[go: up one dir, main page]

DE102007037699A1 - Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone - Google Patents

Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone Download PDF

Info

Publication number
DE102007037699A1
DE102007037699A1 DE200710037699 DE102007037699A DE102007037699A1 DE 102007037699 A1 DE102007037699 A1 DE 102007037699A1 DE 200710037699 DE200710037699 DE 200710037699 DE 102007037699 A DE102007037699 A DE 102007037699A DE 102007037699 A1 DE102007037699 A1 DE 102007037699A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
shrink tube
cartridge
jacket
components
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE200710037699
Other languages
English (en)
Other versions
DE102007037699B4 (de
Inventor
Thomas Heitmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Original Assignee
Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rheinmetall Waffe Munition GmbH filed Critical Rheinmetall Waffe Munition GmbH
Priority to DE200710037699 priority Critical patent/DE102007037699B4/de
Priority to PCT/EP2008/005798 priority patent/WO2009018900A1/de
Publication of DE102007037699A1 publication Critical patent/DE102007037699A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE102007037699B4 publication Critical patent/DE102007037699B4/de
Expired - Fee Related legal-status Critical Current
Anticipated expiration legal-status Critical

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/067Mounting or locking missiles in cartridge cases
    • F42B5/073Mounting or locking missiles in cartridge cases using an auxiliary locking element
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/001Devices or processes for assembling ammunition, cartridges or cartridge elements from parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B5/00Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
    • F42B5/02Cartridges, i.e. cases with charge and missile
    • F42B5/18Caseless ammunition; Cartridges having combustible cases
    • F42B5/188Manufacturing processes therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss (3) angeordneten Hülsendeckels (6) an dem aus einem verbrennbaren Material bestehenden Hülsenmantel (4) einer Treibladungshülse (2) einer Patrone (1). Um auf einfache Weise den Hülsendeckel (6) und den Hülsenmantel (4) sicher miteinander zu verbinden, schlägt die Erfindung vor, über den/die Verbindungsbereich/e (9) von Hülsendeckel (6) und Hülsenmantel (4) einen Schrumpfschlauch (11) zu positionieren und diesen dann kurzzeitig auf eine Temperatur zu erwärmen, bei welcher er sich fest an die miteinander zu verbindenden Bauteile (4, 6) anlegt, wobei die Zeitdauer der Erwärmung derart gewählt wird, dass eine Entzündung des Hülsenmaterials sicher vermieden wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem aus einem verbrennbaren Material bestehenden Hülsenmantel einer Treibladungshülse einer Patrone. Die Erfindung bezieht sich ferner auf die Verwendung des Verfahrens zur Herstellung großkalibriger Panzerpatronen aus Bauteilen delaborierter Panzerpatronen entsprechender Geschoßkaliber.
  • Es ist beispielsweise aus der DE 42 01 862 A1 bekannt, aus Panzerwaffen verschießbare Gefechtsmunition zu delaborieren und Teile dieser Gefechtsmunition dann wieder für eine kostengünstige Herstellung von Übungsmunition zu verwenden. Hierzu wird in der Regel die Treibladungshülse an der Verbindungsfläche zwischen verbrennbarem Hülsenmantel und Hülsendeckel durchtrennt und das Geschoss mit Hülsendeckel entnommen. Anschließend wird dann das Gefechtsgeschoss durch ein Übungsgeschoss mit einem daran befestigten Hülsendeckel ersetzt und mit der delaborierten Treibladungshülse verbunden. Dazu werden der neue Hülsendeckel und der alte Hülsenmantel miteinander verklebt.
  • In der Praxis haben sich diese Klebestellen allerdings als Schwachstellen erwiesen. So hat sich gezeigt, dass bereits bei einem normalen Handling der entsprechenden Munition die Patrone an der Klebestelle auseinander brechen kann. Außerdem hat es sich als schwierig erwiesen, einen Kleber zu finden, welcher eine sichere Verbindung von Hülsenmantel und Hülsendeckel in dem Temperaturbereich zwischen –40°C und 71°C gewährleistet, wie dieses von den Abnehmern derartiger Patronen gefordert wird.
  • Schließlich ist die Herstellung dieser Patronen aus Bauteilen delaborierter Munition relativ zeitaufwendig. So muss beispielsweise im Bereich der neuen Klebestelle der noch vorhandene PU-Lack am Hülsenmantel der Treibladungshülse entfernt werden, und nach dem Verkleben der miteinander verbundenen Teile ist das Aufbringen eines Reparaturla ckes auf die Klebestellen erforderlich.
