DE102007023427B4 - Laparoskopieportventil - Google Patents
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Abstract
Laparoskopieportventil (1) mit einem Ventilgehäuse (2), das eine Eingangsöffnung (13) und eine dieser gegenüber liegende Ausgangsöffnung (14) aufweist, wobei die Öffnungen (13, 14) und eine an die Ausgangsöffnung (14) angeschlossene Trokarhülse (6) einen gerade durchgehenden Durchgangsquerschnitt freigeben, und mit einem im Ventilgehäuse (2) beweglich angeordneten Ventilkörper (10'), der derart angeordnet und ausgebildet ist, dass er in einer Schließstellung den Gasdurchlaß zwischen den Öffnungen (13, 14) versperrt und bei Kontakt mit dem Spitzenbereich eines von der Eingangsöffnung (13) her eingeschobenen langgestreckten Instrumentes (7), dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchgangsquerschnitt, gegen die Kraft einer Schließfeder (19) in eine den Durchgangsquerschnitt freigebende Öffnungsstellung bewegt wird, wobei der Ventilkörper (10') an einer quer zur Durchgangsrichtung angeordneten Drehachse (12, 12') gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (10') mit einer als Kugelfläche ausgebildeten Dichtfläche (15) auf einer zwischen der Ausgangsöffnung (14) und dem Innenraum des Ventilgehäuses (2) gelegenen Dichtung (16) läuft, und wobei der Ventilkörper (10') als Kugel ausgebildet ist, mit einer in Öffnungsstellung die Eingangsöffnung (13) mit der Ausgangsöffnung (14) verbindenden Durchgangsbohrung (21), die auf der der Dichtfläche (15) gegenüberliegenden Seite von einem Ende her einen Einschnitt (22) aufweist, dessen Ende eine Drehkante (23) ausbildet, die im Wesentlichen auf der halben Länge der Durchgangsbohrung (21) liegt.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Laparoskopieportventil der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten Art.
- Laparoskopieportventile werden mit ihrer gegebenenfalls demontierbaren Trokarhülse mit Hilfe eines eingesteckten Trokardornes durch die Bauchdecke gestochen. Nach Entfernen des Trokardornes dient die Trokarhülse zum Einführen von bei der Laparoskopie im Bauchraum benötigten Instrumenten.
- Das Ventil mit seinem bewegbaren Ventilkörper sorgt für die Gasabdichtung des durch Druckgas aufgeblasenen Bauchraumes, lässt jedoch Instrumente durch, die beim Anstoßen gegen den Ventilkörper diesen in Öffnungsstellung bewegen.
- Laparoskopieportventile sind in unterschiedlichen Konstruktionsvarianten bekannt, so z. B. mit selbstschließenden elastischen Schlitzplatten oder Duckbill-Konstruktionen, mit Ventilklappen, mit auf einer Laufbahn schräg zur Durchgangsrichtung bewegten Kugeln oder auch mit quer zur Durchgangsrichtung arbeitendem Trompetenventil.
- Kükenventile mit um eine quer zur Durchgangsrichtung angeordnete Achse drehbarem Küken mit Durchgangsbohrung sind an Laparoskopieportventilen bekannt, jedoch nur als Ventile zur Steuerung seitlich abgehender Gaskanäle zur Zufuhr von Druckgas, beziehungsweise zur Absaugung von Rauchgas.
- Aus der
DE 92 17 236 U1 und derDE 93 13 778 U1 sind gattungsgemäße Laparoskopieportventile bekannt, die sich durch eine Reihe vorteilhafter Merkmale auszeichnen, jedoch den Nachteil haben, dass die Drehachse weit außerhalb des Ventilkörpers angeordnet ist. Daraus ergibt sich, dass der Ventilkörper bei seiner Schwenkbewegung um die Drehachse einen großen Weg zurücklegen muss, um aus seiner den Durchgang freigebenden Stellung in die Schliessstellung zu verschwenken, in der er als Ventilklappe auf die Ausgangsöffnung aufsetzt. - Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, für gattungsgemäße Ventile eine verbesserte Konstruktionsart zu finden.
- Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Kennzeichnungsteils des Anspruches 1 gelöst.
