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DE102007021954A1 - Vorrichtung zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung - Google Patents

Vorrichtung zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung Download PDF

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DE102007021954A1
DE102007021954A1 DE200710021954 DE102007021954A DE102007021954A1 DE 102007021954 A1 DE102007021954 A1 DE 102007021954A1 DE 200710021954 DE200710021954 DE 200710021954 DE 102007021954 A DE102007021954 A DE 102007021954A DE 102007021954 A1 DE102007021954 A1 DE 102007021954A1
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Jens Dr. Helbig
Martin Dr. Gurka
Jan Wiedemann
Martin Dr. Koch
Steffen Wietzke
Christian JÖRDENS
Norman Krumbholz
Frank Rutz
Christian Jansen
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Neue Materialien Wuerzburg GmbH
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NEUE MATERIALIEN WUERZBURG GMB
Neue Materialien Wuerzburg GmbH
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Schichtanordnung zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung mit einer ersten Schicht (1) und einer darauf vorgesehenen zweiten Schicht (2), wobei die erste Schicht (1) aus einem für elektromagnetische Strahlung mit einer Referenzfrequenz (f) im Bereich zwischen 5 GHz und 10 THz durchlässigen ersten Material (m1) mit einem ersten Brechungsindex (n1) und einer Dicke von ungefähr einem Viertel der Wellenlänge (lambda) der elektromagnetischen Strahlung der Referenzfrequenz (f) in dem ersten Material (m1) gebildet ist, wobei die zweite Schicht (2) aus einem für die elektromagnetische Strahlung der Referenzfrequenz (f) durchlässigen zweiten Material (m2) mit einem zweiten Brechungsindex (n2) und einer Dicke von ungefähr einem Viertel oder der Hälfte der Wellenlänge (lambda) der elektromagnetischen Strahlung der Referenzfrequenz (f) in dem zweiten Material (m2) gebildet ist, wobei der erste Brechungsindex größer als der zweite Brechungsindex (n2) ist und wobei ein Reflexionsmaximum der aus der ersten (1) und der zweiten Schicht (2) gebildeten Schichtabfolge im Bereich von 5 GHz bis 10 THz liegt. Zur Verbesserung der Reflexionseigenschaften wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass das erste Material (m1) ein mit einem Füllstoff versetzter erster Kunststoff ist.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Eine solche Vorrichtung ist aus der WO 02/05291 A2 bekannt. Es handelt sich dabei um ein Bauelement für Anwendungen im Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereich.
  • Bei dem bekannten Bauelement handelt es sich um ein optisches Bauelement, welches eine erste Schicht und eine darauf angeordnete zweite Schicht aufweist. Die erste Schicht ist aus einem optisch durchlässigen ersten Kunststoff mit einem ersten Brechungsindex und einer optischen Dicke von ungefähr einem Viertel der Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung hergestellt. Die zweite Schicht ist aus einem optisch durchlässigen zweiten Kunststoff mit einem zweiten Brechungsindex und einer optischen Dicke von ungefähr einem Viertel oder der Hälfte der Wellenlänge der elektromagnetischen Strahlung hergestellt. Der erste und der zweite Brechungsindex der verwendeten Kunststoffe sind unterschiedlich ausgestaltet. Es ergibt sich damit eine Anordnung, welche im Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereich ein Reflexionsmaximum aufweist.
  • Das bekannte optische Bauelement lässt sich zwar mit einem relativ geringen Kostenaufwand herstellen. Allerdings sind dessen Reflexionseigenschaften, insbesondere im Terahertz-Frequenzbereich, nicht besonders gut.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Nachteile nach dem Stand der Technik zu beseitigen. Es soll insbesondere eine möglichst einfach und kostengünstig herstellbare Vorrichtung an gegeben werden, welche verbesserte Reflexionseigenschaften im Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereich aufweist.
  • Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Merkmalen der Ansprüche 2 bis 14.
