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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Bohrer und speziell einen Bohrer,
bei dem der Schneidewiderstand zur Zeit eines Schneideprozesses
reduziert werden kann und dabei die Werkzeuglebensdauer verbessert
wird.
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Um
den Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses zu reduzieren,
wurde herkömmlich eine
Verdünnung
an der Spitze eines Bohrers wie z.B. eines Spiralbohrers, der in
der
japanischen Patentanmeldungsoffenlegungsschrift
Nr. 2000-271811 offenbart ist, vorgesehen. Gemäß dem Spiralbohrer
ist die Länge
der Stemmkante durch Vorsehen einer Verdünnung
5 verkürzt und
eine Kontaktfläche
der Spitze des Spiralbohrers mit einem Werkstück ist entsprechend zu der
Zeit eines Schneideprozesses reduziert, was in einer Reduzierung
des Schneidewiderstands resultiert.
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Übrigens
kann gemäß dem oben
beschriebenen Spiralbohrer der Schneidewiderstand generell reduziert
werden, wenn ein Spanwinkel α einer
Verdünnungskante 6,
die durch Vorsehen der Verdünnung 5 gebildet
ist, größer ist.
Wenn der Spanwinkel groß ist,
ist es andererseits wahrscheinlich, dass die Verdünnungskante 6 aufgrund
einer Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird.
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Als
Konsequenz ist bei dem Spiralbohrer der Spanwinkel α der Verdünnungskante 6 in
einem Bereich von 5 bis 15 Grad gesetzt, um die Werkzeuglebensdauer
zu verbessern.
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In
dem Fall, in dem der Spanwinkel α der
Verdünnungskante 6 unter
Berücksichtigung
der Werkzeuglebensdauer gesetzt ist, wie bei dem oben beschriebenen
Spiralbohrer, bestand jedoch ein Problem, dass der Schneidewiderstand
nicht ausreichend reduziert werden kann, und es ist schwierig, sowohl
der Verbesserung der Werkzeughaltbarkeit als auch der Reduzierung
des Schneidewiderstandes zu genügen.
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Die
vorliegende Erfindung wurde erzielt, um dem oben beschriebenen Problem
zu begegnen und deren Aufgabe ist es, einen Bohrer bereitzustellen,
bei dem der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses
reduziert werden kann, während
die Werkzeughaltbarkeit verbessert wird.
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Die
Aufgabe wird durch einen Bohrer gemäß Anspruch 1 gelöst. Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen
angegeben.
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Der
erste Aspekt dieser Erfindung stellt einen Bohrer bereit, der beinhaltet:
einen säulenförmigen Körper, der
um eine Achse rotiert wird; eine Schneidekante, die an dem Spitzenende
des Körpers
gebildet ist; und eine Verdünnungskante,
die sich in Verbindung mit der Schneidekante befindet und die näher der
Achse des Körpers
gebildet ist, durch Vorsehen einer Verdünnung an dem Spitzenende des
Körpers;
wobei die Verdünnungskante
derart vorgesehen ist, dass ein Spanwinkel, der ein durch die Verdünnungskante
und die Achse des Körpers
gebildeter Winkel ist und der sich näher der Achse des Körpers befindet,
von einem verschieden ist, der sich näher der Schneidekante befindet,
und gleichzeitig der Spanwinkel der Verdünnungskante näher der
Schneidekante auf einen positiven Winkel größer als dem näher der
Achse des Körpers
gesetzt ist.
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Gemäß dem zweiten
Aspekt der Erfindung beinhaltet bei dem in dem ersten Aspekt der
Erfindung definierten Bohrer die Verdünnungskante eine erste Verdünnungskante,
die sich näher
der Achse des Körpers befindet
und die von der Richtung des Spitzenendes des Körpers aus betrachtet in einer
im Wesentlichen linearen Weise gebildet ist, und eine zweite Verdünnungskante,
die sich bezüglich
der ersten Verdünnungskante
näher der
Schneidekante befindet und die von der Richtung des Spitzenendes
des Körpers
aus betrachtet in einer im Wesentlichen linearen Weise gebildet
ist, und der Spanwinkel der zweiten Verdünnungskante ist auf einen positiven
Winkel größer als
dem der ersten Verdünnungskante
gesetzt.
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Gemäß dem dritten
Aspekt der Erfindung beinhaltet der in dem zweiten Aspekt der Erfindung
definierte Bohrer: eine Spiralrille, die eine Flanke der Schneidekante
bildet und in einer konkaven Weise an der äußeren Umfangsfläche des
Körpers
vorgesehen ist; und eine führende
Kante, die an einem Gratabschnitt gebildet ist, wo eine Wandfläche der
Rille an der Rückseite
in der Drehrichtung mit der äußeren Umfangsfläche des
Körpers
schneidet; wobei der Spanwinkel der zweiten Verdünnungskante auf einen Winkel
in einem Bereich von etwa 1/5 bis 1/2 eines Helixwinkels gesetzt
ist, der ein durch die Achse des Körpers und die führende Kante gebildeter
Winkel ist.
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Gemäß dem vierten
Aspekt der Erfindung ist die Verdünnungskante bei dem in dem
ersten Aspekt der Erfindung definierten Bohrer von der Richtung
des Spitzenendes des Körpers
aus betrachtet in einer bogenförmigen
Weise gebildet, der Spanwinkel ändert
sich von der Seite der Achse des Körpers in Richtung der Seite
der Schneidekante und der Spanwinkel der Verdünnungskante näher der
Schneidekante ist auf einen positiven Winkel größer als dem näher der
Achse des Körpers
gesetzt.
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Gemäß dem fünften Aspekt
der Erfindung beinhaltet der in dem vierten Aspekt der Erfindung
definierte Bohrer: eine Spiralrille, die eine Flanke der Schneidekante
bildet und in einer konkaven Weise an der äußeren Umfangsfläche des
Körpers
vorgesehen ist; und eine führende
Kante, die an einem Gratabschnitt gebildet ist, wo eine Wandfläche der
Rille auf der Rückseite
in der Drehrichtung mit der äußeren Umfangsfläche des
Körpers
schneidet, wobei der Spanwinkel der Verdünnungskante auf einen Winkel
in einem Bereich von etwa 1/5 bis 1/2 eines Helixwinkels gesetzt
ist, der ein durch die Achse des Körpers und die führende Kante
gebildeter Winkel ist, an einem Verbindungspunkt, wo die Verdünnungskante
in Verbindung mit der Schneidekante ist.
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Gemäß einem
Bohrer des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung ist der Spanwinkel
jeder Verdünnungskante
näher der
Achse des Körpers
von dem näher
der Schneidekante verschieden und gleichzeitig ist der Spanwinkel
näher der
Schneidekante auf einen positiven Winkel größer als dem näher der
Achse des Körpers
gesetzt.
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Generell
kann mit größerem Spanwinkel
der Verdünnungskante
die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert werden und folglich
kann der Schneidewiderstand reduziert werden. Wenn der Spanwinkel
groß ist,
ist es andererseits wahrscheinlich, dass die Verdünnungskante
aufgrund der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird.
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Andererseits
ist gemäß dem Bohrer
der vorliegenden Erfindung der Spanwinkel der Verdünnungskante,
die sich näher
der Achse des Körpers
befindet und die eine niedrige Umfangsgeschwindigkeit hat und zu der
Zeit eines Schneideprozesses einen großen Schneidewiderstand hat,
auf einen kleineren Winkel als dem näher der Schneidekante gesetzt.