  • Die gleichen Probleme tauchen auch auf, wenn Munitionsteile delaborierter Gefechtsmunition für neu herzustellende Gefechtsmunition verwendet werden sollen. In diesem Fall muss zusätzlich zur Entfernung des PU-Lackes vom Hülsenmantel auch der entsprechende Lack von dem Hülsendeckel entfernt werden. Außerdem muss in der Regel die alte Klebeverbindung zwischen Hülsenmantel und Hülsendeckel beseitigt werden, wenn bei der Delaborierung der alten Munition die Trennung von Hülsenmantel und Hülsendeckel nicht genau in diesem Verbindungsbereich erfolgte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, mit dem bei der Herstellung von Patronen auf einfache Weise und unter Vermeidung aufwendiger Vor- und Nacharbeiten eine sichere Verbindung zwischen Hülsenmantel und Hülsendeckel erfolgt. Dieses soll insbesondere für den Fall gelten, dass die Patronen aus Bauteilen delaborierter älterer Patronen zusammengesetzt werden.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Weitere, besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung offenbaren die Unteransprüche.
  • Die Erfindung beruht im Wesentlichen auf dem Gedanken, über den Verbindungsbereich von Hülsendeckel und Hülsenmantel einen Schrumpfschlauch, dessen Innendurchmesser vorzugsweise in etwa dem Außendurchmesser des Hülsenmantels entspricht, zumindest geringfügig größer als der Außendurchmesser des Hülse ist, zu positionieren und diesen dann kurzzeitig auf eine Temperatur zu erwärmen, bei welcher er sich fest an die miteinander zu verbindenden Teile anlegt, wobei die Zeitdauer der Erwärmung derart gewählt wird, dass eine Entzündung des Hülsenmaterials sicher vermieden wird.
  • Ein Nachlackieren der Klebestelle kann bei den erfindungsgemäß hergestellten Patronen in der Regel entfallen, da der Schrumpfschlauch nicht nur eine sichere Verbindung zwischen Hülsenmantel und Hülsendeckel gewährleistet, sondern auch einen mechanischen Schutz gegen Abrieb sowie eine Abdichtung der Verbindungsstelle sicherstellt.
  • Damit der Schrumpfschlauch ein Einführen der entsprechenden Patrone in den Ladungsraum der entsprechenden Waffe nicht behindert, sollte seine Wandstärke nach dem Schrumpfungsvorgang < 1,5 mm, vorzugsweise ≤ 1 mm, betragen.
  • Um die Herstellung der neuen Patrone möglichst einfach zu gestalten, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die beiden miteinander zu verbindenden Teile vor dem Aufbringen des Schrumpfschlauches miteinander verklebt werden.
  • Die Erwärmung des Schrumpfschlauches kann beispielsweise mit Hilfe einer Infrarotlampe, eines Warmluftgebläses, eines Hochfrequenzofens oder einer Ultraschalleinrichtung erfolgen, wobei der Schrumpfschlauch kurzfristig auf eine Temperatur ≥ 100°C erwärmt werden kann.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den folgenden, anhand von Figuren erläuterten Ausführungsbeispielen.
  • Es zeigen:
  • 1 die teilweise geschnitten dargestellte Seitenansicht einer nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten großkalibrigen Panzerpatrone und
  • 24 in 1 mit II bezeichnete Detailansichten.
  • In 1 ist mit 1 eine aus einer Panzerkanone verschießbare großkalibrige Gefechtspatrone bezeichnet. Die Patrone 1 besteht aus einer Treibladungshülse 2 und einem Unterkalibergeschoss 3. Dabei setzt sich die Treibladungshülse 2 aus einem Hülsenmantel 4 aus einem verbrennbaren Material, einem Hülsenboden 5 aus Metall und einem aus einem inerten Kunststoffmaterial bestehenden Hülsendeckel 6 zusammen.
  • Das Unterkalibergeschoss 3 besteht im Wesentlichen aus einem in Umfangsrichtung segmentierten Treibkäfig 7, der über eine nicht näher bezeichnete Gewindeverbindung mit einem Penetrator 8 formschlüssig verbunden ist.
  • Der aus einem verbrennbaren Material bestehende Hülsenmantel 4 und der mit dem heckseitigen Bereich des Treibkäfigs 7 fest verbundene Hülsendeckel 6 weisen einen gemeinsamen Verbindungsbereich 9 auf und sind in diesem Bereich kraftschlüssig mittels eines Klebers 10 miteinander verbunden (2).
  • Erfindungsgemäß ist über dem Verbindungsbereich 9 zwischen Hülsenmantel 4 und Hülsendeckel 6 ein aus Kunststoff bestehender Schrumpfschlauch 11 angeordnet, der sowohl die miteinander verbundenen Bauteile 4, 6 radial zusammendrückt als auch diese Bauteile 4, 6 in axialer Richtung zusammenzieht.
