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DE102007023648A1 - Zylindrischer dynamischer Dämpfer - Google Patents

Zylindrischer dynamischer Dämpfer Download PDF

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DE102007023648A1
DE102007023648A1 DE200710023648 DE102007023648A DE102007023648A1 DE 102007023648 A1 DE102007023648 A1 DE 102007023648A1 DE 200710023648 DE200710023648 DE 200710023648 DE 102007023648 A DE102007023648 A DE 102007023648A DE 102007023648 A1 DE102007023648 A1 DE 102007023648A1
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DE
Germany
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elastic
dynamic damper
cylindrical
elements
axial
Prior art date
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Ceased
Application number
DE200710023648
Other languages
English (en)
Inventor
Naohito Komaki Kuwayama
Katsutoshi Komaki Izawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sumitomo Riko Co Ltd
Original Assignee
Sumitomo Riko Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sumitomo Riko Co Ltd filed Critical Sumitomo Riko Co Ltd
Publication of DE102007023648A1 publication Critical patent/DE102007023648A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant
    • F16F1/025Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant characterised by having a particular shape
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/10Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
    • F16F15/14Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers
    • F16F15/1407Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using masses freely rotating with the system, i.e. uninvolved in transmitting driveline torque, e.g. rotative dynamic dampers the rotation being limited with respect to the driving means
    • F16F15/1414Masses driven by elastic elements
    • F16F15/1435Elastomeric springs, i.e. made of plastic or rubber
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F7/00Vibration-dampers; Shock-absorbers
    • F16F7/10Vibration-dampers; Shock-absorbers using inertia effect
    • F16F7/104Vibration-dampers; Shock-absorbers using inertia effect the inertia member being resiliently mounted
    • F16F7/108Vibration-dampers; Shock-absorbers using inertia effect the inertia member being resiliently mounted on plastics springs

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Abstract

Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30), der ein zylindrisches Befestigungselement (12) einschließt, das aus einem elastischen Körper gebildet ist und von außen auf dem stabförmigen Schwingungselement befestigt wird; ein zylindrisches Masseelement (14) mit einem größeren Durchmesser als das zylindrische Befestigungselement (12) und das koaxial zu dem zylindrischen Befestigungselement (12) angeordnet ist; eine Vielzahl von elastischen Verbindungselementen (16a, 16b), die so an entsprechenden umlaufenden Positionen gebildet sind, dass sie in einer achsensenkrechten Richtung zwischen den sich gegenüberliegenden Seiten des zylindrischen Befestigungselements (12) und des Masseelements (14) verlaufen; eine Vielzahl von elastischen Folienelementen (20a, 20b), die zwischen den umlaufend benachbarten der Vielzahl von elastischen Verbindungselementen (16a, 16b) angeordnet sind und integral mit diesen gebildet sind, so dass das zylindrische Befestigungselement (12) und das Masseelement (14) mit Hilfe der elastischen Verbindungselemente (16a, 16b) und den elastischen Folienelementen (20a, 20b) gegenseitig miteinander verbunden sind, worin wenigstens eines der Vielzahl der elastischen Folienelemente (20a, 20b) hinsichtlich der Umfangslinie (1) des Masseelements (14) geneigt ist.

Description

  • Inhaltliche Bezugnahme
  • Hierin wird auf die Offenlegung der japanischen Patentanmeldung Nr. 2006-145132 , die am 25. Mai 2006 eingereicht wurde und Nr. 2007-125726 , die am 10. Mai 2007 eingereicht wurde, welche jeweils Beschreibung, Figuren und Zusammenfassung einschließlich, vollinhaltlich Bezug genommen.
  • Hintergrund der Erfindung
  • 1. Gebiet der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung betrifft einen zylindrischen dynamischen Dämpfer, der an einem massiven oder hohlen stabförmigen Schwingungselement, wie beispielsweise verschiedenen Arten von Wellen, Hebelarmen und Rohrteilen befestigt ist, die durch die auf sie übertragene Schwingung in Schwingungen versetzt werden, um so eine Schwingungsdämpfungswirkung hinsichtlich der in diesen stabförmigen Schwingungselementen angeregten Schwingung zu zeigen.
  • 2. Beschreibung des Standes des Technik
  • Verschiedene Arten stabförmiger Elemente, einschließlich Elementen zur Kraftübertragung, wie beispielsweise Wellen und Hebelarme sowie Rohrelemente, die einen Durchlass für Fluide bilden, leiden wahrscheinlich an einer Eigenresonanz oder an einer auf sie übertragenen Schwingung. Eine der bekannten Maßnahmen, um solchen Problemen zu begegnen, ist ein dynamischer Dämpfer, der an diesen stabförmigen Elementen angebracht wird. Der dynamische Dämpfer schließt üblicherweise ein rohrförmiges Befestigungselement, ein koaxial an dem rohrförmigen Befestigungselement angebrachtes Masseelement, und ein elastisches Verbindungselement, das das Befestigungselement und das Masseelement elastisch miteinander verbindet, ein. Das rohrförmige Befestigungselement wird außen an einem stabförmigen Element befestigt, wo durch das Masseelement elastisch über das elastische Verbindungselement und das zylindrische Befestigungselement von dem stabförmigen Element unterstützt wird. Mit dem, wie oben erläutert, auf dem stabförmigen Element befestigten dynamischen Dämpfer, stellt der dynamische Dämpfer ein sekundäres Schwingungssystem hinsichtlich des primären Schwingungssystems, d.h. des stabförmigen Elements, bereit. Die JP-U-2-18363 und die JP 2000-55130 A zeigen typische Beispiele für bekannte zylindrische dynamische Dämpfer und diese wurden als Vorrichtungen zur Schwingungsdämpfung für eine Antriebswelle eines Fahrzeugs verwendet.
  • Bekannte dynamische Dämpfer, wie sie in der oben genannten JP-U-18363 und der JP 2000-55130 A offenbart sind, besitzen mittlerweile elastische Folienelemente in Form einer dünnen Folie, wovon sich jede in der achsensenkrechten Richtung des Dämpfers zwischen den jeweils umlaufend benachbarten der elastischen Verbindungselementen ausbreitet. Diese elastischen Folienelemente schließen die Lücken zwischen den jeweils benachbarten der elastischen Verbindungselemente fest ab und verhindern somit, dass Steinchen oder dergleichen in die Lücken zwischen den elastischen Verbindungselementen gelangen und die Lücken verschließen. Diese elastischen Folienelemente werden zudem an Positionen gebildet, an denen formteilende Linien auftreten würden, wenn diese elastischen Folienelemente nicht gebildet wären. Die formschlüssige Ausbildung dieser elastischen Folienelemente schließt daher die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von unregelmäßigen Graten an diesen formteilenden Linien aus. Bei dieser Anordnung hat der zylindrische dynamische Dämpfer weniger wahrscheinlich Probleme mit einer unerwarteten Härte in seinem Schwingungsdämpfungsverhalten und instabilem Dämpfungsverhalten infolge einer verschlechterten Beständigkeit oder dergleichen, welche durch diese unregelmäßigen Grate verursacht werden können.
  • In dem dynamischen Dämpfer mit elastischen Folienelementen, erleiden diese elastischen Folienelemente jedoch aufgrund einer Verschiebung des Masseelements in der achsensenkrechten Richtung, in der die Schwingung zugeführt wird, eine Druck- und Zugverformung. Nach Einstellen oder Anordnen des Federbauteils des se kundären Schwingungssystems in der achsensenkrechten Richtung ist es schwierig, den Einfluss des Federverhaltens der elastischen Folienelemente in der achsensenkrechten Richtung zu übersehen, so dass der Freiheitsgrad zum Einstellen des sekundären Schwingungssystems in der achsensenkrechten Richtung unvermeidbar begrenzt ist. Zusätzlich kann eine leichte Veränderung der Wanddicke der elastischen Folienelemente eine erhebliche Änderung in der Einstellfrequenz des dynamischen Dämpfers bewirken, so dass der herkömmliche dynamische Dämpfer dabei versagen könnte den gewünschten Dämpfungseffekt zu zeigen.
  • Die dynamischen Dämpfer mit herkömmlichem Aufbau, wie sie zum Beispiel in der JP-U-2-18363 und der JP 2000-55130 A offenbart sind, unterliegen wahrscheinlich einer in achsensenkrechter Richtung und in Drehrichtung zugeführten Schwingung. Die herkömmlichen dynamischen Dämpfer leiden jedoch wahrscheinlich an einem nicht ausreichenden Freiheitsgrad beim Einstellen in diese zugeführten Schwingungsrichtungen.
  • Bei diesen herkömmlichen dynamischen Dämpfern verlaufen die elastischen Folienelemente nämlich in der achsensenkrechten Richtung, wodurch das elastische Folienelement einer Druck-/Zugverformung nach Zuführen von Schwingung in sowohl achsensenkrechter Richtung als auch in den Drehrichtungen unterliegt. Wenn die elastischen Eigenschaften des elastischen Folienelements angepasst sind, um auf ein hohes Frequenzband in der achsensenkrechten Richtung eingestellt zu werden, wird das Einstellfrequenzband in der Drehrichtung unvermeidlich groß. Dies macht es unmöglich, ein großes Verhältnis der Federkonstante, wie sie in der achsensenkrechten Richtung gemessen wird, zu der Federkonstante, wie sie in der Drehrichtung gemessen wird, einzustellen. Infolgedessen ist ein unabhängiger Freiheitsgrad zum Einstellen des dynamischen Dämpfers in beiden voneinander unabhängigen Richtungen erheblich begrenzt.