  • Nach Maßgabe der Erfindung ist vorgesehen, dass das erste Material ein mit einem Füllstoff versetzter erster Kunststoff ist. Die vorgeschlagene Vorrichtung lässt sich mit herkömmlichen aus der Kunststofftechnik bekannten Technologien einfach und kostengünstig herstellen. Sie weist im Vergleich zu herkömmlichen aus Kunststoff hergestellten Vorrichtungen zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung im Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereich erheblich verbesserte Reflexionseigenschaften auf. Insbesondere ermöglicht die vorgeschlagene Vorrichtung eine Einstellung der Lage und der Breite des Reflexionsmaximums. Außerhalb des Reflexionsmaximums kann die Vorrichtung für elektromagnetische Strahlung weitgehend transparent sein. Wegen des im ersten Material enthaltenden Füllstoffs ist die Transparenz im optischen Bereich allerdings eingeschränkt.
  • Die vorgeschlagene Schichtanordnung ist üblicherweise auf einem Träger aufgebracht und bildet in Kombination mit dem Träger ein Bauelement, beispielsweise einen Strahlungsleiter, eine Linse, ein Prisma oder dgl.. Die Schichtabfolge kann aber auch auf einer Gebäudewand, insbesondere einer Gebäudeinnenwand, beispielsweise in Form einer mit der Schichtabfolge versehenen Tapete, vorgesehen sein.
  • Nach einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Füllstoff im ersten Material in einem Anteil von zumindest 20 Gew.-%, vorzugsweise zumindest 30 Gew.-%, besonders bevorzugt zumindest 40 Gew.-%, enthalten ist. Es hat sich gezeigt, dass insbesondere bei einem hohen Füllstoffanteil im ersten Material die Reflexionseigenschaften der Schichtanordnung erheblich verbessert werden können.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung weist der Füllstoff eine mittlere Korngröße im Bereich von 0,1 bis 60 μm, vorzugsweise 0,1 bis 10 μm, auf. Die Dichte des Füllstoffs liegt zweckmäßigerweise im Bereich von 2,0 g/cm3 bis 6,5 cm3, vorzugsweise im Bereich von 2,2 g/cm3 bis 4,5 g/cm3. Der Füllstoff ist vorteilhafterweise aus einem oder mehreren der folgenden Stoffe gebildet: TiO2, SiO2, Si, ZrO2, Al2O3, CaO, MgO. Die vorgeschlagenen Füllstoffe verleihen dem ersten Material ein ansprechendes helles, insbesondere weißes oder auch teilweise transparentes Aussehen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der erste Kunststoff aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Polyolefine, insbesondere Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyurethan oder Polyethylenterephtalat. Besonders bevorzugt werden Kunststoffe, welche sich durch eine besonders geringe Feuchtigkeitsaufnahme auszeichnen. Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn der Kunststoff einen besonders geringen Verlustfaktor bei 106 Hz aufweist, so dass er insbesondere für elektromagnetische Strahlung im Gigahertz- und Terahertz-Frequenzbereich eine gute Transmission bietet. Insoweit hat sich insbesondere Polypropylen als besonders geeigneter Kunststoff zur Herstellung des ersten Materials erwiesen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist das erste Material eine Dichte im Bereich von 1,2 g/cm3 bis 3,5 g/cm3, vorzugsweise von 2,3 g/cm3 bis 2,6 g/cm3, auf. Dabei liegt der erste Brechungsindex vorzugsweise im Bereich von 1,5 bis 4,0.
  • Der Begriff "Brechungsindex" ist im Rahmen der vorliegenden Erfindung allgemein zu verstehen. Anstelle des Brechungsindex kann zur Beschreibung der diesbezüglichen Materialeigenschaft auch die Dielektrizitätskonstante verwendet werden, welche mit dem Brechungsindex gemäß der Maxwell-Relation wie folgt verknüpft ist: n = c/μ = √ε,wobei c die Lichtgeschwindigkeit, μ die Frequenz der elektromagnetischen Strahlung und ε die Dielektrizitätskonstante ist.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das zweite Material aus einem zweiten Kunststoff gebildet. Der zweite Kunststoff kann aus der vorgenannten Gruppe ausgewählt sein. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, dass das erste und das zweite Material aus demselben Kunststoff gebildet sind. Das ermöglicht auf einfache Weise die Herstellung einer besonders festen Verbindung zwischen der ersten und zweiten Schicht, beispielsweise mittels Schweißen oder dgl..
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist die erste Schicht eine aus dem ersten Material hergestellte erste Folie und mittels eines Klebstoffs mit der zweiten Schicht verbunden. Als Klebstoff kann dabei ein zum Verkleben des jeweils verwendeten ersten Kunststoffs geeigneter herkömmlicher Klebstoff verwendet werden.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung kann die zweite Schicht ebenfalls eine aus dem zweiten Material hergestellte Folie sein. Insoweit kann die erfindungsgemäße Schichtanordnung also aus einer Schichtabfolge bestehen, welche die erste Folie in Verbindung mit der zweiten Folie enthält. Die Schichtab folge kann selbstverständlich auch aus einer Wechselfolge mehrerer erster und zweiter Folien bestehen.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass die Schichtabfolge eine auf der zweiten Schicht aufgebrachte dritte Schicht aus einem für die elektromagnetische Strahlung der Referenzfrequenz durchlässigen dritten Material mit einem dritten Brechungsindex gebildet ist, wobei der zweite Brechungsindex größer als der dritte Brechungsindex ist. Damit kann eine weitere Verbesserung der Reflexionseigenschaften erreicht werden.
  • Die Schichtabfolge kann insoweit mehrere abwechselnd übereinander angeordnete erste, zweite und ggf. dritte Schichten umfassen.
  • Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der nachfolgenden Figuren und Tabellen näher erläutert. Es zeigen:
  • 1 eine schematische Querschnittsansicht durch eine erste Schichtanordnung,
  • 2 eine Schnittansicht durch eine zweite Schichtabfolge,
  • 3 eine lichtmikroskopische Ansicht durch eine Schichtabfolge,
  • 4 den Brechungsindex des ersten Materials in Abhängigkeit des Anteils an Füllstoff und
  • 5 die Reflexionseigenschaften einer weiteren Schichtabfolge in Abhängigkeit der Frequenz sowie des Einfallswinkels der elektromagnetischen Strahlung.
  • 1 zeigt eine erste Schichtanordnung, bei dem erste Schichten 1 aus einem ersten Material m1 mit einem ersten Brechungsindex n1 bzw. einer ersten Dielektrizitätskonstante ε1 mit zweiten Schichten 2 aus einem zweiten Material m2 mit einem zweiten Brechungsindex n2 bzw. einer zweiten Dielektrizitätskonstante ε2 wechselweise aufeinander lagern. Das erste Material m1 ist aus einem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen, hergestellt, welches mit einem Füllstoff, beispielsweise einem TiO2-Pulver, versetzt ist. Der Anteil des Füllstoff im Kunststoff beträgt beispielsweise 35 Vol.-%. Das zweite Material m2 kann aus einem zweiten Kunststoff hergestellt sein. Der zweite Kunststoff ist im Gegensatz zum ersten Kunststoff nicht mit einem Füllstoff versehen. Es kann sich bei dem zweiten Kunststoff ebenfalls um Polypropylen oder aber auch um andere Kunststoffe, beispielsweise Polystyrol oder dgl., handeln. Der zweite Brechungsindex n2 des zweiten Materials m2 ist kleiner als der erste Brechungsindex n1 des ersten Materials m1.