- Erfindungsgemäß ist der Ventilkörper um eine quer zur Durchgangsrichtung angeordnete Achse drehbar und dichtet mit einer konzentrisch zu dieser Achse ausgebildeten Dichtfläche auf einer Dichtung, die zwischen der Ausgangsöffnung und dem Innenraum des Gehäuses angeordnet ist. Wie auch bei bekannten gattungsgemäßen Ventilen ist dabei der Ventilkörper derart ausgebildet, dass er beim Einführen eines Instrumentes von dessen Spitzenbereich berührt und dadurch geöffnet wird. Es ergibt sich eine Konstruktion mit einem drehkükenartig ausgebildeten, bei Berührung durch ein Instrument oder einen Trokardorn selbst öffnenden Ventilkörper, die sehr kompakt ausbildbar ist und sich durch technisch einfachen Aufbau auszeichnet. Die Dichtung, auf der die konzentrische Dichtfläche läuft, kann als zur Drehachse konzentrische Schlifffläche ausgebildet sein oder als am Gehäuse gelagertes elastisches Dichtelement. Die erfindungsgemäße Konstruktion schafft ein Ventil, das problemlos von einem eingeführten Instrument geöffnet werden kann, ohne dass es die üblichen Probleme mit dem Verhacken gibt. Außerdem lässt sich eine hervorragende Dichtwirkung erzielen, mit der das Austreten vom Gas aus dem Bauchraum sicher vermieden wird.
- Die zur Drehachse konzentrische Dichtfläche kann mit in Richtung der Drehachse konstantem Radius als Walzenfläche ausgebildet sein, ist vorteilhaft jedoch als Kugelfläche ausgebildet, woraus sich der Vorteil ergibt, dass die Dichtung als Ringdichtung ausbildbar ist, z. B. als einfacher O-Ring. Daraus ergibt sich ferner der Vorteil, dass das Ventilgehäuse als konzentrische zur Durchgangsrichtung ausgebildetes Zylindergehäuse gestaltbar ist, so dass sich eine besonders gut handhabbare Form mit geringen Gehäuseabmessungen ergibt.
- Vorteilhaft bildet der Ventilkörper im Wesentlichen eine Kugelkalotte, die auf einer Seite der Drehachse ausgebildet ist und mit den zur Drehachse hin weisenden Dachschrägen Anlaufflächen für den Spitzenbereich eines durchgesteckten Instrumentes ausbildet, die eine Verschwenkung des Ventilkörpers um die Drehachse in die Öffnungsstellung bewirken, bei der der Ventilkörper den Durchgangsquerschnitt freigibt.
- Erfindungsgemäß ist der Ventilkörper als Kugelkörper mit einer Durchgangsbohrung ähnlich wie ein Kugelküken ausgebildet, jedoch mit einem Einschnitt der auf der der Dichtfläche gegenüberliegenden Seite des Ventilkörpers eine Drehkante ausbildet. Beim Einführen eines Instrumentes gelangt dessen Spitzenbereich zunächst gegen die Drehkante und bewirkt eine Anfangsdrehung des Ventilkörpers bis das Instrument in die Durchgangsbohrung gelangt, deren zur Dichtfläche hin liegende Wandbereiche berührt, die dann bereits schräg stehen und die weitere Drehung bis in die Öffnungsstellung bewirkt.
- In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
-
1 : Eine Seitenansicht eines Laparoskopieportventiles mit Trokarhülse und durchgestecktem Trokardom, -
2 : einen Schnitt nach Linie 2-2 in1 durch das Ventil, -
3 : einen Schnitt nach Linie 3-3 gemäß2 , -
4 : einen Schnitt entsprechend2 und -
5 : einen Schnitt nach Linie 5-5 in4 . -
1 zeigt in Seitenansicht ein Laparoskopieportventil1 , das mit seiner Mittelachse in Richtung der Linien 2-2 erstreckt ist. Es weist ein konzentrisch zur Mittelachse zylindrisch ausgebildetes Ventilgehäuse2 auf, das an der Eingangsseite einen Rohrstutzen3 und auf der Ausgangsseite einen Gewinderohrstutzen4 aufweist. Auf letzterem ist mit einer Schraubhülse5 eine in Richtung der Mittelachse 2-2 erstreckte Trokarhülse6 befestigt, die auch auf andere Weise lösbar oder auch fest am Ventilgehäuse2 befestigt sein kann. -