  • In einem herkömmlichen dynamischen Dämpfer wird das zylindrische Masseelement ferner von einer Vielzahl von elastischen Verbindungselementen und elastischen Folienelementen unterstützt, und die elastischen Folienelemente breiten sich in die achsensenkrechte Richtung aus, um so den umlaufenden Raum zwischen den benachbarten elastischen Verbindungselementen zu verbinden. Dadurch wird eine ausreichende Federhärte zum Unterstützen des Masseelements in der veranschlagten Richtung weniger wahrscheinlich erhalten. Als Ergebnis ist das Masseelement des herkömmlichen dynamischen Dämpfers dafür anfällig, nach Zufuhr von Schwingung eine Verschiebung in der veranschlagten Richtung zu erleiden, was schlechte Schwingungsbedingungen verursacht. Die elastischen Verbindungselemente, die elastischen Folienelemente und dergleichen haben eine Konzentration an Belastung erlitten, die es unmöglich macht, eine ausreichende Beständigkeit des dynamischen Dämpfers zu gewährleisten.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist daher, einen zylindrischen dynamischen Dämpfer mit einem neuartigen Aufbau bereitzustellen, der in der Lage ist, die Federeigenschaften in den Richtungen der zugeführten Schwingung, d.h. in der achsensenkrechten Richtung und in der Drehrichtung, exakt wahrzunehmen und der in der Lage ist, eine Verschiebung des Masseelements in der veranschlagten Richtung zu unterbinden, um dadurch den gewünschten Dämpfungseffekt und eine stabile Beständigkeit zu gewährleisten.
  • Die obigen und/oder optionalen Aufgaben dieser Erfindung können gemäß wenigstens einer der folgenden Ausführungsformen der Erfindung erreicht werden. Die folgenden Ausführungsformen und/oder Elemente, die in jeder erfindungsgemäßen Ausführungsform eingesetzt werden, können für jede mögliche optionale Kombination angepasst sein. Es versteht sich, dass das Prinzip der Erfindung nicht auf die Ausführungsformen der Erfindung und Kombinationen der technischen Merkmale beschränkt ist, sondern andererseits basierend auf den Lehren der vorliegenden Erfindung, die in der gesamten Beschreibung und den Figuren offenbart sind, erkannt werden kann oder von einem Fachmann im Licht der vorliegenden Offenbarung in ihrer Gesamtheit erkannt werden kann.
  • Eine erste Ausführungsform der Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer zum Dämpfen der in einem stabförmigen Schwingungselement angeregten Schwingung bereit, wobei der zylindrische dynamische Dämpfer umfasst: ein zylindrisches Befestigungselement, das aus einem elastischen Körper gebildet ist und angepasst ist von außen an dem stabförmigen Schwingungselement befestigt zu werden; ein Masseelement aus einem zylindrischen Körper mit einem größeren Durchmesser als das zylindrische Befestigungselement, wobei das Masseelement koaxial zu dem zylindrischen Befestigungselement angeordnet ist; eine Vielzahl von elastischen Verbindungselementen, die an den entsprechenden umlaufenden Positionen zwischen den sich gegenüberliegenden Flächen des zylindrischen Befestigungselements und des Masseelements gebildet sind, und wobei jedes in einer achsensenkrechten Richtung verläuft; eine Vielzahl von elastischen Folienelementen, die entsprechend zwischen den umlaufend benachbarten der Vielzahl von elastischen Verbindungselementen angeordnet sind und integral mit den elastischen Verbindungselementen gebildet sind, so dass das zylindrische Befestigungselement und das Masseelement mit Hilfe der elastischen Verbindungselemente und der elastischen Folienelemente gegenseitig miteinander verbunden sind, und worin wenigstens eines der Vielzahl von elastischen Folienelementen hinsichtlich einer Umfangslinie (1) des Masseelements geneigt ist.
  • Entsprechend dem zylindrischen dynamischen Dämpfer mit einem Aufbau gemäß der ersten Ausführungsform verläuft wenigstens eines der Vielzahl von elastischen Folienelementen umlaufend mit einer Schräge oder Neigung hinsichtlich der Umfangslinie (1) des Masseelements (d.h. die Linie, entlang der ein Querschnitt in der achsensenkrechten Richtung ausgeschnitten ist). Durch Anpassen des Neigungswinkels des elastischen Folienelements kann das Verhältnis der Federkonstante in der achsensenkrechten Richtung zu der Federkonstante in der Drehrichtung entsprechend in geeigneter Weise in dem sekundären Schwingungssystem angepasst werden. Das heißt, dass, indem der dynamische Dämpfer der vorliegenden Erfindung ein sekundäres Schwingungssystem bereitstellt, das aus einem durch das Masseelement gebildeten Massebauteil und einem durch die elastischen Verbindungselemente und die elastischen Folienelemente gebildeten Federbauteil besteht, ein Bestandteil des Federelements, d.h. ein Verhältnis der Federkonstante in der achsensenkrechten Richtung in dem elastischen Folienelement zu der Federkonstante in der Drehrichtung oder der umlaufenden Richtung, durch Ändern des Neigungswinkels des elastischen Folienelements wirksam angepasst werden kann. Die Umfangslinie (1) des Masseelements ist vorzugsweise in der Mitte in einer axialen Richtung des Masseelements angeordnet.
  • Infolgedessen können ein sekundäres Schwingungssystem hinsichtlich der Schwingung, die in der achsensenkrechten Richtung zugeführt wird, und ein anderes sekundäres Schwingungssystem hinsichtlich der Schwingung, die in der Drehrichtung zugeführt wird, die beide die gleichen Massebauteile verwenden, entsprechend auf verschiedene Frequenzbänder, die denjenigen der zu dämpfenden Schwingung entsprechen, eingestellt werden. In dem zylindrischen dynamischen Dämpfer der vorliegenden Erfindung wird der Neigungswinkel des elastischen Folienelements in Abhängigkeit von der Schwingung in der achsensenkrechten Richtung und in der Drehrichtung, die in dem betreffenden Element, dessen Schwingung gedämpft werden soll, angeregt sind, so angepasst, dass der dynamische Dämpfer in der Lage ist, eine hervorragende Wirkung der Schwingungsdämpfung hinsichtlich der Schwingung in der achsensenkrechten Richtung und in der Drehrichtung zu zeigen.
  • In dem dynamischen Dämpfer der vorliegenden Erfindung ist das elastische Folienelement hinsichtlich der Umfangslinie des Masseelements geneigt. Dadurch wird eine wesentliche Achsenlänge des elastischen Folienelements vergrößert, wodurch das elastische Folienelement in der Lage ist, eine hohe Federsteifigkeit hinsichtlich einer Verschiebung des Masseelements in der veranschlagten Richtung zu zeigen.
  • Als Ergebnis ist der dynamische Dämpfer der vorliegenden Erfindung in der Lage bei Zuführung einer Schwingung eine Schwingungsverschiebung des Masseelements in der veranschlagten Richtung zu unterbinden. Mit Hilfe des vorliegenden dynamischen Dämpfers wird daher einer Verschlimmerung der Schwingung oder einer Verschlechterung des Schwingungsdämpfungseffekts, die auf einer Verschiebung des Masseelements infolge der Schwingung basieren, vorgebeugt, was zu einem weiter ver besserten Dämpfungseffekt führt. Zusätzlich wird auch eine unerwünschte Verformung der elastischen Folienelemente aufgrund einer Schwingungsverschiebung des Masseelements verhindert. was es möglich macht, die Beständigkeit des dynamischen Dämpfers zu erhöhen.
  • Eine zweite Ausführungsform der Erfindung stellt einen dynamischen Dämpfer gemäß der ersten Ausführungsform bereit, worin die umlaufend benachbarten der elastischen Verbindungselemente an verschiedenen Positionen in einer axialen Richtung des dynamischen Dämpfers voneinander angeordnet werden.
  • Bei diesem Aufbau sind die Unterstützungspunkte des Masseelements durch das elastische Verbindungselement an mehreren, jeweils voneinander entfernt angeordneten Positionen in der axialen Richtung angeordnet. In dem vorliegenden dynamischen Dämpfer kann die Federsteifigkeit daher in der veranschlagten Richtung vergrößert werden, ohne dabei die Federsteifigkeit in der achsensenkrechten Richtung durch die elastischen Verbindungselemente zu erhöhen. Somit kann den oben genannten, durch eine Schwingungsverschiebung des Masseelements verursachten Problemen weiter wirksam vorgebeugt werden.
