[go: up one dir, main page]

DE102007037607A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials Download PDF

Info

Publication number
DE102007037607A1
DE102007037607A1 DE102007037607A DE102007037607A DE102007037607A1 DE 102007037607 A1 DE102007037607 A1 DE 102007037607A1 DE 102007037607 A DE102007037607 A DE 102007037607A DE 102007037607 A DE102007037607 A DE 102007037607A DE 102007037607 A1 DE102007037607 A1 DE 102007037607A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
gas atmosphere
transport device
outlet opening
packaging
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE102007037607A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Schmidt
Johannes P. Schlebusch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mars Inc
Original Assignee
Mars Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mars Inc filed Critical Mars Inc
Priority to DE102007037607A priority Critical patent/DE102007037607A1/de
Priority to EP08785355.2A priority patent/EP2190310B1/de
Priority to PCT/EP2008/006429 priority patent/WO2009018997A1/en
Priority to US12/671,636 priority patent/US8834764B2/en
Priority to RU2010107977/13A priority patent/RU2453137C2/ru
Priority to CA2690285A priority patent/CA2690285C/en
Priority to AU2008285929A priority patent/AU2008285929B2/en
Publication of DE102007037607A1 publication Critical patent/DE102007037607A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • F26B21/30
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/90Preservation of foods or foodstuffs, in general by drying or kilning; Subsequent reconstitution
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23LFOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PREPARATION OR TREATMENT THEREOF
    • A23L5/00Preparation or treatment of foods or foodstuffs, in general; Food or foodstuffs obtained thereby; Materials therefor
    • A23L5/20Removal of unwanted matter, e.g. deodorisation or detoxification
    • A23L5/21Removal of unwanted matter, e.g. deodorisation or detoxification by heating without chemical treatment, e.g. steam treatment, cooking
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P30/00Shaping or working of foodstuffs characterised by the process or apparatus
    • A23P30/20Extruding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C48/00Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor
    • B29C48/03Extrusion moulding, i.e. expressing the moulding material through a die or nozzle which imparts the desired form; Apparatus therefor characterised by the shape of the extruded material at extrusion
    • B29C48/04Particle-shaped
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/02Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts or elements attached to endless belts or chains propelling the materials over stationary surfaces
    • F26B17/04Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts or elements attached to endless belts or chains propelling the materials over stationary surfaces the belts being all horizontal or slightly inclined

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nutrition Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Abstract

Verfahren zum Trocknen eines extrudierten Materials, mit den Schritten: Bereitstellen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf in einem Gehäuse, Extrudieren eines Materials in das Gehäuse, Trocknen des Materials in der Gasatmosphäre und Herausbewegen des getrockneten Materials aus dem Gehäuse; und Vorrichtung.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und auf eine Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials.
  • Extrudierte Materialien müssen für eine effektive Durchführung des Extrusionsvorgangs häufig einen nicht unerheblichen Wassergehalt aufweisen, weshalb sie nach Austritt aus dem Extruder in vielen Fällen vor einer Verpackung oder sonstigen weiteren Verwendung zunächst getrocknet werden müssen. Insbesondere dann, wenn es sich bei dem Material um ein Nahrungsmittelerzeugnis handelt, muß der Trocknungsvorgang nach Möglichkeit so erfolgen, daß ein Kontakt des zu trocknenden Materials mit Keimen oder sonstigen Mikroorganismen ausgeschlossen ist. Bei üblichen Trocknungsverfahren, die einen Kontakt des Materials mit trockener Luft vorsehen, ist eine weitgehende Keimfreiheit allerdings nur schwer zu erreichen.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, ein Verfahren und eine Vorrichtung vorzuschlagen, das bzw. die es ermöglichen, eine effiziente Trocknung eines extrudierten Materials durchzuführen, ohne daß damit eine Kontamination mit unerwünschten Keimen einhergeht.
  • In verfahrenstechnischer Hinsicht wird diese Aufgabe durch ein Verfahren zum Trocknen eines extrudierten Materials gelöst, mit den Schritten: Bereitstellen einer Gasatmosphäre mit überhitzem Dampf in einem Gehäuse, Extrudieren eines Materials in das Gehäuse, Trocknen des Materials in der Gasatmosphäre, und Herausbewegen des getrockneten Materials aus dem Gehäuse.
  • Ein besonders hoher Grad an Keimarmut oder sogar völlige Keimfreiheit lassen sich erzielen, wenn die Temperatur des Materials beim Austritt aus dem Extruder bzw. beim Eintritt in das Gehäuse mehr als 100°C beträgt, insbesondere mehr als 110°C, 120°C, 130°C oder 140°C.
  • Es kann vorgesehen sein, daß das Material auf einen Wassergehalt von weniger als 50 Gew.-%, 40 Gew.-%, 30 Gew.-%, 20 Gew.-% oder 10 Gew.-% getrocknet wird.
  • Auch kann vorgesehen sein, daß das Material auf einem AW-Wert von weniger als 0,6, 0,5 0,4, 0,3, 02 oder 0,1 getrocknet wird.
  • Es kann vorgesehen sein, daß die Gasatmosphäre eine Temperatur von mehr als 100°C, 120°C, 140°C, 160°C oder 180°C aufweist.
  • Die Gasatmosphäre kann Umgebungsdruck aufweisen, oder sie kann erhöhten Druck oder Unterdruck aufweisen.
  • Bevorzugt ist vorgesehen, daß die Gasatmosphäre ein Gemisch aus einer ersten Komponente, bestehend aus Luft und/oder einem anderen Gas, etwa CO2, Stickstoff oder einem anderen inerten Gas, und Wasserdampf als zweite Komponente ist und einen Dampfanteil von mindestens 50 Gew.-%, 60 Gew.-%, 70 Gew.-%, 80 Gew.-%, 90 Gew.-%, 95 Gew.-%, 98 Gew.-% oder 99 Gew.-% aufweist. Die Gasatmosphäre kann auch aus reinem Wasserdampf bestehen.
  • In einer zweckmäßigen Variante ist vorgesehen, daß flüchtige Stoffe, die aus dem Material in die Gasatmosphäre entweichen, insbesondere Aromastoffe, aus der Gasatmosphäre extrahiert werden. Nach der Extraktion können die Stoffe dem Material wieder zugefügt werden, entweder unmittelbar oder in Form eines Trägermaterials, bspw. einer Umhüllung oder Füllung, dem die extrahierten Stoffe zunächst beigemischt werden.
  • Das Material kann nach dem Herausbewegen aus dem Gehäuse verpackt werden. Hierbei kann vorgesehen sein, daß aus der Gasatmosphäre extrahierte Stoffe beim Verpackungsvorgang in ein Verpackungsbehältnis zugeführt werden.
  • In vorrichtungsmäßiger Hinsicht wird die Aufgabe der Erfindung durch eine Vorrichtung zum Trocknen eines extradierten Materials gelöst, mit einem Gehäuse zum Aufnehmen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf, wobei das Gehäuse eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung aufweist, einem Mittel zum Erzeugen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf innerhalb des Gehäuses, einen mit der Einlaßöffnung verbundenen Extruder, einer Transporteinrichtung zum Aufnehmen von Material von dem Extruder und zum Herausbewegen des Materials durch die Auslaßöffnung aus dem Gehäuse.
  • Zweckmäßigerweise ist vorgesehen, daß die Auslaßöffnung tiefer angeordnet ist als die Einlaßöffnung.
  • Die Auslaßöffnung kann an einem freien Ende eines Auslaßkanals angeordnet sein. Der Auslaßkanal kann sich von dem Gehäuse nach unten erstrecken.
  • Es kann vorgesehen sein, daß eine Entlüftungsleitung mit dem Gehäuse in Verbindung steht und auf einer Höhe unterhalb des Gehäuses und oberhalb der Auslaßöffnung eine in die Umgebung mündende Ausgangsöffnung aufweist.
  • Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, daß eine Absaugleitung mit dem Gehäuse in Verbindung steht und über einen Ventilator zu einem Kondensator geführt ist.
  • Die Transporteinrichtung kann ein perforiertes Förderband aufweisen.
  • Entlang eines Teilbereichs der Transporteinrichtung kann ein mit Über- oder Unterdruck beaufschlagter Strömungskanal angeordnet sein, der mit dem Gehäuse, insbesondere mit dessen unterem Bereich, in Verbindung steht.
  • Eine Strömungsführung oder Dichteinrichtung kann zwischen dem Strömungskanal und dem Teilbereich der Transporteinrichtung angeordnet sein, um eine intensive Um- oder Durchströmung der Transporteinrichtung durch die Gasatmosphäre zu gewährleisten.
  • Bevorzugt ist die Vorrichtung mit einer Extraktionseinheit zum Extrahieren von flüchtigen Stoffen aus der Gasatmosphäre versehen.
  • Weiterhin kann vorgesehen sein, daß der Vorrichtung eine Verpackungseinrichtung zum Verpacken des getrockneten Materials zugeordnet ist.
  • Zweckmäßigerweise erstreckt sich die Transporteinrichtung bis zu der Verpackungseinrichtung.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, wobei auf eine Zeichnung Bezug genommen ist, in der
  • 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zeigt, mit der das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt werden kann,
  • 2 eine Seitenansicht einer Variante der Vorrichtung nach 1 zeigt, und
  • 3 Dichtewerte von Dampf und Luft bei verschiedenen Temperaturen zeigt.
  • Die Vorrichtung besteht zunächst aus einem Gehäuse 2 mit einer Bodenwand 4, einer rechten Seitenwand 6a, einer linken Seitenwand 6b, einer Rückwand 8, einer entsprechenden, nicht dargestellten Vorderwand sowie einer oberen Wand 10. Die Bodenwand 4 ist im wesentlichen horizontal angeordnet und besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei leicht V-förmig geneigt zueinander angeordneten Bodenwandteilen 4a, 4b. Diese Anordnung dient dazu, Kondensat zu einem den tiefsten Punkt des Innenraums des Gehäuses bildenden Verbindungs- oder Übergangsbereich zwischen den beiden Bodenwandteilen 4a, 4b fließen zu lassen.
  • Die nicht dargestellte vordere Wand ist im wesentlichen parallel zu der hinteren Wand 8 und schließt abdichtend an seitliche Ränder der oberen Wand, der Seitenwände und der Bodenwand an, so daß das Gehäuse 2, abgesehen von noch zu erläuternden Öffnungen, einen allseits geschlossenen Innenraum umgrenzt.
  • Ein Extruder 20 mündet mit seiner Austrittsöffnung in einen Förderkanal 22, der mit einem Abscheidezyklon 24 verbunden ist. Eine Austrittsöffnung 26 des Abscheidezyklons ist mit einem Eingang einer Zellradschleuse 28 verbunden, deren Ausgang durch die obere Wand 10 des Gehäuses 2 geführt ist und über einer Transporteinrichtung 30 endet.
  • Ein Tauchrohr 32 des Abscheidezyklons 24 ist mit einer Saugleitung 34 verbunden, die an einen Strömungskanal 36 angeschlossen ist. Innerhalb des Strömungskanals ist ein Gebläse 38 und eine Beheizungseinrichtung in Form eines Wärmetauschers 40 angeordnet. Der Strömungskanal 36 mündet in einer gewissen Höhe oberhalb der Bodenwand 4, unterhalb der oberen Wand 10, in eine Öffnung 37 in der Rückwand 8, wo eine Rückführung des angesaugten Mediums in das Gehäuse erfolgt.
  • Zur Intensivierung des Kontakts des zu trocknenden Mediums mit dem überhitzen Dampf innerhalb des oberen Bereichs des Innenraums des Gehäuses kann ein weiterer Strömungskanal 36' vorgesehen sein, wie beispielhaft in 2 verdeutlicht ist. Der Strömungskanal 36' weist in seinem Verlauf ebenfalls ein Gebläse 38' und optional eine Beheizungseinrichtung 40' auf. Der Strömungskanal 36' mündet einerseits in oberen Gehäusewand 10 in einem Bereich oberhalb der Transporteinrichtung 30 und andererseits in die hintere Wand 8 in einer Öffnung 37'. Bei einer solchen Anordnung ist ein Absaugen von heißem, überhitztem Dampf aus dem Bereich oberhalb der Transporteinrichtung 30 vorgesehen, so daß das dort befindliche Material intensiv von dem zuströmenden Dampf umströmt wird. In einer anderen Ausführungsform könnte vorgesehen sein, daß sich die Öffnung 37' in Höhe der Transporteinrichtung 30 befindet und die Strömungsrichtung umgekehrt ist, so daß heißer Dampf durch die Öffnung 37' angesaugt und durch die Öffnung in der oberen Wand 10 von oben auf die Transporteinrichtung 30 ausgeblasen wird, um das darauf befindliche Produkt intensiv mit dem Dampf in Berührung zu bringen. Als weitere Alternative sind Ventilatoren möglich, die oberhalb der Transporteinrichtung 30 angebracht sind, und das zu trocknende Produkt intensiv mit überhitztem Dampf beaufschlagen.
  • In einem unteren Bereich des Gehäuses, bevorzugt im Bereich eines tiefsten Punkts des Gehäuses unmittelbar oberhalb der Bodenwand 4, mündet eine Absaugleitung 50 in eine Absaugöffnung 52 in der Rückwand 8 und führt zu einem Kondensator 54, von dem Kodensat in einen Behälter 56 geleitet wird. Innerhalb der Absaugleitung 50 befindet sich ein gesteuertes Gebläse 58, das durch Temperatur- und/oder Feuchtigkeits- oder Dampfgehaltsinformationen gesteuert wird. Zu diesem Zwecke sind innerhalb des Gehäuses mindestens ein Temperatursensor und mindestens ein Dampfgehaltssensor zur Erfassung des Dampfzustands (relative Feuchte und/oder Sättigungsgrad bzw. Dampfgehalt) angeordnet. Günstig sind je ein Temperatursensor und ein Feuchtigskeits- oder Dampfgehaltssensor im oberen Bereich des Gehäuses nahe der oberen Wand 10 und im unteren Bereich nahe der Bodenwand 14 oder in der Nähe der Absaugöffnung 52. Sofern überhitzter Dampf vorhanden ist, kann auf diese Weise der Überhitzungsgrad oder der Temperaturabstand zum Sättigungszustand bestimmt werden. Durch verstärkte Absaugung von relativ feuchtem Dampf aus dem unteren Bereich des Gehäuses bei gleichzeitiger Wärmezufuhr kann die Gasatmosphäre innerhalb des Gehäuses in Richtung auf einen größeren Gehalt an überhitztem Dampf mit höherer Temperatur verlagert werden.
  • Die Transporteinrichtung 30 ist in dem dargestellten Beispiel durch ein Förderband mit einem gelochten Transportband gebildet, welches sich zunächst horizontal und anschließend abwärts geneigt erstreckt. Unterhalb eines Abgabeendes 60 der Transporteinrichtung schließt sich ein weiteres Transportband 62 an, welches horizontal durch eine Auslaßöffnung 64 des Gehäuses 2 nach außen verläuft.
  • Im Bereich der weiteren Transporteinrichtung 62 kann eine Verpackungseinrichtung 70 vorgesehen sein, an der das getrocknete Material in einzelne Verpackungsbehältnisse wie Konservendosen, Schraubgläser, Behältnisse mit Schraubdeckel oder Vakuum-Klemmdeckel oder Folienbeutel verpackt wird.
  • Eine Extraktionseinrichtung 80 zur Rückgewinnung von flüchtigen Stoffen wie etwa Aromastoffen ist bevorzugt in Form einer sogenannten Rotationskegelkolonne oder Drehtellerkolonne (Spinning Cone Column) ausgebildet. Hierbei handelt es sich um einen vertikalen Zylinder 81, in dem ein inertes Abscheidegas wie beispielsweise Dampf bei Normal- oder Unterdruck einen dampfförmigen Strom von flüchtigen Komponenten von einer Eingangsflüssigkeit oder einem Schlamm abscheidet. Von oben nach unten sind abwechselnd feststehende, an der Innenwand des Zylinders befestigte kegelförmige Bleche 83 und an einer rotierenden Welle 85 befestigte, kegelförmige Bleche 87 angeordnet.
  • Die zu extrahierende Eingangsflüssigkeit, hierbei das in dem Gehäuse 2 anfallende Kondensat, wird über eine Extraktionsleitung 84 oben in einen Produkteingang 82 in die Säule eingeleitet. Schwerkraftbedingt strömt die Flüssigkeit an der oberen Oberfläche des ersten feststehenden Kegels 83 nach unten und gelangt innen auf den ersten rotierenden Kegel 87, auf dem die Flüssigkeit aufgrund der Zentrifugalkraft zu einem dünnen, turbulenten Film verteilt wird und nach oben und außen strömt und vom äußeren Rand des rotierenden Kegels auf den nächsttieferen ortsfesten Kegel gelangt, bis sie nach Durchlauf aller Kegel einen Auslaß 86 am Fuß der Kolonne erreicht, wo sie nur noch einen geringen Gehalt an flüchtigen Stoffen aufweist.
  • Das im Gegenstrom geführte inerte Abscheidegas, hier Dampf, strömt von unten nach oben durch die Säule und nimmt flüchtige Komponenten auf. Nach Austritt des mit flüchtigen Substanzen angereicherten Dampfs am Kopf der Säule wird dieser in einem Kondensator 88 kondensiert, so daß die flüchtigen Stoffe in einer konzentrierten, in Wasser gelösten Form zur Verfügung stehen und in der beschriebenen Weise dem getrockneten Material und/oder einem Verpackungsbehältnis zugeführt werden können.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sieht vor, daß das in dem Gehäuse 2 zu trocknende Material zunächst in dem Extruder 20 extrudiert wird, wobei eine Temperatur von über 100°C dahin gehend zweckmäßig ist, daß das Material bereits beim Austritt aus dem Extruder weitgehend oder vollständig keimfrei ist. Nach Austritt aus dem Extruder tritt das Material unmittelbar in den Förderkanal 22 ein, ohne daß eine Kontamination erfolgen kann, und wird sogleich aufgrund der in dem Förderkanal 22 herrschenden Strömung in Strömungsrichtung 23 mitgenommen und gelangt in den Abscheidezyklon 24. Nahezu partikelfreies Gas-/Dampfgemisch strömt über die Saugleitung 34 in den Strömungskanal 36, während das abgeschiedene Material durch die Zellradschleuse 28 auf die Transporteinrichtung 30 gelangt.
  • Zur Erzeugung der gewünschten Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf bzw. einer Atmosphäre von reinem überhitztem Dampf innerhalb des Gehäuses 2, etwa wie es in der US 5 711 086 beschrieben ist, dient die Beheizungseinrichtung 40 innerhalb des Strömungskanals 36, die als elektrisches Beheizungselement, Wärmetauscher, Kondensator o. ä. ausgebildet sein kann. Die über den Förderkanal 22, den Abscheidezyklon 24, die Saugleitung 34, den Strömungskanal 36 und das Gehäuse 2 in geschlossenem Kreislauf geführte Gas-/Dampfatmosphäre kann auf diese Weise auf eine gewünschte Temperatur aufgeheizt werden. Das über den Extruder in das Gehäuse 2 eintretende Material bewirkt einen Wasser- bzw. Dampfeintrag in das Gehäuse, so daß der Dampfgehalt innerhalb des Gehäuses ansteigt. Durch eine entsprechende Steuerung oder Regelung der durch die Absaugleitung 50 abgesaugten und in dem Kondensator 54 kondensierten Dampfmenge kann der Dampfgehalt im Gehäuse 2 geregelt werden. Erfolgt keinerlei Absaugung, wird überschüssiger Dampf durch die Auslaßöffnung 64 in die Umgebung abgegeben. Das Gehäuse kann mit einem sich abwärts erstreckenden Auslaßkanal und einer Entlüftungsleitung versehen sein, wie in 2 erläutert ist.
  • Um die Erzeugung der gewünschten Gasatmosphäre zu beschleunigen oder zu intensivieren, kann mittels einer nicht dargestellten Dampfzuleitung unmittelbar überhitzter Dampf in das Gehäuse 2 eingeleitet werden. Alternativ kann vorgesehen sein, daß eine Dampf- oder Wasserzuleitung, bspw. ein Wasserzerstäuber, stromauf der Beheizungseinrichtung 40 in den Strömungskanal 36 mündet, um durch Erhitzung des Dampfs bzw. Verdampfung des Wassers eine überhitzte Dampfatmosphäre im Bereich der Öffnung 37 einleiten zu können.
  • Aufgrund der unterschiedlichen Dichten von Dampf unterschiedlicher Temperatur sowie aufgrund des Einflusses von möglicherweise beigemischter Luft, was 3 zeigt, tritt innerhalb des Gehäuses eine vertikale Schichtung ein, wobei sich überhitzter Dampf oben und feuchterer Dampf und/oder eine Dampf-Luft-Mischung unten sammelt. Aus diesem Grunde verläuft die Transporteinrichtung 30 nach Aufgabe des zu trocknenden Materials zumindest in einem ersten Abschnitt in einem oberen Bereich des Gehäuses in der Nähe der oberen Wand 10, d. h. innerhalb einer Zone überhitzten Dampfs, wonach dann das Material in Richtung auf die tiefer gelegene Auslaßöffnung 64 gefördert wird. Die tiefe Lage der Auslaßöffnung 64 erschwert einen unmittelbaren Austritt von überhitztem Dampf aus dem Gehäuse, was einen unerwünschten Verlust darstellen würde. Alternativ könnte das Förderband 30 vollständig horizontal verlaufen, wie 2 zeigt.
  • 2 erläutert eine Variante der Vorrichtung nach 1, bei der zunächst die Ableitung von gesättigtem Dampf und somit der überschüssigen Feuchte aus dem Gehäuse anstatt durch Absaugung über die Absaugöffnung 52 alternativ über eine Entlüftungsleitung 41 erfolgen kann. Die Entlüftungsleitung 41 ist mit einem Dreiwegeventil 42 verbunden, das außerdem über eine Verbindungsleitung 43 mit der Absaugleitung 50 und über eine weitere Verbindungsleitung 44 mit einer Öffnung 45 in der Bodenwand 4 verbunden ist. Die Entlüftungsleitung hat eine in die Umgebung mündende Entlüftungsöffnung 46.
  • Das Dreiwegeventil 42 kann in eine erste Stellung gebracht werden, in der die Leitungen 43 und 44 miteinander verbunden sind, während die Leitung 41 abgesperrt ist, so daß ein Absaugen über die Öffnungen 45 und 52 erfolgt. Falls gewünscht, kann in der Leitung 43 ein Absperrventil vorgesehen sein, um sicherstellen zu können, daß in der ersten Stellung des Dreiwegeventils ausschließlich über die Öffnung 52 abgesaugt wird.
  • Das Dreiwegeventil 42 kann in eine zweite Stellung gebracht werden, in der die Entlüftungsleitung 44 mit der Verbindungsleitung 44 verbunden ist, während die Verbindungsleitung 43 abgesperrt ist und das Gebläse 58 ausgeschaltet ist, so daß die Dampfatmosphäre innerhalb des Gehäuses über die Öffnung 45 und die Leitungen 44 und 41 mit der Umgebung in Verbindung steht.
  • Die in 2 dargestellte Vorrichtung weist im Unterschied zu der Vorrichtung nach 1 einen Leitkanal 47 auf, der im Bereich der Auslaßöffnung 64 das Gehäuse nach unten verlängert und offen endet. Ein Fallschacht 48 leitet das Material von dem Abgabeende 60 der Transporteinrichtung 30 auf das weitere Transportband 62. Der Leitkanal bewirkt gemeinsam mit der auf einem höheren Niveau endenden Entlüftungsleitung 41, daß überschüssiger Dampf aus dem Inneren des Gehäuses 2 über die Entlüftungsleitung 41 abgegeben wird, in der zweiten Stellung des Dreiwegeventils 42. Der innerhalb des Gehäuses befindliche Dampf hat die Tendenz, durch den Leitkanal nach unten zu strömen, trifft dabei jedoch auf relativ kalte Umgebungsluft, so daß sich eine im wesentlichen horizontale Grenzschicht in Höhe der Entlüftungsöffnung 46 in dem Leitkanal ausbildet. Die Höhe h0, um die sich die Entlüftungsöffnung 46 über der Höhe des unteren freien Endes des Leitkanal befindet, kann bspw. 10%, 20%, 30% oder 50% der Höhe H des Gehäuses betragen, wobei H den vertikalen Abstand zwischen dem höchsten und niedrigsten Punkt des Innenraums des Gehäuses bezeichnet. Weiterhin beträgt die Höhe h0 bevorzugt zwischen etwa 30% und 70%, bspw. 50%, der vertikalen Erstreckung hb des Leitkanals, ausgehend von der unteren Wand 4 oder dem tiefsten Punkt des Gehäuses.
  • In allen Ausführungsformen kann eine Höhe hs der Absaugöffnung 52 über der unteren Gehäusewand 4 oder dem tiefsten Punkt des Gehäuses praktisch gleich Null sein, oder sie kann etwa 5%, 10%, 15%, 20% oder 30% von H betragen. Eine Höhe ht, in der sich der eigentliche Trocknungsvorgang hauptsächlich abspielt und in der oder oberhalb der sich bevorzugt die horizontale Teilschicht befindet, in der die Gasatmosphäre die gewünschten hohen Tempera tur- und niedrigen Sauerstoffwerte aufweist, kann etwa 50%, 60%, 70%, 80%, 90% oder 95% der Gehäusehöhe H betragen, jeweils gemessen von der unteren Gehäusewand 4 oder dem tiefsten Punkt des Gehäuses.
  • 2
    Gehäuse
    4
    Bodenwand
    4a, b
    Bodenwandteil
    6a, b
    rechte, linke Seitenwand
    8
    hintere Wand
    10
    obere Wand
    20
    Extruder
    22
    Förderkanal
    23
    Strömungsrichtung
    24
    Abscheidezyklon
    26
    Austrittsöffnung
    28
    Zellradschleuse
    30
    Transporteinrichtung
    32
    Tauchrohr
    34
    Saugleitung
    36, 36
    Strömungskanal
    37', 37'
    Öffnung
    38, 38'
    Gebläse
    40, 40'
    Wärmetauscher
    41
    Entlüftungsleitung
    42
    Dreiwegeventil
    43, 44
    Verbindungsleitung
    45
    Öffnung
    46
    Entlüftungsöffnung
    47
    Leitkanal
    48
    Fallschacht
    50
    Absaugleitung
    52
    Absaugöffnung
    54
    Kondensator
    56
    Behälter
    60
    Abgabeende (von 30)
    62
    weiteres Transportband
    64
    Auslaßöffnung
    70
    Verpackungseinrichtung
    80
    Extraktionseinrichtung
    81
    Zylinder
    82
    Produkteingang
    83
    feststehender Kegel
    84
    Extraktionsleitung
    85
    rotierende Welle
    86
    Auslaß
    87
    rotierender Kegel
    88
    Kondensator
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - US 5711086 [0040]

Claims (27)

  1. Verfahren zum Trocknen eines extrudierten Materials, mit den Schritten: – Bereitstellen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf in einem Gehäuse (2), – Extrudieren eines Materials in das Gehäuse (2), – Trocknen des Materials in der Gasatmosphäre, und – Herausbewegen des getrockneten Materials aus dem Gehäuse (2).
  2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Temperatur des Materials beim Eintritt in das Gehäuse (2) mehr als 100°C, 110°C, 120°C, 130°C oder 140°C beträgt.
  3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Material auf einen Wassergehalt von weniger als 50 Gew.-%, 40 Gew.-%, 30 Gew.-%, 20 Gew.-% oder 10 Gew.-% getrocknet wird.
  4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material auf einen AW-Wert von weniger als 0,6, 0,5, 0,4, 0,3, 0,2 oder 0,1 getrocknet wird.
  5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasatmosphäre eine Temperatur von mehr als 100°C, 120°C, 140°C, 160°C oder 180°C aufweist.
  6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasatmosphäre Umgebungsdruck, erhöhten Druck oder Unterdruck aufweist.
  7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasatmosphäre ein Gemisch aus einer ersten Komponente, bestehend aus Luft und/oder einem anderen Gas, wie CO2, Stickstoff oder einem anderen inerten Gas, und Wasserdampf als zweite Komponente ist und einen Dampfanteil von mindestens 50 Gew.-%, 60 Gew.-%, 70 Gew.-%, 80 Gew.-%, 90 Gew.-%, 95 Gew.-%, 98 Gew.-% oder 99 Gew.-% aufweist.
  8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß flüchtige Stoffe, die aus dem Material in die Gasatmosphäre entweichen, insbesondere Aromastoffe, aus der Gasatmosphäre extrahiert werden.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffe nach der Extraktion dem Material wieder zugefügt werden.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffe dem Material unmittelbar oder in Form eines Trägermaterials, etwa einer Umhüllung oder Füllung, zugeführt werden.
  11. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Material nach dem Herausbewegen aus dem Gehäuse (2) verpackt wird.
  12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Gasatmosphäre extrahierte Stoffe beim Verpackungsvorgang in ein Verpackungsbehältnis zugeführt werden.
  13. Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials, mit: – einem Gehäuse (2) zum Aufnehmen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf, wobei das Gehäuse eine Einlaßöffnung und eine Auslaßöffnung (64) aufweist, – einem Mittel zum Erzeugen einer Gasatmosphäre mit überhitztem Dampf innerhalb des Gehäuses, – einem mit der Einlaßöffnung verbundenen Extruder (20), – einer Transporteinrichtung (30) zum Aufnehmen von Material von dem Extruder (20) und zum Herausbewegen des Materials durch die Auslaßöffnung (64) aus dem Gehäuse (2).
  14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung (64) tiefer als die Einlaßöffnung angeordnet ist.
  15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaßöffnung an einem freien Ende eines Auslaßkanals angeordnet ist.
  16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Auslaßkanal von dem Gehäuse (2) nach unten erstreckt.
  17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entlüftungsleitung mit dem Gehäuse (2) in Verbindung steht und auf einer Höhe unterhalb des Gehäuses (2) und oberhalb der Auslaßöffnung eine in die Umgebung mündende Ausgangsöffnung aufweist.
  18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung (30) ein perforiertes Förderband aufweist.
  19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß entlang eines Teilbereichs der Transporteinrichtung (30) ein mit Über- oder Unterdruck beaufschlagter Strömungskanal angeordnet ist, der mit dem Gehäuse, insbesondere mit dessen unterem Bereich, in Verbindung steht.
  20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Strömungsführung oder Dichteinrichtung zwischen dem Strömungskanal und dem Teilbereich der Transporteinrichtung (30) angeordnet ist, um eine intensive Um- oder Durchströmung der Transporteinrichtung Gasatmosphäre zu gewährleisten.
  21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß eine Extraktionseinheit (80) zum Extrahieren von flüchtigen Stoffen aus der Gasatmosphäre vorgesehen ist.
  22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verpackungseinrichtung zum Verpacken des getrockneten Materials vorgesehen ist.
  23. Vorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Transporteinrichtung (30) bis zu der Verpackungseinrichtung erstreckt.
  24. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der Extruder (20) in einen Förderkanal (22), der mit einem Abscheidezyklon (24) verbunden ist, mündet.
  25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderkanal (22) mit dem Gehäuse (2) im Bereich der oberen Wand (10) verbunden ist.
  26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang des Abscheidezyklons oberhalb der Transporteinrichtung (30) endet.
  27. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tauchrohr (32) des Abscheidezyklons (24) mit einer Saugeinrichtung wie Gebläse oder Strahldüse verbunden ist.
DE102007037607A 2007-08-07 2007-08-07 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials Ceased DE102007037607A1 (de)

Priority Applications (7)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007037607A DE102007037607A1 (de) 2007-08-07 2007-08-07 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials
EP08785355.2A EP2190310B1 (de) 2007-08-07 2008-08-05 Trocknungsverfahren und trocknungsvorrichtung für extrudiertes material
PCT/EP2008/006429 WO2009018997A1 (en) 2007-08-07 2008-08-05 Method and apparatus for drying an extruded material
US12/671,636 US8834764B2 (en) 2007-08-07 2008-08-05 Method and apparatus for drying an extruded material
RU2010107977/13A RU2453137C2 (ru) 2007-08-07 2008-08-05 Способ и устройство для сушки экструдированного материала
CA2690285A CA2690285C (en) 2007-08-07 2008-08-05 Method and apparatus for drying an extruded material
AU2008285929A AU2008285929B2 (en) 2007-08-07 2008-08-05 Method and apparatus for drying an extruded material

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE102007037607A DE102007037607A1 (de) 2007-08-07 2007-08-07 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007037607A1 true DE102007037607A1 (de) 2009-02-12

Family

ID=39863062

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE102007037607A Ceased DE102007037607A1 (de) 2007-08-07 2007-08-07 Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials

Country Status (7)

Country Link
US (1) US8834764B2 (de)
EP (1) EP2190310B1 (de)
AU (1) AU2008285929B2 (de)
CA (1) CA2690285C (de)
DE (1) DE102007037607A1 (de)
RU (1) RU2453137C2 (de)
WO (1) WO2009018997A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015578A1 (de) * 2009-03-30 2010-10-07 Mars Incorporated Extrusions- und Konditioniervorrichtung
CN116808655A (zh) * 2023-08-28 2023-09-29 南京通钰环保科技有限公司 一种布料自动进出和出渣洗布的立式压榨机

Families Citing this family (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007037607A1 (de) 2007-08-07 2009-02-12 Mars Incorporated Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials
DE102007037605A1 (de) 2007-08-07 2009-02-12 Mars Incorporated Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Materials
DE102010025206A1 (de) * 2010-06-22 2011-12-22 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Verfahren zur Rückgewinnung flüchtiger Bestandteile aus einem Feststoff
DE102010032141A1 (de) 2010-07-24 2012-01-26 Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Apparat zur Trocknung mittels eines heißen Gases
US9162210B2 (en) * 2011-05-27 2015-10-20 Lg Chem, Ltd. SCC with improvied mobility of material to be removed
US10028481B2 (en) 2012-09-11 2018-07-24 Pioneer Pet Products, Llc Granular absorbent and system and method for treating or processing granular absorbent during granular absorbent transport
EP3096605B1 (de) 2014-01-25 2021-09-29 Pioneer Pet Products, LLC Extrusionsanlage zur herstellung eines körnigen absorptionsmittels
MX2017005755A (es) 2014-11-04 2017-07-28 Mars Inc Producto alimenticio para mascotas extruido.
CA2966543A1 (en) 2014-11-04 2016-05-12 Mars, Incorporated Extruded pet food product for use in pet animal health
CN104943124A (zh) * 2015-07-15 2015-09-30 芜湖信宁新材料科技有限公司 收料装置
US9848629B1 (en) 2016-12-21 2017-12-26 Wenger Manufacturing, Inc. Product drying apparatus and methods

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3348599A (en) * 1964-04-03 1967-10-24 Scientism Lab Apparatus for dewatering and dehydrating slimes and the like
US4539214A (en) * 1982-08-19 1985-09-03 Ranks Hovis Mcdougall P.L.C. Method of producing pasta
DE3711840A1 (de) * 1987-04-08 1988-10-27 Schaaf Ohg Heinz Verfahren zur herstellung von expandierten lebensmitteln
DE3818422A1 (de) * 1988-05-31 1989-12-07 Johann Maroudas Verfahren und vorrichtung zur herstellung von teigwaren aus einem mehl, wasser und bindemittel enthaltenden teig, der nach der ausformung getrocknet wird
US5711086A (en) 1993-08-26 1998-01-27 Heat-Win Limited Method and apparatus for continuous drying in superheated steam
WO2002040386A1 (en) * 2000-11-08 2002-05-23 Fortum Oyj Method and apparatus for feeding sludge into a process