  • Nachfolgend wird auf das Verfahren zur Herstellung der erfindungsgemäßen Patrone 1 (z. B. einer Gefechtspatrone mit dem Kaliber 120 mm) eingegangen. Dabei sei angenommen, dass die neue Gefechtspatrone 1 aus einer überarbeiteten alten Gefechtspatrone hergestellt wird, wobei lediglich das Unterkalibergeschoss 3 umgearbeitet wurde.
  • Die alte Patrone wird in diesem Fall, wie an sich bekannt, im Übergangsbereich zwischen Hülsenmantel und Hülsendeckel getrennt. Dann werden aus der Treibladungshülse 2 das Pulver (nicht dargestellt) und ein im Hülsenboden 5 befindlicher Treibladungsanzünder 12 entfernt. Anschließend wird das Unterkalibergeschoss, an dem der Hülsendeckel 6 verblieben ist, umgearbeitet und wieder mit dem Hülsenmantel 4 verklebt, so dass sich der Verbindungsbereich 9 ergibt.
  • Über diesen Verbindungsbereich 9 wird nun der aus Kunststoff bestehende Schrumpfschlauch 11 (z. B. mit einem dem Außendurchmesser des Hülsenmantels 4 entsprechenden Innendurchmesser von 160 mm und einer Wandstärke von ca. 0,7 mm) positioniert. Der Schrumpfschlauch 11 wird dann mit einem Warmluftgebläse auf ca. 150°C erhitzt und etwa 1 Minute auf dieser Temperatur gehalten. Er zieht sich dabei fest auf die Oberfläche von Hülsendeckel 6 und Hülsenmantel 4 und verbindet diese Bauteile starr miteinander. Durch die sehr kurze Erwärmungszeit wird ausgeschlossen, dass der aus einem verbrennbaren Material bestehende Hülsenmantel 4 sich entzündet.
  • Abschließend wird dann über die den Treibladungsanzünder 12 aufnehmende Öffnung im Hülsenboden 5 wieder Pulver in die Treibladungshülse 2 eingefüllt und die entsprechende Öffnung durch Einschrauben des Treibladungsanzünders 12 geschlossen.
  • Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das vorstehend beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. So muss es sich bei dem Geschoss nicht um ein Treibkäfiggeschoss handeln, sondern es können auch kalibergleiche Geschosse, die heckseitig einen Hülsendeckel aufweisen, mit entsprechenden Treibladungshülsen verbunden werden.
  • Außerdem kann ein Verkleben von Hülsenmantel und Hülsendeckel entfallen, wenn eine entsprechende Halteeinrichtung zur gegenseitigen Fixierung der zu verbindenden Bauteile vorhanden ist.
  • Ferner muss es sich bei dem erfindungsgemäßen Verfahren nicht um ein Verfahren zur Herstellung einer neuen Patrone durch Verwendung von Bauteilen delaborierter älterer Patronen handeln, sondern es kann sich auch um die Herstellung von Patronen aus völlig neu vormontierter Bauteilen handeln.
  • Schließlich können auch mehrere, axial hintereinander angeordnete Verbindungsbereiche mit nur einem Schrumpfschlauch überbrückt werden. Dieses wird insbesondere dann der Fall sein, wenn bei Verwendung von Bauteilen delaborierter Patronen zwischen dem Hülsenmantel und dem Hülsendeckel ein hülsenförmiges Zwischenteil eingefügt werden muss bzw. bei einer Reparatur bestehender (und zurück gelieferter) schon recycelten Patronen. Diese Patronen sind bereits mit zwei in der Nähe liegenden Klebeflächen versehen. Diese Klebeflächen (alte Fügefläche 14 und neuer Recyclingschnitt 15) können mit dem Schlauchüberzug gleichzeitig geheilt werden.
  • Im Rahmen von Recycling kann das Verfahren noch verbessert werden. Beim Einstecken in den Hülsenmantel kann durch ein Zusatzwerkzeug (nicht näher dargestellt), vorzugsweise gleichzeitig, noch eine kleine Zusatznut 13 eingebracht werden. Diese Hinterdrehung 13 erhöht die axiale Verbindungskraft durch zusätzlichen Formschluss (3).
  • Im Rahmen der Neufertigung von Patronen können die Verbindungsstellen von Hülsenmantel und Hülsendeckel auch stumpf (S) ausgeführt werden. Dies ermöglicht die geringe mögliche Fügetoleranz hinsichtlich Gesamtlänge der Patrone, bzw. Freilugmaß oder Laboriervolumen (4). Auch hier wäre eine Hinterdrehung positiv.
  • Als praktikabel hat sich der Schrumpfschlauch B-5 ohne Kleber etc., vertrieben von der EAP GmbH gezeigt, wobei auch andere Schrumpfschläuche einsetzbar sind.
  • 1
    Patrone, Gefechtspatrone
    2
    Treibladungshülse
    3
    Unterkalibergeschoss, Geschoss
    4
    Hülsenmantel, Bauteil
    5
    Hülsenboden
    6
    Hülsendeckel, Bauteil
    7
    Treibkäfig
    8
    Penetrator
    9
    Verbindungsbereich
    10
    Kleber
    11
    Schrumpfschlauch
    12
    Treibladungsanzünder
    13
    Hinterdrehung
    14
    alte Fügestelle
    15
    Recyclingschnitt
    S
    stumpfer Schnitt
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 4201862 A1 [0002]

