorgänge in einem virtuellem Raum 1 in einer Rechnereinheit stattfinden, die Bestandteil einer erfindungsgemäßen Einrichtung sein kann, wobei die in 1 und 2 aufgeteilt dargestellten Vorgänge sowohl in unterschiedlichen Softwaresystemen nacheinander als auch in einem einzigen Softwaresystem durchführbar sind.
  • Ferner dürfte klar sein, dass das schematisch einzige in den Figuren dargestellte virtuelle Objekt 2 ebenso gut eine Vielzahl solcher Objekte symbolisieren kann, die abhängig von den jeweiligen Erfordernissen im virtuellen Raum stehen oder aber sich auch bewegen und dabei ggf. überlappen oder voreinander bzw. hintereinander geraten können. Ebenso gut ist es auch möglich, nicht virtuelle Objekte, sondern gleich zweidimensionale filmische Bildfolgen virtuell aufzunehmen, wobei dann die Anordnung einer Orthogonalkamera 3 zum „Übersetzen" der dreidimensionalen Strukturen der virtuellen Objekte in eine zweidimensionale Abbildung nicht erforderlich ist.
  • So ist es mit dem erfindungsgemäßen System insbesondere möglich, virtuelle Objekte in animierter Form und in Echtzeit auf eine Projektionsfläche abzubilden, die insbesondere so groß sein kann, dass sie die Anordnung mehrerer Projektoren erfordert, ohne dass diese Projektoren allesamt mit ihren optischen Achsen rechtwinklig zur Projektionsfläche ausgerichtet sein müssten oder aber aufgrund einer schiefwinkligen Anordnung Warping-Einheiten erforderlich wären.
  • 1
    virtueller Raum
    2
    virtuelles Objekt
    3
    virtuelle Orthogonalkamera
    4
    virtuelle Blende
    5
    Abbildung der virtuellen Orthogonalkamera
    6, 6'
    überblendeter Bereich
    7
    virtuelle Perspektivkamera
    8
    Abbildung der virtuellen Perspektivkamera
    9
    realer Raum
    10
    Projektionsfläche
    11
    Projektor
    12
    projiziertes Bild
    13
    ausgeblendeter Bereich
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102005055990 A1 [0004]

Claims (14)

