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VERWEIS AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität aus der japanischen Patentanmeldung
Nr. JP 2006-135970, eingereicht am 16. Mai 2006, deren Inhalt hiermit
durch Bezugnahme in diese Anmeldung eingeschlossen wird.
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TECHNISCHES GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Steuern eines Datenverarbeitungssystems mit
einem nichtflüchtigen
Speicher und eine Datenverarbeitungseinheit und ein Speichermodul.
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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Es
ist ein Hybrid-Halbleiterspeicher bekannt, bei dem ein Flash-Speicherchip
(32 MBit Speicherkapazität)
und ein statischer Direktzugriffsspeicherchip (SRAM-Chip) (4 MBit
Speicherkapazität)
aufeinandergelegt und zu einem integrierten Stapelchip in der Art
eines Fein-Ballgridarray-Bauteils (FBGA-Bauteils) vergossen werden.
Die Adresseneingabeanschlüsse
und die Dateneingabe/Datenausgabeanschlüsse des Flash-Speichers und
des SRAM werden dabei gemeinsam zu den Eingangs/Ausgangselektroden
des FBGA-Bauteils geführt.
Die Steueranschlüsse
sind jedoch unabhängig
damit verbunden (siehe z. B. "Hybrid
Memory (stacked CSP) Flash Memory + RAM Data Sheet LRS 1380", 10. Dezember 2001,
SHARP Corporation, http://www.sharp.co.jp/products/device/flash/cmlist.html
(Nicht-Patentdokument 1)).
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Bei
einem anderen bekannten Hybrid-Halbleiterspeicher werden ein Flash-Speicher
(1 GBit Speicherkapazität)
und ein dynamischer Direktzugriffsspeicher (DRAM) (512 MB Speicherkapazität) aufeinandergelegt
und zu dem integrierten Stapelchip eines FBGA-Bauteils vergossen.
Für den Flash-Speicher
und den DRAM sind die Adresseneingabeanschlüsse, die Dateneingabe/Datenausgabeanschlüsse und
die Steueranschlüsse
jeweils unabhängig
mit Eingangs/Ausgangselektroden des FBGA-Bauteils verbunden (siehe
zum Beispiel "MCP Data
Sheet KBE 00F005A-D411", Juni 2005, Samsung
Electronic Co. Ltd., http://www.samsung.com/Products/Semiconductor/common/product_list.
aspx?family_cd=MCP0 (Nicht-Patentdokument 2)).
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Bei
einem anderen Hybrid-Halbleiterspeicher sind ein Flash-Speicherchip
und ein DRAM-Chip zu einem Leiterrahmenbauteil integriert. In diesem
Fall sind die Adresseneingabeanschlüsse, die Dateneingabe/Datenausgabeanschlüsse und
die Steueranschlüsse
jeweils gemeinsam mit den Eingangs/Ausgangselektroden des Bauteils
verbunden (siehe zum Beispiel die 1 und 15 der
japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 05-299616 (Patentdokument
1) und die europäische
Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 0566306 (Patentdokument 2)).
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Es
ist auch ein System mit einem Flash-Speicher als Hauptspeicher,
einem Cache-Speicher, einer Steuereinheit und einer Zentraleinheit
(CPU) bekannt (siehe zum Beispiel die 1 der
japanischen Patent-Offenlegungsschrift Nr. 07-146820 (Patentdokument 3)).
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Ein
anderer bekannter Halbleiterspeicher besteht aus einem Flash-Speicher,
einem DRAM und einer Datenübertragungs-Steuerschaltung (siehe zum
Beispiel die 2 der japanischen Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 2001-5723 (Patentdokument 4) und die japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 2002-366429 (Patentdokument 5)).
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Es
gibt auch bereits ein Speichermodul, das durch Verbinden einer Anzahl
von Speichern der gleichen Art gebildet wird (siehe die japanische
Patent-Offenlegungsschrift Nr. 2002-7308 (Patentdokument 6) und
die japanische Patent-Offenlegungsschrift
Nr. 2004-192616 (Patentdokument 7)).
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
Erfinder der vorliegenden Erfindung haben vor der Erfindung ein
Mobiltelefon, den darin verwendeten Prozessor sowie ein Datenverarbeitungssystem
mit einem Flash-Speicher und einem Direktzugriffsspeicher untersucht.
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Wie
in der 36 gezeigt, enthält das Mobiltelefon
eine Datenverarbeitungseinheit PRC und Speichermodule MCM1, MCM2.
Die Datenverarbeitungseinheit PRC besteht aus einer Zentraleinheit CPU,
einer SRAM-Steuerung SRC, einer DRAM-Steuerung DRC und einer NAND-Flash-Speichersteuerung
NDC. Das Speichermodul MCM1 besteht aus einem NOR-Flash-Speicher
NOR FLASH und einem SRAM. Das Speichermodul MCM2 besteht aus einem
NAND-Flash-Speicher NAND FLASH und einem DRAM. Die Datenverarbeitungseinheit
PRC greift zum Lesen und Schreiben von Daten auf die Speichermodule
MCM1 und MCM2 zu.
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Nach
dem Einschalten liest die Datenverarbeitungseinheit PRC zum Booten
die im NOR-Flash-Speicher NOR FLASH gespeicherten Bootdaten aus.
Dann liest die Datenverarbeitungseinheit PRC aus dem NOR-Flash-Speicher
NOR FLASH das erforderliche Anwendungsprogramm aus und führt das
Programm in der Zentraleinheit CPU aus. Der SRAM und der DRAM dienen
jeweils als Arbeitsspeicher, sie nehmen die Rechenergebnisse der Zentraleinheit
CPU und dergleichen auf.
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Der
NAND-Flash-Speicher NAND FLASH enthält vor allem Musikdaten und
Bewegtbilddaten. Entsprechend den Erfordernissen liest die Datenverarbeitungseinheit
PRC die Musikdaten oder die Bewegtbilddaten aus dem NAND-Flash-Speicher NAND
FLASH in den DRAM, um Musik abzuspielen oder bewegte Bilder anzuzeigen.
In der letzten Zeit wurden multifunktionale mobile Geräte entwickelt, wie
sie zum Beispiel durch Mobiltelefone dargestellt werden, weshalb
es ein Bedürfnis
nach verschiedenen Arten von Interfaces gibt.
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Wie
in der 36 gezeigt, weist die CPU dort
eine Steuerung für
jede der verschiedenen Speichervorrichtungen auf und ist parallel
mit den Speichern verbunden. Je mehr Funktionen (z.B. für das Abspielen
von Musik, für
Spiele und andere Inhalte) zu den Mobiltelefonen hinzugefügt werden,
um so größer werden
die Anwendungen, die Daten und der Arbeits bereich bei den Mobiltelefonen.
Folglich besteht ein Erfordernis nach einem Speicher mit einer großen Kapazität.
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Entsprechend
steigt die Anzahl der Signalleitungen, die die CPU mit dem Speicher
verbinden, so daß die
Substratkosten ansteigen und das Rauschen und die Signalverzerrung
zunehmen. Es hat sich herausgestellt, daß mit der bekannten Technik
kaum eine Kostenverringerung, eine gute Hochgeschwindigkeitsleistung
und eine Miniaturisierung erreicht werden können.
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Aufgabe
der vorliegende Erfindung ist es daher, ein benutzerfreundliches
Datenverarbeitungssystem zu schaffen, das in der Lage ist, bei geringen Kosten
eine gute Hochgeschwindigkeitsleistung und eine erhöhte Speicherkapazität zu erreichen,
wobei die Anzahl der Signalleitungen zwischen der Datenverarbeitungseinheit
und den Speichern und zwischen den Speichern verringert ist.
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Es
wird nun eine typische erfindungsgemäße Einrichtung dargestellt.
Eine Datenverarbeitungseinheit, ein dynamischer Direktzugriffsspeicher,
ein NOR-Flash-Speicher und ein NAND-Flash-Speicher sind in Reihe verbunden
und zu einem einzigen Körper
vergossen. Auf dem Gußkörper sind
die Elektroden zur Verbindung mit einem Halbleiterchip und die Elektroden
zur Verbindung des Gußkörpers mit
einer externen Einheit ausgebildet.
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Bei
dieser Anordnung enthält
vorzugsweise eine Leseanforderung, die von der Datenverarbeitungseinheit
an den dynamischer Direktzugriffsspeicher, den NOR-Flash-Speicher
und den NAND-Flash-Speicher gesendet wird, Identifikationsinformationen
für den
Bestimmungsort der Anforderung. Außerdem enthalten die ausgelesenen
Daten vorzugsweise Identifikationsinformationen über die Quelle des Transfers.
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Wenn
die Datenverarbeitungseinheit Daten aus den Speichern ausliest,
wird die Reihenfolge des Auslesens der Daten aus den Speichern vorzugsweise
dynamisch entsprechend der Lesefrequenz (wie oft ein Auslesen auftritt)
bestimmt. Vorzugsweise kann die Lesefrequenz auch programmiert werden.
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Vorzugsweise
führt die
Datenverarbeitungseinheit nach dem Einschalten eine Steuerung derart aus,
daß die
Identifikationsinformationen für
die einzelnen, in Reihe verbundenen Speicher festgelegt werden.
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Vorzugsweise
erfolgt die Steuerung unabhängig
von der zeitlichen Reihenfolge der Leseanforderungen für die einzelnen
Speicher derart, daß schnell
auslesbare Daten übertragen
werden, ohne daß auf
langsam ausgelesene Daten gewartet wird.
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Vorzugsweise
erfolgt die Steuerung derart, daß die Schaltung, die die Leseanforderungen
für die einzelnen
Speicher aufnimmt, unabhängig
von der Schaltung arbeitet, die die ausgelesenen Daten überträgt.
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Vorzugsweise
erfolgt die Steuerung derart, daß Leseoperationen und Schreiboperationen
unabhängig
voneinander ausgeführt
werden.
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Vorzugsweise
erfolgt die Steuerung derart, daß die Taktfrequenz für jeden
Speicher erforderlichenfalls geändert
werden kann.
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Vorzugsweise
stellt die Datenverarbeitungseinheit Fehler in den aus dem NAND-Flash-Speicher ausgelesenen
Daten fest und korrigiert sie, und sie ersetzt bei Schreiboperationen
schlechte Adressen, in die Daten falsch eingeschrieben wurden.
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Es
kann somit ein nutzerfreundliches Datenverarbeitungssystem erhalten
werden, das schnell ist und bei dem die Speicherkapazität mit geringen
Kosten erweiterbar ist.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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2 eine
Darstellung einer beispielhaften Adressenzuteilung bei dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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3 eine
Darstellung der beispielhaften Operationen beim Einschalten des
erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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4 eine
Blockdarstellung eines Beispiels für eine Speicheranordnung bei
dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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5 ein
Flußdiagramm
für einen
beispielhaften Ablauf bei der Antwort auf eine Anforderung in dem
erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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6 ein
Flußdiagramm
für einen
beispielhaften Ablauf bei der Antwort auf eine Antwort in dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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7 ein
Flußdiagramm
für einen
beispielhaften Ablauf bei der Antwort auf eine Antwort in dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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8 ein
Flußdiagramm
für die
Arbeitsweise einer Antwortplanungsschaltung SCH;
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9 eine
Tabelle für
ein Beispiel einer Antwort-Prioritäts-Änderungsoperation
durch die Antwortplanungsschaltung SCH;
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10A ein Flußdiagramm
für ein
Beispiel einer Taktsteueroperation durch das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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10B ein Flußdiagramm
für ein
Beispiel einer Taktsteueroperation durch das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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10C ein Flußdiagramm
für ein
Beispiel einer Taktsteueroperation durch das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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11 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
der Speicherschaltung des Speichers für das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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12 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
des Speichers für
das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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13 eine Tabelle für ein Beispiel einer Antwort-Prioritäts-Änderungsoperation
durch die Antwortplanungsschaltung SCH;
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14 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
des Speichers für
das erfindungsgemäße Datenverarbeitungssystem;
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15 eine Tabelle für ein Beispiel einer Antwort-Prioritäts-Änderungsoperation
durch die Antwortplanungsschaltung SCH;
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16 ein Flußdiagramm
für ein
Beispiel einer Operation bei der Beantwortung einer Fehlerantwort
bei dem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem;
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17A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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17B eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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17C eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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17D eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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17E eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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18A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
18B eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
18C eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
18D eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
18E eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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19A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
19B eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
19C eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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19D eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
19E eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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20A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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20B eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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20C eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
20D eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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21A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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21B0 eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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21B1 eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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22A eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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22B eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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22C eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
22D eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
-
23 eine Darstellung eines Beispiels für die Wellenformen
im Betrieb des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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24 eine Blockdarstellung eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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25 eine Blockdarstellung eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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26 eine Blockdarstellung eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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27 eine Blockdarstellung eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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28 eine Blockdarstellung eines erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems;
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29A eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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29B eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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30A eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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30B eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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31A eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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31B eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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32A eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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32B eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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33A eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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33B eine Darstellung eines Beispiels für ein Speicherdaten-Verarbeitungssystem
bei einer Ausführungsform
der Erfindung;
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34 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
eines Mobiltelefons mit einem erfindungsgemäßen Speicherdaten-Verarbeitungssystem;
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35 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
eines Mobiltelefons mit einem erfindungsgemäßen Speicherdaten-Verarbeitungssystem;
und
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36 eine Blockdarstellung eines Beispiels für den Aufbau
eines in einem Mobiltelefon verwendeten bekannten Speichers.
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BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN
AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
folgenden werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung mit Bezug zu den beiliegenden Zeichnungen
näher beschrieben.
In den Ausführungsformen
können
die Schaltungselemente, die die einzelnen Blöcke bilden, durch die bekannten Techniken
für integrierte
Schaltungen, einschließlich der
Technologie für
komplementäre
Metall-Oxid-Halbleiter (CMOS) zum Beispiel, auf einem einzigen Halbleitersubstrat,
etwa einem monokristallinen Siliziumsubstrat, ausgebildet werden.
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(Erste Ausführungsform)
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Die 1 zeigt
ein Datenverarbeitungssystem mit einer Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und einem Speichermodul MEM gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung. Es erfolgt nun eine Beschreibung der einzelnen Komponenten.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP besteht aus Datenverarbeitungsschaltungen
CPU0, CPU1, CPU2 und CPU3 und einer Speichersteuerschaltung CON.
Die Speichersteuerschaltung CON umfaßt eine Anforderungswarteschlange
RqQ, eine Antwortwarteschlange RsQ, ein Bootvorrichtungs-ID-Register
BotID und ein Endgerät-ID-Register
EndID. Die Schaltungen CPU0, CPU1, CPU2 und CPU3 lesen über die
Speichersteuerschaltung CON aus dem Speichermodul MEM0 ein Betriebssystem (OS),
ein Anwendungsprogramm und die zu verarbeitenden Daten aus und führen sie
aus.
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Die
Anforderungwarteschlange RqQ speichert die Ergebnisse des von CPU0,
CPU1, CPU2 und CPU3 ausgeführten
Anwendungsprogramms und dergleichen, die an das Speichermodul MEM0 auszugeben
sind. Die Antwortwarteschlange RsQ speichert die an CPU0, CPU1,
CPU2 und CPU3 auszugebenden Anwendungsprogramme, die aus dem Speichermodul
MEM0 ausgelesen werden, und dergleichen.
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Das
Speichermodul MEM0 besteht aus den Speicherchips M0, M1 und M2.
Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und die Speicherchips M0, M1
und M2 sind in Reihe verbunden. Der Speicherchip M0 ist ein flüchtiger
Speicher, während
die Speicherchips M1 und M2 nichtflüchtige Speicher sind. Typische
flüchtige
Speicher sind DRAMs mit dynamischen Direktzugriffsspeicherzellen
als Speicherarray, pseudo-statische Direktzugriffsspeicher PSRAMs, SRAMs
mit statischen Direktzugriffsspeicherzellen und dergleichen. Bei
der vorliegenden Erfindung können
alle Arten von flüchtigen
Speicherzellen verwendet werden. In der ersten Ausführungsform
wird ein Beispiel beschreiben, bei dem dynamische Direktzugriffsspeicherzellen
als Speicherarray verwendet werden.
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Der
nichtflüchtige
Speicher kann ein Festwertspeicher (ROM), ein elektrisch lösch- und
programmierbarer ROM (EEPROM), ein Flash-Speicher, ein Phasenänderungsspeicher,
ein magnetischer Direktzugriffsspeicher (MRAM), ein Direktzugriffsspeicher
vom Widerstandsumschalttyp (ReRAM) oder dergleichen sein. Die erste
Ausführungsform
zeigt ein Beispiel mit einem Flash-Speicher.
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Typische
Flash-Speicher umfassen NOR-Flash-Speicher, AND-Flash-Speicher, NAND-Flash-Speicher
und ORNAND-Flash-Speicher.
Die vorliegende Erfindung ist bei allen Arten von Flash-Speichern
anwendbar. Die erste Ausführungsform
zeigt ein Beispiel mit einem NOR-Flash-Speicher und einem NAND-Flash-Speicher.
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Ein
typischer flüchtiger
Speicher, der als Speicherchip M0 verwendet wird, ist ohne Einschränkung darauf
ein dynamischer Direktzugriffsspeicher mit dynamischen Speicherzellen.
Der Speicher kann eine Lesezugriffszeit von etwa 15 ns und eine
Speicherkapazität
von etwa 1 GBit aufweisen. Der Speicherchip M0 kann ohne Einschränkung darauf
als temporärer
Arbeitsspeicher verwendet werden, der benötigt wird, wenn die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
ein Anwendungsprogramm ausführt.
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Ein
typischer Flash-Speicher für
den Speicherchip M1 kann ohne Einschränkung darauf aus NOR-Flash-Speicherzellen
bestehen. Er kann eine Lesezugriffszeit von etwa 80 ns und eine
Speicherkapazität
von etwa 1 GBit aufweisen. Der Speicherchip M1 kann, ohne darauf
beschränkt
zu sein, ein Betriebssystem enthalten, das von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP ausgeführt
wird, und darüberhinaus
einen Bootcode, eine Bootvorrichtungs-ID-Nummer, eine Endgerät-ID-Nummer,
ein Anwendungsprogramm und dergleichen speichern.
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Ein
typischer Flash-Speicher für
den Speicherchip M2 kann ohne Einschränkung darauf aus NAND-Flash-Speicherzellen
bestehen. Er kann eine Lesezugriffszeit von etwa 25 μs und eine
Speicherkapazität
von etwa 4 GBit aufweisen. Der Speicherchip M2 kann ohne Einschränkung darauf
zum Beispiel Audiodaten, Standbilddaten, Bewegtbilddaten und dergleichen
abzuspielende Daten enthalten, die von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP als Audio- oder Videodaten aufgezeichnet wurden.
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Der
Speicherchip M0 umfaßt
eine Initialisierungsschaltung INIT, eine Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF, eine Antwortinterfaceschaltung ResIF und eine Speicherschaltung
MemVL. Die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF besteht aus einer Anforderungstaktsteuerschaltung
RqCkC und einer Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Die
Antwortinterfaceschaltung ResIF besteht aus einer Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC und einer Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT. Die Speicherschaltung
MemVL kann ohne Einschränkung
darauf ein flüchtiger
Speicher sein, etwa ein dynamischer Direktzugriffsspeicher mit dynamischen Direktzugriffsspeicherzellen.
Die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC besteht aus einer Takttreiberschaltung
Drv1 und einer Taktaufteilungsschaltung Div1. Der Speicherchip M1
umfaßt
eine Initialisierungsschaltung INIT, eine Anforderungsinterfaceschaltung
Re qIF, eine Antwortinterfaceschaltung ResIF und eine Speicherschaltung
MemNV1. Die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF besteht aus einer Anforderungstaktsteuerschaltung
RqCkC und einer Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Die
Antwortinterfaceschaltung ResIF besteht aus einer Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC und einer Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT.
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Die
Speicherschaltung MemNV1 kann ohne Einschränkung darauf ein nichtflüchtiger
Speicher sein, etwa ein NOR-Flash-Speicher mit NOR-Flash-Speicherzellen.
Die Speicherschaltung MemNV1 speichert die Bootvorrichtungs-ID-Nummer und
die Endgerät-ID-Nummer.
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Die
Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC besteht aus einer Takttreiberschaltung
Drv1 und einer Taktaufteilungsschaltung Div1.
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Der
Speicherchip M2 umfaßt
eine Initialisierungsschaltung INIT, eine Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF, eine Antwortinterfaceschaltung ResIF und eine Speicherschaltung
MemNV2. Um anzuzeigen, daß der
Speicherchip M2 von den in Reihe verbundenen Speicherchips der letzte
ist, können ohne
Einschränkung
darauf die Signale RqEn3, RsMux3 und RqCk3 auf Masse (gnd) liegen.
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Die
Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF besteht aus einer Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC
und einer Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Die Antwortinterfaceschaltung ResIF
besteht aus einer Antworttaktsteuerschaltung RsCkC und einer Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RqCT. Die Speicherschaltung MemNV2 kann ohne Einschränkung darauf
ein nichtflüchtiger Speicher
sein, etwa ein NAND-Flash-Speicher
mit NAND-Flash-Speicherzellen. Die Anforderungstaktsteuerschaltung
RqCkC besteht aus einer Takttreiberschaltung Drv1 und einer Taktaufteilungsschaltung
Div1.
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Unmittelbar
nach dem Einschalten initialisieren die Initialisierungsschaltungen
INIT jedes Speicherchips M0, M1 und M2 den Speicher. Die Anforderungswarteschlangensteuerschal tung
RqCT jedes Speicherchips M0, M1 und M2 enthält ein ID-Register zum Speichern der ID-Nummer
jedes Speicherchips. Unmittelbar nach dem Einschalten führt zuerst
die Initialisierungsschaltung INIT eine Anfangseinstellung aus.
Dann bestimmt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die ID-Nummern der
Speicherchips M0, M1 und M2. Diese ID-Nummern werden im ID-Register
jedes Speicherchips gespeichert.
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Die
Speicherchips M0, M1 und M2 umfassen, ohne Einschränkung darauf,
ein Bootvorrichtungsidentifikationssignal Bsig. Wenn das Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig auf Masse liegt, zeigt dies an, daß der betroffene Speicherchip
die Vorrichtung ist, die das Bootprogramm für die unmittelbar nach dem
Einschalten auszuführenden
Operationen speichert. Wenn das Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig an eine Stromquelle (vdd) angeschlossen ist, zeigt dies an,
daß der
betroffene Speicherchip keine Bootvorrichtung ist. Ohne darauf beschränkt zu sein,
kann der Speicherchip M1 die Bootvorrichtung sein und die Speicherchips
M0 und M2 sind es nicht. Die Auswahl des als Bootvorrichtung benutzten
Chips kann durch das Bootvorrichtungsidentifikationssignal Bsig
programmiert werden.
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Die
Bezugszeichen RqCk0, RqCk1 und RqCk2 bezeichnen jeweils einen Anforderungstakt, und
die Bezugszeichen RsCk0, RsCk1 und RsCk2 jeweils einen Antworttakt.
Die Bezugszeichen RqEn0, RqEn1 und RqEn2 bezeichnen jeweils ein Anforderungsfreigabesignal,
und die Bezugszeichen RsEn0, RsEn1 und RsEn2 bezeichnen jeweils
ein Antwortfreigabesignal. Die Bezugszeichen RqMux0, RqMux1 und
RqMux2 bezeichnen jeweils ein Anforderungssignal, und die Bezugszeichen
RsMux0, RsMux1 und RsMux2 bezeichnen jeweils ein Antwortsignal.
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Wenn
der Speicherchip M0 eine Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP aufnehmen kann, setzt er ohne Einschränkung darauf RqEn0 hoch, und
wenn nicht, setzt er RqEn0 auf den niedrigen Pegel. Wenn der Speicherchip
M1 eine Anforderung vom Speicherchip M0 aufnehmen kann, setzt er
ohne Einschränkung
darauf RqEn1 hoch, und wenn nicht, setzt er RqEn1 auf den niedrigen
Pegel. Wenn der Speicherchip M2 eine Anforderung vom Speicherchip
M1 aufnehmen kann, setzt er ohne Einschränkung darauf RqEn2 hoch, und
wenn nicht, setzt er RqEn2 auf den niedrigen Pegel.
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RqMux0,
RqMux1 und RqMux2 sind Anforderungssignale, und eine mit diesen
Anforderungssignalen ausgegebene Anforderung wird ohne Einschränkung darauf
mit Informationen wie einer ID-Nummer, einem Befehl, Adressen und
Schreibdaten gemultiplexed und synchron mit ihren Anforderungstaktsignalen
RqCk0, RqCk1 bzw. RqCk2 übertragen.
Eine mit den Antwortsignalen RsMux0, RsMux1 und RsMux2 ausgegebene
Antwort wird ohne Einschränkung
darauf mit Informationen wie einer ID-Nummer und Lesedaten gemultiplext
und synchron mit ihren Antworttaktsignalen RsCk0, RsCk1 bzw. RsCk2 übertragen.
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Im
folgenden wird die Arbeitsweise des vorliegenden Speichersystems
beschrieben. Zuerst werden die Operationen unmittelbar nach dem
Einschalten beschrieben.
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<Beschreibung
der Operationen unmittelbar nach dem Einschalten>
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Zuerst
werden die Operationen des Speichersystems der ersten Ausführungsform
unmittelbar nach dem Einschalten beschrieben.
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Wenn
die Stromzufuhr zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP beginnt,
wird das Bootvorrichtungs-ID-Register BotID auf 1 gesetzt und das Endgerät-ID-Register
EndID auf 0.
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Wenn
die Stromzufuhr zum Speicherchip M0 beginnt, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT des Speicherchips M0 die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT davon, die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT, die Anforderungssteuerschaltung
RqCkc, die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC, die Taktaufteilungsschaltungen
Div1 und Div2 und die Speicherschaltung MemVL. Das ID-Rgister der
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT wird auf 0 gesetzt
und das ID-Gültigkeitsbit
davon auf den niedrigen Pegel. Hinsichtlich der Antwortreihenfolgenpriorität der Antwortzuteilungsschaltung
in der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT erfolgt die Initialisierung
derart, daß die
Antwortpriorität
des Speicherchips M0 auf 1 gesetzt wird, die Antwortpriorität des Speicherchips
M1 auf 2 und die Antwortpriorität
des Speicherchips M2 auf 3. Das Aufteilungsverhältnis der Taktaufteilungsschaltungen
Div1 und Div2 wird auf 1 gesetzt.