Claims (9)

  1. Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss (3) angeordneten Hülsendeckels (6) an dem aus einem verbrennbaren Material bestehenden Hülsenmantel (4) einer Treibladungshülse (2) einer Patrone (1), dadurch gekennzeichnet, dass über den Verbindungsbereich (9) von Hülsendeckel (6) und Hülsenmantel (4) ein Schrumpfschlauch (11) positioniert wird, dass dann der Schrumpfschlauch (11) kurzzeitig auf eine Temperatur erwärmt wird, bei welcher er sich fest an die miteinander zu verbindenden Bauteile (4, 6) anlegt, wobei die Zeitdauer der Erwärmung derart gewählt wird, dass eine Entzündung des Materials des Hülsenmantels (4) sicher vermieden wird.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Schrumpfschlauches (11) derart gewählt wird, dass die Wandstärke des Schrumpfschlauches (11) nach dem Schrumpfungsvorgang < 1,5 mm beträgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Material des Schrumpfschlauches (11) derart gewählt wird, dass die Wandstärke des Schrumpfschlauches (11) nach dem Schrumpfungsvorgang ≤ 1 mm beträgt.
  4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden miteinander zu verbindenden Bauteile (4, 6) vor dem Aufbringen des Schrumpfschlauches (11) miteinander verklebt werden.
  5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfschlauch (11) vor Beginn des Schrumpfprozesses einen Innendurchmesser aufweist, der etwa dem Außendurchmesser des Hülsenmantels (4) der Treibladungshülse (2) entspricht.
  6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Erwärmung des Schrumpfschlauches (11) mit Hilfe einer Infrarotlampe, eines Warmluftgebläses, eines Hochfrequenzofens oder einer Ultraschalleinrichtung erfolgt.
  7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schrumpfschlauch (11) kurzfristig auf eine Temperatur ≥ 100°C erwärmt wird.
  8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine kleine Zusatznut (13) eingebracht wird, wodurch sich die axiale Verbindungskraft durch zusätzlichen Formschluss erhöht.
  9. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8 zur Herstellung großkalibriger Patronen (1) aus Bauteilen delaborierter Patronen entsprechender Geschosskaliber.
DE200710037699 2007-08-09 2007-08-09 Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone Expired - Fee Related DE102007037699B4 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710037699 DE102007037699B4 (de) 2007-08-09 2007-08-09 Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone
PCT/EP2008/005798 WO2009018900A1 (de) 2007-08-09 2008-07-16 Verfahren zur verbindung des an einem geschoss angeordneten hülsendeckels an dem hülsenmantel einer patrone

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710037699 DE102007037699B4 (de) 2007-08-09 2007-08-09 Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE102007037699A1 true DE102007037699A1 (de) 2009-02-12
DE102007037699B4 DE102007037699B4 (de) 2014-10-30

Family

ID=40044006

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710037699 Expired - Fee Related DE102007037699B4 (de) 2007-08-09 2007-08-09 Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE102007037699B4 (de)
WO (1) WO2009018900A1 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015117018A1 (de) 2015-10-06 2017-04-06 Rheinmetall Waffe Munition Gmbh Penetrator sowie unterkalibriges Geschoss

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4201862A1 (de) 1992-01-24 1993-07-29 Rheinmetall Gmbh Verfahren zur delaborierung grosskalibriger gefechtspatronen und verwendung der durch das verfahren erhaltenen patronenteile zur herstellung neuer patronen