  • Die Dicke der ersten Schicht beträgt ein Viertel der Wellenlänge einer Referenzstrahlung, welche beispielsweise aus einem Bereich von 5 GHz bis 10 THz ausgewählt ist. Die Dicke der zweiten Schicht 2 beträgt im vorliegenden Ausführungsbeispiel ebenfalls ein Viertel der Wellenlänge der vorgenannten Referenzstrahlung. Da der zweite Brechungsindex n2 kleiner als der erste Brechungsindex n1 ist, ist die Dicke der zweiten Schicht 2 größer als die der ersten Schicht 1.
  • 2 zeigt eine Schnittansicht einer zweiten Schichtanordnung. Dabei ist auf der zweiten Schicht 2 eine dritte Schicht 3 aus einem dritten Material m3 mit einem dritte Brechungsindex n3 vorgesehen. Der dritte Brechungsindex n3 ist kleiner als der zweite Brechungsindex n2.
  • Die Funktion der in den 1 und 2 gezeigten Schichtabfolgen ist Folgende:
    Eine einfallende elektromagnetische Strahlung einer Referenzfrequenz wird an der Grenzfläche von einem optisch dünneren Material zu einem optisch dichteren Material hin reflektiert. Die reflektierte Welle fährt eine Phasenverschiebung von der Hälfte der Wellenlänge. Da sämtliche Schichten eine optische Dichte von einem Viertel einer geeigneten Referenzfrequenz haben, wird einfallende Strahlung der Referenzfrequenz bei senkrechtem Einfall fast vollständig reflektiert.
  • 3 zeigt eine lichtmikroskopische Aufnahme durch eine dritte Schichtanordnung. Die dritte Schichtanordnung besteht im Wesentlichen aus ersten 1 und zweiten Schichten 2, welche übereinander angeordnet sind. Die aus der 3 ersichtliche Schichtabfolge ist folgendermaßen hergestellt worden:
    Zur Herstellung der ersten Schicht 1 ist als erster Kunststoff Polypropylen (Moplen HP 548 R der Firma Basell) verwendet worden. Dem Polypropylen ist ein Haftvermittler zugesetzt worden. Dabei handelt es sich zweckmäßigerweise um ein Copolymer aus Polypropylen, welches mit Maleinsäureanhydrid modifiziert ist. Im vorliegenden Fall ist als Haftvermittler Maleinsäureanhydrid in einem Mengenanteil von 2–8 Gew.-%, vorzugsweise 3–5 Gew.-%, verwendet worden (Licomont AR 504 der Firma Clariant).
  • Der Zusatzstoff dient der verbesserten Haftung und Anbindung des Füllstoffs an die Polymermatrix.
  • Das erste Material m1 ist unter Verwendung unterschiedlicher Füllstoffe und mit unterschiedlichen Anteilen dieser Füllstoffe hergestellt worden.
  • Die nachfolgende Tabelle gibt die jeweils verwendeten Füllstoffe wieder:
    TiO2 SiO2 Si
    Handelsname Kronos 2225 Sikron SF 500 Silizium-Metallpulver
    Firma Kronos Quarzwerk Possehl Erzkontor
    Dichte 4,0 g/cm3 2,65 g/cm3 2,33 g/cm3
    Schmelzpunkt 1855°C 1723°C 1410°C
    Reinheit (Minimum) 94,5% 97,5% 98%
    Mittlere Partikelgröße (d50) 0,21–0,3μm ∅ 4 μm max. 16 μm – 60 μm max. 5% > 63 μm
  • Unter Verwendung unterschiedlicher Anteile der vorgenannten Füllstoffe haben sich unter Verwendung von Polypropylen (PP) für das erste Material folgende Eigenschaften ergeben: PP + Füllstoff SiO2
    Dichte (berechnet) in g/cm3 1,25 1,425 1,600 1,775
    Vol.-%-Anteil SiO2 (soll) 20 30 40 50
    Dichte (gemessen) in g/cm3 1,308 1,410 1,582 1,753
    Vol.-%-Anteil SiO2 (ist) 20,9 29,7 39,6 49,4
    PP + Füllstoff Si
    Dichte (berechnet) in g/cm3 1,186 1,329 1,472 1,615
    Vol.-%-Anteil SiO2 (soll) 20 30 40 50