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Wenn
die Stromzufuhr zum Speicherchip M1 beginnt, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT des Speicherchips M1 die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT davon, die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT, die Anforderungssteuerschaltung
RqCkc, die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC, die Taktaufteilungsschaltungen
Div1 und Div2 und die Speicherschaltung MemNV1. Das ID-Rgister der
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT wird auf 0 gesetzt
und das ID-Gültigkeitsbit
davon auf den niedrigen Pegel. Hinsichtlich der Antwortreihenfolgenpriorität der Antwortzuteilungsschaltung
in der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT des Speicherchips
M1 erfolgt die Initialisierung derart, daß die Antwortpriorität des Speicherchips
M1 auf 1 gesetzt wird und die Antwortpriorität des Speicherchips M2 auf
2. Das Aufteilungsverhältnis
der Taktaufteilungsschaltungen Div1 und Div2 wird auf 1 gesetzt.
-
Wenn
die Stromzufuhr zum Speicherchip M2 beginnt, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT des Speicherchips M2 die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT davon, die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT, die Anforderungssteuerschaltung
RqCkc, die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC, die Taktaufteilungsschaltungen
Div1 und Div2 und die Speicherschaltung MemNV2. Das ID-Rgister der
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT des Speicherchips
M2 wird auf 0 gesetzt und das ID-Gültigkeitsbit davon auf den
niedrigen Pegel. Hinsichtlich der Antwortpriorität der Antwortzuteilungsschaltung
in der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT des Speicherchips
M2 wird die Antwortpriorität des
Speicherchips M2 anfänglich
auf 1 gesetzt. Das Aufteilungsverhältnis der Taktaufteilungsschaltungen
Div1 und Div2 wird auf 1 gesetzt. Der Speicherchip 2 identifiziert
sich selbst dann als Nicht-Boot-Vorrichtung, da das Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig mit der Stromquelle verbunden wird.
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Dann
wird von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP der Anforderungstakt
RqCk0 in den Speicherchip M0 eingegeben. Der Takttreiber Drv1 des
Speicherchips M0 gibt den Anforderungstakt RqCk0 zu der Taktaufteilungsschaltung
Div1 und den Takt RqCk0 als Taktsignal ck1 an die Taktaufteilungsschaltung
Div2. Das in die Taktaufteilungsschaltung Div1 eingegebene Taktsignal
wird als Anforderungstakt RqCk1 an den Speicherchip M1 ausgegeben. Der
in die Taktaufteilungsschaltung Div1 eingegebene Takt wird als Taktsignal
ck2 ausgegeben und als Anforderungstakt RqCk1 an den Speicherchip
M2 ausgegeben. Der in die Taktaufteilungsschaltung Div2 eingegebene
Takt wird als Taktsignal ck3 ausgegebenen und als Antworttakt RsCk0
an die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Der in den Takttreiber Drv1
des Speicherchips M1 eingegebene Takt wird an die Taktaufteilungsschaltung
Div1 ausgegebenen und als Taktsignal ck1 zu der Taktaufteilungsschaltung
Div2 geführt.
Der in die Taktaufteilungsschaltung Div1 eingegebene Takt wird als
Taktsignal ck2 ausgegeben und als Anforderungstakt RqCk1 an den Speicherchip
M2 ausgegeben. Der in die Taktaufteilungsschaltung Div2 eingegebene
Takt wird als Taktsignal ck3 ausgegeben und als Antworttakt RsCk1
an den Speicherchip M0 ausgegeben. Der als Antworttakt RsCk1 in
den Takttreiber Drv2 des Speicherchips M0 eingegebene Takt wird
als Taktsignal ck4 ausgegeben. Der in den Takttreiber Drv1 des Speicherchips M2
eingegebene Takt wird an die Taktaufteilungsschaltung Div1 ausgegeben
und als Taktsignal ck1 zu der Taktaufteilungsschaltung Div2 geführt. Der
in die Taktaufteilungsschaltung Div2 eingegebene Takt wird als Taktsignal
ck3 ausgegeben und als Anforderungstakt RqCk1 an den Speicherchip
M2 ausgegeben. Der als Antworttakt RsCk2 in den Takttreiber Drv2
des Speicherchips M1 eingegebene Takt wird als Taktsignal ck4 ausgegeben.
-
Dann
identifiziert sich der Speicherchip M0 selbst als Nicht-Boot-Vorrichtung,
da das Bootvorrichtungsidentifikationssignal Bsig mit der Stromquelle
vdd verbunden ist. Der Speicherchip M1 identifiziert sich selbst
als Bootvorrichtung, da sein Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig auf Masse liegt, weshalb die in der Speicherschaltung MemNV1
gespeicherte Bootvorrichtungs-ID-Nummer 1 in das ID-Register gegeben
und das ID-Gültigkeitsbit
auf den hohen Pegel gesetzt wird. Der Speicherchip M2 identifiziert
sich selbst als Nicht-Boot-Vorrichtung, da sein Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig mit der Stromquelle verbunden ist. Außerdem identifiziert sich der
Speicherchip M2 als der letzte von den in Reihe geschalteten Speicherchips,
da RqEn3, RsMux3 und RqCk3 auf Masse liegen, und setzt das Anforderungsfreigabesignal
RqEn2 auf den hohen Pegel.
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Als
nächstes
bestätigt
der Speicherchip M1, daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn2 auf den hohen Pegel gegangen ist,
und setzt seinerseits das Antwortfreigabesignal RsEn2 und das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf den hohen Pegel. Nun bestätigt der Speicherchip M0, daß das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf den hohen Pegel gegangen ist, und setzt seinerseits das
Antwortfreigabesignal RsEn1 und das Anforderungsfreigabesignal RqEn0
auf den hohen Pegel. Zuguterletzt bestätigt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP, daß das Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 auf den hohen Pegel gegangen ist, und stellt damit fest, daß die Signalverbindungen
zwischen den Speicherchips bestätigt
wurden. Entsprechend setzt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf den hohen Pegel. Folglich wird
bestätigt,
daß die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und die Speicherchips M0, M1
und M2 in Reihe verbunden sind.
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Es
wird nun ein Verfahren zum Auslesen der Bootdaten nach der Bestätigung der
Signalverbindungen zwischen den Speicherchips beschrieben.
-
Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP liest die BotID-Nummer 1 aus dem
Bootvorrichtungs-ID-Register aus und synchronisiert die Anforderung
ReqBRD1, mit der die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1, ein Lesebefehl,
die Übertragungsdatengröße und Adressen
gemultiplext sind, mit dem Taktsignal RqCk0 und überträgt sie mit dem Anforderungssignal
RqMux0 zum Speicherchip M0. Da das ID-Gültigkeitsbit des Speicherchips
M0 auf niedrigem Pegel ist, stellt der Speicherchip M0 fest, daß die Anforderung
ReqBRD1 von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP keine Anforderung
an ihn ist, so daß der
Speicherchip M0 die Anforderung ReqBRD1 mit dem Taktsignal RqCk1
synchronisiert und sie mit dem Anforderungssignal RqMux1 zum Speicherchip M1 überträgt.
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Der
Speicherchip M1 speichert die Anforderung ReqBRD1 vom Speicherchip
M0 in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT vergleicht die ID-Nummer
1 in der Anforderung mit seiner eigenen ID-Registernummer 1. Da
die beiden Nummern übereinstimmen
und das ID-Gültigkeitsbit
auf dem hohen Pegel ist, stellt der Speicherchip M1 fest, daß die Anforderung
vom Speicherchip M0 eine Anforderung an ihn ist.
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Danach
werden auf der Basis des Lesebefehls, der Übertragungsdatengröße und der
Adresse in der Anforderung ReqBRD1 die Bootdaten aus der Speicherschaltung
MemNV1 ausgelesen und aus dem Endgerät-ID-Register die ID-Nummer
3 und zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT übertragen.
Gleichzeitig wird auch die in der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT gespeicherte ID-Registernummer 1 zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT übertragen.
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Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT des Speicherchips M1 synchronisiert
die durch Multiplexen der ID-Nummer
1 des Speicherchips M1, des Bootprogramms und der End gerät-ID erzeugte Antwort
ResBRD1 mit dem Taktsignal RqCk1 und überträgt sie als Antwortsignal RqMux1
zum Speicherchip M0.
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Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT des Speicherchips M0 synchronisiert
die Antwort ResBRD1 mit dem Taktsignal RqCK0 und überträgt sie als
Antwortsignal RqMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP speichert die Antwort ResBRD1
in der Antwortwarteschlange RsQ. Auf der Basis der ID-Nummer 1 in
der Antwort ResBRD1 stellt sie fest, daß die Bootdaten und die Endgerät-ID-Nummer
3 vom Speicherchip M1 übertragen
wurden. Die Endgerät-ID-Nummer
3 wird im Endgerät-ID-Register
der Speichersteuerschaltung CON gespeichert.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP bootet mit dem Bootprogramm und
teilt dann jedem der Speicherchips M0, M1 und M2 eine ID-Nummer zu.
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Es
wird nun die Zuteilung der ID-Nummer zu den Speicherchips erläutert. Auf
der Basis des Bootcodes teilt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zuerst
jedem Speicher eine ID-Nummer
zu. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt über das Anforderungssignal
RqMux0 die ID-Nummer 2 und einen ID-Einstellbefehl an den Speicherchip
M0. Im Speicherchip M0 wurde die ID-Nummernzuteilung noch nicht
ausgeführt,
da das ID-Gültigkeitsbit
auf dem niedrigen Pegel ist. Auf der Basis der ID-Nummer 2 und des
ID-Einstellbefehls gibt daher der Speicherchip M0 die ID-Nummer
2 in das ID-Register und setzt das ID-Gültigkeitsbit hoch. Das hohe
ID-Gültigkeitsbit
zeigt an, daß die
ID-Nummernzuteilung beendet ist. Wenn die ID-Nummernzuteilung des Speicherchips M0
beendet ist, gibt der Speicherchip M0 seine ID-Nummer 2 und die
Information über
das Ende der ID-Nummernzuteilung als Antwortsignal RsMux0 aus. Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP nimmt die ID-Nummer 2 und die Information über das
Ende der ID-Nummern zuteilung auf und stellt fest, daß die ID-Nummernzuteilung
für den Speicherchip
M0 abgeschlossen ist.
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Als
nächstes überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eine Anforderung ReqID3, die durch Multiplexen der ID-Nummer
3 mit einem ID-Einstellbefehl erzeugt wird, als Anforderungssignal
RqMux0 an den Speicherchip M0. Der Speicherchip M0 vergleicht seine
ID-Nummer 2 mit der ID-Nummer 3 in der Anforderung ReqID3 und stellt eine
Nichtübereinstimmung
fest. Die Anforderung ReqID3 wird daher zum Speicherchip M1 übertragen.
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Der
Speicherchip M1 vergleicht seine eigene ID-Nummer 1 mit der ID-Nummer
3 in der Anforderung ReqID3. Da die Nummern nicht übereinstimmen, überträgt der Speicherchip
M0 die Anforderung ReqID3 zum Speicherchip M2. Im Speicherchip M2 wurde
die ID-Nummernzuteilung noch nicht ausgeführt, da das ID-Gültigkeitsbit auf dem niedrigen
Pegel ist. Entsprechend gibt der Speicherchip M2 auf der Basis der
ID-Nummer 3 und des ID-Einstellbefehls
in der Anforderung ReqID3 die ID-Nummer 3 in sein eigenes ID-Register
und setzt das ID-Gültigkeitsbit
hoch. Nach Beendigung der ID-Nummernzuteilung am letzten Speicherchip
M2 gibt der Speicherchip M2 eine durch Multiplexen der ID-Nummer
3 des Speicherchips M2 und der Information über das Ende der ID-Nummernzuteilung
erzeugte Antwort ResID3 als Antwortsignal RsMux2 an den Speicherchip
M1. Der Speicherchip M1 gibt die Antwort ResID3 als Antwortsignal
RqMux1 an den Speicherchip M0. Der Speicherchip M0 überträgt die Antwort
ResID3 als Antwortsignal RqMux0 an die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP nimmt die Antwort
ResID3 und die in der Antwort ResID3 enthaltene ID-Nummer 3 des
Speicherchips M2 und die Information über das Ende der ID-Nummernzuteilung
auf und stellt das Ende der ID-Nummernzuteilung für den Speicherchip
2 fest. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP vergleicht außerdem die übertragene
ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 mit der Endgerät-ID-Nummer 3 im Endgerät-ID-Register
der Speichersteuer schaltung CON. Da die beiden Zahlen übereinstimmen,
stellt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP fest, daß die ID-Nummernzuteilung
bis zum letzten Speicherchip abgeschlossen ist. Danach geht das
Speichermodul MEM0 in den Leerlaufzustand und wartet auf eine Anforderung
von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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Wie
beschrieben kann durch Bestätigen
der Reihenverbindung unmittelbar nach dem Einschalten die Verbindung
zwischen den Speichern festgestellt werden. Darüberhinaus werden die Bootvorrichtung und
der letzte Speicherchip identifiziert und den Speichern automatisch
ihre ID-Nummern zugeteilt, so daß es einfach ist, die erforderlichen
Speicherchips anzuschließen
und die Speicherkapazität
zu erweitern.
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<Beschreibung
der gewöhnlichen
Operationen>
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Es
folgt eine Beschreibung des Datentransfers zwischen dem Speichermodul
MEM0 und der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP, nachdem die Einschaltsequenz
beim Einschalten beendet ist.
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Es
bestehen diesbezüglich
zwar keine Einschränkungen,
im folgenden wird jedoch der Datentransfer zwischen dem Speichermodul
MEM0 und der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP dargestellt, der
ausgeführt
wird, wenn die ID-Registernummern der Speicherchips M0, M1 und M2
auf 2, 1 und 3 eingestellt sind. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird
ein Beispiel beschrieben, bei dem der Datentransfer ausgeführt wird,
wenn es zwei Anforderungswarteschlangen und keine Anforderungseinträge in der
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RqCT der Speicherchips M0,
M1 und M2 gibt und vier Antwortwarteschlangen und keine Antworteinträge in der
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT. Ohne darauf beschränkt zu sein,
kann eine Anforderungswarteschlange eine 1-Byte-ID-Nummer, einen 1-Byte-Befehl, eine 2-Byte-Adresse
und 32 Byte Lesedaten speichern, während eine Antwortwarteschlange
eine 1-Byte-ID-Nummer und 32 Byte Lesedaten speichern kann.
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Ohne
darauf beschränkt
zu sein, bestehen die Speicherschaltungen MemVL, MemNV1 und MemNV2
der Speicherchips M0, M1 und M2 jeweils aus vier Speicherbänken, wobei
eine Speicherbank jeweils eine Leseverstärkerschaltung aufweist.
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Im
Speicherchip M0 gibt es in der Anforderungswarteschlange davon keinen
Eintrag für
eine Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Entsprechend
setzt der Speicherchip M0 das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf
den hohen Pegel und teilt der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
damit mit, daß eine
Anforderung aufgenommen werden kann.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP synchronisiert eine durch Multiplexen
der ID-Nummer 2, einem Bankaktivierungsbefehl BA, einer Bankadresse
BK0 und einer Zeilenadresse Row0 erzeugte Anforderung ReqBAm01 mit
dem Taktsignal RqCK0, um sie als Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip
M0 zu übertragen.
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Dann
wird eine durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 4-Byte-Lesebefehls
RD, der Bankadresse BK0 und einer Spaltenadresse Col3 erzeugte Anforderung
ReqRDm04 mit dem Taktsignal RqCK0 synchronisiert und als Anforderungssignal RqMux0
zum Speicherchip M0 übertragen.
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Der
Speicherchip M0 speichert die Anforderungen ReqBAm01 und ReqRDm04
von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP der Reihe nach in seiner
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT.
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Als
Folge davon sind alle Anforderungswarteschlangen in der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqCT belegt, und es kann keine neue Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
aufgenommen werden, weshalb das Anforderungsfreigabesignal RqEn0
auf den niedrigen Pegel gesetzt wird. Am niedrigen Pegel des Anforderungsfreigabesignals
RqEn0 erkennt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP, daß der Speicherchip M0
keine Anforderung mehr aufnehmen kann.
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Dann
vergleicht die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die
ID-Nummer 2 der Anforderung ReqBAm01 mit der eigenen ID-Registernummer
2. Da die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqBA1 mit der Registernummer
2 des Speicherchips M0 übereinstimmt, überträgt die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT die Anforderung ReqBA1 zu der Speicherschaltung MemVL. In der
Speicherschaltung MemVL werden auf der Basis des Bankaktivierungsbefehls
BA, der Bankadresse BK0 und der Zeilenadresse Row0 in der Anforderung
ReqBAm01 die mit der Zeile 0 der Bank 0 verbundenen 8192 Bit Speicherzellen
aktiviert und zum Leseverstärker übertragen.
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Da
die Anforderung ReqBAm01 bearbeitet wurde, wird in einer der Anforderungswarteschlangen
in der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT Platz frei.
Entsprechend setzt der Speicherchip M0 das Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 auf den hohen Pegel und teilt der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP mit, daß eine
neue Anforderung aufgenommen werden kann.
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Dann
vergleicht die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die
ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqRDm04 mit der eigenen ID-Registernummer
2. Da die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqRDm04 und die ID-Registernummer
2 des Speicherchips M0 übereinstimmen, überträgt die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT die Anforderung ReqRDm04 zu der Speicherschaltung MemVL. Auf
der Basis des 4-Byte-Lesebefehls RD4,
der Bankadresse BK0 und der Spaltenadresse Col3 in der Anforderung
ReqRDm04 liest die Speicherschaltung MemVL die 4 Byte Daten, die
mit der Spaltenadresse 3 beginnen, aus den Daten aus, die im Leseverstärker der
Bank 0 der Speicherschaltung MemVL gespeichert sind, und überträgt sie zusammen
mit der ID-Registernummer 2 als Antwort ResRDm04 zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT. Ohne darauf beschränkt
zu sein, vergehen nach der Übertragung
der Anforderung ReqRDm04 zur Speicherschaltung MemNV1 15 ns, bis
die gewünschten
Daten ausgelesen und als Antwort ResRDm04 in die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT eingegeben sind.
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Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT gibt die Antwort ResRDm04
mit dem Antwortsignal RsMux0 an die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
aus. Die Speichersteuerschaltung CON der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP nimmt die Antwort ResRDm04 in die Antwortwarteschlange RsQ
auf. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP kann bestätigen, daß der Anforderung
RqRDm04 entsprechende Daten vom Speicherchip M0 mit der ID-Nummer
2 in der Antwort RsRDm04 an die Antwortwarteschlange RsQ korrekt übertragen
wurden.
-
Ohne
darauf festgelegt zu sein, können
die in die Antwortwarteschlange RsQ eingegebenen Daten von einer
der Datenverarbeitungsschaltungen CPU0, CPU1 und CPU2 verarbeitet
werden. Es wurde oben das Auslesen von Daten durch den Speicherchip
M0 beschrieben, auf ähnliche
Weise kann jedoch offensichtlich auch eine Datenschreiboperation
durchgeführt
werden.
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Wie
beschrieben kann durch Einschließen der ID-Informationen in
die Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP an das
Speichermodul MEM0 und in die Antwort vom Speichermodul MEM0 an
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP bestätigt werden, daß der Datentransfer korrekt
ausgeführt
wurde. Entsprechend kann durch die Reihenschaltung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
mit den Speicherchips M0, M1 und M2 die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP die gewünschte
Verarbeitung mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen
durchführen.
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Es
wird nun ein Datentransfer zwischen der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und dem Speicherchip M1 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP überträgt eine
durch Multiplexen der ID-Nummer 1, eines 4-Byte-Datenlesebefehls
NRD4 und einer Adresse Add31 erzeugte Anforderung ReqNRD4m1 als
Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0. Der Speicherchip
M0 speichert die Anforderung ReqNRD4m1 von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und
vergleicht die ID-Nummer 1 in der Anforderung ReqNRD4m1 mit der
ID-Nummer 2 in seinem eigenen ID-Register. Da das Vergleichsergebnis
eine Nichtübereinstimmung
ergibt, stellt der Speicherchip M0 fest, daß die Anforderung ReqNRD4m1
keine Anforderung an ihn ist, und überträgt sie als Anforderungssignal
RqMux1 zum Speicherchip M1.
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Der
Speicherchip M1 speichert die Anforderung ReqNRD4m1 vom Speicherchip
M0 in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und
vergleicht die ID-Nummer 1 in der Anforderung ReqNRD4m1 mit der
eigenen ID-Registernummer 1. Die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT
vergleicht die ID-Nummer 1 in der Anforderung ReqNRD4m1 mit der
eigenen ID-Registernummer
1. Da die Zahlen zusammenpassen, wird die Anforderung ReqNRD4m1
zu der Speicherschaltung MemNV1 übertragen.
Auf der Basis des 4-Byte-Lesebefehls NRD4 und der Adresse Add31
in der Anforderung ReqNRD4m1 werden aus der Speicherschaltung MemNV1
die 4 Byte Daten ausgelesen, die mit der durch die Adresse Add31
bezeichneten Adresse beginnen, und als Antwort ResNRD4m1 mit der
ID-Registenummer 1 an die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT übertragen.
Ohne darauf beschränkt
zu sein, kann es nach der Übertragung der
Anforderung ReqNRD4m1 zur Speicherschaltung MemNV1 etwa 80 ns dauern,
bis die gewünschten
Daten ausgelesen sind.
-
Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT gibt die Antwort ResNRD4m1
mit dem Antwortsignal RsMux1 an den Speicherchip M0. Die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT des Speicherchips M0 gibt die erhaltene Antwort ResNRD4m1 mit dem
Antwortsignal RsMux0 an die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
Es wurde hier das Auslesen von Daten durch den Speicherchip M1 beschrieben, es
erübrigt
sich jedoch festzustellen, daß auf
eine ähnliche
Weise auch eine Datenschreiboperation durchgeführt werden kann.
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Wie
beschrieben ist in der Reihenschaltung der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP mit den Speicherchips M0, M1 und M2 der Speicherchip M0 mit
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP verbunden, der auf den Speicherchip
M0 folgende Speicherchip M1 ist mit dem Speicherchip M0 verbunden, und
der auf dem Speicherchip M1 folgende Speicherchip M2 ist mit dem
Speicherchip M1 verbunden. Durch Zuordnen der ID-Nummer zu den Anforderungen
an die Speicherchips M0, M1 und M2 von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP wird die Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
sicher über
den Speicherchip M0 zum Speicherchip M1 übertragen. Durch Zuordnen der ID-Nummer
zu der Antwort wird bestätigt,
daß die aus
dem Speicherchip M1 ausgelesenen und dann über den Speicherchip M0 an
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP erhaltenen Daten die in Reaktion
auf die Anforderung an den Speicherchip M1 ausgelesenen Daten sind.
Durch die Reihenverbindung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
mit den Speicherchips M0, M1 und M2 kann die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP daher die gewünschte
Verarbeitung mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen
ausführen.
-
Es
wird nun ein Datentransfer zwischen der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und dem Speicherchip M2 beschrieben. Ohne darauf beschränkt zu sein,
kann der Speicherchip M2 ein NAND-Flash-Speicher mit NAND-Flash-Speicherzellen
sein. Die Zuverlässigkeit
von NAND-Flash-Speichern nimmt bei wiederholten Wiedereinschreiboperationen
ab. Obwohl es selten ist, können
die in einer Schreiboperation eingeschriebenen Daten sich von den
bei einer Leseoperation ausgelesenen Daten unterscheiden, oder es
kann auf eine Wiedereinschreiboperation kein Datenwiedereinschreiben
erfolgen. Aus diesem Grund werden als Seitendaten 512 Byte Daten
und ein 16-Byte-ECC-Code zum Korrigieren von Fehlern in den 512
Byte Daten verwaltet.
-
Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt die durch Multiplexen der
ID-Nummer 3, des Datenlesebefehls NDRDp1 für eine Seite (512 Byte + 16
Byte) und einer Seitenadresse Padd1 erhaltene Anforderung ReqNDRDp1m2
mit dem Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0. Der Speicherchip
M0 speichert die Anforderung ReqNDRDp1m2 von der Datenverar beitungseinheit CPU_CHIP
in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und vergleicht
die ID-Nummer 3 in der Anforderung ReqNDRDp1m2 mit seiner eigenen
ID-Registernummer 2. Da das Vergleichsergebnis eine Nichtübereinstimmung
anzeigt, überträgt der Speicherchip
M0 die Anforderung ReqNDRDp1m2 mit dem Anforderungssignal RqMux1
zum Speicherchip M1.
-
Der
Speicherchip M1 speichert die Anforderung ReqNDRDp1m2 vom Speicherchip
M0 in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und
vergleicht die ID-Nummer 3 in der Anforderung ReqNDRDp1m2 mit seiner
eigenen ID-Registernummer 1. Da das Vergleichsergebnis eine Nichtübereinstimmung
anzeigt, überträgt der Speicherchip
M1 die Anforderung ReqNDRDp1m2 mit dem Anforderungssignal RqMux2
zum Speicherchip M2. Der Speicherchip M2 speichert die Anforderung
ReqNDRDp1m2 vom Speicherchip M1 in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT und vergleicht die ID-Nummer 3 in der Anforderung ReqNDRDp1m2
mit seiner eigenen ID-Registernummer 3. Da das Vergleichsergebnis
eine Übereinstimmung
anzeigt, überträgt er die
Anforderung ReqNDRDp1m2 in seine Speicherschaltung MemNV2.
-
Auf
der Basis des Lesebefehls NDRDp1 für eine Seite und der Seitenadresse
Padd1 in der Anforderung ReqNDRDp1m2 werden die eine Seite (512 Byte)
Daten und deren ECC-Code (16 Byte) aus der Speicherschaltung MemNV2
ausgelesen und zu dem Datenregister der Speicherschaltung MemNV2 übertragen,
die mit der Adresse beginnen, die von der Seitenadresse 1 angegeben
wird. Dann liest die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT die
im Datenregister gespeicherten Daten nacheinander als 32-Byte-Blöcke, einschließlich der
ID-Registernummer 3, als Antworten ResNDRDp1m2-0 bis ResNDRDp1m2-7
aus und überträgt sie zum
Speicherchip M1. Zuletzt werden die 16 Byte des ECC-Codes der Seitenadresse 1 ausgelesen
und zusammen mit der ID-Registernummer 3 als
Antwort ResNDRDp1m2ECC mit dem Antwortsignal RsMux2 zum Speicherchip
M1 übertragen.
Ohne darauf be schränkt
zu sein, kann es nach dem Übertragen
der Anforderung ReqNDRD1pm2 zur Speicherschaltung MemNV2 etwa 25 μs dauern,
bis die gewünschten Daten
in das Datenregister der Speicherschaltung MemNV2 eingelesen sind.
-
Die
Antworten ResNDRDp1m2-0, ResNDRDp1m2-1, ResNDRDp1m2-2, ResNDRDp1m2-3,
ResNDRDp1m2-4, ResNDRDp1m2-5, ResNDRDp1m2-6, die Antwort ResNDRDp1m2-7 und die
Antwort ResNDRDp1m2ECC werden nacheinander zum Speicherchip M1 übertragen.