Family Cites Families (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3321886A (en) * 1965-02-05 1967-05-30 Trojan Powder Co Method and apparatus for enveloping explosive cartridges
DE8328479U1 (de) * 1983-10-04 1985-03-14 Diehl GmbH & Co, 8500 Nürnberg Huelle fuer eine treibladung
DE3912183A1 (de) * 1989-04-13 1990-10-18 Buck Chem Tech Werke Anzuendzerlegervorrichtung
DE3939295A1 (de) * 1989-11-28 1991-05-29 Rheinmetall Gmbh Verfahren und vorrichtung zur herstellung von grosskalibriger munition
DE9011536U1 (de) * 1990-08-08 1991-12-05 PLI Phildius Logistik International GmbH, 8510 Fürth Übungsmunition mit Schwermetallkern bzw. SM-Kern mit Stahlmantel mit verkürzter Reichweite (Trenneinrichtung)
US5090323A (en) * 1990-10-31 1992-02-25 501 Alliant Techsytems Inc. Two-piece ammunition propellant containment bag
FR2801667B1 (fr) * 1999-11-25 2002-01-18 Giat Ind Sa Dispositif de liaison entre une douille et un projectile et procede de montage d'une ceinture sur un projectile mettant en oeuvre un tel dispositif de liaison
US6748870B2 (en) * 2001-10-22 2004-06-15 Armtec Defense Products Company Ammunition round assembly with combustible cartridge case
FR2849179B1 (fr) * 2002-12-18 2006-06-30 Giat Ind Sa Munition sans douille et procede de montage d'une telle munition

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4201862A1 (de) 1992-01-24 1993-07-29 Rheinmetall Gmbh Verfahren zur delaborierung grosskalibriger gefechtspatronen und verwendung der durch das verfahren erhaltenen patronenteile zur herstellung neuer patronen

Also Published As

Publication number Publication date
WO2009018900A1 (de) 2009-02-12
DE102007037699B4 (de) 2014-10-30

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1338860B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines grosskalibrigen Sprenggeschosses und Sprenggeschoss, hergestellt nach diesem Verfahren
EP2255154B1 (de) Verfahren zur herstellung einer patrone mit einem treibkäfiggeschoss hergestellt nach diesem verfahren
EP2179246A1 (de) Verfahren zur herstellung eines geschosses sowie geschoss
EP2012083B1 (de) Geschoss für Handfeuerwaffenmunition
DE68928894T2 (de) Kompositpatrone für sehr schnelle gewehre und ähnliches
DE102007037700A1 (de) Treib- oder Führungskäfig und Verfahren zur Befestigung derartiger Käfige
DE102007037699B4 (de) Verfahren zur Verbindung des an einem Geschoss angeordneten Hülsendeckels an dem Hülsenmantel einer Patrone
EP2212643B1 (de) Geschoss
EP3137845B1 (de) Patrone mit schmelzsicherung im antriebssystem und verfahren zu ihrer herstellung
DE1428680A1 (de) Verbesserungen an Huelsen fuer Feuerwaffenmunition
DE102015110627A1 (de) Aus einem gezogenen Waffenrohr verschießbares, flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoss und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3421841A1 (de) Unterkalibrige uebungspatrone
DE102016111947A1 (de) Irritationskörper
DE102012006894B4 (de) Leitwerkstabilisiertes Vollkaliber-Übungsgeschoss und Verfahren zu seiner Herstellung
EP3948153B1 (de) Verfahren zum herstellen eines deformations- und/oder teilzerlegungsgeschosses sowie deformations- und/oder teilzerlegungsgeschoss hergestellt nach dem verfahren
DE596562C (de) Patronenhuelse
DE102024109626A1 (de) Geschoss und patronierte Munition
EP2909570B1 (de) Patrone und verfahren zu seiner herstellung
DE3103613A1 (de) Verfahren zur herstellung von geschossen
CH693009A5 (de) Unterkalibriges Geschoss und Verfahren zur Herstellung eines unterkalibrigen Geschosses.
EP1853872A1 (de) Munition, insbesondere programmierbare grosskalibrige munition
DE10161726A1 (de) Patrone
DE102012021531A1 (de) Geschosskappe zum Aufsetzen auf einen Geschosskörper, sowie Geschoss und Munition mit Geschosskappe
DE102012005741A1 (de) Leitwerkstabilisiertes Vollkaliber-Übungsgeschoss
DE102008026645A1 (de) Treibladung

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: RHEINMETALL WAFFE MUNITION GMBH, 29345 UNTERLU, DE

8110 Request for examination paragraph 44
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R016 Response to examination communication
R018 Grant decision by examination section/examining division
R020 Patent grant now final
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee