DE102007034322A1 - Verfahren zur Herstellung einer vorzugsweise mehrphasigen Wicklung für den Stator einer elektrischen Maschine - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer vorzugsweise mehrphasigen Wicklung (18) für den Stator (16) einer elektrischen Maschine (10), insbesondere eines Drehstromgenerators für Kraftfahrzeuge. Hierbei werden die Spulenseiten (64) eines oder mehrerer Stränge vor dem Einbringen in die Nuten (15) des Statorpaketes (17) in einem Werkzeug (62) durch Prägen entsprechend der Nutgeometrie vorgeformt, wobei erfindungsgemäß jeder Wicklungsstrang (66) mit den jeweils in einer Nut (15) liegenden Spulenseiten (64) getrennt geprägt wird.
Description
- Stand der Technik
- Die Erfindung geht aus von einem Verfahren zur Herstellung einer Wicklung für den Stator einer elektrischen Maschine, insbesondere eines Drehstromgenerators für Kraftfahrzeuge, wie es beispielsweise aus der
bekannt ist. Diese Druckschrift beschreibt ein Verfahren zur Herstellung einer mehrphasigen Statorwicklung, welche vor dem Einbringen in einen als Flachpaket vorliegenden Statorkern vorgeformt und anschließend zusammen mit dem Statorpaket in eine Zylinderringform mit radial nach innen gerichteten Nuten umgeformt wird. Alle Stränge der Wicklung werden hierbei vor dem Einlegen in die Nuten gemeinsam in einem Werkzeug in eine der Nut entsprechenden Form gepresst, wodurch das Einbringen der Wicklung in die Nuten erleichtert und der Nutfüllfaktor erhöht wird. Die einzelnen Leiter der Wicklung verlaufen hierbei jedoch ungeordnet, so dass Kreuzungen und durch das Prägen verursachte Einkerbungen der Wicklungsdrähte nicht auszuschließen sind, wodurch sich an den Kreuzungspunkten der elektrische Widerstand deutlich erhöht mit der Gefahr unzulässiger Erwärmung in diesem Bereich. Außerdem besteht im Bereich derartiger Drahtquetschungen die Gefahr von Drahtbrüchen und Unterbrechungen der Wicklung. Durch das Prägen der ungeordneten Drahtabschnitte verbleiben außerdem nach dem Verformen Spannungen aufgrund der Elastizität der Drähte, welche ein Aufspringen der Wicklung nach der Entnahme aus der Prägeform verursachen und hierdurch das Einbringen in die Nuten erschweren.WO 01/54 254 A1 - Offenbarung der Erfindung
- Das erfindungsgemäße Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs hat den Vorteil, dass sich die einzelnen Spulenseiten der Wicklung mit hohem Füllfaktor ohne Schwierigkeiten in die Nuten des Stators einfügen lassen unter Vermeidung von Drahtkreuzungen und querschnittsverengenden Drahtquetschungen. Die Form des vorgeformten, geprägten Nutpaketes bleibt nach dem Herausnehmen aus der Prägeform weitgehend erhalten, so dass das Drahtpaket einer Spulenseite präzise in jeweils eine Nut eingebracht werden kann. Weiterhin wird bei dieser Art der Formgebung des Wicklungsstrangs auch die Isolation der einzelnen Wicklungsdrähte gering belastet und die Drahtisolation nicht beschädigt.
- Durch die in den abhängigen Ansprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im unabhängigen Anspruch angegebenen Verfahrens möglich. Besonders vorteilhaft ist es hierbei, dass neben der getrennten Prägung der einzelnen Spulenseiten auch jeder Wicklungsstrang getrennt geprägt und einzeln in die Nuten des Stators eingebracht werden kann. Neben der Vereinfachung und Verbilligung des Prägewerkzeugs wird hierdurch das Einfügen der Wicklung in die Statornuten deutlich erleichtert, da die Wicklungsstränge mit geringen Fertigungstoleranzen einzeln in die Nuten des Stators eingebracht werden können.