1 zeigt die Anordnung des Laparoskopieportventiles1 mit durchgestecktem Trokardom7 . In der in1 dargestellten Konfiguration kann das Laparoskopieportventil1 mit seiner Trokarhülse6 durch eine Bauchdecke bis in den Bauchraum gestochen werden. Nach Herausziehen des Trokardornes7 dient das Laparoskopieportventil1 zum Einführen von während der Laparoskopie benötigten Instrumenten, wie z. B. Beobachtungsoptiken, Zangen und dergleichen, die sämtlich langgestreckt mit derartigem Querschnitt ausgebildet sind, dass sie durch den freien Durchgangsquerschnitt des Laparoskopieportventiles1 passen. - Auf dem freien Ende des Rohrstutzens
3 ist (1 sowie2 ) eine elastische Blende8 aufgesetzt, die mit einer Öffnung9 den Trokardorn7 beziehungsweise einzuführende sonstige Instrumente durchläßt und auf dem Schaftumfang abdichtet. Damit wird verhindert, dass im Bauchraum befindliches Druckgas entweichen kann. - Ohne eingeführtes Instrument könnte jedoch Gas durch die Öffnung
9 entweichen. Im Ventilgehäuse2 ist daher ein beweglicher Ventilkörper anzuordnen, der dann den Gasdurchgang völlig versperrt. - Die
2 und3 zeigen einen Ventilkörper10 , der mit Armen11 auf Achsen12 ,12' am Ventilgehäuse2 gelagert ist. Die dadurch gebildete Drehachse12 ,12' steht senkrecht zur Durchgangsrichtung durch das Ventilgehäuse2 , die durch die Mitten der vom Rohrstutzen3 ausgebildeten Eingangsöffnung13 und der am Gewinderohrstutzen gebildeten Ausgangsöffnung14 des Ventilgehäuses2 verläuft. - Der Ventilkörper der
2 und3 ist in Schließstellung dargestellt und liegt dann einseitig in Richtung zur Ausgangsöffnung14 hin in Bezug auf die Drehachse12 ,12' . Er bildet eine konzentrisch zu der Achse12 ,12' geformte Dichtfläche15 aus, die auch als konzentrisch zur Drehachse angeordnete Walzenfläche oder Konusfläche ausgebildet sein könnte, hier jedoch als Kugelfläche ausgebildet ist, wie der Vergleich der2 und3 zeigt. Die Kugelfläche der Dichtfläche15 läuft dichtend auf einem ringförmig die Ausgangsöffnung14 umgebenden, also zwischen dem Durchgangskanal des Gewindestutzens4 und dem Innenraum des Ventilgehäuses2 gelegenen Dichtring16 . - Der Dichtring
16 hier als in einer entsprechenden Nut im Ventilgehäuse2 gefaßter O-Ring aus geeignetem elastischem Material ausgebildet. Anstelle des Dichtringes16 kann jedoch auch die Kante der Ausgangsöffnung14 mit einem geeigneten Kugelschliff passend zur Kugeloberfläche der Dichtfläche15 ausgebildet sein. - Der Ventilkörper
10 weist auf seiner der Dichtfläche15 abgewandten Seite zwei im Schnitt der2 dachförmig ausgebildete, an einer Firstlinie17 zusammenlaufende Schrägflächen18 auf. Deren Zweck wird anhand der2 erläutert. - In
2 ist dargestellt, dass der Trokardorn7 mit seiner distalen Spitze von der Eingangsöffnung13 her in den Innenraum des Ventilgehäuses2 eingeschoben wird. Man sieht, dass die Spitze des Trokardornes7 bei mittiger Lage auf die Firstlinie17 des Ventilkörpers10 zielt und gegen eine der beiden Schrägflächen18 in Anlage kommt. Durch die Schräganordnung der Schrägflächen18 wird beim weiteren Vorschieben des Trokardornes7 der Ventilkörper10 um seine Drehachse12 ,12' gedreht bis in die in2 gestrichelt dargestellte Öffnungsstellung, bei der der freie Durchgangsquerschnitt zwischen Eingangsöffnung13 und Ausgangsöffnung14 freigegeben wird. Dazu liegt die Firstlinie17 , wie2 zeigt, in derartigem Abstand zur Drehachse12 ,12' , dass der benötigte freie Durchgangsquerschnitt freigegeben wird. - Der Ventilkörper
10 ist von einer Rückstellfeder19 beaufschlagt, die in3 dargestellt ist. Wie3 zeigt, ist auf einer Seite die Drehachse12' als drehbare, das Ventilgehäuse2 drehgelagert durchlaufende Welle ausgebildet, die mit dem Arm11 des Ventilkörpers10 fest verbunden ist. Sie trägt außerhalb des Ventilgehäuses2 eine Scheibe20 . An der Scheibe20 ist exzentrisch zur Drehachse12 ,12' das eine Ende der Rückstellfeder19 befestigt, die hier als Schraubenfeder ausgebildet ist. Das andere Ende der Rückstellfeder19 ist am Ventilgehäuse2 befestigt. Die Rückstellfeder19 ist derart montiert, dass sie den Ventilkörper10 aus der in2 gestrichelt dargestellten Öffnungsstellung in die mit ausgezogenen Linien dargestellte Schließstellung zurückdrückt. - In den
