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Stand der Technik
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Die
Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Es
ist bereits eine Zusatzhandgriffvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine
bekannt, die einen Zusatzhandgriff und eine Befestigungseinheit aufweist,
die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine vorgesehen
ist. Ferner umfasst die Zusatzhandgriffvorrichtung eine Dämpfungseinheit mit
einem Tilgermassenelement.
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Vorteile der Erfindung
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Die
Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere
für eine
Handwerkzeugmaschine, mit einem Zusatzhandgriff, einer Befestigungseinheit,
die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine vorgesehen
ist, und einer Dämpfungseinheit
mit zumindest einem Tilgermassenelement.
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Es
wird vorgeschlagen, dass das Tilgermassenelement zumindest teilweise
an einem der Befestigungseinheit zugewandten Endbereich des Zusatzhandgriffs
entlang einer axialen Richtung zwischen dem Zusatzhandgriff und
der Befestigungseinheit angeordnet ist. In diesem Zusammenhang soll
unter einem "Zusatzhandgriff" ein Bereich und/oder
ein Bauteil und/oder ein Element verstanden werden, der bzw. das
zu einem Anlegen, insbesondere einem Umgreifen, durch eine Hand
oder mehrere Hände
eines Bedieners, zwecks einer Führung
einer Handwerkzeugmaschine mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung,
vorgesehen ist und insbesondere neben einem weiteren Handgriff,
insbesondere dem Haupthandgriff, zusätzlich an der Handwerkzeugmaschine anbringbar
ist, wobei die Zusatzhandgriffvorrichtung seitlich an der Handwerkzeugmaschine
angeordnet ist und/oder werkzeuglos von einem Bediener an der Handwerkzeugmaschine
demontiert werden kann und/oder in einem vorderen, werkzeugnahen
Bereich der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder der Zusatzhandgriff
stabförmig
ausgebildet ist. Unter einem "Tilgermassenelement" soll insbesondere
ein Element verstanden werden, das zumindest innerhalb eines vorgesehenen
Frequenzbereichs einer Ausgangsschwingung und/oder einer Erregerschwingung
zu einer Gegenschwingung angeregt wird, die der Ausgangsschwingung
bzw. der Erregerschwingung entgegenwirkt und somit zu einer Reduzierung von
Schwingungen beiträgt.
Des Weiteren soll unter „zwischen
dem Zusatzhandgriff und der Befestigungseinheit" insbesondere eine räumliche Anordnung des Tilgermassenelements
entlang einer Richtung, vorzugsweise entlang einer axialen Richtung, innerhalb
der Zusatzhandgriffvorrichtung verstanden werden, wobei zumindest
ein Teilbereich der Befestigungseinheit in Richtung einer dem Zusatzhandgriff abgewandten
Seite der Befestigungseinheit über
das Tilgermassenelement hinaus ragt. Unter „vorgesehen" soll insbesondere
speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Ferner
soll unter einer „axialen
Richtung" insbesondere
eine Richtung entlang einer Längserstreckung
der Zusatzhandgriffvorrichtung verstanden werden. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung
kann eine vorteilhafte Dämpfung
des Zusatzhandgriffs, insbesondere eines Griffbereichs, und damit
ein hoher Bedienkomfort für
einen Bediener erreicht werden. Die erfindungsgemäße Zusatzhandgriffvorrichtung
ist grundsätzlich
in Verbindung mit allen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden
Handwerkzeugmaschinen einsetzbar, bei denen insbesondere eine Führung von
Handwerkzeugmaschinen mittels des Zusatzhandgriffs für einen
Bediener erleichtert wird. Aufgrund ihrer Dämpfungseigenschaft ist die
Zusatzhandgriffvorrichtung in Verbindung mit einer Winkelschleifmaschine
besonders vorteilhaft.
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Des
Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Tilgermassenelement scheibenförmig ausgebildet ist,
wodurch eine kompakte und insbesondere Platz sparende Anordnung
des Tilgermassenelements innerhalb der Dämpfungseinheit erzielt werden
kann. Dabei soll unter „scheibenförmig" insbesondere eine Ausbildung
des Tilgermassenelements verstanden werden, dessen Länge, Breite
und/oder Durchmesser insbesondere einer Haupterstreckungsfläche um ein
Vielfaches größer ist
als dessen Dicke, die senkrecht zur Haupterstreckungsfläche ausgerichtet
ist.