Dann werden sie mit dem Antwortsignal RsMux1 zum Speicherchip M0 übertragen
und mit dem Antwortsignal RsMux0 weiter zu der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP übertragen.
-
Die
Speichersteuerschaltung CON der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übernimmt
die Antworten ResNDRDp1m2-0, ResNDRDp1m2-1, ResNDRDp1m2-2, ResNDRDp1m2-3, ResNDRDp1m2-4,
ResNDRDp1m2-5, ResNDRDp1m2-6, die Antwort ResNDRDp1m2-7 und die
Antwort ResNDRDp1m2ECC nacheinander in die Antwortwarteschlange
RsQ. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP kann auf der Basis der ID-Nummer
3 in jeder der in die Antwortwarteschlange RsQ übertragenen Antworten bestätigen, daß die Antworten
vom Speicherchip M2 übertragen
wurden.
-
Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP stellt anhand des ECC-Codes mittels
einer der Datenverarbeitungsschaltungen CPU0, CPU1, CPU2 und CPU3
Fehler in den Daten fest, die vom Speicherchip M2 übertragen
wurden. Wenn die Daten fehlerfrei sind, führt eine der Datenverarbeitungsschaltungen
CPU0, CPU1, CPU2 und CPU3 die Datenverarbeitung aus. Wenn ein Fehler
festgestellt wird, wird durch eine dieser Verarbeitungsschaltungen
eine Fehlerkorrektur durchgeführt,
und danach werden die der Fehlerkorrektur unterworfenen Daten von
einer der Schaltungen verarbeitet. Es wurde hier das Auslesen von
Daten durch den Speicherchip M2 beschrieben, offensichtlich kann
jedoch auch auf ähnliche
Weise eine Datenschreiboperation ausgeführt werden.
-
Wie
beschrieben ist in der Reihenschaltung der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und der Speicherchips M0, M1 und M2 der Speicherchip M0 mit
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP verbunden, der auf den Speicherchip
M0 folgende Speicherchip M1 ist mit dem Speicherchip M0 verbunden, und
der auf dem Speicherchip M1 folgende Speicherchip M2 ist mit dem
Speicherchip M1 verbunden. Durch Zuordnen der ID-Nummer zu den Anforderungen
an die Speicherchips M0, M1 und M2 von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP wird die Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
sicher über
die Speicherchip M0 und M1 zum Speicherchip M2 übertragen. Durch Zuordnen der
ID-Nummer zu der Antwort wird bestätigt, daß die aus dem Speicherchip
M2 ausgelesenen und dann über
die Speicherchips M0 und M1 an der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
erhaltenen Daten die in Reaktion auf die Anforderung an den Speicherchip M2
ausgelesenen Daten sind. Durch die Reihenverbindung der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP mit den Speicherchips M0, M1 und M2 kann die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP daher die gewünschte
Verarbeitung mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen
ausführen.
-
Es
wird nun der Datentransfer für
den Fall beschrieben, daß die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP an das Speichermodul MEM zuerst
eine Datenleseanforderung und dann eine Datenschreibanforderung
abgibt.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt die durch Multiplexen der
ID-Nummer 2, eines 8-Byte-Lesebefehls RD8, einer Bankadresse BK1
und einer Spaltenadresse Col15 erzeugte Anforderung ReqRD8b1m0 mit
dem Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0. Dann wird die
durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 8-Byte-Schreibbefehls WT8,
der Bankadresse BK1, der Spaltenadresse Col31 und von 8 Byte Schreibdaten
erzeugte Anforderung ReqWT8b1m0 mit dem Anforderungssignal RqMux0
zum Speicherchip M0 übertragen.
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Der
Speicherchip M0 speichert sowohl die Anforderung ReqRD8b1m0 als
auch die Anforderung ReqWT8b1m0 von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
der Reihe nach in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT. Die Anforderungs warteschlangensteuerschaltung RqCT vergleicht
die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqRD8b1m0 mit der eigenen ID-Registernummer 2.
Da die beiden Zahlen übereinstimmen,
wird die Anforderung ReqRD8b1m0 in die Speicherschaltung MemVL übernommen.
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Auf
der Basis des 8-Byte-Lesebefehls RD8, der Bankadresse BK1 und der
Spaltenadresse Col31 in der Anforderung ReqRD8b1m0 liest die Speicherschaltung
MemVL die 8 Byte Daten, die mit der von der Spaltenadresse 15 bezeichneten
Adresse beginnen, aus den im Leseverstärker der Bank 1 der Speicherschaltung
MemVL befindlichen Daten aus und überträgt sie als Antwort RsRD8b1m0
einschließlich der
Nummer 2 des ID-Registers
zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT.
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Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT gibt die Antwort RsRD8b1m0
einschließlich der
ID-Registernummer 2 und der 8 Byte Daten mit dem Antwortsignal RsMux0
zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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Da
die Anforderung RqRD8b1m0 verarbeitet wurde, vergleicht nun die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die ID-Nummer 2 in
der Anforderung ReqWT8b1m0 mit der eigenen ID-Registernummer 2.
Da es eine Übereinstimmung
gibt, wird die Anforderung ReqWT8b1m0 in die Speicherschaltung MemVL übernommen.
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In
der Speicherschaltung MemVL werden auf der Basis des 8-Byte-Schreibbefehls
WT8, der Bankadresse BK1 und der Spaltenadresse Col31 in der Anforderung
ReqWT8b1m0 die 8 Byte Daten, die mit der durch die Spaltenadresse
31 bezeichneten Adresse beginnen, in den Leseverstärker der
Bank 1 der Speicherschaltung MemVL sowie in die Speicherbank 1 eingeschrieben.
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Die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT arbeiten unabhängig
voneinander, daher kann die Schreiboperation der Anforderung Req8b1m0
ausgeführt
werden, während
das ResRD8b1m0 entsprechend der Anforderung RqRD8b1m0 an die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
ausgegeben wird.
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Wie
beschrieben arbeiten die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF und
die Antwortinterfaceschaltung ResIF unabhängig voneinander, so daß gleichzeitig
eine Datenleseoperation und eine Datenschreiboperation ausgeführt werden
können,
wodurch die Datenübertragungsmöglichkeiten
zunehmen. Es wurden hier Datenlese- und Datenschreibvorgänge am Speicherchip
M0 beschrieben, offensichtlich können
jedoch die anderen Speicherchips M1 und M2 die gleichen Operationen
durchführen. Da
in jedem dieser Speicherchips die Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF und die Antwortinterfaceschaltung ResIF unabhängig voneinander
arbeiten, können
Anforderungen unabhängig
voneinander und parallel bearbeitet werden, auch wenn Datenlese- und
Datenschreibanforderungen für
verschiedene Speicherchips auftreten. Die Datenübertragungsmöglichkeiten
nehmen daher zu, auch wenn dies nicht gesagt werden muß.
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Es
wird nun der Datentransfer beschrieben, wenn die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eine Leseanforderung an den Speicherchip M1 und danach
eine Leseanforderung an den Speicherchip M0 ausgibt. Zuerst überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP die durch Multiplexen der ID-Nummer 1, eines 4-Byte-Datenlesebefehls
NRD4 und der Adresse Add63 erzeugte Anforderung ReqNRD4m1 mit dem
Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0.
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Dann
wird die durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 4-Byte-Lesebefehls
RD4, einer Bankadresse BK3 und einer Spaltenadresse Col15 erzeugte Anforderung
ReqRD4b3m0 mit dem Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0 übertragen.
Der Speicherchip M0 speichert sowohl die Anforderung ReqNRD4m1 als
auch die Anforderung ReqRD4b3m0 von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
der Reihe nach in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT.
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Die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT des Speicherchips
M0 vergleicht die ID-Nummer 1 in der Anforde rung ReqNRD4m1 mit seiner
eigenen ID-Registernummer 2. Da die Zahlen nicht übereinstimmen,
wird die Anforderung ReqNRD4m1 mit dem Anforderungssignal RqMux1 zum
Speicherchip M1 übertragen.
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Dann
vergleicht die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT des
Speicherchips M0 die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqRD4b3m0 mit
seiner eigenen ID-Registernummer 2. Da die beiden Zahlen übereinstimmen,
wird die Anforderung ReqRD4b3m0 in die Speicherschaltung MemVL übernommen.
Auf der Basis der Anforderung ReqRD4b3m0 werden nach etwa 15 ns
4 Byte Daten aus der Speicherschaltung MemVL ausgelesen und dann
als Antwort ResRD4b3m0 in die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT gegeben. Die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT überträgt die Antwort
ResRD4b3m0 mit dem Antwortsignal RsMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP.
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Parallel
zum Auslesen der Anforderung ReqRD4b3m0 im Speicherchip M0 vergleicht
die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT des Speicherchips
M1 die ID-Nummer 1 in der Anforderung ReqNRD4m1 mit seiner eigenen
ID-Registernummer 1. Da die beiden Zahlen übereinstimmen, wird
die Anforderung ReqNRD4m1 in die Speicherschaltung MemNV1 übernommen.
Auf der Basis der Anforderung ReqNRD4m1 werden nach etwa 80 ns 4
Byte Daten aus der Speicherschaltung MemNV1 ausgelesen und dann
als Antwort ResNRD4m1 in die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT gegeben. Die Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT des
Speicherchips M1 überträgt die Antwort ResNRD4m1
mit dem Antwortsignal RsMux1 zum Speicherchip M0, von wo es mit
dem Antwortsignal RsMux0 weiter zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen
wird.
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Nach
der Ausgabe der Anforderung ReqNRD4m1 durch die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
an den Speicherchip M1 und das Speichermodul MEM dauert es etwa
10 ns, bis die Anforderung ReqNRD4m1 vollständig in der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT des Speicherchips M1 gespeichert ist. Es dauert etwa 1 ns,
bis die Anforderungswarteschlangensteuer schaltung RqCT die Anforderung
ReqNRD4m1 zu der Speicherschaltung MemNV1 übertragen hat. Es dauert etwa
80 ns, bis die 4 Byte Daten aus der Speicherschaltung MemNV1 ausgelesen
und als Antwort ResNRD4m1 zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT übertragen
wurden. Es dauert etwa 10 ns, bis die Antwort ResNRD4m1 die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP erreicht. Entsprechend vergehen etwa 101 ns von der Ausgabe
der Anforderung ReqNRD4m1 durch die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
an den Speicherchip M1, bis sie die Antwort ResNRD4m1 erhält.
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Nach
der Ausgabe der Anforderung ReqRD4b3m0 durch die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
an den Speicherchip M0 und das Speichermodul MEM dauert es etwa
5 ns, bis die Anforderung ReqRD4b3m0 vollständig in der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT des Speicherchips M0 gespeichert ist. Es dauert etwa 1 ns,
bis die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die Anforderung
ReqRD4n3m0 zu der Speicherschaltung MemVL übertragen hat. Es dauert etwa
15 ns, bis die 4 Byte Daten aus der Speicherschaltung MemVL ausgelesen
und als Antwort ResRD4b3m0 zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT übertragen
wurden. Es dauert etwa 5 ns, bis die Antwort ResRD4b3m0 die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP erreicht. Entsprechend vergehen etwa 26 ns von der Ausgabe
der Anforderung RegRD4b3m0 durch die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
an den Speicherchip M0, bis sie die Antwort ResRD4b3m0 erhält.
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Wie
angegeben können
unabhängig
von der Reihenfolge der Eingabe der Anforderungen schnell auslesbare
Daten unmittelbar ausgelesen werden, ohne daß auf langsam ausgelesene Daten
gewartet wird, so daß eine
schnelle Verarbeitung möglich
ist. Durch das Zuordnen der ID-Nummer zu den Anforderungen wird
eine Anforderung sicher zu ihrem Bestimmungsort übertragen. Durch das Zuordnen
der ID-Nummer zu den Antworten kann die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP den Speicherchip erkennen, der die Transferquelle einer
Antwort ist, auch wenn die Rei henfolge bei der Eingabe der Anforderungen
eine andere ist als die Reihenfolge des Auslesens der Daten. Wegen
der Reihenverbindung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und
der Speicherchips kann daher die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
die gewünschte
Verarbeitung mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen
durchführen.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wurde hauptsächlich
das Auslesen von Daten beschrieben, offensichtlich lassen sich jedoch
auf ähnliche Weise
auch Daten einschreiben. Es wurde der Datentransfer zwischen den
Speicherchips M0 und M1 beschrieben, eine ähnliche Datentransferoperation kann
jedoch auch zwischen den anderen Speicherchips ausgeführt werden,
wie es unnötig
ist zu bemerken.
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<Taktsteuerung>
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Es
wird nun die Taktsteuerung des Speichermoduls MEM beschrieben. Wenn
das Speichermodul Teil eines mobilen Geräts ist, sind ohne Einschränkung darauf
die Speicherchips M0, M1 und M2 des Speichermoduls MEM nicht immer
alle gleichzeitig in Betrieb. Um den Stromverbrauch des mobilen
Geräts zu
verringern, kann daher das Speichermodul MEM den Takt beim Durchführen einer
Datenübertragung mit
der für
die Datenübertragung
erforderlichen Frequenz erzeugen und den Takt stoppen, wenn keine Datenübertragung
erfolgt.
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Es
wird nun die Frequenzsteuerung eines Antworttaktsignals RsCk0 erläutert, das
vom Speicherchip M0 ausgegeben wird. Ohne Einschränkung darauf
wird zuerst der Fall beschrieben, daß die Taktfrequenz des Antworttaktsignal
RsCk0 vom Speicherchip M0 auf 1/2 eingestellt ist. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP gibt in den Speicherchip M0 mit dem Anforderungssignal
RqMux0 die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und einen Antworttaktteilbefehl
2 ein.
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Wenn
der Speicherchip M0 über
die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Antworttaktteilbefehl
2 in seine Taktaufteilungsschaltung Div2 eingibt, wird die Frequenz
des Antworttaktsignals RsCk0 zu 1/2. Bei der Verringe rung der Taktfrequenz
ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
zu verringern, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten
Frequenz zu erhalten.
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Es
wird nun der Fall beschrieben, daß das Antworttaktsignal RsCk0
des Speicherchips M0 angehalten wird. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
gibt mit dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 2 des Speicherchips
M0 und einen Antworttaktstoppbefehl aus. Der Speicherchip M0 gibt über die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Antworttaktstoppbefehl
zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div2, wodurch das Antworttaktsignal
RsCk0 gestoppt wird. Beim Anhalten des Takts ist es, um eine Fehlfunktion
durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Taktfrequenz bis zum Stoppen allmählich zu verringern.
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Es
wird nun der erneute Start des angehaltenen Antworttaktsignals RsCk0
beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit dem
Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und
einen Antworttaktstartbefehl aus. Wenn der Speicherchip M0 den Antworttaktstartbefehl über die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT zu seiner Taktaufteilungsschaltung
Div2 gibt, läuft
das angehaltene Antworttaktsignal RsCk0 wieder an. Beim erneuten
Starten des Taktes ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu
verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
anzuheben, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten
Frequenz zu erhalten.
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Es
wird nun die Frequenzsteuerung eines Antworttaktsignals RsCk1 erläutert, das
vom Speicherchip M1 ausgegeben wird. Ohne Einschränkung darauf
wird zuerst der Fall beschrieben, daß die Taktfrequenz des Antworttaktsignals
RsCk1 vom Speicherchip M1 auf 1/4 eingestellt ist. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP gibt mit dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1
des Speicherchips M1 und einen Antworttaktteilbefehl 4 aus. Über den
Speicherchip M0 wird die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und der
Antworttaktteilbefehl 4 zum Speicherchip M1 übertragen. Wenn der Speicherchip
M1 über
die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Antworttaktteilbefehl
4 in seine Taktaufteilungsschaltung Div2 eingibt, wird die Frequenz
des Antworttaktsignals RsCk1 zu 1/4. Bei der Verringerung der Taktfrequenz
ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
zu verringern, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten Frequenz
zu erhalten.
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Es
wird nun das Anhalten des Antworttaktsignals RsCk1 des Speicherchips
M1 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und einen
Antworttaktstoppbefehl aus. Über
den Speicherchip M0 werden die ID-Nummer 1 und der Antworttaktteilbefehl
4 zum Speicherchip M1 übertragen.
Der Speicherchip M1 gibt den Antworttaktstoppbefehl über die
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT zu seiner Taktaufteilungsschaltung
Div2, und entsprechend wird das Antworttaktsignal RsCk1 gestoppt.
Beim Anhalten des Takts ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen
zu verhindern, wünschenswert,
die Taktfrequenz bis zum Stoppen allmählich zu verringern.
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Es
wird nun der erneute Start des angehaltenen Antworttaktsignals RsCk1
beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit dem
Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und
einen Antworttaktstartbefehl aus. Über den Speicherchip M0 wird
die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und der Antworttaktstartbefehl
zum Speicherchip M1 übertragen.
Wenn der Speicherchip M1 den Antworttaktstartbefehl über die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div2 gibt, läuft das
angehaltene Antworttaktsignal RsCk1 wieder an. Beim erneuten Starten
des Taktes ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern,
wünschenswert,
die Frequenz allmählich anzuheben,
um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten
Frequenz zu erhalten.
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Es
wird nun die Frequenzsteuerung eines Antworttaktsignals RsCk2 erläutert, das
vom Speicherchip M2 ausgegeben wird. Ohne Einschränkung darauf
wird zuerst der Fall beschrieben, daß die Taktfrequenz des Antworttaktsignal
RsCk2 vom Speicherchip M2 auf 1/8 eingestellt ist. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP gibt mit dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 3
des Speicherchips M2 und einen Antworttaktteilbefehl 8 aus. Über die
Speicherchips M0 und M1 wird die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2
und der Antworttaktteilbefehl 8 zum Speicherchip M2 übertragen.
Wenn der Speicherchip M2 über
seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Antworttaktteilbefehl 8
in seine Taktaufteilungsschaltung Div2 eingibt, wird die Frequenz
des Antworttaktsignals RsCk2 zu 1/8. Bei der Verringerung der Taktfrequenz
ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
zu verringern, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten Frequenz
zu erhalten.
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Es
wird nun das Anhalten des Antworttaktsignals RsCk2 des Speicherchips
M2 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 und einen
Antworttaktstoppbefehl aus. Über
die Speicherchips M0 und M1 werden die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 und der
Antworttaktstoppbefehl zum Speicherchip M2 übertragen. Der Speicherchip
M2 gibt den Antworttaktstoppbefehl über seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div2, und entsprechend wird
das Antworttaktsignal RsCk2 gestoppt. Beim Anhalten des Takts ist
es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Taktfrequenz bis zum Stoppen allmählich zu verringern.
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Es
wird nun der erneute Start des angehaltenen Antworttaktsignals RsCk2
beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CUP_CHIP gibt mit dem
Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 und
einen Antworttaktstartbefehl aus. Über die Speicherchips M0 und
M1 wird die ID-Nummer 3 und der Antworttaktstartbefehl zum Speicherchip
M2 übertragen.
Wenn der Speicherchip M2 den Antworttaktstartbefehl über seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div2 gibt, läuft das
angehaltene Antworttaktsignal RsCk2 wieder an. Beim erneuten Starten
des Taktes ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern,
wünschenswert,
die Frequenz allmählich
anzuheben, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten
Frequenz zu erhalten.
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Es
wird nun die Frequenzsteuerung des Anforderungstaktsignals RqCk1
erläutert,
das vom Speicherchip M0 ausgegeben wird. Ohne Einschränkung darauf
wird zuerst der Fall beschrieben, daß die Taktfrequenz des Anforderungstaktsignals
RqCk1 vom Speicherchip M0 auf 1/2 eingestellt ist. Die Datenverarbeitungseinheit
CUP_CHIP gibt mit dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 2
des Speicherchips M0 und einen Anforderungstaktteilbefehl 2 aus.
Wenn der Speicherchip M0 über
seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktteilbefehl
2 in seine Taktaufteilungsschaltung Div1 eingibt, erzeugt die Taktaufteilungsschaltung
Div1 ein Taktsignal mit der halben Frequenz der Taktfrequenz des
Anforderungstaktsignals RqCk0, das als Anforderungstaktsignal RqCk1 ausgegeben
wird. Das Anforderungstaktsignal RqCk1 wird in den Speicherchip
M1 eingegeben, der es über
seinen Takttreiber Drv2 und seine Taktaufteilungsschaltung Div2
als Antworttaktsignal RxCk1 ausgibt. Bei der Verringerung der Taktfrequenz
ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
zu verringern, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten
Frequenz zu erhalten.
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Es
wird nun das Anhalten des Anforderungstaktsignals RqCk1 vom Speicherchip
M0 beschrieben. Die Datenverarbei tungseinheit CPU_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 2 des Speicherchips
M0 und einen Anforderungstaktstoppbefehl aus. Der Speicherchip M0
gibt über
die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktstoppbefehl
zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div1, wodurch die Taktaufteilungsschaltung
Div1 das Anforderungstaktsignal RsCk1 stoppt. Das Anforderungstaktsignal
RqCk1 wird in den Speicherchip M1 eingegeben und über den
Takttreiber Drv2 und die Taktaufteilungsschaltung Div2 des Speicherchips
M1 als Antworttaktsignal RsCk1 ausgegeben, weshalb auch das Antworttaktsignal RsCk1
gestoppt wird. Um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern,
sollte beim Anhalten des Takts die Taktfrequenz bis zum Stopp allmählich verringert
werden.
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Es
wird nun der Fall des erneuten Startens des angehaltenen Anforderungstaktsignals
RqCk1 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CUP_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 2 des Speicherchips
M0 und einen Anforderungstaktstartbefehl aus. Wenn der Speicherchip
M0 über
die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktstartbefehl
an seine Taktaufteilungsschaltung Div1 gibt, startet die Taktaufteilungsschaltung
Div1 das angehaltene Anforderungstaktsignal RqCk1 wieder. Das Anforderungstaktsignal
RqCk1 wird in den Speicherchip M1 eingegeben und über den
Takttreiber Drv2 und die Taktaufteilungsschaltung Div2 des Speicherchips
M1 als Antworttaktsignal RsCk1 ausgegeben, weshalb auch das Antworttaktsignal RxCk1
wieder anläuft.
Beim erneuten Starten des Takts ist es, um eine Fehlfunktion durch
Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich anzuheben,
bis schließlich
wieder ein Betrieb mit der gewünschten
Frequenz erhalten wird.
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Es
wird nun die Frequenzsteuerung des Anforderungstaktsignals RqCk2
erläutert,
das vom Speicherchip M1 ausgegeben wird. Ohne Einschränkung darauf
wird zuerst der Fall beschrieben, daß die Taktfrequenz des Anforderungstaktsignals
RqCk2 vom Speicherchip M1 auf 1/4 eingestellt ist. Die Daten verarbeitungseinheit
CPU_CHIP gibt mit dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1
des Speicherchips M1 und einen Anforderungstaktteilbefehl 4 aus.
Die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und der Anforderungstaktteilbefehl
4 werden über den
Speicherchip M0 zum Speicherchip M1 übertragen. Wenn der Speicherchip
M1 über
seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktteilbefehl
4 in seine Taktaufteilungsschaltung Div1 eingibt, erzeugt die Taktaufteilungsschaltung
Div1 ein Taktsignal mit einem Viertel der Taktfrequenz des Anforderungstaktsignals RqCk0,
das als Anforderungstaktsignal RqCk2 ausgegeben wird. Das Anforderungstaktsignal
RqCk2 wird in den Speicherchip M2 eingegeben, der es über seinen
Takttreiber Drv2 und seine Taktaufteilungsschaltung Div2 als Antworttaktsignal
RsCk2 ausgibt. Bei der Verringerung der Taktfrequenz ist es, um
eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern, wünschenswert,
die Frequenz allmählich
zu verringern, um schließlich
einen Betrieb bei der gewünschten Frequenz
zu erhalten.
-
Es
wird nun das Anhalten des Anforderungstaktsignals RqCk2 vom Speicherchip
M1 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1 des Speicherchips
M1 und einen Anforderungstaktstoppbefehl aus. Über den Speicherchip M0 werden die
ID-Nummer 1 und
der Anforderungstaktstoppbefehl zum Speicherchip M1 übertragen.
Der Speicherchip M1 gibt über
seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktstoppbefehl
zu seiner Taktaufteilungsschaltung Div1, und die Taktaufteilungsschaltung
Div1 stoppt das Anforderungstaktsignal RqCk2. Das Anforderungstaktsignal
RqCk2 wird in den Speicherchip M2 eingegeben und über den
Takttreiber Drv2 und die Taktaufteilungsschaltung Div2 des Speicherchips
M2 als Antwortsignal RsCk2 ausgegeben. Entsprechend wird auch das
Antworttaktsignal RsCk2 gestoppt.
-
Beim
Anhalten des Takts ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu
verhindern, wünschenswert,
die Taktfrequenz bis zum Stoppen allmählich zu verringern.
-
Es
wird nun der Fall des erneuten Startens des angehaltenen Anforderungstaktsignals
RsCk2 beschrieben. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP gibt mit
dem Anforderungssignal RqMux0 die ID-Nummer 1 des Speicherchips
M1 und einen Anforderungstaktstartbefehl aus. Über den Speicherchip M0 werden
die ID-Nummer 1 und der Anforderungstaktstartbefehl zum Speicherchip
M1 übertragen.
Wenn der Speicherchip M1 über
seine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT den Anforderungstaktstartbefehl
an seine Taktaufteilungsschaltung Div1 gibt, startet die Taktaufteilungsschaltung
Div1 das angehaltene Taktsignal RqCk2 wieder. Das Anforderungstaktsignal
RqCk2 wird in den Speicherchip M2 eingegeben und über den
Takttreiber Drv2 und die Taktaufteilungsschaltung Div2 des Speicherchips
M2 als Antworttaktsignal RsCk1 ausgegeben. Entsprechend läuft auch
das Antworttaktsignal RsCk2 wieder an. Beim erneuten Starten des
Takts ist es, um eine Fehlfunktion durch Rauschen zu verhindern,
wünschenswert,
die Frequenz allmählich
anzuheben, bis schließlich
wieder ein Betrieb mit der gewünschten
Frequenz erhalten wird.
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<Vorteile
der ersten Ausführungsform>
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Es
folgt eine Zusammenfassung des Aufbaus und der Vorteile der ersten
Ausführungsform.
- (1) Durch Bestätigen der Reihenverbindung
unmittelbar nach dem Einschalten werden die Verbindungen zwischen
den Speichern bestätigt.
Außerdem
erfolgt eine Identifizierung der Bootvorrichtung und des letzten
Speicherchips und eine automatische Zuteilung der ID-Nummern zu
den Speichern, wodurch die Ausbildung der Verbindung der Speicherchips
untereinander erleichtert wird und erforderlichenfalls die Speicherkapazität erweitert
werden kann.
- (2) Durch das Zuordnen der ID-Nummer zu den Anforderungen werden
diese sicher von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zu den Speicherchips
M0, M1 und M2 übertragen.
