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DE102007037088A1 - Ultraschallwandler mit Anpasskörper und Zwischenschicht - Google Patents

Ultraschallwandler mit Anpasskörper und Zwischenschicht Download PDF

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DE102007037088A1
DE102007037088A1 DE200710037088 DE102007037088A DE102007037088A1 DE 102007037088 A1 DE102007037088 A1 DE 102007037088A1 DE 200710037088 DE200710037088 DE 200710037088 DE 102007037088 A DE102007037088 A DE 102007037088A DE 102007037088 A1 DE102007037088 A1 DE 102007037088A1
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DE
Germany
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ultrasonic transducer
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piezoelectric transducer
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Withdrawn
Application number
DE200710037088
Other languages
English (en)
Inventor
Tobias Lang
Sami Radwan
Roland Wanja
Roland Mueller
Michael Horstbrink
Gerhard Hueftle
Bernd Kuenzl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Publication of DE102007037088A1 publication Critical patent/DE102007037088A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/66Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by measuring frequency, phase shift or propagation time of electromagnetic or other waves, e.g. using ultrasonic flowmeters
    • G01F1/662Constructional details
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2291/00Indexing codes associated with group G01N29/00
    • G01N2291/02Indexing codes associated with the analysed material
    • G01N2291/028Material parameters
    • G01N2291/02836Flow rate, liquid level

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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Ultraschallwandler (112), der ein piezoelektrisches Wandlerelement (216) und einen Anpasskörper (218) mit einer Anpassschicht (220) zur Begünstigung einer Schwingungskopplung zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und einem umgebenden fluiden Medium umfasst. Zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und der Anpassschicht (220) ist mindestens eine Zwischenschicht (310) zur Reduktion thermischer Spannungen zwischen der Anpassschicht (220) und dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) vorgesehen. Die Zwischenschicht (310) umfasst ein Fasermaterial (312).

Description

  • Stand der Technik
  • Die Erfindung geht aus von bekannten Ultraschallwandlern, welche beispielsweise in Ultraschall-Durchflussmessern in der Verfahrenstechnik oder im Automobilbereich, insbesondere im Ansaug- und/oder Abgastrakt von Verbrennungsmotoren, zur Volumenstrom- oder Massenstrommessung eingesetzt werden. Dabei werden typischerweise Ultraschallwandler eingesetzt, welche sowohl Ultraschallwellen in ein fluides Medium (ein Gas und/oder eine Flüssigkeit) emittieren können als auch Ultraschallwellen empfangen können. Es werden üblicherweise Ultraschallsignale durch das strömende fluide Medium von einem Emitter zu einem Empfänger übermittelt und dabei die Laufzeit, Laufzeitdifferenzen oder Phasen der Ultraschallsignale oder auch Kombinationen dieser Messgrößen gemessen. Diese Signale werden durch die Strömung des Fluids beeinflusst. Aus dem Grad der Beeinflussung der Laufzeit lässt sich auf die Strömungsgeschwindigkeit des Fluids schließen. Ein Beispiel derartiger Ultraschall-Durchflussmesser, welcher in verschiedenen Messanordnungen eingesetzt werden kann, ist in DE 10 2004 060 064 A1 beschrieben.
  • Bei der Ultraschallströmungsmessung handelt es sich um eine berührungslose, schnelle und zumindest teilweise über den Strömungsquerschnitt integrierende Messmethode. Darüber hinaus werden im Gegensatz zum thermischen Messverfahren keine filigranen und empfindlichen Heizstrukturen innerhalb der Strömung benötigt. Diese grundsätzlichen Vorteile können je nach Einsatzbedingungen eine verbesserte Messgenauigkeit bewirken.
  • Ein Nachteil vieler bekannter Ultraschall-Durchflussmesser liegt jedoch zumindest bei gasförmigen Medien im geringen Signalhub, d. h. z. B. den geringen Laufzeitveränderungen, die das Verfahren bei kleinen Strömungsraten häufig sehr driftanfällig machen – ein Fehler, der auch oft als „zero flow error" bezeichnet wird.
  • Erschwerend kommt hinzu, dass die von einem üblichen Ultraschallgeber (z. B. einer Piezokeramik) erzeugte Schwingungsenergie bei der Einkopplung in das zu messende Medium einen hohen akustischen Impedanzunterschied (ca. einen Faktor 6·105) überwinden muss. Infolgedessen werden in der Regel ca. 99,9995% der Schallenergie auf dem Weg von einer Piezokeramik in Luft an der entsprechenden Grenzfläche zurückreflektiert und sind für die Messung nicht nutzbar. Derselbe Reflexionsverlust tritt nochmals beim zweiten, empfangenden Wandler auf (welcher auch mit dem ersten Wandler identisch sein kann).
  • Um die akustische Kopplung zwischen Piezoelement und dem zu messenden Fluid zu verbessern, werden üblicherweise Maßnahmen zur Impedanzanpassung eingesetzt. Beispielsweise lassen sich zwischen das Piezoelement und das Fluid ein oder mehrere Anpassschichten zur Impedanzanpassung einbringen, welche akustische Impedanzen aufweisen die zwischen denjenigen des Piezomaterials und des Fluids liegen. Dies schränkt jedoch die möglichen Ansätze für die Konstruktion der Ultraschallwandler stark ein. So lassen sich zur Impedanzanpassung beispielsweise Membranen oder λ/4-Schichten einsetzen, auf die das meist dünne Piezoelement aufgeklebt ist. Zumindest im Fall einer Membran wird jedoch die Resonanzfrequenz des Wandlers eher durch die Membrangeometrie bestimmt als durch das Piezoelement allein.
  • Auch andere Arten von Anpassschichten sind bekannt, welche auf das Piezoelement aufgebracht werden. Eine Großserien-Fertigung von Luftultraschallwandlern nach den be kannten Prinzipien beinhaltet jedoch aufwändige und teure Prozessschritte. Insbesondere ist in vielen Fällen eine spanende Bearbeitung der Anpassschicht erforderlich, was je nach Werkstofftyp zu rauen Oberflächen führt, die eine akustisch vorteilhafte dünne und reproduzierbare Klebung erschweren. Auch bei einer Fertigung der Anpassschicht ohne spanende Bearbeitung (z. B. in einem Gieß/Spritzprozess) bleibt die Notwendigkeit eines separaten Klebeprozesses.
  • Weitere Einschränkungen bezüglich der zu nutzenden Ultraschallfrequenz und des Wandlerdesigns ergeben sich für bekannte Ultraschallwandler aus physikalischen Effekten wie Schallfeldformung im Fluid, Absorption und Dispersion.
  • Zusätzlich zu diesen Designeinschränkungen kann aus üblichen Zieltoleranzen für eine Strömungsmessung im Ansaugbereich von PKW-Motoren die Anforderung abgeleitet werden, dass der oszillierende Einschwingverlauf des Ultraschallwandlers zumindest im Sinne der differenziellen Laufzeitmessung rein mechanisch immer näherungsweise exakt gleich bleibt, und zwar mit einer Genauigkeit von beispielsweise ca. 1/1000 einer einzelnen mechanischen Schwingung. Dabei gehen in diesen mechanischen Einschwingverlauf neben Wandlergrunddesign und Wandlergeometrie auch entscheidend die inneren Werkstoffeigenschaften und Verbindungen der Werkstoffe untereinander ein. Dadurch ist es schwierig, die bei einer thermischen Strömungsmessung üblichen Toleranzen zu erreichen oder gar zu verbessern.