    Dichte (gemessen) in g/cm3 1,188 1,336 1,521 1,620
    Vol.-%-Anteil SiO2 (ist) 20 30,2 41,3 50,2
    PP + Füllstoff TiO2
    Dichte (berechnet) in g/cm3 1,520 1,830 2,140 2,450
    Vol.-%-Anteil SiO2 (soll) 20 30 40 50
    Dichte (gemessen) in g/cm3 1,536 1,844 2,216 2,443
    Vol.-%-Anteil SiO2 (ist) 20,2 30,2 41,4 49,9
  • Zur Herstellung des ersten Materials wird das Polypropylen in einem Compounder aufgeschmolzen. Nachfolgend wird der Füllstoff in der jeweils vorgegebenen Menge über eine Dosiervorrichtung der im Compounder befindlichen Schmelze zugegeben. Anschließend erfolgt eine intensive Durchmischung und damit die Herstellung einer Dispersion der Pulverpartikel in der Schmelze. Die schmelzflüssige Dispersion wird anschließend zu einem Granulat verarbeitet.
  • Dieses Granulat dient nachfolgend zur Herstellung einer ersten Folie mittels Extrusion. Diese erste Folie kann mit einer ebenfalls mittels Extrusion aus Polypropylen hergestellten zweiten Folie anschließend unter Verwendung eines Klebstoffs zu der in 3 gezeigten Schichtabfolge verarbeitet werden. Dabei liegen die erste und die zweite Folie von vornherein in geeigneten Schichtdicken vor. Als Klebstoff können dabei insbesondere sprühfähige Elastomere, beispielsweise Scotch Weld-Spray 90 von 3M, verwendet werden. Zur Herstellung eines geeigneten Laminats können die Folien auch miteinander verpresst werden.
  • 4 zeigt den Brechungsindex des ersten Materials in Abhängigkeit des Anteils an Füllstoff. Die Messergebnisse sind unter Verwendung von Polypropylen als ersten Kunststoff und TiO2 als Füllstoff ermittelt worden. Wie aus 4 ersichtlich ist, kann der Brechungsindex des ersten Materials bei einem Füllstoffanteil von 40 Vol.-% um etwa 100% gesteigert werden.
  • 5 zeigt die Reflektivität einer vierten Schichtabfolge in Abhängigkeit der Frequenz der eingestrahlten elektromagnetischen Strahlung sowie in Abhängigkeit des Einfallswinkels der elektromagnetischen Strahlung. Die vierte Schichtabfolge besteht dabei aus einer ersten Schicht, welche aus Polypropylen mit einem Anteil von 50% an TiO2-Füllstoff hergestellt worden ist. Die erste Schicht ist überlagert von einer zweiten Schicht, welche aus Polypropylen ohne Füllstoff hergestellt worden ist. Diese zweite Schicht ist wiederum überlagert durch eine erste Schicht mit der vorgenannten Zusammensetzung. Wie aus 5 ersichtlich ist, weist die aus zwei ersten und einer dazwischen liegenden zweiten Schicht bestehende Schichtabfolge ein breites Reflexionsmaximum im Bereich von etwa 0,5 bis 0,15 THz auf. Ab einem Einfallswinkel von etwa 70° kann nahezu eine 100%ige Reflektivität erreicht werden. Auch bei geringen Einfallswinkeln ist die Reflektivität mit mehr als 70% noch sehr gut.
  • Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist als erster und zweiter Kunststoff jeweils Polypropylen verwendet worden. Selbstverständlich ist es möglich, zur Herstellung des ersten Materials andere Kunststoffe zu verwenden. Zur Herstellung des zweiten Materials können vom ersten Kunststoff verschiedene Kunststoffe verwendet werden. Als zweites Material muss nicht unbedingt ein Kunststoff verwendet werden. Es können hier auch Glas, Metall oder andere geeignete Materialien verwendet werden.