  • Da die umlaufend benachbarten der elastischen Verbindungselemente in der axialen Richtung voneinander entfernt angeordnet sind, ist das elastische Folienelement, das zwischen den benachbarten elastischen Verbindungselementen verläuft, in der Lage einen großen Neigungswinkel hinsichtlich der Umfangslinie des Masseelements aufweisen. Bei dieser Anordnung wirken die elastischen Verbindungselemente und die elastischen Folienelemente zusammen, um deren Federsteifigkeit in der veranschlagten Richtung zu erhöhen und den Freiheitsgrad zum Einstellen des Verhältnisses der Federkonstante in achsensenkrechter Richtung zu der Federkonstante in der Drehrichtung, das auf einer geeigneten Anpassung des Neigungswinkels der elastischen Folienelemente hinsichtlich der Umfangslinie basiert, zu erhöhen.
  • Eine dritte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß der ersten oder der zweiten Ausführungsform bereit, worin eines der umlaufend entgegengesetzten Enden von jedem der elastischen Folienelemente integral mit einem axialen Endstück eines der benachbarten elastischen Verbindungselemente, deren axiales Endstück näher an der Umfangslinie (1) des Masseelements liegt, verbunden ist und worin ein anderes der umlaufend entgegengesetzten Enden von jedem der elastischen Folienelemente integral mit einem axialen Endstück eines anderen der benachbarten elastischen Verbindungselemente, deren axiales Endstück näher an der Umfangslinie (1) des Masseelements liegt, verbunden ist.
  • Bei dieser Anordnung verläuft jedes elastische Folienelement zwischen einem Paar von benachbarten elastischen Verbindungselementen, die in der axialen Richtung an entgegengesetzten Seiten voneinander entfernt angeordnet sind, wobei die Umfangslinie (1) zwischen ihnen verläuft. Jedes elastische Folienelement kann somit wirksam eine gewünschte Umfangslänge innerhalb des begrenzten Raums zwischen dem zylindrischen Befestigungselement und dem Masseelement aufweisen. Dies macht es möglich, den Freiheitsgrad zum Einstellen der Federkonstante in der Drehrichtung des dynamischen Dämpfers zu verstärken, während der dynamische Dämpfer eine kompakte Größe erhält. Zusätzlich sind die beiden entgegengesetzten Enden eines jeden elastischen Folienelements mit den entsprechenden elastischen Verbindungselementen zudem an ihren axialen Endstücken, die in der Nähe der Umfangslinie (1) liegen, verbunden, wodurch dem vorgebeugt wird, dass jedes elastische Folienelement ein übermäßiges Volumen einnimmt, während die Konzentration der Belastung aufgrund einer Drehungsverschiebung minimiert wird. Der vorliegende dynamische Dämpfer ist somit in der Lage eine hervorragende Beständigkeit aufzuweisen.
  • Eine vierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis dritten Ausführungsform bereit, worin die elastischen Folienelemente, während sie sich über den Umfang erstrecken, gerade verlaufen.
  • Bei dieser Anordnung können die elastischen Folienelemente einfach konstruiert sein und es leicht machen, das elastische Folienelement, einschließlich einer Form, zu bilden. Eine Veränderung in dem Federverhalten der elastischen Folienelemente in der umlaufenden Richtung wird unterbunden und eine Verformung oder Konzentration der Belastung in dem lokalen Bereich wird abgeschwächt. Der zylindrische dynamische Dämpfer der vorliegenden Erfindung ist somit in der Lage, einen stabilen Dämpfungseffekt zu zeigen und die Beständigkeit weiter zu erhöhen.
  • Eine fünfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis vierten Ausführungsform bereit, worin ein Paar der elastischen Verbindungselemente, die sich umlaufend auf jeder Seite eines der elastischen Verbindungselemente befinden, an der gleichen Position in der axialen Richtung des Masseelements bereitgestellt wird.
  • Diese Anordnung ist wirksam, um eine lokale Konzentration der Belastung oder eine Verformung in jedem elastischen Verbindungselement, das zwischen den benachbarten der elastischen Verbindungselemente in der umlaufenden Richtung angeordnet ist, und denjenigen in jedem elastischen Folienelement, die zwischen den benachbarten elastischen Verbindungselementen angeordnet sind, zu verringern, was zu einer weiter erhöhten Beständigkeit des dynamischen Dämpfers führt.
  • Eine sechste Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis fünften Ausführungsform bereit, worin jedes der elastischen Folienelemente entlang einer im rechten Winkel zu einer Mittelachse des dynamischen Dämpfers stehenden Linie verläuft.
  • Bei dieser Anordnung ist das Breitenmaß jedes elastischen Folienelements im Allgemeinen dasselbe wie der entfernt angeordnete Abstand zwischen dem zylindrischen Befestigungselement und dem Masseelement in der achsensenkrechten Richtung, wodurch das Volumen des elastischen Folienelements relativ klein ist. Der dynamische Dämpfer zeigt somit eine relativ kleine Federkonstante bei einer elastischen Verformung in der Drehrichtung und eine Konzentration der Belastung wird somit wirksam eingeschränkt.
  • Eine siebte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis sechsten Ausführungsform bereit, worin jedes der elastischen Folienelemente ein Dickenmaß in einem Bereich von 0,3 bis 2,0 mm aufweist.
  • Bei dieser Anordnung ist der zylindrische dynamische Dämpfer in der Lage, die gewünschte Beständigkeit und ein stabiles Dämpfungsvermögen zu zeigen. Wenn das Dickenmaß des elastischen Folienelements nämlich kleiner als 0,3 mm ist, besitzt das elastische Folienelement keine ausreichende Beständigkeit. Wenn das Dickenmaß der Folie größer als 2,0 mm ist, kann das elastische Folienelement eine übermäßige Steifigkeit zeigen, die ausreicht, die Federkonstante in dem sekundären Schwingungssystem in hohem Maß zu beeinträchtigen.
  • Eine achte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis siebten Ausführungsform bereit, worin die Vielzahl der elastischen Folienelemente erste elastische Folienelemente und zweite elastische Folienelemente einschließt, die in entgegengesetzten Richtungen hinsichtlich der Umfangslinie (1) des Masseelements geneigt sind und abwechselnd in der umlaufenden Richtung angeordnet sind.
  • Bei dieser Anordnung wird eine lokale Konzentration der Verformung infolge Belastung oder Verformung des elastischen Folienelements oder der elastischen Folienelemente minimiert, so dass der zylindrische dynamische Dämpfer in der Lage ist eine weiter erhöhte Beständigkeit zu erhalten.
  • Eine neunte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis achten Ausführungsform bereit, worin das zylindrische Befestigungselement angepasst ist, um von außen auf dem stabförmigen Schwingungselement pressgepasst und gesichert zu werden und das zylindrische Befestigungselement eine Befestigungstoleranz besitzt, die in einem Bereich von 5 bis 30 % gehalten wird.
  • Bei dieser Anordnung ist der zylindrische dynamische Dämpfer in der Lage eine gewünschte Beständigkeit und ein stabiles Dämpfungsvermögen zeigen. Wenn die Befestigungstoleranz nämlich weniger als 5 % beträgt, kann das zylindrische Befestigungselement nach Zuführung einer relativ großen Belastung relativ zu dem stabförmigen Schwingungselement möglicherweise leicht verschoben werden, was in einer geringeren Stabilität in der Stärke der Befestigung des zylindrischen Befestigungselements relativ zu dem stabförmigen Schwingungselement resultiert und in einem daraus resultierenden instabilen Dämpfungseffekt. Wenn die Befestigungstoleranz andererseits mehr als 30 % beträgt, kann es schwierig sein, den dynamischen Dämpfer auf dem stabförmigen Schwingungselement zu befestigen und eine ausreichende Beständigkeit in dem zylindrischen Befestigungselement zu gewährleisten.
  • Eine zehnte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis neunten Ausführungsform bereit, worin die Vielzahl von elastischen Verbindungselementen erste elastische Verbindungselemente einschließt, die an einer axialen Seite der Umfangslinie (1) des Masseelements liegen, und zweite elastische Verbindungselemente, die an der anderen axialen Seite der Umfangslinie (1) liegen, worin die ersten und zweiten elastischen Verbindungselemente abwechselnd in umlaufender Richtung angeordnet sind.
  • Bei dieser Anordnung ist eine Vielzahl von elastischen Verbindungselementen weitgehend in einem guten Gleichgewicht in den axialen und den umlaufenden Richtungen des dynamischen Dämpfers angeordnet. Der dynamische Dämpfer ist somit in der Lage eine hervorragende Unterstützung der Federsteifigkeit in der veranschlagten Richtung wirksam zu zeigen.
  • Eine elfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis fünften und siebten bis zehnten Ausführungsform bereit, worin ein längs verlaufender Querschnitt von jedem der elastischen Folienelemente hinsichtlich der achsensenkrechten Richtung des dynamischen Dämpfers geneigt ist.
