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DE102007038112A1 - Kehlmaschine und Bohraggregat zur Verwendung bei einer Kehlmaschine - Google Patents

Kehlmaschine und Bohraggregat zur Verwendung bei einer Kehlmaschine Download PDF

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DE102007038112A1
DE102007038112A1 DE200710038112 DE102007038112A DE102007038112A1 DE 102007038112 A1 DE102007038112 A1 DE 102007038112A1 DE 200710038112 DE200710038112 DE 200710038112 DE 102007038112 A DE102007038112 A DE 102007038112A DE 102007038112 A1 DE102007038112 A1 DE 102007038112A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drilling unit
drilling
molding machine
tool
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710038112
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Englert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Michael Weinig AG
Original Assignee
Michael Weinig AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Michael Weinig AG filed Critical Michael Weinig AG
Priority to DE200710038112 priority Critical patent/DE102007038112A1/de
Priority to TW97127119A priority patent/TW200914227A/zh
Priority to EP08784876A priority patent/EP2185330A1/de
Priority to PCT/EP2008/005896 priority patent/WO2009015787A1/de
Priority to ARP080103265 priority patent/AR067717A1/es
Publication of DE102007038112A1 publication Critical patent/DE102007038112A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C1/00Machines for producing flat surfaces, e.g. by rotary cutters; Equipment therefor
    • B27C1/08Machines for working several sides of work simultaneously
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C3/00Drilling machines or drilling devices; Equipment therefor

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Drilling And Boring (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Abstract

Die Kehlmaschine hat eine Transportbahn, auf der Werkstücke mit einer Vorschubeinheit längs eines Anschlages an Werkzeugen vorbei bewegbar sind, die auf horizontalen und vertikalen Spindeln sitzen. Das bei der Kehlmaschine zu verwendende Bohraggregat hat ein Bohrwerkzeug, das durch einen Antrieb drehbar angetrieben ist. Um die Kehlmaschine und das Bohraggregat so auszubilden, dass bei geringem konstruktivem Aufwand Bohrungen in den Werkstücken problemlos und genau eingebracht werden können, ist in die Kehlmaschine ein Bohraggregat einwechselbar. Das Bohraggregat weist ein Spannteil zum Einspannen in einer Werkzeugaufnahme auf. Da das Bohraggregat in die Kehlmaschine eingewechselt werden kann, ist eine eigenständige Maschine im Bohraggregat nicht erforderlich. Die Kehlmaschine und das Bohraggregat eignen sich zur Bearbeitung von Werkstücken aus Holz, Kunststoff und dergleichen.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Kehlmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. 10 sowie ein Bohraggregat zur Verwendung bei einer Kehlmaschine nach dem Oberbegriff des Anspruches 11 bzw. 21.
  • Bei Kehlmaschinen werden die Werkstücke nacheinander verschiedenen Werkzeugen zugeführt, mit denen die Werkstücke an den in Transportrichtung sich erstreckenden Längsseiten geradegehobelt oder längsprofiliert werden. Die so bearbeiteten Werkstücke werden beispielsweise im Möbelbau oder für Fenster- oder Türrahmen eingesetzt. Häufig müssen in die Werkstücke Bohrungen eingebracht werden, um in ihnen Griffe, Scharniere und dergleichen befestigen zu können. Dies wird heute auf bzw. mit einer weiteren Maschine durchgeführt. Die Bearbeitung der Werkstücke auf zwei Maschinen in zwei Arbeitsgängen ist zeitaufwändig und teuer. Außerdem ist für die beiden Maschinen entsprechender Platz notwendig.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsgemäße Kehlmaschine und das gattungsgemäße Bohraggregat so auszubilden, dass bei geringem konstruktiven Aufwand Bohrungen in den Werkstücken problemlos und genau eingebracht werden können.
  • Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Kehlmaschine erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 bzw. 10 und beim gattungsgemäßen Bohraggregat erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 11 bzw. 21 gelöst.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kehlmaschine nach Anspruch 1 kann in die Kehlmaschine ein Bohraggregat eingewechselt werden. Es ist darum nicht notwendig, eine eigenständige Maschine mit Bohraggregat vorzusehen. Das Bohraggregat wird vielmehr dann eingewechselt, wenn Bohrarbeiten an den in der Kehlmaschine zu bearbeitenden Werkstücken durchgeführt werden sollen. Das Einwechseln des Bohraggregates kann von Hand, aber auch mit entsprechenden Wechselvorrichtungen durchgeführt werden. Die Baugröße der Kehlmaschine wird durch den Einsatz des Bohraggregates nicht vergrößert.
