[go: up one dir, main page]

DE102007022054A1 - Befestigungsvorrichtung - Google Patents

Befestigungsvorrichtung Download PDF

Info

Publication number
DE102007022054A1
DE102007022054A1 DE200710022054 DE102007022054A DE102007022054A1 DE 102007022054 A1 DE102007022054 A1 DE 102007022054A1 DE 200710022054 DE200710022054 DE 200710022054 DE 102007022054 A DE102007022054 A DE 102007022054A DE 102007022054 A1 DE102007022054 A1 DE 102007022054A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
counter
fastening device
expansion
component
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE200710022054
Other languages
English (en)
Inventor
Michael Köder
Frank Lindner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kesseboehmer Produktions GmbH and Co KG
Original Assignee
Kesseboehmer Produktions GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kesseboehmer Produktions GmbH and Co KG filed Critical Kesseboehmer Produktions GmbH and Co KG
Priority to DE200710022054 priority Critical patent/DE102007022054A1/de
Publication of DE102007022054A1 publication Critical patent/DE102007022054A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/40Joints for furniture tubing
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B12/00Jointing of furniture or the like, e.g. hidden from exterior
    • F16B12/44Leg joints; Corner joints
    • F16B12/52Metal leg connections
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/0446Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/04Clamping or clipping connections
    • F16B7/044Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship
    • F16B7/0446Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof
    • F16B7/0453Clamping or clipping connections for rods or tubes being in angled relationship for tubes using the innerside thereof the tubes being drawn towards each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Abstract

