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DE102007037081A1 - Zusatzhandgriffvorrichtung - Google Patents

Zusatzhandgriffvorrichtung Download PDF

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DE102007037081A1
DE102007037081A1 DE102007037081A DE102007037081A DE102007037081A1 DE 102007037081 A1 DE102007037081 A1 DE 102007037081A1 DE 102007037081 A DE102007037081 A DE 102007037081A DE 102007037081 A DE102007037081 A DE 102007037081A DE 102007037081 A1 DE102007037081 A1 DE 102007037081A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
handle device
absorber mass
damping
auxiliary handle
unit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE102007037081A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Heess
Roswitha Eicher
Marcus Schuller
Joerg Maute
Florian Esenwein
Bernhard Eicher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE102007037081A priority Critical patent/DE102007037081A1/de
Priority to US12/132,346 priority patent/US20090039576A1/en
Priority to GB0814225A priority patent/GB2451747B/en
Publication of DE102007037081A1 publication Critical patent/DE102007037081A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/006Vibration damping means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25FCOMBINATION OR MULTI-PURPOSE TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DETAILS OR COMPONENTS OF PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS NOT PARTICULARLY RELATED TO THE OPERATIONS PERFORMED AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B25F5/00Details or components of portable power-driven tools not particularly related to the operations performed and not otherwise provided for
    • B25F5/02Construction of casings, bodies or handles
    • B25F5/025Construction of casings, bodies or handles with torque reaction bars for rotary tools
    • B25F5/026Construction of casings, bodies or handles with torque reaction bars for rotary tools in the form of an auxiliary handle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Abstract

Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (12a-c), mit einem Zusatzhandgriff (14a-c), einer Befestigungseinheit (16a-c), die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine (12a-c) vorgesehen ist, und einer Dämpfungseinheit (18a-c) mit zumindest einem Tilgermassenelement (20a; 20b, 22b; 20c). Es wird vorgeschlagen, dass das Tilgermassenelement (20a; 20b, 22b; 20c) zumindest teilweise an einem der Befestigungseinheit (16a-c) zugewandten Endbereich (24a-c) des Zusatzhandgriffs (14a-c) entlang einer axialen Richtung (26a-c, 58a-c) zwischen dem Zusatzhandgriff (14a-c) und der Befestigungseinheit (16a-c) angeordnet ist.

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Es ist bereits eine Zusatzhandgriffvorrichtung für eine Handwerkzeugmaschine bekannt, die einen Zusatzhandgriff und eine Befestigungseinheit aufweist, die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine vorgesehen ist. Ferner umfasst die Zusatzhandgriffvorrichtung eine Dämpfungseinheit mit einem Tilgermassenelement.
  • Vorteile der Erfindung
  • Die Erfindung geht aus von einer Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine, mit einem Zusatzhandgriff, einer Befestigungseinheit, die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine vorgesehen ist, und einer Dämpfungseinheit mit zumindest einem Tilgermassenelement.
  • Es wird vorgeschlagen, dass das Tilgermassenelement zumindest teilweise an einem der Befestigungseinheit zugewandten Endbereich des Zusatzhandgriffs entlang einer axialen Richtung zwischen dem Zusatzhandgriff und der Befestigungseinheit angeordnet ist. In diesem Zusammenhang soll unter einem "Zusatzhandgriff" ein Bereich und/oder ein Bauteil und/oder ein Element verstanden werden, der bzw. das zu einem Anlegen, insbesondere einem Umgreifen, durch eine Hand oder mehrere Hände eines Bedieners, zwecks einer Führung einer Handwerkzeugmaschine mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung, vorgesehen ist und insbesondere neben einem weiteren Handgriff, insbesondere dem Haupthandgriff, zusätzlich an der Handwerkzeugmaschine anbringbar ist, wobei die Zusatzhandgriffvorrichtung seitlich an