  • Die Anpassschicht wird üblicherweise als vorgefertigtes Teil mit einem Klebstoff auf den piezoelektrischen Wandler bzw. auf dessen Elektrode aufgeklebt oder ein Anpassschichtwerkstoff wird im unvernetzten Zustand mit dem piezoelektrischen Wandler in Kontakt gebracht, so dass sich eine Haftung zwischen Piezoelement und Anpassschicht nicht durch einen separaten Klebstoff, sondern nach Aushärtung durch die Moleküle der Anpassschicht selbst einstellt.
  • Um eine günstige akustische Kopplung zwischen dem Piezoelement und dem fluiden Medium, insbesondere Luft, herzustellen, muss die akustische Impedanz der Anpassschicht (bzw. die akustischen Impedanzen der Anpassschichten) in einem Bereich liegen, der bei vielen Stoffen nur durch eine Dichtereduktion zu erzielen ist. Als Werkstoff für die Anpassschicht kommen beispielsweise Epoxydharze, ungesättigte Polyester oder BMC-Massen (BMC: bulk molding compound, ein Faser-Matrix-Halbzeug, welches zumeist Kurz-Glasfasern und ein Polyester- oder Vinylesterharz oder andere Faser/Harzsysteme aufweist) mit Glashohlkugel-Beimischungen oder geschäumte, gesinterte oder anders mit Hohlräumen versehene Kunststoffe in Frage. Hierbei sollten thermische Spannungen am Übergang zwischen Piezomaterial und Anpassschicht vermieden werden. Insbesondere bei den hohen thermischen Belastungen und Temperaturschockwechseln, welche in der Auto mobilindustrie auftreten, können in diesem Übergangsbereich hohe mechanische Spannungen auftreten, was zu Alterungseffekten oder sogar ausfällen der Ultraschallwandler führen könnte.
  • Nachteilig an bekannten Systemen ist also, dass diese nicht nur starken Designeinschränkungen unterworfen sind, sondern dass auch die Signalqualität und die Funktionstoleranzen in vielen Fällen Potential für weitere Verbesserungen aufweisen. Auch die Herstellung derartiger Elemente ist meist aufwändig und teuer. Zudem lässt insbesondere die thermische Belastbarkeit und das Alterungsverhalten Raum für weitere Verbesserungen.
  • Offenbarung der Erfindung
  • Es wird daher ein Ultraschallwandler, ein Strömungsmesssystem, welches diesen Ultraschallwandler umfasst sowie ein Verfahren zur Herstellung eines Ultraschallwandlers vorgeschlagen, welches die Nachteile bekannter Systeme und Verfahren zumindest weitgehend vermeidet. Insbesondere ist der Ultraschallwandler stabiler gegenüber thermischen Belastungen, wodurch dieser für Automotive-Anwendungen, insbesondere unter Motoranbaubedingungen, besonders geeignet ist. Zudem weist der vorgeschlagene Ultraschallwandler geringe Funktionstoleranzen bezüglich Ultraschall-Strömungsmessungen auf. Ein derartiger Ultraschallwandler und ein derartiges Strömungsmesssystem kann somit insbesondere auch als robusterer Ersatz des heute üblichen thermischen Luftmassenmessersystems eingesetzt werden, oder sogar an motorregelungstechnisch günstigeren Orten zum Einsatz kommen, an welchen das übliche thermische Messprinzip an seine Grenzen stößt (zum Beispiel nach einem Ladeluftkühler oder in einer gekühlten Abgasrückführleitung).
  • Der vorgeschlagene Ultraschallwandler umfasst ein piezoelektrisches Wandlerelement und mindestens einen Anpasskörper mit einer Anpassschicht zur Begünstigung einer Schwingungskopplung zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement und einem umgebenden fluiden Medium. Der Begriff des piezoelektrischen Wandlerelements ist dabei weit zu fassen und umfasst beispielsweise elektrisch-akustische Wandler, welche nach ferroelektrischen, elektrostatischen, magnetostriktiven, magnetoelektrischen Effekten oder Kombinationen dieser Effekte arbeiten können.
  • Zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement und der Anpassschicht ist mindestens eine Zwischenschicht zur Reduktion thermischer Spannungen zwischen der Anpassschicht und dem piezoelektrischen Wandlerelement vorgesehen. Erfindungsgemäß umfasst diese Zwischenschicht mindestens ein Fasermaterial. Unter einer Zwischenschicht ist dabei eine Schicht zu verstehen, welche zumindest teilweise nicht identisch ist mit der mit der Anpassschicht oder Schichten des piezoelektrischen Wandlerelements, also eine unterscheidbare Schicht.
  • Dabei kann die Zwischenschicht insbesondere ein Elastizitätsmodul (E-Modul) aufweisen, welches grundsätzlich im gesamten Bereich zwischen dem E-Modul des piezoelektrischen Wandlerelements und dem E-Modul der Anpassschicht angesiedelt sein kann. Auch darüber hinausgehende E-Module sind möglich. Dies ist dadurch bedingt, dass die Zwischenschicht in der Regel wesentlich dünner ist als die akustische Wellenlänge, so dass die Akustik durch die Wahl des Elastizitätsmoduls nicht negativ beeinflusst wird. Lediglich eine höhere Flexibilität der Zwischenschicht im Vergleich zur Anpassschicht kann sich negativ bemerkbar machen, da in diesem Fall die akustische Kopplung ungünstig wäre.
  • Wichtiger als eine geeignete Wahl des E-Moduls der Zwischenschicht kann die Auswahl des thermischen Ausdehnungskoeffizienten (häufig mit α bezeichnet) des Zwischenschichtmaterials sein. Der thermische Ausdehnungskoeffizient, welcher häufig in ppm/°K angegeben wird, sollte vorzugsweise näher an dem entsprechenden thermischen Ausdehnungskoeffizienten des piezoelektrischen Wandlermaterials liegen (welcher typischerweise bei ca. 7 ppm/°K liegt) als an demjenigen der Anpassschicht (welcher typischerweise im Bereich > 30 ppm/°K liegt). So können beispielsweise für die Zwischenschicht Materialien verwendet werden, welche einen thermischen Ausdehnungskoeffizienten von weniger als 20 ppm/°K und besonders bevorzugt von weniger als 15 ppm/°K aufweisen.
  • Das Fasermaterial kann lose Fasern, ein Fasergeflecht, ein Faserverbundmaterial oder ähnliche Fasermaterialien oder Fasermaterialkombinationen umfassen. Das Fasermaterial kann ein organisches Fasermaterial, ein Kohlefasermaterial, ein Bor-haltiges Fasermaterial, insbesondere Borfasern, ein metallhaltiges Fasermaterial, insbesondere Metallfasern, ein anorganisches Fasermaterial, insbesondere in polkristalliner oder amorpher Form, insbesondere ein Glasfasermaterial oder ein Keramikfasermaterial, oder Kombinationen dieser oder anderer Materialien umfassen. Weitere Materialien oder Materialkombinationen sind denkbar.