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung und betrifft insbesondere eine Befestigungsvorrichtung zum Aneinanderanbringen von zwei Bauteilen (1, 2), insbesondere zwei Hohlprofilstahlträgern. Hierbei weist die Befestigungsvorrichtung ein erstes Bauteil (1) mit einer Öffnung, wobei die Öffnung mit mindestens zwei gegenüberliegenden Innenflächen (20, 21) und einem Anschlag (22) versehen ist, ein Konterelement (8), ein zweites Bauteil (2), das mit dem ersten Bauteil (1) zusammensetzbar und mit einer Spreizlasche (4) versehen ist, wobei das Spreizelement (4) dem Konterelement (8) im zusammengesetzten Zustand gegenüberliegt, eine erste Kante (6) und eine zweite Kante (7), die so angeordnet sind, dass sie mindestens teilweise einem Verlauf jeweils einer der Innenflächen (20, 21) entsprechen, und eine Wölbung zu dem Konterelement (8) hin aufweist, und ein Verspreizbauteil (13, 14), das dazu geeignet ist, sich auf dem Konterelement (8) abzustützen und Kraft derart auf das Spreizelement (4) auszuüben, dass das Spreizelement (4) an dem Anschlag anliegt und die erste Kante (6) und die zweite Kante (7) gegen die gegenüberliegenden Innenflächen (20, 21) gespresst werden, auf.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Befestigungsvorrichtung und betrifft insbesondere eine Befestigungsvorrichtung zum aneinander Anbringen von zwei Bauteilen, insbesondere zwei Hohlprofilmetallträgern.
  • Bei der Herstellung von Möbeln, insbesondere von Schreibtischen, werden Möbelgestelle dadurch realisiert, dass einzelne Bauteile wie Profilteile, beispielsweise Vierkantrohre in einer rahmenartigen Konstruktion lösbar aneinander befestigt werden. Hierbei kommen zur Befestigung eines Bauteils an einem anderen unterschiedliche Techniken zum Einsatz.
  • Bei einer der Anmelderin bekannten Technik zum lösbaren Aneinanderanbringen zweier Vierkantrohre ist in einem Vierkantrohr an einem offenen Ende eine Schraubenmutter durch Schweißen oder anderweitig derart befestigt, dass sich deren Gewindebohrung axial zu der Längsachse des Vierkantrohrs erstreckt. In einem zweiten Vierkantrohr befinden sich an der Stelle, an der das erste Vierkantrohr angebracht werden soll, an zwei gegenüberliegenden Seiten zwei fluchtende Bohrungen. Das erste Vierkantrohr wird an dem zweiten Vierkantrohr dadurch befestigt, dass das erste Vierkantrohr mit der Schraubenmutter fluchtend mit einer der Bohrungen angeordnet wird und eine Schraube durch beide Bohrungen geführt und in die Schraubenmutter geschraubt wird, wodurch das erste Vierkantrohr gegen das zweite Vierkantrohr gezogen wird. Diese Befestigungsvorrichtung hat den Nachteil, dass das erste Vierkantrohr nur unzureichend gegen Verdrehen geschützt ist. Darüber hinaus ist die Stabilität begrenzt und der sichtbare Schraubenkopf auf dem zweiten Bauteil aus technischen oder ästhetischen Gründen nicht gewollt.
  • Eine zweite der Anmelderin bekannte Technik besteht darin, dass an dem zweiten Vierkantrohr ein kurzes Stück eines weiteren Vierkantrohres durch Schweißen angebracht wird. Das Außenprofil des kurzen Stücks entspricht dem Innenprofil des ersten Vierkantrohres. Das erste Vierkantrohr wird über das kurze Stück gestülpt und mit dem kurzen Stück derart verschraubt, dass eine Außenseite des kurzen Stücks gegen eine Innenwand des ersten Vierkantrohres gepresst wird. Hierbei ist nachteilig, dass der so erzeugte Haftschluss nicht ausreicht, um auf Dauer eine spielfreie Befestigung zwischen dem ersten Vierkantrohr und dem zweiten Vierkantrohr zu gewährleisten. Um das Spiel klein zu halten ist es erforderlich, dass das Innenprofil des ersten Vierkantrohrs und das Außenprofil des kurzen Stücks exakt bearbeitet sind. Daher ist diese Vorrichtung in der Herstellung aufwändig.
