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DE102007023023A1 - Schaltungsanordnung und Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung - Google Patents

Schaltungsanordnung und Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung Download PDF

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DE102007023023A1
DE102007023023A1 DE102007023023A DE102007023023A DE102007023023A1 DE 102007023023 A1 DE102007023023 A1 DE 102007023023A1 DE 102007023023 A DE102007023023 A DE 102007023023A DE 102007023023 A DE102007023023 A DE 102007023023A DE 102007023023 A1 DE102007023023 A1 DE 102007023023A1
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DE
Germany
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energy storage
energy
switch
swb
swa
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE102007023023A
Other languages
English (en)
Inventor
Tobias Galli
Uwe Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to PCT/EP2008/055932 priority patent/WO2008138958A2/de
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • H02J7/52
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/34Parallel operation in networks using both storage and other DC sources, e.g. providing buffering
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    • H02J7/54
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
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Abstract

Eine Schaltungsanordnung ist mit einer Energiespeicheranordnung koppelbar, die mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) umfasst, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind. Die Schaltungsanordnung umfasst einen Energiezwischenspeicher (Cs), der einen ersten Anschluss (A1) und einen zweiten Anschluss (A2) aufweist. Die Schaltungsanordnung umfasst für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils einen ersten Schalter (SWa), der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und dem ersten Anschluss (A1) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, und umfasst für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils einen zweiten Schalter (SWb), der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und dem zweiten Anschluss (A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist. Ferner umfasst die Schaltungsanordnung eine Steuereinheit (ST), die mit den jeweiligen ersten Schaltern (SWa) und den jeweiligen zweiten Schaltern (SWb) gekoppelt ist. Die Steuereinheit (ST) ist ausgebildet zum Erzeugen von Steuersignalen zum Ansteuern der ersten und der zweiten Schalter (SWa, SWb).

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung und Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung, die mindestens zwei Energiespeicherzellen umfasst, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind.
  • Derartige Energiespeicheranordnungen werden beispielsweise in Kraftfahrzeugen, insbesondere in Hybridfahrzeugen, genutzt zum Speichern und Bereitstellen von Energie bei kurzzeitig hohem Leistungsanfall oder Leistungsbedarf. Kurzzeitig hohe Leistung fällt beispielsweise bei einem Bremsvorgang an, bei dem die Bewegungsenergie in elektrische Energie gewandelt wird. Kurzzeitig hoher Bedarf an Leistung herrscht beispielsweise bei einer Beschleunigungsunterstützung mittels Elektromotor. Als Energiespeicherzellen sind beispielsweise Doppelschichtkondensatoren vorgesehen. Aufgrund ihrer geringen Spannungsfestigkeit müssen jedoch im Allgemeinen mehrere Doppelschichtkondensatoren elektrisch in Reihe zueinander angeordnet werden, um die für ein Kraftfahrzeug-Bordnetz erforderliche Spannungsfestigkeit von beispielsweise etwa 60 Volt zu erreichen. Unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen Doppelschichtkondensatoren kann jedoch die Funktion der Energiespeicheranordnung beeinträchtigen.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist, eine Schaltungsanordnung und Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung zu schaffen, die einfach sind.
  • Die Aufgabe wird gelöst durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
  • Gemäß einem ersten Aspekt zeichnet sich die Erfindung aus durch eine Schaltungsanordnung, die mit einer Energiespei cheranordnung koppelbar ist, die mindestens zwei Energiespeicherzellen umfasst, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind. Die Schaltungsanordnung umfasst einen Energiezwischenspeicher, der einen ersten Anschluss und einen zweiten Anschluss aufweist. Die Schaltungsanordnung umfasst für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung jeweils einen ersten Schalter, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und dem ersten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist, und umfasst für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung jeweils einen zweiten Schalter, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und dem zweiten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Ferner umfasst die Schaltungsanordnung eine Steuereinheit, die mit den jeweiligen ersten Schaltern und den jeweiligen zweiten Schaltern gekoppelt ist. Die Steuereinheit ist ausgebildet zum Erzeugen von Steuersignalen zum Ansteuern der ersten und der zweiten Schalter.
  • Der Vorteil ist, dass durch geeignetes Ansteuern der Schalter Ladung sehr einfach von mindestens einem der mindestens zwei Energiespeicherzellen über ein Zwischenspeichern in dem Energiezwischenspeicher zu mindestens einer anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen übertragen werden kann. Dadurch ist ein einfacher und zuverlässiger Ladungsausgleich zwischen Energiespeicherzellen möglich. Ferner ist die Schaltungsanordnung einfach und ist einfach und kostengünstig implementierbar und integrierbar. Der Energiezwischenspeicher ist beispielsweise als ein Kondensator ausgebildet. Die Energiespeicherzellen sind beispielsweise als Kondensatoren und insbesondere als Doppelschichtkondensatoren ausgebildet.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Schaltungsanordnung ein Induktivitätselement, das elektrisch in Reihe zu dem Energiezwischenspeicher und elektrisch zwischen dem Energiezwischenspeicher und dem jeweiligen ersten oder zweiten Schalter angeordnet ist. Durch das Induktivitätselement, den Energiezwischenspeicher und die jeweilige mindestens eine der mindestens zwei Energiespeicherzellen ist ein Schwingkreis gebildet. Dies hat den Vorteil, dass ein Strom zur Übertragung der elektrischen Ladung einen sinusförmigen Verlauf aufweist und dadurch Stromspitzen bei den Schaltvorgängen der ersten und/oder zweiten Schaltern zuverlässig vermieden werden. Die Schaltungsanordnung weist dadurch eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit auf. Das Übertragen der Ladung kann so sehr effizient erfolgen. Die Schaltungsanordnung kann so ferner mit einem hohen Wirkungsgrad arbeiten.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit ausgebildet ist zum Erfassen einer Größe, die repräsentativ ist für einen Strom durch das Induktivitätselement. Die Schaltungsanordnung umfasst eine Nulldurchgangserkennungseinheit zum Erkennen eines Nulldurchgangs des Stroms. Die Schaltungsanordnung ist ferner ausgebildet zum Erzeugen der Steuersignale abhängig von dem jeweils erkannten Nulldurchgang des Stroms. Bevorzugt ist die Schaltungsanordnung ausgebildet zum Erzeugen der Steuersignale derart, dass das Schließen und/oder Öffnen der ersten und der zweiten Schalter im Wesentlichen jeweils zu dem jeweils erkannten Nulldurchgang des Stroms erfolgt. Dadurch kann das Übertragen der Ladung besonders effizient erfolgen und die Schaltung weist so einen besonders hohen Wirkungsgrad auf.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn die Steuereinheit eine Schwingungsphasenerkennungseinheit umfasst zum Erkennen einer Schwingungsphase des Stroms und ausgebildet ist zum Erzeugen der Steuersignale abhängig von der jeweils erkannten Schwingungsphase des Stroms. Dadurch ist ein besonders zuverlässiges Betriebsverhalten möglich. Beispielsweise ist die Schwingungsphasenerkennungseinheit als eine Differenziereinheit ausgebildet oder umfasst eine solche. Insbesondere ist die jeweilige Schwingungsphase dann anhand eines jeweiligen Vorzeichens des differenzierten Stroms erkennbar.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung ist die Schaltungsanordnung mit mindestens einer Energiequelle koppelbar.