Dementsprechend ist die Verdünnungskante
mit der Festigkeit versehen, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen. Durch Setzen des Spanwinkels näher der Schneidekante auf einen
größeren Winkel
als den näher
der Achse des Körpers
kann gleichzeitig die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert
werden, nachdem der Schneideprozess voranschreitet und der Bohrer dann
eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Dementsprechend
hat der erste Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass
der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses durch
Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert werden kann, wobei
bei jeder Verdünnungskante
verhindert ist, dass sie abgeschlagen wird, um die Werkzeuglebensdauer
zu verbessern. Dadurch kann sowohl der Verbesserung der Werkzeuglebensdauer
als auch der Reduzierung des Schneidewiderstands genügt werden.
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Zusätzlich zu
dem durch den Bohrer gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung erzielten Effekt, beinhaltet gemäß dem Bohrer
des zweiten Aspekts der vorliegenden Erfindung jede Verdünnungskante die
erste Verdünnungskante,
die sich näher
der Achse des Körpers
befindet, und die zweite Verdünnungskante,
die sich bezüglich
der ersten Verdünnungskante
näher der
Schneidekante befindet. Ferner ist der Spanwinkel der zweiten Verdünnungskante
auf einen positiven Winkel größer als
dem Spanwinkel der ersten Verdünnungskante
gesetzt. Während
der ersten Verdünnungskante
die Festigkeit gegeben wird, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, kann entsprechend die Schneideeigenschaft an dem Werkstück durch
die zweite Verdünnungskante
verbessert werden, nachdem der Schneideprozess voranschreitet und
dann der Bohrer eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Entsprechend
hat der zweite Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass
der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses durch
Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert werden kann, während bei
jeder Verdünnungskante
verhindert ist, dass sie abgeschlagen wird, um die Werkzeughaltbarkeit
zu verbessern.
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Ferner
hat der zweite Aspekt der vorliegenden Erfindung einen weiteren
Effekt, dass selbst in dem Fall, in dem jede Verdünnungskante
aus der Richtung des Spitzenendes des Körpers gesehen in einer linearen Weise
gebildet ist, die Verdünnungskante,
bei der der Spanwinkel näher
der Achse des Körpers
von dem näher der
Schneidekante verschieden ist, leicht bearbeitet werden kann, weil
jede Verdünnungskante
die erste Verdünnungskante
und die zweite Verdünnungskante
beinhaltet.
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Zusätzlich zu
den durch den Bohrer gemäß dem zweiten
Aspekt der vorliegenden Erfindung erzielten Effekten, hat der Bohrer
des dritten Aspekts der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass,
weil der Spanwinkel jeder zweiten Verdünnungskante auf einen Winkel
in einem Bereich von 1/5 bis 1/2 des Helixwinkels gesetzt ist, die
Werkzeuglebensdauer verbessert werden kann, während die Verarbeitungsgenauigkeit
verbessert wird.
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Das
heißt,
wenn der Spanwinkel kleiner als 1/5 des Helixwinkels ist, ist der
Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses erhöht und es
ist wahrscheinlich, dass der Bohrer oszilliert wird. Im Gegensatz kann
durch Setzen des Spanwinkels auf 1/5 oder mehr des Helixwinkels
der Schneidewiderstand reduziert werden, so dass verhindert werden
kann, dass der Bohrer oszilliert wird, und als Ergebnis kann die
Verarbeitungsgenauigkeit verbessert werden.
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Wenn
der Spanwinkel mehr als 1/2 des Helixwinkels beträgt, ist
es andererseits wahrscheinlich, dass die zweite Verdünnungskante
aufgrund der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird.
Im Gegensatz kann durch Setzen des Spanwinkels auf 1/2 oder weniger
des Helixwinkels die Festigkeit der zweiten Verdünnungskante erhöht werden,
so dass verhindert werden kann, dass die zweite Verdünnungskante
abgeschlagen wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer
verbessert werden.
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Ferner
hat der dritte Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass,
da der Spanwinkel der oben beschriebenen zweiten Verdünnungskante
im Verhältnis
zu dem Helixwinkel gesetzt ist, der Spanwinkel der zweiten Verdünnungskante
auf einen optimalen Spanwinkel gesetzt werden kann, der für ein Material
des Werkstücks
geeignet ist. Das heißt,
da der Helixwinkel generell in Übereinstimmung
mit einem Material des Werkstücks
gesetzt ist, ist der Spanwinkel im Verhältnis zu dem Helixwinkel gesetzt.
Entsprechend ist im Bezug auf z.B. ein hartes Werk stück, bei
dem der Helixwinkel auf einen großen Helixwinkel gesetzt ist,
der Spanwinkel auf einen großen
Wert ähnlich
zu dem Helixwinkel gesetzt und folglich kann ein optimaler Spanwinkel für einen
Schneideprozess an dem harten Werkstück gesetzt werden, um den Schneidewiderstand
zu reduzieren.
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Zusätzlich zu
dem durch den Bohrer gemäß dem ersten
Aspekt der vorliegenden Erfindung erzielten Effekt ändert sich
gemäß dem Bohrer
des vierten Aspekts der vorliegenden Erfindung der Spanwinkel jeder Verdünnungskante
von der Seite der Achse des Körpers
in Richtung der Seite der Schneidekante und gleichzeitig ist der
Spanwinkel näher
der Schneidekante auf einen positiven Winkel größer als dem näher der
Achse des Körpers
gesetzt. Entsprechend kann, während
jeder Verdünnungskante
die Festigkeit gegeben wird, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert werden,
nachdem der Schneideprozess fortschreitet und der Bohrer dann eine
vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Entsprechend
hat der vierte Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass
der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses durch
Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert werden kann und
dabei bezüglich
jeder Verdünnungskante
verhindert ist, dass sie abgeschlagen wird, um die Werkzeuglebensdauer
zu verbessern.
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Da
jede Verdünnungskante
von der Richtung des Spitzenendes des Körpers aus gesehen in einer
bogenförmigen
Weise gebildet ist, kann ferner der Spanwinkel jeder Verdünnungskante
von der Seite der Achse des Körpers
in Richtung der Seite der Schneidekante kontinuierlich geändert werden.
Entsprechend hat der vierte Aspekt der vorliegenden Erfindung einen
weiteren Effekt, dass die Reduzierung des Schneidewiderstands verglichen mit
dem Fall verbessert werden kann, bei dem jede Verdünnungskante
von der Richtung des Spitzenendes des Körpers aus gesehen in einer
linearen Weise gebildet ist.
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Zusätzlich zu
den durch den Bohrer gemäß dem vierten
Aspekt der vorliegenden Erfindung erzielten Effekten, hat der Bohrer
des fünften
Aspekts der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass, da der Spanwinkel jeder
Verdünnungskante
auf einem Winkel in einem Bereich von 1/5 bis 1/2 des Helixwinkels
gesetzt ist an einem Verbindungspunkt, wo jede Verdünnungskante
in Verbindung mit jeder Schneidekante steht, die Werkzeuglebensdauer
verbessert werden kann, während
die Verarbeitungsgenauigkeit verbessert wird.