Durch das Zuordnen der ID-Nummer zu den Antworten an die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP kann bestätigt
werden, daß die
Daten richtig von den einzelnen Speichern erhalten wurden. Durch
die Reihenverbindung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und
der Speicherchips M0, M1 und M2 wird die Anzahl der Verbindungssignale
verringert, während
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die gewünschten Prozesse auführt.
- (3) Die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF und die Antwortinterfaceschaltung
arbeiten unabhängig
voneinander. Datenlese- und Datenschreibvorgänge können daher gleichzeitig erfolgen,
so daß sich
die Datenübertragungsrate
erhöht.
- (4) Unabhängig
von der Reihenfolge der Eingabe von Anforderungen können schnell
auslesbare Daten sofort ausgelesen. werden, ohne daß auf langsam
ausgelesene Daten gewartet werden muß, so daß eine schnellere Verarbeitung
möglich
wird. Durch das Zuordnen der ID-Nummer zu einer Anforderung wird
die Anforderung sicher zu ihrem Bestimmungsort übertragen. Durch das Zuordnen
der ID-Nummer zu einer Antwort kann die Datenverarbeitungseinheit
CUP_CHIP den Speicherchip identifizieren, der der Ausgangsort der Übertragung
ist, auch wenn die Reihenfolge der Eingabe der Anforderungen sich
von der Reihenfolge des Auslesens der Daten unterscheidet.
- (5) Der Takt der einzelnen Speicherchips M0, M1 und M2 kann
mit geringer Geschwindigkeit betrieben und entsprechend den Erfordernissen
angehalten und wieder gestartet werden. Der Stromverbrauch wird
dadurch verringert.
- (6) Bei einem Lesevorgang am Speicherchip M2 wird eine Fehlererfassung
und Fehlerkorrektur ausgeführt,
während
bei einem Schreibvorgang bei einer schlechten Adresse, für die der
Schreibvorgang nicht richtig erfolgt ist, ein Ersetzungsprozeß ausgeführt wird.
Die Zuverlässigkeit
bei der Bearbeitung wird dadurch erhalten.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wurde ein Beispiel für
das Speichermodul MEM gezeigt, das einen flüchtigen Spei cher, einen NOR-Flash-Speicher
und einen NAND-Flash-Speicher enthält. Die vorliegende Erfindung
läßt sich
jedoch offensichtlich auch anwenden, wenn das Speichermodul MEM
eine Anzahl von flüchtigen
Speichern, eine Anzahl von NOR-Flash-Speichern und eine Anzahl von NAND-Flash-Speichern
enthält.
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<Beschreibung
der Speicheraufteilung>
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Die 2 zeigt
ein Beispiel für
die Speicheraufteilung bei dem Speichermodul MEM0, das von der Datenverarbeitungseinheit
CUP_CHIP verwaltet wird. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wird ohne Einschränkung
darauf anhand eines Beispiels eines Speichermoduls mit Speicherchips
M0 und M1 mit einer Speicherkapazität von jeweils 1 GB und einem
Speicherchip M2 mit einer Speicherkapazität von 4 GB + 128 MBit (die
128 MBit sind der Ersetzungsbereich) eine typische Speicheraufteilung
erläutert.
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Der
Speicherchip M0 kann, ohne darauf beschränkt zu sein, ein flüchtiger
Speicher wie ein dynamischer Direktzugriffsspeicher aus dynamischen Direktzugriffsspeicherzellen
mit einer Lesezugriffszeit von etwa 15 ns sein. Der Speicherchip
M1 kann, ohne darauf beschränkt
zu sein, ein nichtflüchtiger Speicher
wie ein NOR-Flash-Speicher aus NOR-Flash-Speicherzellen mit einer Lesezugriffszeit von
etwa 80 ns sein. Der Speicherchip M2 kann, ohne darauf beschränkt zu sein,
ein nichtflüchtiger Speicher
wie ein NAND-Flash-Speicher
aus NAND-Flash-Speicherzellen mit einer Lesezugriffszeit von etwa
25 μs sein.
Der Speicherchip M1 ist, ohne darauf beschränkt zu sein, in einen Bootvorrichtung-ID-Speicherbereich BotID-AREA,
einen Endgerät-ID-Speicherbereich
EndID-AREA, einen Anfangsprogrammbereich InitPR-AREA und einen Programmspeicherbereich
OSAP-AREA aufgeteilt.
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Der
Bootvorrichtung-ID-Speicherbereich BotID-AREA enthält die ID-Informationen
der Bootvorrichtung. Der Endgerät-ID-Speicherbereich EndID-AREA
enthält
hinsichtlich der in Reihe verbundenen Speicherchips die ID-Informationen
der letzten Speichervorrichtung. Der Anfangsprogrammbereich InitPR-AREA
enthält,
ohne darauf beschränkt zu
sein, ein Bootprogramm. Der Programmspeicherbereich OSAP-AREA kann,
ohne darauf beschränkt zu
sein, ein Betriebssystem, ein Kommunikationsprogramm zur Audiokommunikation
und Datenkommunikation, ein Anwendungsprogramm zum Abspielen von
Musik, Standbildern und Bewegtbildern und dergleichen enthalten.
Der Speicherchip M0 kann, ohne darauf beschränkt zu sein, in einen Kopierbereich COPY-AREA
und einen Arbeitsbereich WORK-AREA
aufgeteilt sein. Der Arbeitsbereich WORK-AREA kann als Arbeitsspeicher
beim Ausführen
eines Programms verwendet werden und der Kopierbereich COPY-AREA
als Speicher zum Kopieren von Programmen und Daten aus dem Speicherchips M1
und M2. Der Speicherchip M1 kann, ohne darauf beschränkt zu sein,
ein Betriebssystem, ein Kommunikationsprogramm zur Audiokommunikation
und Datenkommunikation, ein Anwendungsprogramm zum Abspielen von
Musik, Standbildern und Bewegtbildern und dergleichen enthalten.
Der Speicherchip M2 kann, ohne darauf beschränkt zu sein, in einen Datenbereich
DATA-AREA und einen Ersetzungsbereich REP-AREA aufgeteilt sein.
Der Datenbereich DATA-AREA kann, ohne darauf beschränkt zu sein, Musikdaten,
Audiodaten, Bewegtbilddaten, Standbilddaten und dergleichen enthalten.
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Die
Zuverlässigkeit
von Flash-Speichern nimmt bei wiederholten Einschreibvorgängen ab.
Es ist zwar selten, aber in einem Einschreibvorgang eingeschriebene
Daten können
beim Auslesen zu anderen Daten werden, oder Daten werden beim Einschreibvorgang
gar nicht eingeschrieben. Der Ersetzungsbereich REP-AREA ist zum
Ersetzen von falschen Daten in einem neuen Bereich vorgesehen. Die
Kapazität
des Ersetzungsbereichs REP-AREA ist nicht genau definiert, kann
jedoch so festgelegt werden, daß die
Zuverlässigkeit
des Speicherchips M2 sichergestellt ist.
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<Operationen
unmittelbar nach dem Einschalten>
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Es
wird nun der Datentransfer vom Speicherchip M1 zur Datenverarbeitungseinheit
CUP_CHIP unmittelbar nach dem Ein schalten beschrieben. Nach dem
Einschalten setzt die Datenverarbeitungseinheit CUP_CHIP das Bootvorrichtung-ID-Register BotID
auf 1. Der Speicherchip M1 liest die Bootvorrichtungs-ID-Information 1
aus dem Bootvorrichtung-ID-Speicherbereich BotID-AREA und setzt
in sein eigenes Register 1 ein. Dadurch wird der Speicherchip M1
als Bootvorrichtung identifiziert.
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Dann überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CUP_CHIP die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und einen Lesebefehl
an das Speichermodul MEM, um das Bootprogramm und die ID-Information über die
letzte Speichervorrichtung auszulesen, die im Speicherchip M1 als
der Bootvorrichtung gespeichert sind. Auf der Basis der ID-Nummer
1 und des Lesebefehls liest das Speichermodul MEM0 das Bootprogramm
aus dem Anfangsprogrammbereich InitPR-AREA des Speicherchips M1,
und es liest die ID-Information über
die letzte Speichervorrichtung aus dem Endgerät-ID-Speicherbereich EndID-AREA davon
aus und überträgt die Daten
zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Auf diese Weise erfolgt
unmittelbar nach dem Einschalten die Initialisierung der Bootvorrichtung
ID, so daß in
dem Speichermodul aus in Reihe verbundenen Speicherchips die Bootvorrichtung
identifiziert werden kann. Entsprechend kann, während die Anzahl der Verbindungssignale
zwischen der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und dem Speichermodul
MEM0 erheblich verringert ist, die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
das Bootprogramm und die ID über
die letzte Speichervorrichtung sofort und sicher aus der Bootvorrichtung
auslesen, um sich und das Speichermodul MEM0 zu booten.
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<Beschreibung
der Datenkopieroperation>
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Die
Datenauslesezeit des Speicherchips M0 ist erheblich kürzer als
die des Speicherchips M2. Entsprechend kann, wenn vorher die erforderlichen Bilddaten
vom Speicherchip M2 auf den Speicherchip M0 übertragen werden, die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eine schnelle Bildverareitung ausführen. Es wird nun ohne Beschränkung darauf
der Datentransfer vom Speicherchip M2 zum Speicherchip M0 für den Fall
be schrieben, daß die
ID-Registernummern der Speicherchips M0, M1 und M2 auf 2, 1 und
3 festgesetzt sind.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 und einen
Datenlesebefehl für
eine Seite (512 Byte Daten + 16 Byte ECC-Code) zum Speichermodul MEM0,
um die Daten aus dem Datenbereich DATA-AREA des Speicherchips M2
auszulesen. Auf der Basis der ID-Nummer 3 und des Datenlesebefehls
für eine
Seite liest das Speichermodul MEM0 aus dem Datenbereich DRTA-AREA
des Speicherchips M2 eine Seite Daten aus, fügt die ID-Nummer 3 zu den Daten
hinzu und überträgt dann
diese Daten zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP führt an der einen Seite Daten
vom Speicherchip M2 eine Fehlererkennung aus. Wenn kein Fehler vorliegt, überträgt sie die
ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und den Lesebefehl für eine Seite
zum Speichermodul MEM0, um die eine Seite Daten in den Kopierbereich
COPY-AREA des Speicherchips M0 zu übertragen. Wenn ein Fehler
vorliegt, überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und den Lesebefehl
für eine
Seite nach der Fehlerkorrektur zum Speichermodul MEM0, um die eine
Seite Daten in den Kopierbereich COPY-AREA des Speicherchips M0
zu übertragen.
Auf der Basis der ID-Nummer 2 und des Lesebefehls für eine Seite
Daten schreibt das Speichermodul MEM0 die eine Seite Daten in den
Kopierbereich COPY-AREA des Speicherchips M0.
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Es
wird nun der Datentransfer vom Speicherchip M0 zum Speicherchip
M2 für
den Fall beschrieben, daß von
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP Bilddaten mit hoher Geschwindigkeit
in den Speicherchip M0 eingeschrieben und dann im Speicherchip M2
gespeichert werden. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0 und einen Datenlesebefehl für eine Seite
(512 Byte) zum Speichermodul MEM0, um die Daten aus dem Kopierbereich
COPY-AREA des Speicherchips
M0 auszulesen. Auf der Basis der ID- Nummer 2 und des Lesebefehls für eine Seite
Daten liest das Speichermodul MEM0 aus dem Kopierbereich COPY-AREA
des Speicherchips M0 eine Seite Daten aus, fügt den Daten die ID-Nummer 2 hinzu und überträgt dann
diese Daten zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP überträgt die ID-Nummer 3
des Speicherchips M2 und einen Schreibbefehl für eine Seite Daten zum Speichermodul
MEM0, um die eine Seite Daten vom Speicherchip M0 zum Datenbereich
DATA-AREA des Speicherchips M2 zu übertragen.
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Wenn
das Speichermodul MEM0 die ID-Nummer 3 und den Schreibbefehl für eine Seite Daten über die
Speicherchips M0 und M1 zum Speicherchip M2 überträgt, schreibt der Speicherchip
M2 die eine Seite Daten in seinen Datenbereich DATA-AREA. Der Speicherchip
M2 prüft,
ob die Daten korrekt eingeschrieben wurden, und wenn ja, beendet
er den Schreibvorgang. Wenn das Einschreiben fehlgeschlagen ist, überträgt der Speicherchip
M2 die ID-Nummer 2 und eine Schreibfehlerinformation über die
Speicherchips M1 und M0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP,
um den Schreibfehler zu berichten. Nach Erhalt der ID-Nummer 3 und
der Schreibfehlerinformation überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP die ID-Nummer 3 des Speicherchips M2 und einen Schreibbefehl
für eine Seite
Daten zum Speichermodul MEM0, um die Daten unter einer neuen Adresse
im Ersetzungsbereich REP-AREA einzuschreiben, der vorab im Speicherchip
M2 vorgesehen wurde. Wenn das Speichermodul MEM0 die ID-Nummer 3
und den Schreibbefehl für
eine Seite Daten über
die Speicherchips M0 und M1 zum Speicherchip M2 überträgt, schreibt der Speicherchip
M2 die eine Seite Daten in seinen Ersetzungsbereich REP-AREA ein.
Wenn der Ersetzungsprozeß durchgeführt wurde,
speichert außerdem
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die schlechte Adresse und
verwaltet diese und Adresseninformationen hinsichtlich der Adresse,
mit der die schlechte Adresse ersetzt wurde.
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Wie
beschrieben können
durch Bereithalten des Bereichs zum Kopieren eines Teils der Daten
des Speicherchips M2 und Übertragen
der Daten vorab vom Speicherchip M2 zum Speicherchip M0 die Daten
des Speicherchips M2 mit einer Geschwindigkeit ausgelesen werden,
die gleich der des Speicherchips M0 ist, so daß die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
eine schnelle Verarbeitung durchführen kann. Wenn die Daten in
den Speicherchip M2 eingeschrieben werden, werden die Daten vorübergehend auch
in den Speicherchip M0 eingeschrieben und können erforderlichenfalls in
den Speicherchip M2 zurückgeschrieben
werden, so daß auch
das Dateneinschreiben schneller durchgeführt werden kann. Bei einer
Leseoperation im Speicherchip M2 werden eine Fehlererfassung und
Fehlerkorrektur ausgeführt,
und beim Einschreiben wird bei einer schlechten Adresse, unter der
der Schreibvorgang nicht korrekt ausgeführt werden konnte, ein Ersetzungsprozeß durchgeführt. Es
wird so eine sehr zuverlässige Verarbeitung
erhalten. Es ist hier der Vorgang beschrieben, bei dem ein Teil
der Daten des Speicherchips M2 zum Speicherchip M0 übertragen
wird, es erübrigt
sich jedoch festzustellen, daß,
da der Speicherchip M0 einen Bereich umfaßt, in den ein Teil der Daten
des Speicherchips M1 kopiert wird, ein Teil der Daten des Speicherchips
M1 zum Speicherchip M0 übertragen
werden kann. Die Speicherchips M0, M1 und M2 sind Speichermodule,
die in der Reihenfolge abnehmender Auslesezeit verbunden sind. Es
erübrigt
sich daher festzustellen, daß durch
Festlegen eines Bereichs, in den ein Teil der Daten der Speicherchips
M1 und M2 in den Speicherchip M0 kopiert werden können, und Übertragen
der Daten aus den Speicherchips M1 und M2 vorab zum Speicherchip M0
die Daten der Speicherchips M1 und M2 mit einer Geschwindigkeit
ausgelesen werden können,
die gleich der des Speicherchips M0 ist, so daß die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eine schnelle Verarbeitung durchführen kann.
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<Anfangssequenz
beim Einschalten>
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Die 3 zeigt
die Anfangssequenz beim Einschalten in der Informationssystemvorrichtung aus
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und dem Speichermodul MEM0.
In der Periode T1 (PwON) wird der Strom für die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und die Speicherchips M0, M1 und M2 im Speichermodul MEM0
eingeschaltet. In der Periode T2 (RESET) erfolgt ein Zurücksetzen. Das
Resetverfahren ist nicht beschränkt,
es kann mit einzelnen eingebauten Schaltungen oder durch ein Resetsignal
von einem externen Resetanschluß erfolgen.
In der Resetperiode T2 setzt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
das Bootvorrichtungs-ID-Register BotID und das Endgerät-ID-Register
auf 1 bzw. 0. Jeder der Speicherchips M0, M1 und M2 setzt seine
eigene ID-Nummer auf 0 und auch das ID-Gültigkeitsbit dafür auf den
niedrigen Pegel. Außerdem
initialisieren die Speicherchips M0, M1 und M2 ihre Antwortwarteschlangenpriorität und die Häufigkeit
der Antwortausführung
bei einer Prioritätsänderung.
Darüberhinaus
initialisieren die Speicherchips M0, M1 und M2 ihr Taktfrequenzaufteilungsverhältnis.
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In
der Periode T3 (BootIDSet), in der ein Reset aufgehoben wurde, setzt
die Bootvorrichtung die Bootvorrichtungs-ID in sein ID-Register.
Das Bootvorrichtungsidentifikationssignal Bsig der Speicherchips
M0 und M2 ist mit der Stromquelle verbunden, so daß sich diese
Speicherchips dahingehend identifizieren, daß sie nicht die Bootvorrichtung
sind, und ihre ID-Registernummer auf 0 halten. Da das Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig des Speicherchips M1 auf Masse liegt, identifiziert sich der Speicherchip
M1 selbst als Bootvorrichtung und liest daher die Bootvorrichtungs-ID-Nummer
1 in seine Speicherschaltung MemNV1, um die Nummer im ID-Register
zu speichern, und setzt dann das ID-Gültigkeitsbit hoch. In der Periode
T4 (LinkEn) nach dem Ende der Periode T3 wird bestätigt, daß die Signalverbindungen
zwischen den Speicherchips M0, M1 und M2 ausgebildet sind. Der Speicherchip
M2 identifiziert sich selbst als der letzte der in Reihe verbundenen
Speicherchips und setzt daher das Anforderungsfreigabesignal RqEn2
hoch.
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Dann
bestätigt
der Speicherchip M1, daß das Anforderungsfreigabesignal
RqEn2 auf dem hohen Pegel ist, und setzt das Antwortfreigabesignal
RsEn2 und das Anforderungsfreigabesignal RqEn1 auf den hohen Pegel.
Dann bestätigt
der Speicherchip M0, daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn1 auf dem hohen Pegel ist, und setzt
das Antwortfreigabesignal RsEn1 und das Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 auf den hohen Pegel. Schließlich bestätigt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP, daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf dem hohen Pegel ist, und nimmt
zur Kenntnis, daß die
Signalverbindungen zwischen den Speicherchips bestätigt wurden,
und setzt daher das Antwortfreigabesignal RqEn0 auf den hohen Pegel.
In der Periode T5 (BootRD) nach dem Ende der Periode T4 liest die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die Bootdaten aus dem Speicherchip
M1 aus.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP synchronisiert die Anforderung
NRDm1, die durch Multiplexen der ID-Nummer 1 des Speicherchips M1, eines
Lesebefehls und Adressen erzeugt wurde, um sie mit dem Anforderungssignal
RqMux0 zum Speicherchip M0 zu übertragen.
Da das ID-Gültigkeitsbit des
Speicherchips M0 auf dem niedrigen Pegel ist, synchronisiert der
Speicherchip M0 die Anforderung ReqNRDm1 mit den Taktsignal RqCK1,
um sie mit dem Anforderungssignal RqMux1y zum Speicherchip M1 zu übertragen.
Der Speicherchip M1 speichert die Anforderung ReqNRDm1 vom Speicherchip M0
in seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Aufgrund
seines hohen ID-Gültigkeitsbits
vergleicht der Speicherchip M1 die ID-Nummer in der Anforderung ReqNRDm1 mit
seiner eigenen ID-Registernummer
1. Da der Vergleich eine Übereinstimmung
ergibt, wird das ReqNRDm1 zu der Speicherschaltung MemNV1 übertragen.
Auf der Basis der Anforderung ReqNRDm1 werden die Bootdaten und
die Endgerät-ID-Nummer
3 aus der Speicherschaltung MemNV1 ausgelesen und zusammen mit der
ID-Registernummer 1 als Antwort ResNRDm1 zu der Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT übertragen.
Die Antwortwarteschlangensteuer schaltung RsCT des Speicherchips M1 überträgt die Antwort
ResNRDm1 mit dem Antwortsignal RqMux1 zum Speicherchip M0. Schließlich überträgt die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT des Speicherchips M0 die Antwort ResNRDm1 mit dem Antwortsignal
RqMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Diese nimmt die
Antwort ResNRDm1 auf und speichert die Endgerät-ID-Nummer 3 im Endgerät-ID-Register
ENDID in der Speichersteuerschaltung CON. Dann bootet die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP mit dem erhaltenen Bootprogramm. In der Periode T6 (IniID) nach
der Periode T5 legt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP auf der
Basis des Boot-Codes eine ID-Nummer für jeden Speicherchip fest.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt zuerst mit dem Anforderungssignal RqMux0
die ID-Nummer 2 und einen ID-Einstellbefehl zum Speicherchip M0.
Im Speicherchip M0 ist das ID-Gültigkeitsbit
auf dem niedrigen Pegel, somit wurde noch keine ID-Nummer zugeteilt,
weshalb der Speicherchip M0 auf der Basis der ID-Nummer 2 und des
ID-Einstellbefehls die ID-Nummer 2 in seinem ID-Register speichert
und das ID-Gültigkeitsbit
auf den hohen Pegel setzt. Wenn das ID-Gültigkeitsbit auf den hohen
Pegel geht, zeigt dies an, daß die ID-Zuteilung beendet
ist. Nach dem Ende der ID-Zuteilung teilt der Speicherchip M0 die
ID-Nummer 2 und die Information über
das Ende der ID-Einstellung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
mit dem Antwortsignal RsMux0 mit.
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Wenn
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP feststellt, daß die ID-Einstellung
des Speicherchips M0 beendet ist, überträgt sie mit dem Anforderungssignal
RqMux0 die ID-Nummer 3 und einen ID-Einstellbefehl zum Speicherchip
M0. Der Speicherchip M0 vergleicht seine eigene ID-Nummer 2 mit
der ID-Nummer 3
und stellt eine Nichtübereinstimmung
fest. Der Speicherchip M0 überträgt daher die
ID-Nummer 3 und den ID-Einstellbefehl
zum Speicherchip M1. Da der Speicherchip M1 bereits seine ID-Nummer
hat, vergleicht er seine ID-Nummer 1 mit der ID-Nummer 3. Da die
Zahlen verschieden sind, über trägt der Speicherchip
M1 die ID-Nummer 3 und den ID-Einstellbefehl
mit dem Anforderungssignal RqMux2 zum Speicherchip M2.
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Der
Speicherchip M2 hat bis jetzt noch keine ID-Nummer, weshalb er auf
der Basis der ID-Nummer 3 und des ID-Einstellbefehls die ID-Nummer
3 in sein ID-Register übernimmt
und das ID-Gültigkeitsbit hochsetzt.
Das hohe ID-Gültigkeitsbit
zeigt das Ende der ID-Zuteilung an. Nach dem Ende der ID-Zuteilung überträgt der Speicherchip
M2 die ID-Nummer 3 und die Information über das Ende der ID-Einstellung über die
Speicherchips M0 und M1 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP vergleicht die übertragene ID-Nummer
3 mit der Endgerät-ID-Nummer
3 im Endgerät-ID-Register EndID
der Speichersteuerschaltung CON. Da eine Übereinstimmung vorliegt, bestätigt die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP das Ende der ID-Nummerierung
des letzten Speicherchips.
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In
der Periode T7 (Leerlauf) nach dem Ende der Periode T6 geht das
Speichermodul MEM0 in einen Leerlaufzustand und wartet auf eine
Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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<Beschreibung
des Speicherchips M0>
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Die 4 zeigt
eine beispielhafte Blockdarstellung des Speicherchips M0. Die 5 ist
ein beispielhaftes Flußdiagramm
für die
Abläufe
beim Auftreten einer Anforderung an den Speicherchip M0. Die 6 ist
ein beispielhaftes Flußdiagramm
für die Abläufe, wenn
die Speicherschaltung MemVL des Speicherchips M0 eine Antwort abgibt.
Die 7 ist ein beispielhaftes Flußdiagramm für die Abläufe, wenn der Speicherchip
M1 dem Speicherchip M0 eine Antwort übermittelt. Im folgenden werden
die Abläufe
in den einzelnen Schaltungsblöcken
beschrieben.
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Der
Speicherchip M0 umfaßt
eine Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF, eine Antwortinterfaceschaltung
ResIF, eine Initialisierungsschaltung INIT und eine Speicherschaltung MemVL.
Die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF umfaßt eine Anforderungstaktsteuerschaltung
RqCkC und eine Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT. Die
Anforderungstaktsteuerschältung
RqCkC umfaßt eine
Takttreiberschaltung Drv1 und eine Taktaufteilungsschaltung Div1.
Die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT besteht aus Anforderungswarteschlangenschaltungen
RqQI, RqQXI und RqQX0, einer ID-Registerschaltung dstID und einer ID-Vergleichsschaltung
CPQ. Ohne darauf beschränkt
zu sein, kann die Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI zwei
Anforderungswarteschlangen aufnehmen, die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI kann eine Anforderungswarteschlange aufnehmen und die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 wiederum zwei Anforderungswarteschlangen. Die Antwortinterfaceschaltung ResIF
umfaßt
eine Antworttaktsteuerschaltung RsCkC und die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT. Die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC umfaßt eine Takttreiberschaltung
Drv2 und eine Taktaufteilungsschaltung Div2. Die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT umfaßt
die Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp, eine Statusregisterschaltung
STReg und eine Antwortplanungsschaltung SCH. Ohne darauf beschränkt zu sein, können die
Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp jeweils vier Antwortwarteschlangen aufnehmen.
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Ohne
darauf beschränkt
zu sein, kann die Speicherschaltung MemVL ein flüchtiger Speicher sein, und
es ist ein dynamischer Direktzugriffsspeicher mit dynamischen Direktzugriffsspeicherzellen. Die
Initialisierungsschaltung INIT initialisiert den Speicherchip M0
beim Einschalten. Die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC überträgt den mit dem
Anforderungstaktsignal RqCk0 erhaltenen Takt durch den internen
Takt ck1 zu der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT und
der Antworttaktsteuerschaltung RsCkC. Die Anforderungstaktsteuerschaltung
RqCkC überträgt den mit
dem Anforderungstaktsignal RqCk0 erhaltenen Takt auch mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk1 zum Takttreiber Drv1 und zur Taktauf teilungsschaltung Div1.
Entsprechend kann mit einem durch das Anforderungssignal RqMux0
eingegebenen Befehl die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC die
Taktfrequenzen des Taktsignals ck2 und des Anforderungstakts RqCk1 herabsetzen,
den Takt anhalten und wieder starten.