  • Vorteilhaft weist wenigstens eine der Spindeln der erfindungsgemäßen Kehlmaschine eine Werkzeugaufnahme auf, in der normal Hobel- oder Profilfräswerkzeuge für die Hobel- bzw. Fräsbearbeitung aufgenommen sind und in welche das Bohraggregat eingewechselt werden kann. Dadurch ist keine separate Halterung für das Bohraggregat erforderlich. Außerdem können zur Positionierung des Bohraggregates die ohnehin an der Kehlmaschine vorhandenen Verstellachsen der diese Werkzeugaufnahme aufweisenden Spindel verwendet werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Kehlmaschine nach Anspruch 10 ist das Bohraggregat Bestandteil der Kehlmaschine. Darum muss das Bohraggregat bei Bedarf nicht erst eingewechselt werden, sondern steht sofort zur Verfügung.
  • Das erfindungsgemäße Bohraggregat gemäß Anspruch 11 hat den Spannteil, mit dem es in einer Werkzeugaufnahme eingespannt werden kann. Die Werkzeugaufnahme dient als Halterung für das Bohraggregat, für das somit keine zusätzliche eigenständige Halterung notwendig ist.
  • Das erfindungsgemäße Bohraggregat wird nach Anspruch 21 in einer Kehlmaschine verwendet. Dabei kann das Bohraggregat als fester Bestandteil oder als auswechselbarer Bestandteil der Kehlmaschine eingesetzt werden. Ist das Bohraggregat fester Bestandteil der Kehlmaschine, dann steht das Bohraggregat jederzeit für eine entsprechende Bohraufgabe in der Kehlma schine zur Verfügung. Bei einer anderen vorteilhaften Ausbildung ist es möglich, das Bohraggregat als auswechselbaren Bestandteil der Kehlmaschine zu verwenden. In diesem Fall wird das Bohraggregat dann in die Kehlmaschine eingewechselt, wenn entsprechende Bohrungen am Werkstück vorgenommen werden sollen.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
  • Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen
  • 1 in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Kehlmaschine,
  • 2 die Kehlmaschine gemäß 1, auf der ein Werkstück auf einer zweiten Vorschubeinheit querprofiliert wird,
  • 3 die Kehlmaschine gemäß 1, auf der ein kurzes Werkstück auf einer zweiten Vorschubeinheit längsbearbeitet wird,
  • 4 in vergrößerter und perspektivischer Darstellung einen Teil der erfindungsgemäßen Kehlmaschine mit einem erfindungsgemäßen Bohraggregat,
  • 5 den Teil der Kehlmaschine gemäß 4 in schräger Vorderansicht,
  • 6 das Bohraggregat gemäß den 4 und 5 in verschwenkter Lage zur Herstellung stirnseitiger Bohrungen im Werkstück.
  • Die Kehlmaschine hat ein Gestell 1, auf dem sich ein Auflagetisch 2 für die zu bearbeitenden Werkstücke 3 befindet. Der Auflagetisch 2 ist an seiner in Transportrichtung der Werkstücke 3 durch die Kehlmaschine rechten Seite mit einem Anschlaglineal 4 versehen, an dem die Werkstücke 3 bei ihrem Transport durch die Kehlmaschine anliegen. Für den Transport der Werkstücke 3 ist eine Vorschubeinheit 5 vorgesehen, die einen Träger 6 aufweist, der im Bereich oberhalb des Auflagetisches 2 angeordnet ist und Vorschubmotoren 7 für Vorschubwalzen 8 trägt. Sie liegen auf dem Werkstück 3 auf und transportieren es durch die Kehlmaschine.
  • Das Werkstück 3 wird bei seinem Durchlauf an seinen vier Seiten durch entsprechende Werkzeuge bearbeitet. Zunächst wird das Werkstück 3 mit einem auf einer unteren horizontalen Spindel 9 sitzenden Werkzeug beim Durchlauf durch die Kehlmaschine bearbeitet. Das auf dieser Spindel 9 sitzende Werkzeug ist in der Regel ein Hobelwerkzeug. Mit Abstand hinter der unteren Spindel 9 befindet sich eine vertikale rechte Spindel 10, auf der ein Werkzeug sitzt, mit dem die in Vorschubrichtung rechte Längsseite des Werkstückes 3 bearbeitet wird. In Vorschubrichtung mit geringem Abstand hinter der rechten Spindel 9 ist die Kehlmaschine mit einer vertikalen linken Spindel 11 versehen, auf der ein Werkzeug sitzt, mit dem beim Durchgang die in Vorschubrichtung linke Längsseite des Werkstückes 3 bearbeitet wird. Die linke Spindel 11 befindet sich in einer Absaughaube 12, mit der die bei der Bearbeitung anfallenden Späne in bekannter Weise abgesaugt werden. Schließlich ist in Vorschubrichtung hinter den Längsprofilierspindeln 10, 11 eine obere horizontale Spindel 13 vorgesehen, die sich unter einer weiteren Absaughaube 14 befindet und auf der ein entsprechendes Werkzeug, beispielsweise ein Hobelwerkzeug, sitzt. Vorteilhaft befindet sich in Vorschubrichtung hinter der oberen horizontalen Spindel 13 eine weitere horizontale untere Spindel 9'. Das Werkzeugstück 3 wird somit bei seinem Durchgang durch die Maschine von den auf den Spindeln 9 bis 11 und 13, 9' sitzenden Werkzeugen an der Ober- und Unterseite sowie an der rechten und linken Längsseite bearbeitet.