der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder werkzeuglos von einem Bediener an der Handwerkzeugmaschine demontiert werden kann und/oder in einem vorderen, werkzeugnahen Bereich der Handwerkzeugmaschine angeordnet ist und/oder der Zusatzhandgriff stabförmig ausgebildet ist. Unter einem "Tilgermassenelement" soll insbesondere ein Element verstanden werden, das zumindest innerhalb eines vorgesehenen Frequenzbereichs einer Ausgangsschwingung und/oder einer Erregerschwingung zu einer Gegenschwingung angeregt wird, die der Ausgangsschwingung bzw. der Erregerschwingung entgegenwirkt und somit zu einer Reduzierung von Schwingungen beiträgt. Des Weiteren soll unter „zwischen dem Zusatzhandgriff und der Befestigungseinheit" insbesondere eine räumliche Anordnung des Tilgermassenelements entlang einer Richtung, vorzugsweise entlang einer axialen Richtung, innerhalb der Zusatzhandgriffvorrichtung verstanden werden, wobei zumindest ein Teilbereich der Befestigungseinheit in Richtung einer dem Zusatzhandgriff abgewandten Seite der Befestigungseinheit über das Tilgermassenelement hinaus ragt. Unter „vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgestattet und/oder ausgelegt verstanden werden. Ferner soll unter einer „axialen Richtung" insbesondere eine Richtung entlang einer Längserstreckung der Zusatzhandgriffvorrichtung verstanden werden. Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine vorteilhafte Dämpfung des Zusatzhandgriffs, insbesondere eines Griffbereichs, und damit ein hoher Bedienkomfort für einen Bediener erreicht werden. Die erfindungsgemäße Zusatzhandgriffvorrichtung ist grundsätzlich in Verbindung mit allen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Handwerkzeugmaschinen einsetzbar, bei denen insbesondere eine Führung von Handwerkzeugmaschinen mittels des Zusatzhandgriffs für einen Bediener erleichtert wird. Aufgrund ihrer Dämpfungseigenschaft ist die Zusatzhandgriffvorrichtung in Verbindung mit einer Winkelschleifmaschine besonders vorteilhaft.
  • Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass das Tilgermassenelement scheibenförmig ausgebildet ist, wodurch eine kompakte und insbesondere Platz sparende Anordnung des Tilgermassenelements innerhalb der Dämpfungseinheit erzielt werden kann. Dabei soll unter „scheibenförmig" insbesondere eine Ausbildung des Tilgermassenelements verstanden werden, dessen Länge, Breite und/oder Durchmesser insbesondere einer Haupterstreckungsfläche um ein Vielfaches größer ist als dessen Dicke, die senkrecht zur Haupterstreckungsfläche ausgerichtet ist.
  • Ferner kann das Tilgermassenelement bolzenförmig ausgebildet sein, wodurch eine vorteilhafte, Verschleiß reduzierende Abwälzbewegung mittels des Tilgermassenelements während einer Schwingungsdämpfung zwischen der Befestigungseinheit und des Zusatzhandgriffs erreicht werden kann. Besonders vorteilhaft kann dies erreicht werden, wenn das bolzenförmige Tilgermassenelement zumindest einen abgerundeten Endbereich aufweist. In diesem Zusammenhang soll unter einer „bolzenförmigen Ausbildung" insbesondere eine Ausbildung des Tilgermassenelements verstanden werden, die eine Länge entlang einer Längserstreckung aufweist, die um ein Vielfaches größer ist als eine senkrecht zur Längserstreckung ausgerichtete Breite und/oder Tiefe des Tilgermassenelements.
  • Eine insbesondere verliersichere Anordnung des Tilgermassenelements kann erzielt werden, wenn das bolzenförmige Tilgermassenelement zumindest einen Endbereich aufweist, der eine größere Quererstreckung aufweist als eine Quererstreckung eines mittleren Teilbereichs.
  • In einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Dämpfungseinheit zumindest ein Dämpfungselement aufweist, das zu einer Abstützung in zumindest eine Richtung des Tilgermassenelements vorgesehen ist. Hierdurch kann eine konstruktiv einfache Abstützung bei einer gleichzeitigen Schwingungsdämpfung durch das Dämpfungselement erzielt werden, insbesondere wenn das Dämpfungselement von einem Elastomer und/oder einem Ring und/oder einer Schraubenfeder und/oder einem weiteren, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden und zu einer Abstützung geeigneten Dämpfungselement gebildet ist.
  • Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das Dämpfungselement zumindest teilweise von einem Sicherungselement gebildet ist, das zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements vorge sehen ist. In diesem Zusammenhang soll unter einer „Verdrehsicherung" insbesondere eine Sicherung des Tilgermassenelements gegen ein Verdrehen und/oder gegen eine Rotation um eine Achse, insbesondere eine Zusatzhandgriffachse, relativ zu dem Zusatzhandgriff und/oder der Befestigungseinheit verstanden werden. Es kann eine unerwünschte Rotation und/oder Verdrehung des Tilgermassenelements relativ zur Befestigungseinheit und/oder zum Zusatzhandgriff vermieden werden und eine vorteilhafte Ausgangsposition des Tilgermassenelements für eine Gegenschwingung erreicht bzw. beibehalten werden. Besonders vorteilhaft kann dies auch erreicht werden, wenn zudem die Befestigungseinheit und/oder das Tilgermassenelement und/oder der Zusatzhandgriff ein Sicherungselement aufweist, das zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements vorgesehen ist.
  • In einer weiteren, vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, dass die Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest ein Verbindungselement aufweist, das den Zusatzhandgriff mit der Befestigungseinheit unverlierbar verbindet.
  • Ist das Verbindungselement zudem in zumindest eine Richtung biegeweich ausgebildet, wie beispielsweise eine Kette und/oder besonders vorteilhaft ein Seil, insbesondere ein elastisch gedrilltes Stahlseil, können hierdurch vorteilhaft Zugkräfte, wie insbesondere bei einer Vorspannung des Verbindungselements, zwischen dem Zusatzhandgriff und der Befestigungseinheit aufgenommen werden. In diesem Zusammenhang soll unter „biegeweich" insbesondere eine Eigenschaft eines Elements verstanden werden, die in zumindest eine Richtung, vorzugsweise eine Richtung quer zu einer Längserstreckung des Elements, im Wesentlichen keine Kräfte aufnehmen kann und das Element in erster Linie dazu vorgesehen ist, Zugkräfte in Richtung der Längserstreckung aufzunehmen. Unter einem „Seil" soll dabei insbesondere ein aus einzelnen, vorzugsweise zusammengedrehten Fasern und/oder Drähten bestehendes längliches, biegeweiches, elastisches Element zur Übertragung von Zugkräften verstanden werden.
  • Ferner können weitere Bauteile, Bauraum; Montageaufwand und Kosten vorteilhaft eingespart werden, wenn die Dämpfungseinheit zumindest ein Dämpfungselement aufweist, das einteilig mit dem Verbindungselement ausgebildet ist.
  • Zeichnung
  • Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
  • Es zeigen:
  • 1 eine Handwerkzeugmaschine mit einer erfindungsgemäßen Zusatzhandgriffvorrichtung in einer schematischen Darstellung,
  • 2 die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer ein scheibenförmiges Tilgermassenelement aufweisenden Dämpfungseinheit in einer Schnittdarstellung,
  • 3 die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer alternativen Dämpfungseinheit, die stabförmige Tilgermassenelemente aufweist, in einer Schnittdarstellung und
  • 4 die Zusatzhandgriffvorrichtung mit einer weiteren, ein alternatives scheibenförmiges Tilgermassenelement aufweisenden Dämpfungseinheit in einer Schnittdarstellung.
  • Beschreibung der Ausführungsbeispiele
  • In 1 ist eine von einer Winkelschleifmaschine ausgebildete Handwerkzeugmaschine 12a in einer Ansicht von oben dargestellt. Die Winkelschleifmaschine umfasst ein Gehäuse 80a und einen im Gehäuse 80a integrierten Haupthandgriff 78a. Der Haupthandgriff 78a erstreckt sich an einer einem von einer Trennscheibe gebildeten Werkzeug 82a abgewandten Seite 84a in Richtung einer Längsrichtung 86a der Winkelschleifmaschine. An einem vorderen, werkzeugnahen Bereich 88a der Winkelschleifmaschine ist eine Zusatzhandgriffvorrichtung 10a angeordnet, die sich quer zur Längsrichtung 86a der Winkelschleifmaschine erstreckt.
