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Die
Erfindung geht aus von einer Kocheinheitsschutzvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
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Aus
der Druckschrift
US
3,870,862 A ist eine Kocheinheitsschutzvorrichtung bekannt,
die eine Umhausungseinheit, welche einen Aufnahmebereich bildet,
und eine Abschirmeinheit aufweist. Die Abschirmeinheit ist dazu
vorgesehen, die Umhausungseinheit vor einem Heizmittel abzuschirmen.
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Die
Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße
Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer platzsparenden
und effektiven Schutzwirkung bereitzustellen.
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Die
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
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Die
Erfindung geht aus von einer Kocheinheitsschutzvorrichtung mit wenigstens
einer Umhausungseinheit, die zumindest einen Aufnahmebereich zur
Aufnahme wenigstens einer Elektronikeinheit bildet, und wenigstens
einer Abschirmeinheit, die dazu vorgesehen ist, die Umhausungseinheit
vor einem Heizmittel abzuschirmen.
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Es
wird vorgeschlagen, dass die Abschirmeinheit an der Umhausungseinheit
befestigt ist. Damit können eine platzsparende Anordnung
der Umhausungseinheit und der Abschirmeinheit und eine einfache
Montage erreicht werden. Besonders vorteilhaft bilden die Umhausungseinheit
und die Abschirmeinheit ein Baumodul, das vor einer Montage der
Kocheinheitsschutzvorrichtung in ein Kochfeld vorgefertigt sein
kann. Die Elektronikeinheit weist insbesondere elektronische Schaltelemente
auf, die vorzugsweise einer Bedieneinheit zur manuellen Einstellung
eines Parameters durch einen Bediener zugeordnet sind und dazu dienen,
Einstellsignale an eine Steuereinheit zum Steuern eines Betriebs
eines Heizmittels weiterzuleiten. Unter einem „Heizmittel" soll
in diesem Zusammenhang insbesondere ein Mittel verstanden werden,
das zum Heizen eines auf einer Kochplatte aufge legten Zubereitungsgeschirrs vorgesehen
ist. Insbesondere kann das Heizmittel als Strahlungskörper
oder Induktionsspule ausgebildet sein. Vorteilhafterweise dient
die Abschirmeinheit als Trennmittel, welches einen der Bedieneinheit
zugeordneten Elektronikraum unterhalb der Kochplatte von einem für
das Heizmittel vorgesehenen Heizraum trennt. Insbesondere dient
die Abschirmeinheit dazu, die Umhausungseinheit und somit die im
Aufnahmebereich angeordnete Elektronikeinheit vor einer vom Heizmittel
erzeugten Wärme abzuschirmen. Vorteilhaft kann durch die
Abschirmeinheit die Umhausungseinheit vor Wärmestrahlung
und/oder Wärmetransport, der durch Gase, Flüssigkeiten
oder Festkörper erfolgt, geschützt werden. Des
Weiteren kann durch die Abschirmeinheit die Umhausungseinheit gegen
eine sich im Heizraum bildende Kondensflüssigkeit abgeschirmt
werden. Die Abschirmeinheit und die Umhausungseinheit können
jeweils insbesondere zumindest teilweise aus Kunststoff hergestellt
sein und im Besonderen durch ein Spritzverfahren hergestellt werden.
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Es
wird ferner vorgeschlagen, dass die Abschirmeinheit ein Abschirmelement
aufweist, das zumindest teilweise aus einem schaumartigen Material hergestellt
ist. Dadurch kann auf kompakte Weise eine besonders effektive Abschirmung
erreicht werden. Unter einem „schaumartigen Material" kann
insbesondere ein Material verstanden werden, welches mittels eines
gezielten Fangens von Gasblasen in einer Flüssigkeit oder
einem Festkörper hergestellt wird. Das Abschirmelement
liegt vorteilhafterweise im montierten Zustand der Kocheinheitsschutzvorrichtung
an einer Kochplatte an. Durch den Einsatz eines schaumartigen Materials
kann eine vorteilhafte Anpassung an Unebenheiten der Kochplatte
erreicht werden. Ferner kann eine klebefreie Abschirmung erreicht
werden, wodurch eine einfache Entnehmbarkeit der Umhausungseinheit
erreicht werden kann.