  • Die Erfindung hat daher zur Aufgabe, obige Nachteile zu beseitigen. Insbesondere hat sie zur Aufgabe eine kostengünstige Befestigungsvorrichtung zwischen zwei Bauteilen bereitzustellen, die eine lösbare, leicht zu bedienende, spielfreie Fixierung der Bauteile aneinander erlaubt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung gemäß Anspruch 1 erfüllt. Vorteilhafte Weiterentwicklungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Erfindungsgemäß wird eine Befestigungsvorrichtung bereitgestellt, die ein erstes Bauteil mit einer Öffnung mit mindestens zwei gegenüberliegenden Innenflächen und einem Anschlag aufweist. Gleichzeitig beinhaltet die Befestigungsvorrichtung ein Konterelement und ein zweites Bauteil, das mit dem ersten Bauteil zusammensetzbar ist und mit einer Spreizlasche versehen ist. Hierbei ist die Spreizlasche dem Konterelement im zusammengesetzten Zustand gegenüber angeordnet und weist eine erste Kante und eine zweite Kante auf, die so angeordnet sind, dass sie mindestens teilweise einem Verlauf jeweils einer der Innenflächen der Öffnung des ersten Bauteils entsprechen. Darüber hinaus weist die Spreizlasche eine Wölbung mit einer Wölbungsmitte zu dem Konterelement hin auf. Gleichzeitig weist die Befestigungsvorrichtung ein Verspreizbauteil auf, das dazu geeignet ist, sich auf dem Konterelement abzustützen und Kraft derart auf die Spreizlasche auszuüben, dass die Spreizlasche an dem Anschlag anliegt und die erste Kante und die zweite Kante gegen die gegenüberliegenden Innenflächen gepresst werden.
  • Sind die Innenflächen der Öffnung bzw. die erste Kante und die zweite Kante der Spreizlasche parallel oder ist das erste Bauteil ein Vierkantrohr und der Anschlag eine Innenfläche des Vierkantrohres an die die gegenüberliegenden Innenflächen angrenzen, kann die Vorrichtung durch Verwendung von herkömmlichen Bauteilen kostengünstig ausgeführt werden.
  • Ist das Konterelement eine an dem zweiten Bauteil angebrachte Konterlasche, kann die Stabilität der Verbindung weiter verbessert werden. Beträgt eine Dicke der Spreizlasche ca. 1/10 des Abstandes von der ersten Kante zu der zweiten Kante und eine Dicke des Konterelements ca. 1/8 des Abstandes von der ersten Kante zu der zweiten Kante, ist bei herkömmlichen Profilteilen eine ausreichende Stabilität gegeben und ein in das Konterelement geschnittenes Gewinde kann ausreichend Kraft übertragen.
  • Eine optimierte Befestigung kann erreicht werden, wenn eine Länge der Spreizlasche oder des Konterelements ca. 3/2 des Abstandes von der ersten Kante zu der zweiten Kante beträgt, ein Abstand zwischen der Spreizlasche und dem Konterelement 1/2 des Abstandes von der ersten Kante zu der zweiten Kante beträgt, Tangentialebenen an der ersten Kante und der zweiten Kante der Spreizlasche einen Schnittwinkel α von 130° aufweisen oder die Konterlasche abgewinkelt ist, vorzugsweise um 170°, und sich ebenfalls in dem ersten Bauteil verspreizt.
  • Eine einfache, feste und nicht auftragende Verbindung der Bauteile kann dadurch erreicht werden, dass das Verspreizbauteil aus einem oder mehreren Gewindestiften besteht und das Konterelement eine oder mehrere Gewindelöcher aufweist, in die jeweils ein Gewindestift verschraubbar ist.
  • Durch das Anbringen der Spreizlasche und der Konterlasche an dem zweiten Bauteil durch bestimmt positionierte Schweißnähte wird die Elastizität der Spreizlasche dahin gehend verbessert, dass eine zur Verspreizung erforderliche Verformbarkeit erleichtert wird. Hierbei ist die Spreizlasche an der dem Konterelement zugewandten Seite jeweils an der ersten Kante und der zweiten Kante mit einer Schweißnaht versehen. Eine weitere Schweißnaht ist an der dem Konterelement abgewandten Seite zwischen der ersten und der zweiten Kante angeordnet. Ein Verspreizen des Konterelements wird dadurch unterstützt, dass dieses von dem zweiten Bauteil an der der Spreizlasche zugewandten Seite durch jeweils eine Schweißnaht an gegenüberliegenden Seiten der Konterlasche befestigt wird.
  • Es wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen erläutert.
  • 1 zeigt eine Explosionsdarstellung in Schrägansicht einer Befestigungsvorrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel.
  • 2 zeigt eine Explosionsdarstellung einer Seitenansicht des Ausführungsbeispiels aus 1.
  • 3 zeigt eine Explosionsdarstellung einer Draufsicht des Ausführungsbeispiels aus 1.
  • 4 zeigt eine Frontansicht des Ausführungsbeispiels aus 1.
  • 5 zeigt eine Schrägansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels der Erfindung.
  • 1 zeigt eine Explosionsdarstellung in Schrägansicht eines ersten Ausführungsbeispiels.