  • In 2 ist die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a mit einem Zusatzhandgriff 14a, einer Befestigungseinheit 16a und einer Dämpfungseinheit 18a dargestellt. Der Zusatzhandgriff 14a weist eine Griffhülse 90a auf, die sich entlang einer Haupterstreckungsrichtung 92a der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a erstreckt. Der Zusatzhandgriff 14a bzw. die Griffhülse 90a weist an einer radial nach außen gerichteten Oberfläche 94a entlang der Haupterstreckungsrichtung 92a des Zusatzhandgriffs 14a eine nach außen gewölbte Form auf, so dass eine besonders gute Griffigkeit für einen Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a erreicht wird. Entlang der Haupterstreckungsrichtung 92a ist an Endbereichen 24a, 96a der Griffhülse 90a jeweils eine wulstartige Erhebung angeordnet, die einen Griffbereich der Griffhülse 90a für einen Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a entlang der Haupterstreckungsrichtung 92a begrenzen. Die beiden wulstartigen Erhebungen sind ringartig in eine Umfangsrichtung 98a, die senkrecht zu der Haupterstreckungsrichtung 92a verläuft, an dem Zusatzhandgriff 14a angeordnet und erstrecken sich von dem Zusatzhandgriff 14a radial nach außen. Die wulstartigen Erhebungen verhindern im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a ein Abrutschen einer Hand des Bedieners bei einer Führung der Handwerkzeugmaschine 12a mittels der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a bzw. während einer Kraftübertragung von dem Bediener über die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a auf die Handwerkzeugmaschine 12a.
  • Die Dämpfungseinheit 18a umfasst ein scheibenförmiges Tilgermassenelement 20a, das entlang einer axialen Richtung 26a, 58a, die parallel zur Haupterstreckungsrichtung 92a ausgerichtet ist, zwischen dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a und der Befestigungseinheit 16a angeordnet ist. Das scheibenförmige Tilgermassenelement 20a ist zu einer Absorption einer Vibrations- und Schwingungsenergie, die im Betrieb von der Handwerkzeugmaschine 12a über die Befestigungseinheit 16a auf den Zusatzhandgriff 14a übertragbar ist, vorgesehen. Hierzu wird das scheibenförmige Tilgermassenelement 20a mittels der Vibrations- und Schwingungsenergie der Handwerkzeugmaschine 12a zu einer Gegenschwingung angeregt, die einer Ausgangsschwingung bzw. einer Ausgangsvibration der Handwerkzeugmaschine 12a entgegenwirkt. Die Befestigungseinheit 16a umfasst ein bolzenförmiges Befestigungselement 100a, das mit der Handwerkzeugmaschine 12a verschraubbar ist. Zudem umfasst die Befestigungseinheit 16a an einem dem Zusatzhandgriff 14a zugewandten Bereich 102a ein scheibenförmiges Grundelement 104a, das einteilig mit dem bolzenförmigen Befestigungselement 100a ausgebildet ist.
  • Entlang der axialen Richtung 26a, 58a ist zwischen dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a und dem Tilgermassenelement 20a und zwischen dem Tilgermassenelement 20a und dem scheibenförmigen Grundelement 104a jeweils ein Dämpfungselement 44a, 46a der Dämpfungseinheit 18a angeordnet. Die Dämpfungselemente 44a, 46a sind von Ringen aus einem Elastomer gebildet und zu einer zusätzlichen Schwingungsdämpfung bzw. zu einer Vermeidung einer direkten Übertragung von Schwingungen von der Befestigungseinheit 16a über das Tilgermassenelement 20a auf den Zusatzhandgriff 14a vorgesehen. Zu einer Aufnahme der Dämpfungselemente 44a, 46a weist das Tilgermassenelement 20a an einer der Befestigungseinheit 16a zugewandten Seite 106a und an einer dem Zusatzhandgriff 14a zugewandten Seite 108a jeweils eine kreisförmige Nut 110a, 112a auf, in denen jeweils eines der Dämpfungselemente 44a, 46a gelagert ist. Zur Lagerung bzw. Aufnahme der ringförmigen Dämpfungselemente 44a, 46a weisen auch das scheibenförmige Grundelement 104a der Befestigungseinheit 16a an einer dem Tilgermassenelement 20a zugewandten Seite 114a und der Endbereich 24a an einer der Befestigungseinheit 16a zugewandten Seite 116a eine kreisförmige Nut 118a, 120a auf. Die Dämpfungselemente 44a, 46a sind zudem als Sicherungselemente 62a, 64a ausgebildet und an den Endbereich 24a des Zuatzhandgriffs 14a, an das Tilgermassenelement 20a und an das scheibenförmige Grundelement 104 der Befestigungseinheit 16a angespritzt, so dass das Tilgermassenelement 20a gegen eine Verdrehung bzw. Rotation in Umfangsrichtung 98a bezüglich der Befestigungseinheit 16a und/oder des Zusatzhandgriffs 14a gesichert ist. Prinzipiell ist es aber auch denkbar, dass die kreisförmigen Nuten 110a, 112a, 118a, 120a des Tilgermassenelements 20a, des scheibenförmigen Grundelements 104a und/oder des Endbereichs 24a stegförmige Sicherungselemente aufweisen, die sich in eine radiale Richtung 60a innerhalb der Nuten 110a, 112a, 118a, 120a erstrecken, wobei die stegförmigen Sicherungselemente in dazu korrespondierende Ausnehmungen der ringförmigen Dämpfungselemente 44a, 46a greifen und so eine Verdrehsicherung realisierbar ist. Des Weiteren ist es auch denkbar, dass die Dämpfungselemente 44a, 46a von Elastomerkugeln gebildet sind, die in Kugelkäfigen des Tilgermassenelements 20a, des Endbereichs 24a und/oder des scheibenförmigen Grundelements 104a gelagert sind und so eine Verdrehsicherung des Tilgermassenelements 20a realisierbar ist.