  • Der Auflagetisch 2 besteht im Wesentlichen aus zwei Teilen, von denen der erste Teil vor der unteren Spindel 9 zur Einstellung der Spanabnahme am Werkstück 3 höhenverstellbar ist. Das Anschlaglineal 4 besteht ebenfalls im Wesentlichen aus zwei Teilen 4', 4'', von denen der Teil 4' vor der rechten vertikalen Spindel 10 zur Einstellung der Spanabnahme in einer horizontalen Ebene verstellbar ist. Zur Einstellung dieser Spanabnahmen dienen die Einstellelemente 2a, 4a.
  • Mit der Kehlmaschine ist es in einfacher Weise möglich, nicht nur die beschriebene Längsbearbeitung, sondern auch eine stirnseitige Querbearbeitung sowie Bohrungen am Werkstück 3 vorzusehen. Die Kehlmaschine ist mit einer weiteren Vorschubeinheit 15 versehen, die sich bei der Längsbearbeitung des Werkstückes in einer Ruheposition befindet. Vorteilhaft befindet sich die Vorschubeinheit 15 hinter einer Frontverkleidung 16 (2). Aus der Ruheposition kann die Vorschubeinheit 15 in die in 2 dargestellte Arbeitsposition verschwenkt werden, in der mit ihr die Stirnseiten des Werkstückes 3 bearbeitet werden können. Die Frontverkleidung 16 hat einen unteren Verkleidungsteil 17, der sich über die Länge der Kehlmaschine erstreckt und im Wesentlichen plattenförmig ausgebildet ist. An den Verkleidungsteil 17 schließt nach oben eine Bedienseite 18 an, an der sich die zur Bedienung der Kehlmaschine notwendigen Betätigungselemente, Schalter, Hebel und dergleichen befinden. Die Vorschubeinheit 15 ist um eine horizontale Achse 25 zwischen der Ruhe- und der Arbeitsposition schwenkbar. Die Achse 25 ist an Seitenplatten 26 vorgesehen, die am Maschinengestell 1 befestigt sind und sich hinter einer (nicht dargestellten) Seitenverkleidung der Maschine befinden. Damit die Vorschubeinheit 15 in die Arbeitsposition geschwenkt werden kann, wird zuvor der Verkleidungsteil 17 der Frontverkleidung 16 um eine horizontale Achse 27 am unteren Rand (2) weggeschwenkt, so dass die Vorschubeinheit 15 am Verkleidungsteil 17 vorbei aufwärts geschwenkt werden kann.
  • Die Vorschubeinheit 15 wird nach dem Hochschwenken gegen die Kraft von (nicht dargestellten) Verstellzylindern oder Gewichtsausgleichselementen, wie Gasfedern, so weit zurückgeschoben, bis sie auf dem Maschinengestell aufliegt und auf diesem arretiert werden kann. Die Vorschubeinheit 15 hat einen Auflagetisch 28, dessen Oberseite eine Arbeitsebene 29 bildet. Der Auflagetisch 28 wird auf der Vorschubeinheit 15 längs zweier Führungen 30, 31 bei der Querbearbeitung des Werkstückes 3 verfahren. Die Führungen 30, 31 erstrecken sich parallel zur Vorschubrichtung der Werkstücke 3 bei deren Längsprofilierung. Die Führungen 30, 31 sind vorteilhaft Kugelführungen, mit denen der Auflagetisch 28 leichtgängig verschoben werden kann. Das Werkstück 3 wird auf dem Auflagetisch 28 festgespannt. Hierfür ist auf dem Auflagetisch 28 eine entsprechende Klemmeinrichtung 32 vorgesehen.
