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DE102007036605A1 - Stabilisiertes Hochtemperatur-Supraleiterlager - Google Patents

Stabilisiertes Hochtemperatur-Supraleiterlager Download PDF

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DE102007036605A1
DE102007036605A1 DE200710036605 DE102007036605A DE102007036605A1 DE 102007036605 A1 DE102007036605 A1 DE 102007036605A1 DE 200710036605 DE200710036605 DE 200710036605 DE 102007036605 A DE102007036605 A DE 102007036605A DE 102007036605 A1 DE102007036605 A1 DE 102007036605A1
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rotor
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bearing
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Christian Dr.-Ing. Frohne
Klaus Dipl.-Ing. Schippl
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    • F16C32/0406Magnetic bearings
    • F16C32/0408Passive magnetic bearings
    • F16C32/0436Passive magnetic bearings with a conductor on one part movable with respect to a magnetic field, e.g. a body of copper on one part and a permanent magnet on the other part
    • F16C32/0438Passive magnetic bearings with a conductor on one part movable with respect to a magnetic field, e.g. a body of copper on one part and a permanent magnet on the other part with a superconducting body, e.g. a body made of high temperature superconducting material such as YBaCuO
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung, wobei zwischen den planaren Stirnflächen des Hochtemperatursupraleiters (5) und der Vakuumhülle (8) mindestens ein Abstandshalter (10) angeordnet ist, wobei der Abstandshalter aus einem Material, ausgewählt unter einem Aerogel und einem faserverstärkten Kunststoff, gebildet ist.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft Hochtemperatursupraleiterlager mit einem Rotor, der von einem Stator mit einem Hochtemperatursupraleiter umgeben ist, wobei der Rotor durch magnetische Kräfte in einem schwebenden Zustand gehalten wird.
  • HTS-Lager zeichnen sich durch einen stirnseitig in alle Raumrichtungen selbststabilen berührungsfreien Betrieb aus und bieten dadurch eine große Laufruhe und Wartungsarmut.
  • Die Nutzung des Levitationseffektes zwischen einem Magnetfeld (Erregung durch Dauermagnete oder Stromspulen) und einem Hochtemperatursupraleiter (HTS) zum Aufbau einer berührungsfreien Lagerung (superconductor magnetic bearing, SMB) von linearen bzw. rotierenden Systemen ist seit einigen Jahren bekannt.
  • Prinzipiell enthält ein solches Hochtemperatur-Supraleiterlager (HTS-Lager) eine Permanentmagnetanordnung als Erregersystem sowie einen Hochtemperatursupraleiter, wobei der Hochtemperatursupraleiter von dem magnetischem Fluss der Permanentmagnetanordnung durchdrungen wird. Wird nun der Hochtemperatursupraleiter auf eine Temperatur unterhalb seiner Sprungtemperatur Tc gekühlt, wird der ihn durchdringende magnetische Fluss eingefroren. Im Falle einer Lageveränderung werden Kräfte erzeugt, die der Lageveränderung entgegen wirken. Diese Kräfte können abstoßend oder anziehend sein, sind jedoch auf jeden Fall derart gerichtet, dass sie gegen eine Lageveränderung aus der Einkühlposition heraus entgegenwirken. Da die Größe dieser Kräfte mit zunehmenden Abstand von Erregersystem und Hochtemperatursupraleiter abnimmt, sollte dieser Abstand zur Erzielung von möglichst hohen Kräften möglichst klein gehalten werden.
  • Zur Erhöhung der magnetischen Flussdichte kann die Permanentmagnetanordnung als so genannte Sammleranordnung ausgestaltet sein, wobei zwischen den einzelnen Permanentmagneten ferromagnetische Flussleiterstücke, z. B. Eisenpole, angeordnet sind.