  • Die Schaltungsanordnung umfasst für jede der mindestens einen Energiequelle mindestens einen Quellenschalter, der elektrisch zwischen jeweils einem Anschluss der Energiequelle und dem ersten oder dem zweiten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Der Vorteil ist, dass zusätzliche Ladung sehr einfach von der mindestens einen Energiequelle zu mindestens einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen übertragen werden kann. Die zusätzliche Ladung kann durch geeignetes Schalten der Schalter gezielt denjenigen Energiespeicherzellen zugeführt werden, die diese zusätzliche Ladung benötigen, das heißt, deren Spannung im Vergleich zu der jeweiligen Spannung anderer der mindestens zwei Energiespeicherzellen gering ist. Das Laden der Energiespeicherzellen kann so sehr effizient durchgeführt werden. Die mindestens eine Energiequelle ist beispielsweise als eine Batterie, insbesondere eine Kraftfahrzeugbatterie, oder Akkumulator ausgebildet.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung umfasst die Schaltungsanordnung eine Spannungserfassungseinheit, die mit dem Energiezwischenspeicher gekoppelt ist und die ausgebildet ist zum Ermitteln einer Messspannung abhängig von einer Spannung des Energiezwischenspeichers. Durch geeignetes Schalten der Schalter kann die Spannung jeder einzelnen oder mehrerer der mindestens zwei Energiespeicherzellen sehr einfach durch die Spannungserfassungseinheit in Form der Messspannung ermittelt werden. Es muss jedoch nicht für jede der mindestens zwei Energiespeicherzellen eine eigene Spannungserfassungseinheit vorgesehen sein. Die Schaltungsanordnung ist dadurch sehr einfach. Ferner kann abhängig von den ermittelten Spannungen der Energiespeicherzellen sehr effizient der Ladungsausgleich gesteuert werden.
  • Gemäß einem zweiten Aspekt zeichnet sich die Erfindung aus durch ein Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung mit mindestens zwei Energiespeicherzellen, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind. Für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung ist jeweils ein erster Schalter vorgesehen, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und einem ersten Anschluss eines Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Ferner ist für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung jeweils ein zweiter Schalter vorgesehen, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und einem zweiten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Bei dem Verfahren werden der erste Schalter und der zweite Schalter, die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen zugeordnet sind, geschlossen zum Übertragen von elektrischer Ladung von der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen zu dem Energiezwischenspeicher. Der erste Schalter und/oder der zweite Schalter werden wieder geöffnet. Ferner werden der erste Schalter und der zweite Schalter, die mindestens einer anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen zugeordnet sind, geschlossen zum Übertragen von elektrischer Ladung von dem Energiezwischenspeicher zu der mindestens einen anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen.
  • Der Vorteil ist, dass durch dieses Ansteuern der Schalter Ladung sehr einfach von mindestens einem der mindestens zwei Energiespeicherzellen über ein Zwischenspeichern in dem Energiezwischenspeicher zu mindestens einer anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen übertragen werden kann. Dadurch ist ein einfacher und zuverlässiger Ladungsausgleich zwischen Energiespeicherzellen möglich.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts weist ein Strom bei dem Übertragen der elektrischen Ladung einen sinusförmigen Verlauf auf. Eine den Strom repräsentierende Größe wird erfasst. Ein jeweiliger Zeitpunkt eines Nulldurchgangs des Stroms wird abhängig von der Größe ermittelt. Die jeweiligen ersten und zweiten Schalter werden geöffnet oder geschlossen abhängig von dem jeweiligen Zeitpunkt des ermittelten Nulldurchgangs. Bevorzugt werden der erste und der zweite Schalter im Wesentlichen jeweils zu dem je weils erkannten Nulldurchgang des Stroms geschlossen oder geöffnet. Dadurch kann das Übertragen der Ladung besonders effizient und mit einem besonders hohen Wirkungsgrad erfolgen.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn eine Schwingungsphase des Stroms abhängig von der Größe ermittelt wird und die jeweiligen ersten und zweiten Schalter geöffnet oder geschlossen werden abhängig von der jeweiligen ermittelten Schwingungsphase. Dadurch ist ein besonders zuverlässiges Betriebsverhalten möglich.
  • In diesem Zusammenhang ist es vorteilhaft, wenn ein Verlauf der den Strom repräsentierenden Größe differenziert wird und die jeweilige Schwingungsphase des Stroms abhängig von einem Vorzeichen der differenzierten Größe ermittelt wird oder die jeweilige Schwingungsphase des Stroms durch das Vorzeichen der differenzierten Größe gebildet wird. Der Vorteil ist, dass dadurch die jeweilige relevante Schwingungsphase einfach und zuverlässig erkannt werden kann.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des zweiten Aspekts ist mindestens eine Energiequelle vorgesehen. Für jede der mindestens einen Energiequelle ist ferner mindestens ein Quellenschalter vorgesehen, der elektrisch zwischen jeweils einem Anschluss der Energiequelle und dem ersten oder dem zweiten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Bei dem Verfahren wird der mindestens eine Quellenschalter mindestens einer der mindestens einen Energiequelle geschlossen zum Übertragen von elektrischer Ladung von dieser mindestens einen Energiequelle zu dem Energiezwischenspeicher. Der mindestens eine Quellenschalter wird geöffnet und der erste Schalter und der zweite Schalter, die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen zugeordnet sind, werden geschlossen zum Übertragen von elektrischer Ladung von dem Energiezwischenspeicher zu der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen. Der Vorteil ist, dass zusätzliche Ladung sehr einfach von der mindestens einen Ener giequelle zu mindestens einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen übertragen werden kann. Die zusätzliche Ladung kann so gezielt denjenigen Energiespeicherzellen zugeführt werden, die diese zusätzliche Ladung benötigen, das heißt, deren Spannung im Vergleich zu der jeweiligen Spannung anderer der mindestens zwei Energiequellen gering ist. Das Laden der Energiespeicherzellen kann so sehr effizient durchgeführt werden.