  • Dargestellt sind ein erster Träger 1 in Form eines Vierkantrohres und ein zweiter Träger 2 in Form eines Vierkantrohres. Hierbei sind die Abmessungen des ersten Trägers 1, bzw. des zweiten Trägers 2 so gewählt, dass die Außenmaße des Profils des ersten Trägers 1 den Außenmaßen des Profils des zweiten Trägers 2 abzüglich der Abkantungen des Vierkantprofils entsprechen. So ist es möglich, den ersten Träger 1 mit einer Stirnseite auf einer Seite des zweiten Trägers 2 spaltfrei anzuordnen, ohne die Abkantungen des zweiten Trägers 2 berücksichtigen zu müssen. Der erste Träger 1 weist eine obere Innenfläche 20, eine untere Innenfläche 21 und eine linke Innenfläche 22 auf.
  • Auf einer Seite 3 des zweiten Trägers 2 ist eine Spreizlasche 4 angeordnet. Die Spreizlasche 4 besteht aus einem rechteckigen Metallblech. Die Stärke des Metallblechs der Spreizlasche 4 entspricht ca. 1/10 der Höhe des Innenprofils des ersten Trägers 1 und ist größer als die Wandstärken des ersten Trägers 1 und des zweiten Trägers 2. Die Spreizlasche weist eine zentrale Knickkante 5 parallel zu einer oberen Seitenkante 6 und einer unteren Seitenkante 7 auf. Die Spreizlasche ist um diese Knickkante um einen Winkel α von ca. 130° geknickt. Es sei angemerkt, dass die Spreizlasche nicht geknickt ausgeführt sein muss, sondern auch gerundet oder anderweitig ausgeführt werden kann, solange die Spreizlasche eine Wölbung aufweist. Die Seitenkanten 6,7 der Spreizlasche 4 weisen eine Länge auf, die 3/2 der Höhe des Innenprofils des ersten Trägers 1 entspricht.
  • Wie 3 und 4 entnommen werden kann, ist die Spreizlasche auf der Seite 3 des zweiten Trägers 2 nahe dem Rand der Seite 3 angeordnet, und zwar bezüglich 4 nahe dem linken Rand.
  • Gegenüber der Spreizlasche 4 ist auf der Seite 3 des zweiten Trägers 2 eine Konterlasche 8 angeordnet. Die Konterlasche 8 besteht aus einem rechteckigen Metallblech mit einer Kurzseite, die etwas kürzer ist als die Höhe des Innenprofils des ersten Trägers 1, einer Stärke, die ca. 1/8 davon entspricht und einer Langseite mit einer Länge, die ca. 3/2 davon entspricht. Die Konterlasche 8 ist mit der Kurzseite auf der Seite 3 des zweiten Trägers 2 angeordnet. Auf einer Zentralachse der Konterlasche 8 parallel zu ihren Langseiten befinden sich in derjenigen Hälfte der Konterlasche, die dem zweiten Träger 2 abgewandt ist, ein erstes Gewindeloch 9 und ein zweites Gewindeloch 10. Oberhalb und unterhalb der Gewindelöcher 9, 10 befinden sich parallel zu den Langseiten der Konterlasche 8 zwei Knickkanten, um die die Konterlasche so geknickt ist, dass die Flächen zwischen Knickkanten und Langseiten zueinander einen Winkel β von ca. 170° bilden.
  • Wie aus 3 und 4 ersichtlich, ist die Konterlasche auf der Seite 3 des zweiten Trägers 2 nahe eines Randes der Seite 3 angeordnet, und zwar bezüglich 4 nahe dem rechten Rand.
  • Wie aus 2 und 4 ersichtlich ist, sind die Spreizlasche 4 und die Konterlasche 8 gegenüberliegend überdeckend angeordnet, so dass der erste Träger 1 über die Spreizlasche 4 und die Konterlasche 8 geschoben werden kann. Weiter sind die Spreizlasche 4 und die Konterlasche 8 so angeordnet, dass sie sich zueinander wölben.
  • Der erste Träger 1 weist eine erste Bohrung 11 und eine zweite Bohrung 12 auf, die so angeordnet sind, dass wenn der erste Träger 1 über die Spreizlasche 4 und die Konterlasche 8 bis zum Anschlag an den zweiten Träger 2 geschoben wird, die erste Bohrung 11 mit dem ersten Gewindeloch 9 fluchtet und die zweite Bohrung 12 mit dem zweiten Gewindeloch 10 fluchtet. Hierbei sind die erste Bohrung 11 und die zweite Bohrung 12 so bemessen, dass ihr Durchmesser gleich oder größer dem Nenndurchmesser des jeweiligen Gewindelochs ist.
  • Ein erster Gewindestift 13 und ein zweiter Gewindestift 14 sind vorgesehen, um in dem ersten Gewindeloch 9, bzw. dem zweiten Gewindeloch 10 verschraubt zu werden. Der erste Gewindestift 13 und der zweite Gewindestift 14 weisen an einem Ende eine sechskantige Öffnung zur Aufnahme eines Inbusschlüssels auf. Durch die Gewindestifte 13 und 14 kann eine Kraft auf die Knickkante 5 der Spreizlasche 4 ausgeübt werden.