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In
einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist die Umhausungseinheit
ein Umhausungsmittel auf, das den Aufnahmebereich bildet, und die
Abschirmeinheit umfasst ein Abschirmmittel, das im Zusammenwirken
mit dem Umhausungsmittel einen Schlitz bildet. Insbesondere kann
damit ein effektiver Schutz des Aufnahmebereichs erreicht werden,
indem das Umhausungsmittel zusätzlich zum Abschirmmittel
durch einen Luftraum bedeckt ist.
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Vorzugsweise
weist die Abschirmeinheit ein Abschirmmittel auf, das mit der Umhausungseinheit einteilig
ausgebildet ist. Dadurch können Bauteile eingespart werden
und es kann der Montageaufwand vorteilhaft reduziert werden. Insbesondere
können das Abschirmmittel und die Umhausungseinheit in
einem Spritzgussverfahren, insbesondere aus einem Guss, hergestellt
werden.
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Zweckmäßigerweise
weist die Umhausungseinheit ein Umhausungsmittel auf, das den Aufnahmebereich
bildet, wobei im montierten Zustand der Umhausungseinheit das Umhausungsmittel
und das Abschirmmittel jeweils den Aufnahmebereich im Wesentlichen
in horizontale Richtung zu dem Heizmittel hin abdecken. Unter dem „montierten
Zustand der Umhausungseinheit" soll insbesondere ein Zustand der
Umhausungseinheit verstanden werden, in dem die Kocheinheitsschutzvorrichtung
in einer Kocheinheit, z. B. einem Kochfeld, montiert ist. Außerdem
soll unter einer „horizontalen Richtung" eine Richtung verstanden
werden, die parallel zu einer Kochplatte der Kocheinheit ausgerichtet
ist. Ferner soll unter einem „im Wesentlichen in horizontale
Richtung zu dem Heizmittel hin Abdecken" insbesondere verstanden
werden, dass bei einer Parallelprojektion des Aufnahmebereichs zusammen
mit dem Umhausungsmittel bzw. dem Abschirmmittel in horizontale Richtung
zu dem Heizmittel hin auf einer hinter dem Abschirmmittel und dem
Umhausungsmittel senkrecht zur Projektionsrichtung liegenden Ebene
zumindest fünfzig Prozent, insbesondere zumindest siebzig
Prozent und besonders vorteilhaft zumindest neunzig Prozent der
Projektionsfläche des Aufnahmebereichs mit der Projektionsfläche
des Umhausungsmittels bzw. des Abschirmmittels überlappen. insbesondere
kann das Umhausungsmittel mit dem Abschirmmittel eine Doppelwand
bilden, welche den Aufnahmebereich von einem für das Heizmittel
vorgesehenen Heizraum trennt. Damit kann insbesondere ein besonders
effektiver Schutz des Aufnahmebereichs erreicht werden.
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Es
wird außerdem vorgeschlagen, dass die Umhausungseinheit
wenigstens einen Aufnahmeraum bildet, der in vertikaler Richtung
nach oben offen ist. Unter einer „vertikalen Richtung"
soll insbesondere eine Richtung senkrecht zu einer Kochplatte, unterhalb
welcher die Kocheinheitsschutzvorrichtung im montierten Zustand
angebracht ist, verstanden werden. Bei einer gebräuchlichen
Benutzungsposition einer Kocheinheit, z. B. eines Kochfelds, die die
Kocheinheitsschutzvorrichtung umfasst, entspricht die vertikale
Richtung insbesondere der Schwerkraftrichtung. Damit lässt
sich im Besonderen erreichen, dass die Umhausungseinheit Platz und eine
gute Sichtbarkeit für eine im Aufnahmeraum angeordnete
Anzeigeeinheit aufweist.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das
Abschirmelement dazu vorgesehen, den Aufnahmeraum abzudichten. Damit
kann ein Schutz einer im Aufnahmeraum angeordneten Elektronikeinheit,
z. B. einer Anzeigeeinheit, eines Berührungssensors usw.,
insbesondere vor Feuchtigkeit erreicht werden.
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Zweckmäßigerweise
ist die Umhausungseinheit im montierten Zustand mit Hilfe einer
Klemmverbindung in einer Position relativ zu einer Kochplatte festgehalten.