  • Neben dem Fasermaterial kann die Zwischenschicht weiterhin mindestens ein Matrixmaterial aufweisen. Das Matrixmaterial kann dabei insbesondere einen oder mehrere der folgenden Werkstoffe umfassen: ein Harz, insbesondere ein Epoxydharz; einen Polyester; ein BMC-Material (BMC: bulk molding compound); einen Klebstoff; ein thermoplastisches Polymer; ein duroplastisches Polymer. Dabei kann dieses Matrixmaterial vorzugsweise auch zumindest teilidentisch sein mit mindestens einem Material des Anpasskörpers, insbesondere der Anpassschicht. So kann das Matrixmaterial selbst beispielsweise auch eine Grenzschicht des Anpasskörpers, insbesondere der Anpassschicht umfassen, welche dem piezoelektrischen Wandlerelement benachbart liegt. In diese Grenzschicht kann das oben beschriebene Fasermaterial eingebettet werden.
  • Die Anpassschicht kann grundsätzlich ebenfalls die oben beschriebenen Materialien des Matrixmaterials umfassen. Insbesondere ist es bevorzugt, wenn die Anpassschicht ein thermisch, chemisch oder photochemisch aushärtbares oder vernetzbares Polymermaterial umfasst. Dieses Polymermaterial kann beispielsweise ein syntaktisches Material, ein duroplastisches Material (insbesondere ein Epoxydharz, ein Polyester, ein Phenolharz oder einen Cyanatester), einen Thermoplasten, ein Elastomer (insbesondere Silikon), einen Polymerblend, ein Polyimid (insbesondere Kapton), oder eine Mischung der genannten und/oder anderer Materialien umfassen. Daneben kann, wie eingangs beschrieben, dieses Polymermaterial weiterhin mindestens einen Füllstoff aufweisen, insbesondere mindestens einen der folgenden Füllstoffe: Hohlräume (zum Beispiel durch Schäumen erzeugte Hohlräume), Fasern, Glashohlkugeln, Kunststoffhohlkugeln, einen flüchtigen Füllstoff (insbesondere einen während oder nach einem Vernetzen des Polymers entweichenden oder entfernbaren Füllstoff) oder Kombinationen der genannten und/oder anderer Füllstoffmaterialien umfassen.
  • Bezüglich der geometrischen Ausgestaltung der Zwischenschicht bestehen zahlreiche vorteilhaft einsetzbare Möglichkeiten. Besonders bevorzugt ist es, wenn die Zwischenschicht das piezoelektrische Wandlerelement zumindest teilweise umschließt. Beispielsweise kann die Zwischenschicht neben einer Stirnfläche des piezoelektrischen Wandlerelements auch Seitenflächen desselben ganz oder teilweise kontaktieren bzw. umschließen.
  • Weiterhin kann die Zwischenschicht auch, neben den Eigenschaften der Reduktion thermischer Spannungen durch Verwendung des Fasermaterials, weitere vorteilhafte Eigenschaften aufweisen. So ist es besonders bevorzugt, wenn die Zwischenschicht zumindest teilweise elektrisch leitfähige Eigenschaften aufweist. In diesem Fall kann insbesondere die Zwischenschicht, welche zur Erzeugung der Leitfähigkeit beispielsweise einen Leitkleber, Metallpartikel, Kohlenstoffpartikel, einen leitfähigen Kunststoff und/oder andere Materialien oder Kombinationen der genannten Materialien umfassen kann, insbesondere zur Kontaktierung einer oder mehrerer Elektroden des Piezoelektrischen Wandlerelements genutzt werden.
  • Zur Verbindung der Zwischenschicht mit dem piezoelektrischen Wandlerelement lassen sich, neben stoffschlüssigen Verbindungen (zum Beispiel durch Kleben) und/oder formschlüssigen Verbindungen (zum Beispiel durch das oben beschriebene Umschließen des piezoelektrischen Wanderelements durch die Zwischenschicht) vorteilhaft, alternativ oder zusätzlich auch formschlüssige Klammerverbindungen mit dem piezoelektrischen Wandlerelement einsetzen. Diese Weiterbildung der Erfindung ist besonders bevorzugt in Zusammenhang mit einer leitfähigen Zwischenschicht und der oben beschriebenen Möglichkeit der Kontaktierung mindestens einer Elektrode des piezoelektrischen Wandlerelements durch die Zwischenschicht. Zusätzlich zu einer Klammerverbindung kann auch eine Klebeverbindung eingesetzt werden.
  • Neben dem beschriebenen Ultraschallwandler wird weiterhin ein Strömungsmesssystem vorgeschlagen, welches mindestens einen Ultraschallwandler nach einer der oben beschriebenen Ausführungen umfasst. Weiterhin weist das Strömungsmesssystem eine mit dem Ultraschallwandler verbundene Ansteuer- und Auswerteelektronik zur Ermittlung mindestens einer Strömungsgröße eines strömenden fluiden Mediums auf.
  • Der vorgeschlagene Ultraschallwandler und das vorgeschlagene Strömungsmesssystem weisen gegenüber bekannten Ultraschallwandlern und bekannten Strömungsmesssystemen zahlreiche erhebliche Vorteile auf. So sorgt der Anpasskörper auf effiziente Weise dafür, dass die akustische Impedanz und/oder die Resonanzeigenschaften eine Schwingungskopplung zwischen dem Wandlerelement und dem umgebenden Fluid begünstigen.
  • Theoretisch sollte für eine gute Ultraschallankopplung die Impedanz der Anpassschicht zumindest näherungsweise das geometrische Mittel zwischen den Impedanzen der Luft (bzw. dem Fluid) und des piezoelektrischen Materials betragen. Dies ist jedoch in den meisten Fällen praktisch kaum realisierbar. Als besonders bevorzugter Bereich für die Impedanz der Anpassschicht wurde daher ein Bereich zwischen 0,1·106 kg/(m2s) und 2,5·106 kg/(m2s) ermittelt, besonders bevorzugt ein Bereich zwischen 0,5·106 kg/(m2s) und 1,6·106 kg/(m2s) oder sogar 1,5·106 kg/(m2s). Beispielsweise kann bevorzugt ein Wert von 0,8·106 kg/(m2s) verwendet werden. Diese bevorzugten Werte gelten für eine einschichtige Anpassschicht und Luft oder andere Gase bei Normaldruck als fluides Medium. Bei Flüssigkeiten können höhere Impedanzen verwendet werden, wobei auf Dichtereduktionen (z. B. durch Füllungen mit Glashohlkugeln) verzichtet werden kann. Wiederum andere Impedanzen können bei mehrschichtigen Anpassschicht-Aufbauten verwendet werden. Hierbei kann insbesondere versucht werden, die Impedanzen schrittweise von der Impedanz des piezoelektrischen Materials auf die Impedanz des fluiden Mediums anzupassen.
  • Im Grenzbereich des Anpasskörpers zum piezoelektrischen Wandlerelement hin sorgen hingegen die Fasern in der Zwischenschicht (welche, wie oben beschrieben, auch Teil des Anpasskörpers sein kann) für einen günstigen Wärmeausdehnungskoeffizienten und sorgen hierdurch dafür, dass mechanische und/oder thermomechanische Verspannungen in diesem Übergangsbereich erheblich reduziert werden können. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn Piezokeramiken eingesetzt werden, welche im Vergleich zu üblichen Kunststoffen der Anpasskörper erheblich geringere Wärmeausdehnungen aufweisen. Hier sind insbesondere Materialien mit den oben angegebenen bevorzugten thermischen Ausdehnungskoeffizienten von Vorteil. So lassen sich insbesondere bei Temperaturschockwechseln Alterungseffekte der inneren Keramikeigenschaften (zum Beispiel der Polarisation) vermeiden. Auch Alterungseffekte der Elektroden der piezoelektrischen Wandlerelemente und/oder der Haftung der piezoelektrischen Wandlerelemente selbst oder deren Elektroden auf der Anpassschicht (bzw. einem zwischengelagerten Klebstoff) lassen sich auf diese Weise erheblich reduzieren.