4 und5 ist dasselbe Ventilgehäuse2 der2 und3 in denselben Schnittdarstellungen dargestellt. Der Ventilkörper10' ist jedoch anders ausgebildet. Soweit wie möglich werden dieselben Bezugszeichen, wie in den2 und3 verwendet. - Der Ventilkörper
10' der4 und5 ist aus einer Vollkugel hergestellt, die die kugelförmige Dichtfläche15 ausbildet, die in der in den4 und5 dargestellten Schließstellung des Ventilkörpers10' gegen den Dichtring16 die Ausgangsöffnung14 verschließt. - Der Ventilkörper
10' ist, wie auch der Ventilkörper10 auf Drehachsen12 ,12' , drehgelagert und von einer nicht dargestellten Rückstellfeder in geeigneter Weise beaufschlagt. - Der Ventilkörper
10' weist eine Durchgangsbohrung21 auf, die in der dargestellten Variante bei der der Ventilkörper10' um 90° drehbar ist, in der dargestellten Schließstellung quer zur Durchgangsbohrung durch das Ventilgehäuse2 steht, nach Drehen des Ventilkörpers10' in die Öffnungsstellung jedoch in Durchgangsrichtung steht und mit ihrem Innendurchmesser dann den erforderlichen Durchgangsquerschnitt zwischen der Eingangsöffnung13 und der Ausgangsöffnung14 des Ventilgehäuses2 freigibt. - Auf der der Dichtfläche
15 gegenüberliegenden Seite des Ventilkörpers10' ist vom einen Ende der Durchgangsbohrung21 her von außen bis in diese hinein ein Schlitz22 eingebracht und zwar von einem Ende der Durchgangsbohrung her bis wenigstens etwa zur Mitte ihrer Länge. Der Schlitz22 endet an einer Drehkante23 , die etwa auf Höhe der Drehachse12 ,12' liegt, wie aus4 ersichtlich. - Wird, wie
4 zeigt, ein Instrument, z. B. der dargestellte Trokardom7 , eingeführt, so würde er gegen die Rückwand der Durchgangsbohrung21 stoßen, die in Öffnungsstellung quersteht. Eine Drehverstellung des Ventilkörpers10' wäre schwierig. Um die Drehung einzuleiten, dient die Drehkante23 , wie4 zeigt. Das eingeführte Instrument gelangt zuerst gegen die Drehkante23 und drückt beim weiteren Vorschieben diese unter Drehung des Ventilkörpers10' im Uhrzeigersinn (gemäß4 ) zur Seite. Gelangt die Spitze des Instrumentes danach gegen die Rückseite der Durchgangsbohrung21 , so steht diese nicht mehr quer, sondern unter einem Schrägwinkel, so dass bei weiterem Vorschieben des Instrumentes der Ventilkörper10' in die volle Öffnungsstellung weiter gedreht wird.
Claims (1)
- Laparoskopieportventil (
1 ) mit einem Ventilgehäuse (2 ), das eine Eingangsöffnung (13 ) und eine dieser gegenüber liegende Ausgangsöffnung (14 ) aufweist, wobei die Öffnungen (13 ,14 ) und eine an die Ausgangsöffnung (14 ) angeschlossene Trokarhülse (6 ) einen gerade durchgehenden Durchgangsquerschnitt freigeben, und mit einem im Ventilgehäuse (2 ) beweglich angeordneten Ventilkörper (10' ), der derart angeordnet und ausgebildet ist, dass er in einer Schließstellung den Gasdurchlaß zwischen den Öffnungen (13 ,14 ) versperrt und bei Kontakt mit dem Spitzenbereich eines von der Eingangsöffnung (13 ) her eingeschobenen langgestreckten Instrumentes (7 ), dessen Durchmesser kleiner ist als der Durchgangsquerschnitt, gegen die Kraft einer Schließfeder (19 ) in eine den Durchgangsquerschnitt freigebende Öffnungsstellung bewegt wird, wobei der Ventilkörper (10' ) an einer quer zur Durchgangsrichtung angeordneten Drehachse (12 ,12' ) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (10' ) mit einer als Kugelfläche ausgebildeten Dichtfläche (15 ) auf einer zwischen der Ausgangsöffnung (14 ) und dem Innenraum des Ventilgehäuses (2 ) gelegenen Dichtung (16 ) läuft, und wobei der Ventilkörper (10' ) als Kugel ausgebildet ist, mit einer in Öffnungsstellung die Eingangsöffnung (13 ) mit der Ausgangsöffnung (14 ) verbindenden Durchgangsbohrung (21 ), die auf der der Dichtfläche (15 ) gegenüberliegenden Seite von einem Ende her einen Einschnitt (22 ) aufweist, dessen Ende eine Drehkante (23 ) ausbildet, die im Wesentlichen auf der halben Länge der Durchgangsbohrung (21 ) liegt.
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