  • Bei diesem Aufbau wird das elastische Folienelement nach Zuführung von Schwingung in der achsensenkrechten Richtung leicht einer Verformung unterliegen und weniger wahrscheinlich einer Druck- oder Zugverformung, wodurch die Wirkung einer Druck- oder Zugverformung des elastischen Folienelements auf die Federkonstante des sekundären Schwingungssystems minimiert wird. Zusätzlich ist bei dieser Anordnung das Breitenmaß jedes elastischen Folienelements, das zwischen dem zylindrischen Befestigungselement und dem Massenelement angeordnet ist, größer als der radiale Abstand zwischen dem zylindrischen Befestigungselement und dem Masseelement, wodurch das Volumen der elastischen Folienelemente erhöht wird. Der dynamische Dämpfer ist somit in der Lage, infolge des größeren Volumens der elastischen Folienelemente eine hohe Federkonstante in der Drehrichtung und in der veranschlagten Richtung zu zeigen. Anders ausgedrückt, ist es durch Einstellen oder Anordnen des oben genanten Neigungswinkels der elastischen Folienelemente hinsichtlich der Umfangslinie des Masseelements und des Neigungswinkels der elastischen Folienelemente hinsichtlich der achsensenkrechten Richtung des dynamischen Dämpfers bei dieser Ausführungsform in Kombination möglich, den Freiheitsgrad zum Einstellen der Wirkung der Schwingungsdämpfung in der Drehrichtung und in der veranschlagten Richtung des dynamischen Dämpfers weiter zu erhöhen.
  • Eine zwölfte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten, dritten, vierten, sechsten bis neunten und elften Ausführungsform bereit, worin die elastischen Verbindungselemente an der gleichen axialen Position auf der Umfangslinie (1) in regelmäßigen Abständen in der umlaufenden Richtung liegen, während sie mit der gleichen Länge auf beiden axialen Seiten der Umfangslinie (1) in die axiale Richtung verlaufen, und worin wenigstens eines der elastischen Folienelemente der elastischen Folienelemente hinsichtlich der Umfangslinie (1) geneigt ist, so dass ein umlaufendes Ende des elastischen Folienelements mit einer ersten axialen Seite eines der benachbarten elastischen Verbindungselemente verbunden ist und ein anderes umlaufendes Ende des elastischen Folienelements mit einer zweiten axialen Seite eines anderen der benachbarten elastischen Verbindungselemente verbunden ist.
  • Bei dieser Anordnung ist es möglich, dass die elastischen Verbindungselemente ein stabiles Federverhalten zeigen und ein hohes Verhältnis des Breitenmaßes eines jeden elastischen Verbindungselements, wie es in der axialen Richtung gemessen wird, zu dem Breitenmaß jedes elastischen Folienelements, wie es in der axialen Richtung gemessen wird, einzustellen. Die elastischen Folienelemente leiden zusätzlich weniger wahrscheinlich an einer lokalen Konzentration einer Belastung oder Verformung. Der dynamische Dämpfer ist somit in der Lage, den gewünschten Dämpfungseffekt und eine stabile Beständigkeit zu zeigen.
  • Eine dreizehnte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung stellt einen zylindrischen dynamischen Dämpfer gemäß einer der ersten bis zwölften Ausführungsform bereit, worin jedes der elastischen Verbindungselemente eine axiale Dicke besitzt, die das 2- bis 14-fache einer axialen Dicke von jedem der elastischen Folienelemente beträgt.
  • Wenn nämlich jedes der elastischen Verbindungselemente eine Dicke besitzt, die kleiner als das 2-fache der Dicke eines jeden der elastischen Verbindungselemente ist, kann der zylindrische dynamische Dämpfer keine ausreichende Steifigkeit hinsichtlich der Belastung in der veranschlagten Richtung zeigen. Wenn jedes der elastischen Verbindungselemente ferner eine Dicke besitzt, die größer als das 14-fache der Dicke eines jeden der elastischen Verbindungselemente ist, wird der zylindrische dynamische Dämpfer wahrscheinlich eine übermäßig hohe Steifigkeit in den achsensenkrechten und den umlaufenden Richtungen zeigen, so dass die gewünschte Einstellung des Federverhaltens desselben in diesen achsensenkrechten und umlaufenden Richtun gen nicht erreicht wird. Gemäß dieser Ausführungsform weist der zylindrische dynamische Dämpfer keines der oben genannten Probleme auf. Das elastische Verbindungselement besitzt vorzugsweise eine axiale Dicke, die das 4- bis 10-fache der Dicke des elastischen Folienelements beträgt. Es sollte beachtet werden, dass die axiale Dicke eines jeden der elastischen Verbindungselemente die Dicke des elastischen Verbindungselements ist, wie sie in axialer Richtung des dynamischen Dämpfers gemessen wird, während die axiale Dicke eines jeden der elastischen Folienelemente die Dicke des elastischen Folienelements ist, wie sie in axialer Richtung des dynamischen Dämpfers gemessen wird.
  • Kurzbeschreibung der Figuren
  • Die oben genannten und/oder andere Ziele, Merkmale und Vorteile der Erfindung werden anhand der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die beigefügten Figuren offensichtlich, in denen die Bezugszeichen gleiche Bestandteile bezeichnen und worin:
  • 1 eine Draufsicht auf einen zylindrischen dynamischen Dämpfer mit einem Aufbau gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung ist;
  • 2 eine Querschnittsansicht des dynamischen Dämpfers aus 1 entlang der Linie 2-2 der 1 ist;
  • 3 eine Querschnittsansicht des dynamischen Dämpfers aus 1 entlang der Linie 3-3 der 1 ist;
  • 4 eine schematische Seitenansicht ist, die geeignet ist das Verständnis eines grundlegenden Teils des dynamischen Dämpfers aus 1 zu erleichtern;
  • 5 eine schematische perspektivische Ansicht ist, die geeignet ist das Verständnis eines grundlegenden Teils des dynamischen Dämpfers aus 1 zu erleichtern;
  • 6 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts des dynamischen Dämpfers aus 1 ist, die in einer umlaufenden Richtung ausgedehnt wurde;
  • 7 eine Ansicht eines Abschnitts in einem vertikal verlaufenden Querschnitt eines zylindrischen dynamischen Dämpfers mit einem Aufbau gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung ist; und
  • 8 eine vergrößerte Ansicht eines Abschnitts eines zylindrischen dynamischen Dämpfers mit einem Aufbau gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist, die in einer umlaufenden Richtung ausgedehnt wurde.
  • Ausführliche Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
  • Unter Bezugnahme auf die 1 bis 3 wird zuerst ein zylindrischer dynamischer Dämpfer 10, der gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung konstruiert wurde, gezeigt. Der dynamische Dämpfer 10 weist einen Aufbau auf, worin ein elastisches Befestigungselement 12, das als ein zylindrisches Befestigungselement dient, und ein metallisches Masseelement 14 mit Hilfe einer Vielzahl von elastischen Trägerelementen 16a, 16b, die als elastische Verbindungselemente dienen, elastisch miteinander verbunden sind. Der dynamische Dämpfer 10 ist über das elastische Befestigungselement 12, das von außen an einer Antriebswelle (nicht gezeigt) befestigt ist, sicher an der Antriebswelle befestigt, die als ein in Schwingung versetztes Stabelement dient.
  • Ausführlich beschrieben, weist das elastische Befestigungselement 12 eine zylindrische Form auf und wird aus natürlichem Gummi, verschiedenen Arten von synthetischem Gummimaterialien, die ausgewählt sind aus solchen des Acryltyps, des Butyltyps, des Styroltyps, oder einem Verbundmaterial derselben, gebildet. Das elastische Befestigungselement 12 weist eine Abmessung des Innendurchmessers auf, die etwas kleiner als die Abmessung des Außendurchmessers der Antriebswelle ist, wodurch eine ausreichende Toleranz der Presspassung gewährleistet ist. Das Masseelement 14 ist diametral nach außen an dem elastischen Befestigungselement 12 befestigt.
  • Das Masseelement 14 besitzt eine zylindrische Form mit großem Durchmesser und ist aus einem metallischen Material, wie beispielsweise Eisen, gebildet. Das Masseelement 14 ist diametral außen mit einem gegebenen diametrischen Abstand da zwischen an dem elastischen Befestigungselement 12 angebracht. Die Mittelachsen des Masseelements 14 und des elastischen Befestigungselements 12 sind auf der gleichen Linie angeordnet, und zwar sind das Masseelement 14 und das elastische Befestigungselement 12 in konzentrischer Weise angeordnet. Das Masseelement 14 und das elastische Befestigungselement 12 weisen ungefähr die gleiche axiale Abmessung auf, so dass die entgegengesetzten axialen Enden des einen Elements mit denjenigen des anderen Elements in axialer Richtung angeordnet sind. Die Vielzahl von elastischen Trägerelementen 16a, 16b ist innerhalb des diametrischen Abstands zwischen dem elastischen Befestigungselement 12 und dem Masseelement 14 angeordnet.
  • Jedes der elastischen Trägerelemente 16a, 16b wird integral mit dem elastischen Befestigungselement 12 gebildet und besitzt eine säulenförmige Form, die sich radial nach außen in einer achsensenkrechten Richtung von dem Mittelteil des elastischen Befestigungselements 12 in der axialen Richtung ausdehnt. In der vorliegenden Ausführungsform werden insgesamt sechs elastische gegenseitig voneinander unabhängige, Trägerelemente 16a, 16b zwischen dem elastischen Befestigungselement 12 und dem Masseelement 14 bereitgestellt, die in umlaufender Richtung in regelmäßigen Abständen voneinander entfernt angeordnet sind. Bei den elastischen Trägerelementen 16a, 16b sind deren radial nach außen liegenden distalen Endteile (Flächen) mittels Vulkanisation an eine innere Umfangsfläche eines axialen Mittelteils des Masseelements 14 gebunden. Das elastische Befestigungselement 12 und das Masseelement 14 werden daher über die sechs elastischen Trägerelemente 16a, 16b miteinander verbunden. Eine dünne Ummantelungsschicht aus Gummi 18, die integral mit den elastischen Trägerelementen 16a, 16b gebildet ist, bedeckt die gesamte äußere Umfangsfläche des Masseelements 14.