  • Weiterhin wird die Flexibilität hinsichtlich des Designs und/oder der Auswahl der Materialien für den Anpasskörper bzw. die Anpassschicht erheblich erhöht. Würde beispielsweise zur Verminderung thermomechanischer Spannungen am Übergang zwischen piezoelektrischem Wandlerelement und Anpassschicht ein flexibler Klebstoff verwendet, so bestünde in der Regel der Nachteil, dass derartige flexible Klebstoffe meist eine niedrige Glasübergangstemperatur (Tg) aufweisen. Überschreitet die Umgebungstemperatur bzw. Betriebstemperatur diese Glasübergangstemperatur, so nimmt die Flexibilität der Klebstoffe stark zu, und das E-Modul nimmt ab. In diesem Fall kann die Klebeschicht den Ultraschall nicht mehr effektiv in die Anpassschicht einkoppeln. Dadurch sinkt die obere Grenztemperatur des maximal nutzbaren Temperatureinsatzbereiches des Ultraschallwandlers und/oder des Strömungsmesssystems. Zudem nimmt mit der Flexibilität des Kunststoffs zumeist auch der Wärmeausdehnungskoeffizient zu, so dass der Klebstoff selbst die Verspannung zum Teil trotz der höheren Flexibilität unter Umständen sogar erhöhen kann.
  • Ein Ziel besteht in der Regel darin, den Wärmeausdehnungskoeffizienten des Kunststoffs, welcher an das piezoelektrische Wandlerelement angrenzt (zum Beispiel einen Klebstoff bzw. die Anpassschicht) möglichst so klein zu halten wie denjenigen der Piezokeramik selbst. Dies kann generell nur mit härteren oder gefüllten Kunststoffen realisiert werden, wobei als Füllung beispielsweise Keramikpartikel oder Glas- bzw. Mineralfasern in Frage kommen. Derartige härtere oder gefüllte Kunststoffe eignen sich noch relativ gut zur Weiterleitung des Ultraschalls aus dem Piezo, sind aber wegen ihrer hohen akustischen Impedanz für die Einleitung in das fluide Medium, insbesondere in Luft, schlecht geeignet. Die technische Möglichkeit, die Anpassschicht aus einem entsprechend gefüllten Kunststoff mit der üblichen Durchmischung von Füllstoff und Matrixmolekülen zu realisieren, führt also insbesondere bei einem Luft-Ultraschallwandler nicht zu dem gewünschten Ergebnis.
  • Verwendet man dagegen alleine einen Klebstoff, dessen Wärmeausdehnungskoeffizient an das piezoelektrische Wandlerelement angepasst ist, dann müsste die Klebstoffdicke so gewählt werden, dass sich darin Verspannungen abbauen können bzw. vom Piezoelement in die Klebung verlagert werden. Die Verspannung zwischen Klebstoff und der sich stärker ausdehnenden Anpassschicht bleibt dann jedoch immer noch bestehen, so dass die Haftung des Klebstoffs auf der Anpassschicht problematisch wird.
  • Erfindungsgemäß beruht hingegen die Haftung der Anpassschicht bzw. des Anpasskörpers auf der Zwischenschicht bzw. dem piezoelektrischen Wandlerelement bei erfindungsgemäßer Einbettung des Fasermaterials (zum Beispiel dem Fasergeflecht) nicht mehr nur auf einer Adhäsion, sondern auch auf einem Formschluss innerhalb der Zwischenräume zwischen den Fasern. Die Verspannung geht somit nicht mehr primär zu Lasten des piezoelektrischen Wandlerelement und der Adhäsion, sondern wird hauptsächlich von den Fasern selbst abgefangen. Die dabei entstehende Zunahme der akustischen Impedanz erfolgt dort, wo sie am wenigsten stört, nämlich nahe am piezoelektrischen Wandlerelement. Je nach Faserart und dem Volumenanteil innerhalb eines Matrixmaterials, insbesondere innerhalb einer Kunststoffmatrix, der Zwischenschicht, kann ein geeigneter Gradient sowohl bezüglich der akustischen Impedanz als auch bezüglich des thermischen Ausdehnungskoeffizienten erzielt werden.
  • Kurze Beschreibung der Zeichnungen
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigt:
  • 1 ein Ausführungsbeispiel eines bekannten Strömungsmesssystems, in welchem der erfindungsgemäße Ultraschallwandler einsetzbar ist;
  • 2 ein aus dem Stand der Technik bekannter Ultraschallwandler;
  • 3 ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers mit einer separaten Zwischenschicht;
  • 4 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers mit in einer Anpassschicht integrierter Zwischenschicht;
  • 5 ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers mit teilweise umlaufendem Fasergeflecht ohne Anpasskörper;
  • 6 der Ultraschallwandler gemäß 5 nach Anbringen der Elektrodenkontakte und des Anpasskörpers; und
  • 7A bis 7D ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers mit einer durch Klammern fixierten Zwischenschicht.
  • Ausführungsformen der Erfindung
  • In der 1 ist ein Ausführungsbeispiel eines Strömungsmesssystems 110 dargestellt, in welchem erfindungsgemäße Ultraschallwandler 112 eingesetzt werden können. Derartige Strömungsmesssysteme lassen sich beispielsweise in der Verfahrenstechnik zur Messung von Strömungsraten einsetzen, oder in der Kraftfahrzeugtechnik zur Messung von Ansaug- und/oder Abgasluftmassen für eine Brennkraftmaschine. Beispielsweise lässt sich mittels des Strömungsmesssystems 110 auf folgende Größen des Gases (oder allgemein des strömenden fluiden Mediums) schließen: auf eine Strömungsgeschwindigkeit des Mediums, auf einen Massenstrom und/oder (mittels Zusatzinformationen wie beispielsweise einem Druck) auf eine Temperatur des Mediums. Auch andere Ausführungsformen als die in 1 dargestellte Form und andere Arten der Anwendung sind jedoch denkbar. Nicht dargestellt ist in 1 eine in der Regel vorhandene Ansteuer- und Auswerteelektronik, welche die Ultraschallwandler 112 ansteuert und empfangene Signale entsprechend auswertet.
  • Die beiden Ultraschallwandler 112 sind in ein Strömungsrohr 114 eingebettet, welches in einer Hauptströmungsrichtung 116 (oder auch in Gegenrichtung) von einem fluiden Medium, beispielsweise einer Ansaugluftmasse einer Brennkraftmaschine, mit einer Geschwindigkeit v durchströmt wird. Bei Fluiden, die keine oder nur wenig mitgeführte Partikel enthalten, besteht in der Regel nicht die Möglichkeit, mit dem häufig verwendeten Dopplerverfahren zu messen. Deshalb werden üblicherweise die Schalllaufzeiten, Laufzeit-Differenzen oder Phasenunterschiede von Ultraschallsignalen gemessen, die zwischen zwei Ultraschallwandlern 112 mit einem Richtungsanteil in beziehungsweise entgegen der Hauptströmungsrichtung 116 hin und her gesendet werden.