Damit können insbesondere eine einfache Montage und eine
einfache Austauschbarkeit der Umhausungseinheit erreicht werden.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform weist die Kocheinheitsschutzvorrichtung
eine Luftstromführungseinheit auf, die zur Führung
eines aus einem für das Heizmittel vorgesehenen Heizraum strömenden
Luftstroms vorgesehen ist. Es kann durch die Luftstromführungseinheit
besonders platzsparend ein effektives Abführen von Hitze
und/oder Feuchtigkeit aus dem Heizraum erreicht werden, wodurch
ein Eindringen einer warmen bzw. feuchten Luft in den Aufnahmebereich
vermieden werden kann. Im Besonderen weist die Luftstromführungseinheit
ein Mittel zum Leiten des Luftstroms in eine Richtung auf, die von
der Umhausungseinheit wegführt, wodurch ein Rückströmen
des Luftstroms im Bereich des Aufnahmebereichs verhindert werden kann.
Die Luftstromführungseinheit kann ferner als Abführungsmittel
zum Abführen einer im Heizraum kondensierten Flüssigkeit
und insbesondere einer an der Unterseite der Kochplatte kondensierten
Flüssigkeit dienen. Dadurch kann ein Eindringen der Flüssigkeit
in den Aufnahmebereich vermieden werden, womit insbesondere ein
Schutz der Elektronikeinheit gegen Feuchtigkeit erreicht werden
kann.
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Ferner
wird vorgeschlagen, dass die Luftstromführungseinheit mit
der Abschirmeinheit einteilig ausgebildet ist. Dadurch können
Bauteile, Bauraum und Montagekosten eingespart werden.
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In
einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist die Kocheinheitsschutzvorrichtung
ein Abdeckmittel auf, das den Aufnahmebereich und das Heizmittel
zumindest teilweise in vertikaler Richtung nach unten abdeckt und
in welchem eine zum Abführen des Luftstroms aus dem Heizraum
vorgesehene Öffnung ausgespart ist. Dadurch kann platzsparend und
konstruktiv einfach eine effektive Luftabführung erreicht
werden.
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In
einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ragt
die Abschirmeinheit in die Öffnung hinein. Damit kann insbesondere
ein verbesserter Schutz des Aufnahmebereichs gegen Feuchtigkeit und/oder
Hitze erreicht werden, insbesondere wenn dieser im Bereich der Öffnung
angeordnet ist, wobei der in die Öffnung hineinragende
Bereich der Abschirmeinheit effektiv zur Verhinderung eines Rückströmens
in Richtung der Umhausungseinheit dienen kann.
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Weitere
Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung und die Ansprüche
enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten
und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Draufsicht auf ein Kochfeld,
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2 das
Kochfeld mit Unterbau in einem Querschnitt und
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3 eine
Ansicht des Kochfelds mit Unterbau von unten.
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1 zeigt
ein Kochfeld 11 in einer Draufsicht. An seiner Oberseite
weist das Kochfeld 11 eine Kochplatte 34 auf,
welche hauptsächlich aus Glaskeramik ausgebildet ist. Die
Kochplatte 34 umfasst Kochzonen 52, die zum Abstellen
und Erhitzen von Kochgeschirr vorgesehen sind. Ferner weist die Kochplatte 34 eine
Bedieneinheit 15 auf, die eine Anzahl von Touch-Elementen 66 umfasst,
welche zum Ein- und Ausschalten und zur Steuerung einer Heizleistung
von Heizmitteln 18 verwendet werden können. Diese
Heizmittel 18, die jeweils einer der Kochzonen 52 zugeordnet
sind bzw. unterhalb einer der Kochzonen 52 angeordnet sind
(siehe 2), sind zur Erhitzung von einem in der entsprechenden Kochzone 52 aufgestellten
Kochgeschirr vorgesehen. Die Bedieneinheit 15 weist eine
Anzeigeeinheit 68 zur Ausgabe einer Information, insbesondere
zur Anzeige einer Heizstufe der Heizmittel 18, an einen Bediener
auf, die unterhalb der Kochplatte 34 angeordnet ist.