  • Gemäß einem dritten Aspekt zeichnet sich die Erfindung aus durch ein Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung mit mindestens zwei Energiespeicherzellen, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind. Für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung ist jeweils ein erster Schalter vorgesehen ist, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und einem ersten Anschluss eines Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Für jede Energiespeicherzelle der Energiespeicheranordnung ist ferner jeweils ein zweiter Schalter vorgesehen, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle und einem zweiten Anschluss des Energiezwischenspeichers angeordnet ist. Bei dem Verfahren werden der erste Schalter und der zweite Schalter, die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen zugeordnet sind, geschlossen zum Übertragen von elektrischer Ladung zwischen der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen und dem Energiezwischenspeicher. Eine Größe wird erfasst, die repräsentativ ist für eine Spannung des Energiezwischenspeichers. Die Spannung jeder einzelnen oder mehrerer der mindestens zwei Energiespeicherzellen kann so sehr einfach ermittelt werden und kann dadurch auch sehr einfach überwacht werden. Dies ist insbesondere vorteilhaft für ein Steuern des Ladungsausgleichs gemäß dem Verfahren des zweiten Aspekts. Der Ladungsausgleich kann so sehr einfach und effizient abhängig von den ermittelten Spannungen gesteuert werden. Bevorzugt wird daher das Verfahren gemäß dem zweiten Aspekt ausgeführt, nachdem das Verfahren gemäß dem dritten As pekt ausgeführt wurde und eine zu korrigierende Abweichung oder Ungleichverteilung der für jede Energiespeicherzelle erfassten Spannung festgestellt wurde.
  • In einer vorteilhaften Ausgestaltung des dritten Aspekts wird die Größe erst nach Ablauf einer vorgegebenen Mindestwartezeitdauer nach dem Schließen des ersten und des zweiten Schalters erfasst. Die vorgegebene Mindestwartezeitdauer ist vorzugsweise so lang vorgegeben, dass eine etwaige Schwingung im Wesentlichen abgeklungen ist und eine Spannung des Energiezwischenspeichers im Wesentlichen einer Spannung der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen beträgt. Dadurch ist ein besonders präzises Ermitteln der Spannung der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen möglich abhängig von der erfassten Größe, die repräsentativ ist für die Spannung des Energiezwischenspeichers.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im Folgenden anhand der schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine Schaltungsanordnung und eine Energiespeicheranordnung,
  • 2 die Energiespeicheranordnung und eine ausführlichere Darstellung einer Ausführungsform der Schaltungsanordnung,
  • 3 ein Ablaufdiagramm eines ersten Programms und
  • 4 ein Ablaufdiagramm eines zweiten Programms.
  • Elemente gleicher Konstruktion oder Funktion sind figurenübergreifend mit den gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Eine Energiespeicheranordnung umfasst mindesten zwei Energiespeicherzellen Cz, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind (1). Die Energiespeicherzellen Cz sind vorzugsweise als Kondensatoren ausgebildet und sind insbesondere als Doppelschichtkondensatoren ausgebildet. Beispielsweise sind ein erster Kondensator C1, ein zweiter Kondensator C2, weitere, nicht dargestellte Kondensatoren, ein Kondensator Cn – 1 und ein n-ter Kondensator Cn in der Energiespeicheranordnung vorgesehen, wobei n die Anzahl der Energiespeicherzellen Cz, also insbesondere der Kondensatoren, repräsentiert. Eine solche Energiespeicheranordnung wird beispielsweise in Fahrzeugen und insbesondere in Kraftfahrzeugen zum Speichern und Bereitstellen von Energie genutzt, insbesondere bei kurzzeitig hohem Leistungsanfall oder Leistungsbedarf.
  • Aufgrund begrenzter Spannungsfestigkeit der Energiespeicherzellen Cz und insbesondere der Doppelschichtkondensatoren werden vorzugsweise mehrere Energiespeicherzellen Cz elektrisch in Reihe angeordnet und bilden dadurch die Energiespeicheranordnung. Beispielsweise beträgt eine maximal zulässige Spannung der Energiespeicherzellen Cz etwa 2,5 bis 3 Volt. Für ein 42 Volt Kraftfahrzeug-Bordnetz wird beispielsweise eine Spannungsfestigkeit von etwa 60 Volt gefordert. Die Energiespeicheranordnung umfasst dann beispielsweise etwa 20 bis 25 solcher Energiespeicherzellen Cz, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind, das heißt die Anzahl n der Energiespeicherzellen Cz beträgt etwa 20 bis 25. Die Energiespeicheranordnung kann jedoch auch anders ausgebildet sein.
  • Jedoch weisen die Energiespeicherzellen Cz im Allgemeinen eine unterschiedlich hohe Selbstentladung auf. Dadurch entsteht im Laufe der Zeit ein Ladungsungleichgewicht zwischen verschiedenen Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung, das zu unterschiedlichen Spannungen der verschiedenen Energiespeicherzellen Cz führt. Dadurch kann die Funktion der Energiespeicheranordnung erheblich beeinträchtigt werden.