  • Aus der geometrischen Anordnung (Ultraschallweg der Länge L, Verkippungswinkel α) und der zu messenden Strömungsgeschwindigkeit v ergeben sich die beiden Ultraschall-Laufzeiten zu:
    Figure 00110001
    Figure 00120001
  • Die Auflösung nach der Strömungsgeschwindigkeit v ergibt: v = L(1/t1 – 1/t2)/2cosα
  • Dabei kann die Strömungsgeschwindigkeit in vielen Fällen als Maß für die Volumenstromrate angesehen werden. Diese Näherung gilt in erster Ordnung, d. h. bei gleich bleibendem Geschwindigkeitsprofil über den Rohrquerschnitt ergibt sich im Wesentlichen eine proportionale Relation zwischen Strömungsgeschwindigkeit und Volumenstromrate, beziehungsweise lineare Kennlinie zwischen diesen beiden Größen. Eine Multiplikation mit der Dichte des fluiden Mediums (bei Gasen ~p/T) ergibt dann den Teilchenstrom oder Massenstrom.
  • Abweichend von der in 1 dargestellten Geometrie sind beispielsweise auch Messanordnungen bekannt, bei denen beide Ultraschallwandler 112 auf derselben Rohrseite gegenüber einer Reflexionsfläche angeordnet sind.
  • In 2 ist als Beispiel eine mögliche Realisierungsform eines Ultraschallwandlers 112 dargestellt. Neben dem Ultraschallwandler 112 ist schematisch der Wärmeausdehnungskoeffizient α (in 2 mit der Bezugsziffer 210 bezeichnet), die im Betrieb üblicherweise auftretenden thermomechanischen Spannungen σ (in 2 mit der Bezugsziffer 212 bezeichnet) und die akustischen Impedanzen Z der einzelnen Materialien (in 2 mit Bezugsziffer 214 bezeichnet) jeweils als Funktion einer Koordinate parallel zur Längserstreckung senkrecht zum Schichtaufbau des Ultraschallwandlers 112 dargestellt.
  • Der Ultraschallwandler 112 umfasst ein piezoelektrisches Wandlerelement 216 (hier und im Folgenden auch kurz „Piezo" oder „Piezoelement" genannt) und einen Anpasskörper 218, welcher in dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel lediglich eine Anpassschicht 220 umfasst. Auch andere Schichtaufbauten des Anpasskörpers 218 bzw. der Anpassschicht 220 (zum Beispiel mehrschichtige Aufbauten) sind jedoch denkbar.
  • Das piezoelektrische Wandlerelement 216 weist bei dem in 2 dargestellten Ausführungsbeispiel auf seinen Stirnflächen Elektroden 222 auf, welche sich beispielsweise vollflächig oder nahezu vollflächig über diese Stirnflächen erstrecken können. Und welche durch Elektrodenkontakte 226, 228 und Elektrodenzuleitungen 230, 232 kontaktiert werden können.
  • Zwischen die Anpassschicht 220 und das piezoelektrische Wandlerelement 216 ist bei dem in 2 dargestellten, dem Stand der Technik entsprechenden Ultraschallwandler 112 eine Klebeschicht 234 eingebracht. Für Anwendungen bei nicht zu hohen Temperaturen kann dabei beispielsweise entweder ein flexibilisierter Kunststoff verwendet werden, der so ausgelegt ist, dass er selbst Verspannungen in gewissem Maße ausgleichen kann, aber noch hart genug ist, um eine ausreichende akustische Kopplung zu gewährleisten. Entsprechende Klebstoffe haben aufgrund ihrer Flexibilität aber oftmals eine nicht allzu hohe Glasübergangstemperatur (Tg), oberhalb derer das Elastizitätsmodul so stark abnimmt, dass keine oder nur eine geringfügige Kopplung mehr möglich ist. Klebstoffe mit höherem Tg sind dagegen meist härter und vorteilhaft für eine gute akustische Kopplung. Beispiele derartiger Kunststoffe sind Epoxy-Klebstoffe.
  • Für einen derartigen typischen, harten Klebstoff, wie beispielsweise ein Epoxydharz, ist in 2 schematisch der Verlauf 210 der thermischen Ausdehnungskoeffizienten α entlang der Wandlersymmetrieachse 236 (wobei jedoch natürlich auch nicht-rotationssymmetrische Wandlergeometrien einsetzbar sind) dargestellt, wobei die Koordinate entlang dieser Symmetrieachse 236 mit x bezeichnet ist.
  • Es ist erkennbar, dass aufgrund des Sprunges im thermischen Ausdehnungskoeffizienten α am Übergang zwischen piezoelektrischem Wandlerelement 216 und Anpassschicht 220 eine Fehlanpassung (englisch Mismatch) entsteht, welche insbesondere bei Temperaturschockwechseln zu hohen mechanischen Spannungen in der Keramik führt. Diese Spannungen sind in 2 mit σ bezeichnet (Kurve 212) und weisen ein starkes Maximum im Bereich der Klebeschicht 234 am Übergang zwischen piezoelektrischem Wandlerelement 216 und Anpassschicht 220 auf. Durch diese Spannungen kann der Piezo 216 alter (wobei die Polarisation abnimmt) und wobei unter Umständen sogar die Klebeschicht 234 aufweisen kann oder sich Risse im Material der Anpassschicht 220 und/oder des piezoelektri schen Wandlers 216 bilden können. Der akustische Impedanzverlauf Z (Kurve 214) hingegen wird in der Regel durch die Verwendung des harten Klebstoffes für die Klebeschicht 234 nicht gestört, sondern nimmt vorteilhaft vom Piezo 216 hin zum umgebenden fluiden Medium (insbesondere Luft, unterhalb der Anpassschicht 220 in 2) ab.
  • In 3 ist demgegenüber ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers 112 schematisch in analoger Darstellung zu 2 abgebildet. Im Unterschied zu dem dem Stand der Technik entsprechenden Ultraschallwandler 112 gemäß 2 weist der Ultraschallwandler 112 in dem Ausführungsbeispiel gemäß 3 eine Zwischenschicht 310 auf, welche zwischen der Anpassschicht 220 und dem piezoelektrischen Wandlerelement 216 eingebettet ist. Diese Zwischenschicht 310 umfasst neben einem Fasermaterial 312 ein Matrixmaterial 314, in welches das (in dieser Darstellung beispielhaft als gewobene Fasermatte dargestellte) Fasermaterial 312 eingebettet ist. Zur Herstellung des in 3 dargestellten Ultraschallwandlers 112 bietet sich beispielsweise ein Verfahren an, bei welchem zunächst die Anpassschicht 220 in im Wesentlichen zylindrischer Form gefertigt wird. Auch andere Formen sind jedoch denkbar. Die Anpassschicht 220 kann beispielsweise eine Dicke von ca. λ/4 bezüglich der gewünschten Ultraschallwellenlänge aufweisen und entsprechend vorgefertigt werden. Die tatsächlich zu wählende optimale Dicke bezüglich des Wandlerwirkungsgrades, der Signalform und der Bandbreite ergibt sich in der Regel je nach Werkstoffeigenschaften und kann beispielsweise durch FEM-Simulationen (FEM: finite Elementemethode) und/oder durch experimentelle Iteration ermittelt werden. Spezielle Geometrien zur Feinoptimierung des Schwingungsverhaltens und der Abstrahlung bzw. hinsichtlich Aufbau-, Fertigungs- und Handlingsgesichtspunkten können weitere Abweichungen von der zylindrischen Form mit sich bringen.