  • HTS-Lager können zur berührungsfreien Lagerung von rotierenden Systemen eingesetzt werden. Diese Lager bestehen prinzipiell aus einem feststehenden Teil, dem Stator, und einem rotierenden Teil, dem Rotor. Üblicherweise enthält der Stator den Hochtemperatursupraleiter und der Rotor ist mit der Permanentmagnetanordnung versehen, die als Erregersystem wirkt. Die Magnetisierung der Permanentmagnete ist so gewählt, dass die Verteilung des magnetischen Flusses um die Drehachse herum bei der Rotation unverändert bleibt, d. h. durch die Rotation werden keine Kräfte erzeugt.
  • Der Hochtemperatursupraleiter befindet sich zur Kühlung in einem Kryostat oder einer ähnlichen Kühlvorrichtung. Zur thermischen Isolierung der gekühlten Elemente des Stators, insbesondere des Hochtemperatursupraleiters, wird Vakuum an den Kryostaten angelegt. Beispielhaft für Aufbau und Funktionsweise von HTS-Lagern wird auf die europäische Patentanmeldung EP 1 767 798 A1 sowie auf WO 02/06688 A1 verwiesen, auf die hier vollinhaltlich Bezug genommen wird.
  • Prinzipiell können HTS-Lager mit zylindrischer bzw. planarer Anordnung unterschieden werden.
  • In einer zylindrischen Anordnung sind die Permanentmagnete koaxial entlang der Rotorwelle angeordnet. Die Rotorwelle mit den darauf angeordneten Permanentmagneten wird zylinderförmig von dem Hochtemperatursupraleiter umgeben, wobei sich der zylinderförmige Hochtemperatursupraleiter in einem gleichfalls zylinderförmigen Kryostaten befindet. Die Rotorwelle mit dem Permanentmagneten befindet sich in der so genannten Warmbohrung des Kryostaten. Der die Lagerkräfte bestimmende Spalt, auch magnetisch wirksamer Spalt bezeichnet, verläuft damit konzentrisch zwischen den gekrümmten Oberflächen von Supraleiter und Permanentmagnet mit der dazwischen befindlichen gleichfalls gekrümmten Vakuumhülle des Kryostaten.
  • In einer planaren Anordnung ist ein Rotor konzentrisch auf einer Rotorwelle angeordnet. Die Stirnseiten des Rotors sind planar und weisen Permanentmagnete auf, die konzentrisch um die Welle herum angeordnet sind. Den Stirnseiten des Rotors mit der Permanentmagnetanordnung gegenüberliegend sind Hochtemperatursupraleiter angeordnet, die parallel zu der Permanentmagnetanordnung konzentrisch um die Rotorwelle herum verlaufen.
  • Die Hochtemperatursupraleiter und das diese umgebende Kryostatgehäuse mit Vakuumhülle sind Bestandteile des Stators des Lagers.
  • Der die Lagerkräfte bestimmende Spalt befindet sich auch hier zwischen Hochtemperatursupraleiter und Permanentmagnetanordnung. Anders als in der zylindrischen Anordnung sind die Flächen des Hochtemperatursupraleiters und der Permanentmagnete, die sich gegenüber stehen, jedoch planar.
  • Um den magnetisch wirksamen Luftspalt zwischen dem Hochtemperatursupraleiter und der Permanentmagnetanordnung möglichst klein zu halten, sollte die Stärke der Vakuumhülle sowie der Abstand zwischen Hochtemperatursupraleiter und Innenwand der Vakuumhülle so gering wie möglich sein.
  • Wird nun der Kryostat zur Wärmeisolation evakuiert, entsteht eine Druckdifferenz zwischen dem Inneren des Kryostaten und dessen äußerer Umgebung, so dass entsprechende Kräfte auf die Vakuumhülle ausgeübt werden. In einer zylindrischen Anordnung wirkt die im magnetischen Spalt gewölbte Fläche der Vakuumhülle der äußeren Krafteinwirkung entgegen, wodurch eine Verbiegung der Hülle, auch bei geringer Stärke der Vakuumhülle, nach innen aufgrund der Druckdifferenz verhindert wird.