  • Des Weiteren umfasst die Zusatzhandgriffvorrichtung 10a ein Verbindungselement 74a, das zu einer unverlierbaren Anordnung der Befestigungseinheit 16a mit dem Zusatzhandgriff 14a vorgesehen ist. Das Verbindungselement 74a ist zudem von einem Dämpfungselement 54a der Dämpfungseinheit 18a gebildet, so dass neben einer unverlierbaren Anordnung der Befestigungseinheit 16a gleichzeitig eine zusätzliche Schwingungsdämpfung zwischen der Befestigungseinheit 16a und dem Zusatzhandgriff 14a im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10a stattfindet bzw. eine direkte Schwingungsübertragung mittels des Verbindungselements 74a zwischen der Befestigungseinheit 16a und dem Zusatzhandgriff 14a nahezu vermieden wird. Das Verbindungselement 74a ist von einem biegeweichen, geflochtenen Stahlseil gebildet und mit dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a des Zusatzhandgriffs 14a und der Befestigungseinheit 16a verpresst. Grundsätzlich ist jedoch auch denkbar, dass das Verbindungselement 74a mit der Befestigungseinheit 16a und/oder dem der Befestigungseinheit 16a zugewandten Endbereich 24a verschraubt ist. Das scheibenförmige Tilgermassenelement 20a weist zu einer Anordnung des Verbindungselements 74a ein zylinderförmiges, sich in axialer Richtung 26a, 58a erstreckendes Loch 122a auf, durch das das Verbindungselement 74a geführt ist. Das Loch 122a ist in einem mittleren Teilbereich 124a des scheibenförmigen Tilgermassenelements 20a angeordnet.
  • In den 3 und 4 sind alternative Ausführungsbeispiele dargestellt. Im Wesentlichen gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele sind jedoch den Bezugszeichen der Ausführungsbeispiele die Buchstaben a bis c hinzugefügt. Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zu dem Ausführungsbeispiel in den 1 und 2, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in den 1 und 2 verwiesen werden kann.
  • In 3 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10b mit einer Dämpfungseinheit 18b, einem Zusatzhandgriff 14b und einer Befestigungseinheit 16b dargestellt. Die Dämpfungseinheit 18b umfasst mehrere, jedoch zumindest drei Tilgermassenelemente 20b, 22b, die jeweils bolzenförmig ausgebildet sind und eine Haupterstreckungsrichtung 126b in eine axiale Richtung 26b, 58b aufweisen. Die bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b sind in eine Umfangsrichtung 98b gleichmäßig zueinander beabstandet angeordnet, so dass eine möglichst gleichmäßige Schwingungsdämpfung für einen Bediener der Zusatzhandgriffvorrichtung 10b erreichbar ist.