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Das
heißt,
wenn der Spanwinkel kleiner als 1/5 des Helixwinkels beträgt, ist
der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses erhöht und es
ist wahrscheinlich, dass der Bohrer oszilliert wird. Im Gegensatz
kann durch Setzen des Spanwinkels auf 1/5 oder mehr des Helixwinkels
der Schneidewiderstand reduziert werden, so dass verhindert werden
kann, dass der Bohrer oszilliert wird, und als ein Ergebnis kann
die Verarbeitungsgenauigkeit verbessert werden.
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Wenn
der Spanwinkel mehr als 1/2 des Helixwinkels beträgt, ist
es andererseits wahrscheinlich, dass die Verdünnungskante aufgrund der Reduzierung
von deren Festigkeit abgeschlagen wird. Im Gegensatz kann durch
Setzen des Spanwinkels auf 1/2 oder weniger des Helixwinkels die
Festigkeit der Verdünnungskante
erhöht
werden, so dass verhindert werden kann, dass die Verdünnungskante
abgeschlagen wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer
verbessert werden.
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Ferner
hat der fünfte
Aspekt der vorliegenden Erfindung einen Effekt, dass, da der Spanwinkel
der oben beschriebenen Verdünnungskante
als ein Winkel an einem Verbindungspunkt gesetzt ist, wo die Verdünnungskante
in Verbindung mit der Schneidekante ist, die Verdünnungskante,
die sich näher
der Achse des Körpers
befindet und die eine niedrige Umfangsgeschwindigkeit aufweist und
die zu der Zeit eines Schneideprozesses einen hohen Schneidewiderstand
hat, mit der Festigkeit versehen ist, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, und gleichzeitig kann die Schneideeigenschaft an dem
Werkstück
verbessert werden, nachdem der Schneideprozess voranschreitet und
dann der Bohrer eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Ferner
hat der fünfte
Aspekt der vorliegenden Erfindung einen weiteren Effekt, dass, da
der Spanwinkel der Verdünnungskante
an einem Verbindungspunkt, wo die Verdünnungskante in Verbindung mit
der Schneidekante ist, im Verhältnis
zu dem Helixwinkel gesetzt ist, der Spanwinkel der Verdünnungskante
auf einen optimalen Spanwinkel gesetzt werden kann, der für ein Material
des Werkstücks
geeignet ist. Das heißt, da
der Helixwinkel üblicherweise
gemäß einem
Material des Werkstücks
gesetzt ist, ist der Spanwinkel im Verhältnis zu dem Helixwinkel gesetzt.
Entsprechend ist bezüglich
z.B. einem harten Werkstück,
bei dem der Helixwinkel auf einen großen Helixwinkel gesetzt ist,
der Spanwinkel auf einen großen
Wert ähnlich
zu dem Helixwinkel gesetzt und folglich kann ein optimaler Spanwinkel
für einen
Schneideprozess an dem harten Werkstück gesetzt werden, um den Schneidewiderstand
zu reduzieren.
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Weitere
Merkmale und Zweckmäßigkeiten
der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsformen
anhand der beigefügten
Zeichnungen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht eines Bohrers gemäß der ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2A ist
eine Vorderansicht des Bohrers aus der Richtung des Pfeils II in 1 betrachtet; 2B ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des Bohrers entlang der Linie IIb-IIb in 2A und 2C ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des Bohrers entlang der Linie IIc-IIc in 2A;
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3A, 3B und 3C sind
Graphen, die das Ergebnis jeweiliger Schneidetests zeigen, 3A ist
ein Graph, der einen Vorschubwiderstand bei der Erfindung zeigt, 3B ist
ein Graph, der einen Vorschubwiderstand bei einem herkömmlichen
Produkt zeigt, und 3C ist ein Graph, der den Betrag
der Abnutzung an äußeren Umfangskanten
bei der Erfindung und dem herkömmlichen
Produkt zeigt; und
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4A ist
eine Vorderansicht eines Bohrers gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, und 4B ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des Bohrers entlang der Linie IVb-IVb in 4A.
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Im
Weiteren werden bevorzugte Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Zeichnungen beschrieben. 1 ist
eine Seitenansicht eines Bohrers 1 gemäß der ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
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Zuerst
wird eine schematische Konfiguration des Bohrers 1 mit
Bezug auf 1 beschrieben. Der Bohrer 1 ist
ein Schneider zum Durchführen
eines Bohrprozesses an einem Werkstück durch das Drehmoment, das
von einer Bearbeitungsmaschine wie z.B. einem Bearbeitungszentrum übertragen
wird. Wie in 1 gezeigt ist, ist der Bohrer 1 als
ein massiver Bohrer konfiguriert, der aus Hartmetall gefertigt ist,
das durch Drucksintern von Wolframcarbid (WC) und ähnlichem
erhalten wird, und beinhaltet hauptsächlich einen Schaft 2 und
einen Körper 3,
der integral mit dem Schaft 2 geformt ist.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist der Bohrer 1 durch Verwenden von Hartmetall konfiguriert, aber
dessen Material ist nicht notwendigerweise darauf beschränkt. Der
Bohrer 1 kann z.B. durch Verwenden von Hochgeschwindigkeitswerkzeugstahl
konfiguriert sein.
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Der
Schaft 2 ist ein durch die Bearbeitungsmaschine gehaltener
Abschnitt, ist in einer säulenartigen Form
mit im Wesentlichen demselben Durchmesser wie dem des Körpers 3 konfiguriert
und ist auf derselben Achse O wie der des Körpers 3 vorgesehen,
wie in 1 gezeigt ist. Halten des Schaftes 2 mit
einem (nicht gezeigten) Halter ermöglicht, dass der Bohrer 1 an
der Bearbeitungsmaschine befestigt wird.
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Es
sollte bemerkt werden, dass der Schaft 2 bei der Ausführungsform
in einer säulenförmigen Form konfiguriert
ist, die im Wesentlichen denselben Durchmesser wie den des Körpers 3 hat,
aber die Konfiguration ist nicht notwendigerweise darauf beschränkt. Zum
Beispiel kann der Schaft 2 einen größeren Durchmesser als der Körper 3 aufweisen
oder kann in einer sich verjüngenden
Form konfiguriert sein, bei der der Durchmesser des Schaftes 2 in
Richtung der Seite des Endabschnitts (der oberen Seite in 1)
des Bohrers 1 abnimmt.
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Der
Körper 3 ist
ein Abschnitt zum Durchführen
eines Schneideprozesses, während
er durch das Drehmoment rotiert wird, das über den Schaft 2 von
der Bearbeitungsmaschine übertragen
wird. Der Körper 3 ist
in einer säulenförmigen Form
konfiguriert, die einen Durchmesser D hat, der im Wesentlichen derselbe
ist, wie der eines Loches, das durch Bohren eines Werkstücks (nicht
gezeigt) erzeugt wird, und er beinhaltet hauptsächlich Rillen 4 und
Schneidekanten 5, wie in 1 gezeigt
ist. Es sollte bemerkt werden, dass der Durchmesser D des Bohrers 1 bei
der Ausführungsform
6 mm beträgt.
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Jede
Rille 4 bildet eine Spanfläche der Schneidekante 5 und
ist ein Abschnitt zum Aufnehmen und Auswerfen von Spänen, die
zu der Zeit eines Schneideprozesses erzeugt werden. Zwei Rillen 4 sind
in einer spiralförmigen
und konkaven Weise an der äußeren Umfangsfläche des
Körpers 3 vorgesehen
und sind symmetrisch bezüglich
der Achse O des Bohrers 1 vorgesehen, wie in 1 gezeigt
ist.