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Die
Antworttaktsteuerschaltung RsCkC gibt den mit dem internen Taktsignal
ck1 erhaltenen Takt mit dem internen Taktsignal ck3 an die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT aus. Die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC gibt den mit dem
internen Taktsignal ck1 erhaltenen Takt auch durch das Taktsignal
RsCk0 an die Taktaufteilungsschaltung Div2 aus. Die Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC gibt darüberhinaus
den mit dem Taktsignal RsCK1 erhaltenen Takt durch das Taktsignal
ck4 und den Takttreiber Div2 an die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT aus. Entsprechend kann mit einem durch das Anforderungssignal
RsMux0 eingegebenen Befehl auch die Antworttaktsteuerschaltung RsCkC
die Taktfrequenz des Antworttakts RsCk0 herabsetzen, den Takt anhalten
und wieder starten.
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Die
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI speichert eine Anforderung,
die durch Multiplexen einer ID-Nummer, eines Befehls, von Adressen und
Schreibdaten erzeugt wird, und gibt sie mit dem Anforderungssignal
RqMux0 in den Speicherchip M0 ein. Die ID-Registerschaltung dstID
speichert die ID-Nummer
des Speicherchips M0 und das ID-Gültigkeitssignal. Die ID-Vergleichsschaltung
CPQ vergleicht die in der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI
gespeicherte ID-Nummer mit der in der ID-Registerschaltung dstID
gespeicherten ID-Nummer.
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Die
Anforderungswarteschlangenschaltungen RqQXI und RqQ0 speichern eine
von der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI übertragene Anforderung.
Die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo speichert die aus der Speicherschaltung MemVL
des Speicherchips M0 ausgelesenen Daten und die ID-Nummer der ID-Registerschaltung
dstID davon. Die Antwortwarteschlangen schaltung RsQp speichert die
ID-Nummer, Lesedaten, Fehlerinformationen und Statusinformationen,
die mit dem Antwortsignal RsMux1 erhalten werden.
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Die
Statusregisterschaltung STRReg speichert, ohne darauf beschränkt zu sein,
unverarbeitete Antwortinformationen, die anzeigen, daß sich in den
Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp Antworten befinden.
Die Antwortplanungsschaltung SCH bestimmt die Prioritäten der
in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp gespeicherten
Antworten und ordnet sie so an, daß mit dem Antwortsignal RsMuxo
die Antwort mit der höheren
Priorität
ausgegeben wird. Die Antwortplanungsschaltung ändert die Priorität der Antworten
dynamisch entsprechend der Häufigkeit
der Antworten, die von den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo
und RsQp ausgegeben werden.
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Es
wird nun die Arbeitsweise des Speicherchips M0 beschrieben. Zuerst
werden die Abläufe beim
Einschalten des Speicherchips M0 beschrieben. Wenn der Speicherchip
M0 eingeschaltet wird, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT den Speicherchip M0. Zuerst wird die ID-Registernummer der
ID-Registerschaltung dstID auf 0 gesetzt und das ID-Gültigkeitsbit auf den niedrigen
Pegel. Dann wird die Priorität
einer in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo der Antwortplanungsschaltung
SCH eingegebenen Antwort auf 1 gesetzt, die Priorität einer vom
Speicherchip M1 in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo eingegebenen
Antwort auf 2 und die Priorität
einer Antwort vom Speicherchip M2 auf 3. Nach dem Ende der Initialisierung
durch die Initialisierungsschaltung INIT bestätigt der Speicherchip M0, daß die Verbindungen
zwischen der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und dem Speicherchip M1
ausgebildet sind. Der Speicherchip M0 bestätigt auch, daß das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf dem hohen Pegel ist, und setzt dann das Antwortfreigabesignal
RsEn1 und das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf den hohen Pegel.
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Dann
bestätigt
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP, daß das Anforderungsfreigabesignal RqEn0
auf dem hohen Pegel ist, und stellt fest, daß die Signalverbindungen zwischen
den Speicherchips bestätigt
wurden. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP setzt dann das Antwortfreigabesignal RsEn0
auf den hohen Pegel. Nach dem Ende der Verbindungsbestätigung überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP die ID-Nummer 2 und einen ID-Einstellbefehl mit dem Anforderungssignal RqMux0
an den Speicherchip M0. Im Speicherchip M0 wird anhand des niedrigen
ID-Gültigkeitsbits
festgestellt, daß bis
jetzt noch keine ID-Nummer zugeteilt wurde. Entsprechend wird die
ID-Nummer 2 im ID-Register
gespeichert und das ID-Gültigkeitsbit hochgesetzt
und damit die ID-Nummernzuteilung abgeschlossen. Dann gibt der Speicherchip
M0 seine ID-Nummer 2 und eine Information über das Ende der ID-Nummernzuteilung
mit dem Antwortsignal RsMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
-
Es
werden nun die Abläufe
für den
Fall beschrieben, daß nach
dem Ende der mit dem Einschalten verbundenen Operationen die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eine Anforderung an den Speicherchip M0 ausgibt. Die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M0 kann, ohne darauf beschränkt zu sein,
aus den beiden Anforderungswarteschlangen RqQI-0 und RqQI-1 bestehen.
Da sich keine Anforderungseinträge
in den Anforderungswarteschlangen RqQI-0 und RqQI-1 befinden, setzt
der Speicherchip M0 das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf den
hohen Pegel und teilt dadurch der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
mit, daß eine
Anforderung aufgenommen werden kann. Ohne darauf beschränkt zu sein,
kann die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo des Speicherchips M0
aus den beiden Antwortwarteschlangen RqQo-0 und RqQp-1 bestehen
und die Antwortwarteschlangenschaltung RsQp davon aus den beiden
Antwortwarteschlangen RsQo-0 und RsQp-1. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP setzt das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf den hohen Pegel
und teilt dadurch dem Speicherchip M0 mit, daß eine Antwort aufgenommen
werden kann. Die Daten verarbeitungseinheit CPU_CHIP synchronisiert
eine Anforderung ReqBAb0m0, die durch Multiplexen der ID-Nummer
2, eines Bankaktivierungsbefehls BA, einer Bankadresse BK1 und einer
Zeilenadresse Row erzeugt wird, mit dem Taktsignal RqCk0 und überträgt sie mit
dem Anforderungssignal RqMux0 zum Speicherchip M0 (Schritt 1 in
der 5).
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Dann
wird mit dem Anforderungssignal RqMux0 eine Anforderung ReqRD32b0m0,
die durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 32-Byte-Datenlesebefehls
RD4, einer Bankadresse BK0 und einer Spaltenadresse Col255 erzeugt
wird, mit dem Taktsignal RqCK0 synchronisiert und zum Speicherchip M0 übertragen
(Schritt 1 in der 5). Wenn
das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf dem niedrigen Pegel ist
(Schritt 2 in der 5), werden
Anforderungen der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP nicht in der
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI des Speicherchips M0 gespeichert.
Wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf dem hohen Pegel ist
(Schritt 2 in der 5), werden
die Anforderungen ReqBAb0m0 und ReqRD32b0m0 der Reihe nach in den
Anforderungswarteschlangen RqQI-0 und RqQI-1 der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI
gespeichert (Schritt 3 in der 5). Da
nun alle Anforderungswarteschlangen der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI belegt sind, kann keine neue Anforderung mehr von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP aufgenommen werden. Das Anforderungsfreigabesignal RqEn0
wird daher auf den niedrigen Pegel gesetzt. An dem niedrigen Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 kann die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP erkennen, daß der Speicherchip
M0 keine Anforderung mehr aufnehmen kann.
-
Dann
vergleicht die ID-Vergleichsschaltung CPQ die ID-Nummer der Anforderung ReqBAb0m0 in
der Anforderungswarteschlange RqQI-0 mit der ID-Nummer 2 in der
ID-Registerschaltung dstID (Schritt 4 in der 5).
Da eine Übereinstimmung vorliegt,
wird die Anforderung ReqBAb0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI übertragen
(Schritt 5 in der
-
5).
Wenn es keine Übereinstimmung gibt,
wird die Anforderung ReqBAb0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 und dann zum Speicherchip M1 übertragen (Schritt 12 in
der 5).
-
Die
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI prüft dann, ob die gespeicherte
Anforderung einen Lesebefehl enthält (Schritt 6 in der 5). Wenn
ja, prüft
die Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI den Verfügbarkeitsstatus
der Antwortwarteschlangen RqQp-0 und RqQp-1 der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo (Schritt 7 in der 5). Da
die Anforderung ReqBAb0m0 keinen Lesebefehl enthält, überträgt die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI die gespeicherte Anforderung ReqBAb0m0 zu der Speicherschaltung MemVL
(Schritt 10 in der 5). Die
Speicherschaltung MemVL führt
die Anforderung ReqBAb0m aus (Schritt 11 in der 5).
Das heißt,
daß die
Speicherschaltung MemVL auf der Basis des Bankaktivierungsbefehls
BA, der Bankadresse BK0 und der Zeilenadresse Row63 in der Anforderung
ReqBAb0m0 die mit der Zeile 63 der Bank 0 verbundenen 1 KB Speicherzellen
aktiviert, um sie zum Leseverstärker der
Bank 0 zu übertragen
(Schritt 11 in der 5).
-
Nach
der Verarbeitung der Anforderung RegBAb0m ist in der Anforderungswarteschlange RqQI-0
wieder Platz für
eine Anforderung. Der Speicherchip M0 setzt daher das Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 auf den hohen Pegel und teilt damit der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP mit, daß eine neue
Anforderung aufgenommen werden kann. Die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP bestätigt,
daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf dem hohen Pegel ist. Dann synchronisiert
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP eine Anforderung ReqWT23b0m0,
die durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 32-Byte-Datenschreibbefehls
WT, einer Bankadresse Bk0, einer Spaltenadresse Col127 und von 32
Byte Schreibdaten erzeugt wird, mit dem Taktsignal RqCK0 und überträgt sie zum
Speicherchip M0 (Schritt 1 in der 5).
-
Nach
der Prüfung
des Anforderungsfreigabesignal RqEn0 (Schritt 2 in der 5)
speichert der Speicherchip M0 aufgrund des hohen Anforderungsfreigabesignals
RqEn0 die Anforderung ReqWT23b0m0 von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
in der Anforderungswarteschlange RqQI-0 seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT (Schritt 3 in der 5).
-
Unabhängig von
und parallel zu der obigen Operation zum Speichern der neuen Anforderung ReqWT23b0m0
(Schritt 3) in der Anforderungswarteschlange RqQI-0 seiner
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCI kann der Speicherchip
M0 die vorher in der Anforderungswarteschlange RqQI-1 gespeicherte
Anforderung ReqRD32b0m0 verarbeiten (Schritt 4 und folgende
in der 5).
-
Es
wird nun die Verarbeitung der bereits in der Anforderungswarteschlange
RqQI-1 gespeicherten Anforderung ReqRD32b0m0 beschrieben. Die ID-Vergleichsschaltung
CPQ vergleicht die ID-Nummer 2 der in der Anforderungswarteschlange
RqQI-1 gespeicherten Anforderung ReqRD32b0m0 mit der ID-Nummer 2 in der ID-Registerschaltung
dstID (Schritt 4 in der 5). Da
das Vergleichsergebnis eine Übereinstimmung
zeigt, wird die Anforderung ReqRD32b0m0 zu der Anforderungsschaltung
RqQXI übertragen
(Schritt 5 in der 5). Bei
einer Nichtübereinstimmung
wird die Anforderung ReqRD32b0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 und dann zum Speicherchip M1 übertragen (Schritt 12 in
der 5). Dann prüft die
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI, ob die gespeicherte Anforderung
einen Lesebefehl enthält
(Schritt 6 in der 6). Da
die Anforderung ReqRD32b0m0 einen Lesebefehl enthält, prüft die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI den Verfügbarkeitsstatus
der Antwortwarteschlangen RsQp-0 und RsQp-1 der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo (Schritt 7 in der 5). Wenn
kein Platz frei ist, stoppt die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI die Übertragung
der Anforderung ReqRD32b0m0, bis ein Platz frei wird. Wenn in den Antwortwarteschlangen
RsQp-0 und RsQp-1 ein Platz frei ist, überträgt die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI die gespeicherte Anforderung ReqRD32b0m0 zu der Speicherschaltung
MemVL (Schritt 8 in der 5). Die
Speicherschaltung MemVL führt
dann die Anforderung ReqRD32b0m0 aus (Schritt 9 in der 5).
Das heißt,
daß die
Speicherschaltung MemVL auf der Basis der ID-Nummer 2, des 32-Byte-Datenlesebefehls,
der Bankadresse BK0 und der Spaltenadresse Col255 in der Anforderung
ReqRD32b0m0 aus den im Leseverstärker
der Bank 0 befindlichen Daten die 32 Byte Daten ausliest, die mit
der Adresse beginnen, die von der Spaltenadresse 255 bezeichnet
wird (Schritt 9 in der 5), und
die Daten mit der ID-Registernummer 2 als Antwort ResRD32b0m0 in
der Antwortwarteschlange RsQo-0 der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo in der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT speichert
(Schritt 13 in der 6).
-
Wenn
in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp Antworten
gespeichert sind, speichert die Antwortplanungsschaltung SCH die
Anzahl der Antworten in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo
und RsQp in der Statusregisterschaltung STReg (Schritt 14 in
der 6). Außerdem werden
die Prioritäten
der in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp gespeicherten
Antworten bestimmt (Schritt 15 in der 6). Dann
wird das Antwortfreigabesignal RsEn0 geprüft (Schritt 16 in
der 6), und wenn das Signal auf hohem Pegel ist, wird
die Antwort mit der höchsten
Priorität
mit dem Antwortsignal RsMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen
(Schritt 17 in der 6). Wenn
das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf dem niedrigen Pegel ist, erfolgt
keine Übertragung.
-
Wenn
eine Antwort in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp
vollständig zu
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen wurde, prüft die Antwortplanungsschaltung SCH
die Anzahl der in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und
RsQp verbliebenen Antworten und aktualisiert die Anzahl der Antworten
im Statusregister STReg (Schritt 18 in der 6).
In der gegenwärtigen
Situation ist das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf dem hohen Pegel
und die Antwort ResRD32b0m0 die einzige Antwort, die in den Antwortwarteschlangenschaltungen
RsQo und RsQp gespeichert ist. Die Antwortplanungsschaltung SCH speichert
daher die Antwortmenge 1 im Statusregister STReg, setzt
die Priorität
der Antwort ResRD32bm0 auf den höchsten
Wert und überträgt dann
die Antwort ResRD32b0m0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
Nach der Übertragung der
Antwort ResRD32b0m0 befindet sich keine Antwort mehr in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo
und RsQp, weshalb die Antwortplanungsschaltung SCH die Antwortmenge
0 im Statusregister STReg speichert.
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Wenn
die der Anforderung ReqRD32b0m0 entsprechende Antwort ResRD32b0m0
in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo gespeichert ist, kann
die Anforderung ReqWT23b0m0 auch während der Ausgabe der Antwort
ResRD32b0m0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP bearbeitet
werden (Schritt 4 oder später in der 5).
-
Es
wird nun die Verarbeitung der bereits in der Anforderungswarteschlange
RqQI-0 gespeicherten Anforderung ReqWT23b0m0 beschrieben. Die ID-Vergleichsschaltung
CPQ vergleicht die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqWT23b0m0 der
Anforderungswarteschlange RqQI-0 mit der ID-Nummer 2 in der ID-Registerschaltung
dstID (Schritt 4 in der 5). Da
das Vergleichsergebnis eine Übereinstimmung
zeigt, wird die Anforderung ReqWT23b0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI übertragen
(Schritt 5 in der 5). Bei
einer Nichtübereinstimmung
wird die Anforderung ReqWT23b0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 und dann zum Speicherchip M1 übertragen (Schritt 12 in
der 5).
-
Dann
prüft die
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI, ob die gespeicherte Anforderung
einen Lesebefehl enthält
(Schritt 6 in der 6). Wenn
ein Lesebefehl enthalten ist, prüft
die Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI den Verfügbarkeitsstatus
der Antwortwarteschlangen RsQp-0 und RsQp-1 der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo
(Schritt 7 in der 5). Da
die Anforderung ReqWT23b0m0 keinen Lesebefehl enthält, überträgt die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI die gespeicherte Anforderung ReqWT23b0m0 zu der Speicherschaltung
MemVL (Schritt 10 in der 5). Die
Speicherschaltung MemVL führt
dann die Anforderung ReqWT23b0m0 aus (Schritt 11 in der 5). Das
heißt,
daß die
Speicherschaltung MemVL auf der Basis der ID-Nummer 2, des 32-Byte-Datenschreibbefehls
WT, der Bankadresse BK0, der Spaltenadresse Col127 und der 32 Byte
Schreibdaten in der Anforderung ReqWT23b0m0 die 32 Byte Schreibdaten
beginnend mit der Adresse in den Leseverstärker der Speicherbank 0 einschreibt,
die von der Spaltenadresse 127 bezeichnet wird.
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Die 7 ist
ein Flußdiagramm
für ein
Beispiel der Abläufe,
wenn der Speicherchip M1 eine Antwort zum Speicherchip M0 gibt.
Mit dem Antwortsignal RsMux1 wird eine mit den Antworttaktsignal RsCK1
synchronisierte Antwort zum Speicherchip M0 übertragen (Schritt 1 in
der 7). Wenn das Antwortfreigabesignal ResEn1 auf
dem niedrigen Pegel ist (Schritt 2 in der 7),
wird die Antwort nicht in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp
des Speicherchips M0 gespeichert. Wenn das Signal auf dem hohen
Pegel ist (Schritt 2 in der 7), wird
die Antwort in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp des Speicherchips
M0 gespeichert (Schritt 3 in der 7). Wenn
die Antwort in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp gespeichert
ist, speichert die Antwortplanungsschaltung SCH die Anzahl der Antworten
in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp im Stausregister
STReg (Schritt 4 in der 6). Außerdem bestimmt
die Antwortplanungsschaltung SCH die Prioritäten der in den Antwortwarteschlangenschaltungen
RsQo und RsQp gespeicherten Antworten (Schritt 5 in der 6). Dann
prüft die
Antwortplanungsschaltung SCH den Status des Antwortfreigabesignal
RsEn0 (Schritt 6 in der 6). Wenn
das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf dem hohen Pegel ist, überträgt die Antwortplanungsschaltung
SCH die Antwort mit der höchsten Priorität mit dem
Antwortsignal RsMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP (Schritt 7 in
der 6). Wenn das Antwortfreigabesignal RsEn0 auf dem
niedrigen Pegel ist, erfolgt keine Übertragung.
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Wenn
eine der in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp gespeicherten
Antworten vollständig
zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen wurde, prüft die Antwortplanungsschaltung
SCH die Anzahl der in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo
und RsQp verbliebenen Antworten und aktualisiert die Anzahl der Antworten
im Statusregister STReg (Schritt 8 in der 6).
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Die
Antwortplanungsschaltung SCH arbeitet wie folgt. Die 8 ist
ein Flußdiagramm
für die
Betriebsweise der Antwortplanungsschaltung SCH. Die Antwortplanungsschaltung
SCH prüft
zuerst, ob sich in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und
RsQp Einträge
befinden (Schritt 1). Wenn sich in den Antwortwarteschlangenschaltungen
RsQo und RsQp keine Antworteinträge
befinden, prüft
die Antwortplanungsschaltung SCH den Status der Antworteinträge in den
Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp erneut. Wenn in eine
der Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp eine Antwort
eingetragen wird, prüft
die Antwortplanungsschaltung SCH die Priorität der Antwort und bereitet die Übertragung
der Antwort mit der höchsten
Priorität
vor (Schritt 2).
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Dann
prüft die
Antwortplanungsschaltung SCH den Status des Antwortfreigabesignals
RsEn0 (Schritt 3). Wenn das Signal RsEn0 auf dem niedrigen
Pegel ist, gibt die Schaltung keine Antwort aus und wartet darauf,
daß das
Signal RsEn0 auf den hohen Pegel geht. Wenn das Signal RsEn0 auf
dem hohen Pegel ist, gibt die Antwortplanungsschaltung SCH die Antwort
mit der höchsten
Priorität
aus (Schritt 4) und ändert
dann die Ausgabepriorität
der Antworten (Schritt 5).
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Es
wird nun die Änderung
der Prioritäten
der Antworten durch die Antwortplanungsschaltung SCH des Speicherchips
M0 beschrieben. Die 9 zeigt die dynamische Steuerung
der Antwortprioritäten durch
die Antwortplanungsschaltung SCH des Speicherchips M0.
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Zuerst
wird die Steuerung der Antwortprioritäten im Speicherchip M0 beschrieben.
Bei der Initialisierung (Initial) unmittelbar nach dem Einschalten wird
die Priorität
PRsQo(M0) einer Antwort vom Speicherchip M0 in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo
auf 1 gesetzt und die Priorität
PRsQp(M1) einer Antwort vom Speicherchip M1 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp auf 2 sowie die Priorität PRsQp(M2)
einer Antwort vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp auf 3. Ohne Einschränkung
darauf wird angenommen, daß ein
kleinerer Wert für
die Antwortpriorität
eine höhere Antwortpriorität anzeigt.
Wenn eine Antwort RsQo(M0) vom Speicherchip M0 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo N mal ausgegeben wurde, wird die Priorität PRsQo (M0) der in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo gespeicherten Antwort vom Speicherchip M0 zu 3, der niedrigsten
Priorität.
Die Priorität
PRsQp(M1) der Antwort vom Speicherchip M1 wird zu 1 (der höchsten Priorität) und die Priorität PRsQp(M2)
der Antwort vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp zu 2.
-
Wenn
eine Antwort PRsQp (M1) vom Speicherchip M1 in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp
M mal ausgegeben wurde, wird die Priorität PRsQp(M1) der Antwort vom
Speicherchip M1 in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp zu 3
(der niedrigsten). Die Priorität
PRsQp(M2) der Antwort vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp wird zu 1 (der höchsten)
und die Priorität
PRsQo (M0) der Antwort vom Speicherchip M0 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo zu 2.
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Wenn
eine Antwort RsQp(M2) vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp
L mal ausgegeben wurde, wird die Priorität PRsQp(M2) der Antwort in
der Antwortwarte schlangenschaltung RsQp vom Speicherchip M2 zu 3
(der niedrigsten). Die Priorität
PRsQo(M0) der Antwort vom Speicherchip M0 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo wird zu 1 (der höchsten).
Die Priorität
PRsQp (M1) der Antwort vom Speicherchip M1 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp wird zu 2. Bei der Initialisierung (Initial) unmittelbar nach
dem Einschalten wird, ohne darauf beschränkt zu sein, die zum Ändern der
Priorität
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo vom Speicherchip
M0 gespeicherten Antwort verwendete Antwortausgabehäufigkeit
N, die zum Ändern
der Priorität
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp vom Speicherchip
M1 gespeicherten Antwort verwendete Antwortausgabehäufigkeit
M und die zum Ändern
der Priorität
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp vom Speicherchip
M2 gespeicherten Antwort verwendete Antwortausgabehäufigkeit
L auf 10 (mal), 2 (mal) bzw. 1 (mal) festgesetzt.
-
Die
Antwortausgabehäufigkeiten
N, M und L können
außerdem
von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP festgelegt werden, und
sie können entsprechend
dem Systemaufbau eines Mobiltelefons und dergleichen unter Anwendung
der Erfindung so festgelegt werden, daß sich eine hohe Leistungsfähigkeit
ergibt.
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<Taktsteuerung>
-
Die 10A zeigt ein Beispiel für die Abläufe beim Anhalten des Antworttaktsignals
RsCk0, das vom Speicherchip M0 ausgegeben wird. Um die Anzahl ResN
von Antworten zu bestätigen,
die in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp gespeichert
sind, gibt die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP mit dem Anforderungssignal
RqMux0 an den Speicherchip M0 eine Anforderung ReqRNo aus, die durch
Multiplexen der ID-Nummer 2 des Speicherchips und eines Antwortmengenbestätigungsbefehls
erzeugt wird. Die Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI des Speicherchips
M0 speichert die Anforderung ReqRNo. Die ID-Vergleichsschaltung CPQ
vergleicht die ID-Nummer 2 der in der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI
gespeicherten Anforderung ReqRNo mit der ID-Nummer 2 in der ID-Registerschaltung
dstID. Da die ID-Nummern übereinstimmen,
wird die Anforderung ReqBAb0m0 zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI übertragen.
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Die
Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI überträgt die Anforderung ReqBAb0m0
zu der Statusregisterschaltung STReg. Die Statusregisterschaltung
STReg überträgt die ID-Nummer 2 und die
Anzahl ResN der Antworten zu der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo. Die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo überträgt die ID-Nummer 2 und die
Anzahl ResN der Antworten mit dem Antwortsignal RsMux0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
(Schritt 3). Dann prüft
die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP, die die ID-Nummer 2 und die
Anzahl ResN der Antworten erhalten hat, ob die Anzahl der Antworten
ResN gleich 0 ist oder nicht (Schritt 4). Wenn ResN nicht
0 ist, zeigt dies an, daß es
in den Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp Antworteinträge gibt.
Entsprechend überträgt die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP den Antwortmengenbestätigungsbefehl
erneut zum Speicherchip M0 (Schritt 2).
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Wenn
die Anzahl an Antworten ResN gleich 0 ist, befinden sich in den
Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp keine Antworten.
Mit dem Anforderungssignal RqMux0 wird daher ein Befehl zum Anhalten
des Antworttaktsignals RsCk0 an den Speicherchip M0 übertragen
(Schritt 5). Mit dem Anforderungssignal RqMux0 wird eine
Anforderung ReqStop2, die durch Multiplexen der ID-Nummer 2 und
eines Antworttaktstoppbefehls erzeugt wird, als Anforderung in den
Speicherchip M0 eingegeben. Der Speicherchip M0 speichert die Anforderung ReqStop2
in der Anforderungswarteschlange seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT. Danach vergleicht die ID-Vergleichsschaltung
der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die ID-Nummer
2 in der Anforderung ReqStop2 mit der Zahl 2 in ihrem eigenen ID-Register.
Da das Ergebnis eine Übereinstimmung
anzeigt, überträgt die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT die Anforderung ReqStop2 zu der Taktaufteilungsschaltung Div2
der Antworttaktsteuerschaltung RsCkC (Schritt 5).
-
Auf
der Basis der Anforderung ReqStop2 verringert die Taktaufteilungsschaltung
Div2 die Taktfrequenz des Antworttaktsignals RsCk0 allmählich. Wenn
die Vorbereitungen zum Anhalten des Taktsignals RsCK0 beendet sind,
werden die ID-Nummer
2 und Informationen über
eine Antworttaktstoppmitteilung mit dem Antwortsignal RsMux0 über die
Antwortplanungsschaltung SCH zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen
(Schritt 6) Danach stoppt die Taktaufteilungsschaltung
Div2 das Taktsignal ck3 und das Antworttaktsignal RsCk0 (Schritt 7).