  • Insbesondere in dieser Ausführungsform wird eine Hälfte der sechs elastischen Trägerelemente 16a, 16b auf jeder der beiden Ebenen, die sich in der achsensenkrechter Richtung in ein axiales Mittelteil des dynamischen Dämpfers 10 erstrecken, bereitgestellt. Anders ausgedrückt und unter Bezugnahme auf eine Umfangslinie 1, die sich umlaufend auf einer Ebene erstreckt, die sich in achsensenkrechter Richtung in ein axiales Mittelteil des elastischen Befestigungselements 12 erstreckt (einer Linie, die vertikal in den Querschnittsansichten in den 2 und 3 verläuft), werden drei elastische Trägerelemente 16a an einer axialen Seite (der linken Seite in 2) der Umfangslinie 1 bereitgestellt, während drei elastische Trägerelemente 16b auf der anderen axialen Seite (der rechten Seite in 2) der Umfangslinie 1 bereitgestellt werden. Die elastischen Trägerelemente 16a und die elastischen Trägerelemente 16b sind daher in alternierender Weise in der umlaufenden Richtung des dynamischen Dämpfers 10 angeordnet.
  • Bei der Anordnung, wie sie in den 4 und 5 gezeigt ist, werden die umlaufend benachbarten der elastischen Trägerelemente 16a, 16b an verschiedenen Positionen in axialer Richtung voneinander entfernt bereitgestellt. Darüber hinaus wird in der vorliegenden Ausführungsform ein Paar von den elastischen Trägerelementen 16a (16b), 16a (16b), die umlaufend auf jeder Seite eines elastischen Trägerelements 16b (16a) angeordnet sind, an der gleichen Position in axialer Richtung bereitgestellt.
  • Dünne Gummifolien 20a, 20b, die als elastische Folienelemente dienen, werden umlaufend zwischen den benachbarten der elastischen Trägerelemente 16a, 16b bereitgestellt. Jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b weist eine ebene Oberfläche und die Form einer dünnen Folie auf. Die dünnen Gummifolien 20a, 20b werden integral mit dem elastischen Befestigungselement 12 und den elastischen Trägerelementen 16a, 16b gebildet, wodurch sich so verlaufen, dass sie die axialen Mittelteile der Bereiche, die von dem elastischen Befestigungselement 12, dem Masseelement 14 und den elastischen Trägerelementen 16a, 16b umgeben sind, abschließen.
  • Der vertikale Querschnitt von jeder der dünnen Gummifolien weist die Form einer flachen Platte auf, die annähernd parallel zu der achsensenkrechten Richtung (der vertikalen Richtung in 3) des dynamischen Dämpfers 10 verläuft, während die Richtung der Dicke des vertikalen Querschnitts einer jeden der dünnen Gummifolien 20a, 20b annähernd parallel zu der axialen Richtung (seitlich in 3) des dynamischen Dämpfers 10 verläuft. Kurz gesagt weist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b gemäß dieser Ausführungsform eine Form auf, die nicht in axialer Richtung geneigt ist. Das heißt, dass jeder Teil von jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b eine Form besitzt, die sich entlang einer zu einer Mittelachse des dynamischen Dämpfers 10 senkrecht stehenden Linie von dem elastischen Befestigungselement 12 zu dem Masseelement 14 erstreckt.
  • Das Dickenmaß jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b liegt vorzugsweise in einem Bereich von 0,3 bis 2,0 mm, stärker bevorzugt in einem Bereich von 0,6 bis 1,3 mm. Wenn das Dickenmaß jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b zu klein ist, kann dies zu einer Verschlechterung der Beständigkeit der dünnen Gummifolien 20a, 20b führen. Wenn das Dickenmaß jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b andererseits zu groß ist, kann die Steifigkeit der dünnen Gummifolien 20a, 20b größer werden als notwendig, was in der Wahrscheinlichkeit von ungünstigen Wirkungen auf die Federkonstanten des sekundären Schwingungssystems resultiert. In dieser Ausführungsform ist das Dickenmaß jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b im Wesentlichen immer unverändert. Jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b kann alternativ dennoch ein Dickenmaß aufweisen, das beispielsweise stufenweise oder schrittweise, lokal oder insgesamt variiert.
  • In der vorliegenden Ausführungsform beträgt die Dicke T des elastischen Trägerelements 16a/16b, wie sie in axialer Richtung des dynamischen Dämpfers 10 gemessen wurde, das 2- bis 14-fache der Dicke t der dünnen Gummifolie 20a/20b, wie sie in der axialen Richtung des dynamischen Dämpfers 10 gemessen wurde, und stärker bevorzugt das 4- bis 10-fache (siehe 6).
  • Jedes der elastischen Trägerelemente 16a, 16b und der dünnen Gummifolien 20a, 20b weist dicke Anteile 22 auf, die integral mit deren Endstücken gebildet werden, die mit der äußeren Umfangsfläche des elastischen Befestigungselements 12 oder der inneren Umfangsfläche des Masseelements 14 (der dünnen Ummantelungsschicht aus Gummi 18) verbunden sind. Jeder dicke Anteil 22 weist eine Abmessung des Außendurchmessers auf, die schrittweise zu deren mit dem elastischen Befesti gungselement 12 oder dem Masseelement 14 verbundenen Endstück größer wird. Bei dieser Anordnung wird die auf die Endstücke wirkende Belastung verteilt und die Konzentration der Belastung kann wirksam reduziert werden.
  • Wie in 6 gezeigt ist, weist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b die Form einer flachen Platte auf, die, während sie sich über den Umfang erstreckt, gerade verlaufen. Das bedeutet, dass die dünnen Gummifolien 20a, 20b in Form einer dünnen Platte gerade zwischen benachbarten elastischen Trägerelementen 16a, 16b verlaufen, wenn das elastische Befestigungselement 12 entlang einer Achsenlinie auf dem äußeren Umfang desselben geschnitten ist und die beiden umlaufenden Endflächen so in einem Abstand voneinander entfernt angeordnet sind, dass das elastische Befestigungselement 12 die Form einer flachen Platte besitzt. Ein umlaufendes Ende jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b ist integral mit einem axialen Endstück eines jeden elastischen Trägerelements 16a, nämlich dem Endstück auf der Seite der Umfangslinie 1, die sich in das axiale Mittelteil des elastischen Befestigungselements 12 und des Masseelements 14 erstreckt, verbunden. Das andere umlaufende Ende jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b ist andererseits integral mit einem axialen Endstück eines jeden elastischen Trägerelements 16b, nämlich dem Endstück an der Seite der Umfangslinie 1 verbunden.
  • Bei dieser Anordnung ist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b in einem vorgegebenen Winkel, bezogen auf die Umfangslinie 1 des elastischen Befestigungselements 12 und des Masseelements 14, geneigt. In dieser Ausführungsform ist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b in einem Winkel α bezogen auf die Umfangslinie 1 geneigt, wenn sie in der umlaufenden Richtung verläuft. Der Neigungswinkel α kann jedoch in geeigneter Weise in Abhängigkeit von den erforderlichen Federeigenschaften und der leichten Herstellung der dünnen Gummifolien 20a, 20b modifiziert sein und ist in keiner besonderen Weise beschränkt.
  • Unter Bezugnahme auf das Paar der elastischen Trägerelemente 16b (16a), 16b (16a), die axial an einer Seite des dynamischen Dämpfers 10 und umlaufend auf jeder Seite eines elastischen Trägerelements 16a (16b), das axial auf der anderen Seite des dynamischen Dämpfers 10 liegt, liegen, wird ein Neigungswinkel α der dünnen Gummifolien 20a, 20b noch genauer beschrieben. Eine dünne Gummifolie 20a, die zwischen dem einen elastischen Trägerelement 16a und einem der Paare der elastischen Trägerelemente 16b umlaufend auf einer Seite bereitgestellt wird, ist mit dem Winkel α von dem einen elastischen Trägerelement 16a zu dem einen der Paare der elastischen Trägerelemente 16b geneigt. Andererseits ist eine dünne Gummifolie 20b, die zwischen dem einen elastischen Trägerelement 16a und dem anderen des Paares der elastischen Trägerelemente 16b auf der umlaufend anderen Seite bereitgestellt wird, in einem Winkel -α von dem einen elastischen Trägerelement 16a zu dem anderen des Paars der elastischen Trägerelemente 16b geneigt. Bei dieser Anordnung wird die gleiche Anzahl der dünnen Gummifolien 20a und der dünnen Gummifolien 20b (in dieser Ausführungsform jeweils drei), die bezogen auf die Umfangslinie 1 in entgegengesetzten Richtungen zueinander geneigt sind, bereitgestellt und in alternierender Weise in der umlaufenden Richtung angeordnet. Insbesondere bei dieser Ausführungsform sind die dünnen Gummifolien 20a und die dünnen Gummifolien 20b miteinander in ihrer Form und Abmessung identisch. Zudem sind die Maße (absolute Werte) der Neigungswinkel α der dünnen Gummifolien 20a und der dünnen Gummifolien 20b gleich.