  • Der Auflagetisch 28 kann von Hand, motorisch oder über eine Hilfsvorrichtung bei der Querbearbeitung des Werkstückes 3 längs der Führungen 30, 31 verschoben werden. Bei einem motorischen Antrieb ist die Kehlmaschine mit einer entsprechenden ansteuerbaren Achse versehen. Auf dem Auflagetisch 28 ist eine Werkstückanlage 33 vorgesehen, an der das Werkstück 3 bei der Querbearbeitung anliegt. Die Werkstückanlage 33 kann relativ zur Vorschubrichtung des Auflagetisches 28 verschwenkt werden. In 2 erstreckt sich die Werkstückanlage 33 senkrecht zur Vorschubrichtung des Werkstückes 3 bei dessen Längsprofilierung. Mit einer Arretierung 34 ist die Werkstückanlage 33 auf dem Auflagetisch 28 lagegesichert. Die Werkstückanlage 33 ist mit der Arretierung 34 fest verbunden. Der Auflagetisch 28 ist an seiner Oberseite mit einer teilkreisförmigen Vertiefung 35 (3) versehen, in der die Arretierung 34 bei entsprechendem Verschwenkwinkel der Werkstückanlage 33 verstellbar ist.
  • Für die Querbearbeitung des Werkstückes 3 (2) wird die linke vertikale Spindel 11 unter Berücksichtigung des Flugkreises des auf ihr sitzenden Werkzeuges in eine feste Lage bezüglich des Anschlaglinealteils 4'' gebracht. Das Anschlaglinealteil 4'' bildet den horizontalen Bezugspunkt der Kehlmaschine. Die Werkstücke 3 werden durch einen (nicht dargestellten) Anschlag, der vorzugsweise einstellbar ist, in Bezug auf diesen Bezugspunkt und damit in Bezug auf die Spindel 11 und das Querbearbeitungswerkzeug eingestellt. Diese Positionierung kann auch optisch, vorzugsweise mit Hilfe eines auf das Werkstück 3 projizierten Laserstrahls erfolgen. Der Laser ist ebenfalls in Bezug auf den maschinenfesten Teil 4'' des Anschlaglineals 4 eingestellt.
  • Vor dem Hochschwenken der Vorschubeinheit 15 in die Arbeitsposition wird die der linken Spindel 11 zugeordnete Absaughaube 12 umgesetzt, so dass das auf der Spindel 11 sitzende Werkzeug die Stirnseite des Werkstückes 3 bearbeiten kann. Der Auflagetisch 28 mit dem aufgespannten Werkstück 3 wird längs der Führungen 30, 31 an dem auf der Spindel 11 sitzenden Werkzeug vorbeigeführt, das die entsprechende Stirnseite des Werkstückes 3 bearbeitet. Mit Hilfe der Werkstückanlage 33 und des (nicht dargestellten) Anschlages kann das Werkstück 3 für diese Querbearbeitung genau ausgerichtet und mit Hilfe der Klemmeinrichtung 32 festgeklemmt werden.
  • In 3 ist die Werkstückanlage 33 in Vorschubrichtung nach vorn so weit verschwenkt worden, dass sie sich in Vorschubrichtung des Auflagetisches 28 und damit parallel zum Anschlaglineal 4 erstreckt. Das Werkstück 3 ist mit der Klemmeinrichtung 32 auf dem Auflagetisch 28 festgeklemmt und hat nur eine geringe Länge. Das Werkstück 3 kann kürzer sein als der Abstand der Transportwalzen 8 voneinander. Da sich die Werkstückanlage 33 in Vorschubrichtung des Auflagetisches 28 erstreckt, wird beim Vorschub die Längsseite des Werkstückes 3 durch das auf der linken Spindel 11 sitzende Werkzeug bearbeitet. Mit der Vorschubeinheit 15, die an und für sich für die Querbearbeitung der Werkstücke 3 vorgesehen ist, ist in diesem Falle eine Längsbearbeitung der Werkstücke möglich. Die Spindel 11 befindet sich hierbei in Vorschubrichtung des Werkstückes 3 an der rechten Seite und bearbeitet dementsprechend die rechte Werkstückseite. Der Auflagetisch 28 kann wiederum durch Handvorschub, motorisch oder mittels der Vorschubhilfsvorrichtung 36 verfahren werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird zum Vorschub des Auflagetisches 28 die Vorschubhilfsvorrichtung 36 eingesetzt, die mittels der Transportwalzen 8 in der nachfolgend beschriebenen Weise betätigt wird.