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Ferner
kann das Tilgermassenelement bolzenförmig ausgebildet sein, wodurch
eine vorteilhafte, Verschleiß reduzierende
Abwälzbewegung
mittels des Tilgermassenelements während einer Schwingungsdämpfung zwischen
der Befestigungseinheit und des Zusatzhandgriffs erreicht werden
kann. Besonders vorteilhaft kann dies erreicht werden, wenn das
bolzenförmige
Tilgermassenelement zumindest einen abgerundeten Endbereich aufweist.
In diesem Zusammenhang soll unter einer „bolzenförmigen Ausbildung" insbesondere eine
Ausbildung des Tilgermassenelements verstanden werden, die eine Länge entlang
einer Längserstreckung
aufweist, die um ein Vielfaches größer ist als eine senkrecht
zur Längserstreckung
ausgerichtete Breite und/oder Tiefe des Tilgermassenelements.
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Eine
insbesondere verliersichere Anordnung des Tilgermassenelements kann
erzielt werden, wenn das bolzenförmige
Tilgermassenelement zumindest einen Endbereich aufweist, der eine
größere Quererstreckung
aufweist als eine Quererstreckung eines mittleren Teilbereichs.
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In
einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen,
dass die Dämpfungseinheit
zumindest ein Dämpfungselement
aufweist, das zu einer Abstützung
in zumindest eine Richtung des Tilgermassenelements vorgesehen ist.
Hierdurch kann eine konstruktiv einfache Abstützung bei einer gleichzeitigen
Schwingungsdämpfung
durch das Dämpfungselement
erzielt werden, insbesondere wenn das Dämpfungselement von einem Elastomer und/oder
einem Ring und/oder einer Schraubenfeder und/oder einem weiteren,
dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden und zu einer Abstützung geeigneten
Dämpfungselement
gebildet ist.
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Weiterhin
wird vorgeschlagen, dass das Dämpfungselement
zumindest teilweise von einem Sicherungselement gebildet ist, das
zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements vorge sehen ist.
In diesem Zusammenhang soll unter einer „Verdrehsicherung" insbesondere eine
Sicherung des Tilgermassenelements gegen ein Verdrehen und/oder
gegen eine Rotation um eine Achse, insbesondere eine Zusatzhandgriffachse,
relativ zu dem Zusatzhandgriff und/oder der Befestigungseinheit verstanden
werden. Es kann eine unerwünschte
Rotation und/oder Verdrehung des Tilgermassenelements relativ zur
Befestigungseinheit und/oder zum Zusatzhandgriff vermieden werden
und eine vorteilhafte Ausgangsposition des Tilgermassenelements für eine Gegenschwingung
erreicht bzw. beibehalten werden. Besonders vorteilhaft kann dies
auch erreicht werden, wenn zudem die Befestigungseinheit und/oder
das Tilgermassenelement und/oder der Zusatzhandgriff ein Sicherungselement
aufweist, das zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements vorgesehen
ist.
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In
einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
dass die Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest ein Verbindungselement
aufweist, das den Zusatzhandgriff mit der Befestigungseinheit unverlierbar
verbindet.
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Ist
das Verbindungselement zudem in zumindest eine Richtung biegeweich
ausgebildet, wie beispielsweise eine Kette und/oder besonders vorteilhaft
ein Seil, insbesondere ein elastisch gedrilltes Stahlseil, können hierdurch
vorteilhaft Zugkräfte,
wie insbesondere bei einer Vorspannung des Verbindungselements,
zwischen dem Zusatzhandgriff und der Befestigungseinheit aufgenommen
werden. In diesem Zusammenhang soll unter „biegeweich" insbesondere eine
Eigenschaft eines Elements verstanden werden, die in zumindest eine
Richtung, vorzugsweise eine Richtung quer zu einer Längserstreckung
des Elements, im Wesentlichen keine Kräfte aufnehmen kann und das
Element in erster Linie dazu vorgesehen ist, Zugkräfte in Richtung
der Längserstreckung
aufzunehmen. Unter einem „Seil" soll dabei insbesondere
ein aus einzelnen, vorzugsweise zusammengedrehten Fasern und/oder
Drähten
bestehendes längliches,
biegeweiches, elastisches Element zur Übertragung von Zugkräften verstanden
werden.