- Hinsichtlich der Gestaltung des Prägewerkzeuges ist es vorteilhaft, wenn die für jeweils eine Nut bestimmten Spulenseiten eines Wicklungsstrangs gemeinsam in einer nutartig gestalteten Schablone mit parallelen, seitlich verschiebbaren Flanken vorgeformt werden. Mit einer derartigen Schablone erhält man eine nach dem Prägen sehr gut an die Gestalt der Nuten angepasste Form der Spulenseiten, welche auch nur eine geringe Tendenz zur Aufweitung nach der Entnahme aus dem Prägewerkzeug besitzen. Durch parallele, seitlich verschiebbare Flanken an den Schablonen wird die Entnahme der geprägten Spulenseiten deutlich erleichtert und Verformungen beim Herausnehmen der Spulenseite aus dem Prägewerkzeug praktisch vollständig vermieden. Die Spulenseiten eines Wicklungsstrangs werden hierbei vorzugsweise gemeinsam durch einen Prägestempel in den Schablonen auf der gesamten Länge der Nut geprägt, während der ursprüngliche Drahtquerschnitt in den Bereichen außerhalb der Nut erhalten bleibt, sodass die Gestaltungsmöglichkeiten der Wickelköpfe der Wicklung unbeeinflusst bleiben.
- Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die Leiter der Spulenseiten beim Prägen der Wicklung übereinander angeordnet werden. Hierdurch wird das Prägen der Spulen besonders erleichtert, das Aufspringen der Spulenseiten nach der Entnahme aus der Prägeform minimiert und das Prägewerkzeug stark vereinfacht. Vorzugsweise sind die Drahtquerschnitte aller in der Wicklung verwendeten Drähte vor dem Prägen kreisförmig und gleich groß und die Breite der zum Prägen verwendeten Schablone etwas größer als der Drahtdurchmesser, jedoch kleiner als der doppelte Drahtdurchmesser. Hierdurch erreicht man, dass die Drähte einerseits leicht in die Schablone eingebracht werden können, andererseits jedoch Drahtkreuzungen und starke Verformungen der Drähte vermieden werden. Die Querschnittsfläche der Prägeschablone ist dabei zweckmäßigerweise kleiner als die in der Nut für die Spulenseite zur Verfügung stehende Querschnittsfläche, sodass elastische Rückverformungen der Spulenseite nach der Entnahme aus dem Prägewerkzeug das Einbringen der Wicklung in die Nut nicht behindert.
- Kurze Beschreibung der Zeichnungen
- Ausführungsformen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
- Es zeigen
-
1 einen Längsschnitt durch eine elektrische Maschine mit einer gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Wicklung, -
2 einen Ausschnitt aus einem Werkzeug zum Prägen einer Spulenseite der Wicklung, -
3 eine entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren durch Prägen verformte Spulenseite der Wicklung, -
4 einen Ausschnitt aus einem modifizierten Werkzeug zum Prägen einer Spulenseite der Wicklung und -
5 einen Ausschnitt eines als Flachpaket ausgebildeten Stators mit einer eingefügten, durch Prägen vorgeformten Spulenseite der Wicklung der elektrischen Maschine. - Ausführungsformen der Erfindung
- In der
1 ist ein Längsschnitt durch eine elektrische Maschine in der Ausführung als Drehstrom-Synchrongenerator10 für Kraftfahrzeuge dargestellt. Dieser weist ein zweiteiliges metallisches Gehäuse13 auf, das aus einem ersten topfförmigen Lagerschild13.1 und einem zweiten topfförmigen Lagerschild13.2 besteht. Das Lagerschild13.1 und das Lagerschild13.2 nehmen in sich einen Stator16 auf mit einem kreisringförmigen Blechpaket17 , in dessen nach innen offene und sich axial erstreckende Nuten15 eine Statorwicklung18 eingelegt ist. Der ringförmige Stator16 umgibt mit seiner radial nach innen gerichteten Oberfläche einen elektromagnetisch erregten Rotor20 , der als Klauenpolläufer ausgebildet ist. Der Rotor20 besteht unter anderem aus zwei Klauenpolplatinen22 