  1. Verfahren zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder auf eine reale Projektionsfläche (10) mit Hilfe wenigstens eines mit seiner optischen Achse zu der Projektionsfläche (10) um einen von 90° verschiedenen Winkel geneigten Projektors (11), dadurch gekennzeichnet, dass die virtuellen Bilder in einem virtuellen Raum (1) erzeugt und dort mit einer virtuellen Kamera (7) aufgenommen werden, deren optische Achse gegenüber einer Bildebene (5) in derselben Weise geneigt ist, wie die optische Achse des Projektors (11) gegenüber der realen Projektionsfläche (10).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem virtuellen Raum (1) die reale Projektionsfläche (10) in Form einer virtuellen Projektionsfläche nachgebildet wird, dass für den mindestens einen Projektor (11) in dem virtuellen Raum (1) eine virtuelle Kamera (7) mit zu den Abbildungseigenschaften des Projektors (11) identischen, unmittelbar erfassten oder auf andere Weise rechen- oder datentechnisch erzeugten Abbildungs- und geometrischen Eigenschaften in ihrer Position so zu der virtuellen Projektionsfläche angeordnet wird, wie der reale Projektor (11) in seiner geometrischen Position zu der realen Projektionsfläche (10), dass in dem virtuellen Raum (1) auf der virtuellen Projektionsfläche die virtuellen Bilder dargestellt und von der virtuellen Kamera (7) aufgenommen werden und dass die von der virtuellen Kamera (7) aufgenommenen Bilddaten an den Projektor (11) geleitet und von diesem in die Bildprojektion umgesetzt werden.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Darstellung der virtuellen Bilder auf der virtuellen Projektionsfläche beschränkt auf diese erfolgt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuellen Bilder aus einer gegebenenfalls bewegten dreidimensionalen virtuellen Objektanordnung (2) abgeleitet werden, indem diese Objektanordnung (2) aus einer vorgegebenen Position mit einer dort im virtuellen Raum (1) positionierten virtuellen Orthogonalkamera (3) aufgenommen wird und die so gewonnene Bildaufnahmen auf der virtuellen, der realen Projektionsfläche nachempfundenen Projektionsfläche abgebildet werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die virtuellen Bilder mit wenigstens zwei Projektoren (11), die mit ihren Projektionsausschnitten auf der realen Projektionsfläche (10) aneinanderstoßen oder sich überlappen, auf die reale Projektionsfläche geworfen werden und dass für jeden der realen Projektoren (11) je eine virtuelle Kamera (7) mit zu den Abbildungseigenschaften des zugeordneten Projektors (11) identischen Abbildungseigenschaften in ihrer geometrischen Position so zu der virtuellen Projektionsfläche angeordnet wird, wie der zugeordnete reale Projektor (11) in seiner geometrischen Position zu der realen Projektionsfläche (10), wobei die von den virtuellen Kameras (7) aufgenommenen Bilddaten an den jeweils zugeordneten Projektor (11) geleitet und von diesem in die Bildprojektion umgesetzt werden.
  6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass in überlappenden Aufnahmebereichen benachbarter virtueller Kameras (7) deren Aufnahmehelligkeiten oder die Wie dergabehelligkeiten der zugeordneten Projektoren in den entsprechenden überlappenden Wiedergabebereichen rechnerisch so angepasst werden, dass sich im Überlappungsbereich dieser Wiedergabebereiche ein zusammengesetztes Bild mit einem kontinuierlichen Helligkeitsverlauf ergibt.
  7. Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder auf eine reale Projektionsfläche enthaltend wenigstens einen mit seiner optischen Achse zu der Projektionsfläche um einen von 90° verschiedenen Winkel geneigten Projektor (11) sowie eine Rechnereinheit zur Erzeugung der virtuellen Bilder und Generierung von Wiedergabesignalen für den wenigstens einen Projektor (11), dadurch gekennzeichnet, dass die Rechnereinheit so eingerichtet ist, dass die virtuellen Bilder in einem in der Rechnereinheit aufgebauten virtuellen Raum (1) erzeugt und dort mit einer virtuellen Kamera (7) aufgenommen werden, deren optische Achse gegenüber einer Bildebene in derselben Weise geneigt ist, wie die optische Achse des Projektors (11) gegenüber der realen Projektionsfläche (10).
  8. Einrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet dass die Rechnereinheit so eingerichtet ist, dass a) in dem virtuellen Raum (1) die reale Projektionsfläche (10) in Form einer virtuellen Projektionsfläche nachgebildet ist, b) für den wenigstens einen Projektor (11) in dem virtuellen Raum eine virtuelle Kamera (7) mit zu den Abbildungseigenschaften des Projektors identischen, unmittelbar erfassten oder auf andere Weise rechen- oder datentechnisch erzeugten Abbildungs- und geometrischen Eigenschaften in ihrer Position so zu der virtuellen Pro jektionsfläche angeordnet ist, wie der reale Projektor (11) in seiner geometrischen Position zu der realen Projektionsfläche (10), c) in dem virtuellen Raum (1) auf der virtuellen Projektionsfläche die virtuellen Bilder dargestellt und von der virtuellen Kamera (7) aufgenommen werden und d) die von der virtuellen Kamera (7) aufgenommenen Bilddaten an den Projektor (11) geleitet werden, um von diesem in die Bildprojektion (12) umgesetzt werden zu können.