-
Die 10B zeigt ein Beispiel für die Abläufe beim Verringern der Taktfrequenz
des Antworttaktsignals RsCk0, das vom Speicherchip M0 ausgegeben
wird. Da die Vorgänge
vom Schritt 1 bis zum Schritt 4 in der 10B die gleichen sind wie in der 10A, wird der Prozeß vom Schritt 5 an
beschrieben. Mit RqMux0 wird eine Anforderung ReqDIV8, die durch
Multiplexen der ID-Nummer 2, eines Antworttaktaufteilbefehls und
eines Teilverhältnisses
8 erzeugt wird, als Anforderung zum Speicherchip 0 übertragen
(Schritt 5). Der Speicherchip M0 vergleicht in der ID-Vergleichsschaltung
seiner Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT die ID-Nummer 2 in der Anforderung
ReqDIV8 mit seiner eigenen ID-Registernummer
2. Da es eine Übereinstimmung
gibt, wird die Anforderung ReqDIV8 zu der Taktaufteilungsschaltung
Div2 der Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC übertragen (Schritt 5).
-
Auf
der Basis der Anforderung ReqDIV8 verringert die Taktaufteilungsschaltung
Div2 die Taktfrequenz des Antworttaktsignals RsCk0 allmählich und gibt
schließlich
einen Takt aus, der durch Aufteilen der Frequenz des Anforderungstaktsignals
RqC2 auf 1/8 aus dem Takt CK3 und dem Antworttaktsignal RsCk2 erhalten
wird (Schritt 6). Nachdem sich die Taktfrequenz des Antworttaktsignals
RsCk0 zu der gewünschten
Frequenz geändert
hat, überträgt die Taktaufteilungsschaltung Div2
die ID-Nummer 2 und eine Information über das Ende der Antworttaktaufteilung
mit dem Antwortsignal RsMux0 über
die Antwortplanungsschaltung SCH zu der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP (Schritt 7).
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Die 10C zeigt ein Beispiel für die Abläufe, wenn das Antworttaktsignal
RsCk0 einer Frequenzaufteilung unterworfen oder angehalten wird und
dann wieder mit einer Frequenz arbeitet, die gleich der des Anforderungstaktsignals
RqCk0 ist. Es ist ein Beispiel für
die Abläufe
bei der Abnahme der Taktfrequenz des Antworttaktsignals RsCk0, das vom
Speicherchip M0 ausgegeben wird. Mit dem Anforderungssignal RqMux0
wird eine Anforderung ReqStart2, die durch Multiplexen der ID-Nummer
2 und eines Antworttaktstartbefehls erhalten wird, als Anforderung
in den Speicherchip M0 eingegeben.
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Der
Speicherchip M0 speichert die Anforderung ReqStart2 in der Anforderungswarteschlange seiner
Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT (Schritt 2).
Dann vergleicht die ID-Vergleichsschaltung der Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT die ID-Nummer 2 in der Anforderung ReqStart2 mit der eigenen
ID-Registernummer 2. Da das Vergleichsergebnis eine Übereinstimmung
ist, wird festgestellt, daß die
Anforderung ReqDIV4 eine Anforderung an den Speicherchip M0 ist.
Die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung RqCT überträgt die Anforderung
ReqStart2 zu der Taktaufteilungsschaltung Div2 der Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC (Schritt 2). Auf der Basis der Anforderung ReqStart2
verringert die Taktaufteilungsschaltung Div2 die Taktfrequenz allmählich und
gibt schließlich
einen Takt mit einer Frequenz aus, die dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 vom Takt ck3 und dem Antworttaktsignal RsCK0 gleich ist (Schritt 3).
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Nachdem
die Taktfrequenz des Antworttaktsignals RsCK0 auf die gewünschte Frequenz
gebracht wurde, überträgt die Taktaufteilungsschaltung Div2
die ID-Nummer 2 und eine Information über den Abschluß des Antworttakt-Neustarts
mit dem Antwortsignal RsMux0 über
die Antwortplanungsschaltung SCH zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
(Schritt 4). Es wurde hier das Taktsteuerverfahren für das Antworttaktsignal
RsCk0 beschrieben, es ist jedoch offensichtlich, daß die Taktsteuerung
für das
Anforderungstaktsignal RqCk1 gleichermaßen ausgeführt werden kann.
-
Die 11 zeigt eine beispielhafte Blockdarstellung der
Speicherschaltung MemVL im Speicherchip M0. Die Speicherschaltung
MemVL besteht aus einem Befehlsdecoder CmdDec, einer Steuerschaltung
ContLogic, einem Zeilenadressenpuffer RAddLat, einem Spaltenadressenpuffer
CAddLat, einem Auffrischungszähler
RefC, einem Thermometer Thmo, einem Schreibdatenpuffer WDataLat,
einem Lesedatenpuffer RDataLaT, einem Zeilendecoder RowDec, einem
Spaltendecoder ColDec, einem Leseverstärker SenseAmp, einer Datensteuerschaltung DataCont
und Speicherbänken
Bank 0 bis Bank 7. Im folgenden wird eine Leseoperation der Speicherschaltung
MemVL beschrieben.
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Die
Anforderungswarteschlange RqQXI speichert die Bankadresse 7 und
die Zeilenadresse 5. Zu der Speicherschaltung MemVL werden mit einem
Befehlssignal Command ein Bankaktivierungsbefehl BA sowie mit dem
Adressensignal Address die Bankadresse 7 und die Zeilenadresse 5 übertragen. Der
Befehlsdecoder CmdDec dekodiert den Bankaktivierungsbefehl BA, und
die Steuerschaltung ContLogic weist den Zeilenadressenpuffer RAddLat
an, die Bankadresse 7 und die Zeilenadresse 5 zu speichern. Auf
die Anweisung von der Steuerschaltung ContLogic hin werden die Bankadresse
7 und die Zeilenadresse 5 im Zeilenadressenpuffer RAddLat gespeichert.
Auf der Basis der im Zeilenadressenpuffer RAddLat gespeicherten
Bankadresse 7 wird die Speicherbank Bank 7 ausgewählt, und
die Zeilenadresse 5 wird in den Zeilendecoder RowDec der Bank 7
eingegeben. Dann werden die mit der Zeilenadresse 5 der Bank 7 verbundenen
Speicherzellen aktiviert und 1 kByte Daten zum Leseverstärker SenseAmp
der Speicherbank 7 übertragen.
-
Dann
werden ein 8-Byte-Datenlesebefehl RD8, die Bankadresse 7 und die
Spaltenadresse 63 in der Anforderungswarte schlange RqQXI gespeichert.
Der 8-Byte-Datenlesebefehl RD8 aus dem Befehlssignal Command und
die Bankadresse 7 und Spaltenadresse 63 aus dem Adressensignal Address werden
zu der Speicherschaltung MemVL übertragen.
Der Befehlsdecoder CmdDec dekodiert den 8-Byte-Datenlesebefehl RD8,
und die Steuerschaltung ContLogic weist den Spaltenadressenpuffer CaddLat
an, die Bankadresse 7 und die Spaltenadresse 63 zu speichern. Auf
die Anweisung von der Steuerschaltung ContLogic hin werden die Bankadresse
7 und die Spaltenadresse 63 im Spaltenadressenpuffer CAddLat gespeichert.
-
Auf
der Basis der im Spaltenadressenpuffer CAddLat gespeicherten Bankadresse
7 wird die Speicherbank Bank 7 ausgewählt, und die Spaltenadresse
63 wird in den Spaltendecoder ColDec der Bank 7 eingegeben. Dann
werden die 8 Byte Daten, die mit der durch die Spaltenadresse 63
der Bank 7 bezeichneten Adresse beginnen, über die Datensteuerschaltung
DataCont zum Lesedatenpuffer RDataLat übertragen und gespeichert.
Die 8 Byte ausgelesenen Daten werden dann zu der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo übertragen.
-
Es
wird nun eine Schreiboperation der Speicherschaltung MemVL beschrieben.
In der Anforderungswarteschlange RqQXI werden ein 8Byte-Datenschreibbefehl
WT8, die Bankadresse 7 und die Spaltenadresse 127 gespeichert. Der
8-Byte-Datenschreibbefehl WT8 vom Befehlssignal Command, die Bankadresse
7 und die Spaltenadresse 127 vom Adressensignal Address und die
8 Byte Daten vom Schreibdatensignal WData werden zu der Speicherschaltung
MemVL übertragen.
Der Befehlsdecoder DmdDec dekodiert den 8-Byte-Datenschreibbefehl WT8,
und die Steuerschaltung ContLogic weist den Spaltenadressenpuffer
CAddLat an, die Bankadresse 7 und die Spaltenadresse 127 zu speichern,
und sie weist den Schreibdatenpuffer WDataLat an, die 8 Byte Schreibdaten
zu speichern. Auf der Basis der Anweisung von der Steuerschaltung
ContLogic werden die Bankadresse 7 und die Spaltenadresse 127 im
Spaltenadressenpuffer CAddLat gespeichert. Die 8 Byte Daten werden
im Schreibdatenpuffer WDataLat auf der Basis der Anweisung von der
Steuerschaltung ContLogic gespeichert.
-
Auf
der Basis der im Spaltenadressenpuffer CAddLat gespeicherten Bankadresse
7 wird die Speicherbank Bank 7 ausgewählt, und die Spaltenadresse
127 wird in den Spaltendecoder ColDec der Bank 7 eingegeben. Dann
werden die 8 Byte Daten, die mit der Adresse beginnen, die durch
die Spaltenadresse 127 der Bank 7 angegeben wird, über die Datensteuerschaltung
DataCont aus dem Schreibdatenpuffer WDataLat zum Leseverstärker SenseAmp der
Bank 7 übertragen
und in die Speicherzellen eingeschrieben, die mit der Zeilenadresse
5 der Bank 7 verbunden und aktiviert sind.
-
Es
wird nun der Auffrischungsvorgang beschrieben. Da die Speicherschaltung
MemVL ein flüchtiger
Speicher ist, ist regelmäßig ein
Auffrischungsvorgang erforderlich, um die Daten zu behalten. Mit
dem Befehlssignal Command wird ein Auffrischungsbefehl REF, der
in der Anforderungswarteschlange RqQXI gespeichert ist, in die Speicherschaltung
MemVL eingegeben. Der Befehlsdecoder CmdDec dekodiert den Auffrischungsbefehl
REF, und die Steuerschaltung ContLogic weist den Auffrischungszähler RefC
an, einen Auffrischungsvorgang durchzuführen. Gemäß der Anweisung von der Steuerschaltung
ContLogic führt
der Auffrischungszähler RefC
einen Auffrischungsvorgang durch.
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Es
wird nun ein Selbstauffrischungsvorgang beschrieben. Wenn für eine lange
Zeit keine Anforderung an die Speicherschaltung MemVL abgegeben wird,
kann die Speicherschaltung MemVL durch Umschalten des Betriebsmodus
in einen Selbstauffrischungsmodus einen Selbstauffrischungsvorgang durchführen.
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Mit
dem Befehlssignal Command wird der in der Anforderungswarteschlange
RqQXI gespeicherte Selbstauffrischungsbefehlseintrag SREF eingegeben.
Der Befehlsdecoder CmdDec dekodiert den Selbstauffrischungsbefehlseintrag
SREF, und die Steuerschaltung ContLogic schaltet den Betriebsmodus
aller Schaltungen in den Selbstauffrischungszustand um. Außerdem weist
die Steuerschaltung ContLogic den Auffrischungszähler RefC an, in regelmäßigen Abständen einen
Selbstauffrischungsvorgang durchzuführen. Gemäß der Anweisung von der Steuerschaltung
ContLogic führt
der Auffrischungszähler RefC
automatisch und regelmäßig eine
Selbstauffrischung durch.
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In
diesem Selbstauffrischungsvorgang kann die Häufigkeit der Selbstauffrischung
in Abhängigkeit von
der Temperatur verändert
werden.
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Mit
steigender Temperatur wird die Datenhaltezeit eines flüchtigen
Speichers im allgemeinen kürzer.
Bei einer niedrigeren Temperatur ist die Datenhaltezeit länger. Daher
wird die Temperatur mit einem Thermometer erfaßt. Wenn die Temperatur hoch
ist, wird ein kurzer Zyklus für
den Selbstauffrischungsvorgang gewählt. Wenn die Temperatur niedrig
ist, wird ein längerer
Zyklus gewählt.
Der Selbstauffrischungsvorgang wird auf diese Weise ausgeführt. Im Ergebnis
werden unnötige
Selbstauffrischungsvorgänge
vermieden, und der Stromverbrauch ist gering.
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Um
den Selbstauffrischungsmodus zu verlassen, ist es erforderlich,
mit dem Befehlssignal Command einen Selbstauffrischungsendebefehl SFREX
einzugeben. Nach dem Verlassen des Selbstauffrischungszustands erfolgt
der Datenerhaltungsvorgang auf der Basis des Auffrischungsbefehls
REF.
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<Beschreibung
des Speicherchips M1>
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Die 12 zeigt eine beispielhafte Blockdarstellung des
Speicherchips M1. Der Speicherchip M1 umfaßt die Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF, die Antwortinterfaceschaltung ResIF, eine Initialisierungsschaltung
INIT1 und eine Speicherschaltung MemNV1. Die Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF umfaßt
die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC und die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT. Die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC umfaßt die Takttreiberschaltung
Drv1 und die Taktaufteilungsschaltung Div1. Die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT besteht aus den Anforderungswarteschlangenschaltungen RqQI,
RqQXI und RqQX0, der ID-Registerschaltung dstID und der ID-Vergleichsschaltung CPQ.
Die Antwortinterfaceschaltung ResIF besteht aus der Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC und der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT.
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Die
Antworttaktsteuerschaltung RsCkC besteht aus dem Takttreiber Drv2
und der Taktaufteilungsschaltung Div2. Die Antwortwarteschlangensteuerschaltung
RsCT umfaßt
die Antwortwarteschlangenschaltungen RsQo und RsQp, die Statusregisterschaltung
STReg und die Antwortplanungsschaltung SCH. Ohne darauf beschränkt zu sein, kann
die Speicherschaltung NemNV1 ein nichtflüchtiger Speicher sein, es ist
ein NOR-Flash-Speicher mit
NOR-Flash-Speicherzellen. In der Speicherschaltung MemNV1 sind die
Bootvorrichtungs-ID-Nummer BotID und die Endgerät-ID-Nummer EndID gespeichert.
Die Schaltungen, die den Speicherchip M1 bilden, und ihre Arbeitsweise
sind jeweils die gleichen wie bei dem Speicherchip M0 der 4,
ausgenommen die Speicherschaltung MemNV1 und die Initialisierungsschaltung
INIT1.
-
Es
wird nun die Arbeitsweise des Speicherchips M1 beschrieben. Zuerst
wird der Ablauf beim Einschalten beschrieben. Wenn der Speicher
M1 eingeschaltet wird, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT1 den Speicherchip M1. Da das Bootvorrichtungsidentifikationssignal
Bsig auf Masse liegt, identifiziert sich der Speicherchip M1 selbst
als Bootvorrichtung. Der Speicherchip M1 überträgt daher die Bootvorrichtungs-ID-Nummer
1 aus seiner Speicherschaltung MemNV1 in das ID-Register dstID und setzt
sein ID-Gültigkeitsbit
auf den hohen Pegel.
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Dann
wird die Priorität
einer in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo der Antwortplanungsschaltung
SCH eingegebenen Antwort auf 1 gesetzt und die Priorität einer
in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQp vom Speicherchip M2 eingegebenen
Antwort auf 2. Das Teilverhältnis
der Taktaufteilungsschaltungen Div1 und Div2 wird jeweils auf 1
gesetzt. Wenn die Initialisierungsschaltung INIT1 die Initialisierung
ab schließt,
bestätigt
der Speicherchip M1, daß die
Verbindungen zwischen den Speicherchips M1 und M2 ausgebildet sind.
Der Speicherchip M1 bestätigt,
daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn2 auf dem hohen Pegel ist, und setzt
das Antwortfreigabesignal RsEn2 und das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf den hohen Pegel.
-
Dann
bestätigt
der Speicherchip M0, daß das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf dem hohen Pegel ist, und setzt das Antwortfreigabesignal
RsEn1 hoch. Wenn die Kommunikationsbestätigung abgeschlossen ist, liest
die Speicherschaltung MemNV1 die Bootdaten aus und überträgt sie über den
Speicherchip M0 zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Es wird
nun die Steuerung der Antwortprioritäten im Speicher M1 beschrieben.
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Die 13 zeigt die dynamische Steuerung der Antwortprioritäten durch
die Antwortplanungsschaltung SCH im Speicherchip M1.
-
Wenn
aufgrund einer Verbindungsstruktur wie in der 1 gezeigt
der Speicherchip M0 keine Antwort zum Speicherchip M1 senden kann,
werden die Antwortprioritäten
nur für
Antworten von den Speicherchips M1 und M2 festgelegt. Bei der Initialisierung
(Initial) unmittelbar nach dem Einschalten wird die Priorität PRsQo(M1)
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo des Speicherchips
M1 gespeicherten Antwort auf 1 gesetzt und die Priorität PRsQp(M2)
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp des Speicherchips
M2 gespeicherten Antwort auf 2. Ohne Einschränkung darauf wird angenommen,
daß ein
kleinerer Wert für
die Antwortpriorität
eine höhere
Antwortpriorität
anzeigt.
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Wenn
eine Antwort RsQo(M1) von der Speicherschaltung MemNV1 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo M1 mal ausgegeben wurde, wird die Priorität PRsQo (M1) in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo zu 2, der niedrigsten Priorität. Die Priorität PRsQp(M2)
einer Antwort vom Speicherchip M2 wird zu 1, der höchsten Priorität.
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Wenn
eine Antwort PRsQp (M2) vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp
L1 mal ausgegeben wurde, wird die Priorität PRsQp(M2) der in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQp vom Speicherchip M2 gespeicherten Antwort zu 2, der niedrigsten
Priorität.
Die Priorität
PRsQp(M1) einer Antwort in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo
wird zu 1, der höchsten
Priorität.
Die Antwortausgabehäufigkeit
M1, die zum Ändern
der Priorität
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo von der Speicherschaltung
MemNV1 gespeicherten Antwort verwendet wird, und die Antwortausgabehäufigkeit
L1, die zum Ändern
der Priorität einer
in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQp vom Speicherchip M2 gespeicherten
Antwort verwendet wird, können
bei der Initialisierung (Initial) unmittelbar nach dem Einschalten,
ohne darauf beschränkt
zu sein, auf 10 mal bzw. 1 mal festgesetzt werden. Die Antwortausgabehäufigkeiten
M1 und L1 können
außerdem
von der Verarbeitungseinheit CPU_CHIP festgelegt werden, und sie
können
entsprechend dem Systemaufbau eines Mobiltelefons und dergleichen
unter Anwendung der Erfindung so festgelegt werden, daß eine hohe
Leistungsfähigkeit erhalten
wird.
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Die
dynamische Steuerung der Antwortprioritäten durch die Antwortplanungsschaltung
SCH im Speicherchip M1 ist die gleiche wie bei den Abläufen der 8.
Außerdem
ist das Taktsteuerverfahren für das
Anforderungstaktsignal RqCk2 und für das Antworttaktsignal RsCk1
das gleiche wie in der 10.
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<Beschreibung
des Speicherchips 2>
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Die 14 zeigt eine beispielhafte Blockdarstellung des
Speicherchips M2. Der Speicherchip M2 umfaßt die Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF, die Antwortinterfaceschaltung ResIF, eine Initialisierungsschaltung
INIT2 und eine Speicherschaltung MemNV2. Die Anforderungsinterfaceschaltung
ReqIF umfaßt
die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC und die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT. Die Anforderungstaktsteuerschaltung RqCkC umfaßt die Takttreiberschal tung
Drv1 und die Taktaufteilungsschaltung Div1. Die Anforderungswarteschlangensteuerschaltung
RqCT besteht aus den Anforderungswarteschlangenschaltungen RqQI,
RqQXI und RqQXO, der ID-Registerschaltung dstID und der ID-Vergleichsschaltung CPQ.
Die Antwortinterfaceschaltung ResIF besteht aus der Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC und der Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT. Die Antworttaktsteuerschaltung
RsCkC besteht aus dem Takttreiber Drv2 und der Taktaufteilungsschaltung Div2.
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Die
Antwortwarteschlangensteuerschaltung RsCT umfaßt die Antwortwarteschlangenschaltungen
RsQo und RsQp, die Statusregisterschaltung STReg und die Antwortplanungsschaltung
SCH. Ohne darauf beschränkt
zu sein, kann die Speicherschaltung NemNV2 ein flüchtiger
Speicher sein, es ist ein NAND-Flash-Speicher mit NAND-Flash-Speicherzellen.
Die Schaltungen, die den Speicherchip M2 bilden, und ihre Arbeitsweise
sind jeweils die gleichen wie bei dem Speicherchip M0 der 4,
ausgenommen die Speicherschaltung MemNV2 und die Initialisierungsschaltung
INIT2.
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Es
wird nun die Arbeitsweise des Speicherchips M2 beschrieben. Zuerst
wird der Ablauf beim Einschalten beschrieben. Wenn der Speicher
M2 eingeschaltet wird, initialisiert die Initialisierungsschaltung
INIT2 den Speicherchip M2. Zuerst wird die ID-Registernummer der
ID-Registerschaltung dstID auf 0 initialisiert und das ID-Gültigkeitsbit
auf den niedrigen Pegel. Dann wird die Priorität einer in die Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo der Antwortplanungsschaltung SCH eingegebenen Antwort auf 1 gesetzt.
Das Teilverhältnis
der Taktaufteilungsschaltungen Div1 und Div2 wird jeweils auf 1
gesetzt. Wenn die Initialisierungsschaltung INIT2 die Initialisierung
abgeschlossen hat, bestätigt
der Speicherchip M2, daß die
Verbindungen zwischen den Speicherchips M1 und M2 ausgebildet sind.
Da die Signale RqEn3, RsMux3 und RqCk3 auf Masse liegen, identifiziert
sich der Speicherchip M2 selbst als der letzte der in Reihe verbundenen
Speicherchips und setzt das Anforderungsfreigabesignal RqEn2 hoch.
-
Der
Speicherchip M1 bestätigt,
daß das
Anforderungsfreigabesignal RqEn2 auf dem hohen Pegel ist, und setzt
das Antwortfreigabesignal RsEn2 und das Anforderungsfreigabesignal
RqEn1 auf den hohen Pegel. Es wird nun die Steuerung der Antwortprioritäten im Speicher
M2 beschrieben. Die 15 zeigt die dynamische Steuerung
der Antwortprioritäten
durch die Antwortplanungsschaltung SCH des Speicherchips M2. Da
der Speicherchip M2 von den in Reihe verbundenen Chips der letzte
ist, wie es in der 1 gezeigt ist, werden von den
Speicherchips M0 und M1 keine Antworten zum Speicherchip M2 gegeben.
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Die
Antwortpriorität
wird daher nur für
eine Antwort vom Speicherchip M2 festgelegt. Entsprechend ändert sich
die Priorität
PRsQ0 (M2) einer Antwort vom Speicherchip M2 in der Antwortwarteschlangenschaltung
RsQo nicht, nachdem sie bei der Initialisierung (Initial) unmittelbar
nach dem Einschalten auf 1 gesetzt wurde. Da es nicht erforderlich
ist, die Priorität
PRsQ0 (M2) einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo gespeicherten
Antwort von der Speicherschaltung MemMV2 zu ändern, wird die Ausgabehäufigkeit
der zum Ändern
der Priorität PRsQo(M2)
einer in der Antwortwarteschlangenschaltung RsQo gespeicherten Antwort
vom Speicherchip M2 bei der Initialisierung (Initial) unmittelbar nach
dem Einschalten auf 0 gesetzt, ohne darauf beschränkt zu sein,
und es ist keine Änderung
erforderlich. Das Taktsteuerverfahren für das Antworttaktsignal RsCk2
ist das gleiche wie in der 10.
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Die 16 ist ein beispielhaftes Flußdiagramm für die Abläufe, wenn sich die ID-Nummer
in einer von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zum Speichermodul
MEM übertragenen
Anforderung von allen ID-Registernummern der Speicherchips M0, M1
und M2 unterscheidet und ein Fehler auftritt. Von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP wird eine Anforderung und eine ID-Nummer zum Speichermodul
MEM übertragen
(Schritt 1).
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Wenn
das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 auf dem niedrigen Pegel ist
(Schritt 2), wird die Anforderung von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
nicht in der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI des Speicherchips
M0 gespeichert. Wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist
(Schritt 2), wird die Anforderung in der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M0 gespeichert (Schritt 3).
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Dann
vergleicht die ID-Vergleichsschaltung CPQ die ID-Nummer der in der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI gespeicherten Anforderung mit der ID-Nummer in der ID-Registerschaltung dstID
(Schritt 4). Wenn der ID-Vergleich eine Übereinstimmung
ergibt, wird die Anforderung in der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI zu der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI übertragen
(Schritt 5). Wenn sich keine Übereinstimmung ergibt, wird
geprüft,
ob der Speicherchip M0 der letzte Chip ist oder nicht (Schritt 6).
Da der Speicherchip M0 nicht der letzte Chip ist, wird die Anforderung
in der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQI zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 und dann zum nächsten
Speicherchip M1 übertragen (Schritt 9).
Im Speicherchip M1 weden die Schritte 1 bis 9 wiederholt.
Im Speicherchip M2 werden die Schritte 1 bis 4 ausgeführt. Wenn
das Vergleichsergebnis im Schritt 4 eine Übereinstimmung
anzeigt, wird die Anforderung in der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI zu der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI übertragen
(Schritt 5). Wenn sich keine Übereinstimmung ergibt, wird
geprüft,
ob der Speicherchip M0 der letzte Chip ist oder nicht (Schritt 6).
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Da
der Speicherchip M2 der letzte Speicherchip ist, stimmt die ID-Nummer
in der von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zum Speichermodul MEM übertragenen
Anforderung mit keiner der ID-Registernummern der Speicherchips
M0, M1 und M2 überein,
das heißt
es liegt ein ID-Fehler vor (Schritt 7). Der ID-Fehler wird
vom letzten Speicherchip M2 über
die Spei cherchips M1 und M0 der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
gemeldet.
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Es
wird nun die Betriebswellenform einer in das Speichermodul MEM eingegebenen
Anforderung beschrieben. Die 17A bis 17E und die 18A bis 18E zeigen beispielhafte Wellenformen für eine Anforderung
von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP an das Speichermodul
MEM und beispielhafte Wellenformen für die Antwort vom Speichermodul
MEM zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
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Die 17A zeigt eine Bankaktivierungsanforderung mit
einem Bankaktivierungsbefehl BA für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Bankaktivierungsanforderung mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0
synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Bankaktivierungsbefehl BA und die Adressen
AD20 und AD21 werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben.