  • Bauartbedingt ist dies bei der planaren Anordnung nicht gegeben und die planare Stirnseite der Vakuumhülle in einer planaren Lageranordnung biegt sich aufgrund der Druckdifferenz nach Innen durch und legt sich an die kalten Oberflächen des Stators an. Eine Isolationswirkung des Vakuums ist damit nicht mehr gegeben.
  • Um den Abstand zwischen kalter Oberfläche und Vakuumhülle sowie die Strärke der Vakuumhülle, und damit den magnetisch wirksamen Spalt, so gering wie möglich halten zu können, wird erfindungsgemäß ein Abstandshalter vorgesehen, der nicht nur eine hohe mechanische Festigkeit aufweist, sondern mit dem auch die erforderliche Isolationswirkung erzielt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird daher eine Stützanordnung vorgesehen, die nicht nur der Vakuumhülle ausreichende Stabilität verleiht, sondern die materialbedingt und/oder anordnungsbedingt eine Wärmeübertragung in das Kühlsystem möglichst unterbindet und die Isolationseigenschaften des Vakuums im Wesentlichen nicht beeinträchtigt.
  • Beispiele für geeignete Stützanordnungen sind Stützanordnungen aus Aerogelen sowie Strukturen aus faserverstärktem Kunststoff mit reduziertem Querschnitt und reduzierter Auflagefläche.
  • Nachfolgend wird die Erfindung anhand der anliegenden Figuren näher erläutert.
  • Es zeigen
  • 1a, b schematisch eine zylindrische HTS-Lageranordnung;
  • 2 schematisch eine planare HTS-Lageranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung im Längsschnitt; und
  • 3 einen Ausschnitt der erfindungsgemäßen Lageranordnung nach 2
  • In 1a ist schematisch ein Längsschnitt durch ein Hochtemperatursupraleiterlager mit zylindrischem Aufbau gezeigt. Der Rotor 1 ist konzentrisch auf einer Welle 2 aufgebracht, wobei sich an den beiden Enden der Welle 2 ein Erregersystem befindet. Das Erregersystem ist eine Sammleranordnung mit von Permanentmagneten 3 und dazwischen angeordneten Flussleiterstücken 4. Das Erregersystem ist von einem zylinderförmigen Hochtemperatursupraleiter 5 umgeben. Zwischen Erregersystem und Hochtemperatursupraleiterlager 5 befindet sich der magnetisch wirksame Spalt 6.
  • Die zylinderförmige Anordnung von Erregersystem 3, 4 und Hochtemperatursupraleiter 5 ist in 1b verdeutlicht, die einen Aufriss des zylinderförmigen Erregersystems 3, 4 und des das Erregersystem umgebenden Hochtemperatursupraleiters 5 zeigt.
  • Ein Hochtemperatursupraleiterlager mit planarem Aufbau ist schematisch in 2 dargestellt. Gezeigt ist ein Rotor 1, der mit einer Welle 2 verbunden ist und diese im Wesentlichen konzentrisch umgibt. Die Stirnseiten des Rotors weisen konzentrisch angeordnete Permanentmagnete 3 auf, die radial hintereinander angeordnet und hier entgegengesetzt magnetisiert sind. Die Magnetisierung ist durch N für den Nordpol und S für den Südpol angedeutet.
  • Zwischen den Permanentmagneten 3 befinden sich vorzugsweise Flussleiterstücke, zum Beispiel Eisenpole.
  • Der Rotor 1 mit den Permanentmagneten 3 ist von einem Stator 7 umgeben, der gleichfalls um die Welle 2 angeordnet ist.
  • Der Stator 7 weist eine Vakuumhülle 8 auf. Innerhalb der Vakuumhülle 8 verlaufen unterhalb und oberhalb des Rotors 1 Hochtemperatursupraleiter 5 um die Welle 2 herum, deren planare Stirnseiten den planaren Stirnseiten der Permanentmagnetanordnung 3 gegenüberliegend angeordnet sind. Die Hochtemperatursupraleiter 5 sind hier auf einer Trägerkonstruktion 9 aufgebracht.