  • Eine Schaltungsanordnung ist vorgesehen, die ausgebildet ist zum elektrischen Koppeln mit der Energiespeicheranordnung. Die Schaltungsanordnung umfasst einen Energiezwischenspeicher Cs, der beispielsweise als ein Kondensator ausgebildet ist. Der Energiezwischenspeicher Cs weist einen ersten Anschluss A1 und einen zweiten Anschluss A2 auf. Die Schaltungsanordnung umfasst ferner für jede Energiespeicherzelle Cz der Energiespeicheranordnung einen ersten Schalter SWa und einen zweiten Schalter SWb. Der jeweilige erste Schalter SWa ist elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle Cz und dem ersten Anschluss A1 des Energiezwischenspeichers Cs angeordnet. Entsprechend ist der jeweilige zweite Schalter SWb elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle Cz und dem zweiten Anschluss A2 des Energiezwischenspeichers Cs angeordnet. Insbesondere sind ein erster Schalter SW1a des ersten Kondensators C1 und ein zweiter Schalter SW1b des ersten Kondensators C1 vorgesehen und sind entsprechend ein erster Schalter SW2a des zweiten Kondensators C2, ein zweiter Schalter SW2b des zweiten Kondensators C2, sind weitere, nicht dargestellte Schalter vorgesehen und sind ein erster Schalter SWn – 1a des Kondensators Cn – 1, ein zweiter Schalter SWn – 1b des Kondensators Cn – 1, ein erster Schalter SWna des n-ten Kondensators Cn und ein zweiter Schalter SWnb des n-ten Kondensators Cn vorgesehen. Die Schalter sind vorzugsweise als Transistoren ausgebildet, können jedoch auch anders ausgebildet sein.
  • Bevorzugt umfasst die Schaltungsanordnung auch einen Widerstand R und ein Induktivitätselement L, zum Beispiel eine Spule, die elektrisch in Reihe zueinander und elektrisch in Reihe zu dem Energiezwischenspeicher Cs zwischen diesem und den Schaltern angeordnet sind. Der Energiezwischenspeicher Cs und das Induktivitätselement L bilden einen Schwingkreis.
  • Ferner umfasst die Schaltungsanordnung eine Steuereinheit ST, die ausgangsseitig mit den Schaltern gekoppelt ist und die ausgebildet ist, ein jeweiliges Steuersignal zum Ansteuern des jeweiligen Schalters zu erzeugen. Die Schaltungsanordnung ist vorzugsweise ausgebildet, einen Strom i oder eine den Strom i repräsentierende Größe zu erfassen und die Steuereinheit ST ist vorzugsweise ausgebildet, das jeweilige Ansteuersignal abhängig von dem erfassten Strom i beziehungsweise ab hängig von der den Strom i repräsentierenden Größe zu erzeugen. Aufgrund des Schwingkreises kann ein zeitlicher Verlauf des Stroms i sinusförmig sein. Durch geeignets Ansteuern der Schalter kann ein Ladungstransport zwischen mindestens einem der Energiespeicherzellen Cz und dem Energiezwischenspeicher Cs dadurch sehr effizient und mit hohem Wirkungsgrad erfolgen. Ferner können so Stromspitzen vermieden werden, so dass die Schaltungsanordnung dadurch eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit aufweisen kann.
  • 2 zeigt eine Ausführungsform der Schaltungsanordnung in ausführlicherer Darstellung. Die den Strom i repräsentierende Größe ist beispielsweise ein Spannungsabfall über dem Widerstand R. Der Widerstand R ist beispielsweise mit einer Differenzverstärkereinheit DV gekoppelt, die beispielsweise durch die Steuereinheit ST umfasst ist. Der Differenzverstärkereinheit DV wird der Spannungsabfall über dem Widerstand R eingangsseitig zugeführt. Die Differenzverstärkereinheit DV ist ausgebildet zum Erfassen und Verstärken des Spannungsabfalls und zum ausgangsseitigen Bereitstellen des verstärkten Spannungsabfalls.
  • Die Steuereinheit ST umfasst eine Nulldurchgangserkennungseinheit ND und eine Schaltlogikeinheit SL. Die Differenzverstärkereinheit DV ist ausgangsseitig mit der Nulldurchgangserkennungseinheit ND gekoppelt. Die Nulldurchgangserkennungseinheit ND ist ausgebildet, einen jeweiligen Nulldurchgang des Stroms i abhängig von dem ihr eingangsseitig zugeführten verstärkten Spannungsabfall zu ermitteln, das heißt, den jeweiligen Nulldurchgang abhängig von der den Strom i repräsentierenden Größe zu ermitteln.
  • Die Nulldurchgangserkennungseinheit ND ist ausgangsseitig mit der Schaltlogikeinheit SL gekoppelt. Die Nulldurchgangserkennungseinheit ND ist ausgebildet, der Schaltlogikeinheit SL den jeweiligen erkannten Nulldurchgang zu signalisieren. Die Schaltlogikeinheit SL ist ausgangsseitig mit einer Treibereinheit TR gekoppelt, die wiederum ausgangsseitig mit den je weiligen Schaltern gekoppelt ist. Die Schaltlogikeinheit SL ist ausgebildet zum Erzeugen eines jeweiligen Ansteuersignals zum Ansteuern des jeweiligen Schalters abhängig von dem jeweiligen signalisierten Nulldurchgang des Stroms i. Insbesondere ist die Schaltlogikeinheit SL ausgebildet zum Erzeugen des jeweiligen Ansteuersignals derart, dass der jeweilige Schalter im Wesentlichen zu einem jeweiligen Zeitpunkt des Nulldurchgangs des Stroms i geöffnet oder geschlossen wird. Die Treibereinheit TR umfasst beispielsweise für jeden anzusteuernden Schalter einen Leistungsverstärker. Dadurch kann erreicht werden, dass der jeweilige Schalter sehr schnell geöffnet oder geschlossen werden kann.