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Es
sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform jede Rille 4 in
einer spiralförmigen
Weise mit einer Helix gebildet ist, aber die Konfiguration ist nicht
notwendigerweise darauf beschränkt.
Jede Rille 4 kann in einer linearen Weise im Wesentlichen
parallel zu der Achse O des Bohrers 1 gestaltet sein.
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Ferner
ist eine führende
Kante 6 in jedem Gratabschnitt gebildet, wo die äußere Umfangsfläche des Körpers 3 mit
einer Wandfläche
der Rille 4 an der Rückseite
in der Rotationsrichtung (s. die Richtung des Pfeils A in 2A)
schneidet, wie in
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1 gezeigt
ist. Jede führende
Kante 6 ist derart vorgesehen, dass ein durch die führende Kante 6 und
die Achse O des Bohrers 1 gebildeter Helixwinkel β auf 38 Grad
gesetzt ist, wie in 1 gezeigt ist.
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Ferner
ist ein Rand 7 in jeder führenden Kante 6 auf
der Rückseite
in der Rotationsrichtung (s. die Richtung des Pfeils A in 2A)
vorgesehen, wobei er sich in Verbindung mit der jeweiligen führenden
Kante 6 befindet, wie in 1 gezeigt
ist. Jeder Rand 7 wird zum Schleifen einer inneren Wandfläche eines
Loches verwendet, das durch Bohren des Werkstücks gemacht wird, und ist durch
Entfernen der äußeren Umfangsfläche des
Körpers 3 und
dann durch Vorsehen einer Hinterdrehfläche 8 gebildet.
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Jede
Schneidekante 5 wird zum Schneiden des Werkstücks verwendet,
während
sie durch das Drehmoment rotiert wird, das von der Bearbeitungsmaschine übertragen
wird. Zwei Schneidekanten 5 sind in Gratabschnitten gebildet,
wo der Spitzenendenabschnitt des Bohrers 1 mit den Rillen 4 schneidet,
und sind symmetrisch bezüglich
der Achse O des Bohrers 1 vorgesehen, wie in 1 gezeigt
ist. Ferner sind die Schneidekanten 5 von der Richtung
des Spitzenendes des Bohrers 1 aus gesehen in einer linearen
Weise gebildet und sind parallel zueinander vorgesehen (s. 2).
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Als
nächstes
wird eine detaillierte Konfiguration des Spitzenendenabschnitts
des Körpers 3 mit
Bezug auf die 2A, 2B und 2C beschrieben. 2A ist
eine Vorderansicht des Bohrers 1 aus der Richtung des Pfeils
II in 1 gesehen, 2B ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des Bohrers 1 entlang der Linie IIb-IIb in 2A,
und 2C ist eine vergrößerte Schnittansicht des Bohrers 1 entlang
der Linie IIc-IIc in 2A. Es sollte bemerkt werden,
dass der Pfeil A in 2A die Drehrichtung des Bohrers 1 anzeigt.
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Wie
in 2A gezeigt ist, sind Flanken 9 und Verdünnungen 10 hauptsächlich an
dem Spitzenendabschnitt des Bohrers 1 vorgesehen. Jede
Flanke 9 wird zum Reduzieren des Schneidewiderstands durch Verringern
einer Kontaktfläche
des Spitzenendabschnitts des Bohrers 1 mit dem Werkstück zu der
Zeit eines Schneideprozesses verwendet. Jede Flanke 9 ist
durch Entfernen des Spitzenendabschnitts des Bohrers 1 gebildet
und ist gleichzeitig in Verbindung mit der jeweiligen Schneidekante 5 auf
der Rückseite
in der Drehrichtung A vorgesehen, wie in 2A gezeigt
ist. Dabei werden zwischen dem Bohrer 1 und dem Werkstück zu der
Zeit eines Schneideprozesses Freiräume erzeugt und Reibung zwischen
dem Bohrer 1 und dem Werkstück ist entsprechend verringert,
um den Schneidewiderstand zu reduzieren.
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Es
sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform zwei Flanken 9 in
einer konkaven Weise vorgesehen sind und dabei zwei Schneidekanten 5 entsprechen
und symmetrisch bezüglich
der Achse O des Bohrers 1 vorgesehen sind, wie in 2A gezeigt
ist.
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Selbst
wenn die Flanken 9 an dem Spitzenendabschnitt des Bohrers 1 wie
oben beschrieben vorgesehen sind, bleibt die Länge eines Grates, an dem zwei
Flanken 9 miteinander schneiden, was eine Stemmkante 11 genannt
wird, immer noch lang. Da eine Kontaktfläche des Spitzenendabschnitts
des Bohrers 1 mit dem Werkstück zu der Zeit eines Schneideprozesses
groß wird,
kann der Schneidewiderstand nicht ausreichend reduziert werden.
Folglich ist eine jeweilige Verdünnung 10 in
Verbindung mit der Flanke 9 auf der Rückseite in der Drehrichtung
A vorgese hen und erstreckt sich dabei bis zu einem Abschnitt, an
dem die Verdünnung 10 mit
der Rille 4 schneidet, wie in 2A gezeigt
ist.
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Jede
Verdünnung 10 wird
zum synergistischen Reduzieren des Schneidewiderstands in Kombination mit
der Flanke 9 verwendet und ist durch Entfernen des Spitzenendabschnitts
des Bohrers 1 tiefer als die Flanke gebildet, wie in 2A gezeigt
ist. Dadurch ist die Länge
der Stemmkante 11 kürzer
gemacht und eine Kontaktfläche
des Spitzenendabschnitts des Bohrers 1 mit dem Werkstück ist zu
der Zeit eines Schneideprozesses verringert, was in einer Reduzierung
des Schneidewiderstandes resultiert.
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Es
sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform zwei Verdünnungen 10 in
einer konkaven Weise vorgesehen sind und dabei zwei Flanken 9 entsprechen
und bezüglich
der Achse O des Bohrers 1 symmetrisch vorgesehen sind,
wie in 2A gezeigt ist. Ferner ist eine
verwickelte Abmessung X, die eine Abmessung zwischen den Graten
ist, bei denen die Flanken 9 mit den Verdünnungen 10 schneiden,
auf 0,4 mm gesetzt, wie in 2A gezeigt
ist.
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Durch
Vorsehen der jeweiligen Verdünnung 10 an
dem Spitzenendabschnitt des Bohrers 1 ist ferner eine Verdünnungskante 12 in
Verbindung mit jeder Schneidekante 5 an dem Spitzenendabschnitt
des Bohrers 1 gebildet, wie in 2A gezeigt
ist. Ähnlich
zu den Schneidekanten 5 wird jede Verdünnungskante 12 zum Schneiden
des Werkstücks
verwendet, während
sie durch das Drehmoment rotiert wird, das von der Bearbeitungsmaschine übertragen
wird. Zwei Verdünnungskanten 12 sind
gebildet, die dabei zwei Verdünnungen 10 entsprechen
und sie sind symme trisch bezüglich
der Achse O des Bohrers 1 vorgesehen, wie in 2A gezeigt
ist.