  • In einem weiteren Verfahrensschritt wird das Matrixmaterial 314 auf die Anpassschicht 220 und/oder den Piezo 216 aufgebracht. Beispielsweise kann es sich, wie oben ausgeführt, bei diesem Matrixmaterial 314 um einen Klebstoff handeln, welcher aushärtbar ist (zum Beispiel chemisch, thermisch, durch UV-Bestrahlung oder durch ähnliche Methoden oder eine Kombination dieser Methoden). Dieses Aufbringen kann beispielsweise durch ein Dispensieren, durch ein Stempeln, Rakeln oder ähnliche Techniken erfolgen. Alternativ oder zusätzlich kann das Matrixmaterial 314 auch in oder auf das Fasermaterial 312 auf- bzw. eingebracht werden. Beispielsweise kann es sich bei dem Fasermaterial 312 um ein Glasfasergeflecht handeln.
  • Das Fasermaterial 312 wird dann zwischen dem Piezo 216 und der Anpassschicht 220 platziert, und der so erzeugte Gesamtverbund wird zusammengedrückt. Anschließend erfolgt ein Aushärten, beispielsweise, wie oben beschrieben, durch thermische oder chemische Behandlung und/oder durch Bestrahlen mit UV-Licht.
  • Es sei darauf hingewiesen, dass der in 3 dargestellte Ultraschallwandler 112 auch auf andere Weise als durch das beschriebene Verfahren hergestellt werden kann. Bei dem beschriebenen Verfahren können, neben den dargestellten Verfahrensschritten, auch zusätzliche Schritte durchgeführt werden, die nicht aufgeführt sind. Zudem kann die zeitliche Reihenfolge gegenüber der aufgeführten Reihenfolge variieren, und es können einzelne Verfahrensschritte zeitlich parallel und/oder wiederholt durchgeführt werden.
  • Wiederum sind in 3 auch schematisch der thermische Ausdehnungskoeffizient α (Kurve 210), die thermischen Spannungen σ (Kurve 212) und die Impedanz Z (Kurve 214) symbolisch aufgetragen. Der thermische Ausdehnungskoeffizient α der Klebstoff/Faser-Kombination nimmt durch die Fasern stark ab und nähert sich der Keramik bzw. der Elektrodenschicht 224 des piezoelektrischen Wandlers 216 (die Elektrodenschicht umfasst üblicherweise eine Silber-Dickschichtelektrode, kann jedoch auch andere Elektrodenmaterialien umfassen) an. Dadurch nimmt die mechanische Verspannung insgesamt ab und verlagert sich gleichzeitig von der Piezokeramik in die Verbindungsstellen zwischen Klebstoff 314 und Fasern 312. Da an dieser Stelle, in welcher nun hohe Spannungen auftreten, jedoch nicht mehr nur eine flächige Verbindung vorherrscht (Kraftschluss), sondern innerhalb der Maschen ein Formschluss besteht, wirkt sich zudem die Spannung weniger stark auf die Festigkeit der Verbindungsstelle zwischen Piezo 216 und Anpassschicht 220 aus. Da die akustische Impedanz Z der Klebstoff/Faser-Kombination immer noch zwischen den Werten von den Piezo 216 und die Anpassschicht 220 liegt, ist auch die akustische Kopplung weiterhin gut, solange das Fasergeflecht 312 nicht zu dick gewählt wird, was dann wiederum eine Dämpfung des Ultraschalls bewirken würde. Andererseits kann über eine ausreichend dicke Faserstruktur die Festigkeit erhöht werden, wobei sich gleichzeitig der Bereich vergrößert, über welchen sich die Spannungen verteilen können.
  • In 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers 112 dargestellt. Im Unterschied zu dem in 3 dargestellten Ausführungsbeispiel wird bei dem in 4 gezeigten Beispiel keine separate Schicht als Matrixmaterial 314 für die Zwischenschicht 310 verwendet, sondern eine Grenzschicht der Anpassschicht 220. Zu diesem Zweck wird das Fasermaterial 312, wobei es sich beispielsweise wiederum ein Fasergeflecht, insbesondere ein Glasfasergeflecht, handeln kann, in eine noch nicht oder noch nicht vollständig ausgehärtete Schicht der Anpassschicht 220 eingebettet, beispielsweise eingepresst.
  • Als Herstellungsverfahren für diese Ausführungsform der Erfindung bietet sich beispielsweise ein Verfahren an, bei welchem zunächst eine (in den Figuren nicht dargestellte) Gießform mit einem noch nicht vernetzten Grundwerkstoff für die Anpassschicht 220 gefüllt wird. Anschließend wird ein bereits elektrisch kontaktierter Piezo 216 mit einem einseitig anliegenden Fasergeflecht 312, welches zuvor mit dem in dem Anpassschichtmaterial enthaltenen Material (zum Beispiel einem Klarharz) getränkt wurde, leicht in das in der Gießform befindliche Anpassschicht-Material eingebettet. Dieser Aufbau wird anschließend (beispielsweise wiederum thermisch, photochemisch oder chemisch) ausgehärtet, um den in 4 dargestellten Aufbau zu erhalten.
  • In den 5 und 6 ist ein Ausführungsbeispiel gezeigt, welches auch mit den vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen kombiniert werden kann, welches jedoch im Wesentlichen eine Abwandlung des in 4 dargestellten Ausführungsbeispiels zeigt. Bei dieser Ausführungsform ist der Piezo 216 ganz oder teilweise vom Fasergeflecht 312 umschlossen. Dies hat den Vorteil, dass das Fasergeflecht 312 selbst während der Einbettung in die Anpassschicht 220 auch als Fixierung verwendet werden kann. Dies ist in 5 symbolisch durch die Pfeile 510 dargestellt, welche die auf den Piezo 216 bzw. das Fasergeflecht 312 wirkenden Kräfte zeigen.
  • Dabei können beide Elektroden 222, 224 bereits, wie in dem Ausführungsbeispiel gemäß 3, durch entsprechende Elektrodenkontakte 226, 228 und Elektrodenzuleitungen 230, 232 kontaktiert sein. Alternativ kann, was in 6 dargestellt ist, auch das Fasergeflecht 312 selbst zur Kontaktierung genutzt werden, insbesondere um die untere Elektro de 224 elektrisch zu kontaktieren. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein selbstleitfähiges oder mit einer leitfähigen Beschichtung/Füllung versehenes Fasergeflecht, welches zum Beispiel zusätzlich noch mit Leitkleber getränkt werden kann, eingesetzt werden und zur Anpassschicht-seitigen Kontaktierung der Elektrode 224 dienen. Die übrigen Verfahrensschritte, also insbesondere das Einbetten in die noch nicht ausgehärtete Anpassschicht 220, erfolgen analog zur obigen Beschreibung. Alternativ kann dieses Verfahren jedoch auch auf einen Aufbau gemäß 3 angewandt werden.
  • Nach oder vor dem Aushärten der Anpassschicht 220 können dann weitere Schichten/Komponenten des Anpasskörpers 218 eingebracht werden, wie dies in 6 dargestellt ist. Beispielsweise kann es sich dabei wieder um eine Vergussmasse handeln, welche zum Beispiel die Anbringung der Elektrodenzuleitung 230 mechanisch stabilisiert.