  • Die Schaltungsanordnung umfasst vorzugsweise auch eine Schwingungsphasenerkennungseinheit. Die Schwingungsphasenerkennungseinheit ist ausgebildet zum Erkennen einer Schwingungsphase und insbesondere zum Erkennen einer Schwingungsphase in Bezug auf den jeweiligen Nulldurchgang der jeweiligen Schwingung, das heißt, ob die Schwingung bei dem jeweiligen Nulldurchgang von einer positiven Halbwelle zu einer negativen Halbwelle wechselt oder umgekehrt. Beispielsweise ist die Schwingungsphasenerkennungseinheit als eine Differenziereinheit DIFF ausgebildet. Die Differenziereinheit DIFF ist eingangsseitig mit der Differenzverstärkereinheit DV gekoppelt und ist ausgangsseitig mit der Schaltlogikeinheit SL gekoppelt. Die Differenziereinheit DIFF ist ausgebildet zum Differenzieren des zeitlichen Verlaufs des eingangsseitig zugeführten verstärkten Spannungsabfalls über dem Widerstand R und zum Ermitteln eines Vorzeichens dieses differenzierten Verlaufs. Das ermittelte Vorzeichen repräsentiert die jeweilige Schwingungsphase und wird der Schaltlogikeinheit SL eingangsseitig zugeführt, zum Beispiel in Form eins Eins- oder Nullpegels. Die Schaltlogikeinheit SL ist vorzugsweise ausgebildet, das jeweilige Ansteuersignal abhängig von der jeweils erkannten Schwingungsphase und abhängig von dem jeweils erkannten Nulldurchgang zu erzeugen.
  • Zusätzlich zu der Energiespeicheranordnung kann auch mindestens eine Energiequelle BAT vorgesehen sein, die beispielsweise als eine Batterie und insbesondere als eine Fahrzeugbatterie ausgebildet ist. Die Schaltungsanordnung ist mit der mindestens einen Energiequelle BAT koppelbar. Die Schaltungsanordnung umfasst mindestens einen Quellenschalter SWBAT, der elektrisch zwischen der Energiequelle BAT und dem ersten oder zweiten Anschluss A1, A2 des Energiezwischenspeichers Cs angeordnet ist. In dem in 2 gezeigten Beispiel ist der Quellenschalter SWBAT elektrisch zwischen der Energiequelle BAT und dem ersten Anschluss A1 des Energiezwischenspeichers Cs angeordnet. Die Energiequelle BAT ist ebenso wie die Energiespeicheranordnung ferner elektrisch mit einem Bezugspotential GND gekoppelt.
  • Die Schaltungsanordnung weist vorzugsweise ferner eine Spannungserfassungseinheit SH auf, die beispielsweise ein Abtast-Halteglied umfasst oder als Abtast-Halteglied ausgebildet ist. Die Spannungserfassungseinheit SH ist eingangsseitig mit dem Energiezwischenspeicher Cs gekoppelt und ist ausgebildet zum Erfassen einer Spannung des Energiezwischenspeichers Cs und zum Ermitteln und ausgangsseitigen Bereitstellen einer Messspannung Um. Die Spannungserfassungseinheit SH ist ausgebildet zum Ermitteln der Messspannung Um abhängig von der eingangsseitig zugeführten Spannung des Energiezwischenspeichers Cs. Die Messspannung Um ist repräsentativ für die Spannung des Energiezwischenspeichers Cs. Durch geeignetes Ansteuern der Schalter ist die Spannung des Energiezwischenspeichers Cs repräsentativ für eine Spannung einer oder mehrerer der Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung. Entsprechend kann auch die Messspannung Um repräsentativ sein für die Spannung einer oder mehrerer der Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung.
  • Bevorzugt ist die Steuereinheit ST ausgebildet zum Erzeugen der jeweiligen Ansteuersignale abhängig von den für die Energiespeicherzellen Cz jeweils erfassten Messspannungen Um. Insbesondere ist die Schaltlogikeinheit SL ausgebildet, die jeweils zu öffnenden oder zu schließenden Schalter abhängig von diesen ermittelten Messspannungen Um zu wählen. Dies ermöglicht einen sehr effizienten und zielgerichteten Ladungsausgleich zwischen verschiedenen Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung oder ein gezieltes Aufladen von Energiespeicherzellen Cz mit Ladungen, die der Energiequelle BAT entnehmbar sind.
  • 3 zeigt ein Ablaufdiagramm eines ersten Programms. Das Programm dient dem Ladungsausgleich zwischen verschiedenen Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung oder dem gezielten Aufladen von Energiespeicherzellen Cz mit Ladungen, die der Energiequelle BAT entnehmbar sind. Das Programm beginnt in einem Schritt S1. In einem Schritt S2 werden der erste Schalter SWa und der zweite Schalter SWb derart gewählt, dass elektrisch zwischen diesen mindestens eine der Energiespeicherzellen Cz angeordnet ist, der Ladung entnommen werden soll. Beispielsweise werden der erste Schalter SW2a des zweiten Kondensators C2 und der zweite Schalter SW2b des zweiten Kondensators C2 gewählt. Dann ist der zweite Kondensator C2 ausgewählt für das Entnehmen von Ladung. Es können jedoch ebenso beispielsweise der erste Schalter SW1a des ersten Kondensators C1 und der zweite Schalter SW2b des zweiten Kondensators C2 gewählt werden. Dann ist eine Reihenschaltung des ersten und des zweiten Kondensators C1, C2 ausgewählt für das Entnehmen von Ladung. Entsprechend können auch mehr als zwei Energiespeicherzellen Cz für das Entnehmen von Ladung ausgewählt werden. Anstatt jeweils einen der ersten oder zweiten Schalter SWa, SWb zu wählen, kann in dem Schritt S2 auch der mindestens eine Quellenschalter SWBAT gewählt werden, um die Energiequelle BAT für das Entnehmen von Ladung auszuwählen.
  • In einem Schritt S3 werden die gewählten Schalter geschlossen. Durch das Schließen der Schalter kann ein Stromfluss und somit ein Ladungstransport erfolgen, wenn die Spannung der gewählten mindestens einen Energiespeicherzelle Cz beziehungsweise der Energiequelle BAT und die Spannung des Ener giezwischenspeichers Cs unterschiedlich sind. Die Auswahl des ersten und des zweiten Schalters SWa, SWb oder des Quellenschalters SWBAT erfolgt daher in dem Schritt S2 bevorzugt derart, dass die Spannung des Energiezwischenspeichers Cs geringer ist als die Spannung der gewählten mindestens einen Energiespeicherzelle Cz oder der Energiequelle BAT. Dann fließt der Strom i von der gewählten mindestens einen Energiespeicherzelle Cz oder der Energiequelle BAT zu dem Energiezwischenspeicher Cs.