und23 , an deren Außenumfang sich jeweils in axialer Richtung erstreckende Klauenpolfinger24 und25 angeordnet sind. Beide Klauenpolplatinen22 und23 sind im Rotor20 derart angeordnet, dass ihre Klauenpolfinger24 ,25 am Umfang des Rotors20 einander als N- und S-Pole abwechseln. Es ergeben sich dadurch magnetisch erforderliche Klauenpolzwischenräume zwischen den gegensinnig magnetisierten Klauenpolfingern24 und25 , welche wegen der sich zu ihrem freien Enden hin verjüngenden Klauenpolfinger24 und25 leicht schräg zur Maschinenachse verlaufen. - Der Rotor
20 ist mittels einer Welle27 und je einem auf je einer Seite befindlichen Wälzlager28 in den jeweiligen Lagerschilden13.1 beziehungsweise13.2 drehbar gelagert. - Er weist zwei axiale Stirnflächen auf, an denen jeweils ein Lüfter
30 befestigt ist. Diese Lüfter30 bestehen im Wesentlichen aus einem scheibenförmigen Abschnitt, von dem Lüfterschaufeln in bekannter Weise ausgehen. Diese Lüfter30 dienen dazu, über Öffnungen40 in den Lagerschilden13.1 und13.2 einen Luftaustausch zwischen der Außenseite und dem Innenraum der elektrischen Maschine10 zu ermöglichen. Dazu sind die Öffnungen40 an den axialen Enden der Lagerschilde13.1 und13.2 vorgesehen, über die mittels der Lüfter30 Kühlluft in den Innenraum der elektrischen Maschine10 eingesaugt wird. Diese Kühlluft wird durch die Rotation der Lüfter30 radial nach außen beschleunigt, so dass sie auch durch die kühlluftdurchlässigen Wickelköpfe45 auf der Antriebsseite und46 auf der Elektronikseite hindurchtreten kann. Durch diesen Effekt werden die Wickelköpfe gekühlt. Die Kühlluft nimmt nach dem Hindurchtreten durch die Wickelköpfe, beziehungsweise nach dem Umströmen dieser Wickelköpfe, einen Weg radial nach außen durch nicht dargestellte Öffnungen. - In
1 auf der rechten Seite befindet sich eine Schutzkappe47 , die verschiedene Bauteile vor Umgebungseinflüssen schützt. So deckt diese Schutzkappe47 beispielsweise eine Schleifringbaugruppe49 ab, die eine ringspulenförmige, auf einem Polkern angeordnete Erregerwicklung51 geregelt mit Erregerstrom versorgt. Um diese Schleifringbaugruppe49 herum ist ein Kühlkörper53 angeordnet, der hier als Pluskühlkörper wirkt. Als sogenannter Minuskühlkörper wirkt das Lagerschild13.2 . Zwischen dem Lagerschild13.2 und dem Kühlkörper53 ist eine Anschlussplatte56 angeordnet, welche im Lagerschild13.2 befestigte Minusdioden50 und in dieser Darstellung nicht gezeigte Plusdioden eines Gleichrichters19 in Form einer Brückenschaltung miteinander verbindet. -
2 zeigt einen Ausschnitt aus einem Werkzeug62 zum Prägen einer Spulenseite64 der Statorwicklung18 . Das Werkzeug62 insgesamt ist so gestaltet, dass alle Spulenseiten eines Stranges66 der Wicklung18 in einem Arbeitsgang geprägt werden können. In2 ist hiervon ebenso wie in4 nur eine einzige Schablone68 zum Prägen einer Spulenseite64 dargestellt. Das gemeinsame Prägen aller Spulenseiten64 des Wicklungsstrangs66 in einem Arbeitsgang in einem Werkzeug62 hat den Vorteil, dass die Toleranzen bei der Formgebung eines oder mehrere Stränge66 einer mehrphasigen Maschine minimiert werden können. Je höher hierbei die Strangzahl der elektrischen Maschine ist, desto vorteilhafter macht sich die präzise Prägung der einzelnen Spulenseiten64 und der einzelnen Wicklungsstränge bemerkbar. Dies gilt beispielsweise für eine fünfsträngige Ausführung der Maschine, welche wegen ihrer geringen Geräuschentwicklung in der Ausführung als Drehstromgenerator für Kraftfahrzeuge besondere Vorteile aufweist und hinsichtlich des Einbringens von fünf Strängen in der Fertigung von dem erfindungsgemäßen Verfahren in besonderer Weise Gebrauch macht, wenn alle Spulenseiten64 eines Wicklungsstrangs66 gemeinsam durch einen symbolisch dargestellten Prägestempel70 auf der gesamten Länge einer Nut15 geprägt und vorgeformt werden. - Wie aus