  • Der dynamische Dämpfer 10, der wie oben beschrieben ist konstruiert wurde, wird mit Hilfe des elastischen Befestigungselements 12, das von außen pressgepasst und auf der Antriebswelle (nicht gezeigt) gesichert wird, in einem Kraftfahrzeug eingebaut. Insbesondere in dieser Ausführungsform besitzt das elastische Befestigungselement 12 eine Abmessung des Innendurchmessers, der im Vergleich zur Abmessung des Außendurchmessers der Antriebswelle zum Presspassen klein genug ist. Wenn der dynamische Dämpfer 10 an der Antriebswelle befestigt wird, wird daher mit Hilfe der Presspassung und ohne spezielle Elemente, wie beispielsweise Befestigungsbänder, ein stabil eingebauter Zustand erreicht.
  • Die Befestigungstoleranz (Toleranz der Presspassung) des elastischen Befestigungselements 12 liegt vorzugsweise in einem Bereich von 5 bis 30 % und stärker bevorzugt in einem Bereich von 15 bis 25 %. Unter Bezugnahme darauf kann die Befestigungstoleranz mit der folgenden Gleichung dargestellt werden, in der „B" die Abmessung des Innendurchmessers des elastischen Befestigungselements 12 vor der Presspassung und „A" die Abmessung des Außendurchmessers der Antriebswelle ist, die der Abmessung des Innendurchmessers des elastischen Befestigungselements 12 nach der Presspassung entspricht: Befestigungstoleranz = ((A – B)/A) × 100 (%)
  • Wenn die Befestigungstoleranz zu klein ist, ist es wahrscheinlich schwierig, einen stabilen Einbau des dynamischen Dämpfers 10 zu erreichen. Wenn die Befestigungstoleranz zu groß ist, kann dies andererseits eine übermäßige elastische Verformung des elastischen Befestigungselements 12 aufgrund der Presspassung bewirken und dadurch zu einem schwierigen Herstellungsprozess oder einer Verschlechterung der Beständigkeit des dynamischen Dämpfers 10 führen.
  • Wenn der dynamische Dämpfer 10, wie oben beschrieben, eingebaut ist, bilden das Masseelement 14 und die elastischen Trägerelemente 16a, 16b ein, hinsichtlich einem aus der Antriebswelle bestehenden, primären Schwingungssystem, sekundäres Schwingungssystem, das aus einem Masse-Federsystem besteht. Der dynamische Dämpfer 10 kann eine durch die sich entwickelnde Kraft des Masseelements 14 gezeigte Schwingungsdämpfungswirkung erreichen, indem die Resonanzfrequenz des sekundären Schwingungssystems auf die Resonanzfrequenz des primären Schwingungssystems eingestellt wird.
  • Bei Zuführung von Schwingung in der achsensenkrechten Richtung zwischen den sich gegenüber liegenden Flächen des Masseelements 14 und dem elastischen Befestigungselement 12 werden die zwischen diesen angeordneten elastischen Trägerelemente 16a, 16b und die dünnen Gummifolien 20a, 20b einer Druck- oder Zugverformung unterworfen.
  • Insbesondere in dieser Ausführungsform ist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b, bezogen auf die Umfangslinie 1 des elastischen Befestigungselements 12 und des Masseelements 14, in dem Winkel α geneigt. Durch geeignetes Modifizieren des Neigungswinkels α ist es möglich, das Federverhalten des dynamischen Dämpfers 10 nach einer Verschiebung des Masseelements 14 in einer (umlaufenden) Drehrichtung anzupassen. Das heißt, dass, obwohl sowohl die elastischen Trägerelemente 16a, 16b und die dünnen Gummifolien 20a, 20b zu dem Federverhalten des dynamischen Dämpfers 10 beitragen, die elastischen Trägerelemente 16a, 16b, selbst wenn deren Achsenpositionen geändert werden, nicht das Ausmaß des Beitrags verändern und weiter einer reinen Verformung infolge von Scherbeanspruchung unterworfen werden. Andererseits verändert sich, hinsichtlich der dünnen Gummifolien 20a, 20b, das Gesamtvolumen in Abhängigkeit von dem Maß des Neigungswinkels α.
  • Unter der Bedingung, dass die Bauteilabmessungen (Höhe, Dicke und so weiter) der dünnen Gummifolien 20a, 20b gleich sind, wenn der Neigungswinkel der dünnen Gummifolien 20a, 20b bezogen auf die Umfangslinie 1 minimal ist, nämlich wenn der Neigungswinkel α 0 ist, wird die Umfangslänge aller dünnen Gummifolien 20a, 20b minimiert. Nach einer Drehungsverschiebung des Masseelements 14 werden die dünnen Gummifolien 20a, 20b gleichmäßig über den gesamten Umfang des Masseelements durch Zug verformt. Wenn die gesamte Umfangslänge der dünnen Gummifolien 20a, 20b minimiert ist, wird das Gesamtvolumen der dünnen Gummifolien 20a, 20b entsprechend minimiert. Als Folge davon ist, wenn der Neigungswinkel α 0 ist, die Scherfederkonstante in umlaufender Richtung der dünnen Gummifolien 20a, 20b, d.h. die Drehfederkonstante derselben, minimiert. Wenn andererseits der Neigungswinkel α groß wird, werden die gesamte umlaufende Länge und das Gesamtvolumen der dünnen Gummifolien 20a, 20b groß. Infolgedessen wird die Scherfederkonstante in der umlaufenden Richtung der dünnen Gummifolien 20a, 20b, d.h. die Drehfederkonstante derselben, groß.
  • Insbesondere ist das umlaufende entgegengesetzte Ende von jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b integral mit den benachbarten der elastischen Trägerele mente 16a, 16b verbunden. Die dünnen Gummifolien 20a, 20b, einschließlich der elastischen Trägerelemente 16a, 16b als Gesamtheit, weisen im Wesentlichen einen ringförmigen Aufbau auf, der sich umlaufend kontinuierlich über den gesamten Umfang erstreckt. Die dünnen Gummifolien 20a, 20b werden entsprechend eine größere Federkonstante in der (umlaufenden) Drehrichtung zeigen, wenn der Neigungswinkel α derselben groß wird.
  • Hinsichtlich der Federeigenschaften in der achsensenkrechten Richtung leisten die elastischen Trägerelemente 16a, 16b andererseits ein großen Beitrag und die dünnen Gummifolien 20a, 20b einen außerordentlich kleinen. Infolgedessen ist der dynamische Dämpfer 10 in der Lage, wirksame Federeigenschaften in der achsensenkrechten Richtung aufgrund der elastischen Trägerelemente 16a, 16b und trotz des Neigungswinkels α der dünnen Gummifolien 20a, 20b, zu zeigen.
  • Dementsprechend besitzt der wie oben beschrieben konstruierte dynamische Dämpfer 10 einen hohen Freiheitsgrad beim Einstellen der natürlichen Frequenz in jeweils der achsensenkrechten Richtung und der Drehrichtung des sekundären Schwingungssystems, das aus einem aus dem Masseelement 14, den elastischen Trägerelementen 16a, 16b und den dünnen Gummifolien 20a, 20b bestehenden Masse-Federsystem besteht, indem der Neigungswinkel α der dünnen Gummifolien 20a entsprechend modifiziert wird. Es ist insbesondere möglich, das Verhältnis der natürlichen Frequenz in achsensenkrechrechter Richtung zu der natürlichen Frequenz in der Drehrichtung des sekundären Schwingungssystems mit einem hohen Freiheitsgrad mittels Modifizieren des Neigungswinkels α der dünnen Gummifolien 20a, 20b entsprechend anzupassen. Infolgedessen kann der dynamische Dämpfer 10 eine wirksame Wirkung der Schwingungsdämpfung gegen beispielsweise alle Schwingungen, die in zusehends verschiedenen Frequenzbändern in der achsensenkrechten Richtung und in der Drehrichtung auftreten, erreichen.
  • Zusätzlich vergrößert die Neigung jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b hinsichtlich der Umfangslinie 1 die Umfangslänge. Insbesondere in dieser Ausfüh rungsform wird ein Paar von elastischen Trägerelementen 16a, 16b, die jeweils mit den umlaufend entgegengesetzten Enden einer der dünnen Gummifolien 20a, 20b verbunden sind, an axial voneinander verschiedenen Positionen gebildet, genauso wie sie umlaufend mit einem großen Abstand zueinander angeordnet sind. Mit dieser Anordnung ist es möglich, die größere Umfangslänge und den größeren Neigungswinkel von jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b einzustellen. Die dünnen Gummifolien 20a, 20b können entsprechend einen höheren Freiheitsgrad beim Einstellen aufweisen, wodurch der dynamische Dämpfer 10 in der Lage ist, eine Wirkung der Schwingungsdämpfung in vorteilhafter Weise auf Basis des Resonanzverhaltens der dünnen Gummifolien 20a, 20b gegen in der Drehrichtung zu dämpfender Schwingung zu zeigen.