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Ferner
beinhaltet jede Verdünnungskante 12 eine
erste Verdünnungskante 12a,
die sich näher
an der Achse O des Bohrers 1 befindet, und eine zweite
Verdünnungskante 12b,
die sich näher
an der Schneidekante 5 bezüglich der ersten Verdünnungskante 12a befindet,
wie in 2A gezeigt ist.
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Jede
erste Verdünnungskante 12a wird
zum Schneiden des Mittelabschnitts eines Loches verwendet, das durch
Bohren des Werkstücks
erzeugt wird. Jede erste Verdünnungskante 12a ist
von der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 1 aus gesehen
in einer linearen Weise gebildet und ein Mittelwinkel α1, der durch die
erste Verdünnungskante 12a und
die Schneidekante 5 in Verbindung damit gebildet ist, ist
auf 53 Grad gesetzt, wie in 2A gezeigt
ist. Es sollte bemerkt werden, dass der Mittelwinkel α1 bei der
Ausführungsform auf
53 Grad gesetzt ist, aber der Winkel ist nicht notwendigerweise
darauf beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass der Mittelwinkel α1 in einem Bereich von 50 bis
55 Grad gesetzt ist.
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Das
heißt,
wenn der Mittelwinkel α1
weniger als 50 Grad beträgt,
ist die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verschlechtert und es ist
wahrscheinlich, dass der Bohrer 1 oszilliert wird. Im Gegensatz
kann durch Setzen des Mittelwinkels α1 auf 50 Grad oder mehr die
Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert werden, so dass
verhindert werden kann, dass der Bohrer 1 oszilliert wird,
und als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert
werden.
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Wenn
der Mittelwinkel α1
andererseits größer als
55 Grad ist, werden Freiräume
zwischen den ersten Verdünnungskanten 12a und
den Flanken 9 reduziert, so dass die Spanaustragseigenschaft
verschlechtert wird. Durch Setzen des Mittelwinkels α1 auf 55
Grad oder weniger kann im Gegensatz die Spanaustragseigenschaft
verbessert werden, so dass verhindert werden kann, dass die erste
Verdünnungskante 12a abgeschlagen
wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
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Ferner
ist jede erste Verdünnungskante 12a derart
konfiguriert, dass ein durch die erste Verdünnungskante 12a und
die Achse O des Bohrers 1 gebildeter Spanwinkel γ1 auf 0 Grad
gesetzt ist, wie in 2B gezeigt ist. Es sollte bemerkt
werden, dass der Spanwinkel γ1
bei der Ausführungsform
auf 0 Grad gesetzt ist, aber der Winkel ist nicht notwendigerweise
darauf beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass der Spanwinkel 7l in einen Bereich
von –5
bis 5 Grad gesetzt wird.
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Das
heißt,
wenn der Spanwinkel γ1
weniger als –5
Grad beträgt,
ist der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses erhöht und es
ist wahrscheinlich, dass der Bohrer 1 oszilliert wird.
Durch Setzen des Spanwinkels γ1
auf –5
Grad oder mehr kann im Gegensatz der Schneidewiderstand reduziert
werden, so dass verhindert werden kann, dass der Bohrer 1 oszilliert
wird, und als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert
werden.
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Wenn
der Spanwinkel γ1
andererseits mehr als 5 Grad beträgt, ist es wahrscheinlich,
dass die erste Verdünnungskante 12a aufgrund
der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird. Durch Setzen
des Spanwinkels γ1
auf 5 Grad oder weniger kann im Gegensatz die Festigkeit der ersten
Verdünnungskante 12a erhöht werden,
so dass verhindert werden kann, dass die erste Verdünnungskante 12a abgeschlagen
wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
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Es
sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform ein Raum Y zwischen
Schneidekanten, der die kürzeste
Abmessung zwischen zwei ersten Verdünnungskanten 12a ist,
auf 0,2 mm gesetzt ist, wie in 2A gezeigt
ist.
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Jede
zweite Verdünnungskante 12b befindet
sich näher
zu dem äußeren Umfang
des Bohrers 1, d.h. zu der Schneidekante 5 bezüglich der
ersten Verdünnungskante 12a,
und wird eher zum Schneiden eines Umfangsabschnitts als des Mittelabschnitts
eines Loches verwendet, das durch Bohren des Werkstücks durch
die erste Verdünnungskante 12a erzeugt
wird. Jede zweite Verdünnungskante 12b ist
von der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 1 aus gesehen
in einer linearen Weise gebildet und ein Mittelwinkel α2, der durch
die zweite Verdünnungskante 12b und
die Schneidekante 5 in Verbindung damit gebildet wird,
ist auf 27 Grad gesetzt, wie in 2A gezeigt
ist. Es sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform der Mittelwinkel α2 auf 27
Grad gesetzt ist, aber der Winkel ist nicht notwendigerweise darauf
beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass der Mittelwinkel α2 in einen Bereich von 25 bis
30 Grad gesetzt wird.
-
Das
heißt,
wenn der Mittelwinkel α2
kleiner als 25 Grad ist, ist die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verschlechtert
und es ist wahrscheinlich, dass der Bohrer 1 oszilliert
wird. Durch Setzen des Mittelwinkels α2 auf 25 Grad oder mehr kann
im Gegensatz die Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert
werden, so dass verhindert werden kann, dass der Bohrer 1 oszilliert
wird, und als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert
werden.
-
Wenn
der Mittelwinkel α2
andererseits größer als
30 Grad ist, werden Zwischenräume
zwischen den zweiten Verdünnungskanten 12b und
den Flanken 9 reduziert, so dass die Spanaustragseigenschaft
verschlechtert wird. Durch Setzen des Mittelwinkels α2 auf 30
Grad oder weniger kann im Gegensatz die Spanaustragseigenschaft
verbessert werden, so dass verhindert werden kann, dass die zweite
Verdünnungskante 12b abgeschlagen
wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
-
Ferner
ist jede zweite Verdünnungskante 12b derart
konfiguriert, dass ein durch die zweite Verdünnungskante 12b und
die Achse O des Bohrers 1 gebildeter Spanwinkel γ2 auf 15
Grad gesetzt ist, wie in 2C gezeigt
ist. Es sollte bemerkt werden, dass bei der Ausführungsform der Spanwinkel γ2 auf 15
Grad gesetzt ist, aber der Winkel ist nicht notwendigerweise darauf
beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass der Spanwinkel γ2 in einen Bereich von 1/5 bis
1/2 des oben beschriebenen Helixwinkels β gesetzt wird.
-
Das
heißt,
wenn der Spanwinkel γ2
kleiner als 1/5 des Helixwinkels β ist,
ist zu der Zeit eines Schneideprozesses der Schneidewiderstand erhöht und es
ist wahrscheinlich, dass der Bohrer 1 oszilliert wird.
Durch Setzen des Spanwinkels γ2
auf 1/5 oder mehr des Helixwinkels β kann im Gegensatz der Schneidewiderstand reduziert
werden, so dass verhindert werden kann, dass der Bohrer 1 oszilliert
wird, und als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert
werden.