  • Die in den 5 und 6 dargstellte Variante vereinfacht das Handling bei einer Produktion der Ultraschallwandler 112 erheblich. Insbesondere bei einer Verwendung größerer und schwererer Piezos 216 bietet die dargestellte Variante, bei welcher der Piezo 216 ganz oder teilweise über das Fasergeflecht 312 gehalten werden kann, Vorteile, da in diesen Fällen in der Regel einfache Sauggreifer, wie sie üblicherweise für die Produktion verwendet werden, die schweren und großen Piezos 216 nur schlecht haltern können.
  • In den 7A bis 7B sind weitere Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Ultraschallwandlers 112 dargestellt, welche auf der Idee einer Fixierung des Piezos 216 und des Fasergeflechts 212 durch Klammern 710 basieren. Dabei ist jeweils aus Gründen der Anschaulichkeit in diesen Darstellungen auf die Anpassschicht 220, welche sich zum Beispiel bei der Ausführung in 7A auf der Unterseite des Fasergeflechts 312 anschließen würde, verzichtet bzw. es sind Zwischenprodukte dargestellt, welche anschließend noch (zum Beispiel analog zu dem Ausführungsbeispiel in 3 oder dem Ausführungsbeispiel in 4) mit einer derartigen Anpassschicht 220 verbunden werden müssen bzw. in einen Anpasskörper 218 eingebettet werden müssen.
  • So zeigen die 7A und 7B eine Schnittdarstellung (7A) bzw. eine ausschnittsweiseperspektivische Darstellung (7B) einer ersten derartigen Variante, bei welcher der Piezo 216 über eine Klammer 710 kontaktiert wird. Diese Klammer 710 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Stanz-Biegeteil ausgestaltet, wobei jedoch auch andere Ausführungsformen möglich sind.
  • Die Klammern 710 dienen dabei also im vorliegenden Beispiel sowohl der Fixierung des Fasergeflechts 312 als auch der elektrischen Kontaktierung. Es ist jedoch auch denkbar, lediglich eine Fixierung des Fasergeflechts 312 zu bewirken und/oder lediglich eine elektrische Kontaktierung des Piezos 216.
  • Bei dem in den 7A und 7B dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Elektroden 222 bzw. 224 dabei jeweils Aussparungen 712 auf, wie beispielsweise aus der perspektivischen Darstellung in 7B zu erkennen ist. Dabei sind mehrere Klammern 710 vorgesehen, wobei jeweils mindestens eine Klammer die obere Elektrode 222 und mindestens eine weitere Klammer 710 die untere Elektrode 224 kontaktiert. So ist beispielsweise in der Darstellung gemäß 7A die linke der beiden Klammern 710 zur Kontaktierung der oberen Elektrode 222 vorgesehen, so dass die untere Elektrode 224 im Bereich des unteren Arms dieser linken Klammer 710 eine Aussparung 712 aufweist. Analog ist die rechts der dargestellten Klammern 710 für die Kontaktierung der unteren Elektrode 224 vorgesehen, so dass die obere Elektrode 222 im Bereich des oberen Arms dieser rechten Klammer 710 eine entsprechende Aussparung 712 aufweist (siehe hierzu auch 7B). Auch andere Ausführungsformen sind jedoch denkbar, welche einen Kurzschluss der beiden Elektroden 222, 224 durch die Klammern 710 verhindern, beispielsweise entsprechende Ausgestaltungen der Geometrie der Fasern 312. Bei dem in 7A und 7B dargestellten Ausführungsbeispiel weisen die Klammern 710 einen nach oben herausragenden Anschlusskontakt 714 auf, durch welchen leicht eine Kontaktierung möglich ist, beispielsweise durch Anklemmen und/oder Anlöten entsprechender Elektrodenzuleitungen (in den 7A und 7B nicht dargestellt).
  • In den 7C und 7D ist eine Abwandlung des in den 7A und 7B dargestellten Ausführungsbeispiels gezeigt, welches wiederum die Idee der Verwendung von Klammern 710 realisiert. Dabei zeigt 7C eine Draufsicht von oben auf den Ultraschallwandler 112, so dass die obere Elektrode 222 sichtbar ist. Entsprechend zeigt 7D eine Draufsicht von unten auf den Ultraschallwandler 112 (wiederum ist die Anpass schicht 220 noch nicht angefügt), so dass die untere Elektrode 224 und das darüber liegende Fasergeflecht 312 erkennbar sind.
  • In diesem Ausführungsbeispiel sind drei Klammern 710 vorgesehen. Davon werden zwei Klammern (in 7C die Klammern in 11 Uhr-Position und in 7 Uhr-Position) zur Kontaktierung der oberen Elektrode 222 und gleichzeitig zum Anklemmen des Fasergeflechts 312 eingesetzt. Die dritte Klammer 710 (in 7C auf 3 Uhr-Position) wird hingegen ausschließlich zum Kontaktieren der unteren Elektrode 224 verwendet. Dementsprechend weist wiederum die obere Elektrode 222 eine Aussparung 712 auf, so dass die in 7C in 3 Uhr-Position befindliche 710 diese Elektrode 222 nicht kontaktiert. Das Fasergeflecht 312 hingegen, welches in diesem Ausführungsbeispiel näherungsweise eine runde Gestalt hat, weist ebenfalls eine Aussparung 316 auf, die es der dritten Klammer (in 7C in 3 Uhr-Position) ermöglicht, die untere Elektrode 224 zu kontaktieren.
  • Die zuvor beschriebenen Klammern 710 können zusätzlich mit Klebstoff und/oder Leitkleber am Fasergeflecht 312 und/oder an den Elektroden 222 bzw. 224 fixiert werden bzw. diese kontaktieren.
  • In dem in den 7A bis 7D verwendeten Ausführungsbeispiel können, wie auch in den vorangehenden Ausführungsbeispielen, als mögliche Faserwerkstoffe des Fasermaterials 312 organische Materialien, wie zum Beispiel Kohlefaser (ein Material mit negativem Ausdehnungskoeffizient α, welches überdies in der Regel leitfähige Eigenschaften aufweist), Borfasern, Metalle, anorganische Materialien wie zum Beispiel Glasfasern und/oder Keramikfasern (polykristallin oder amorph) oder andere Faserwerkstoffe eingesetzt werden. Diese Fasern können zusätzlich silanisiert werden, um die Haftung zum Matrixmaterial 314 (insbesondere dem Klebstoff) und/oder zur Anpassschicht 220 zu verbessern.
  • Wiederum kann, wie auch bei den übrigen Ausführungsbeispielen, auch bei den Ausführungsbeispielen in den 7A bis 7D der Ultraschallwandler 112 so gefertigt werden, dass die Fasern des Fasermaterials 312 in einem separaten Matrixmaterial 314 (zum Beispiel einem Klebstoff und/oder einem Leitkleber) zu liegen kommen oder in einem Werkstoff der Anpassschicht 220, beispielsweise einem Klarharzanteil dieses Anpassschichtwerkstoffes.