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2 zeigt
das Kochfeld 11 mit einem Unterbau 13 in einem
Querschnitt senkrecht zur Kochplatte 34. Der Unterbau 13 befindet
sich unterhalb der Kochplatte 34 und wird von einem Montagerahmen 44 zur
Umgebung des Kochfelds 11, z. B. zu einer Arbeitsplatte
hin, abgeschlossen. Ferner ist der Unterbau 13 durch ein
Abdeckmittel 38 nach unten abgegrenzt. Der Unterbau 13 weist
zwei Teilräume auf, und zwar einen Heizraum 48 und
einen Elektronikraum 50. Im Heizraum 48 sind die
Heizmittel 18 sowie weitere, den Heizmitteln 18 zugeordnete
Bauelemente 17 angeordnet, während der Elektronikraum 50 der
Bedieneinheit 15 zugeordnet ist. Das Kochfeld 11 ist
mit einer Kocheinheitsschutzvorrichtung 9 versehen, die
dazu dient, den Elektronikraum 50 gegenüber dem
Heizraum 48, insbesondere gegen in einem Kochvorgang der
Heizmittel 18 erzeugte Hitze und Feuchtigkeit, zu schützen.
Hierzu weist die Kocheinheitsschutzvorrichtung 9 eine Abschirmeinheit 16 auf,
die den Heizraum 48 und den Elektronikraum 50 voneinander
trennt. Die Kocheinheitsschutzvorrichtung 9, der Heizraum 48 und
der Elektronikraum 50 sind ebenfalls in 1 zu
erkennen.
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Die
Abschirmeinheit 16 umfasst ein Abschirmelement 20 und
ein Abschirmmittel 26. Im Elektronikraum 50 ist
eine Umhausungseinheit 10 angeordnet. Die Umhausungseinheit 10 weist
ein Umhausungsmittel 22 auf, welches einen Aufnahmebereich 12 zur
Aufnahme einer Elektronikeinheit 14 bildet. Das Umhausungsmittel 22 ist
im Querschnitt H-förmig ausgebildet. Obere Schenkel 54, 56 der
H-Form weisen nach oben. Untere Schenkel 58, 60 der H-Form
weisen nach unten. Der obere Schenkel 54 befindet sich
an der dem Heizraum 48 zugewandten Seite der H-Form, der
obere Schenkel 56 befindet sich an der vom Heizraum 48 abgewandten
Seite der H-Form. Entsprechend befindet sich der untere Schenkel 60 an
der dem Heizraum 48 zugewandten Seite der H-Form, der untere
Schenkel 58 befindet sich an der vom Heizraum 48 abgewandten
Seite der H-Form. Ein Verbindungsstück 62 verbindet
die Schenkel 54, 56, 58, 60.
Die beiden oberen Schenkel 54, 56 der H-Form sind
im Vergleich zu den beiden unteren Schenkeln 58, 60 verkürzt.
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Das
Abschirmmittel 26 erstreckt sich senkrecht zur Kochplatte 34 in
gerader Weise. Der obere Schenkel 54 und das Abschirmmittel 26 sind über
ein Verbindungsstück 64 verbunden. Das Abschirmmittel 26 und
der untere Schenkel 60 verlaufen parallel zueinander. Das
Abschirmmittel 26 bildet zusammen mit dem Verbindungsstück 64 und
dem unteren Schenkel 60 einen Schlitz 24, welcher
sich senkrecht zur Kochplatte 34 erstreckt. Das Umhausungsmittel 22,
insbesondere die Schenkel 54, 60 und das Abschirmmittel 26,
bilden eine dem Heizraum 48 zugewandte Doppelwand der Umhausungseinheit 10. Das Abschirmmittel 26 und
das Umhausungsmittel 22 decken den Aufnahmebereich 12 jeweils
im Wesentlichen in horizontale Richtung zu dem Heizmittel 18 hin
ab.
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Das
Umhausungsmittel 22, das Verbindungsstück 64 und
das Abschirmmittel 26 bilden eine einteilige Baueinheit.
Das Umhausungsmittel 22 und das Abschirmmittel 26 können
insbesondere aus einem Guss hergestellt sein. In einer alternativen
Ausführungsvariante können das Abschirmmittel 26 und die
Umhausungseinheit 10 als verschiedene Baueinheiten voneinander
getrennt hergestellt sein. Dabei wird das Abschirmmittel 26 vorteilhafterweise
vor der Montage in den Unterbau 13 des Kochfelds 11 an
der Umhausungseinheit 10 befestigt.