  • Die Magnetisierung der Permanentmagnetanordnung 3 des Rotors 1 ist so gewählt, dass die Rotation des Rotors 1 zu keinen Feldveränderungen und damit nicht zu Kräften führt, und der rotierende Rotor 1 berührungsfrei in seiner Position relativ zu dem Stator gehalten wird.
  • Je nach Anwendung können auf der Rotorwelle 2 auch zwei oder mehrere Hochtemperatursupraleiterlager mit Rotor 1 und Stator 7 angeordnet sein.
  • Zur mechanischen Stabilisierung der Vakuumhülle 8 ist mindestens ein Abstandshalter 10 zwischen Vakuumhülle 8 und Hochtemperatursupraleiter 5 vorgesehen. Durch das Vorsehen des mindestens einen Abstandshalters 10 wird eine Verbiegung der Vakuumhülle nach Innen und ein Anlegen an den Hochtemperatursupraleiter im evakuierten Zustand aufgrund der Druckdifferenzen verhindert.
  • Eine Detailansicht des Stators mit Abstandshalter 10 ist in 3 dargestellt. Der Abstandshalter 10 wird zwischen HTS-Fläche und Vakuumhülle 8 platziert. Unter Vakuum legen sich die Stirnseiten der Vakuumhülle an die Abstandshalter an. Um ein Anlegen der Zwischenbereiche der Stirnwand an die Oberfläche des Hochtemperatursupraleiters 5 zu vermeiden, wird die Spannweite der Stirnwand zwischen den Abstandshaltern 10 bzw. deren Kontaktpunkten mit der Vakuumhülle 8 so gewählt, dass eine möglicherweise auftretende Wölbung der Vakuummhülle 8 ausreichend klein bleibt und ein Anlegen an den Hochtemperatursupraleiter vermieden wird.
  • Erfindungsgemäß kann der Abstandshalter 10 aus einem Aerogel bestehen. Aerogele haben eine hohe Porosität mit einem geringen Feststoffanteil und weisen damit unter Vakuum eine nur geringe thermische Leitfähigkeit auf. Gleichzeitig verfügen sie jedoch über vergleichsweise hohe mechanische Festigkeit, wodurch eine Stabilisierung der Vakuumhülle gewährleistet wird.
  • Ein Beispiel für ein geeignetes Aerogel sind Silikat-Aerogele. Diese weisen typischerweise einen Feststoffanteil von weniger als 0,2% auf.
  • Aerogele wie Silikat-Aerogele sowie deren Herstellung sind an sich bekannt.
  • Die geometrische Ausgestaltung von Abstandshaltern auf Basis von Aerogelen unterliegt im Wesentlichen keinen besonderen Beschränkungen, solange die vorstehend genannten Rahmenbedingungen eingehalten werden, d. h. Verhinderung des Anlegens der Vakuumhülle 8 an die Oberfläche des Hochtemperatursupraleiters 5 bei möglichst minimalem Wärmeeintrag. Beispielsweise können die Abstandshalter auf Basis von Aerogelen ringförmig zwischen Hochtemperatursupraleiter und Vakuumhülle verlaufen. Je nach Anwendung können auch andere geometrische Ausgestaltungen zum Einsatz kommen, z. B. eine punktuelle Anordnung oder ein meanderförmiger oder sonstiger Verlauf.
  • Ein weiteres geeignetes Material für den erfindungsgemäßen Abstandshalter sind faserverstärkte Kunststoffe. Um den Wärmeübergang so gering wie möglich zu halten, sollten Abstandshalter aus faserverstärkten Kunststoffen einen reduzierten Querschnitt und möglichst kleinflächige und wenige Kontaktpunkte mit den Hochtemperatursupraleiter bzw. der Vakuumhülle aufweisen. Im Falle von Abstandshaltern aus faserverstärkten Kunststoffen können diese ein dreidimensionales Netzwerk in dem Zwischenraum zwischen Hochtemperatursupraleiter und Vakuumhülle bilden, um die Vakuumhülle mechanisch zu stabilisieren.