  • Statt eines, wie in den 7A bis 7D dargestellten Fasergeflechts als Fasermaterial 312 oder einer anderen vorgefertigten Struktur, kann, in diesem wie auch in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, auch ein Kunststoff, ein Klebstoff und/oder ein Polymerwerkstoff eher ungeordnet mit Fasern gefüllt werden, dieser Verbundwerkstoff dann auf den Piezo 216 aufgetragen werden, wonach wiederum der Anpassschichtkörper 220 aufgedrückt wird oder aber dessen Grundwerkstoff im noch nicht oder nicht vollständig vernetzten Zustand „nass-in-nass" mit dem Wandler und dem Faserverbund in Kontakt gebracht wird und das Gesamtteil anschließend gemeinsam ausgehärtet wird.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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  • Zitierte Patentliteratur
    • - DE 102004060064 A1 [0001]

Claims (20)

  1. Ultraschallwandler (112), umfassend ein piezoelektrisches Wandlerelement (216) und einen Anpasskörper (218) mit einer Anpassschicht (220) zur Begünstigung einer Schwingungskopplung zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und einem umgebenden fluiden Medium, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und der Anpassschicht (220) mindestens eine Zwischenschicht (310) zur Reduktion thermischer Spannungen zwischen der Anpassschicht (220) und dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) vorgesehen ist, wobei die Zwischenschicht (310) ein Fasermaterial (312) umfasst.
  2. Ultraschallwandler (112) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Fasermaterial (312) mindestens eines der folgenden Materialien umfasst: lose Fasern; ein Fasergeflecht; ein Faserverbundmaterial.
  3. Ultraschallwandler (112) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei das Fasermaterial (312) mindestens eines der folgenden Materialien umfasst: ein organisches Fasermaterial; ein Kohlefasermaterial; ein Bor-haltiges Fasermaterial, insbesondere Borfasern; ein metallhaltiges Fasermaterial, insbesondere Metallfasern; ein anorganisches Fasermaterial, insbesondere in polykristalliner oder amorpher Form, insbesondere ein Glasfasermaterial oder ein Keramikfasermaterial.
  4. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwischenschicht (310) neben dem Fasermaterial (312) weiterhin ein Matrixmaterial (314) umfasst, wobei das Matrixmaterial (314) mindestens einen der folgenden Werkstoffe umfasst: ein Harz, insbesondere ein Epoxidharz; einen Polyester; ein BMC-Material; einen Klebstoff; ein thermoplastisches Polymer; ein duroplastisches Polymer.
  5. Ultraschallwandler (112) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Matrixmaterial (314) zumindest teilidentisch ist mit einem Material des Anpasskörpers (218), insbesondere der Anpassschicht (220).
  6. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Anpassschicht (220) ein Polymermaterial umfasst, insbesondere ein thermisch, chemisch oder photochemisch aushärtbares oder vernetzbares Polymermaterial.
  7. Ultraschallwandler (112) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Polymermaterial mindestens eines der folgenden Materialien aufweist: ein syntaktisches Material; ein duroplastisches Material, insbesondere ein Epoxidharz, ein Polyester, ein Phenolharz oder einen Cyanatester; einen Thermoplast; ein Elastomer, insbesondere Silikon; ein Polymerblend; ein Polyimid, insbesondere Kapton.
  8. Ultraschallwandler (112) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei das Polymermaterial mindestens einen Füllstoff aufweist, insbesondere mindestens einen der folgenden Füllstoffe: Hohlräume; Fasern; Glashohlkugeln; Kunststoffhohlkugeln; einen flüchtigen Füllstoff, insbesondere einen während oder nach einem Vernetzen des Polymers entweichenden oder entfernbaren Füllstoff.
  9. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwischenschicht (310) das piezoelektrische Wandlerelement (216) zumindest teilweise umschließt.
  10. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwischenschicht (310) zumindest teilweise elektrisch leitfähige Eigenschaften aufweist.
  11. Ultraschallwandler (112) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Zwischenschicht (310) mindestens eines der folgenden Materialien umfasst: einen Leitkleber, Metallpartikel, Kohlenstoffpartikel, einen leitfähigen Kunststoff.
  12. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Zwischenschicht (310) durch eine kraftschlüssige Verbindung, insbesondere durch eine Klammerverbindung, mit dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) verbunden ist.
  13. Ultraschallwandler (112) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die kraftschlüssige Verbindung mindestens eine Elektrode (222, 224) des piezoelektrischen Wandlerelements (216) elektrisch kontaktiert.
  14. Ultraschallwandler (112) nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Klammerverbindung eine Klammer (710) umfasst, wobei die Klammer (710) zusätzlich durch eine Klebeverbindung und/oder einen Leitkleber mit dem Fasermaterial (312) und/oder dem piezoelektrischen Wandlerelement (216), insbesondere einer Elektrode (222, 224) des piezoelektrischen Wandlerelements (216), verbunden ist.
  15. Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das piezoelektrische Wandlerelement (216) ganz oder teilweise in den Anpasskörper (218) eingebettet ist.
  16. Strömungsmesssystem (110), umfassend mindestens einen Ultraschallwandler (112) nach einem der vorhergehenden Ansprüche sowie mindestens eine mit dem Ultraschallwandler (112) verbundene Ansteuer- und Auswerteelektronik zur Ermittlung mindestens einer Strömungsgröße eines strömenden fluiden Mediums.
  17. Verfahren zur Herstellung eines Ultraschallwandlers (112), insbesondere eines Ultraschallwandlers (112) nach einem der vorhergehenden, auf einen Ultraschallwandler (112) gerichteten Ansprüche, wobei der Ultraschallwandler (112) ein piezoelektrisches Wandlerelement (216) und einen Anpasskörper (218) mit einer Anpassschicht (220) zur Begünstigung einer Schwingungskopplung zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und einem umgebenden fluiden Medium umfasst, wobei zwischen dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) und der Anpassschicht (220) mindestens eine Zwischenschicht (310) zur Reduktion thermischer Spannungen zwischen der Anpassschicht (220) und der Anpassschicht (220) vorgesehen ist, wobei die Zwischen schicht (310) ein Fasermaterial (312) umfasst, wobei das Verfahren folgende Schritte umfasst: – der Anpasskörper (218) mit der Anpassschicht (220) wird erzeugt; – die Zwischenschicht (310) wird erzeugt; und – der Anpasskörper (218) wird mit dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) verbunden, wobei die Zwischenschicht (310) zwischen der Anpassschicht (220) und dem piezoelektrischen Wandlerelement (216) eingebettet wird.
  18. Verfahren nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein Klebstoff und/oder ein aushärtbarer Kunststoff auf das piezoelektrische Wandlerelement (216) und/oder den Anpasskörper (218) aufgetragen wird, wobei das Fasermaterial (312) in den Klebstoff und/oder den aushärtbaren Kunststoff eingebettet wird, wobei das piezoelektrische Wandlerelement (216) und der Anpasskörper (218) durch Pressen miteinander verbunden werden und wobei der Klebstoff und/oder der aushärtbare Kunststoff zumindest teilweise ausgehärtet werden.
  19. Verfahren nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei mindestens ein Material des Anpasskörpers (218) und mindestens ein Material der Zwischenschicht (310) gleichzeitig ausgehärtet werden.
  20. Verfahren nach einem der drei vorhergehenden Ansprüche, wobei der Anpasskörper (218) mindestens ein aushärtbares Material aufweist, wobei beim Bilden der Zwischenschicht (310) das Fasermaterial (312) in eine oberste Schicht des aushärtbaren Materials des Anpasskörpers (218) eingebettet wird und wobei das aushärtbare Material des Anpasskörpers (218) ausgehärtet wird.
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