Die Adressen AD20 und AD21 bezeichnen eine Bankadresse und eine
Zeilenadresse. Die Bankaktivierungsanforderung aktiviert eine der
Speicherbänke
im Speicherchip M0.
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Die 17B zeigt eine Leseanforderung mit einem 4-Byte-Datenlesebefehl
RD4 für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Leseanforderung mit
dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Lesebefehl RD4 und die Adressen AD22
und AD23 werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben.
Die Adressen AD22 und AD23 bezeichnen eine Bankadresse und eine
Spaltenadresse. Auf der Basis der Leseanforderung werden die Daten
aus der Speicherbank ausgelesen, die im Speicherchip M0 aktiviert
wurde.
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Die 17C zeigt eine Leseantwort mit der ID-Nummer des
Speicherchips M0 und den aus dem Speicherchip M0 ausgelesenen Daten.
Ohne darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Antwortfreigabesignal RsEn0 hoch ist, die
Leseantwort mit dem Antworttaktsignal RsCk0 synchronisiert, und
die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und die 4 Byte Daten D0, D1,
D2 und D3 werden gemultiplext und in die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP eingegeben.
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Die 17D zeigt eine Schreibanforderung mit einem 2-Byte-Datenschreibbefehl
WT2 für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Schreibanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Schreibbefehl WT2 und die Adressen AD24
und AD25 werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben.
Die Adressen AD22 und AD23 bezeichnen eine Bankadresse und eine
Spaltenadresse. Auf der Basis der Schreibanforderung werden die
Daten in die aktivierte Speicherbank des Speicherchips M0 eingeschrieben.
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Die 17E zeigt eine Voraufladungsanforderung mit einem
Voraufladungsbefehl PRE für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Voraufladungsanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips
M0, der Voraufladungsbefehl PRE und die Adresse AD28 werden gemultiplext
und in den Speicherchip M0 eingegeben. Die Adresse AD28 bezeichnet
eine Bankadresse. Die Voraufladungsanforderung deaktiviert eine
der Speicherbänke
des Speicherchips M0.
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Die 18A zeigt eine Auffrischungsanforderung mit einem
Befehl REF für
eine automatische Auffrischung für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Auffrischungsanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0 und der Auffrischungsbefehl REF werden gemultiplext
und in den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der Auffrischungsanforderung
REF wird im Speicherchip M0 ein Auffrischungsvorgang durchgeführt. Die 18B zeigt eine Anforderung durch einen Selbstauffrischungseintrag
mit einem Selbstauffrischungsbefehl SREF für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Anforderung durch den Selbstauffrischungseintrag mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Selbstauffrischungsbefehl SREF, eine
alle Speicherbänke
bezeichnende Bezeichnung ALL und eine die automatische Temperaturkompensation
ungültig
machende Bezeichnung ATInv werden gemultiplext und in den Speicherchip
M0 eingegeben. Auf der Basis der Selbstauffrischungsanforderung
geht der Speicher M0 in den Selbstauffrischungszustand. Der Speicherchip
M0 führt
damit für
alle seine Speicherbänke
automatisch Auffrischungsvorgänge
aus.
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Die 18C zeigt eine Selbstauffrischungsanforderung
mit einem Selbstauffrischungsbefehl SREF für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Selbstauffrischungsanforderung mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0,
der Selbstauffrischungsbefehl SREF, eine Speicherbankbezeichnung
BK7 und eine die automatische Temperaturkompensation ungültig machende
Bezeichnung ATInv werden gemultiplext und in den Speicherchip M0
eingegeben. Auf der Basis der Selbstauffrischungsanforderung geht
der Speicher M0 in den Selbstauffrischungszustand. Der Speicherchip
M0 führt
dabei nur für
seine Speicherbank Bank 7 automatisch Auffrischungsvorgänge aus.
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Die 18D zeigt eine Selbstauffrischungsanforderung
mit einem Selbstauffrischungsbefehl SREF für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEN0 hoch ist,
die Selbstauffrischungsanforderung mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0,
der Selbstauffrischungsbefehl SREF, eine Speicherbankbezeichnung
BK7 und eine die automatische Temperaturkompensation bezeichnende Bezeichnung
ATV1d werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben.
Auf der Basis der Selbstauffrischungsanforderung geht der Speicher M0
in den Selbstauffrischungszustand. Der Speicherchip M0 führt dabei
nur für
seine Speicherbank Bank 7 automatisch Auffrischungsvorgänge aus.
Aufgrund der Bezeichnung der automatischen Temperaturkompensation
ATV1d erfaßt,
ohne darauf beschränkt zu
sein, der Temperatursensor im Speicherchip M0 die Umgebungstemperatur,
und die Häufigkeit
der Selbstauffrischung wird automatisch entsprechend der Temperatur
eingestellt.
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Die 18E zeigt eine Selbstauffrischungsendeanforderung
mit einem Selbstauffrischungsendebefehl SREX für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Selbstauffrischungsendeanforderung mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und
der Selbstauffrischungsendebefehl SREX werden gemultiplext und in
den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der Selbstauffrischungsendeanforderung
verläßt der Speicher
M0 den Selbstauffrischungszustand.
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Die 19A zeigt eine Abschaltanforderung mit einem Abschaltbefehl
PDE für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal
RqEn0 hoch ist, die Abschaltanforderung PDE mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und
der Abschaltbefehl PDE werden gemultiplext und in den Speicherchip
M0 eingegeben. Auf der Basis der Abschaltanforderung geht der Speicherchip
M0 in einen Abschaltzustand und deaktiviert seinen internen Takt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
wurde eine Abschaltanforderung für
den Speicherchip M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch der
Abschaltbefehl dadurch an alle Speicherchips im Speichermodul MEM
ausgegeben werden, daß die
ID-Nummer des Speicherchips geändert
wird.
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Ohne
darauf beschränkt
zu sein, kann eine Anforderung, die durch Multiplexen der ID-Nummer
1 des Speicherchips M1 und des Abschaltbefehls PDE erzeugt wird, über den
Speicherchip M0 zum Speicherchip M1 übertragen werden, um den internen Takt
des Speicherchips M1 zu deaktivieren. Ohne darauf beschränkt zu sein,
kann außerdem
eine Anforderung, die durch Multiplexen der ID-Nummer 2 des Speicherchips
M2 und des Abschaltbefehls PDE erzeugt wird, über die Speicherchips M0 und
M1 zum Speicherchip M2 übertragen
werden, um den internen Takt des Speicherchips M2 zu deaktivieren.
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Die 19B zeigt eine Abschaltendeanforderung mit einem
Abschaltendebefehl PDX für
den Speicherchip M0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Abschaltendeanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips
M0 und der Abschaltendebefehl PDX werden gemultiplext und in den
Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der Abschaltendeanforderung
verläßt der Speicherchip M0
den Abschaltzustand. Bei der vorliegenden Ausführungsform wurde eine Abschaltendeanforderung für den Speicherchip
M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch der Abschaltendebefehl
dadurch an alle Speicherchips im Speichermodul MEM ausgegeben werden,
daß die
ID-Nummer in der Anforderung geändert
wird.
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Die 19C zeigt eine absolute Abschaltanforderung mit
einem absoluten Abschaltbefehl DPDE für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die absolute Abschaltanforderung DPDE mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und
der absolute Abschaltbefehl DPDE werden gemultiplext und in den
Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der absoluten Abschaltanforderung
geht der Speicherchip M0 in einen absoluten Abschaltzustand, deaktiviert
seinen internen Takt und stoppt auch die interne Taktschaltung für Auffrischungsvorgänge. Bei
der Ausführungsform
wurde eine absolute Abschaltanforderung für den Speicherchip M0 beschrieben,
offensichtlich kann dies jedoch dadurch auf alle Speicherchips im
Speichermodul MEM ausgedehnt werden, daß die ID-Nummer des Speicherchips
in der absoluten Abschaltanforderung geändert wird.
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Die 19D zeigt eine absolute Abschaltendeanforderung
mit einem absoluten Abschaltendebefehl DPDX für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die absolute Abschaltendeanforderung DPDX mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0
synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0 und der
absolute Abschaltendebefehl DPDX werden gemultiplext und in den
Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der absoluten Abschaltendeanforderung
verläßt der Speicherchip
M0 den absoluten Abschaltzustand. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wurde eine absolute Abschaltendeanforderung für den Speicherchip M0 beschrieben,
offensichtlich kann dies jedoch dadurch auf alle Speicherchips im
Speichermodul MEM ausgedehnt werden, daß die ID-Nummer in der absoluten
Abschaltendeanforderung geändert
wird.
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Die 19E zeigt eine Statusregisterleseanforderung mit
einem Statusregisterlesebefehl STRD für den Speicherchip M0. Ohne
darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Statusregisterleseanforderung mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0, der
Statusregisterlesebefehl STRD und die Antwortumfanginformation QCH
werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der
Basis des Statusregisterlesebefehls STRD und der Antwortumfanginformation
QCH überträgt der Speicherchip
M0 die Antwortmenge in der Antwortwarteschlange an die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP.
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Die 20A zeigt eine Leseanforderung mit einem 4-Byte-Datenlesebefehl
RD4 für
den Speicherchip M1. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn1 hoch ist, die Leseanforderung mit
dem Anforderungstaktsignal RqCk1 synchronisiert, und die ID-Nummer
1 des Spei cherchips M1, der Lesebefehl RD4 und die Adressen AD10,
AD11, AD12 und AD13 werden gemultiplext und über den Speicherchip M0 in
den Speicherchip M1 eingegeben. Auf der Basis der Leseanforderung
werden die Daten von der Speicherschaltung NV1 im Speicherchip M1
ausgelesen.
-
Die 20B zeigt eine Leseantwort mit der ID-Nummer des
Speicherchips M1 und den aus dem Speicherchip M1 ausgelesenen Daten.
Ohne darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Antwortfreigabesignal RsEn1 hoch ist, die
Leseantwort mit dem Antworttaktsignal RsCk1 synchronisiert, und
die ID-Nummer 1 des Speicherchips M1 und die 4 Byte Daten D0, D1,
D2 und D3 werden gemultiplext und zum Speicherchip M0 und dann zu
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen.
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Die 20C zeigt eine Leseanforderung mit einem 512-Byte-Datenlesebefehl
RD512 für
den Speicherchip M2. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn2 hoch ist, die Leseanforderung mit
dem Anforderungstaktsignal RqCk2 synchronisiert, und die ID-Nummer 3
des Speicherchips M2, der Lesebefehl RD512 und die Adressen AD30,
AD31, AD32 und AD33 werden gemultiplext und über die Speicherchips M0 und
M1 zum Speicherchip M3 übertragen.
Auf der Basis der Leseanforderung werden 512 Byte Daten aus der Speicherschaltung
NV2 im Speicherchip M3 ausgelesen.
-
Die 20D zeigt eine Leseantwort mit der ID-Nummer 3
des Speicherchips M2 und den aus dem Speicherchip M2 ausgelesenen
Daten. Ohne darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Antwortfreigabesignal RsEn2 hoch ist, die
Leseantwort mit dem Antworttaktsignal RsCk2 synchronisiert, und
die ID-Nummer 1 des Speicherchips M2 wird der Reihe nach mit den
32-Byte-Daten gemultiplext,
die zum Speicherchip M1, dann zum Speicherchip M0 und schließlich zu
der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zu übertragen sind. Die 512 Byte
Daten werden so zu der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP übertragen.
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Die 21A zeigt eine Schreibanforderung mit einem 1-Byte-Datenschreibbefehl
WT1 für
den Speicherchip M1. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEN1 hoch ist, die Schreibanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk1 synchronisiert, und die ID-Nummer
1 des Speicherchips M1, der Schreibbefehl WT1, die Adressen AD10,
AD11, AD12 und AD13 und die Schreibdaten D0 werden gemultiplext und über den
Speicherchip M0 in den Speicherchip M1 eingegeben. Auf der Basis
der Schreibanforderung werden 1 Byte Daten in die Speicherschaltung NV1
des Speicherchips M1 eingeschrieben.
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Die 21B0 und 21B1 zeigen
eine Schreibanforderung mit einem 512-Byte-Datenschreibbefehl WT512
für den
Speicherchip M2. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn2 hoch ist, die Schreibanforderung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk2 synchronisiert, und die ID-Nummer
3 des Speicherchips M2, der Schreibbefehl WT512, die Adressen AD30,
AD31, AD32 und AD33 und die 512 Byte Schreibdaten D0 bis D511 werden
gemultiplext und über
die Speicherchips M0 und M1 zum Speicherchip M2 übertragen. Auf der Basis der
Schreibanforderung werden die 512 Byte Daten in die Speicherschaltung
NV2 im Speicherchip M2 eingeschrieben.
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Die 22A zeigt eine Bezeichnungsanforderung für die Antworttakttreiberleistung
mit einem Bezeichnungsbefehl DPDE für die Antworttakttreiberleistung,
der zum Ändern
der Treiberleistung des Antworttakts RsCk0 des Speicherchips M0
verwendet wird. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist, die Bezeichnungsanforderung
für die
Antworttakttreiberleistung mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0
synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0, der Bezeichnungsbefehl
DPDE für
die Antworttakttreiberleistung und eine Treiberleistungsnummer DrvC4
werden gemultiplext und zum Speicherchip M0 übertragen. Auf der Basis der
Anforderung wird die Treiberleistung des Antworttaktsignals RsCk0 des
Speicherchips M0 auf 1/4 einer Bezugstreiberleistung gesetzt. Bei
der vorliegenden Ausfüh rungsform
wurde eine Änderung
der Treiberleistung des Antworttaktsignals RsCk0 des Speicherchips
M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch die Treiberleistung des
Antworttakts jedes Speicherchips im Speichermodul MEM dadurch geändert werden,
daß die ID-Nummer
für den
Speicherchip in der Bezeichnungsanforderung für die Antworttakttreiberleistung geändert wird.
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Die 22B zeigt eine Bezeichnungsanforderung für eine Aufwärtssignaltreiberleistung
mit einem Bezeichnungsbefehl Updr für die Aufwärtssignaltreiberleistung. Der
Befehl dient zum Ändern
der Treiberleistung für
die Signale mit Ausnahme des Antworttaktsignals RsCK0, die vom Speicherchip
M0 ausgegeben und in der gleichen Richtung übertragen werden wie das Antworttaktsignal
RsCk0, das heißt RsMux0
und RqEn1. Ohne darauf beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Bezeichnungsanforderung für die
Aufwärtssignaltreiberleistung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Bezeichnungsbefehl Updr für die Aufwärtssignaltreiberleistung
und eine Treiberleistungsnummer DrvC2 werden gemultiplext und in
den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der Anforderung wird
die Treiberleistung der Signale mit Ausnahme von RsCK0, die vom
Speicherchip M0 ausgegebeb und in der gleichen Richtung übertragen
werden wie das Antworttaktsignal RsCk0, das heißt RsMux0 und RqEn1, auf 1/2
der Bezugstreiberleistung gesetzt. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wurde der Speicherchip M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch
die Treiberleistung für
ein Aufwärtssignal
jedes Speicherchips im Speichermodul MEM dadurch geändert werden,
daß die
ID-Nummer für
den Speicherchip in der Bezeichnungsanforderung für die Aufwärtssignaltreiberleistung
geändert
wird.
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Die 22C zeigt eine Bezeichnungsanforderung für eine Anforderungstakttreiberleistung
mit einem Bezeichnungsbefehl Rsckdr für die Anforderungstakttreiberleistung.
Der Befehl dient zum Ändern
der Treiberleistung für
das Anforderungs taktsignal RqCk1 des Speicherchips M0. Ohne darauf
beschränkt
zu sein, wird, wenn das Anforderungsfreigabesignal RqEn0 hoch ist,
die Bezeichnungsanforderung für
die Anforderungstakttreiberleistung mit dem Anforderungstaktsignal
RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer 2 des Speicherchips M0,
der Bezeichnungsbefehl Rsckdr für
die Anforderungstakttreiberleistung und eine Treiberleistungsnummer DrvC8
werden gemultiplext und in den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der
Basis der Anforderung wird die Treiberleistung des Anforderungstaktsignals RqCk1
des Speicherchips M0 auf 1/8 der Bezugstreiberleistung gesetzt.
Bei der vorliegenden Ausführungsform
wurde die Änderung
der Treiberleistung des Anforderungstakts RsCk1 des Speicherchips
M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch die Treiberleistung des
Anforderungstaktsignals jedes Speicherchips im Speichermodul MEM
dadurch geändert werden,
daß die
ID-Nummer für
den Speicherchip in der Bezeichnungsanforderung für die Anforderungstakttreiberleistung
geändert
wird.
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Die 22D zeigt eine Bezeichnungsanforderung für eine Abwärtssignaltreiberleistung
mit einem Bezeichnungsbefehl Dwndr für die Abwärtssignaltreiberleistung. Der
Befehl dient zum Ändern
der Treiberleistung für
die Signale mit Ausnahme des Antworttaktsignals RsCK0, die vom Speicherchip
M0 ausgegeben und in der gleichen Richtung übertragen werden wie das Anforderungstaktsignal
RqCkq, das heißt
RqMux1 und RsEn0. Ohne darauf beschränkt zu sein, wird, wenn das
Anforderungsfreigabesignal RqEN0 hoch ist, die Bezeichnungsanforderung
für die
Abwärtssignaltreiberleistung
mit dem Anforderungstaktsignal RqCk0 synchronisiert, und die ID-Nummer
2 des Speicherchips M0, der Bezeichnungsbefehl Dwndr für die Abwärtssignaltreiberleistung
und eine Treiberleistungsnummer DrvC2 werden gemultiplext und in
den Speicherchip M0 eingegeben. Auf der Basis der Anforderung wird
die Treiberleistung der Signale mit Ausnahme des Anforderungstaktsignals
RsCK0, die vom Speicherchip M0 ausgegeben und in der gleichen Rich tung übertragen werden
wie das Anforderungstaktsignal RqCkq, das heißt RqMux1 und RsEN0, mit der
Bezugstreiberleistung gleichgesetzt. Bei der vorliegenden Ausführungsform
wurde der Speicherchip M0 beschrieben, offensichtlich kann jedoch
die Treiberleistung für
ein Abwärtssignal
jedes Speicherchips im Speichermodul MEM dadurch geändert werden,
daß die
ID-Nummer für
den Speicherchip in der Bezeichnungsanforderung für die Abwärtssignaltreiberleistung
geändert wird.
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Die 23 zeigt die Datentransferwellenformen, die erhalten
werden, wenn die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP eine Leseanforderung
an den Speicherchip M1 ausgibt und danach eine weitere Leseanforderung
an dem Speicherchip M0 ausgibt. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP überträgt die Anforderung
ReqNRD2, die durch Multiplexen der ID-Nummer 1, eines 2-Byte-Datenlesebefehls
NRD2 und von Adressen AD0 und AD1 erzeugt wird, mit dem Anforderungssignal
RqMux0 zum Speicherchip M0. Danach wird die Anforderung ReqRD2,
die durch Multiplexen der ID-Nummer 2, eines 2-Byte-Lesebefehls
RD2 und der Adressen Ad0 und AD1 erzeugt wird, mit dem Anforderungssignal RqMux0
zum Speicherchip M0 übertragen.
Die Anforderungen ReqNRD2 und ReqRD2 werden in die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M eingegeben. Da die Anforderung ReqNRD2
eine Anforderung an den Speicherchip M1 ist, wird sie zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQX0 des Speicherchips M0 übertragen. Mit
dem Anforderungssignal RqMux1 wird die Anforderung ReqNRD2 dann
zum Speicherchip M1 übertragen.
Die Anforderung ReqNRD2 wird in die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M1 eingegeben und dann zu der Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQXI übertragen. Die
der Anforderung ReqNRD2 entsprechenden Daten werden aus dem MemNV1
des Speicherchips M1 ausgelesen und die Daten mit der ID-Registernummer
1 als Antwort RsNRD2 in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo
eingegeben. Die in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo eingegebene
Antwort RsNRD2 wird mit dem Antwortsignal RqMux1 übertragen und
in der Antwortwarteschlange RsQp des Speicherchips M0 gespeichert.
Die in der Antwortwarteschlange RsQp gespeicherte Antwort RsNRD2
wird mittels des Antwortsignals ResMux0 mit der ID-Nummer 1 und
den Lesedaten ausgegeben.
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Da
die Anforderung ReqRD2 eine Anforderung an den Speicherchip M0 ist,
wird sie zu der Anforderungswarteschlangenschaltung RqQXI des Speicherchips
M0 übertragen.
Die der Anforderung ReqRD2 entsprechenden Daten werden aus der Speicherschaltung
MemVL des Speicherchips M0 ausgelesen und die Daten mit der ID-Registernummer
2 als Antwort RsRD2 in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo eingegeben.
Die in die Antwortwarteschlangenschaltung RsQo eingegebene Antwort
RsRD2 wird mittels des Antwortsignals RqMux0 mit der ID-Nummer 2
und den ausgelesenen Daten ausgegeben. Es dauert nach der Eingabe
der Anforderung ReqRD2 in die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M0 etwa 15 ns, bis die der Anforderung entsprechende
Antwort ResRD2 mit dem Antwortsignal ResMux0 ausgegeben wird. Es
dauert nach der Eingabe der Anforderung ReqNRD2 in die Anforderungswarteschlangenschaltung
RqQI des Speicherchips M1 etwa 70 ns, bis die der Anforderung entsprechende
Antwort ResRD2 mit dem Antwortsignal ResMux0 ausgegeben wird. Die
Anforderung ReqRD2 wurde nach der Anforderung ReqNRD2 eingegeben,
die der Anforderung ReqRD2 entsprechende Ausgabe erfolgt jedoch früher. Bei
der vorliegenden Ausführungsform
wurde hauptsächlich
das Auslesen von Daten beschrieben, bei den Datenschreiboperationen
sind die Vorgänge jedoch ähnlich.
Mit der vorliegenden Ausführungsform
wurden Datentransferoperationen zwischen den Speicherchips M0 und
M1 beschrieben, es erübrigt sich
jedoch anzumerken, daß ähnliche
Datentransferoperationen auch zwischen dem Speicherchip M1 und einem
anderen Speicherchip ausgeführt
werden können.
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Wie
beschrieben können
unabhängig
von der Reihenfolge der Eingabe der Anforderungen und auch wenn
die Lesezugriffszeiten der einzelnen Speicherchips verschieden sind,
schnell auszulesende Daten unmittelbar ausgelesen werden, ohne daß auf langsame
Daten gewartet werden muß.
Es läßt sich so
eine schnelle Verarbeitung erreichen. Durch das Zuordnen der ID
zu den Anforderungen werden die Anforderungen jeweils sicher zu
ihrem Zielort übertragen.
Durch das Zuordnen der ID zu den Antworten kann die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP den Speicherchip identifizieren, der die Transferquelle
ist, auch wenn sich die Eingabereihenfolge der Anforderungen von
der Reihenfolge der ausgelesenen Daten unterscheidet. Durch die
Reihenverbindung der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und der
Speicherchips kann die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die gewünschten
Prozesse mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen durchführen.
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(Zweite Ausführungsform)
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Die 24 zeigt eine zweite Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Sie zeigt ein Datenverarbeitungssystem mit der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP und einem Speichermodul MEM24.
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Das
Speichermodul MEM24 besteht aus dynamischen Direktzugriffsspeichern
DRAM0 und DRAM1, einem NOR-Flash-Speicher NOR und einem NAND-Flash-Speicher.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP ist die gleiche wie in der 1.
Die dynamischen Direktzugriffsspeicher DRAM0 und DRAM1 sind die gleichen
wie in der 4. Der NOR-Flash-Speicher NOR ist der gleiche wie
in der 12. Der NAND-Flash-Speicher
ist der gleiche wie in der 14.
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Die
vorliegende Erfindung ermöglicht
es, eine Anzahl von dynamischen Direktzugriffsspeichern in Reihe
so zu verbinden, daß der
für die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP erforderliche Arbeitsbereich
und Kopierbereich leicht erweitert werden kann, um eine schnelle
Verarbeitung zu erhalten.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
ist eine Anzahl von dynamischen Direktzugriffsspeichern miteinander
verbunden, wenn es erforderlich ist, kann jedoch auch eine Anzahl
von NOR-Flash-Speichern NOR und NAND-Flash-Speichern NAND verbun den
werden, so daß die
Erweiterung des Programmbereichs und des Datenbereichs erleichtert
ist und damit eine flexible Verwendung entsprechend der Systemstruktur
eines bestimmten mobilen Geräts
erreicht wird.
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(Dritte Ausführungsform)
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Die 25 zeigt eine dritte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung. Sie zeigt ein Datenverarbeitungssystem mit der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
und einem Speichermodul MEM25. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
ist die gleiche wie in der 1. Der
NOR-Flash-Speicher NOR ist der gleiche wie in der 12. Der dynamische Direktzugriffsspeicher DRAM
ist der gleiche wie in der 4. Der
NAND-Flash-Speicher NAND ist der gleiche wie in der 14.
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Das
Speichermodul MEM25 enthält
einen NOR-Flash-Speicher NOR mit NOR-Flash-Speicherzellen, einen
dynamischen Direktzugriffsspeicher DRAM mit dynamischen Speicherzellen
und einen NAND-Flash-Speicher NAND mit NAND-Flash-Speicherzellen,
wobei die Speicher in dieser Reihenfolge von der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP weg angeordnet sind. Ohne darauf beschränkt zu sein, kann der NOR-Flash-Speicher
NOR ein Betriebssystem, ein Kommunikationsprogramm für Audiokommunikationen
und Datenkommunikationen und dergleichen speichern und der NAND-Flash-Speicher NAND
ein Anwendungsprogramm zum Abspielen von Musik, Standbildern, Bewegtbildern
und dergleichen, und Daten wie Musikdaten, Bewegtbilddaten, Standbilddaten
und dergleichen enthalten. Der dynamische Direktzugriffsspeicher
DRAM enthält
einen Kopierbereich COPY-AREA, der einen Teil der Daten wie ein
Anwendungsprogramm, Musikdaten, Sprachdaten, Bewegtbilddaten, Standbilddaten
und dergleichen aufnehmen kann, die im NAND-Flash-Speicher NAND
gespeichert sind.
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Wenn
ein Mobiltelefon im Standbymodus ist und auf einen Anruf oder eine
E-Mail wartet, erfolgt vor allem ein intermittierender Zugriff auf
den NOR-Flash-Speicher NOR, der das Betriebssystem, ein Kommunikationsprogramm
und dergleichen enthält.