  • Darüber hinaus wird in dieser Ausführungsform die Vielzahl der elastischen Trägerelemente 16a, 16b so gebildet, dass sie von der Umfangslinie 1 entfernt axial auf jeder Seite, die sich in das axiale Mittelteil des dynamischen Dämpfers 10 erstreckt, angeordnet sind und nicht nur in der umlaufenden Richtung, sondern auch in der axialen Richtung verteilt sind. Bei dieser Anordnung sind die elastischen Trägerelemente 16a, 16b in der Lage, eine hervorragende Federsteifigkeit zum Unterstützen des Masseelements 14 hinsichtlich der Belastung, die in der veranschlagten Richtung angelegt wird, zu zeigen, ohne ihr Federverhalten in axialer Richtung oder in achsensenkrechter Richtung in erheblicher Weise zu verändern.
  • Dementsprechend verhindert der dynamische Dämpfer 10 gemäß dieser Ausführungsform wirksam, dass das Masseelement 14 mit der Schwingungsbewegung in die veranschlagte Richtung hinsichtlich des elastischen Befestigungselements 12 verschoben wird, wodurch mit Hilfe des sekundären Schwingungssystems, in dem das Masseelement 14 das Masseelement bereitstellt, eine wirksamere Wirkung der Schwingungsdämpfung erreicht wird. Darüber hinaus ermöglicht dieses wirksame Vorbeugen einer Schwingungsbewegung des Masseelements 14 eine Verringerung der Belastung, die in den elastischen Trägerelementen 16a, 16b oder in den dünnen Gummifolien 20a, 20b aufgrund der Schwingungsbewegung des Masseelements 14 hervorgerufen wird, wodurch die Beständigkeit des dynamischen Dämpfers 10 verbessert wird.
  • Während die vorliegende Erfindung ausführlich in der vorliegend bevorzugten Ausführungsform, lediglich zu Veranschaulichungszwecken, beschrieben wurde, versteht es sich, dass die Erfindung in keiner Weise auf die ausführlichen Ausführungen der erläuterten Ausführungsform beschränkt ist und auch in anderer Weise ausgeführt werden kann. Es versteht sich ebenso, dass die vorliegende Erfindung mit verschiedenen Veränderungen, Modifikationen und Verbesserungen ausgeführt werden kann, dem Fachmann einfallen ohne dabei von der Intention und dem Umfang der Erfindung abzuweichen.
  • Beispielsweise sind die Form, die Größe (Abmessung), der Aufbau, die Anzahl, die Positionierung und andere Aspekte der elastischen Trägerelemente 16a, 16b oder der dünnen Gummifolien 20a, 20b, nicht auf diejenigen beschränkt, die hierin in Form von Beispielen gelehrt werden.
  • Insbesondere ist es, während in der ersten, oben beschriebenen Ausführungsform die Vielzahl von elastischen Trägerelementen 16a, 16b so gebildet ist, dass diese untereinander die gleiche Größe und Form besitzen und ebenso mit gleichen Abständen in der umlaufenden Richtung angeordnet sind, auch möglich, die elastischen Trägerelemente 16a, 16b mit verschiedenen Formen oder Größen bereitzustellen oder sie in unregelmäßigen Abständen anzuordnen, wodurch die Steifigkeit der umlaufenden Richtung verändert wird. Es wäre ebenso möglich, eine ähnliche Anordnung für die dünnen Gummifolien 20a, 20b anzunehmen. Diese Anordnung ist wirksam, um eine hervorragende Schwingungsdämpfungswirkung in insbesondere den Fällen, wo beispielsweise die Richtung der zugeführten Hauptschwingungsbelastung auf eine spezielle diametrale Richtung beschränkt ist, zu erreichen.
  • Die dünnen Gummifolien 20a, 20b weisen auch nicht notwendiger Weise die gleiche Form auf. Alternativ kann auch eine Kombination von dünnen Gummifolien 20a, 20b mit verschiedenen Dicken oder ebenen Formen eingesetzt werden. Des Weiteren sind auch die Neigungswinkel α in keinster Weise auf diejenigen beschränkt, die hier in der spezifischen Offenbarung der ersten Ausführungsform gelehrt werden. Noch weiter müssen die Maße der Neigungswinkel der Vielzahl der dünnen Gummifolien 20a, 20b auch nicht gleich sein, sondern können alternativ dazu voneinander verschieden sein. Zum Beispiel ist es insbesondere möglich, jeden Neigungswinkel der Vielzahl der dünnen Gummifolien 20a, 20b anzupassen und dabei diejenigen Winkel in der umlaufenden Richtung zu variieren.
  • In der ersten, oben beschriebenen Ausführungsform beträgt die Anzahl der elastischen Trägerelemente 16a, 16b und der dünnen Gummifolien 20a, 20b sechs, was eine gerade Zahl ist, wodurch in vorteilhafter Weise eine Schrägstellung einer elastischen Hauptachse der Feder des sekundären Schwingungssystem vermieden wird. Die Anzahl der elastischen Trägerelemente 16a, 16b und der dünnen Gummifolien 20a, 20b ist jedoch nicht notwendigerweise auf diejenigen in der erwähnten Ausführungsform beschränkt. Die Anzahl der elastischen Trägerelemente 16a, 16b und der dünnen Gummifolien 20a, 20b kann alternativ dazu beispielsweise vier oder fünf, was eine ungerade Zahl ist, betragen.
  • Ferner sind, während in der ersten Ausführungsform sämtliche der Vielzahl von dünnen Gummifolien 20a, 20b hinsichtlich der Umfangslinie 1 geneigt sind und die umlaufend benachbarten der dünnen Gummifolien 20a, 20b in die entgegengesetzten Richtungen zueinander hinsichtlich der Umfangslinie 1 geneigt sind, diese für die Ausführung der vorliegenden Erfindung nicht wesentlich. Zum Beispiel kann wenigstens eine der dünnen Gummifolien 20a, 20b hinsichtlich der Umfangslinie 1 geneigt sein und die anderen können eine Form aufweisen, die sich in achsensenkrechter Richtung gerade erstreckt. Alternativ dazu können sämtliche der dünnen Gummifolien 20a, 20b in der gleichen Richtung hinsichtlich der Umfangslinie 1 geneigt sein.
  • In 7, auf die im Folgenden Bezug genommen wird, ist ein zylindrischer dynamischer Dämpfer 30 gezeigt, der gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung konstruiert wurde. In der folgenden Erläuterung werden die gleichen Bezugszeichen verwendet, die in der erläuterten Ausführungsform zum Identifizieren struktu rell und funktionell entsprechender Bauteile verwendet wurden verwendet, um dadurch das Verständnis der vorliegenden Ausführungsform zu erleichtern.
  • Insbesondere kann, während in der ersten Ausführungsform der vertikale oder längs verlaufende Querschnitt jeder der dünnen Gummifolien 20a, 20b hinsichtlich der axialen Richtung des dynamischen Dämpfers 10 nicht geneigt ist, der längs verlaufende Querschnitt jeder der dünnen Gummifolien 20a', 20b' bezogen auf die axiale Richtung, wie es in 7 gezeigt, geneigt sein. Anders ausgedrückt, kann jede der dünnen Gummifolien 20a 20b hinsichtlich der Achsen des elastischen Befestigungselements 12 und des Masseelements 14, die parallel zu der Mittelachse des dynamischen Dämpfers verlaufen, geneigt sein. Bei dieser Anordnung können, nach Zuführung von Schwingungen in achsensenkrechter Richtung zwischen den gegenüber liegenden Flächen des Masseelements 14 und des elastischen Befestigungselements 12, die dünnen Gummifolien 20a' und 20b', die dazwischen angeordnet sind, leicht einer Scherverformung unterliegen. Somit ist es möglich, eine Verformung der dünnen Gummifolien 20a', 20b' durch Druck oder Zug wirksamer zu unterdrücken, wodurch der dynamische Dämpfer 30 mit einer geringeren Wahrscheinlichkeit an einer unerwünschten Wirkung auf die Federkonstanten des sekundären Schwingungssystems infolge der Verformung der dünnen Gummifolien 20a', 20b' durch Druck oder Zug leidet. Daneben ist es sogar in dem Fall, wo die Neigung der dünnen Gummifolien 20a', 20b' hinsichtlich der axialen Richtung eine Schrägstellung der elastischen Hauptachse des Federelements hinsichtlich der achsensenkrechten Richtung, d.h. der Richtung der Zuführung der Schwingung, verursacht, und ebenso mit den dünnen Gummifolien 20a', 20b' gemäß dieser Ausführungsform, die hinsichtlich der Umfangslinie 1 schräg gestellt sind, möglich, in vorteilhafter Weise eine Verschiebung mit der Schwingungsbewegung des Masseelements 14 aufgrund der Schrägstellung der elastischen Hauptachse zu vermeiden.
  • Daneben können die dünnen Gummifolien 20a', 20b' in einer anderen Richtung anstelle von oder zusätzlich zu der axialen Richtung, wie es oben beschrieben ist, geneigt sein. Anders ausgedrückt ist der Aufbau der dünnen Gummifolien 20a', 20b' nicht in irgendeiner Weise beschränkt, solange der Schwingungsbewegung des Masse elements 14 stabil auf der Basis der Neigung der dünnen Gummifolien 20a', 20b' hinsichtlich der Umfangslinie 1 vorgebeugt wird.