2 ersichtlich sind alle Leiter, beziehungsweise Drähte72 einer Spulenseite64 in der Schablone68 übereinander angeordnet und werden durch den Prägestempel70 gemeinsam verformt. Bei der Ausführung gemäß2 entspricht dabei die Breite B der Schablonen68 im Wesentlichen dem Durchmesser D eines Leiters72 . Die ursprüngliche Höhe H der übereinander angeordneten Leiter72 wird durch die als Pfeil74 dargestellte Prägekraft auf die Höhe h nach dem Prägen reduziert, wobei der Füllfaktor der Nut deutlich erhöht wird, wie dies aus3 ohne Weiteres ersichtlich ist. Die in den2 und3 dargestellte Gestaltung einer Spulenseite64 mit sechs Leitern72 wird dabei von einer Ausgangshöhe H auf eine Prägehöhe h reduziert, welche das 0,65- bis 0,95fache vorzugsweise das 0,75- bis 0,85fache der ursprünglichen Höhe H beträgt. - Die Querschnittsfläche der Schablone
68 ist kleiner als die später in der Nut15 für die Spulenseite64 zur Verfügung stehende Querschnittsfläche. Auf diese Weise erreicht man, dass die Spulenseite64 trotz einer gewissen Aufweitung aufgrund elastischer Verformungsanteile beim Prägen problemlos in die Nut15 eingebracht werden kann. Die Seitenwände76 der Schablonen68 des Werkzeugs62 sind vorzugsweise beide in Richtung der Pfeile78 verschiebbar, wodurch die Entnahme der Spulenseiten64 und der Stränge66 aus dem Werkzeug62 deutlich erleichtert und durch Reibungskräfte bedingte Verformungen der Spulenseiten64 beim Herausnehmen aus dem Werkzeug62 vermieden werden. Die Seitenwände76 der Schablone68 verlaufen parallel, wodurch das Einbringen der Spulenseiten64 in die Nuten15 weiter vereinfacht wird. Die Höhe der einzelnen Leiter72 nach dem Prägen ist unterschiedlich, wobei der Prägegrad der oberen, dem Prägestempel70 benachbarten Leiter72 stärker ist als die Verformung der unteren Leiter72 . Dies ist bedingt durch die Reibung der Drähte beim Prägen an den Seitenwänden76 der Schablone68 . - Die durch das Prägen erzielte Erhöhung des Füllfaktors der Nuten
15 entspricht dem Grad der Verformung der Leiter72 durch den Prägestempel70 . Hierbei wird durch das Prägen ein Nutfüllfaktor von etwa 60%–75% erreicht. Der Prägegrad wird durch die auftretenden Kräfte auf die Drähte72 und die hierdurch bedingte Gefahr der Beschädigung der Drahtisolation80 begrenzt. Durch zu hohe Prägekräfte könnten Kurzschlüsse zwischen den einzelnen Leitern72 auftreten. -
4 zeigt einen Ausschnitt aus einem modifizierten Werkzeug62 zum Prägen der Spulenseiten64 , wobei die Breite B der verwendeten Schablone68 größer ist als der Drahtdurchmesser D der Leiter72 . Die größtmögliche Breite B der Schablone68 ist begrenzt auf einen Wert, der kleiner ist als der doppelte Drahtdurchmesser2D , um Kreuzungen der Drähte und hierdurch bedingte Beschädigungen der Leiter72 oder ihrer Isolation80 beim Prägen zu vermeiden. Andererseits erleichtert eine etwas vergrößerte Breite B der Schablone68 den Prägevorgang, da die Reibungsverluste an den Seitenwänden76 der Schablone68 reduziert werden und der Prägegrad der vom Prägestempel70 entfernten Leiter72 vergrößert wird. Hierzu ist in4 beispielhaft eine verbreiterte Schablone68 für eine Spulenseite64 mit sieben Leitern72 dargestellt. Im Übrigen gelten hinsichtlich4 die Ausführungen zu2 . -