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Patentliteratur
    • - WO 02/05291 A2 [0002]

Claims (14)

  1. Schichtanordnung zum Reflektieren elektromagnetischer Strahlung, mit einer ersten Schicht (1) und einer darauf vorgesehenen zweiten Schicht (2), wobei die erste Schicht (1) aus einem für elektromagnetische Strahlung mit einer Referenzfrequenz (f) im Bereich zwischen 5 GHz und 10 THz durchlässigen ersten Material (m1) mit einem ersten Brechungsindex (n1) und einer Dicke von ungefähr einem Viertel der Wellenlänge (λ) der elektromagnetischen Strahlung der Referenzfrequenz (f) in dem ersten Material (m1) gebildet ist, wobei die zweite Schicht (2) aus einem für die elektromagnetische Strahlung der Referenzfrequenz (f) durchlässigen zweiten Material (m2) mit einem zweiten Brechungsindex (n2) und einer Dicke von ungefähr einem Viertel oder der Hälfte der Wellenlänge (λ) der elektromagnetischen Strahlung der Referenzfrequenz (f) in dem zweiten Material (m2) gebildet ist, wobei der erste Brechungsindex (n1) größer als der zweite Brechungsindex (n2) ist, und wobei ein Reflexionsmaximum der aus der ersten (1) und der zweiten Schicht (2) gebildeten Schichtabfolge im Bereich von 5 GHz bis 10 THz liegt, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Material (m1) ein mit einem Füllstoff versetzter erster Kunststoff ist.
  2. Schichtanordnung nach Anspruch 1, wobei der Füllstoff im ersten Material (m1) in einen Anteil von zumindest 20 Vol.-%, vorzugsweise zumindest 30 Vol.-%, besonders bevorzugt zumindest 40 Vol.-%, enthalten ist.
  3. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllstoff eine mittlere Korngröße im Bereich von 0,1 bis 60 μm, vorzugsweise von 0,1 bis 10 μm, aufweist.
  4. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllstoff eine Dichte im Bereich von 2,0 g/cm3 bis 6,5 g/cm3, vorzugsweise 2,2 g/cm3 bis 4,5 g/cm3, aufweist.
  5. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Füllstoff aus einem oder mehreren der folgenden Stoffe gebildet ist: TiO2, SiO2, Si, ZrO2, Al2O3, CaO, MgO.
  6. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Kunststoff aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Polyolefine, vorzugsweise Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylchlorid, Polyurethan oder Polyethylenterephtalat.
  7. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste Material (m1) eine Dichte im Bereich von 1,2 g/cm3 bis 3,5 g/cm3, vorzugsweise von 2,3 g/cm3 bis 2,6 g/cm3, aufweist.
  8. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der erste Brechungsindex (n1) im Bereich von 1,5 bis 4,0 liegt.
  9. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das zweite Material (m2) aus einem zweiten Kunststoff gebildet ist.
  10. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das erste (m1) und das zweite Material (m2) aus demselben Kunststoff gebildet sind.
  11. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die erste Schicht (1) eine aus dem ersten Material (m1) hergestellte erste Folie ist und mittels eines Klebstoffs mit der zweiten Schicht (2) verbunden ist.
  12. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die zweite Schicht (2) eine aus dem zweiten Material (m2) hergestellte zweite Folie ist.
  13. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schichtabfolge eine auf der zweiten Schicht (2) aufgebrachte dritte Schicht (3) aus einem für die elektromagnetische Strahlung der Referenzfrequenz (f) durchlässigen dritten Material (m3) mit einem dritten Brechungsindex (n3) gebildet ist, wobei der zweite Brechungsindex (n2) größer als der dritte Brechungsindex (n3) ist.
  14. Schichtanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Schichtabfolge mehrere abwechselnd übereinander angeordnete erste (1), zweite (2) und ggf. dritte Schichten (3) umfasst.
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