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Ferner
können
weitere Bauteile, Bauraum; Montageaufwand und Kosten vorteilhaft
eingespart werden, wenn die Dämpfungseinheit
zumindest ein Dämpfungselement
aufweist, das einteilig mit dem Verbindungselement ausgebildet ist.
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Zeichnung
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele
der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die
Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch
einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffvorrichtung in
einer schematischen Darstellung,
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2 die
Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer ein scheibenförmiges Tilgermassenelement
aufweisenden Dämpfungseinheit
in einer Schnittdarstellung,
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3 die
Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer alternativen Dämpfungseinheit,
die stabförmige Tilgermassenelemente
aufweist, in einer Schnittdarstellung und
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4 die
Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer weiteren, ein alternatives
scheibenförmiges
Tilgermassenelement aufweisenden Dämpfungseinheit in einer Schnittdarstellung.
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Beschreibung der Ausführungsbeispiele
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In 1 ist
eine von einer Winkelschleifmaschine ausgebildete Handwerkzeugmaschine 12a in einer
Ansicht von oben dargestellt. Die Winkelschleifmaschine umfasst
ein Gehäuse 80a und
einen im Gehäuse 80a integrierten
Haupthandgriff 78a. Der Haupthandgriff 78a erstreckt
sich an einer einem von einer Trennscheibe gebildeten Werkzeug 82a abgewandten
Seite 84a in Richtung einer Längsrichtung 86a der
Winkelschleifmaschine. An einem vorderen, werkzeugnahen Bereich 88a der
Winkelschleifmaschine ist eine Zusatzhandgriffvorrichtung 10a angeordnet,
die sich quer zur Längsrichtung 86a der
Winkelschleifmaschine erstreckt.
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In 2 ist
die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a mit einem Zusatzhandgriff 14a,
einer Befestigungseinheit 16a und einer Dämpfungseinheit 18a dargestellt.
Der Zusatzhandgriff 14a weist eine Griffhülse 90a auf,
die sich entlang einer Haupterstreckungsrichtung 92a der
Zusatzhandgriffvorrichtung 10a erstreckt. Der Zusatzhandgriff 14a bzw.
die Griffhülse 90a weist
an einer radial nach außen
gerichteten Oberfläche 94a entlang
der Haupterstreckungsrichtung 92a des Zusatzhandgriffs 14a eine
nach außen
gewölbte
Form auf, so dass eine besonders gute Griffigkeit für einen
Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a erreicht wird.
Entlang der Haupterstreckungsrichtung 92a ist an Endbereichen 24a, 96a der Griffhülse 90a jeweils
eine wulstartige Erhebung angeordnet, die einen Griffbereich der
Griffhülse 90a für einen
Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a entlang der
Haupterstreckungsrichtung 92a begrenzen. Die beiden wulstartigen
Erhebungen sind ringartig in eine Umfangsrichtung 98a,
die senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 92a verläuft, an
dem Zusatzhandgriff 14a angeordnet und erstrecken sich von
dem Zusatzhandgriff 14a radial nach außen. Die wulstartigen Erhebungen
verhindern im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a ein
Abrutschen einer Hand des Bedieners bei einer Führung der Handwerkzeugmaschine 12a mittels
der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a bzw. während einer
Kraftübertragung von
dem Bediener über
die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a auf die Handwerkzeugmaschine 12a.
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Die
Dämpfungseinheit 18a umfasst
ein scheibenförmiges
Tilgermassenelement 20a, das entlang einer axialen Richtung 26a, 58a,
die parallel zur Haupterstreckungsrichtung 92a ausgerichtet
ist, zwischen dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten
Endbereich 24a und der Befestigungseinheit 16a angeordnet
ist. Das scheibenförmige
Tilgermassenelement 20a ist zu einer Absorption einer Vibrations-
und Schwingungsenergie, die im Betrieb von der Handwerkzeugmaschine 12a über die
Befestigungseinheit 16a auf den Zusatzhandgriff 14a übertragbar
ist, vorgesehen. Hierzu wird das scheibenförmige Tilgermassenelement 20a mittels
der Vibrations- und Schwingungsenergie der Handwerkzeugmaschine 12a zu
einer Gegenschwingung angeregt, die einer Ausgangsschwingung bzw.
einer Ausgangsvibration der Handwerkzeugmaschine 12a entgegenwirkt.