5 zeigt einen Ausschnitt aus dem Blechpaket17 eines zunächst als Flachpaket ausgebildeten Stators16 , in dessen Nuten15 die mit einer Nutisolation82 versehenen Spulenseiten64 eingebracht werden. Zur Ausbildung des fertigen Stators16 werden die Wicklungsstränge66 mit den geprägten Spulenseiten64 einzeln nacheinander in die Nuten15 zwischen den Statorpolen60 eingebracht und danach alle Wicklungsstränge gemeinsam mit dem Flachpaket17 zu einem Stator16 in Zylinderringform in bekannter Weise gebogen, der Stoß des Blechpaketes17 verschweißt und die nicht dargestellten Wickelköpfe der Statorwicklung18 geformt. Diese Arbeitsgänge sind grundsätzlich bekannt und beispielsweise in der eingangs zum Stand der Technik genannten beschrieben. Auf eine Wiederholung an dieser Stelle kann daher verzichtet werden.WO 01/54 254 A1 - ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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- Zitierte Patentliteratur
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- - WO 01/54254 A1 [0001, 0022]
Claims (13)
- Verfahren zur Herstellung einer vorzugsweise mehrphasigen Wicklung (
18 ) für den Stator (16 ) einer elektrischen Maschine (10 ), insbesondere eines Drehstromgenerators für Kraftfahrzeuge, deren Spulenseiten (64 ) vor dem Einbringen in die Nuten (15 ) des Statorpaketes (17 ) in einem Werkzeug (62 ) durch Prägen entsprechend der Nutgeometrie vorgeformt werden, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Wicklungsstrang (66 ) mit den jeweils in einer Nut (15 ) liegenden Spulenseiten (64 ) getrennt geprägt wird. - Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Wicklungsstränge (
64 ) getrennt geprägt und einzeln nacheinander in die Nuten (15 ) des Stators (16 ) eingebracht werden. - Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass alle Wicklungsstränge (
66 ) gemeinsam mit einem zunächst als Flachpaket ausgeführten Statorpaket (17 ) in eine Zylinderringform gebogen werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die für jeweils eine Nut (
15 ) bestimmte Spulenseite (64 ) eines Wicklungsstrangs (66 ) in einer nutartig gestalteten Schablone (68 ) mit wenigstens einer seitlich verschiebbaren Flanke (76 ) vorgeformt wird. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulenseiten (
64 ) eines Wicklungsstrangs (66 ) gemeinsam durch einen Prägestempel (79 ) auf der gesamten Länge der Nut (15 ) geprägt und vorgeformt werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Leiter (
72 ) einer Spulenseite (64 ) beim Prägen übereinander angeordnet werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Drahtquerschnitt (D) aller in der Wicklung (
18 ) verwendeten Leiter (72 ) vor dem Prägen kreisförmig und gleich groß ist. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) der zum Prägen verwendeten Schablone (
68 ) größer ist als der Drahtdurchmesser (D) der Leiter (72 ). - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) der zum Prägen verwendeten Schablone (
68 ) kleiner ist als der doppelte Drahtdurchmesser (2D ) der Leiter (72 ). - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verformung der einzelnen Drahtquerschnitte (
72 ) beim Prägen mit zunehmendem Abstand vom Prägestempel (70 ) abnimmt. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Querschnittsfläche der Prägeschablone (
68 ) kleiner ist als die in der Nut (15 ) für die Spulenseite (64 ) zur Verfügung stehende Querschnittsfläche. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass fünf bis neun Drahtabschnitte (
72 ), vorzugsweise sechs bis acht Drahtabschnitte, einer Spulenseite (64 ) beim Prägen in einer Schablone (68 ) übereinander gelegt werden. - Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtabschnitte (
72 ) einer Spulenseite (64 ) beim Prägen in der Schablone (68 ) auf das 0,65- bis 0,95fache, vorzugsweise auf das 0,75- bis 0,85fache ihrer Ursprungshöhe (H) bleibend verformt (h) werden.
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