  • Zu einer Aufnahme der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b weisen ein scheibenförmiges Grundelement 104b der Befestigungseinheit 16b und ein der Befestigungseinheit 16b zugewandter Endbereich 24b des Zusatzhandgriffs 14b zylinderförmige, kapselartige Aussparungen 128b, 130b auf. Die kapselartigen Aussparungen 128b, 130b sind zudem von Sicherungselementen 66b, 68b gebildet, die die Tilgermassenelemente 20b, 22b gegen eine Verdrehung in Umfangsrichtung 98b bezüglich der Befestigungseinheit 16b und/oder des Zusatzhandgriffs 14b sichern. Grundsätzlich ist es jedoch auch denkbar, dass das scheibenförmige Grundelement 104b bzw. der Endbereich 24b mit einer rillenförmigen Nut zur Aufnahme der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b versehen ist. Die kapselartigen Aussparungen 128b, 130b des scheibenförmigen Grundelements 104b und des der Befestigungseinheit 16b zugewandten Endbereichs 24b weisen jeweils abgerundete Endberei che 32b, 34b auf. Ferner weisen auch die bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b jeweils abgerundete Endbereiche 28b, 30b auf, die ein vorteilhaftes Abwälzen der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b in den kapselartigen Aussparungen 128b, 130b während einer schwingungsdämpfenden Gegenschwingungsbewegung im Betrieb ermöglichen. Zusätzlich hierzu sind die Endbereiche 28b, 32b der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b als Sicherungselemente 70b, 72b ausgebildet und dabei mit einer größeren Quererstreckung 36b versehen als eine Quererstreckung 38b eines mittleren Teilbereichs 40b. Innerhalb der kapselartigen Aussparungen 128b, 130b des scheibenförmigen Grundelements 104b und des Endbereichs 24b sind von einem Elastomer gebildete, kapselartige Dämpfungselemente 44b, 46b angeordnet, wobei die kapselartigen Dämpfungselemente 44b, 46b an dem scheibenförmigen Grundelement 104b, den bolzenförmigen Tilgermassenelementen 20b, 22b und dem Endbereich 24b angespritzt sind. Zu einer weiteren Unterstützung einer Dämpfungswirkung der Dämpfungseinheit 18b weist diese weitere Dämpfungselemente 50b, 52b, 54b auf, die von einem Stahlseil und von Schraubenfedern gebildet sind. Das Stahlseil ist als Verbindungselement 74b zwischen dem der Befestigungseinheit 16b zugewandten Endbereich 24b und der Befestigungseinheit 16b ausgebildet. Die Schraubenfedern sind jeweils um eines der bolzenförmigen Tilgermassenelemente 20b, 22b und in axialer Richtung 26b, 58b ausgerichtet angeordnet.
  • In 4 ist eine alternative Zusatzhandgriffvorrichtung 10c mit einer Dämpfungseinheit 18c dargestellt. Die Dämpfungseinheit 18c umfasst ein scheibenförmiges Tilgermassenelement 20c. Das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c weist eine sich in eine axiale Richtung 26c, 58c erstreckende, mittig angeordnete, von einem Loch gebildete Aussparung 132c auf. Die Aussparung 132c ist zu einer Aufnahme eines Grundelements 104c einer Befestigungseinheit 16c vorgesehen, das in axialer Richtung 26c, 58c ein I-förmiges Profil aufweist. Die Befestigungseinheit 16c weist an einem einem Zusatzhandgriff 14c abgewandten Bereich 134c ein Befestigungselement 100c auf, das sich in axialer Richtung 26c, 58c an dem I-förmigen Grundelement 104c anschließt und über das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c hinaus erstreckt. An einer dem Zusatzhandgriff 14c zugewandten Seite 114c ist die Befestigungseinheit 16c bzw. das Grundelement 104c über ein scheibenförmiges, von einem Elastomer gebildetes Dämpfungselement 42c an dem Zusatzhandgriff 14c abgestützt. In axialer Richtung 26c, 58c sind an einem mittleren Teilbereich 136c des Grundelements 104c drei ringförmige, von jeweils einem Elastomer gebildete Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c angespritzt. Zudem sind die Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c an einer dem Grundelement 104c abgewandten Seite an dem scheibenförmigen Tilgermassenelement 20c angespritzt. Die Dämpfungselemente 44c, 46c, 48c sind zudem als Sicherungselemente 138c, 62c, 64c ausgebildet, die das Tilgermassenelement 20c gegen ein Verdrehen bzw. gegen eine Rotation in eine Umfangsrichtung 98c bezüglich des Zusatzhandgriffs 14c und/oder der Befestigungseinheit 16c sichern. Die Befestigungseinheit 16c ist über das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c mit dem Zusatzhandgriff 14c verbunden. Hierzu weist die Zusatzhandgriffvorrichtung 10c mehrere, jedoch zumindest drei Verbindungselemente 74c, 76c auf, die jeweils von einem Dämpfungselement 54c, 56c gebildet sind. Die Verbindungselemente 74c, 76c sind zudem von einem biegeweichen, elastisch gedrillten Stahlseil ausgebildet, so dass eine möglichst stabile Lagerung des Tilgermassenelements 20c und der Befestigungseinheit 16c erreicht wird. Die Stahlseile sind mit dem Tilgermassenelement 20c und mit dem der Befestigungseinheit 16c zugewandten Endbereich 24c. verpresst. Um im Betrieb der Zusatzhandgriffvorrichtung 10c eine zur Schwingungsdämpfung erforderliche Gegenschwingung des scheibenförmigen Tilgermassenelements 20c zu ermöglichen, weist das Tilgermassenelement 20c an einer dem Zusatzhandgriff 14c zugewandten Seite 108c eine Aussparung 140c auf, die sich konisch verjüngt in das scheibenförmige Tilgermassenelement 20c hineinerstreckt.