Die Befestigungseinheit 16a umfasst ein bolzenförmiges Befestigungselement 100a,
das mit der Handwerkzeugmaschine 12a verschraubbar ist. Zudem
umfasst die Befestigungseinheit 16a an einem dem Zusatzhandgriff 14a zugewandten
Bereich 102a ein scheibenförmiges Grundelement 104a,
das einteilig mit dem bolzenförmigen
Befestigungselement 100a ausgebildet ist.
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Entlang
der axialen Richtung 26a, 58a ist zwischen dem
der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a und
dem Tilgermassenelement 20a und zwischen dem Tilgermassenelement 20a und
dem scheibenförmigen
Grundelement 104a jeweils ein Dämpfungselement 44a, 46a der
Dämpfungseinheit 18a angeordnet.
Die Dämpfungselemente 44a, 46a sind
von Ringen aus einem Elastomer gebildet und zu einer zusätzlichen
Schwingungsdämpfung
bzw. zu einer Vermeidung einer direkten Übertragung von Schwingungen
von der Befestigungseinheit 16a über das Tilgermassenelement 20a auf
den Zusatzhandgriff 14a vorgesehen. Zu einer Aufnahme der
Dämpfungselemente 44a, 46a weist das
Tilgermassenelement 20a an einer der Befestigungseinheit 16a zugewandten
Seite 106a und an einer dem Zusatzhandgriff 14a zugewandten
Seite 108a jeweils eine kreisförmige Nut 110a, 112a auf,
in denen jeweils eines der Dämpfungselemente 44a, 46a gelagert
ist. Zur Lagerung bzw. Aufnahme der ringförmigen Dämpfungselemente 44a, 46a weisen auch
das scheibenförmige Grundelement 104a der Befestigungseinheit 16a an
einer dem Tilgermassenelement 20a zugewandten Seite 114a und
der Endbereich 24a an einer der Befestigungseinheit 16a zugewandten
Seite 116a eine kreisförmige
Nut 118a, 120a auf. Die Dämpfungselemente 44a, 46a sind
zudem als Sicherungselemente 62a, 64a ausgebildet und
an den Endbereich 24a des Zuatzhandgriffs 14a, an
das Tilgermassenelement 20a und an das scheibenförmige Grundelement 104 der
Befestigungseinheit 16a angespritzt, so dass das Tilgermassenelement 20a gegen
eine Verdrehung bzw. Rotation in Umfangsrichtung 98a bezüglich der
Befestigungseinheit 16a und/oder des Zusatzhandgriffs 14a gesichert ist.
Prinzipiell ist es aber auch denkbar, dass die kreisförmigen Nuten 110a, 112a, 118a, 120a des
Tilgermassenelements 20a, des scheibenförmigen Grundelements 104a und/oder
des Endbereichs 24a stegförmige Sicherungselemente aufweisen,
die sich in eine radiale Richtung 60a innerhalb der Nuten 110a, 112a, 118a, 120a erstrecken,
wobei die stegförmigen
Sicherungselemente in dazu korrespondierende Ausnehmungen der ringförmigen Dämpfungselemente 44a, 46a greifen
und so eine Verdrehsicherung realisierbar ist. Des Weiteren ist
es auch denkbar, dass die Dämpfungselemente 44a, 46a von Elastomerkugeln
gebildet sind, die in Kugelkäfigen des
Tilgermassenelements 20a, des Endbereichs 24a und/oder
des scheibenförmigen
Grundelements 104a gelagert sind und so eine Verdrehsicherung
des Tilgermassenelements 20a realisierbar ist.