  • Wie aus 4 ersichtlich ist, ist die Spreizlasche 4 mit einer oberen Spreizlaschenschweißnaht 15, einer mittleren Spreizlaschenschweißnaht 16 und einer unteren Spreizlaschenschweißnaht 17 auf der Seite 3 an dem zweiten Träger 2 befestigt. Hierbei befinden sich die obere und untere Spreizla schenschweißnaht 15 bzw. 17 an derjenigen Seite der Spreizlasche 4, die der Konterlasche 8 zugewandt ist. Die so gestaltete Befestigung erlaubt ein einfacheres Aufspreizen der Spreizlasche 4 durch Aufbringen einer Kraft auf die Knickkante an eine von dem zweiten Träger 2 abgewandten Seite der Spreizlasche 4.
  • Wie aus 4 ersichtlich, ist die Konterlasche 8 mit einer oberen Konterlaschenschweißnaht 18 und einer unteren Konterlaschenschweißnaht 19 auf der Seite 3 des zweiten Trägers 2 befestigt. Auch diese Anbringung ermöglicht ein Aufspreizen der leicht gekrümmten Konterlasche 8.
  • Die Konterlasche 8 muss nicht an dem zweiten Träger 2 befestigt sein, sondern kann auch innerhalb des Innenprofils des ersten Trägers 1 angeordnet sein oder durch einen entsprechenden Wandabschnitt des ersten Trägers ersetzt werden, wenn dieser eine ausreichende Stärke zur Aufnahme von Gewindelöchern aufweist.
  • Um den ersten Träger 1 und den zweiten Träger 2 aneinander zu befestigen, wird der erste Träger 1 über die Spreizlasche und die Konterlasche bis zum Anschlag an den zweiten Träger 2 geschoben. In die in diesem Zustand mit den Gewindelöchern 9 bzw. 10 fluchtenden Bohrungen 11 bzw. 12 werden die Gewindestifte 13 bzw. 14 eingeführt und in die Gewindelöcher 9 bzw. 10 verschraubt, bis ein Ende der Gewindestifte auf der Knickkante der Spreizlasche zu liegen kommt. Werden die Gewindestifte 13 und 14 weiter verschraubt und dadurch Druck auf die Knickkante 5 ausgeübt, wird die Spreizlasche bzgl. 4 nach links versetzt, bis die Spreizlasche 4 im Bereich der oberen und unteren Seitenkanten 6 und 7 an der Innenseite des ersten Trägers 1 zum Anliegen kommt. Wird das Verschrauben fortgesetzt, spreizen sich die obere Kante 6 und die untere Kante 7 nach außen in die obere und untere Innenfläche des ersten Trägers 1 auf. Hierbei kann es entlang der oberen Kante 6 und der unteren Kante 7 insbesondere bei Unebenheiten zu Materialverformungen der Spreizlasche 4 und des ersten Trägers 1 kommen, so dass hier eine formschlüssige Verbindung entsteht. Im Gegenzug wird durch die Gegenkraft der Gewindebolzen die Konterlasche 8 bzgl. 4 nach rechts gegen die Innenseite des ersten Trägers 1 versetzt und daraufhin die Oberkante und Unterkante der Konterlasche durch die Wölbung der Konterlasche 8 in die obere und untere Innenfläche des ersten Trägers 1 verspreizt.
  • Diese Befestigungsvorrichtung erlaubt auch bei hohen Fertigungsungenauigkeiten ein exaktes Ausrichten der Lage des ersten Trägers 1 und des zweiten Trägers 2 bei gleichzeitig hoher Festigkeit der Verbindung.
  • Für den Fachmann ist offensichtlich, dass neben dem beschriebenen Ausführungsbeispiel weitere erfindungsgemäße Ausführungen denkbar sind. So ist es nicht erforderlich, dass der erste Träger 1 und der zweite Träger 2 aus Vierkantrohren bestehen. Denkbar wäre beispielsweise für den ersten Träger 1 ein Dreiecksprofil oder ein Halbkreisprofil. Des Weiteren ist die Ausrichtung von Spreizlasche und Konterlasche nicht auf die beschriebene Form beschränkt, sondern sie können bei sonst verbleibender relativer Anordnung um eine gemeinsame Drehachse um 90°, 180° oder 270° gedreht werden. Wie bereits erwähnt, können die Spreizlasche und die Konterlasche anstelle der beschriebenen geknickten Form eine gewölbte gerundete Form oder dergleichen aufweisen. Anstelle der Inbusgewindestifte können weitere beliebige Gewindebolzen verwendet werden. Die Konterlasche kann auch ohne Abwinkelung und in der gleichen Stärke wie die Spreizlasche ausgeführt sein, was die Herstellung vereinfacht.
  • Auch ist es nicht erforderlich, dass die Spreizlasche und die Konterlasche jeweils an dem zweiten Träger 2 angebracht sind. Es ist auch wie in 5 gezeigt möglich, dass die Spreizlasche (4) und die Konterlasche (8) einstückig ausgebildet sind. Sie bilden hierbei gemeinsam eine U-Form mit der Basis 23. Die Basis 23 kann durch Schweißen an dem zweiten Träger 2 befestigt werden, oder die U-Form kann so gewählt werden, dass der zweite Träger 2 mindestens teilweise von der Basis 23, der Spreizlasche 4 und der Konterlasche 8 umschlossen wird. Diese Ausführungsform ist vorteilhaft, da sie einen Schweißvorgang entbehrlich macht oder auf das Verschweißen von Basis 23 und dem zweiten Träger 2 reduziert.