  • Die Hilfsvorrichtung 36 hat etwa H-Form, mit einer Leiste 37, die sich in Transportrichtung des Auflagetisches 28 erstreckt und mit ihrem einen Ende auf dem Auflagetisch 28 befestigt ist. Gegenüberliegend, in Richtung Anschlaglineal 4 ist die Hilfsvorrichtung 36 mit einer weiteren Leiste 38 versehen, die auf dem Auflagetische 2 aufliegend verschoben wird. Die beiden Leisten 37, 38 sind durch eine senkrecht zu ihnen liegende Leiste 39 miteinander verbunden. Die Leiste 38 wird so weit längs des Anschlaglineals 4 verschoben, bis sie von den Vorschubwalzen 8 erfasst wird. Mit ihnen wird dann die gesamte Hilfsvorrichtung 36 in Vorschubrichtung transportiert. Damit kann der gleiche Antrieb, der für das Werkstück 3 bei der Längsbearbeitung verwendet wird, auch für den Antrieb zur Querbearbeitung des Werkstückes 3 eingesetzt werden. Die Querleiste 39 ist fest mit der Leiste 38, jedoch lösbar mit der Leiste 37 verbunden. Dadurch ist es möglich, die Querleiste 39 sowie die Leiste 38 in Vorschubrichtung relativ zur Leiste 37 so einzustellen, dass die Transportwalzen 8 bei unterschiedlicher Breite der Werkstücke 3 die Leiste 38 erfassen und somit über die Hilfsvorrichtung 36 den Auflagetisch 28 mit dem aufgespannten Werkstück 3 in Vorschubrichtung verfahren kann. Die Querleiste 39 kann in jeder Lage an der Leiste 37 festgeklemmt werden. Da die Querleiste 39 stufenlos längs der Leiste 37 verschoben werden kann, ist eine genaue Einstellung der Maschine auf die quer zu bearbeitenden Werkstücke 3 gewährleistet. Vorteilhaft besteht die Leiste 38 aus Kunststoff, so dass die Vorschubwalzen 8 und der Auflagetisch 2 nicht beschädigt werden oder vorzeitig verschleißen.
  • Die Hilfsvorrichtung 36 kann mit der Leiste 37 problemlos auf dem Auflagetisch 28 befestigt und von ihm auch wieder abgenommen werden.
  • Die Stellung der Werkstückanlage 33 entsprechend 3 ist für kurze Werkstücke oder auch für schwer transportierbare Werkstücke vorgesehen. Die Werkstückanlage 33 erstreckt sich in Vorschubrichtung des Werkstückes 3, das längsprofiliert wird.
  • In der beschriebenen Stellung der Werkstückanlage 33 nach 3 kann das Werkstück 3 auch mit einem Bohraggregat 40 gebohrt werden. Es wird in eine Werkzeugaufnahme 41 der vertikalen Spindel 11 eingespannt, in der sich sonst das Werkzeug der vertikalen Spindel 11 befindet. Es wird beim Einsatz des Bohraggregates 40 aus der Werkzeugaufnahme 41 entfernt, die vorteilhaft eine HSK-Werkzeugaufnahme ist. Das Bohraggregat 40 wird in der Werkzeugaufnahme 41 in herkömmlicher Weise gespannt. An der Spindel 11 befindet sich eine Verdrehsicherung 42, mit der das Bohraggregat 40 exakt in 90°-Richtung gegenüber dem Werkstück 3 ausgerichtet ist. Die Verdrehsicherung 42 wird durch wenigstens einen axialen Ansatz 42 einer Spindelhülse 43 der Spindel 11 gebildet. Der Ansatz 42 greift in eine Ausnehmung 44 einer Sicherungslasche 45 ein, die am unteren Ende einer U-förmigen Aufnahme 50 des Bohraggregates 40 befestigt ist. Ein Ständer 46 hat zwei zueinander parallele Schenkel 47, 48, die durch wenigstens eine Querstrebe 49 miteinander verbunden sind. Die beiden Schenkel 47, 48, die sich etwa über einen Winkelbereich von 90° erstrecken, liegen mit ihrem unteren Ende in der U-förmigen Aufnahme 50, an deren Unterseite der in die Werkzeugaufnahme 41 einzuspannende Spannteil, vorzugsweise der HSK-Konus, vorgesehen ist. Die Aufnahme 50 hat die beiden parallel zueinander sowie zur Vorschubrichtung des Auflagetisches 28 liegenden Schenkel 51, 52, die durch einen Boden 53 miteinander verbunden sind. Die Schenkel 47, 48 des Ständers 46 liegen senkrecht zu den Schenkeln 51, 52 der Aufnahme 50. Der Ständer 46 ist um eine horizontale Achse 54 gegenüber der Aufnahme 50 schwenkbar. Die Schwenkachse 54 liegt senkrecht zur Vorschubrichtung des Auflagetisches 28 sowie zu den Schenkeln 51, 52 der Aufnahme 50.