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Des
Weiteren umfasst die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a ein
Verbindungselement 74a, das zu einer unverlierbaren Anordnung
der Befestigungseinheit 16a mit dem Zusatzhandgriff 14a vorgesehen
ist. Das Verbindungselement 74a ist zudem von einem Dämpfungselement 54a der
Dämpfungseinheit 18a gebildet,
so dass neben einer unverlierbaren Anordnung der Befestigungseinheit 16a gleichzeitig
eine zusätzliche
Schwingungsdämpfung
zwischen der Befestigungseinheit 16a und dem Zusatzhandgriff 14a im
Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a stattfindet
bzw. eine direkte Schwingungsübertragung
mittels des Verbindungselements 74a zwischen der Befestigungseinheit 16a und
dem Zusatzhandgriff 14a nahezu vermieden wird. Das Verbindungselement 74a ist
von einem biegeweichen, geflochtenen Stahlseil gebildet und mit
dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a des
Zusatzhandgriffs 14a und der Befestigungseinheit 16a verpresst.
Grundsätzlich
ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement 74a mit
der Befestigungseinheit 16a und/oder dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten
Endbereich 24a verschraubt ist. Das scheibenförmige Tilgermassenelement 20a weist
zu einer Anordnung des Verbindungselements 74a ein zylinderförmiges,
sich in axialer Richtung 26a, 58a erstreckendes
Loch 122a auf, durch das das Verbindungselement 74a geführt ist.
Das Loch 122a ist in einem mittleren Teilbereich 124a des scheibenförmigen Tilgermassenelements 20a angeordnet.
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In
den 3 und 4 sind alternative Ausführungsbeispiele
dargestellt. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile, Merkmale
und Funktionen sind grundsätzlich
mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der
Ausführungsbeispiele
sind jedoch den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben
a bis c hinzugefügt. Die
nachfolgende Beschreibung beschränkt
sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel
in den 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile,
Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in
den 1 und 2 verwiesen werden kann.
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In 3 ist
eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10b mit einer
Dämpfungseinheit 18b,
einem Zusatzhandgriff 14b und einer Befestigungseinheit 16b dargestellt.
Die Dämpfungseinheit 18b umfasst
mehrere, jedoch zumindest drei Tilgermassenelemente 20b, 22b,
die jeweils bolzenförmig
ausgebildet sind und eine Haupterstreckungsrichtung 126b in eine
axiale Richtung 26b, 58b aufweisen. Die bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b sind
in eine Umfangsrichtung 98b gleichmäßig zueinander beabstandet
angeordnet, so dass eine möglichst gleichmäßige Schwingungsdämpfung für einen
Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10b erreichbar ist.
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Zu
einer Aufnahme der bolzenförmigen
Tilgermassenelemente 20b, 22b weisen ein scheibenförmiges Grundelement 104b der
Befestigungseinheit 16b und ein der Befestigungseinheit 16b zugewandter
Endbereich 24b des Zusatzhandgriffs 14b zylinderförmige, kapselartige
Aussparungen 128b, 130b auf. Die kapselartigen
Aussparungen 128b, 130b sind zudem von Sicherungselementen 66b, 68b gebildet,
die die Tilgermassenelemente 20b, 22b gegen eine
Verdrehung in Umfangsrichtung 98b bezüglich der Befestigungseinheit 16b und/oder
des Zusatzhandgriffs 14b sichern. Grundsätzlich ist
es jedoch auch denkbar, dass das scheibenförmige Grundelement 104b bzw.
der Endbereich 24b mit einer rillenförmigen Nut zur Aufnahme der
bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b versehen
ist. Die kapselartigen Aussparungen 128b, 130b des
scheibenförmigen
Grundelements 104b und des der Befestigungseinheit 16b zugewandten
Endbereichs 24b weisen jeweils abgerundete Endberei che 32b, 34b auf.
Ferner weisen auch die bolzenförmigen
Tilgermassenelemente 20b, 22b jeweils abgerundete Endbereiche 28b, 30b auf,
die ein vorteilhaftes Abwälzen
der bolzenförmigen
Tilgermassenelemente 20b, 22b in den kapselartigen
Aussparungen 128b, 130b während einer schwingungsdämpfenden
Gegenschwingungsbewegung im Betrieb ermöglichen. Zusätzlich hierzu
sind die Endbereiche 28b, 32b der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b als Sicherungselemente 70b, 72b ausgebildet
und dabei mit einer größeren Quererstreckung 36b versehen als
eine Quererstreckung 38b eines mittleren Teilbereichs 40b.