Claims (16)

  1. Befestigungsvorrichtung, die ein erstes Bauteil (1) mit einer Öffnung, wobei die Öffnung mit mindestens zwei gegenüberliegenden Innenflächen (20, 21) und einem Anschlag (22) versehen ist, ein Konterelement (8), ein Spreizelement (4), ein zweites Bauteil (2), das mit dem ersten Bauteil (1) zusammensetzbar ist und mit dem Spreizelement (4) verbindbar ist, wobei das Spreizelement (4) eine erste Kante (6) und eine zweite Kante (7) aufweist, die so angeordnet sind, dass sie mindestens teilweise einem Verlauf jeweils einer der Innenflächen (20, 21) entsprechen, dem Konterelement (8) im zusammengesetzten Zustand gegenüber liegt, und eine Wölbung zu dem Konterelement (8) hin aufweist, und ein Verspreizbauteil (13, 14), dass dazu geeignet ist, sich auf dem Konterelement (8) abzustützen und Kraft derart auf das Spreizelement (4) auszuüben, dass das Spreizelement (4) an dem Anschlag anliegt und die erste Kante (6) und die zweite Kante (7) gegen die gegenüberliegenden Innenflächen (20, 21) gepresst werden, aufweist.
  2. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, wobei die erste Kante (6) und die zweite Kante (7) parallel verlaufen.
  3. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 oder 2, wobei das erste Bauteil (1) ein Vierkantrohr ist und der Anschlag eine Innenfläche (22) des Vierkantrohres ist, an die die gegenüberliegenden Innenflächen (20, 21) angrenzen.
  4. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei eine Dicke des Spreizelements (4) nahezu 1/10 des Abstandes von erster Kante (6) und zweiter Kante (7) beträgt, und eine Dicke des Konterelements (8) nahezu 1/10 bis 1/8 des Abstandes von erster Kante (6) und zweiter Kante (7) beträgt.
  5. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei eine Länge des Spreizelements (4) oder des Konterelements (8) nahezu 3/2 des Abstandes von erster Kante (6) und zweiter Kante (7) beträgt.
  6. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei ein Abstand zwischen dem Spreizelement (4) und dem Konterelement (8) 1/2 des Abstandes von erster Kante (6) und zweiter Kante (7) beträgt.
  7. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei Tangentialebenen an der ersten Kante (6) und der zweiten Kante (7) des Spreizelements (4) einen Schnittwinkel (α) von 130° aufweisen.
  8. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei die Konterlasche (8) abgewinkelt ist, vorzugsweise um einen Winkel β von 170°.
  9. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Verspreizbauteil (13, 14) aus einem oder mehreren Gewindestiften besteht und das Konterelement (8) ein oder mehrere Gewindelöcher (9, 10) aufweist, in die jeweils ein Gewindestift verschraubbar ist.
  10. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 9, wobei das Spreizelement (4) eine an dem zweiten Bauteil (2) angebrachte Spreizlasche ist.
  11. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei die Spreizlasche (4) und das zweite Bauteil gemeinsame Schweiß nähte (15, 16, 17) aufweisen, die an der dem Konterelement (8) zugewandten Seite der Spreizlasche (4) in der Nähe der ersten Kante (6), an der dem Konterelement (8) zugewandten Seite der Spreizlasche (4) in der Nähe der zweiten Kante (7), bzw. an der dem Konterelement (8) abgewandten Seite der Spreizlasche (4) äquidistant zur ersten Kante (6) und zur zweiten Kante (7) angeordnet sind.
  12. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 10, wobei das Konterelement (8) eine an dem zweiten Bauteil (2) angebrachte Konterlasche ist.
  13. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 12, wobei die Konterlasche (8) und das zweite Bauteil (2) gemeinsame Schweißnähte (18, 19) aufweisen, die an der der Spreizlasche (4) zugewandten Seite der Konterlasche (8) gegenüber der ersten Kante (7), bzw. an der der Spreizlasche (4) zugewandten Seite der Konterlasche (8) gegenüber der zweiten Kante (7) angeordnet sind.
  14. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Spreizelement (4) und das Konterelement (8) einstückig ausgeführt sind und mit dem zweiten Bauteil (2) verbindbar sind.
  15. Befestigungsvorrichtung gemäß Anspruch 14, wobei das Spreizelement (4) und das Konterelement (8) gemeinsam das zweite Bauteil (2) mindestens teilweise umschließen.
  16. Befestigungsvorrichtung gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15 wobei das Spreizelement (4) und das Konterelement (8) über ein Verbindungsstück (23) miteinander verbunden sind, dass mit dem zweiten Bauteil (2) insbesondere durch Verschweißen verbunden ist.
DE200710022054 2007-05-08 2007-05-08 Befestigungsvorrichtung Withdrawn DE102007022054A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710022054 DE102007022054A1 (de) 2007-05-08 2007-05-08 Befestigungsvorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200710022054 DE102007022054A1 (de) 2007-05-08 2007-05-08 Befestigungsvorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE102007022054A1 true DE102007022054A1 (de) 2008-11-13