  9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechnereinheit so eingerichtet ist, dass die Darstellung der virtuellen Bilder auf der virtuellen Projektionsfläche beschränkt auf diese erfolgt.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechnereinheit so eingerichtet ist, dass sie eine gegebenenfalls bewegte dreidimensionale virtuelle Objektanordnung (2) erzeugt, aus der die virtuellen Bilder abgeleitet werden, indem diese Objektanordnung (2) aus einer vorgegebenen Position mit einer dort im virtuellen Raum (1) positionierten virtuellen Orthogonalkamera (3) aufgenommen wird und die so gewonnene Bildaufnahmen auf der virtuellen, der realen Projektionsfläche nachempfundenen Projektionsfläche abgebildet werden.
  11. Einrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens zwei Projektoren (11) enthält, die mit ihren Projektionsausschnitten auf der realen Projektionsfläche (10) aneinanderstoßen oder sich überlappen, und dass die Rechnereinheit so eingerichtet ist, dass für jeden der Projektoren (11) jeweils eine virtuelle Kamera (7) mit zu den Abbildungseigen schaften des ihr zugeordneten Projektors (11) identischen, unmittelbar erfassten oder auf andere Weise rechen- oder datentechnisch erzeugten Abbildungs- und geometrischen Eigenschaften in ihrer Position so zu der virtuellen Projektionsfläche angeordnet ist, wie der zugeordnete reale Projektor (11) in seiner geometrischen Position zu der realen Projektionsfläche (10), dass in dem virtuellen Raum (1) auf der virtuellen Projektionsfläche die virtuellen Bilder dargestellt und von den virtuellen Kameras (7) aufgenommen werden und dass die von den virtuellen Kameras (7) aufgenommenen Bilddaten an die jeweils den einzelnen virtuellen Kameras (7) zugeordneten Projektoren (11) geleitet werden, um von diesen in die Bildprojektion (12) umgesetzt werden zu können.
  12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechnereinheit dergestalt eingerichtet ist, dass in überlappenden Aufnahmebereichen benachbarter virtueller Kameras (7) deren Aufnahmehelligkeiten oder die Wiedergabehelligkeiten der zugeordneten Projektoren (11) in den entsprechenden überlappenden Wiedergabebereichen rechnerisch so angepasst werden, dass sich im Überlappungsbereich dieser Wiedergabebereiche ein zusammengesetztes Bild mit einem kontinuierlichen Helligkeitsverlauf ergibt.
  13. Verfahren zur Erzeugung von Ansteuerdaten für wenigstens einen mit seiner optischen Achse zu einer Projektionsfläche um einen von 90° verschiedenen Winkel geneigten Projektors eine wenigstens einen solchen Projektor enthaltenden Projektionsanlage, dadurch gekennzeichnet, dass in einem virtuellen Raum virtuelle Bilder erzeugt und dort mit einer virtuellen Kamera aufgenommen werden, deren optische Achse gegenüber einer Bildebene in derselben Weise geneigt ist, wie die optische Achse des Projektors gegenüber der realen Projektionsfläche, wobei die Aufnahmedaten der virtuellen Kamera die Ansteuerdaten für den Projektor bilden.
  14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass in dem virtuellen Raum die reale Projektionsfläche in Form einer virtuellen Projektionsfläche nachgebildet wird, dass für den mindestens einen Projektor in dem virtuellen Raum eine virtuelle Kamera mit zu den Abbildungseigenschaften des Projektors identischen Abbildungseigenschaften in ihrer geometrischen Position so zu der virtuellen Projektionsfläche angeordnet wird, wie der reale Projektor in seiner geometrischen Position zu der realen Projektionsfläche, dass in dem virtuellen Raum auf der virtuellen Projektionsfläche die virtuellen Bilder dargestellt und von der virtuellen Kamera aufgenommen werden und dass die von der virtuellen Kamera aufgenommenen Bilddaten die Ansteuerdaten für den Projektor bilden.
DE102007038817A 2007-08-16 2007-08-16 Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche Ceased DE102007038817A1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007038817A DE102007038817A1 (de) 2007-08-16 2007-08-16 Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche
PCT/EP2008/060236 WO2009021871A2 (de) 2007-08-16 2008-08-04 Verfahren und einrichtung zur projektion virtueller stehender oder bewegter bilder und/oder raumobjekte auf eine reale projektionsfläche