Innerhalb der kapselartigen Aussparungen 128b, 130b des
scheibenförmigen
Grundelements 104b und des Endbereichs 24b sind
von einem Elastomer gebildete, kapselartige Dämpfungselemente 44b, 46b angeordnet,
wobei die kapselartigen Dämpfungselemente 44b, 46b an
dem scheibenförmigen
Grundelement 104b, den bolzenförmigen Tilgermassenelementen 20b, 22b und
dem Endbereich 24b angespritzt sind. Zu einer weiteren
Unterstützung
einer Dämpfungswirkung
der Dämpfungseinheit 18b weist
diese weitere Dämpfungselemente 50b, 52b, 54b auf,
die von einem Stahlseil und von Schraubenfedern gebildet sind. Das
Stahlseil ist als Verbindungselement 74b zwischen dem der
Befestigungseinheit 16b zugewandten Endbereich 24b und
der Befestigungseinheit 16b ausgebildet. Die Schraubenfedern
sind jeweils um eines der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b und
in axialer Richtung 26b, 58b ausgerichtet angeordnet.
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In 4 ist
eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10c mit einer
Dämpfungseinheit 18c dargestellt.
Die Dämpfungseinheit 18c umfasst
ein scheibenförmiges
Tilgermassenelement 20c. Das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c weist eine
sich in eine axiale Richtung 26c, 58c erstreckende,
mittig angeordnete, von einem Loch gebildete Aussparung 132c auf.
Die Aussparung 132c ist zu einer Aufnahme eines Grundelements 104c einer
Befestigungseinheit 16c vorgesehen, das in axialer Richtung 26c, 58c ein
I-förmiges
Profil aufweist. Die Befestigungseinheit 16c weist an einem
einem Zusatzhandgriff 14c abgewandten Bereich 134c ein
Befestigungselement 100c auf, das sich in axialer Richtung 26c, 58c an
dem I-förmigen Grundelement 104c anschließt und über das
scheibenförmige
Tilgermassenelement 20c hinaus erstreckt. An einer dem
Zusatzhandgriff 14c zugewandten Seite 114c ist
die Befestigungseinheit 16c bzw. das Grundelement 104c über ein
scheibenförmiges,
von einem Elastomer gebildetes Dämpfungselement 42c an
dem Zusatzhandgriff 14c abgestützt. In axialer Richtung 26c, 58c sind
an einem mittleren Teilbereich 136c des Grundelements 104c drei
ringförmige,
von jeweils einem Elastomer gebildete Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c angespritzt.
Zudem sind die Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c an
einer dem Grundelement 104c abgewandten Seite an dem scheibenförmigen Tilgermassenelement 20c angespritzt.
Die Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c sind
zudem als Sicherungselemente 138c, 62c, 64c ausgebildet,
die das Tilgermassenelement 20c gegen ein Verdrehen bzw.
gegen eine Rotation in eine Umfangsrichtung 98c bezüglich des
Zusatzhandgriffs 14c und/oder der Befestigungseinheit 16c sichern.
Die Befestigungseinheit 16c ist über das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c mit
dem Zusatzhandgriff 14c verbunden. Hierzu weist die Zusatzhandgriffvorrichtung 10c mehrere,
jedoch zumindest drei Verbindungselemente 74c, 76c auf,
die jeweils von einem Dämpfungselement 54c, 56c gebildet
sind. Die Verbindungselemente 74c, 76c sind zudem
von einem biegeweichen, elastisch gedrillten Stahlseil ausgebildet,
so dass eine möglichst
stabile Lagerung des Tilgermassenelements 20c und der Befestigungseinheit 16c erreicht
wird. Die Stahlseile sind mit dem Tilgermassenelement 20c und
mit dem der Befestigungseinheit 16c zugewandten Endbereich 24c.
verpresst. Um im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10c eine
zur Schwingungsdämpfung
erforderliche Gegenschwingung des scheibenförmigen Tilgermassenelements 20c zu
ermöglichen,
weist das Tilgermassenelement 20c an einer dem Zusatzhandgriff 14c zugewandten Seite 108c eine
Aussparung 140c auf, die sich konisch verjüngt in das
scheibenförmige
Tilgermassenelement 20c hineinerstreckt.