Family

ID=39829361

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE200710022054 Withdrawn DE102007022054A1 (de) 2007-05-08 2007-05-08 Befestigungsvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE102007022054A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20170030391A1 (en) * 2015-07-31 2017-02-02 Iconify Corp. T-Slot Mechanism and Assembly for Use in Furniture Constructions
CN108302104A (zh) * 2018-02-09 2018-07-20 宁波积家创意家居设计有限公司 一种用于连接方管的膨胀扣
US20230225524A1 (en) * 2022-01-20 2023-07-20 Kesseboehmer Holding Kg Goods presentation system
US20250160514A1 (en) * 2023-11-21 2025-05-22 Okamura Corporation Assembly type fixture and assembling part of assembly type fixture

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US20170030391A1 (en) * 2015-07-31 2017-02-02 Iconify Corp. T-Slot Mechanism and Assembly for Use in Furniture Constructions
CN108302104A (zh) * 2018-02-09 2018-07-20 宁波积家创意家居设计有限公司 一种用于连接方管的膨胀扣
CN108302104B (zh) * 2018-02-09 2024-04-09 宁波积家创意家居设计有限公司 一种用于连接方管的膨胀扣
US20230225524A1 (en) * 2022-01-20 2023-07-20 Kesseboehmer Holding Kg Goods presentation system
US20250160514A1 (en) * 2023-11-21 2025-05-22 Okamura Corporation Assembly type fixture and assembling part of assembly type fixture

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE112012007184B4 (de) Wellenendadapter und Kugelrollspindelaufbau
DE102010037837B4 (de) Tischsystem
CH640404A5 (de) Aeussere spannvorrichtung zum zusammenhalten von knochen oder knochenteilen.
EP2852768B1 (de) Befestigungsvorrichtung
EP2550855A1 (de) Begrenzungsmauer mit Versteifungsvorrichtung
DE102006025036A1 (de) Befestigungsvorrichtung zum Befestigen eines oder zweier benachbarter Bauteile, insbesondere Solarzellenmodule, an einer eine T-förmige Nut aufweisenden Profilschiene
DE102007022054A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE102008028972A1 (de) Radschützer für ein Fahrrad
DE20015831U1 (de) Teleskopierbarer Linearantrieb
DE2159971A1 (de) Eckverbinder fuer vierkantrohre
DE10236551A1 (de) Montageteil zum temporären Halten und Fixieren
DE3823000A1 (de) Befestigungselement
DE2923903C2 (de)
DE102012109976B4 (de) Baugruppe mit einer Koppeleinheit und zwei Tragstreben
EP1439269A1 (de) Verbinder für die Befestigung von Montageprofilen der Sanitärtechnik sowie Traggestell mit einem solchen Verbinder
CH647050A5 (en) Plug-in connection for polygonal tubes
EP0267200A1 (de) Beschlag zum lösbaren verbinden von zwei bauteilen.
EP2458302A1 (de) Verbinderelement und Vorrichtung zur Befestigung von Solarmodulen
DE102009013146A1 (de) Beschlagelement
DE69925404T2 (de) Metallische Verbindungsvorrichtung und Beschlagteile dafür
DE202006013551U1 (de) Winkelverbinder zur Verbindung von flächenförmigen Abtrennungselementen
DE9212546U1 (de) Rohrgestell
AT514628B1 (de) Griffbeschlag
DE4437233C2 (de) Büromöbel mit mindestens einem Schrank- und/oder Regalteil
EP2092846A1 (de) Tisch

Legal Events

Date Code Title Description
R119 Application deemed withdrawn, or ip right lapsed, due to non-payment of renewal fee

Effective date: 20131203