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Der
obere Schenkel 54, das Verbindungsstück 62 und
der obere Schenkel 56 umhüllen einen Aufnahmeraum 28.
Der Aufnahmeraum 28 ist im Querschnitt U-förmig
nach oben offen ausgebildet und ist nach oben durch die Kochplatte 34 abgedeckt.
Der Aufnahmeraum 28 wird durch das Abschirmelement 20 gegen
den umgebenden Raum und speziell gegen den Heizraum 48 abgedichtet
und vor Hitze und Feuchtigkeit, die bei einem Kochvorgang entstehen,
geschützt. Das Abschirmelement 20 ist als Silikonschaum
ausgebildet, der sich von dem Verbindungsstück 64 zur
Kochplatte 34 und von dem oberen Schenkel 56 zur
Kochplatte 34 hin erstreckt. Das Abschirmelement 20 liegt
ferner klebefrei an der Unterseite der Kochplatte 34 an.
Die unteren Schenkel 58, 60 und das Verbindungsstück 62 umhüllen den
Aufnahmebereich 12. Dieser ist im Querschnitt U-förmig
nach unten offen ausgebildet und ist nach unten durch das Abdeckmittel 38 abgedeckt.
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Der
Aufnahmebereich 12 und der Aufnahmeraum 28 werden
von der Abschirmeinheit 16 und dem Umhausungsmittel 22 vor
Hitze aus dem Heizraum 48, die bei einem Kochvorgang entwickelt
wird, und gegen Feuchtigkeit, die bei einem Kochvorgang im Heizraum 48 kondensiert,
geschützt. Eine Teilmenge der Feuchtigkeit kann durch einen
Luftstrom 72, der mit Hilfe einer Luftstromführungseinheit 36 geführt wird,
die einteilig mit der Abschirmeinheit 16 ausgebildet ist,
durch aus dem Abdeckmittel 38 ausgesparte Öffnungen 42 nach
unten abgeführt werden (siehe auch 3). Die
Luftstromführungseinheit 36 ist von Teilbereichen
der Abschirmeinheit 16, und zwar des Abschirmmittels 26 gebildet,
die jeweils in eine der Öffnungen 42 hineinragen
und, wie ebenfalls 3 zu entnehmen ist, aus dem
Abdeckmittel 38 herausragen. Ferner kann kondensierte Feuchtigkeit
an der Luftstromführungseinheit 36 nach unten
ablaufen und insbesondere von dem Luftstrom 72 abtransportiert
werden.
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Mit
Hilfe einer Lasche 74 ist das Umhausungsmittel 22 mit
dem Abdeckmittel 38 verbunden. Das Abdeckmittel 38 übt
eine Kraft auf die Lasche 74 aus, wodurch das Umhausungsmittel 22 das
Abschirmelement 20 gegen die Kochplatte 34 drückt.
Zwischen dem Abdeckmittel 38, dem Umhausungsmittel 22 und
der Kochplatte 34 ist somit eine Klemmverbindung realisiert.
Hiermit wird die Umhausungseinheit 10 in einer Position
relativ zu der Kochplatte 34 festgehalten. Mit Hilfe der
Klemmverbindung wird eine Dichtwirkung des Abschirmelements 20 sichergestellt.
Die Funktion der Lasche 74 kann auch durch Federn übernommen
werden, welche in die Umhausungseinheit 10 eingesetzt werden.
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Im
Aufnahmeraum 28 ist eine Elektronikeinheit 31 angeordnet.
Die Elektronikeinheit 31 umfasst die Anzeigeeinheit 68,
die eine Betriebsstufe einer Kochzone 52 für einen
Benutzer sichtbar anzeigt. Außerdem besitzt die Elektronikeinheit 31 kapazitive Bauelemente 70,
die das Bedienen der Touch-Elemente 66 registrieren. Der
Aufnahmebereich 12 weist eine Elektronikeinheit 14 auf.