  • In der ersten und der zweiten Ausführungsform liegen die elastischen Trägerelemente 16a, 16b von der Umfangslinie 1, die sich in das axiale Mittelteil des Masseelements 14 erstreckt, so entfernt, dass die umlaufend benachbarten der elastischen Verbindungselemente an axial entgegengesetzten Seiten der Umfangslinie 1 angeordnet sind, während sie in umlaufender Richtung abwechselnd angeordnet sind. Die vorliegende Erfindung schließt eine weitere, in 8 gezeigte Anordnung ein. Und zwar liegen die elastischen Trägerelemente 16a, 16b an der gleichen axialen Position auf der Umfangslinie 1 mit einem vorher beschriebenen Abstand (mit einheitlichen Abständen in dieser Anordnung) in der umlaufenden Richtung, während sie sich mit der gleichen Länge auf beiden axialen Seiten der Umfangslinie 1 in die axiale Richtung erstrecken. Bei dieser Anordnung ist jede der dünnen Gummifolien 20a, 20b hinsichtlich der Umfangslinie 1 geneigt, so dass ein umlaufendes Ende der dünnen Gummifolie 20a/20b (untere Seite in 8) mit einer ersten axialen Seite (linke oder rechte Seite in 8) eines ersten elastischen Trägerelements 16a, 16b verbunden ist und das andere umlaufende Ende der dünnen Gummifolie 20a/20b (obere Seite in 8) mit einer zweiten axialen Seite (linke oder rechte Seite in 8) von einem anderen der benachbarten elastischen Trägerelemente 16a, 16b verbunden ist. In der vorliegenden Ausführungsform beträgt die Dicke T des elastischen Trägerelements 16a/16b, wie sie in der axialen Richtung des dynamischen Dämpfers 10 gemessen wurde, das 2- bis 14- fache der Dicke t' der dünnen Gummifolie 20a/20b, wie sie in der axialen Richtung des dynamischen Dämpfers 10 gemessen wurde.
  • Es wäre ebenso möglich, wie beispielsweise in der JP-A-2000-55130 offenbart, dass ein axiales Ende des elastischen Befestigungselements 12 nach außen in axialer Richtung verläuft und ein Befestigungsband von außen auf dem verlängerten Stück so befestigt ist, dass der dynamische Dämpfer 10, 30 mit Hilfe der Befestigungskraft des Befestigungsbandes fester an der Antriebswelle befestigt ist.
  • Zusätzlich könnte bei den vorhergehenden Ausführungsformen, in denen die Erfindung so beschrieben ist, dass sie als Schwingungsdämpfungsvorrichtung für eine Antriebswelle eines Kraftfahrzeugs angewendet werden kann, die Erfindung für andere Typen von dynamischen Dämpfern zu Schwingungsdämpfung für verschiedene Arten von in Schwingung versetzte Stabelemente, wie beispielsweise Hebelarme und Rohrleitungen als Durchlässe für Fluide zum Verwenden in Kraftfahrzeugen, oder in verschiedenen Vorrichtungen, die keine Kraftfahrzeuge sind, anwendbar sein.

Claims (13)

  1. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) zum Dämpfen der in einem stabförmigen Schwingungselement angeregten Schwingung, wobei der dynamische Dämpfer (10, 30) umfasst: ein zylindrisches Befestigungselement (12), das aus einem elastischen Körper gebildet ist und angepasst ist von außen an dem stabförmigen Schwingungselement befestigt zu werden; ein Masseelement (14) aus einem zylindrischen Körper mit einem größeren Durchmesser als das zylindrische Befestigungselement (12), wobei das Masseelement (14) koaxial zu dem zylindrischen Befestigungselement (12) angeordnet ist; eine Vielzahl von elastischen Verbindungselementen (16a, 16b), die so an den entsprechenden umlaufenden Positionen gebildet sind, dass sie in einer achsensenkrechten Richtung zwischen den sich gegenüberliegenden Seiten des zylindrischen Befestigungselements (12) und des Masseelements (14) verlaufen; eine Vielzahl von elastischen Folienelementen (20a, 20b), die entsprechend zwischen den umlaufend benachbarten der Vielzahl von elastischen Verbindungselementen angeordnet sind und integral mit den elastischen Verbindungselementen (16a, 16b) gebildet sind, so dass das zylindrische Befestigungselement (12) und das Masseelement (14) mit Hilfe der elastischen Verbindungselemente (16a, 16b) und der elastischen Folienelemente (20a, 20b) gegenseitig miteinander verbunden sind, worin wenigstens ein elastisches Folienelement der Vielzahl von elastischen Folienelementen (20a, 20b) hinsichtlich einer Umfangslinie (1) des Masseelements (14) geneigt ist.
  2. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach Anspruch 1, worin die umlaufend benachbarten der elastischen Verbindungselemente (16a, 16b) an verschiede nen Positionen voneinander in einer axialen Richtung des dynamischen Dämpfers (10, 30) angeordnet sind.
  3. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach Anspruch 1 oder 2, worin eines der umlaufend entgegengesetzten Enden von jedem der elastischen Folienelemente (20a, 20b) integral mit einem axialen Endstück eines der benachbarten elastischen Verbindungselemente (16a), deren axiales Endstück näher an der Umfangslinie (1) des Masseelements (14) liegt, verbunden ist, und worin ein anderes der umlaufend entgegengesetzten Enden von jedem der elastischen Folienelemente (20a 20b) integral mit einem axialen Endstück eines anderen der benachbarten elastischen Verbindungselemente (16b), deren axiales Endstück näher an der Umfangslinie (1) des Masseelements (14) liegt, verbunden ist.
  4. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin die elastischen Folienelemente (20a, 20b), während sie sich über den Umfang erstrecken, gerade verlaufen.
  5. Zylindrischer dynamischer Dämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin ein Paar der elastischen Verbindungselemente (16a (16b), 16a (16b)), die sich umlaufend an jeder Seite von einem der elastischen Verbindungselemente (16a (16a)) befinden, an der gleichen Position in der axialen Richtung des Masseelements (14) bereitgestellt wird.
  6. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin jedes der elastischen Folienelemente (20a, 20b) entlang einer im rechten Winkel zu einer Mittelachse des dynamischen Dämpfers (10) stehenden Linie verläuft.
  7. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, worin jedes der elastischen Folienelemente (20a, 20b) ein Dickenmaß in einem Bereich von 0,3 bis 2,0 mm aufweist.
  8. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, worin die Vielzahl der elastischen Folienelemente (20a, 20b) erste elastische Folienelemente (20a) und zweite elastische Folienelemente (20b) einschließt, die in entgegengesetzten Richtungen hinsichtlich der Umfangslinie (1) des Masseelements (14) geneigt sind und abwechselnd in der umlaufenden Richtung angeordnet sind.
  9. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, worin das zylindrische Befestigungselement (12) angepasst ist, um von außen auf dem stabförmigen Schwingungselement pressgepasst und gesichert zu werden und worin das zylindrische Befestigungselement (12) eine Befestigungstoleranz besitzt, die in einem Bereich von 5 bis 30 % gehalten wird.
  10. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 3) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, worin die Vielzahl von elastischen Verbindungselementen (16a, 16b) erste elastische Verbindungselemente (16a) einschließt, die an einer axialen Seite der Umfangslinie (1) des Masseelements (14) liegen und zweite elastische Verbindungselemente (16b), die an der anderen axialen Seite der Umfangslinie (1) liegen, wobei die ersten und zweiten Verbindungselemente (16a, 16b) abwechselnd in umlaufender Richtung angeordnet sind.
  11. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 5 und 7 bis 10, worin ein längs verlaufender Querschnitt von jedem der elastischen Folienelemente (20a, 20b) hinsichtlich der achsensenkrechten Richtung des dynamischen Dämpfers (10, 30) geneigt sind.
  12. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1, 3, 4, 6 bis 9 und 11, worin die elastischen Verbindungselemente (16a, 16b) an der gleichen axialen Position auf der Umfangslinie (1) in regelmäßigen Abständen in der umlaufenden Richtung liegen, während sie mit der gleichen Länge auf beiden axialen Seiten der Umfangslinie (1) in die axiale Richtung verlaufen und worin we nigstens eines der elastischen Folienelemente (20a, 20b) hinsichtlich der Umfangslinie (1) geneigt sind, so dass ein umlaufendes Ende des elastischen Folienelements (20a, 20b) mit einer ersten axialen Seite eines der benachbarten elastischen Verbindungselemente (16a) verbunden ist und ein anderes umlaufendes Ende des elastischen Folienelements (20a, 20b) mit einer zweiten axialen Seite eines anderen der benachbarten Verbindungselemente (16b) verbunden ist.
  13. Zylindrischer dynamischer Dämpfer (10, 30) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, worin jedes der elastischen Verbindungselemente (16a, 16b) eine axiale Dicke besitzt, die das 2- bis 14-fache der axialen Dicke von jedem der elastischen Folienelemente (20a, 20b) beträgt.
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