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH580923A5 (de) 1974-08-01 1976-10-29 Buehler Ag Geb
CA1161615A (en) * 1981-06-22 1984-02-07 James S. Nettleton Rubber recovery apparatus
FR2607230B1 (fr) 1986-11-20 1990-12-07 Bertin & Cie Installation industrielle de sechage d'un produit humide, du type a recirculation au moins partielle d'un fluide de sechage
US5505567A (en) * 1994-05-23 1996-04-09 Wenger Manufacturing, Inc. Closed loop conditioning system for extruded products
GB9505857D0 (en) * 1995-03-23 1995-05-10 Organic Waste Processing Limit Method Of Extracting Aromatic Oils From Citrus Fruit
RU2276546C1 (ru) * 2005-04-04 2006-05-20 Общество с ограниченной ответственностью "ОЛИС+" Экструдированный пищевой продукт и способ его производства
DE102007037607A1 (de) 2007-08-07 2009-02-12 Mars Incorporated Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3348599A (en) * 1964-04-03 1967-10-24 Scientism Lab Apparatus for dewatering and dehydrating slimes and the like
US4539214A (en) * 1982-08-19 1985-09-03 Ranks Hovis Mcdougall P.L.C. Method of producing pasta
DE3711840A1 (de) * 1987-04-08 1988-10-27 Schaaf Ohg Heinz Verfahren zur herstellung von expandierten lebensmitteln
DE3818422A1 (de) * 1988-05-31 1989-12-07 Johann Maroudas Verfahren und vorrichtung zur herstellung von teigwaren aus einem mehl, wasser und bindemittel enthaltenden teig, der nach der ausformung getrocknet wird
US5711086A (en) 1993-08-26 1998-01-27 Heat-Win Limited Method and apparatus for continuous drying in superheated steam
WO2002040386A1 (en) * 2000-11-08 2002-05-23 Fortum Oyj Method and apparatus for feeding sludge into a process

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102009015578A1 (de) * 2009-03-30 2010-10-07 Mars Incorporated Extrusions- und Konditioniervorrichtung
US8827671B2 (en) 2009-03-30 2014-09-09 Mars, Inc. Extrusion and conditioning apparatus
CN116808655A (zh) * 2023-08-28 2023-09-29 南京通钰环保科技有限公司 一种布料自动进出和出渣洗布的立式压榨机

Also Published As

Publication number Publication date
US20110210463A1 (en) 2011-09-01
CA2690285A1 (en) 2009-02-12
WO2009018997A1 (en) 2009-02-12
EP2190310B1 (de) 2013-12-11
EP2190310A1 (de) 2010-06-02
CA2690285C (en) 2013-10-01
RU2453137C2 (ru) 2012-06-20
AU2008285929A1 (en) 2009-02-12
AU2008285929B2 (en) 2012-09-27
RU2010107977A (ru) 2011-09-20
US8834764B2 (en) 2014-09-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102007037607A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines extrudierten Materials
DE102007037605A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen eines Materials
DE60318895T2 (de) Vorrichtung und verfahren zur sterilisierung von verpackungen
DE4218699C2 (de) Durchström-Trockner zur Trocknung von Schlämmen mit Filteranordnung
DE102007037606A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken eines Materials in ein Verpackungsbehältnis
EP3368466B1 (de) Vorrichtung zum behandeln von behältern
EP1827671B1 (de) Apparatur zur behandlung von partikelförmigem gut
EP0629154B1 (de) Bestäubungsgerät
CH652199A5 (de) Vorrichtung zur entfernung von feuchtigkeit aus einem waessrigen schlamm und verfahren zum betrieb der vorrichtung.
DE3022731C2 (de)
WO2007104389A1 (de) Trocknungsvorrichtung für tabak
DE2156889A1 (de) Vorrichtung zum raeuchern von lebensmitteln
EP1106319B1 (de) Kunststoffstranggranulieranlage
DE2126069C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entwässern von Kunststoff-Granulaten
EP1929886B1 (de) Behandlungsanlage für Lebensmittel, insbesondere für Rohwurst und Rohpökelwaren
DE2523430B2 (de) Vorrichtung zum stapelweisen Ablegen von hintereinander in Abstanden geförderten Bogen
DE618160C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Eindampfen von Fluessigkeiten
EP3329782B1 (de) Füllmaschine und verfahren zum abfüllen flüssiger oder pastöser massen mit externem sammelbehälter
DE3026923A1 (de) Vorrichtung zum behandeln von filtermaterial bei der filterzigarettenherstellung
DE102012025076A1 (de) Einrichtung zur Materialübergabe zwischen zwei Räumen unterschiedlicher Atmosphären und Drücke
DE102023131483A1 (de) Vorrichtung und verfahren zur entfeuchtung von gasen und system mit einer solchen vorricthung
DE102009054148B4 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Trocknung und Sichtung von trocken beleimten Fasern
DE1219434C2 (de) Vorrichtung zum befeuchten und impraegnieren von gewebebahnen od.dgl
DE1460495C3 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen Behandeln von Textilgut
DE2144129A1 (de) Trocknungsverfahren und trockner fuer rieselfaehige substanzen

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
R002 Refusal decision in examination/registration proceedings
R003 Refusal decision now final
R003 Refusal decision now final

Effective date: 20150120