Die Elektronikeinheit 14 ist als Relaiseinheit mit einer
Leiterplatte ausgebildet und gibt über die Bedieneinheit 15 vermittelte
Signale zur Steuerung der Heizmittel 18 weiter.
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3 zeigt
eine Ansicht des Kochfelds 11 von unten. Das Abdeckmittel 38 verdeckt
den Heizraum 48, der mit einem Pfeil angedeutet ist, und
den Elektronikraum 50, welcher ebenfalls mit einem Pfeil angedeutet
ist. Aus dem Abdeckmittel 38 ist entlang des Umfangs des
Elektronikraums 50 ein Satz von Öffnungen 42 ausgespart,
die aus Stabilitätsgründen voneinander getrennt
sind. Durch diese Öffnungen 42 ragen, wie oben
anhand von 2 beschrieben, fortgesetzte
Teilbereiche der Abschirmeinheit 16, welche die Luftstromführungseinheit 36 bilden.
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Bei
dem Zusammenbau des Kochfelds 11 wird die Elektronikeinheit 31 in
dem Aufnahmeraum 28 positioniert. Das Abschirmelement 20 wird
den Aufnahmeraum 28 umschließend auf die Umhausungseinheit 10 aufgespritzt.
Die Umhausungseinheit 10 wird in eine Endposition der Montage
gebracht, wobei die Klemmverbindung mit dem Abdeckmittel 38 und
der Lasche 74 hergestellt wird. Hierbei wird durch eine
Klemmkraft das Abschirmelement 20 gegen die Unterseite
der Kochplatte 34 gedrückt. Danach kann die Elektronikeinheit 14 in
den Aufnahmebereich 12 montiert werden. Alternativ kann
sie vor der Fixierung der Umhausungseinheit 10 am Montagerahmen 44 im
Aufnahmebereich 12 montiert werden. Nach der Montage des
Heizmittels 18, der Bauelemente 17 und des von
der Umhau sungseinheit 10 und der Abschirmeinheit 16 gebildetes
Baumoduls wird das Abdeckmittel 38, das als Abdeckblech
ausgebildet ist, montiert und insbesondere an dem Montagerahmen 44 verschraubt.
Das Abdeckmittel 38 deckt den Heizraum 48 und
den Elektronikraum 50 nach unten ab.
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Eine
Reparatur oder ein Austausch der Elektronikeinheit 14 kann
in einfacher Weise durchgeführt werden, indem das Abdeckmittel 38 entfernt
und hierbei ein einfacher Zugang zum Aufnahmebereich 12 ermöglicht
wird. Auch eine Reparatur oder ein Austausch der Elektronikeinheit 31 kann
in einfacher Weise durchgeführt werden. Hierzu wird die
Verbindung der Lasche 74 zu dem Abdeckmittel 38 gelöst und
das Abdeckmittel 38 und die Umhausungseinheit 10 werden
vom Unterbau 13 entfernt, wobei das Abschirmelement 20,
das klebefrei an der Kochplatte 34 anliegt, von der Kochplatte 34 einfach
entkoppelt wird.
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- 9
- Kocheinheitsschutzvorrichtung
- 10
- Umhausungseinheit
- 11
- Kochfeld
- 12
- Aufnahmebereich
- 13
- Unterbau
- 14
- Elektronikeinheit
- 15
- Bedieneinheit
- 16
- Abschirmeinheit
- 17
- Bauelement
- 18
- Heizmittel
- 20
- Abschirmelement
- 22
- Umhausungsmittel
- 24
- Schlitz
- 26
- Abschirmmittel
- 28
- Aufnahmeraum
- 31
- Elektronikeinheit
- 34
- Kochplatte
- 36
- Luftstromführungseinheit
- 38
- Abdeckmittel
- 42
- Öffnung
- 44
- Montagerahmen
- 48
- Heizraum
- 50
- Elektronikraum
- 52
- Kochzone
- 54
- oberer
Schenkel
- 56
- oberer
Schenkel
- 58
- unterer
Schenkel
- 60
- unterer
Schenkel
- 62
- Verbindungsstück
- 64
- Verbindungsstück
- 66
- Touch-Element
- 68
- Anzeigeeinheit
- 70
- kapazitives
Bauelement
- 72
- Luftstrom
- 74
- Lasche
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ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
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Zitierte Patentliteratur
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