Entsprechend liegt bei der vorliegenden Ausführungsform der NOR-Flash-Speicher
NOR, der ein nichtflüchtiger
Speicher ist, der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP am nächsten,
das heißt
er befindet sich in dem Speichermodul mit einer Anzahl von in Reihe
verbundenen Speicherchips als der Speicherchip, der das Betriebssystem
und Programme für
Audio- und Datenkommunikationen
enthält,
an der Spitze der Reihenanordnung und steht mit der Datenverarbeitungseinheit
direkt in Verbindung. Der NOR-Flash-Speicher NOR befindet sich auch
dann in Betrieb, wenn sich der dynamische Direktzugriffsspeicher
DRAM im Selbstauffrischungsmodus befindet und die Anforderungstakte
(RqCk1 und RqCk0) zum dynamischen Direktzugriffsspeicher DRAM und zum
NAND-Flash-Speicher NAND sowie die Antworttakte RsCk1 und RsCk2
im Standbymodus angehalten sind. Im Ergebnis wird der Stromverbrauch im
Standby verringert.
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(Vierte Ausführungsform)
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Die 26 zeigt ein Datenverarbeitungssystem mit der
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und einem Speichermodul MEM26.
Das Speichermodul MEM26 besteht aus einem dynamischen Direktzugriffsspeicher
DRAM, einem NOR-Flash-Speicher NOR und NAND-Flash-Speichern NAND0
und NAND1. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP ist die gleiche
wie in der 1. Der dynamische Direktzugriffsspeicher
DRAM ist der gleiche wie in der 4. Die
NAND-Flash-Speicher NAND0 und NAND1 sind die gleichen wie in der 14. Diese NAND-Flash-Speicher NAND0 und NAND1
können im
Vergleich mit dem NOR-Flash-Speicher eine größere Kapazität bei geringeren
Kosten haben. Durch die Verwendung des NAND-Flash-Speichers NAND0 anstelle
eines NOR-Flash-Speichers
können
im NAND-Flash-Speicher NAND0 ein Betriebssystem, ein Kommunikationsprogramm
für Audiokommunikationen
und Datenkommunikationen, ein Anwendungsprogramm zum Abspielen von
Musik, Standbildern, Bewegtbildern und Daten wie Musikdaten, Standbilddaten,
Bewegtbilddaten und dergleichen gespeichert werden, so daß ein Datenverarbeitungssystem mit
großer
Kapazität
bei geringen Kosten erhalten wird. Durch das Übertragen des im NAND-Flash-Speicher
NAND0 gespeicherten Betriebssystem, des Kommunikationsprogramms
für Audiokommunikationen
und Datenkommunikationen, des Anwendungsprogramms zum Abspielen von
Musik, Standbildern, Bewegtbildern und der Daten wie Musikdaten,
Standbilddaten, Bewegtbilddaten und dergleichen vorab zum dynamischen
Direktzugriffsspeicher DRAM kann ein Datenverarbeitungssystem mit
hoher Leistungsfähigkeit
erhalten werden.
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(Fünfte
Ausführungsform)
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Die 27 zeigt ein Datenverarbeitungssystem mit der
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und einem Speichermodul MEM27.
Das Speichermodul MEM27 besteht aus einem dynamischen Direktzugriffsspeicher
DRAM, einem NOR-Flash-Speicher NOR, einem NAND-Flash-Speicher und
einem Festplattenlaufwerk HDD. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP
ist die gleiche wie in der 1. Der
dynamische Direktzugriffsspeicher DRAM ist der gleiche wie in der 4.
Der NOR-Flash-Speicher NOR ist der gleiche wie in der 12. Der NAND-Flash-Speicher NAND ist der gleiche
wie in der 14. Das Festplattenlaufwerk
HDD ist ein Speicher, der im Vergleich mit dem NAND-Flash-Speicher NAND eine
größere Kapazität bei geringeren
Kosten aufweisen kann.
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Hinsichtlich
einer Datenleseeinheit, eines Adressenverwaltungsverfahrens und
einer Fehlererfassung und -korrektur liegt ursprünglich ein Flash-Speicher über einem
Festplattenlaufwerk HDD, weshalb das Festplattenlaufwerk HDD leicht hinzugefügt werden
kann und so ein Speichermodul mit großer Kapazität bei geringen Kosten geschaffen werden
kann.
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(Sechste Ausführungsform)
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Die 28 zeigt ein Datenverarbeitungssystem mit der
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und einem Speichermodul MEM28.
Das Speichermodul MEM28 besteht aus einem ersten nichtflüchtigen
Speicher MRAM, einem zweiten nichtflüchtigen Speicher NOR und einem
dritten nichtflüchtigen Speicher
NAND.
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Die
Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP ist die gleiche wie in der 1.
Der erste nichtflüchtige
Speicher MRAM ist ein magnetischer Direktzugriffsspeicher MRAM mit
der Speicherschaltung MemVL (in der 4 gezeigt)
aus nichtflüchtigen magnetischen
Speicherzellen. Der zweite nichtflüchtige Speicher NOR ist der
gleiche NOR-Flash-Speicher wie in der 12.
Der dritte nichtflüchtige
Speicher NAND ist der gleiche NAND-Flash-Speicher NAND wie in der 14.
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Durch
die Verwendung des nichtflüchtigen magnetischen
Direktzugriffsspeichers MRAM anstelle des flüchtigen dynamischen Direktzugriffsspeichers
DRAM ist es nicht erforderlich, regelmäßig in der Speicherschaltung
einen Datenerhalt durchzuführen,
so daß der
Stromverbrauch verringert werden kann. Der zweite flüchtige Speicher
M280 kann ein Phasenänderungsspeicher
mit der Speicherschaltung NV1 (in der 12 gezeigt)
aus nichtflüchtigen Phasenänderungsspeicherzellen
sein.
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(Siebte Ausführungsform)
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Die 29A und 29B zeigen
eine siebte Ausführungsform
der Erfindung. Die 29A ist eine Aufsicht und die 29B eine Schnittansicht längs der Linie A-A' in der Aufsicht.
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Bei
dem Multichipmodul dieser Ausführungsform
sind die Speicherchips CHIPM1, CHIPM2 und CHIPM3 auf einer gedruckten
Leiterplatte PCB (z.B. einer PCB aus einem Glasfaser-Epoxid-Substrat) angebracht,
die unter Verwendung eines Ball-Grid-Arrays (BGA) in einem Gerät angeordnet
wird. Ohne darauf beschränkt
zu sein, kann CHIPM1 ein erster nichtflüchtiger Speicher, CHIPM2 ein
zweiter nichtflüchtiger
Speicher und CHIPM3 ein erster flüchtiger Speicher sein.
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Dieses
Multichipmodul ermöglicht
die Integration des Speichermoduls MEM der 1, des Speichermoduls
MEM25 der 25, des Speichermoduls MEM26
der 26 und des Speichermoduls MEM28
der 28 zu einem einzigen vergossenen Bauteil.
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Der
CHIPM1 ist durch Bonddrähte
PATH2 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM2 ist durch
Bonddrähte PATH1
mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM3 ist durch
Bonddrähte
PATH4 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM1 ist durch Bonddrähte PATH3
mit dem CHIPM2 verbunden, und der CHIPM2 ist durch Bonddrähte PATH5
mit dem CHIPM3 verbunden.
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Ein
Kunstharz verschließt
die Oberseite der gedruckten Leiterplatte PCB mit den darauf befindlichen
Chips, um die Chips und die Verbindungsdrähte zu schützen. Über dem Kunstharz kann sich
eine Abdeckung COVER aus Metall, Keramik oder einem Kunstharz befinden.
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Bei
der siebten Ausführungsform
sind die Trägerchips
direkt auf der gedruckten Leiterplatte PCB angebracht, so daß ein Speichermodul
mit kleiner Befestigungsfläche
geschaffen wird. Durch das Stapeln der Chips wird die Verdrahtung
zwischen den Chips und der gedruckten Leiterplatte PCB kürzer, so daß die Befestigungsfläche davon
noch kleiner wird. Durch die Verwendung des gleichen Drahtbondverfahrens
für alle
Verbindungen zwischen den Chips und den Chips und der Leiterplatte
kann das Speichermodul mit einer kleineren Anzahl von Schritten ausgebildet
werden
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Durch
das direkte Verbinden der Chips durch Bonddrähte kann die Anzahl der Bondflächen und Drähte auf
der gedruckten Leiterplatte PCB verringert werden, und das Speichermodul
kann mit weniger Schritten hergestellt werden. Wenn eine Kunstharzabdeckung
verwendet wird, ist das Speichermodul sehr robust. Wenn die Abdeckung
aus Keramik oder Metall besteht, ist das Speichermodul robust und
weist ausgezeichnete Wärmeableit-
und Abschirmeffekte auf.
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(Achte Ausführungsform)
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Die 30A und 30B zeigen
eine achte Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die 30A ist
eine Aufsicht auf die achte Ausführungsform.
Die 30B ist eine Schnittansicht
längs der Linie
A-A' in der Aufsicht.
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Bei
dem Multichipmodul dieser achten Ausführungsform sind die Speicherchips
CHIPM1, CHIPM2 und CHIPM3 auf einer gedruckten Leiterplatte PCB
(z.B. einer PCB aus einem Glasfaser-Epoxid-Substrat) angebracht,
die unter Verwendung eines Ball-Grid-Arrays (BGA) in einem Gerät angeordnet
wird. Der CHIPM1 ist ein erster nichtflüchtiger Speicher, der CHIPM2
ein zweiter nichtflüchtiger Speicher
und der CHIPM3 ein Direktzugriffsspeicher. Als Multichipmodul können das
Speichermodul MEM der 1, das Speichermodul MEM25
der 25, das Speichermodul MEM26
der 26 und das Speichermodul MEM28
der 28 zu einem einzigen vergossenen
Bauteil integriert sein.
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Der
CHIPM1 ist durch Bonddrähte
PATH2 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM2 ist durch
Bonddrähte PATH1
mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM1 ist durch
Bonddrähte
PATH3 mit dem CHIPM2 verbunden. Zum Anbringen und Verdrahten des
CHIPM3 wird ein Ball-Grid-Array verwendet.
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Da
die drei Chips in dieser Anordnung aufeinandergestapelt sind, ist
die Befestigungsfläche klein.
Da keine Verbindungen zwischen dem CHIPM3 und der gedruckten Leiterplatte
PCB erforderlich sind, ist die Anzahl der Bonddrähte verringert und die Anzahl
der Montageschritte kleiner, so daß ein sehr zuverlässiges Multichipmodul
erhalten wird.
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(Neunte Ausführungsform)
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Die 31A und 31B zeigen
ein Multichipmodul gemäß einer
neunten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die 31A ist
eine Aufsicht auf das Modul und die 31B eine
Schnittansicht längs
der Linie A-A' in
der Aufsicht.
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Bei
dem Multichipmodul dieser neunten Ausführungsform sind die Chips CHIPM1,
CHIPM2, CHIPM3 und CHIPM4 auf einer gedruckten Leiterplatte PCB
(z.B. einer PCB aus einem Glasfaser-Epoxid-Substrat) angebracht,
die unter Verwendung eines Ball-Grid-Arrays (BGA) in einem Gerät angeordnet
wird. Der CHIPM1 und der CHIPM2 sind nichtflüchtige Speicher, der CHIPM3
ist ein Direktzugriffsspeicher.
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Der
CHIPM4 ist eine Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP. Bei diesem Anbringungsverfahren können die
Datenverarbeitungssysteme der 1, der 25, der 26 und
der 28 zu einem einzigen vergossenen
Bauteil integriert werden.
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Der
CHIPM1 ist durch Bonddrähte
PATH2 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM2 ist durch
Bonddrähte PATH4
mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM3 ist durch
Bonddrähte
PATH1 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden.
-
Der
CHIPM1 ist durch Bonddrähte
PATH3 mit dem CHIPM3 verbunden und der CHIPM2 durch Bonddrähte PATH5
mit dem CHIPM3. Zum Anbringen und Anschließen des CHIPM4 wird ein Ball-Grid-Array
(BGA) verwendet. Da bei dieser Anordnung die Trägerchips direkt auf der gedruckten Leiterplatte
PCB angebracht sind, wird ein Speichermodul mit kleiner Befestigungsfläche erhalten.
Da die Chips nebeneinander liegen, ist die Verdrahtungslänge zwischen
den Chips kurz.
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Durch
das direkte Verbindung der Chips mit Bonddrähten kann die Anzahl der Bondflächen und Drähte auf
der gedruckten Leiterplatte verringert werden, und das Speichermodul
kann mit weniger Schritten hergestellt werden. Da zwischen dem CHIPM4 und
der gedruckten Leiterplatte PCB kein Bonden erforderlich ist, ist
die Anzahl der Bonddrähte
geringer, und die Anzahl der Schritte beim Zusammenbau ist kleiner,
so daß ein
zuverlässigeres
Multichipmodul erhalten wird.
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(Zehnte Ausführungsform)
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Die 32A und 32B zeigen
ein Speichersystem gemäß einer
zehnten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Die 32A ist
eine Aufsicht auf die Ausführungsform.
Die 32B ist eine Schnittansicht
längs der
Linie A-A' in der
Aufsicht.
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Das
Speichermodul dieser Ausführungsform umfaßt die Chips
CHIPM1, CHIPM2 und CHIPM3, die auf einer gedruckten Leiterplatte
PCB (z.B. einer PCB aus einem Glasfaser-Epoxid-Substrat) angeordnet sind, die unter
Verwendung eines Ball-Grid-Arrays
(BGA) in einem Gerät
angebracht wird. Der CHIPM1 und der CHIPM2 sind nichtflüchtige Speicher
und der CHIPM3 ist ein Direktzugriffsspeicher.
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Durch
das Anwenden des Drahtbondverfahrens auf alle Verbindungen zwischen
den Chips und die Verbindungen zwischen den Chips und der Leiterplatte
kann das Speichermodul mit weniger Schritten hergestellt werden.
Bei diesem Anordnungsverfahren können
das Speichermodul MEM der 1, das Speichermodul
MEM25 der 25, das Speichermodul MEM26
der 26 und das Speichermodul MEM28
der 28 zu einem einzigen vergossenen Bauteil
integriert werden.
-
Der
CHIPM1 ist durch die Bonddrähte PATH2
mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM2 ist durch
die Bonddrähte
PATH1 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM3 ist durch
die Bonddrähte
PATH3 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Da bei dieser Ausführungsform
alle Trägerchips
direkt auf der gedruckten Leiterplatte PCB angebracht sind, wird
ein Speichermodul mit kleiner Befestigungsfläche erhalten. Da die Chips
nebeneinander angeordnet sind, sind die Verbindungen zwischen den
Chips kurz.
-
Durch
das Anwenden des Drahtbondverfahrens auf alle Verbindungen zwischen
den Chips und der Leiterplatte kann das Speichermodul mit weniger Schritten
hergestellt werden.
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(Elfte Ausführungsform)
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Die 33A und 33B zeigen
ein Speichersystem gemäß einer
elften Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die 33A ist
eine Aufsicht. Die 33B ist eine Schnittansicht
längs der Linie
A-A' in der Aufsicht.
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Das
Speichermodul dieser Ausführungsform umfaßt die Chips
CHIPM1, CHIPM2, CHIPM3 und CHIPM4, die auf einer gedruckten Leiterplatte
PCB (z.B. einer PCB aus einem Glasfaser-Epoxid-Substrat) angeordnet
sind, die unter Verwendung eines Ball-Grid-Arrays (BGA) in einem
Gerät angebracht wird.
Der CHIPM1 und der CHIPM2 sind nichtflüchtige Speicher, der CHIPM3
ist ein Direktzugriffsspeicher. Der CHIPM4 ist eine Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP.
Bei diesem Anbringungsverfahren können die Datenverarbeitungssysteme
der 1, der 25,
der 26 und der 28 zu einem einzigen vergossenen Bauteil integriert
werden.
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Der
CHIPM1 ist durch die Bonddrähte PATH2
mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM2 ist durch
die Bonddrähte
PATH1 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Der CHIPM3 ist durch
die Bonddrähte
PATH3 mit Bondflächen
auf der gedruckten Leiterplatte PCB verbunden. Zum Anbringen und
Anschließen
des CHIPM4 wird ein Ball-Grid-Array (BGA) verwendet.
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Da
bei dieser Anordnung die Trägerchips
direkt auf der gedruckten Leiterplatte PCB angebracht sind, wird
ein Speichermodul mit kleiner Befestigungsfläche erhalten. Da die Chips
nebeneinander liegen, ist die Verbindungslänge zwischen den Chips kurz.
Da zwischen dem CHIPM4 und der gedruckten Leiterplatte PCB kein
Bonden erforderlich ist, ist die Anzahl der Bonddrähte und
die Anzahl der Montageschritte geringer, so daß ein zuverlässiges Multichipmodul
erhalten wird.
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(Zwölfte
Ausführungsform)
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Die 34 zeigt ein Mobiltelefon gemäß einer zwölften Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, bei dem ein erfindungsgemäßes Speichermodul verwendet
wird. Das Mobiltelefon besteht aus einer Antenne ANT, einem Hochfrequenzblock
RF, einem Audiocodecblock SP, einem Lautsprecher SK, einem Mikrophon
MK, einer Datenverarbeitungseinheit CPU, einem Flüssigkristalldisplay
LCD, einer Tastatur KEY und einem erfindungsgemäßen Speichermodul MSM. Die
Datenverarbeitungsein heit CPU_MAIN enthält eine Anzahl von Datenverarbeitungsschaltungen.
Eine davon, die Datenverarbeitungsschaltung CPU0, arbeitet als Basisband-Verarbeitungsschaltung
BB. Eine der anderen, wenigstens eine Datenverarbeitungsschaltung
CPU1, arbeitet als Anwendungsprozessor AP.
-
Es
werden nun die Abläufe
bei einem Anruf beschrieben. Ein über die Antenne ANT erhaltenes Sprachsignal
wird vom Hochfrequenzblock RF verstärkt und in die Datenverarbeitungsschaltung
CPU0 eingegeben. Die Datenverarbeitungsschaltung CPU0 wandelt das
analoge Sprachsignal in ein digitales Signal um und führt eine
Fehlerkorrektur und Dekodierung durch, bevor es das Signal an den
Audiocodecblock SP ausgibt. Der Audiocodecblock wandelt das digitale
Signal in ein analoges Signal um und gibt es an den Lautsprecher
SK aus, so daß die Stimme
des anderen Teilnehmers in der Leitung am Lautsprecher SK gehört werden
kann.
-
Nun
wird eine Reihe von Abläufen,
das Herunterladen von Musikdaten durch den Zugriff auf eine Webseite
des Internets mit dem Mobiltelefon, das Wiedergeben, Abhören und
schließlich
Speichern der heruntergeladenen Musikdaten beschrieben.
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Im
Speichermodul MEM sind ein Betriebssystem, Anwendungsprogramme (z.B.
ein E-Mail-Programm, ein Webbrowser, ein Musikabspielprogramm, ein
Abspielprogramm für
Bewegtbilder, ein Spieleprogramm usw.), Musikdaten, Standbilddaten,
Bewegtbilddaten und dergleichen gespeichert.
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Wenn
mit der Tastatur eine Browserstartanweisung eingegeben wird, wird
das im NOR-Flash-Speicher des Speichermoduls MSM gespeicherte Webbrowserprogramm
ausgelesen und von der Datenverarbeitungsschaltung CPU1 ausgeführt, so
daß der
Webbrowser auf der Flüssigkristallanzeige
LCD erscheint. Dann wird durch einen Zugriff auf eine gewünschte Webseite
mit der Tastatur KEY das Herunterladen einer bevorzugten Musikdatei
angewiesen. Die Musikdaten werden von der Antenne ANT aufgenommen,
im Hochfrequenzblock RF verstärkt
und dann in die Datenverarbeitungsschaltung CPU0 eingegeben. Die
Datenverarbei tungsschaltung CPU0 wandelt das Analogsignal der Musikdaten
in ein digitales Signal um und führt
daran eine Fehlerkorrektur und eine Dekodierung aus. Die in ein
digitales Signal umgewandelten Musikdaten werden vorübergehend
im dynamischen Direktzugriffsspeicher DRAM des Speichermoduls MSM
gespeichert und schließlich
zum NAND-Flash-Speicher des Speichermoduls MEM übertragen und dort gespeichert.
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Wenn
dann die Anweisung zum Starten des Musikabspielprogramms mittels
der Tastatur KEY eingegeben wird, liest die Datenverarbeitungsschaltung
CPU1 das im NOR-Flash-Speicher des Speichermoduls MSM gespeicherten
Musikabspielprogramm aus, so daß das
Musikabspielprogramm auf der Flüssigkristallanzeige
LCD erscheint.
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Wenn über die
Tastatur KEY eine Anweisung zum Abhören der in den NAND-Flash-Speicher
des Speichermoduls MEM heruntergeladenen Musikdaten eingegeben wird,
führt die
Datenverarbeitungsschaltung CPU1 das Musikabspielprogramm aus und verarbeitet
die im NAND-Flash-Speicher gespeicherten Musikdaten, so daß schließlich am
Lautsprecher SK die Musik gehört
werden kann. Im NOR-Flash-Speicher des erfindungsgemäßen Speichermoduls
MSM sind der Webbrowser und eine Anzahl von Programmen wie das Musikabspielprogramm
und ein E-Mail-Programm
gespeichert. Die Datenverarbeitungseinheit CPU_MAIN umfaßt die Anzahl
von Datenverarbeitungsschaltungen CPU0 bis CPU3, so daß mehrere
Programme gleichzeitig ausgeführt
werden können.
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Während des
Standbyzustands beim Warten auf einen Anruf oder eine E-Mail ermöglicht es
die Datenverarbeitungseinheit CPU_MAIN, das Taktsignal für das Speichermodul
MSM mit der minimalen Frequenz zu betreiben, so daß der Stromverbrauch erheblich
reduziert wird.
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Wie
beschrieben können
durch die Verwendung des erfindungsgemäßen Speichermoduls große Datenmengen
wie E-Mails, Musikabspielprogramme, Anwendungsprogramme, Musikdaten, Stand- und
Bewegtbilddaten und dergleichen und mehrere Programme gleichzeitig
verarbeitet werden.
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(Dreizehnte Ausführungsform)
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Die 35 zeigt ein Mobiltelefon gemäß einer dreizehnten Ausführungsform,
bei dem ein erfindungsgemäßes Speichersystem
verwendet wird. Das Mobiltelefon besteht aus der Antenne ANT, dem Hochfrequenzblock
RF, dem Audiocodecblock SP, dem Lautsprecher SK, dem Mikrophon MK,
dem Flüssigkristalldisplay
LCD, der Tastatur KEY und einem erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystem SLP,
in dem das Speichermodul MSM und die Datenverarbeitungseinheit CPU_MAIN
zu einem einzigen vergossenen Bauteil integriert sind.
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Durch
die Verwendung des erfindungsgemäßen Datenverarbeitungssystems
SLP wird die Anzahl der Komponenten verringert. Dadurch können die
Kosten herabgesetzt und die Zuverlässigkeit des Mobiltelefons
erhöht
werden. Da die Befestigungsflächen
für die
Komponenten, die das Mobiltelefon bilden, klein sind, kann das Mobiltelefon
miniaturisiert werden.
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<Zusammenfassung
der in den Ausführungsformen beschriebenen
Vorteile>
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Im
folgenden werden die Hauptvorteile beschrieben, die mit der vorliegenden
Erfindung erhalten werden, die oben beschrieben ist.
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Erstens
wird durch die Bestätigung
der Reihenschaltung unmittelbar nach dem Einschalten die sichere
Verbindung zwischen den Speichern bestätigt. Da außerdem die Bootvorrichtung
und der letzte Speicherchip bezeichnet werden und die ID-Numerierung
der einzelnen Speicherchips automatisch erfolgt, können, falls
es erforderlich wird, leicht weitere Speicherchips zur Erweiterung
der Speicherkapazität angeschlossen
werden.
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Zweitens
wird durch das Zuordnen der ID-Nummer zu den Anforderungen jede
Anforderung sicher von der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP zu
den einzelnen Speicherchips M0, M1 und M2 übertragen. Durch das Zuordnen
der ID-Nummer zu den Antworten an die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP kann bestätigt
werden, daß die
Daten vom richtigen Speicherchip kommen. Durch die Reihenverbindung
zwischen der Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP und den Speicherchips M0,
M1 und M2 kann die Datenverarbeitungseinheit CPU_CHIP die gewünschte Operation
mit einer verringerten Anzahl von Verbindungssignalen ausführen.
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Drittens
können
Datenlese- und Datenschreibvorgänge
gleichzeitig ausgeführt
werden, da die Anforderungsinterfaceschaltung ReqIF und die Antwortinterfaceschaltung
ResIF unabhängig
voneinander arbeiten.
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Viertens
können
unabhängig
von der Eingabereihenfolge von Anforderungen schnell auszulesende
Daten unmittelbar ausgelesen werden, ohne daß auf langsam ausgelesene Daten
gewartet werden muß.
So läßt sich
eine schnelle Verarbeitung erreichen. Durch das Zuordnen der ID
zu den Anforderungen können
die Anforderungen auch sicher zu ihrem Zielort übertragen werden. Durch das
Zuordnen der ID zu den Antworten kann die Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP den Speicherchip identifizieren, der die Quelle der Übertragung
ist, auch wenn sich die Eingabereihenfolge der Anforderungen von der
Reihenfolge der ausgelesenen Daten unterscheidet.
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Fünftens sind
die Möglichkeiten
bei der Datenübertragung
erhöht,
da die Reihenfolge der Antworten von den Speicherchips zu der Datenverarbeitungseinheit
CPU_CHIP dynamisch entsprechend der Lesefrequenz geändert wird.
Die Lesefrequenz ist programmierbar, so daß sie flexibel auf die einzelnen
Systeme eingestellt werden kann.
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Sechstens
kann, wenn Fehler von den Speicherchips zu der Datenverarbeitungseinheit
CPU übertragen
werden, die Datenverarbeitungseinheit CPU die Fehler entdecken und
unmittelbar darauf reagieren. Es wird so ein Datenverarbeitungssystem mit
hoher Zuverlässigkeit
erhalten.
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Siebtens
kann die Taktfrequenz der einzelnen Speicherchips M0, M1 und M2
entsprechend den Erfordernissen geändert werden. Dadurch wird
der Stromverbrauch verringert.
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Achtens
wird bei Lesevorgängen
im Speicherchip M2 eine Fehlererfassung und -korrektur ausgeführt, und
bei Schreibvorgängen
erfolgt bei schlechten Adressen, in die nicht richtig eingeschrieben
werden kann, ein Ersetzungsprozeß. Die Zuverlässigkeit
bleibt dadurch erhalten.
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Neuntens
wird durch Anordnen der Anzahl von Halbleiterchips in einem einzigen
vergossenen Bauteil ein Systemspeichermodul mit einer kleinen Einbaufläche geschaffen.