Claims (16)

  1. Zusatzhandgriffvorrichtung, insbesondere für eine Handwerkzeugmaschine (12a–c), mit einem Zusatzhandgriff (14a–c), einer Befestigungseinheit (16a–c), die zu einer Befestigung mit der Handwerkzeugmaschine (12a–c) vorgesehen ist, und einer Dämpfungseinheit (18a–c) mit zumindest einem Tilgermassenelement (20a; 20b, 22b; 20c), dadurch gekennzeichnet, dass das Tilgermassenelement (20a; 20b, 22b; 20c) zumindest teilweise an einem der Befestigungseinheit (16a–c) zugewandten Endbereich (24a–c) des Zusatzhandgriffs (14a–c) entlang einer axialen Richtung (26a–c, 58a–c) zwischen dem Zusatzhandgriff (14a–c) und der Befestigungseinheit (16a–c) angeordnet ist.
  2. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tilgermassenelement (20a; 20c) scheibenförmig ausgebildet ist.
  3. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Tilgermassenelement (20b, 22b) bolzenförmig ausgebildet ist.
  4. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bolzenförmige Tilgermassenelement (20b, 22b) zumindest einen abgerundeten Endbereich (28b, 30b) aufweist.
  5. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das bolzenförmige Tilgermassenelement (20b, 22b) zumindest einen Endbereich (28b, 30b) aufweist, der eine größere Quererstreckung aufweist (36b) als eine Quererstreckung (38b) eines mittleren Teilbereichs (40b).
  6. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (18a–c) zumindest ein Dämpfungselement (44a, 46a; 44b, 46b, 50b, 52b; 44c, 46c, 48c) aufweist, das zu einer Abstützung in zumindest eine Richtung (26a–c, 58a–c, 60a-c) des Tilgermassenelements (20a; 20b, 22b; 20c) vorgesehen ist.
  7. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (44a, 46a; 44b, 46b; 44c, 46c, 48c) von einem Elastomer gebildet ist.
  8. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (44a, 46a; 44c, 46c, 48c) von einem Ring gebildet ist.
  9. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (50b, 52b) von einer Schraubenfeder gebildet ist.
  10. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungselement (44a, 46a; 44b, 46b; 44c, 46c, 48c) zumindest teilweise von einem Sicherungselement (62a, 64a; 62b, 64b; 62c, 64c) gebildet ist, das zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements (20a; 20b, 22b; 20c) vorgesehen ist.
  11. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungseinheit (16b) und/oder das Tilgermassenelement (20b, 22b) und/oder der Zusatzhandgriff (14b) ein Sicherungselement (66b, 68b, 70b, 72b) aufweist, das zu einer Verdrehsicherung des Tilgermassenelements (20b, 22b) vorgesehen ist.
  12. Zusatzhandgriffvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein Verbindungselement (74a; 74b; 74c, 76c), das den Zusatzhandgriff (14a–c) mit der Befestigungseinheit (16a–c) unverlierbar verbindet.
  13. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (74a; 74b; 74c, 76c) in zumindest eine Richtung (60a–c) biegeweich ausgebildet ist.
  14. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (74a; 74b; 74c, 76c) von einem Seil gebildet ist.
  15. Zusatzhandgriffvorrichtung zumindest nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Dämpfungseinheit (18a–c) zumindest ein Dämpfungselement (54a; 54b; 54c, 56c) aufweist, das einteilig mit dem Verbindungselement (74a; 74b; 74c, 76c) ausgebildet ist.
  16. Handwerkzeugmaschine, insbesondere eine Winkelschleifmaschine, mit einem Haupthandgriff (78a–c) und einer Zusatzhandgriffvorrichtung (10a–c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
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