  • Am oberen Ende des Ständers 46 ist um eine horizontale Achse 55 schwenkbar ein Träger 56 gelagert. An ihm ist eine Bohreinheit 57 vorgesehen, die im Ausführungsbeispiel drei Bohrwerkzeuge 58 bis 60 aufweist. Ihre Drehachsen liegen parallel zueinander. Die Bohrwerkzeuge können gleich ausgebildet sein, können aber, wie den 4 bis 6 beispielhaft entnommen werden kann, auch unterschiedlich gestaltet sein, je nach der zu erfüllenden Bohraufgabe. Die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 liegen senkrecht zur Oberseite des Werkstückes 3. Die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 haben einen gemeinsamen Antrieb 61, der auf dem Träger 56 gelagert ist. Die Achse des Antriebes 61 liegt parallel zu den Drehachsen der Bohrwerkzeuge 58 bis 60, so dass ein problemloser Antrieb der Bohrwerkzeuge möglich ist.
  • Der Träger 56 hat einen Tragteil 62, durch den eine Antriebswelle 63 des Antriebes 61 ragt (5). Die Antriebswelle 63 ragt in ein Getriebegehäuse 64, in dem die Antriebswelle 63 über das Getriebe mit den Bohrwerkzeugen 58 bis 60 antriebsverbunden sind. Der Antrieb 61 mit der Bohreinheit 57 lässt sich in Achsrichtung der Bohrwerkzeuge relativ zum Träger 56 während des Bohrvorganges verschieben. Hierfür ist eine Handhabe 65 vorgesehen, die als Bohrbetätigung dient. Die Handhabe 65 hat zwei zueinander parallele Schenkel 66, 67, die am freien Ende um eine Achse 68 schwenkbar mit einem Anschlusselement 69 des Trägers 56 verbunden sind. Am anderen Ende sind die beiden Schenkel 66, 67 durch ein Griffstück 70 miteinander verbunden. Im Bereich zwischen dem Griffstück 70 und der Schwenkachse 68 sind die Schenkel 66, 67 mit dem Antrieb 61 gelenkig verbunden. Die Schenkel 66, 67 verlaufen beiderseits des Antriebes 61 und sind um eine parallel zur Schwenkachse 68 liegende Achse 71 mit dem Antrieb 61 verbunden. In der Ausgangslage ist die Handhabe 65 schräg aufwärts gerichtet (4), wodurch die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 mit Abstand oberhalb des Werkstückes 3 liegen. Für den Bohrvorgang wird die Handhabe 65 am Griffstück 70 um die Achse 68 nach unten geschwenkt. Über die Schwenkachsen 71 wird der Antrieb 61 und die Bohreinheit 57 nach unten verschoben, wobei die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 in die Oberseite des Werkstückes 3 die entsprechenden Bohrungen einbringen.
  • Damit die Bohreinheit 57 in der in 4 dargestellten Ausgangslage gehalten wird, ist wenigstens eine Führungsstange 72 mit wenigstens einer Druckfeder vorgesehen, die sich auf dem Tragteil 62 abstützt und mit einer den Antrieb 61 umgebenden Tragplatte 73 verbunden ist. Die Führungsstange 72 ist so ausgebildet, dass sie die Handhabe 65 in Richtung auf die in 3 dargestellte Ausgangslage belastet. Für den Bohrvorgang muss die Handhabe 65 gegen die Kraft der Führungsstange 72 nach unten bewegt werden.
  • Der Träger 56 kann um die Achse 55 gegenüber dem Ständer 46 verschwenkt werden. Da außerdem der Ständer 46 um die Achse 54 gegenüber der Aufnahme 50 geschwenkt werden kann, lassen sich die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 in die unterschiedlichsten Lagen einstellen, so dass im Werkstück 3 die Bohrungen in unterschiedlichen Lagen und Positionen angebracht werden können. In der Stellung gemäß den 4 und 5 liegen die Drehachsen der Bohrwerkzeuge 58 bis 60 vertikal. In diesem Falle werden in der den Bohrwerkzeugen zugewandten Seite des Werkstückes 3 die entsprechenden Bohrungen eingebracht.
  • 6 zeigt das Bohraggregat 40 in einer verschwenkten Lage. Der Ständer 46 ist um die Achse 54 gegenüber der Aufnahme 50 nach unten in eine horizontale Lage verschwenkt worden. Der Träger 56 hat seine Lage bezüglich des Ständers 46 behalten. Dadurch liegen die Bohrwerkzeuge der Bohreinheit 57 horizontal und erstrecken sich in Vorschubrichtung des Auflagetisches 28. Mit den Bohrwerkzeugen können in dieser Lage in die Stirnseite 74 des Werkstückes 3 Bohrungen eingebracht werden. Mit der Handhabe 65 wird die Bohreinheit gegen die Kraft der Druckfeder der Führungsstange 72 verschwenkt, wodurch der Antrieb 61 zusammen mit der Bohreinheit 57 gegen die Stirnseite 74 des Werkstückes 3 bewegt wird.