  • Vorzugsweise wird in einem Schritt S4 ein Zähler Z initialisiert und gestartet. In einem Schritt S5 wird vorzugsweise der Strom i oder die den Strom i repräsentierende Größe erfasst. In einem Schritt S6 wird dann vorzugsweise überprüft, ob der Strom i beziehungsweise die den Strom i repräsentierende Größe einen Nulldurchgang aufweist und ob die für ein Beenden der Ladungsentnahme vorgesehene Schwingungsphase vorliegt. Die für ein Beenden der Ladungsentnahme vorgesehene Schwingungsphase ist insbesondere durch ein negatives Vorzeichen der zeitlichen Ableitung des Stroms i beziehungsweise der den Strom i repräsentierenden Größe gebildet. Ferner kann überprüft werden, ob der Zähler Z einen vorgegebenen Zählerwert erreicht hat. Hat der Zähler Z den vorgegebenen Zählerwert nicht erreicht und wurde kein Nulldurchgang erkannt oder liegt die für das Beenden der Ladungsentnahme vorgesehene Schwingungsphase nicht vor, dann wird das Programm bevorzugt in einem Schritt S7 fortgesetzt. In dem Schritt S7 wird der Zähler Z bevorzugt in Richtung des vorgegebenen Zählerwerts inkrementiert oder dekrementiert. Das Programm wird in dem Schritt S5 fortgesetzt.
  • Wurde jedoch in dem Schritt S6 der Nulldurchgang erkannt und liegt die für das Beenden der Ladungsentnahme vorgesehene Schwingungsphase vor oder hat der Zähler Z den vorgegebenen Zählerwert erreicht, dann wird das Programm in einem Schritt S8 fortgesetzt. In dem Schritt S8 werden der ausgewählte erste und zweite Schalter SWa, SWb geöffnet. In einem Schritt S9 werden entsprechend dem Schritt S2 der erste und der zweite Schalter SWa, SWb derart gewählt, dass elektrisch zwischen diesen mindestens eine der Energiespeicherzellen Cz angeordnet ist, der Ladung zugeführt werden soll. Entsprechend dem Schritt S3 werden diese ausgewählten Schalter in einem Schritt S10 geschlossen. Das Schließen der ausgewählten Schalter erfolgt vorzugsweise im Wesentlichen zu dem Zeitpunkt des Nulldurchgangs nach dem Öffnen der zuvor für das Entnehmen der Ladung geschlossenen Schalter in dem Schritt S8, also ohne wesentliche Zeitverzögerung. Jedoch muss sichergestellt sein, dass das Ansteuern der Schalter so erfolgt, dass keine der Energiespeicherzellen Cz kurzgeschlossen wird.
  • In einem Schritt S11 wird vorzugsweise entsprechend dem Schritt S4 der Zähler Z initialisiert und gestartet. In einem Schritt S12 wird vorzugsweise entsprechend dem Schritt S5 der Strom i oder die den Strom i repräsentierende Größe erfasst. In einem Schritt S13 wird vorzugsweise entsprechend dem Schritt S6 überprüft, ob der Strom i beziehungsweise die den Strom i repräsentierende Größe einen Nulldurchgang aufweist und ob die für ein Beenden der Ladungszuführung vorgesehene Schwingungsphase vorliegt. Die für ein Beenden der Ladungszuführung vorgesehene Schwingungsphase ist insbesondere durch ein positives Vorzeichen der zeitlichen Ableitung des Stroms i beziehungsweise der den Strom i repräsentierenden Größe gebildet. Ferner kann überprüft werden, ob der Zähler Z den vorgegebenen Zählerwert erreicht hat. Der vorgegebene Zählerwert ist vorzugsweise gleich dem in den Schritten S4 bis S7 genutzten vorgegebenen Zählerwert. Die vorgegebenen Zählerwerte können jedoch auch unterschiedlich vorgegeben sein.
  • Hat der Zähler Z den vorgegebenen Zählerwert nicht erreicht und wurde kein Nulldurchgang erkannt oder liegt die für das Beenden der Ladungszuführung vorgesehene Schwingungsphase nicht vor, dann wird das Programm bevorzugt in einem Schritt S14 fortgesetzt, der dem Schritt S7 entspricht. Das Programm wird in dem Schritt S12 fortgesetzt. Wurde jedoch in dem Schritt S13 der Nulldurchgang erkannt und liegt die für das Beenden der Ladungszuführung vorgesehene Schwingungsphase vor oder hat der Zähler Z den vorgegebenen Zählerwert erreicht, dann wird das Programm in einem Schritt S15 fortgesetzt, der dem Schritt S8 entspricht. In dem Schritt S15 werden der ausgewählte erste und zweite Schalter SWa, SWb geöffnet und das Programm wird in einem Schritt S16 beendet.
  • Der Zähler Z dient im Wesentlichen dazu, das Entnehmen der Ladung oder das Zuführen der Ladung nach Ablauf einer vorgegebenen Zeitdauer seit dem jeweiligen Start des Zählers Z in dem Schritt S4 beziehungsweise in dem Schritt S11 zu beenden, falls der Nulldurchgang nicht rechtzeitig erkannt wird und/oder die erforderliche Schwingungsphase nicht rechtzeitig vorliegt. Die vorgegebene Zeitdauer und entsprechend der vorgegebene Zählerwert sind vorzugsweise so vorgegeben, dass die resultierende Zeitdauer seit dem jeweiligen Start des Zählers Z länger ist als eine halbe Periodendauer der vorzugsweise sinusförmigen Schwingung des Stroms i während des Ladungstransports zwischen dem Energiezwischenspeicher Cs und der jeweils mindestens einen Energiespeicherzelle Cz. Anstatt des Zählers Z kann auch eine Zeitmesseinrichtung vorgesehen sein, die nach Ablauf der jeweils vorgegebenen Zeitdauer das Entnehmen oder Zuführen der Ladung beendet.
  • 4 zeigt ein Ablaufdiagramm eines zweiten Programms. Das zweite Programm dient dem Ermitteln der Messspannung Um abhängig von der Spannung des Energiezwischenspeichers Cs so, dass die Messspannung Um vorzugsweise die Spannung mindestens einer der Energiespeicherzellen Cz repräsentiert. Das Programm beginnt in einem Schritt S20. In einem Schritt S21 werden der erste Schalter SWa und der zweite Schalter SWb derart gewählt, dass elektrisch zwischen diesen mindestens eine der Energiespeicherzellen Cz angeordnet ist, deren Spannung in Form der Messspannung Um ermittelt werden soll. In einem Schritt S22 werden diese ausgewählten Schalter geschlossen. Durch das Schließen der Schalter kann der Stromfluss und somit der Ladungstransport erfolgen, wenn die Spannung der gewählten mindestens einen Energiespeicherzelle Cz und die Spannung des Energiezwischenspeichers Cs unterschiedlich sind. Durch den Ladungstransport können sich diese Spannungen einander angleichen.