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Wenn
der Spanwinkel α2
andererseits mehr als 1/2 des Helixwinkels β beträgt, ist es wahrscheinlich, dass
die zweite Verdünnungskante 12b aufgrund
der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird. Durch Setzen
des Spanwinkels γ2
auf 1/2 oder weniger des Helixwinkels β kann im Gegensatz die Festigkeit der
zweiten Verdünnungskante 12b erhöht werden,
so dass verhindert werden kann, dass die zweite Verdünnungskante 12b abgeschlagen
wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
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Da
der Spanwinkel γ2
der oben beschriebenen zweiten Verdünnungskante 12b im
Verhältnis
zu dem Helixwinkel β gesetzt
ist, kann der Spanwinkel γ2
der zweiten Verdünnungskante 12b ferner
auf einen optimalen Spanwinkel gesetzt werden, der für ein Material
des Werkstücks
geeignet ist. Das heißt,
da der Helixwinkel β generell
gemäß einem
Material des Werkstücks
gesetzt wird, wird der Spanwinkel γ2 im Verhältnis zu dem Helixwinkel β gesetzt.
Entsprechend ist bezüglich
z.B. eines harten Werkstücks,
bei dem der Helixwinkel β auf einen
großen
Helixwinkel gesetzt ist, der Spanwinkel γ2 auf einen großen Wert ähnlich zu
dem Helixwinkel β gesetzt
und folglich kann ein optimaler Spanwinkel für einen Schneideprozess an
dem harten Werkstück
gesetzt werden, um den Schneidewiderstand zu reduzieren.
-
Es
sollte bemerkt werden, dass durch Setzen des Spanwinkels γ2 der zweiten
Verdünnungskante 12b in
einem Bereich von 1/3 bis 1/2 des Helixwinkels β der optimale Spanwinkel, der
ferner für
ein Material des Werkstücks
geeignet ist, realisiert werden kann.
-
Ferner
ist, wie in 2A gezeigt ist, jede zweite
Verdünnungskante 12b derart
vorgesehen, dass sich ein Verbindungspunkt P, an dem die zweite
Verdünnungskante 12b in
Verbindung mit der ersten Verdünnungskante 12a ist,
von der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 1 aus gesehen
auf einem Kreis befindet, der einen Durchmesser von 1,85 mm um die
Achse O des Bohrers 1 hat. Es sollte bemerkt werden, dass
sich der Verbindungspunkt P auf dem Kreis befindet, der einen Durchmesser
von 1,85 mm um die Achse O des Bohrers 1 hat, aber die
Stelle des Verbindungspunkts P ist nicht notwendigerweise darauf
beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass sich der Verbindungspunkt P auf einem Kreis
befindet, der einen Durchmesser in einem Bereich von 1/4 bis 1/3
des Außendurchmessers
D des Bohrers 1 hat.
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Das
heißt,
wenn sich der Verbindungspunkt P auf einem Kreis befindet, der einen
Durchmesser von weniger als 1/4 des Außendurchmessers D des Bohrers 1 hat,
ist der Bereich jeder ersten Verdünnungskante 12a schmaler
gemacht und folglich ist es wahrscheinlich, dass die zweite Verdünnungskante 12b abgeschlagen
wird. Wenn sich der Verbindungspunkt P im Gegensatz auf einem Kreis
befindet, der einen Durchmesser von 1/4 oder mehr des Außendurchmessers
D des Bohrers 1 hat, ist der Bereich jeder ersten Verdünnungskante 12a breiter
gemacht und folglich kann verhindert werden, dass die zweite Verdünnungskante 12b abgeschlagen
wird. Als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
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Wenn
sich der Verbindungspunkt P andererseits auf einem Kreis befindet,
der einen Durchmesser von mehr als 1/3 des Außendurchmessers D des Bohrers 1 hat,
ist der Bereich jeder zweiten Verdünnungskante 12b schmaler
gemacht und folglich ist der Schneidewiderstand erhöht. Wenn
sich der Verbindungspunkt P im Gegensatz auf einem Kreis befindet,
der einen Durchmesser von 1/3 oder weniger des Außendurchmessers D
des Bohrers 1 hat, ist der Bereich jeder zweiten Verdünnungskante 12b breiter
ge macht und folglich kann der Schneidewiderstand reduziert werden.
Als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert werden.
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Es
sollte bemerkt werden, dass "aus
der Richtung des Spitzenendes des Körpers betrachtet", was in den Ansprüchen 2 und
4 beschrieben ist, "aus
der Richtung des Pfeils II in 1 gesehen" entspricht.
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Als
nächstes
wird ein Schneidetest unter Verwendung des Bohrers 1, der
wie oben beschrieben konfiguriert ist, beschrieben. Der Schneidetest
ist ein Test, bei dem ein Bohrprozess an einem Werkstück durch den
Bohrer 1 unter einer vorbestimmten Schneidebedingung durchgeführt wird,
um die Kraftkomponente des Schneidewiderstands, die auf den Bohrer 1 in
der Richtung der Achse O (der Links-Rechts-Richtung in 1) ausgeübt wird,
zu messen, d.h. den Vorschubwiderstand, und gleichzeitig die Menge
der Abnutzung an äußeren Umfangsecken
des Bohrers 1 zu messen.
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Es
sollte bemerkt werden, dass das Folgende die detaillierten Spezifikationen
des Schneidetests sind.
| Werkstück: | JIS-S50C |
| Verwendete
Maschine: | Horizontal-Bearbeitungszentrum |
| Schneidefluid: | wassermischbares
Schneidefluid |
| Schneidegeschwindigkeit: | 22
m/min |
| Vorschubgeschwindigkeit: | 140
mm/min |
| Bearbeitungstiefe: | 100
mm (Blindloch) |
| Schrittvorschub: | 20
mm → 30
mm → 30
mm → 20
mm |
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Bei
dem Schneidetest wurden der Bohrer 1 (im Weiteren als "Erfindung" bezeichnet) wie
in der Ausführungsform
beschrieben und ein Bohrer (im Weiteren als "herkömmliches
Produkt" bezeichnet),
bei dem der Spanwinkel der Verdünnungskante
von der Seite der Achse des Körpers
zu der Seite der Schneidekante konstant gesetzt ist, verwendet.
Die Erfindung ist von dem herkömmlichen
Produkt jedoch nur in der Konfiguration der Verdünnungskante verschieden und
andere Konfigurationen sind dieselben. Jede Verdünnungskante des herkömmlichen
Produkts ist von der Richtung des Spitzenendes des Bohrers aus gesehen
in einer im Wesentlichen linearen Weise gebildet, der durch die
Verdünnungskante
und die Schneidekante in Verbindung damit gebildete Mittelwinkel
ist auf 55 Grad gesetzt und der durch die Verdünnungskante und die Achse des
Bohrers gebildete Spanwinkel ist auf 0 Grad gesetzt.
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Hier
wird das Ergebnis des Schneidetests mit Bezug auf die 3A, 3B und 3C beschrieben. Die 3A, 3B und 3C sind
Graphen, die das Ergebnis des Schneidetests zeigen. 3A ist
ein Graph, der den Vorschubwiderstand bei der Erfindung zeigt, 3B ist
ein Graph, der den Vorschubwiderstand bei dem herkömmlichen
Produkt zeigt, und 3C ist ein Graph, der den Betrag
der Abnutzung an äußeren Umfangsecken
bei der Erfindung und dem herkömmlichen
Produkt zeigt. 3C zeigt den Betrag der Abnutzung
an äußeren Umfangsecken
in Bezug auf die Anzahl von bearbeiteten Löchern.