  • Wird der Träger 56 gegenüber dem Ständer 46 um die Achse 55 geschwenkt (4 und 5), können die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 in eine Schräglage bezüglich des Werkstückes 3 eingestellt werden.
  • Bei einer einfachen Ausführung lässt sich der Träger 56 gegenüber dem Ständer 46 in Zwischenlagen verstellen, indem ein Steckbolzen 77, welcher am Ständer 46 vorgesehen ist, durch Öffnungen 78 im Tragteil 62 des Trägers 56 gesteckt wird. In gleicher Weise kann der Ständer 46 in unterschied lichen Schwenklagen an der Aufnahme 50 mittels eines Steckbolzens 79 arretiert werden.
  • Aufgrund der beiden rechtwinklig zueinander liegenden Schwenkachsen 54, 55 des Bohraggregates 40 lassen sich die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 problemlos in die gewünschten Stellungen relativ zum Werkstück 3 verstellen.
  • 4 zeigt auch eine Werkzeugaufnahme 75 für die rechte Spindel 10 der Kehlmaschine. In die Werkzeugaufnahme 75 kann in gleicher Weise wie in die Werkzeugaufnahme 41 ein Bohraggregat eingesetzt werden. Die Werkzeugaufnahme 75 ist wie die Werkzeugaufnahme 41 vorteilhaft eine HSK-Aufnahme, mit der ein rascher Werkzeugwechsel möglich ist. Die übrigen Spindeln der Kehlmaschine sind im Ausführungsbeispiel herkömmliche Spindeln, d. h. sie haben keine HSK-Werkzeugaufnahme. Die Werkzeuge werden hier auf einem Aufnahmedorn der Spindel gespannt. Auch die rechte Spindel könnte eine solche herkömmliche Spindel sein. Vorteilhaft weist mindestens eine der Spindeln der Kehlmaschine, vorzugsweise die linke Vertikalspindel, die HSK-Werkzeugaufnahme auf. Es können aber auch alle Spindeln der Kehlmaschine mit einer solchen Werkzeugaufnahme ausgestattet sein. Die Spindeln mit der HSK-Werkzeugaufnahme, im Ausführungsbeispiel die linke Spindel 10 und die rechte Spindel 11, bestehen in bekannter Weise im Wesentlichen aus der Spindelhülse 43 und einer in dieser drehbar gelagerten Spindelwelle 80, in welche die Werkzeugaufnahme 41, 75 und ein HSK-Spannsystem integriert ist.
  • Das Bohraggregat 40 lässt sich in der Werkzeugaufnahme 41 problemlos mit Hilfe einer Löseeinheit 76 spannen und lösen, wie sie in 6 für die Werkzeugaufnahme 75 dargestellt ist. Solche Löseeinheiten 76 sind bekannt und werden darum nicht näher erläutert. Da mittels der Löseeinheit 76 ein rascher Werkzeugwechsel möglich ist, kann die Kehlmaschine universal eingesetzt werden. Sie kann somit nicht nur die Werkstücke 3 im Durchlaufverfahren an allen Seiten bearbeiten, sondern durch einen raschen und einfachen Werkzeugwechsel lassen sich mit dem Bohraggregat 40 am Werkstück 3 erforderliche Bohrungen innerhalb kürzester Zeit mit hoher Genauigkeit herstellen.
  • Im beschriebenen und dargestellten Ausführungsbeispiel wird das Bohraggregat 40 mittels der Verdrehsicherung drehfest und genau positioniert mit der Spindelhülse 43 verbunden. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, die jeweilige Spindelachse als Positionierachse einzusetzen. In diesem Falle ist eine mechanische Verdrehsicherung nicht erforderlich.
  • Die Bohreinheit 57 muss nicht zwangsläufig um die beiden rechtwinklig zueinander liegenden Achsen 54, 55 schwenkbar sein. Es ist auch möglich, das Werkstück 3 in unterschiedliche Position in Bezug auf die Bohrwerkzeuge 58 bis 60 einzustellen.
  • Damit die Bohrungen im Werkstück 3 durch das Bohraggregat 40 an der gewünschten Stelle eingebracht werden können, wird vorteilhaft eine Bohrschablone eingesetzt, die von Hand an das Werkstück gehalten wird.
  • Das Werkstück 3 kann aber auch an der gewünschten Stelle schnell und genau gebohrt werden, indem es in einer definierten Lage auf dem Auflagetisch 28 an der Werkstückanlage 33 und einem nicht dargestellten Längenanschlag gespannt wird. Der Auflagetisch 28 kann in Längsrichtung, das heißt in Vorschubrichtung, beispielsweise in Verbindung mit einem Wegmesssystem positioniert werden; die Bohreinheit kann über die Verstellmöglichkeiten der Spindel quer zur Vorschubrichtung des Werkstückes radial vor und zurück sowie senkrecht dazu axial auf und ab eingestellt werden. Eine solche Art der Positionierung ist bekannt und wird darum auch nicht näher erläutert. Damit lässt sich die Position der Bohrungen exakt einstellen und festlegen.