  • Dazu wird vorzugsweise so lange gewartet, bis der Ladungstransport und das Angleichen der Spannungen im Wesentlichen abgeschlossen ist. Beispielsweise wird dazu in einem Schritt S23 der Zähler Z initialisiert und gestartet. In einem Schritt S24 wird vorzugsweise überprüft, ob der Zähler Z einenen vorgegebenen ersten Zählerwert erreicht hat. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, dann wird der Zähler Z bevorzugt in einem Schritt S25 in Richtung des vorgegebenen ersten Zählerwerts inkrementiert oder dekrementiert. Ist die Bedingung in dem Schritt S24 jedoch erfüllt, dann wird das Programm in einem Schritt S26 fortgesetzt.
  • Der vorgegebene erste Zählerwert ist bevorzugt so vorgegebenen, dass eine resultierende Zeitdauer seit dem Start des Zählers Z jeweils lang genug ist, um das Angleichen der Spannungen des Energiezwischenspeichers Cs und der mindestens einen Energiespeicherzelle Cz zu ermöglichen. Der vorgegebene erste Zählerwert wird vorzugsweise so vorgegeben, dass die resultierende Zeitdauer mehrere Schwingungsperioden des vorzugsweise sinusförmigen Stroms i umfasst. Insbesondere ist der vorgegebene erste Zählerwert abhängig von einer gewünschten Genauigkeit vorgegeben, mit der die Messspannung Um die tatsächliche Spannung der mindestens einen Energiespeicherzelle Cz repräsentieren soll.
  • In dem Schritt S26 werden der gewählte erste und zweite Schalter SWa, SWb geöffnet. Die Spannungsmessung erfolgt beispielsweise mittels der Spannungserfassungseinheit SH. Es kann vorgesehen sein, die Spannungserfassungseinheit SH nur bei Bedarf, das heißt, wenn die Spannung des Energiezwischenspeichers Cs erfasst werden soll, in einem Schritt S27 durch Schließen mindestens eines weiteren, der Spannungserfassungseinheit SH zugeordneten Schalters mit dem Energiezwischenspeicher Cs zu verbinden. Die Spannungserfassungseinheit SH benötigt im Allgemeinen eine Mindestwartezeitdauer für das Erfassen der Spannung. Vorzugsweise wird diese Mindestwartezeitdauer gewartet, bis die Spannung erfasst ist und die Messspannung Um bereitgestellt werden kann. Beispielsweise wird dazu der Zähler Z in einem Schritt S28 initialisiert und gestartet. In einem Schritt S29 wird vorzugsweise überprüft, ob der Zähler Z einen vorgegebenen zweiten Zählerwert erreicht hat. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, dann wird der Zähler Z bevorzugt in einem Schritt S30 in Richtung des vorgegebenen zweiten Zählerwerts inkrementiert oder dekrementiert. Ist die Bedingung in dem Schritt S29 jedoch erfüllt, dann wird das Erfassen der Spannung des Energiezwischenspeichers Cs in einem Schritt S31 beendet und gegebenenfalls der mindestens eine der Spannungserfassungseinheit SH zugeordnete weitere Schalter geöffnet. Die abhängig von der erfassten Spannung des Energiezwischenspeicher Cs ermittelte Messspannung Um wird ausgangsseitig der Spannungserfassungseinheit SH bereitgestellt. Das Programm wird in einem Schritt S32 beendet.
  • Anstatt des Zählers Z kann auch bei dem zweiten Programm eine Zeitmesseinrichtung vorgesehen sein, die nach Ablauf einer vorgegebenen ersten und zweiten Zeitdauer das Warten auf das Angleichen der Spannung des Energiezwischenspeichers Cs und der mindestens einen Energiespeicherzelle Cz beziehungsweise das Warten auf das Ende des Erfassens der Spannung des Energiezwischenspeichers Cz beendet. Bevorzugt ist die vorgegebene erste Zeitdauer und entsprechend der vorgegebene erste Zählerwert für das Angleichen der Spannungen des Energiezwischenspeichers Cs und der mindestens einen Energiespeicherzelle Cz länger vorgegeben als die vorgegebene zweite Zeitdauer und entsprechend der vorgegebene zweite Zählerwert für das Erfassen der Spannung des Energiezwischenspeichers Cs. Insbesondere ist die vorgegebene zweite Zeitdauer mindestens so lang wie die Mindestwartezeitdauer für das Erfassen der Spannung des Energiezwischenspeichers Cs. Bei Verfügbarkeit einer genügend schnellen Spannungserfassungseinheit SH kann gegebenenfalls auch auf die Schritte S28 bis S30 verzichtet werden.
  • Bevorzugt wird das Programm gemäß 4 ausgeführt, bevor das Programm gemäß 3 ausgeführt wird. Vorzugsweise wird das Programm gemäß 4 für mindestens zwei und bevorzugt für alle der mindestens zwei Energiespeicherzellen Cz der Energiespeicheranordnung ausgeführt, um die jeweilige Auswahl der ersten und zweiten Schalter SWa, SWb in den Schritten S2 und S9 des Programms gemäß 3 abhängig von der jeweils erfassten Messspannung Um durchführen zu können.

Claims (13)

  1. Schaltungsanordnung, – die mit einer Energiespeicheranordnung koppelbar ist, die mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) umfasst, die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind, – die einen Energiezwischenspeicher (Cs) umfasst, der einen ersten Anschluss (A1) und einen zweiten Anschluss (A2) aufweist, – die für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils einen ersten Schalter (SWa) umfasst, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und dem ersten Anschluss (A1) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, und die für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils einen zweiten Schalter (SWb) umfasst, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und dem zweiten Anschluss (A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, und – die eine Steuereinheit (ST) umfasst, die mit den jeweiligen ersten Schaltern (SWa) und den jeweiligen zweiten Schaltern (SWb) gekoppelt ist und die ausgebildet ist zum Erzeugen von Steuersignalen zum Ansteuern der ersten und der zweiten Schalter (SWa, SWb).