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Gemäß dem Ergebnis
des Schneidetests kann einfach verstanden werden, dass der Vorschubwiderstand
bei der Erfindung im Vergleich mit dem herkömmlichen Produkt reduziert
werden kann, wie in den 3A und 3B gezeigt
ist. Speziell war der Mittelwert des Vorschubwiderstands bei der
Erfindung 876 N, wohingegen der des Vorschubwiderstands bei dem
herkömmlichen
Produkt 1155 N war.
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Ferner
kann leicht verstanden werden, dass der Betrag der Abnutzung an äußeren Umfangsecken
bei der Erfindung im Vergleich mit dem herkömmlichen Produkt reduziert
werden kann, wie in 3C gezeigt ist. Speziell war
der Betrag der Abnutzung an äußeren Umfangsecken
bei der Erfindung 0,23 mm selbst zu der Zeit, als die Anzahl der
bearbeiteten Löcher 300 erreichte,
wohingegen der Betrag der Abnutzung an äußeren Umfangsecken bei dem
herkömmlichen
Produkt zu der Zeit, als die Anzahl der bearbeiteten Löcher 210 erreichte,
0,35 mm war.
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Wie
oben beschrieben unterscheidet sich gemäß dem Bohrer 1 bei
der Ausführungsform
der Spanwinkel jeder Verdünnungskante 12 näher der
Achse O des Körpers 3 von
dem näher
der Schneidekante 5 und gleichzeitig ist der Spanwinkel
näher der
Schneidekante 5 auf einen positiven Winkel größer als
den näher
der Achse O des Körpers 3 gesetzt.
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Generell
kann mit größerem Spanwinkel
der Verdünnungskante 12 die
Schneideeigenschaft an dem Werkstück verbessert werden und folglich
der Schneidewiderstand reduziert werden. Wenn der Spanwinkel groß ist, ist
es andererseits wahrscheinlich, dass die Verdünnungskante 12 aufgrund
der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird.
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Gemäß dem Bohrer 1 bei
der Ausführungsform
ist im Gegensatz der Spanwinkel der Verdünnungskante 12, die
sich näher
an der Achse O des Körpers 3 befindet
und die eine niedrige Umfangsgeschwindigkeit hat und einen hohen
Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses hat, auf
einen kleineren Winkel gesetzt, als den näher der Schneidekante 5.
Entsprechend ist die Verdünnungskante 12 mit
einer Festigkeit versehen, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen. Gleichzeitig kann durch Setzen des Spanwinkels näher der
Schneidekante 5 auf einen größeren Winkel als den näher der
Achse O des Körpers 3 die Schneideeigenschaft
an dem Werkstück
verbessert werden, nachdem der Schneideprozess fortschreitet und dann
der Bohrer eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Entsprechend
kann der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses
durch Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert
werden, während
für jede
Verdünnungskante 12 verhindert
ist, dass sie abgeschlagen wird, um die Werkzeuglebensdauer zu erhöhen. Dadurch
kann sowohl der Verbesserung der Werkzeuglebensdauer als auch der
Reduzierung des Schneidewiderstands genügt werden.
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Bei
dem Bohrer 1 gemäß der Ausführungsform
beinhaltet jede Verdünnungskante 12 die
erste Verdünnungskante 12a,
die sich näher
der Achse O des Körpers 3 befindet,
und die zweite Verdünnungskante 12b,
die sich im Verhältnis
zu der ersten Verdünnungskante 12a näher der
Schneidekante 5 befindet. Ferner ist der Spanwinkel γ2 der zweiten
Verdünnungskante 12b auf
einen positiven Winkel größer als
der Spanwinkel γ1
der ersten Verdünnungskante 12a gesetzt.
Entsprechend kann, während
der ersten Verdünnungskante 12a die
Festigkeit gegeben wird, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, die Schneideeigenschaft an dem Werkstück durch
die zweite Verdünnungskante 12b verbessert
werden, nachdem der Schneideprozess fortschreitet und dann der Bohrer
eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Entsprechend
kann der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses
durch Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert
werden, während
verhindert ist, dass die jeweilige Verdünnungskante 12 abgeschlagen
wird, so dass die Werkzeuglebensdauer verbessert wird.
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Selbst
in dem Fall, bei dem jede Verdünnungskante 12 von
der Richtung des Spitzenendes des Körpers 3 aus gesehen
in einer linearen Weise gebildet ist, kann die Verdünnungskante 12,
bei der der Spanwinkel näher
der Achse O des Körpers 3 von
dem näher
der Schneidekante 5 verschieden ist, leicht bearbeitet
werden, weil jede Verdünnungskante 12 die
erste Verdünnungskante 12a und
die zweite Verdünnungskante 12b beinhaltet.
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Als
nächstes
wird ein Bohrer 101 gemäß der zweiten
Ausführungsform
mit Bezug auf die 4A und 4B beschrieben. 4A ist
eine Vorderansicht des Bohrers 101 gemäß der zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und 4B ist
eine vergrößerte Schnittansicht
des Bohrers 101 entlang der Linie IVb-IVb in 4A.
Es sollte bemerkt werden, dass bei der zweiten Ausführungsform
die identischen Elemente zu jenen bei der ersten Ausführungsform
mit denselben Bezugszeichen versehen sind, und die Beschreibungen
und Illustrationen von diesen werden ausgelassen.
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Für den Bohrer 1 bei
der ersten Ausführungsform
wurde der Fall beschrieben, bei dem jede Verdünnungskante 12 die
erste Verdünnungskante 12a und
die zweite Verdünnungskante 12b beinhaltet
und jede von der ersten Verdünnungskante 12a und
der zweiten Verdünnungskante 12b von
der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 1 aus gesehen
in einer linearen Weise gebildet ist. Für den Bohrer 101 bei
der zweiten Ausführungsform
ist jedoch jede Verdünnungskante 112 von
der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 101 aus gesehen
in einer bogenförmigen
Weise gebildet, wie in 4 gezeigt ist.
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Ähnlich zu
den Schneidekanten 5 wird jede Verdünnungskante 112 zum
Schneiden des Werkstücks verwendet,
während
sie durch das Drehmoment rotiert wird, das von der Bearbeitungsmaschine übertragen wird.
Zwei Verdünnungskanten 112 sind
in einer konkaven Weise vorgesehen und entsprechen dabei zwei Flanken 9 und
sind symmetrisch bezüglich
der Achse O des Bohrers 101 vorgesehen, wie in 4A gezeigt ist.
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Ferner
ist jede Verdünnungskante 112 von
der Richtung des Spitzenendes des Bohrers 101 aus gesehen
in einer bogenförmigen
Weise gebildet, wie in 4A gezeigt ist. Desweiteren
ist der Spanwinkel näher der
Schneidekante 5 auf einen positiven Winkel größer als
dem näher
der Achse O gesetzt, so dass der durch die Verdünnungskante 112 und
die Achse O des Bohrers 101 gebildete Spanwinkel von der
Achse O in Richtung der Schneidekante 5 verändert ist,
und ein Spanwinkel γ3
an einem Verbindungspunkt Q, an dem die Verdünnungskante 112 in
Verbindung mit der Schneidekante 5 ist, ist auf 15 Grad
gesetzt, wie in 4B gezeigt ist.
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Es
sollte bemerkt werden, dass der Spanwinkel γ3 bei der Ausführungsform
auf 15 Grad gesetzt ist, aber der Winkel ist nicht notwendigerweise
darauf beschränkt.