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007038817A DE102007038817A1 (de) 2007-08-16 2007-08-16 Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007038817A1 true DE102007038817A1 (de) 2009-02-19

Family

ID=40279500

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007038817A Ceased DE102007038817A1 (de) 2007-08-16 2007-08-16 Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102007038817A1 (de)
WO (1) WO2009021871A2 (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6943765B2 (en) * 2001-07-09 2005-09-13 Seiko Epson Corp. Electro-optical-device driving method, image processing circuit, electronic apparatus, and correction-data generating method
DE102005055990A1 (de) 2005-09-01 2007-03-15 Huth, Harald G. Projektionstechnik für einen Medialen Himmel Mittels eines Projektionssystems wird über die Gesamtfläche der Decke eines Einkaufszentrums eine interaktive Panormaprojektion erzeugt

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6943765B2 (en) * 2001-07-09 2005-09-13 Seiko Epson Corp. Electro-optical-device driving method, image processing circuit, electronic apparatus, and correction-data generating method
DE102005055990A1 (de) 2005-09-01 2007-03-15 Huth, Harald G. Projektionstechnik für einen Medialen Himmel Mittels eines Projektionssystems wird über die Gesamtfläche der Decke eines Einkaufszentrums eine interaktive Panormaprojektion erzeugt

Non-Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
Geometrie und Computergraphik: Vom 3D-Modell zum 2 D-Bild, ETH Zürich, SS 2005, Sheets 1-63
Geometrie und Computergraphik: Vom 3D-Modell zum 2D-Bild, ETH … Zürich, SS 2005, Sheets 1-63; *

Also Published As

Publication number Publication date
WO2009021871A2 (de) 2009-02-19
WO2009021871A3 (de) 2009-05-07

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102009046114B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen einer kalibrierten Projektion
EP1972134B1 (de) Kalibrierungsverfahren und kalibrierungssystem für projektionsvorrichtung
DE69425481T2 (de) Bildverarbeitungsverfahren und -gerät zur Erzeugung eines Zielbildes von einem Quellenbild mit Veränderung der Perspektive
EP3427474B1 (de) Bildverarbeitungsverfahren, bildverarbeitungsmittel und bildverarbeitungsvorrichtung zur erzeugung von abbildungen eines teils eines dreidimensionalen raums
DE112012004352B4 (de) Stereobildgebungsvorrichtung
EP1763845A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur bestimmung von optischen überdeckungen mit ar-objekten
DE102007047470B3 (de) Verfahren zur Ausrichtung eines Parallaxenbarriereschirms auf einem Bildschirm
DE102018118187A1 (de) Verfahren und Datenverarbeitungssystem zur Synthese von Bildern
DE102012107153A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Bestimmung der Eigenlage einer bildaufnehmenden Kamera
DE102017010683A1 (de) Verfahren zur automatischen Wiederherstellung eines eingemessenen Zustands eines Projektionssystems
DE69705499T2 (de) Farbstanzen-studiosystem
EP3900317B1 (de) Vorrichtung mit einer multiaperturabbildungsvorrichtung zur erzeugung einer tiefenkarte
EP2350977B1 (de) Verfahren zur bildfusion von zumindest zwei bildern zu einem panoramabild
EP1434434A1 (de) Autokalibrierung von Multiprojektorsystemen
DE2841117A1 (de) Aufnahme- und projektionsverfahren zur projektion von bildern auf einer sphaerischen kuppelprojektionsflaeche sowie film zur durchfuehrung des verfahrens
WO2018133996A1 (de) Verfahren zum kombinieren einer vielzahl von kamerabildern
DE102007038817A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Projektion virtueller stehender oder bewegter Bilder und / oder Raumobjekte auf eine reale Projektionsfläche
EP3900318A1 (de) Vorrichtung mit einer multiaperturabbildungsvorrichtung zum akkumulieren von bildinformation
DE102015001419A1 (de) Verfahren zur Korrektur eines Überlappungsbereiches und Scanvorrichtung
DE19753246C2 (de) Vorrichtung zur Bestimmung von dreidimensionalen Daten von Objekten
EP3561772B1 (de) Verfahren zur kalibrierung einer zeilenbildaufnahmeeinheit
DE102010026572A1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Panoramadarstellungen
DE102012010799A1 (de) Verfahren zur räumlichen Visualisierung von virtuellen Objekten
EP4217958B1 (de) Verfahren zur erstellung einer bildaufzeichnung
DE102019104397A1 (de) Bildsynthesevorrichtung und Steuerverfahren

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
8131 Rejection