  • Es ist weiter möglich, das Bohraggregat 40 als festen Bestandteil der Kehlmaschine vorzusehen. Dann muss das Bohraggregat 40 nicht eingewechselt werden, wenn Bohrungen am Werkstück 1 angebracht werden sollen. Das Bohraggregat 40 ist in diesem Fall so vorgesehen, dass es die anderen Bearbeitungen am Werkstück 1 nicht behindert.

Claims (23)

  1. Kehlmaschine mit einer Transportbahn, auf der Werkstücke mittels einer Vorschubeinheit längs wenigstens eines Anschlages an Werkzeugen vorbei bewegbar sind, die auf horizontalen und vertikalen Spindeln sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass in die Kehlmaschine wenigstens ein Bohraggregat (40) einwechselbar ist.
  2. Kehlmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine der Spindeln eine Werkzeugaufnahme (41, 75) aufweist, in die das Bohraggregat (40) einwechselbar ist.
  3. Kehlmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) einen Spannteil aufweist, der in der Werkzeugaufnahme (41, 75) einspannbar ist.
  4. Kehlmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) verdrehgesichert in der Werkzeugaufnahme (41, 75) angeordnet ist.
  5. Kehlmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (11) eine Spindelhülse (43) aufweist, die mit mindestens einem Verdrehsicherungselement (42) versehen ist.
  6. Kehlmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrehsicherungselement (42) eine axial vorstehende Nase ist.
  7. Kehlmaschine nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrehsicherungselement (42) mit einem Gegenelement (44) des Bohraggregates (40) zusammenwirkt.
  8. Kehlmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegenelement (44) eine Ausnehmung ist, in die das Verdrehsicherungselement (42) eingreift.
  9. Kehlmaschine nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Werkzeugaufnahme (41, 75) eine HSK-Aufnahme ist.
  10. Kehlmaschine mit einer Transportbahn, auf der Werkstücke mittels einer Vorschubeinheit längs wenigstens eines Anschlages an Werkzeugen vorbei bewegbar sind, die auf horizontalen und vertikalen Spindeln sitzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kehlmaschine wenigstens ein Bohraggregat (40) aufweist.
  11. Bohraggregat zur Verwendung bei einer Kehlmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10, mit wenigstens einem Bohrwerkzeug, das durch einen Antrieb drehbar antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) ein Spannteil zum Einspannen in einer Werkzeugaufnahme (41, 75) aufweist.
  12. Bohraggregat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) wenigstens eine Schwenkachse (54) aufweist, um die ein bohrwerkzeugseitiger Teil (46, 56) gegenüber einem den Spannteil aufweisenden Fuß (50) schwenkbar ist.
  13. Bohraggregat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der bohrwerkzeugseitige Teil (46, 56) einen Ständer (46) aufweist, der mit dem Fuß (50) schwenkbar verbunden ist.
  14. Bohraggregat nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (46) mit einem das Bohrwerkzeug (58 bis 60) aufweisenden Träger (56) schwenkbar verbunden ist.
  15. Bohraggregat nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (56) um eine Achse (55) gegenüber dem Ständer (46) schwenkbar ist, die winklig zur Schwenkachse (54) liegt.
  16. Bohraggregat nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwenkachsen (54, 55) rechtwinklig zueinander liegen.
  17. Bohraggregat nach einem der Ansprüche 11 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse des Antriebes (61) parallel zur Drehachse des Bohrwerkzeuges (58 bis 60) liegt.
  18. Bohraggregat nach einem der Ansprüche 11 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (61) zusammen mit dem Bohrwerkzeug (58 bis 60) mit einer Handhabe (65) beim Bohrvorgang verstellbar ist.
  19. Bohraggregat nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die Handhabe (65) am Träger (56) ange lenkt und mit dem Antrieb (61) gekoppelt ist.
  20. Bohraggregat nach einem der Ansprüche 11 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannteil ein HSK-Konus ist.
  21. Bohraggregat mit wenigstens einem Bohrwerkzeug, das durch einen Antrieb drehbar antreibbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) in einer Kehlmaschine verwendet wird.
  22. Bohraggregat nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) als fester Bestandteil der Kehlmaschine verwendet wird.
  23. Bohraggregat nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass das Bohraggregat (40) als auswechselbarer Bestandteil der Kehlmaschine verwendet wird.
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