Es ist bevorzugt, dass der Spanwinkel γ3 in einen Bereich von 1/5 bis
1/2 des Helixwinkels β gesetzt
ist.
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Das
heißt,
wenn der Spanwinkel γ3
weniger als 1/5 des Helixwinkels β ist,
ist der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses erhöht und es
ist wahrscheinlich, dass der Bohrer 101 oszilliert wird. Durch
Setzen des Spanwinkel γ3
auf 1/5 oder mehr des Helixwinkels β kann im Gegensatz der Schneidewiderstand
reduziert werden, so dass verhindert werden kann, dass der Bohrer 101 oszilliert
wird, und als ein Ergebnis kann die Bearbeitungsgenauigkeit verbessert
werden.
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Wenn
der Spanwinkel γ3
andererseits größer als
1/2 des Helixwinkels β ist,
ist es wahrscheinlich, dass die Verdünnungskante 112 aufgrund
der Reduzierung von deren Festigkeit abgeschlagen wird. Durch Setzen des
Spanwinkels γ3
auf 1/2 oder weniger des Helixwinkels β kann im Gegensatz die Festigkeit
der Verdünnungskante 112 erhöht werden,
so dass verhindert werden kann, dass die Verdünnungskante 112 abgeschlagen
wird, und als ein Ergebnis kann die Werkzeuglebensdauer erhöht werden.
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Der
Spanwinkel γ3
jeder Verdünnungskante 112 ist
als ein Winkel an dem Verbindungspunkt Q gesetzt, an dem die Verdünnungskante 112 in
Verbindung mit der Schneidekante 5 ist. Entsprechend kann,
während
die Verdünnungskante 112,
die sich näher
der Achse O des Körpers 3 befindet
und die eine niedrige Umfangsgeschwindigkeit hat und zu der Zeit
eines Schneidprozesses einen großen Schneidewiderstand hat,
mit der Festigkeit versehen ist, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, die Schneideeigenschaften an dem Werkstück verbessert
werden, nachdem der Schneideprozess voranschreitet und dann der
Bohrer eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
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Da
der Spanwinkel γ3
jeder Verdünnungskante 112 an
dem Verbindungspunkt Q, an dem die Verdünnungskante 112 in
Verbindung mit der Schneidekante 5 ist, im Verhältnis zu
dem Helixwinkel β gesetzt
ist, kann der Spanwinkel γ3
jeder Verdünnungskante 112 auf
einen optimalen Spanwinkel gesetzt werden, der für ein Material des Werkstücks geeignet
ist. Das heißt,
da der Helixwinkel β generell
gemäß einem
Material des Werkstücks
gesetzt ist, ist der Spanwinkel γ3
im Verhältnis
zu dem Helixwinkel β gesetzt.
Entsprechend ist bezüglich
z.B. einem harten Werkstück,
bei dem der Helixwinkel β auf
einen großen
Helixwinkel gesetzt ist, der Spanwinkel γ3 auf einen großen Wert ähnlich zu
dem Helixwinkel β gesetzt
und folglich kann ein optimaler Spanwinkel für einen Schneideprozess an
dem harten Werkstück
gesetzt werden, um den Schneidewiderstand zu reduzieren.
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Es
sollte bemerkt werden, dass durch Setzen des Spanwinkels γ3 jeder Verdünnungskante 112 an dem
Verbindungspunkt Q in einem Bereich von 1/3 bis 1/2 des Helixwinkels β der optimale
Spanwinkel, der ferner für
ein Material des Werkstücks
geeignet ist, realisiert werden kann.
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Wie
oben beschrieben ändert
sich gemäß dem Bohrer 101 bei
der Ausführungsform
der Spanwinkel jeder Verdünnungskante 112 von
der Seite der Achse O des Körpers 3 in
Richtung der Seite der Schneidekante 5 und gleichzeitig
ist der Spanwinkel näher
der Schneidekante 5 auf einen positiven Winkel größer als
dem näher
der Achse O des Körpers 3 gesetzt.
Entsprechend kann, während
jeder Verdünnungskante 112 die
Festigkeit gegeben wird, die geeignet ist, dem Schneidewiderstand
zu begegnen, die Schneideeigenschaften an dem Werkstück verbessert
werden, nachdem der Schneideprozess voranschreitet und dann der
Bohrer eine vorbestimmte Schneidetiefe erreicht.
-
Entsprechend
kann der Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses
durch Verbessern der Schneideeigenschaft an dem Werkstück reduziert
werden, während
für jede
Verdünnungskante 112 verhindert
ist, dass sie abgeschlagen wird, so dass die Werkzeuglebensdauer
erhöht
wird.
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Da
jede Verdünnungskante 112 von
der Richtung des Spitzenendes des Körpers 3 aus gesehen
in einer bogenförmigen
Weise gebil det ist, kann ferner der Spanwinkel jeder Verdünnungskante 112 von
der Seite der Achse O des Körpers 3 in
Richtung der Seite der Schneidekante 5 kontinuierlich verändert sein.
Entsprechend kann die Reduzierung des Schneidewiderstands verglichen
mit dem Fall, bei dem jede Verdünnungskante 112 von
der Richtung des Spitzenendes des Körpers 3 aus betrachtet
in einer linearen Weise gebildet ist, verbessert werden.
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Die
vorliegende Erfindung wurde oben basierend auf den Ausführungsformen
beschrieben. Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht in irgendeiner
Weise auf die oben beschriebenen Ausführungsformen beschränkt und
es kann leicht verstanden werden, dass verschiedene Änderungen
und Modifikationen in einem Bereich gemacht werden können, ohne
von dem Wesen der vorliegenden Erfindung abzuweichen.
-
Zum
Beispiel sind die in den jeweiligen Ausführungsformen angegebenen Werte
lediglich ein Beispiel und es ist offensichtlich, dass andere Werte
verwendet werden können.
-
Bei
den jeweiligen Ausführungsformen
wurde der Fall beschrieben, bei dem die Bohrer 1 und 101 derart
konfiguriert sind, dass sie jeweils zwei Schneidekanten 5 beinhalten.
Die Anzahl der Schneidekanten ist jedoch nicht notwendigerweise
darauf beschränkt.
Die Bohrer 1 und 101 können derart konfiguriert sein,
dass sie jeweils z.B. drei oder mehr Schneidekanten beinhalten.
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Bei
der ersten Ausführungsform
wurde der Fall beschrieben, bei dem jede Verdünnungskante 12 die erste
Verdünnungskante 12a und
die zweite Verdünnungskante 12b beinhaltet.
Die Konfiguration ist jedoch nicht notwendigerweise darauf beschränkt. Zum
Beispiel kann der Bohrer 1 derart konfiguriert sein, dass
er eine dritte Verdünnungskante
beinhaltet, die in Verbindung mit der zweiten Verdünnungskante 12b ist
und die sich in Bezug auf die zweite Verdünnungskante 12b näher der
Schneidekante 5 befindet. In diesem Fall kann durch Setzen
des Spanwinkels der dritten Verdünnungskante
auf einen größeren Winkel
als der Spanwinkel γ2
der zweiten Verdünnungskante 12b der
Schneidewiderstand zu der Zeit eines Schneideprozesses reduziert werden,
während
die Werkzeuglebensdauer erhöht
wird.