  • „Reduzierter Querschnitt" bedeutet hierbei, dass der Querschnitt der Streben, die die Struktur bilden, so gering wie möglich gewählt wird, um einen möglichst hohen Isolationseffekt zu erzielen und den Wärmeeintrag so gering wie möglich zu halten.
  • Aus demselben Grund wird die Kontaktfläche des Abstandshalters, d. h. die Berührungspunkte mit der Vakuumhülle, so klein wie möglich gewählt.
  • Beispiel für geeignete faserverstärkte Kunststoffe sind glas- oder kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe.
  • Erfindungsgemäß ist es damit möglich, planare Hochtemperatursupraleiterlageranordnungen zu erhalten, die einerseits nur sehr dünne Kryostatwände und einen sehr geringen Abstand zwischen Kryostatwand und Hochtemperatursupraleiter aufweisen können und trotzdem unter Vakuum eine hervorragende mechanische Stabilierung der Kryostatwand und thermische Isolierung aufweisen.
  • 1
    Rotor
    2
    Welle
    3
    Permanentmagnet
    4
    Flusspol
    5
    Hochtemperatursupraleiter
    6
    magnetisch wirksamer Spalt
    7
    Stator
    8
    Vakuumhülle/Kryostatwand
    9
    Trägerkonstruktion
    10
    Abstandshalter
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - EP 1767798 A1 [0007]
    • - WO 02/06688 A1 [0007]

Claims (7)

  1. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung, aufweisend einen scheibenförmigen Rotor (1) auf einer Welle (2) und einen scheibenförmigen Stator (4), der den Rotor (1) umgibt, wobei die Stirnseiten des Rotors (1) jeweils eine Permanentmagnetanordnung aufweisen, die konzentrisch die Rotorwelle (2) umläuft, und wobei im Stator (4) der Permanentmagnetanordnung (3) gegenüberliegend konzentrisch verlaufende Hochtemperatursupraleiter (5) angeordnet sind, wobei die Permanentmagnetanordnung (3) und die Hochtemperatursuptraleiter (5) planare Stirnflächen aufweisen, wobei sich die planeren Stirnflächen der Hochtemperatursupraleiter (5) und der Permanentmagnetanordnung (3) gegenüberstehen, und wobei die Hochtemperatursupraleiter (5) von einer Vakuumhülle (8) umgeben sind, und wobei in dem Zwischenraum zwischen Vakuumhülle (8) und Hochtemperatursupraleiter (5) mindestens ein Abstandshalter (10) angeordnet ist.
  2. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung nach Anspruch 1, wobei der Abstandshalter aus einem Material ist, dass ausgewählt ist unter einem Aerogel und einem faserverstärktem Kunststoff.
  3. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der mindestens eine Abstandshalter (10) aus Aerogel besteht und ringförmig auf den Hochtemperatursupraleiter (5) aufgesetzt ist.
  4. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, wobei das Aerogel ein Silikat-Aerogel ist.
  5. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, wobei der mindestens eine Abstandshalter (10) aus faserverstärktem Kunststoff besteht und eine dreidimensionale Struktur ausbildet, die einen geringen Wärmeleiterquerschnitt und geringe Kontaktpunkte mit dem Hochtemperatursupraleiter (5) und der Vakuumhülle (8) aufweist.
  6. Hochtemperatursupraleiterlager mit planarer Anordnung nach Anspruch 4, wobei der faserverstärkte Kunststoff ausgewählt ist unter einem glasfaserverstärktem Kunststoff und einem Kohlenstoff faserverstärktem Kunststoff.
  7. Verwendung von Aerogel zur Ausbildung von Abstandshaltern (10) zwischen der Vakuumhülle (8) und dem Hochtemperatursupraleiter (5) in einem Hochtemperatursupraleiterlager.
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