  2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, die ein Induktivitätselement (L) umfasst, das elektrisch in Reihe zu dem Energiezwischenspeicher (Cs) und elektrisch zwischen dem Energiezwischenspeicher (Cs) und dem jeweiligen ersten oder zweiten Schalter (SWa, SWb) angeordnet ist.
  3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, bei der die Steuereinheit (ST) – ausgebildet ist zum Erfassen einer Größe, die repräsentativ ist für einen Strom (i) durch das Induktivitätselement (L), – eine Nulldurchgangserkennungseinheit (ND) umfasst zum Erkennen eines Nulldurchgangs des Stroms (i) und – ausgebildet ist zum Erzeugen der Steuersignale abhängig von dem jeweils erkannten Nulldurchgang des Stroms (i).
  4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, bei der die Steuereinheit (ST) – eine Schwingungsphasenerkennungseinheit umfasst zum Erkennen einer Schwingungsphase des Stroms (i) und – ausgebildet ist zum Erzeugen der Steuersignale abhängig von der jeweils erkannten Schwingungsphase des Stroms (i).
  5. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, – die mit mindestens einer Energiequelle (BAT) koppelbar ist und – die für jede der mindestens einen Energiequelle (BAT) mindestens einen Quellenschalter (SWBAT) umfasst, der elektrisch zwischen jeweils einem Anschluss der Energiequelle (BAT) und dem ersten oder dem zweiten Anschluss (A1, A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist.
  6. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, die eine Spannungserfassungseinheit (SH) umfasst, die mit dem Energiezwischenspeicher (Cs) gekoppelt ist und die ausgebildet ist zum Ermitteln einer Messspannung (Um) abhängig von einer Spannung des Energiezwischenspeichers (Cs).
  7. Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung mit mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz), die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind, wobei für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils ein erster Schalter (SWa) vorgesehen ist, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und einem ersten Anschluss (A1) eines Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, und für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils ein zweiter Schalter (SWb) vorgesehen ist, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und einem zweiten Anschluss (A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, bei dem – der erste Schalter (SWa) und der zweite Schalter (SWb), die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) zugeordnet sind, geschlossen werden zum Übertragen von elektrischer Ladung von der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) zu dem Energiezwischenspeicher (Cs), – der erste Schalter (SWa) und/oder der zweite Schalter (SWb) geöffnet werden und – der erste Schalter (SWa) und der zweite Schalter (SWb), die mindestens einer anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) zugeordnet sind, geschlossen werden zum Übertragen von elektrischer Ladung von dem Energiezwischenspeicher (Cs) zu der mindestens einen anderen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz).
  8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem – ein Strom (i) bei dem Übertragen der elektrischen Ladung einen sinusförmigen Verlauf aufweist, – eine den Strom (i) repräsentierende Größe erfasst wird, – ein jeweiliger Zeitpunkt eines Nulldurchgangs des Stroms (i) abhängig von der Größe ermittelt wird und – die jeweiligen ersten und zweiten Schalter (SWa, SWb) geöffnet oder geschlossen werden abhängig von dem jeweiligen Zeitpunkt des ermittelten Nulldurchgangs.
  9. Verfahren nach Anspruch 8, bei dem – eine Schwingungsphase des Stroms (i) abhängig von der Größe ermittelt wird und – die jeweiligen ersten und zweiten Schalter (SWa, SWb) geöffnet oder geschlossen werden abhängig von der jeweiligen ermittelten Schwingungsphase.
  10. Verfahren nach Anspruch 9, bei dem – ein Verlauf der den Strom (i) repräsentierenden Größe differenziert wird und – die jeweilige Schwingungsphase des Stroms (i) abhängig von einem Vorzeichen der differenzierten Größe ermittelt wird o der die jeweilige Schwingungsphase des Stroms (i) durch das Vorzeichen der differenzierten Größe gebildet wird.
  11. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 10, wobei mindestens eine Energiequelle (BAT) vorgesehen ist und für jede der mindestens einen Energiequelle (BAT) mindestens ein Quellenschalter (SWBAT) vorgesehen ist, der elektrisch zwischen jeweils einem Anschluss der Energiequelle (BAT) und dem ersten oder dem zweiten Anschluss (A1, A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, bei dem – der mindestens eine Quellenschalter (SWBAT) mindestens einer der mindestens einen Energiequelle geschlossen wird zum Übertragen von elektrischer Ladung von dieser mindestens einen Energiequelle (BAT) zu dem Energiezwischenspeicher (Cs), – der mindestens eine Quellenschalter (SWBAT) geöffnet wird und – der erste Schalter (SWa) und der zweite Schalter (SWb), die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) zugeordnet sind, geschlossen werden zum Übertragen von elektrischer Ladung von dem Energiezwischenspeicher (Cs) zu der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz).
  12. Verfahren zum Betreiben einer Energiespeicheranordnung mit mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz), die elektrisch in Reihe zueinander angeordnet sind, wobei für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils ein erster Schalter (SWa) vorgesehen ist, der elektrisch zwischen einem ersten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und einem ersten Anschluss (A1) eines Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, und für jede Energiespeicherzelle (Cz) der Energiespeicheranordnung jeweils ein zweiter Schalter (SWb) vorgesehen ist, der elektrisch zwischen einem zweiten Anschluss der jeweiligen Energiespeicherzelle (Cz) und einem zweiten Anschluss (A2) des Energiezwischenspeichers (Cs) angeordnet ist, bei dem – der erste Schalter (SWa) und der zweite Schalter (SWb), die einer der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) oder zwei verschiedenen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) zugeordnet sind, geschlossen werden zum Übertragen von elektrischer Ladung zwischen der mindestens einen der mindestens zwei Energiespeicherzellen (Cz) und dem Energiezwischenspeicher (Cs), – eine Größe erfasst wird, die repräsentativ ist für eine Spannung des Energiezwischenspeichers (Cs).
  13. Verfahren nach Anspruch 12, bei dem die Größe erst nach Ablauf einer vorgegebenen Mindestwartezeitdauer nach dem Schließen des ersten und des zweiten Schalters (SWa, SWb) erfasst wird.
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